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ACC JOURNAL 2020, Volume 26, Issue 3 DOI: 10.15240/ ul/004/2020-3-003
CODE-SWITCHING IN DER GESCHRIEBENEN SPRACHE. MEHRSPRACHIGKEIT AM
BEISPIEL DEUTSCHER PRESSETEXTE, LIEDERTEXTE UND SMS-NACHRICHTEN
UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER TENDENZ ZUR KONZEPTIONELLEN
MÜNDLICHKEIT BZW. SCHRIFTLICHKEIT
Magdalena Malecho á
Jihočeská uni e zi a Českých Budějo icích, Filozo ická akul a,
Ús a česko-německých a eálo ých s udií a ge manis iky,
B anišo ská 31a, 370 05 České Budějo ice, Česká epublika
e-mail: malecho a@ .jcu.cz
Abs ac
Meh sp achigkei spiel in de heu igen Wel eine immense Rolle, ohne dass man es g oß
wah nimm . Die sp achliche Ve lech ung kann bewuss ode unbewuss o kommen, im
Vo de g und s eh jedoch das Ve s ändnis de sp achlichen In e ak ion. De Bei ag zeig
einige Möglichkei en des Au einande e ens e schiedene Sp achen und die Konsequenzen
eines solchen Kon ak es. Eine de P ozesse, in dem die Sp achen e schmelzen, is Code-
Swi ching, und diese Bei ag zeig an konk e en Beispielen die in de gesch iebenen Sp ache
koexis ie enden Elemen e de gesp ochenen Sp ache im Rahmen dieses Phänomens de
Gegenwa . Das Ziel des Bei ags is jedoch, die gesch iebene Sp ache zu beobach en, ih e
Neigung zu konzep ionellen Mündlichkei bzw. Sch i lichkei zu p äsen ie en und an d ei
Tex so en zu zeigen, wie de Sp achwechsel in diesem kommunika ionsausge ich e en
Be eich unk ionie . Au g und de heo e ischen Ve mi lung de exis ie enden Fo men des
Sp achwechsels we den im empi ischen Teil die ge undenen Code-Swi ching-Auszüge eine
quali a i en Analyse un e zogen und die sich da aus e gebenden Schluss olge ungen
da geleg .
Keywo ds
Code-swi ching; Concep ual e bal and w i en language o m; In e ac ion; Language con ac ;
Polylingualism.
Einlei ung
Sp achkon ak s ell in de Wel eines de G undp inzipien de zwischenmenschlichen
Be üh ung da . Die Sp ache als Ve s ändigungs- und Gedanken e mi lungs äge un e lieg
schon imme eine s ändigen En wicklung. Mi de zunehmenden Du chlässigkei
e schiedene Landesg enzen we den auch Sp achg enzen als Ba ie en e minde , und die
Menschen genießen einen imme eie en Kon ak auch au dem Gebie de Sp ache.
Jeden alls üh die Du chlässigkei de G enzen zu eine g öße en Ve mischung de Sp achen
du ch höhe e In e ak ion e schiedene Na ionali ä en und Sp achg uppen. Man sp ich also
heu zu age on eine mul ikul u ellen Gesellscha , die meh und meh an Bedeu ung gewinn .
Dami einhe geh na ü lich die gegensei ige Beein lussung de einzelnen Sp achen und
selbs e s ändlich die Ein lussnahme o allem de s a ken Sp achen au die wenige s a ken
(au de globalen Ebene könn e man als s a ke Sp ache z. B. Englisch be ach en, au de
Landesebene z. B. in de Schweiz dominie das Deu sche gegenübe dem Rä o omanischen).
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1 Me hodologie de Vo gehensweise
Meh sp achigkei is olglich allmählich zu eine na ü lichen Tendenz gewo den und gil un e
de Logik de Globalisie ung als selbs e s ändliche Bes and eil de gesellscha lichen
En wicklung. De o liegende Bei ag handel on eine Un e suchung de Meh sp achigkei
in de gesch iebenen Fo m de Gemeinsp ache, wo es logische weise iele Elemen e de
gesp ochenen Kommunika ion gib . In diese S udie sollen un e schiedliche sch i sp achliche
Kon ex e, in denen es zu einem Sp achwechsel komm , genaue un e such we den. Zu
Beginn wi d au die Beg i e Meh sp achigkei , Code-Swi ching und ih e Abg enzung
eingegangen, wobei auch au die Fo schung im Be eich diese P oblema ik Bezug genommen
wi d. Anschließend we den mögliche Pe spek i en de Sp achwechselbeobach ungen
um issen, wobei die F age de Mündlichkei und Sch i lichkei be ücksich ig wi d. Um
möglichs p äzise zeigen zu können, wie sich Code-Swi ching in den gesch iebenen Tex en
auswi k , wu den d ei im Rahmen de gesch iebenen Sp ache häu ig e wende e Tex so en
ausgewähl , au g und de en Analyse das Phänomen de Meh sp achigkei es zus ellen is . In
diesem Zusammenhang wi d die Zei ungssp ache, wei e die Sp ache de Liede und die de
Ku znach ich en bzw. die SMS-Kommunika ion behandel . Alle d ei Tex so en haben
jeweils un e schiedliche Ansa zpunk e bezüglich des Mediums bzw. des Zus andekommens,
abe auch e schiedene hema ische Be eiche de eigen lichen sp achlichen Anwendung.
T o zdem sind alle d ei ü diese soziolinguis ische Un e suchung ausgewähl en Quellen
eichlich mi Code-Swi ching e sehen, wie in de olgenden p ak ischen Analyse zu sehen
is . Da es sich bei de Un e suchung um he e ogene Tex e handel , wi d die jeweilige
me hodische Ve ah ensweise un en im Einzelnen noch p äzisie .
