Mon ane , An onio
A icle
Gün e Ha iel: Wi scha liche und soziale Ra ionali ä .
Un e suchungen zum Menschenbild in Ökonomie und
Soziologie
Schmolle s Jah buch ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Mon ane , An onio (1969) : Gün e Ha iel: Wi scha liche und soziale
Ra ionali ä . Un e suchungen zum Menschenbild in Ökonomie und Soziologie, Schmolle s Jah buch
ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, ISSN 0036-6234, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 89, Iss.
6, pp. 725-766,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.89.6.725
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Besp echungen
Gün e Ha iel:
Wi scha liche und soziale Ra ionali ä . Un e suchun-
gen zum Menschenbild in Ökonomie und Soziologie. S u ga 1968.
Fe dinand Enke Ve lag. VIII, 289 S.
Un e den zahl eichen Ve suchen, on den e schiedenen Teilgebie-
en unse es Gesam aches he au eine In eg a ion de sozialwissen-
scha lichen Einzeldisziplinen hinzuwi ken, da das hie anzuzeigende
Buch als eine de beme kenswe es en Vo s öße im G enz- und Übe -
schneidungsbe eich zwischen Wi scha swissenscha und Soziologie
gel en.
De Ve asse ziel da au ab, mi els eine wissenscha s heo e i-
schen und wissenssys ema ischen Bes andsau nahme sowie e liche leh -
geschich liche Rückblicke die B ücke zu schlagen om spezialisie en
Sp achgeb auch und on de imme enge abges eck en P oblemsich
de Sonde zweige zu nachba scha lichen Koope a ion jene Fäche ,
die um das gesellscha lich ele an e Ve hal en des Menschen k eisen.
Obzwa Ha iels Un e suchungen im ganzen ech ungleichen Pe spek-
i en olgen, münden sie doch allesam in das Lei hema ein, den In-
hal und die Gel ung des — no ma i ode explika i in e p e ie -
ba en — Ra ionalp inzips als Bes immungsg und indi iduellen und
in e pe sonellen Handelns auszulo en und k i isch-analy isch zu e -
p oben.
Nach einigen me hodologisch nü zlichen Vo beme kungen übe Mo-
delldenken und Theo ie- und Typenbildung wu de de Haup eil des
Buches in d ei Abschni e gegliede . Zum P oblem de „ o malen
Ra ionali ä " leg de Au o zunächs die Anwendungs o men des
Ra ionalp inzips wie auch dessen wahlhandlungs heo e ische Implika-
ionen da und schneide S. 60 . die ü Na ionalökonomie und So-
ziologie gleich wich ige F age nach dem Ve häl nis o male und in-
hal lich bes imm e Ra ionali ä an. Im olgenden Abschni be aß
e sich mi de dem Na u ech sdenken und de nach e o ma o ischen
S aa s- und Gesellscha sleh e en s ammenden Ka ego ie de „wi -
scha lichen Ra ionali ä ", die an den Menschenbilde n de ökonomi-
schen Klassik
(Smi h, Rica do,
J. S . MiZZ), de G enznu zen heo ie
und des His o ismus und Ins i u ionalismus e anschaulich wi d. Die
abschließende E ö e ung de „sozialen Ra ionali ä " konzen ie sich
au eine disku si e Wü digung de Bei äge on
Ma x
, Max
Webe ,
Pa e o, Dü kheim, Pa sons
und
Dah endo
. Das ebenso kla wie be-
hu sam a gumen ie ende, li e a isch wohl undie e We k weis einen
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Weg aus de Ve einsei igung sozialwissenscha lichen Pa ikula ismus.
Die iel äl igen An egungen, die es e mi el , soll en nich zule z im
Hochschulun e ich ausgeschöp we den.
An onio Mon ane , Mainz
Ami ai E zioni: Soziologie de O ganisa ionen. Aus dem Ame ikani-
schen übe s, on Jö g Bae ge un e Mi a bei on Rol Lepenies und
Helmu Nol e. München 1967. Ju en a Ve lag. 191 S.
E zionis wich igs e Bei ag zu O ganisa ionssoziologie is das 1961
e ö en lich e und nich ins Deu sche übe se z e Buch „A Compa a-
i e Analysis o Complex O ganiza ions". In dem je z in deu sche
Übe se zung o geleg en Bänddien wende e sich an einen wei e en
Lese k eis, dem e in leich aßliche Fo m einen zusammen assenden
Übe blick übe wich ige F agen de O ganisa ionsanalyse bie en will.
De on Fach e minologie wenig belas e e S il und de s ändige Rück-
g i au illus a i e Beispiele dienen diesem Zweck ebenso wie die
ehe desk ip i e als heo e isch a gumen ie ende Da s ellungsweise.
Einschlägige Vo kenn nisse we den nich o ausgese z , sonde n —
wie Taylo s Scien i ic Managemen , Webe s Bü ok a iebeg i ode das
Haw ho neexpe imen (zum wie iel en Male?) —im Tex besch ieben.
E zionis ühe en wickel e , eigene heo e ische Ansa z wi d in
zwei Kapi eln (6 und 7) zu G undlage de Da s ellung, wobei auch
hie de Akzen meh au de Besch eibung als au heo e ische
Auseinande se zung lieg . Ku z, das kleine Buch is eine gu e Ein-
üh ung in die soziologische Be ach ung on O ganisa ionen, o zugs-
weise ü Laien au diesem Gebie , b ing abe aus diesem G unde dem
au dieses Thema spezialisie en Soziologen kaum Neues.
E zioni be ach e die En wicklung de O ganisa ionsanalyse als eine
Reihe on Lösungs e suchen ü das zen ale O ganisa ionsp oblem,
nämlich die Kombina ion on E izienz und indi iduelle Be iedigung
bzw. on o ganisa o ischen und indi iduellen An o de ungen. Dem au
das Me kmal de Zielo ien ie hei abges ell en O ganisa ionsbeg i
en sp echend wi d dabei zunächs ein ganzes Kapi el (2) den O gani-
sa ionszielen, ih e Eigena , Se zung und Ände ung, gewidme . Jedoch
will E zioni nich einem „Zielmodell" on O ganisa ion olgen, son-
de n einem „Sys emmodell", d. h. de analy ische Beu eilungsmaßs ab
is nich de absolu e E olg in de Ve wi klichung des O ganisa ions-
zieles, sonde n die E üllung on um assende de inie en Sys em-
e o de nissen. Hie g ei E zioni au Gedanken eines ühe en Au -
sa zes on sich zu ück, e olg sie dann alle dings nich wei e in
Rich ung au eine explizi sys em heo e ische Be ach ungsweise, wie
man sie z. B. bei Niklas Luhmann inde . E zioni olg ielmeh dem
on ihm so genann en s uk u alis ischen Lösungs e such, den e als
eine Syn hese de o angehenden Lösungs e suche de klassischen O -
ganisa ionsleh e und de Human-Rela ions-Schule be ach e . Wäh end
in diesen ühe en, in Kapi el 3 und 4 besch iebenen o ganisa ions-
analy ischen Ansä zen einmal die E izienz und einmal die indi iduelle
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Be iedigung im Vo de g und s and, wobei jeweils un e s ell wu de,
daß die a ionale o ganisa o ische Lösung auch indi iduell be iedi-
gend sei und umgekeh , geh de s uk u alis ische Lösungs e such
on einem p inzipiellen Kon lik zwischen o ganisa o ischen und indi-
iduellen Bedü nissen, zwischen o malen und in o malen Aspek en
de O ganisa ion aus. Zugleich is diese Ansa z in meh ache Hin-
sich um assende als ühe e Ansä ze, nich nu indem e die Au -
me ksamkei sowohl au o male wie in o male Phänomene, sowohl
au ma e ielle wie au soziale An eize, sowohl au die un e en wie die
obe en Ränge ich e , sonde n auch indem neben den o he as aus-
schließlich behandel en Indus ie- und Ve wal ungsbe ieben je z alle
ande en O ganisa ions ypen in die Analyse eingeschlossen und zugleich
die Wechselwi kungen zwischen O ganisa ion und Umwel mi un e -
such we den.
Es dü e schon nach diesen Andeu ungen o ensich lich sein, daß
E zionis „s uk u alis ische Lösungs e such" nich s mi dem S uk u-
alismus eines Le y-S auss zu un ha . E zionis S uk u beg i en -
s amm ielmeh de s uk u ell- unk ionalen Theo ie, weshalb bei
ihm dann auch die F age de du ch Mi el soziale Kon olle zu e ei-
chenden Kon o mi ä im o ganisa o ischen Rollen e hal en im Vo de -
g und s eh . Den hie mi angesp ochenen F agen sind die Kapi el 6
und 7 gewidme , wobei E zioni seine ühe en wickel e Typologie on
coe ci e, u ili a ian und no ma i e o ganiza ions, en sp echend d ei
wesen lichen Fo men ode G undlagen soziale Kon olle, zug unde
leg . Kapi el 8 e gänz diese Da s ellung mi eine Behandlung des
Gegensa zes und de o ganisa o ischen Ve wendungsa en on Ve wal-
ungsau o i ä und Fachau o i ä (p o essionale , auch unk ionale
Au o i ä ), wobei diese beg i liche Un e scheidung zu eine mi de
o he benu z en nich explizi e bundenen Typologie on nich - ach-
o ien ie en, „halb- achlichen" und acho ien ie en O ganisa ionen en -
wickel wi d (die Eigens ändigkei des mi le en Typs übe zeug im
üb igen nich ).
Als wich igs en Beg ünde des s uk u alis ischen Ansa zes nenn
E zioni Max Webe , ges ü z au dessen Behandlung on Legi imi ä ,
He scha und Bü ok a ie. Das mag zunächs e s aunen, wenn man,
mi Niklas Luhmann ode auch Al in Gouldne , Webe s Konzep ion
bü ok a ische He scha ehe als im Gegensa z zu dem sys em heo e-
ischen Ansa z de mode nen O ganisa ions heo ie s ehend und au -
g und de Be onung on E izienz und o malen O ganisa ionsaspek-
en de klassischen O ganisa ionsleh e e wand ansieh . Fü E zioni
is dagegen die zen ale S ellung des P oblems soziale Kon olle bei
Webe en scheidend. Hie wi d besonde s deu lich, daß E zioni a säch-
lich keinen ausgesp ochen sys em heo e ischen Ansa z e wende . Ob-
wohl E zioni Webe ein eigenes Kapi el widme , bleib dessen heo e-
ische Rezep ion üb igens s ellenweise unzulänglich, wie nich nu die
om He ausgebe de Reihe in eine Fußno e beme k e Ve nachlässi-
gung des ideal ypischen Cha ak e s de d ei He scha s o men zeig ,
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sonde n auch die s illschweigende Akzen e schiebung on He scha
au Au o i ä (d.h. on einem o dnungsbezogenen au einen posi ions-
bezogenen Beg i ) und die une laub e Gleichse zung on a ional-lega-
le und bü ok a ische Au o i ä (S. 85; „bü ok a isch" is bei Webe
lediglich die o he schende Fo m des Ve wal ungss abes bei a ional-
legal legi imie e He scha ).
Die le z en zwei Kapi el des Buches gehen au einige F agen de
Wechselwi kung zwischen O ganisa ion und soziale Umwel ein. Die
Aus üh ungen übe die T ennung on Ve b auch ( on O ganisa ions-
leis ungen) und Kon olle (übe ih e E s ellung) s ellen ein gesell-
scha lich wich iges P oblem anschaulich da (Kapi el 9). Bei de E -
ö e ung de Fak o en, die das ungeheu e O ganisa ionswachs um in
de Neuzei beg ünde haben, e miß man e was den konk e -his o-
ischen Aspek . Ebenso hä e man sich gewünsch , daß E zioni die ge-
sam gesellscha liche P oblema ik de Dominanz on O ganisa ionen
aus üh liche behandel e, als es in Kapi el 10 in den ku zen Beme -
kungen übe die un e schiedliche S ellung on O ganisa ionen in e -
schiedenen He scha ssys emen, on laissez- ai e zu o al geplan ,
a sächlich geschieh . In seinem neues en Buch, „The Ac i e Socie y",
is E zioni selbe ganz au die neue dings wiede populä e gesam ge-
sellscha liche Be ach ungsweise eingeschwenk , so daß eine en sp e-
chende E wei e ung de o ganisa ionsbezogenen Pe spek i e ihm nich
e n gelegen haben dü e. Abe ielleich mein e , daß sie den be-
scheidenen Rahmen diese Ein üh ung sp engen wü de, nich zu Un-
ech , da hie bei soziologisches Neuland hä e be e en, d. h. übe die
Da s ellung on be ei s o liegendem Wissen hä e hinausgegangen
we den müssen.
