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Vergleich des klassischen atopischen Ekzems mit der atopischen Prurigo sowie der nicht-atopischen Prurigo nodularis bei Erwachsenen hinsichtlich der Anamnese, Klinik und epidermalen Barriere

Reimer, Anna Rahel Maria

Abstract

Eine defekte epidermale Barriere ist ein Hauptmerkmal des atopischen Ekzems (AE) und umfasst einen veränderten Lipid- und Proteingehalt sowie…

Full text

Aus de Klinik ü De ma ologie, Vene ologie und Alle gologie (damalige Di ek o : P o . D . med. Thomas Schwa z) im Uni e si ä sklinikum Schleswig-Hols ein, Campus Kiel an de Ch is ian-Alb ech s-Uni e si ä zu Kiel Ve gleich des klassischen a opischen Ekzems mi de a opischen P u igo sowie de nich -a opischen P u igo nodula is bei E wachsenen hinsich lich de Anamnese, Klinik und epide malen Ba ie e Inaugu aldisse a ion zu E langung de Dok o wü de de Medizin de Medizinischen Fakul ä de Ch is ian-Alb ech s-Uni e si ä zu Kiel o geleg on Anna Rahel Ma ia Reime aus Kiel Kiel 2022 1. Be ich e s a e in: P o . D . med. Regina Föls e -Hols 2. Be ich e s a e in: P o . D . med. Susanna Nikolaus Tag de mündlichen P ü ung: 10. Ap il 2024 zum D uck genehmig : Kiel, den 31. Janua 2024 gezeichne : P o . D . med. Regina Föls e -Hols Inhal s e zeichnis Glossa III 1. Ein üh ung.....................................................................................................................1 1.1 Die in ak e epide male Ba ie e..........................................................................1 1.2 Das a opische Ekzem..........................................................................................3 1.2.1 Epidemiologie und Te minologie.................................................................3 1.2.2 Ä iopa hogenese............................................................................................4 1.2.2.1 Die ges ö e epide male Ba ie e......................................................4 1.2.2.2 Das ges ö e Immunsys em...............................................................6 1.2.2.3 Ein luss ak o en................................................................................7 1.2.3 Klinik und Ve lau s o men...........................................................................8 1.2.4 Diagnos ik und The apie...............................................................................9 1.3 Die P u igo nodula is........................................................................................10 1.4 De P u i us.......................................................................................................12 1.5 F ages ellung und Ziel de A bei .....................................................................12 2. Ma e ial und Me hoden..............................................................................................13 2.1 S udie................................................................................................................13 2.1.1 S udienziele.................................................................................................13 2.1.2 S udienpopula ion und -g uppen.................................................................13 2.1.3 S udiendesign und -ablau ...........................................................................14 2.2 Me hodik...........................................................................................................15 2.2.1 Anamnesee hebung.....................................................................................15 2.2.2 Klinische Beu eilung.................................................................................15 2.2.3 Biophysikalische Messungen......................................................................16 2.2.3.1 Hyd a a ionsmessung......................................................................16 2.2.3.2 TEWL-Messung..............................................................................17 2.2.4 His ologische Un e suchung.......................................................................17 2.2.4.1 Hau p obenen nahme......................................................................17 2.2.4.2 Übe sich s ä bung...........................................................................18 2.2.4.3 Immunhis ochemische Fä bung......................................................18 2.2.4.4 Auswe ung.....................................................................................20 2.2.5 Ul as uk u elle Un e suchung...................................................................20 2.2.5.1 Du ch üh ung de Hau ab isse........................................................20 I 2.2.5.2 T ansmissionselek onenmik oskopie.............................................20 2.2.5.3 Auswe ung.....................................................................................21 2.2.6 Molekula gene ische Un e suchung............................................................22 2.2.6.1 Blu en nahme..................................................................................22 2.2.6.2 DNA-Au be ei ung.........................................................................23 2.2.6.3 Geno ypisie ung..............................................................................24 2.3 E hik o um........................................................................................................25 2.4 S a is ische Auswe ung....................................................................................25 3. E gebnisse....................................................................................................................26 3.1 K ankengeschich e............................................................................................26 3.2 Klinik................................................................................................................29 3.3 Hyd a a ion und TEWL....................................................................................31 3.4 Gewebe und epide male Di e enzie ungsp o eine...........................................33 3.5 Lipidlamellen und Ko neodesmosomen...........................................................37 3.6 FLG-Mu a ionen...............................................................................................39 3.7 Ko ela ionen....................................................................................................39 4. Diskussion....................................................................................................................40 4.1 K ankengeschich e............................................................................................40 4.2 Klinik................................................................................................................41 4.3 Hyd a a ion und TEWL....................................................................................43 4.4 Gewebe und epide male Di e enzie ungsp o eine...........................................45 4.5 Lipidlamellen und Ko neodesmosomen...........................................................47 4.6 FLG-Mu a ionen...............................................................................................48 4.7 Ko ela ionen....................................................................................................49 4.8 Klinische Implika ionen....................................................................................49 4.9 Schluss olge ungen...........................................................................................50 5. Zusammen assung.......................................................................................................51 6. Li e a u e zeichnis....................................................................................................54 7. Anhang.........................................................................................................................65 8. Eidess a liche Ve siche ung......................................................................................78 9. Danksagung.................................................................................................................79 10. Ve ö en lichung.........................................................................................................80 II Glossa ABC: a idin-bio in complex AE: a opisches Ekzem AMP: an imik obielles Pep id AP: a opische P u igo BDNF: b ain-de i ed neu o ophic ac o BMI: Body-Mass-Index CE: co ni ied en elope CGRP: calci onin gene- ela ed pep ide CLA: cu aneous lymphocy e an igen DAB: 3,3’-Diaminobenzidin DLQI: de ma ology li e quali y index DNA: deoxy ibonucleic acid dNTP: Desoxy ibonukleosid iphospha EASI: eczema a ea and se e i y index EDC: epide mal di e en ia ion complex EDTA: e hylene diamine e aace ic acid ET-1: Endo helin-1 FLG: Filagg in-Gen HE: Häma oxylin-Eosin HIV: Humanes Immunde izienz-Vi us (n)ICLL: (no malized) in e cellula lipid lamellae ICS: in e cellula space IgE: Immunglobulin E IHC: Immunhis ochemie Il: In e leukin MGB: mino g oo e binde NGF: ne e g ow h ac o NMF: na u al mois u izing ac o NRS: nume ische Ra ing-Skala NT-3/-4: Neu o ophin-3/-4 PAS: p u igo ac i i y sco e III PCR: polyme ase chain eac ion PN: P u igo nodula is SC: S a um co neum SCORAD: se e i y sco ing o a opic de ma i is SP: Subs anz P SPR: small p oline ich p o ein TBS: T is-bu e ed saline TE-Pu e : TRIS-EDTA-Pu e TEM: T ansmissionselek onenmik oskopie TEWL: ansepide mal wa e loss Th-Zellen: T-Hel e zellen T eg-Zellen: egula o ische T-Zellen TRIS: T is(hyd oxyme hyl)aminome han TSLP: hymic s omal lymphopoie in UV-Lich : Ul a iole es Lich Anme kung: In den mi einem S e n (*) gekennzeichne en Kapi eln de Ein üh ung we den Abkü zungen ü Bo ens o e und de en Ziels uk u en de Ein achhei halbe nich bei e s e Nennung im lau enden Tex de inie . Sie sind di ek dem Glossa zu en nehmen. IV 1 1. Ein üh ung 1.1 Die in ak e epide male Ba ie e Die Epide mis bilde als äuße s e Schich de Hau eine na ü liche Ba ie e des menschlichen O ganismus nach außen zum Schu z o Umwel ein lüssen wie dem Eind ingen on Alle genen, oxischen Subs anzen und in ek iösen E ege n („ou side-in-Ba ie e“) sowie nach innen zum Schu z o dem Ve lus wich ige in ih en hal ende Moleküle wie Wasse („inside-ou -Ba ie e“) (Föls e -Hols und Schwa z 2011). Dieses Kapi el beleuch e die physikalische Ba ie e und klamme die biochemische ode an imik obielle Ba ie e, die haup sächlich den pH-We und Komponen en des angebo enen Immunsys ems wie Lysozyme und an imik obielle Pep ide (AMPs) um ass , sowie die immunologische Ba ie e aus (P oksch e al. 