P ages 2023– in e na ionale S udie enden agung
wiede o O in P ag
Lukáš Felb und Ba bo a Gense o á– Philosophische Fakul ä
de Ka ls ‑Uni e si ä P ag
Am 24. und 25. Mä z 2023 and de zwöl e Jah gang de in e na ionalen P age Ge -
manis ischen S udie enden agung (P ages ) s a . Nach zwei Online -Jah gängen
and die Tagung wiede o O s a und junge Wissenscha le innen und Wissen-
scha le ha en deswegen die Möglichkei , sich an de Philosophischen Fakul ä de
Ka ls -Uni e si ä in P ag zum uch ba en akademischen Dialog zu e en. Insgesam
haben an de diesjäh igen P ages 34 Vo agende aus 10 Lände n und 22 Uni e si ä-
en eilgenommen und in 12 Sek ionen ih e Fo schungse gebnisse in ge manis ische
Linguis ik, Li e a u wissenscha , Didak ik und T ansla ionswissenscha o ges ell .
Die Kon e enz eilnehme innen und - eilnehme , sowie die wei e en Gäs e de Kon-
e enz, wu den am F ei ag o mi ag o iziell im Namen des O ganisa ions eams, das
ausschließlich aus S udie enden de Philosophischen Fakul ä de Ka ls -Uni e si ä
in P ag bes eh , du ch Anna Lindne o á und Lukáš Felb in einem his o ischen
Vo lesungssaal mi Ausblick au den H adschin beg üß . G ußwo e sp achen de
s ell e e ende Lei e des Ins i u s ü ge manische S udien Š ěpán Zby o ský, de
Vizedekan de Philosophischen Fakul ä Jakub Rákosník und im Namen alle Kon e-
enzpa ne de Lei e des Kul u e e a s und des P o okolls de Deu schen Bo scha
Ma kus Klinge .
Nach de o iziellen E ö nung olg e de E ö nungs o ag, de dieses Jah on
Man ed Weinbe g (P ag) gehal en wu de. In seinem Bei ag Noch einmal: Heu ige
Ansich en eine kün igen Ge manis ik, dessen Ti el au seinen E ö nungs o ag on
de e s en Tagung im Jah e 2011 zu ückging, e lek ie e e die En wicklung de Ge -
manis ik in den le z en 12 Jah en und ih e Posi ion und Au gaben in de heu igen Wel .
Die e s en Gedanken nach dem E ö nungs o ag konn en die Anwesenden bei
einem E ö nungsemp ang aus auschen, an den sich die einzelnen Tagungssek ionen
in zwei Hö sälen anschlossen. Das komple e P og amm sowie die Abs ac s on allen
Bei ägen sind au de Websei e de Kon e enz (p ages . .cuni.cz) zu inden.
Das li e a u wissenscha liche P og amm wu de mi de Sek ion We aus de Ge‑
schich e nich le n … e ö ne , in de Bei äge zu Rolle his o ische E eignisse und his o-
ische Fo schung in de gegenwä igen Li e a u und Li e a u wissenscha p äsen ie
wu den. Julia Adam (Ús í nad Labem) beschä ig e sich mi his o ischem E zählen in
den deu schsp achigen Tex en on Ja osla Rudiš, insbesonde e dami , wie in diesen
Tex en die (eu opäische) Geschich e du ch das E zählen de Figu en übe mi el wi d
und mi ih e pe sönlichen Geschich e e bunden is . Daniel Milko i s (G az/Wien)
s ell e in seinem Vo ag die E gebnisse seine Fo schung im G aze Li e a u a chi o ,
in dem e in ensi e e Einblicke in das We k on Reinha d P.G ube und seinen Kon ex
gewann, besonde s in den Bes änden zum Hödlmose -Roman im Vo lass des Au o s.
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In de Sek ion Selbs , Seele, Iden i ä wa Michal Sm ko ský (P ag) einen psycho-
analy ischen Blick au die Iden i ä in de E zählung Ma engo on E ns Weiß, die
e als ein P äludium ü die exis en ialis ische Pe iode des Au o s sieh . In seinem
Bei ag un e such e de Vo agende das Ve häl nis des P o agonis en zu ande en
Figu en und zu sich selbs . Hannah Sem au (F ank u am Main) lös e Das Rä sel um
die eigene Iden i ä in Pa zi âl Wol ams on Eschenbach. In ih em Vo ag beleuch-
e e sie die Iden i ä skons uk ion anhand on soziologische Iden i ä s heo ie und
e such e dami zu zeigen, wie eine in e disziplinä e Pe spek i e ü li e a ische
Un e suchung p oduk i sein kann. Da an knüp e Yasemin Yilmaz Salci (Denizli)
mi ih e Analyse des Op e mo i s in de deu schen Li e a u des Mi elal e s an, in
de sie u. a. die Pa allelen zwischen dem Leben Ch is i und de Haup igu im Kon ex
de Bildungs unk ion de Tex e analysie e.
