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[ge] (orig)

Der politische Übergang in Syrien: Regionale und internationale Interessen

Author: Adar, Sinem,Asseburg, Muriel,Azizi, Hamidreza,Klein, Margarete,Steinberg, Guido
Publisher: Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Year: 2025
DOI: 10.18449/2025A09
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/315513/1/1919182195.pdf
Ada , Sinem; Assebu g, Mu iel; Azizi, Hamid eza; Klein, Ma ga e e; S einbe g,
Guido
Resea ch Repo
De poli ische Übe gang in Sy ien: Regionale und
in e na ionale In e essen
SWP-Ak uell, No. 9/2025
P o ided in Coope a ion wi h:
S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Ge man Ins i u e o In e na ional and Secu i y A ai s,
Be lin
Sugges ed Ci a ion: Ada , Sinem; Assebu g, Mu iel; Azizi, Hamid eza; Klein, Ma ga e e; S einbe g,
Guido (2025) : De poli ische Übe gang in Sy ien: Regionale und in e na ionale In e essen, SWP-
Ak uell, No. 9/2025, S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Be lin,
h ps://doi.o g/10.18449/2025A09
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/315513
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NR.
9
MÄRZ 2025
Einlei ung
De poli ische Übe gang in Sy ien:
Regionale und in e na ionale In e essen
Sinem Ada / Mu iel Assebu g / Hamid eza Azizi / Ma ga e e Klein / Guido S einbe g
Am 8. Dezembe 2024 wu de in Sy ien das Assad-Regime du ch eine on Hay’a Tah i
al-Sham (HTS) ange üh e Rebellenallianz ges ü z . Die Übe gangs egie ung un e
Ahmad al-Sha aa s eh nun o immensen He aus o de ungen – wi scha lich, ge-
sellscha lich und poli isch. Noch ha sie auch nich die Kon olle übe das gesam e
Te i o ium des Landes e ungen; jihadis ische G uppie ungen wie de sogenann e
Islamische S aa (IS) bleiben eine Bed ohung. Das Vo gehen einige egionale und
in e na ionale Ak eu e bi g die Ge ah , Sy ien zu des abilisie en bzw. den Übe -
gangsp ozess zu sabo ie en. Au jeden Fall wi d du ch diese ex e nen K ä e de
Handlungsspiel aum de neuen Mach habe abges eck . Die In e ims egie ung ha
Maßnahmen zu Au lösung de Milizen eingelei e , Gesp äche mi den ku disch
dominie en Sy ian Democ a ic Fo ces (SDF) übe de en Eingliede ung in die neue
sy ische A mee begonnen und einen poli ischen Übe gang anges oßen. Deu schland
und seine Pa ne in de EU soll en eine inklusi e poli ische T ansi ion un e s ü zen
und dazu bei agen, du ch Sank ionse leich e ungen den Weg ü einen um assen-
den Wiede au bau eizumachen. Dabei gil es auch, geopoli ische Spannungen um
Sy ien zu en schä en, ans a sie zu e s ä ken.
Die neuen Mach habe in Damaskus s ehen
nach übe 60 Jah en Dik a u (da on 54
Jah e un e de Assad-Familie) und übe
13 Jah en in e na ionalisie em Bü ge k ieg
o eno men He aus o de ungen. Dabei
geh es nich nu um einen poli ischen
Übe gang, gesellscha liche Aussöhnung,
einen um assenden Wiede au bau, wi -
scha liche T ans o ma ion und die Rück-
keh on Flüch lingen wie Binnen e ie-
benen. Auch die siche hei spoli ischen Au -
gaben sind iesig. Dazu zählen die En wa -
nung on Milizen bzw. de en Eingliede ung
in eine neu s uk u ie e A mee ebenso wie
de Kamp gegen den wiede e s a kenden
IS. Auch s ell sich die F age nach dem Um-
gang mi IS-Kämp e n und de en Angehö i-
gen, die in Ha zen en und Lage n de SDF
einsi zen, sowie mi ausländischen Kämp-
e n in den Reihen de HTS und mi ih
e bünde e G uppie ungen.
Hinzu komm , dass die Übe gangs egie-
ung un e Ahmad al-Sha aa (bekann
gewo den als Abu Muhammad al-Jaulani)
nich das gesam e Te i o ium Sy iens kon-
ollie . Den No dos en behe schen nach
Das o he gehende
SWP-Ak uell 6/2025
be ass sich mi den
egionalen und in e -
na ionalen Mach e -
schiebungen im Zusam-
menhang mi dem Fall
des Assad-Regimes.
SWP-Ak uell 9
Mä z 2025
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wie o die ku disch dominie en SDF, und
im No den häl die Tü kei meh e e Gebie e
bese z . Im Südwes en wiede um ha Is ael
im Dezembe 2024 die Pu e zone, die 1974
einge ich e wu de und bis da o un e UN-
Kon olle s and, sowie den Gip el des He -
mongebi ges bese z und Checkpoin s in
den ang enzenden Gebie en e ich e . Im
No den und No dos en hal en zudem be-
wa ne e Auseinande se zungen an, in
denen sich die on Anka a un e s ü z e
Sy ische Na ionale A mee (SNA) und die im
Kamp gegen den IS mi Washing on e -
bünde en SDF gegenübe s ehen.