2006). En sp echend des P oli e a ions- und Di e enzie ungsp ozesses de Ke a inozy en wi d die Obe hau on basal nach apikal in ie Schich en un e eil : Au das S a um basale (P oli e a ionss adium) und spinosum (Syn heses adium de ü die Ke a inisie ung wich igen Bes and eile) olg das S a um g anulosum, in dem die e minale Di e enzie ung e olg (siehe Abbildung 1). Die Zellen en hal en Lamella kö pe chen, de en Lipide wie Glucosylce amide, Phospholipide und Choles e ol sowie diese umse zenden sau en Hyd olasen wie β-Glucoce eb osidase, Sphingomyelinase und Phospholipase A2 in de äuße s en g anulä en Schich nach in e zellulä exozy ie we den. Ein wei e e Zellbes and eil, die Ke a ohyling anula, bes ehen übe wiegend aus Lo ic in, P o ilagg in, das zu Filagg in gespal en wi d, und Ke a ohyalin, aus dem das Ke a in gebilde wi d (Candi e al. 2005). Im S a um co neum (SC), das aus ci ca 20 Schich en bes eh , haben die lachen, ehemals Ke a ino-, je z Ko neozy en Zellke n und Zello ganellen e lo en (Ring 2012). Ans a de Zellmemb an we den sie om „co ni ied en elope“ (CE) umgeben: E bes eh aus P o einen wie Lo ic in, In oluc in und „small p oline iche p o eins“ (SPRs), die übe T ansglu aminasen que e ne z we den, und is in azellulä übe Filagg in-agg egie e Ke a in ilamen e mi dem Zy oskele e knüp und ex azellulä an die lamellena ige Lipidschich aus o nehmlich Ce amiden, Choles e ol und eien Fe säu en gebunden. So en s eh eine kompak e P o ein-Lipid-Ma ix (siehe Abbildung 1) (Candi e al. 2005). Zudem un e s ü zen Ko neodesmosomen diesen s abilen, wide s ands ähigen Ve bund, indem sie die Ko neozy en-Kohäsion e möglichen und so wesen lich zu In eg i ä de epide malen 2 Pe meabili ä sba ie e bei agen (Elias e al. 2008). Das Model aus „Ziegels einen und Mö el“ e anschaulich diesen Au bau des SC aus Ho nzellen und Fe en (Elias 1983). Die pH-abhängigen P o easen und P o ease-Inhibi o en, die auch aus den Lamella kö pe chen nach ex azellulä eigese z we den, so gen ü die kon inuie liche Desquama ion, die mi de P oli e a ion de Ke a inozy en im Gleichgewich s eh (Ring 2012). De besch iebene Ve ho nungsp ozess gil als eine besonde e Fo m des p og ammie en Zell ods (Candi e al. 2005) und wi d im Rahmen de Homöos ase de epide malen Pe meabili ä sba ie e un e ande em du ch Zy okine, den Kalziumg adien en, den pH-We und die Hyd a a ion egulie (Lee e al. 2006, Fluh e al. 2008, P oksch e al. 2008). Abbildung 1: Die Schich en de Epide mis mi den jeweiligen S adien des Ve ho nungsp ozesses und he o gehoben de Au bau des „co ni ied en elope“ im S a um co neum (mi Genehmigung des Sp inge Na u e Ve lags modi izie aus: Candi e al. 2005) (SPRs: „small p oline ich p o eins“) Nach olgend we den einzelne CE-Bes and eile nähe beleuch e (siehe Abbildung 1): In oluc in is eine ühe Komponen e de CE-Kons uk ion (Exp ession im obe en S a um spinosum und g anulosum) und s ell das Ge üs da , an das die ande en Baus eine subsequen angeknüp we den. Es bilde die äuße e Obe läche des CE, an das die Ce amide mi ih en langen Fe säu eke en ko alen gebunden sind (Candi e al. 2004). Lo ic in wi d e s spä im obe en S a um g anulosum exp imie und is die Haup komponen e des CE. Que e ne z übe SPRs e s ä k es die zy oplasma ische Sei e des CE (Candi e al. 2005). Filagg in wi d im S a um g anulosum und in de Übe gangszone zum un e en SC exp imie . Es en s eh aus dem g oßen, inak i en Vo läu e p o ein P o ilagg in du ch Dephospho ylie ung und p o eoly ische Abspal ung mul iple Kopien (O’Regan e al. 2009). P oli e a ion Syn hese on Baus einen ü Ke a inisie ung Te minale Di e enzie ung Desquama ion 3 Filagg in („ ilamen agg ega ing p o ein“) ha die Eigenscha , die Ke a in ilamen e zu engen Bündeln zu e dich en, ausge ich e in egulä en Reihen pa allel zu Obe läche de Epide mis, was zum Kollaps des Zy oskele s üh und so die abgepla e e Zell o m de Ko neozy en beding (Candi e al. 2005). Filagg in ha eine ku ze Halbwe szei on sechs S unden und wi d dann du ch Hyd olyse zu eien Aminosäu en abgebau , die zu den „na u al mois u izing ac o s“ (NMFs) gehö en. Diese sind s a k hyg oskopisch und agen e heblich zu Wasse e en ion im SC bei (O’Regan e al. 2009). Ein wei e e wich ige Wasse binde is Glyce ol (Fluh e al. 2008). Auch de lange Di usionsweg du ch die Zellschich en und die hoch hyd ophobe Lipidma ix des SC e hinde n den Du ch i on Wasse (Rawlings und Ha ding 2004, Elias e al. 2008). De Wasse gehal des SC, welche haup sächlich ü dessen Elas izi ä e an wo lich is , be äg ci ca 30 % (Imokawa e al. 1991). Auße dem is eine op imale Hyd a a ion ü die no male Funk ion de Enzyme im SC e o de lich (Fluh e al. 2008). Von den Fe en im SC sind o allem die Ce amide en scheidend ü die in e zellulä e lamellä e Lipido ganisa ion in Fo m on ges apel en Doppelschich en (Iwai e al. 2012). Zusä zlich spielen sie auch eine Rolle in epide malen Signalwegen zu Regulie ung de P oli e a ion, Di e enzie ung und Apop ose de Ke a inozy en (Uchida 2014). 1.2 Das a opische Ekzem 1.2.1 Epidemiologie und Te minologie Das a opische Ekzem (AE), auch genann Neu ode mi is ode a opische De ma i is, is eine de e b ei e s en ch onisch-en zündlichen Hau e k ankungen. In Indus ielände n s ieg die Lebenszei p ä alenz in den le z en Jah zehn en deu lich an und be äg inzwischen e wa 10 - 20 % (Weidinge und No ak 2016). Das AE beginn ypische weise in de ühen Kindhei und heil dann o im Ve lau aus. Es kann abe auch im E wachsenenal e pe sis ie en, ezidi ie en ode als „adul -onse “-Fo m (ci ca 25 % de E wachsenen mi AE) e s malig au e en (Sil e be g 2019, Fishbein e al. 2020, Langan e al. 2020). Die P ä alenz des AE bei E wachsenen, welches am häu igs en im Al e on 20 bis 40 Jah en au i , lieg bei e wa 3 % - wobei es dami alle dings als deu lich un e diagnos izie eingeschä z wi d (Sil es e Sal ado e al. 2017). Das AE is häu ig mi de alle gischen Rhinokonjunk i i is und dem alle gischen As hma b onchiale assoziie . Diese Zusammenhang p äg e u sp ünglich den Beg i A opie, also die amiliä gehäu e Neigung zu Übe emp indlichkei s eak ionen on Hau und Schleimhäu en gegenübe Alle genen (Zollne e al. 2002, Ring 2012). 10 und/ode Calcineu ininhibi o en beziehungsweise auch dem Phosphodies e ase-4-Hemme C isabo ol, au de wiede um nächs en die sys emischen Immunsupp essi a wie Cyclospo in A, Aza hiop in, Me ho exa und Mycophenola mo e il sowie gegebenen alls ku z is ig o ale Glukoko ikoide. Gegen den Juck eiz können e gänzend lokale An ip u iginosa sowie o ale An ihis aminika zum Einsa z kommen, bei Supe in ek ionen An isep ika und An iin ek i a. Zudem bes ehen nich -medikamen öse The apiemöglichkei en insbesonde e die Pho o he apie. Die spezi ische Immun he apie sowie eine Psycho he apie kommen gegebenen alls auße dem in Be ach (We el e al. 2016, Langan e al. 2020). Ve schiedene, sowohl sys emisch als auch opisch wi ksame Biologika, die gegen un e schiedliche immunologische Ziels uk u en ge ich e sind, sind in de En wicklung. De e s e zugelassene monoklonale An ikö pe wa de An i-IL-4- und -13-Rezep o -An ikö pe Dupilumab, de ein deu liches Ansp echen he o ie und mi le weile auch bei de a opischen P u igo e p ob is (Wollenbe g e al. 2016, Cza nowicki e al. 2019, Napoli ano e al. 2020, Sil e be g 2019, Fishbein e al. 2020, Langan e al. 2020). Auch speziell au Filagg in ausge ich e e The apieansä ze wie ekombinan es Filagg in ode bioak i e Subs anzen, die die FLG- Exp ession e höhen, we den e o sch (Cza nowicki e al. 2019). 1.3 Die P u igo nodula is* Die P u igo nodula is (PN) is eine ch onische Hau e k ankung ge inge P ä alenz, die o allem E wachsene meis im Al e on ci ca 50 Jah en be i (Zeidle e al. 2018, S. S ände e al. 2020). Sie i im Zusammenhang mi e schiedens en E k ankungen au , am häu igs en (zu as 50 %) mi dem AE, was dann de oben genann en AP en sp ich (siehe Kapi el 1.2.3) (Iking e al. 2013). Die PN is abe auch mi ande en De ma osen als dem AE assoziie sowie mi sys emischen E k ankungen, besonde s mi ch onische Nie eninsu izienz und mi hepa ischen, am häu igs en choles a ischen E k ankungen. Hie bei we den un e ande em die Wi kung u ämische beziehungsweise choles a ische Toxine sowie S ö ungen des endogenen Opioidme abolismus disku ie (Me ang e al. 2014). Auch im Rahmen on malignen Tumo en, besonde s Lymphomen, Endok inopa hien wie Hype - und Hypo hy eose sowie In ek ionse k ankungen wie HIV, Hepa i is C ode a ypischen Mykobak e iosen kann eine PN au e en. Des Wei e en i sie bei neu opa hischen K ankhei sbilde n wie de Pos -Zos e - Neu algie, psychia isch und psychosoma isch sowie idiopa hisch und seh häu ig mul i ak o iell beding au (Rowland Payne e al. 1985, Puglia ello e al. 2011, Iking e al. 2013, Me ang e al. 2014, Schneide e al. 2014, Zeidle e al. 2018). Kü zlich wu de die PN als eine klinische Un e o m de sogenann en ch onischen P u igo de inie , die eine eigene K ankhei sen i ä da s ell und sich du ch eine neu onale 11 Sensi i ie ung gegenübe Juck eiz und du ch die En wicklung eines Juck eiz-K a z-K eislau s auszeichne (Pe ei a e al. 2018). Die de PN zug unde liegenden genauen Pa homechanismen sind noch nich olls ändig geklä . His ologisch zeig sich in de Hau un e ande em eine epide male Hype plasie, kompak e Hype ke a ose, Hype g anulose und Akan hose sowie Fib ose de papillä en De mis und ein nich spezi isches En zündungsin il a (Jo izzo e al. 1981, Weigel e al. 2010, Pe ei a e al. 2017). Auch de male Lange hanszellen sind e meh nachweisba (Johansson e al. 1998). Neben de immunologischen Komponen e exis ie eine s a ke neu onale Be eiligung: Eine eduzie e in aepide male Ne en ase dich e (auch in nich - be o ene Hau ) esul ie wah scheinlich aus dem wiede hol en K a zen (Schuhknech e al. 2011, Bobko e al. 2016, Pe ei a e al. 2017). Die Übe exp ession des Neu o ophins NGF und seine Rezep o en bewi k hingegen eine de male Neu ohype plasie (Vaalas i e al. 1989, Johansson e al. 2002, Schul e-He b üggen e al. 2007). Die neu oimmune In e ak ion zeig sich zum Beispiel an de e höh en Anzahl an Mas zellen, Eosinophilen und T-Lymphozy en, die e meh G anulap o eine, Zy okine und Neu omedia o en wie His amin, IL-31 und NGF seze nie en und so übe die en sp echenden Rezep o en pe iphe e Ne en ase n ak i ie en, die häu ig in unmi elba e Nähe liegen (Liang e al. 1998, Raap und Gün he 2014). Umgekeh unk ionie die neu ogene In lamma ion übe on bes imm en Neu onen e s ä k exp imie es CGRP und SP, die eine Vasodila a ion und Plasmaex a asa ion sowie Rek u ie ung und Regula ion on En zündungszellen ini iie (Liang e al. 2000, Raap und Gün he 2014). Klinisch is die PN du ch einen sei mindes ens 6 Wochen bes ehenden, s a ken P u i us mi zum