Mi schke, Melanie
Resea ch Repo
Einziehung on Gegens änden des ech swid igen Glücksspiels
nach § 148c GewO: Eine Un e suchung zu e assungs ech lichen
sowie ein achgese zlichen G undlagen und behö dlichen
Ges al ungsmaßnahmen
Bei äge de Hochschule P o zheim, No. 184
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Hochschule P o zheim
Sugges ed Ci a ion: Mi schke, Melanie (2025) : Einziehung on Gegens änden des ech swid igen
Glücksspiels nach § 148c GewO: Eine Un e suchung zu e assungs ech lichen sowie
ein achgese zlichen G undlagen und behö dlichen Ges al ungsmaßnahmen, Bei äge de
Hochschule P o zheim, No. 184, ISBN 978-3-911165-03-7, Hochschule P o zheim, P o zheim,
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Melanie Mi schke LL.B.
Einziehung on Gegens änden des
ech swid igen Glücksspiels
nach § 148c GewO
Eine Un e suchung zu e assungs ech lichen sowie
ein achgese zlichen G undlagen und behö dlichen
Ges al ungsmaßnahmen
N . V006 de Ausgabe
Fo schung ü die Zukun sgesellscha
Sch i en eihe des unk
E schienen als N . V006 in de Sch i en eihe des unk:
„Fo schung ü die Zukun sgesellscha “
Zugleich e schienen als Teil de Bei äge de Hochschule P o zheim als N . 184
P o zheim, Feb ua 2025
ISSN: 0946-3755
ISBN: 978-3-911165-03-7 (Online-Ausgabe)
h ps://opus-hsp .bsz-bw.de
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Einziehung on Gegens änden des
ech swid igen Glücksspiels nach § 148c GewO
Eine Un e suchung zu e assungs ech lichen sowie ein achgese zlichen
G undlagen und behö dlichen Ges al ungsmöglichkei en
Melanie Mi schke LL.B.
Fo schung ü die Zukun sgesellscha . Sch i en eihe des unk.
Bei ag N . V006
He ausgebe scha
P o . D . Hanno Beck (Hochschule P o zheim)
P o . D . Tobias B önneke (Hochschule P o zheim)
P o . D . Pe e Heid ich (Hochschule P o zheim)
P o . D . Ul ich Jau z (Hochschule P o zheim)
P o . D . S e en K oschwald LL.M. (Hochschule P o zheim)
Pa ik Schmid LL.M.
P o . D . Ma ina Tamm (Hochschule Neub andenbu g)
Hochschule P o zheim
Ins i u ü Ve b auche o schung
und nachhal igen Konsum | unk
Tie enb onne S . 65
75175 P o zheim
Tel: +49 7231 / 28-6018
E-Mail: Sek e a ia . unk@hs-p o zheim.de
Die Deu sche Na ionalbiblio hek e zeichne diese Publika ion in de Deu schen Na i-
onalbibliog a ie; de aillie e bibliog a ische Da en sind im In e ne übe
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Diese Sch i en eihe Fo schung ü die Zukun sgesellscha . Sch i en eihe
des unk is Teil de Bei äge de Hochschule P o zheim.
He ausgebe scha de Bei äge de Hochschule P o zheim
P o . D . Hanno Beck (geschä s üh end; hanno.beck@hs-p o zheim.de), P o . D .
Rebecca Bulande , P o . D . Thomas Cle , P o . D . Thomas Hensel, P o . D .
No be Jos , P o . D . Ch is a Wehne
Hochschule P o zheim
Tie enb onne S . 65
75175 P o zheim
E-Mail: bei aege.hochschule@hs-p o zheim.de
Ausgabe: Feb ua 2025
ISSN: 0946-3755
Vo wo de He ausgebe
Fo schung ü die Zukun sgesellscha : nu ze o ien ie e Ges al ung on Technik, Wi -
scha und Rech am Maßs ab on konsen ie en G undwe en un e Ausgleich wide -
s ei ende legi ime In e essen.
Das Zen um Ve b auche o schung und nachhal ige Konsum | unk bündel die in-
e disziplinä en Fo schungsak i i ä en de Hochschule zu F agen de Zukun sgesell-
scha . Es bie e eine Pla o m ü angewand e Fo schung im Be eich de Ve b au-
che -, Nu ze - und Nachhal igkei s o schung. Es e möglich den T ans e sowie den
Aus ausch und die Zusammena bei mi sowie auch in Bezug au s aa liche S ellen,
Zi ilgesellscha , Wi scha , Medien und Poli ik.
Die A bei des unk bezieh sich dabei au die E o schung, Mi ges al ung und Beglei-
ung eine Gesellscha de Zukun , ih e Technologie, Wi scha und ech lichen Rah-
menbedingungen, un e Ausgleich de iel äl igen In e essen. Maßs ab dieses In e es-
sensausgleichs bilden G undwe e, au de en Gel ung sich eine Zukun sgesellscha
übe g ei end einigen kann; z.B. G und ech e. In den Mi elpunk seine Fo schung s ell
das unk den Nu ze und seine Beziehung zu P oduk en, Geschä smodellen und (di-
gi alen) Gü e n.
Die E gebnisse de Fo schung im unk ließen egelmäßig in die Leh e an de Hoch-
schule zu ück.
Die He ausgebe
Bishe e schienen
• Shi in Mayasilci, Inhal und Bedeu ung de neu ins bü ge liche Rech einge üh en
Upda e-P lich
( unk Sch i en eihe N . 1)
• Vanessa Schweike , Das Lie e ke enso g al sp lich engese z
( unk Sch i en eihe N . 2)
• Hans-Joachim G upp, Weihnach sgeschich en aus dem Schwa zwald
( unk Sch i en eihe N . 3)
• Annalena Secci, E s ellen und Ve ö en lichen on Fo os nach de DSGVO. Eine
k i ische Auseinande se zung am Beispiel on Kinde o os
( unk Sch i en eihe N . 4)
• Denise Fla ich, Die CE-Kennzeichnungsp lich im Fokus des neuen Sachmangel-
beg i s
( unk Sch i en eihe N . 5)
Inhal s e zeichnis
Abkü zungs e zeichnis …………………………………...…...…..………………………. IV
1. Einlei ung ..........................................................................................................................1
1.1. P oblems ellung ...........................................................................................................2
1.2. Fo schungs age und Hypo hesenbildung .....................................................................2
1.3. Gang de A bei ...........................................................................................................3
2. Glücksspiel in Deu schland ..............................................................................................4
2.1. De ini ion und Abg enzung de Glücksspiela en .........................................................4
2.1.1. Di e enzie ung ande e Glücksspiel o men ..........................................................5
2.1.2. Das gewe bliche Spiel ech ...................................................................................6
2.2. Wi scha liche und gesellscha liche Auswi kungen ....................................................8
2.3. Fo men des s aa lichen Eing ei ens ............................................................................ 10
3. Ve assungs ech liche und ein achgese zliche G undlagen .......................................... 11
3.1. Wide s ebende e assungs ech liche In e essen ....................................................... 13
3.1.1. Spiele schu z als S aa sau gabe ........................................................................... 14
3.1.2. In e essen de Anbie e on Glücksspielen .......................................................... 15
3.1.2.1. Be u s eihei ............................................................................................... 16
3.1.2.2. Eigen umsga an ie ........................................................................................ 20
3.2. Beziehung de Spieleanbie e zu GewO .................................................................... 22
3.2.1. E laubnisse und wei e e P lich en ........................................................................ 23
3.2.1.1 Au s elle e laubnis ü Spielge ä e mi Gewinnmöglichkei ........................... 24
3.2.1.2 Ve ans al e e laubnis ü ande e Spiele mi Gewinnmöglichkei .................... 25
3.2.1.3 Spielhallene laubnis ...................................................................................... 26
3.2.2. O dnungswid igkei en ......................................................................................... 27
3.2.2.1 O dnungswid igkei en nach OWiG ................................................................ 27
3.2.2.2 § 144 GewO .................................................................................................. 28
3.2.2.3 OWi in de SpielV ......................................................................................... 28
3.3. Einziehung nach § 148c GewO .................................................................................. 30
3.3.1 Vo ausse zungen de Einziehung .......................................................................... 31
3.3.1.1 Zulässigkei de Einziehung ........................................................................... 31
3.3.1.2 Einziehung des Eigen ums eines D i en ........................................................ 32
3.3.1.3 Ve häl nismäßigkei ...................................................................................... 34
3.3.2 Abg enzung wei e e glücksspiel ech liche Einziehungsno men.......................... 36
I
3.3.3 Ve ah ens ech liche Vo ausse zungen und He aus o de ungen ........................... 38
3.3.3.1 Bußgeldbescheid ........................................................................................... 39
3.3.3.2 Un e sagung des wei e en Be iebs ................................................................ 40
3.3.3.3 Beschlagnahme ............................................................................................. 41
3.3.3.4 Einziehung des We e sa zes ......................................................................... 43
3.3.4 Folgen de Einziehung ......................................................................................... 44
3.3.4.1 Eigen umsübe gang und En schädigung ........................................................ 44
3.3.4.2 Vollzug und Ve we ung ............................................................................... 45
4. P ak ische Umse zung und Ges al ungsansä ze ............................................................ 46
4.1. Vo gehen o de Gese zesände ung .......................................................................... 46
4.2. Un e suchung bes ehende Umse zungen ................................................................... 48
4.2.1 Konzep ion de Um age ...................................................................................... 48
4.2.2 E gebnisse de Be agung..................................................................................... 48
4.2.3 Schluss olge ungen .............................................................................................. 50
4.3. He lei ung on Ges al ungsmaßnahmen ..................................................................... 51
4.3.1 Rech sg undlagen und Zus ändigkei en de inie en ................................................ 51
4.3.2 A en und Inhal des Anwendungslei adens ......................................................... 52
5. Fazi ................................................................................................................................. 53
5.1 E gebnisse de Fo schungs age und Hypo hesen ........................................................ 53
5.2 Ausblick ..................................................................................................................... 55
Li e a u e zeichnis ........................................................................................................... 57
Rech sp echungs e zeichnis .............................................................................................. 65
D ucksachen e zeichnis ..................................................................................................... 68
Anhang I ............................................................................................................................. 69
Anhang II ............................................................................................................................ 72
II
Abkü zungs e zeichnis
Abs. Absa z
Abschn. Abschni
abzgl. Abzüglich
A . A ikel
Au l. Au lage
BayObLG Bay isches Obe s es Landesge ich
BC Zei sch i ü Bilanzie ung, Rechnungswesen & Con olling
Bd. Band
BeckOK Beck’sche Onlinekommen a e
BeckRS Beck-Rech sp echung
Beg . Beg ünde
bes. besonde es
Beschl. Beschluss
BGB Bü ge liches Gese zbuch
BGBl. Bundesgese zbla
BGH Bundesge ich sho
BKA Bundesk iminalam
BMI Bundesminis e ium des Inne en und ü Heima
BMJ Bundesminis e ium de Jus iz
bsp. Beispiel
bspw. beispielsweise
BRD Bundes epublik Deu schland
BR-D s. Bundes a -D ucksache
BT-D s. Bundes ag-D ucksache
BVe G Bundes e assungsge ich
BVe GE En scheidungen des Bundes e assungsge ich s (am liche Sammlung)
BVe wG Bundes e wal ungsge ich
BW Baden-Wü embe g
BW-LOWiG Landeso dnungswid igkei engese z (Baden-Wü embe g)
BW.GBl. Gese zbla ü Baden-Wü embe g
BZgA Bundeszen ale ü gesundhei liche Au klä ung
bzw. beziehungsweise
d. de /dem/des
d. G. . du ch Gese z om
d. V. . du ch Ve o dnung om
d. h. das heiß
DHS Deu sche Haup s elle ü Such agen e. V.
DLTB Deu sche Lo o- und To oblock
Ein DE Ein üh ung in den na ionalen Rech s ahmen
EL E gänzungslie e ung
en sp . en sp echend
e. V. einge agene Ve ein
. olgende/ ü
. o olgende
4
2. Glücksspiel in Deu schland
Im Jah 2021 haben e wa 30 % de Deu schen11 an einem Glücksspiel eilgenommen, dadu ch
wu den au dem legalen Glücksspielma k 44,1 M d. Eu o an Spieleinsä zen ge ä ig 12. Das
gewe bliche Glücksspiel beweg sich somi keineswegs in einem Nischenma k . Insgesam 4,55
Mio. Menschen zeig en mindes ens ein p oblema isches Spiel e hal en, da un e sind 1,3 Mio.
on eine glücksspielbezogenen S ö ung be o en.13 Das egula o ische Eing ei en des S aa es
in diesen Ma k , insbesonde e zum Zwecke des Spiele schu zes, is o diesem Hin e g und
nich e nliegend.
2.1. De ini ion und Abg enzung de Glücksspiela en
Un e dem Beg i „Glücksspiel“ lassen sich iele Spiel o men assen, z. B. ein ache Wü el-
ode Ka enspiele, Lo e ien, (Spo -)We en, Online-Glücksspiel ode Casino- sowie Au oma-
enspiele. Au g und de Fülle e schiedens e A en on Glücksspielen und den jeweils gel en-
den gese zlichen Regelungen, is zunächs eine Eino dnung no wendig.
Die s aa s e agliche De ini ion des Glücksspielbeg i s inde sich in § 3 I GlüS V14, wonach
gegen die Zahlung eines En gel s die Chance au einen Gewinn e wo ben wi d, dessen E zie-
lung jedoch ganz ode g öß en eils om Zu all abhängig is . Im S a ech wi d o nehmlich
da au abges ell , dass ein Einsa z e o de lich is und das E gebnis des Spiels nach den Ve -
agsbedingungen om Zu all abhäng und nich om Spiele selbs .15 Inwiewei on eine un-
e schiedlichen De ini ion des Glücksspielbeg i s de beiden No men ausgegangen wi d, is
ums i en. Die Rech sp echung sieh die Beg i e „En gel “ und „Einsa z“ als Deckungsgleich
an, wo aus sich eine einhei liche De ini ion e gib .16
11 ISD, DHS, Uni e si ä B emen (H sg.)/ Schü ze/Kalke/Mölle /Tu owski/Haye , Glücksspiela las Deu schland
2023, S. 54.
12 ISD, DHS, Uni e si ä B emen (H sg.)/ Schü ze/Kalke/Mölle /Tu owski/Haye , Glücksspiela las Deu schland
2023, S. 46.
13 ISD, DHS, Uni e si ä B emen (H sg.)/ Schü ze/Kalke/Mölle /Tu owski/Haye , Glücksspiela las Deu schland
2023, S. 70.
14 S aa s e ag zu Neu egulie ung des Glücksspielwesens in Deu schland (Glücksspiels aa s e ag 2021) .
29.10.2020 (BW.GBl. . 15.02.2021).
15 zum Zu allscha ak e : BGH, U . . 18.04.1952 – 1 S R 739/51, ju is, Rdn . 5; RG, U . . 03.04.1908 – IV
155/08, RGS 41, 218, 221 ; einhei liche Einsa ze o de nis: BGH Beschl. . 29.09.1986 – 4 S R 148/86, NJW
1987, 851, 852; RG U . . 04.03.1921 – II 854/20, 55, 270, 271.
16 BVe wG, U . . 22.01.2014 – 8 C 26.12, Z WG 2014, 202, 203; OVG Be lin-B andenbu g, Beschl. .
20.04.2009 - 1 S 203.08, Z WG 2009, 190, 191; OVG Rheinland-P alz, Beschl. . 21.10.2008 - 6 B 10778/08,
ju is, Rdn . 6; OVG Müns e , Beschl. . 10.06.2008 - 4 B 606/08, GewA ch 2008, 407, 407; zu Diskussion: Bo-
lay, MMR 2009, 669 .
5
Vo angig is das Glücksspiel om Un e hal ungsspiel sowie dem Geschicklichkei sspiel abzu-
g enzen. Le z e es lieg o , wenn das E gebnis des Spiels du ch die Geschicklichkei eines
du chschni lichen Spiele s beein luss bzw. e besse we den kann, so z. B. beim Da ode
Kegeln. Die Geschicklichkei bemiss sich dabei nach den geis igen und kö pe lichen Fähig-
kei en des Spiele s sowie dessen Kenn nissen und de Übung in dem jeweiligen Spiel.17 Bei
einem Un e hal ungsspiel wi d lediglich ein unbe äch liche Einsa z geleis e , aus dem kein
bzw. nu ein ge inge Be ag gewonnen we den kann.18
2.1.1. Di e enzie ung ande e Glücksspiel o men
Das in Deu schland bekann es e Glücksspiel is die Zahlenlo e ie „6 aus 49“ des Deu schen
Lo o- und To oblocks, die Gemeinscha de 16 selbs ändigen s aa lichen Lo e iegesellscha -
en de Bundeslände . Mi diesem und wei e en Angebo en, wie u. a. dem Eu ojackpo , de in
19 eu opäischen Lände n gespiel wi d, de Ren enlo e ie „Glücksspi ale“, den Zusa zlo e ien
„Spiel 77“ und „Supe 6“ ode den lände spezi ischen Angebo en an So o gewinnen du ch
Rubbellose, ha de DLTB im Jah 2021 übe 4 Mio. Eu o an B u ospiele ägen (Spieleinsä ze
abzgl. Gewinnauszahlungen) umgese z .19 Daneben gib es die GKL sowie wei e e kleine e
Anbie e on Sozial- ode Spa lo e ien, wie z. B. „Ak ion Mensch“ des ZDF. Rech lich un e -
lieg die Ve ans al ung on Lo e ien dem S aa smonopol, welches du ch die Ve agslände
gemeinsam nach § 10 GlüS V ausgeüb wi d. Da on ausgenommen sind Lo e ien mi ge ingem
Ge äh dungspo en ial, wie bspw. genann e Soziallo e ie.20
Einen wei e en g oßen Be eich des Glücksspiels in Deu schland nehmen die Spo we en ein.
