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Ota Konrád: Geisteswissenschaften im Umbruch. Die Fächer Geschichte, Germanistik und Slawistik an der Deutschen Universität Prag 1918-1945 (Forschungen zu Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, 4). Berlin et al.: Lang, 2020, 440 Seiten und 12 Abb.

Abstract

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Ota Konrád: Geisteswissenschaften im Umbruch. Die Fächer Geschichte, Germanistik und Slawistik an der Deutschen Universität Prag 1918-1945 (Forschungen zu Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, 4). Berlin et al.: Lang, 2020, 440 Seiten und 12 Abb.

Author: Höhne, Steffen
Publisher: Univerzita Karlova, Filozofická fakulta,Praha
Year: 2021
Source: https://dspace.cuni.cz/bitstream/20.500.11956/170776/1/Steffen_Hohne_188-192.pdf
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O a Kon ád: Geis eswissenscha en im Umb uch. Die Fäche
Geschich e, Ge manis ik und Slawis ik an de Deu schen Uni e si ä
P ag 1918‑1945 (Fo schungen zu Geschich e und Kul u de
böhmischen Lände , 4). Be line al.: Lang, 2020, 440 Sei en und
12 Abb.
S e en Höhne– H M Weima /F ied ich -Schille -Uni e si ä Jena
In den Blick genommen wi d eine Ins i u ion, die in einem meh achen na ionalen
wie poli ischen Übe schneidungsbe eich s ehe, wie de He ausgebe de Reihe e -
me k . Ta sächlich bilde die Deu sche Uni e si ä P ag, die hie aus de Pe spek i e
ih e Geis eswissenscha en un e such wi d, eine Besonde hei , da sie au eine lange
T adi ion und sei de Teilung 1882 in eine schechische und deu sche Ins i u ion
nach 1918 als eine ‚auslandsdeu sche‘ Hochschule in einem emdsp achigen Um eld
imme auch in na ionale und poli ische Kon o e sen und Kon lik e in ol ie wa .
Als Auswahlk i e ien ü die zu un e suchenden Fäche nenn Kon ád die jeweili-
ge G öße, de besonde e Bezug zu na ionalsp achlichen und -kul u ellen Kon ex en
sowie die ins i u ionelle und pe sonelle Kon inui ä (S. 25), was nach ollziehba ü
Geschich e, Ge manis ik und Slawis ik sp ich . Kon ád bie e zunächs einen allge-
meinen Übe blick zu En wicklung de Ins i u ion nach 1918 und den Bemühungen
de Deu schen Uni e si ä um eine Neu e o ung in a) lokale Hinsich , in b) ih em
S a us als Nach olgeo ganisa ion de 1348 geg ünde en Ins i u ion, ih em c) S ellen-
we in P ag, nun Haup s ad des neuen Tschechoslowakischen S aa es, sowie d)
im Kon ex de schechoslowakischen Hochschulpoli ik. Fe ne un e such Kon ád
Auss a ung und pe sonelle S uk u , dann die ökonomische und poli ische K ise de
1930e Jah e mi eine zunehmend an isemi isch au geladenen Radikalisie ung und
eine wachsenden O ien ie ung au das D i e Reich.
Bei de Geschich swissenscha sieh Kon ád pe sonalpoli isch ein ehe zu ück-
hal endes Agie en sei ens des Tschechoslowakischen S aa es, was die Umse zung
eigene Pe sonalwünsche anging, wäh end man sei ens einige deu sche His o ike
ein s a kes Bemühen inde , nich nu au das akademische, sonde n auch au das
poli ische, also na ionale P o il de neu zu Be u enen zu ach en. Au diese Weise
konn e na ü lich eine demok a ische E neue ung nich gelingen. Im Gegen eil
bilde e sich nach 1918 ehe ein Selbs konzep als Schicksalsgemeinscha he aus,
in dem sich ü die Geschich swissenscha die Au gabe s ell e, die „Einhei lich-
kei de Geschich e de Deu schen in den böhmischen Lände n zu S ä kung ih es
his o ischen, poli ischen und kul u ellen Bewuss seins“ zu akzen uie en (S. 111).