Teil neu opa hische Komponen e, ausgep äg es K a z e hal en sowie in de Folge lokalisie bis gene alisie au e ende Hau läsionen analog de oben besch iebenen AP gekennzeichne (H. F. S ände e al. 2020). Sie ha genauso e heblichen Ein luss au die Lebensquali ä (siehe Kapi el 1.2.3) und is eben alls p imä klinisch zu diagnos izie en (Accioly-Filho e al. 2000, Zeidle e al. 2018). In den le z en Jah en sind zunehmend diagnos ische Algo i hmen en wickel wo den, die je nach Anamnese und Be und eine wei e üh ende Diagnos ik e o de n (H. F. S ände e al. 2020). An Di e en ialdiagnosen kommen e gänzend zu denen beim AE un e ande em bullöse De ma osen, de Lichen ube planus sowie selbs -induzie e Hau läsionen in Be ach (H. F. S ände e al. 2020). Fü die PN liegen wei e hin wenig andomisie e kon ollie e S udien o . Die The apie ges al e sich meis seh schwie ig, weshalb ein indi iduelles, mul imodales und sch i weises 12 The apiekonzep emp ohlen wi d. Neben g undsä zlichen Maßnahmen wie dem Ku zschneiden de Finge nägel zu Ve hinde ung des K a zens und dem Einsa z on Emollen ien zu Ve meidung on P u i us auslösende Xe ose (auch zusammen mi An ip u iginosa wie Men hol ode Polidocanol) s ehen abhängig on Ä iologie und Ausp ägungsg ad opisch Glukoko ikoide, Calcineu ininhibi o en, Calcipo iol (Vi amin D- De i a ) und Capsaicin, sys emisch An ihis aminika, Gabapen inoide, An idep essi a, Opioid- sowie Neu okinin-1-Rezep o -An agonis en, Immunsupp essi a wie Cyclospo in A und Me ho exa ode sel en auch ku z is ig o ale Glukoko ikoide sowie die UV- Lich he apie zu Ve ügung. Neue, geziel e The apien sind in de E p obung; de An ikö pe Dupilumab o enba e in jüngs en S udien auch bei de PN einen deu lichen E ek (Lee und Shumack 2005, Zeidle e al. 2018, Weisshaa e al. 2019, H. F. S ände e al. 2020, S ände e al. 2022, Husein-ElAhmed und S einho 2022). 1.4 De P u i us* Eben alls nich olls ändig geklä sind die gene ellen Mechanismen des Juck eizes. G undsä zlich geh man da on aus, dass die Ne en ase n in de Hau du ch einen Ba ie eschaden selbs geschädig und dami ak i ie we den. De so he o ge u ene Juck eiz üh zum K a zen, was wiede um den Ba ie eschaden un e häl (Juck eiz-K a z-K eislau ) (Yosipo i ch e al. 2019). Dabei spielen die o ss ändigen Ke a inozy en, eine e höh e Anzahl an Mas zellen und Eosinophilen, eine Reihe on Media o en wie His amin, P o easen, Zy okine wie IL-4, -13 und -31, Neu o ophine wie NT-3, NT-4, NGF und BDNF, Neu opep ide wie CGRP, SP und ET-1 und de en Rezep o en sowie eine e höh e Dich e und Hype eagibili ä de C-Fase n de Hau eine Rolle und beinhal en komplexe In e ak ionen (Raap e al. 2011, Yosipo i ch e al. 2019). E höh e Le el einige de genann en Bo ens o e ko elie en mi de K ankhei sschwe e des AE zum Beispiel IL-31. Manche de genann en Media o en ungie en auch als spinale T ansmi e (Raap e al. 2011). 1.5 F ages ellung und Ziel de A bei Die Pa ien en/-innen de d ei o ges ell en de ma ologischen K ankhei sbilde klassisches a opisches Ekzem (AE), a opische P u igo (AP) und nich -a opische P u igo nodula is (PN) haben einen ch onischen Ve lau sowie das Symp om Juck eiz, Hau e ände ungen und eine dadu ch eingesch änk e Lebensquali ä gemeinsam. Übe Un e schiede ode wei e e Gemeinsamkei en bezüglich de Anamnese, klinische Pa ame e und o allem de epide malen Ba ie e is bislang wenig bekann . So be uh die Ein eilung in AE ode AP ein au mo phologischen Gesich spunk en, die in AP und PN nu au de ä iologischen G undlage. 13 Wi ag en uns somi , inwiewei sich die d ei K ankhei sbilde oneinande un e scheiden, um anhand de E gebnisse zukün ig e wa eine geziel e e Diagnos ik und eine meh Pa hogenese-o ien ie e The apie einse zen zu können, wie es zunehmend im Hinblick au das AE ge o de wi d (Cza nowicki e al. 2019). Hie ü ini iie en wi eine klinische Beobach ungss udie, bei de die un e schiedlichen G uppen hinsich lich e schiedene Pa ame e e glichen wu den. Den Schwe punk leg en wi dabei au die epide male Ba ie e, die beim AE seh gu , bei de PN dagegen bishe kaum un e such wu de. Anme kung: Hinsich lich de ko ek en Bezeichnung de AP gib es in de Li e a u keine einhei liche Ve wendung: Es exis ie en un e ande em die Beg i e P u igo o m des a opischen Ekzems, a opische P u igo nodula is sowie P u igo nodula is beim a opischen Ekzem. Zu Ve deu lichung des Beg i s als Schni menge aus den beiden ande en K ankhei sbilde n sowie de Pa alleli ä de d ei Abkü zungen un e einande wi d in diese A bei on de a opischen P u igo gesp ochen. 2. Ma e ial und Me hoden 2.1 S udie 2.1.1 S udienziele P imä es Ziel de S udie wa die E assung mögliche Un e schiede beziehungsweise Gemeinsamkei en zwischen den d ei de ma ologischen K ankhei sbilde n AE, AP und PN e glichen mi hau gesunden Kon ollen (K). Hie zu wu den in e s e Linie Pa ame e un e such , die die Hau ba ie es uk u und - unk ion wesen lich bes immen. Als biophysikalische Pa ame e wu den die Hyd a a ion des SC und de TEWL e ass . Als his ologische Pa ame e wu de de Gehal an den CE-P o einen Filagg in, Lo ic in und In oluc in e mi el . Die Analyse de Lipidlamellen des SC wu de als ul as uk u elle und die de FLG-Mu a ionen als molekula gene ische Pa ame e bes imm . Beglei end anden eine aus üh liche Anamnese und eine klinische Beu eilung s a . Sekundä es Ziel wa es, Ko ela ionen zwischen den genann en Pa ame e n inne halb de einzelnen K ankhei sg uppen zu un e suchen. 2.1.2 S udienpopula ion und -g uppen Ans a de geplan en 30 (10 je S udieng uppe) konn en le z endlich lediglich 25 e wachsene Pa ien en/-innen mi AE, AP und PN (siehe Abbildung 2) zwischen 18 und 60 Jah en, da on 18 weibliche und 7 männliche, übe die Neu ode mi is-Sp echs unde aus dem Pa ien engu de Hau klinik Kiel (Einzugsgebie No ddeu schland) ek u ie we den. Diese muss en eine 14 kla e Diagnose de jeweiligen E k ankung - bei den a opischen G uppen nach den K i e ien on Hani in und Rajka (Hani in und Rajka 1980) - sowie zum Un e suchungszei punk sich ba e Hau läsionen au weisen, die lächenmäßig ü die biophysikalischen Messungen, einen Hau ab iss und eine Hau p obenen nahme aus eich en. Als Kon ollen dien en 10 hau gesunde E wachsene aus dem G oß aum Kiel, die übe Aushänge am Uni e si ä sklinikum Schleswig-Hols ein (UKSH) in Kiel ek u ie wu den, da un e 6 weibliche und 4 männliche. Fü alle S udieng uppen gal en das oben genann e Al e sowie das Abgeben eine sch i lichen Ein e s ändnise klä ung nach e olg e Au klä ung als Einschlussk i e ien. Die P obanden/-innen e hiel en ü die Teilnahme eine Au wandsen schädigung on je 50 Eu o. Abbildung 2: Schema ische Da s ellung de S udieng uppen (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen, n: S ichp obenum ang) 2.1.3 S udiendesign und -ablau Die o liegende klinische Beobach ungss udie wu de zwischen Ok obe 2015 und Juni 2016 in de Neu ode mi is-Ambulanz de Hau klinik Kiel du chge üh , de G oß eil (80 %) on Ok obe bis Dezembe . Am jeweils e einba en Te min and zunächs die Au klä ung und sch i liche Einwilligungse klä ung de P obanden/-innen s a . Anschließend wu de aus eichend Zei zu Bean wo ung de F agebögen gegeben. De SCORAD sowie die ak uelle Juck eizin ensi ä wu den e hoben (e s e e du ch eine/-n e ah ene/-n Klinike /-in) und zudem de ak uelle Hau s a us o og a isch dokumen ie . Als nächs es wu den jeweils au be o ene und nich - be o ene Hau die biophysikalischen Messungen du chge üh und die Hau ab isse genommen. Es olg en die Blu en nahme sowie die En nahme de Hau p oben aus läsionale und nich -läsionale Hau , die nach sepa a e Au klä ung und sch i liche Einwilligungse klä ung du ch eine/-n app obie e/-n A z /Ä z in e olg e. Es wu de e such , ü die Messungen, Ab isse und P oben möglichs die gleiche Lokalisa ion, nämlich die 15 un e e Ex emi ä zu wählen. Fü Wundkon olle und Fadenzug wu de au den/die Hausa z /- ä z in e wiesen, bei au e enden Komplika ionen die Wiede o s ellung in de Hau klinik emp ohlen. Die Blu p obe wu de gekühl gelage , on dem Hau biopsiema e ial wu de eine Häl e ixie und die ande e eine wei e en Un e suchung zuge üh , welche nich Teil diese A bei is . Ebenso e hiel es sich mi wei e en abgenommenen Blu p oben und Hau abs ichen sowie on den P obanden/-innen mi geb ach en S uhlp oben; anamnes ische und klinische Da en sowie Fo og a ien und die molekula gene ische Auswe ung wu den ü beide A bei en e wende . 2.2 Me hodik Anme kung: Die ü die gesam e Me hodik e wende en Subs anzen, Ma e ialien, genauen Vo lagen und P o okolle we den im Anhang de aillie au ge üh (siehe Abbildung 26 bis 33 sowie Tabelle 1 bis 18). 2.2.1 Anamnesee hebung Mi hil e zweie F agebögen wu de eine um assende Anamnese e hoben: Abgesehen on Basisin o ma ionen wie Geschlech , Al e , BMI und E k ankungsal e wu de nach eine alle gischen Rhini is ode einem As hma b onchiale ge ag , sowie nach Pollen-, Hauss aubmilben-, Tie haa - und Nah ungsmi elalle gien, a opischen E k ankungen in de Familie, Mu e milche näh ung, Kinde ga enbesuch, S ad - ode Land-Leben, Haus ie hal ung, Niko inkonsum, Beglei e k ankungen sowie nach opischen und sys emischen The apien. 2.2.2 Klinische Beu eilung Zu Beu eilung de K ankhei sschwe e wu den de SCORAD (Eu opean ask o ce on a opic de ma i is 1993), die ak uelle Juck eizin ensi ä mi els nume ische Ra ing-Skala (NRS) (Pe ei a und S ände 2017) und de „de ma ology li e quali y index“ (DLQI) (Finlay und Khan 1994) mi hil e des en sp echenden F agebogens he angezogen. Fü den SCORAD wu de die K ankhei sausdehnung in P ozen de be o enen Kö pe obe läche bes imm , die K ankhei sin ensi ä anhand sechs e schiedene klinische Pa ame e (E y hem, Ödem/Papeln/In il a ion, Nässen/K us en, Exko ia ion, Licheni ika ion, T ockenhei ) mi Schwe eg aden on 0 (= nich ausgep äg ) bis 3 (= s a k ausgep äg ) und die subjek i en Beschwe den Juck eiz und Schla e lus anhand eine isuellen Analogskala on 0 (= nich o handen) bis 10 (= s a k o handen). Mi hil e eine de inie en Fo mel wu de die Gesam punk zahl (maximal 103 Punk e) e echne . Die NRS beinhal e eine Bewe ung on 0 bis 10 Punk en. De DLQI bes eh aus 10 F agen, die mi 0 (= übe haup nich ) bis 3 (= seh ) bewe e und de en Punk e am Ende au summie wu den (maximal 30 Punk e). Zudem 16 wu den o handene A opie-S igma a mi Schwe eg aden on 0 (= nich o handen) bis 3 (= s a k ausgep äg ) dokumen ie . 