2 Das Fo schungsziel
In de o liegenden S udie wi d au den Zusammenhang de linguis ischen Me kmale in
meh sp achige Kommunika ion und de Mo i a ion de einzelnen Code-Swi ching-Fälle
eingegangen. Nach de Da s ellung des anhand on d ei Tex so en gescha enen Ko pus
e gib sich die F ages ellung, ob es möglich is , in de Tendenz zu Ve wendung emde
Lexik gemeinsame Aspek e bei den d ei e schiedenen Tex so en zu inden, ob einzelne
Tex so en a enspezi ische Eigenhei en und A ibu e au weisen, und wie diese linguis isch,
soziolinguis isch und unk ional zu e assen sind. Wei e hin soll un e such we den, inwiewei
konk e e Kommunika ionsbedingungen de genann en Ko pus-Tex so en in Bezug au das
Vo kommen des Code-Swi ching ü konzep ionelle Mündlichkei bzw. Sch i lichkei
sp echen, um abschließend die Tendenz anzudeu en, wie die emde Lexik an de einen ode
ande en P ä e enz mi wi k .
3 Meh sp achigkei
Meh sp achigkei wi d als Beg i mi eine o enen Seman ik e s anden [1]. Es kann dami
Un e schiedliches bezeichne we den. Eine sei s is es die Fähigkei eines Menschen, meh als
eine Sp ache zu sp echen, ande e sei s e s eh man un e diesem Beg i die Gel ung ode
e b ei e e Anwendung meh e e Sp achen in eine Gesellscha , einem Sp achgebie ode
einem S aa . Duden online ass den Beg i Meh sp achigkei als „die Fähigkei , meh e e
Sp achen zu sp echen“ zusammen. [2]
Als Synonym zum Beg i Meh sp achigkei wi d im Duden da übe hinaus de Beg i
Polylingualismus benu z . [3] Eine ande e Bezeichnung wä e dann Mul ilingualismus, und im
Zusammenhang mi diesem Beg i wi d Zweisp achigkei bzw. Bilingualismus e wende .
Heu zu age is Zwei- ode Meh sp achigkei schon ein na ü liche Bes and eil de
zwischenmenschlichen Kommunika ion, weil die heu ige globalisie e Wel au
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nebeneinande exis ie enden soziokul u ellen Ta sachen und Exis enzen be uh . Es wu den
auch e schiedene A en de Zweisp achigkei besch ieben, iele S udien und Fo schungen
au dem Gebie des Sp ache we bs on Kinde n du chge üh , die o au den E gebnissen de
Sp achpy amide nach Wendland basie en. [4]
4 Code-Swi ching
4.1 De Beg i und bishe ige Fo schung
Code-Swi ching s ell in de heu igen Zei ein besonde es Sp achkon ak phänomen da ,
obwohl es nich neu is . Es wi d sei Mi e de 50e Jah e des 20. Jah hunde s on
e schiedenen Sp achwissenscha le Innen e o sch , und im Kon ex de gegenwä igen
Globalisie ung wu de es imme meh Gegens and on Un e suchungen de
Sp ach o sche Innen.
Lau Duden [5: 340] wi d Code-Swi ching als „das Übe wechseln on einem Code in einen
ande en (z. B. on de S anda dsp ache in die Munda )“ be ach e . De Beg i selbs komm
aus dem Englischen „code“ - s eh ü Code und „ o swi ch“ ü wechseln. [6] Mi dem Wo
„Code“ is aus soziolinguis ische Sich eine „du ch die Zugehö igkei zu eine bes imm en
sozialen Schich o gegebene Weise de Ve wendung on Sp ache“ de inie . [7] Lau
Romaine [8: 111] sind mi dem Code e schiedene Sp achen, Dialek e ode S ile gemein . In
Anlehnung an Vesga [9: 108] wi d de Te minus als Kommunika ionssys em e s anden: „Als
unscha e Beg i kann dami jegliches Zeichen- bzw. Codie ungssys em (sp achlich, nich
sp achlich, monolingual, bilingual, p osodisch, sch i lich, pa alinguis isch e c.) zu Äuße ung
und In e p e a ion kommunika i e Absich en in Beziehung geb ach we den.“
Zwa exis ie die Sp achkon ak o schung schon meh e e Jah e; eine Einigkei bei dem
De inie en einzelne Beg i e he sch jedoch nich . Dies be i sowohl die Sch eibung des
Beg i s <Code-Swi ching> (bzw. <Code-swi ching>, <Codeswi ching> [Duden e sion],
<Code Swi ching> usw.) als auch die Beg i sbezeichnung. Zu den häu ig benu z en
Synonymen gehö en dann Codewechsel, Sp achwechsel, Kodeumschal ung, Code-shi ing,
Code-al e na ion bzw. al e nance langagiè e. [10: 102]
In Bezug au die Gleich angigkei des Code-Swi ching-Beg i s mi den ande en e wähn en
Synonymen schließ Mülle [11] sich jedoch de Ansich de Sp achwissenscha le in Sil a-
Co alán [12] an und e wähn die Abweichung in de Beg i sbezeichnung, die im Rahmen
de Linguis ik und au g und eines Kompe enzmangels ü Sp achmischung gep äg wi d. In
diesem Sinne soll das Code-shi ing einen Sp achwechsel da s ellen, de als ein au g und on
unzu eichenden Kenn nissen en s ehende Wechsel bezeichne wi d. [11: 9]
In de o liegenden A bei wi d de Beg i o allem, jedoch nich nu , nach de
Haugen‘schen De ini ion e wende , und zwa wie olg :
„[Code-Swi ching] occu s when a bilingual in oduces a comple ely
unassimila ed wo d om ano he language in o his speech”. [13: 40]
Au Deu sch kann man es so übe se zen, dass ein bilinguale Sp eche ein F emdwo (also
kein en lehn es Wo ) in seinen Sp echak einbau . Die De ini ion weis eine ganz kla e
Abg enzung des Beg i s au , die na ü liche weise jedoch mi de En wicklung und de
Ve b ei ung des Code-Swi ching-Phänomens um wei e e heo e ische E kenn nisse aus
neue en sp achwissenscha lichen Analysen e wei e wi d. G undsä zlich sind sich auch
ande e Linguis en wie Wein eich [14], Gumpe z [15] ode P a [16] übe eine uni e sale
De ini ion einig, und diese sp ich on eine wahlweisen Ve wendung zweie Sp achen eines
Sp eche s inne halb eine Sp echsi ua ion:
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„Code-swi ching has been b oadly de ined as he use o mo e han one linguis ic
a ie y (language o dialec ) by a single speake in he cou se o a single
con e sa ion”. [16: 344]
Ähnlich sieh es Poplack [17: 583]: Sie de inie Code-Swi ching als „ he al e na ion o wo
languages wi hin a single discou se, sen ence o cons i uen ”.
