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Weshalb überhaupt 'pädagogische Lehrerbildung'? Über eine nur scheinbar dreiste Frage

Abstract

Journal für LehrerInnenbildung 25 (2025) 2, S. 26-40 Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik; Hochschulforschung und Hochschuldidaktik; als elektronischer Volltext verfügbar

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Weshalb überhaupt 'pädagogische Lehrerbildung'? Über eine nur scheinbar dreiste Frage

Author: Mikhail, Thomas
Publisher: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Year: 2025
DOI: 10.25656/01:34511
Source: https://www.pedocs.de/volltexte/2025/34511/pdf/jlb_2025_2_Mikhail_Weshalb_ueberhaupt_paedagogische.pdf
Mikhail, Thomas
Weshalb übe haup 'pädagogische Leh e bildung'? Übe eine nu scheinba
d eis e F age
Jou nal ü Leh e Innenbildung 25 (2025) 2, S. 26-40
Quellenangabe/ Re e ence:
Mikhail, Thomas: Weshalb übe haup 'pädagogische Leh e bildung'? Übe eine nu scheinba d eis e
F age - In: Jou nal ü Leh e Innenbildung 25 (2025) 2, S. 26-40 - URN: u n:nbn:de:0111-pedocs-345111
- DOI: 10.25656/01:34511; 10.35468/jlb-02-2025-02
h ps://nbn- esol ing.o g/u n:nbn:de:0111-pedocs-345111
h ps://doi.o g/10.25656/01:34511
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In o ma ionszen um (IZ) Bildung
E-Mail: [email p o ec ed]
In e ne : www.pedocs.de
jou nal ü leh e Innenbildung
jlb
no.2
2025
Gesam ausgabe online un e :
h p://www.jlb-jou nalleh e innenbildung.ne
h ps://doi.o g/10.35468/jlb-02-2025
ISSN 2629-4982
Zu Rolle de Pädagogik
in den bildungswissen-
scha lichen G undlagen
Bibliog a ie:
Thomas Mikhail (2025).
Weshalb übe haup
‚pädagogische Leh e bildung‘?
Übe eine nu scheinba d eis e F age.
jou nal ü leh e Innenbildung, 25 (2), 26–40.
h ps://doi.o g/10.35468/jlb-02-2025-02
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Thomas Mikhail
Weshalb übe haup
‚pädagogische Leh e bildung‘?
Übe eine nu scheinba
d eis e F age
Abs ac  • De Bei ag geh on de These aus, dass un e schiedliche In e p e a ionen
on Schule zu un e schiedlichen cu icula en Ausges al ungen des Leh am ss udiums
üh en. Vo diesem Hin e g und wi d zwei (selbs -)k i ischen F agen nachgegangen: 1.
Was eine pädagogische In e p e a ion on Schule gegenübe eine psychologischen
und soziologischen auszeichne . Und da an anschließend 2., ob man heu e noch pä-
dagogische S udienan eile bei de Vo be ei ung au den Leh e *innenbe u benö ig .
Schlagwo e/Keywo ds • Theo ie de Schule, Bildungs heo ie, Leh e *innenbildung
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De Ti el dieses Bei ags is p o oka i , ielleich soga p o okan . Aus
Sich de p ak ischen Leh e *innenbildung mag e d eis e scheinen.
Schließlich wi d dami die be u liche Exis enzbe ech igung und -siche-
ung on pädagogisch o ien ie en ode gesinn en Leh e *innenbild-
ne *innen buchs äblich in F age ges ell . F eilich ha diese P o oka-
ion keinen Selbs zweck, sie is keine Polemik. Vielmeh will sie Anlass
geben, um übe zwei Aspek e nachzudenken, die de F age nach Rolle
und S ellenwe de Pädagogik inne halb des Leh am ss udiums lo-
gisch sowie no ma i o ausliegen: Logisch is das, e s ens, eine Be-
s immung dessen, was Pädagogik is , was sie auszeichne – auch ge-
genübe e wand en Disziplinen wie Psychologie und Soziologie; und
no ma i is es, zwei ens, eine Beg ündung, weshalb de Pädagogik
übe haup ein S ellenwe inne halb des S udiums zukommen soll.