Die Übe se zung is insgesam lüssig und dem Ein üh ungszweck
des Buches wie dem S il des Au o s angemessen. Alle dings ließe sich
übe bes imm e e minologische En scheidungen s ei en. Fü „goal
displacemen " hä e z. B. du chaus das schon ühe dazu e wand e
Wo Ziel e schiebung benu z we den können; „coe ci e" mi b a-
chial und „u ili a ian" mi p e ial zu übe se zen mu e ungewohn , ja
as e was hölze n an; ü „en o cemen " wä e Du chse zung wohl an-
gemessene gewesen als E zwingung, und man muß (um einen le z en
Punk he auszug ei en) imme hin agen, ob ein Übe se ze das on
E zioni a sächlich nich p äzise im u sp ünglichen ma xis ischen Sinne
benu z e Wo „aliena ion" mi diese Beg ündung ein ach du ch Un-
zu iedenhei ode F us a ion e se zen soll e. Daß e such wu de,
das englische „p o essional" (auch: „p o essional au ho i y", „p o es-
sional", „non p o essional" und „semi-p o essional o ganiza ion") mi
achlich (Fachau o i ä , acho ien ie e O ganisa ion usw.) zu übe se -
zen, is ein mu ige Hieb du ch einen go dischen Übe se zungskno en,
abe de s ilis ische Gewinn wi d mi einem Ve lus an Bedeu ungs-
genauigkei bezahl : Fachmann und Ve wal ungsspezialis sind im
Deu schen eben keine Gegensä ze (man sp ich audi om Ve wal ungs-
achmann), un e acho ien ie en O ganisa ionen kann man sich wenig
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Besp ediungen 729
o s ellen, und das Wo „Fach-" komm auch in Kombina ionen mi
„A bei e " o , was dem Sinn on „p o essional" öllig en gegenge-
se z is . Aus solchen G ünden wi d „p o essional" o unübe se z ge-
lassen bzw. als F emdwo benu z , was, dem Ein üh ungszweck des
Buches zuliebe, hie ielleich absich lich e mieden we den soll e.
Rena e Mayn z, Be lin
He mann Kellenbenz:
Die Fugge sche Maes azgopach (1525—1542).
Tübingen 1967. J. C.B. Moh (Paul Siebeck). IX, 402 S.
Das 16. Jah hunde bilde in iele lei Hinsich eine Übe gangs-
epoche in de eu opäischen Geschich e. Viele im Mi elal e gescha -
ene Ins i u ionen und S uk u en e lie en ih e u sp üngliche Fo m
und Bedeu ung, we den umgebilde , e hal en neue Funk ionen und
we den so zu Ansa zpunk en ü eine bis ins 19. Jah hunde eichende
En wicklung.
Die o liegende, au langjäh igen Fo schungen be uhende A bei
zeig diesen Wandlungsp ozeß am Beispiel de spanischen Ri e o den
on Cala a a, San iago und Alcán a a deu lich au . Im 12. und
13. Jah hunde analog zu den K euz i e n als mili ä ische T äge des
hochmi elal e lichen ch is lichen Glaubenskamp es geg ünde , e -
lie en die spanischen O den mi de Beendigung de Reconquis a
(1492 E obe ung on G anada) ih e u sp üngliche Au gabe.
Siche lich nich zu ällig beginnen as gleichzei ig die e s ä k en
Bemühungen de Ka holischen Könige, im Rahmen de langen En -
wicklung zum neuzei lichen Te i o ials aa mi seinem s eigenden
Geldbeda sich die be äch liche Wi scha sk a de O den nu zba
zu machen. Mi de päps lichen Bulle om 4. Mai 1523, in de Ka l V.
die e bliche G oßmeis e wü de de d ei O den übe agen bekomm ,
inde diese En wicklung ih e ju is ische Fixie ung. Von nun an kann
de spanische König übe denjenigen Teil de O denseinkün e, de
dem G oßmeis e zus eh („Mesa Maes al"), endgül ig e ügen.
Doch übe ug die spanische K one — analog zu Ve pach ung egal-
he liche Einkün e und Ge älle im üb igen Eu opa — die E hebung
de Maes azgo-Einnahmen gegen ku z is ige Vo schüsse und es e
Zahlungs e p lich ungen (z. B. Gehal szahlungen an hohe Am s äge )
an p i a e kapi alk ä ige Fi men bzw. Konso ien, die au diesem
Weg gleichzei ig mindes ens eilweise ühe e Anleihen ge ilg be-
kamen.
Dieses im einzelnen ech komplizie e Ve ah en bo de K one
den Vo eil, bes ehende Ve p lich ungen bequem zu ilgen, die eigene
noch im En s ehen beg i ene Ve wal ung zu en las en und in den je«
weiligen Päch e n po en e K edi gebe zu besi zen. Fü die P i a -
i men e gab sich de Vo eil, ein Un e p and ü Da lehen und dami
gesiche e Außens ände sowie eine Mi wi kungsmöglichkei an de en
pünk liche Begleichung zu besi zen. Die mögliche Rendi e schwank e
s a k, da die Maes azgo-E äge zum g öße en Teil aus Na u alien be-
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730 Besp echungen
s anden, de en Ma k p eis nich nu om jeweiligen E n ee gebnis ab-
hing, sonde n angesich s de mangelha en In as uk u ge ade bei
Massengü e n auch s a ken lokalen Schwankungen un e wo en wa .
In diesem Zusammenhang b ing die A bei we olle E gänzungen
und Ko ek u en zu dem bekann en We k on Ea l J. Hamil on (Ame-
ican T easu e and he P ice Re olu ion in Spain 1501—1640, Cam-
b idge/Mass. 1935).
Insgesam bes eh die Ve ö en lichung aus zwei Teilen: De e s e
Teil (S. 1—112) behandel die Geschich e de d ei O den, ih en inne-
en Au bau und ih e Funk ion in de spanischen Wi scha und Ge-
sellscha . E basie au unged uck en spanischen Quellen und s ell
in seine p ägnan en und gu gegliede en Fo m eine Fo schungs-
leis ung da , ü die es im deu schen Sp achbe eich zu diesem Thema
kaum eine Pa allele gib . De wesen lich um ang eiche e zwei e Teil
(S. 113—375) beinhal e die mi Ak ibie du chge üh e und du ch aus-
üh liche Reges en e gänz e Edi ion de wich igs en Quellen zu
Maes azgo-Pach 1525—1542. Den Schwe punk bilde dabei die Ab-
echnung de Fugge übe ih e zwei e Pach pe iode 1538—1542
(S. 182—375), nachdem die Augsbu ge Fi ma be ei s 1525—1527
e s mals die Ve wal ung diese königlichen Ge älle übe nommen ha e,
um o allem ih e hohen Fo de ungen einzub ingen, die aus de
Kaise wahl Ka ls V. he üh en.
Die edie en Quellen gewäh en nich nu einen ie en Einblick in
das kau männische Rechnungswesen, sonde n lassen auch manche P o-
bleme ü s liche und p i a wi scha liche Ve wal ung de damaligen
Zei kla e als bishe e kennen. Die gesam e Ve ö en lichung s ell
dahe einen wesen lichen und wich igen Bei ag zu eu opäischen
Wi scha s- und Sozialgeschich e des 16. Jah hunde s da , is du ch
ein aus üh liches O s- und Pe sonen egis e gu e schlossen und e -
üg übe ein um ang eiches Quellen- und Li e a u e zeichnis.
Reinha d Hildeb and , Be lin
E ns Hieke: Rob. M. Sloman j ., E ich e 1793. Hambu g 1968. Ve lag
Hansea ische Me ku . 535 S.
Das See ach geschä be inde sich in einem Umb uchsp ozeß, de
meh als je die Au me ksamkei de Be eilig en in de P axis und auch
die e keh swissenscha liche Behandlung seewi scha liche P obleme
au die zukün ige En wicklung lenk . Dennoch is es nich ohne Reiz,
in diese Zei den Blick einmal zu ückzu ich en au die Geschich e des
wohl äl es en noch bes ehenden deu schen Schi ah sun e nehmens,
das im Jah e 1968 sein 175jäh iges Jubiläum eie n konn e. Sie bilde
den Gegens and des hie angezeig en, he o agend ausges a e en und
eich dokumen ie en We kes, das aus diesem Anlaß e ö en lich
wu de.
Die Fi ma Sloman wa zunächs ein Schi smakle geschä . Als Ree-
de ei be ieb sie un e e schiedenen Rech s o men und mi einigen
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Besp echungen 731
Nebeng ündungen sei e wa 1830 egelmäßige Liniendiens e — an angs
mi „Packe -Segle n", dann mi Damp - und spä e mi Mo o schi en
— nach de US-Os küs e und den Gol hä en, nach Südame ika, den
Mi elmee lände n und nach Aus alien, sei den 1950e Jah en auch
in Gemeinscha mi ande en Reede eien nach Wes a ika, e ne
T amp ah und, au bauend au ih en E ah ungen im Süd uch -Im-
po om wes lichen Mi elmee , sei 1939 Kühlschi ah . Das e s e
deu sche Übe see-Damp schi , „Helena Sloman", üh e ih e Flagge.
De Ve asse ha in enge Zusammena bei mi de Reede ei, au
de en A chi e sich seine Fo schungen ebenso wie u. a. au schon ühe
on ande en Au o en e s ell e, abe nich e ö en lich e Manusk ip e
s ü zen konn en, ein wi scha shis o isch au schluß eiches Ma e ial
o geleg . Es um aß eine En wicklung, die on eine äuße s ielsei i-
gen Ak i i ä des Fi meng ünde s und seine Nach olge in de expan-
si en Phase de Wel wi scha gekennzeichne is , au die sich die
Da s ellung konzen ie .
Das Buch häl sich in seine äuße en Fo m im kon en ionellen Rah-
men on Fi mengeschich en, ohne inhal lich au k i ische P ü ung zu
e zich en. Es is in einen Tex eil sowie meh e e Lis en und Doku-
men a ionen gegliede . In ie Kapi eln we den die his o ischen En -
wicklungsabschni e on 1793 bis 1968, namen lich die ühe en
Phasen, aus üh lich da ges ell . Die Zei sei dem Zwei en Wel k ieg
is alle dings, aus naheliegenden G ünden, ela i ku z behandel wo -
den. Ein Kapi el is de Tä igkei de Fi ma als Schi smakle gewid-
me , die auch heu e seh bedeu sam is .
Wie es in de Geschich e eine Pe sonen-Fi ma nich ande s zu e -
wa en is , s ehen Pe sönlichkei en im Mi elpunk de Da s ellung.
Um sie he um g uppie en sich die geschä lichen En wicklungen. Von
den zahl eichen P ojek en de Fi meninhabe zeug auch de Doku-
men a ions-Teil, in dem eine Reihe ö en liche S ellungnahmen zu den
e schiedens en Vo haben en hal en sind. De Übe gang om Segel-
zum Damp schi im Linien e keh sowie in neue e Zei die Hinwen-
dung zu Spezialschi ah sind ebenso kennzeichnend ü die En wick-
lung des Un e nehmens wie die Schwie igkei en, als P i a eede ei
sich angesich s iel ache Wandlungen de wi scha lichen Bedingun-
gen e olg eich zu behaup en, un e denen die beiden Wel k iege nu
besonde e K isenpunk e sind.
Fü den an allgemeine Wi scha sgeschich e in e essie en Lese
wie auch ü denjenigen, dessen Au me ksamkei de Schi ah sge-
schich e im enge en Sinne gil , bie e das Buch ein seh ielsei iges
und eichhal iges Ma e ial, in dem T anspo leis ungen, Finanzie-
ungs agen, Reisee gebnisse, wi scha spoli ische und schi bau ech-
nische Fak o en und auch pe sönliche Ein lüsse gleiche maßen be ück-
sich ig sind.
