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Tausche Auto gegen Klimaschutz: Eine Untersuchung der Wirkung von kommunal gesteuerten finanziellen Anreizen auf das Mobilitätsverhalten von MIV-affinen Personen

Harwart, Birte

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TAUSCHE AUTO GEGEN KLIMASCHUTZ Bachelo a bei Eine Un e suchung de Wi kung on kommunal ges eue en inanziellen An eizen au das Mobili ä s e hal en on MIV-a inen Pe sonen Tausche Au o gegen Klimaschu z Eine Un e suchung de Wi kung on kommunal ges eue en inanziellen An eizen au das Mobili ä s e hal en on MIV-a inen Pe sonen Bachelo a bei zu E langung des G ades eine Bachelo o Science (BSc.) im S udiengang S ad planung o geleg on Bi e Ha wa Ma ikl. N . 6057806 E s be euung: D . Philine Ga on Zwei be euung: P o . D . Jö g Pohlan Ha enCi y Uni e si ä Hambu g Somme semes e 2021 einge eich am: 13.09.2021 INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG 7 1.1 Anlass und Ausgangslage 7 1.2 Fo schungs age und Zielse zung 8 1.3 Me hodisches Vo gehen 9 1.4 Au bau de A bei 10 2 DEFINITION ZENTRALER BEGRIFFE 11 3 MOBILITÄTSVERHALTEN ERKLÄREN UND VERSTEHEN 13 3.1 Ein luss ak o en au das Mobili ä s e hal en 13 3.2 Mobili ä s e hal en e klä en: Ve hal ens heo ien und Gewohnhei en 16 3.3 Mo i a ion und An eize 20 4 FINANZIELLE ANREIZE ALS MASSNAHMEN DES KOMMUNALEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS 22 4.1 Wi kung on inanziellen An eizen au das Mobili ä s e hal en 22 4.2 Finanzielle An eize als es ik i e Maßnahme 23 4.3 Finanzielle An eize als angebo so ien ie e Maßnahme 24 5 FORSCHUNGSMETHODIK DER BEFRAGUNG 28 6 ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG 32 6.1 S ichp obenbesch eibung 32 6.2 Auswe ung de Be agung 34 6.3 Cha ak e isie ung de P o-G uppe 44 6.4 Clus e analyse 50 6.5 Zusammen assung de zen alen E kenn nisse 52 6.6 Diskussion de F agebogenges al ung und de Fo schungse gebnisse 54 7 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN 56 7.1 Allgemeine Handlungsemp ehlungen 56 7.2 Ausges al ung de Mobili ä sp ämie 58 7.3 Zielg uppenspezi ische Handlungsemp ehlungen 62 8 REFLEXION UND FAZIT 65 QUELLENVERZEICHNIS I Li e a u e zeichnis I In e ne quellen VII ANHANG IX F agebogen IX Ko ela ions abelle Spea man XV Kon ingenz aballe C ame s V XVI Clus e analyse XVI Codes de quali a i en Auswe ung XVIII EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG XX EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG Hie mi e klä e ich mich dami ein e s anden, dass meine Bachelo a bei am Ins i u ü Ve keh splanung und Logis ik de Technischen Uni e si ä Hambu g e wende we den da . DANKSAGUNG An diese S elle möch e ich mich bei allen wich igen Pe sonen bedanken, die mich wäh end de E a bei ung meine Ba- chelo a bei un e s ü z haben. Zue s gil mein Dank F au D . Philine Ga on und He n P o . D . Jö g Pohlan, die meine Bachelo a bei be eu haben. Vie- len Dank, ü die hil eichen Anme kungen und das kons uk i e Feedback, die meine E a bei ung in die ich igen Bahnen gelenk haben Ein g oße Dank gil meinen Kommili on*innen Max, Eike und Lea, die mich sei Beginn meine S udienzei beglei en, mi denen ich iele P ojek e gemeis e habe und die o allem in diese a bei sin ensi en Phase ein o enes Oh ü mich ha - en. Ich möch e mich bei Lisa bedanken, die mi dank ih e Expe ise geeigne en Inpu geben konn e, de mein Blick eld nochmal e wei e ha . Mein ganz besonde e Dank gil meinem F eund Jeld ik, de mi imme mo i ie end zu Sei e s eh sowie meinen El e n, die mich wäh end meines gesam en S udiums un e s ü z haben. ABBILDUNGSVERZEICHNIS Abb. 1: E klä ung des Mobili ä s e hal ens ohne Au o du ch die TPB Abb. 2: E klä ung de Pkw-Nu zung du ch die NAM Abb. 3: E klä ung de Ve ände ung des Mobili ä s e hal en du ch SSBC Abb. 4: Schema ische Au bau des F agebogens Abb. 5: Al e s e eilung de S ichp obe Abb. 6: Räumliche Ve eilung de S ichp obe Abb. 7: Ve keh smi elwahl Abb. 8: Pkw-Nu zung un e schieden nach Raumka ego ien Abb. 10: Zusammenhang Eins ellung und Pkw-Nu zung Abb. 11: Zusammenhang wah genommene Ve hal ensk on olle und Pkw-Nu zung Abb. 12: Zusammenhang pe sönliche No m und Pkw-Nu zung Abb. 13: Pkw-Nu zung und Inansp uchnahme de Mobili ä sp ämie Abb. 14: Wegezwecke nach Ve keh smi el de P o-G uppe Abb. 15: Au eilung de Mobili ä sp ämie TABELLENVERZEICHNIS Tab. 1: Übe sich S ichwo suche 11 Tab. 3: Übe sich Ko ela ions e ah en 33 Tab. 4: Ko ela ion Eins ellung zum ÖPNV und Bewe ung de Angebo squali ä 39 Tab. 5: Ko ela ion Pkw-Häu igkei und Bewe ung Angebo squali ä 40 Tab. 7: Ko ela ion Eins ellung Pkw und Nu zungshäu igkei de ande en Ve keh smi el 43 Tab. 8: Ko ela ion pe sönliche No m und wei e e Ve keh smi el 44 Tab. 9: Zuo dnung de ele an en Va iablen de Clus e analyse 52 Abb. ebd. e al. MIV NAM Pkw SSBC Tab. TPB ÖPNV Abbildung ebenda wei e e Au o *innen mo o isie e Indi idual e keh No m Ac i a ion Model Pe sonenk a wagen S age Model o Sel -Regula ed Beha iou al Change Tabelle Theo y o Planned Beha io ö en liche Pe sonennah e keh 19 20 21 31 34 35 36 37 43 44 44 46 47 48 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 7 1 EINLEITUNG 1.1 Anlass und Ausgangslage Rund 20 S unden am Tag s eh de p i a e Pkw gepa k am eigenen Wohno , wi d nu zu ca. 3 % de Zei ak- i genu z (In as e al., 2018) und emi ie bei eine du chschni lichen Fah leis ung on 30 Kilome e n am Tag d eimal meh T eibhausgase als de ö en li- che Pe sonennah e keh (ÖPNV) au diese S ecke p oduzie (Qua ks, 2019). De S aßen e keh ha e 2018 einen An eil on 18 % an den wel wei e u sach- en CO2-Emissionen. Das en sp ich eine Menge on 6 Millia den Tonnen (Ko ds, 2021a). Ein wenig höhe is de An eil in Deu schland. 2019 wa en es 20 % an Emissionen, die om Ve keh ssek o e zeug wo den sind, da on 95 % om S aßen e keh (Umwel bun- desam (UBA), 2021a). Im Gegensa z zu den sinkenden T eibhausgasemissionen in Deu schland s eigen sei 2009 die Emissionen im S aßen e keh . Dies is zu- ückzu üh en au e s ens die Zunahme de Pkw-Fah - leis ungen um 20 %, zwei ens die s eigende Pkw-Dich- e um 12 % in den le z en 10 Jah en und d i ens de Zuwachs an Pkw-Neuzulassung um das D ei ache sei 2013 (Ko ds, 2021b; S a is isches Bundesam , 2020; UBA, 2021b). Im Jah 2019 wu den knapp ie Millio- nen Neuwagen zugelassen, da on 20 % SUVs, womi es nach 2009 das Jah mi den meis en Pkw-Neuzulassun- gen wa (B and , 2021; Ko ds, 2021b). Du ch die Co ona-Pandemie b ach 2020 de Au oma k ein, weshalb die Bundes egie ung eine Neuau lage de Umwel p ämie (Abw ackp ämie), um den Kau eines neuen Pkw a ak i e zu ges al en, im Rahmen des au gese z en Konjunk u pake s disku ie e (Ta- gesschau, 2020). Als Gegen eak ion o de e de „All- gemeine Deu sche Fah ad-Club“ (ADFC) mi Un e - s ü zung on wei e en Ve bänden und Un e nehmen eine „Mobili ä sp ämie ü Alle“ (ADFC e. V., 2020). Die „Mobili ä sp ämie ü Alle“ soll eine Bezuschussung ü al e na i e Ve keh smi el zum Pkw, wie z. B. das E-Bike und den ÖPNV um assen und die P ämie somi uni e sal einse zba machen. In diesem Jah ha sich die S ad Pa is en schlossen, diesen Weg zu gehen. Fü alle Pe sonen, die ih en p i a en Pkw abscha en, kann die 2500 Eu o hohe P ämie auch ü den E we b eines E-Bikes ode Las en ah ads genu z we den (Solle , 2021). Auch wei e e S äd e in England und Finnland haben be ei s die Abw ackp ämie au wei e e Ve - keh smi el ausgewei e . In Deu schland gib es einen Ansa z in de Gemeinde Denzlingen bei F eibu g im B eisgau. Do kann de p i a e Pkw gegen einen 500 Eu o hohen Zuschuss zu ÖPNV-Jah eska e, einen Gu schein ü egionale Be iebe ode einen Zuschuss on 500 Eu o zum Kau eines E-Bike ge ausch we den (Gemeinde Denzlingen, 2020). Alle Beispiele haben ge- meinsam, dass das Mobili ä s e hal en du ch inanzi- elle An eize beein luss we den soll. Doch äll es ielen Menschen schwe , das eigene Ve hal en zu e ände n, ge ade wenn bes imm e Mus e be ei s es e ablie sind. Au oma isch ablau ende Gewohnhei en und P o- zesse haben unwillkü lich Ein luss au unse e Ve hal- ensweisen. Vo allem das Mobili ä s e hal en is ie e wu zel , da es das ägliche Leben cha ak e is isch mi bes imm . 14 De Fak o de Di e si ä be ass sich mi de Anzahl an e schiedenen Bodennu zungen in einem Gebie und wi d in Bezug zu Fläche, Geschoss läche und zu Beschä igungsanzahl gese z (Ce e o & Ewing, 2010). Die iel äl ige Ansiedlung on z. B. Geschä en, Supe mä k en, Diens leis ungsbe ieben in de Nach- ba scha , kann die No wendigkei on Fah en mi dem Pkw zu ex e nen Zielen eduzie en, da die E le- digungen in de eigenen Nachba scha gemach we - den können. Auch kann de be u liche Pendel e keh du ch die Scha ung on Bü ogebäuden eduzie we - den. Demen sp echend sind Ce e o und Kockelmann (1997) de Meinung, dass die di e se Ges al ung de Bodennu zung die Abhängigkei om Pkw eduzie en und die umwel e äglichen Ve keh smi el ö de n kann. Das d i e D (design) kann au iel äl ige Weise das Mobili ä s e hal en und die dami einhe gehende Ve - keh smi elwahl beein lussen. Du ch die Ges al ung de äumlichen Umwel kann un e ande em das Zu- ußgehen ode das Au o ah en un e s ü z we den. Leck (2006) a gumen ie , dass „die Ges al ung klei- ne e [Wohn-]Blöcke, du chgehende Gehwege und s a k e bundene S aßen (Ras e layou ) Au o ah en […] eduzie en und meh Fuß e keh gene ie en“ (S. 41) kann. Die Ges al ung de gebau en Umwel is e - schieden ausgep äg und kann on kleinen Objek en, z. B. die Ins allie ung on Bänken, bis zu s a k mani es- ie en Objek en, z. B. die Bebauungss uk u , eichen. Psychog aphische Ein luss ak o en Das Mobili ä s e hal en wi d nich nu du ch (äuße e) s uk u elle Ein luss ak o en beein luss , sonde n auch du ch in ape sonelle Fak o en. Psychog aphische Ein luss ak o en können wich ige Hinweise au die E klä ung des Mobili ä s e hal ens lie e n und haben demen sp echend einen ein luss eichen E ek au die Ve keh smi elwahl (Hunecke e al., 2007; Lanzini & Khan, 2017; Schoenau & Mülle , 2017). Zu den ie psy- chog aphischen Me kmalen, die Ein luss au das Mobi- li ä s e hal en haben zählen: Kon ollübe zeugungen, Eins ellungen, No men und We e. Kon ollübe zeugungen (con ol belie s) sind die „[subjek i en] Ve mu ungen eine Pe son, hinsich lich de eigenen Möglichkei en, die Umwel und de en E - eignisse zu kon ollie en“ (S umm & P i z, 2007, S. 368). Die Kon olle übe ein Ve hal en kann bei eine Pe son selbs (in e nal), bei ande en Menschen (soziale Ex e - nali ä ) liegen und/ode du ch Zu älle und Schicksals- ein lüssen ( a alis ische Ex e nali ä ) beein luss we - den (Renne & Salewski, 2009). Alle d ei Dimensionen können indi iduell un e schiedlich gewich e we den (ebd.), wodu ch selbs bes imm es Handeln in e sub- jek i ande s wah genommen und emp unden wi d (Hunecke, 2015). Bezogen au das Mobili ä s e hal- en „kennzeichnen Kon ollübe zeugungen […] die subjek i e Bewe ung de Umse zba kei de eigenen Mobili ä sziele im jeweiligen Lebenskon ex “ (ebd.,12). Indi iduelle Ziele können z. B. sein, pünk lich bei de A bei zu e scheinen, möglichs s ess ei un e wegs zu sein ode sich spo lich zu be ä igen. Um das jeweilige Ziel zu e eichen, gil es abzuwägen, mi welchem Ve - keh smi el das Ziel am bes en zu e eichen is . Dabei wi d die Kon olle „übe selbs ges eue e Ve keh s- mi el wie dem Pkw ode dem Fah ad […] in de Regel subjek i höhe eingeschä z “ (ebd., S. 13). Pe sonen haben au diese Ve keh smi el meh Ein luss, da sie nich kollek i ges eue we den und die Selbs e an - wo ung ü das E eichen des Ziels nich aus de Hand gegeben wi d. Diese Kon olle kann du ch ex e ne und nich selbs zu s eue nde Fak o en beein luss we den, z. B. du ch das En s ehen on S aus ode schlech es We e (ebd.). Die Ve bindung zu äumlichen Ein luss- ak o en is deu lich s ä ke als bei den ande en Va- iablen (Eins ellungen, We e, No men), da die Raum- s uk u einen di ek en Ein luss du ch die Ges al ung de Ve keh sin as uk u haben kann (ebd.). Kon oll- übe zeugungen spielen in de Theo ie des geplan en Ve hal ens (Ajzen, 1985) eine bedeu ende Rolle. Diese Zusammenhang wi d im anschließenden Kapi el ge- naue e läu e . Eins ellungen (a i udes) sind „Bewe ungen on Sach e hal en, Menschen, G uppen und ande en A en on Objek en unse e sozialen Wel “ (Haddock & Maio, 2014, S. 198.). Im Be eich de Mobili ä s o schung sind es die Ve keh smi el, die du ch indi iduelle Eins el- lungen eine Bewe ung un e zogen we den (Hunecke, 2015). Eins ellungen sind imme Ausd uck we ende Posi ionen, die hinsich lich ih e Rich ung un e schied- lich aus allen können (Haddock & Maio, 2014). E s ens können Eins ellungen posi i konno ie sein („Ich ah- e ge ne mi dem Au o“), zwei ens neu al („Ich habe 15 keine P ä e enz in de Ve keh smi elwahl“) ode d i - ens nega i („Fah ad ah en is mi zu ans engend“) aus allen. Im Be eich de Mobili ä spsychologie ha S eg (2005) d ei Mo i e, die die Eins ellungen inhal - lich p ägen, de inie : ins umen elle, a ek i e und symbolische Mo i e. Die ins umen ellen Mo i e e - binden Gedanken, Übe zeugungen und Me kmale mi dem eins ellungsbezogenen Objek (z. B. das Au o) (Haddock & Maio, 2014) und is ein ex insisches Mo- i , das g undsä zlich a ional bewe e wi d (Schlag & Schade, 2007). Am häu igs en wi d hie bei de mi einem Ve keh smi el e bundene Au wand (Zei , Kos- en, sons ige Ba ie en) in seinen Vo - und Nach eilen bewe e und gegeneinande abgewogen (Hunecke, 2015). Zu den ins umen ellen Mo i en, die in Ve bin- dung mi dem Pkw geb ach we den, zählen Fak o en wie Schnelligkei , Flexibili ä und Kom o (u. a. Ga- e sleben, 2014; S eg, 2005; Velds a e al., 2021). Diese Va iablen we den on MIV-a inen Pe sonen als posi i wah genommen. Wegeziele we den mi dem Au o am schnells en e eich , die Nu zung is unabhängig und pass sich den Bedü nissen an. Ge ühle, die in insisch mi einem Objek e bunden sind, we den als a ek i e Mo i e besch ieben (Had- dock & Maio, 2014; Schlag & Schade, 2007). Hinsich - lich de Ve keh smi elwahl lieg de Fokus au dem „hedonischen E lebniswe “ (Hunecke, 2015, S. 17). Die Nu zung eines Ve keh smi els kann mi posi i en Ge- ühlen ode mi nega i en Emo ionen e bunden sein. MIV-a ine Pe sonen e binden haup sächlich posi i e Ge ühle mi de pe sönlichen Au onu zung. De eigene Pkw is ein Objek des E lebens, das Au o ah en mach Spaß und weck ein F eihei sge ühl (S eg, 2005; Velds- a e al., 2021). Ein wei e e posi i e Fak o is die mi dem Au o e bundene Kon olle übe mögliche si u- a i e beein lussende Fak o en, die im Gegensa z zum ÖPNV als höhe eingeschä z wi d (Ga e sleben, 2007). Die symbolischen Mo i e haben einen exp essi en Cha ak e und besch eiben einen psychosozialen Meh we hinsich lich eines Ve keh smi els (Schlag & Schade, 2007). Mi ihnen geh eine soziale Funk ion de Mobili ä einhe , wodu ch „de soziale S a us und Aspek e de sozialen Iden i ä on Pe sonen bewe - e we den“ (Hunecke, 2015, S. 17). Du ch das Fah en eines bes imm en Au os kann die eigene Iden i ä so- wie de eale ode an izipie e soziale S a us ausge- d ück we den (Velds a e al., 2021). MIV-a ine Pe so- nen können sich demen sp echend gu mi dem ode du ch den eigenen Pkw iden i izie en. De Pkw wi d als O des Wohl ühlens und de Siche hei assoziie und e üll somi übe die ein ins umen ellen Vo eile hinausgehend, eine e i o iale Funk ion, die sons die eigene Wohnung übe nimm (Ga e sleben, 2014). No men sind „Regeln und S anda ds, die on den Mi - gliede n eine G uppe akzep ie we den“ (Hews one & Ma in, 2014, S. 273). Soziale No men bilden Übe zeu- gungssys eme aus, die ein Ve hal en als angemessen ode unangemessen bewe en. Sie sind eng e loch- en mi den „E wa ungen on Pe sonen bzw. so- zialen G uppen, die ü die eigene Pe son als ele an be ach e we den“ (Hunecke, 2015, S. 19). Mensch- liches Handeln wi d du ch soziale No men ges eue , alle dings ohne die Bindung an gel ende Gese ze. Aus diesem G und können No men das Ve hal en in gewis- se Weise einsch änken, abe auch eine S uk u und O dnung in die Gesellscha b ingen (Hews one & Ma - in, 2014). Soziale No men lassen sich in desk ip i e und injunk i e No men au eilen. Injunk i e No men geben an, inwie e n die Aus üh ung eines bes imm en Ve hal ens e wa e wi d, z. B., dass bei eine ollen Bahn de eigene Si zpla z ü Äl e e eigemach we - den soll e. Desk ip i e No men hingegen bilden das a sächliche Ve hal en on Pe sonen eine G uppe ab, z. B. ob Pe sonen den Si zpla z in de Bahn a sächlich ü Äl e e ei machen (Hews one & Ma in, 2014; Hune- cke, 2015). Wich ig is , dass sich soziale No men „aus de In e ak ion mi ande en, insbesonde