E s e Sch i e de T ansi ion
Die Übe gangs egie ung ha Maßnahmen
zu Au lösung de Milizen o ange ieben,
die in die neue sy ische A mee eingeglie-
de we den sollen. Das gil auch ü die
SDF und die Milizen des südlichen Ope a-
ions aums, mi denen die Füh ung in
Damaskus be ei s Gesp äche au genom-
men ha . Da übe hinaus haben die neuen
Mach habe einen poli ischen Übe gangs-
p ozess eingelei e . Dabei ha de Ende
Janua 2025 pe Akklama ion du ch die
sieg eichen Rebellen eingese z e Übe gangs-
p äsiden al-Sha aa be on , das neue Sy ien
solle ein Land alle seine Bü ge innen und
Bü ge sein; es solle nich zu Racheak en
kommen und be ei s An ang Mä z eine
inklusi e Regie ung geben. Mi e Feb ua
se z e e ein Vo be ei ungskomi ee ü eine
na ionale Dialogkon e enz ein, dem neben
Ve e e n de ehemaligen »Re ungs egie-
ung« in Idlib auch zwei Ve e e innen
de Zi ilgesellscha angehö en. Ku z is ig
einbe u en, and die Dialogkon e enz dann
be ei s am 24./25. Feb ua in Damaskus
s a . 900 Sy e innen und Sy e a en do
zusammen, um den Ve assungsp ozess
o zube ei en. Mi el is ig sollen Wahlen
s a inden. Zum anges eb en Regie ungs-
sys em ha sich al-Sha aa bislang alle dings
nu zu ückhal end geäuße .
Dabei dü e es seh schwie ig we den,
eine Balance zwischen den jeweiligen E -
wa ungen zu inden, die es in de Meh -
hei sbe ölke ung und sei ens de Minde -
hei en, bei e schiedenen ausländischen
Un e s ü ze n sowie adikalen K ä en in
den eigenen Reihen gib . Es is nich dami
zu echnen, dass sich de Zi kel um al-Sha-
aa ü libe ale P inzipien einse zen wi d.
Da ü sp echen nich zule z die E ah un-
gen mi de on 2017 bis 2024 in Idlib he -
schenden »Re ungs egie ung«, aus de en
Reihen die Minis e de Übe gangs egie ung
s ammen. Auch zeichnen sich beim Vo -
gehen de neuen Siche hei sdiens e gegen
ehemalige Angehö ige des Assad-Regimes
eils g a ie ende Menschen ech s e le zun-
gen ab, die als Racheak e an Alawi en wah -
genommen we den. Dies dü e den Aus-
söhnungsp ozess zwischen den e hnischen
und kon essionellen G uppen im Land e -
schwe en.
Gleichzei ig sind die Mach habe be-
müh , das Nach-Assad-Sy ien egional und
global neu au zus ellen. Ziel is , die wei -
gehende Isolie ung des Landes zu du ch-
b echen und eundscha liche Beziehun-
gen mi Nachba n zu e ablie en. Das neue
Sy ien soll wede im nähe en Um eld noch
in e na ional als Bed ohung e scheinen.
Nich zule z gil es Un e s ü zung ü den
Wiede au bau des Landes zu mobilisie en.
In diesem Sinne geh al-Sha aa nich nu
au die a abischen Gol mona chien, allen
o an Saudi-A abien, sonde n auch au den
Wes en zu. E g a ulie e Donald T ump
zum Am san i , äuße e die Ho nung, de
US-P äsiden we de F ieden b ingen, und
eg e einen baldigen Aus ausch mi de
neuen Adminis a ion in Washing on an.
Wäh end al-Sha aa zu I an eine dis anzie -
e Hal ung einnimm , be on e gegenübe
Russland das In e esse, auch in Zukun
gu e Beziehungen zu un e hal en. Von
Is ael o de e e , sich aus Sy ien zu ück-
zuziehen. Gleichzei ig be on e al-Sha aa,
dass Damaskus wei e an den Wa ens ill-
s ands e einba ungen on 1974 es hal en
we de und die Kon lik e mi dem Nachba -
land iedlich lösen wolle. Enge Beziehun-
gen sind o allem mi de Tü kei zu
e wa en.