Es kann hie nich au Einzelhei en de seh g ündlichen und de ail-
lie en Abhandlungen eingegangen we den. Nich une wähn bleiben
soll jedoch die o zügliche Auss a ung des Buches mi meh als 125
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732 Besp echungen
Abbildungen on Pe sonen, Schi en und Hä en sowie mi eine g oßen
Zahl on Faksimile-Wiede gaben al e Inse a e, We bema e ialien,
F ach a i e usw., die schon ü sich genommen ech eiz oll sind.
Fü den Schi ah shis o ike wi d auch die olls ändige Lis e de
un e de Sloman-Flagge ge ah enen und de zei lau enden Schi e mi
zahl eichen Da en we oll sein.
Man da Ve asse und Reede ei zu dem o liegenden We k be-
glück wünschen. Hang ^^ GöMingen
Helmu A nd (H sg.): Sozialwissenscha liche Un e suchungen — Ge -
ha d Alb ech zum 80. Gebu s ag. Be lin 1969. Duncke & Humblo .
XII, 442 S.
Ge ha d Alb ech , dem e s en Nachk iegs o si zenden des Ve eins
ü Socialpoli ik (1948—1954) und eme i ie en O dina ius de Uni-
e si ä Ma bu g, is zum 80. Gebu s ag eine um ang eiche Fes sch i
— he ausgegeben on seinem Schüle Helmu A nd — gewidme wo -
den, welche die Vielsei igkei de In e essen des Jubila s wide spiegel .
De Band is in ach ungleichgewich ige Teile gegliede , wobei die
le z en beiden nu je einen Au sa z en hal en (F ied ich Lü ge — de
inzwischen e s o ben is —: Eine ös e eichisch-Wes a ikanische See-
handelsgesellscha zu Beginn des 19. Jah hunde s; As a Hampe: Be-
ähigungsnachweis und Zwischenp ü ung ü das wi scha swissen-
scha liche S udium).
Im e s en Teil (Sozialpoli ik) sei besonde s de Au sa z on Elisa-
be h Lie mann-Keil (Zu Ak i i ä de In e essen e bände — Gesell-
scha spoli ik als Sozialpoli ik) genann , in dem die Ve asse in die
on Ve bänden ges eue en G uppenin e essen und einige ih e Kon-
sequenzen ü die Sozialpoli ik analysie (z. B. Tendenz zu Immo-
bili ä ). „Die A bei s eilung im demok a ischen En scheidungsp ozeß
üh zu eine Gesellscha spoli ik, die wei gehend du ch die Ve e e
on o ganisie en G uppen bes imm is und die Sozialpoli ik zu einem
Feld imme wiede neue e bandspoli isch beding e Zielkon lik e
we den läß " (S. 51). Hans Achinge (Das P oblem de sozialen Da en
in de Sozialpoli ik) zeig u. a. einige de Mängel heu ige Sozials a is ik
au . Die üb igen Au sä ze s ammen on Cons an in on Die ze (Ag a -
e o men und Ag a e olu ionen) und dem gleich alls inzwischen in
hohem Al e e s o benen Kölne Soziologen Leopold on Wiese (So-
zialpoli ik heu e. Es handel sich um Hinweise au ie Sei en zum Ten-
denzwandel de Sozialpoli ik im Ve gleich zu Si ua ion o 50 Jah en:
„ ... Nachlassen de Vo he scha de Klasseno dnung zuguns en on
Tendenzen, die on de Gesam hei des Volkes ausgehen", S. 55).
De zwei e Teil is dem Genossenscha swesen und de ho izon alen
Koope a ion o behal en mi Bei ägen on Geo g D aheim übe „P o-
bleme de ho izon alen Koope a ion on Un e nehmungen", Reinhold
Henzle (eben alls inzwischen e s o ben) „Übe die F age eine Be-
eiligung de Mi gliede am inne en We de Genossenscha " und
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Besp echungen 739
bo s. Um diese he auszus ellen, geh e om Wachs ums-Modell on
Lewis aus, das ein unbeg enz es Angebo an A bei sk ä en un e s ell .
Im Anschluß da an zeig e , daß dieses Modell die En wicklung in e -
schiedenen eu opäischen S aa en wäh end de Nachk iegszei nu eil-
weise zu cha ak e isie en e mag. In diesem Zusammenhang komm
Kindlebe ge zu ech in e essan en E kenn nissen, wenn man ihm
auch nich uneingesch änk in de G und hese olgen kann, daß die
Fachleu e in Eu opa die Bedeu ung des A bei s ak o s un e schä z
hä en. Jeden alls i das ü die Schweiz ganz und ga nich zu;
auch ü die Bundes epublik gil diese Fes s ellung ü die Zei e wa
ab 1956 nich — und o he wa hie das A bei sk ä ep oblem nich
ak uell.
Im Haup eil seines We kes ( on Kapi el II bis XII) gib Kindle-
be ge einen gu en Übe blick übe die wich igs en Aspek e seines The-
mas in den e schiedenen wes eu opäischen Lände n. Dem au diesem
Gebie a bei enden Wissenscha le äll be ei s dabei au , daß im we-
sen lichen nu Ve ö en lichungen e a bei e we den, die aus e -
schiedenen G ünden ins Englische übe se z wu den ode p imä
im englischen Sp achbe eich e schienen. T o z dieses Mangels, de
üb igens ü die Bundes epublik besonde s deu lich wi d (ode lieg
es da an, daß aus de Bundes epublik meh Bei äge in englische
Sp ache e schienen sind als aus ande en wes eu opäischen Lände n?),
b ing die Lek ü e diese Kapi el ü den Lese iel Gewinn.
Ganz ande s s eh es mi dem le z en Kapi el, in dem Kindlebe ge
die Zusammenhänge zwischen Wachs um, Einkommens e eilung und
soziale Ge ech igkei behandel . Hie en sp echen wede die Behand-
lung de Gegebenhei en in Wes eu opa noch die Wiede gabe on Mei-
nungen (z. B. aus den Denksch i en de Ki chen zu Eigen ums age)
den zu s ellenden An o de ungen. Dieses le z e Kapi el paß in seinem
Ni eau ganz und ga nich zu dem üb igen We k. Kennzeichnend da-
ü is e wa olgende Quellenangabe, die sich bei einem Ve gleich de
deu schen und de ös e eichischen Ve häl nisse (S. 248, Anm. 9) in-
de : „See ,Unbehagen in de Wi scha lichen G unds immung Ös e -
eich6 Neue Zü che Zei ung, Augus 5, 1964". So e bleib hinsich lich
des Schlußkapi els ein une euliche Eind uck, de den Gesam we
des We kes minde . j Reinz Mülle ? F eibu g L B -
Wal he G. Ho mann (H sg.): Technische Fo sch i — Wachs ums-
chancen und Wachs umsp obleme de Tex ilindus ie in de Wel .
In e na ionales Tex ilwi scha liches Symposium. Gö ingen 1969.
Vandenhoeck & Rup ech . 118 S.
Dieses Sonde he de Zei sch i ü Allgemeine und Tex ile Ma k -
wi scha um aß Re e a e und Diskussionen, die anläßlich des In e -
na ionalen Tex ilwi scha lichen Symposiums in Müns e (Wes alen)
om 27. 9.1968 gehal en wu den. E wähnenswe sind o allem die Bei-
47*
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740 Besp echungen
äge on H. Hesse, J. Tinbe gen, L. H. Dup iez, S. P. Bu ley und
S. Tanaka nebs sons igen Diskussionsbei ägen.
Das Haup hema wa olgende maßen un e gliede : „1. Die Meß-
ba kei des echnischen Fo sch i s; 2. Technische Fo sch i und in-
e na ionale We bewe b in ih e Bedeu ung ü die Tex ilindus ie;
3. Die Realisie ung des echnischen Fo sch i s als P oblem de Un-
e nehmenss uk u ; 4. Die Realisie ung des echnischen Fo sch i s
als P oblem de Nach ages uk u ; 5. Technische Fo sch i und
S uk u e besse ung in de (japanischen) Tex ilindus ie."
Das e s e Re e a übe „die Meßba kei des echnischen Fo sch i s46
wu de on H. Hesse, Gö ingen, gehal en. De Re e en be on die Be-
deu ung de Messung des echnischen Fo sch i s in de Wi scha
zu Fes s ellung de A en und Ein lußs ä ken de e schiedenen Kau-
sal ak o en des Wi scha swachs ums. Daneben da abe nich e ges-
sen we den, daß die E gebnisse solche Messungen ü die Wi scha s-
und Sozialpoli ik „O ien ie ungsmaßs äbe" geben können, um ge-
siche e e En scheidungen ü eine einzuschlagende Wachs ums- und
Wohls andspoli ik zu gewinnen.
Die E ö e ung on ökonome ischen und s a is ischen F agen s eh
deshalb zunächs im Vo de g und seine Analyse. Jedoch mach Hesse
an angs so o eine Einsch änkung; nämlich, daß die eine Va ian e
des echnischen Fo sch i s, die neuen P oduk e, „noch nich explizi
als meßba e Va iable" e aß und die Quali ä sun e schiede exak in
Quan i ä sun e schiede umgewandel we den können. — Diese Aus-
sage müssen wi leide zus immen. Zwa gib es A bei en on E.
. Ho s en, on F. de Leeuw und o allem on Z i G iliches übe die
Au omobilindus ie, die sich mi de Quan i izie ung on Quali ä sän-
de ungen e ns ha be assen. Solche Ve suche können nu ü eng be-
g enz e P oduk ionszweige un e nommen we den, de en Endp oduk e
nich zu he e ogen sind. Dazu is auch die be ach e e Zei pe iode
nich allzulang, also nu mi el is ig, anzuse zen. Die Maßs ab unk ion
ü die Quali ä s e ände ungen de P oduk e wi d eine gemisch e sein,
d. h. o dinale und ka dinale Maße sind mi einande e knüp .
Nach diesen einlei enden Beme kungen e e ie Hesse übe die
Messungsmöglichkei en de zwei en Va ian e des echnischen Fo -
sch i s, de Anwendung neue P oduk ions e ah en. E behandel
zue s den Kend ick-Ansa z de globalen Mengenp oduk i i ä (Real-
kos enindex). Rich ig s ell Hesse die Handlichkei diese „g oben An-
nähe ungs o mel" (s. S. 14) he aus und weis exak auch au die allzu
e ein achenden ie Vo ausse zungen dieses Indexes hin: Linea e
Homogeni ä , Hicks-Neu ali ä , ollkommene Subs i uie ba kei de
P oduk ions ak o en und Subs i u ionselas izi ä on unendlich.
Au G und diese K i ik be ü wo e de Re e en die Ve wendung
on explizi en P oduk ions unk ionen zu Fo sch i smessung. Zu-
nächs s ell e die al bekann e, mi de T end a iablen e wei e en
Cobb-Douglas-Funk ion o .
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Besp echungen 741
Den Lese in e essie en dabei besonde s die e echne en We e ü
den Residual ak o wp in de Tex ilindus ie de Bundes epublik on
1950—1965. Das E gebnis is (in P ozen en ausged ück ): 88,5% Bei-
ag des Residual ak o s, 29,1 % Bei ag des Realkapi als und — 17,6%
Bei ag de A bei .
Dami is die Fo sch i s a e in de Tex ilindus ie höhe als die-
jenige de e a bei enden Indus ie ü denselben Zei aum (5,35% :
4,88%); obwohl das Ve häl nis de Gesam wachs ums a en ü beide
P oduk ionsbe eiche sich ge ade in umgekeh e Weise en wickel e
(6,05 % : 9,07 %).
K i isch beme k Hesse, daß diese Cobb-Douglas-Funk ion inso e n
g obe Annähe ungswe e lie e , als mi du chschni lichen jäh lichen
Wachs ums a en und mi du chschni lichen (kons an en) P oduk ions-
elas izi ä en gea bei e wi d.
Um on eine de allzu e ein achenden Vo ausse zungen de Cobb-
Douglas-P oduk ions unk ion, de Subs i u ionselas izi ä on
|
1 |, ab-
zukommen, wi d die u sp üngliche CES-P oduk ions unk ion als Meß-
a ian e o geschlagen. Mi diese Funk ion we den eben alls We e
ü die Tex ilindus ie de Bundes epublik on 1950—1965 ausge edi-
ne . Hie bei e gab sich eine du chschni liche (Hicks-neu ale) Fo -
sch i s a e on 6,2 % p. a. und eine nied ige Subs i u ionselas izi ä
(a) on 0,598.