Sie de inie en sich nach § 3 I, 4 GlüS V du ch eine We e au ein Spo e eignis zu es en Quo-
en. U sp ünglich un e lag die Ve ans al ung on Spo we en eben alls einem s aa lichen Mo-
nopol, welches jedoch im Jah 2006 du ch das BVe G im sog. Spo we en-U eil21 ü ech s-
wid ig e klä wu de. Folglich wu de die Ve ans al ung on Spo we en S ück ü S ück ü
den b ei en Ma k un e E laubnis o behal geö ne , sodass heu e neben de To o-Fußballwe e
des s aa lichen DLTB auch zahl eiche p i a e Anbie e , wie bspw. Tipico ode bwin,
17 BVe wG, U . . 09.10.1984 - 1 C 20/82, NVwZ 1985, 829, 829; BVe wG, U . . 28.11.1982 – 1 C 139/80,
BeckRS 1982, 32160913.
18 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 2: Spielangebo e in Deu schland, Rdn . 9;
BGH, U . . 08.08.2017 − 1 S R 519/16, NS Z 2018, 335, 336.
19 Gemeinsame Glücksspielbehö de de Lände (H sg.), Jah es epo 2021, S. 11.
20 Ennuscha , Z WG, 2008, 83, 82 .; ak uelle dazu: Benesch/Röll (H sg.) P axishandbuch GlücksspielR, C. Re-
gulie ung nach Glücksspiela en, Rdn . 2088 .
21 BVe G, U . . 28.03.2006 – 1 B R 1054/01, BVe GE, 115, 276.
6
Spo we en anbie en.22 Mi einem wesen lich ge ingen An eil am deu schen Glücksspielma k
wu de mi de Zei auch die Ve ans al ung on P e dewe en, als Teilbe eich des Spo we en-
angebo s, ü den Ma k geö ne .23 Gem. § 4 IV GlüS V dü en Spo - sowie P e dewe en mi
en sp echende E laubnis auch online e ans al e , e mi el und im Eigen e ieb angebo en
we den.
Spielbanken, auch „Casino“ („Kasino“) genann , wi d ein hohes Such isiko zugesp ochen24,
weshalb sie un e s enge Regulie ung s ehen. Eine einhei liche De ini ion des Spielbankenbe-
g i s gib es nich , jedoch kann de en Be ieb o nehmlich au das es geleg e Angebo an
Glücksspiela en abges ell we den, welches auch nu exklusi in Spielbanken angebo en we -
den da .25 Da un e äll das sog. „g oße Spiel“, wie e wa Roule e, Black-Jack ode Poke und
das „kleine Spiel“ in Fo m on Au oma enspielen, sog. „Slo -machines“.26 Nach § 20 GlüS V
wi d die Spielbankenkompe enz den Lände n zugesch ieben, welche diese indi iduell ge egel
haben. So soll bspw. eine beg enz e Anzahl on Spielbanken das Spiel isiko eindämmen. Das
Land Baden-Wü embe g läss nach § 27 LGlüG27 lediglich d ei Spielbanken in den S äd en
Baden-Baden, Kons anz und S u ga zu. Ähnlich is die Regelung auch in ande en Lände n,
sodass das Spielbankenangebo in Deu schland beg enz is . Bei den ielzähligen, zumeis in
Innens äd en gelegenen Spiels ä en, handel es sich demgegenübe i. d. R. um Spielhallen, die
kla on den Spielbanken zu un e scheiden sind.
Mi dem GlüS V 2021 wu de das Glücksspiel im In e ne neu ge egel , sodass gem. § 4 IV
GlüS V u. a. auch Online-Casinospiele sowie i uelle Au oma enspiele mi de en sp echenden
E laubnis e ans al e und eigens e ieben we den dü en.28
2.1.2. Das gewe bliche Spiel ech
Von all den o angehend genann en Fo men abzug enzen und ü diese A bei ausschlaggebend
is das „gewe bliche Spiel ech “, welches p imä in den §§ 33c-33i GewO29 sowie den zugehö-
igen Rech s e o dnungen ge egel is . In dessen Be eich allen insbesonde e die in Spielhallen,
22 Benesch/Röll (H sg.) GlücksspielR in Deu schland, C. Regulie ung nach Glücksspiela en, Rdn . 421 .
23 G. z. E s en GlüÄndS V u. GKL-S V, LT BW-D s. 15/1570, S. 59.
24 BVe G, U . . 28.03.2006 – 1 B R 1054/01, BVe GE, 115, 276, Rdn . 64.
25 Wo mi , NVwZ 2017, 281, 282.; Zu Beg i sde ini ion auch: Benesch/Röll (H sg.) GlücksspielR in Deu sch-
land, C. Regulie ung nach Glücksspiela en, Rdn . 2346.
26 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 4: Spielbank ech , Rdn . 219.
27 Landesglücksspielgese z . 20.11.2012, zule z geände d. G. . 04.02.2021 (BW.GBl. 2021, 120).
28 Helmes/L. S. O o in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 4 GlüS V, Rdn . 21.
29 Gewe beo dnung i. d. F. . 22.02.1999 (BGBl. I S. 202), zule z geände d. G. . 19.07.2024 (BGBl. 2024 I
N . 245).
7
Gas s ä en o. ä. Ein ich ungen au ges ell en Spielge ä e mi Gewinnmöglichkei (§ 33c GewO)
und die sog. ande en Spiele mi Gewinnmöglichkei (§ 33d GewO). Die im Rahmen des Reise-
gewe bes e ans al e en Spiele un e liegen nach § 60a GewO eben alls den Regelungen de §§
33c . GewO. Diese we den in diese A bei aus G ünden des Um angs jedoch nich behandel .
Alle in diese A bei genann en Regelungen beziehen sich dahe ausschließlich au das s ehende
Gewe be.
Vo ausse zung ü die gewe blichen Spiel o men is de Ta bes and de Gewe bsmäßigkei .
Demnach muss es sich um eine e laub e, daue ha e sowie selbs s ändige Tä igkei handeln, die
au eine Gewinne zielungsabsich ausgeleg is und nich de U p oduk ion, den eien Be u en
ode de Ve wal ung eigenen Ve mögens un e lieg .30 Die Tä igkei is als Gewe be anzumel-
den; al e na i kann gg . eine E wei e ung de Tä igkei en eines bes ehenden Gewe bes, z. B.
Gas s ä enbe ieb, umgemelde we den. Die Au s ellung de Spielge ä e bzw. Ve ans al ung
ande e Spiele sowie de Be ieb on Spielhallen un e lieg de E laubnisp lich gem. §§ 33c .
GewO. Fü die E eilung bes eh g undsä zlich ein Rech sansp uch, sowei die jeweiligen Vo-
ausse zungen gegeben sind und keine gese zlichen Ve sagensg ünde o liegen.31
In den Anwendungsbe eich des § 33c GewO allen solche Spielge ä e, die eine Gewinnmög-
lichkei in Geld, Wa en ode ande en geldwe en Vo eilen e möglichen. Dabei is es une heb-
lich, ob de Gewinn di ek übe das Ge ä ode au ande em Wege ausgezahl wi d.32 Das Spiel-
ge ä muss mi els eine echnischen Vo ich ung den Ausgang des Spiels wesen lich beein lus-
sen, sodass diese nich bloß on physikalischen Gese zen abhäng und ü den Spiele einem
Zu all gleich .33 Heu zu age wi d diese E ek du ch eine en sp echende So wa e au den
Spielge ä en ges eue . Eine Einwi kung des Spiele s, z. B. du ch eine Tas enbe ä igung, is
dabei nich ausschlaggebend, solange dessen Geschicklichkei nich maßgeblich ü den Spie-
le olg is .34 Als Spielge ä mi Gewinnmöglichkei zählen insbesonde e die klassischen Geld-
spielau oma en. Das Au s ellen de a ige Ge ä e is gem. § 33c I GewO e laubnisp lich ig.
30 BVe wG, U . . 24.06.1976 – I C 56/74, NJW 1977, 772, 772.
31 BVe wG, Beschl. . 10.12.2015 – 9 BN 5.15, BeckRS 2016, 41834, Rdn . 8.
32 Ennuscha in: Ennuscha /Wank/Winkle , GewO, § 33c, Rdn . 10.
33 U sp .: BVe wG, U . . 09.06.1960 – I C 137/57, NJW 1960, 1684, 1685.
34 Meße schmid in: BeckOK, GewO, § 33c, Rdn . 4.
8
Un e die sog. ande en Spiele mi Gewinnmöglichkei nach § 33d GewO allen alle Spiele, die
nich un e den § 33c GewO allen und auch keine Glücksspiele i. S. d. § 284 S GB35 sind. Im
übe wiegenden Fall, jedoch nich ausschließlich, handel es sich dabei um Geschicklichkei s-
spiele mi Gewinnmöglichkei .36 Nich da un e allen als Spo a be iebene Spiele, wie e wa
Minigol ode Billia d.37 Die gewe bsmäßige Ve ans al ung solche Spiele un e lieg eben alls
de E laubnisp lich . Nich e laubnisp lich ig sind hingegen nach § 33g N . 1 GewO i. V. m.
§ 5a SpielV38 solche Spiele, de en Un e hal ungswe im Vo de g und s eh .
2.2. Wi scha liche und gesellscha liche Auswi kungen
Jede Wi scha szweig ha indi iduelle E ek e au die Wi scha und Gesellscha eines S aa-
es. Diese können je nach posi i e ode nega i e Auswi kung s aa lich ge ö de we den ode
es sind gegens eue nde Maßnahmen no wendig.39 Im Glücksspielsek o können beide E ek e
beobach e we den. Posi i zu we en is die Scha ung on A bei splä zen sowohl in de
Glücksspielindus ie als auch den Spiels ä en o O .40 Zudem kommen dem Bund und den
Lände n Einnahmen aus dem Angebo on Glücksspielen zugu e, die übe spezielle Abgaben,
Ve keh ss eue n ode die allgemeine Umsa zs eue e hoben we den.41 So belie en sich die S eu-
e einnahmen (Ve gnügungs- und Umsa zs eue ) aus den Geldspielau oma en in de Gas ono-
mie sowie Spielhallen im Jah 2021 au 606 Mio. Eu o.42
Eine e hebliche P oblema ik e gib sich aus dem Risiko eine glücksspielbezogenen S ö ung,
sog. „(Glücks-)Spielsuch “43. Die glücksspielbezogene S ö ung is als Ve hal enss ö ung klas-
si izie , die au eine In ensi ie ung des Spiel e hal ens bis zu Such e k ankung basie .44 Be-
o ene be ach en das Spiel als essenziellen Lebensinhal und e nachlässigen das soziale Um-
eld, den A bei spla z und wei e e In e essen zunehmend. Kon on a ionen mi dem eigenen
Spiel e hal en ode den inanziellen P oblemen we den e mieden ode mi els Lügen ela i-
ie . Das Glücksspiel wi d in dem so besch iebenen K ankhei sbild on den Be o enen
35 S a gese zbuch i. d. F. . 13.11.1998 (BGBl. I S. 3322), zule z geände d. G. . 30.07.2024 (BGBl. 2024 I
N . 255); Zu s a ech lichen De ini ion des Glücksspiels s. o.
36 Die lein in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, § 33d GewO, Rdn . 5; Oden hal, GewA ch 2006, 58, 59.
37 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33d, Rdn . 3b.
38 Ve o dnung übe Spielge ä e und Spiele mi Gewinnmöglichkei (Spiel e o dnung – SpielV) i. d. F. .
27.01.2006 (BGBl. S. 280), zule z geände d. G. . 18.07.2016 (BGBl. I S. 1666).
39 Pico , Akademie Ak uell 03/2011, 46, 47 .
40 Fische , De Ein luss des Glücksspiels au die Wi scha und den A bei sma k .
41 Nähe es zu Übe sich de Bes eue ung: Leipold in: Sölch/Ringleb, Us G, § 4 N . 9, Rdn . 55 .
42 Gemeinsame Glücksspielbehö de de Lände (H sg.), Jah es epo 2021, S. 11.
43 Bachmann/Meye , Spielsuch , Kap. 3 Glücksspielbezogene S ö ung – Spielsuch , S. 40.
44 Bachmann/Meye , Spielsuch , Kap. 3.5.1 Pa hologisches Spielen als abno me Gewohnhei und S ö ung de
Impulskon olle, S. 55.
9
egelmäßig als einziges E olgs- und Belohnungssys em e ablie .45 Die Folgen de Such sind
ü Be o ene belas end und begüns igen sich gegensei ig. Neben inanziellen Nach eilen und
den nega i en Folgen im sozialen und be u lichen Um eld, geh die Such zumeis mi s a ke
emo ionale Las bis hin zum Suizid einhe .46
Im Be eich des gewe blichen Spiels we den Geldspielau oma en in Spielhallen und Gas s ä en
als besonde s isiko eich angesehen, nich zule z au g und des Jugendschu zes.47 Fü den
Schu z de Spiele und die Bekämp ung de Glücksspielsuch sind Anbie e n iel äl ige e -
p lich ende Maßnahmen zu P ä en ion, Au klä ung sowie Such bekämp ung au geleg wo -
den.
Ein wei e es g oßes P oblem eld s ell das illegale Glücksspiel da . Die ö en liche Ve ans al-
ung eines Glücksspiels ohne behö dliche Genehmigung nach § 4 I GlüS V is e bo en und
wi d gem. § 284 S GB un e S a e ges ell . Fü das Jah 2023 weis das BKA bundeswei ü
diesen S a a bes and 1.416 Fälle mi eine Au klä ungsquo e on übe 90 % aus48, diese Ra e
sp ich jedoch ü eine hohe Dunkelzi e .49
Eine Ausp ägung dieses S a a bes ands is , dass insbesonde e Ge ä e an nich e laub en O en
bzw. nich e laub e Ge ä e zusä zlich zu legalen Ge ä en au ges ell . Besonde s he o zuheben
is hie bei die „Scheingas onomie“, in welche unzulässige weise das Spielangebo das gas -
onomische Angebo übe wieg .50 Imme häu ige e en auch illegale sog. „Fun-Games“51 au ,
die op isch legalen Ge ä en ähneln, dabei handel es sich jedoch um unzulässige weise umge-
bau e bzw. echnisch e ände e Ge ä e.52
Die Folgen des Risikos sowie bes ehende Spielsuch und de Au wand zu Bekämp ung des
illegalen Spiels s ellen eine hohe inanzielle Belas ung ü die Gesellscha und besonde s den
45 Bachmann/Meye , Spielsuch , Kap. 3.1 E scheinungsbild, S. 40 .
46 Bachmann/Meye , Spielsuch , Kap. 6 Indi iduelle und soziale Folgen, S. 170 .
47 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 6: III. Einzelne Be eiche des (Glücks-) Spiels,
Rdn . 376; ak uelle Da en: ISD, DHS, Uni e si ä B emen (H sg.), Schü ze/ Kalke/Mölle /Tu owski/Haye ,
Glücksspiela las Deu schland 2023, S. 70 .
48 BKA (H sg.), PKS 2023, T01 G und abelle-Fälle, Schlüssel: 661010.
49 Hohmann/Sch eine in: MüKo S GB, § 284, Rdn . 3; En wicklung des illegalen Glücksspiels in S u ga , LT
BW-D s. 17/5827, S. 5.
50 Illegales Glücksspiel in BW, LT BW-D s. 17/5964, S. 2.
51 Nähe es zu den „Fun-Games“ in Kap. 3.2.2 diese A bei .
52Illegales Glücksspiel in BW, LT BW-D s. 17/5964, S. 3.
10
S aa da .53 Neben den Kos en de Glücksspielsuch p ä en ion und wei e en Maßnahmen zum
Spiele - sowie Jugendschu z, b ingen auch die Be a ungsangebo e, z. B. de BZgA sowie p i-
a en ode ki chlichen T äge n, einen hohen Kos enau wand mi sich. Dazu kommen Au wen-
dungen ü die A bei s- und Sozialäm e au g und on such beding e A bei slosigkei , ü das
Gesundhei ssys em ü The apie und Behandlung und die Schuldne be a ung, welche Be-
o ene zumeis selbs nich zahlen können.54 De Au wand de S a e olgungsbehö den be-
zieh sich zusä zlich zu den o. g. illegalen Ve ans al ungen und wei e en Ta bes änden des ille-
galen Glücksspiels auch au die Ve olgung on Beglei k iminali ä , wie z. B. Geldwäsche.55
Mi eine glücksspielbezogenen S ö ung geh zudem häu ig Bescha ungsk iminali ä , e wa
du ch Diebs ahl ode Be ugsdelik e he o .56
2.3. Fo men des s aa lichen Eing ei ens
Au g und de genann en nega i en E ek e sowie eine Kanalisie ung de Spielleidenscha ,
beda es eine wei eichenden Regulie ung des Glücksspielangebo s. Die en sp echenden Re-
gelungen eichen on eu opa ech lichen Vo gaben, die u. a. die p i a en und wi scha lichen
G und eihei en bei g enzübe sch ei enden Sach e hal en be e en, bis ins Kommunal ech .57
Ausschlaggebend in Deu schland is de GlüS V, welche in lände übe g ei ende Koo dina ion
den Ke n de Glücksspiel egulie ung bilde und u. a. on de Gemeinsamen Glücksspielbehö de
de Lände übe wach wi d.58 Die p ak ische Umse zung de Regulie ung im GlüS V e olg
o nehmlich mi els des E laubnis o behal s (§ 4 . GlüS V), de Beg enzung de We bemög-
lichkei en (§ 5 GlüS V) und besonde en Vo sch i en ü einzelne Spiel o men, wie z. B. die
Beg enzung de Spielangebo e. Von diesem explizi ausgenommen sind jedoch Spielge ä e und
ande en Spiele in Gas s ä en und Spielhallen, welches wei e hin du ch die GewO und den zu-
gehö igen Ve o dnungen ge egel wi d.59
Im gewe blichen Spiel ech wi d eben alls eine en sp echende E laubnis zu Au s ellung on
Spielge ä en mi Gewinnmöglichkei , de Ve ans al ung ande e Spiele und den Be ieb on
Spielhallen o ausgese z . Besch änkungen ü Geldspielge ä e inden sich insbesonde e in
53 Fo schungsins i u ü Glücksspiel und We en (H sg.), Pe en/Clemen /Te lau, Eine Volkswi scha liche Kos-
en-Nu zen-Analyse des gewe blichen Geld-Gewinnspiels ü die BRD, S. 9
54 Zusammenge ass aus: Becke , Soziale Kos en des Glücksspiels in Deu schland, S. 27 .
55 BMI (H sg.), Geldwäsche.
56 Becke , Soziale Kos en des Glücksspiels in Deu schland, S. 35.
57 Benesch/Röll (H sg.) P axishandbuch GlücksspielR, B. Rech liche Rahmenbedingungen, Rdn . 1 .
58 De S aa s e ag wu de on den Lände n in indi iduellen Landesaus üh ungsgese zen umgese z ; nähe es zu
lände übe g ei enden Regulie ung übe den GlüS V: Die lein in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, Ein DE, Rdn . 1
.
