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Die Böhmischen Länder aus Wiener Perspektive. Zum Abschluss des Wiener Vormärz‑Slavica‑Projekts

Höhne, Steffen

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Die Böhmischen Länder aus Wiener Perspektive. Zum Abschluss des Wiener Vormärz ‑Slavica ‑Projekts Steffen Höhne– HfM Weimar / Friedrich ‑Schiller ‑Universität Jena Es ist ein voluminöses Werk geworden, mit dem das an der Wiener Akademie der Wissenschaften angesiedelte Slavica ‑Projekt nun zum Abschluss gebracht werden konnte. Die Rede ist von dem auf insgesamt fünf Teilbände angewachsenen Band Nummer Vder kommentierten Bibliografie zu den Böhmischen Ländern in den Wiener Zeitschriften des Vormärz (1805–1848). Ursprünglich unter Günther Wytrzens 1982 mit der Erfassung von Texten der Slavica in den Wiener gelehrten Zeitschriften und Unterhaltungsblättern begonnen, kam das Projekt 2003 im Rahmen des Forschungs‑ schwerpunktes Orte des Gedächtnisses– Erinnerungsräume an die Kommission für Kultur‑ wissenschaft und Theatergeschichte unter der Leitung von Moritz Csáky, die seit 2009 von Michael Rössner geleitet wird. Mit den nun vollständig vorliegenden Bänden zu den Böhmischen Ländern wurde nicht nur ein wichtiges kulturgeschichtliches Material erschlossen, sondern auch die bereits vorliegenden Bände des Slavica ‑Projektes zu Russland Band I(Marinelli ‑König 1990), zu Polen und Ruthenen Band II (Marinelli ‑König 1992), den Südslaven Band III (Marinelli ‑König 1994) und Oberungarn bzw. der Slowakei Band IV (Marinelli ‑König 2004) vervollständigt. Die Berichte und Nachrichten aus den Böhmischen Ländern in der Wiener Presse vertreten überwiegend eine neutrale Berichterstattung, sind also weder „wertende Darstellung oder belehrende Analyse aus dem kolonialen Blickwin‑ kel der Metropole“, wie Moritz Csáky (2016: VII) in seinem Vorwort zum vierten Teil‑ band hervorhebt. Allerdings belegt die zum Teil auch der Zensur geschuldete wertfreie Berichterstattung, die nur in Ansätzen die tschechische Widergeburt als dominierende Tendenz der Epoche wahrnimmt, die kulturell ‑utraquistische, bohemistische Realität in den Böhmischen Ländern und die damit verbundene „Evozierung einer vorgestell‑ ten Vergangenheit“ (Csáky 2016: X), die zumindest aus einer provinzial ‑partikularen Perspektive die österreichische Herrschaft in Frage stellte und die in der Folge (nach 1848/49) das tschechische nationale Selbstbewusstsein mobilisieren und dynamisie‑ ren sollte. Letztlich handelt es sich um die Beziehungsgeschichte zweier ungleicher Akteure, die Deutschen und die Tschechen, wobei die nationalen Antagonismen, die sich nach 1848 radikalisierten, doch Teile einer gemeinsamen Semiosphäre (Lotman) blieben und, insbesondere im Vormärz, eine Koexistenz unterschiedlicher Kulturen zum Ausdruck brachten. Die Berichte vor 1848 folgen somit eher einem imperialen Narrativ, wie die Herausgeberin zu Recht konstatiert, weshalb man sich von Wien aus für diese Region zuständig fühlte. Insofern ist auch der die nationalsprachliche Zuordnung überwindende komparative Ansatz hervorzuheben, da nicht nur Texte berücksichtigt werden, die der Slavica zuzurechnen sind, sondern dem bilingualen Charakter der böhmischen Länder entsprechend auch deutschsprachige. Auf diese Weise kann das intellektuelle Leben in den Böhmischen Ländern aus Wiener Quellen bzw. Perspektiven rekonstruiert und damit ein Beitrag zur Literatur‑, Kultur‑ und 112 BRÜCKEN 27/1 Wissenschaftsgeschichte geleistet