Fü den Rezensen en s ell sich dabei die g undlegende F age: Is
diese nied ige We de his o ischen o ehe de Ausd uck on S a -
hei en de Angebo selas izi ä en de Inpu ak o en und/ode noch
meh de S a hei de Nach ageelas izi ä ü Endp oduk e de Tex-
ilindus ie?
Als nächs e Meß a ian e zu E assung des echnischen Fo sch i s
und seine nich -neu alen E ek e wi d das Konzep des au onomen
ak o mul iplika i en echnischen Fo sch i s da ges ell . Mi els die-
ses Konzep s de un e schiedlichen Quasi-Ve iel achung de Fak o -
einsa zmengen on A bei und Realkapi al läß sich de aneu ale ech-
nische Fo sch i (biased e iciency) schä zungsweise be echnen. De
Ansa z s amm bekann lich on P. A. Da id und Th. an de Klunde .
Als E gebnis e ziel Hesse, daß die Quasi e iel achungs a e de A -
bei bedeu end höhe is als diejenige des Realkapi als (soga nega i !)
bei einem o < 1, so daß de echnische Fo sch i Hicks- und soga
Ha od-a bei spa end wa (s.S. 28).
Als le z e Messungsme hoden we den diejenigen des endogenen ak-
o gebundenen echnischen Fo sch i s im Sinne de Embodimen -
und Vin age-Hypo hese abgehandel . Hie kann Hesse au die A bei-
en on Solow, Denison und R. R. Nelson zu ückg ei en. Dadu ch kann
die Homogeni ä s o ausse zung ü die eingese z en P oduk ions ak-
o en allengelassen we den. Und zwa wi d nu die Vin age-Va ian e
des Realkapi al-Inpu wiede um ü die Tex ilindus ie du chge echne .
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742 Besp echungen
(Diejenige des A bei sinpu im Sinne on Denison is m. E. on allzu-
ielen eichlich willkü lichen Schä zungen abhängig.) Als Resul a e -
gib sich, daß die du chschni liche S eige ung de Quali ä de neuen
Kapi algü e (A) 14,88% be äg , bei eine Abnahme des Du chschni s-
al e s de neuen In es i ionsgü e (XAa) on 0,24 Jah en. Beide E -
ek e zusammen e geben wiede um die Fo sch i s a e on 5,35%.
Mi diesem Re e a ha Hesse in ku zge aß e , leich e s ändliche
Fo m die Resul a e meh jäh ige A bei übe ein schwie iges Fo -
schungsgebie übe zeugend da gebo en.
Im zwei en Re e a behandel Jan Tinbe gen, Den Haag, das Thema
„Technische Fo sch i und In e na ionale We bewe b in ih e Be-
deu ung ü die Tex ilindus ie". E geh da on aus, daß wich ige Teile
de Tex ilindus ien in den o gesch i enen Lände n in eine Ve ei-
digungss ellung gegen die Lohne höhungen, die in e na ionale Kon-
ku enz und gegen die En wicklungslände s ehen. Dazu is de Zoll-
schu z ela i hoch; e be äg e wa 13—14% inne halb de EWG.
T o zdem is ein P ozeß im Gang, nachdem sich ein g öße e Teil de
Tex ilindus ie heu e in den En wicklungslände n be inde als ühe .
Soll diese P ozeß zielbewuß wei e ge ö de we den? Das is die
F age on Tinbe gen.
En sp echend dem Hecksche -Ohlin-Theo em bejah e diese F age.
Aus diese Eins ellung he aus s ell e eine A on Vie -Punk e-P o-
g amm au : 1. Ve lage ung on bes imm en P oduk ionsp ozessen de
Bekleidungsindus ie zu den Zen en mi g oßem A bei sk ä e-Ange-
bo (Pue o Rico, Hongkong, Tü kei, Indien, Pakis an). 2. Ausbau de
Fo schung nach E sa z ü Kapi al du ch A bei — nich umgekeh ,
bei dem aschen Wachs um des A bei sk ä e-Po en ials au de ge-
sam en Wel . 3. Das Beschä igungsp oblem (genaue gesag : die F age
de A bei slosigkei ) in den eichen Lände n is nich „ein g oßes P o-
blem" in den hochen wickel en Volkswi scha en. 4. Empi ische Fo -
schung übe die allgemeinen P inzipien de in e na ionalen A bei s-
eilung bei un e schiedliche Fak o auss a ung.
In de anschließenden Diskussion zum Vo age Tinbe gens kam u. a.
zu Sp ache, daß als Schluß olge ung seine Aus üh ungen eine „ganz
massi e wel wei e Planung" das Rich ige sei. Kompa a i e Kos en o -
eile sind abe nu dann wel wi scha lich ele an , wenn sie lang-
is ig einige maßen s abil sind.
Es wu de auch au das Leon ie -Pa adoxon in Bezug au die USA
hingewiesen, das au den un e schiedlich ela i en P oduk i i ä sdi -
e enzen be uh und dem Hecksche -Ohlin-Theo em en gegens eh .
Dazu beme k abe Tinbe gen zu Rech , daß das Hil sbedü nis de
En wicklungslände ge ade da in bes eh , daß sie zu wenig Möglichkei-
en besi zen, um spezi isch in e na ionale Gü e zu p oduzie en.
D ei wei e e Re e a e on L. H. Dup iez, Lou ain, übe „Die Reali-
sie ung des echnischen Fo sch i s als P oblem de Un e nehmungs-
s uk u ", und on P. S. Bu ley, Ro e dam, übe „Die Realisie ung
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Besp echungen 743
des echnischen Fo sch i s als P oblem de Nach ages uk u 14, on
S.
Tanaka
übe „Technische Fo sch i und S uk u e besse ung in
de japanischen Tex ilindus ie" unden die Vo ags eihe ab.
Schließlich bleib das Ve diens des Doyen de Müns e ane Na io-
nalökonomen, Wal he G.
Ho mann,
zu e wähnen, de du ch die O ga-
nisa ion dieses Symposiums und du ch die He ausgabe dieses Sonde -
he es einen wei e en Ans oß ü die jünge e Fo schungsgene a ion
gegeben ha , den Kausal ak o echnische Fo sch i ökonome isch
besse in den G i zu bekommen. Dabei da abe nich die a bei s-
und sozialpoli ische Sei e des P oblems e nachlässig we den.
Beg üßenswe wä e auße dem, wenn die beiden ausgezeichne en
und an egenden Re e a e on J.
Tinbe gen
und H.
Hesse
in übe a bei-
e e und e wei e e Fo m publizie wü den; dann könn en auch
einige kleine e D uck ehle in den Gleichungen eliminie we den.
Flo ian H. Fleck, F ibou g
Wol am Mie h:
Ein Bei ag zu Theo ie de Lohns uk u . Gö ingen
1967. O o Schwa z & Co. X, 217 S.
Mie h un e scheide in seine A bei zwischen einem heo e ischen
Beg i de Lohns uk u und einem s a is ischen. De e s e o ien ie
sich an de Gleichgewich sidee. „Das lohns uk u elle Gleichgewich is
das Resul a eine Anpassung on Angebo und Nach age" (S. 115).
De s a is ische Beg i de Lohns uk u is , alls die A bei ss unde
den gemeinsamen Nenne da s ell , „das Sys em de ela i en S unden-
lohn a en ü e schiedene A bei en, e schieden in b anchenmäßige ,
be u liche , äumliche Hinsich und de gl." (S. 114). In einem g oßen
Teil seine Aus üh ungen e wende de Au o Ve ein achungen, die
ü beide Beg i e zu gleicha igen Folge ungen üh en. Sind diese
Ve ein achungen nich gegeben, so gel en seine E gebnisse nu ü den
heo e ischen Beg i de Lohns uk u .
Die e s en ie Kapi el des Buches dienen de Bes immung de
G undelemen e diese Lohns uk u om ökonomischen he . De Ve -
asse bezeichne das E gebnis als ein ma k ges eue es lohns uk u-
elles Gleichgewich . Ihm i im 5. Kapi el ein „ins i u ionell ode po-
li isch beding es Gleichgewich ssys em de Lohns uk u gegenübe ."
Ein le z es 6. Kapi el e such , aus den Spannungen im Lohnge üge
wich ige G ünde ü allgemeine Lohns eige ungen abzulei en.
Seh posi i sind in diesem Rahmen die e s en ie Kapi el zu sehen.
In ihnen komm Mie h, ausgehend on Al ed
Ma shall
, zu e ie en
Einsich en in die heo e ische Lohns uk u und ih e Bes immungs-
g ünde, wobei eine eingehende Un e suchung de Nach age nach A -
bei und des Angebo s on A bei im Vo de g und s eh .
E was schwäche e scheinen dagegen die beiden üb igen Kapi el.
Zwa is dem Ve asse kein Vo wu da aus zu machen, daß seine Be-
handlung de Gewe kscha en und de A bei gebe e bände wenig on
ie e en Kenn nissen übe die a sächliche Aushandlung de Löhne zwi-
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744 Besp echungen
sehen den Sozialpa ne n in Deu schland gekennzeichne is . Mi Rech
wi d on den Wi scha s- und Sozialwissenscha le n unse es Lan-
des imme wiede — zule z noch au de Tagung des Ve eins ü
Socialpoli ik 1968 in Be lin — geklag , daß sich die Sozialpa ne im
Gegensa z zu den USA mi einem öllig undu chd inglichen Schleie bei
ih en Lohn e handlungen umgeben und Außens ehenden keinen Zu-
i gewäh en. Ande s s eh es e wa bei de Behandlung des G oß-
be iebes und des S aa es in ih em Ein luß au die Lohns uk u . Es
gib — und gab auch schon bei Abschluß de Un e suchungen im Som-
me 1964 — eine Reihe on Ve ö en lichungen, aus denen zu
deu lich de ni ellie ende Ein luß inne halb de Lohns uk u des
G oßbe iebes, o allem abe des ö en lichen Diens es, abzulesen is ,
als daß diese hä e übe gangen we den dü en. Zwa be e en diese
— da sie au s a is isches Ma e ial ges ü z sind, no wendige weise —
den s a is ischen Beg i de Lohns uk u . Jedoch dü e bei de lan-
gen F is , ü die diese Beobach ungen o liegen, eine Disk epanz de
A seh unwah scheinlich sein, daß die heo e ische Lohns uk u da-
on öllig unbe üh geblieben wä e. Soll e es wi klich ande s sein, so
müß e man sich e ns ha agen, was de om Ve asse gep äg e Be-
g i de heo e ischen Lohns uk u an Aussage ähigkei hinsich lich
de wi klichen En wicklung en häl .
Das Buch ha seine g oßen Vo züge in seinen heo e ischen Teilen
und s ell hie einen wi klichen wissenscha lichen Fo sch i da .
J. Heinz Mülle , F eibu g i. B .
Thomas Ma schak, Thomas K. Glennan j . und Robe Summe s:
S a egy o R&D: S udies in he Mic o-economics o De elopmen .
Be lin 1967. Sp inge -Ve lag. 328 S.
Diese Band, ein Fo schungsbe ich de RAND-Co po a ion, en häl
in ün Abschni en Bei äge de d ei Au o en, on denen d ei on
Ma schak und je eine on Glennan und Summe s s ammen. De Ti el
gib hin eichend Auskun übe das, wo um es geh : um die Analyse
on S a egien au dem Gebie on Resea ch & De elopmen — mi
Fo schung und En wicklung nich ganz zu e end übe se z — au
mik oökonomische Basis. In einem einlei enden Kapi el gib Ma schak
einen Übe blick übe die olgenden Abschni e, de en Schwe gewich
bei de „En wicklung" lieg , die als Gewinnung neue E kenn nisse
zu e s ehen is , die zusammen mi dem schon exis ie enden Wissen
die E s ellung neue und nü zliche P oduk e e lauben. Es olg ein
Ve such, „R & D" in Ve bindung zu b ingen mi um assende en Be-
eichen de ökonomischen Analyse, mi dem Managemen on s aa s-
inanzie e „R & D", mi de Alloka ion on Ressou cen ü die
„R & D" au Mä k en und mi echnischem Fo sch i und Wi scha s-
wachs um.