e mi Mi - gliede n de selben o mellen ode in o mellen G uppe ode des sozialen Ne zes“ (Hews one & Ma in, 2014, S. 275) en wickeln. Im Gegensa z zu sozialen No men spiegeln pe sönliche No men die inne e mo alische Ve p lich ung gegenübe einem Ve hal en wide (Hu- necke, 2015). Die Ausp ägung de pe sönlichen No m e olg haup sächlich du ch die In e nalisie ung on sozialen No men im Kindesal e und de wei e en in de S ä ke abnehmenden Fes igung im Lebens e lau (Thøge sen, 2002). Vo allem in al uis ischen Ve hal- ens heo ien, wie dem No m-Ak i a ions-Modell (s. anschließendes Kapi el), spiel die pe sönliche No m eine en scheidende Rolle, da sie meis mi p osozialem Ve hal en in Ve bindung geb ach wi d. 16 3.2 Mobili ä s e hal en e klä en: Ve hal ens heo ien und Gewohnhei en We e g enzen sich on Eins ellungen ab, indem sie sich nich au konk e e Objek e und Si ua ionen be- ziehen, sonde n „du ch ih e allgemeine O ien ie ungs- unk ion die Lebensziele und Wel sich eine Pe son“ (Hunecke, 2015, S. 23) s uk u ie en. Da aus wi d e - kennba , dass We e indi iduell un e schiedlich sind und jede Pe son eigene We e o s ellungen ausp äg (Becke s, 2018). Du ch den uni e sellen Cha ak e kön- nen We e wede on äuße en Ve bindlichkei en kon - ollie noch du ch einen G ad an Ins i u ionalisie ung und Du chse zba kei beein luss we den (ebd.). We e können sich indi ek au die Ve keh smi elwahl aus- wi ken, in dem eine Pe son ökologische We e e i und olglich das Fah ad ode den ÖPNV zu Fo bewe- gung nu z (Hunecke, 2015). Die Theo ie des geplan en Ve hal ens ( heo y o plan- ned beha iou , TPB) is eine Wei e en wicklung de on Ajzen und Fishbein en wo enen Theo ie des übe - leg en Handelns ( heo y o easoned ac ion) (Ajzen, 1985). Sie basie au de Annahme, dass Handlungen du ch eine In en ion bes imm we den, die die Vo aus- se zung ü eine neue Ve hal ensweise da s ell (ebd.). Ajzen (1985) a gumen ie , dass Ve hal ensin en ionen besse e P ädik o en ü ein mögliches Ein e en eines an izipie en Ve hal ens da s ellen als das a sächliche Ve hal en selbs . Denn je s ä ke eine In en ion ausge- p äg is , des o wah scheinliche is es, dass das ange- s eb e Ve hal en ein e en wi d (Ajzen, 2020). Demen - sp echend spiel bei de Vo he sage und Un e suchung on Ve hal en die In en ion eine en scheidende Rolle. Wei e hin bilde die Ve hal ensin en ion die mo i ie- enden Fak o en ab, die das Ve hal en beein lussen und is ein Indika o ü die Willenss ä ke (Ajzen, 1991). De TPB olgend gib es d ei Fak o en, in Fo m on Glaubenssä zen, die in jeweils indi iduelle Gewich- ung au das menschliche Ve hal en einwi ken. E s ens o men beha io is ische Übe zeugungen eine posi i e Theo ie des geplan en Ve hal ens nach Ajzen (TPB) ode nega i e Eins ellung gegenübe dem anges eb- en Ve hal en. Sie geben an, inwie e n eine Pe son ge- genübe bes imm en Konsequenzen eines Ve hal ens einges ell is . Zwei ens spielen no ma i e Glaubens- sä ze eine Rolle. Diese esul ie en aus den indi iduell wah genommenen sozial zu en sp echenden An o de- ungen und de indi iduellen subjek i en No m. Die Glaubenssä ze we den du ch die gesellscha lichen no ma i en E wa ungen gep äg und ge o m . D i - ens können Kon ollübe zeugungen die Aus üh ung eines Ve hal ens ö de n ode behinde n. Indi iduen nehmen die Aus üh ung eines Ve hal ens en wede als schwe ode leich e eichba wah (Bambe g e al., 2003). Be uhend au diesen d ei e hal ensp ägenden Übe - zeugungen o men d ei Fak o en die Ausges al ung de Ve hal ensin en ion: Eins ellung gegenübe dem Ve - hal en (a i ude), Subjek i e No m (subjec i e no m) und wah genommene Ve hal enskon olle (pe cei ed beha io con ol) (Ajzen, 1991). Die Eins ellung gegenübe dem anges eb en Ve hal- en wi d du ch die indi iduelle Bewe ung de mögli- Das indi iduelle Mobili ä s e hal en kann eine sei s als bewuss e P ozess und ande e sei s als Resul a aus Ve - hal ensgewohnhei en e klä we den (E iksson e al., 2008). Im Be eich de Mobili ä s o schung haben sich d ei Ve - hal ens heo ien zu E klä ung on Mobili ä s e hal ens du chgese z : Die Theo ie des geplan en Ve hal ens (Ajzen), das No m-Ak i a ions-Modell (Schwa z) und das S age Model o Sel - egula ed Beha iou Change (Bambe g). Nach diesen Theo ien is die Ve keh smi elwahl ein Ende gebnis ablau ende En scheidungsp ozesse, die du ch e - schiedene in e ne und ex e ne Fak o en beein luss we den. 17 chen mi dem Ve hal en assoziie en E gebnisse und die S ä ke diese Assozia ionen bes imm . Die Ein- schä zung, dass ein anges eb es Ve hal en ö de liche Auswi kungen haben wi d, üh dazu, dass Pe sonen eine g undsä zlich posi i e Eins ellung gegenübe dem Ve hal en en wickeln. Gleichwe ig dazu ö de die Einschä zung de Auswi kungen als nach eilig eine nega i e Eins ellung gegenübe dem Ve hal en. Die subjek i e No m is du ch injunk i e und desk ip i e Übe zeugungen gep äg . Injunk i e No men sind die E wa ung ode die subjek i e Wah scheinlichkei , dass eine bes imm e Bezugspe son ode -g uppe die Aus üh ung des anges eb en Ve hal ens gu heiß ode missbillig (Ajzen, 2020). Desk ip i e No men zeichnen sich dadu ch aus, dass ande e wich ige Bezugspe so- nen das indi iduell anges eb e Ve hal en auch aus üh- en. Beide A en üh en dazu, dass das Indi iduum ei- nen gewissen sozialen D uck e spü , ein bes imm es Ve hal en auszu üh en ode nich umzuse zen (ebd.). Die wah genommene Ve hal enskon olle spiel in de TPB eine en scheidende Rolle, da sie e s ens du ch die Be ücksich igung die Theo ie des übe leg en Han- delns e wei e und zwei ens un e bes imm en Bedin- gungen nich nu Ein luss au die Bildung de Ve hal- ensin en ion, sonde n auch au das Ve hal en selbs ha (Ajzen, 1991). Ajzen (2020) a gumen ie , dass die wah genommene Ve hal enskon olle den E ek de In en ion au das ausge üh e Ve hal en di ek s eue n kann. Wenn eine Pe son eine posi i e Eins ellung gegenübe dem Ve hal en ha und eine un e s ü zende subjek- i e No m e äh , dann ühl diese sich besse in de Lage, das be e ende Ve hal en mi els de zu Ve - ügung s ehenden Ressou cen auszu üh en. Gleiches gil auch in ande e Rich ung: eine nega i e Eins el- lung und nach eilige subjek i e No m üh en dazu, dass die Kon olle übe die Aus üh ung des Ve hal ens als seh ge ing eingeschä z wi d (Ajzen, 2020). Im Be- eich de Mobili ä s o schung wi d die TPB häu ig als Re e enz ü die Un e suchung on Mobili ä s e hal- en genu z (Anable, 2005; Bambe g e al., 2003; Bam- be g & Schmid , 1998; Hunecke e al., 2010). „Eins ellung“ Au o ah en mach mi keinen Spaß und daue zu lang. „Soziale No m“ Meine Bekann en haben kein Au o und sind seh zu ieden. „In en ion“ Ich möch e in meinem All ag ohne ein Au o mobil sein. Mobili ä s e hal en ohne Au o „Ve hal enskon olle“ Ich kann leich au mein Au o e zich en, da ich ande e Ve keh smi el nu zen kann. Abb. 1: E klä ung des Mobili ä s e hal ens ohne Au o du ch die TPB (nach Bambe g & Schmid , 2003) 18 No m-Ak i a ions-Modell nach Schwa z (NAM) Das No m-Ak i a ions-Modell (no m-ac i a ion model, NAM) nach Schwa z (1997) basie au de Annahme, dass Menschen au g und on wah genommenen mo- alischen Ve p lich ungen, die sie in e nalisie haben, handeln. Es wu de im Gegensa z zu TPB zu E klä ung on al uis ischem Handeln en wickel und ha im Be- eich de Umwel psychologie imme meh an Bedeu- ung gewonnen (Busch-Gee sema e al., 2014). Mo a- lische Ve p lich ungen we den im Sinne de NAM als pe sönliche No men bezeichne (pe sonal no m, PN). Diese we den du ch e schiedene Auslöse ge igge und lösen dadu ch ein neues Ve hal en aus (Klöckne & Blöbaum, 2010) no ma i e, si ua ional, and habi ual in luences on en i onmen ally iendly beha iou . The main assump ions o he heo y o planned beha iou (TPB. Bis die Ve hal ensände ung ollzogen is , muss die Pe son ie Sch i e du chlau en. Schwa z (1997) besch eib den P ozess wie olg : „The model spells ou a p ocess mo ing om he ini ial pe cep ion o need h ough he ac i a ion o he no ma i e s uc u e and he gene a ion o eelings o mo al obliga ion o he e en ual o e esponse“ (S. 241). In de Ak i a ionsphase (1) wi d de P ozess de Ve hal- ensände ung in Gang gese z , wenn de eigene Hand- lungsbeda und die Ve an wo ung bewuss wah - genommen we den. Dabei spielen olgende Fak o en eine Rolle: • Wah nehmung des P oblems (awa eness o need, AN) • Wah nehmung de eigenen Ve hal enskonse- quenzen in Bezug au das P oblem (awa eness o consequences, AC) • E kennen de eigenen Ve an wo lichkei , um das P oblem zu lösen • Wah nehmen de Fähigkei en, das P oblem lösen zu können In de zwei en Phase, die als „obliga ion s ep“ (2) (Schwa z, 1977, S. 241) bezeichne wi d, wi d das Ge- ühl de si ua i en mo alischen Ve p lich ung e zeug , das du ch be ei s o handene ode si ua i kons u- ie e pe sönliche No men ak i ie wi d. In de Phase de Ve eidigungssch i e (3) komm es zu eine noch- maligen Bewe ung de Si ua ion, un e Einbezug de ak uellen mo alischen No m. Au diese S u e kann es du ch eine in e ne Kos en-Nu zen-Analyse zu eine Neu- und Umbewe ung de ak uellen Si ua ion kom- men, sodass die mo alische Ve p lich ung zu handeln wiede e wo en we den kann (Blöbaum e al., 1998). Im le z en Reak ionssch i (4) i das an izipie e Ve hal en ein und wi d wei e e olg ode es kann sich nich du chse zen und wi d wiede e wo en (Schwa z, 1977). Das Modell de NAM wu de in de Fo schung iel ach e wende , um Mobili ä s e hal en zu un e suchen, da dieses in eine Wechselwi kung mi de di ek en Um- wel s eh (u. a. Blöbaum e al., 1998; Hunecke e al., 2001; Klöckne , 2005; Mølle e al., 2018). „P oblemwah nehmung“ De CO2-Auss oß des Au o- e keh s muss e inge we den, um das Klima zu schü zen. „pe sönliche No m“ Ich bin ein umwel - bewuss e Mensch und ühle mich mo alisch dazu e p lich e , mein Au o wenige zu nu zen. Ak i e Pkw-Nu zung „Wah nehmung Ve hal ens- konsequenzen“ Wenn ich mein Au o nu ze, age ich ak i zum Klima- wandel bei. Abb. 2: E klä ung de Pkw-Nu zung du ch die NAM ( e ein ach , nach Bambe g & Schmid , 2003) 19 S age Model o Sel - egula ed Beha iou Change nach Bambe g (SSBC) Basie end au dem model o ac ion phases (MAP) on Heckhausen und Gollwi ze ha Bambe g (2013b) ein Modell en wickel , das die Ve hal ensände ung on Menschen anhand eine sequenziellen Ab olge be- s imm e S u en e klä . Diese Ansa z be on die selbs egula i e Na u de Ve hal ensände ung und be ach e diese als einen P ozess, in dem Indi iduen ak i Ans engungen un e nehmen, sich Ziele zu se - zen, S a egien zu en wickeln und umzuse zen, um diese Ziele zu e eichen, den Fo sch i in de Ve hal- ensände ung zu bewe en und Ziele und S a egien en sp echend zu e idie en ( gl. Bambe g, 2013b, S. 152). Eine Ve hal ensände ung und das e olg eiche E eichen eines gese z en Ziels e en olglich nu au , wenn die Pe son insgesam ie S u en du chläu . Die- se ie zei lich au einande olgenden S u en lau en wie olg : p edecisional s age, p eac ional s age, ac ional s age, pos ac ional s age. In de p edecisional s age (1) s eh die Re lexion on gegensä zlichen und konku ie- enden Wünschen im Mi elpunk . Pe sonen e suchen bes imm e Wünsche in konk e e Ziele umzu o mulie- en. P ägend is die einse zende Selbs e p lich ung ein explizi es Ve hal ensziel zu e eichen. Die p edeci- sional s age wi d mi de Fo mulie ung eine Zielin en- ion abgeschlossen. Wenn die Zielin en ion o mulie wu de, beginn die nächs e Phase. Die p eac ional s age (2) wi d dadu ch cha ak e isie , dass sich Indi iduen eine pe sönlich passende Ve hal enss a egie aussuchen, mi de die gese z e In en ion e eich we den soll. Wäh enddes- sen we den die Vo - und Nach eile on e schiedenen möglichen Ve hal enss a egien abgewogen. P ägend in diese Phase is die Selbs e p lich ung zu ak i en Ve olgung de gewähl en S a egie. Nach dem Abwä- gungsp ozess wi d die Zielin en ion in eine Ve hal ens- absich um o mulie . Wu de die beabsich ig e S a egie es geleg , dann e olg de Übe gang in die ac ional s age (3). In de d i en Phase s eh die Umse zung im Vo de g und. Die anges eb e Ve hal enss a egie wi d ak i in de P axis e olg und e such zu e wi klichen. Am Ende de Phase s eh die Bildung eine Umse zungsin en i- on. Die Umse zungsin en ion cha ak e isie Bambe g (2013b) wie olg : „The o ma ion o an implemen a- ion in en ion should c ea e a s ong men al link be - ween a speci ic u u e si ua ion and he ini ia ion o he in ended new beha io ” (S.153). Wenn diese Fall ein i , dann soll en die es geleg en Handlungen und S a egien in einen au oma isch ablau enden P ozess übe gehen. Denn mi dem Ein e en de pos ac ional s age (4) wu - de die an ängliche Zielin en ion in ein neues Ve hal en umgese z . Es e olg eine Re lexion de e eich en Ve - hal ensände ung, in dem das an ängliche gewünsch e Ve hal en mi dem implemen ie en Ve hal en e - glichen wi d. Wei e hin wi d e aluie , ob bes imm e wei e e Sch i e no wendig sind, um ein e en uelles Miss e häl nis zwischen Ziel und E gebnis auszuglei- chen. Die He aus o de ung bes eh da in, nich in al e Mus e zu e allen und das neu e wo bene Ve hal en au ech zue hal en. (Abschni basie au Bambe g, 2013a, 2013b) „Ziel o mulie ung“ Ich möch e das Klima schü zen und wenige Au o ah en. P edecision P eac ion Ac ion Pos ac ion „Ve hal ensabsich “ Ich nu ze mein Au o nu noch an zwei Tagen in de Woche. „Umse zungsabsich “ Bei gu en We e ah e ich mi dem Fah ad, bei schlech em nehme ich den ÖNPV. „neues Ve hal en“ eduzie e Au onu zung Abb. 3: E klä ung de Ve ände ung des Mobili ä s e hal en du ch SSBC ( e ein ach , nach Bambe g, 2013b) 20 Gewohnhei en Wenn gleiche Ve hal ensmus e (z. B. Au onu zung au dem Weg zu A bei ) egelmäßig in demselben physi- schen und sozialen Kon ex au e en, dann haben sie meis einen Gewohnhei scha ak e (Aa s e al., 1998). Gewohnhei en (habi s) lassen sich als Ve hal enswei- sen besch eiben, de en Reak ionen in einem s abilen Kon ex wiede hol au e en (Ouelle e & Wood, 1998). Ein Vo eil de Ausp ägung on Gewohnhei en is , dass die schnelle Ab u ung und Du ch üh ung des Ve hal- ens wenige kogni i e Leis ungen in Ansp uch neh- men, da das Ve hal en au oma isch abge u en we den kann, ebenso pa allel mi ande en Ak i i ä en (ebd.). Somi müssen beispielsweise bei de Ve keh smi el- wahl nich alle Al e na i en gegeneinande abgewo- gen we den, da dies „in den meis en Fällen in o ma- ionell übe las en bzw. zu zei au wändig [wä e], um eine p ak ikable All agsmobili ä siche n zu können“ (Hunecke, 2015). Eine sei s können Gewohnhei en als einen „goal-di ec ed ype o au oma ici y“ (Ve planken e al., 1998, S. 1358) besch ieben we den. Demen sp e- chend dienen au oma isch ablau ende Handlungen dazu ein konk e es Ziel zu e eichen (ebd.). Ande e - sei s können Gewohnhei en als sc ip im Gehi n ab- gespeiche sein (E iksson e al., 2008). Klöckne & Ma hies (2012)cha ak e isie en sc ip s wie olg : „The […] sc ip app oach ea s habi s basically as knowled- ge s uc u es ha p o ide people wi h a bluep in o expec able o app op ia e beha io sequences in ce - ain si ua ions, e en i he comple e se o si ua ional in o ma ion is no p ocessed” (S.795). Die ausgep äg e S ä ke de Gewohnhei is demen sp echend abhängig on e s ens de Anzahl an abgespeiche en si ua ions- bezogenen sc ip s im Gedäch nis und zwei ens on de Leich igkei , mi de jedes sc ip abge u en we - den kann (Fujii & Gä ling, 2007). Im Gedäch nis exis- ie en beispielsweise zwei sc ip s: Eine sei s den Weg mi dem Fah ad zu ückzulegen und ande e sei s, mi dem Au o zu ah en. In diesem Fall is es ü die Pe son nich leich , das sc ip abzu u en, da noch ein ande es exis ie . Wä e nu ein sc ip (Au o ah en) o handen, s eig die S ä ke de Gewohnhei und es äll leich e , die Wahl zu e en. MIV-a ine Pe sonen haben die Au- onu zung als En scheidungs egel abgespeiche , die aus dem Gedäch nis abge u en und si ua i angewen- de wi d (Fujii & Gä ling, 2007). Neben de Au oma ik und den kogni i en abgespei- che en sc ip s s ell die Ve gangenhei einen wei e- en P ädik o da , Gewohnhei en zu iden i izie en. Die Häu igkei , mi dem ein e gangenes Ve hal en au i , is nach Bambe g e al. (2003) ein e ende Indika o , um Aussagen übe die Ausp ägungss ä ke eine Ge- wohnhei e en zu können. Demen sp echend kann be ei s egelmäßig ausge üh es e gangenes Ve hal- en als unabhängige Va iable ü die Vo he sage on olgenden Handlungen genu z we den (Bambe g e al., 2003; Thøge sen, 2006; Ve planken e al., 1998). Im Gegensa z zu den o ges ell en Ve hal ens heo ien is das Ve häl nis zwischen In en ion und dem da - aus esul ie endem Ve hal en bei Gewohnhei en ge- schwäch . Denn sobald ein Ve hal en zu Gewohnhei wi d, kann die In en ion das bewuss e Handeln nich meh beein lussen (Bambe g e al., 2003). Eine s a k ausgep äg e Gewohnhei s ell eine Ba ie e ü Ve - hal ensände ungen da (E iksson e al. 2008), da sie die Wah nehmung on neuen In o ma ionen un e binde und somi e hinde , dass eine al e na i e In en ion gebilde we den kann (Hunecke, 2015; Bambe g e al., 2003). 