Schmid , Roland
A icle
Kons anze Semina on Mone a y Theo y and Mone a y
Policy
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Schmid , Roland (1990) : Kons anze Semina on Mone a y Theo y and Mone a y
Policy, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 23, Iss. 4, pp. 584-587,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.23.4.584
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h ps://hdl.handle.ne /10419/293187
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Kons anze Semina
on Mone a y Theo y and Mone a y Policy
Von Roland Schmid , Bonn
Vom 12. bis 15. Juni and das 21. Kons anze Semina on Mone a y Theo y
and Mone a y Policy s a , das wie in den Jah en zu o on Man ed M. J.
Neumann (Bonn) o ganisie wu de.
Die Ausges al ung de beiden Wäh ungsunionen un e deu sche Be eili-
gung bilde e den Schwe punk des Semina s. Die Chancen und Risiken de
deu schen Wäh ungsunion s anden in eine Paneldiskussion zwischen He -
mann Dudle (Deu sche Bundesbank), E eline Kolloch (Ins i u ü In e -
na ionale Poli ik und Wi scha , Be lin) und Allan H. Mei ze (Ca negie-
Mellon Uni e si y) im Vo de g und. Nich une wa e be on e da in Dudle
als Wes deu sche die Chancen und Kolloch ehe die Risiken.
Im Hinblick au die Eu opäische Wäh ungsunion wu de un e ande em
disku ie , ob eine deu sche Dominanz im EWS empi isch nachgewiesen
we den bzw. inwiewei sie die Mi gliedscha de Bundes epublik in diesem
Wechselku ssys em e klä en kann. Im olgenden we den die gehal enen
Re e a e ku z zusammenge aß .
„In e es Ra e Linkage in Eu ope be o e and a e 1980: Some Empi ical
Resul s", Gebha d Ki chgässne , Uni e si ä Osnab ück und Jü gen Wol e s,
F eie Uni e si ä Be lin.
In den e gangenen Jah en konn e eine zunehmende Kon e genz de
Zinssä ze in den Mi glieds aa en des EWS beobach e we den. Dies is iel-
ach als ein E olg des Wechselku ssys ems gewe e wo den, wobei jedoch
o en blieb, ob nich e s die Deu sche Bundesbank mi eine e gleichs-
weise s abili ä so ien ie en Geldpoli ik diesen E olg möglich mach e.
So e n die Bundesbank diese Angleichung bewi k ha , soll e man anhand
de Zinssä ze den dominie enden Ein luß en decken können. Ki chgässne
und Wol e s übe p ü en die Deu sche Dominanz-Hypo hese, indem sie die
Zinssä ze au Koin eg a ion un e such en. In de Ta beobach e en sie einen
s a ken Zinszusammenhang, de sie au eine he ausgehobene S ellung de
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Bundes epublik schließen ließ. Diese s a ke deu sche Posi ion ech e ig e
abe ih e Ansich nach noch nich die Bezeichnung de Dominanz. Kon o-
e s wa in de Diskussion, ob die Koin eg a ionsanalyse das geeigne e
me hodische Ve ah en zu Übe p ü ung de Dominanz is .
„Asymme y in a Fixed. Exchange Ra e Sys em: Who Gains om he
EMS?", Daniel G os, Cen e o Eu opean Policy S udies, B üssels and
Timo hy D. Lane, IMF.
