Physikalisch Technische Bundesans al
Technische Rich linien
Messge ä e ü Gas
Ausgabe: 12/2014 G 19
E sa z ü : --/--
He ausgegeben on de Physikalisch-Technischen Bundesans al in Ein e nehmen mi den Eichau sich sbehö den.
A bei sg uppe 3.31 - Kalo ische G ößen, A bei sg uppe 1.42 – Gasmessge ä e.
Bezugsquelle: www.p b.de
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Einspeisung on Wasse s o in das E dgasne z
Wasse s o is kein na ü liche Bes and eil des E dgases, sonde n wi d ( e mu lich) in
Zukun e meh dem E dgas zugese z . Dadu ch ände n sich die b enn echnischen
und T anspo eigenscha en des Mischgases und beein lussen mögliche weise die
eich ech lich ge egel e Meß echnik zu Volumen-, B ennwe - und Ene giebes immung.
Deshalb we den olgende Regelungen es geleg :
a) Gegen den Einsa z on ü E dgas zugelassenen Gaszähle n beliebige
Technologie zu Messung wasse s o ange eiche e E dgase g undsä zlich keine
Bedenken bei S o mengenan eilen xH2 ≤ 5 %. Ein Einsa z diese Zähle bis xH2 =
10 % is zulässig, wenn de He s elle dies in den ele an en Un e lagen (z.B.
Be iebshandbuch) explizi ges a e . Ein Einsa z obe halb on xH2 = 10 % is nu
mi eine en sp echenden He s elle e klä ung und eine Unbedenklichkei s-
bescheinigung de PTB zulässig.
b) Fü die Mengenbes immung des einen Wasse s o s o de Zumischung sind ü
diesen Zweck zugelassene und geeich e Meßge ä e zu e wenden.
Demen sp echend sind zu Zei nu Co iolis-Zähle ab eine bes imm en minimalen
Dich e einse zba . De Einsa z on D ehkolbenzähle n wi d jedoch ges a e ,
so e n de He s elle dies ü unbedenklich häl und die PTB zus imm .
c) Fü die Mengenumwe ung sind die G enzwe e ü die zulässige Abweichung de
Komp essibili ä szahl nach Kap. 6.3 des DVGW-A bei sbla es G486 ü die
Gesam hei de Gaskomponen en einzuhal en. Als Zus andsgleichung zu
Bes immung de „wah en“ Komp essibili ä szahl wi d die AGA8-92DC-Zus ands-
gleichung es geleg (DIN EN ISO 12213-2, DVGW A bei sbla G486, Beibla
2).Fü die Komp essibili ä szahl zu Ve wendung in Mengenumwe e n ode
Wi kd uckgaszähle n wi d ü den alleinigen Ein luß des Wasse s o s es geleg :
De Wasse s o an eil kann e nachlässig we den, so e n das P oduk aus
Übe d uck (Zahlenwe in ba ) und Wasse s o an eil (Zahlenwe in P ozen )
kleine gleich 15 is : (xH2/% × pe /ba ) ≤ 15.
Wei e hin gil en sp echend PTB-Technische Rich linie G9: Bei elek onischen
Umwe e n, bei denen alle Gasda en ü die Be echnung de Komp essibili ä szahl
du ch Meßau nehme ode Meßge ä e e ass we den (K = (p,T,xgas)), können
Wasse s o gehal e bis 0,2 % e nachlässig , d. h. mi dem E sa zwe 0%
behandel we den. We den Zus andsmengenumwe e in Gasne zen be ieben, in
die wasse s o hal ige Gase eingespeis we den, können zum Zwecke de K-Zahl-
Bes immung nich -geeich e Ge ä e zu Messung de Wasse s o konzen a ion
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e wende we den, so e n keine eich ähigen Ge ä e zu Ve ügung s ehen. Die
Bedingungen da ü gehen sinngemäß aus dem DVGW-A bei sbla G 486,
Abschni 6.2 he o .
d) Fü E dgas ohne Wasse s o beimischung zugelassene
Gasbescha enhei smeßge ä e, die den B ennwe bes immen, dü en e wende
we den, so e n du ch den Wasse s o an eil de B ennwe um nich meh als 0,1
% e älsch wi d. So e n Wasse s o an de Meßs elle e mu e we den muß, is
bei de jäh lichen Eichung om Meßs ellenbe eibe eine E klä ung abzugeben,
daß diese An o de ung eingehal en wu de. Gg . muß de Meßs ellenbe eibe
diese In o ma ion om Ne zbe eibe an o de n. Gemäß Punk 12.3 des
Meßs ellen ahmen e ags is de Ne zbe eibe be ech ig und gg . e p lich e ,
bei Vo liegen ele an e Wasse s o beimischungen (∆Hs > 0,1 %) seine
meß echnischen Mindes an o de ungen an die Gegebenhei en anzupassen.
e) Fü E dgas zugelassene Gasbescha enhei smeßge ä e dü en auch bei höhe en
Wasse s o an eilen bis maximal 2 Jah e nach Fes s ellung des e s maligen
Übe sch ei ens de G enze e wende we den, so e n die Ve keh s ehle g enzen
ü die geeich en Gasbescha enhei sg ößen nich übe sch i en we den. So e n
Wasse s o an de Meßs elle e mu e we den muß, is bei de jäh lichen Eichung
om Meßs ellenbe eibe eine E klä ung abzugeben, daß diese An o de ung
eingehal en wu de Gg . muß de Meßs ellenbe eibe diese In o ma ion om
Ne zbe eibe an o de n. Wenn om Ne zbe eibe angenommen we den muß,
daß wegen des Wasse s o gehal s die Ve keh s ehle g enze ü eine de
geeich en G ößen übe sch i en wu de, is om Meßs ellenbe eibe un e züglich
de Aus ausch des Meßge ä es gegen ein geeigne es zu e anlassen und die
Eichbehö de übe die ge o enen Maßnahmen zu in o mie en.