Themen sind en sp echend die Auseinande se zung mi de Kon inui ä s hese on
Be hold B e holz sowie die s a ke Be onung des My hos de deu schen A bei , nach
dem man poli ische Legi ima ion ge ade du ch Leis ungen, die man ü den böhmi-
schen S aa e b ach habe, e hal e. Wei e e zen ale A gumen e eku ie en au die
deu sch -sude endeu sche Zusammengehö igkei bei gleichzei ige Delegi imie ung
dynas isch -habsbu gische poli ische T adi ionen sowie gegen F an išek Palacký
die s aa s ech liche Abhängigkei des böhmischen S aa es om Heiligen Römischen
Reich deu sche Na ion (S. 115). Me hodisch sieh Kon ád eine En wicklung on
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eine gesam ös e eichischen O ien ie ung übe eine deu schböhmische zu eine
spezi isch sude endeu schen (S. 116) und da in eine nega i e Abg enzung on de
poli ischen Geschich e des böhmischen S aa es und ein Übe sch ei en de landes-
geschich lichen Beg enzung, mi de die Zusammengehö igkei de Deu schen in den
böhmischen Lände n sowie mi dem gesam en deu schen Volk behaup e we den soll.
In de Geschich swissenscha e lie somi eine En wicklung zu Volksgeschich e
in de T adi ion on Hans F eye und Gün he Ipsen bzw. zu einem Konzep des
Volks- und Kul u bodens nach Alb ech Penck (S. 117). Im Einzelnen we den dann
d ei His o ike nähe un e such . Bei Wilhelm Wos y s ehe das Konzep eines
Nebeneinande lebens on Deu schen und Tschechen un e dem poli ischen P ima
Deu schlands als O dnungsmach im Zen um (hie lieg siche eine Anknüp ung an
das Mi eleu opa -Konzep F ied ich Naumanns o , das in de Deu schen A bei b ei
disku ie wo den wa ). Bei Heinz Za schek und Jose P i zne inde man dagegen
Konzep ionen eine um schechische Ein lüsse eliminie en, einhei lichen sude en-
deu schen Geschich e. Vo allem bei P i zne e olge ein Ve such, den Sinn eine
sude endeu schen Idee in Anlehnung an Jose Pekař he auszua bei en. Mi Hil e
des Dependenza gumen s (die öllige Abhängigkei de schechischen En wicklung
on de deu schen) soll die These de besonde en Sendung de Sude endeu schen
in ganz Os mi eleu opa akzen uie und ges ü z und zugleich die Zugehö igkei
zum Gesam deu sch um beleg we den. Dami e bunden wa eine Delegi ima ion
landespa io ische und aus iazis ische T adi ionen im 19. Jah hunde wie auch
des poli ischen Ak i ismus im 20. Jh. (S. 139). Zugleich e häl man mi de a igen
Konzep ionen einen Beleg ü die enge Ve lech ung on Geschich swissenscha und
Poli ik, man könn e e gänzen: Ideologie, zumal P i zne s Tex e auch zu Legi ima ion
de Poli ik de SdP dien en.
In de Ge manis ik, die sich aus den Be eichen äl e e und neue e deu sche Sp ache
und Li e a u zusammense z , spä e kam noch die Volkskunde hinzu, wi d ü den
äl e en Teil o allem die Rolle E ich Gie achs analysie , de mi seinem Sude en-
deu schen Ka echismus (1919) eine g öße e Wi kung e ziel e und de das Konzep de
Blu - und Kul u gemeinscha als ge manis ische Ka ego ie e anke e. Die neue e
Sek ion wa nach de dominan en posi i is ischen Phase du ch den Wechsel zu
geis esgeschich lichen gep äg , die maßgeblich on F ied ich Gundol inspi ie
wa . Alle dings inde man schon bei dem Posi i is en Augus Saue Ve suche, einen
Zusammenhang on Li e a u geschich e und Volkskunde zu bes immen und dami
das Konzep de S ämme als G undlage eine einhei lichen Geschich e de deu schen
Li e a u he anzuziehen. Saue ha e dieses Modell in seine Rek o a s ede en -
wickel und dami nich nu ein ühes Modell on In e disziplina i ä konzipie ,
sonde n auch eine Au we ung de lokalen und egionalen Li e a u o genommen,
alle dings mi dem Konzep ech en Dich e ums zugleich eine Abg enzung gegen die
g oßs äd ische Asphal li e a u o genommen (S. 152). Kul u elles Bindeglied alle
Deu schen wu de Adalbe S i e (S. 153). Saue s Nach olge He be Cysa z, de
an änglich ein s a kes In e esse am Wesen küns le ischen Scha ens zeig e, wand e
sich ab den 1930e n zunehmend allgemeine en, kul u poli ischen bzw. sude en-
deu schen Themen zu. Höhepunk is hie die Rede zum Anschluss Ös e eichs 1938
(S. 164 .). Cysa z ging es um De ini ion und Kons uk ion eine spezi isch deu schen
Li e a u eines als einhei lich e s andenen deu schen Volkes als Schicksalsgemein-
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scha , wobei e die allgemeine Idee eine sude endeu schen Li e a u und Kul u
e a und dabei wie P i zne bohemis ische T adi ionen delegi imie e und auch
die P age deu schjüdische Li e a u ausg enz e (S. 168 .). Dies gil auch, en gegen
eine gewissen Selbs s ilisie ung als angeblich ühe ‚En decke ‘ F anz Ka kas, de
le z lich doch eine polemische Ablehnung e äh .