Ad e s ens: Im all äglichen Sp achgeb auch is es einige maßen wi-
de sp üchlich, wenn nich soga unsinnig, zwischen „bildungswissen-
scha lichen G undlagen“ und „pädagogischen S udienan eilen“ zu
un e scheiden. Bildungswissenscha (en) und Pädagogik we den qua-
si synonym e wende . Wissenscha s heo e isch sowie disziplinpoli-
isch s ell sich die Si ua ion jedoch ande s da . Be ei s die mi le wei-
le gängige Plu al o m – Bildungswissenscha en – zeig an, dass zwa
die Pädagogik zu den Bildungswissenscha en gehö , zu den Bildungs-
wissenscha en abe noch wei e e Disziplinen gehö en. Wenn es nun
meh e e Disziplinen sind, die zusammen die bildungswissenscha -
lichen G undlagen bilden, dann kann nich nu , sonde n muss soga
ge ag we den, was die Un e schiede diese Disziplinen sind und was
sie an Wissen und E kenn nissen zu diesen G undlagen bei agen kön-
nen. Inso e n is es, wenn man sich de Rolle und des S ellenwe s de
Pädagogik inne halb des Leh am ss udiums e gewisse n will, no -
wendig zu bes immen, was die Eigenhei eben diese Disziplin is .
Ad zwei ens: Wenn geklä is , was die Pädagogik on e wand en
Disziplinen un e scheide , s ell sich die F age, ob sie inne halb des
Leh am ss udiums übe haup noch e was bei agen kann, das ü die
wissenscha liche Be u s o be ei ung heu e noch on Belang is . Als
F age o mulie : Soll pädagogisches Wissen e was zu den bildungs-
wissenscha lichen G undlagen bei agen, weil dies ü den Leh e *in-
nenbe u wich ig ode soga no wendig is ? Da an schlösse sich dann
nämlich e s die Fo de ung, dass die Leh e *innenbildung heu e
übe haup noch – zumindes in gewissen An eilen – pädagogisch sein
soll e.
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Eine Thema isie ung diese beiden Aspek e wi d im Folgenden nich
eigens und nacheinande (analy isch), sonde n in Kombina ion und
wechselsei ige Ve lech ung (syn he isch) o genommen. Zusä zlich
we den diese Übe legungen mi eine These e bunden, die lau e :
Die Zusammense zung de S udienan eile des Leh am ss udiums im
Allgemeinen und de bildungswissenscha lichen G undlagen im Be-
sonde en wi d maßgeblich bes imm on de gegenwä igen Sich au
und E wa ungshal ung an Schule. Ande s ausged ück : Schule wi d
zu un e schiedlichen Zei en imme so ode so in e p e ie – sowohl
hinsich lich dessen, was sie leis en soll, wozu sie da is , was do ge-
schehen soll usw. Und diese In e p e a ionen, diese Sich und E wa -
ungen, schlagen sich cu icula in de Be u s o be ei ung, sp ich: in
den S udieninhal en de Leh e *innenbildung niede . Inso e n ech -
e ig sich auch die i elgebende F age dieses Bei ags, die un e
Ums änden nu ü Pe sonen in de Leh e *innenbildung p o oka i
ode d eis e scheinen muss. Denn es kann sein, dass ak uell Schule
so in e p e ie wi d?, dass pädagogische S udienan eile nebensäch-
lich we den, ja soga , dass a sächlich au Pädagogik im Leh am ss u-
dium e zich e we den kann. Dass dies ga nich so abwegig is , wie
es p ima is a e scheinen mag, sollen die olgenden Aus üh ungen
zeigen.
Schule als Le no ? Psychologie e sus Pädagogik
In de Pos -PISA-Zei lieg de gesam gesellscha liche sowie (e zie-
hungs-)wissenscha liche Fokus de Schulin e p e a ion au dem Be-
g i des Le nens. Vo ange ieben wu de und wi d dies o nehmlich
du ch die bildungspoli ische Un e s ü zung de quan i a i -empi i-
schen Bildungs o schung. Le nleis ungss udien und Le ns andse he-
bungen schossen mi Beginn des neuen Jah ausends wie Pilze aus
dem Boden: in den 1990e n zue s TIMSS, wenig spä e PISA und
PIRLS, dann ESLC und ICILS, zudem SRDP und SLS in Ös e eich, in
Deu schland IQB und einmalig DESI. Sei dem we den sie u nusmäßig
du chge üh und ih e E gebnisse, d. h. die in e na ionalen, na iona-
len ode egionalen Le ns ände, de Ö en lichkei p äsen ie .
In de Fachli e a u lies und an Hochschulen wie Fachsemina en hö
man sei dem on einem Pa adigmenwechsel: Ou pu - s a Inpu -
S eue ung. Die 2008 ü Fu o e so gende Mega-S udie on John Ha ie

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(2014) äg das Le nen ebenso im Ti el wie die Bezeichnungen, die
sich Schulen heu e ge ne bei ih en In e ne p äsenzen geben, e mu -
lich um ih e Ö en lichkei swi ksamkei und A ak i i ä zu e höhen.