59 Benesch/Röll (H sg.) P axishandbuch GlücksspielR, B. Rech liche Rahmenbedingungen, Rdn . 12.
11
Bezug au den Au s ello und die Anzahl gem. de SpielV. Den inanziellen Belas ungen im
besonde s such ge äh de en Be eich de Geldspiele ä e in Gas s ä en und Spielhallen, wi d in
Baden-Wü embe g mi de Spielau oma ens eue begegne . Sie wi d als Ve gnügungss eue
e hoben und soll, wie auch die S eue au Tabakp oduk e, du ch die e höh en Kos en das Spiel
una ak i e machen.60
Fü die Du chse zung de Glücksspiel egulie ung s ehen den jeweils zus ändigen Behö den je
nach zug undeliegende Rech s o sch i e schiedene Maßnahmen zu Ve ügung. Die s a -
ech lichen Sank ionen ü u. a. die une laub e Ve ans al ung eines Glücksspiels eichen on
F eihei s- und Gelds a en bis zu Einziehung de Spielein ich ungen und dem zum Spiel ge-
nu z en Geld nach §§ 284 . S GB. Im Regelungsbe eich des GlüS V inden sich in § 28a
GlüS V O dnungswid igkei en mi Geldbußen bis zu 500.000 € sowie eben alls Einziehungs-
möglichkei en.
Die Sank ionie ung im gewe blichen Spiel ech eih sich in die o dnungs ech swid igen Ta -
bes ände des e laubnisp lich igen s ehenden Gewe bes ein. Nach § 148 GewO kann es zudem
bei o sä zliche Ta auch im gewe blichen Spiel ech zu S a a en kommen. Mi de Ände ung
de GewO zum Jah esan ang 2023 wu de schließlich auch den Gewe bebehö den die Möglich-
kei de Einziehung de Ta gegens ände als Neben olge eine OWi nach § 148c GewO einge-
äum .61
3. Ve assungs ech liche und ein achgese zliche G undlagen
Wie o he gehend be ei s da ges ell , is das Glücksspiel ech in Deu schland au e -
schiedens e Rech sgebie e und de en Regelungen au ge eil . Den Ke n des ein achgese zlichen
Glücksspiel ech s bilde de Glücksspiels aa s e ag gemeinsam mi den landesspezi ischen
Aus üh ungsgese zen62, wäh end das gewe bliche Spiel ech in de GewO und den zugehö igen
Ve o dnungen ge egel is . S a - und o dnungswid igkei en ech liche Regelungen inden sich
neben dem S GB in wei e en bundes ech lichen No men und in den landes ech lichen
60 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 6: IV. Maßnahmen zum Spiele schu z, Rdn .
390; zu Ve assungsmäßigkei de S eue : BVe G, Beschl. . 01.03.1997 – 2 B R 1599/89, NVwZ 1997, 573,
573 .
61 En wu eines Gese zes zu Ände ung de Gewe beo dnung und ande e Gese ze om 10.08.2022, BT-D s.
20/3067, S. 25.
62 Da sich diese A bei o nehmlich au das Land Baden-Wü embe g bezieh , we den im Folgenden nu die
Regelungen des LGlüG behandel . In den ande en Bundeslände n sind de en Aus üh ungsgese ze maßgeblich,
sodass die Vo gaben abweichen können.
12
Aus üh ungsgese zen zum GlüS V.63 Daneben s ehen wei e e zi il- und we bewe bs ech liche
Bes immungen sowie jene ü die en sp echende Bes eue ung und Abgaben.64
Das glücksspielbezogene Ve assungs ech un e eil sich in zwei Be eiche. In ma e ielle Hin-
sich we den die Auswi kungen de G und ech e be ach e , welche die Rech e und Ve p lich-
ungen es legen und ein, den speziellen Ums änden des Wi scha sbe eichs en sp echendes,
gewich e es E gebnis zwischen den Ak eu en e möglichen. De o mell- e assungs ech liche
Teil be ass sich mi de Eino dnung de Kompe enzen des Bundes und de Lände , die zuwei-
len ech als ech komplizie angesehen we den, weshalb ein ku ze Übe blick no wendig is .65
Die o melle Gese zgebungskompe enz im Glücksspiel ech is in Deu schland nich einhei lich
in bundes- und landes ech liche Zus ändigkei ge egel . Die p imä e Kompe enz de Gese z-
gebung lieg gem. A . 70 I GG66 bei den Lände n, sowei de Bund nich spezi isch be ug is .
Eine solche Be ugnis wü de sich nach A . 72 I, 74 I N . 11 GG aus de konku ie enden Ge-
se zgebung im Rech de Wi scha e geben, sowei das gesam s aa liche Regelungsin e esse
gem. A . 72 II GG gegeben is .67 Das Rech de Wi scha beinhal e alle No men, die den
wi scha lichen Be eich be e en und das wi scha liche Leben, die O ganisa ionen sowie die
wi scha liche Be ä igung egeln, insbesonde e auch das Gewe be.68
Die Zuo dnung de einzelnen Glücksspiel o men in die jeweiligen Kompe enzbe eiche ges al e
sich als eilweise schwie ig und is ums i en, da häu ig eine höchs ich e liche Klä ung bishe
o en is .69 Kla hingegen is die Bundeszus ändigkei de s a ech lichen No men gem. A .
74 I N . 1 GG. Im gewe blichen Spiel ech übe wieg das s aa liche Regelungsin e esse au -
g und de Bedeu ung ü die Wi scha . Dies wu de auch mi dem explizi en Ausschluss de
63 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 3: Das Spielwesen im Rech ssys em, Rdn .
125.
64 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 3: Das Spielwesen im Rech ssys em, Rdn .
191.
65 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 3: Das Spielwesen im Rech ssys em, Rdn .
71.
66 G undgese z ü die Bundes epublik Deu schland i. d. F. . 23.05.1949 (BGBl. S. 1), zule z geände d. G. .
19.12.2022 (BGBl. I S. 2478).
67 Deu sche Bundes ag, Gese zgebungskompe enz Glücksspielwesen, WD 3 – 375/07, S. 4.
68 s Rsp .: BVe G, Beschl. . 25.03.2021 – 2 B F 1/20, BVe GE 175, 223, Rdn . 176; BVe G, U . .
28.01.2014 – 2 B R 1561/12, BVe GE 135, 155, Rdn . 101; BVe G U . . 30.05.1956 – 1 B F 3/53, ju is,
Rdn . 10.
69 Deu sche Bundes ag, F agen zu Gese zgebungskompe enz des Bundes, WD 3 – 3000 – 239/19, S. 5; s i ige
Da s ellung auch in: Deu sche Bundes ag, Gese zgebungskompe enz Glücksspielwesen, WD 3 – 375/07, S. 7 .;
zusammen assende Übe sich des ak uellen S andes de einzelnen Kompe enzzuweisungen: Die lein in: Die -
lein/Ru ig, GlücksspielR, Ein DE, Rdn . 11-16.
13
wenige bedeu samen Spielbanken, Lo e ien und Ausspielungen sowie ande en Spielen in
Fo m on Glücksspielen i. S. d. § 284 S GB nach § 33h GewO deu lich gemach . Sie we den
dem Landes ech zugeo dne .70 U sp ünglich zähl e auch das Rech de Spielhallen und das de
in Gas s ä en au ges ell en Spielge ä e in die Gese zgebungskompe enz des Bundes. Diese
wu den im Zuge de Föde alismus e o m 2006 aus dem Rech de Wi scha ausgeschlossen
und obliegen nun den Lände n.71
Die Anpassungen de Lände in Bezug au die Spielge ä e beziehen sich lediglich au die in
§ 2 III GlüS V genann en Regelungen, sodass die §§ 33c . GewO wei e hin maßgeblich
sind.72 Im Hinblick au die Spielhallen gel en neben dem GlüS V auch die indi iduellen Lan-
desspielhallengese ze. De G oß eil de Bundeslände ha das Rech de Spielhallen nach ih en
indi iduellen Gese zen bes imm .73 Eigens ändige Spielhallengese ze gib es jedoch nich in
allen Bundeslände n, da einige die Regelungen in die Aus üh gese ze zum GlüS V übe nom-
men haben.74 Beides gil auch ü Baden-Wü embe g, demnach wu de de § 33i GewO gem.
§§ 41 I, 51 III LGlüG du ch Landes ech e se z .75 Die Zus ändigkei ü die Du ch üh ung de
spielhallenbezogenen Vo sch i en des GlüS V und LGlüG lieg nach § 47 V LGlüG bei den
Gewe bebehö den o O , sodass sie dem gewe blichen Spiel ech zugeo dne we den.76
3.1. Wide s ebende e assungs ech liche In e essen
Wie be ei s da ges ell , e wachsen aus dem Glücksspielbe eich Schäden ü die Allgemeinhei
und den einzelnen Bü ge . Dazu zähl sowohl das Risiko, an eine Spielsuch zu e k anken, als
auch die di ek e Such e k ankung an sich. Diese Auswi kungen ha de S aa im Rahmen des
Rech s de ö en lichen Gesundhei als K ankhei sp ä en ion77 sowie Gesundhei s ö de ung78
zu minimie en.79 Un e das Rech de ö en lichen Gesundhei allen alle No men, die au den
Schu z sowie die Fö de ung de Gesundhei abzielen.80
70 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33h, Rdn . 1.
71 Die lein in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, Ein DE, Rdn . 17, 19.
72 Die lein in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, Ein DE, Rdn . 19.
73 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33i, Rdn . 2c.
74 Übe sich liche Da s ellung de de landeseigenen Spielhallengese ze: Ve band de deu schen Au oma enwi -
scha (H sg.), Spielhallenbezogene Lände egelungen.
75 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33i, Rdn . 2b.
76 Diegmann/Ho mann/Ohlmann, P axishandbuch Spiel ech , Teil 5: Gewe bliches Spiel ech , Rdn . 270.
77 Kießling, Z WG 2024, 105, 107.
78 Kießling, Z WG 2024, 105, 110.
79 BVe G, Beschl. . 29.07.2009 – 1 B R 1606/08, ju is, Rdn . 9.
80 Kießling, Das Rech d. ö. G., B. Be eilig e Rech sgebie e und ih e G unds uk u en, S. 42.
20
un e liegen jedoch g öß en eils den Übe gangs egelungen. In § 51 V LGlüG wu den Regelun-
gen ge o en, um unbillige Hä en zu e meiden. Diese liegen e wa o , wenn be iebliche
Anpassungen aus a sächlichen, ech lichen ode wi scha lichen G ünden nich möglich sind.
Im Hinblick au die Abs ände zu Kinde - und Jugendein ich ungen gil zudem ein Bes ands-
schu z ü Spielhallen, die o dem Ink a e en des LGlüG eine E laubnis nach § 33i GewO
e hal en ha en. De Schu z e lisch mi Be eibe wechsel.
3.1.2.2. Eigen umsga an ie
Im Hinblick au die diese A bei maßgeblich zug undeliegende F age de (gewe be ech lichen)
Einziehung on Glücksspielge ä en selbs s ell sich wei e die F age, inwiewei ein de a ige
Eing i in das Eigen um e assungs ech lich ge ech e ig is . Un e dem Beg i des Eigen-
ums als G und ech allen „alle e mögenswe en Rech e (…), die dem Be ech ig en on de
Rech so dnung in de Weise zugeo dne sind, daß e die dami e bunden Be ugnisse nach ei-
gen e an wo liche En scheidung zu seinem p i a en Nu zen ausüben da “.129 Was genau als
Eigen um angesehen wi d, e gib sich demnach aus eine Zusammenschau alle zu diesem Zei -
punk gel en ech lichen Vo sch i en, die das Eigen um be e en.130 Das bezieh sich insbe-
sonde e au das Eigen um i. S. d. § 903, 1 BGB131, welches sich du ch eine ausschließliche
pe sönliche Zuweisung und Ve ügungsbe ugnis cha ak e isie .132 G und ech s äge können
sowohl inländische und ausländische na ü liche Pe sonen sowie inländische ju is ische Pe so-
nen des P i a ech s sein, sowei das G und ech seinem Wesen nach au sie anwendba is .133
Die Eigen umsga an ie in A . 14 I, 1 GG siche das Eigen um als wesen liches G und ech
und Teil de pe sönlichen F eihei 134 und gewäh das Rech zu Abweh s aa liche Eing i e135.
S aa liche Eing i e, auße die in A . 14 III GG es geleg e En eignung, d. h. de En zug des
Eigen ums du ch den S aa zum Wohle de Allgemeinhei , sind g undsä zlich unzulässig, so-
wei dem kein Gese z en gegens eh .136 Eine En eignung lieg bei de Einziehung nach
§ 148c GewO nich o . Das Ziel de En eignung i. S. d. A . 14 III GG is die En ziehung des
129 BVe G, Beschl. . 09.01.1991 – 1 B R 292/89, ju is, Rdn . 36.
130 BVe G, Beschl. . 15.07.1981 – 1 B L 77/78, ju is, Rdn . 138; so auch Kempny in: D eie , GG, A . 14,
Rdn . 49.
131 Bü ge liches Gese zbuch i. d. F. . 02.01.2002 (BGBl. I S. 42, 2909; 2003 I S. 738), zule z geände d. G. .
19.07.2024 (BGBl. 2024 I N . 240).
132 Kempny in: D eie , GG, A . 14, Rdn . 52.
133 Axe in: BeckOK, GG, A . 14, Rdn . 37; zu Anwendba kei au inländische ju is ische Pe sonen des P i a -
ech s: BVe G, Beschl. . 25.01.1984 – 1 B R 272/81, ju is, Rdn . 38.
134 BVe G, U . . 18.12.1968 – 1 B R 638/64, ju is, Rdn . 81.
135 BVe G, Beschl. . 07.07.1971 – 1 B R 765/66, ju is, Rdn . 26.
136 BVe G, Beschl. . 17.11.1966 – 1 B L 10/61, ju is, Rdn . 23; gese zliche Ausnahme egelung: Kempny in:
D eie , GG, A . 14, Rdn . 177.
21
Eigen ums zum Zweck Gü e bescha ung.137 Die Einziehung aus o dnungs- ode s a ech li-
chen G ünden ziel au eine Siche ungs- und Ahndungs unk ion.138 Die eingezogenen Gegen-
s ände we den nach e olg e Einziehung e we e . Dies e olg je nach ih em Typus z. B. mi -
els Ve s eige ung ode Ve nich ung.139
Gem. A . 14 I, 2 GG we den Inhal und Sch anken des Eigen ums du ch gese zliche Regelun-
gen wei e bes imm . E s e e bezieh sich au die Eigen üme be ugnisse. Sch anken be üh en
in olge on Regelungen hingegen die F eihei am Eigen um an sich.140 Als Rech s olge au eine
o dnungs ech liche Einziehung gehen gem. §§ 26 I, 90 III OWiG141 Eigen um und Besi z an
den S aa bzw. dessen O gane.142 Da aus esul ie eine Besch änkung des Eigen ums als
G und ech seing i , de sowohl den o mellen An o de ungen sowie de e assungs ech li-
chen Ve häl nismäßigkei en sp echen muss.143 De a ige G und ech seing i e dü en g und-
sä zlich nu un e Gese zes o behal e olgen, d. h. sie bedü en eine gese zlichen G und-
lage.144 Diese G undlage bie e § 148c GewO i. V. m. § 22 OWiG.
Neben o mellen An o de ungen muss de G und ech seing i auch dem G undsa z de Ve -
häl nismäßigkei en sp echen. An dessen Maßs äben gemessen, muss die Einziehung geeigne
sein, um die mi de No m e olg en Ziele zu e eichen.145 Wei e muss die Einsch änkung in
Ve häl nis zu den e olg en In e essen s ehen, d. h. sie muss no wendig, angemessen und zu-
mu ba sein. Dies läge nich meh o , wenn, die Belas ung den Eigen üme auße o den lich
belas e .146 Zudem müssen die Eigen üme in e essen sowie die Belange de Allgemeinhei be-
ach e we den.147
Diese G undsä ze sind auch im a sächlichen Handeln de Behö den einzuhal en. Sie sind gem.
A . 1 III, 20 III, 83, 86 GG an Rech und Gese z gebunden. Eing i e dü en nu au eine
137 Kempny in: D eie , GG, A . 14, Rdn . 115; nähe es zum Gü e bescha ungszweck: Kempny in: D eie , GG,
A . 14, Rdn . 128; allgemein zu En eignung: Sodan in: S e n/Sodan/Mös l, S aa sR, Bd. IV, § 126, Rdn . 47 .
138 Sack eu he in: BeckOK OWiG, § 22, Vo beme kung.
139 Nähe es dazu in Kap. 3.3.4 diese A bei .
140 Sodan in: S e n/Sodan/Mös l, S aa sR, Bd. IV, § 126, Rdn . 46; Wend in: Sachs, GG, A . 14, Rdn . 55.
141 Gese z übe O dnungswid igkei en (OWiG) i. d. F. . 19.04.1987 (BGBl. I S. 602), zule z geände d. G. .
12.07.2024 (BGBl. I N . 234).
142 Nähe es dazu in Kap. 3.3.4 diese A bei .
143 Sodan in: S e n/Sodan/Mös l, S aa sR, Bd. IV, § 126, Rdn . 53; in Bezug au die s a ech liche Einziehung:
BVe G, Beschl. . 22.05.1995 – 2 B R 195/92, NJW 1996, 246, 247.
144 Ja ass/Kmen , GG, A . 14, Rdn . 35; BVe wG, U . . 12.04.2017 – 2 C 16/16, ju is, Rdn . 65.
145 BVe G, Beschl. . 08.10.1985 – 1 B L 17/83, ju is, Rdn . 14 ., 18.
146 BVe G, Beschl. . 10.02.1987 – 1 B L 17/63, ju is, Rdn . 17; zusammen assend: Ja ass/ Kmen , GG, A .
14, Rdn . 39.