Mi de Zei wu de logische weise das Be ach ungs eld de Meh sp achigkei imme b ei e ,
und de ph asalen Fo mulie ung sowie dem Wesen des Code-Swi ching wu de imme meh
Beach ung geschenk . So kann man an de Jah hunde wende bei einigen Linguis Innen eine
e wei e e Ve sion de Code-Swi ching-De ini ion beobach en, z. B. g enz Bußmann [18:
106-107] den Te minus nich nu au zwei Sp achen ode zweisp achige Menschen ein,
sonde n behaup e , dass dies auch „zwischen e schiedenen Sp achen […] ode Va ie ä en
eines Sp achsys ems […] bei bi/mul ilingualen bzw. bi/mul idialek alen Sp eche n inne halb
eines Gesp ächs“ de Fall sein kann. Einen ähnlichen S andpunk e i auch Vesga [9: 99].
Diese be ach e Code-Swi ching als eine ielschich ige Sp achkon ak e scheinung, die im
Rahmen de Meh sp achigkei einen b ei en Raum einnimm . Im enge en Sinne we de un e
Code-Swi ching die Fähigkei bilinguale Sp eche e s anden, meh als eine Sp ach a ie ä
zu e wenden bzw. zwischen Elemen en on zwei ode meh Va ie ä en zu al e nie en.
Nach dem Jah e 2000 begannen imme meh Wissenscha le Innen sich mi dem Phänomen
„Code-Swi ching“ auseinande zuse zen, un e ande en Mye s-Sco on [19], Onysko [20] ode
Ga dne -Chlo os [21].
In den le z en zehn Jah en wu den auch e schiedene We ke zu diesem Thema e ö en lich ,
da un e kü ze e Tex o men wie Sammelbandbei äge und p axiso ien ie e
S uden enp ojek a bei en sowie länge e Un e suchungen in Fo m on Diplom- bzw.
Disse a ionsa bei en und Monog aphien. Von den le z e en sind Ve ö en lichungen on
Munukka [22], Hänninen&Ka ikoski [23], Kadamani [10], Riehl [24], Knospe [25], Mülle
[11] und Vesga [9] zu e wähnen. Die zule z Genann e de inie das Phänomen Code-
Swi ching als „Al e na ion, Ve schiebung und/ ode Umwandlung on zwei ode meh e en
soziokul u ell beding en Kommunika ionssys emen in eine In e ak ion“. [9: 110]
Die S udien und Fo schungen de genann en Au o Innen basie en seh o au
sp achp ak ischen Analysen, die meis ens au g und de Beobach ungen an Zuwande ungs-
bzw. bilingual au wachsenden Kinde n und Jugendlichen gemach wu den ode die sich au
ko pusbasie e Un e suchungen s ü zen. Da aus esul ie auch die Di e si ä de beg i lichen
In e p e a ionen, die sich im Lau e de Zei , au g und de neuen E kenn nisse aus de Empi ie,
de Nonkon o mi ä und Nich -Bes ändigkei de Sp ache und gleichzei ig de Fo men iel al
des Code-Swi ching he ausk is allisie en.
4.2 Abg enzung des Code-Swi ching
Um dem Beg i Code-Swi ching noch nähe zu kommen, is es wich ig, ihn gegenübe
ande en exis ie enden, ielleich auch e wand en Beg i en abzug enzen. In F age kommen
Bezeichnungen wie F emdwo , En lehnung, Ad-Hoc-En lehnung, Diglossie, Code-Mixing,
Polyphonie.