Manche nennen sich „Le n ab ik“, ande e soga „Le npa adies“. In de
e ziehungswissenscha lichen Li e a u is die E ike ie ung de Schule
als „Le no “ geläu ig gewo den (A nold & P esche , 2015).
Wo man hinsieh , -hö ode -lies : Das Le nen wi d heu e nach außen
und innen als Ke n de Ins i u ion he ausges ell . „Zu Rech “, is man
spon an geneig zu kommen ie en. Selbs e s ändlich soll in de Schu-
le gele n we den. Was denn sons ? In de Schule soll das gele n we -
den, was on Gesellscha und A bei swel als wich ig e ach e sowie
on den Wissenscha en als ich ig ausgewiesen wi d. Dies sind basale
Kul u echniken wie Sch eiben, Lesen, Rechnen, es sind Fähigkei en
wie sinn e s ehendes In e p e ie en on Tex en, ma hema isches
Ope a ionalisie en on All agsp oblemen, g amma isch ko ek es Ve -
assen emdsp achliche Tex e usw.
Es is nun abe genau diese Aspek , dass in de Schule nich i gend-
e was, sonde n nu Wich iges und Rich iges gele n we den soll, de
au ein Spezi ikum de Ins i u ion e weis . Gele n wi d nämlich –
insbesonde e on He anwachsenden – übe all, nich nu in de Schu-
le. Gele n wi d auch im El e nhaus, im Spo - ode Musik e ein, im
Schwimmbad und Jugendzen um, ja, selbs au de heimischen Couch
beim Ne lix-Schauen ode beim Plays a ion-Zocken (auch wenn le z-
e es on E ziehungsbe ech ig en und Leh pe sonen ehe missbilli-
gend in Kau genommen wi d). Abe le nen können junge Menschen
g undsä zlich imme und übe all – jede O is ü He anwachsende
p inzipiell ein Le no . Dieses E ike is nich ü die Schule ese ie
(man denke an den Ausd uck de „auße schulischen Le no e“). Wo
übe all gele n wi d und . a. was hie und da gele n wi d, das is al-
le dings im Un e schied zu Schule öllig kon ingen , also zu ällig.
Spezi isch an de Schule is , dass do das Le nen ge ade nich dem
Zu all übe an wo e wi d – im Gegen eil. Gesellscha lich und a bei s-
wel lich Wich iges wi d in ü so gliche Absich ü die Schüle *innen
ausgewähl und in Leh - bzw. Bildungsplänen es geleg . Die Rich ig-
kei de Le ninhal e soll on den Le nenden nich ein ach hingenom-
men, sonde n im Le nen nach ollzogen we den. Es kann ge adezu als
Eigenhei schulischen Le nens angesehen we den, dass es nich aus-
schließlich um den E we b on Kenn nissen geh , z. B. dass de G oß-
glockne de höchs e Be g Ös e eichs is . F eilich we den auch diese
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in de Schule gele n . Vo nehmlich geh es jedoch um den Nach ollzug
und die Beg ündung ih e Rich igkei . In de Schule le nen He anwach-
sende, dass die Messung eine Be ghöhe nich wie die de Kö pe -
länge e olg , sonde n annähe ungsweise du ch ba ome ische Lu -
d uckmessung ode exak mi els Sa elli enda en. Mi dem Pädagogen
Johann F ied ich He ba ließe sich in diesem Zusammenhang kons a-
ie en, schulische Un e ich sei eine E gänzung unse e E ah ungen
(He ba , 1806/1965). Aus E ah ung le nen Menschen, wie gesag ,
de Möglichkei nach imme und übe all. Es geh dabei alle dings nich
no wendig um Wich iges und Rich iges. Sowohl ü die Auswahl wich-
ige Le ninhal e als auch die E möglichung des Nach ollzugs ih e
Rich igkei beda es de Leh e, mi hin de Leh pe sonen.
In diese Sich e schein die Schule zwa auch als O des Le nens, abe
in e s e Linie als ‚Leh o ‘, d. h. als O , an dem Le nen und Leh en
„koo dinie “ sind, um einen Ausd uck des Pädagogen Klaus P ange
(2012) zu geb auchen. Und zwa sind Le nen und Leh en in de Schule
un e dem P ima des Leh ens koo dinie . Genau diese P ima des
Leh ens zeichne die Schule gegenübe ielen ande en sogenann en
auße schulischen Le no en aus. Wegen dieses P ima s – und nu sei-
ne wegen – geben S aa en jäh lich Millia den an S eue gelde n aus,
um das Schulsys em pe sonell und ma e iell so auszus a en, dass die
nachkommenden Gene a ionen nich i gende was, sonde n Wich i-
ges und Rich iges le nen können.