147 BGH, U . . 16.06.2015 – KZR 83/13, ZUM 2015, 804, Rdn . 30.
22
gese zlichen G undlage e olgen.148 De Ve häl nismäßigkei sg undsa z wi d egelmäßig im
Rahmen des behö dlichen E messens einbezogen.149
Mi § 24 I OWiG we den an die Ve häl nismäßigkei de Einziehung zudem au g und des Ein-
g i s in die F eihei s ech e de be o enen Pe son besonde e Vo ausse zungen geknüp .150
3.2. Beziehung de Spieleanbie e zu GewO
Nachdem nun ein gesam hei liche Übe blick übe das Glücksspiel in Deu schland sowie die
zugehö igen Auswi kungen, de en Eindämmung und die e assungs ech lichen Abwägungen
gegeben wu de, be assen sich die olgenden Kapi el mi dem gewe blichen Spiel ech . Zunächs
sollen hie bei die einzelnen Ak eu e und de en Rollen am gewe blichen Spielma k sowie das
Ve häl nis zu GewO da ges ell we den. In diesem Kon ex is auch ein gesonde e Blick au
die E laubnis o behal e sowie die OWi e o de lich, au welche eine Einziehung olgen könn e.
Die Au s ellung on Spielge ä en mi Gewinnmöglichkei beda gem. § 33c GewO eine sog.
(Au oma en-)Au s elle e laubnis. E laubnisp lich ig is de sog. Au s elle . E is die Pe son,
die das wi scha liche Risiko de Ge ä e äg und au dessen Namen das Au s elle gewe be
angemelde is .151 E kann mi els de E laubnis Ge ä e in seinem eigenen Be ieb gem.
§ 1 SpielV au s ellen ode abe sie in einem Be ieb eines ande en Gewe be eibenden, dem
sog. Spiels ä enbe eibe , pla zie en. In Deu schland ha en zule z ca. 5.000 Un e nehme eine
gewe bliche Au oma enau s elle e laubnis, demgegenübe gab es in de Gas onomie und in
Spielhallen e wa 210.000 legale Geldspielge ä e.152 Diese Zahlen zeigen, dass das Gewe be des
Spielau oma enau s elle s in diese B anche on e gleichsweise wenigen spezialisie en Un-
e nehme n bzw. Un e nehmen be ieben wi d.
Neben den beiden genann en Ak eu en gib es wei e e Un e nehmen, die sich au den Au oma-
en e ieb ode die - e mie ung spezialisie haben, jedoch selbs keine Au s elle laubnis in-
nehaben. Zwischen diesen und den Au s elle n bzw. Spiels ä enbe eibe n kommen lediglich
zi il ech liche Regelungen zum T agen, sowei das Gese z nich s ande es o sieh . Ähnliche
Regelungen wie ü die Au oma enau s elle und Spiels ä enbe eibe gel en auch ü die
148 S ecke /Thome/S einho s , HdB . O dnungsäm e und O spolizeibehö den in BW, I G undlagen de Rech s-
anwendung und Bescheid echnik, Rdn . 64.
149 OLG Düsseldo , Beschl. . 08.03.1996 – 5 Ss (OWi) 373/95, NVwZ 1996, 934, 936; BayObLG, Beschl. .
18.05.1998 – 3 ObOWi 53-98, NJW 1998, 3287, 3287 .
150 BVe G, Beschl. . 10.06.1963 – 1 B R 790/58, ju is, Rdn . 20; Thoma in: Göhle , OWiG, § 24, Rdn . 1.
151 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33c, Rdn . 7.
152 ISD, DHS, Uni e si ä B emen (H sg.)/Schü ze/Kalke/Mölle /Tu owski/Haye , Glücksspiela las Deu schland
2023, S. 70.
23
ande en Spiele mi Gewinnmöglichkei nach § 33d GewO, sowei sie au diese anwendba sind
und keine gesonde en Regelungen g ei en.
Ande s als die Au s elle selbs , e en die Regelungen de GewO bzw. de ih zugehö igen
Rech s e o dnungen nu in wenigen Fällen die Spiels ä enbe eibe , in de en Räumlichkei en
die Spielge ä e au ges ell sind. Sie we den als Ve ans al e (des Glücksspiels) i. S. d.
§ 3 IV GlüS V gesehen, da das Glücksspiel in de en Räumlichkei en s a inde . Jedoch un e -
liegen sie lediglich den in § 2 IV GlüS V genann en No men, weshalb sie bspw. keine geson-
de e E laubnisp lich gem. dem GlüS V benö igen.153 Bei eine Zuwide handlung gegen die
Ve p lich ungen des GlüS V, wie z. B. de Spe da eiab age nach § 8 GlüS V, kann de Spiel-
s ä enbe eibe dennoch ü begangene OWi gem. § 28a GlüS V Bußgelde bis zu 500.000 €
au e leg bekommen.
3.2.1. E laubnisse und wei e e P lich en
Die d ei maßgeblichen Be ä igungen im gewe blichen Spiel ech un e liegen dem e laubnis-
p lich igen Gewe be. En gegen de bloßen Anzeigep lich nach § 14 GewO, bei welche die
Au nahme des neuen Gewe bes sowie Ände ungen im bes ehenden Gewe be lediglich gemel-
de we den müssen, muss eine solche Tä igkei explizi genehmig we den.154 Ohne die E laub-
nis is die Ausübung des Gewe bes e bo en. Die Behö de is , bei Vo liegen de en sp echenden
Vo ausse zungen, zu die E eilung de E laubnis e p lich e .155
De Inhabe de E laubnis kann eine na ü liche ode ju is ische Pe son sein. Au g und on sub-
jek i en Vo ausse zungen de E laubnise eilung is jedoch explizi die Pe son ele an , ü die
die E laubnis ausges ell wi d. Bei einem einzelnen selbs s ändigen Un e nehme is seine Pe -
son maßgeblich. Bei nich ech s ähigen Pe sonengesellscha en muss jede geschä s üh ende
Gesellscha e eine eigene E laubnis besi zen, im Falle eine GmbH156 sie selbs und bei de
GmbH & Co. KG157 die GmbH als Komplemen ä in.158 Au g und de besse en Da s ellung
wi d im Folgenden on eine na ü lichen Pe son ausgegangen.
153 Die lein in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, § 2 GlüS V, Rdn . 20.
154 Dü , GewA ch 2006, 107, 107.
155 Münch/Schmid -Aßmann, Bes. Ve wal ungsR, 3. Abschn. Wi scha s e wal ungs ech , Rdn . 123 .
156 OVG Hambu g, Beschl. . 20.01.2004 – 1 B 387/03, GewA ch 2004, 299, 299.
157 VG Gießen, Beschl. . 05.05.2014 – 8 L 274/14.Gl, GewA ch 2014, 452, 452.
158 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33c, Rdn . 13; Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33d, Rdn .
12; zum Inhabe de Spielhallene laubnis: Pe e s in: in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, § 24 GlüS V, Rdn . 12.
24
Fü jede Be ä igung im gewe blichen Spiel ech , d. h. das Au s ellen on Spielge ä en i. S. d.
§ 33c GewO, dem Ve ans al en on ande en Spielen nach § 33d GewO sowie dem Be ieb ei-
ne Spielhalle, wi d eine sepa a e und spezi ische E laubnis benö ig . Zudem können wei e e
Bescheinigungen o ausgese z we den, z. B. ü die Geeigne hei des indi iduellen Au s el-
lo s. Abschließend e geben sich aus de SpielV wei e e Ve p lich ungen ü den E laubnisin-
habe , abe auch ü die Spiels ä enbe eibe .
3.2.1.1 Au s elle e laubnis ü Spielge ä e mi Gewinnmöglichkei
Die Au s elle e laubnis nach § 33c I GewO be ähig eine – in diesem Rahmen gewe blich ä ige
– Pe son ein ode meh e e Spielge ä e mi Gewinnmöglichkei au zus ellen, de en Baua on
de Physikalisch-Technischen-Bundesans al zugelassen159 wu den. Sie bezieh sich au diese
eine Pe son und is nich übe agba .160 Bei de E laubnis handel es sich um einen Ve wal-
ungsak , de nach den allgemeinen Regelungen de Ve wal ungs e ah ensgese ze des Bundes
und de Lände wiede zu ückgenommen sowie wide u en we den kann.161 Zudem kann sie
gem. § 33c I, 3 GewO mi Au lagen e bunden we den.
Als Au s elle gil de Un e nehme , de das wi scha liche Risiko ü die Spielge ä e äg
sowie de en E olg und au dessen Namen das Au s elle gewe be angemelde is .162 Diese Pe -
son be e en auch die An o de ungen an die Zu e lässigkei und die wei e en Vo ausse zung
nach § 33c II GewO. Um als Zu e lässig zu gel en, dü en keine Ta sachen die Annahme ech -
e igen, dass die Pe son das Gewe be nich o dnungsgemäß ausüben wi d. Zu o dnungsgemä-
ßen Ausübung muss de Au s elle in de Lage sein, das Gewe be im Hinblick au das Allge-
meinin e esse o den lich zu üh en.163 Die Zu e lässigkei wi d anhand e gangene und ge-
genwä ige Ta sachen gemessen und au G undlage de e das kün ige Ve hal en p ognos i-
zie .164 Fü die Pe son des Au s elle s sind insbesonde e die in § 33c II N . 1 2. HS GewO ge-
nann en S a a en on Belang. Zudem sind die K i e ien de allgemeinen Zu e lässigkei des
Gewe be eibenden nach § 35 GewO he anzuziehen.165
159 Die PTB übe p ü Geld- und Wa enspielge ä e au Siche hei s-, Spiele schu z- und Kon ollaspek e und be-
scheinig de en Kon o mi ä nach dem 4. Ti el de SpielV. Es dü en nu Ge ä e mi gül igem Zulassungs- bzw.
P ü zeichen be ieben we den. Die einzelne Zulassung be i imme ein spezi isches Spielge ä sowie dessen
Nachbau en. Nähe es un e : PTB, Spielge ä e – A bei sg uppe 8.53.
160 Ennuscha in: Ennuscha /Wank/Winkle , GewO, § 33c, Rdn . 23 .
161 Ennuscha in: Ennuscha /Wank/Winkle , GewO, § 33c, Rdn . 30.
162 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33c, Rdn . 7.
163 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33c, Rdn . 25.
164 Ennuscha in: Ennuscha /Wank/Winkle , GewO, § 35, Rdn . 27.
165 VGH Mannheim, Beschl. . 11.12.2023 – 6 S 1283/23, BeckRS 2023, 36337, Rdn . 8.
25
Neben de e o de lichen Zu e lässigkei muss de Au s elle zudem übe einen Sachkunde-
nachweis de IHK gem. § 33c II N . 2 GewO e ügen. Fü Baden-Wü embe g is hie ü die
IHK Reu lingen zus ändig.166 Zudem is de Nachweis eines Sozialkonzep s nach § 7 LGlüG
e o de lich, mi els welchem u. a. nachgewiesen wi d, welche Maßnahmen zu Vo beugung
on Spielsuch e g i en we den.
De Au s elle kann selbs Ge ä e in seine Lokali ä au s ellen ode diese übe einen Au oma-
enau s elle e ag bei einem ande en Spiels ä enbe eibe pla zie en. Mi dem Au oma en-
au s elle e ag ges a e de Spiels ä enbe eibe dem Au s elle die Au s ellung de Ge ä e
bzw. de Au s elle e p lich e sich hie zu en sp echend.167 Bei den Spiels ä enbe eibe n
handel es sich häu ig um Gas wi e, die die Ge ä e nu mie en. In diesem Fall wi d de Au -
s elle am Gewinn be eilig . Übe nimm die Pe son, bei de die Ge ä e nu au ges ell we den,
hingegen wei e e un e nehme ische Ge ah en, wi d e zum Mi au s elle und beda eine eige-
nen E laubnis.168 Die Au s elle e laubnis wi d auch ü das Au s ellen on Spielge ä en in
Spielhallen benö ig .
Neben de Au s elle e laubnis muss ü das Au s ellen on Spielge ä en eine Geeigne hei sbe-
s ä igung nach § 33c III GewO o liegen.169 Sie bes ä ig als es s ellende Ve wal ungsak 170,
dass die Au s ellung de Spielge ä e den nach §§ 1, 2 SpielV zulässigen S ando en en sp ich .
Nich zulässig sind insbesonde e O e, die o wiegend on Kinde n ode Jugendlichen equen-
ie we den. Vo de E eilung wi d gep ü , ob die S ando bedingungen am geplan en Au -
s ello es gem. § 3 SpielV e üll sind. Da un e allen z. B. die Möglichkei de s ändigen Au -
sich ode die Mindes abs ände de Ge ä e in Spielhallen. Liegen die Vo ausse zungen an den
Au s ello o , bes eh au die Geeigne hei sbes ä igung ein Rech sansp uch. Rücknahme und
Wide u ich en sich nach den allgemeinen Vo sch i en.171
3.2.1.2 Ve ans al e e laubnis ü ande e Spiele mi Gewinnmöglichkei
Die sog. Ve ans al e e laubnis be i denjenigen, de gewe bsmäßig ein ande es Spiel mi Ge-
winnmöglichkei i. S. d. § 33d GewO e ans al en will. Hinsich lich de Pe son des
166 IHK Reu lingen, Glücksspielge ä e mi Gewinnmöglichkei .
167 Beispielha Ve agsbasis: a) Be eibe ges a ung: BGH, U . . 05.02.1980 – KZR 13/79, GRUR 1980, 807,
808; b) Au s elle e p lich ung: BGH, U . . 11.11.1968 – VIII ZR 151/66, GRUR 1969, 230, 231.
168 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33c, Rdn . 7.
169 Ein um ang eiche Übe blick zu Geeigne hei sbes ä igung inde sich in: Oden hal, GewA ch 1988, 183, 183
.
170 Oden hal, GewA ch 1988, 183, 183.
171 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33c, Rdn . 35.
26
Ve ans al e s, dem Be eibe des Ve ans al ungso es und e en uellen Mi e ans al e n gleich
sie sich mi den Regelungen de Au s elle e laubnis.172 Die E laubnis is eben alls pe sonenge-
bunden und nich übe agba . Zudem kann sie gem. § 33d I, 2 GewO mi eine Be is ung so-
wie Au lagen e eil we den. Die E laubnis muss ü jede A on Spiel indi iduell bean ag
we den und be ech ig zu Du ch üh ung dieses einen genehmig en Spiels an dem einen spezi-
ischen Ve ans al ungso , an dem es jedoch ö e s e ans al e we den da .173 Das Spiel da
nu an den nach §§ 4, 5 SpielV es geleg en O en e ans al e we den, z. B. in Spielhallen.
Ebenso wie bei de Au oma enau s elle e laubnis, muss de Ve ans al e gewe be ech lich zu-
e lässig sein. Im Fall des sog. ande en Spiels be i die Zu e lässigkei sp ü ung jedoch nich
nu den Ve ans al e selbs , sonde n auch den Be eibe , in dessen Räumlichkei en das Spiel
e ans al e we den soll, sowei es sich nich um den Ve ans al e selbs handel . Die Zu e läs-
sigkei s o ausse zungen decken sich mi denen des § 33c GewO.174 Hinsich lich de Rück-
nahme und des Wide u s de Ve ans al ungse laubnis no mie § 33d IV, V GewO lex specia-
lis.
Zudem muss de Ve ans al e ü die E laubnise eilung eines ande en Spiels i. S. d.
§ 33d GewO eine sog. Unbedenklichkei sbescheinigung o weisen können. Sie wi d, wie auch
die Baua zulassung bei Spielge ä en, ü ein konk e es Spiel sowie dessen Nachbau en e -
eil .175 Die Bescheinigung bes ä ig die Zulässigkei des Spiels, sodass die Gewe bebehö den
diese nich meh indi iduell p ü en müssen. Die P ü ung e olg nach Maßgabe des
§ 33e GewO, § 18 SpielV sowie dem Ve ah en gem. de nach § 33 II GewO e lassenen
Rech s e o dnung (UnbBeschE V176). Ve an wo lich ü die E eilung sind das BKA gemein-
sam mi de PTB.177
3.2.1.3 Spielhallene laubnis
Die E laubnise eilung ü den Be ieb eine Spielhalle bezieh sich au das Spielhallengewe be
an sich und nich die Spielmöglichkei en da in. Fü diese we den zusä zlich be ei s genann e
172 Meße schmid in: BeckOK GewO, § 33d, Rdn . 9; so auch Ennuscha in: Ennuscha /Wank/ Winkle , GewO,
§ 33d, Rdn . 19.
173 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33d, Rdn . 13; Meße schmid in: BeckOK GewO, § 33d, Rdn . 2.
174 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33d, Rdn . 21 .
175 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33d, Rdn . 2.
176 Ve o dnung übe das Ve ah en bei de E eilung on Unbedenklichkei sbescheinigungen ü ande e Spiele
im Sinne des § 33d de Gewe beo dnung (Ve o dnung zu E eilung on Unbedenklichkei sbescheinigungen –
UnbBeschE V) i. d. F. . 10.04.1995 (BGBl. I S. 510), zule z geände d. V. . 19.06.2020 (BGBl. I S. 1328).
177 Ma cks in: Landmann/Rohme , GewO, § 33d, Rdn . 17.
27
eigene Genehmigungen benö ig .178 Nach § 40 LGlüG handel es sich bei einem Un e nehmen
um eine Spielhalle, wenn do ausschließlich bzw. übe wiegend das Spielen an Spielge ä en
ode ande e Spiele i. S. d. GewO angebo en wi d. Die E laubnise eilung bes imm sich in Ba-
den-Wü embe g nach dem Landes ech . In §§ 41 II, 42 . LGlüG we den eine Vielzahl an
An o de ungen an den E laubnisinhabe und den Be ieb selbs ges ell . Neben den be ei s ge-
nann en Abs andsgebo e on Spielhallen, kommen u. a. auch gesonde e P lich en an den Ju-
gendschu z sowie We bebesch änkungen hinzu. Hinsich lich de Zu e lässigkei müssen die
gleichen Vo ausse zungen wie ü den Au oma enau s elle bzw. den Spiel e ans al e o lie-
gen. § 41 IV LGlüG egel zudem besonde e G ünde ü den Wide u de E laubnis.