) Von de n Regelungen d) und e) ausgenommen sind
Gasbescha enhei smeßge ä e, die als Re e enzmeßge ä e in
Gasbescha enhei s ekons uk ionssys emen eingese z we den.
Fü E dgas ohne Wasse s o beimischung zugelassene Gasbescha enhei s-
meßge ä e, die als Re e enzmeßge ä e in
Gasbescha enhei s ekons uk ionssys emen eingese z we den, dü en wei e hin
e wende we den, so e n de Wasse s o an eil nachweislich 0,1 % nich
übe sch ei e (xH2 ≤ 0,1 %).
g) Die Reinhei des einzuspeisenden Wasse s o s is egelmäßig zu p ü en, z.B.
mi els P obenehme und anschließende Analyse in einem da ü akk edi ie en
Labo . Be äg die Reinhei 99,9 % ode meh (xH2 ≥ 99,9 %), so wi d diesem
Wasse s o de B ennwe nach DIN EN ISO 6976 zugeo dne . Be äg die
Reinhei des Wasse s o s wenige als 99,9 % (xH2 < 99,9 %), so is seine
Zusammense zung kon inuie lich mi einem ü diesen Zweck on de PTB als
geeigne e klä en und egelmäßig mi ückge üh en, ze i izie en No malen kali-
b ie en Ge ä zu bes immen. De B ennwe is hie als Mischb ennwe nach DIN
EN ISO 6976 zu be echnen. Zu Be echnung des Rein- und des
Gemischb ennwe s wi d ü den Realgas ak o des Wasse s o s de We
Zn(xH2≤1) = 0,99998 es geleg .
Die P obenahme soll e bei Inbe iebnahme eine neuen Anlage zunächs
mindes ens mona lich e olgen und auch An- und Ab ah - sowie Umschal e ek e
e assen.
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h) Die B ennwe bes immung des Wasse s o -E dgas-Gemisches kann du ch
Messung ode du ch Be echnung aus den Mengen und B ennwe en de
Einzelgass öme en sp echend DVGW A bei sbla G685, Abschni 6.2.5 als
mengengewich e e Mi elwe e olgen, so e n die Meßwe e mi geeich en
Ge ä en ode nach h) bes imm we den und in aus eichende zei liche Au lösung
o liegen (mindes ens Tageswe e). Fü Meßge ä e, die die Ene gieinhal eine
s ömenden Gasmenge bes immen, wi d es geleg : Solange keine geeigne en
zugelassenen Meßge ä e exis ie en und bei kleinen P o o ypanlagen (Vn ≤ 500
m³/h), bei denen die An o de ungen des gese zlichen Meßwesens wi scha lich
ode echnisch unzumu ba sind, be äg de maximal zulässige Fehle ü die
Ene giemenge 2 %.
i) Bes eh eine Kondi ionie ungsanlage zu B ennwe anpassung de eingespeis en
Gasmengen (Biogas, Wasse s o , H-Gas ode L-Gas), so is de
Einspeiseb ennwe au den o aussich lichen Mona sab echnungsb ennwe
inne halb des Ne zes ode Teilne zes einzu egeln.
j) Un e scheiden sich in Ne zen mi Meh sei eneinspeisung wäh end de
Ab echnungszei spanne eine ode meh e e Einspeiseb ennwe e um meh als 2
% om mengengewich e en Mi elwe („2 %-Regel“), is eines de in DVGW
A bei sbla G685, Abschni 6.3.2.1 (B ennwe zuo dnung), 6.3.2.2
(Mengenbilanzie ung) ode 6.3.2.3 (Iden i izie ung) besch iebenen Ve ah en
einzuse zen, dessen Anwendung au An ag bei de zus ändigen Eichbehö de ü
maximal ein Jah genehmig wi d.
Die Anwendung des Mi elwe e ah ens nach DVGW A bei sbla G685,
Abschni 6.3.2.4 in T anspo - und Regional e eilne zen mi
Wasse s o einspeisung is auch bei Einhal ung de 2 %-G enze nu dann
zulässig, wenn kein Ve b auche signi ikan und sys ema isch benach eilig ode
be o eil wi d. Als signi ikan wi d eine Abweichung des Ab echnungsb ennwe s
on meh als 0,25 % om mi le en B ennwe des wäh end de
Ab echnungszei spanne gelie e en We es es geleg . So e n die Ne z opologie
dies zuläß , is in diesen Fällen ein Ve ah en nach DVGW A bei sbla G685,
Abschni 6.3.2.1 (B ennwe zuo dnung), 6.3.2.2 (Mengenbilanzie ung) ode
6.3.2.3 (Iden i izie ung) anzuwenden.