werden. Insbesondere im Böhmen ‑Band wird das Konzept eines medial konstruierten, zentraleuropäischen Kommunikationsraumes deutlich, der sich parallel mit der Implantierung eines dynastisch ‑supranationalen österreichischen Identifikationsmodells nach 1805 als ein inkludierendes Modell herauszubilden begann; begleitet allerdings von nationalpartikularen Tendenzen in den einzelnen Kronländern, was sich insbesondere in bildungs‑ und sprachpoli‑ tischen Kontexten zeigt. „Das Verbindende trat dabei bisweilen in den Hintergrund, das Trennende in den Vordergrund“, so die Herausgeberin in ihrem Vorwort zum vierten Teilband (Marinelli ‑König 2016: XXV). Entsprechend wird in der Bibliographie an das maßgeblich von Moritz Csáky entwickelte kulturwissenschaftliche Forschungsparadigma als Grundlage ange‑ knüpft, nach dem kollektive Identitäten durch kulturelle Praktiken und soziale Stra‑ tegien konstituiert und medial vermittelt werden. Mit Hilfe einer bibliografischen Erfassung von Texten aus der Wiener Unterhaltungspresse, die sich thematisch mit dem böhmisch ‑mährisch ‑schlesischen Kulturraum auseinandersetzen, lässt sich die Komplexität dieses kulturhistorischen multilingualen Kommunikationsraumes rekonstruieren. Der nun abgeschlossene Band zu den böhmischen Ländern umfasst in Teilband 1 Texte aus dem Feld von Literatur und Schrifttum, unterteilt in Belletristik, Literatur‑ kritik, Periodika, Bibliografien und Lexika sowie Buchproduktion und –vertrieb. Er‑ fasst wurden Texte von Autoren, die aus den böhmischen Ländern stammen und die in der Wiener Presse im Vormärz publizierten. Darunter finden sich auch Repräsentan‑ ten der deutschböhmischen Kultur wie Karl Egon Ebert mit 71 Beiträgen oder Ludwig August Frankl mit 247 Beiträgen, wobei Frankl durch seine Mitherausgeberschaft am Österreichischen Morgenblatt (1836–1848) und mit seinen Sonntagsblättern (1842–1848) eine ohnehin zentrale Position in der Publizistik des Wiener Vormärz‘ einnahm. Der zweite Teilband umfasst Nachrichten, Rezensionen, Berichte und Kommen‑ tare zu den Sprachwissenschaften (S. 3–79), unterteilt in Bohemistik, Slavistik, So‑ rabistik, Germanistik, Hebraistik und vergleichende Sprachwissenschaften; ferner enthält er Texte zu Philosophie, Ästhetik und Rhetorik (S. 85–92), zur Geschichte (S. 95–325) sowie zu den Bildungsinstitutionen (S. 329–514), also zu Unterrichtswesen, Bibliotheken, Museen und Sammlungen. Hinzu kommen Texte zu einzelnen Wissen‑ schaftlern (S. 515–682) bzw. zu Gelehrten Gesellschaften (S. 683–706). Nachrichten im Bereich der Geschichte umfassen einzelne Werke zur allgemeinen Geschichte sowie zur Geschichte der böhmischen Länder, hier z.B. die Apologie der Handschriften (Königinhofer und Grünberger Handschrift) von Pavel Josef Šafařík und František Palacký (Die ältesten Denkmäler der böhmischen Sprache, 1840). Rezipiert wurden ferner Arbeiten zu historischen Einzelthemen wie den böhmischen Regenten und ihrer Zeit sowie den Adelsgeschlechtern oder z.B. zum Großmährischen Reich, zur Hussiten‑ zeit, zu Wallenstein und der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Aufschlussreich ist hier die breite Aufmerksamkeit, die František Palackýs Geschichte von Böhmen mit 19 Besprechungen erreichte, während Bernard Bolzanos Erbauungsreden nur mit zwei Einträgen vertreten sind. Allerdings ist zu vermuten, dass der Prozess gegen Bolzano 1819/20 eine wichtige, wirkungsverhindernde Rolle spielte. Der dritte Teilband versammelt Texte aus dem Bereich der Kunst, also