Ein F emdwo is ein „aus eine emden Sp ache übe nommenes od. in de übe nehmenden
Sp ache mi Wö e n od. Wo eilen aus eine emden Sp ache gebilde es Wo […]“ [5:
575]. Es gib auch sogenann e Gas wö e , das sind geläu ig und allgemein e au
gewo dene F emdwö e . [26]
Bei dem Beg i Diglossie geh es um „1. Fo m de Zweisp achigkei , bei de die eine
Sp ach o m die S anda dsp ache da s ell , wäh end die ande e im äglichen Geb auch, in
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in o mellen Tex en e wende wi d, 2. Vo kommen on zwei Sp achen in einem bes imm en
Gebie […], 3. das Au e en on zwei ausgebilde en Va ian en de Sch i sp ache in einem
Land […]“. [27]
Die genann e De ini ion be uh au de on Fe guson s ammenden Au assung des Beg i s,
de Diglossie olgende maßen de inie :
Diglossie is eine e häl nismäßig s abile Sp achsi ua ion, in de es neben den
u sp ünglichen Dialek en de Sp ache (die ein S anda d ode egionale S anda ds
um assen können) eine s a k abweichende, hochg adig kodi izie e (o
g amma isch komplexe e) übe lage e Va ian e gib , die das Medium eines
g oßen und geach e en li e a ischen Sch i ums en wede aus eine ühe en
Epoche ode eine ande en Sp achgemeinscha is , die g öß en eils du ch
o male E ziehung e le n wi d und ü die meis en gesch iebenen und o mellen
gesp ochenen Zwecke e wende wi d, on keinem Teil de Gemeinscha jedoch
ü gewöhnliche Un e hal ung benu z wi d. [28: 268]
Fishman [29] geh zwa on de Gumpe z‘schen Posi ion [30] aus, dass Diglossie wede nu
in meh sp achigen Gesellscha en mi o iziell e schiedenen Sp achen noch in
Gesellscha en, die Volkssp achen und klassische Va ie ä en e wenden, o handen is ,
sonde n auch in Gesellscha en mi e schiedenen Dialek en, Regis e n ode unk ional
di e enzie en Sp ach a ie ä en; e e such jedoch die Bewah ung de Diglossie sowie ih en
Ve all au na ionale ode gesellscha lichen Ebene zu e o schen. [29: 96] Bei de
Behandlung diese P oblema ik heb Lö le he o , dass S anda d und Dialek in de
Diglossie Va ie ä en mi scha ge enn en Regis e n sind, die phonologisch, mo phologisch
und du ch ande e Me kmale gekennzeichne und kon ex uell de e minie sind. E e i die
Au assung, dass zwei sp achliche Va ie ä en in un e schiedlichen Si ua ionen und zu genau
abgeg enz en Zwecken s eng ge enn und ohne Zwischens u en eingese z we den. [31: 73]
Un e eine En lehnung e s eh man ein „aus eine emden Sp ache übe nommenes Wo ,
das sich in Aussp ache, Sch eibweise, Flexion de übe nommenen Sp ache angepass ha (z.
B. Maue aus la . mu us)“. [5: 1004] Lau Bußmann kommen En lehnungen o , wenn es zu
En wicklungen und da aus he o gehenden E indungen komm , ü die es keine Bezeichnung
gib . [18: 193] Lau Vesga [9: 116] bezieh sich eine En lehnung in de Regel au die
In eg a ion on Elemen en eine Sp ache in eine ande e. Sie be on hie besonde s das
K i e ium de Assimila ion. Da die übe nommenen Elemen e jedoch au e schiedenen
Ebenen ins Sys em de Emp änge sp ache in eg ie we den, sei dahe die Fes legung des
Assimila ionsg ades ode die De e minie ung de s uk u ellen Me kmale de
Emp änge sp ache, um als En lehnung einges u zu we den, mindes ens s i ig.
Bei Ad-Hoc-En lehnungen handel es sich um das Einbe en eines Wo es bzw. Lexemes
(eines emden Elemen s) eine Sp ache in eine g amma ische S uk u eine ande en Sp ache.
Poplack nenn die Ad-Hoc-En lehnungen „nonce bo owings“ und is de Meinung, dass diese
eine A Zwischen o m zwischen dem Sp achwechsel (Code-Swi ching) und de En lehnung
sind. Linguis isch gesehen e hal en sie sich wie Lehnwö e (es e olg eine g amma ische
ode soga phonologische In eg a ion), soziologisch gesehen e hal en sie sich wie Code-
Swi ches [32: 200]. Alle dings wi d Poplacks Theo ie on Pü z [33: 276-277] k i isie , und
auch Ga dne -Chlo os [21: 191] is gegen eine s ik e T ennung zwischen Code-Swi ching
und Ad-Hoc-En lehnung, was ein Beleg da ü is , dass un e den Sp achwissenscha le Innen
keine Einigkei au diesem Gebie he sch .
Bei Code-Mixing ehl eine kla abgeg enz e Sp ache de In e ak ion. Wenn also nich kla is ,
welche de zwei Sp achen die Ma ixsp ache is , sp ich man on Code-Mixing. Lau
Schwi alla [34: 55] ha in diesem Fall de Sp achwechsel o keine seman ische ode
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disku ss eue nde Funk ion meh . Mußmann [35] sp ich bei Code-Mixing on de
Ve mischung de G amma ik inne halb eine Äuße ung, wobei als Code-Swi ching de
Wechsel zwischen zwei G amma iken in un e schiedlichen Sa z eilen in eine Äuße ung
bezeichne wi d.
Hänninen und Ka ikoski [23: 30] bes ehen auch au g und ih e Beobach ungen de
heo e ischen S udien ande e Sp ach o sche Innen da au , dass die G enzen zwischen
En lehnung und Code-Swi ching nich eindeu ig es zulegen sind. Es gil nämlich nich in
allen Fällen, dass ein einzelnes Wo imme eine En lehnung und eine aus meh e en Wö e n
bes ehende Einhei Code-Swi ching is . Folglich gib es eben alls Einzelwo -Code-
Swi chings, denen sogenann e ph asale Anglizismen gegenübe s ehen (die als En lehnungen
ka ego isie we den), z. B. Ups and Downs, lea ning by doing, ode possessi e Syn agmen
wie loss o con ol. Im Rahmen de heo e ischen Ve anke ung des Beg i s Code-Swi ching
e läu e Vesga [9: 109] den Te minus 'Swi ching' als ein komplexes und dami unscha es
Ne z on Mechanismen wie Al e na ion, Ve schiebungen (Übe lappungen, Einbe ungen und
Bewegungen zwischen Codes) und Umwandlungen (Code-Mischung). Wegen diese
o ensich lichen de ini o ischen Uneinhei lichkei wi d jedoch jegliche p ak ische Bea bei ung
on sp achlichen Da en als p oblema isch angesehen, was de s ändigen En wicklung de
Sp ache und sp achliche P ozesse zuzusch eiben is .