3.3 Mo i a ion und An eize Um ein Ve hal ensziel zu e eichen, spielen nich nu die e hal ensbes immenden Va iablen eine Rolle, sonde n auch die Mo i a ion, mi de das Ziel e olg wi d (J. Heckhausen & Heckhausen, 2018). Es gib keine einhei liche Beg i sde ini ion, da Mo i a ion „ein Sammelbeg i ü iele lei psychische P ozesse [is ]“ (Ki chle & Walen a, 2010, S. 10). Mo i a ion i empo ä beg enz au und is ein „Zusammenspiel zwischen Eigenscha en de Pe son, Zielen und E o - de nissen sowie den An eizen, die bei E eichung des Zieles winken, und de Si ua ion“ (ebd.). Hess (2018) besch eib die Mo i a ion als ein hypo he isches Kons- uk , das du ch in e ne und ex e ne K ä e das beab- sich ig e Ve hal en auslösen, beenden, in de Ziel ich- ung e ände n und in de In ensi ä sowie Kon inui ä beein lussen kann. Du ch die S eue ung de indi idu- ellen Au me ksamkei kann Mo i a ion e schiedene Ve hal ensweisen he o u en und den Fokus au si- ua i un e schiedliches Ve hal en lenken (ebd.). Die Ak i ie ung on Mo i a ion kann du ch in insische Mo i e ode du ch ex insische Mo i e e olgen. In- 21 insische Mo i e sind Bedü nisse, Kogni ionen und Emo ionen (ebd.), die sich aus dem Inne en he aus und aus de Aus üh ung des Ve hal ens selbs e geben (Ki chle & Walen a, 2010). Demen sp echend wi d in- insisch mo i ie es Ve hal en ausge üh , wenn das Ve hal en selbs im Vo de g und s eh (Reiss, 2012) und sich die Pe son als selbs bes imm wah nimm (K app & Ryan, 2002), wohingegen ex insisch mo i- ie es Ve hal en zu E eichung eines ins umen ellen Ziels ausge üh wi d (Reiss, 2012). Ex insische Mo i e sind Umwel an eize, die das Ve hal en s eue n und die E eichung eines Ziels belohnen ode Ve hal enswei- sen bes a en (Hess, 2018; Ki chle & Walen a, 2010). Somi e üll ein ex insisch mo i ie es Ve hal en imme eine ins umen elle Funk ion (K app & Ryan, 2002). In de Selbs bes immungs heo ie nach Deci & Ryan (1985) we den ie Fo men (S u en) de ex insi- schen Mo i a ion de inie , die sich „in Bezug au das Ausmaß e leb e Au onomie bzw. Selbs bes immung“ (K app & Ryan, 2002, S. 61) un e scheiden. Die e s e Fo m is die ex e nale Regula ion, bei de das Ve hal en eine Pe son olls ändig du ch äuße e Bewegg ünde bes imm wi d. Die Pe son handel demen sp echend nu , um eine sei s eine Belohnung zu e hal en ode ande e sei s eine Bes a ung zu en gehen (Hennecke & B ands ä e , 2016). Diese S u e is die schwächs e Fo m de Mo i a ion, da keine in e ne wah genom- mene Ve hal enskon olle o handen is (Rau elde , 2018). Wenn eine Pe son ex e ne Zwänge e inne lich ha , die den inne en D uck zu handeln kon ollie en, dann is dies die zwei e S u e de Mo i a ion: in oji- zie e Regula ion. In de d i en S u e de iden i izie - en Regula ion handeln die Pe sonen au g und de Be- deu samkei de Tä igkei , da nu noch eine schwache ex e ne Ve hal enskon olle o handen is (Hennecke & B ands ä e , 2016; Rau elde , 2018). Ex e ne Ein lüs- se bes immen zwa noch die Handlungsziele, abe die- se we den als „pe sönlich wich ig einges u und be- wuss übe nommen“ (Rau elde , 2018, S. 51). Die le z e S u e is die in eg ie e Regula ion, die die „Vo s u e zu in insischen Mo i a ion“ (ebd.) besch eib . In diese S u e ha eine Pe son den höchs en G ad an selbs be- s imm em Handeln in Bezug au die ex insische Mo- i a ion e eich (Hennecke & B ands ä e , 2016) und sich mi den Handlungszielen iden i izie . Ex insische und in insische Mo i a ion s ehen in eine gewissen Wechselbeziehung zueinande , da ex insische An eize sich au die in insische Mo i a ion auswi ken können. Diese Beziehung wi d mi Blick au die inanziellen An- eize im Kapi el 4.1 hema isie . Wei e hin häng die Ve olgung des Ve hal ensziels on An eizen ab. An eize sind „ein Kons uk , das si u- a i e Reize bezeichne , die einen Mo i a ionszus and an egen können. Im Ke n dieses Kons uk es s ehen dabei a ek i e Reak ionen, die eine g undlegende (basale) Bewe ung o nehmen“ (Beckmann & Heck- hausen, 2018, S. 121). Folglich beein lussen An eize das Ve häl nis on indi iduellen Bedü nissen (in in- sisch) und de Mo i a ion, ein konk e es Ve hal en auszu üh en, posi i sowie nega i (Hess, 2018). Mo i und An eiz s ehen dabei in eine Wechselwi kung, da die Ak i ie ung des Mo i s nu s a inden kann, wenn dieses indi iduell o handen is (Edelmann & Wi - mann, 2012). An eize haben demen sp echend einen ex insischen Au o de ungscha ak e eine gewissen Mo i a ion nachzugehen (J. Heckhausen & Heckhau- sen, 2018; Hess, 2018). Maki e al. (2016) a gumen ie- en: „T adi ionally, incen i es ha e been a p o o ypical sou ce o mo i a ion o ini ia ing a new beha io “ (S. 243). Finanzielle An eize haben olglich ein Po enzi- al die Mo i e des Menschen zu igge n, die Mo i a ion he o zu u en und somi ein Ve hal en e ände n zu können. Inwie e n diese ex e nen An eize aus eichen das Mobili ä s e hal en daue ha zu e ände n, wi d im olgenden Kapi el un e such . 22 Mone ä e An eize sind eines de häu igs en Ins umen- e, um eine sei s „gu e“ Ve hal en zu ö de n (Umwel - bewuss sein, soziales Handeln usw.) und ande e sei s „schlech e“ Ve hal en du ch Res ik ionen zu un e - d ücken (umwel schädliches Ve hal en, ungesunde Lebensweise usw.). G undsä zlich ha Geld d ei bedeu- ende Funk ionen: die Tauschmi el unk ion, die Funk- ion als Recheneinhei und die Funk ion des We au be- wah ungsmi els (Bo che , 2010). Somi wi d deu lich, dass Geld aus seine Na u he aus keinen in insischen We ha (Bolde dijk & S eg, 2015). Dennoch we den mone ä e An eize eingese z , um die in insische Mo i- a ion zu e höhen, ein a o isie es Ve hal en anzus e- ben (ebd.). Wei e hin belegen Bolde dijk & S eg (2015), dass die Wi kung on Geld übe das „neu al medium o exchange“ (S. 330) hinausgeh und psychologische sowie kogni i e Ein lüsse au das Indi iduum ausüb (Gneezy e al., 2011; Lea & Webley, 2006). Nach Theo- ien, die Ve hal ensweisen au g und on a ionalen En scheidungen e klä en (z. B. TPB), können mone ä e An eize die A ak i i ä des anges eb en Ve hal ens e höhen (Bolde dijk & S eg, 2015; Maki e al., 2016). Demen sp echend kann das zu e ablie ende Ve hal en du ch Ve güns igungen a ak i e we den (z. B. Aus- zahlung on eine P ämie, wenn de Pkw nich genu z wi d, sonde n das Fah ad) und Pe sonen en scheiden sich olglich mi els a ionale Kos en-Nu zen-Analyse ü das neue inanziell güns ige gewo dene Ve hal en. Die Beein lussung kann wei e hin du ch die Höhe des An eizes ges eue we den. Je höhe de mone ä e We des An eizes is , des o s ä ke sind die möglichen 4 FINANZIELLE ANREIZE ALS MASSNAHMEN DES KOMMUNALEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS Wie be ei s im o he igen Kapi el besch ieben, sind inanzielle An eize ex e ne Fak o en zu Beein lussung ode He - o u ung eines bes imm en Ve hal ens. In Kapi el 2 wu den die Maßnahmen hinsich lich ih es Wi kungscha ak e s abgeg enz . Finanzielle An eize können je nach beabsich ig e Wi kung zu den es ik i en und zu den angebo s- o ien ie en Maßnahmen gezähl we den und sind somi ein Baus ein des kommunalen Mobili ä smanagemen s. Im olgenden Kapi el wi d zue s au die allgemeine Wi kungsweise on inanziellen An eizen au das menschliche Ve hal en eingegangen. Danach we den die inanziellen An eize eine sei s un e de Pe spek i e de es ik i en und ande e sei s de angebo so ien ie en Maßnahmen hinsich lich de po enziellen Auswi kungen au das Mobili ä s- e hal en un e such . 4.1 Wi kung on inanziellen An eizen au das Mobili ä s e hal en Auswi kungen au das Ve hal en zu e wa en (Bolde - dijk & S eg, 2015). Nach kogni i en Ve hal ens heo ien (z. B. NAM) haben mone ä e An eize eine Auswi kung au die in insische Mo i a ion, indem sie die ex insi- sche Mo i a ion ö de n und dabei die in insische un- e g aben (Bolde dijk & S eg, 2015; Hess, 2018; Maki e al., 2016). Du ch den Ko umpie ungse ek (Gneezy e al., 2011; Hess, 2018) e lie en eiz olle, sons eiwillig ausge üh e Tä igkei en an We , da die Belohnung des Ve hal ens haup sächlich wah genommen und somi das Ve hal en nu wegen des An eizes ausge üh wi d. Diese E ek wi k sich nach eilig au die Wi kungs- weise on mone ä en An eizen aus, da die anges eb e Ve hal ensände ung nu obe lächlich e olg und sich die Eins ellung gegenübe dem Ve hal ensobjek nich geände ha . Nach Maki e al. (2016) kann dadu ch die Ve hal ensände ung nu übe den Zei aum des An ei- zes bes ehen bleiben, denn sobald diese weg äll , is es möglich, dass Pe sonen in das al e Ve hal en zu ück e allen. In Bezug au p osoziales Ve hal en anden A iely e al. (2009) he aus, dass mone ä e An eize mi de sozialen und pe sönlichen No m zusammenhängen. Gib die soziale No m o , dass soziales Ve hal en angesehen is , dann we den mone ä e An eize in einem ö en li- chen Rahmen wenige beach e und in Ansp uch ge- nommen als in eine p i a en Umgebung (ebd.). Pe - sonen, die sich au g und de pe sönlichen No m als al uis isch handelnd wah nehmen, wollen in de Ö - en lichkei das eigene Gesich wah en und nehmen deshalb keine mone ä en An eize in Ansp uch (Gneezy e al., 2011). Im p i a en Rahmen übe wieg de ex in- sische inanzielle An eiz und übe lage die soziale und pe sönliche No m (A iely e al., 2009; Bolde dijk & S eg, 2015; Gneezy e al., 2011). 23 Als Vo eil kann die Auswi kung au gewohnhei s- beding es Ve hal en gesehen we den, wozu das Mo- bili ä s e hal en zähl . Finanzielle An eize können Gewohnhei en du chb echen, indem sie ein konku - ie endes Ve hal en a ak i e ges al en (Gneezy e al., 2011; Maki e al., 2016) und somi neue In o ma ionen eigeben, die du ch die Annahme des a ionellen Han- delns beach e we den. Wei e hin kann du ch ope an- es Kondi ionie en die Häu igkei im Au e en des Ve - hal ens ge ö de we den und somi dazu bei agen, dass ein neues Ve hal en zu eine Gewohnhei wi d (ebd.). Dennoch kann auch in diesem Fall mi Wegnah- me des An eizes das al e Ve hal ensmus e wiede ak- i ie we den. Es wi d deu lich, dass inanzielle An eize sich in e - schiedenen Weisen au das Ve hal en auswi ken kön- nen. Dies häng ab on de Fo m, die die inanziellen An eize annehmen können. Sie können eine sei s Ve - hal en belohnen und ande e sei s Ve hal en bes a en. 4.2 Finanzielle An eize als es ik i e Maßnahme Als es ik i e Maßnahmen im Be eich de inanziellen An eize we den insbesonde e P eispoli iken angewen- de , die die mone ä en Kos en de Pkw-Nu zung ü Pe sonen e höhen. Es gib e schiedene Maßnahmen, um die Nu zung als möglichs una ak i zu ges al en, z. B. die E hebung on S eue n und S aßennu zungs- gebüh en, die E höhung de Kos en ü K a s o so- wie die Be echnung eine Kilome e pauschale. Im olgenden Abschni wi d die E hebung on S aßen- nu zungsgebüh en o angig be ach e , da bezüglich diese Maßnahme ele an e S udien mi Bezug zu Ve hal ens o schung o liegen. Besonde s die Un e - suchung de beein lussenden Fak o en au die Akzep- anz diese Maßnahme wi d in den S udien okussie , da die ehlende gesellscha liche Be ü wo ung eine Ba ie e in Bezug au eine e olg eiche Umse zung da - s ell (S eg & Schui ema, 2007). S aßennu zungsgebüh en we den ü den mo o isie - en Indi idual e keh ü die Benu zung on inne s äd- ischen S aßen e hoben (Gehle , 2009). Mi hil e de Gebüh en soll das Ve keh ssys em o ganisie und ein Ein luss au den s äd ischen Ve keh ausgeüb we den (FIS, 2004). Wel wei inden sich Beispiele on S aßen- nu zungsgebüh en in inne s äd ischen Gebie en: Lon- don, S ockholm, Singapu . Gehle (2009) beleg du ch e schiedene S udien die Wi ksamkei de Maßnahme. Du ch die Gebüh en kann ein du chschni liche Rück- gang des s äd ischen Ve keh sau kommens on 16 % bis 22 % e ziel we den. Wi ksamkei de Maßnahme du ch S eige ung de Akzep anz Die Ein üh ung on S aßennu zungsgebüh en wi d in de Poli ik s a k disku ie und mi de Umse zung ge- zöge , da da on ausgegangen wi d, dass die Gebüh en in die indi iduelle Lebensquali ä eing ei en (S eg & Schui ema, 2007). Im Gegensa z dazu belegen S udien, dass Pe sonen die Gebüh en nich als Einsch änkung ih e Lebensquali ä wah nehmen. Die Ve besse ung de Umwel bedingungen und de Ve keh ssi ua ion kompensie en den Eing i in die indi iduelle F eihei . Sobald Pe sonen de Ve keh spoli ik glauben, dass die Maßnahme zu Bekämp ung on Umwel p oblemen und Ve keh sbelas ung e olg , s eig die E wa ung de Ve besse ung de eigenen Lebenssi ua ion und da- aus olgend die Akzep anz gegenübe de Maßnahme (ebd.). Wei e hin a gumen ie en Gä ling e al. (2008), dass die Akzep anz wächs , wenn Pe sonen die posi i- en Auswi kungen de P eispoli ik leibha ig e leben. Ein wei e e Ein luss ak o is die soziale No m, die in de TPB ein Me kmal ü die Bildung de Ve hal ens- in en ion is . Schade & Schlag (2003) haben in eine S udie un e Au onu zenden he ausge unden, dass die soziale No m den g öß en Ein luss au die posi i e Re- sonanz hinsich lich de P eispoli ik ha , ge olg on de pe sönlichen E gebnise wa ung. Nehmen Bekann e eine Pe son die P eis es ik ion beispielsweise als an- geb ach wah und e wa en, dass ande e die Maßnah- me eben alls be ü wo en, dann neig die Pe son dazu au g und de No men de wich igen Bezugsg uppe, die Res ik ionen als posi i wah zunehmen. Je posi i e die soziale No m e leb wi d, des o s ä ke s eig die in- di iduelle Akzep anz gegenübe de Maßnahme (ebd.). Ein wei e e Fak o is die Wah nehmung de eigenen Ve hal enskonsequenzen, die in de NAM das Einse - zen de Ve hal ensände ung mi bes imm . Dabei läss sich zwischen eine Umwel - okussie en und eine e keh s echnischen P oblemwah nehmung un e - scheiden (Schade & Schlag, 2003). Wenn sich Pe sonen au g und ih e pe sönlichen ökologischen No m dazu e p lich e ühlen, al uis isch zu handeln und sich 30 sich lich de Un e schiede beleg wo den sind (BMVI, 2020). Die Ein eilung is in de un ens ehenden Tabelle 2 abgebilde . Du ch die Ein eilung habe ich die nomi- nal skalie en Wohno e in nume isch o dinal skalie e Va iablen umcodie en können. Du ch üh ung Die Be agung wu de du ch die online Pla o m lime- su ey e s ell und wa im Zei aum om 19.07.2021 bis zum 04.08.2021 un e olgendem Link ab u ba : „h ps:// e aende ungmobili ae s e hal en.limesu - ey.ne “. Au e schiedenen sozialen Ne zwe ken wu - de au die Um age au me ksam gemach (Ins ag am (Mobili ä slabo Hambu g), Twi e , Facebook, Linke- dIn). Wei e hin wu de die Be agung übe den News- le e des Pegasus-Ne zwe kes sowie au de The- menin e ne sei e „DIY. Dein Mobili ä sp ojek “ om Ve keh sclub Deu schland (VCD) ge eil . Insgesam haben 358 Pe sonen die Um age au ge u en, wo on 13 Pe sonen au de S a sei e und 51 Pe sonen inne - halb de Um age abgeb ochen haben. Du ch die zwei Fil e agen am Beginn de Um age zu Iden i izie ung de Zielg uppe wu den 89 Pe sonen ausso ie . Nach dem Ablau de Um age wu den 205 olls ändige aus- ge üll e F agebögen egis ie . Die Teilnehmenden be- nö ig en im Du chschni 15 Minu en ü die Bean wo - ung des F agebogens. Auswe ung des F agebogens In de Auswe ung wu den 201 Einzelda ensä ze be- ücksich ig , da du ch die P ü ung de Konsis enz ie An wo en au g und de ehlenden Angabe de PKW- Anzahl im Haushal ausgeschlossen wo den. Fü die Au be ei ung des Da ensa zes habe ich zue s die An wo en de o enen F ageka ego ien aus dem Da ensa z en e n und in ein sepa a es Dokumen ein- ge üg . Da au olgend habe ich die ich ige Skalie ung den Va iablen zugeo dne und Zeichen olgen (z. B. A1) zu me ischen We en umcodie . Wei e hin wu de die Me kmalsausp ägung „kann ich nich einschä zen“ in SPSS als ehlend ma kie , da sie keine Bewe ung de Angebo squali ä da s ell und nu als Ausweichka e- go ie angegeben wu de. Die me isch skalie e Va iable Al e habe ich in eine o dinal skalie e umgewandel , um die Al e szusammense zung de S ichp obe be- sch eiben zu können. Um die angegebenen Wohno e in Raumka ego ien einzuo dnen, habe ich als Re e enz die om Bundesminis e ium ü Ve keh und digi ale In as uk u (BMVI) en wickel en egional s a is ische Raum ypologien (RegioS a ) e wende . Ich habe mich ü die Ein eilung nach sieben Raum ypen (RegioS a 7) en schieden, da dadu ch in de E hebung „Mobili ä in Deu schland 2017“ aussagek ä ige E gebnisse hin- S ad egionen Ländliche Regionen Me opole Regiopolen, G oßs äd