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Mä z 2025
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In e essen egionale und in e -
na ionale Ak eu e
Die In e essen, P io i ä en und Ak i i ä en
egionale und in e na ionale Ak eu e
bes immen da übe , welchen Handlungs-
spiel aum die neuen Mach habe in Sy ien
haben we den, um mi den He aus o de-
ungen des Übe gangs umzugehen. Dabei
haben sich die Ansä ze einzelne Playe
nach dem S u z des Assad-Regimes eils e -
ände , eils sind sie – e wa bei den USA –
noch nich kla . Im Vo de g und s ehen ü
die ex e nen Ak eu e gene ell ih e eigenen
na ionalen In e essen sowie innenpoli ische
bzw. wi scha liche Kalküle. Hie lieg
auch Kon lik po en ial, das eine S abilisie-
ung Sy iens im Wege s ehen könn e.
Tü kei
O izielle E klä ungen de Tü kei e weisen
au d ei Haup ziele gegenübe Sy ien: Das
Land soll keinen Te o ismus un e s ü zen
(gemein sind hie die ku dische PKK und
de IS), keine Bed ohung ü die Nachba -
lände da s ellen sowie inklusi und iel-
äl ig sein. In diesem Sinne häl Anka a die
S abilisie ung de Übe gangs egie ung in
Damaskus ü essen iell. Die Tü kei will
ak i am Au bau eines leis ungs ähigen
und be eunde en Sy ien mi wi ken. Vo
allem in zwei Be eichen will sie dabei, en -
sp echend ih en o angigen In e essen,
ku z- und mi el is ig eine Rolle spielen.
E s ens geh es um die Siche hei sin e -
essen de Tü kei. Dabei ha sie be ei s
Un e s ü zung ü die Re o m des sy ischen
Siche hei ssek o s angebo en. Anka a sei
be ei , so de ü kische Ve eidigungsminis-
e Yaşa Güle , de Übe gangs egie ung bei
Beda mi mili ä ische Ausbildung zu
Sei e zu s ehen. An ang Feb ua sp ach P ä-
siden Recep Tayyip E doğan in Anka a mi
al-Sha aa übe enge Beziehungen au e -
schiedenen Felde n, was un e ande em
einen möglichen Ve eidigungspak be a .
Zudem wollen die Tü kei, Sy ien, Jo danien
und de I ak kün ig gemeinsam gegen den
IS o gehen.
De ü kische Außenminis e Hakan
Fidan appellie e da übe hinaus an alle
sy ischen Milizen im No den des Landes
(die meh als 80.000 Kämp e um assen),
sich de neuen sy ischen A mee anzuschlie-
ßen. Diese Au o de ung is im Rahmen
de S a egie Anka as zu sehen, die on de
ku dischen YPG dominie en SDF zu en -
wa nen bzw. einzelne Kämp e in eine
na ionale A mee un e olls ändige Kon-
olle on Damaskus einzugliede n. E ei-
chen will man eben alls, dass ü kische
(und ande e nich sy ische) PKK- bzw. YPG-
Kämp e aus Sy ien ausgewiesen we den.
In diesem Sinne ha die Tü kei mili ä isch
e such , du ch ih e S ell e e e in SNA –
und mi eigene Lu un e s ü zung – die
Ve so gungslinien de SDF um das no d-
sy ische Kobane zu ze s ö en und dami
de en Kamp k a zu schwächen.
Auch diploma isch ziel Anka a da au ,
die SDF und die PKK un e D uck zu se zen.
Ende Feb ua ha de in de Tü kei inha -
ie e PKK-G ünde Abdullah Öcalan mi
übe aschende Kla hei eine En wa nung
und Au lösung de O ganisa ion angekün-
dig . Die PKK selbs ha anschließend einen
Wa ens ills and ausge u en, ih e Un e -
s ü zung ü die E klä ung Öcalans bekun-
de und dessen F eilassung ge o de . Auch
die üh enden ku dischen Ak eu e im I ak
(die Demok a ische Pa ei Ku dis ans und
die Pa io ische Union Ku dis ans) haben
die Ini ia i e des PKK-G ünde s beg üß .
Zwa e klä e de Obe kommandie ende
de SDF, Mazloum Abdi, dass Au lösung
und En wa nung nich die SDF be ä en.
Zugleich ha e abe eine iedliche Lösung
ü Sy ien in Aussich ges ell .
Dami e ö ne die Ankündigung de PKK
auch Chancen ü eine Regelung zwischen
de Tü kei und den SDF. In diesem Zusam-
menhang läss sich de Appell Anka as,
dass Sy ien e hnisch und eligiös inklusi
sein solle, als Hinweis deu en, dass ü die
ku dische Be ölke ung des Landes eine
neue Ve e ung ausgehandel we den
könn e. Ta sächlich bemüh sich die Tü kei
schon sei länge em da um, eine Annähe-
ung zwischen den SDF und dem ( on de
Demok a ischen Pa ei Ku dis ans im I ak
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un e s ü z en) Ku dischen Na ional a zu
e eichen.