2.2.3 Biophysikalische Messungen Die Hyd a a ion des SC und de TEWL dien en als Ma ke ü die Funk ion de epide malen „inside-ou “-Ba ie e. Beide Messungen wu den mi Ge ä en de Fi ma Cou age + Khazaka elec onic GmbH, Köln du chge üh . Fü beide Messme hoden gil : Fü genaue, ep oduzie ba e und spä e e gleichba e Messwe e sind kons an e Raumbedingungen nö ig. Ideal sind 20 - 22 °C und 40 - 60 % Lu euch igkei . Ta sächlich lag bei den du chge üh en Messungen die Raum empe a u im Mi el bei 23 ± 1 °C und die Lu euch igkei im Mi el bei 42 (Tewame e ®) beziehungsweise 44 (Co neome e ®) ± 8 %. Auße dem wu den die Messungen un e gleichen Lich bedingungen ohne di ek e Lampen- ode Sonneneins ahlung sowie ohne s a ke Lu bewegungen o genommen. Die Tes pe son konn e sich zu o ü mindes ens 10 - 20 Minu en im Raum akklima isie en und ha e in den le z en 24 S unden keine Hau p oduk e au ge agen. Es wu de an möglichs unbehaa en Hau s ellen gemessen sowie läsionale und nich -läsionale di ek nebeneinande gewähl . 2.2.3.1 Hyd a a ionsmessung Die Messung de Hyd a a ion des SC e olg e mi dem Co neome e ® CM 825, dessen Sondenkop (mi eine Fläche on 49 mm2) senk ech au die Hau au gese z , ku z au ged ück (mi einem D uck on ci ca 1 N ± 10 %) und de Messwe nach eine Sekunde abgelesen wu de. Aus d ei Messungen au demselben A eal wu de de Mi elwe e echne . Dem Ge ä lieg eine kapazi i e Messme hode zu G unde: Du ch me allische Lei e bahnen in de Sonde wi d ein elek isches Feld e zeug , das du ch ein T ennglas hindu ch 10 - 20 µm in das SC eind ing . Dieses ungie als Dielek ikum, bei Ände ung des Wasse gehal s e ände n sich die dielek ischen Eigenscha en. Da Wasse eine höhe e dielek ische Lei ähigkei besi z als ande e S o e, ände de Messkondensa o abhängig om Wasse gehal de Hau obe läche seine Kapazi ä , die gemessen wi d. Du ch die ge inge Eind ing ie e des elek ischen S eu eldes we den Ein lüsse du ch ie e e Hau schich en e mieden, du ch die ku ze Messzei Okklusionse ek e e hinde . Un e no malen Raumbedingungen (siehe oben) gel en ü gesunde Hau zum Beispiel an de Un e a minnensei e Re e enzwe e > 40 als aus eichend euch und < 30 als seh ocken ( ela i e We e on 0 bis 130 „a bi a y uni s”). Alle dings können die Messwe e je nach Messbedingungen (Raum empe a u , ela i e Lu euch igkei je nach Jah eszei und 17 geog aphische Lage) on diesen Anhal spunk en abweichen. Die Messgenauigkei des Co neome e s® CM 825 lieg bei ± 3 % (Cou age + Khazaka elec onic 2015a). 2.2.3.2 TEWL-Messung Mi dem Tewame e ® TM 300 wu de die Messung des TEWL du chge üh . Die Sonde (mi einem Innendu chmesse on 1 cm und eine Höhe on 2 cm) wu de mi nu leich em D uck au die Hau au gese z und ü die Daue on 30 Sekunden uhig gehal en. Es wu de kon inuie lich jede Sekunde ein Messwe e mi el und anschließend au oma isch de Mi elwe angezeig , bei de die mi le e Abweichung am ge ings en wa (die Messung somi am zu e lässigs en). Das Messp inzip basie au dem Fick’schen Di usionsgese z: Die ü die Gül igkei des Gese zes no wendige homogene Di usionszone wi d annähe nd on eine sogenann en o enen Kamme in Fo m eines Hohlzylinde s gescha en. Die zwei da in en hal enen Senso enpaa e (je ein Paa Feuch e- und Tempe a u messsenso en) messen den Dich eg adien en, de du ch die Wasse e duns ung on de Hau obe läche en s eh . Du ch Auswe ung mi einem Mik op ozesso wi d so de Di usionss om e mi el , also die p o Zei einhei anspo ie e Wasse menge, p opo ional zu Fläche und zum Dich eg adien en, in g/hm2. Du ch den kleinen Sondenkop we den s ö ende Lu u bulenzen in de Sonde minimie , du ch die schnelle Messung jegliche Beein lussung des Mik oklimas au de Hau e hinde . Die No mwe e ü den TEWL be agen un e no malen Raumbedingungen (siehe oben) ü un e le z e und nich anspi ie ende Hau 0 - 25 g/hm2. Die Messgenauigkei des Tewame e s® TM 300 lieg bei ± 0,5 g/hm2 bei We en on < 70 g/hm2, eine Raum empe a u on 10 - 40 °C und eine Lu euch igkei on ≥ 30 % (Cou age + Khazaka elec onic 2015b). 2.2.4 His ologische Un e suchung 2.2.4.1 Hau p obenen nahme Zu Gewinnung on Hau gewebe ü die his ologische Un e suchung wu de eine S anzbiopsie du chge üh : Nach zwei ache g ündliche Desin ek ion des Exzisionsa eals und lokale In il a ionsanäs hesie mi ci ca 3 ml des Lokalanäs he ikums P ilocain (mi Zusa z on Ad enalin) e olg e die En nahme eines bis in die Subku is eichenden Hau zylinde s on 4 mm Du chmesse un e s e ilen Bedingungen. Anschließend wu de de Hau de ek mi Einzelknop näh en e näh und die Wunde s e il abgedeck . Die Hau p obe wu de unmi elba nach En nahme ge eil und die ü die Gewebsanalyse bes imm e Häl e in Fo malin ixie . 18 2.2.4.2 Übe sich s ä bung Die Häma oxylin-Eosin (HE)-Fä bung wu de als Übe sich s ä bung zu Beu eilung on Epide misdicke und En zündungsin il a sowie Hype ke a ose und Hype g anulose angewand . Das Fä bep o okoll wu de wie olg du chge üh : Die Fo malin- ixie e Hau p obe wu de in eine au s eigenden Alkohol eihe im En wässe ungsau oma en dehyd ie und Pa a in-in il ie (ASP300 S, Leica), anschließend e olg e die Pa a ineinbe ung und das E kal en de Blöcke. Sodann wu den diese mi einem Mik o om (Mic om® HM355, The mo Scien i ic) au 5 µm-Dicke geschni en und die Schni e nach o he ige S eckung im Heißwasse bad mi Hil e eines Pinsels au beschich e e Objek äge (Supe F os ® Plus Menzel-Gläse , The mo scien i ic) au gezogen sowie übe Nach bei 37 °C ode mindes ens 40 Minu en bei maximal 68 °C im O en ( issue d ying o en TDO 66, Medi e®) ge ockne . Es schloss sich das En pa a inie en und Rehyd ie en in eine abs eigenden Alkohol eihe an. Die Schni e wu den 6 Minu en mi Häma oxylin ge ä b , anschließend 10 Sekunden mi Eisessigwasse und 10 Sekunden mi Aqua des illa a e se z und mi Lei ungswasse 6 Minu en gespül . Es olg e die Gegen ä bung mi Eosinalkohol ü ci ca eine Minu e und das Spülen in eine au s eigenden Alkohol eihe. Zule z wu den die P äpa a e eingedeck . 2.2.4.3 Immunhis ochemische Fä bung Mi de Immunhis ochemie (IHC) wu den die epide malen Di e enzie ungsp o eine In oluc in, Lo ic in und Filagg in nachgewiesen. Das P inzip de IHC basie au An igen- An ikö pe -Reak ionen zu Da s ellung bes imm e Gewebssubs anzen. Hie wu de die „a idin-bio in complex“ (ABC)-Me hode benu z : De P imä an ikö pe (mono- ode polyklonal) binde an das gesuch e An igen, gegen das e spezi isch ge ich e is (in diesem Fall die CE-P o eine Filagg in, Lo ic in und In oluc in). De Sekundä - ode B ückenan ikö pe binde an den P imä an ikö pe und is selbs an das Vi amin Bio in gekoppel (bio inylie ). Dieses besi z eine hohe A ini ä zum Glykop o ein A idin und kann so an dessen eien S ellen im Pe oxidase-konjugie en A idin-Bio in-Komplex binden. Ein Ch omogen ungie dann als Subs a ü das Enzym Pe oxidase und es p äzipi ie ein a biges Endp oduk an de Lokalisa ion des An igens (siehe Abbildung 3). Dami die schon im Gewebe o handene Pe oxidase-Ak i i ä keine An ä bung e u sach , wi d die endogene Pe oxidase blockie . Dami auße dem du ch unspezi ische Anlage ung des P imä an ikö pe s an geladenes Kollagen und sons iges Bindegewebe keine unspezi ische Hin e g und ä bung en s eh , wi d de nich -spezi ische Hin e g und du ch No malse um 19 blockie . Dieses en sp ing de selben Tie a wie de Sekundä an ikö pe , was wiede um dessen Bindung an Komponen en des No malse ums e hinde (Bou ne 1983). Abbildung 3: „a idin-bio in complex“ (ABC)-Me hode zu immunhis ochemischen Fä bung (mi eundliche Genehmigung des Agilen Technologies, Inc. Ve lags modi izie aus: Boenisch 2001) Das IHC-Fä bep o okoll wu de wie olg du chge üh : Die Vo be ei ungssch i e bis zu Fä bung en sp achen denen de HE-Fä bung. Danach wu de du ch Inkuba ion in 3%igem Wasse s o pe oxid ü 5 Minu en die endogene Pe oxidase blockie und danach mi Aqua des ill a gespül . Um die du ch die Fixa ion dena u ie e An igene zu demaskie en, wu den die Schni e 25 Minu en in 10 mM Ci a pu e , pH 6,0 bei ci ca 90 °C im Damp ga e (Mul iquick Food S eame FS 20, B aun) gekoch . Anschließend kühl en die Schni e ü 45 Minu en im Pu e ab, wu den ku z in Aqua des illa a gespül und ü 5 Minu en in „T is(hyd oxyme hyl)aminome han (T is)-bu e ed saline“ (TBS)-Pu e , pH 7,6 ges ell . Zu Blockade des nich -spezi ischen Hin e g undes e olg e die Vo inkuba ion mi Kaninchen- beziehungsweise Schweinno malse um ü 30 Minu en und im Anschluss die En e nung des übe schüssigen Se ums. Als nächs es wu de die Inkuba ion mi dem P imä an ikö pe (Mausan ikö pe gegen menschliches In oluc in beziehungsweise Kaninchenan ikö pe gegen mu ines Lo ic in und Filagg in) ü 30 Minu en du chge üh und d eimalig ü je 5 Minu en in TBS-Pu e gespül . Es olg e die Inkuba ion mi dem Sekundä an ikö pe (bio inylie e Kaninchen- gegen Maus- beziehungsweise Schwein- gegen Kaninchenimmunglobuline) ü 30 Minu en und e neu das Spülen in TBS-Pu e . Da au hin wu de ü 30 Minu en die Inkuba ion mi dem Pe oxidase-konjugie en (S ep -)A idin- Bio in-Komplex du chge üh und wiede hol in TBS-Pu e gespül . Danach e olg e die Inkuba ion mi ci ca 100 µl Ch omogen-Lösung ü 5 - 15 Minu en und das anschließende Pe oxidase-konjugie e A idin- Bio in-Komplex Bio inylie e Sekundä an ikö pe P imä an ikö pe Gewebsan igen 26 3. E gebnisse Anme kung: In den olgenden Kapi eln de E gebnisse we den de Übe sich lichkei halbe die desk ip i e S a is ik in Fo m de Lage- und S eumaße lediglich in den G a iken da ges ell und die signi ikan en Un e schiede wiede um nu im Tex genann . Eine abella ische Übe sich be inde sich e gänzend im Anhang (siehe Tabelle 19). 3.1 K ankengeschich e Das E k ankungsal e wa in de PN-G uppe signi ikan höhe als in de AE- (p = 0,006) und AP-G uppe (p = 0,029) (siehe Abbildung 5). Abbildung 5: E k ankungsal e (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich - a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Die AP-G uppe ha e signi ikan häu ige ein alle gisches As hma als die PN-G uppe (p = 0,005), die AE-G uppe signi ikan häu ige eine Pollenalle gie als alle ande en d ei G uppen AP (p = 0,041), PN (p = 0,002) und K (p = 0,001) sowie die AP-G uppe signi ikan häu ige eine posi i e Familienanamnese ü a opische E k ankungen bei Ve wand en e s en G ades als die PN-G uppe (p = 0,041) (siehe Abbildung 6). Des Wei e en wa die AP-G uppe signi ikan sel ene ges ill wo den als die AE- (p = 0,032) und die K-G uppe (p = 0,004) (siehe Abbildung 7). 27 Abbildung 6: Alle gisches As hma, Pollenalle gie und posi i e Familienanamnese ü a opische E k ankungen bei Ve wand en e s en G ades (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Abbildung 7: Mu e milche näh ung (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) 28 Zudem zeig en die AP- und PN-G uppe signi ikan höhe e BMI-We e im Be eich des Übe gewich s als die AE- (p = 0,005 und p = 0,003) und die K-G uppe (p = 0,001 und p < 0,001) (siehe Abbildung 8). Abbildung 8: BMI (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Eine opische The apie bes and in allen d ei K ankhei sg uppen AE, AP und PN signi ikan häu ige e glichen mi de K-G uppe (p = 0,003, p = 0,015 und p = 0,033). Einzig die AE- G uppe wand e signi ikan häu ige eine ägliche Hau p lege an e glichen mi de K-G uppe (p = 0,011). Die K ankhei sg uppen un e einande zeig en keine signi ikan en Un e schiede (siehe Abbildung 9). 