Die on Adol Hau en beg ünde e Volkskunde, Teil des ge manis ischen Ins i u s,
wa le z lich da on gelei e , olks ümliche Ausp ägungen bzw. den ölkischen Cha-
ak e zu e assen (S. 171). Un e Hau ens Nach olge Gus a Jungbaue en wickel e
sich insbesonde e die Sp achinsel olkskunde, de es da um ging, eine „zusammen as-
sende psychologische Cha ak e is ik de deu schen S ämme“ o zulegen (S. 176), wo-
bei de Rückbezug au die olks ümliche Kul u mi Ka ego ien de U sp ünglichkei
und Un e do benhei au gewe e und on de s äd ischen Kul u abgeg enz wu de.
Ein besonde es Augenme k leg Kon ád au den in de Wissenscha sgeschich e
imme mal wiede disku ie en Fall Jose Kö ne , ein geschei e es Habili a ions e -
ah en. Ob dies a sächlich mi Kö ne s „Dis anz zu ‚ ölkischen‘ Posi ion“ e schöp end
e klä we den kann, is siche zu bezwei eln. Alle dings geling es Kon ád, du ch
die Auswe ung akul ä sin e ne Dokumen e einige wei e e Face en zu E hellung
diese A ä e beizub ingen.
Die Slawis ik changie e zwischen zwei Posi ionen. Au de einen Sei e inde man
das Selbs e s ändnis eine e mi elnden Wissenscha , hie o allem du ch F anz
Spina, de das Konzep de Schicksalsgemeinscha umdeu e und dieses nich de ensi ,
sonde n im Sinne deu sch - schechische Gegensei igkei e s eh . Alle dings bleibe
ein gewisses Spannungs e häl nis zwischen de symbio ischen, bohemis ischen Sich
und de Vo s ellung eine Zugehö igkei de Sude endeu schen zum üb igen Deu sch-
um auch bei Spina bes ehen (S. 204). Dennoch and das slawis ische Ve mi lungs-
p og amm einen du chaus wich igen ins i u ionellen Niede schlag, man nehme nu
die Sla ische Rundschau und die Ge manosla ica, e ne auch den P age Linguis ischen
Zi kel, wobei sich o allem mi den beiden Zei sch i en eine ge manobohemis ische
Pe spek i e sowie auch das Fach Ge manosla ische S udien abzeichne en. E s e
Habili and wa Kon ad Bi ne (S. 208). Kon ád weis au d ei Me kmale diese sla-
wis ischen Tä igkei , die on a) kul u elle Ve s ändigung, on b) o allem du ch
Spina und Ge ha d Gesemann eine E neue ung de Slawis ik im Sinne eine b ei e
angeleg en Kul u wissenscha und c) dem Bemühen um achübe g ei ende Zusam-
mena bei und dami auch eine Übe sch ei ung de G enzen zwischen Deu schen und
Tschechen mo i ie wa . In diesem Rahmen wi d o allem au den E ö nungs o -
ag Gesemanns, Eins is No , au dem E s en Kong ess de Sla ischen Philologien in P ag,
abged uck im Ok obe he 1929 de Sla ischen Rundschau, e wiesen.
Ab den 1930e n wu de dieses e mi elnde P og amm on einem hie a chisie-
enden abgelös . Beding du ch die Wi scha sk ise und die inanziellen Einsch än-
kungen in den Wissenscha en sowie dem Au s ieg des Na ionalsozialismus kam es
auch inne halb de Slawis ik zu eine Poli isie ung und Radikalisie ung de Ak eu e,
was insbesonde e an den Pe sonalia Bi ne und Gesemann gezeig we den kann. An
Spinas Schei e n und Gesemanns Umo ien ie ung e wies sich die P age Slawis ik
s ell e e end ü die En wicklung de Geis eswissenscha en an de DUP.