Glennan behandel allgemeine F agen de En wicklungss a egie,
F agen de Ungewißhei , de Gewinnung neue E kenn nisse, de In-
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Besp echungen 745
e dependenz on Teilsys emen de En wicklung, den Auswi kungen
knappe Ressou cen und zei liche Besch änkungen au die En wick-
lungss a egien und schließlich noch ex e ne Ungewißhei en. Diese
Abschni is im wesen lichen desk ip i , es we den Komponen en und
P obleme eine En wicklung besch ieben, au konk e e Beispiele wi d
nu beiläu ig bezug genommen.
Das da au olgende Kapi el on
Ma schak
is dagegen ganz de
Wechselwi kung zwischen konk e en En wicklungsp oblemen und de
Analyse de „R & D" gewidme . Ve schiedene mili ä ische P ojek e
(Flugzeug ada , -an iebe, Jäge , S a egische Bombe und die Side-
winde -Rake e) we den o allem in Hinblick au die Hypo hese un-
e such , ob wesen liche Unsiche hei en zumindes au den e s en
S u en eines um ang eichen En wicklungsp og amms un e meidlich
sind. Dagegen soll noch geklä we den, wie sich ühe Fes legungen
im Lau e eines En wicklungsp og amms auswi ken.
De Bei ag on
Summe s
s ell einen Ve such da , mi Hil e eine
s a is ischen Un e suchung Aussagen da übe zu machen, wie unzu e -
lässig Kos ensdiä zungen bei mili ä ischen En wicklungsp ojek en sind
und in welche Rich ung diese Unzu e lässigkei geh . Die Rele anz
des P oblems lieg au de Hand, und de Lösungs e such on Sum-
me s schein ech wi kungs oll zu sein. E bes imm die Schä zwe e
und die a sächlichen Kos en und e such , die Un e schiede e schie-
denen Fak o en zuzu echnen. Mi Hil e eines Modells de mul iplen
Reg ession en wickel e dann eine Fo mel zu Bes immung de Ve -
ze ung selbs .
De le z e, längs e und wich igs e Bei ag s amm wiede on
Ma -
schak;
e s ell den Ve such da , eine no ma i e Theo ie de En wick-
lung zu o mulie en. Ausgangspunk is ein ( e gleichsweise) ein aches
Modell, de aus üh lich e ö e e „pu e pa allel app oach" zu En -
wicklung eines „Objek s", bei dem eine Reihe on (in ensi ä smäßig
nich a iie ba en) „Ve ah en" (app oaches) zu Ve ügung s ehen,
die ih e sei s du ch einen bes imm en Zei - und Geldbeda gekenn-
zeichne sind. Eine Anzahl on „ e iew poin s" e laub eine En schei-
dung übe die Wei e üh ung eines ode meh e e Ve ah en. Wei e e
Komponen en des Modells ges a en dann die Au s ellung einige
Theo eme und die E mi lung eine op imalen En wicklungspoli ik.
Ein ku ze , abe seh in e essan e Abschni übe O ganisa ions-
p obleme schließ die E ö e ung de no ma i en En wicklungs heo-
ie ab.
Man wi d kaum e wa en können, daß es gelingen könn e, au
einem bishe so seh p ojek bezogenen Gebie wie de En wicklungs-
heo ie eine ausge ei e no ma i e Theo ie zu ins allie en. Ma schak
selbs is de e s e, de au die o enen F agen und Inkompa ibili ä en
und die (in Hinblick au die Reali ä ) wenig plausiblen Annahmen hin-
weis . Man wi d bei eine ealis ischen Einschä zung de Möglichkei en
abe auch nich umhin können, Ma schak ü seinen Ve such hohe An-
e kennung zu zollen. Seine s ändige k i ische Re lexion läß ihn da -
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746 Besp echungen
übe hinaus die schwachen S ellen deu lich e kennen, und es bedeu e
beim gegenwä igen S and de Theo ie de „R & D" schon seh iel,
die ich igen F agen kla zu s ellen.
Die He ausgebe haben mi diesem Fo schungsbe ich eine glück-
liche Hand bewiesen und die Li e a u um einen insgesam gu ge-
lungenen ak uellen Bei ag zu einem ak uellen Thema be eiche .
We ne Meißne , Da ms ad
Be nha d Laum: Viehgeld und Viehkapi al in den asia isch-a ikani-
schen Hi enkul u en. Tübingen 1965. J. C. B. Moh (Paul Siebeck).
60 S.
Die Sch i is , wie Laum im Vo wo sch eib , ange eg wo den
du ch eine Diskussion übe sak ales Geld, Viehbußen und Viehwäh-
ung, die anläßlich eines Habili a ions e ah ens zwischen Mi gliede n
de Ma bu ge Rech s- und S aa swissenscha lichen Fakul ä im Som-
me semes e 1964 ge üh wu de. Zwei om Ve asse ange eg e Dis-
se a ionen beschä igen sich mi einschlägigen P oblemen und we den
meh ach he angezogen.
Abgesehen on Einlei ung und Schluß wi d de S o in sechs Ab-
schni en behandel ; ie kü ze e Abschni e we den o ausgeschick :
Hi en um und Hi en ölke ; Viehe we b und Vieheigen um; Vieh als
Nu z ie und Kul objek ; Vieh eich um und Sozialo dnung. In den Ab-
schni en 5 und 6 wi d das eigen liche Thema „Vieh als Geld" und
„Vieh als Kapi al" behandel . De Au o glaub , die Kenn nis übe
das ühgeschich liche Viehgeld de an iken Kul u ölke du ch Pa al-
lelen aus dem Leben de Hi en ölke e ie en und ab unden zu
können. Is das abe wi klich möglich? Aus de Ta sache, daß bei
einigen Völke n de Beg i Vieh und de Beg i Geld sp achlich
in Zusammenhang s ehen, wi d geschlossen, daß das Geld seinen U -
sp ung bei Viehzüch e n, abe nich im Viehhandel gehab habe. De
U sp ung des Geldes sei selbs bei den handel eibenden Hi en ölke n
nich im komme ziellen, sonde n im sozialen Be eich zu suchen. Vieh-
eigen um wa maßgebend ü das gesellscha liche Ansehen. Es dien e
zu Lösung on Ve bindlichkei en (so als Lohn ü Leis ungen), als
Ausgleich zwischen zwei Geschenkpa ne n, als E sa z ü e u sach e
Kö pe e le zung und als Weh geld. Bei den Hi en ölke n A ikas
und Asiens ehl nach Laum ein ex e nes Zahlungsmi el; in e nes Zah-
lungsmi el is ausschließlich das Rind. De B au kau sei wei e nich s
als ein ein ache Tauschak , B au gegen Vieh.
Auch das Kapi al ha nach Laum seine Wu zeln in de Wel de
Haus ie e. Mi Hil e de E hymologie will e das auch ü den Zins
nachweisen. Kann man abe eine Zugabe, die ein En leihe on Gü e n
bei ih e Rückgabe dem Ve leihe eiwillig gewäh , als U sp ung
des Zinses bezeichnen? Die Viehleihe is , wie es au S. 59 heiß , eine
No hil e und eine En wicklungshil e zugleich. Is es abe e e ba ,
eine Pa allele zu mode nen En wicklungshil e zu ziehen, wie Laum
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Besp echungen 747
es u ? Das e schein mi doch e was seh an den Haa en he beigezo-
gen. Üb igens leben die He e os nich am Tanganjikasee, sonde n in
Südwes a ika. Die kleine Sch i en häl nich iel Neues, und manche
Aus üh ungen sind nich unbes i en. , i-
B uno Schul z, Be lin
Heinz Mülle :
Die Poli ik de deu schen Zen albank 1948—1967. Eine
Analyse ih e Ziele und Mi el. Tübingen 1969. J. C. B. Moh (Paul
Siebeck). V, 99 S.
De Ve asse un e such Ziele, Ins umen e und Wi ksamkei de
Poli ik de wes deu schen Zen albank. E un e scheide zwischen
„länge is ige " und „ku z is ige " Zen albankpoli ik: Als „länge -
is ig" gel en die Maßnahmen, die den
Um ang
de eien Liquidi ä
im Bankensek o beein lussen; als „ku z is ig" gel en die Maßnah-
men, die die
Fo m
de Liquidi ä sdisposi ion (O enma k geschä e,
Re inanzie ungsk edi e, ku z is ige Auslandsanlagen) beein lussen
(S.l, 21, 26).
Als Ziele de „länge is igen" Poli ik s anden wechselnd Zahlungs-
bilanzausgleich, P eiss abili ä und — e gleichsweise sel en — Voll-
beschä igung im Vo de g und. Ein Wechsel de Zen albankpoli ik
wu de o enba dann o genommen, wenn ein Ziel als e eich gal
ode wenn eine e hebliche Beein äch igung eines konku ie enden
Zieles ein a . Das le z genann e e klä z. B. die Wendung zu eine
zahlungsbilanzo ien ie en Poli ik Ende 1960, obgleich die anges eb e
P eiss abilisie ung keineswegs e eich wa . Die Mo i e, die bei kon-
ku ie enden Zielen schließlich die Poli ik bes immen, we den nich
nähe un e such ; e mu lich ehl es dazu auch noch an Quellen. Als
Ziele de „ku z is igen" Poli ik we den de Ausgleich on Angebo
und Nach age au dem Geldma k , die Zins egulie ung am Geldma k
sowie die Beein lussung de ku z is igen Auslandsanlagen des Ban-
kensys ems genann . Es sind also gegenübe de „länge is igen" Poli-
ik hie eindeu ig Ziele minde e Rango dnung — so e n man übe -
haup on „Zielen" sp echen will, da z. B. Ekha d
B ehme
im Gegen-
sa z zum Ve asse annimm , daß de „Einsa z de k edi poli ischen
Ins umen e niemals au die Beein lussung des Geldma k es als
Endzweck ge ich e is " (S uk u und Funk ionsweise des Geld-
ma k es in de Bundes epublik Deu schland sei 1948. Tübingen 1964.
S. 161).
Die bekann en Ins umen e de Zen albankpoli ik eil de Ve as-
se en sp echend seine g undsä zlichen Un e scheidung au : Ins u-
men e de „ku z is igen" Poli ik sind die O enma k poli ik mi Geld-
ma k mi eln, die Swap-Poli ik sowie die Diskon - und Da lehenspoli-
ik; le z e e is zugleich Ins umen de „länge is igen" Poli ik, zu
de auße dem die O enma k poli ik mi Kapi alma k i eln (Ende
1967), die Mindes ese enpoli ik und „sons ige Maßnahmen" (z.B.
Einlagenpoli ik) gehö en. „F is igkei " de Zen albankpoli ik in de
Te minologie des Ve asse s deck sich hie also e wa mi de „F i-
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748 Besp echungen
s igkei " eines Ins umen es im üblichen Sp achgeb auch ( gl. S. 25,
Anm. 2). Die Un e suchung zeig deu lich, daß de Zen albank die
„Ins umen e" nich ein ach o gegeben sind, sonde n daß sie sich
diese u. U. bei Beda scha — so wu de insbesonde e das Ins umen
de O enma k poli ik e heblich ausgebau . Das Zusammenwi ken de
e schiedenen Ins umen e is bei de om Ve asse gewähl en A de
Da s ellung wenige gu zu e kennen.
Die Übe p ü ung de Wi ksamkei de No enbankpoli ik is siche
de schwie igs e Teil de Un e suchung, da diese F age auch in ih en
heo e ischen Aspek en noch in de Diskussion is (z. B. E ns Dü :
Wi kungsanalyse de mone ä en Konjunk u poli ik. F ank . 1966). Als
„s a egische Va iable" sieh de Ve asse in bezug au binnenwi -
scha liche Ziele die Geldmenge, in bezug au außenwi scha liche
Ziele Geldmenge und Zins an; im Un e schied zu Dü (a.a.O., S. 30 .)
wi d die „Liquidi ä de Wi scha " nich als besonde e Va iable ne-
ben de Geldmenge einge üh . Die Ve bindung zwischen den Zen al-
bankmaßnahmen und de wi scha lichen En wicklung s ell de Ve -
asse du ch eingehende Besch eibung de Si ua ion he . Die E geb-
nisse sind plausibel, wenn sie auch im s engen Sinne keinen Beweis
da s ellen, da es neben de Zen albankpoli ik s e s ande e Ein luß-
g ößen gib , die man nu in eine quan i a i en Analyse ennen
könn e (z. B. Win ied Vog : Mak oökonomische Bes immungsg ünde
des wi scha lichen Wachs ums in de Bundes epublik Deu schland
on 1950 bis 1960. Tübingen 1964; insbes. S. 20, S. 41 ., S. 194 .).