3.2.2. O dnungswid igkei en
Die OWi im gewe blichen Spiel ech eihen sich in die des e laubnisp lich igen s ehenden Ge-
we bes nach § 144 GewO ein. Diese egel Ve s öße gegen die E laubnisp lich und mi diese
e bundene Au lagen, abe auch die Nich einhal ung besonde e gewe bespezi ische P lich-
en.179 De Ve weis au eine a bes andliche OWi zeig die Anwendba kei des OWiG zu wei-
e en Ve olgung.180
3.2.2.1 O dnungswid igkei en nach OWiG
Eine OWi lieg gem. § 1 I OWiG dann o , wenn eine ech swid ige und o we ba e Hand-
lung, die den Ta bes and eines Gese zes e wi klich , mi Geldbuße geahnde we den kann.181
Die Handlung kann in einem Tun ode Un e lassen bes ehen, ü le z e es bes ehen jedoch nach
§ 8 OWiG besonde e Vo ausse zungen. In diesem Fall muss die handelnde Pe son besonde s
e p lich e sein, sog. Ga an enp lich , dass de gese zlich bes imm e E olg nich ein i .182
Die Vo we ba kei de Handlung se z das Wissen o aus, dass das Tun bzw. Un e lassen
ech swid ig is .183 Somi bezieh sich § 10 OWiG p imä au o sä zliches Handeln, sowei
Fah lässigkei nich ausd ücklich eben alls einbezogen is . § 144 GewO ahnde auch Fah läs-
sigkei . Vo sä zlich handel de jenige, de die ech swid igen E olg explizi will bzw. um die
Ve wi klichung dessen zumindes weiß ode ihn billigend in Kau nimm .184 Eine ah lässige
Handlung lieg dann o , wenn die e o de liche So g al auße Ach gelassen wi d, welche die
178 Reeckmann in: BeckOK GewO, § 33i, Rdn . 22.
179 Fuchs in: Landmann/Rohme , GewO, § 144, Rdn . 1.
180 Scha lach in: BeckOK GewO, § 144, Rdn . 1.
181 Rogall in: KK-OWiG, § 1, Rdn . 3.
182 Scha lach in: BeckOK GewO, § 144, Rdn . 5.
183 BGH, Beschl. . 18.03.1952 – GSS 2/51, LMRR 1952, 8; zu Gleichbedeu ung de s a ech lichen Schuld
und o dnungswid igen Vo we ba kei s. Mi sch in: KK-OWiG, Einlei ung, Rdn . 170.
184 Scha lach in: BeckOK GewO, § 144, Rdn . 5 .
28
be e ende Pe son nach ih en pe sönlichen Kenn nissen und Fähigkei en en sp echend hä e
anwenden müssen. Zudem hä e sie den ech swid igen E olg e kennen müssen bzw. da au
e au haben, dass e nich ein e en wi d.185
3.2.2.2 § 144 GewO
Die Vo ausse zungen zu E üllung des gese zlichen Ta bes andes e geben sich aus den jewei-
ligen No men, die ein o dnungswid iges Handeln mi Geldbuße ahnden.186 In § 144 IV GewO
können ü die ele an en Ta bes ände de Einziehung Geldbußen bis zu 5.000 Eu o angese z
we den. Im Folgenden we den die O dnungswid igkei en ku z e läu e , die im Rahmen de
Einziehung nach § 148c GewO wesen lich sind.187
Nach § 144 I N . 1 li . d GewO wi d das Au s ellen eines Spielge ä s, das Ve ans al en eines
ande en Spiels ode de Be ieb eine Spielhalle ohne, dass die e o de liche E laubnis o lieg ,
geahnde .188 § 144 II N . 3 GewO egel wei e hin den Ve s oß gegen bes imm e ollziehba e
Au lagen, die als Nebenbes immungen zu E laubnis einzuhal en sind.189 Da un e allen die-
jenigen die dem Au s elle , Ve ans al e ode Spielhallenbe eibe im Rahmen de E laubnis
au e leg wu den sowie solche de Baua zulassung und Unbedenklichkei sbescheinigung gem.
§ 33e III GewO. In § 144 II N . 4 GewO wi d wei e hin das Au s ellen eines Spielge ä s ohne
die e o de liche Geeigne hei sbes ä igung geahnde . Sobald die o mge ech e Bes ä igung
ehl , is es unbedeu end, ob die Vo ausse zungen de Bes ä igung auch ohne diese gegeben
wä en und de Ta bes and is e üll .190
3.2.2.3 OWi in de SpielV
Neben den di ek in de GewO ge egel en OWi e weis § 144 II N . 1a GewO auch au die
OWi de SpielV, die eben alls dem spiel ech lichen Regelungsge üge angehö .191 In § 19
I SpielV wi d die o sä zliche ode ah lässige Zuwide handlung gegen die do genann en Re-
gelungen geahnde . Diese Ve s öße beziehen sich, bis au wenige Ausnahmen, ausschließlich
au die P lich en des Inhabe s de Au s elle - bzw. Ve ans al ungse laubnis. Dazu zählen u. a.
die Be ei s ellung de Spiel egeln, des Gewinnplans und In o ma ionsma e ialien
185 Rengie in: KK-OWiG, § 10, Rdn . 15.
186 Rogall in: KK-OWiG, § 1, Rdn . 5.
187 Eine Übe sich de OWi, die eine Einziehung nach § 148c GewO e möglichen, inde sich in Anhang I.
188 Fuchs in: Landmann/Rohme , GewO, § 144, Rdn . 4.
189 Fuchs in: Landmann/Rohme , GewO, § 144, Rdn . 64.
190 Scha lach in: BeckOK GewO, § 144, Rdn . 35.
191 Helmes/Rohde in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 19 SpielV, Rdn . 4.
29
(§ 6 I, II, IV SpielV), Einsch änkungen bei Sachgewinnen (§ 6 III SpielV) sowie das Ve bo
de pe sönlichen Spiel eilnahme (§ 8 I SpielV). In Bezug au die Baua zulassung ha de Au-
oma enau s elle da ü So ge zu agen, dass die Ge ä e ech zei ig gep ü (§ 7 I SpielV) und
e al e e bzw. nich kon o me Ge ä e un e züglich en e n we den (§ 7 III, IV SpielV).192
Nach § 6 V SpielV is e zudem e p lich e , zu kon ollie en, dass o de Spielau nahme die
Spielbe ech igung de Spiele abge ag wi d. Die Spielbe ech igung bezieh sich p imä au
die P ü ung des Al e s und die Kon olle, dass jede Spiele nu ein Spielge ä zu gleichen Zei
nu z . Nach eine Ausweiskon olle e häl de Spiele dann eine Spiele ka e, die in die Ge ä e
einges eck we den.193 Mi le weile is die En spe ung auch mi els PIN194 möglich, de häu ig
im Rahmen de Spe da ei- und Al e sab age an einem Te minal bzw. om Pe sonal ausgege-
ben wi d.
Häu ig is es jedoch so, dass de Au s elle nich egelmäßig o O is , da e die Geldspielge-
ä e in de Lokali ä , z. B. eine Spielhalle ode Gas s ä e, eines Spiels ä enbe eibe s au s ell .
Diese üh dann bspw. auch die eben e läu e e Spielbe ech igungsp ü ung du ch. Die Ve -
p lich ung hie ü i nach de SpielV jedoch den Au s elle , welche bei Nich du ch üh ung
die OWi begeh .
Fü den Spiels ä enbe eibe selbs inde sich lediglich die Ve p lich ung zu s ändigen Au -
sich 195 und de Ein ich ung zusä zliche echnische Maßnahmen nach § 3 I, 3 SpielV, sodass
keine Minde jäh igen die Ge ä e nu zen. Wei e i ihn gem. § 3a SpielV die Ve p lich ung
die Au s ellung on Spielge ä en in seinem Be ieb nu zuzulassen, wenn ü diese eine Geeig-
ne hei sbes ä igung nach § 33c III GewO o lieg und die Be iebs o ausse zungen o lie-
gen.196 Hinsich lich des Ve s oßes de Spielbe ech igungsp ü ungsp lich sowie wei e e Hand-
lungen, die di ek an den Spielo gebunden sind, wi d das Fehl e hal en des Spiels ä enbe ei-
be s jedoch im Rahmen de SpielV nich geahnde . Dessen Fehl e hal en wi d als Ve ans al e
wi d gem. den Regelungen des § 28a GlüS V als OWi geahnde . Diese sind ü die Einziehung
nach § 148c GewO jedoch nich on Bedeu ung.
192 Helmes/Rohde in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 7 SpielV, Rdn . 5.
193 Helmes/Rohde in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 6 SpielV, Rdn . 13.
194 Zu al e na i en Möglichkei du ch PIN: Landess elle Glücksspielsuch in Baye n (H sg.), Spielau oma en nu
noch mi Spiele ka e ode PIN.
195 Heide in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 3a SpielV, Rdn . 3.
196 Heide in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 3a SpielV, Rdn . 1.
36
Si ua ionsbeding wü de in de a igen Fällen ehe die Ano dnung milde e Mi el in F age kom-
men. So könn e de Au s elle das Geldspielge ä e wa bis zu E üllung de gese zlichen P lich-
en auße Be ieb nehmen ode das Gewe be mangels E laubnis ga nich wei e üh en. Bei
p lich wid igem Un e lassen de Ano dnung könn e die Ve häl nismäßigkei de Einziehung in
de Folge gegeben sein, wobei es wei e hin eine Einzel allabwägung bleib .
Ande s is die Si ua ion bei OWi nach § 144 II N . 1a GewO i. V. m. § 19 I N . 5e, 5 , 6a, 6b
SpielV zu we en. In diesen Fällen bezieh sich die Ta di ek au ein unzulässiges Ge ä , das
o z de Unzulässigkei au ges ell wi d. Dabei handel es sich um solche Ge ä e, die nach
§ 6a SpielV keine Zulassung e hal en, de en Zulassung abgelau en is (§ 7 III SpielV) ode die
Ge ä e können au g und de G ünde des § 7 IV N . 1-4 SpielV selbs nich un e den zulas-
sungsbeding en Me kmalen be ieben we den235. De Au s elle könn e die Kon o mi ä dieses
explizi en Ge ä s auch nich du ch Ände ung de Au s ell- ode Be iebsbedingungen ände n,
sodass unweige lich eine En e nung aus dem Spielbe ieb no wendig is .
Diese Fälle decken sich mi de Zielse zung de Gese zesände ung, dass solche Ge ä e daue ha
aus dem Ve keh gezogen we den sollen, um insbesonde e eine e neu e Au s ellung an einem
ande en O zu e hinde n.236 Die P axis ha gezeig , dass o ein Be iebs- bzw. Au s ellungs-
e bo nich aus eich , um die Spiele o dem Zugang zu solchen Spielau oma en zu schü zen.
En wede we den be o ene Ge ä e an O und S elle wei e be ieben ode zu einem ande en
O e leg und do au ges ell . Die Einziehung wü de somi diesem Handeln explizi en ge-
genwi ken. Dennoch is auch in einem solchen Fall die Ve häl nismäßigkei zu wah en und –
je nach Einzel allabwägung – ein milde es Mi el o zuziehen.
3.3.2 Abg enzung wei e e glücksspiel ech liche Einziehungsno men
De Gese zgebe ha mi de Ein üh ung des § 148c GewO geziel die Vollzugsmöglichkei en
im Glücksspiel ech e wei e , sodass auch im Anwendungsbe eich des gewe blichen Spiel-
ech s en sp echende Gegens ände du ch die Gewe bebehö den eingezogen we den können.
Daneben s ehen zudem Einziehungsmöglichkei en aus § 286 S GB sowie § 28a III GlüS V und
den lände ech lichen Aus üh ungsgese zen. Jede Einziehungs o m bemiss sich nach indi idu-
ellen Ta bes änden bzw. Tä e handeln, sodass eine ku ze Abg enzung no wendig is .
235 Nähe es zu den zulassungsbeding en Me kmalen in: Helmes/Rohde in: Hamache /K ings/O o, HK-Glücks-
spielR, § 7 SpielV, Rdn . 11 .
236 BT-D s. 20/3067 – En wu eines Gese zes zu Ände ung de Gewe beo dnung und ande e Gese ze .
10.08.2022, S. 26.
37
Die s a ech liche Einziehungsmöglichkei bemiss sich nach § 286 S GB, welche die Einzie-
hung on Spielein ich ungen sowie des o ge undenen Geldes im Rahmen de une laub en Ve -
ans al ung eines Glücksspiels sowie dessen Be eiligung egel . Nach § 74a S GB is zudem eine
D i einziehung möglich. Dami se z die No m di ek an einem S a a bes and an, de egel-
mäßig de o ganisie en K iminali ä zugeo dne wi d.237
Die ö en liche Ve ans al ung bzw. das Hal en eines une laub en Glücksspiels sowie die Be-
ei s ellung de Ein ich ungen s ehen nach § 284 S GB un e S a e.238 Das eingangs be ei s
beg i lich e läu e e Glücksspiel muss demnach ohne die da ü e o de liche behö dliche E -
laubnis ö en lich und mindes ens beding o sä zlich239 du chge üh wo den sein.240 Als ö -
en lich du chge üh gil das Glücksspiel, wenn es einem unbesch änk en Pe sonenk eis zu-
gänglich gemach wi d.241 Die Be eiligung is gem. § 285 S GB eben alls s a ba .
Eingezogen we den die ü das Spiel genu z en Spielein ich ungen, z. B. Roule e-Tische,
Spielka en ode Wü el, und das au dem Spiel isch ode in de Spielbank o ge undene Geld,
sowei die Gegens ände dem Tä e ode Ta be eilig en gehö en.242 Un e bes imm en Vo aus-
se zungen zählen auch Geldspielge ä e zu den nach § 286 S GB einziehba en Spielein ich un-
gen, z. B., wenn sie ohne Baua zulassung be ieben we den ode wenn sie Au g und on Ma-
nipula ion keine gül ige Zulassung meh besi zen.243
Mi dem GlüS V 2021 wu de auch e s mals eine Einziehungsmöglichkei als Neben olge des
Bußgelds de OWi nach § 28a GlüS V möglich.244 Auch hie lieg die Ve knüp ung mi den
§§ 22 . OWiG o , nach de en Maßs äben die Einziehung zu e olgen ha . Die Lände haben
zudem die Einziehung in ih en lände ech lichen Aus üh ungsgese zen zum GlüS V als jewei-
liges Spezialgese z nach § 22 I OWiG, es gehal en, z. B. § 48 III LGlüG. Die Anwendba kei
des OWiG au die Landesgese ze e gib sich aus § 2 OWiG, welche auch die zwingende
237 Gese zesen wu zu Bekämp ung des illegalen Rauschgi handels und ande e E scheinungs o men de
O gKG, BT-D s. 12/989, 28.
238 Zu genaue en Bezeichnung des Ve ans al ens: BGH, U . . 28.11.2002 – 4 S R 260/02, NS Z 2003, 372,
Rdn . 9.; sowie des Hal ens und Be ei s ellens: BayObLG, U . . 11.02.1993 – 5 S RR 170/92, NJW 1993,
2820, 2821 .
239 Hege in: Lackne /Kühl/Hege , S GB, § 284, Rdn . 13
240 Kleine in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 284 S GB, Rdn . 16.
241 LG München, U . . 29.01.2002 – 15 Ns 383 Js 45264/99, NJW 2002, 2656, 2656.
242 Kleine in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 286 S GB, Rdn . 4; Kleine in: Hama-
che /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 284 S GB, Rdn . 24.
243 BGH, Beschl. . 17.01.2018 – 4 S R 305/17, NS Z-RR 2018, 214, 214.
244 Kleine in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 28a GlüS V, Rdn . 1.
38
Anwendba kei de §§ 22 . OWiG um ass .245 Demnach e geben sich die gleichen o dnungs-
ech lichen Vo ausse zungen wie ü die Einziehung de GewO.
Einziehba sind Beziehungsgegens ände, die aus de Ta di ek s ammen ode die zu ih e Be-
gehung ode Vo be ei ung genu z bzw. bes imm wu den.246 Auch hie inde de § 23 OWiG
Anwendung, sodass un e gewissen Ums änden auch das Eigen um eines D i en eingezogen
we den kann. Sachlich zus ändig is die is gem. § 36 I N . 1 OWiG, § 9 GlüS V die Glücks-
spielau sich sbehö de. Wei e oblieg die Wahl de zus ändigen Behö de den Lände n inne halb
ih e Aus üh ungsgese ze, z. B. § 47 LGlüG.247
In gewissen Kons ella ionen kann es passie en, dass sich glücksspiel ech liche S a a bes ände
und OWi übe schneiden. So bspw., wenn Spielge ä e sowohl dem une laub en Glücksspiel
nach § 284 S GB sowie den „Fun-Game“-Ge ä en nach § 6a SpielV, § 19 I N . 5e, 5 SpielV
zugeo dne we den können ode en gegen § 284 S GB bzw. § 48 I N . 14a LGlüG une laub e
We e minals in Gas s ä en au ges ell we den. Die Behandlung diese P oblema ik bemiss
sich nach de Regelung des § 21 I OWiG, welche die o angige Anwendung des S GB o
dem O dnungswid igkei en ech bes imm . Soll e sich anschließend kein hin eichende Ta e -
dach e geben ode die S aa sanwal scha das Ve ah en aus sons igen ehlenden Vo ausse -
zungen eins ellen, kann die OWi e neu e olg we den.248
3.3.3 Ve ah ens ech liche Vo ausse zungen und He aus o de ungen
Neben den Vo ausse zungen de Einziehung sind wei e Hin e g ünde in de p ak ischen Um-
se zung zu be ach en. Die Einziehung wi d als Neben olge de Geldbuße im Bußgeldbescheid
angeo dne , welche mi Beendigung des E mi lungs e ah ens e geh .249 Aus de Vo ausse -
zung des zu o e gangenen Bußgeldbescheids e gib sich jedoch die P oblema ik, dass das be-
o ene Spielge ä zum Zei punk de Fes s ellung des Be iebs, z. B., wenn die Gewe bebe-
hö de den Au oma en bei eine Be iebsp ü ung en deck , au G undlage de hie besp ochenen
Einziehung noch nich aus dem Ve keh gezogen we den kann. Vo e s haben die Gewe bebe-
hö den hie zu die Möglichkei den wei e en Be ieb de Spielge ä e ode ande en Spiele nach
245 Die lein in: Die lein/Ru ig, GlücksspielR, § 28a GlüS V, Rdn . 5.
246 Kleine in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 28a GlüS V, Rdn . 20; K enbe ge /K umm, OWiG,
§ 22, Rdn . 6.