G oßes In e esse ha die ü kische Füh-
ung zwei ens da an, eine he ausgehobene
Rolle beim Wiede au bau Sy iens zu spie-
len. Denn nich nu könn e es de Popula i-
ä E doğans angesich s eine schwie igen
Wi scha slage im eigenen Land dienen,
soll en sich ü kischen Bau i men in Sy ien
un e nehme ische Chancen e ö nen. Auch
häl Anka a den Wiede au bau des Nach-
ba landes ü eine wich ige Bedingung, um
eine Rückkeh sy ische Flüch linge zu e -
eichen.
A abische Gol s aa en
Geling es de HTS und ih en Ve bünde en,
die eigene Posi ion zu s abilisie en, wi d
auch Ka a eine wich ige Rolle in de sy i-
schen Poli ik spielen. Es is kein Zu all, dass
Emi Tamim Bin Hamad Al Thani das e s e
S aa sobe haup übe haup wa , das Damas-
kus nach dem S u z Assads besuch e. Ka a-
ische Poli ike und Delega ionen sind im
Dezembe 2024 und Janua 2025 be ei s
meh ach nach Sy ien ge eis . Die ka a i-
sche Bo scha do is als zwei e nach de
ü kischen wiede e ö ne wo den, nach-
dem zahl eiche Lände 2011/12 ih e Bezie-
hungen zu Damaskus wegen des Vo gehens
des Regimes gegen die Opposi ion suspen-
die ha en. De Minis e p äsiden des
Emi a s ha Un e s ü zung ü Sy iens Wie-
de au bau zugesag . Auße dem o de
Doha ein Ende de Sank ionen gegen das
Land. Dabei schick sich Ka a an, eine
wich ige Mi le olle zwischen Sy ien und
D i s aa en zu übe nehmen, die umso
wich ige we den wi d, je zöge liche Le z-
e e au die neuen He sche in Damaskus
zugehen.
Auch Saudi-A abien könn e einen bedeu-
enden Pa in den Beziehungen zu Sy ien
übe nehmen, weil die HTS o enba ein g o-
ßes In e esse an gu en Beziehungen zum
mäch igs en a abischen S aa ha . Das
König eich ha be ei s En spannungssignale
gesand , indem es seinen Außenminis e
schick e, de p omp die Au hebung de
Sank ionen o de e und de neuen Regie-
ung Hil e anbo , um dies zu e eichen.
O enba will Riad die in Damaskus gescha -
enen Fak en zunächs akzep ie en und die
egionalen Folgen de HTS-Mach übe nah-
me du ch Gesp ächs- und Koope a ions-
be ei scha kon ollie en. Von Bedeu ung
dü e dabei sein, dass Saudi-A abien eine
zu s a ke Abhängigkei des neuen Sy ien
on Ka a und de Tü kei e hinde n will.
Dass dies gelingen könn e, e mi el e al-
Sha aa, indem e An ang Feb ua 2025
seinen e s en Auslandsbesuch nach dem
S u z Assads in Riad (und nich in Anka a)
absol ie e.
Die Ve einig en A abischen Emi a e
(VAE) könn en kün ig am Rand des Gesche-
hens bleiben. Zu g undsä zlich is ih e Ab-
neigung gegen die HTS. Ve mu lich wi d
Abu Dhabi miss auisch beobach en, ob de
Sieg de Islamis en in Sy ien wei e e Un-
uhe in de Region he o u , und mi alle
Mach e suchen, Ans eckungse ek e zu
e hinde n. Soll en sich en sp echende Be-
ü ch ungen nich bewah hei en, is es je-
doch du chaus möglich, dass auch die VAE
ih e Beziehungen zu Damaskus e neue n.
Russland
Ha de K eml das Assad-Regime in de Ve -
gangenhei massi un e s ü z , so se z e
nun au eine Poli ik de Schadensbeg en-
zung. Russland bie e de je zigen Füh ung
in Damaskus Koope a ion an und such sich
als Ak eu zu p äsen ie en, de p agma isch
mi den neuen Mach e häl nissen umzu-
gehen gewill is . Moskau ha e die HTS
noch bis zum 7. Dezembe 2024 als e o is-
isch einges u , bezeichne e sie abe schon
am Tag da au – an dem das Assad-Regime
iel – als »bewa ne e Opposi ion«. Mi -
le weile is on ih als »neue Mach « die
Rede. Am 12. Feb ua 2025 and das e s e
Tele ongesp äch zwischen al-Sha aa und
dem ussischen S aa sche Wladimi Pu in
s a .