e Zen ale S äd e Mi els äd e, s äd ische Raum Mi els äd e, s äd ische Raum Kleins äd ische , dö liche Raum Kleins äd ische , dö liche Raum Tab. 2: Ein eilung de Raumka ego ien nach Regios a 7 Ein Ziel de desk ip i en Auswe ung is die Möglich- kei aus den he e ogenen An wo en homogene Mo- bili ä s ypen en wickeln zu können und somi die Un e schiede zwischen Pe sonen bezüglich de Inan- sp uchnahme de Mobili ä sp ämie he auszua bei en. Die Segmen ie ung e möglich die En wicklung on zielge ich e e In e en ionsmaßnahmen und Hand- lungsemp ehlungen in de Planungsp axis, die im kommunalen Mobili ä smanagemen eine en schei- dende Rolle spielen. Du ch die zielg uppenspezi ische Aus ich ung läss sich die E ek i i ä de Maßnahmen e höhen, da diese den Zielg uppen en sp echend ge- s al e we den können (Haus ein & Hunecke, 2013; Hunecke, 2015). In de Mobili ä s o schung haben sich ie Segmen ie ungsansä ze e ablie : geog aphische, soziodemog aphische, e hal ensbasie e und psycho- g aphische Ansä ze. Ich okussie e in de o liegenden A bei den psychog aphischen Ansa z, im konk e en die En wicklung eins ellungsbasie e Mobili ä s y- pen. Diese Ansa z s ü z sich au die inne psychischen Me kmale hinsich lich des Mobili ä s e hal ens eine Pe son. Wei e hin e gänze ich den Ansa z, um eine äumliche Va iable, Va iablen des ealisie en Mobili- ä s e hal ens (Ve keh smi elwahl, Wegezwecke) und soziodemog aphische Va iablen. Fü die Segmen ie- ung de Zielg uppen habe ich das Ve ah en de Clus- e analyse e wende . Um die Un e age nach den Rahmenbedingungen be- an wo en zu können, wu den die Va iablen au Kohä- enz übe p ü . Wei e hin wa mein Ziel de Analyse de Zusammenhänge zwischen den Va iablen, diejeni- gen he auszu inden, die ü die Clus e analyse ele an 31 sind. Das Signi ikanzni eau wu de au 0,05 es geleg . Demen sp echend habe ich angenommen, dass kein signi ikan e Zusammenhang bes eh (Nullhypo hese), wenn p ≥ .05 is . Es bes eh ein signi ikan e Zusam- menhang, wenn p < .05 is , dann wi d die Nullhypo he- se e wo en. De Zusammenhang wu de du ch das Ve ah en de Ko ela ion und de Kon ingenz nach- gewiesen. Basie end au Cle (2012) habe ich olgende Ve ah en ü die Analyse des Zusammenhangs genu z ( gl. S. 80): Skalie ung de Va iablen Ve ah en o dinal & o dinal Rangko ela ion nach Spea man o dinal & nominal nich dicho om C ame s V beide Va iablen dicho om C ame s V o dinal & nominal dicho om C ame s V Tab. 3: Übe sich Ko ela ions e ah en Wei e hin wu de die S ä ke des Zusammenhangs un e such . Das Vo zeichen gib die Rich ung (posi i ode nega i ) de Ko ela ion an. Bei de Kon ingenz we den nu posi i e We e ausgegeben. Die S ä ke de Ko ela ion sowie de Kon ingenz o ien ie sich an Raab-S eine & Benesch (2018, S. 145): 0 leich mi el hoch seh hoch 0,2 0,4 0,6 0,8 1 Die quali a i e Auswe ung wu de mi dem P og amm MAXQDA du chge üh . Als e s en Sch i habe ich das o ene Codie en e wende , um die „Da en und Phä- nomene in Beg i e zu assen“ (Flick, 2007, S. 388). Die da aus esul ie enden Codes habe ich geo dne und nach Obe - und Un e ka ego ien so ie . Die Ka ego i- sie ung is im Anhang da ges ell . 32 Soziodemog aphische Besch eibung Die S ichp obe weis einen hohen An eil an Teilnehme- innen au . Insgesam ühl en sich 60,4 % dem weibli- chen Geschlech zugehö ig, 37,1 % dem männlichen. 1 % de Be ag en haben di e s angegeben und 1,5 % woll en keine Angabe machen. Das Du chschni sal e lieg bei 35 Jah en, wobei das Minimum 18 Jah e und das Maximum 78 Jah e is . Die Al e sg uppe zwischen 25 und 34 Jah en is mi 34,2 % am s ä ks en in de S ichp obe e e en, wohingegen die G uppe de übe 65-jäh igen (3,5 %) sowie die G uppe de 35- bis 44-jäh- igen (8,4 %) am ge ings en au e en. 6 ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG 6.1 S ichp obenbesch eibung 18-24 29 % 34 % 9 % 17 % 8 % 4 % 25-34 35-44 45-54 55-64 ≥ 65 Abb. 5: Al e s e eilung de S ichp obe Die Be ag en sind am häu igs en in einem anges ell- en A bei s e häl nis (47,8 %). Die zwei g öß e G uppe se z sich aus den S udie enden und Auszubildenden zusammen (36,8 %). Am wenigs en e e en sind Ren ne *innen (4 %) und Selbs s ändige (4,5 %). Eine Pe son ha angegeben, dass sie a bei ssuchend is und eine Pe son, dass sie nich e we bs ä ig und nich a bei ssuchend is . 6,5 % de Be ag en haben als Be- schä igungss a us „Sons iges“ angegeben. Da un e allen o allem Mini-Jobs ode eine Kombina ion aus Anges ell en e häl nis und S udium. Ein Du chschni an Pe sonen p o Haushal kann du ch die Um age nich abgebilde we den, da die An wo - ka ego ien o gegeben wa en. Den g öß en An eil ha- ben Zweipe sonenhaushal e. Diese sind zu und 45 % in de S ichp obe e e en. Am zwei häu igs en kom- men Einpe sonenhaushal e (ca. 20 %) o . In D eipe - sonenhaushal en leben und 19 % de Be ag en und in Vie pe sonenhaushal en ca. 11 %. Die kleins e G uppe (4,5 %) besch eib Haushal e, die ün ode meh Pe - sonen au weisen. In de E hebung wu den Wohnge- meinscha en nich als ein Haushal gezähl . Das mona liche Ne oeinkommen alle e we bs ä igen Pe sonen im Haushal be äg im Du chschni und 5200 Eu o. Das Minimum lieg bei 160 Eu o und das Ma- ximum bei 11 0000. Die F age wa nich e p lich end auszu üllen, wodu ch 34 Pe sonen keine An wo an- gegeben haben (n = 167). Da und 17 % an gül igen An - wo en ehlen, wi d das Einkommen in de wei e üh- enden Auswe ung als Va iable nich be ücksich ig . Die S ichp obe se z sich aus und 62 % Pkw-Besi - ze *innen und und 38 % aus Pe sonen, die den Pkw im Haushal mi benu zen, zusammen. Unge äh jede ie e Pe son de S ichp obe kann sich o s ellen, den p i a en Pkw gegen eine Mobili ä sp ämie einzu au- schen (ca. 21 %. Ja-S immen/ca. 79 % Nein-S immen). Geog aphische Besch eibung Rund 88 % de Be ag en wohnen im s äd ischen Raum, 12 % im ländlichen Raum. In de S ichp obe konn en alle Raum ypologien (RegioS a 7) nachge- wiesen we den. Die Me opole is mi 46,5 % am s ä ks- en e e en. In de S ichp obe sind beispielsweise die S äd e Hambu g, Be lin, Düsseldo , S u ga und Köln o handen. Hambu g (ca. 30 %) und Be lin (10 %) machen den g öß en An eil in de Ka ego ie Me opo- le aus. In eine Regiopole/G oßs ad wohnen ca. 12 % de Be ag en und 4 % leben im kleins äd ischen dö - lichen Raum. Rund 30 % wohnen in eine Mi els ad im s äd ischen Raum, u. a. Lilien hal, Tel ow, Ve smold und Ma bach. Im Be eich des ländlichen Raums wu - de am häu igs en die Ka ego ie Kleins ad /dö liche Raum nachgewiesen (5,5 %). Dazu zählen Kommunen wie z. B. Bollings ed , Scheeßel und Os e bu g. Am ge- ings en in de S ichp obe e e en sind zen ale S äd- e im ländlichen Raum (1,5 %). Mi els äd e im ländli- chen Raum kommen zu 5 % o . In de Abbildung 6 is die deu schlandwei e äumliche Ve eilung abgebilde . 33 © 2021 Mapbox © OpenS ee Map Bla 4 Abb. 6: Räumliche Ve eilung de S ichp obe 34 Ve keh smi el im Haushal Im Du chschni besi zen die Be ag en 1,5 Pkw (keine Diens au os) und 2.6 Fah äde p o Haushal . Es wu de da übe hinaus de Besi z on (E-)Las en ah äde n, E-Bikes (25 km/h und 45 km/h) sowie sons igen Ve - keh smi el abge ag . Insgesam haben d ei Pe sonen angegeben, dass sie ein (E-)Las en ah ad besi zen. Insgesam 20 Pe sonen e ügen übe ein E-Bike bis zu eine Un e s ü zung on 25 km/h und 34 Pe sonen ha- ben den Besi z eines sons igen Ve keh smi els ange- geben. In diese Ka ego ie wi d alle dings nich e ass , um welches Ve keh smi el es sich handel . Anhand de o enen An wo möglichkei en in einem spä e en Abschni de Be agung wi d deu lich, dass da un e u. a. Mo o äde und Fah adanhänge gezähl we den. Das E-Bike bis zu eine Un e s ü zung on 45 km/h wi d in de wei e en Auswe ung nich be ach e , da keine Anzahl angegeben wu de. Knapp die Häl e de Be ag en (46 %) besi zen ein Abo icke des ÖPNV. Das Semes e icke /Ausbildungs icke i am häu igs en au (82 %). Da an schließ sich das Job icke ü ein Jah an (10 %). Rund 8 % besi zen ein selbs inanzie - es Abo icke mi eine Lau zei on mindes ens eine Woche. Eine Pe son e üg übe einen Schwe behin- de enausweis. 6.2 Auswe ung de Be agung Ve keh smi elwahl Insgesam wi d om Pkw am häu igs en Geb auch gemach , da keine Angaben gemach wo den sind, diesen nie zu nu zen. Zu und 75 % wi d de Pkw min- des ens wöchen lich genu z , ebenso häu ig gehen die be ag en Pe sonen zu Fuß. Das Fah ad wi d zu einem Vie el äglich genu z und zu und 30 % wöchen lich. Rund 40 % de Be ag en nu zen den ÖPNV mindes ens wöchen lich. Wei e hin zeig sich, dass das (E-)Las en- ah ad und das E-Bike zum G oß eil nich genu z we den. Es haben zwei Pe sonen angegeben, das (E-) Las en ah ad nich zu nu zen, obwohl eines im Haus- hal o handen wa . Teilweise haben Pe sonen ange- geben, ein (E-)Las en ah ad sel en zu nu zen, auch wenn keines im Haushal e ügba is . He o zuheben is die Nu zungshäu igkei des Ca sha ings. Rund 17 % de Pe sonen haben angegeben es sel en zu nu zen. In de olgenden Auswe ung we den das E-Bike, (E-) Las en ah ad und Ca sha ing au g und de ge ingen Nu zungshäu igkei nich wei e analysie , da du ch die ge inge An wo anzahl keine belas ba en Aussagen ge o en we den können. Pkw Ca sha ing ÖPNV Fah ad E-Bike (E-)Las en ah ad zu Fuß 20 % 0 % äglich bzw. as äglich 1-3 Tage in de Woche 1-3 Tage im Mona sel en nie 40 % 60 % 80 % 100 % Abb. 7: Ve keh smi elwahl 35 Raumka ego ie und Ve keh smi elwahl Zwischen de Raumka ego ie und de Pkw-Häu ig- kei bes eh ein mi els a ke Zusammenhang, de au dem 0,01 Ni eau signi ikan is ( = -0.402, p = < .001). Im Gegensa z dazu wu de bei de ÖPNV-Häu igkei ein mi els a ke Zusammenhang nachgewiesen, de au dem 0,01 Ni eau signi ikan is ( = 0.329, p = < .001). Die Raum ypologie ha jedoch keinen signi ikan en Zu- sammenhang mi de Nu zungshäu igkei des Fah ads (p = .501) und die In ensi ä des Zu ußgehens (p = .051). Pe sonen, die in eine Me opole ode in eine Regio- pole wohnen, nu zen den Pkw wenige als Pe sonen in ländlichen Regionen. Die Nu zung des Pkw als äg- liches Ve keh smi el sink , je s äd ische die Raumka- ego ie wi d. Die Nu zung des ÖPNV s eig mi zuneh- mende s äd ische Raumka ego ie. Abb. 8: Pkw-Nu zung un e schieden nach Raumka ego ien 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 0 % Me opole kleins äd ische , dö liche Raum Ve keh smi elwahl und soziodemog aphische Fak o en Du ch die Spea man Ko ela ion wu de zwischen de Al e sg uppe und de Ve keh smi elwahl kein signi- ikan e Zusammenhang nachgewiesen. Tendenziell nu zen die un e 35-Jäh igen den Pkw wenige als die übe 35-Jäh igen. Rund 46 % de un e 25-Jäh- igen nu z den ÖPNV mindes ens an 1 bis 3 Tagen in de Woche. Äqui alen zu de Pkw-Nu zung sink die Nu zungsin ensi ä des ÖPNV mi s eigendem Al e . Bezüglich de Nu zung des Fah ads gib es kaum Un- e schiede zwischen den Al e sg uppen, genauso wie beim Zu ußgehen. Die Ko ela ion e gab zwischen de Ve keh smi elwahl und de Al e sg uppe keinen signi- ikan en Zusammenhang. Fü as alle Haushal sg ößen is de Pkw das Ve - keh smi el ü die ägliche Mobili ä . Nu Zweipe - sonenhaushal e nu zen den Pkw zu 5 % häu ige wö- chen lich. Kumulie wi d de ÖPNV am meis en on Zwei- und Vie pe sonenhaushal en ü die äglichen Wege genu z (42 %). Hinsich lich de Nu zungsin en- si ä des Fah ads wa kein Un e schied zwischen den Haushal sg ößen e kennba . De Zusammenhang zwi- schen de Haushal sg öße und de Ve keh smi elwahl wa nich signi ikan . Zwischen dem Beschä igungss a us und de ÖPNV- Häu igkei konn e ein leich signi ikan e Zusam- menhang es ges ell we den (V = .224, p = .038). Rund 24 % de S udie enden und Auszubildenden nu zen den ÖPNV äglich, wohingegen as die Häl e de Fes anges ell en den ÖPNV sel en bis ga nich nu z . Demen sp echend sind 53 % de äglich Pkw-Nu zenden in einem Anges ell en e häl nis. In Bezug au die ande en Ve keh smi el ließ sich kein signi ikan e nachweisen. Ve bindung de Nu zungsin ensi ä e schiede- ne Ve keh smi el Anhand de E gebnisse wu de deu lich, dass die Pkw- Nu zung am häu igs en mi dem Fah ad und dem zu Fuß gehen kombinie wi d. 26 % de Pe sonen, die den Pkw äglich e wenden, gehen auch äglich zu Fuß. De Zusammenhang is leich au dem 0,01 Ni eau signi ikan ( = - .222, p = < .001). Je wenige Pe sonen das Au o nu zen, des o meh gehen sie zu Fuß. Nu 6 % de äglich Pkw-Nu zenden gaben an, den ÖPNV jeden Tag ü ih e Wege zu nu zen. Rund 32 % de wöchen lichen Au onu zenden sind auch wöchen lich mi dem ÖPNV un e wegs. Die ÖPNV Nu zung s eig mi sinkendem Pkw-Geb auch. Demen sp echend wu de ein s a ke signi ikan e Zusammenhang au dem 0,01 Ni eau nachgewiesen ( = -.484, p = < .001). Rund 7 % de Pe sonen, die äglich den Pkw nu zen, e wenden äglich das Fah ad. Jedoch s eig die ägliche Fah ad- nu zung au und 39 %, wenn Pe sonen den Pkw an 1 bis 3 Tagen in de Woche e wenden. Da aus olg , dass de Geb auch des Fah ads mi sinkende Häu ig- kei de Au onu zung s eig . Es wu de ein mi els a ke Zusammenhang au dem 0,01 Ni eau nachgewiesen ( = - .320, p = < .001). Abschließend is es zus ellen, dass die Pkw-Häu igkei in einem nega i en Zusam- menhang mi de Häu igkei de al e na i en Ve keh s- mi el s eh . äglich bzw. as äglich 1-3 Tage in de Woche 1-3 Tage im Mona sel en 36 Wegezwecke G undsä zlich we den alle Ve keh smi el und Fo - bewegungsa en im Ve gleich zu den ande en Wege- zwecken übe wiegend ü den F eizei e keh genu z . De Pkw und de ÖPNV we den am häu igs en ü den Weg zu A bei , Hochschule ode Ausbildungss elle e wende we den (zwischen 53 und 56 %). De hohe ÖPNV-An eil is da au zu ückzu üh en, dass und 67 % de Wege zu A bei /Hochschule/Ausbildungss elle on Pe sonen mi einem Abo icke zu ückgeleg we - den. Wei e hin wi d de ÖPNV ü sons ige p i a e E - ledigungen meh ach genu z . Fü die E ledigung de Einkäu e des äglichen Beda s und ü das Holen und B ingen on Pe sonen wi d de ÖPNV seh wenig e - wende und is demen sp echend ü diese Zwecke una ak i . Das Au o hingegen wi d ü alle Zwecke zu mindes ens 50 % genu z , was die MIV-A ini ä de S ichp obe un e maue . Zusä zlich sind die al e na- i en Ve keh smi el o angig ü den F eizei e keh a ak i . 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 % 90 % 100 % A bei /Hochschule/Ausbildungss elle Pkw Ca sha ing ÖPNV Fah ad E-Bike (E-)Las en ah ad Fuß ägliche E ledigungen ande e E ledigungen b ingen/holen on Pe sonen F eize Abb. 9: Übe sich de Wegezwecke nach Ve keh smi el (Meh achnennung) Bewe ung de Rad e keh sin as uk u Die Bewe ung de Rad e keh sin as uk u wu de anhand on d ei K i e ien analysie : • Siche hei (n = 191) • Bauliche Zus and (n = 191) • E eichba kei de All agsziele (n = 189) G undsä zlich sind die Be ag en mi de Rad e keh s- in as uk u an ih em Wohno ela i unzu ieden (M = 2.4). De bauliche Zus and de Radwege am Wohn- o wu de im Mi elwe mi 2,5 am schlech es en ein- geschä z . Da au olg die Bewe ung de Siche hei als ehe schlech (M = 2.4). Zu ieden sind die Be ag en mi de E eichba kei ih e All agsziele mi dem Fah ad (M = 2.1). Im Gegensa z zu de ehe schlech en Bewe ung de physischen Rahmenbedingungen de Rad e keh sin as uk u , ah en die Teilnehmenden ge ne mi dem Fah ad in ih em All ag (M = 1.8, n = 188). Demen sp echend wu de eine posi i e Eins ellung gegenübe dem Fah ad ah en nachgewiesen. Zwischen de Nu zungsin ensi ä des Fah ads/Pkw 37 und de Zu iedenhei die All agsziele mi dem Fah ad e eichen zu können, wu de ein signi ikan e Zusam- menhang es ges ell . De Zusammenhang zu Fah - adnu zung is mi els a k ( = .310, p = < .001) und zu Pkw-Nu zung leich mi els a k ( = - .287, p = < .001). Da aus olg , dass Pe sonen zu iedene sind, wenn das Fah ad häu ige genu z wi d. Umgekeh sind Pe so- nen, die das Au o häu ig nu zen, unzu iedene mi de E eichba kei de All agsziele. Wei e hin sind Pe so- nen, die häu ige zu Fuß gehen mi de E eichba kei de All agsziele zu iedene . Es konn e au dem 0,05 Ni eau ein leich signi ikan e Zusammenhang es ge- s ell we den ( = .165, p = .023). Ein wei e e Zusam- menhang konn e bezüglich de Eins ellung zum Fah - ad nachgewiesen we den. Je häu ige Pe sonen das Fah ad nu zen, des o posi i e is die Eins ellung dem Fah ad gegenübe ( = .639, p = < .001). Ebenso i dies au die Häu igkei des Zu ußgehens zu ( = .249, p = < .001). Im Gegensa z dazu haben Pe sonen eine nega i e e Eins ellung gegenübe dem Fah ad, wenn sie häu ige mi dem Au o ah en ( = - .154, p = .034). Bewe ung des ÖPNV Die Bewe ung des ÖPNV am Wohno wu de anhand on d ei K i e ien analysie : • Angebo squali ä (Tak ung, Be iebszei en, Linien) (n = 186) • Zu e lässigkei (n = 176) • E eichba kei de All agsziel (n = 183) G undsä zlich sind die Be ag en