Die G ündung des Eu opäischen Wäh ungssys ems wa 1979 das E geb-
nis deu sch- anzösische Ve handlungen mi dem Ziel, eine Zone de
mone ä en S abili ä in Wes eu opa zu scha en. So e n Wechselku se nich
nu undamen alen Fak o en geho chen, sonde n auch spekula i e ze
sind, lieg de Vo eil eines Fixku ssys ems au de Hand. G os und Lane
gingen de F age nach, un e welchen Vo ausse zungen an ein neoklassi-
sches Modell sich zwei Lände au ein asymme isches Fixku ssys em eini-
gen. Dieses zeichne sich dadu ch aus, daß ein Land die In la ions a e se z
und das ande e den Wechselku s e eidig . Als Meßla e des E olges dien e
ihnen die Ou pu a ianz, die es klein zu hal en gal . Die Au o en gelang en
zu dem E gebnis, daß sich zwei Lände zu einem asymme ischen Fixku s-
sys em zusammenschließen, so e n nu Geldnach ageschocks in bloß einem
de Lände au e en. Dieses Land übe nimm dann die Au gabe de Wech-
selku ss abilisie ung. Es häl somi , g a isch gesp ochen, die LM-Ku e ix
und e hinde dami eine Übe agung des Geldnach ageschocks au das
eigene und des Nachba landes Realeinkommen. So e n also die Geldnach-
age in F ank eich seh uns e ig is im Ve gleich zu deu schen und Ange-
bo sschocks eine un e geo dne e Rolle spielen, wi d die anzösische Regie-
ung eine deu sche Dominanz be ei willig in Kau nehmen. Eins immigkei
zwischen beiden Lände n komm auch im Falle eale Wechselku sschocks
zus ande. Hie we den jedoch beide Lände gemeinsam die F eigabe de
Wechselku se beschließen.
„Policy Delega ion and Fixed Exchange Ra es", Jü gen on Hagen,
Indiana Uni e si y
Von Hagen un e such e mi spiel heo e ischen Me hoden die F age, was
das EWS ü die Bundes epublik so a ak i gemach haben könn e. Eine
en scheidende Rolle schein die Asymme ie gespiel zu haben, die die Bun-
desbank die In la ions a e wählen und die üb igen Lände die Wechselku se
s abilisie en läß . Die Asymme ie e laub den Hochin la ionslände n, die
Glaubwü digkei de Bundesbank zu impo ie en, indem sie die Kon olle
übe die Geldmenge ans Ausland ab e en. Die Bundesbank sieh sich ih e -
sei s mi einem e besse en Phillips ade-o kon on ie , weil sie einen
Teil de In la ion übe eine eale Au we ung expo ie en kann. Bei a iona-
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len E wa ungen komm es deshalb zu e s ä k e In la ion, so daß eine wei-
e e deu sche Mi gliedscha im EWS als wenig a sam e schein .
De Bei ag des Au o s bes and da in, diese A gumen a ion au ih e
S ichhal igkei inne halb eines meh pe iodigen Kalküls de Bundesbank zu
un e suchen. Im Un e schied zu einpe iodigen Be ach ung spielen hie in
de Zukun an allende Kos en e inge e Glaubwü digkei eine Rolle.
Diese Kos en sind im Fall lexible Wechselku se kleine , da nu die Reak-
ionen des inländischen p i a en Sek o s be ücksich ig we den, bei ixen
Ku sen die p i a en Sek o en des In- und Auslands jedoch gemeinsam au -
e en. Je nach Pa ame e kons ella ion können dadu ch die höhe en E äge
de In la ionie ung in de e s en Pe iode bei ixen Wechselku sen meh als
kompensie we den, so daß die Bundesbank eine Mi gliedscha im EWS
p opagie . Alle dings beda es dann exogene Kos en eines Aus i s aus
dem EWS, um F ank eich den Fo bes and des Wechselku s e bundes
schmackha zu machen. Ob die a sächlichen Pa ame e den Res ik ionen
des Modells en sp echen, konn e jedoch auch in de Diskussion nich
abschließend geklä we den.
„Policy Unde akings by he Se en Summi Coun ies: Asce aining he
Deg ee o Compliance", Geo ge M. on Fu s enbe g, Indiana Uni e si y und
Joseph P. Daniels, Ma que e Uni e si y
Im Mi elpunk de wi scha spoli ischen Diskussion s eh in le z e Zei
die Rolle in e na ionale Koo dina ion. Dabei is on zen ale Bedeu ung,
ob und in wiewei sich Regie ungen bei ih en Gip el e en binden können.