Me hodisch is zu k i isie en, daß de Ve asse als Quelle nahezu
ausschließlich Ma e ial de Bank deu sche Lände bzw. Bundesbank
benu z , was nich ech angeh , wenn man die Auswi kung de en Poli-
ik k i isch da s ellen will. Das E gebnis: Die Zen albank konn e
„Rich ung und Um ang des Kapi al e keh s wi ksam s eue n", und
zwa „mi eine e häl nismäßig ge ingen zei lichen Ve zöge ung66
(S.89). Hingegen is die Zen albankpoli ik ein ungeeigne es Ins u-
men zu Regulie ung de e ek i en Nach age, da sich die Wi kung
wede in ih em Um ang noch in ih e zei lichen Ve zöge ung (de Ve -
asse e echne ope a ional lags zwischen 6 Mona en und 1 Jah ) im
o aus schä zen läß . De Ve asse plädie ü einen kombinie en
Einsa z on Geld- und Fiskalpoli ik, wobei die e s e au das „ex e ne
Gleichgewich 66, die zwei e au binnenwi scha liche Ziele ausge ich e
sein soll (S. 89 .).
He o zuheben is in e s e Linie de Nu zen des Buches als O ien-
ie ungshil e: Es in o mie schnell und ü den „no malen66 Benu ze
aus eichend übe die Maßnahmen de Bank deu sche Lände bzw. de
Bundesbank und ih e e mu lichen Wi kungen; es e schein dahe ins-
besonde e als empi ische E gänzung de Leh buchli e a u geeigne .
Die Übe sich lichkei wi d du ch die m. E. unzweckmäßige Un e schei-
dung on „ku z is ige 66 und „länge is ige 66 Zen albankpoli ik e was
geminde . Zwei De ails, die in de Da s ellung de Bankenliquidi ä
(S. 2 .) au allen: De Ve asse se z s a is isch Ände ung de Zeil-
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Besp echungen 755
Schi ah übe sich lich zu o dnen, wobei e zwischen nach age-
o ien ie en und angebo so ien ie en Maßnahmen un e scheide . Fü
jede diese beiden g oßen G uppen b ing e eine „Sys emanalyse",
de jeweils eine „Wi kungsanalyse" olg , in de de Ein luß des
einzels aa lichen In e en ionismus au den Wel ma k ü See e -
keh sleis ungen au gezeig wi d. Dabei a bei e de Au o he aus, daß
sich die Wi kungen de Einzelmaßnahmen s ändig e schä en und
nich zule z wegen de Zunahme „de schi ah sp o ek ionis isch in-
e enie enden Na ionen" eine ge äh lichen Kumula ion zu eiben,
die eine pe manen e S uk u k ise in de Seeschi ah he au zube-
schwö en d oh . Es wi d e deu lich , daß äuße s scha e disk iminie-
ende Maßnahmen zu Ma k spal ungen ge üh haben und nach wie
o üh en, wodu ch „de oll unk ions ähige o ene Res ma k "
nich nu unablässig e kleine wi d, sonde n da übe hinaus noch
den g öß en Teil de Anpassungslas übe nehmen muß. Zwa sei de
P eismechanismus au den e schiedenen Teilmä k en des See e keh s
o z alle wi scha spoli ischen Eing i e noch nich öllig auße
K a gese z , abe imme hin be ei s en scheidend e älsch , und bei
de ungeb ochenen Tendenz, e s ä k einzels aa lich zu in e enie en,
sei eine ma k wi scha lich o ganisie e Schi ah swi scha imme
meh ge äh de . Man kann nu ho en, daß dieses o dnungspoli isch
be übliche Fazi des Buches dazu bei äg , die poli isch Ve an wo -
lichen au zuwecken, dami es zu einem wi scha spoli ischen Sinnes-
wandel komm , be o de Gesam ma k ü See e keh sleis ungen
oll und ganz in zen al e wal ungswi scha lichen Reglemen ie un-
gen e s a . Helmu G öne ? ßonn
Rena e Aengenend : We bewe bsp obleme de mi els ändischen Ve -
keh swi scha . Köln u. Opladen 1967. Wes deu sche Ve lag. 175 S.
In dem e s en Teil de Un e suchung beschä ig sich die Ve asse-
in mi „S uk u und En wicklung de Ve keh swi scha " in de
Bundes epublik Deu schland. Lückenha e am liche S a is iken behin-
de n eine de aillie e S uk u analyse und dami die wi scha spoli-
ische Beu eilung de s uk u ellen En wicklung in diesem Wi -
scha szweig. Au die Hil smi el ungenaue Schä zwe e kann inso-
e n nich e zich e we den, soll nich die gesam wi scha liche Be-
deu ung de Ve keh smä k e ungewiß bleiben.
De zwei e Teil übe „die Ve keh spoli ik in de Bundes epublik
Deu schland und ih e Rückwi kungen au das mi els ändische Ve -
keh sgewe be" zeig ein Mus e beispiel unkoo dinie e B anchen-
poli ik und o dnungspoli ische Unge eim hei en in diesem Wi -
scha szweig. Massi e s aa liche In e en ionen in den Wi scha s-
p ozeß isolie en die Ve keh spoli ik on de allgemeinen Wi -
scha spoli ik und lös en wei e e In e en ionen in das Ma k ge-
schehen aus, die die no wendige Anpassung an S uk u wandlungen
de Nach age noch wei e behinde en. S aa lich e o dne e Fes -
p eise, Zugangsbesch änkungen zu den Ve keh smä k en, Un e -
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756 Besp echungen
schiede in de Bes eue ung und s eigende Zuschüsse an die Deu sche
Bundesbahn (DB) sollen ielmeh die Nach age den o handenen
Kapazi ä en anpassen. Dami geling es zwa eilweise, das s a e
P eissys em im Ve keh sbe eich au ech zue hal en. Wandlungen in
de Kos en- und Ma k s uk u und die Anpassung de Einzelwi -
scha en an diese e ände en Da en sind dami alle dings nich au -
zuhal en. Zunehmend gewich ige e Engpässe und Ube kapazi ä en
sind äuße e Zeichen eine e ehl en Wi scha spoli ik, die den Spiel-
aum ü einen leis ungsanspo nenden We bewe b e sag , den P o-
duk i i ä s o sch i hemm , die A bei s eilung zwischen den Ve -
keh sbe eichen behinde und die mi els ändischen Ve keh sun e -
nehme disk iminie .
„Au gaben eine ma k wi scha lichen Ve keh spoli ik" lau e de
d i e Teil de A bei , in dem Rena e Aengenend emp iehl , die Ve -
keh swi scha allmählich eine ma k wi scha lichen O dnungspoli-
ik zu un e we en. „1. Allmähliche Au s ockung de Kon ingen e im
S aßengü e e n e keh bis zu ölligen F eigabe des Ma k es;
2. Ein üh ung on Ma gen a i en mi zunehmendem P eisspiel aum,
die le z en Endes zu eien P eisen üh en soll en; 3. Abbau de
Kos en e ze ungen, die sich aus de s aa lichen Finanzpoli ik e -
geben; 4. Au hebung de ech lichen P i ilegien de DB au bes imm-
en Mä k en; 5. Sanie ung de DB und 6. Mißb auchau sich übe e -
bleibende Mach s ellungen, insbesonde e de Bundesbahn" (S. 166)
wü den die K ä e des Ma k es mobilisie en, die no wendige Anpas-
sung an S uk u e ände ungen de Nach age e zwingen, Engpässe
und Übe kapazi ä en be einigen und die Ha monisie ung de eu o-
päischen Ve keh smä k e nähe b ingen.
Die Konsequenzen, die die Ve asse in ü die mi els ändischen
Ve keh sun e nehme ablei e , sind übe zeugend: De Abbau de
zwangswi scha lichen Regelungen des S aa es schü z sie o Chan-
cenungleicbhei en, gib ihnen die Möglichkei , sich schnell und ih em
spezi ischen Leis ungsangebo en sp echend e ände en Ma k da en
anzupassen und sich beim Rückzug de DB aus de Fläche neue Au -
gaben zu e schließen. S aa liche S uk u - und Anpassungshil en, die
soziale Hä en milde n und den Ums ellungsp ozeß e leich e n, we -
den dadu ch nich übe lüssig.
Es is das besonde e Ve diens Rena e Aengenend s, au die s uk-
u poli ischen E o de nisse bei eine Neuo ien ie ung de Ve keh s-
poli ik in de Bundes epublik Deu schland au me ksam gemach zu
haben. Das enge Ko se , das de Ve keh swi scha du ch s aa liche
Regelungen angepaß wu de, ha den Anpassungs- und Ums ellungs-
p ozeß in diesem Wi scha szweig gelähm , bes ehende S uk u en
konse ie und zemen ie , die Lösung de S uk u p obleme wei e
behinde und die ö en lichen Haushal e meh und meh belas e .
Anpassung und Ums ellung im Wi scha sp ozeß sind abe zwei de
wich igs en Mo o en ü das wi scha liche Wachs um. Die he kömm-
liche Ve keh spoli ik in de Bundes epublik Deu schland e weis sich
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Besp echungen 757
somi als Wachs umsb emse. Übe dies zwingen hohe Wachs ums a en
mi ih en e ände en Einkommenselas izi ä en de Nach age zu
eine beschleunig e en s uk u ellen Ums ellung und zu Ve lage ung
de Handelss öme. Audi inso e n en sp ach die Ve keh spoli ik in
de Bundes epublik Deu schland bishe nich den wachs umspoli i-
schen E o de nissen.
Schließlich e häl man mi diesem Buch we olle Möglichkei en,
das neue e keh spoli ische P og amm dahingehend zu beu eilen, ob
die im „Lebe -Plan" genann en Mi el geeigne sind, die e ah ene
Si ua ion schnell, eibungslos und mi den ge ings en gesam wi scha -
lichen Nach eilen möglichs nahe an diese Ziele he anzub ingen.
Hans Joachim Hochs a e, Ma bu g
Ul ich Klimke: Die In es i ionspoli ik deu sche Seehä en un e be-
sonde e Be ücksich igung de Tendenz zu wachsenden Schi s-
g ößen im Massengu e keh . Düsseldo 1968. Ve lag Handelsbla
GmbH. 116 S.
Die echnische En wicklung im See e keh ha sich in den e gan-
genen Jah en imme meh beschleunig und sowohl zu sp ungha
s eigenden Schi sg ößen als auch zu eine ie g ei enden Ve ände ung
de Umschlagsme hoden ge üh . Die o allem aus den Wandlungen
de Massengu ah esul ie enden Folgen ü die Seeha enwi scha
machen eine a ionale ln es i ionspoli ik d inglich. Dami beschä ig
sich die o liegende S udie. Sie konzen ie sich au E z- und
Tank ah .
Das Buch hin e läß ein zwiespäl iges Ge ühl, je nach dem Blick-
winkel de Be ach ung. Es en häl sowohl eine empi ische Analyse
de Wandlungen in diesem Be eich als auch den Ve such, zu eine
meh heo e ischen Aussage übe die E o de nisse eine wi scha -
lichkei sbezogenen In es i ionspoli ik de Seehä en 2u gelangen.
Hinsich lich des in o ma i en Gehal s muß das Buch als wei gehend
übe hol bezeichne we den. Die e wende en Quellenma e ialien
gehen nu in einigen Fällen übe das Jah 1965 hinaus. Die Tabellen
sind nu sel en au dem neues en e eichba en S and. Auch die An-
gaben übe Ausbaumaßnahmen de Hä en beziehen sich z. T. au
„Planungen", die inzwischen be ei s g oßen eils ealisie sind (z. B.
Ausbau de Zu ah in Ijmuiden, Au nahme ähigkei on Wese po ,
wo man sich keineswegs e s au die Ab e igung on 70 000- -dw-
Schi en „ o be ei e 66 usw.). Die Zahlen übe die G ößenen wick-
lung de in Be ach kommenden Schi s ypen sind eben alls nich
meh ep äsen a i , nachdem bei Tanke n au b ei e F on die
200 000- -dw-G enze übe sch i en wu de und auch de Bulk-Ca ie
— o allem das OBO-(O e-Bulk-Oil)Ship — eilweise be ei s in den
100 000- -dw-Be eich hingewachsen is .