Auch die gegenwä ige ös e eichische Li e a u wa bei diesjäh ige P ages e e-
en. Julia Lückl (Wien) se z e sich mi dem Topos de e g abenen Schuld auseinande ,
de die Be ach ung de ös e eichischen Landscha en als idyllisch und na u belassen
in Opposi ion zu Ta sache s ell , dass diese Landscha en Ta o e na ionalsozialis i-
sche Ve b echen wa en. Aus diese Pe spek i e analysie e sie Raphaela Edelbaue s
Das lüssige Land. Bei dem K ieg und dessen Auswi kungen au das Indi iduum sowie
das kollek i e Gedäch nis is auch Gyula Tó h (Szeged) geblieben. In ih em Bei ag ging
es abe nich um den Zwei en Wel k ieg, sonde n um den D eißigjah igen K ieg, de
im Zen um Daniel Kehlmanns Tyll s eh . Sie konzen ie e sich o allem au Analyse
de in diesem We k e wende en E zählmi el. In dem le z en Bei ag diese Sek ion
ging Te esa Ha inge (G az) au gegenwä ige Al e (n)sda s ellungen in zei genössi-
sche ös e eichische Li e a u ein und zeig e anhand konk e e Beispiele au , welche
Al e sbilde da in zu inden sind und wie das Al e (n) li e a isch kons uie wi d.
Dem O ganisa ions eam wu den dieses Jah meh e e Bei äge zu quee bezogenen
Themen einge eich , sodass eine eigene Sek ion Qu(e)e du ch die Liebe in das Kon e-
enzp og amm au genommen wu de. Bogdan Bu ghelea (Tübingen) sp ach sich ü
eine he e ono ma i i ä sk i ische Lek ü e de Roman ik aus und s ell e die Hypo hese
au , dass ge ade diese li e a ische S ömung die Gebu ss unde de quee en Li e a u
da s ell . Dass man jedoch die Quee Theo y auch beim Lesen de Tex e p oduk i an-
wenden kann, die noch einige Jah hunde e o de Roman ik en s anden sind, wa die
These on Tobias Miebach (Bonn), de ein Quee Reading am mi elal e lichen Roman
Engelha d Kon ads on Wü zbu g ollzog. Die Rolle des Mig a ionshin e g unds und
de Homosexuali ä bei de Iden i ä sen wicklung in li e a ischen Da s ellungen
wu de im Bei ag on Ka el Mika (P ag) hema isie , de diese P oblema ik anhand
de Romane on Gianni Jo ano ic und Yusu Yeşilöz beleuch e e.
Ein ähnliches Thema wu de auch in eine de linguis ischen Sek ionen behandel .
Kamilė Pa ydy ė (Vilnius) s ell e sich die F age, wie Geschlech e ep äsen a ion und
Geschlech ss e eo ypik in zweisp achige elek onische Lexikog aphie ep äsen ie
sind. Sie analysie e dazu die Exempli ika ion in Wö e bucha ikeln on 50 equen-
en Ve ben in zwei E -Wö e büche n de li auischen Sp ache und ih e deu schen
Äqui alen e in Duden online und DWDS– und iden i izie e Geschlech ss e eo ype
sowohl in de li auischen als auch in de deu schen Lexikog aphie.
Auch Re e a e zu äl e en Li e a u und diach onen Linguis ik sind jedes Jah es e
Bes and eile des Kon e enzp og amms: in den li e a u wissenscha lichen Sek ionen
135LUKÁŠ FELBR UND BARBORA GENSEROVÁ
Zu ück zu den Wu zeln und Mo i e und Disku se konn e das Publikum insgesam sieben
Re e a e aus Ös e eich, Deu schland, Polen und Tschechien hö en. In de Sek ion
Deu sch als Sp ache de Medizin und Kanzlei ging es dann um die Kanzleisp ache in
Böhmen und Mäh en im 16. und 17. Jh. sowie um den 13. Band des Zwöl bändigen Buchs
de Medizin (1525–1554).
De gemeinsame Nenne de olgenden linguis ischen Sek ion wa en Ph aseme
in den Mä chen de B üde G imm. Lisa Felden (Müns e ) ging au die F age ein,
wie die Ph aseme in Kölsch, einen du ch Kul u und e schiedene O ganisa ionen
gep leg en Dialek , übe se z wu den. Ajda Ka šak (Ljubljana/Ma ibo ) un e such e
die Übe se zungen de Ph aseme in das Slowenische, wobei sie aus ih e Analyse den
Schluss ziehen konn e, dass die deu schen Ph aseme in den meis en Fällen nich mi
(meh ode wenige ) en sp echenden slowenischen Ph asemen übe se z wu den,
sonde n als eie Wo e bindungen.