mi de gesam- en Angebo squali ä des ÖPNV-Ne zes zu ieden (M = 2.2). Die Zu e lässigkei und die E eichba kei wu den zu iedens ellend eingeschä z (M = 2.2) ebenso wie die Angebo squali ä als aus eichend eingeschä z wu de (M = 2.1). Im Gegensa z zu de Einschä zung, dass die Rahmenbedingungen des ÖPNV aus eichend sind, ah en die Be ag en in ih em All ag unge n mi dem ÖPNV (M = 2.7, n = 188). Da aus olg , dass die Teilnehmenden eine ehe nega i e Eins ellung gegenübe dem ÖPNV haben. In Bezug au die Ve keh smi elwahl wu de ein signi ikan e Zusammenhang mi de ÖPNV-Nu zungshäu igkei iden i izie . Je häu ige Pe sonen den ÖPNV nu zen, des o zu iedene sind sie mi de Angebo squali ä . Angebo s- quali ä Zu e lässig- kei E eichba - kei Ko ela ionsko- e izien .309 .165 .481 Signi ikanz (2-sei ig) < .001 .028 < .001 Tab. 4: Ko ela ion Eins ellung zum ÖPNV und Bewe ung de Angebo s- quali ä Zwischen de Eins ellung gegenübe dem ÖPNV und de Ve keh smi elwahl (Pkw, ÖPNV, zu Fuß) konn e ein signi ikan e Zusammenhang nachgewiesen we - den. Je häu ige Pe sonen den ÖPNV nu zen ( = .550, p = < .001) und zu Fuß gehen ( = .204, p = .005), des o liebe ah en sie im All ag mi dem ÖPNV. Im Gegensa z dazu haben Pe sonen eine nega i e Eins ellung dem ÖPNV gegenübe , wenn sie den Pkw häu ige e wen- den ( = -.320, p = < .001). Die Ko ela ion bezüglich des Fah ades e gab keinen signi ikan en Zusammenhang (p = .015). Bewe ung des Pkw Die Bewe ung de Nu zung des Pkw wu de anhand on d ei K i e ien analysie : • Ve zöge ungen au All agswegen (n = 184) • Pa kpla zangebo am Wohno (n = 200) • Pa kpla zangebo am Zielo (n = 194) Das e s e K i e ium wu de als nega i e Aussage o mu- lie (Au meinen All agswegen habe ich häu ig zei - liche Ve spä ungen.), wodu ch die An wo ka ego ien de Like -Skala ü diesen Fall umcodie wo den sind (1 = s imme übe haup nich zu, 2 = s imme eilweise nich zu, 3 = s imme eilweise zu, 4 = s imme oll und ganz zu). G undsä zlich sind die Be ag en endenziell zu ie- den mi de Angebo squali ä in Bezug au die Pkw- Nu zung (M = 2.3). Die All agswege de Be ag en sind eilweise du ch Ve zöge ungen gep äg (M = 2.4). Im gesam en wu de die Pa kpla zsi ua ion als gu einge- schä z , am Zielo (M = 2.3) wu de sie e was schlech e eingeschä z als am Wohno (M = 2.1). Im All ag ah en die Teilnehmenden ge n mi dem Au o (M = 2.2, n = 199) und haben olglich eine posi i e Eins ellung gegenübe dem eignen Au o. Zusä zlich is de Zusammenhang zwischen de Nu zungshäu igkei des Au os und de Zu iedenhei mi dem Angebo als signi ikan beleg wo den. 38 Pa ken Wohno Pa ken Ziele Zei liche Ve zöge ungen Ko ela ionsko- e izien .330 .212 .191 Signi ikanz (2-sei ig) < .001 .003 .009 Tab. 5: Ko ela ion Pkw-Häu igkei und Bewe ung Angebo squali ä Zwischen de Eins ellung gegenübe dem Pkw und de Ve keh smi elwahl konn e ein signi ikan e Zusam- menhang nachgewiesen we den. Je häu ige Pe sonen den Pkw nu zen, des o nega i e sind sie gegenübe dem ÖPNV, dem Fah ad und dem Zu ußgehen einge- s ell . Im Gegensa z dazu haben Pe sonen eine posi i- e Eins ellung, wenn sie den Pkw häu ige e wenden. Die E gebnisse de Ko ela ion sind in de Tabelle 6 da ges ell . Da übe hinaus wu den mi els zwei o ene F agen die G ünde ü die Nu zung und Nich nu zung de Ve keh smi el abge ag . Du ch die Codie ung is e - sich lich gewo den, dass die Be ag en o allem ins- umen elle und a ek i e Mo i e, die die Eins ellung gegenübe dem Ve keh smi el p ägen, als G ünde angegeben haben. Dies wu de ü alle Ve keh smi el es ges ell . Mo i e de Pkw-Nu zung Die Be ag en haben haup sächlich ins umen elle Mo- i e als Beg ündung ü die Pkw-Nu zung angegeben. Dazu zählen: E eichba kei und En e nung on Zie- len, Schnelligkei , Möglichkei de Mi nahme on Pe - sonen und Gegens änden und Fehlen eine a ak i en Al e na i e. Fü die Be ag en liegen iele Ziele nich in unmi elba e Nähe zum Wohno und können au - g und eines langen Fah weges nu mi dem Pkw e - eich we den. Demen sp echend is das Au o ü die Teilnehmenden die schnells e Möglichkei , um im All- ag mobil zu sein. Das Au o bie e ü einige Be ag e den Vo eil, dass Gegens ände unkomplizie anspo - ie we den können. Pkw-Häu igkei ÖPNV-Häu igkei Fah ad-Häu igkei Fuß-Häu igkei Ko ela ionskoe izien .504 - .378 - .314 - .224 Signi ikanz (2-sei ig) < .001 < .001 < .001 .001 Tab. 6: Ko ela ion „Ich ah e ge ne in meinem All ag mi dem Pkw“ und de Häu igkei ande e Ve keh smi el „PKW is ein ach lexible , o allem wenn ich ü einen F eizei aus lug ein paa Sachen mi nehmen möch e.“ Ein wei e e Fak o is die Unabhängigkei on We - e ein lüssen, weshalb einige Pe sonen den Pkw bei schlech em We e nu zen. Zusä zlich wi d die Siche - hei im Pkw höhe eingeschä z als bei ande en Ve - keh smi eln. In olge de ak uellen pandemiebeding- en Si ua ion nu zen Pe sonen das Au o au g und de ge ingen Ans eckungsge ah und de ehlenden Ve - p lich ung eine Maske zu agen. Auch wenn de Pkw ü iele Pe sonen die bes e Wahl ü die Mobili ä is , gaben einige Pe sonen G ünde an, den Pkw ö e s ehenzulassen. E s ens wi d de Zei - ak o angeb ach . Sobald Ve spä ungen au de Weg- s ecke du ch insbesonde e Baus ellen zu e wa en sind, wählen Pe sonen ein al e na i es Ve keh smi el. Zwei ens spiel die Pa kpla zsi ua ion am Zielo eine Rolle, wenn do Pa kgebüh en e hoben we den und/ ode die Pa kpla zsuche iel Zei in Ansp uch nimm , nu zen Pe sonen ehe den ÖPNV. D i ens nu zen Pe - sonen den Pkw wenige , um das Klima zu schü zen. Ein wei e e Vo eil des Pkw s ell die Unabhängigkei da . Pe sonen ühlen sich du ch den Pkw in ih e Mobi- li ä lexible . De Pkw kann zu jede Tageszei e wen- de we den und Pe sonen schä zen es, sich nich nach Tak zei en ich en zu müssen und haben demen sp e- chend die (zei liche) Kon olle übe ih e indi iduelle Mobili ä . „PKW – äh au die Sekunde, wenn ich es will.“ „Ich ah e ge n mi dem Au o, da man unab- hängig is , man ah en kann, wann man will und wohin man will ohne au Bus, Bahn, e c. zu wa en und gegebenen alls den Anschluss nich bekomm .“ Teilweise wu den a ek i e Mo i e als Beg ündung an- gegeben. Einige Pe sonen e binden mi de Nu zung des Pkw ein E lebnisge ühl und haben Spaß da an Au o zu ah en. Das Au o wi d als p i a e Raum gese- 39 hen, indem Pe sonen z. B. übe die Musik en scheiden können, es nich lau is und sich diesen nich mi an- de en Pe sonen eilen müssen. „Au o ah e ich, um meinen p i a en Raum zu ha- ben, besse e T anspo möglichkei und Kom o und bin o Schads o en geschü z e als beim Rad ah en.“ Mo i e ÖPNV-Nu zung Am häu igs en wu den on den Be ag en G ünde ge- nann , den ÖPNV nich zu benu zen. Als ins umen elles Mo i wi d die Weglänge und de dami einhe gehende hohe Zei au wand wiede hol angegeben. Im Ve gleich zum Pkw is de ÖPNV ü ie- le zei lich langsame . Wei e hin is auch hie die Wohnsi ua ion en schei- dend. Einige Pe sonen sind mi dem schlech ausge- bau en Nah e keh sne z an ih em Wohno unzu ie- den, da es eilweise keinen ÖPNV gib ode diese nu eine seh ge inge Tak ung ha . In Bezug au die Angebo squali ä bemängeln einige Pe sonen, dass es keine di ek en Ve bindungen gib . Ein wei e e Nach eil is das meh ache Ums eigen, da dadu ch Zei e lo en geh . Die E eichba kei de Ziele wi d posi i und nega i eingeschä z . Teilweise sind die Zielo e besse mi dem ÖPNV zu e eichen als mi dem Pkw. Dennoch geben die Be ag en haup säch- lich an, dass eine sei s die E eichba kei on Zielen schlech is und ande e sei s die nächs e Hal es elle nich in di ek e Umgebung is , weshalb de ÖPNV als Ve keh smi el una ak i wi d. „Das Bus und Bahn-Ne z is in meinem O nich aus eichend lächendeckend. Eine ußläu ige S ecke on 20 min zu nächs liegenden S a ion is mi Beso gungen zu wei .“ In Bezug au die mone ä en Kos en gehen die Meinun- gen bei den Be ag en auseinande . Einige emp inden die Ticke p eise des ÖPNV zu eue , wohingegen e - einzel Pe sonen angegeben haben, dass es aus inan- zielle Sich güns ige is , als mi dem Pkw zu ah en. „PKW: weil ö en liche Ve keh smi el iel zu eue und da ü nich kom o abel genug sind.“ „Es is p ak isch und inanziell, in meine Si u- a ion, sinn olle kein Au o zu ah en. Also ehe ÖPNV.“ Wei e hin nu zen Pe sonen den ÖPNV, wenn das eige- ne Au o nich zu Ve ügung s eh . Bezüglich de ak u- ellen pandemischen Si ua ion wi d de ÖPNV au g und des als e höh wah genommenen Ans eckungs isikos e mieden. Die Nu zung des ÖPNV wi d bei einigen Be ag en du ch das Pa kpla zangebo am Zielo be- ein luss , da die Pa kpla zsuche ausbleib und das Ziel schnelle e eich we den kann. Die wah genommene Unzu e lässigkei des ÖPNV is ein wei e es ins umen elles Mo i , weshalb de ÖPNV nich genu z wi d. Einige Pe sonen gaben an, dass sie bei Schienene sa z e keh ih e Ziele nich e eichen können und du ch zei liche Ve spä ungen nich pünk - lich ankommen. Pe sonen möch en die Kon olle übe ih Mobili ä s e hal en behal en und dami geh eine e lässliche Zei planung einhe , genauso wie die Mög- lichkei lexibel zu sein. Diese wi d du ch die Anpassung an Fah zei en als eingesch änk wah genommen. „Zug ah en ne , mache ich nich . Is mi zu un- lexibel und o zu spä .“ „Ö en liche Ve keh smi el sch änken einen in de pe sönlichen F eihei ein.“ Als posi i es a ek i es Mo i wi d angegeben, dass de ÖPNV zum en spann en un e wegs sein bei äg , da nebenbei ande e Dinge gemach we den können. Zu- sä zlich wi d de Weg als s ess eie wah genommen als mi dem Pkw. „De Weg zu A bei is wei und geh que du ch die S ad . Da is die Fah mi dem ÖPNV en - spann e .“ Im Gegensa z zum p i a en Pkw s ell de ÖPNV keinen p i a en Raum da . Demen sp echend wu de iel ach genann , den ÖPNV au g und de übe üll en Bahnen und Busse nich zu nu zen. Pe sonen ühlen sich da- du ch nich wohl und e binden ein nega i es Ge ühl mi dem ÖPNV. „Ich ah e seh unge n mi ö en lichen Ve keh s- mi eln, weil es mi zu eng und zu oll is .“ 46 Wah nehmung de Ve hal enskonsequenzen Die beiden G uppen un e scheiden sich du ch die Fak- o en de NAM seh deu lich. G undsä zlich weis die P o-G uppe eine höhe e Wah nehmung de Ve hal- enskonsequenzen au . Rund 62 % de G uppe s imm- en de Aussage „Mi de Nu zung des Pkws age ich zu Umwel belas ung an meinem Wohno bei“ oll und ganz zu. Wohingegen in de Con a-G uppe ca. 43 % de Aussage oll und ganz zus imm en. Dennoch wu de kein signi ikan e Zusammenhang nachgewie- sen (p = .159). P oblemwah nehmung Im Gegensa z zum Bewuss sein, wu de in Bezug au die allgemeine P oblemwah nehmung ein leich signi- ikan e Zusammenhang zu Mobili ä sp ämie es ge- s ell (V = .257, p = .004). Knapp 71 % de P o-G uppe haben eine s a ke P oblemwah nehmung, wohinge- gen in de Con a-G uppe 45 % den An eil de T eib- hausgase, de du ch den Au o e keh e u sach wi d, als e heblich einschä zen. Wei e hin gab es keine Pe - sonen in de P o-G uppe, die die Aussage „De Bei ag des wel wei en Au o e keh s zum Auss oß on klima- wi ksamen T eibhausgasen is e heblich“ olls ändig ablehn en. A ak i i ä de Angebo e Die meis en Be ag en (23 %) gaben an, die P ämie ü den Zuschuss zu eine Jah eska e ü den ÖPNV zu nu zen. Kumulie is jedoch die Sub en ion on einem Fah ad, einem E-Bike sowie (E-)Las en ah ad ü die be ag en Pe sonen am a ak i s en. Demen - sp echend eil en 54 % de Be ü wo enden die Mo- bili ä sp ämie au Angebo e des Rad e keh s au . Am una ak i s en is die Sub en ionie ung eines E-Bikes mi eine Un e s ü zung on bis zu 45 km/h (4 %) und de Zuschuss zu eine Mona ska e (8 %). Es is he o - zuheben, dass die Sub en ionie ung de Ca sha ing- Mi gliedscha ü 14 % de Be ag en in E wägung ge- zogen wu de. 20 % 18 % 4 % 13 % 8 % 23 % 14 % Fah ad E-Bike (bis 25 km/h) E-Bike (bis 45 km/h) (E-)Las en ah ad Mona ska e (ÖPNV) Jah eska e (ÖPNV) Ca sha ing- Mi gliedscha Abb. 15: Au eilung de Mobili ä sp ämie Fü das E-Bike mi eine Un e s ü zung on 45 km/h wähl en die Be ag en den g öß en Be ag, ge olg om E-Bike mi eine Un e s ü zung on 25 km/h. Den ge- ings en geldlichen Be ag ha e de Zuschuss zu Ca - sha ing-Mi gliedscha zu e zeichnen. Du chschni liche Be äge: • Fah ad: 640 Eu o • E-Bike (25 km/h): 1200 Eu o • E-Bike (45 km/h): 1420 Eu o • (E-)Las en ad: 1190 Eu o • Mona ska e: 610 Eu o • Jah eska e: 820 • Ca sha ing-Mi gliedscha : 520 Eu o 47 G ünde den Pkw nich abzugeben Die G ünde sich nich o s ellen zu können, den p i a- en Pkw abzugeben, sind as iden isch zu den be ei s besch iebenen Mo i en, den Pkw zu nu zen. Die Be- ag en schä zen die Vo eile, die mi de Nu zung ein- he gehen und sind deshalb nich be ei au das Au o zu e zich en. Einige be ag e Pe sonen gaben an, dass sie au g und de Wohnsi ua ion, o angig au dem Land, au den Pkw angewiesen sind. Es gib ü sie keine p ak ikable Al e na i e, um insbesonde e den Weg zu A bei zu- ückzulegen. Dami einhe gehend wu den häu ig die wei en En e nungen zu den Zielo en als G ünde an- geb ach , den Pkw nich abgeben zu wollen. „Fü iele Wege benö ig man hie einen PKW, da sie o seh wei sind.“ „Weil ich mein Au o b auche. Ich lebe au dem Land und nich in eine S ad .“ Das Au o bie e ü die Be ag en den Vo eil, dass Pe - sonen, o allem Kinde , und schwe anspo ie ba e Gegens ände unkomplizie mi genommen we den können. Diese G ünde besch änken sich eilweise au gelegen liche Ak i i ä en. Da an wi d deu lich, dass Pe sonen ein Ge ühl de Siche hei mi dem Besi z eines Au os e binden, da dieses ü E en uali ä en ge- nu z we den kann. „Fü die g öße en Aus lugs ah en mi Kinde n, ü den U laub, ü das Fah en zu Familien eie n o. ä. is das Au o mi 2 kleinen Kinde n ein ach wei e hin zu p ak isch.“ „Fü den No all is es gu ein Au o zu haben, alls man zum Beispiel schnell zum K ankenhaus muss.“ Wei e hin gib es e schiedene pe sönliche G ün- de. Beispielsweise haben mobili ä seingesch änk e Pe sonen an de Um age eilgenommen. Fü diese G uppe is es au g und ih e pe sönlichen Si ua ion nich möglich ein ande es Ve keh smi el zu nu zen. Ein wei e e G und is die ehlende Be ei scha sich umwel e äglich o zubewegen. Im Gegensa z dazu ha eine Pe son angegeben, be ei s ein E-Au o zu besi zen und demen sp echend umwel e äglich mobil zu sein. An einigen Aussagen is deu lich gewo den, dass sich Pe sonen das ägliche Leben ohne Au o nich o s el- len können, da es gewisse Vo eile bie e , die aus ih e Sich mi ande en Ve keh smi eln nich e üll we den können. Da an is e kennba , dass In o ma ionen eh- len, die Al e na i en a ak i e machen können und Hemmnisse abbauen. „Fü iele ägliche Dinge b auch man ein Au o, Einkau en mi Ge änkekis en is mi dem Au o e heblich besse als mi einem Fah ad […].“ Einige Pe sonen haben au das Beispiel (Tausch gegen ein E-Bike in Pa is) in dem Vo s ellungs ex zu Mobili- ä sp ämie eagie und me k en an, dass die all ägli- chen Wege mi einem E-Bike nich zu bewäl igen und gewisse länge e S ecken, beispielsweise zu Bekann- en und de Familie, zu wei ü ein E-Bike seien. Die angegebene P ämie on 2500 Eu o is ü einige Pe sonen una ak i , da die Höhe nich den We des eigenen Pkw e eich und somi mi de Abgabe ein i- nanzielle Ve lus gemach we den wü de. Wei e hin sieh eine Pe son die P ämie als zu nied ig an, um Fol- gekos en, die du ch die Abgabe des Au os en s ehen, zu decken. „Was b ingen mi 2500 Eu o, wenn ich da ü ü jede S ecke, die nich mi dem Fah ad e eich- ba is , einen Mie wagen mie en muss?“ Nich nu de mone ä e We des Pkws is ü die Be- ag en ein G und diesen zu behal en, auch de emo- ionale We spiel ü einige Pe sonen eine Rolle. De Pkw wi d mi einem F eihei sge ühl e bunden und s ell ein Luxusobjek da . „Weil Au o ah en ein gewisse Luxus is und 2500 Eu o in keinem Ve häl nis dazu s eh .“ „Auch wenn ich nich iel ah e, ich mag mein Au o. Es is ein eue Ge äh e sei ielen Jah en. Ich p lege es und e binde eine Geschich e mi ihm. Die Vo s ellung mein Au o zu e sch o en, um Geld ü ande e Ve keh smi el zu haben ge äll mi dahe nich . I gendwie is mein Au o dann doch ein kleines S ück F eihei , dass ich nich öllig au geben möch e, es is E inne ung, p ak ische Hel e und ein pe sönliche (mobile ) Raum, den ich schä ze.“ 48 Wei e hin ühlen sich einige Be ag e du ch die Abgabe des Pkw in ih e Lebensquali ä besch änk . Das Be- dü nis nach lexible und kom o able Mobili ä kann aus ih e Sich nu mi einem Pkw e üll we den. „Weil es meinen All ag seh iel schwie ige und unbequeme machen wü de.“ „Ein Au o bie e meh Vo eile und e höh meine Lebensquali ä .“ Abschließend wu de K i ik an dem Konzep de Mo- bili ä sp ämie geäuße . Eine Pe son nahm an, dass dadu ch keine Ve hal ensände ung e eich we den kann, da „Mi nahmee ek e“ en s ehen können. Dies bezieh sich beispielsweise au olgendes Szena io: „Es is be ei s geplan , den Pkw zu e kau en und einen neuen zu kau en. De al e Pkw wi d abgegeben und dabei on de P ämie p o i ie . Spä e wi d ein neu- es Au o gekau .