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758 Besp echungen
In seine z. T. ech wei ausholenden heo e ischen Analyse be-
müh sich de Ve asse um eine g undsä zliche Klä ung de P o-
bleme eine a ionalen Losung de Ha enin es i ionen. Empi isch is
keine hin eichende Basis zu inden. Eine Be agung on Ha en e -
wal ungen des No dwes kon inen s s ell das Ziel eine Beschä i-
gungsmaximie ung he aus. Diese is alle dings kaum als K i e ium
eine a ionalen Ini es i ionspoli ik geeigne , da sie ehe s a isch is ,
das eigen liche P oblem somi umgeh und au maximalen, wenige
beda sbezogenen als o auseilenden Ausbau de Kapazi ä en hinaus-
lau en kann, wie namen lich das Beispiel de Rhein-Schelde-Hä en
zeig . Diese be ach e de Ve asse o enba als „Füh e " in einem
„Ini es i ionsoligopol", de en En scheidungen „Da en" ü die In e-
s i ionspoli ik de deu schen Seehä en sind.
Da die Tendenz zu eine Besch änkung de Ha enzahl sich wegen
wachsende Schi sg ößen und en sp echende na ü liche Beg enzun-
gen de Kapazi ä en (Fah wasse ie e usw.) e s ä k , be ü wo e e
eine Koo dina ion de Ha enin es i ionen im in e nen (z. B. s aa -
liche und p i a e Be eiligung), na ionalen und in e na ionalen Be-
eich, e ne eine Abs immung mi ande en Ve keh s äge n. Als
P og amm schein das du chaus zweckmäßig. Es mangel abe o en-
ba an geeigne en K i e ien de Wahl zwischen In es i ionsal e na i-
en, wenn nich na u geog aphische Kons an en einzelne Va ian en
ausscheiden.
Inso e n bie e das Buch in e s e Linie eine Analyse on Vo aus-
se zungen und hypo he isch möglichen Wegen a ionale Ini es i ions-
poli ik de Seehä en. Schließlich muß au die inzwischen einge e e-
nen An o de ungen de Con aine um üs ung an die Seeha enin es i-
ionen hingewiesen we den, die eine sei s das P oblem e schä en,
ande e sei s mögliche weise auch neue Aspek e ü den hie allein
behandel en Schü gu e keh b ingen. Hans Böhme9 Gö ingen
Jochen Schumann:
Inpu -Ou pu -Analyse. Be lin-Heidelbe g-New Yo k
1968. Sp inge -Ve lag. X, 311 S.
Schumann schließ mi seine „Inpu -Ou pu -Analyse" eine Lücke,
die sei einige Zei — insbesonde e sei dem Beginn de empi ischen
A bei en zu E s ellung on Inpu -Ou pu -Tabellen — in de Bun-
des epublik Deu schland bes eh . E geh in seine Un e suchung ku z
au die Inpu -Ou pu -Tabelle und die s a is ischen Schä zme hoden als
empi ische G undlagen on Inpu -Ou pu -Modellen ein und weis auch
au die p ak ische Bedeu ung de Modelle hin, sein Haup augenme k
gil abe de Da s ellung einige En wicklungslinien de Inpu -Ou pu -
Theo ie. Dabei un e scheide Schumann — un e Nich beach ung de
egionalen Inpu -Ou pu -Analyse — die s a ische und die dynamische
Theo ie.
Im Rahmen de s a ischen Inpu -Ou pu -Theo ie, bei de es um die
Analyse de Gleichgewich swe e de Va iablen ohne Be ücksich igung
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Besp echungen 759
de Zei geh , we den sieben Modelle o ge üh . Ausgegangen wi d
om s a ischen o enen Inpu -Ou pu -Modell als Mengen- und P eis-
modell, das du ch Abände ung de Annahmen übe die Endnach age
(u. a. du ch Ein üh ung on Konsum- und In es i ions unk ionen) und
übe die Nach age nach p imä en Inpu s (u. a. du ch E se zung de
P oduk ions unk ionen om Wal as-Leon ie -Typ du ch solche om
A ow-Solow-Typ, also du ch CES-Funk ionen) in e schiedene Rich-
ung wei e en wickel wi d. Mi Hil e on Ziel unk ionen we den
diese Modelle dann in gesam wi scha liche (linea e und nich linea e)
P og ammie ungsmodelle übe üh , die nich nu eine Lösung haben,
sonde n meh e e Lösungen zulassen, die es abe auch ges a en, aus
diesen die op imale Lösung auszuwählen.
Die dynamische Inpu -Ou pu -Theo ie, die eine „Da ie ung" de
G ößen o ausse z , d.h. die Abhängigkei en bes imm e Va iablen
on ande en Va iablen un e Be ücksich igung on ime-lags analysie ,
wi d anhand on ün Modell ypen behandel . Dabei e olg die Be-
sch eibung de Modell ypen g undsä zlich in Analogie zu s a ischen
Theo ie, also du ch das dynamische o ene Modell, das geschlossene
Modell, das o ene Modell mi Konsum unk ionen bzw. mi CES-P o-
duk ions unk ionen und du ch das zum P og ammie ungsmodell e wei-
e e dynamische Inpu -Ou pu -Modell.
Alle Modelle we den — sowei möglich — einhei lich da ges ell .
Zunächs we den sie o mulie , dann die Vo ausse zungen de Exi-
s enz on Lösungen un e such und schließlich die Lösungen angege-
ben. Hie ü sind, wie Schumann selbs sch eib , „Kenn nisse in de
Ma izen- und De e minan en echnung sowie übe Di e enzengleichun-
gen" Vo ausse zung. Zu beg üßen is , daß zu jedem de zwöl Modelle
ein nume isches Beispiel gegeben wi d; obwohl diese Beispiele o , wie
z. B. im Fall de sek o alen Konsum- und In es i ionsneigungen, G ö-
ßen en hal en, die in de Reali ä beim je zigen S and de empi ischen
Wi scha s o schung ga nich ode nu seh schwe zu e assen sind,
agen sie en scheidend zum Ve s ändnis de Modelle und ih e Lö-
sungen bei.
Das Buch on Schumann kann — insbesonde e ü den deu schen
Sp achbe eich — als ein S anda dwe k au dem Gebie de Inpu -Ou -
pu -Analyse angesehen we den. Es bie e nich nu dem an de Inpu -
Ou pu -Rechnung in e essie en Lese , sonde n auch dem P oduk ions-
heo e ike we olle Einblicke in einen Teilbe eich de mode nen
Wi scha s heo ie. Reine S ägUn> Be Un
E. Reisch (H sg.): Quan i a i e Me hoden in den Wi scha s- und
Sozialwissenscha en des Landbaus. München-Basel-Wien 1967.
Bay ische Landwi scha s e lag. 458 S.
Das o liegende Buch is de Band IV de Sch i en de Gesellscha
ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en des Landbaus und en häl
die Bei äge on de 7. Jah es agung diese Gesellscha , die im Ok-
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760 Besp echungen
obe 1966 in Kiel s a and und dem im Ti el angegebenen Thema
gewidme wa . Zielse zung und Anlage dieses Bandes we den am
bes en mi den ein üh enden Wo en des He ausgebe s skizzie :
„Heu e dü en zwei E kenn nisse Allgemeingu in den Reihen de Ag a -
Ökonomen gewo den sein: Einmal die Ta sache, daß die bes e wissenscha liche
Me hode nich meh zu leis en e mag, als es die Un e lagen zulassen, au denen
de en Anwendung basie . Man sp ich om Da enp oblem. Zum ande en wi d
jedem Ag a wi scha le im Zuge de A bei imme deu liche , daß die E as-
sung de in ein Modell einzubauenden Fak o en, Al e na i en und Zielse zungen
sowie de in einem Sys em wi ksamen Beziehungen um so schwie ige wi d, je
meh man sich de komplexen Wi klichkei de Wi scha und menschlichen En -
scheidungs indung anzunähe n e such . Man könn e e ein achend om Me hoden-
p oblem sp echen.
Au die beiden P obleme konzen ie sich dahe das In e esse diese Tagung.
Die Bei ags olge beginn mi den Vo schlägen zu Lösung bzw. Milde ung des
Da enp oblems. Dann olgen die Bei äge zum Me hodenp oblem, wobei on de
einzelbe ieblichen Be ach ung zum ma k wi scha lichen Au gabenbe eich und
zu Regionalanalyse übe gegangen wi d. De le z e Teil is schließlich de F age
de Anwendung ökonome ische Me hoden in de Ag a poli ik gewidme ."
Die e s en sechs de insgesam 23 Bei äge be assen sich in wei e-
em Sinne mi dem „Da enp oblem"; sie sind haup sächlich ü den
Ag a ökonomen in e essan : K i ische Be ach ungen zu Anwendung
quan i a i e ma hema ische Me hoden im landwi scha lichen Be-
ieb (P euschen); Zu Auswahl on Planungs e ah en (Eisg ube );
Modellansa z als Funk ion de Da engenauigkei (Skom och); Die
Be iebsop imie ung in ih e Rückwi kung au Buch üh ung und Be-
iebss a is ik (Riebe); Anwendung des Ma izenkalküls im landwi -
scha lichen Rechnungswesen (Jändl); Schä zung on Kalkula ions-
da en mi Hil e de Reg essions echnung (Geissle ).
In ie Au sä zen we den einige spezielle Me hodenp obleme e -
ö e : Diskussion und Neu o mulie ung on Be iebsen wicklungs-
modellen (Köhne); Spezialp obleme de linea en P og ammie ung
(B andes); P og ammie ung mi nich linea e Ziel unk ion (Seus e );
E ah ungen bei de Schä zung gesam be iebliche P oduk ions unk-
ionen aus de Buch üh ungss a is ik (Kas ne ).
Die nächs en Bei äge, Be iebssimula ion in de Landwi scha
(Hesselbach) und Die Ne zwe k echnik (Schmu z), sind dann in ih e
Anlage ep äsen a i ü die olgenden el A ikel: Zunächs wi d
ein Ve ah en in seinen G undzügen o ges ell , sodann au ein p ak-
isches Beispiel aus de Landwi scha angewende . Im einzelnen
inden wi : Zu En wicklung und T ans o ma ion o hogonale Fak-
o en-Modelle (Heiland); Zu Anwendung de Fak o analyse bei de
Un e suchung de S euungsu sachen landwi scha liche Einkommen
(Han ); P obleme bei de E mi lung on Elas izi ä skoe izien en
au g und on Zei eihenanalysen mi Jah esda en (Wol am); P o-
gnose mi els Ma ko -Ke en (Han ); Modell zu Analyse und P o-
gnose des Schweineangebo es (El e ich); Möglichkei en de Ablei ung
eine In es i ions unk ion ü den landwi scha lichen Sek o (Uhle-
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Besp echungen 761
mann); Analysen des Ma k ablau s bei landwi scha lichen E zeug-
nissen mi ie eljäh lichen und mona lichen Da en SWöhlken); Die
E mi lung des äumlichen Gleichgewich s de landwi scha lichen
P oduk ion (Hein ichsmeye ); Bedeu ung de Da eng undlage ü die
Fo mulie ung und In e p e a ion eines mul i egionalen P ozeßana-
lysemodells (Buchholz); Mik oanaly ische P oduk ionsmodelle zu
Analyse ag a poli ische Al e na i en (Heidhues); Eine ökonome i-
sche Me hode zu E mi lung op imale We e wi scha spoli ische
Ins umen e (G ube ),
Die Ve ah ensda legungen sind eilweise seh elemen a (Zei -
eihenainalyse), o zdem können sie, besonde s du ch die Ve bindung
mi dem Anwendungsbeispiel, seh eind inglich sein (Ma ko< -Ke en).
Nich imme zeigen die Au o en so sou e äne Übe sich en wie e wa
Heidhues in seinem A ikel übe Mik oanaly ische P oduk ionsmo-
delle. E mach hie auch mi dem eku si en P og ammie ungsansa z
on Richa d Day bekann , welche ge ade dabei is , dieses Ve ah en
auch au nich landwi scha liche P oduk ion (Kohlebe gbau) anzu-
wenden. Zu Kennzeichnung de Spannb ei e bei de ökonome ischen
Modellbildungs echnik mögen die Ansä ze on G ube und El e ich
dienen. G ube üh ein so g äl ig und ziemlich ein en wickel es
Modell o . El e ichs Ve such is so nai , daß man die Ve ö en -
lichung nu au g und de Ta sache e s ehen kann, daß es sich hie
nach Wo en des Au o s um einen Zwischenbe ich handel . Siche lich
muß man bei de p ak ischen Anwendung „quan i a i e Me hoden"
s e s Abs iche gegenübe den wei e en wickel en heo e ischen Fein-
hei en machen. Die Be o zugung de Kleins quad a me hode in de
P axis des ökonome ischen Schä zens is da ü ein be ed es Beispiel.