247 Kleine in: Hamache /K ings/O o, HK-GlücksspielR, § 28a GlüS V, Rdn . 22.
248 Lemke/Mosbache , OWiG, § 21, Rdn . 15; Abg enzungsp oblema ik s. auch Die lein in: Die lein/Ru ig,
GlücksspielR, § 28a GlüS V, Rdn . 2.
249 Lemke/Mosbache , OWiG, § 65, Rdn . 1.
39
§ 15 II, 1 GewO zu un e sagen.250 Alle dings können a bezogene Gegens ände zu Siche ung
de Volls eckung de Einziehung un e de Anwendung des § 46 I OWiG i. V. m.
§ 111b S PO251 beschlagnahm we den.252 Diese d ei Wege we den nach olgend da ges ell .
3.3.3.1 Bußgeldbescheid
Das E mi lungs e ah en de Ve wal ungsbehö de, welche anschließend den Bußgeldbescheid
es se z , wi d häu ig au g und eine Anzeige de zus ändigen Behö den eingelei e , die eine
OWi in olge ih e egulä en Tä igkei es s ellen.253 So s ell bspw. die Gewe behö de bei eine
Kon olle ein Ge ä mi abgelau ene P ü plake e de Baua zulassung es und weis die Ve -
wal ungsbehö de mi els eine Anzeige au die OWi nach § 19 I N . 6a SpielV hin. Da in schil-
de sie den Sach e hal und leg Bilde on de Kon olle zu Dokumen a ion bei.
Die Ve olgung de OWi oblieg gem. § 35 OWiG de Ve wal ungsbehö de. Sie üh das Ve -
ah en, in dem sie z. B. Be o ene anhö ode Sachkundigengu ach en einhol , das kann je
nach Sach e hal einige Zei in Ansp uch nehmen.254 Anschließend kann die Behö de das Ve -
ah en als Abschluss mangels bes ehende OWi eins ellen, den Handlenden lediglich e wa nen
ode einen Bußgeldbescheid e lassen.255 De E lass eines Bußgeldbescheids is gem. § 65 O-
WiG die egelmäßige Fo m de Ahndung eine OWi. E se z o aus, dass die OWi gem. den
Regelungen übe das Bußgeld e ah en es ges ell wu de und keine Ve olgungshinde nisse
o liegen.256
Das in § 47 I OWiG es geleg e p lich gemäße E messen bes imm sich nach dem Oppo uni-
ä sg undsa z.257 Demnach is die Ve olgungsbehö de nich zu Ve ah enseinlei ung e -
p lich e , sonde n en scheide en sp echend de Bedeu ung de de OWi sowie dem mi ih e -
olg en Zweck, ob und in welchem Um ang sie angeb ach is .258 Dies gil eben alls ü die
Ano dnung eine Neben olge zum Bußgeld, z. B. de Einziehung.259 Im Falle de Einziehung
250 VG Gießen, Beschl. . 17.12.1999 – 8 G 4155/99, BeckRS 1999, 31132893.
251 S a p ozesso dnung i. d. F. . 07.04.1987 (BGBl. I S. 1074, 1319), zule z geände d. G. . 30.07.2024
(BGBl. I S. 2024 I N . 255).
252 Fuchs in: Landmann/Rohme , GewO, § 148c, Rdn . 10.
253 Lu z in: KK-OWiG, Vo b. z. d i en Abschn., Rdn . 41.
254 Wei e es zum Ve ah en: Klescezwski/K enbe ge , OWiR, § 10 Behö dliche Bußgeld e ah en, Rdn . 94 .
255 Ku z in: KK-OWiG, § 65, Rdn . 1.
256 Ku z in: KK-OWiG, § 65, Rdn . 11.
257 Baue in: Göhle , OWiG, § 47, Rdn . 1.
258 Baue in: Göhle , OWiG, § 47, Rdn . 3.
259 Baue in: Göhle , OWiG, § 47, Rdn . 27a.
40
nach § 148c GewO, wi d die Zielse zung de No m – die Ve hinde ung des Wide au s ellens
ech swid ige Ge ä e – mi eine Einziehung au g und eine begangenen OWi e eich .
De Bußgeldbescheid muss gem. § 66 I OWiG neben den Pe sonenda en auch die Beweismi -
el, K i e ien de OWi sowie die Bußgeldno men en hal en. De Sach e hal is inhal lich so-
wei zu besch eiben, dass die Ta aus eichend on ande en gleicha igen Ta en de selben Pe son
abgeg enz we den kann.260 Zudem sind wei e e Angaben zu Möglichkei de Einsp uchse he-
bung sowie de Zahlung zu machen. Die Einziehung is im Bußgeldbescheid anzugeben, muss
jedoch nich wei e beg ünde we den.261
De Bescheid e wächs in Rech sk a , wenn inne halb de F is nach § 67 OWiG kein Ein-
sp uch eingeleg wi d.262 Bis dahin is e als Angebo an den Be o enen zu e s ehen, welche
Wahlweise den Vo wu und somi die Geldbuße annehmen kann ode das Ve ah en wei e -
üh .263 Im Falle de Wei e üh ung e olg eine P ü ung de Ve wal ungsbehö de, ob das Ve -
ah en wei e e olg wi d. Bei einem posi i en E gebnis gib sie es an die S aa sanwal scha
wei e , die es nach e olg e P ü ung an das zus ändige Ge ich wei e lei e , welches die Ta im
Rahmen des Haup e ah ens gem. §§ 71 . OWiG au klä .264 In diese A bei wi d wei e nu
das Ve ah en ohne e olg en Einsp uch behandel , sodass gg . abweichende Regelungen maß-
geblich sind.
Die ech lichen Vo ausse zungen de Einziehung im Bußgeld e ah en sind insowei kla ge e-
gel . In de p ak ischen Anwendung is hie bei eine kons uk i e Zusammena bei mi de Ve -
wal ungsbehö de, die das Bußgeld e ah en üh , une lässlich. Jedoch e o de dies auch eine
glücksspiel ech liche Kompe enz au Sei en de Ve wal ungsbehö de bzw. eine en sp echend
aus üh liche Beg ündung in de OWi-Anzeige sei ens de Gewe bebehö de.
3.3.3.2 Un e sagung des wei e en Be iebs
Das Au s ellen on Spielge ä en bzw. die Ve ans al ung ande e Spiele bedü en nach § 33c I, 1
bzw. 33d I, 1 GewO de Zulassung de zus ändigen Behö de. Fehl es an diese Zulassung, kann
260 BGH, Beschl. . 08.10.1970 – 4 S R 190/70, NJW 1970, 2222, 2222 .
261 Thoma in: Göhle , OWiG, § 22, Rdn . 6.
262 Ku z in: KK-OWiG, § 65, Rdn . 30.
263 En wu eines OWiG, BT-D s. V/1269, 32.
264 K enbe ge /K umm, OWiG, § 67, Rdn . 2.
41
die Be iebsun e sagung gem. § 15 II, 1 GewO als Ve wal ungsak i. S. d. § 35 VwV G265 an-
geo dne we den.266 Eben alls in den Anwendungsbe eich de Be iebsun e sagung nach
§ 15 II, 1 GewO äll die Au s ellung on Spielge ä en, die übe keine gül ige Baua zulassung
e ügen, welche nach § 33c I, 2 GewO o ausse zend ü die Au s elle e laubnis is .267
Die Ano dnung bezieh sich au die konk e e Gewe beausübung des Au s elle - bzw. Ve an-
s al e gewe bes, im Rahmen dessen die Ge ä e au ges ell bzw. die ande en Spiele e ans al e
we den.268 Soll e es sich bei dem Au s ellungso de Ge ä e also um eine Gas s ä e handeln,
sind demnach nu die au ges ell en Ge ä e on de Be iebsun e sagung be o en und nich die
Gas s ä e an sich.
In ande en Fällen, in denen sich die Rech swid igkei des Handelns nich aus einem Ve s oß
gegen die E laubnisp lich e gib , kann die Un e sagung au Basis des allgemeinen O dnungs-
ech s, genaue de polizei- und o dnungs ech lichen Gene alklausel e olgen, sowei es de
Schu z de Allgemeinhei e o de .269 In Baden-Wü embe g e gib sich die Be ugnis aus
§§ 1, 3 PolG270, die Zus ändigkei bemiss sich nach § 106 I N . 4 PolG i. V. m.
§ 107 IV PolG.271
3.3.3.3 Beschlagnahme
Zu Siche ung de Einziehung übe den Zei aum des Bußgeld e ah ens hinweg, bes eh bei
gegebenen Ums änden die Möglichkei den be o enen Gegens and o weg zu beschlagnah-
men. Dieses Ve ah en e gib sich aus de Anwendba kei de S PO gem. § 46 OWiG.272 Vo-
ausse zend ü die Beschlagnahme gem. § 111b S PO is die au Ta sachen ges ü z e e wa -
ba e Einziehung des Gegens ands, insowei is auch ein An angs e dach aus eichend.273
265 Ve wal ungs e ah ensgese z i. d. F. . 23.01.2003 (BGBl. I S. 102), zule z geände d. G. . 15.07.2024
(BGBl. 2024 I NR. 236).
266 Heß in: Landmann/Rohme , GewO, § 15, Rdn . 30.
267 VGH München, Beschl. . 14.12.2004 – 22 ZB 04.1316, NJOZ 2005, 1381, 1382.
268 Heß in: Landmann/Rohme , GewO, § 15, Rdn . 35.
269 Vgl. N . 1.3.1.2, N . 2.3.1.2 de 226. Ve wal ungs o sch i zum Vollzug de §§ 33c, 33d, 33i und 60a Abs. 2
und 3 de Gewe beo dnung sowie de Spiel e o dnung (SpielVwV), einsehba un e : Ma ks in: Landmann/Roh-
me , GewO, e gänzende Vo sch i en; s. auch Winkle in: Ennuscha /Wank/Winkle , GewO, § 15, Rdn . 20; An-
wendung im Hinblick au die Gene alklausel nach hambu gischen Rech (§ 3 I HmbSOG): OVG Hambu g, Be-
schl. . 24.09.2014 – 3 Bs 175/14, GewA ch 2015, 81, 83.
270 Polizeigese z . 06.10.2020 (BW.GBl. 2020, 735), zule z geände am 07.12.2020 (BW.GBl 43/2020, 1092).
271 Zu Zus ändigkei s. auch: S ecke /Thome/S einho s , HdB . O dnungsäm e und O spolizeibehö den in
BW, III. Polizei ech – Allgemeine Teil, Rdn . 62 .
272 Spillecke, KK-S PO, § 111b, Rdn . 5.
273 Köhle in: Meye -Goßne /Schmi , S PO, § 111b, Rdn . 5, 6; BGH, Beschl. . 12.07.2007 – S B 5/07, NS Z
2008, 419, 419.
42
Wei e is de Ve häl nismäßigkei sg undsa z zu beach en, sodass die Ano dnung au g und des
besonde en Siche ungsbedü nisses des Gegens andes e gehen muss. Dieses is insbesonde e
zu bejahen, wenn die Möglichkei de spä e en He ausgabe du ch den Eigen üme e hinde
we den könn e.274 Eine Ve p lich ung zu o läu igen Siche s ellung lieg indes o , wenn die
Annahme de Einziehung als d ingende G und sie e o de lich machen, so z. B. wenn die end-
gül ige Einziehung höchs wah scheinlich is .275
Beschlagnahm we den können Gegens ände, die zu Ta geb auch wu den ode aus ih he -
o gegangen sind. Neben de Möglichkei , solche dem ech mäßigen Besi ze wiede zu ück-
geben zu können, z. B. bei Be ug, is auch de daue ha e En zug aus dem Wi scha s e keh
eine Zielse zung de Beschlagnahme.276 Mi le z e em wi d auch die Einziehung im Falle de
ech swid igen Gegens ände des gewe blichen Spiel ech s beg ünde .
Im Bußgeld e ah en soll, au g und des ge inge en In e esses gegenübe dem S a e ah en,
on de einschneidenden Maßnahme de Beschlagnahme jedoch nu in ge ingen Maße Ge-
b auch gemach we den. Dem Ve häl nismäßigkei sg undsa z is hie bei besonde es Gewich
beizumessen, sodass de Eing i nu du chge üh we den soll, wenn e im Ve gleich zu Be-
deu ung de Ta angemessen is .277
Be o die Beschlagnahme selbs a sächlich du chge üh we den kann, is sie gem.
§ 111b I, 2 S PO anzuo dnen. Diese Ano dnung e geh g undsä zlich gem. § 98 S PO du ch das
Ge ich .278 Zus ändig is gem. § 162 I S PO i. V. m. § 46 I, II OWiG das Am sge ich , in dessen
Bezi k die Ve wal ungsbehö de ih en Si z ha . Die Ano dnung kann die Ve wal ungsbehö de
bei dem zus ändigen Ge ich bean agen.279 De Rich e p ü die Beschlagnahme au ih e ge-
se zliche Zulässigkei un e Be ücksich igung des Ve häl nismäßigkei sg undsa zes. Die P ü-
ung de Vo ausse zungen de Beschlagnahme sowie die En scheidung übe die No wendigkei
und Angemessenhei oblieg de Ve wal ungsbehö de.280
274 BGH, Beschl. . 07.04.2020 – S B 8/20, NS Z-RR 2020, 171, 172.
275 Gese zesen wu zu Re o m de s a ech lichen Ve mögensabschöp ung, BT-D s. 18/9525, 75; OLG Düs-
seldo , Beschl. . 16.06.2008 – 2 Ws 208/08, BeckRS 2009, 10132.
276 Köhle in: Meye -Goßne /Schmi , S PO, Vo § 111b, Rdn . 4.
277 Lu z in: KK-OWIG, Vo b. z. d i en Abschn., Rdn . 70.
278 Baue in: Göhle , OWiG, Vo § 59, Rdn . 71, 81 .
279 Baue in: Göhle , OWiG, Vo § 59, Rdn . 5 ; BGH, Beschl. . 16.04.2008 – 2 A s 74/08, NJW 2008, 2455.
280 Lu z in: KK-OWIG, Vo b. z. d i en Abschn., Rdn . 18; BVe G, Beschl. . 24.04.1971 – 2 B L 31/71, NJW
1971, 1308, 1308.
43
Soll e Ge ah im Ve zug o liegen, e wa weil de Beschlagnahmegegens and sons e nich-
e 281 ode weggescha we den könn e, wenn de die o he ige Bean agung de Ano dnung
bei Ge ich zu lange daue n wü de282, können auch die S aa sanwal scha ode , alls diese nich
e eichba is 283, die ih zugeo dne en E mi lungspe sonen gem. § 152 GVG284 i. V. m. de
BW-S aa sanwal scha s-E mi lungspe sonen e o dnung die Beschlagnahme ano dnen.285
Die Angehö igen de Gewe bebehö de zählen nich dazu. Im Üb igen sind die Ve ah ens ege-
lungen de Beschlagnahme gem. § 94 . S PO zu beach en.
Im Hinblick au die Siche ung de Einziehung wäh end de Daue des Bußgeld e ah ens ge-
s al e sich die Umse zung p ak isch komplizie e . Die o he gehende ge ich liche Ano dnung
und die pe sonellen Be ugnisse zu Beschlagnahme, machen diese in olge eines spon anen Fun-
des bei eine Kon olle du ch die Gewe bebehö den unp ak ikabel. Nähe liegende wä e dies
dann im Falle eine behö denübe g ei enden Kon olle, e l. au au g und bes endende Hin-
weise au mögliche ech swid ige Ge ä e. In de p ak ischen Anwendung wi d dahe die Be-
iebsun e sagung auch wei e hin die be o zug e Al e na i e zu zei nahen Eins ellung des Ein-
sa zes de Spielge ä e bzw. ande e Spiele bleiben.
3.3.3.4 Einziehung des We e sa zes
Soll e de Tä e den Gegens and, welche eingezogen we den soll e, o Ano dnung de Ein-
ziehung e we e haben, kann nach Maßgabe des § 25 OWiG s a dessen ein We e sa z ein-
gezogen we den. Mi diese Regelung woll e de Gese zgebe e eichen, dass de Einziehung
nich mi els eine Ve we ung des Gegens andes en gangen we den kann und die Ahndungs-
unk ion e hal en bleib .286 Die Ve we ung kann jede A de Ve ügung sein, mi els welche
sich die Eigen umsposi ion ände ode au den Gegens and ande wei ig nich meh zugeg i en
we den kann, e wa du ch Ve b auch ode Ve s ecken. Nich als Ve we ung zähl hingegen das
Abhandenkommen, ohne dass de Tä e dies woll e.287
Vo ausse zend ü die Einziehung des We e sa zes is , neben den allgemeinen Einziehungs o-
ausse zungen, dass de Gegens and sich zum Begehungszei punk de OWi im Eigen um de
281 BVe G, U . . 20.02.2001 – 2 B R 1444/00, NJW 2001, 1121, 1121.
282 Baue in: Göhle , OWiG, Vo § 59, Rdn . 84.
283 Köhle in: Meye -Goßne /Schmi , S PO, § 111j, Rdn . 2.
284 Ge ich s e assungsgese z i. d. F. . 09.05.1975 (BGBl. I S. 1077), zule z geände d. G. . 30.07.2024
(BGBl. 2024 I N . 255).
285 G e en, KK-S PO, § 98, Rdn . 11.
286 Lemke/Mosbache , OWiG, § 25, Rdn . 1.
287 K enbe ge /K umm, OWiG, § 25, Rdn . 4 .
44
handelnden Pe son be and und e die Einziehung mi de Ve we ung bewuss 288 e hinde n
woll e.289 De Maximalbe ag des We e sa zes bemiss sich nach dem Ma k we des eigen lich
einzuziehenden Gegens andes zu dem Zei punk als de Bußgeldbescheid wi ksam gewo den
is , welche bei Beda auch geschä z we den kann.290
Die Einziehung des We e sa zes dü e im Hinblick au die Ziele de Ein üh ung des
§ 148c GewO jedoch nu eine un e geo dne e Rolle spielen. Sie e eich zwa das Ziel de Ahn-
dungs unk ion, welches Au g und des We s de Geldspielge ä e du chaus gegeben is . Jedoch
bleib das Spielge ä am Ma k und kann olglich an ande e S elle wiede au ges ell we den.