“ Des Wei e en sei das Konzep nich du chdach und wü de somi keinen An eiz da s ellen. Eine genaue e Beg ündung de Aussagen wu de nich o genommen. Bedingungen und al e na i e Angebo e, um den Pkw abzugeben Zum Abschluss de Um age wu den die Pe sonen de Con a-G uppe nach Bedingungen ge ag , un e de- nen sie be ei wä en, au den Pkw zu e zich en und die gesam e S ichp obe konn e Aussagen zu wei e en a ak i en Angebo en e en. Die An wo en au die beiden F agen sind hema isch gleichwe ig, weshalb sie zusammenge ass da ges ell we den. Wie die Nu zungsg ünde be ei s e mu en ließen, is ü den G oß eil de Be ag en de Ausbau des ÖPNV- Ne zes essenziell, um au den Pkw e zich en zu kön- nen. Dazu zählen eine besse e Tak ung, eine höhe e Liniendich e und eine besse e sowie schnelle e Ve - bindung zwischen Wohn- und Zielo en. De ÖPNV soll demen sp echend die ähnlichen bis gleiche Vo eile bie en, wie ein p i a e Pkw. „Wenn die ÖPNV-Fah zei annähe nd die ak uelle Fah zei mi dem PKW e eichen wü de.“ „Wenn ich in wenige als 5 Minu en nach Buchung GARANTIERT on einem ö en lichen Ve keh smi - el abgehol we de und an ein Ziel meine Wahl geb ach we de.“ Die Ve besse ung des Radwegene zes du ch die Ge- s al ung on siche en Radwegen und besse e Abs ell- möglichkei en ü Fah äde sind Angebo e, die das Fah ad als Ve keh smi el a ak i e machen. „Die In as uk u (Radwege e c.) is so gu , dass es ein ach (in as allen Fällen) keinen Sinn meh mach , Au o zu ah en. Mi dem Fah ad is man schnelle und kann seine Ziele auch kom o able e eichen.“ Eine wei e e Bedingung is de Ausbau des Ca sha- ing-Angebo s, o allem in ländlichen Gebie en. Das Angebo is am a ak i s en, wenn es möglichs kos- engüns ig im Gegensa z zum eigenen Pkw, lexibel nu zba und jede zei e ügba is . „Wenn güns ige Ca sha ingau os sich bei uns in de Vo s ad bei mi o de Tü imme e ügba wä en. Ansons en nich .“ „Wenn Familien a ak i e Ca -Sha ing Angebo e gemach we den!“ Von einigen Be ag en wu den geog aphische Fak o en angegeben, z. B. de Umzug in eine innens ad nahe Lage und die Ve ände ung des A bei so es, die o al- lem den Fokus au ge ingen Wegdis anzen legen. Die Mobili ä sp ämie okussie nich den Ein ausch des Pkw gegen eine al e na i e An iebs o m, sonde n den Ums ieg au ande e Ve keh smi el. Dies wu de im Ein üh ungs ex de Mobili ä sp ämie deu lich ge- mach , dennoch können sich Pe sonen nu o s ellen, ih en Pkw gegen ein E-Au o einzu auschen. „Wenn mein Au o wenige als 2500 € und ich mi mi de P ämie ein neues E-Au o inanzie en könn e. Ansons en wü de ich mein Pkw niemals abgeben.“ Wei e hin wu de deu lich, dass sich meh e e Pe sonen un e keinen Ums änden o s ellen können, den eige- nen Pkw abzugeben. 49 Äqui alen zu hema ischen Fokussie ung de o lie- genden A bei , ha ein G oß eil de Be ag en angege- ben, dass ein kos engüns ige ÖPNV eine Bedingung da s ell , um au den Pkw e zich en zu können. Zu- sä zlich äuße en einige Pe sonen, dass die Ticke - p eise ü den Fe n e keh güns ige ges al e we den müss en, dami de Pkw ü gelegen liche Ak i i ä en, wie in den U laub ah en, nich meh no wendig wä e. „Kos enlose Nah e keh mi gu e s ö ungs eie Tak ung, wie es be ei s Modelle schon in ande en Lände n gib .“ „Hohe Zuschuss ü Mona ska e im ÖPNV.“ Zusammen assend is du ch die quali a i e Auswe - ung e sich lich gewo den, dass de Pkw ü den G oß- eil de Be ag en meh als ein eines Ve keh smi el is . Das Bedü nis nach selbs bes imm em Handeln kann du ch den Pkw ges ill we den, da e Flexibili ä , Kom o und Unabhängigkei bie e . De ÖPNV kann aus Sich de Be ag en diese Vo eile nich bie en. 50 Du ch die o he gehende Auswe ung und die Analy- se de Zusammenhänge un e den Va iablen ha sich gezeig , dass die soziodemog aphischen Ansä ze nich ü die Clus e analyse geeigne sind. Ebenso gib es zwischen den Ve keh smi eln und de Bewe ung de Angebo squali ä keinen einhei lichen signi ikan- en Zusammenhang, weshalb diese Va iablen aus- geschlossen wo den sind. Die Raum ypologie wi d als Fak o zu Klassi izie ung be ücksich ig , weil ein signi ikan e Zusammenhang du ch die Auswe ung bewiesen wu de. Alle dings wu de zu Segmen ie- ung die RegioS a 2 Ebene e wende (S ad /Land), um eine zu klein eilige Ve eilung zu e meiden. Nach de Segmen ie ung wu de du ch den Mi elwe de äumliche Cha ak e au RegioS a 7 Ebene e mi el . In Bezug au die e hal ensbasie en Fak o en wu den die Nu zungshäu igkei en olgende Ve keh smi el einbezogen: Pkw, ÖPNV, Fah ad und Zu ußgehen. Die ande en Ve keh smi el wu den au g und de ge ingen Nu zungsin ensi ä nich be ücksich ig . Die Wege- zwecke und die Abw ackp ämie wu den au g und de dicho omen Ausp ägung nich ü die Clus e analyse e wende . Als einzige psychog aphische Va iable ha - e die Wah nehmung de Ve hal enskonsequenzen in Bezug au die Ve keh smi el keinen signi ikan en Zu- sammenhang. Da alle dings ein Zusammenhang mi de pe sönlichen No m es ges ell wo den is , wi d diese Va iable e wende . Die es lichen psychog a- phischen Va iablen wu den au g und des signi ikan- en Zusammenhangs zu de Ve keh smi elwahl in die Analyse einbezogen. Demen sp echend wu de die S ichp obe du ch olgen- de Va iablen segmen ie : 6.4 Clus e analyse Zue s wu de eine hie a chische Clus e analyse nach dem Wa d-Ve ah en du chge üh , da die Anzahl de Clus e du ch die Analyse e kann we den soll en. Aus dem Sc ee-Plo wu de die Ein eilung nach ün Clus- e n abgelesen. Die inale Klassi izie ung und Validie- ung e olg en du ch die K-Means-Analyse. Du ch diese Analyse wu den alle 201 An wo en wie olgend au ge- eil : Anzahl de Fälle in jedem Clus e Clus e 1 32 2 74 3 26 4 25 5 44 Gesam 201 Diese Vo gehensweise emp ehlen Bo z & Schus e (2010), da sich das Ve ah en in de P axis du chgese z ha . Nach de Clus e analyse wu den die G uppen hinsich lich de Häu igkei en de ausgeschlossenen Va iablen un e such , um eine Tendenz abbilden zu können und die Zielg uppen ie e gehende zu cha ak- e isie en. Ve hal ensbasie e Va iablen Räumliche Va iable Psychog aphische Va iablen Pkw-Häu igkei Raum ypologie (RegioS a 2) Eins ellung (TPB) ÖPNV-Häu igkei wah genommene Ve hal enskon olle (TPB) Fah ad-Häu igkei pe sönliche No m (NAM) Häu igkei Zu ußgehen P oblemwah nehmung (NAM) Wah nehmung de Ve hal enskonse- quenzen (NAM) Tab. 9: Zuo dnung de ele an en Va iablen de Clus e analyse 51 Clus e 1 „Die mul imodal Konse a i en“ De Wohno de mul imodal Konse a i en ha s äd- ischen Cha ak e und gleich eine Regiopole. Das Du chschni sal e lieg bei 32 Jah en, wobei die Al- e sg uppe de übe 35-Jäh igen den kleins en An- eil ausmach (ca. 19 %). Die G uppe nu z alle Ve - keh smi el und Fo bewegungsa en egelmäßig, du chschni lich wöchen lich. Lediglich de Pkw wi d ge ing ügig häu ige e wende . In Bezug au die psy- chog aphischen Fak o en ha die G uppe eine posi i- e Eins ellung gegenübe dem Pkw und diese s ell ü sie die bes e Wahl da , um im All ag mobil zu sein. De Ve zich au die Pkw-Nu zung äll den mul imodal Konse a i en ela i schwe , da diese ü alle Wege- zwecke e wende wi d, haup sächlich ü ägliche Ak i i ä en, wie de Weg zu A bei /Hochschule/Aus- bildungss elle und das E ledigen on Einkäu en. Das Fah ad und de ÖPNV we den am häu igs en ü den F eizei e keh genu z . Die G uppe ühl sich au g und ih e pe sönlichen We e nich dazu e p lich e , den Pkw wenige zu nu zen, sind sich abe den umwel be- zogenen P oblemen de Nu zung bewuss . Die G uppe be inde sich endenziell in de p edecisional s age de SSBC. Au g und de A ini ä zum Pkw können sich die mul imodalen Konse a i en nich o s ellen, den Pkw gegen eine Mobili ä sp ämie einzu auschen. Clus e 2 „Die umwel bewuss en Mobilen“ Diese G uppe ha den g öß en An eil an de S ichp obe (37 %, n = 74). De Wohno ha s äd ischen Cha ak e und gleich eine Me opole. Im Du chschni sind die umwel bewuss en Mobilen 33 Jah e al , wobei die Al- e sg uppen de übe 55-Jäh igen den ge ings en An- eil ha (9 %). Das Haup e keh smi el is das Fah - ad, ge olg om Zu ußgehen. Das Au o und de ÖPNV we den maximal an einigen Tagen im Mona genu z . Demen sp echend is de Pkw ü die umwel bewuss- en Mobilen eine schlech e Wahl, um im All ag mobil zu sein. Sie e binden mi de Nu zung eine nega i e Ein- s ellung. Demen sp echend äll es de G uppe leich au den Pkw zu e zich en, da diese ü ägliche Wege nich das Haup e keh smi el da s ell . Das Au o wi d am häu igs en ü den F eizei e keh e wende , wo- hingegen das Fah ad haup sächlich ü die Einkäu e des äglichen Beda s, ü den Weg zu A bei /Hoch- schule/Ausbildungss elle und ü ande e p i a e E le- digungen genu z wi d. Au g und ih e pe sönlichen No m ühlen sich die umwel bewuss en Mobilen dazu e p lich e , das Au o so wenig wie möglich zu benu - zen. Die pe sönliche No m is umwel eundlich o ien- ie , da sie die umwel belas enden Auswi kungen als hoch einschä zen und sich de Konsequenzen de eigenen Pkw-Nu zung bewuss sind. Nach de SSBC be inde sich die Meh hei de G uppe in de pos ac io- nal s age. Au g und de ge inge en A ini ä zum Au o und des umwel bewuss en Mobili ä s e hal ens neig die G uppe dazu gegenübe de Mobili ä sp ämie o en zu sein und kann sich o s ellen, den p i a en Pkw ab- zugeben. Clus e 3: „Die übe zeug en MIV-A inen“ Du ch die Clus e analyse wu den diese G uppe 26 Pe - sonen zuge eil . De Wohno ha s äd ischen Cha ak- e und gleich eine Mi els ad . Im Du chschni sind die Pe sonen 44 Jah e al . Das Au o is das Haup e - keh smi el und wi d äglich genu z . De ÖPNV und das Fah ad we den sel en ü die Mobili ä e wende . Zusä zlich gehen die übe zeug en MIV-A inen auch sel en zu Fuß. De Pkw wi d ü alle Wegezwecke in ei- nem seh hohen Maß e wende . Au g und de äglich wiede keh enden Ak i i ä en, wie de Weg zu A bei / Hochschule/Ausbildungss elle und de E ledigung on Einkäu en, is das Au o ah en ü diese G uppe eine eingeschli ene Gewohnhei . Da übe hinaus haben sie eine seh posi i e Eins ellung gegenübe dem Au o, da dieses ü die G uppe die bes e Wahl de Fo bewegung da s ell . Somi äll es den übe zeug en MIV-A inen schwe au diese Fo m de Mobili ä zu e zich en. Dennoch bes eh ein Bewuss sein übe die nega i en Umwel auswi kungen de Pkw-Nu zung. Im Gegen- sa z dazu, ühl sich die G uppe du ch die pe sönliche No m nich e p lich e die Nu zung zu eduzie en. Deswegen be inde sich de G oß eil in de p edecisio- nal s age ohne Ve hal ensabsich nach de SSBC und sind nich be ei dazu, den Pkw gegen eine Mobili ä s- p ämie einzu auschen. 52 Clus e 4 „Die ÖPNV-Mobilen“ Die ÖPNV-Mobilen wohnen in eine Umgebung, die s äd ischen Cha ak e ha und eine Me opole gleich . Die ÖPNV-Mobilen sind die jüngs e G uppe, da de Al- e sdu chschni bei 28 Jah en lieg . De ÖPNV is das Haup e keh smi el und wi d an meh e en Tagen un- e de Woche ü die Mobili ä genu z . Die Pe sonen gehen am zwei häu igs en zu Fuß. Das Au o wi d am häu igs en mona lich e wende und das Fah ad am sel ens en. Die äglichen Wege zu A bei /Hochschule/ Ausbildungss elle we den mi dem ÖPNV zu ückgeleg . De Pkw wi d haup sächlich zum Einkau en und ü an- de e p i a e E ledigungen genu z , das Fah ad übe - wiegend ü den F eizei e keh . In Bezug au den Pkw haben die ÖPNV-Mobilen eine nega i e Eins ellung, da diese nich die bes e Wahl ü die ägliche Mobili ä da s ell . Wei e hin äll es ihnen leich den Pkw wenig zu nu zen und ühlen sich au g und ih e pe sönlichen No m dazu e p lich e , diesen ü die Bewäl igung de All agswege zu e meiden. Ih e Wah nehmung de Ve - hal enskonsequenzen bezüglich de Pkw-Nu zung is ge inge ausgep äg als die allgemeine P oblemwah - nehmung in Bezug au die nega i en Auswi kungen de Au onu zung. Dennoch haben die ÖPNV-Mobilen eine g undlegende umwel bewuss e Eins ellung. Die G up- pe be inde sich g öß en eils in de pos ac ional s age de SSBC, is abe wenige be ei da ü , den Pkw gegen eine Mobili ä sp ämie einzu auschen. Clus e 5 „Die ge angenen MIV-A inen“ Die ün e G uppe s ell die zwei g öß e in de S ich- p obe da (22 %, n = 44). De Wohno ha s äd ischen Cha ak e und gleich eine dö lichen Mi els ad . Im Du chschni sind die Pe sonen 41 Jah e al . Das Au o is das Haup e keh smi el und wi d äglich genu z . Die ge angenen MIV-A inen gehen wöchen lich zu Fuß, nu zen das Fah ad gelegen lich und den ÖPNV sel en. De Pkw wi d ü alle Wegezwecke im seh hohen Maße e wende , am häu igs en ü den Weg zu A bei / Hochschule/Ausbildungss elle. Ande e ägliche Wege, wie un e ande em einkau en gehen ode ande e p i- a e E ledigungen, we den häu ig zu Fuß gemach . Fü den F eizei e keh we den de ÖPNV und das Fah ad gelegen lich genu z . Die ge angenen MIV-A inen ha- ben eine seh posi i e Eins ellung zum Pkw und es äll ihnen seh schwe diesen wenige zu nu zen. Dies wi d beein luss du ch die Raumka ego ie, die endenziell dö lich gep äg is . Sie ühlen sich du ch ih e pe sön- liche No m nich dazu e p lich e , den Pkw wenige zu e wenden. T o zdem bes eh ein Bewuss sein übe die nega i en Umwel auswi kungen de Pkw-Nu zung und sie haben eine umwel bewuss e Eins ellung. De G oß eil be inde sich in de p edecisional Phase de SSBC und können sich übe haup nich o s ellen, den p i a en Pkw gegen die Mobili ä sp ämie einzu au- schen. 6.5 Zusammen assung de zen alen E kenn nisse E klä ung des Mobili ä s e hal ens du ch äum- liche und soziodemog aphische Fak o en De äumliche Fak o de Raum ypologie is eben alls ein gu e P ädik o ü die Nu zungshäu igkei des Au os und des ÖPNV. Je ländliche die Raumka ego- ie wi d, des o häu ige e wenden Pe sonen den p i- a en Pkw ü die Mobili ä . En gegense z dazu wi d de ÖPNV wenige genu z , wenn die Raumka ego ie dö liche gep äg is . Pe sonen, die in eine Me opole wohnen, nu zen den ÖPNV ö e und den Pkw enden- ziell wenige , als Pe sonen, die in den ande en Raum- ka ego ien wohnen. Die e ass en soziodemog aphi- schen Me kmale (Al e , Geschlech , Haushal sg öße und Beschä igungss a us) sind nich geeigne , um das indi iduelle Mobili ä s e hal en zu e klä en, da kein si- gni ikan e Zusammenhang es ges ell wo den is . E klä ung des Mobili ä s e hal ens du ch psy- chog aphische Fak o en Du ch die Auswe ung is e kennba gewo den, dass die e hal ensbasie en Fak o en den s ä ks en Zu- sammenhang mi dem indi iduellen Mobili ä s e hal- en au weisen. Anhand de gewähl en Me kmale is es möglich die Nu zungshäu igkei de e schiedenen Ve keh smi el zu e klä en. Die Me kmale de TPB wei- sen den s ä ks en Zusammenhang au . Insbesonde e die wah genommene Ve hal enskon olle (pe cei ed baha iou con ol) ha eine s a ke Aussagek a be- züglich de Nu zungshäu igkei de e schiedenen Ve keh smi el. Je schwe e es Pe sonen äll au den p i a en Pkw ü die Mobili ä zu e zich en, des o häu- ige nu zen sie diesen. Vice e sa nu zen Pe sonen den ÖPNV und das Fah ad häu ige , wenn de Ve zich au 53 den Pkw als mühelos wah genommen wi d. Die Me kmale de NAM s ehen ebenso in eine Wechsel- beziehung mi de Ve keh smi elwahl. Die pe sönliche No m is de aussagek ä igs e P ädik o ü die Häu- igkei de Ve keh smi elwahl, da alle Ve keh smi el in einem signi ikan en Zusammenhang dazu s ehen. Je s ä ke die pe sönliche No m ausgep äg is , des o meh ühlen sich Pe sonen dazu e p lich e den Pkw wenige zu e wenden. Demen sp echend benu zen die Pe sonen die al e na i en Ve keh smi el häu ige . Die P oblemwah nehmung (awa eness o need) spiel ebenso eine Rolle, jedoch bes eh de s ä ks e signi i- kan e Zusammenhang in Bezug au die Au onu zung. Je s ä ke Pe sonen die Auswi kungen de wel wei en Au onu zung au die Umwel als nega i einschä zen, des o wenige wi d de p i a e Pkw genu z . Rahmenbedingungen ü die Inansp uchnahme de Mobili ä sp ämie Iden isch zu den Ein luss ak o en au das Mobili ä s- e hal en s ellen die soziodemog aphischen Me kmale keine Rahmenbedingung ü die Be ei scha , den Pkw gegen die Mobili ä sp ämie einzu auschen da . Ob- wohl kein signi ikan e Zusammenhang zwischen de Raumka ego ie und de Mobili ä sp ämie es ges ell we den konn e, is au g und de Häu igkei e kennba , dass die s äd ische Raumka ego ie eine Rahmenbe- dingung da s ell . Die p ägnan es en Rahmenbedingungen sind die Ve - keh smi elwahl und die psychog aphischen Fak o en. Es is deu lich e kennba , dass die Pe sonen, die sich ü die Mobili ä sp ämie en schieden haben, den Pkw nich als Haup e keh smi el nu zen, sonde n mul i- modal mobil sind. De ÖPNV wi d am häu igs en wö- chen lich ü die All agswege e wende , wohingegen de Pkw mona lich ü die Fo bewegung genu z wi d. Äqui alen dazu haben die Wegezwecke, die mi dem Pkw e bunden sind, Gelegenhei scha ak e und die Wegezwecke des ÖPNV einen e gleichsweise höhe en egelmäßigen Cha ak e . Die Eins ellung gegenübe de Pkw-Nu zung is die geeigne s e inne psycholo- gische Rahmenbedingung, um die Inansp uchnahme de Mobili ä sp ämie zu e klä en. Ebenso s ell die wah genommene Ve hal enskon olle einen wei e en Fak o da , da es Pe sonen be ei s leich äll au den Pkw zu e zich en. Eine ökologisch o ien ie e pe sön- liche No m und dami einhe gehend eine s a ke P o- blemwah nehmung üh dazu, dass Pe sonen be ei sind, den p i a en Pkw einzu auschen. Reichen inanzielle An eize zu Ve ände ung des Mobili ä s e hal ens aus? Eine sei s is in Bezug au die S ichp obe he o zu- heben, dass sich 42 Pe son ü die Mobili ä sp ämie en schieden haben. Demen sp echend is die Mobili- ä sp ämie ü einige aus eichend gewesen, um das Mobili ä s e hal en zu e ände n. Da übe hinaus be- si zen 31 Pe sonen de P o-G uppe nu einen Pkw im Haushal , wodu ch die Abgabe des Pkw den Kuckucks- E ek au lösen kann, de eine Ba ie e in de Ve ände- ung des Mobili ä s e hal ens da s ell . Ande e sei s gaben iele Pe sonen als Beg ündung an, dass sie sich un e keinen Ums änden o s ellen kön- nen, au den p i a en Pkw zu e zich en. In olgedessen is die P ämie nich aus eichend, um das Mobili ä s e - hal en zu e ände n. Dennoch wu de e kennba , dass ande e inanzielle An eize a ak i sind, um au den Pkw zu e zich en. Dazu zähl o allem die Ve güns- igung des ÖPNV sowie eine P ämie, die dem We des ak uellen Au os en sp äche. Du ch die Auswe ung ha sich gezeig , dass die Be ü - wo ung de P ämie mi den inne en psychologischen Fak o en zusammenhäng . Wenn Pe sonen be ei s das Ve hal ensziel „den Pkw so wenig wie möglich zu nu zen“ in e nalisie haben und es ak i e olgen, dann sind diese auch be ei dazu die Bedingung de Pkw-Abgabe zu e üllen. Demen sp echend kann die Mobili ä sp ämie als si ua i e An eiz, de die inne en Mo i e in de in eg ie en Regula ion igge , in e - p e ie we den. Dadu ch ha die Mobili ä sp ämie den Vo eil, dass sie das Bedü nis nach selbs bes imm em Handeln nich un e g äb . 