Die Meh zahl de in diesem Bande e sammel en Bei äge zeig je-
doch, daß hie zu iedens ellende Lösungen zu inden sind.
We ne Meißne , Da ms ad
Klaus S e n und Paul Münch: Gese z zu Fö de ung de S abili ä und
des Wachs ums de Wi scha . S u ga 1967. Kohlhamme Ve lag.
223 S.
Mi diese Ve ö en lichung lieg ein Kommen a o , de angesich s
des gese zgebe ischen Neulands, das mi dem S abili ä sgese z be e en
wu de, besonde es In e esse e dien . De Au bau des Kommen a s
e olg in bewäh e Fo m. Zunächs wi d das Fün zehn e Gese z zu
Ände ung des G undgese zes om 8. Juni 1967, das den A ikel 109
GG zu G undlage des S abili ä sgese zes mach , abged uck und da an
anschließend de Tex des eigen lichen S abili ä sgese zes. De eigen -
liche Kommen a gliede sich dann in d ei Teile. Im e s en wi d die
En s ehungsgeschich e und die olkswi scha liche und s aa s ech liche
Bedeu ung des S abili ä sgese zes behandel . Anzume ken wä e, daß
die Bezeichnung „an izyklische (kompensa o ische) Finanzpoli ik"
(S. 39) e wi end is , denn un e an izyklische Finanzpoli ik wi d in
de Finanzwissenscha e was ande es als un e kompensa o ische e -
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762 Besp echungen
s anden. Le z e e be uh nich au Konjunk u schwankungen, sonde n
au de Theo ie de säkula en S agna ion. De zwei e Teil is de Neu-
assung des A ikels 109 des G undgese zes gewidme und kommen-
ie eben dessen Ände ung sowie die sons igen allgemeinen Ve as-
sungs ech s agen de Ve assungsände ung. Die einzelnen Pa ag a-
phen des S abili ä sgese zes we den im d i en Teil behandel . Zu E -
leich e ung de Benu zung des Kommen a s dien , daß hie die einzel-
nen Pa ag aphen mi Übe sch i en e sehen und den E läu e ungen
o ges ell we den. Als Anhang wi d die Finanzplanung des Bundes
1967 bis 1971 sowie de En wu eines Gese zes zu Ände ung des S a-
bili ä sgese zes abged uck . Ein aus üh liches Sach egis e beschließ
den Kommen a .
De Ma e ie des S abili ä sgese zes zu olge besch änk sich de Kom-
men a nich au ju is ische F agen, sonde n behandel ebenso einge-
hend die olkswi scha liche P oblema ik des Gese zes. In seh an-
schauliche und aus üh liche Fo m we den die olkswi scha lichen
Bezüge des Gese zes au gezeig und dabei eine k i ische Hal ung ein-
genommen. Das gleiche gil auch ü die ju is ischen Teile des Kom-
men a s, die alle dings dem Rezensen en nich so nahe s ehen. Eine
Vielzahl on neues en Li e a u hinweisen e möglich es, noch wei e
in die Ma e ie einzud ingen. Vielleich wä e ein zusammen assendes
Li e a u e zeichnis angeb ach gewesen.
Es sei abschließend nochmals au die Aus üh lichkei und e s änd-
liche Da s ellungsweise des Kommen a s hingewiesen. Den Ve asse n
kann a es ie we den, daß die Ve bindung eines ju is ischen und
wi scha swissenscha lichen Kommen a s ollau geglück is . Bei de
Bedeu ung des S abili ä sgese zes wi d siche lich häu ig au dieses
We k zu ückgeg i en we den müssen. Die e g^ Be hn
Ha m P io : Die in e minis e iellen Ausschüsse de Bundesminis e ien.
S u ga 1968. Gus a Fische . 195 S.
Die Ve ö en lichung on Ha m P io übe die in e minis e iellen
Ausschüsse de Bundesminis e ien e mi el einen ausgezeichne en
Einblick in die A bei sweise eine mode nen Ve wal ung, insowei es
de en höchs e Ebene be i . P io kann deu lich zeigen, daß die ko-
o dinie e A bei des Kabine s au Minis e ebene ü eine sachge-
ech e Lösung de iel äl igen P obleme de aus de Regie ungs ä ig-
kei e wachsenden Ve wal ungs ä igkei nich aus eich . In e minis e-
ielle Ausschüsse e scheinen dami als eine du ch die No wendigkei
de Lösung bes imm e Ve wal ungsau gaben e zwungene Du chlöche-
ung des einen Resso p inzips.
Ha m P io geh on eine Besch eibung bes ehende Ausschüsse
aus und e such dann, zu allgemeinen Aussagen übe die F agen de
allgemeinen Kennzeichen on Ausschüssen sowie übe die A bei sweise
de Ausschüsse zu kommen, wobei e alle dings imme au eine ela-
i nied igen Abs ak ionsebene bleib . Nach einigen ku zen Aus üh-
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Besp echungen 763
ungen übe die P oblema ik de Ausschüsse in eine nach dem Res-
so p inzip au gebau en Ve wal ung un e nimm P io den Ve such
eine Typologie de in e minis e iellen Ausschüsse und komm zu de
Ein eilung in: 1. In o ma ionsausschuß, 2. E mi lungsausschuß, 3. Pla-
nungsausschuß, 4. Lenkungsausschuß, 5. Ausschuß zu Genehmigung
on An ägen, 6. Ausschuß zu Ve wal ung eines Fonds, 7. Ausschuß
zu Au s ellung on Ve wal ungs o sch i en und 8. Ausschuß zu Vo -
be ei ung eines Gese zen wu s.
K i isch anzume ken wä e bei de o liegenden Ve ö en lichung
die eilweise Ve mischung on Besch eibung bzw. Analyse mi Re o m-
o schlägen, insbesonde e deshalb, weil diese Re o m o schläge meh
als Nebenp oduk des desk ip i -analy ischen Teils in Fo m on ad-hoc
Hypo hesen e scheinen. Die e y Schmädel9 Linz
F. 0. Bonhoe e und W. H. S igel: Ame ikanische Un e nehme - und
Ve b auche be agungen — E gebnisse eine S udien eise. Be lin
1966. Duncke & Humblo . 119 S.
Es is ela i sel en, daß eine meh mona ige S udien eise zu so hand-
es en und publika ionswü digen E gebnissen üh , wie die on beiden
Au o en im He bs 1963 du chge üh e Reise nach No dame ika, die
dem Zweck dien e, die do angewand en Me hoden und E ah ungen
mi Un e nehme - und Ve b auche be agungen aus e s e Hand an
O und S elle zu s udie en. Beiden Au o en, ane kann e Expe en
au dem Gebie de Konjunk u o schung, und zusammen mi ande en
Mi a bei e n des I o-Ins i u s, Schöp e wei hin beach e e analy ische
und p ognos ische Techniken, is es gelungen die In o ma ionen on
37 Ins i u ionen und einem Viel achen on Pe sonen in ins uk i e
Weise zu kondensie en.
Als e s e Eind uck bei de Lek ü e des Bändchens d äng sich die
Viel al de Ins i u ionen in den USA und Kanada au , die sich mi
Un e nehme - und Ve b auche be agungen zwecks Konjunk u p o-
gnose be assen. Wäh end das I o-Ins i u die Me hode de „Tendenz-
be agung" bis zu Pe ek ion en wickel ha , haben in den USA die
e ag en In o ma ionen häu ige quan i a i en Cha ak e . E ag
wi d nich nu die Rich ung de Ve ände ungen ode de Einschä zung,
sonde n auch das „Wie iel". Dies is , wo au die Ve asse hinweisen,
da au zu ückzu üh en, daß die Un e nehme in No dame ika s a is i-
schen E hebungen iel au geschlossene gegenübe s ehen als die eu o-
päische Geschä swel .
Dem In e esse de Ve asse en sp echend, we den die Un e nehme -
be agungen besonde s g ündlich behandel . Ge ade au dem Gebie
de Konsumen enbe agungen jedoch is de ame ikanische Vo sp ung
ausgep äg . Die Ve nachlässigung de Konsumnach age in de Wi -
scha sp ognose wi d häu ig dami beg ünde , daß die Schwankungen
de Un e nehme in es i ionen iel he ige zu sein p legen als Schwan-
kungen de Konsumnach age. Dabei wi d jedoch übe sehen, daß de
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764 Besp echungen
p i a e Ve b auch mi einem An eil bis zu zwei D i eln des B u o-
sozialp oduk s in den wes lichen Indus ielände n einen behe schen-
den An eil an de gesam wi scha lichen Nach age beansp uch , so
daß ela i iel ge inge e Schwankungen dieses Pos ens genügen, um
höhe e Ausschläge de Gesam nach age zuwege zu b ingen, als es die
ela i iel g öße en Ve ände ungen de Anlagein es i ionen e mö-
gen. Schon in den ün zige Jah en zeig e de Absa z on daue ha en
Konsumgü e n in den USA — absolu gesehen — s ä ke e konjunk u-
elle Ausschläge als die Anlagein es i ionen im Un e nehmensbe eich.
Ähnlich deu en die Da en aus de Bundes epublik da au hin, daß sich
die konjunk u ellen Ausschläge de Ausgaben ü daue ha e Ge-
b auchsgü e on Zyklus zu Zyklus e s ä k haben. Hie bes eh ein
kla e Nachholbeda in Deu schland, und es s eh zu ho en, daß me-
hodisch gesiche e egelmäßige Konsumen enbe agungen mi kon-
junk u analy ische Zielse zung in Deu schland bald den Pla z einneh-
men we den, de ihnen zukomm .
Es is das Ve diens de Au o en, mi Geschick und Ökonomie zum
in e na ionalen E ah ungsaus ausch beige agen zu haben, ökono-
misch e dien ih Vo gehen deshalb genann zu we den, weil die Pu-
blika ion ih e E ah ungen wenige quali izie en wissenscha lichen
Tou ismus in Sachen Un e nehme be agungen übe lüssig mach , wo-
ü nich zule z die ansa lan ischen Gesp ächspa ne den Ve asse n
Dank schulden. Bu kha d S ümpel, Ann A bo /Michigan
Ma cel Bolle de Bal: La ie de l'en ep ise. Supplémen s de émuné-
a ion e pa icipa ion ou iè e. B üssel 1967. Edi ion de l'Ins i u
de Sociologie, Uni e si é Lib e de B uxelles. 162 S.
Die o liegende Un e suchung s ell sich die Au gabe, den Ein luß
on „Lohne gänzungen" in Fo m e schiedena ige P ämien au die
„Be eiligung" („pa icipa ion") de A bei e am „Leben des Un e -
nehmens" empi isch zu e mi eln. Den Au ag gab das belgische Am
ü P oduk ionswachs um; Themas ellung und Zielse zung des P ojek-
es wu den on einem gemisch en G emium aus Hochschul o sche n,
Ve e e n de A bei gebe e bände und de Gewe kscha en aus-
gea bei e .
Daß die gemisch e Zusammense zung de Au aggebe Unabhän-
gigkei und Objek i i ä des P ojek es nich zu siche n e moch en,
haben Bolle de Bai und seine Mi a bei e kla e kann . Es is ihnen
gelungen, die u sp ünglichen F agen, Hypo hesen und Beg i e anhand
eines ü die Indus iesoziologie ungewöhnlich um ang eichen Da en-
ma e ials im Ve lau de Un e suchung k i isch zu e lek ie en und zu
modi izie en. Bolle de Bai e dich e e dabei meh e e Publika ionen
im Um ang on insgesam 1100 Sei en au ca. 150 Sei en.
Die Un e suchung e lie in d ei sukzessi en E appen, jede wiede
au ge eil in meh e e Phasen. Diese zei liche Un e gliede ung in en-
die e einen Le np ozeß des P ojek es: den u sp ünglichen Ansa z an-
hand spä e e E gebnisse zu es en und abzuwandeln. Nacheinande
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