Im zwei en Teil de S udie wi d die Si ua ion de DUP als Reichsuni e si ä un e -
such , die zunächs einen P ozess de Selbs a isie ung du chlie . Fe ne bes anden
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He aus o de ungen du ch neue, auße uni e si ä e Fo schungsins i u e wie die Sude-
endeu sche Ans al ü Landes- und Volks o schung sowie die Reinha d -Heyd ich -S i ung,
mi denen eine „neue und agg essi e Sich au Wissenscha “ e olg e (S. 285), de en
Themen sich in p opagandis ische Manie au die Desin eg a ion des schechischen
Na ionalbewuss seins ich e en und zunehmend assis isch -biologis isch au geladen
wu den. Als Konsequenzen ü die einzelnen Fäche zeigen sich bei den His o ike n
Anpassungen an die poli ischen Ve häl nisse und wissenscha lichen Pa adigmen,
eine Radikalisie ung on Posi ionen aus de Zei o 1938, die le z lich de his o ischen
Legi ima ion de neuen O dnung dienen soll en und die die na ionalsozialis ische
Ideologie übe nahmen. Bei Wos y wi d z. B. eine Ve schiebung on einem Konzep
de Begegnung bzw. des Ringens beide Völke zu dem eines na ionalen Kamp es
sowie eine E wei e ung des deu schen Kul u aumes als bes immendes Mo i de
Geschich e de böhmischen Lände kons a ie (S. 308). Man wa zudem be ei , Ex-
pe ise und Diens leis ungen ü die Besa zungsmach zu Ve ügung zu s ellen. In
de Ge manis ik dagegen zeig sich am Beispiel E ich T unz ehe eine O ien ie ung
au ‚unpoli ische‘ Themen, inso e n, so Kon ád, ein ehe beg enz e ideologische
Ein luss au die unmi elba uni e si ä e ge manis ische Fo schung. Ande s dagegen
die Volkskunde, die sich öllig in den Diens de Ideologie s ell e mi Un e suchungen
zu ‚P ozessen de Um olkung‘ bzw. zu Rege manisie ung des böhmischen Rau-
mes, mi Analysen zu den An eilen ‚deu schen Blu es‘ bei den Tschechen ode zu
Dependenz hese, de schon e wähn en Abhängigkei de schechischen Kul u on
de Deu schen. Nich ei on Ambi alenzen wa das Ve s ändnis de Slawis ik mi
Ambi ionen wie bei Gesemann, de einen Ausbau de P age Uni e si ä als Landes-
uni e si ä zu einem Zen um de Südos o schung ü den Sude en- und Ka pa en-
aum beabsich ig e (S. 351). Dabei bes and nach Kon ád ein Dilemma zwischen de
We schä zung de Kul u de slawischen Völke und de na ionalsozialis ischen
Ablehnung ode Leugnung ih es eigens ändigen We es. Alle dings, dies haben die
S udien on Klaas -Hin ich Ehle s eindeu ig zeigen können, bedeu e e diese Wide -
sp uch ü die in jede Hinsich ‚engagie en‘ Ak eu e de Slawis ik ein bes en alls
nach angiges P oblem.
Zusammen assend bezieh Kon ád mi seine undie en Un e suchung, eine
Übe se zung eine schon 2011 au Tschechisch publizie en Ve sion, Posi ion gegen
ein populä es Deu ungsmus e , nach dem die DUP eine Ins i u ion im „ewigen, un e -
söhnlichen deu sch - schechischen na ionalen Kon lik “ gewesen sei (S. 368), zeig abe
auch die Hinwendung, o allem bei His o ike n und Volkskundle n, zu E hnisie ung
de wissenscha lichen und uni e si ä en Tä igkei en, ü die wiede um äl e e na-
ionalis ische und an isemi ische P ägungen eine G undlage bo en. Das ge ade auch
wissenscha lich ges ü z e Kons uk eine sude endeu schen Schicksalsgemeinscha
als Ausweg ü die Iden i ä sk ise nach 1918 bie e siche ein E klä ungsmus e , alle -
dings gab es auch Gegenbeispiele wie de e wähn e F anz Spina, die sich eine adika-
lisie en Ideologisie ung en zogen. Es bleib somi das Ve diens , e gleichend einen
Blick au d ei bzw. ie wich ige, um nich zu sagen zen ale geis eswissenscha liche
Fäche gewo en zu haben und dami Gemeinsamkei en, abe auch Un e schiede in
de jeweiligen En wicklung he ausgea bei e haben.