Insowei könn e die Vo sch i jedoch dazu üh en, dass ein Tä e ehe gewill is , das Spielge ä
selbs abzugeben, als dessen geldwe en We zusä zlich zum es gese z en Bußgeld zu en ich-
en.
3.3.4 Folgen de Einziehung
Nach Ein i de Rech sk a des Bußgeldbescheides wi d diese gem. § 89 OWiG olls eck .
Mi de Volls eckung e olg die Ano dnung, die im Bußgeldbescheid genann en Folgen aus-
zu üh en, welche dann im Wege des Vollzugs a sächlich ealisie we den. Die Volls eckung
oblieg gem. § 92 OWiG de Ve wal ungsbehö de, die den Bußgeldbescheid e lassen ha . Sie
ich e sich nach den Ve ah en de bundes- bzw. lände ech lichen Vo sch i en de anwend-
ba en Ve wal ungs olls eckungsgese ze.291
3.3.4.1 Eigen umsübe gang und En schädigung
Mi de Rech sk a des Einziehungsbescheids geh das Eigen um am Gegens and gem.
§ 26 I OWiG an den S aa bzw. die S elle, die die Einziehung angeo dne ha , übe . Somi üh
die Einziehung zu einem Rech sübe gang k a Gese z.292 In Baden-Wü embe g gil § 3 BW-
LOWiG293, wonach das Eigen um an den Ve wal ungs äge de Behö de, die die Einziehungs-
ano dnung ge o en geh .294
288 Lemke/Mosbache , OWiG, § 25, Rdn . 14.
289 Lemke/Mosbache , OWiG, § 25, Rdn . 2 .
290 K enbe ge /K umm, OWiG, § 25, Rdn . 10; Lemke/Mosbache , OWiG, § 25, Rdn . 21.
291 K enbe ge /K umm, OWiG, § 90, Rdn . 1.
292 K enbe ge /K umm, OWiG, § 26, Rdn . 2.
293 Landesgese z übe O dnungswid igkei en (Landeso dnungswid igkei engese z) i. d. F. . 08.02.1978
(BW.GBl. 1978, 102), zule z geände d. G. . 03.02.2021 (BW.GBl. S. 53, 55).
294 Coen in: BeckOK OWiG, § 3 BW-LOWiG, Rdn . 1.
45
De Rech sübe gang e olg zum Zei punk de Rech sk a des Bußgeldbescheids, d. h. min-
des ens mi dem Ablau de Einsp uchs is nach § 67 I, 1 OWiG.295 De Eigen umsübe gang
e olg unmi elba und wi k gegenübe jede mann. Folglich s eh dem auch nich en gegen,
dass D i e, nich am Ve ah en be eilig e, Eigen üme sind. Demnach e olg de Eigen ums-
übe gang auch, wenn die Ve wal ungsbehö de älschliche weise on einem ande en Eigen ü-
me ausgegangen is .296 De u sp üngliche Eigen üme kann jedoch die Einziehung übe p ü en
lassen und gg . En schädigungsansp üche gel end machen.297
Das E löschen on besch änk dinglichen Rech en D i e , z. B. P and ech e, können un e den
Ums änden gem. § 26 II OWiG angeo dne we den.298 Mi de Ano dnung de Einziehung im
Bußgelbescheid sowie de en Vo behal e gib sich nach § 26 III OWiG wei e ein Ve bo de
Ve äuße ung sowie unen gel lichen Ve ügung und ande en dinglichen Belas ungen des be-
o enen Gegens andes. Dies gil auch nach Rech sk a o .299
Eine En schädigung ü das ihnen en zogene Eigen um können Ta be eilig e gem. § 28 II O-
WiG nich o de n. Dies gil u. a. eben alls ü D i e, die als Eigen üme nach § 23 OWiG on
den Ums änden de Ta Kenn nis ha en bzw. den Gegens and e wo ben ha en.300 Un e beson-
de en Vo ausse zungen kann jedoch gem. § 28 III OWiG ü nich di ek Ta be eilig e im Ein-
zel all eine En schädigung gewäh we den.301 De En schädigungsansp uch s eh insbesonde e
nu a unbe eilig en D i en zu, de en Eigen um au g und de p ä en i en Siche ungseinzie-
hung nach § 22 II N . 2, III OWiG eingezogen wu de bzw. de en besch änk dingliche Rech e
an einem Gegens and gem. § 26 II OWiG e loschen sind.302
3.3.4.2 Vollzug und Ve we ung
Die Volls eckung de Einziehung als Neben olge des Bußgeldes e gib sich aus § 90 III OWiG.
De Eigen üme is sodann zu He ausgabe de Sache e p lich e , sowei sie sich noch nich in
am lichen Gewah sam be inde .303 Ve weige de Be o ene die He ausgabe, wi d sie ihm
en sp echend § 90 III, 1 OWiG weggenommen. Hie zu kann sich die Volls eckungsbehö de
295 Mi sch in: KK-OWIG, § 26, Rdn . 6.
296 Lemke/Mosbache , OWiG, § 26, Rdn . 4.
297 Mi sch in: KK-OWIG, § 26, Rdn . 9.
298 Lemke/Mosbache , OWiG, § 26, Rdn . 6 ; genaue es dazu: Mi sch in: KK-OWIG, § 26, Rdn . 17 .
299 Thoma in: Göhle , OWiG, § 26, Rdn . 9.
300 K enbe ge /K umm, OWiG, § 28, Rdn . 3.
301 K enbe ge /K umm, OWiG, § 28, Rdn . 6; zu En schädigung bei Ve we ung: Thoma in: Göhle , OWiG, §
28, Rdn . 17, 20.
302 Thoma in: Göhle , OWiG, § 28, Rdn . 7, 11.
303 Baue in: Göhle , OWiG, § 90, Rdn . 22.
52
§ 19 SpielV, au de en G undlage eine Einziehung möglich wä e. Zudem is es angeb ach , gg .
No men zu konk e isie en und unbes imm e Rech sbeg i e zu e läu e n.
Fü die Umse zung o O is wei e eine kla e De ini ion de Zus ändigkei en de einzelnen
Behö den une lässlich. Neben de Gewe bebehö de is haup sächlich die Ve wal ungsbehö de,
die das Bußgeld e ah en üh , ü die Einziehung zus ändig. Im Falle eine Beschlagnahme
kommen zudem wei e e S ellen hinzu321. Solche Zus ändigkei en müssen den einzelnen Ak -
eu en bekann sein, sodass ein siche es Tä igwe den im Rahmen ih e Zus ändigkei en sowie
das Nich -Tä igwe den auße halb des Zus ändigkei sbe eichs gewäh leis e is . So is die Ge-
we bebehö de bspw. nich be ug , ein ech swid iges Ge ä mi zunehmen, da die Beschlag-
nahme den zus ändigen Beam en de S aa sanwal scha o behal en is . Die Zus ändigkei en-
egelung is auch bei dem Au inden on „Fun-Games“ nach § 6a SpielV en scheidend. Je nach
Fallkons ella ion könn e illegales Glücksspiel i. S. d. § 284 S GB o liegen, sodass de Fall
gem. §§ 21 I, 41 I OWiG an die S aa sanwal scha abgegeben wi d.322
4.3.2 A en und Inhal des Anwendungslei adens
Die Rech sg undlagen und Zus ändigkei en könn en sich im E gebnis in einen Anwendungs-
lei aden ein ügen, de die p ak ische Aus üh ung bzw. den Ablau e läu e . Ein Lei aden üh
in eine ku zen Da s ellung in ein Wissensgebie ein323 und kann somi eine G undlage ü die
Anwendung des § 148c GewO bie en. Als A bei sins umen wi d e indi iduell au die in e ne
O ganisa ion de Behö de abges imm .
Im Au bau wä e ein Lei aden in Fo m eines F agenka alogs, eine allgemeinen Übe sich ode
als Ablau plan möglich. Als F agenka alog wi d die Thema ik anhand on imme wei e e -
ie enden F agen au be ei e . In einzelne F ages ellungen können so die e schiedenen Vo aus-
se zungen e läu e we den. Zudem weisen P axishinweise au besonde e Anwendungs älle
hin.324 Eine allgemeine Übe sich zu dem Thema gleich e wa eine Au a bei ung, in welche
die ech lichen Vo ausse zungen gep ü und anschließend die p ak ische Umse zung e läu e
wi d.325 Abschließend is ein Ablau plan au die di ek e Anwendung in de P axis ausgeleg .
Da in wi d de Ablau de Einziehung, bzw. die P ü ung de en Vo ausse zungen und de
321 s. Kapi el 3.3.3.
322 Lemke/Mosbache , OWiG, § 41, Rdn . 1 .
323 Duden edak ion, S ichwo : Lei aden.
324 Beispielha e Lei aden mi F agenau bau: Ba he, BC 2008, 234, 234 .
325 Beispielha e Lei aden mi allgemeine Übe sich : Klachin/Scha /Raue , ZD 2021, 663, 663 .
53
Wei e lei ung, anhand des a sächlich s a inden P ozesses e läu e . Inne halb des Ablau s e -
olg die E läu e ung de Vo ausse zungen und ech lichen G undlagen.326
Inhal lich soll e de Lei aden ü die Anwendung des § 148c GewO bes imm e Themen behan-
deln. Wahlweise kann eine kleine Ein üh ung o anges ell we den. P imä we den die einzel-
nen OWi-Ta bes ände, welche eine Einziehung zu Folge hä en au gelis e und bei Beda e -
läu e . Zudem sind die o dnungs ech lichen Vo ausse zungen de Einziehung, d. h. de en Zu-
lässigkei sowie die Beach ung de besonde en K i e ien an die Ve häl nismäßigkei , zu kon-
k e isie en. Die besonde en Einziehungsmöglichkei en, z. B. die des Eigen ums eines D i en
gem. § 23 OWiG, soll en eben alls als wei e e Anwendungs älle mi au genommen we den.
In Bezug au das so o ige Eing ei en, we den die Möglichkei en des so o igen Handelns in
Fo m de Be iebsun e sagung und in Ausnahme ällen die Beschlagnahme besch ieben. Die
Einziehung wi d abschließend bei gegeben Vo ausse zungen als Emp ehlung in de OWi-An-
zeige angegeben. Zusä zlich dazu we den Rech sg undlagen und Zus ändigkei en, gg . be ei s
mi Ansp echpa ne n, au ge üh . Die Aus üh ungen in diese A bei zu den besag en Themen
können ü die E s ellung als Un e s ü zung he angezogen we den.
5. Fazi
Das Spiel mi dem Glück und dem Zu all is ie in de Geschich e und dem gesellscha lichen
Leben e anke . Mu maßlich ebenso al abe in jünge e Zei du ch en sp echende S ellen und
auch den Gese zgebe in den Blick genommen sind die mi Glückspiel einhe gehenden Ge ah-
en on Such e k ankungen und de en Auswi kungen. In dessen Folge un e lieg das Glücks-
spielangebo eine s ik en s aa lichen Regulie ung, welche sich s eng an den e assungs ech -
lichen Maßs äben messen lassen muss. Im Zuge de Handhabe gegen das ech swid ige Glücks-
spiel wu de mi dem § 148c GewO eine Einziehungsmöglichkei au dem Gebie des O dnungs-
wid igkei en ech s gescha en. Dessen p ak isch jedoch nu beg enz e Umse zung ha sich be-
s ä ig .
5.1 E gebnisse de Fo schungs age und Hypo hesen
Die limi ie e Nu zung de Einziehungsmöglichkei läss sich, wie be ei s angenommen, au
ech lichen sowie p ak ischen Ebenen inden. Neben den p imä en Vo ausse zungen de
326 Beispielha e Lei aden mi Ablau plan: Thamm, BC 2008, 244, 244 .
54
Rech sanwendung sind auch a sächliche e ah ensbedinge Unkla hei en, wie z. B. de T ans-
po de Ge ä e, au ge e en. Le z e e liegen jedoch nich im Zus ändigkei sbe eich de Gewe -
bebehö de, sodass im Zuge de E a bei ung on Lösungsansä zen nich be ücksich ig we den
konn en.
Als gese zliche G undlage knüp de § 148c GewO an die o dnungs ech lichen Regelungen
zu Einziehung nach § 22 . OWiG an, die als Basis in die p ak ische Anwendung einbezogen
we den müssen. Da aus en s ehen auch e s e Komplika ionen ü die Umse zung o O . De
§ 148c GewO is die e s e No m, die die Einziehung on Gegens änden im Rahmen des Ge-
we be ech s egel , sodass bishe noch keine E ah ungen mi dem ech lichen Siche ungs- und
Ahndungsmi el gemach we den konn en. Somi is eine ganzhei liche E läu e ung de einzie-
hungs ech lichen No men au dem Gebie des O dnungswid igkei en ech s no wendig. In ol-
gedessen is auch das Ve ah en de Einziehung selbs bishe unkla gewesen. Des Wei e en
wa eine He ausa bei ung de OWi-Ta bes ände, die eine Einziehung e möglichen, une lässlich
ü de en Anwendung.
Bei den e assungs ech lichen G undlagen konn en dahingegen keine unau lösba en P oble-
ma iken es ges ell we den. Zwa sind die Gese zgebungskompe enzen nich einhei lich ge e-
gel , doch sind Unkla hei en diesbezüglich mi le weile ielsei ig au gea bei e wo den.327 An
die Glücksspiel egulie ung s ell die Ve assung hohe An o de ungen im Hinblick au die Be-
u s eihei , welche egelmäßig mi dem Regulie ungsin e esse kollidie .328 Das du ch die Ein-
ziehung belas e e Eigen um wi d e assungs ech lich du ch die Eigen umsga an ie gem.
A . 14 I GG geschü z . Gese zliche Sch ankenbes immungen e möglichen jedoch eine Einzie-
hung, sowei de Ve häl nismäßigkei sg undsa z gewah bleib . Die Ve häl nismäßigkei wi d
mi § 24 I OWiG im Hinblick au die Einziehung e wei e .
In o ganisa o ische Hinsich is die Funk ion de Gewe bebehö de im Ve ah en kla ge egel .
Sie melde die au ge undenen ech swid igen Spielge ä e und ande en Spiele in eine OWi-
Anzeige an die zus ändige Ve wal ungsbehö de, welche das Bußgeld- und Einziehungs e ah-
en üh und anschließend ollzieh . Insowei besch änken sich die Au gaben de Gewe bebe-
hö de au die Fes s ellung de OWi, de Emp ehlung de Einziehung und de
327 Da un e u. a. Degenha , Spielhallen und Geldspielge ä e g undgese zliche Kompe enzo dnung; Deu sche
Bundes ag, Gese zgebungskompe enz Glücksspielwesen, WD 3 – 375/07.
328 Hie zu beispielha : BVe G, U . . 28.03.2006 – 1 B R 1054/01, BVe GE 115, 276; BVe G, Beschl. .
19.06.2000 – 1 B R 539/96, BVe GE 102, 197.
55
Be iebsun e sagung o O . Hie aus e gib sich, dass die Kenn nis um die ech lichen Vo aus-
se zungen de OWi sowie de Einziehung une lässlich ü die P axis sind. Das Einziehungs e -
ah en an sich spiel jedoch nu eine un e geo dne e Rolle.
In olge diese E kenn nisse konn en dahe im Anwendungsbe eich de Gewe bebehö den kaum
p ak ische Umse zungsmöglichkei en au gezeig we den, da sich ih e Au gabe in die bishe
bes ehenden Kon ollen de Au s elle und Spiels ä enbe eibe ein eih . Fü diese Kon ollen
gib es be ei s en sp echende Ve ah en. Dahe sind p imä die ech lichen Vo ausse zungen,
un e denen Spielge ä e und ande e Spiele nach § 148c GewO eingezogen we den können, zu
e läu e n. Fü solche E läu e ungen bie e sich ein in e n ge üh e Lei aden an, de die no -
wendigen Aspek e de No manwendung aus üh und die Umse zung in de P axis e anschau-
lich .
5.2 Ausblick
Mi de Ein üh ung des § 148c GewO wu de, wie om Gese zgebe anges eb , de Vollzug de
Gewe bebehö den gegen ech swid ige Spielge ä e und ande e Spiele im Rahmen de GewO
ges ä k .329 Das is besonde s im Hinblick au die wachsenden Zahlen im Be eich des illegalen
Glücksspiels als E olg zu we en.330 Zwa we den keine S a is iken zu den OWi im Be eich
des gewe blichen Spiel ech s ge üh , doch das e meh e Au e en on „Fun-Games“ nach
§ 6a SpielV, zeig das auch hie Wachs ums endenzenden o liegen.331
Die bishe zu ückhal ende Umse zung de Einziehungsno m in Baden-Wü embe g is op i-
mie ba . Die hie bes ehenden Schwie igkei en im Handlungsbe eich de Gewe bebehö den
können mi Lei äden e besse we den, die de en Vo ausse zungen und Anwendung konk e-
isie en. Zudem sind in diesem Be eich auch kün ig behö denübe g ei ende Zusammena bei
und Absp ache une lässlich, um den Vollzug zu s ä ken
De Anwendungsbe eich des § 148c GewO is wei ge ass . Die Vielzahl an möglichen OWi,
die als Neben olge eine Einziehung e möglichen, e eng sich jedoch wiede , wenn man die
Schwe e de Ta bes ände mi dem Eing i ins Ve häl nis se z . Dahe e bleib die Einziehung
ü einige wenige OWi als e o de liches und angemessenes und dami e häl nismäßiges
329 En wu eines Gese zes zu Ände ung de Gewe beo dnung und ande e Gese ze om 10.08.2022, BT-D s
20/3067, S. 25 .
330 En wicklung des illegalen Glücksspiels in S u ga , LT BW-D s. 17/5827, S. 5.
331 En wicklung des illegalen Glücksspiels in S u ga , LT BW-D s. 17/5827, S. 4 .
56
Mi el, sowei sie du ch keine wei e en Ums ände in wenige schwe wiegenden Fällen ge ech -
e ig is . Bei dem Au inden on Spielge ä en ohne gül ige Baua zulassung sowie einige
A en on „Fun-Games“ übe schneiden sich die OWi-Ta bes ände zudem mi denen des S a -
ech s. Hie bei s ehen den S a e olgungsbehö den im Rahmen des S a e ah ens wei ei-
chende e Mi el zu Ve ügung als bei eine OWi-Ve olgung. Mi diesem Hin e g und is die
ak uelle Diskussion, die S a a bes ände des une laub en Glücksspiels aus dem S GB he aus-
zunehmen ehe als k i isch anzusehen.332
332 BMJ (H sg.), Eckpunk e des BJM zu Mode nisie ung des S a gese zbuchs, S. 3.
57
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Bundesminis e ium des Inne en und ü Heima (H sg.)