29 Abbildung 9: Topische The apie und ägliche Hau p lege Die Odds-Ra ios ü die epidemiologischen Pa ame e wa en au g und ih e zu g oßen 95%igen Kon idenzin e alle nich aussagek ä ig. Anme kung: Die üb igen anamnes ischen Pa ame e ohne signi ikan e Un e schiede zwischen den G uppen we den im Anhang au ge üh (Tabelle 20). 3.2 Klinik Die Pa ien en/-innen in den un e schiedlichen K ankhei sg uppen AE, AP und PN wiesen schwe e K ankhei sbilde au (siehe Abbildung 10), die sich auch in den wei e en Pa ame e n wide spiegel en. Es ließen sich e glichen mi de K-G uppe signi ikan e höh e SCORAD- We e (jeweils p < 0,001), ak uelle Juck eizin ensi ä en (p = 0,002, p = 0,006 und p = 0,014) und DLQI-We e (p < 0,001, p = 0,002 und p < 0,001) es s ellen. Die K ankhei sg uppen un e einande zeig en keine signi ikan en Un e schiede (siehe Abbildung 11). 30 Abbildung 10: Klinisches E scheinungsbild mi „se e i y sco ing o a opic de ma i is“ (SCORAD). A: AE (klassisches a opisches Ekzem), Knie beugesei ig, SCORAD = 53 (ausgep äg e Licheni ika ion). B: AP (a opische P u igo), Un e schenkel s ecksei ig, SCORAD = 49 (ausgep äg e, exko iie e Kno en). C: PN (nich -a opische P u igo nodula is), Obe schenkel la e al, SCORAD = 44 (hype pigmen ie e Abheilung) Abbildung 11: Klinische Pa ame e zu Beu eilung de K ankhei sschwe e (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen, SCORAD: „se e i y sco ing o a opic de ma i is“, DLQI: „de ma ology li e quali y index“) 31 Zudem ließ sich in de AE-G uppe signi ikan e s ä k eine Xe ose nachweisen e glichen mi den ande en G uppen AP (p = 0,031), PN (p = 0,045) und K (p = 0,003) (siehe Abbildung 12). Abbildung 12: Xe ose (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich - a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Anme kung: Die üb igen A opie-S igma a ohne signi ikan e Un e schiede zwischen den G uppen sind im Anhang abella isch zusammenge ass (Tabelle 21). 3.3 Hyd a a ion und TEWL In allen d ei K ankhei sg uppen AE, AP und PN zeig e sich eine signi ikan e Reduk ion de Hyd a a ion in läsionale Hau e glichen mi de K-G uppe (p = 0,001, p = 0,026 und p = 0,001), in de AE-G uppe auch in nich -läsionale Hau (p = 0,012); die K ankhei sg uppen un e einande zeig en keine signi ikan en Un e schiede (siehe Abbildung 13). Auße dem zeig e sich in allen d ei K ankhei sg uppen AE, AP und PN eine signi ikan e E höhung des TEWL in läsionale Hau e glichen mi de K-G uppe (p = 0,001, p = 0,04 und p = 0,015); die K ankhei sg uppen un e einande zeig en keine signi ikan en Un e schiede (siehe Abbildung 14). 32 Abbildung 13: Hyd a a ion läsional und nich -läsional (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Abbildung 14: „ ansepide mal wa e loss“ (TEWL) läsional und nich -läsional (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) 33 3.4 Gewebe und epide male Di e enzie ungsp o eine Es anden sich eine signi ikan e dick e Epide mis und ein signi ikan es en zündliches In il a in läsionale Hau alle d ei K ankhei sg uppen AE (jeweils p < 0,001), AP (jeweils p = 0,002) und PN (jeweils p < 0,001) e glichen mi de K-G uppe; die K ankhei sg uppen un e einande zeig en keine signi ikan en Un e schiede (siehe Abbildung 15 und 17). Abbildung 15: Epide misdicke und En zündungsin il a läsional und nich -läsional (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Eine signi ikan e Hype ke a ose und Hype g anulose in läsionale Hau bes anden in allen d ei K ankhei sg uppen AE (jeweils p < 0,001), AP (jeweils p = 0,001) und PN (jeweils p < 0,001) e glichen mi de K-G uppe; in de AE-G uppe wa zusä zlich die Hype ke a ose in nich -läsionale Hau signi ikan s ä ke ausgep äg als in de K- (p = 0,041) und den P u igo- G uppen AP (p = 0,001) und PN (p < 0,001) (siehe Abbildung 16 und 17). 34 Abbildung 16: Hype ke a ose und Hype g anulose läsional und nich -läsional (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Abbildung 17: Epide misdicke, En zündungsin il a , Hype ke a ose und -g anulose in läsionale Hau (Häma oxylin-Eosin-Fä bung). A: AE (klassisches a opisches Ekzem). B: AP (a opische P u igo). C: PN (nich -a opische P u igo nodula is). D: K (Kon ollen) 35 In allen d ei K ankhei sg uppen anden sich eine Reduk ion on Filagg in sowie eine deu liche E höhung on Lo ic in und In oluc in. Filagg in wa nu in läsionale Hau alle d ei K ankhei sg uppen AE, AP und PN signi ikan e inge jeweils e glichen mi de K-G uppe (p = 0,002, p = 0,011 und p < 0,001); die K ankhei sg uppen un e einande zeig en keine signi ikan en Un e schiede. Lo ic in wa e glichen mi de K-G uppe signi ikan e höh in läsionale und nich -läsionale Hau de AE-G uppe (p = 0,004 und p = 0,006) sowie nu in läsionale Hau de AP-G uppe (p < 0,001). Zudem wa nich -läsional in de AE-G uppe eine signi ikan s ä ke e E höhung es zus ellen als in de AP- (p = 0,007) und PN-G uppe (p = 0,011). In oluc in wa e glichen mi de K-G uppe signi ikan e höh in läsionale und nich - läsionale Hau de AE-G uppe (p < 0,001 und p = 0,001) sowie nu in läsionale Hau de AP- (p < 0,001) und de PN-G uppe (p < 0,001). Zudem wa läsional in de PN-G uppe eine signi ikan s ä ke e E höhung es zus ellen als in de AE-G uppe (p = 0,03) (siehe Abbildung 18 bis 21). Abbildung 18: „co ni ied en elope“-P o eine Filagg in, Lo ic in und In oluc in läsional und nich - läsional (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) 42 geb äuchlichen Ein eilung des SCORAD (Wollenbe g e al. 2016). Au ällig wa en in allen d ei K ankhei sg uppen alle dings die ela i nied igen We e ü die ein subjek i en Schwe eg adpa ame e , also die ak uelle Juck eizin ensi ä und den DLQI. In ande en S udien wa beispielsweise ü die PN eine du chschni liche Juck eizin ensi ä on 8 mi els NRS e hoben wo den, die in e wa dem Doppel en unse e gemessenen In ensi ä in den P u igo- G uppen en sp ich (Iking e al. 2013). Auch de DLQI wa in o he igen S udien zum Beispiel ü das AE mi du chschni lich 12,5 Punk en angegeben wo den, was eben alls as dem Doppel en unse es gemessenen We es in de AE-G uppe gleichkomm (Finlay und Khan 1994). Es is also es zus ellen, dass unse Pa ien enkollek i e gleichsweise ge ingen P u i us au wies - im Schni mild in de AE-G uppe und mode a in den P u igo-G uppen gemäß eine gängigen Ein eilung de NRS im Rahmen de Juck eizbewe ung (Reich e al. 2017) - und en sp echend auch eine ge inge Einsch änkung de Lebensquali ä - im Mi el mode a in allen K ankhei sg uppen nach eine möglichen Eins u ung des DLQIs (Hongbo e al. 2005). Ve schiedene E klä ungsansä ze kommen hie ü in F age. Am ehes en is on eine e ek i en The apie und zu iedens ellenden Be euung als U sache auszugehen. The apiemaßnahmen einschließlich sys emische Medikamen e wa en kein Ausschlussk i e ium ü die Teilnahme an unse e S udie. G undsä zlich is abe eine g oße Bandb ei e on Tole anzle el gegenübe Juck eiz bekann (Wollenbe g e al. 2016). De SCORAD is ein wei e b ei e es und gu e aluie es Sco ing-Sys em zu Einschä zung des Schwe eg ads beim AE (Schmi e al. 2013, Wollenbe g e al. 2016). Bei seine Anwendung gib es abe einige k i ische Aspek e zu be ücksich igen: E wi d zwa ou inemäßig in de Klinik eingese z , bleib abe dennoch eine subjek i e E alua ion, bei de das E gebnis s a k on dem/de Un e suche /-in abhäng . Zwa üh en in unse e S udie e ah ene Ä z e/-innen die klinische Un e suchung du ch, o zdem bleib die Möglichkei abweichende klinische Beu eilungen du ch eine/-n ande e/-n Un e suche /-in beziehungsweise du ch denselben Un e suche zu einem ande en Zei punk bes ehen, die sogenann e „In e - beziehungsweise In aobse e ”-Va iabili ä (Zollne e al. 2002, Zhao e al. 2015). Des Wei e en is de SCORAD nu eine Momen au nahme und kein Bild on de übe g ei enden K ankhei sak i i ä (Weidinge e al. 2007). Zudem is e s eng genommen nu ü das AE konzipie und nich ü ande e P u i us-assoziie e De ma osen; in de Li e a u inde sich demen sp echend kein Einsa z des SCORAD bei de PN. Fü die ch onische P u igo gib es e s sei ku zem (und noch nich zum Zei punk unse e Da ene hebung) den alidie en „p u igo ac i i y sco e“ (PAS) zu Beu eilung des Schwe eg ades (Pölking e al. 2018). Diese wä e ü die P u igo-G uppen zwa geeigne e 43 gewesen, doch hä e sich dann die F age de Ve gleichba kei de beiden Sco es zwischen den e schiedenen G uppen ges ell und zusä zlich das P oblem, welche Sco e ü die AP-G uppe am passends en gewesen wä e. Fü die AP inde sich in de Li e a u die e gleichba e Anwendung eines ähnlichen, klassischen Schwe eg ad-Sco es ü das AE, den „eczema a ea and se e i y index“ (EASI) (Napoli ano e al. 2020). T o zdem bleib aglich, ob die Anwendba kei des SCORAD so ein ach au die PN übe agba is , wie on uns implizie . Die NRS is eine alidie e Me hode zu Beu eilung de Juck eizin ensi ä (Phan e al. 2012, Reich e al. 2017). De DLQI is ein wel wei iel ach genu z es, ku zes und ein aches Ins umen a ium, um die Auswi kung eine Hau e k ankung au die Lebensquali ä einzuschä zen (Hongbo e al. 2005). T o zdem gib es K i ikpunk e am DLQI wie zum Beispiel seinen eindimensionalen Cha ak e , de sich an de Un e ep äsen a ion de emo ionalen Komponen e de Lebensquali ä zeig . Mögliche weise ha dieses De izi zu den nied igen DLQI-We e in unse e S udie beige agen (Bas a e al. 2008). Die Xe ose is ein bekann es A opie-S igma (Ring 2012). Sie wa nich nu in de AE-G uppe im Gegensa z zu allen ande en d ei G uppen signi ikan e meh o handen, sonde n ließ sich in de AE-G uppe e ne anhand de gemessenen Hyd a a ion des SC e i izie en, die hie auch in nich -läsionale Hau signi ikan e nied ig wa (siehe Kapi el 4.3). Das wa in den ande en G uppen nich de Fall und zeug on eine besonde s ausgep äg en Ba ie es ö ung beim klassischen AE (siehe Kapi el 4.8). Das Vo handensein on Xe ose is auch bei de PN besch ieben (Aka su e al. 2018). Die hau gesunden Kon ollen wiesen eben alls eine ge ing ügige Xe ose au . Bei de Beu eilung de Xe ose sind un e dessen saisonale Un e schiede zu beach en: So is im Win e , als unse e S udie du chge üh wu de, au g und de ockenen Lu e häl nisse die Hau an sich schon ockene als im Somme (Roge s e al. 1996, Fluh e al. 2008). 