4.3 Pe spek i en de Sp achwechselbeobach ung
Im Allgemeinen muss man da on ausgehen, dass man den Sp achwechsel aus e schiedenen
Pe spek i en beobach en kann. Ähnlich wie man die gesp ochene und gesch iebene Fo m de
Sp ache einzeln behandeln kann, sind auch beide Fo men beim Code-Swi ching zu
be ücksich igen. Aus me hodischen G ünden is hie ein wich iges K i e ium zu beach en, und
zwa das des Mediums de Realisie ung sp achliche Äuße ungen. Diese basie en au de
g aphischen E assung de Tex e. Die Beobach ung de Code-Swi ching-Fälle in de
o liegenden Ko pus-Analyse geh also au die mediale Dimension, die sich au die
Realisa ions o m de sp achlichen Äuße ungen bezieh , zu ück. Nich unwich ig is jedoch
dabei auch die gewähl e Ausd ucksweise. Dies is auch die P oblema ik, mi de sich Koch
und Oes e eiche beschä ig en und on denen das bekann e Nähe-Dis anz-Modell, be uhend
au de Un e scheidung on Medium und Konzep ion, s amm .
N Ä H E D I S T A N Z
Kommunika ionsbedingungen Kommunika ionsbedingungen
- P i a hei - Ö en lichkei
- Ve au hei -g aphisch- - F emdhei
- Emo ionali ä - keine Emo ionali ä
- Si ua ions- und Handlungseinbindung …......................... - Si ua ions-und
Handlungsen bindung
- physische Nähe -phonisch- - physische Dis anz
- Dialogizi ä - Monologizi ä
- Spon anei ä - Re lek ie hei
usw. usw.
Quelle: [36]
Fig. 1: Nähe-Dis anzkon inuum nach Koch/ Oes e eiche
Koch und Oes e eiche , siehe in Fig. 1 [36: 12], un e scheiden also mediale Mündlichkei
und Sch i lichkei (phonische und g aphische Realisie ung de Sp ache) und konzep ionelle
Mündlichkei und Sch i lichkei (Kon inuum de Kommunika ionsbedingungen). Da aus
kann die E kenn nis abgelei e we den, dass auch in de g aphischen Realisie ung gesp ochen-
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sp achliche Me kmale au auchen können und umgekeh , was eine ü die olgende Ko pus-
Analyse wesen liche Annahme bedeu e , die spä e auch be ücksich ig wi d.
4.3.1 Code-Swi ching und sein U sp ung
De P ozess des Code-Swi ching in de gesp ochenen Sp ache ha seinen U sp ung in de
Meh sp achigkei . Fü Meh sp achigkei gib es meh e e un e schiedliche G ünde, und dahe
lassen sich e schiedene Typen bzw. A en de Meh sp achigkei ablei en. Lau Riehl [24]
gib es e s ens die indi iduelle Meh sp achigkei , die sich au den einzelnen Sp eche bezieh ,
zwei ens die e i o iale Meh sp achigkei , wobei de Sp achgeb auch in meh sp achigen
S aa en ode Regionen ollzogen wi d, und d i ens die ins i u ionelle Meh sp achigkei , bei
de die Ve wendung meh e e A bei ssp achen in Ins i u ionen o komm . Ande e
Sp ach o sche Innen o dnen in diese Au eilung auch die gesellscha liche Meh sp achigkei
ein, bei de ein gegensei iges Du chd ingen de Sp achgemeinscha en he sch , wie in
Übe lappungsgebie en an Sp achg enzen. [37]
Die U sachen de Meh sp achigkei sind e schieden. G undsä zlich s ü zen sie sich au die
poli ische bzw. sozioökonomische Si ua ion des be e enden Te i o iums, wei e au die
pe sönliche Si ua ion de Menschen, die bilingual au wachsen ode F emdsp achen ü den
eigenen Beda e we ben. In diesem Bei ag wi d au die indi iduelle Meh sp achigkei und
un e diesem Aspek exis ie ende Fo men des Code-Swi ching eingegangen.
4.3.2 Code-Swi ching in de gesp ochenen Sp ache
Was die Typisie ung des Code-Swi ching angeh , eil man es nach Funk ionali ä au , und
zwa in unk ionales und nich - unk ionales Code-Swi ching. Beim unk ionalen Code-
Swi ching geh es um das bewuss e Einse zen eine zwei en Sp ache. Dabei handel es sich
um äuße e Fak o en ode s a egische G ünde. Dahe wi d zwischen si ua ionellem und
kon e sa ionellem Code-Swi ching un e schieden.
Die äuße en Ein lüsse des si ua ionellen Code-Swi ching können z. B. die Gesp ächspa ne ,
de O ode das Thema sein. Beim kon e sa ionellen Code-Swi ching spielen disku si -
s a egische G ünde beim Sp achwechsel eine Rolle, z. B. bei de Äuße ung eine
pe sönlichen Meinung und beim Zi ie en. In diesen Fällen we den de genaue Wo lau und
die S immlage in de e wende en Sp ache wiede gegeben.
Das nich - unk ionale Code-Swi ching bezieh sich dagegen au in e ne P ozesse de
Sp achp oduk ion. De Sp achwechsel e olg meis ohne di ek e Absich des Sp eche s, man
sp ich dann on einem psycholinguis isch mo i ie en Code-Swi ching. Dies kann du ch
sogenann e Auslösewö e ( igge -wo ds) he o ge u en we den. [38] Aus e s ändlichen
G ünden wi d jedoch in diese A bei au das Thema des Code-Swi ching in de gesp ochenen
Sp ache selbs nich nähe eingegangen, es wi d jedoch au spezi ische Aspek e e wiesen,
die au die Zusammenhänge de gesch iebenen Fo m de Sp ache mi de gesp ochenen
Sp ache hindeu en.