Dass es Russland jedoch schwe allen
dü e, eine komple e »No malisie ung«
seine Beziehungen zu HTS-Regie ung zu
e eichen, zeig e Ende Janua 2025 de
Sy ien-Besuch des s ell e e enden Außen-

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Mä z 2025
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minis e s Michail Bogdanow. Dabei mach e
al-Sha aa kla , dass Russland » e gangene
Fehle « einges ehen müsse, um »Ve auen
wiede au zubauen«. Zwei Fo de ungen aus
Damaskus dü en Moskau p inzipielle P o-
bleme be ei en, nich zule z o dem Hin-
e g und des K ieges gegen die Uk aine:
die nach eine Auslie e ung Assads und die
nach Repa a ionen. E s e es is kaum mög-
lich, will Russland nich seinen Nimbus als
e lässliche Schu zmach au o i ä e Ve -
bünde e iskie en – wah scheinliche
we den könn e indes, dass Assad im ussi-
schen Exil plö zlich e s i b . Was den
zwei en Punk angeh , könn e Moskau
neben Ge eide- und Ene gielie e ungen an-
bie en, Sy iens um ang eiche Schulden bei
Russland ganz ode eilweise zu e lassen –
ohne dami einen Ansp uch au Repa a-
ionsleis ungen anzue kennen. Auch we -
den die sy ischen S ei k ä e o e s au
Wa ung und E sa z eile aus Russland an-
gewiesen bleiben.
An eize se zen kann de K eml inso e n,
als e in de Lage is , die in e na ionale An-
e kennung de neuen Mach e häl nisse in
Sy ien zu un e s ü zen. Du ch sein Ve o-
ech im UN-Siche hei s a könn e Moskau
e wa Resolu ionen e hinde n, die K i ik
am Vo gehen de sy ischen Füh ung bzw.
Fo de ungen nach Einhal ung de Men-
schen ech e beinhal en. Da übe hinaus
gehö Russland zu wich igen in e na iona-
len Fo ma en wie BRICS+ und egionalen
Ins i u ionen wie de Shanghaie O ganisa-
ion ü Zusammena bei (SOZ), was sich
nu zen ließe, um al-Sha aa zu T e en ein-
zuladen und dadu ch au zuwe en. Nich
zule z ho Moskau, dass eine – wenn-
gleich eduzie e – mili ä ische und poli-
ische P äsenz Russlands in Sy ien und de
Region auch ü die Übe gangs egie ung
on In e esse is , wä e sie doch ein Gegen-
gewich zum s a ken Ein luss de Tü kei
bzw. zu eine no ma i en Kondi ionie ung
eu opäische Un e s ü zungsleis ungen.
Das ussische Po en ial, die Ausges al-
ung des Übe gangsp ozesses in Sy ien zu
beein lussen, is dagegen deu lich ge-
sch ump . Moskau ehl es heu e an mäch-
igen poli ischen Ve bünde en im Land und
an den mili ä ischen Mi eln, um solche zu
schü zen. Dami ha Russland nich die
nö ige Du chse zungsk a , wenn es dazu
au u , in Sy ien einen »inklusi en Dialog
mi dem ganzen Spek um an poli ischen
K ä en sowie e hnischen und eligiösen
G uppen« zu üh en. Auch dü e das As a-
na-Fo ma ausgedien haben, in dem sich
Russland, die Tü kei und I an bislang übe
die Zukun Sy iens e s ändig haben.
Is ael
Die poli ische Klasse Is aels be ü wo e
zwa gene ell Au onomie ech e ü e hni-
sche und eligiöse Minde hei en in Sy ien.
Doch beim Blick au das Nachba land s eh
ü Is ael die eigene na ionale Siche hei
kla im Vo de g und, nich de Übe gangs-
p ozess ode das en s ehende poli ische
Sys em do . So gen be ei e de is aeli-
schen Regie ung de ex emis ische Hin e -
g und de neuen Mach habe in Damaskus;
zudem heg sie A gwohn gegenübe dem
Ein lussgewinn de Tü kei, die sie als eind-
selig und ex emismus ö de nd be ach e .
Lau P essebe ich en mach e sich Is ael in
den USA en sp echend da ü s a k, dass die
ussischen Basen in Sy ien e hal en bleiben.
Russland solle ein Gegengewich zu Tü kei
da s ellen, Sy ien ein schwache und de-
zen alisie e S aa sein.
Zudem ha Is ael nich nu angekündig ,
au absehba e Zei mi T uppen in Sy ien
p äsen zu bleiben. Auch will es seine Be-
ziehungen zu Gesellscha in de G enz-
egion und zu den Ku den es igen. Ende
Feb ua 2025 o de e P emie minis e
Benjamin Ne anjahu zudem eine olls än-
dige Demili a isie ung de d ei P o inzen
Qunei a, Da aa und Suweida im Süden
Sy iens. E kündig e an, dass Is ael do kei-
ne T uppen de sy ischen A mee ole ie en
wü de. Angesich s bewa ne e Auseinan-
de se zungen zwischen den Siche hei sk ä -
en de neuen Mach habe und d usischen
Milizen im Damaszene Vo o Ja amana
d oh e Is ael An ang Mä z, au Sei en de
D usen mili ä isch einzug ei en.