4.3 Hyd a a ion und TEWL Alle d ei K ankhei sg uppen zeig en e glichen mi den hau gesunden Kon ollen eine deu liche S ö ung de Ba ie e unk ion gemessen an de Hyd a a ion des SC und dem TEWL. Diese ges ö e epide male Wasse haushal wi d du ch unse e Be unde des eduzie en Filagg ins und dami auch de e minde en NMFs sowie du ch die e minde en in e zellulä en Lipidlamellen un e maue (siehe Kapi el 4.4 und 4.5). En sp echend ande e Publika ionen ließ sich diese Ba ie e unk ionss ö ung ü die AE-G uppe auch in nich - läsionale Hau signi ikan es s ellen (Jensen e al. 2004). Das a zumindes ü die Hyd a a ion zu. Fü den TEWL, ü den beim AE eine E höhung auch in nich -läsionale Hau besch ieben wo den is , konn en wi - wie alle dings auch ande e Au o en - das nich 44 signi ikan zeigen (Jensen e al. 2004, Voegeli e al. 2009). Die nich -läsionale Hau de P u igo-G uppen wies in unse e Un e suchung keine signi ikan e Ba ie e unk ionss ö ung au . In de Li e a u inde sich ü die PN bishe keine S udie zu Hyd a a ion des SC und nu eine S udie zum TEWL, bei de du chschni liche We e on 18 ± 5,4 g/hm2 in den Läsionen besch ieben wo den sind (A digo e al. 2020). Au allend wa , dass e glichen mi o he igen S udien wie Jensen e al. 2004 insgesam in allen G uppen ehe nied ige Hyd a a ions-We e gemessen wu den: So zeig en auch die hau gesunden Kon ollen nied ig-no male We e - passend zu oben e wähn en Xe ose. Dies läss mögliche weise au allgemein ockene Umgebungsbedingungen schließen. Sowohl das e wende e Co neome e ® als auch Tewame e ® sind e ablie e und ane kann e Messins umen e zu Beu eilung de Pe meabili ä sba ie e unk ion (Fluh e al. 2006, Cla ys e al. 2012). Alle dings is zu bedenken, dass diese die Ba ie e unk ion dami lediglich zum Teil wide spiegeln, da sich die Hyd a a ion des SC und de TEWL nu au die „inside-ou “- Ba ie e beziehen. Auße dem gib es einige mögliche exogene und endogene Ein luss ak o en, die die Messe gebnisse e älschen können. Zu den exogenen gehö un e ande em die Jah eszei (Kleesz e al. 2012): So üh beispielsweise eine ge inge Lu euch igkei wie in den kal en Mona en bei gesunde Hau adap i zu eine Reduk ion des TEWL (Goad und Gawk odge 2016, Cau e al. 2017). Wei e e exogene Fak o en wie die Tempe a u , ela i e Lu euch igkei und Lich e häl nisse im Raum (abhängig on de Tageszei ) wu den in unse e S udie wei es gehend angepass (siehe Kapi el 2.2.3), auch wenn die nö ige Klima isie ung des Un e suchungs aums leide nich umse zba wa . Eben alls nich auszuschließen sind Mess e älschungen du ch opisch applizie e De ma o he apeu ika, zu denen „ein ache“ Emollen ien, abe auch opische Medikamen e wie Glukoko ikoide gehö en. Sie können eine e besse e Hau ba ie e ingie en (P oksch e al. 2008). T o z o he ige Hinweise au den ku zzei igen Ve zich jegliche Ex e na e gab sich eilweise de Ve dach de Applika ion in de TEM-Analyse (siehe Kapi el 2.2.5.2). Zudem kann eine lang is ige Anwendung on Glukoko ikoiden die Ba ie e unk ion nega i beein lussen (Sheu e al. 1997). Zu den endogenen Ein luss ak o en zählen das Geschlech und Al e de P obanden/-innen sowie die Messlokalisa ion, da die Epide mis du ch die un e schiedliche G öße de Ko neozy en und Anzahl an Zellschich en je nach Kö pe a eal e schieden dick is und so Un e schiede in de Pe meabili ä sba ie e unk ion au weis (Kleesz e al. 2012). In unse e S udie konn en diese Pa ame e als ele an e S ö ak o en ausgeschlossen we den (siehe Kapi el 2.4). 45 4.4 Gewebe und epide male Di e enzie ungsp o eine Die s a k e dick e Epide mis und das deu liche en zündliche In il a in de läsionalen Hau alle d ei K ankhei sg uppen en sp echen de na ü lichen Bescha enhei on ch onisch- en zündlichen Hau e k ankungen und wu den beim AE und bei de PN be ei s besch ieben (Zollne e al. 2002, Weigel e al. 2010). Auch die e hebliche Hype ke a ose und Hype g anulose in den d ei K ankhei sg uppen sind bekann e his ologische Be unde beim AE und bei de PN (Zollne e al. 2002, Weigel e al. 2010). Dass in de AE-G uppe auch die nich -läsionale Hau eine signi ikan e Hype ke a ose im Ve gleich zu den ande en G uppen au zeig e, weis eben alls au eine besonde s ausgep äg e Ba ie es ö ung beim klassischen AE hin (siehe Kapi el 4.8). Die hau gesunden Kon ollen bo en auch eine leich g adige Hype ke a ose. Beides läss sich gu mi de e nied ig en Hyd a a ion des SC e einba en: In ockene Hau wie im Win e komm es als Folge eine e minde en P o ease-Ak i i ä zu eine e zöge en Desquama ion und dami zu eine Re en ionshype ke a ose (Fluh e al. 2008, Rawlings und Voegeli 2013, Cau e al. 2017). Wei e hin zeig en alle d ei K ankhei sg uppen e glichen mi den hau gesunden Kon ollen eine deu liche S ö ung de Ba ie es uk u gemessen an den epide malen Di e enzie ungsp o einen, und zwa eine Reduk ion on Filagg in und eine E höhung on Lo ic in und In oluc in. Die Filagg in-Ve minde ung wa nu in läsionale Hau signi ikan nachweisba ; eine signi ikan e Reduk ion auch in nich -läsionale Hau - wie aus o he igen S udien ü das AE bekann (Seguchi e al. 1996, Jensen e al. 2004) - konn en wi in unse e S udie nich nachweisen. Bishe gib es keine S udien zu Filagg in bei de PN. Lo ic in und In oluc in hingegen wa en in de AE-G uppe auch nich -läsional signi ikan e höh - Lo ic in soga nich nu im Ve gleich zu Kon ollg uppe, sonde n auch im Ve gleich zu den P u igo-G uppen, was die besonde s ausgep äg e Ba ie es ö ung beim klassischen AE un e s eich (siehe Kapi el 4.8). Die E höhung nich nu on Lo ic in, sonde n o allem auch on In oluc in in allen d ei K ankhei sg uppen is pa hophysiologisch unkla . Sie könn e kompensa o isch aus de e minde en FLG-Exp ession esul ie en, ähnlich den S udien zu Lo ic in-Knockou - Mäusen, die kompensa o isch eine e höh e Exp ession on SPRs und Repe in und eine kaum beein äch ig e Ba ie e au zeig en; alle dings zeig en sich nich beim Fehlen jedwede CE- P o eine au oma isch Ans iege ande e CE-P o eine (Dijan e al. 2000, Koch e al. 2000, Ja nik e al. 2002, Aho e al. 2004, Se illa e al. 2007). Wie komplizie dieses Sys em de Di e enzie ung is , zeigen auch unse e Be unde bei den hau gesunden Kon ollen, die 46 e höh es In oluc in bei minimal e nied ig em Lo ic in au wiesen, was wiede um einen Kompensa ionsmechanismus zwischen diesen beiden CE-P o einen naheleg . Auch in de Li e a u sind zum AE sowohl ü Lo ic in als auch ü In oluc in gegen eilige Be unde zu inden (Juhlin e al. 1992, Seguchi e al. 1996, Jensen e al. 2004, Sugiu a e al. 2005, Kim e al. 2008, Gu mann-Yassky e al. 2009, Ja zab e al. 2010). Fü die PN gib es bishe keine S udien zu In oluc in und lediglich eine mi dem Hinweis on ehlendem Lo ic in (Juhlin e al. 1992). Kü zlich is jedoch bei de PN eine abno male Ke a in-Exp ession bei gleichzei ige Hype p oli e a ion de Ke a inozy en als eine mögliche E klä ung ü die epide male Hype plasie nachgewiesen wo den - hie wa das e s e Mal on eine e ände en epide malen Ba ie e bei de PN die Rede (Yang e al. 2021). Fü gesunde Hau is in o he igen S udien kein e ände es Vo kommen jegliche CE-P o eine besch ieben (Jensen e al. 2004, Kim e al. 2008, Gu mann-Yassky e al. 2009). Alle dings wu den in ekons uie e menschliche Epide mis un e ockenen Umwel bedingungen ähnliche Ve ände ungen wie bei unse en hau gesunden Kon ollen, nämlich ein e höh e Gehal an In oluc in und ein e inge e an Lo ic in, es ges ell (Cau e al. 2017). Es is somi anzunehmen, dass diese beiden epide malen Di e enzie ungsp o eine un e Ums änden im Rahmen on bes imm en De izienzen im CE-Kons uk ode auch du ch äuße e Ein lüsse seh a iabel o handene CE-Baus eine sind. Alle dings eichen de a ige Kompensa ions e suche bei diesen komplexen K ankhei sbilde n au g und de ielen ande en Ein luss ak o en (siehe Kapi el 1.2.2 und 1.3) nich aus, um die Ba ie e zu epa ie en wie aus unse e und eine o he igen S udie e sich lich (Ja zab e al. 2010). Die ehlende signi ikan e E höhung on Lo ic in in de PN-G uppe in läsionale Hau e glichen mi den hau gesunden Kon ollen könn e au den ge ingen S ichp obenum ang zu ückge üh we den. Die signi ikan s ä ke e E höhung on In oluc in läsional in de PN- e glichen mi de AE-G uppe is nich e klä ba . Das angewand e immunhis ochemische Fä be e ah en is eine gängige Me hode zu Da s ellung de epide malen Di e enzie ungsp o eine (Jensen e al. 2004, Kim e al. 2008). Ve schiedene Fak o en können au den Filagg in-Gehal Ein luss nehmen: De Filagg in- Abbau zu NMFs is un e ande em abhängig on de Hyd a a ion des SC und olglich on de Lu euch igkei : Bei nied ige Lu euch igkei nimm die Hyd a a ion des SC ab und de Filagg in-Abbau wi d da au hin egula o isch e höh (Fluh e al. 2008, Cau e al. 2017). Diese Ums and komm un e ande em abhängig on de Jah eszei zum T agen (siehe Kapi el 4.2 und 4.3). Wei e hin können lang is ig opisch applizie e Glukoko ikoide den Filagg in-Gehal eduzie en (Sheu e al. 1991). 47 4.5 Lipidlamellen und Ko neodesmosomen Die nICLL wa en de s ä ks e Ma ke de epide malen Ba ie e, die sowohl läsional als auch nich -läsional in allen d ei K ankhei sg uppen deu lich eduzie o lagen. Hie bei wa die AE-G uppe mi e heblich e nied ig en du chschni lichen nICLL-We en am s ä ks en be o en, was wiede um die besonde s ausgep äg e Ba ie es ö ung beim klassischen AE e deu lich (siehe Kapi el 4.8). Die ges ö e in e zellulä e Lipida chi ek u im SC in Fo m on e minde en ICLL is ü das AE be ei s bekann (Gu mann-Yassky e al. 2009, Dähnha d -P ei e e al. 2012), ü die PN abe bishe noch nich besch ieben. Die Lipba is®-Technologie (nich -in asi e SC-P obenen nahme und mo phome ische Analyse) is ein geeigne es Ve ah en zu di ek en Da s ellung de in e zellulä en lamellä en Lipido ganisa ion des SC und dami de Hau ba ie ein eg i ä (Dähnha d -P ei e e al. 2012, Dähnha d e al. 2018). Als S ö ak o ü die Un e suchung de ICLL is auch hie die Jah eszei anzusehen, da im Win e pe se schon ein e inge e Lipidgehal o lieg (Roge s e al. 1996), wobei auch hie bei Anpassungs o gänge möglich sind (Cau e al. 2017). Ein e minde e Lipidgehal kann auch du ch ku z- ode lang is ig opisch au ge agene Glukoko ikoide (siehe Kapi el 4.3) ode du ch S ess übe eine ges eige e endogene Glukoko ikoid-P oduk ion en s ehen (Sheu e al. 1997, Kao e al. 2003, Choi e al. 2005). Bei den P obanden/-innen wu den zwa je nach Vo handensein geeigne e Hau läsionen un e schiedliche Kö pe s ellen ü die Hau ab isse ausgewähl , doch is diese Ta sache als Ein luss ak o zu e nachlässigen, da die Messung de nICLL nich on de gewähl en ana omischen Lokalisa ion beein luss wi d (Dähnha d e al. 2012). Unse Nebenbe und de e länge en und s uk u ell e dich e en Ko neodesmosomen in den Läsionen de AP- und PN-G uppe e inne an S udiene gebnisse on e ände en Ko neodesmosomen beim AE beziehungsweise bei AE-ähnlichen Hau ba ie eschäden und kann als Zeichen de ges ö en e minalen Di e enzie ung gesehen we den: In läsionale , aku ekzema öse Hau des AE wi d o wiegend on eine ges eige en P o ease-Ak i i ä ausgegangen, die zu