4.3.3 Code-Swi ching in de gesch iebenen Sp ache
Einen ande en Typ des Code-Swi ching, auch g amma ikalische genann [38], s ell die
gesch iebene Fo m de Sp ache da . Auch au diesem Gebie is Code-Swi ching keine
Neuigkei . Das beweis Ga dne -Chlo os [21: 20] mi ih e E wähnung de his o ischen Tex e
– de B ie e on Cice o aus dem e s en Jah hunde o Ch is i. Ande e Sp ach o sche Innen
weisen au gegenwä ige Medien und compu e e mi el e Kommunika ion wie z. B. E-Mails
hin. [39: 29]
39
Au jeden Fall kann sich Code-Swi ching in de gesch iebenen Sp ache ande s als in de
gesp ochenen Sp ache e hal en, und deswegen muss man die gesch iebene Fo m des Code-
Swi ching ande s be ach en und un e suchen. Lau Bußmann [18: 107] we den au o male
Ebene zwei ypologische Un e scheidungen ge o en: „sa zin e nes“ (englisch
„in asen en ial“) Code-Swi ching und „sa zex e nes“ (englisch „in e sen en ial“) Code-
Swi ching. Auch diese Ein eilung muss jedoch nich imme eindeu ig sein. Onysko [20: 286-
287] zu olge gehö en zu sa zin e nen Code-Swi chings ypische englische syn ak ische
Einhei en (ph asale Syn agmen), die in einem Sa z de Ma ix-Sp ache o kommen ode die
ein obliga o ische Teil eines g öße en deu schen syn ak ischen Rahmens sind. Das bedeu e ,
dass de Ma ix-Sp ache-Sa z ohne das einbezogene Code-Swi ching un olls ändig wä e. Als
na ü liche Bes and eil des sa zin e nen Code-Swi ching sind jedoch auch Einzelwo -Code-
Swi chings möglich, die de meh sp achige Sp eche aus o ähnlichen G ünden einse z , wie
es beim gesp ochenen Code-Swi ching de Fall is .
Um sa zex e nes Code-Swi ching handel es sich, wenn ein g amma ikalisch komple e
englische Sa z in einem deu schen Tex s eh , ohne den de Tex auch e s ändlich wä e [20:
287-288]. Neben dem Au e en des einen ode ande en Typs des Code-Swi ching e häl die
Konzep ion im Rahmen de g aphischen Fo m de Realisie ung eine wesen liche Bedeu ung.
Wie schon oben e wähn , auchen gesp ochen-sp achliche Elemen e in de Sch i sp ache au
und umgekeh . Ob eine sp achliche Äuße ung meh ode wenige zu konzep ionellen
Sch i lichkei ode Mündlichkei endie , läss sich an sp achlichen Me kmalen und
Kommunika ionsbedingungen es s ellen. Die mündlichen Äuße ungen sind o
kon ex gebunden, im Gegensa z zu Sch i lichkei , die ehe als monologisch und
kon ex unabhängig zu bezeichnen is . De konzep ionell-sch i liche Sp achgeb auch is ehe
gekennzeichne du ch komplexe e S uk u en, ein höhe es Maß an In o ma ionsdich e,
me kmals eiche e Lexik. [40: 19]
5 P ak ische Analyse de gesch iebenen Fo m des Code-Swi ching
5.1 P esseschlagzeilen und P esse ex auszüge
Eines de Medien, in dem das gesch iebene Code-Swi ching o komm , sind P esse ex e.
Auch au g und des P ozesses de En s ehung eine Zei ung, wo die Tex e kon ollie we den,
is die gesch iebene Fo m des Code-Swi ching ganz absich lich, wenige spon an und ga
nich unübe leg , was bei de gesp ochenen Fo m des Code-Swi ching ande s is . T o zdem
bemühen sich auch Au o Innen on Zei ungs ex en um eine A kommunika i e
Unmi elba kei , die sie zu e mi eln e suchen, obwohl diese haup sächlich s ilis ischen
Zwecken dien .
Als Quelle de Beispiele ü die e schiedenen Fo men des Code-Swi ching wu den
un e schiedliche P esse ex e und P esseschlagzeilen e schiedenen Zei ungen, wie z. B. die
ak uelle [41], K onen Zei ung [42], TV ü mich [43] (alle D uck o m), Bild-Zei ung [44], Die
Wel [45] (beide online) en nommen. Das Ko pus, bes ehend aus Schlagzeilen und
P esse ex en, wu de s ichp obenweise zusammenges ell , um eine objek i e E mi lung du ch
die Di e si ä sowohl des Mediums als auch de Tex o m zu e zielen.
Es gib Un e schiede zwischen dem Au kommen des emden Wo gu s in den Schlagzeilen
und in den eigen lichen P esse ex en. Die Schlagzeilen zeichnen sich du ch Kü ze und seh
o du ch ellip ische Fo men de Äuße ungen aus. Deshalb is die G enze zwischen dem
Code-Swi ching (CS) und eine Ad-Hoc-En lehnung (AHE) seh eng. Auße dem weisen o
allem die Schlagzeilen eine s a ke Tendenz zu Nominalisie ung au , was die Wahl des
emden Wo gu s e leich e n kann. Ein paa Beispiele aus den oben genann en Zei ungen
wä en:
40
(1) Neue Look – CS [41: 4/2015-03-28]
(2) S ylen Sie sich jünge ! – AHE [41: 4/2015-03-29]
(3) Ha e Bike mi weichem Ke n – AHE [42: 14/2015-03-29]
(4) Rappe Naza punk e mi Coolness und Wo wi z – CS [42: 5/2015-03-29]
(5) E s e Wel k ieg im Comic-Look – CS [44: 2014-06-27]
Was die eigen lichen P esse ex e be i , wi d Code-Swi ching nich in jede Zei ung und
nich imme e wende . Das Haup auswahlk i e ium lieg dem Me kmal des unk ional-
si ua ionellen Code-Swi ching de gesp ochenen Sp ache nahe. Eine g oße Rolle spiel hie
das Thema des Tex es. Seh wich ig sind auch ö liche Ums ände, die besch ieben we den,
und nich zule z die konk e en Zusammenhänge de Sp ache und de besch iebenen
Si ua ion, was z. B. die Ve mi lung des lokalen Kolo i s e scha en kann. Die olgenden
Beispiele des Code-Swi ching kommen aus de online-Ve sion de Zei ung Die Wel [45].