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Jiří G uša, Ka el K aus, Jose Bal ín: Překlady aadap ace. Dílo Jiřího
G uši [Übe se zungen und Adap ionen. Das We k Jiří G ušas],
Bd. VII. H sg. on Dalibo Dobiáš. B no: Ba is e & P incipal, 2019,
664 Sei en.
Zdeněk Ma eček– Masa yk -Uni e si ä B no
Mi diesem VII. Band wu de die Edi ion des Gesam we kes on Jiří G uša in schechi-
sche Sp ache abgeschlossen. Die on Hans -Die e Zimme mann und Dalibo Dobiáš
be eu en und au 10 Bände e anschlag en Gesammel en We ke im Wiese Ve lag en -
hal en z. B. zwei Romane G ušas als Einzelbände, wäh end die schechische Ausgabe
Do azník (De 16. F agebogen) und Dok o Kokeš– Mis Panny (D .Kokeš) in einem Band
zusammen ass . Die schechische Ausgabe is in ih e O enlegung de Tex eing i e
p äzise als die deu sche. Die aus dem Nachlass on Ka el K aus ged uck en und de
einzige gemeinsam mi Jose Bal ín übe se z e Schwank on Pe e Hacks Ja ma k e
Volop ech [Das Jah ma k s es zu Plunde sweile n, nach Goe he] zeigen jedoch, wie
lückenha die Tex geschich e de un e Decknamen e ö en lich en D amen ex e
übe lie e is . Es kann nu allgemein on eine kollek i en Au o scha gesp ochen
we den, nähe es– z. B. zum An eil on Ka l K aus an de bühnenwi ksamen Ges al-
ung de Repliken– is kaum meh zu ekons uie en.
Jiří G uša übe se z e deu schsp achige Ly ik o allem o seinem Exil. Eine
Schlüssel olle auch ü seine eigene Poe ik spiel e Rilkes Gedich O pheus Eu ydike
He mes (1964 und 1979 übe a bei e wiede ), 1966-69 e scheinen die e s en Übe -
se zungen de Duinese Elegien und alle zehn wa en 1969 ü den Ve lag Odeon o -
be ei e . Publizie wu den sie alle dings e s 1979 in de Samizda -Edi ion K a
und 1999 (wiede übe a bei e ) im Ve lag Mladá F on a. Vladimí Jano ic und G uša
übe se z en die Auswahl Va o ná znamení [Wa ngedich e] on E ich F ied, die im
Un e schied zu Rilke im Odeon im Ve lag S oboda 1969 noch e scheinen du e,
un e ande en da um, weil hie Jano ic bis 1970 anges ell blieb und die Ly ik eihe
Sy inx be eu e (auch nachdem Tomáš Kos a ins Exil gegangen wa und de Ve lag
on Jose Kadlec gelei e wu de). Wei e e P ag -Gedich e on dem DDR -Dissiden en
Ul ich Schach , de wie G uša un eiwillig poli isches Exil in de Bundes epublik
and, e schienen 1990 in de Zei sch i Li e á ní no iny. Die im besp ochenen
Band e e enen D amenübe se zungen s ammen meh hei lich on deu sch-
sp achigen Au o en (Pe e Weiss, F ied ich Schille , Emanuel Schikanede und
Johann Nepomuk Nes oy), d ei– im Fall de gemeinsam mi Ka l K aus übe se z en
Bühnen assungen de S ücke on Sophokles und Co neille sowie des Honnege -
O a o iums– aus ande en Sp achen, die G uša nich behe sch e. Nes oys Posse
F eihei in K äwinkel dien e G uša als Vo lage ü eine ech eie Adap ion. Wiene
Ve häl nisse wäh end de Re olu ion 1848 wu den au die Si ua ion in Čecho ín
nach de Wende 1989 übe agen. Obwohl das Spiel mi einem mi Tschechismen
e se z en Russisch ode mi Anglizismen e se z en Tschechisch un e hal end is ,
zeig die Ta sache, dass sei 2001 kein Thea e ensemble diese allzu o de g ündigen
Wi ze seinem Publikum zumu en woll e, dass dieses S ück ehe zu Lek ü e als zu
Au üh ung aug .