einem beschleunig en Abbau de Ko neodesmosomen und dami zu o zei igen Desquama ion und e minde en Kompak hei des SC üh (siehe Kapi el 1.2.2.1) (Elias e al. 2008, Gu mann-Yassky e al. 2009, Voegeli e al. 2009, Rawlings und Voegeli 2013, Kezic e al. 2014). Alle dings konn e auch gezeig we den, dass beim AE zwa eine ges eige e Exp ession de P o easen o lieg , diese abe du ch eine ges ö e Sek e ion sowie eine eben alls ges eige e Exp ession de P o ease-Inhibi o en insu izien ak i ie we den. Ein solches Ungleichgewich in den In e ak ionen zwischen P o easen und P o ease- Inhibi o en kann im Rahmen eine ges ö en epide malen Ba ie e zu e zöge en 48 Deg ada ion on Ko neodesmosomen-Bes and eilen wie Ko neodesmosin üh en. Die Ko neodesmosomen e scheinen in bes imm en CE-P o ein-Knockou -Mäusen, die eilweise dem AE ähneln, olglich deso ganisie und auch beim AE bis in die obe s en Zellschich en des SC, welches dich e und hype ke a o isch is . Dies könn e ein kompensa o ische Mechanismus zu Ve hinde ung eine wei e en Ba ie edys unk ion beim AE sein (Se illa e al. 2007, Igawa e al. 2017). Unse e Beobach ung de e ände en Ko neodesmosomen explizi bei de AP - gegenübe dem klassischen AE - sowie bei de nich -a opischen PN is neu und pa hophysiologisch noch unkla . Denkba wä en ein e minde e Abbau de Ko neodesmosomen au g und on e ände en Enzymak i i ä en de egulie enden P o easen und P o ease-Inhibi o en ähnlich wie beim AE oben besch ieben - womöglich au dem Boden on pH-We -Ve ände ungen ode Genmu a ionen. Auße dem möglich wä en eine e höh e Exp ession, ein e meh e T anspo und/ode eine ges eige e Sek e ion de Ko neodesmosomen-Bes and eile aus den Lamella kö pe chen (Ishida-Yamamo o und Kishibe 2011). In unse e S udie wa en keine Messungen on Enzymak i i ä en, des pH-We es de Hau sowie wei e e P o eine ode ande e Genmu a ionen o gesehen und sind auch bislang nich explizi bei de AP du chge üh wo den. Dies soll e alle dings bei olgenden Un e suchungen be ücksich ig we den. In de Folge e gib sich aus den e ände en Ko neodesmosomen in den P u igo-G uppen eine e s ä k e Ko neozy en-Kohäsion, die mögliche weise die Kno enbildung induzie , und eine e minde e Desquama ion, die zu Hype ke a ose üh . In unse e S udie konn en wi besag e Hype ke a ose in den Läsionen de P u igo-G uppen zwa nachweisen, sie and sich jedoch ebenso ausgep äg in denen de AE-G uppe. Dieses his ologische Me kmal is somi nich mi den e ände en Ko neodesmosomen in den P u igo-G uppen in unmi elba en Zusammenhang zu b ingen. Nich sdes o o z e b ing jene Nebenbe und einen neuen E klä ungsansa z ü die En s ehung de Kno en bei de AP und nich -a opischen PN und könn e inso e n einen Ausgangspunk ü wei e e S udien da s ellen. 4.6 FLG-Mu a ionen Au g und de ehlenden signi ikan en Un e schiede zwischen den K ankhei sg uppen kann die FLG-Mu a ion nich als Un e scheidungsme kmal zwischen den G uppen he angezogen we den. Alle dings spiegeln die ge inge Anzahl an FLG-Mu a ions äge n/-innen in de AE- G uppe sowie de en Vo kommen in de Kon ollg uppe die eingangs e wähn e Ta sache wide , dass iele AE-Pa ien en/-innen ga keine FLG-Mu a ion haben und auch Gesunde die Mu a ion agen, ohne ein AE zu en wickeln (Weidinge und No ak 2016). Die P ozen zahlen 49 in de AE- und de K-G uppe decken sich in e wa mi den in o he igen S udien e mi el en du chschni lichen Häu igkei en ü T äge /-innen eine FLG-Mu a ion beim AE und Gesunden (Mo a e al. 2007, P oksch e al. 2008). Das Fehlen on homozygo en T äge n/- innen s imm ebenso mi eine ühe en S udie übe ein (Weidinge e al. 2007). Das Nich o handensein de ande en häu igen FLG-Mu a ion R501X in unse e S udienpopula ion is alle dings nich e klä ba . Fü die PN sind keine S udien zum FLG- Mu a ions-T äge s a us bekann . De Ums and, dass unse e P obanden/-innen o z übe wiegend ehlende FLG-Mu a ion einen Filagg in-Mangel in läsionale Hau zeig en, un e s eich das Vo handensein wei e e Fak o en, die einen eduzie en Filagg in-Gehal e u sachen (Weidinge und No ak 2016). Das lieg o allem an de Th2-P ädominanz, die übe ih Zy okin-Milieu in de Hau die FLG-Exp ession eduzie (siehe Kapi el 1.2.2.1). Das angewand e TaqMan® Ve ah en is eine gängige Me hode zu Geno ypisie ung de FLG-Mu a ionen (Ma enholz e al. 2006, Palme e al. 2006, Rue he e al. 2006, Ba ke e al. 2007, Mo a e al. 2007, Sandilands e al. 2007, B own e al. 2008). 4.7 Ko ela ionen Die nega i e Ko ela ion zwischen den ICLL und dem TEWL in läsionale Hau de AP- G uppe könn e da au hinweisen, dass in diese G uppe haup sächlich die eduzie en Lipidschich en des SC ü den e höh en TEWL e an wo lich sind, in de AE- und PN- G uppe diese hingegen e meh du ch die ande en Komponen en des epide malen Wasse haushal s wie den NMFs (siehe Kapi el 1.1) zus ande komm . Um diese Folge ung zu bes ä igen, wä en jedoch um ang eiche e Un e suchungen e o de lich. 4.8 Klinische Implika ionen Aus dem Be und de e höh en BMI-We e bei den P u igo-G uppen könn e man ü die P axis he lei en, diese Pa ien en/-innen au die Assozia ion hinzuweisen und en sp echend zu schulen. Es gehö auch dazu, bei Pa ien en/-innen mi PN die G und- beziehungsweise Beglei e k ankung zu behandeln und - un e oben gemach e Annahme de eingesch änk en Lebensquali ä (siehe Kapi el 4.1) - besonde s die psychosoziale Si ua ion zu be ücksich igen und möglichs zu e besse n (S ände e al. 2022). Hie zu eignen sich beispielsweise En spannungs e ah en, Selbs hil eg uppen ode Ve hal ens he apie, welche Psychoeduka ion, das E le nen on Selbs beobach ung und Selbs kon oll echniken sowie kogni i e Ums uk u ie ung um assen (Zollne e al. 2002, Ring 2012, Weisshaa e al. 2019). Die E ek i i ä s anda disie e Schulungsp og amme bei de PN ähnlich den Neu ode mi is- Schulungen is bishe noch wenig e o sch (S ände e al. 2022). Aus de bei allen d ei K ankhei sbilde n ges ö en Ba ie es uk u und - unk ion e gib sich, 50 dass auch Pa ien en/ -innen mi PN egelmäßigen Hau p legemaßnahmen zuge üh we den soll en. Bislang wu de in diesem Zusammenhang lediglich da au e wiesen, dass Juck eiz du ch ockene Hau im Sinne eines allgemeinen Ba ie eschadens ausgelös beziehungsweise e s ä k wi d und im Umkeh schluss Hau p lege diese Ta sache o beug (siehe Kapi el 1.3 und 1.4). Nun is eine Ba ie es ö ung jedoch auch bei de PN a sächlich nachgewiesen, sodass au de G undlage eben dieses pa hologischen Ko ela s eine Ba ie e epa a u d ingend indizie is . Bishe wi d diese he apeu ische Maßnahme bei de nich -a opischen PN zwa lei liniengemäß emp ohlen (Weisshaa e al. 2019, S ände e al. 2022), inde sich jedoch sel en als es e ablie e Bes and eil de The apie in de de ma ologischen Leh e und is demen sp echend bei den Pa ien en/-innen nich egelha Teil des The apiekonzep es, was sich auch in unse e S ichp obe o enba e (siehe Kapi el 4.1). Bei de AP scheinen - den in e sen Zusammenhang zwischen den ICLL und dem TEWL zug unde legend - im Rahmen de Basis he apie besonde s e hal ige Ex e na wie Salben, also Wasse -in-Öl-Emulsionen, zu Wiede he s ellung eine unk ionie enden Hau ba ie e sinn oll. Hie könn en zum Beispiel physiologische Lipide, besonde s bes imm e Ce amide, zusammen mi Dexpan henol, welches zu e besse en S uk u de ICLL bei äg , zum Einsa z kommen (P oksch 2008). Die Anwendung se z gleichwohl die Tole anz du ch die Pa ien en/-innen o aus und soll e nega i e Okklusionse ek e e meiden. Dennoch is zu Rehyd a a ion des SC wei e hin auch de Einsa z on wasse bindenden Zusä zen wie Glyze in, Ha ns o ode Milchsäu e als E sa z de NMFs zu emp ehlen, da sich Kombina ionsp äpa a e in S udien e ek i e zeig en (P oksch 2008, Weidinge und No ak 2016). Fü alle klinischen Folge ungen wä en zu Bes ä igung jedoch In e en ionss udien nö ig. 4.9 Schluss olge ungen Aus diese e gleichenden S udie e gib sich, dass sich die d ei un e such en P u i us- assoziie en De ma osen, so das klassische AE, die AP und die nich -a opische PN, kaum signi ikan oneinande un e scheiden. Sie ähneln sich g öß en eils hinsich lich Aspek en de K ankengeschich e, des klinischen Ausp ägungsg ades, de ges ö en epide malen Ba ie es uk u und da aus esul ie enden ges ö en Ba ie e unk ion. Wi konn en somi keine de beim AE gu un e such en Pa ame e ausmachen, die eine wei e e Di e enzie ung de a opischen sowie de P u igo-G uppen e lauben - im Gegen eil: Ein gemeinsames aussagek ä iges Me kmal alle d ei K ankhei sbilde scheinen o allem die e minde en Lipidlamellen im SC als Zeichen des Ba ie ede ek s da zus ellen. Die wich igs e he apeu ische Konsequenz aus de Ähnlichkei hinsich lich de ges ö en Ba ie e is , dass 51 auch bei de nich -a opischen PN eine konsequen e Basis he apie in Fo m on egelmäßigen und in ensi en Hau p legemaßnahmen sinn oll e schein und in de The apie es e ablie we den soll e. He o zuheben un e den d ei K ankhei sg uppen is dennoch das klassische AE, das die Hau ba ie es ö ung zum Teil auch in nich -läsionale Hau deu lich ausgep äg e kennen ließ und dazu passend auch die Xe ose als klinisches Zeichen. Dies deu e au eine die gesam e Hau um assende Beein äch igung de Ba ie e beim klassischen AE hin, wie sie beim AE be ei s besch ieben wo den is (Jensen e al. 2004). Die P u igo-G uppen wiesen die Ba ie es ö ung dagegen g öß en eils au die Läsionen beg enz au . Einzelne unse e E gebnisse wie die au ällig e höh en BMI-We e in den P u igo-G uppen ode das s a k e meh e Vo handensein de epide malen Di e enzie ungsp o eine Lo ic in und In oluc in in allen G uppen s ellen in e essan e, eilweise bishe nich besch iebene und genaue zu e o schende Be unde da . Ebenso soll en in wei e en S udien die mo phologisch e ände en Ko neodesmosomen in den P u igo-G uppen okussie we den, die neben neuen pa hogene ischen E kenn nissen zukün ig womöglich auch he apeu ische Maßnahmen nach sich ziehen könn en. Abschließend is de kleine S ichp obenum ang und die dami ge inge Powe diese S udie als haup sächlich limi ie end anzu üh en. Man muss e ne explizi da au hinweisen, dass es sich hie um eine explo a i e S udie mi in diesem Zusammenhang mögliche weise auch zu älligen Be unden handel . Zu Bes ä igung unse e E gebnisse wä en wei e e geziel e, kon i ma o ische S udien mi g öße e Fallzahl no wendig. 