der Musik, der bildenden und der darstellenden Künste, somit Textsorten, die in den Bereich der 113STEFFEN HÖHNE Kunstkritik bzw. der Kunstprosa und insgesamt der Essayistik fallen. Auch hier zeigt sich eine intensive Rezeption und Wirkung kultureller Ereignisse aus den Böhmischen Ländern in Wien und der Habsburgermonarchie insgesamt. Kennzeichen der erfassten Texte ist zunächst eine deutlich erkennbare Verpflich‑ tung auf die habsburgische Gesamtstaatsidee, und zwar nicht nur im Sinne eines mehr oder weniger imaginären Habsburg ‑Mythos, sondern als ein „wohldurchdachtes realpolitisches Instrumentarium“ im Rahmen von gesellschaftspolitischen „Phäno‑ menen von akzellerierten zentrifugalen subregionalen, d.h. nationalen Ausdifferen‑ zierungstendenzen“ (Bd. 3, S. VII). Ferner wird aus dem Textkorpus eine multipolare Erinnerungskultur ersichtlich, deutlich wird aber auch das Konzept von Grenzen als kulturellen Schnittstellen „unterschiedlicher, sich konkurrierender und zugleich überlappender kultureller Kommunikationsräume“ (Bd. 3, S. XII). Die Wiener Blätter folgten, dies wurde schon in den ersten beiden Bänden deutlich, einem der Metter‑ nichschen Kulturpolitik verpflichteten imperialen Narrativ, wobei die Regierung in der kulturellen bzw. sprachlichen Vielfalt keine politische Bedrohung sah, verfügte man doch über das– durchaus wirksame– Instrument der Zensur (Bd. 3, S. XX). Will man erste Ergebnisse formulieren, so zeigt sich in dem Material zum Bereich Kunst ein explizit supranationaler Trend. Notizen über Denkmalserrichtungen ver‑ weisen beispielsweise auf „Bestrebungen, im öffentlichen Raum die habsburgische Macht symbolisch zu festigen“, gleichermaßen werden aber immer auch landespat‑ riotische Traditionen akzentuiert (Bd. 3, S. XXXV). Im Bereich Musik (Bd. 3, S. 3–232) werden Texte zur Musikgeschichte der Böhmischen Länder erfasst, ferner biblio‑ grafische Notizen über Musiker, das Musikleben in Prag sowie in Böhmen, Mähren und Schlesien, außerdem zu den Institutionen der Musikförderung (man findet Berichte über den Verein zur Beförderung der Tonkunst in Böhmen 1810, den Verein der Kunstfreunde für Kirchenmusik 1826 und das Prager Konservatorium 1808 sowie die Sophien ‑Akademie). Im Bereich bildende Kunst (Bd. 3, S. 233–316) sind Artikel zur Kunstgeschichte, zum zeitgenössischen Kunstgeschehen und zur Kunstförderung sowie bibliografische Angaben zu bildenden Künstlern und schließlich Memoria versammelt. Erwähnung finden u. a. die Privatgesellschaft patriotischer Kunstfreunde, Hinweise erhält man ferner auf den Denkmalkult für JosephII., aber auch auf das Denkmal für Přemysl den Pflüger in Staditz, Besitz des Grafen Erwin Nostitz ‑Rieneck. Im Bereich der darstellenden Kunst (Bd. 3, S. 317–426) sind Artikel zu den Themen Theater und Bühne in Prag, aber auch in Böhmen, Mähren und Schlesien versammelt, zum tschechischsprachigen Theater inklusive der ca. 125 Korrespondentenberichte zu „böhmischen“ Opernlibretti, ferner biobibliografische Notizen über Theaterschaffende sowie über die drei „böhmischen“ Dramen Franz Grillparzers (Ahnfrau, König Ottokars Glück und Ende, Libussa). Der vierte Teilband umfasst Texte zur Religion, differenziert nach Katholizis‑ mus, Protestantismus und Judentum; zum Recht, hier Rechtslehre und historische Rechtsordnung und Rechtsfälle; zur Landeskunde mit den Sektionen Geographie und Statistik, Reiseberichte sowie Sozial‑ und Volkskunde; zur Politischen Ökonomie mit Berichten zu Armee und Militär, Kommunikationsmitteln