SWP-Ak uell 9
Mä z 2025
6
USA
De kün ige Ku s de T ump-II-Regie ung
zu Sy ien is noch nich en schieden, und
Diskussionen da übe haben in Washing-
on bislang keine P io i ä . Indes könn e
sich die ame ikanische Poli ik hie ab up
ände n. Dabei s ehen insbesonde e die US-
Mili ä p äsenz im Land und die Koope a-
ion mi den SDF zu Disposi ion. Schon
je z zeichne sich ab, dass es de T ump-
Adminis a ion nich o anging um eine
»inklusi e T ansi ion«, sonde n o allem
um Siche hei und geopoli ische In e essen
gehen dü e. Dabei s eh im Vo de g und,
dass Sy ien »keine Quelle des in e na iona-
len Te o ismus« we den dü e und die
Siche hei Is aels gewäh leis e sein müsse.
Hinzu kommen Schwie igkei en, die sich
du ch den Beschluss de T ump-Adminis-
a ion e geben, alle ex e nen Un e s ü -
zungsleis ungen de USA ( o läu ig) auszu-
se zen. Dies be i e wa die Ha zen en
und Lage on al-Hol und Roj, in denen IS-
Kämp e und de en Familien un e geb ach
sind. Ad hoc ließ sich zwa eine p o iso i-
sche Lösung inden, um das Siche hei spe -
sonal de Ein ich ungen zu bezahlen, das
bislang aus USAID-Mi eln inanzie wu -
de. Doch wenn solche Geld ans e s daue -
ha enden, könn e dies zu e heblichen Ve -
we ungen üh en. Auch die Ope a ionen
des Hohen Flüch lingskommissa s de Ve -
ein en Na ionen (UNHCR) in Sy ien leiden
s a k un e de Ausse zung de US-Hil s-
gelde , ebenso Ak i i ä en de sy ischen
Zi ilgesellscha .
I an
Die Füh ung in Tehe an ha mi dem S u z
des Assad-Regimes an unmi elba en Ein-
lussmöglichkei en in Sy ien e lo en. Sie
bemüh sich nun um di ek e Kon ak -
au nahme mi de Übe gangs egie ung in
Damaskus. Außenminis e Abbas A aghchi
e klä e, dass I ans Vo gehen » om Ve hal-
en de ande en Sei e abhäng « – ein
Zeichen ü Tehe ans Be ei scha , die mi
Assads Fall abgeb ochenen Kon ak e wie-
de he zus ellen, alls sich eine Gelegenhei
e gib . Soga Re olu ions üh e Ali Khame-
nei ha seine u sp ünglich ablehnende Hal-
ung gegenübe den neuen Mach habe n in
Sy ien angepass . E konzen ie sich nun
au die Fo de ung, das Land » on de aus-
ländischen Besa zung zu be eien«. Alle -
dings ha Damaskus bishe wenig In e esse
an eine Wiede au nahme de Beziehungen
zu Tehe an gezeig , und selbs wenn es da-
zu käme, dü e I ans Ein luss wei schwä-
che sein als zu o . Vo allem weil die Isla-
mische Republik keine wi scha lichen
An eize ü Damaskus bie en kann, wi d
ih e Rolle in Sy ien beg enz bleiben. Denn
de Wiede au bau dü e on Ak eu en mi
g öße en inanziellen Ressou cen be ieben
we den.
Ein plausibles Szena io ü eine kün ige
Rolle bes eh da in, dass I an kon essionelle
Spannungen in Sy ien nu z , um seinen
Ein luss zu bewah en. Tehe an wi d wah -
scheinlich e s ä k den Kon ak zu den
alawi ischen Gemeinscha en im Wes en
des Landes suchen. Be ich e übe Ve ha -
ungen und Hin ich ungen on Alawi en
du ch F ak ionen, die mi de HTS e bun-
den sind, könn en die Ak i i ä en on
Wide s andszellen be lügeln, die I an mög-
liche weise als D uckmi el un e s ü z . De
E olg eine solchen S a egie hinge o
allem da on ab, wie die neuen Mach habe
mi Maßnahmen de Übe gangsjus iz und
mi Sy iens kon essionellen Dynamiken
umgehen.
Ein wei e e Ansa z ü I an könn e
da in bes ehen, seine Beziehungen zu den
SDF zu s ä ken. Angesich s on Spekula io-
nen übe einen US-Rückzug aus Sy ien
könn en Le z e e nach al e na i en Pa ne -
scha en suchen. Be ich en zu olge üh e
Esmail Qaani, de Kommandeu de Quds-
Einhei de i anischen Re olu ionsga de,
An ang Janua 2025 in de i akischen S ad
Sulaymaniyah Gesp äche mi dem SDF-
Kommandeu Mazloum Abdi, e mi el
du ch den An üh e de Pa io ischen
Union Ku dis ans (PUK), Ba el Talabani.
Eine Pa ne scha mi den sy ischen Ku -
den wü de I an nich nu Möglichkei en
bie en, Ein luss au Sy iens inne e Dynamik
zu nehmen, sonde n könn e auch dazu die-
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nen, das egionale Gewich de Tü kei aus-
zugleichen und gleichzei ig Is aels wach-
sende Beziehungen zu den Ku den einzu-
dämmen. Funk ionie en wü de diese An-
sa z jedoch nu dann, wenn die USA a -
sächlich abziehen und sich die neue sy i-
sche Füh ung mi den SDF nich au de en
Eingliede ung in die A mee und übe die
Ve wal ung de ku dischen Gebie e einig .