5. Zusammen assung Das a opische Ekzem is eine de häu igs en ch onisch-en zündlichen Hau k ankhei en, die ypische weise in de ühen Kindhei beginn und o mals ausheil , jedoch auch im E wachsenenal e ezidi ie end, pe sis ie end ode e s malig au e en kann. Die cha ak e is ischen klinischen Me kmale sind s a ke Juck eiz und a iie ende ekzema öse Hau läsionen, meis beglei e on ex em ockene Hau . Das pa hophysiologische Konzep basie au d ei Haup säulen, dem epide malen Ba ie ede ek , de immunologischen Dys unk ion sowie dem ges ö en Hau mik obiom, die un e einande komplexe In e ak ionen au weisen. Ein e ände e P o eingehal wie o nehmlich eine Reduk ion des „co ni ied en elope“-P o eins Filagg in sowie eine ges ö e Lipidzusammense zung im S a um co neum bedingen eine S ö ung im Wasse haushal de Hau . Gen a ian en wie 58 Ishida-Yamamo o, A., Kishibe, M. (2011): In ol emen o co neodesmosome deg ada ion and lamella g anule anspo a ion in he desquama ion p ocess. Med. Mol. Mo phol., 44, 1-6 Iwai, I., Han, H., den Hollande , L., S ensson, S., Ö e s ed , L.-G., Anwa , J., B ewe , J., Bloksgaa d, M., Laloeu , A., Nosek, D., Masich, S., Baga olli, L. A., Skoglund, U., No lén, L. (2012): The human skin ba ie is o ganized as s acked bilaye s o ully ex ended ce amides wi h choles e ol molecules associa ed wi h he ce amide sphingoid moie y. J. In es . De ma ol., 132, 2215-25 Jakasa, I., Kos e , E. S., Calkoen, F., McLean, W. H. I., Campbell, L. E., Bos, J. D., Ve be k, M. M., Kezic, S. 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Anhang Zu 2.2.1 Anamnesee hebung und 2.2.2 Klinische Beu eilung Abbildung 26: F agebogen Sei e 1 (beispielha ausge üll ) Abbildung 27: F agebogen Sei e 2 inklusi e Bes immung des „se e i y sco ing o a opic de ma i is“ (SCORAD) (beispielha ausge üll ) 66 Abbildung 28: F agebogen Sei e 3 inklusi e E mi lung de A opie-S igma a (beispielha ausge üll ) Abbildung 29: F agebogen Sei e 4 (beispielha ausge üll ) 67 Abbildung 30: F agebogen Sei e 5 (beispielha ausge üll ) Abbildung 31: F agebogen Sei e 6 (beispielha ausge üll ) 74 FLG-Mu a ion R2447X FLG-Mu a ion S3247X FLG-Mu a ion R501X FLG-Mu a ion 2282del4 Vo wä sp im e 1 GAAGACAAGG ATCCCACCAC AA AGAAACCATCG TGGATCTGTTC AG CACTGGAGGA AGACAAGGAT CG TCCCGCCACCAG CTCC Vo wä sp im e 2 - - - CCACTGACAGTG AGGGACATTCA Rückw ä s p ime CCCTCTTGGG ACGTTGAGT CCGGCTCTGTC TTCGTGATG CCCTCTTGGG ACGCTGAA GGTGGCTCTGCT GATGGTGA FAM ™Gen sonde FAM- CTGTCTCATGC CTGC- MGB/BHQ FAM- CCGTGCCTTTA CTG-MGB/BHQ FAM- CACGAGACAG CTC-MGB/BHQ FAM- CACAGTCAGTGT CAGGCCATGGAC A-MGB/BHQ VIC® Gen sonde VIC- CTGTCTCGTG CCTGC- MGB/BHQ VIC- CCGTGCCTTGA CTG-MGB/BHQ VIC- CATGAGACAG CTCC- MGB/BHQ VIC- AGACACACAGTG TCAGGCCATGGA CA-MGB/BHQ Tabelle 16: 5’-3’-Gensequenzen ü die PCR ( ü die FLG-Mu a ion 2282del4 wu de zusä zlich ein zwei e Vo wä s-P ime e wende , um die Spezi i ä zu e höhen) (FLG: Filagg in-Gen) Subs anzen FLG- Mu a ion R2447X FLG- Mu a ion S3247X FLG- Mu a ion R501X FLG-Mu a ion 2282del4 Geno yping Mas e Mix (en häl Taq-Polyme ase und dNTPs) 2,5 µl 2,5 µl 2,5 µl 2,5 µl Geno yping Assay, 80- ach konzen ie (en häl P ime und MGB-Gensonden) 0,03125 µl 0,03125 µl - - FAM™-MGB-Gensonde - - 0,1 µl (5 µM) 0,1 µl (10 mM) VIC®-MGB-Gensonde - - 0,1 µl (5 µM) 0,1 µl (10 µM) Vo wä s-P ime 1 - - 0,5 µl (4 µM) 0,225 µl (20 µM) Vo wä s-P ime 2 - - - 0,225 µl (20 µM) Rückwä s-P ime - - 0,5 µl (4 µM) 0,225 µl (20 µM) Wasse 2,46875 µl 2,46875 µl 1,3 µl 1,625 µl gesam 5,0 µl 5,0 µl 5,0 µl 5,0 µl Tabelle 17: Reak ions olumina ü die PCR (die Schema a ü R501X und 2282del4 wu den selbs design (Palme e al. 2006, Sandilands e al. 2007)) (FLG: Filagg in-Gen, dNTP: Desoxy ibonukleosid iphospha , MGB: „mino g oo e binde “) 75 Sch i Tempe a u Daue Zyklen Ak i ie ung de Polyme ase 95 °C 10 Minu en 1 Dena u ie ung 95 °C 15 Sekunden 45 Anlage ung/ Ve länge ung 60 °C (62 °C ü 2282del4) 1 Minu e 45 Abkühlen 20 °C (Raum empe a u ) Tabelle 18: PCR-P og amm Zu 3 E gebnisse Rela i e Häu igkei , Median [1. - 3. Qua il] ode Mi elwe ± 1 S anda dabweichung AE-G uppe (n = 9) AP-G uppe (n = 7) PN-G uppe (n = 9) K-G uppe (n = 10) E k ankungsal e (Jah e) 11 [5,5 - 21] 28 [6 - 40] 43 [30 - 49,5] - Pollenalle gie (%) 78 14 0 0 Alle gisches As hma (%) 33 71 0 30 Posi i e Familienanamnese ü a opische E k ankungen bei Ve wand en 1. G ades (%) 78 86 22 50 Mu e milche näh ung (%) 88 20 71 100 BMI (kg/m2) 22,4 [20,2 - 26,0] 28,6 [27,1 - 34,9] 30,2 [26,7 - 49,9] 23,5 [20,0 - 25,2] Ak uelle opische The apie (%) 66,7 57,1 44,4 0 Tägliche Hau p lege (%) 55,6 42,9 33,3 0 SCORAD (Punk e) 39,0 ± 12,5 32,4 ± 17,6 37,3 ± 5,7 0,3 ± 0,9 Ak uelle Juck eizin ensi ä (Punk e) 2,5 ± 2,5 3,1 ± 2,7 3,7 ± 3,2 0,2 ± 0,4 DLQI (Punk e) 7,0 ± 4,1 9,1 ± 8,6 10,6 ± 7,8 0,1 ± 0,3 Xe ose (Punk e) 1,6 ± 1,1 0,29 ± 0,5 0,4 ± 0,7 0,1 ± 0,3 Hyd a a ion läsional („a bi a y uni s“) 18,7 [15,7 - 27,4] 27,3 [20,0 - 40,3] 17,0 [8,7 - 20,8] Hyd a a ion nich -läsional („a bi a y uni s“) 26,3 [22,3 - 33,4] 37,0 [24,0 - 46,7] 28,7 [21,2 - 38,2] 44,9 [33,2 - 51,1] TEWL läsional (g/hm2) 22,1 [17,2 - 37,7] 18,6 [10,8 - 44,4] 14,7 [11,1 - 24,0] - TEWL nich -läsional (g/hm2) 7,3 [6,7 - 13,6] 7,1 [7,1 - 13,0] 6,6 [4,9 - 7,3] 6,8 [6,0 - 9,8] Epide misdicke läsional (Punk e) 2,7 ± 0,4 2,3 ± 1,1 2,5 ± 0,6 - Epide misdicke nich - läsional (Punk e) 0,3 ± 0,6 0 ± 0 0 ± 0 0,1 ± 0,2 En zündung läsional (Punk e) 2,2 ± 0,7 2,2 ± 1,1 2,4 ± 0,7 - Tabelle 19: Lage- und S eumaße de signi ikan en E gebnisse (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen, SCORAD: „se e i y sco ing o a opic de ma i is”, DLQI: „de ma ology li e quali y index”, TEWL: „ ansepide mal wa e loss“) 76 Rela i e Häu igkei , Median [1. - 3. Qua il] ode Mi elwe ± 1 S anda dabweichung AE-G uppe (n = 9) AP-G uppe (n = 7) PN-G uppe (n = 9) K-G uppe (n = 10) En zündung nich -läsional (Punk e) 0,2 ± 0,4 0 ± 0 0 ± 0 0 ± 0 Hype ke a ose läsional (Punk e) 2,6 ± 0,5 2,5 ± 1,2 2,5 ± 0,7 - Hype ke a ose nich -läsional (Punk e) 1,0 ± 0,5 0 ± 0 0 ± 0 0,4 ± 0,5 Hype g anulose läsional (Punk e) 1,9 ± 0,8 1,9 ± 1,1 1,6 ± 1,3 - Hype g anulose nich - läsional (Punk e) 0,3 ± 0,5 0 ± 0 0 ± 0 0,2 ± 0,4 Filagg in läsional (Punk e) -0,6 ± 0,5 -0,5 ± 0,4 -0,7 ± 0,4 - Filagg in nich -läsional (Punk e) -0,2 ± 0,4 0 ± 0 -0,1 ± 0,2 0 ± 0 Lo ic in läsional (Punk e) 0,8 ± 0,7 1,7 ± 0,8 1,1 ± 1,2 - Lo ic in nich -läsional (Punk e) 0,6 ± 0,4 0 ± 0 0,1 ± 0,2 -0,1 ± 0,3 In oluc in läsional (Punk e) 2,4 ± 0,5 2,5 ± 0,4 2,9 ± 0,2 - In oluc in nich -läsional (Punk e) 1,6 ± 0,3 1,1 ± 0,9 0,9 ± 0,8 0,4 ± 0,5 nICLL läsional (nm/1,000 nm2) 48,5 [43,3 - 65,3] 101,0 [95,0 - 196,0] 176,5 [134,3 - 202,5] - nICLL nich -läsional (nm/1,000 nm2) 57,0 [51,8 - 81,0] 178,0 [155,0 - 187,0] 186,0 [165,8 - 197,5] 205,5 [199,8 - 214,0] Fo se zung Tabelle 19 (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich - a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen, nICLL: „no malized in e cellula lipid lamellae”) Zu 3.1 K ankengeschich e Rela i e Häu igkei ode Median [1. - 3. Qua il] AE-G uppe (n = 9) AP-G uppe (n = 7) PN-G uppe (n = 9) K-G uppe (n = 10) Weibliches Geschlech (%) 77,8 71,4 66,7 60 Alle gische Rhini is (%) 33,3 28,6 11,1 30 Nah ungsmi elalle gie (%) 22,2 42,9 0 10 Hauss aubmilbenalle gie (%) 22,2 42,9 0 0 Tie haa alle gie (%) 33,3 14,3 0 0 Ak uell Haus ie e (%) 22,2 71,4 55,6 10 Ak i e Niko inkonsum (%) 11,1 28,6 44,4 10 Ex-Niko inkonsum (%) 22,2 42,9 33,3 20 Passi e Niko inkonsum (%) 33,3 33,3 37,5 30 Regelmäßige Niko inkonsum de El e n in de Kindhei (%) 44,4 33,3 50 20 Tabelle 20: Wei e e e hobene anamnes ische Da en ohne signi ikan e Un e schiede (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) 77 Rela i e Häu igkei ode Median [1. - 3. Qua il] AE-G uppe (n = 9) AP-G uppe (n = 7) PN-G uppe (n = 9) K-G uppe (n = 10) Kinde ga enbesuch (%) 88,9 100 55,6 90 Kindhei in de S ad (%) 66,7 42,9 66,7 80 Regelmäßige Baue nho kon ak in de Kindhei (%) 33,3 71,4 55,6 50 Ak uell egelmäßige Baue nho kon ak (%) 11,1 28,6 0 0 Ak uelle Wohno in de S ad (%) 66,7 42,9 66,7 100 Ak uelle Sys em he apie (%) 33,3 57,1 55,6 20 Ve gangene Sys em he apie (%) 55,6 71,4 44,4 10 Sys eme k ankungen (%) 11,1 28,6 33,3 11,1 Fo se zung Tabelle 20 (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich - a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) Zu 3.2 Klinik Mi elwe ± 1 S anda dabweichung (Punk e) AE-G uppe (n = 9) AP-G uppe (n = 7) PN-G uppe (n = 9) K-G uppe (n = 10) Ke a osis pila is 0,2 ± 0,7 0,7 ± 1,0 0,3 ± 0,7 0,2 ± 0,6 Dennie-Mo gan-Fal e 0,1 ± 0,3 0 ± 0 0 ± 0 0,1 ± 0,3 He oghe-Zeichen 0,2 ± 0,4 0 ± 0 0 ± 0 0 ± 0 Ich hyosis-Hand 0,7 ± 1,1 0,7 ± 1,0 0,1 ± 0,3 0,3 ± 0,5 Tabelle 21: Wei e e e hobene A opie-S igma a ohne signi ikan e Un e schiede (AE: klassisches a opisches Ekzem, AP: a opische P u igo, PN: nich -a opische P u igo nodula is, K: Kon ollen) 78 8. Eidess a liche Ve siche ung Ich e siche e hie mi an Eides S a , dass meine Disse a ion, abgesehen on Ra schlägen meine Be eue in und meine sons igen akademischen Leh e /innen, nach Fo m und Inhal meine eigene A bei is , dass ich keine ande en als die in de A bei au ge üh en Quellen und Hil smi el benu z habe und dass meine A bei bishe keine ande en akademischen S elle als Disse a ion o gelegen ha , wede ganz noch in Teilen. ______________________________________ Un e sch i de Dok o andin 79 9. Danksagung An e s e S elle danke ich meine Dok o mu e F au P o . D . med. Regina Föls e -Hols , die mi dieses in e essan e Thema übe ließ und die gesam e Zei übe mi Ra und Ta zu Sei e s and. Seh dankba bin ich auch F au Dipl.-Biol. Alina Hohmu h ü die gu e Zusammena bei wäh end de gesam en A bei . Ich möch e eben alls dem damaligen Team de Neu ode mi is-Sp echs unde de Hau klinik, F au D . med. Ann-Ch is ine Rosen hal, F au D . med. F ede ieke Thielking und F au Sand a Ziebell, danken, die mich bei de Rek u ie ung und Du ch üh ung de P obandenun e suchungen a k ä ig un e s ü z en. Auße dem möch e ich auch He n P o . D . med. D . e . na . Eh ha d P oksch und den Mi a bei e n des Labo s de Hau klinik o allem F au Claudia Neumann ü ih e Hil e bei den his ologischen Un e suchungen, He n Dipl.-Ing. Dähnha d -P ei e und seinen Mi a bei e n/innen ü die Auswe ung de Hau ab isse in ih em Labo sowie D . e . na . Elke Rod iguez und den Mi a bei e n im DNA- und Geno yping-Labo des IKMB insbesonde e F au Nicole B aun, He n Wol gang Alb ech und F au Sanaz Sedghpou Sabe ü die Analyse de Filagg in-Mu a ionen meinen Dank aussp echen. In diesem Zusammenhang danke ich auch he zlich F au Dipl.-S a . D . e . na . Sand a F ei ag-Wol ü die Hil e bei de s a is ischen Auswe ung und nich zule z meine Familie und meinen F eunden/-innen ü den s e igen men alen Beis and und das Ko ek u lesen, besonde s meine Schwes e F ancesca. Mein wesen liche Dank gil jedoch den S udienp obanden/-innen, ohne die die Du ch üh ung de S udie unmöglich gewesen wä e. 80 10. Ve ö en lichung Diese A bei wu de am 7. Ok obe 2021 un e dem Ti el „Compa ison o epide mal ba ie in eg i y in adul s wi h classic a opic de ma i is, a opic p u igo and non-a opic p u igo nodula is“ in de Fachzei sch i „Biology“ e ö en lich .