54 Ges al ung des F agebogens G undsä zlich ha meine Ges al ung des F agebogens dazu beige agen, dass ich aussagek ä ige An wo en gene ie en konn e. Dennoch gab es einige Ve besse- ungss ellen, die ich im olgenden disku ie e. Du ch die Ko ela ion zwischen de P oblemwah - nehmung, de Wah nehmung de Ve hal enskon- sequenzen und de pe sönlichen No m, konn e ich nachweisen, dass sich die pe sönliche No m als um- wel bewuss cha ak e isie en läss . Um jedoch eine konk e e Aussage diesbezüglich machen zu können, muss de F agebogen du ch die Ab age de Selbs - wah nehmung e gänz we den. Demen sp echend is das Ein ügen eine neuen Va iablen, du ch die sich Pe sonen in Bezug au die Umwel -No m einschä zen, une lässlich. Es kann beispielsweise gep ü we den, in welche S ä ke Pe sonen ih e Lebensweise am Klima- schu z o ien ie en ode ob sie glauben, dass sie sich aus eichend ü den Klimaschu z einse zen. Im Gegensa z zu meine gewähl en Skalie ung, haben nume ische Skalen den Vo eil, dass in de Auswe ung keine Umwandlung bezüglich de S ä ke o genom- men we den muss. Wei e hin ha e ich mich ü eine ie dimensionale Like -Skala en schieden, die die Aussagek a de E gebnisse zwa nich deu lich ein- gesch änk ha , da gewisse Zusammenhänge du ch die Ko ela ion bewiesen wo den sind, dennoch können Pe sonen bezogen au ein Eins ellungsobjek (Pkw) auch neu al einges ell sein. In de E assung on psy- chog aphischen Me kmalen geh es nich , um die pe - sönliche Meinung eine Aussage gegenübe , sonde n um inne psychologische P ozesse. Demen sp echend is die Ausp ägung neu al nich mi Meinungslosigkei gleichzuse zen. Bei de Fo mulie ung de F agen habe ich da au ge- ach e diese neu al zu o mulie en. Rückblickend is mi dies bei de Bewe ung de P oblemwah nehmung nich gelungen: „De Bei ag des wel wei en Au o e - keh s zum Auss oß on klimawi ksamen T eibhaus- gasen is e heblich“. Das Adjek i „e heblich“ kann subjek i un e schiedlich in e p e ie we den. Dem- en sp echend muss diese Aussage angepass ode in eine ande e F ageka ego ie umgewandel we den. In de Anpassung kann die F age als Schä zung o mulie we den, um einen Ve gleich zu dem ich igen An eil he zus ellen und da an zu bemessen wie s a k Pe so- nen das P oblem wah nehmen. Auch wenn die Um age anonym und ohne die Beau - sich igung meine sei s du chge üh wo den is , be- s eh das Risiko, dass die Be ag en sozial e wünsch gean wo e haben. Um dieses Risiko zu e inge n, habe ich die Bi e einge üg nach eigenem E messen zu an wo en und das es keine „ alschen“ An wo en gib . Alle dings iden i izie e ich zwei F ageka ego ien, bei denen Pe sonen endenziell sozial e wünsch gean - wo e haben könn en, zum einen die Aussage übe die P oblemwah nehmung und zum ande en die Wah - nehmung de Ve hal enskonsequenzen. Als Gegena - gumen zähl die Vielzahl an eh lichen An wo en, die bei den o enen F ageka ego ien e zeichne wo den sind. Demen sp echend nehme ich an, dass die Anony- mi ä de Um age dazu beige agen ha , das Risiko de sozial e wünsch en An wo en zu eduzie en. Am An ang de Um age habe ich den Hinweis einge- üg , dass die Be ag en die Um age hinsich lich ih es Mobili ä s e hal ens o den pandemiebeding en Ein- sch änkungen angeben sollen. T o zdem is da au hinzuweisen, dass die Pandemie einen Ein luss au das E gebnis de Um age gehab haben könn e, da diese ak uell den All ag de Gesellscha s a k beein luss . Wei e hin kann es ü die Be ag en schwie ig gewesen sein, sich an das Mobili ä s e hal en zu e inne n. Fo schungse gebnisse Um zu un e suchen, inwie e n die Mobili ä sp ämie als kommunal ges eue e inanzielle An eiz einen Ein luss au das Mobili ä s e hal en on MIV-a inen Pe sonen ha , habe ich eine quan i a i e empi ische Fo schung du chge üh . Aus de online basie en sch i lichen Um age sind insgesam 201 gül ige Ein- zelda ensä ze he o gegangen. Die E gebnisse de Um age zeigen, dass de äumliche Cha ak e des Wohno s (s äd isch/dö lich), die Nu zungshäu ig- kei des Pkw und al e na i e Ve keh smi el (ÖPNV, Fah ad) und die psychog aphischen Me kmale (TPB, NAM, SSBC) ele an ü die E klä ung de Rahmenbe- dingungen ü die Abgabe des Pkw sind. Du ch diese Fak o en habe ich die Un e schiede zwischen den Pe - soneng uppen hinsich lich de Inansp uchnahme de Mobili ä sp ämie mi hil e de Clus e analyse beleg . 6.6 Diskussion de F agebogenges al ung und de Fo schungse gebnisse 55 Zusä zlich habe ich nachgewiesen, dass e schiede- ne A en on Fah äde n am a ak i s en bezüglich de Au eilung de Mobili ä sp ämie sind. Anhand de ausgewe e en S udien, die sich mi de Wi kungswei- se on inanziellen An eizen beschä igen, is zu e - kennen, dass es ik i e Maßnahmen (z. B. Ci y-Mau ) einen g öße en E ek au das Mobili ä s e hal en on MIV-a inen Pe sonen haben als angebo so ien ie e Maßnahmen. G undsä zlich lehn die Meh hei de Be ag en die Mobili ä sp ämie ab. Die G ünde da ü sind iel äl ig. Das Au o wi d e bunden mi Kom o , Flexibili ä und Schnelligkei . Demen sp echend e wenden iele Pe sonen den Pkw au g und on posi i wah genom- menen ins umen ellen Mo i en. Dies bes ä ig die Fo schung on Velds a e al. (2021), die du ch die Aus- we ung on e schiedenen S udien zu dem E gebnis komm , dass Pe sonen bei Be agungen am häu igs en die ins umen ellen Mo i e angeben. Dennoch sind die a ek i en und symbolischen Mo i e besse geeigne , um den Geb auch om Pkw zu e klä en (ebd.). Teil- weise haben einige Be ag e den Fah spaß, die emo- ionale Ve bundenhei und die Wah nehmung des Au os als Luxusobjek benann . Um die symbolischen und a ek i en Mo i e genaue zu e ah en, kann das Fo schungsdesign dahin angepass we den, dass zum einen quali a i e In e iews mi Einzelpe sonen du ch- ge üh we den ode zum ande en de F agebogen du ch konk e e F ages ellungen mi Bezug zu diesen Mo i en e wei e wi d. Beispielsweise könn en die F agen wie olg lau en: „Wie ühlen Sie sich, wenn Sie Ih Au o nu zen?“ und „Aus welchen G ünden haben Sie sich ü Ih Au omodell en schieden?“. Du ch die Um age können die indi iduellen G ünde, die ü die Mobili ä sp ämie sp echen, nich olls än- dig beg ünde abgebilde we den. Au g und de Cha- ak e isie ung de P o-G uppe (s. Kapi el 6.3) können e schiedene Rahmenbedingungen angenommen we den. G undsä zlich nu zen die P o-G uppe den Pkw am häu igs en an 1 bis 3 Tagen im Mona . Da aus läss sich schließen, dass das Au o keine g oße Rolle in Bezug au das Mobili ä s e hal en spiel . Die A ini ä is demen sp echend ehe ge ing ausgep äg , wodu ch es leich e äll , au den Pkw zu e zich en. Eine wei e e E klä ung kann die pe sönliche No m sein, die das Umwel bewuss sein de Pe sonen ausd ück . Demen sp echend kann ein G und sein, dass P o-G uppe die Umwel schü zen und ih en CO2-Fußabd uck e inge n will, indem sie das Au o abgeben. Ähnlich zu de E assung de a ek i en und symbolischen Mo i e in Bezug au die Au onu zung, muss das Fo schungsdesign angepass we den, um die genauen pe sönlichen G ünde zu e ah en. Eine sei s können quali a i e In e iews du chge üh we den, bei denen Pe sonen ih e genauen Lebensums ände schilde n und e klä en. Ande e sei s kann de F agebogen, um die olgende F age „Wa um sind Sie be ei ih Au o abzugeben?“ e wei e we den. Es ha seh gehol en, die psychog aphischen Me kmale zu E klä ung des Mobili ä s e hal ens im F agebogen du ch Re e enzen aus S udien abzu agen. Dadu ch konn e ich e ende Aussagen ü jedes Me kmal o - mulie en. Zusä zlich wu den du ch meine E gebnisse E kenn nisse aus ande en S udien beleg . Du ch die Auswe ung is e sich lich gewo den, dass die d ei Fak o en de NAM (pe sonal no m, awa eness o need, awa eness o consequences) zusammenhängen. Die mo alische Ve p lich ung den Pkw wenige zu nu zen is bei Pe sonen hoch, die sich selbs die Ve an wo - ung zusch eiben du ch die Nu zung zu Umwel be- las ung beizu agen und sich bewuss sind, dass de Ve keh zum wel wei en CO2-Auss oß bei äg . Diesen Zusammenhang haben De G oo & S eg (2009) in ih en du chge üh en S udien eben alls beleg . Wei e hin wu de du ch meine E hebung gezeig , dass die wah - genommene Ve hal enskon olle und die Eins ellung gegenübe dem Pkw gu e P ädik o en da s ellen, um die Ve keh smi elwahl zu e klä en. Zu den gleichen E gebnissen kommen S udien on Bambe g (2013a), Bambe g e al. (2011) und Lanzini & Khan (2017). Meine du chge üh e quan i a i e Fo schung e klä das Mobili ä s e hal en ausschließlich du ch bewuss ge o ene P ozesse. Ich kann nich abbilden, inwie e n Gewohnhei en das Mobili ä s e hal en beein lussen. Da ü müssen ande e Messme hoden genu z we den. Um den Ein luss de Ve gangenhei au die Gewohn- hei zu e assen, können die F agen diesbezüglich aus- ge ich e sein. Pe sonen be ich en demen sp echend übe ih e gangenes Mobili ä s e hal en. Dami das men ale Kons uk de Gewohnhei e ass we den kann, können F agen ges ell we den, die Pe sonen un- e Zei d uck bean wo en müssen (Ve planken, 2006). 62 I. Die mul imodal Konse a i en Fokus: Po enziale nu zen! Die Wi kung de Mobili ä sp ämie is ü diese Ziel- g uppe als mi elmäßig einzuschä zen, da noch kein inne es Bedü nis bes eh , das Mobili ä s e hal en zu e ände n. Demen sp echend is die Abgabe des Pkws eine unbezwingba e Hü de. Um diese Wah nehmung zu e ände n, müssen kommunika i e angebo so i- en ie e Maßnahmen e g i en we den, die olgende Schwe punk e en hal en: 1. Du ch das kommunale Mobili ä smanagemen sollen die Zielpe sonen dazu ange eg we den, übe die Ve keh smi elwahl bezüglich de Wegezwecke nachzudenken. Pe sonen müssen dabei un e s ü z we den, o en ü ande e Ve - keh smi el zu we den, um diese beispielsweise ü den Weg zu A bei /Hochschule/Ausbildungs- s elle ode zum Einkau en zu nu zen. 2. Pe sonen müssen da in bes ä k we den ih e Wah nehmung bezüglich de Umwel aus- wi kungen auch au ih e pe sönliche No m zu übe agen. Die S ä kung de pe sönlichen öko- logischen No m is Au gabe des kommunalen Mobili ä smanagemen s. 3. Da diese Zielg uppe sich in de p edecisional s age be inde , müssen Wide s ände und Vo u - eile gegen ein umwel bewuss e es Mobili ä s- e hal en abgebau we den. De Fokus lieg au de Bildung eine neuen Ve hal ensin en ion. 7.3 Zielg uppenspezi ische Handlungsemp ehlungen Du ch die Clus e analyse wu den aus de S ichp obe Zielg uppen segmen ie , die hinsich lich de Wi ksamkei de Mobili ä sp ämie o ges ell wo den sind. Die zielg uppenspezi ischen Handlungsemp ehlungen hema isie en Maßnahmen, die om kommunalen Mobili ä smanagemen anges eb we den können, um die A ak i i ä de Mo- bili ä sp ämie zu e höhen. II. Die umwel bewuss en Mobilen Fokus: Mobili ä s e hal en es igen! Die Wi kung de Mobili ä sp ämie is in diese G uppe als seh hoch zu e wa en, da das Mobili ä s e hal en als umwel bewuss und nich s a k MIV-a in einges u wi d. Demen sp echend is die Abgabe des Pkws gegen die Mobili ä sp ämie keine Hü de. Um diese Wah neh- mung zu s ä ken, müssen die Maßnahmen olgende Schwe punk e okussie en: 1. Das inne e Bedü nis, den Pkw ü E en uali- ä en nu zen zu wollen, muss abgebau we den. Dabei müssen du ch das kommunale Mobili- ä smanagemen die G ünde he ausge unden we den, um zielge ich e a ak i e Al e na i en bie en zu können. Es kann hel en, Pe sonen die lau enden Kos en eines nich genu z en Pkw zu o enba en, um au zuzeigen, dass die Abscha - ung zu eine Kos en eduzie ung üh en kann. 2. Die Zielg uppe be inde sich in de pos ac ional s age. Demen sp echend is es nach Bambe g (2014) wich ig, du ch posi i es Feedback das Mobili ä s e hal en au ech zue hal en. Die Au gabe des kommunalen Mobili ä smanage- men s is es Rück älle zu e meiden und mi Pe sonen einen Plan zu e a bei en, de e - schiedene Rück allszena ien beleuch e und einen Lösungsansa z en häl . 63 III. Die übe zeug en MIV-A inen Fokus: Au me ksamkei ö de n! Die Wi kung de Mobili ä sp ämie is in diese G uppe als ein lusslos zu e wa en, da das Au o einen hohen S ellenwe ha . Die Mobili ä sp ämie beein äch ig nich das ak uelle Mobili ä s e hal en, wie es insbe- sonde e es ik i e inanzielle Maßnahmen machen wü den. Dadu ch wi d sie on den übe zeug en MIV- A inen nich wah genommen. Um diese Wah neh- mung zu e ände n, müssen die Maßnahmen olgende Schwe punk e okussie en: 1. Res ik i e Maßnahmen we den bezüglich de Zielg uppe als wi ksam einges u , da die übe zeug en MIV-A inen keinen Anlass sehen ih Mobili ä s e hal en zu e ände n. Um den Wide s and abzumilde n, wi d emp ohlen die es ik i en Maßnahmen mi angebo so ien- ie en Maßnahmen zu e binden, z. B. kos en- güns ige ÖPNV-Ticke s. Schui ema e al. (2007) haben in eine Be agung nachgewiesen, dass die Kombina ion de inanziellen E höhung de Au onu zung und de inanziellen Reduzie ung de ÖPNV-Nu zung einen abmilde nden E ek au die Au onu zung ha . 2. Dami die übe zeug en MIV-A inen wiede au - me ksam bezüglich neue In o ma ion we den, muss das kommunale Mobili ä smanagemen den si ua i en Kon ex , in dem das Ve hal en au i , e ände n. Die Ve ände ung kann eine sei s empo ä e Na u sein ode ande e - sei s on daue ha em Cha ak e . Als empo ä e angebo so ien ie e Maßnahme, können z. B. kos enlose ÖPNV-Tage einge üh we den. Daue ha e Ve ände ungen gehen meis mi es ik i en Maßnahmen einhe . 