Zugegeben, genau diese P ima des Leh ens is es auch, de imme
wiede und imme noch Ein alls o ü mannig ache K i ik an de Schu-
le wa esp. is . E s die Schule als ‚Leh o ‘ üh ge adewegs zu Be-
g ündungs- und Rech e igungsp oblemen. Unmi elba e en F a-
gen au , wie: „We bes imm , was wich ig is ?“, „Mi welchem Rech
bes imm de S aa übe die Le n-, mi hin Lebenszei de He anwach-
senden?“ ode „Füh die ob igkei liche Regulie ung nich zu Zemen-
ie ung bes ehende kapi alis ische Ve häl nisse, wobei die Bedü -
nisse, die Indi iduali ä und Pe sonali ä de Kinde ausgeblende
we den?“ usw. Diese k i ischen F agen, d. h. diese Beg ündungs- und
Rech e igungsp obleme en s ehen ausschließlich wegen des Leh -
p ima s – keine F age. Au de ande en Sei e e lö e die Schule ohne
diesen P ima des Leh ens das Spezi ische, was sie on ande en Le n-
o en un e scheide .
Man kann beide Sich weisen au Schule – als Le no eine sei s, als
Leh o ande e sei s – o melha als die Di e enz on Ma he ik und
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Didak ik b ingen. Die Ma he ik (al g . ma hēsis – das Le nen) deu e
die Schule aus Pe spek i e de Le nenden, eben als Le no , wäh end
die Didak ik (al g . didáskein – leh en, un e ich en) die en gegenge-
se z e Pe spek i e de Leh pe sonen einnimm . Beide Pe spek i en
au Schule, die ma he isch-schüle *inneno ien ie e sowie die didak-
isch-leh e *inneno ien ie e, sind möglich und können mi gu en
G ünden plausibilisie we den, beide weisen auch gleichwohl G en-
zen au und be gen Ge ah en.
Zugleich schein in diese Di e enz diejenige disziplinä e on Psycho-
logie und Pädagogik au .
Das Le nen als g undlegende menschliche Eigenscha äll zu ö de s
in den Gegens andsbe eich de Psychologie. Als kogni i e Vo gang
wi d das Le nen – zumindes in de einschlägigen psychologischen
Fachli e a u – e s anden als „ o lau ende Anpassung des Indi idu-
ums an die Ve ände ungen seine na ü lichen und sozialen Umwel “
(Hamme l & G abi z, 2006, S. 203). Dieses psychologische Ve s ändnis
um ass sowohl den in en ionalen Wissense we b als auch jegliche
Fo m de unbeabsich ig en, auch unbewuss en Ve hal ensände ung.
Kennzeichnend is , dass das Le nen aus psychologische Sich in keine
no wendigen Beziehung zu eine ande en Ins anz auße halb des sich
anpassenden Indi iduums gedach und un e such wi d. F eilich be-
deu e das nich , dass Le nen aus psychologische Pe spek i e nich
ak isch sozial si uie sei. Auch das Le nen e olg im sozialen Kon ex ,
d. h. in in e pe sonalen Beziehungen – meis in Beziehungen zu Indi i-
duen, die das be ei s können, was gele n we den soll. Man kann die-
ses Le nen im Anschluss an He ba , wie gesag , als E ah ungs- und
Umgangsle nen, man kann es abe auch als „ o didak ische Le n o m“
bezeichnen (Laden hin, 2022, S. 128). Vo didak ische Fo men des Le -
nens sind zum einen das Machen und Mi machen sowie zum ande en
das Vo machen und Nachmachen.
Am auße schulischen Beispiel des Sp ach- und Sp echenle nens wi d
deu lich, was dami gemein is : Neugebo ene we den in einen sozia-
len Sp achkon ex hineingewo en, in dem imme schon gesp ochen,
also gemach wi d. Kleins kinde machen ein ach mi und e le nen so
Sp echen und Sp ach e s ehen. Manchmal nehmen sich El e n und
E ziehungsbe ech ig e auch Zei , sp echen einzelne Wö e o und
e mun e n das Kind, die Lau e nachzubilden. In didak ische Manie
ha das niemand gele n , sonde n man le n es schlich du ch Machen
und Mi machen, Vo machen und Nachmachen. Doch obwohl an die-
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sen o didak ischen Le n o men ande e Indi iduen be eilig sind, so
lieg de Fokus de psychologischen Be ach ung ausschließlich au
dem Vo gang de Anpassung.