De zwei e Kon e enz ag begann in den linguis ischen Sek ionen mi dem Thema
Disku s und Kommunika ion. In ih em Bei ag s ell e Yunxia Li (Köln) die e s e chine-
sische Übe se zung on Ka kas Ve wandlung o . Sie ekons uie e die En s ehung,
Auswi kungen und Besonde hei en diese Übe se zung, u. a. die Eing i e des Übe -
se ze s Li Wenjun, de einige Beg i e in Ka kas We ken so modi izie e, dass sie ü
das chinesische Publikum und o allem ü die o izielle o ali ä e K i ik akzep abel
wä en. Pa icia Linnemann (Müns e ) un e such e die Möglichkei en eine mul i-
modalen Kommunika ion am Beispiel on sp achliche In e ak ion in Gesellscha s-
spielen. Da ü ha sie Audio -Au nahmen au hen ische Spielin e ak ionen mi hil e
de Sequenzenanalyse analysie , womi sie auch die P inzipien de all äglichen
Kommunika ion im na ü lichen Ve wendungskon ex e läu e n konn e.
D ei Bei äge zu Didak ik wu den in de Sek ion DaF meh sp achig und dialek al
o ges ell . Da an knüp e die abschließende linguis ische Sek ion an, in de das
Publikum mi e schiedenen mul imodalen Un e ich sme hoden e au gemach
wu de. Pa ol Kupka (B a isla a) besp ach die Möglichkei en de Ausnu zung on
Bilde büche n und om sog. Bilde buchkino im F emdsp achenun e ich . Pla on
I ano (Leipzig) sp ach übe kogni i e P ozesse, die zum e izien en Sp achle nen
dienen, und s ell e seine eigene Le n -App o , die ü Ka eika en und sog. spaced
epe i ion e wende we den kann.
Wie in den o igen Jah en bo auch die diesjäh ige PRAGESTT ein bun es Beglei -
p og amm. Am F ei agabend besuch en die Teinehme innen und Teilnehme das
Bildungszen um Didak ikon au dem Kampus Hybe nská. Do s ell e Š ěpán Zby-
o ský die Handy -App SAMSA– Deu sche O e P ags und die gleichnamige Auss ellung
o , in de man die Spu en des his o ischen deu schsp achigen P ags en decken kann.
Nach diese P äsen a ion and das linguis ische Escape -Room -Spiel Die le z e Sp e‑
che in s a , das on de Lib a y o Languages o be ei e und on Ba bo a Gense o á
ü die Tagung ins Deu sche übe se z wu de. Die Mi spielenden be a en das Gehi n
de le z en Sp eche in de Sp ache Schmalspu bahnschienenschlesisch und e such en,
diese Sp ache zu e en, wobei sie auch en decken konn en, wie die Sp ache unse e
Sich au die Wel beein luss .
Die Kon e enz wu de am Sams ag mi einem Schlusswo beende , das adi io-
nell sei dem Beginn de Tagung im Jah 2011, abe dieses Jah zum le z en Mal, on
Man ed Weinbe g gehal en wu de. Nach dem Schlusswo olg e de adi ionelle
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li e a ische Spazie gang. Diesmal spazie en wi mi de Beglei e in Pe a Liebl
du ch his o ische S ad eile au dem ech en Moldau -U e , die mi dem Leben und
den We ken on P age deu schen Li e a en eng e bunden sind.
Was on den Teilnehme innen und Teilnehme n de diesjäh igen P ages lau
anschließende E alua ion am meis en geschä z wu de, wa die Möglichkei sich
wiede pe sönlich zu e en und zusammen übe die He aus o de ungen, P obleme
und E olge bei de wissenscha lichen A bei sp echen zu können, was bei den e -
gangenen Online -Ausgaben de Kon e enz nu beding möglich wa – und was des o
schwie ige in diesem Be ich zu e assen is .
Dies alles wä e nich ohne die Un e s ü zung sei ens de langjäh igen Pa ne de
Kon e enz möglich– de Philosophischen Fakul ä de Ka ls -Uni e si ä , de Deu -
schen Bo scha in P ag, des Ös e eichischen Kul u o ums P ag und des DAAD. Ein
besonde e Dank gil alle dings diesmal Man ed Weinbe g, de die Kon e enz sei
2011 un e s ü z e und wel wei p opagie e.