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Open Access in den Sozialwissenschaften

Herb, Ulrich

Abstract

Beitrag aus dem Handbuch "Open Access : Chancen und Herausforderungen" der Deutschen UNESCO-Kommission. Der Artikel bietet einen Kurzüberblick über den Status des entgeltfreien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen in den Sozialwissenschaften.

Full text

Open Access in den Sozialwissenscha en Von Ul ich He b, Saa ländische Uni e si ä s- und Landesbiblio hek Die Sozialwissenscha en sind unscha de inie : De B ockhaus ass sie wei e als die Fachsys ema ik de Deu schen Fo schungsgemeinscha DFG. Zudem lassen sich manche Fäche den Sozialwissenscha en, Na u wissenscha en und Geis eswissenscha en zu echnen. Inne halb dieses Fäche konglome a s exis ie en dahe un e schiedliche Hal ungen zu Open Access. Einigen Au schluss gib abe eine 2005 e ö en lich e DFG-S udie:1 Wissen übe Open Access, ele an e Ini ia i en und E klä ungen is bei Sozialwissenscha le n2 im Ve gleich zu manchen ande en Disziplinen kaum o handen. Die Kenn nis ele an e Open Access-Jou nals is ge inge und sie publizie en mi am sel ens en in diesen.3 Nich nu bei de E s e ö en lichung in Open Access-Ve lagen ode -Jou nals zeigen sie Besonde hei en, sie nu zen auch Open Access- Se e sel en zu Zwei e ö en lichung be ei s e schienene Dokumen e ode de en Vo ab e sion (P ep in s). In e na ional exis ie en ähnliche Be unde:4 Sozialwissenscha le e ö en lichen un e du chschni lich o au diesen Se e n und kennen häu ig keine Open Access-Jou nals, um da in zu publizie en. Mangelnden Kenn nissen s ehen zahl eiche Angebo e gegenübe : In Deu schland is die Abdeckung mi ins i u ionellen Open Access-Se e n ü Au o en de lokalen Hochschule o bildlich.5 Doch wenige als 20% de Dokumen e au diesen Se e n6 s ammen aus den Sozialwissenscha en. Lau DFG-S udie o de n Sozialwissenscha le s ä ke als ande e Wissenscha le disziplinä e Se e , die es e wa mi dem Munich Pe sonal RePEc A chi e MPRA (h p://mp a.ub.uni-muenchen.de) de LMU München ü Wi scha swissenscha le und mi PsyDok (h p://psydok.sulb.uni-saa land.de), dem Psychologie-Se e de Saa ländischen Uni e si ä s- und Landesbiblio hek be ei s gib . Ähnliche Se e we den mi dem Social Science Open Access Reposi o y SSOAR am Cen e ü digi ale Sys eme CediS de FU Be lin in Koope a ion mi dem IZ Sozialwissenscha en in Bonn ode Pedagogical Documen s PeDoc om Deu schen Ins i u ü in e na ionale pädagogische Fo schung DIPF au gebau . Von übe 2600 im Di ec o y o Open Access Jou nals DOAJ (h p://www.doaj.o g) ge üh en Jou nals en allen ca. 23% au die Sozialwissenscha en - wenige als 20 we den in Deu schland e ö en lich . Vo ei e is das d eisp achige Jou nal „Fo um Quali a i e Sozial o schung FQS“ (h p://www.quali a i e- esea ch.ne / qs/): Rund 16 Millionen Mal wu de bislang au FQS zugeg i en, es is das wohl wich igs e Online-Jou nal ü quali a i e Sozial o schung. E wähn we den müssen auch „Su ey esea ch Me hods“ (h p://su eyme hods.o g), das Psychologie- 1 Deu sche Fo schungsgemeinscha . Publika ionss a egien im Wandel? E gebnisse eine Um age zum Publika ions- und Rezep ions e hal en un e besonde e Be ücksich igung on Open Access. Weinheim. 2005. 2 Mi Sozialwissenscha en sind Soziologie, Sozial o schung, Poli ikwissenscha en, E ziehungswissenscha , Psychologie, Wi scha swissenscha en, Rech wissenscha en und e wei e Publizis ik, Kommunika ionswissenscha en, E hnologie und An h opologie gemein . 3 Das mag am Fehlen e ablie e Ve lage à la Public Lib a y o Science PLoS ode BioMed Cen al liegen, die in ande en Fäche n modellha ü Open Access s ehen. 4 Swan, Alma und B own, She idan. Open access sel -a chi ing: An au ho s udy. T u o, UK. 2005. 5 Van Wes ienen, Ge a d und Lynch, Cli o d. "Academic Ins i u ional Reposi o ies. Deploymen S a us in 13 Na ions as o Mid 2005" D-Lib Magazine. 11 (2005). (h p://www.dlib.o g/dlib/sep embe 05/wes ienen/09wes ienen.h ml). 6 Zug unde lieg die Se e lis e de Deu schen Ini ia i e ü Ne zwe kin o ma ion DINI e.V. (h p://www.dini.de). Jou nal „B ains, Minds & Media“ (h p://www.b ains-minds-media.o g) und aus de Pädagogik „Bildungs o schung“ (h p://www.bildungs o schung.o g). Die Akzep anz on Open Access häng on de achin e nen Ane kennung ab. Hie gib es posi i e Signale: Die Deu sche Gesellscha ü Soziologie DGS, die Deu sche Gesellscha ü E ziehungswissenscha DG E und die Deu sche Gesellscha ü Psychologie DGPs sind im Bei a des P ojek s „In o ma ionspla o m Open Access“ (h p://www.openaccess-ge many.de) e e en, das sich an Wissenscha le , Hochschulen und Fachgesellscha en ich e . Die DGPs gib ga Emp ehlungen im Hinblick au Open Access. Wie die DFG-S udie zeig , de ich ige Weg: Je g öße Kenn nisse um und E ah ungen mi Open Access sind, des o ge inge sind die Vo behal e.