Denkba is auch, dass ku dische F ak io-
nen sich I an zuwenden, soll e die Tü kei
ih e mili ä ischen Ope a ionen gegen die
SDF in ensi ie en.
Schließlich könn e Tehe an e suchen,
seine Rolle in Sy ien du ch das P isma des
an i-is aelischen »Wide s ands« neu zu de i-
nie en. Ku z nach Khameneis Rede auch e
eine bislang unbekann e G uppe mi dem
Namen »Islamische Wide s ands on in
Sy ien« au , die als Ziel p oklamie e, die
is aelischen T uppen aus dem Land zu e -
eiben. Diese Dynamik e ö ne I an mög-
liche weise Wege, um seinen Ein luss in
Sy ien au ech zue hal en. Tehe an könn e
dabei au neue S ell e e e se zen ode
un e dem Vo wand des »Kamp es gegen
die Besa zung« mi de neuen sy ischen
Regie ung koope ie en.
Schluss olge ungen und
Handlungsop ionen
Deu schland und seine Pa ne in de EU
haben g oßes In e esse da an, dass eine
S abilisie ung Sy iens geling und on dem
Land nich länge Bed ohungen ü seine
Nachba scha und ü Eu opa ausgehen.
Mi dem Ende des Assad-Regimes bie e sich
dazu je z die Gelegenhei . Gleichzei ig is
die Ge ah eines Schei e ns hoch. Hie lie-
gen eno me Risiken, könn en die bewa -
ne en Auseinande se zungen in Sy ien
doch wiede au lammen und egionale wie
in e na ionale Ak eu e sich abe mals mili-
ä isch einmischen. Dann wü den K iegs-
und D ogenwi scha o daue n und ab-
sehba neue Fluch bewegungen en s ehen.
Auch wä e das Land wei e hin ein Rück-
zugs- und Rek u ie ungs aum ü den IS
und ande e jihadis ische G uppie ungen.
Deu schland und EU soll en deshalb die
Chance nu zen, zu S abilisie ung Sy iens
beizu agen, und sich dazu wei e hin eng
im mul ila e alen Rahmen abs immen. De
Koo dina ion beda es hie insbesonde e
mi den USA, de Tü kei und den Gol s aa-
en, allen o an Saudi-A abien. Es gil , geo-
poli ische Ri ali ä en nich zu e s ä ken,
sonde n möglichs de en En schä ung zu
be eiben. Lei linie soll e sein, die Wiede -
he s ellung on Sy iens e i o iale In e-
g i ä und Sou e äni ä zu un e s ü zen.
Rückhal e dienen Bemühungen um
einen e handel en Ausgleich zwischen
Tü kei und PKK au de einen sowie zwi-
schen HTS und SDF au de ande en Sei e.
Beach e we den soll en dabei die jewei-
ligen In e essen – jene de Ku den, in
Sy iens kün ige Regie ung angemessen
e e en zu sein und wei gehende Au o-
nomie zu e hal en, die Siche hei sbedü -
nisse de Tü kei sowie das In e esse in
Damaskus, dass Milizen au gelös we den
und die ü kische Bese zung sy ischen
Te i o iums ende .
Deu schland und seine Pa ne in de EU
soll en auch da au hinwi ken, dass Is ael
und die neue sy ische Regie ung sich ein-
mal meh au das Wa ens ills andsabkom-
men on 1974 e p lich en, Is ael seine
T uppen aus de Pu e zone und om Be g
He mon abzieh und E s e e wiede de
Kon olle de UNDOF-Mission un e s ell
wi d. Zudem könn en Be lin und geeigne e
eu opäische Pa ne in Absp ache mi den
USA zu Kon ak en zwischen Sy iens Füh-
ung und Is ael bei agen, die das Risiko
mili ä ische Kon on a ionen e inge n.
Dies is umso d ingliche , als das De-con-
lic ing zwischen Russland und Is ael zu
Lage in Sy ien nich meh unk ionie .
Deu schland und die EU soll en da übe
hinaus den Weg ü e s ä k e humani ä e
Hil e und einen Wiede au bau des om
Bü ge k ieg ze s ö en Landes eimachen.
Eine asche Ve besse ung de wi scha -
lichen Si ua ion wi d en scheidend ü eine
S abilisie ung Sy iens sein. Ende Janua ha
de Ra de EU-Außenminis e be ei s einen
Fah plan ü den sch i weisen Abbau on
sek o - und ins i u ionenbezogenen Sank-
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ionen beschlossen, de in die ich ige Rich-
ung weis . Ende Feb ua sind e s e eu o-
päische Sank ionen im Ene gie-, T anspo -
und Finanzsek o ausgese z , abe nich
au gehoben wo den. Das sind wich ige e s e
Sch i e, die abe keineswegs aus eichen.