Geldwäsche, online ab u ba un e : h ps://www.bmi.bund.de/DE/ hemen/siche hei / k imi-
nali ae sbekaemp ung-und-ge ah enabweh /geldwaesche/geldwaesche-a ikel.h ml, zule z
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Land ag BW-D s. 17/5827
En wicklung des illegalen Glücksspiels in S u ga . 24.11.2023.
BT-D s. 20/2067
En wu eines Gese zes zu Ände ung de Gewe beo dnung und ande e Gese ze .
10.08.2022.
BT-D s. 18/9525
En wu eines Gese zes zu Re o m de s a ech lichen Ve mögensabschöp ung .
05.09.2016.
Land ag BW-D s. 15/1570
Gese z zu dem E s en Glücksspielände ungss aa s e ag und zu dem S aa s e ag übe die
G ündung de GKL Gemeinsame Klassenlo e ie de Lände . 17.04.2012.
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En wu eines Gese zes übe O dnungswid igkei en (OWiG) . 08.01.1967.
69
Anhang I
Übe sich de OWi, gemäß welchen eine Einziehung nach § 148c GewO möglich wä e
In § 148c, 1 GewO we den ü das s ehende Gewe be au die OWi des § 144 GewO e wie-
sen. Zu e leich e en Anwendung de No m, we den im Folgenden die be o enen OWi
übe sich lich da ges ell :
§ 144 I N . 1 li . d GewO
Vo sä zliches/Fah lässiges
o Au s ellen eines Spielge ä s nach § 33c I, 1 GewO
o Ve ans al en eines ande en Spiels nach § 33d I, 1 GewO
o Be eiben eine Spielhalle nach § 33i I, 1 GewO
ohne e o de liche E laubnis (Ve le zung de E laubnisp lich )
§ 144 II N . 1a GewO
Vo sä zliches/Fah lässiges
Zuwide handeln eine ollziehba en Ano dnung de SpielV, die in den Be eich de § 33 I N .
1, 2, 4 GewO äll und in § 19 SpielV (Bußgeld o sch i en) genann is
o § 33 I N . 1 GewO → Besch änkung des Au s ellens on Spielge ä en/Ve ans al ens on
ande en Spielen au bes imm e Gewe be/Be iebe/Ve ans al ungen und Beg enzung de en
Anzahl (Ti el I, II SpielV)
Regelungen dazu, die in § 19 SpielV genann sind, inden sich in:
§ 19 I N . 1 SpielV ⇨ § 3 I, 1 SpielV → Höchs anzahl on 2 Geld-/Wa enspielge ä-
en an den do genann en O en
§ 19 I N . 1 SpielV⇨ § 3 II, 1 SpielV → Höchs anzahl on 1 Geld-/Wa enspielge ä
je 12m², gesam max. jedoch 12 Ge ä e in Spielhallen ode ähnlichen Un e nehmen
o § 33 N . 2 GewO → Regelungen, die den Um ang de Be ugnisse und die Ve p lich un-
gen bei de Gewe beausübung be e en (Ti el III SpielV)
und333
333 § 33 N . 2 und 4 we den zu Ve ein achung gemeinsam ge üh , da je nach Kons ella ion de gewe be ei-
bende Au s elle und de gewe be eibende Be iebsinhabe die gleiche Pe son sein können.
70
§ 33 N . 4 GewO → Regelungen, die den Um ang de Ve p lich ungen des Gewe be ei-
benden, in dessen Be ieb das Spielge ä au ges ell is bzw. das Spiel e ans al e wi d,
be e en
§ 19 I N . 1a SpielV ⇨ § 3 I, 3 SpielV → Siche s ellung du ch Au sich und echni-
sche Maßnahmen, sodass keine Kinde und Jugendliche am Ge ä spielen
§ 19 I N . 1b SpielV ⇨ § 3 II, 3 SpielV → Abs and zwischen Ge ä en und anb ingen
eine Sich blende, be i nu Spielhallen u. ähnliche Un e nehmen
§ 19 I N . 2 SpielV ⇨ § 3a SpielV → Be iebsinhabe da nu Ge ä e au s ellen (las-
sen), die übe eine Geeigne hei sbes ä igung nach § 33c III GewO e ügen und die
Anzahl, Abs ände und Jugendschu zmaßnahmen nach § 3 SpielV eingehal en we den
§ 19 I N . 3 SpielV ⇨ § 6 I, 1 SpielV → deu lich sich ba angeb ach es Zulässig-
kei szeichen au Spielge ä en
§ 19 I N . 3a SpielV ⇨ § 6 I, 2 SpielV → leich zugängliche/ Spiel egeln und Ge-
winnplan bei Spielge ä en
§ 19 I N . 4 SpielV ⇨ § 6 II SpielV → be i ande es Spiel; deu lich sich ba es An-
b ingen de Spiel egeln und des Gewinnplans und be ei hal en de Unbedenklich-
kei sbescheinigung sowie des E laubnisbescheids
§ 19 I N . 5 SpielV ⇨ § 6 III SpielV → nich gewinnba e Gegens ände dü en nich
so au ges ell , dass sie als Gewinn e scheinen; Lebende Tie e dü en kein Gewinn
sein
§ 19 I N . 5a SpielV ⇨ § 6 IV, 1 SpielV → Nahe des Münzeinwu s müssen Wa n-
hinweise und Hinweise au Be a ungsmöglichkei en angeb ach sein
§ 19 I N . 5b SpielV ⇨ § 6 IV, 2 SpielV → In o ma ionsma e ial muss in Spielhalle
ausliegen
§ 19 I N . 5c SpielV ⇨ § 6 V, 1 SpielV → jedem Spiele muss nach de Spielbe ech-
igungsp ü ung und o Spielbeginn ein ge ä e- und pe sonengebundenes Iden i ika-
ionsmi el ausgehändig we den
§ 19 I N . 5d SpielV ⇨ § 6 V, 2 SpielV → jedem Spiele da nu ein solches Iden i i-
ka ionsmi el ausgegeben we den
§ 19 I N . 5e SpielV ⇨ § 6a, 2 SpielV → keine Rückgewäh on Einsä zen ( e s eck-
e Gewinn)
§ 19 I N . 5 SpielV ⇨ § 6a, 3 SpielV → keine Gewäh ung on F eispielen, wenn
nich unmi elba im Anschluss an das Spiel; nich meh als 6 insgesam
71
§ 19 I N . 6 SpielV ⇨ § 7 I SpielV → Übe p ü ung on Geldspielge ä en zu ech en
Zei und im ich igen Ve ah en
§ 19 I N . 6a SpielV ⇨ § 7 III SpielV → Au s ellen eines Geldspielge ä s mi abge-
lau enem Zulassungszeichen bzw. P ü plake e
§ 19 I N . 6b SpielV ⇨ § 7 IV SpielV → Geldspielge ä e müssen bei Funk ionss ö-
ungen, mangelnde Baua zulassung, nich leich zugänglichen Spiel- und Gewinn-
plan ode abgelau ene Zulassung aus dem Ve keh genommen we den
§ 19 I N . 7 SpielV ⇨ § 8 SpielV → Au s elle /Ve ans al e und de en Beschä ig e
dü en nich am Spiel eilnehmen bzw. ande e dami beau agen; Keine Ve ände ung
des Ge ä s o dem Spiel, das den Zus and und die Gewinnaussich e ände (sog.
Vo heizen/Vo münzen); keine K edi e zum Spielen eines ande en Spiels geben
§ 19 I N . 8 SpielV ⇨ § 9 I SpielV → Keine Gewäh ung on inanziellen Ve güns i-
gungen ü das Spielen; Wa engewinne nu max. 60 €; kein Rückkau
§ 19 I N . 8a SpielV ⇨ § 9 II SpielV → Keine zusä zliche Ausgabe on Gewinnen
ode inanzielle Begüns igung auße halb de egulä en Gewinne de Spielge ä e ode
ande en Spiele nach §§ 33c, 33d GewO
§ 19 I N . 9 SpielV ⇨ § 10 SpielV → Kein Zu i ü Kinde und Jugendliche in
Räume, in denen ein ande es Spiel mi Geldgewinnen s a inde
§ 144 II N . 3
Vo sä zliches/Fah lässiges
Zuwide handeln gegen Au lagen bzw. Ano dnungen be e end
o die E laubnis nach § 33c I GewO (Spielge ä e au s ellen)
o die E laubnis nach § 33d I GewO (ande es Spiel e ans al en)
o die Baua zulassung und Unbedenklichkei sbescheinigung nach § 33e I GewO
o die E laubnis nach § 33i I GewO (Spielhalle be eiben)
§ 144 II N . 4
Vo sä zliches/Fah lässiges
o Au s ellen eines Spielge ä s nach § 33c GewO ohne Geeigne hei sbes ä igung nach § 33c
III GewO
72
Anhang II
F ages ellung de Um age un e den wei e en Gewe bebehö den in Baden-Wü embe g
1. Wie iele Einwohne ha Ih e Kommune?
< 20.000
20.000 bis < 50.000
50.000 bis < 100.000
> 100.000
2. Haben Sie sich be ei s mi de Einziehung on Geldspielge ä en ode ande en Spielen
nach § 148c GewO beschä ig ?
Ja
Nein
(Die olgenden F agen konn e nu bean wo e we den, wenn F age 2 mi „Ja“ bean -
wo e wu de.)
3. Haben Sie be ei s Geldspielge ä e ode ande e Spiele gem. des § 148c GewO einziehen
können?
Ja, e olg eich → Anzahl de Fälle: ___
Ja, jedoch nich e olg eich → Anzahl de Fälle: ___
Ja, Ve ah en läu noch → Anzahl de Fälle: ___
Nein
(Meh achan wo en möglich)
3.1. Sie haben angegeben, dass bei Ihnen bishe keine Geldspielge ä e bzw. ande e Spiele
eingezogen wu den. Welche G ünde ha das?
Keine ech swid igen Ge ä e/Spiele ge unden
Kein Bußgeld angeo dne bzw. keine selbs s ändige Ano dnung (§ 27 OWiG)
Ve häl nismäßigkei ü die Einziehung nich gegeben
Indi iduelle An wo möglichkei : ___
(Diese F age konn e nu bean wo e we den, wenn in F age 3. „Nein“ ausgewähl
wu de; Meh achan wo en möglich)
3.2. Sie haben angegeben, dass Sie be ei s einziehen konn en bzw. es e such haben. Au
welche A on Ve s oß bezog sich die O dnungswid igkei , au de e die Einziehung
be uh ?
Ve le zung de E laubnisp lich (§ 33c Abs. 1, § 33d Abs. 1, § 33i Abs. 1) bzw. zu-
wide handeln gegen be e ende Au lagen
Zuwide handeln gegen Ano dnungen be e end die Baua zulassung und Unbe-
denklichkei sbescheinigung (§ 33e Abs. 1)
Explizi : Be eiben eines sog. „Fun-Games“ nach § 6a SpielV
Zuwide handeln gegen sons ige Vo sch i en de SpielV, die bußgeldbewäh sind
Au s ellen eines Spielge ä s ohne Geeigne hei sbes ä igung (§ 33c Abs. 3)
Indi iduelle An wo möglichkei : ___
(Diese F age konn e nu bean wo e we den, wenn in F age 3. „Ja, e olg eich“ ode
„Ja, Ve ah en läu noch“ ausgewähl wu de; Meh achan wo en möglich)
73
3.3. Sie haben angegeben, dass Sie noch nich e olg eich Geldspielge ä e ode ande e
Spiele einziehen konn en. Wo an is de (sind die) Einziehungs e such(e) geschei e ?
Rech liche Hü den zu g oß
Ve ah en wu de in e n aus ech lichen G ünden einges ell
Ve ah en wu de in e n aus p ak ischen G ünden einges ell
Ve ah en wu de ex e n einges ell (z. B. im Ge ich s e ah en)
Indi iduelle An wo möglichkei : ____
(Diese F age konn e nu bean wo e we den, wenn in F age 3 „Ja, jedoch nich e olg-
eich“ ausgewähl wu de; Meh achan wo en möglich)
4. Welche Schwie igkei en sehen Sie bei de Umse zung des § 148c GewO?
Rech liche Umse zung, z. B. ech liche Vo ausse zungen unkla
Zusammena bei mi de Bußgeldbehö de ( alls Gewe bebehö de und Bußgeldbe-
hö de auseinande allen)
P ak ische Umse zung: T anspo de eingezogenen Gegens ände
P ak ische Umse zung: Lage ung de eingezogenen Gegens ände
P ak ische Umse zung: Ve we ung de eingezogenen Gegens ände
Kos enübe nahme unkla
Indi iduelle An wo möglichkei : ___
(Meh achan wo en möglich)
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BEITRÄGE DER HOCHSCHULE PFORZHEIM
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Geldpoli ische Konzep ionen - Al e na i en ü die
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Be nd Noll
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Un e nehmenskul u en – en scheidende Ansa z-
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Human Resou ces Compe ence
Cen e
Ap il 2015
50 Jah e Pe sonalmanagemen an De Hoch-
schule- Jubiläumsband
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Raine Mau e
Mai 2015
Au dem Weg zu wel anschaulichen Bekenn nis-
schule: Das wi scha spoli ische Lei bild de Hoch-
schule P o zheim
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No be Jos (H sg.)
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Tagungsband P o zheime We ks o ag
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Jessica Elena Balze
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Spielen mi gu en Gewissen: Ein Vo schlag zu
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und ein Sch i nähe zum Schachma des G een-
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Jaqueline Paasche
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Kopie en, ans o mie en, kombinie en – Ideenklau
und Plagia ismus in de We bung
156.
Vanessa Zeile
Jan. 2016
Mobile Use Expe ience – De Ein luss on kogni i-
em En e ainmen au die Nu zung mobile An-
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Ma io Ko zab, Maximilian P lug
Jan. 2016
Das bedingungslose G undeinkommen
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Ma co C. Melle
Jan 2016
Ha monisie ung de he e ogenen Un e nehmen-
s eue n in Eu opa? Plädoye ü einen Mi elweg
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Klaus Mölle , Julian Gabel,
F ank Be agnolli
Aug. 2016
ische Be es igungssys eme: Change Manage-
men in de Dis ibu ionslogis ik – eine Falls udie
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Klaus Mölle , Julian Gabel,
F ank Be agnolli
Aug. 2016
ische Be es igungssys eme: Change Manage-
men in de Dis ibu ionslogis ik – eine Falls udie
161.
Wol gang Heinz
No . 2016
Die E hik des S a ens
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No be Jos , Simon Kö (H sg.)
Ok . 2016
P o zheime We ks o ag 2016
163.
Be ina C.K. Binde
Kennzahlenmanagemen und –con olling P o-
zesso ien ie es Pe o mance Managemen in in-
e na ionalen Un e nehmen
164.
S e an Walz, Jonas T i schle , Reinha d Rupp
E wei e es Managemen Repo ing mi SAP
S/4HANA au Basis des Uni e sal Jou nals
165.
Simone Ha iehausen
Wenn ich zwanzig Ziegen will und Du mi keine
geben mags – Ein Übe blick übe die Möglichkei-
en und Me hoden de S ei beilegung
166.
No be Jos , Simon Kö (H sg.)
Ok . 2017
P o zheime We ks o ag 2017
167.
Helmu Wiene
Dez. 2017
P o zheim: Alles Schmucks ad – ode was?
168.
No be Jos ; Simon Kö
P o zheime We ks o ag 2018
Sep embe
2018
169.
Be nd Noll
21. Juni 1948 – S a schuss mi Fol-
gen
No embe
2018
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Ka ja Flosdo
Ap il 2019
Iden i ika ion und E alua ion on
Bewe ungsk i e ien zu op imalen
Auswahl on Ideen wäh end des
Inno a ionsp ozesses
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The esa Süß
Juni 2019
Inwie e n kann Beha io al Economics das E näh-
ungs e hal en e klä en und beein lussen?
172.
Vik o Waldschmid
Juni 2019
Clickbai , de ganz g oße Wu ? Eine S udie übe
die Ve wendung on Clickbai s du ch Online-Nach-
ich enpo ale und de en Konsequenzen
173.
Raine Mau e
Ok obe 2019
No ma i e We u eile und Wi scha swissenscha
174.
K is ina Webe
Ok obe 2019
Küns liche In elligenz im we eo ien ie en Ma ke-
ing – Konzep ualisie ung des „Value in Con ex “
und eine Bewe ung KI-ges ü z e Ma ke ingak i i-
ä en
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Klaus Mölle , F i z Gai ing, Da-
niel Mezge , Thomas Jehnichen
Ok obe 2019
Design o T aining P ocesses in Manual O de
Picking
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Ma in Le och
Ok obe 2021
Mo al Ins i u ions and E olu ion: In Sea ch o Equi-
lib ia
177. Shi in Mayasilci LL.B. Juli 2022
Inhal und Bedeu ung de neu ins bü ge liche
Rech einge üh en Upda e-P lich
178. Vanessa Schweike LL.B. Juli 2022
Das Lie e ke enso g al sp lich engese z
179. Tsjalle an de Bu g Ok obe 2022
Compe i i e Balance and Demand o Foo ball:
A Re iew o he Li e a u e
180. Hans-Joachim G upp Dezembe 2023
Weihnach sgeschich en aus dem Schwa zwald
181. Tobias B ändle, René Kalwei und Ma cel Reine
Die Re o m des A bei nehme übe lassungsgese ze
und Ta i au onomie Janua 2024
182. Annalena Secci LL.B. Feb ua 2024
E s ellen und Ve ö en lichen on Fo os nach de
DSGVO - eine k i ische Auseinande se zung mi
An o de ungen am Beispiel on Kinde o os
183. Denise Fla ich LL.B. Ok obe 2024
Die CE-Kennzeichnungsp lich im Fokus des neuen
Sachmangelbeg i s