Von Fu s enbe g und Daniels gingen diese F age an den Bonne Gip el
1978 au den G und. Au diesem G7 T e en wu den insgesam 22 Absp a-
chen ge o en, sowohl hinsich lich na ionale Haushal spoli iken wie des
Ene gie e b auchs. Je nach Ziele eichungsg ad wu de eine Ve einba ung
ein We zwischen
— 1
und 1 zugewiesen. Die deu sche Adminis a ion e -
sp ach zum Beispiel au dem Gip el, die ö en lichen Haushal e mi zusä z-
lich bis zu 1
%
des Sozialp oduk es zu belas en. Ta sächlich e mi el en die
Au o en einen Ans ieg des De izi s um 0.85
%
des Sozialp oduk s. Mi els
eine nich linea en Funk ion wu de diesem Ve sp echen ein Ziele ei-
chungsg ad on 0.78 zugeo dne . Als Du chschni swe e mi el en die
Au o en 0.36, wobei de E olg ein Jah nach dem Gip el gemessen wu de. In
de Diskussion s anden einmal das Fehlen on Signi ikanzaussagen übe
den du chschni lichen G ad de Ziele eichung und die willkü liche Wahl
de Zuo dnungs unk ion im Vo de g und.
„Re ealed P e e ence o he Fede al Rese e: Using In e se Con ol
Theo y o In e p e he Policy Equa ions o a Vec o Au o eg ession",
Michael Salemi, Uni e si y o No h Ca olina
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Im Hinblick au ein Eu opäisches Zen albanksys em is de Zusammen-
hang zwischen o male Unabhängigkei und geldpoli ische Zielse zung
de Zen albank on g oße Bedeu ung. Salemi übe p ü e ü die Fed, ob
ih e Poli ik mi eine quad a ischen Ziel unk ion e äglich is und wo on
diese gegebenen alls abhäng . Als Ins umen e be ach e e e sowohl die
Geldmenge als auch Zinssä ze. Dabei zeig e sich, daß im Zei aum 1970 -
1979 die Geldmenge als Kon oll a iable dien e und die S abilisie ung de
Indus iep oduk ion eine höhe e P io i ä besaß als die In la ions a e. In
den Pe ioden 1947 bis 1969 und 1979 bis 1989 wa die Geldpoli ik nich e -
äglich mi de Maximie ung eine quad a ischen Ziel unk ion. Ob es sich
hie bei um Poli ik- ode Modell e sagen handel , blieb auch nach de Dis-
kussion o en.
„To Hype in la ion and Back: Is ael's Mone a y Sec o 1960 - 88",
Michael Beens ock, Heb ew Uni e si y o Je usalem, Yaako La i, Aki a
O enbache und Daniel Singe , Bank o js ael
Die Au o en ha en sich ein gewal iges P og amm au geladen: die empi i-
sche Modellie ung des is aelischen Bankensek o s, wobei de Angebo sp o-
zeß du ch den Mul iplika o ansa z besch ieben wu de. Besonde es Kennzei-
chen des is aelischen Geld- und Kapi alma k es is die Indexie ung on
Sich gu haben du ch den Wechselku s und de S aa sbonds du ch den Kon-
sumen enp eisindex. Die Au o en zeig en, daß diese beiden Anlage o men
wich ige Ins umen e de Haushal e wa en, sich angesich s d eis ellige
In la ions a en o ealen Ve mögens e lus en zu schü zen.
„Is Money Really Exogenous?", And eas M. Fische , Schweize Na ional
Bank
Bei de Schä zung on Geldnach age unk ionen wi d implizi imme
un e s ell , daß die Geldmenge die endogene, das P eisni eau die exogene
Va iable is . Fische p ü e diese Exogeni ä shypo hese anhand Schweize
Da en und and sie bes ä ig .
„Mac oeconomics wi h Inc easing Re u ns o Scale", Helmu Zink, Uni-
e si ä Be n
Zinks Vo ag beschä ig e sich mi de g undsä zlich in e essan en F age
de Wi ksamkei geld- und iskalpoli ische Maßnahmen bei zunehmenden
Skalene ägen und P oduk di e enzie ung.
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