Hinzu komm , dass de inne psychische Anpassungs o gang „nich
di ek beobach ba “, sonde n lediglich dessen Resul a e sich ba und
somi messba sind. In de Konsequenz lieg allen psychologischen Be-
unden unweige lich die „Un e scheidung on Le nen und Leis ung“
zug unde (ebd., He o hebung im O iginal). Es muss dahe nich e -
wunde n, dass – wie oben be ei s e wähn – die Zahl de Le nleis-
ungss udien in jünge e Ve gangenhei zunimm bzw. diese S udien
einen es en Pla z im bildungspoli ischen, bildungswissenscha lichen
und auch leh e *innenbildenden Disku s eingenommen haben. Mi
de Fokussie ung des Le nbeg i s bzw. de Le nleis ung geh konse-
quen e weise die Fo de ung an Leh am ss udie ende einhe , zu die-
sen S udien S ellung nehmen, de en Fo schungsdesign e lek ie en
sowie le z lich selbs psychome isch die Le nleis ung ih e Schü-
le *innen e heben zu können. Die Akzen uie ung de Ma he ik und
empi isch-quan i a i e S udienan eile gehen Hand in Hand.
E s wenn das Le nen mi de Ak i i ä des Leh ens (als äuße e in en-
ionale Ve anlassung du ch ein ande es Indi iduum) e knüp bzw.
wenn Le nen mi Leh en koo dinie wi d, gewinn es didak ische,
mi hin pädagogische Rele anz und Valenz. Die Pädagogik is be ei s
e ymologisch, d. h. ih e Wo he kun nach, „Füh ung zu Bildung“
(al g . paideía – Bildung; ágein – üh en) – und zwa mi dem P ima
de Füh ung. In de Schule zeig sich das imme dann, wenn nich ein-
ach nu Le numgebungen o be ei e , Selbs le na angemen s ge-
o en ode G uppena bei en du chge üh we den, sonde n wenn
die Leh pe son den Schüle *innen e was zeig , e klä , beg ünde
ode ag . Pädagogische Füh ung in de Schule zeig sich im Dia-
log zwischen Leh pe son und Le nenden; genau das is mi Koo di-
na ion on Le nen und Leh en gemein . E s wenn bzw. nu wenn
man die Schule – zugespi z o mulie – als Leh o in e p e ie ,
an dem un e de dialogischen Füh ung on Leh pe sonen gele n
wi d, sind Leh am ss udie ende (wiede ) au pädagogische S udien-
inhal e angewiesen. De Schule als Le no eichen psychologische
Kompe enzen.
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zu sein, die Schule imme auch in ih en paideu ischen Funk ionen
be ach en und in e p e ie en. Alle dings o enba be ei s ein ku so-
ische Blick in ak uelle bildungspoli ische Deba en und euille onis-
ische Diskussionen, dass diese pädagogische In e p e a ion ak uell
he e odox, also ge adezu abweichle isch anmu e . Es wu de be ei s
he o gehoben: Allzu selbs e s ändlich sind heu e die psychologi-
sche und soziologische In e p e a ion on Schule, aglos geh man
da on aus, dass sie Le nleis ung s eige n und säm liche gesellscha -
lichen P obleme beheben solle. Und da ü gib es gu e G ünde. Alle -
dings zei ig diese Sich au Schule die Konsequenz, dass pädagogische
An eile des Leh am ss udiums a sächlich nebensächlich, ielleich
soga übe lüssig (gewo den) sind.
Was un, wenn man diese Ve engung – mi ebenso gu en G ünden –
nich hinnehmen will? Nun, auch wenn es e nüch e nd klingen ode
ga esigna i s immen mag, abe dies is eine F age, die nich meh
in den F ageho izon de E ziehungswissenscha gehö . Gemäß dem
Mo o: Theo ie un e scheide , P axis en scheide . Inso e n ä en päd-
agogisch o ien ie e ode gesinn e Leh e *innenbildne *innen gu da-
an, wei e hin S udie ende mi eine pädagogischen Pe spek i e au
Schule zu kon on ie en, dami diese dann en scheiden können, wie
Schule zukün ig e nün ig be ach e und ges al e wi d.
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Allgemeine (bildungs heo e isch undie e) Didak ik,
Pädagogische Handlungs heo ie, Pädagogische P oblemgeschich e,
Immanuel Kan s Pädagogik.
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