3. Die Zielg uppe be inde sich in de p edecisio- nal s age. Ähnlich zu den mul imodal Konse - a i en müssen die Au o de ungen zu Ve - hal ensände ung so o mulie we den, dass sie nich als Zwänge e s anden we den (Bambe g, 2014). Es geh da um Menschen mi zunehmen, s a du ch Maßnahmen abzusch ecken. De Fokus muss da au geleg we den, dass die No wendigkei eine neuen Ve hal ensin en ion e kann wi d. IV. Die ÖPNV-Mobilen Fokus: Al e na i en au zeigen! Die Wi kung de Mobili ä sp ämie is als endenziell ge ing ügig zu bewe en. Un e bes imm en Vo ausse - zungen kann es möglich sein, dass die Mobili ä sp ä- mie in diese G uppe au Zusp uch i . Um die Wah - nehmung de P ämie zu s ä ken, müssen Maßnahmen olgende Schwe punk e en hal en: 1. Die ÖPNV-a inen nu zen den Pkw haup säch- lich ü gelegen liche Ak i i ä en. Das Ziel des kommunalen Mobili ä smanagemen s muss es sein, die Pe sonen dabei zu un e s ü zen al e - na i e Ve keh smi el ü diese Wegezwecke zu e wenden. Dabei kann die E s ellung eines indi idualisie en Reiseplans hel en, in dem hema isie wi d welche Ve keh smi el sich indi iduell ü bes imm e Wegezwecke eignen. Du ch den P ozess de E s ellung des Plans we den die Vo - und Nach eile de Ve keh smi - el abgewogen. De Fokus soll e da au aus- ge ich e sein, au die Vo eile de al e na i en Ve keh smi el au me ksam zu machen und die Nach eile de Pkw-Nu zung zu hema isie en. 2. Du ch Be a ungsangebo e können die G ünde ü den Pkw-Besi z in einem o enen Gesp äch he ausge unden we den. In diesem Gesp äch lieg de Fokus au dem Abbau de Hemmnisse gegenübe dem Ve kau des Pkws. 3. Genau wie die umwel bewuss en Mobilen be- inden sich die ÖPNV-a inen in de pos ac ional s age. Demen sp echend gil du ch posi i es Feedback das Mobili ä s e hal en au ech zu- e hal en und Rück älle o zubeugen. Die E mu- igung zum Ve kau des Pkw s ell eine Möglich- kei da , das Mobili ä s e hal en daue ha zu implemen ie en. 64 V. Die ge angenen MIV-A inen Fokus: Bedü nisse iden i izie en! Die Wi kung de Mobili ä sp ämie is als e olglos zu be ach en, da Pe sonen au g und de äumlichen Gegebenhei en sich au den Pkw angewiesen sehen. Um diese Wah nehmung en gegenzuwi ken, müssen Maßnahmen olgende Schwe punk e en hal en: 1. Fü die E a bei ung on Maßnahmen ü diese Zielg uppe nimm das kommunale Mobili- ä smanagemen die ypische koo dinie en- de Funk ion ein. Die Maßnahmen müssen in Wechselwi kung und enge Absp ache mi den Be eilig en an den Zielo en e a bei e we den. Das g öß e Po enzial bie en Un e nehmen, da die Zielg uppe den Pkw am häu igs en ü den A bei sweg nu z . Demen sp echend muss das kommunale Mobili ä smanagemen die Un e - nehmen dabei un e s ü zen ein eigenes be ieb- liches Mobili ä smanagemen zu e ablie en. 2. Wei e hin können du ch Be a ungsgesp äche Al e na i en zum Pkw ge unden we den. Als Po enzial is e kennba , dass die Zielg uppe be ei s Einkäu e des äglichen Beda s zu Fuß e ledig , abe auch in g oßen Teilen noch mi dem Pkw. De Fokus soll e da au geleg we den, dass z. B. das Fah ad eine Al e na i e zum Pkw ü die äglichen Einkäu e da s ellen kann. Dabei soll en Bedenken sei ens de Pe sonen abgebau we den. 3. Die äumlichen Gegebenhei en zwingen die ge- angenen MIV-a inen dazu den Pkw zu nu zen. Du ch Be eiligungen kann das kommunale Mo- bili ä smanagemen Schwachs ellen in Bezug au das Angebo on al e na i en Ve keh smi - eln es s ellen und die Bedü nisse de ge- angenen MIV-A inen he aus inden. De Fokus lieg demen sp echend au de E höhung de Angebo squali ä al e na i e Ve keh smi el. 65 Inwie e n können kommunal ges eue e inan- zielle An eize einen Bei ag zu Beein lussung des Mobili ä s e hal ens on MIV-a inen Pe sonen und de Reduzie ung des p i a en Pkw-Besi zes leis en? Ziel meine Bachelo a bei wa es, die oben genann e Fo schungs age du ch heo iebasie es Wissen und den E kenn nissen aus de quan i a i en Fo schung zu bean wo en. S ell e e end ü die Vielzahl an i- nanziellen An eizen habe ich das Konzep de Mobili- ä sp ämie mi hil e eine in e ne basie en Be agung un e such . Du ch die in ensi e Auseinande se zung mi den Ein- luss ak o en des Mobili ä s e hal ens, is mi bewuss gewo den, dass de Weg zu Reduzie ung des MIV ak i e olg we den muss. Des Wei e en habe ich e kann , dass eine de wich igs en Ein luss ak o en die inne e Eins ellung gegenübe dem Au o is . De Pkw ha bei ielen Menschen einen hohen (auch emo ionalen) S ellenwe und bie e Vo eile, die al e na i e Ve - keh smi el aus indi iduelle Sich nich haben. Bezüg- lich meines Konzep s de Mobili ä sp ämie is als K i ik anzume ken, dass ich keine Selbs e p lich ung in e- g ie ha e. Dadu ch können Pe sonen angenommen haben, dass sie sich ein neues Au o, nu nich on de Mobili ä sp ämie, kau en können. Meine Fo schung ha einen Bei ag dazu geleis e , ein Meinungsbild bezüglich des noch nich e ablie en Konzep s de Mobili ä sp ämie in Deu schland abzu- bilden. Da es diesbezüglich keine Fo schungen gib , bie e meine Bachelo a bei eine G undlage ü zu- kün ige ep äsen a i e S udien. Dami die Mobili ä s- p ämie als zukun s ähige Maßnahme des kommuna- len Mobili ä smanagemen s a ak i wi d, müssen in de P axis E gebnisse gene ie we den, die Au schluss übe E olgs ak o en und G enzen geben können. Finanzielle An eize haben das Po enzial, das Mobili- ä s e hal en zu beein lussen. Res ik i e Maßnahmen haben eine kalkulie ba e und o ausgese z e Wi kung, wohingegen angebo so ien ie e Maßnahmen on de F eiwilligkei de Ve hal ensände ung abhängen. Da das Mobili ä s e hal en on MIV-a inen Pe sonen s a k du ch Gewohnhei en gep äg sein kann, is da- on auszugehen, dass angebo so ien ie e inanzielle An eize nich wah genommen we den, im Gegensa z zu es ik i en An eizen, da diese di ek e ah ba sind. Zusammen assend kann die Mobili ä sp ämie als Maß- nahme des kommunalen Mobili ä smanagemen s ei- nen Bei ag zu Reduzie ung des Pkw-Besi zes leis en, da sich in meine Um age 42 Pe sonen ü die Abgabe en schieden haben. Es is anzunehmen, dass sich das Mobili ä s e hal en e ände , wenn nach de Abgabe kein Au o meh im Haushal o handen is . Alle dings wi d die Mobili ä sp ämie ein ie e wu zel es MIV-a i- nes Mobili ä s e hal en kaum beein lussen können, da die Bedingung de Pkw-Abgabe eine Hü de da s ell . Demen sp echend haben meine E gebnisse gezeig , dass die Mobili ä sp ämie on Leu en in Ansp uch ge- nommen wi d, die be ei s nega i e gegenübe dem Pkw einges ell sind, denen es leich äll au diesen zu e zich en und sich mi Sich au die nega i en Folgen des Au o e keh s mo alisch dazu e p lich e ühlen umwel bewuss zu handeln. Wei e hin s ell das Wohn- um eld eine Rahmenbedingung da . Das g öß e Po en- zial zeig e sich in Me o- und Regiopolen. Ebenso spiel die Nu zungshäu igkei om Pkw eine Rolle. Sobald diese sel en e wende wi d und ande e Ve keh smi - el ü die äglichen Wege häu ige genu z we den, is die Inansp uchnahme de Mobili ä sp ämie höhe . Dennoch wa meine Auslegung de Mobili ä sp ämie nich wei eichend und a ak i genug, um den G oß- eil de Teilnehmenden dazu zu mo i ie en, daue ha au ih en p i a en Pkw zu e zich en und somi eine g oß lächige Reduzie ung des Au obesi zes zu e zie- len. Da ü is das Mobili ä s e hal en zu indi iduell und allein de Gedanke ohne Au o zu leben wa ü iele Be- ag e un o s ellba . Dami Pe sonen die Mobili ä sp ämie in Ansp uch neh- men, is es essenziell die inne psychologischen Fak- o en des Mobili ä s e hal ens zu e g ünden. Deshalb muss das kommunale Mobili ä smanagemen e hal- ensbeein lussende Maßnahmen okussie en, die die Eins ellung gegenübe dem Pkw dahingehend e än- de n, dass diese nich meh a ak i ü die Mobili ä is . Die angebo so ien ie en Maßnahmen des kommu- nalen Mobili ä smanagemen s müssen mi de S ad - und Ve keh splanung Hand in Hand gehen. Dadu ch kann siche ges ell we den, dass a ak i e al e na i e Angebo e zum Pkw gescha en we den. 8 REFLEXION UND FAZIT 66 I QUELLENVERZEICHNIS Li e a u e zeichnis Wenn es nich ande s angegeben, wu den alle Abbildungen in eigene Au o enscha e s ell . Aa s, H., Ve planken, B., & Van Knippenbe g, A. (1998). P edic ing beha io om ac ions in he pas : Repea ed decision making o a ma e o habi ? 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Sp inge Fachmedien Wies- baden. h ps://doi.o g/10.1007/978-3-658-04777-1_31-1 XII XIII XIV Soziodemog aphische Da en XV Ko ela ions abelle Spea man Al e sg uppen Haushal sg öße Raum ypologie Pkw Häu igkei ÖPNV Häu igkei Fah ad Häu igkei Fuss Häu igkei Siche hei bauliche Zus and All agsziele Eins ellung Fah ad Angebo squali ä Zu e lässigkei All agsziele Eins ellung ÖPNV Pa kenWohno Pa ken Ziele Ve zöge ungen Eins ellung PKW bes e Wahl Ve hal enskon olle pe sönliche Ne e Ve hal enskonsequenzen P oblemwah nehmung Al e sg uppen 1 Sig. (2-sei ig) . N201 Haushal sg öße - .044 1 Sig. (2-sei ig) .537 . N201 201 Raum ypologie .11 .086 1 Sig. (2-sei ig) .118 .226 . N201 201 201 Pkw Häu igkei .041 .024 -.402** 1 Sig. (2-sei ig) .563 .74 0 . N201 201 201 201 ÖPNV Häu igkei .041 - .137 .329** -.484** 1 Sig. (2-sei ig) .564 .053 0 0 . N201 201 201 201 201 Fah ad Häu igkei .08 -.179* .048 -.320** .187** 1 Sig. (2-sei ig) .257 .011 .501 0 .008 . N201 201 201 201 201 201 Fuss Häu igkei - .042 - .033 .138 -.222** .247** .320** 1 Sig. (2-sei ig) .557 .638 .051 .002 0 0 . N201 201 201 201 201 201 201 Siche hei - .09 - .04 -.211** .114 - .066 .108 - .02 1 Sig. (2-sei ig) .215 .586 .003 .115 .363 .137 .786 . N191 191 191 191 191 191 191 191 bauliche Zus and - .099 .007 -.182* .045 - .054 .086 .07 .681** 1 Sig. (2-sei ig) .174 .92 .012 .533 .458 .234 .333 0 . N191 191 191 191 191 191 191 191 191 All agsziele - .098 - .097 - .001 -.287** - .069 .310** .165* .376** .330** 1 Sig. (2-sei ig) .18 .182 .993 0 .344 0 .023 0 0 . N189 189 189 189 189 189 189 188 188 189 Eins ellung Fah ad - .013 - .1 .019 -.154* .131 .639** .249** .165* .193** .228** 1 Sig. (2-sei ig) .859 .173 .794 .034 .073 0 .001 .025 .009 .002 . N188 188 188 188 188 188 188 184 184 182 188 Angebo squali ä - .022 - .107 .333** -.320** .309** .096 .181* .054 .062 .235** .076 1 Sig. (2-sei ig) .765 .146 000 .195 .013 .478 .41 .002 .316 . N186 186 186 186 186 186 186 178 178 178 174 186 Zu e lässigkei -.161* - .147 .082 -.149* .165* .134 .068 .049 .079 .205** .078 .502** 1 Sig. (2-sei ig) .033 .051 .279 .048 .028 .076 .373 .526 .304 .007 .314 0 . N176 176 176 176 176 176 176 170 170 170 168 175 176 All agsziele - .037 -.148* .401** -.516** .481** .05 .116 - .066 .04 .277** - .003 .639** .328** 1 Sig. (2-sei ig) .623 .046 000 .502 .117 .384 .595 0 .974 0 0 . N183 183 183 183 183 183 183 175 175 174 171 180 171 183 Eins ellung ÖPNV .017 - .082 .174* -.320** .550** .106 .204** - .048 .005 .073 .093 .433** .357** .454** 1 Sig. (2-sei ig) .815 .261 .017 0 0 .15 .005 .523 .945 .335 .22 0 0 0 . N188 188 188 188 188 188 188 181 181 179 177 180 172 180 188 Pa ken Wohno - .027 - .047 -.408** .330** - .098 - .065 - .133 .115 .129 - .101 .021 -.214** - .017 -.317** - .111 1 Sig. (2-sei ig) .707 .51 0 0 .166 .357 .06 .115 .076 .169 .776 .003 .82 0 .132 . N200 200 200 200 200 200 200 190 190 188 187 185 175 182 187 200 Pa ken Ziele - .026 .148* -.232** .212** - .094 .028 .081 .160* .170* .004 .054 - .038 .066 -.184* - .029 .530** 1 Sig. (2-sei ig) .719 .04 .001 .003 .194 .701 .262 .029 .021 .955 .466 .612 .392 .014 .702 0 . N194 194 194 194 194 194 194 185 185 183 182 179 169 178 182 193 194 Ve zöge ungen -.332** .141 -.292** .191** -.153* - .045 .008 .185* .091 .079 - .029 - .14 .044 -.210** - .065 .218** .317** 1 Sig. (2-sei ig) 0 .056 0 .009 .039 .544 .914 .014 .229 .299 .707 .067 .579 .006 .392 .003 0 . N184 184 184 184 184 184 184 177 177 176 173 172 162 170 174 183 182 184 Eins ellung PKW .062 .102 -.198** .504** -.378** -.314** -.224** .125 .152* - .091 -.258** -.253** -.233** -.268** -.371** .276** .179* .097 1 Sig. (2-sei ig) .381 .151 .005 000 .001 .086 .037 .213 0 .001 .002 0 0 0 .013 .19 . N199 199 199 199 199 199 199 189 189 188 186 184 174 181 186 198 193 184 199 bes e Wahl .054 .053 -.429** .706** -.499** -.429** -.280** .061 .03 -.282** -.325** -.438** -.248** -.542** -.439** .289** .161* .152* .714** 1 Sig. (2-sei ig) .442 .459 00000 .404 .681 000 .001 0 0 0 .025 .039 0 . N201 201 201 201 201 201 201 191 191 189 188 186 176 183 188 200 194 184 199 201 Ve hal enskon olle - .129 - .046 .330** -.658** .411** .302** .185** - .014 .022 .374** .234** .417** .256** .520** .349** -.191** - .039 - .055 -.515** -.748** 1 Sig. (2-sei ig) .068 .516 0000 .009 .849 .766 0 .001 0 .001 0 0 .007 .59 .456 0 0 . N201 201 201 201 201 201 201 191 191 189 188 186 176 183 188 200 194 184 199 201 201 pe sönliche No m .035 - .056 .174* -.357** .312** .327** .262** -.148* - .125 .048 .308** .222** .138 .253** .312** - .083 .071 -.208** -.484** -.551** .478** 1 Sig. (2-sei ig) .621 .433 .014 0000 .04 .084 .512 0 .002 .069 .001 0 .241 .327 .005 0 0 0 . N201 201 201 201 201 201 201 191 191 189 188 186 176 183 188 200 194 184 199 201 201 201 Ve hal enskonsequenzen .079 .059 .036 - .063 .023 .138 .081 - .11 - .094 - .029 .1 - .005 - .041 .084 .051 - .004 .131 - .053 - .089 -.162* .059 .462** 1 Sig. (2-sei ig) .265 .407 .61 .377 .747 .051 .255 .13 .196 .694 .171 .946 .587 .256 .49 .952 .068 .474 .213 .022 .407 0 . N201 201 201 201 201 201 201 191 191 189 188 186 176 183 188 200 194 184 199 201 201 201 201 P oblemwah nehmung .12 - .029 .063 -.246** .131 .223** .180* -.210** -.162* .005 .171* .059 - .013 .114 .210** .061 .057 -.152* -.334** -.327** .188** .466** .481** 1 Sig. (2-sei ig) .091 .681 .378 0 .063 .001 .01 .004 .026 .942 .019 .426 .867 .124 .004 .39 .431 .04 0 0 .007 0 0 . N201 201 201 201 201 201 201 191 191 189 188 186 176 183 188 200 194 184 199 201 201 201 201 201 * Die Ko ela ion is au dem .05 Ni eau signi ikan (zweisei ig). ** Die Ko ela ion is au dem .01 Ni eau signi ikan (zweisei ig). XVI Kon ingenz aballe C ame s V Clus e analyse Hie a chische Clus e analyse (Wa d Ve ah en, euklidische Dis anz) Zuo dnungsübe sich (gekü z ) Pkw Häu igkei ÖPNV Häu igkei Fah ad Häu igkei Fuss Häu igkei Eins ellung Ve hal enskon olle pe sönliche No m Ve hal enskonsequenzen P oblemwah nehmung Al e sg uppe Raum ypologie P edecisional 1 P edecisional 2 Pos ac ional P edecisional 1 V .445 .385 .317 .291 .610 .462 .574 .236 .316 .119 .301 Sig. (2-sei ig) 0 0 0 .002 0 0 0 .011 0.721 .006 N201 201 201 201 201 201 201 201 201 201 201 P edecisional 2 V .619 .394 .168 .235 .608 .627 .204 .220 .134 .223 .379 Sig. (2-sei ig) 0 0 .446 .123 0 0 .139 .094 .501 .253 .004 N132 132 132 132 132 132 132 132 132 132 132 Pos ac ional V .204 .185 .122 .292 .317 .085 .472 .576 .469 .161 .118 Sig. (2-sei ig) .342 .605 .880 .144 .045 .903 0 0 .001 .837 .954 N80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 Mobili ä sp ämie V .335 .254 .193 .119 .362 .275 .280 .161 .257 .188 .195 .268 .075 .007 Sig. (2-sei ig) 0.011 .113 .582 0.002 .001 .159 .004 .213 .265 0.388 .947 N201 201 201 201 201 201 201 201 201 201 201 201 102 80 Sch i Zusammenge üh e Clus e Koe izien en Clus e 1 Clus e 2 Anzahl Di e enz 187 2 42 779,047 14 26,604 188 5 61 807,625 13 28,578 189 12 29 843,436 12 35,811 190 3 7 882,621 11 39,185 191 19 22 923,312 10 40,691 192 18 60 966,908 9 43,596 193 3 4 1025,099 8 58,191 194 1 15 1086,103 7 61,004 195 12 19 1147,352 6 61,249 196 3 5 1217,365 5 70,013 197 1 2 1311,454 4 94,089 198 12 18 1414,206 3 102,752 199 1 3 1554,4 2 140,194 200 1 12 2140,697 1 586,297 XVII Sc eeplo (basie au de Zuo dnungsübe sich , Ablesen de Anzahl an Clus e ) Mi elwe e de Clus e (Cha ak e isie ung) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 10 98765432 Di e enz Anzahl Cluse Clus e 1 Clus e 2 Clus e 3 Clus e 4 Clus e 5 Ve hal enskon olle 3 2 3 2 4 pe sönliche No m 3 2 3 2 3 Ve hal enskonsequenzen 2 1 2 2 2 P oblemwah nehmung 2 1 2 2 2 Pkw Häu igkei 2 2 1 3 1 ÖPNV Häu igkei 2 3 4 2 4 Fah ad Häu igkei 2 1 4 4 3 Fuss Häu igkei 2 1 4 2 2 Raumka ego ie 1,13 1,03 1,19 1,04 1,27 Eins ellung 2 3 1 3 1 Ve keh smi el Häu igkei Eins ellung/Ve hal enskon olle/pe sönline No m/ Ve hal enskonsequenzen/P oblemwah nehmung Raumka ego ie 1: äglich 2: 1 bis 3 Tage in de Woche 3: 1 bis 3 Tage im Mona 4: sel en 1: s imme oll und ganz zu 2: s imme eilweise zu 3: s imme eilweise nich zu 4: s imme übe haup nich zu 1: s äd ische Raum 2: ländliche Raum XVIII Codes de quali a i en Auswe ung Obe ka ego ie Un e ka ego ie 1 Un e ka ego ie 2 Pkw Ins umen elle Mo i e Finanzielle G ünde Schnelligkei Ku ze Weg Einzige Al e na i e Pe sönliche G ünde Siche hei Kom o T anspo möglichkei Unabhängigkei /Flexibili ä We e Gelegen liche Ak i i ä en A ek i e Mo i e Fah spaß Au o als p i a e Raum S essemp inden ÖPNV Ins umen elle Mo i e Daue zu lange Zu wei e Weg Keine di ek e Ve bindung Unkom o abel Un lexibel/Abhängigkei Zu e lässigkei Klimaschu z A ek i e Mo i e En spannung Kein gu es Ge ühl Fah ad Ins umen elle Mo i e Weglänge Schnelligkei Kom o We e A ek i e Mo i e Gesundhei Fah spaß Bewegung/an de ischen Lu sein Fuß/sons ige Ve keh smi el Co ona G ünde Nu zung und Nich -Nu zung XIX Al e na i e Angebo e/Bedingungen Obe ka ego ie Un e ka ego ie Pkw Al e na i en gleiche Vo eile Kos en s eigen ÖPNV Kos engüns ige S eckenausbau Besse e Tak ung Ziele schnelle e eichba Fah ad Ve besse ung de Radwege Ve besse ung de Siche hei Ohne Einsch änkungen mobil sein Un e keinen Ums änden Sons ige G ünde das Au o nich abzugeben ( eilweise un e den be ei s au ge üh en genann ) Bequemlichkei Wohno F eihei sge ühl Einsch änkung de Lebensquali ä Emo ionale Bindung Fü gelegen liche Ak i i ä en b auchen We des Au os höhe Pe sönliche G ünde P ämie zu nied ig Einzige Möglichkei mobil zu sein Ha enCi y Uni e si ä Hambu g Sep embe 2021