Haup hü de ü Wiede au bau und wi -
scha liche E holung sind ohnehin die
Sank ionen de USA. Deu schland und die
EU soll en deshalb in Washing on da au
d ängen, dass ame ikanische Sank ionen
eben alls au gehoben we den, und ü den
Fall, dass sie o wi ken, ag ähige Mecha-
nismen ausa bei en, um Un e s ü zungs-
leis ungen dennoch au s ocken zu können.
Dem Wiede au bau soll en zudem bislang
einge o ene Gu haben de Assad-Füh ung
zugu ekommen.
Gleichzei ig is zu emp ehlen, dass die
Sank ionen gegen hoch angige Ve e e
des al en Regimes und de HTS beibehal en
we den. Be o die HTS on de deu schen
und de EU-Te o lis e ges ichen wi d und
Sank ionen gegen ih e Ve e e au geho-
ben we den, soll en kla e Bedingungen e -
üll sein. Da ü soll en die neuen Mach -
habe in Damaskus un e Beweis ges ell
haben, dass sie den Jihadismus a sächlich
hin e sich gelassen haben, also iedliche
Außenbeziehungen p legen, einen inklusi-
en T ansi ionsp ozess umse zen, sich au
eine anspa en e Übe gangsjus iz e -
p lich en und die Menschen ech e ach en.
Deu schland und die EU soll en keine
schnelle Rückkeh de ge lüch e en Sy e in-
nen und Sy e o cie en, die sich in Eu opa
au hal en. Nich nu gil das P inzip eine
eiwilligen, siche en und wü de ollen
Rückkeh . Auch muss das Land zunächs
s abilisie we den, dami es übe haup die
Kapazi ä en ha , um Rückkeh e au zu-
nehmen. Im Vo de g und deu sche und
eu opäische Poli ik soll e s ehen, einen
kons uk i en und nachhal igen Bei ag
sy ische Flüch linge zum Wiede au bau zu
e möglichen. Diese kann du chaus auch
on Eu opa aus e olgen. Gleichzei ig soll e
Deu schland den UNHCR dabei un e s ü -
zen, eine eiwillige Rückkeh zu e leich-
e n. E o de lich is hie (so die abwei-
chende Meinung on Guido S einbe g und
Ma ga e e Klein) ein Mi elweg zwischen
dem deu schen In e esse an eine S abilisie-
ung Sy iens und dem In e esse da an, o
allem Te o is en und K iminelle, abe auch
ande e Sy e abschieben zu können.
Die neue sy ische A mee müss e auch
Ve an wo ung im Kamp gegen den IS
übe nehmen, wie sie dies e wa An ang Feb-
ua be ei s mi de Tü kei, dem I ak und
Jo danien e ab ede ha . P ospek i is
auch an eine Rolle Sy iens in de Globalen
An i-IS-Koali ion zu denken. In de P lich
s eh Damaskus zudem, was den Umgang
mi den Ha ans al en und Lage n be i ,
in denen IS-Kämp e und de en Angehö ige
einsi zen. Deu schland und die EU soll en
da au d ängen, dass die USA wei e hin
dazu bei agen, gegen den IS o zugehen
und die Ge angenenein ich ungen zu
inanzie en. Gleichzei ig gil es, die e -
bliebenen Kämp e mi eu opäischen
S aa sangehö igkei en on do zu ückzu-
holen und in de Heima o Ge ich zu
s ellen.
Ak i un e s ü zen soll en Deu schland
und EU die Bildung eine inklusi en Regie-
ung und die Ausa bei ung eine Ve as-
sung, die de e hnisch- eligiösen Viel al
des Landes ge ech wi d. Dies wä e nich
nu ü einen gelungenen Übe gang wich-
ig; es wü de auch e hinde n, dass I an
kon essionelle und e hnische Spannungen
in Sy ien ins umen alisie en kann, um
seinen Ein luss do zu ückzugewinnen.
His o isch gesehen ha Tehe an on en -
sp echenden Kon lik en p o i ie . Nich
zule z deshalb soll e es eine zen ale eu o-
päische P io i ä sein, zu gesellscha lich-
poli ischen Aussöhnung in Sy ien beizu-
agen.
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ISSN (P in ) 1611-6364
ISSN (Online) 2747-5018
DOI: 10.18449/2025A09
D . Sinem Ada is Wissenscha le in im Cen um ü angewand e Tü keis udien (CATS). D . Mu iel Assebu g is Senio
Fellow in de Fo schungsg uppe A ika und Mi le e Os en. D . Hamid eza Azizi is Gas wissenscha le in de Fo schungs-
g uppe A ika und Mi le e Os en. D . Ma ga e e Klein is Lei e in de Fo schungsg uppe Os eu opa und Eu asien.
D . Guido S einbe g is Wissenscha le in de Fo schungsg uppe A ika und Mi le e Os en.