Schlagzeilenbeispiele
(6) Reise-News - Komposi um, CS hie als eine ökonomische Va ian e [46]
(7) „Don´ c y“ – ein selbs ändiges Syn agma, kann jedoch auch als ph asale
Anglizismus be ach e we den. [47]
(8) Le ´s go Eu ope! So billig wa ´s do lange nich – sa zex e nes CS [48]
(9) Reisen absei s de Sigh seeing-Highligh s – sa zin e nes CS [49]
(10) Und wie hoch is dein „wi e bonus“, Honey? – sa zin e nes CS mi sa zex e nem CS
gemisch . [50]
P esse ex auszüge aus dem im online e ö en lich en A ikel mi dem Ti el Und wie
hoch is dein „wi e bonus“, Honey? [50]
Sa zin e nes CS:
(11-12) Das Leben als „Wi e“: Man wohn im Pen house au de Pa k A enue, e eib
sich den Tag mi Co e-Fusion-Ku sen – und igno ie das Elend um einen he um so gu
es geh .
(13-17) Sie beschließ , die e ah ene K änkung mi eine pseudoan h opologischen S udie
zu übe winden. He ausgekommen is „P ima es o Pa k A enue. A Memoi “ (Simon &
Schus e ), eine Ab echnung mi den sogenann en Glam SAHMs, glamou ösen „s ay-a -
home-moms“, ih en Spiel egeln und P i ilegien wie dem wi e bonus zum Jah esende. Ein
We k, nach dessen Ve ö en lichung sich Wednesday Ma in besse nich meh au de
Madison A enue zeigen soll e. Im In e ne wi d sie be ei s als „Nes beschmu ze in“
angep ange , weil sie ih e gi l iends e a en habe. Ein Kommen a lau e
beispielsweise: „Ja, ich bekomme einen wi e bonus und hab ihn e dien , also STFU.“
Le z e es s eh ü shu he uck up.
In dem le z en Beispiel kommen ehe ph asale Anglizismen o , die eben auch als Code-
Swi chings be ach e we den können.
Als wei e e Beispiele, diesmal ü Einzelwo -Code-Swi chings, können olgende Passagen
aus dem oben e wähn en P essea ikel dienen:
(18-19) So b ing man die Zei bis zum Lunch schnell um. In High Heels i man sich
zum geg ill en B anzino (36 Dolla ) im Res au an „San Amb oeus“, wo man mindes ens
einmal am Tag gesehen we den soll e.
(20) Nun wohn sie au de ande en Sei e des Pa ks und denk ielleich da übe nach, ob
es nich besse gewesen wä e, die Sache mi den mean gi l moms – den Zickenmü e n –
mi wenige Sozialneid und meh Humo anzugehen.
(21) Auße dem is in Down own noch iel meh Geld.
47
Un e suchung illus ie somi einen egen Sp achaus ausch, bei dem geziel , jedoch au g und
de geleb en Meh sp achigkei auch i gendwie spon an au Code-Swi ching zu ückgeg i en
wi d. Die SMS-Kommunika ion be uh au einem au Sp achökonomie au gebau en
sch i lichen Kommunika ionsmus e , so dass eine Menge on gesp ochen-sp achlichen
Elemen en o ensich lich is , z. B. ellip ische Teilsä ze, ph aseologische Syn agmen, o ene
syn ak ische S uk u en, Ak onyme und die be ei s e wähn en Code-Swi chings. Im Rahmen
des on Reinkemeye einge üh en Beg i s „langage SMS“, de als SMS-spezi ische
Sch i code bezeichne wi d, gib es nämlich e schiedene Ve sch i ungss a egien diese
Kommunika ionsa . Reinkemeye [55: 112, 121] nenn dies „Ve sch i ungss il“, d. h. die
jeweilige g aphische Rep äsen a ion de phonisch ealisie ba en Äuße ung. Fes zuhal en is ,
dass eine SMS-Kommunika ion p inzipiell zu konzep ionellen Sch i lichkei neig , obwohl
die G enzen de Kommunika ionsbedingungen im Rahmen de Nähe-Dis anzun e scheidung
auch e wisch we den können.
Die p ak ische Ko pusanalyse soll e e deu lichen, dass d ei un e schiedliche, d ei
e schiedenen Medien en nommene Tex so en jeweils Gemeinsamkei en bzw. Un e schiede
in de Bes immung de konzep ionellen Mündlichkei bzw. Sch i lichkei un e Einbeziehung
des Code-Swi ching-Phänomens ih e eigenen P ä e enzen au weisen. Diese be uhen, on de
jeweiligen medialen G undlage ausgehend, au zu un e scheidende Be ach ungsweise. Alle
d ei Ko pus-Einhei en beinhal en Tex e, die als medial- unk ionale Va ie ä en zu bezeichnen
sind. Medien allgemein zeigen ypische, auch oneinande abweichende Cha ak e is iken,
au g und de en dann die Tendenzen de Ve sp achlichung beobach e we den können.
Wäh end Schlagzeilen, P esse ex e, abe auch Song ex e endenziell de Sei e de
Sch i lichkei zuzuo dnen sind, weisen die SMS-Nach ich en o allem au g und ih e
kommunika i en und dialogischen S uk u en die Tendenz zu konzep ionellen Mündlichkei
au . Da on zeug o wiegend die Neigung zu eingesch änk e Syn ax, Reduk ionen,
Abkü zungen, Ak onymen. Die geleb e Meh sp achigkei und das spon ane Einse zen on
Code-Swi ching spielen hie eine nich unwich ige Rolle. Obwohl jede Tex so e eigene
S a egien ü die Ve wendung on Code-Swi ching nu z und au g und de meh ode
wenige mi wi kenden Kommunika ionsbedingungen eigene P ä e enzen de konzep ionellen
Sch i lichkei bzw. Mündlichkei au weis , kann hie on eine hyb iden Sp ach a ie ä
ausgegangen we den, de en Mündlichkei - und Sch i lichkei -G enze endenziell e schmilz .