und Verkehrsverbindungen, Bodenschätze und Bergbau, Gewerbe, Handel und Industrie, Land‑ und Forstwirt‑ schaft, Armut und Bedürftigkeit sowie Wohltätigkeit und Fürsorge; Naturwissenschaf‑ 114 BRÜCKEN 27/1 ten und Mathematik. Die Berichte dieses Teilbandes eröffnen u. a. den Blick auf die konfessionellen und sozioökonomischen Bedingungen in den Böhmischen Ländern. Man findet Hinweise auf Rezensionen zu Gebets‑, Gesangs‑ und Erbauungsbüchern, zu Predigttexten und theologischen Werken in deutscher und tschechischer Sprache. Zur Landeskunde findet man vor allem Hinweise auf die Arbeiten von Johann Gott‑ fried Sommer und Georg Norbert Schnabel, Rezensionen zu Stadtführern über Prag von Gerle, A. W. Griesel, Franz Klutschak, Gottfried Th. Legis ‑Glückselig und Jaroslav Schaller. Ferner sind Notizen zum Prager Gesellschaftsleben wie Bällen erfasst, ebenso Berichte über die böhmischen Bäder und weitere ethnographische zur Sozial‑ und Volkskunde. Hinzu kommen Rezensionen von Reiseberichten durch die Böhmischen Länder, aber auch solche von Fernreisen, die aus Böhmen unternommen wurde. Auch dieser Teilband bietet eine Bestandsaufnahme bzw. eine Inventarisierung eines brei‑ ten kulturgeschichtlich wichtigen Materials. Der Registerband, Teilband fünf, schließlich umfasst ein alle Bände zusammen‑ führendes Personen‑ Orts‑ und Verlagsregister. Das mit dem Slavica ‑Projekt erschlossene Material eröffnet vielfältige Möglichkei‑ ten für weitergehende Forschungen, hier seien in Thesenform einige der wichtigeren aufgeführt: erstens die thematisch ‑inhaltliche Erfassung kulturwissenschaftlicher Texte aus den Böhmischen Ländern über spezifische Themen und die ihnen zugrunde liegenden argumentativen Strategien, zweitens Untersuchungen zur Rolle von Wis‑ senschaft und Bildung im Kontext von zunehmend dominanten nationalintegrativen und ‑exklusiven Prozessen und im Kontext von Ansätzen alternativer Identitätsbil‑ dungsangebote, drittens Arbeiten zum kulturell ‑wissenschaftlichen Transfer. Zumin‑ dest vor 1848 zeigte sich der Diskurs um die nationale Frage als ein verhandelbares Terrain mit Perspektiven einer übernationalen Konsensoption. Überraschend ist in diesem Kontext zumindest die breite und intensive Rezeption von tschechischspra‑ chigen Texten in der Wiener Presse, was auf einen intensiven Kulturtransfer von Prag nach Wien schließen lässt. Das Material erlaubt viertens eine Rekonstruktion der supranationalen Traditionen, die bis 1848, teilweise darüber hinaus, eine wichtige Determinante neben den nationalkulturellen Diskursen bildeten und liefert somit auch einen Nachweis für den Anteil Wiens an der tschechischen nationalen Wieder‑ geburt. Fünftens lassen sich rezeptions‑ und wirkungshistorische Arbeiten mit Hilfe des Materials auf eine fundiertere Textbasis als bisher stellen. Und sechstens bietet der vorliegende Band neue Analysemöglichkeiten im Hinblick auf eine vergleichende Kontextualisierung in räumlicher Hinsicht, womit auch eine Neuperspektivierung eines unter nationalen Kategorien erfassten Raumes eröffnet wird, sind es doch gerade die die nationalphilologischen Grenzen überschreitenden, transkulturellen und postkolonialen Ansätze, die eine Neuvermessung verlangen, für die wiederum das hier zusammengestellt Material eine wichtige Basis bildet. Hinzu kommt, dass mit der Bibliographie ein eher schwierig zu erschließen‑ des, nur an wenigen Bibliotheksstandorten vollständig vorhandenes Material nun zumindest bibliografisch verfügbar gemacht