Die Idee de Mischung on Mündlichkei und Sch i lichkei bek ä ig so die Au assung,
dass mediale Va ie ä en wie e wa Zei ungssp ache, die SMS-Kommunika ion ode auch die
Song ex e in gewisse Weise hie als hyb id quali izie we den können.
„P inzipiell gil soga , daß alle Äuße ungs o men, gleich welche Konzep ion,
aus de ü sie ypischen Realisie ung in das jeweils ande e Medium
„ ans e ie “ we den können.“ [36: 6]
Zusammen assend läss sich sagen, dass nich nu de Sp achwechsel ein gegenwä ig
blühendes sp achliches Phänomen is , das on ielen o und ge n e wende wi d, abe auch
on Sp achpu is en abgelehn we den kann, sonde n auch de P ozess des zwischenmedialen
Wechsels que du ch die g aphische bzw. phonische Realisie ungs o m möglich is und dass
den Tendenzen en wede zu Sch i lichkei ode zu Mündlichkei sp achliche
Kommunika ionsbedingungen zug unde liegen.
Li e a u
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Language change and exp essi e o ali y. Zei sch i ü Li e a u wissenscha und
Linguis ik. 1996, Volume 26, pp. 64–96. ISSN 0049-8653. DOI: 10.1007/BF03396105
Mg . Magdalena Malecho á, Ph.D.
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CODE-SWITCHING V PSANÉM JAZYCE. UKÁZKA MULTILINGUALISMU V NĚMECKÉM
TISKU, PÍSŇOVÝCH TEXTECH A SMS ZPRÁVÁCH S OHLEDEM NA TENDENCI K ÚSTNÍ
ČI PÍSEMNÉ KONCEPČNÍ FORMĚ JAZYKA
Mnohojazyčnos je současnos i íceméně ne ědomě použí aný enomén. I zhledem
k p opojo ání nej ůznějších jazyků zůs á á nejdůleži ějším ak o em komunikace zájemné
po ozumění. Příspě ek poukazuje na možnos i se ká ání ůzných jazyků a na důsledky ěch o
kon ak ů. Jeden z p ocesů, e k e ém mohou jazyky e s ých o mulacích splý a , je code-
swi ching. S udie na s ých yb aných příkladech dokazuje koexis enci p ků mlu eného
jazyka psané o mě jazyka. Cílem je edy zkoumání psaného jazyka s ohledem na endenci
k ús ní či písemné koncepční o mě jazyka a ungo ání s řídání jazyků komunika i ně
zaměřeném psaném jazyce, p ezen o ané na řech d uzích ex u. Na základě eo e ických
pozna ků o exis ujících o mách s řídání jazyko ých kódů jsou empi ické čás i s udie
příklado é exce p y pod obeny k ali a i ní jazyko é analýze a předs a eny ýsledky
ýzkumu.
CODE-SWITCHING IN WRITTEN LANGUAGE. POLYLINGUALISM ON THE EXAMPLE
OF GERMAN PRESS RELEASES, LYRICS AND SMS MESSAGES CONSIDERING THE
TENDENCY TO CONCEPTUAL VERBAL OR WRITTEN LANGUAGE FORM
Mul ilingualism plays an immense ole in oday's wo ld. This linguis ic in e wea ing occu s,
consciously o unconsciously, bu he unde s anding o linguis ic in e ac ion is always on he
on bu ne . The con ibu ion shows some possibili ies o he encoun e o di e en
languages and he consequences o hese con ac s. One o he p ocesses in which he
languages a e me ging is called code-swi ching. On conc e e examples in w i en language,
coexis ing elemen s o spoken language a e shown. The aim o he a icle is, howe e , o
obse e he w i en language and i s endency o ei he concep ual e bal o w i en o m o
language and o p esen h ee ypes o w i en ex s and how code-swi ching in his ield o
communica ion wo ks. Based on heo e ical knowledge abou exis ing o ms o changing
language codes, in he empi ical pa o he s udy, exempla y exce p s a e subjec ed o
quali a i e linguis ic analysis and esea ch esul s a e p esen ed.
CODE-SWITCHING W JĘZYKU PISANYM. PRZYKŁAD WIELOJĘZYCZNOŚCI W PRASIE
NIEMIECKIEJ, TEKSTACH PIOSENEK I WIADOMOŚCIACH SMS Z UWZGLĘDNIENIEM
TENDENCJI DO MÓWIONEJ LUB PISANEJ KONCEPTUALIZACJI JĘZYKOWEJ
Wielojęzyczność o ak nap awdę w obecnych czasach nieświadomie używane zjawisko.
Pomimo p zenikania się naj óżniejszych języków, najważniejszym elemen em komunikacji
pozos aje wzajemne z ozumienie. W a ykule wskazano możliwości s ykania się óżnych
języków o az wynikające z akiego kon ak u konsekwencje. Jednym ze zjawisk, gdy
w amach s o mułowań mogą się pojawiać w ącenia z innych języków, jes code-swi ching.
Badania opa e na wyb anych p zykładach dowodzą współis nienie elemen ów języka
mówionego w pisanej o mie języka. Celem jes więc zbadanie języka pisanego
ze szczególnym uwzględnieniem endencji do mówionej lub pisanej koncep ualizacji
językowej na p zykładzie zech odzajów eks ów. W opa ciu o wiedzę eo e yczną
do yczącą is niejących o m nap zemiennego używania óżnych kodów językowych,
w empi ycznej części badań jakościowej analizie językowej poddano p zykładowe agmen y.
W zakończeniu p zeds awiono wyniki badań.