wird, auch wenn sich vermehrt, der Digitalisierung sei Dank, Texte dieses Zeitraumes als pdf im Internet finden lassen. Die vorliegende, über eine reine Quellensammlung hinausgehende Arbeit darf jedenfalls als eine vorzüglich verfasste Monografie mit dem Charakter eines Lesebuchs, eines Nachschlagewerkes und einer weiterführenden Quellensammlung verstanden 115STEFFEN HÖHNE werden. Nicht nur für die kulturhistorische Forschung zu den Böhmischen Ländern bildet die verdienstvolle Arbeit von Gertraud Marinelli ‑König längst eine Standard‑ ‑Bibliografie, an der man nicht mehr vorbei gehen kann. Csáky, Moritz (2016): Vorwort.– In: Marinelli ‑König, Gertraud: Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848) Bd. V: Tschechische nationale Wiedergeburt –Kultur und Landeskunde von Böhmen, Mähren und Schlesien– Kulturelle Beziehungen zu Wien. Wien: Verlag der ÖAW, VII ‑XII. Marinelli ‑König: Russland in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848). Bd. I: Ein Beitrag zur Geschichte der österreichisch ‑russischen Kulturbeziehungen (= Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch ‑Historische Klasse. Sitzungsberichte). Wien 1990, Nachträge 1998: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Marinelli ‑König: Polen und Ruthenen in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848). Bd. II: Versuch einer kritischen Bestandsaufnahme der Beiträge über Galizien, die Bukowina und das polnische Geistesleben insgesamt (= Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch‑ ‑Historische Klasse). Wien 1992: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Marinelli ‑König: Die Südslaven in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848). Bd. III: Versuch einer kritischen Bestandsaufnahme der Beiträge über Bosnien, Bulgarien, Dalmatien, die Herzegowina, Istrien, Krain (Kärnten, Steiermark), Kroatien, das Küstenland, die Militärgrenze, Mon‑ tenegro, Serbien und Slawonien (= Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch‑ ‑Historische Klasse). Wien 1994: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Marinelli ‑König: Oberungarn (Slowakei) in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848). Bd. IV: Blicke auf eine Kulturlandschaft der Vormoderne. Versuch einer kritischen Be‑ standsaufnahme der Beiträge über die historische Region und ihre kulturellen Verbindungen zu Wien (= Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch ‑Historische Klasse). Wien 2004: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Marinelli ‑König, Gertraud: Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848) Bd. V: Tschechische nationale Wiedergeburt –Kultur und Landeskunde von Böhmen, Mähren und Schlesien– Kulturelle Beziehungen zu Wien (= Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch ‑Historische Klasse. Sitzungsberichte. Veröffentlichungen zur Literaturwissenschaft des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte unter der Leitung von Michael Rössner). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Teilband 1. Literatur und Schrifttum. Bd. 801 Nr. 28. Wien 2011, 1028 Seiten. Teilband 2: Sprachwissenschaften– Philosophie, Ästhetik, Rhetorik– Geschichte– Bildungsinstitutionen. Bd. 836 Nr. 29. Wien 2013, 707 Seiten. Teilband 3: Kunst. Bd. 855 Nr. 31. Wien 2014, 427 Seiten. Teilband 4: Religion– Recht– Landeskunde– Politische Ökonomie– Naturwissenschaften und Mathematik. Bd. 867 Nr. 32. Wien 2016, 553 Seiten. Teilband 5: Gesamtregister. Bd. 887 Nr. 33. Wien 2018, 253 Seiten.