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Zu einem Christlichen Gottseligen […] leben geführet: Hofkapellen als Wirkungsraum von Fürstinnen

Abstract

Da Frauen in der Geschichte aus vielen Lebensbereichen verdrängt wurden, was sich in der schriftlichen Überlieferung niederschlug, bieten Werke…

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Zu einem Christlichen Gottseligen […] leben geführet: Hofkapellen als Wirkungsraum von Fürstinnen

Author: Kuhl, Uta
Year: 2024
DOI: 10.38072/2943-5331/p11
Source: https://macau.uni-kiel.de/servlets/MCRFileNodeServlet/macau_derivate_00006389/kiel-up_2943-5331_p11.pdf
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U a Kuhl
Zu einem Ch is lichen Go seligen […]
leben ge üh e
Ho kapellen als Wi kungs aum on Fü s innen
Die Beschä igung mi F auen in de Geschich e s eh im Hinblick au die Quellenlage o Hin-
de nissen, die im Gegensa z zu ›Geschich e de Männe ‹ mi ih em e gleichsweise b ei lie-
ßenden S om de Übe lie e ung die Quellen ü die ›Geschich e de F auen‹ nu als schmale
Rinnsale ließen lassen. Die iel ach eingesch änk en Handlungsspiel äume on F auen ha en
ü diese nich nu deu lich wenige Ein luss und ge inge e Wi kungsmöglichkei en zu Folge,
sonde n auch die Ve d ängung aus ielen Lebensbe eichen, die sich in de Übe lie e ung niede -
geschlagen haben, wäh end weibliches Wi ken au ehe in o melle, übe wiegend nich doku-
men ie e Be eiche besch änk wu de.
1
Im Ve bund mi de e eng en Pe spek i e eine lange
männlich dominie en Geschich swissenscha wi k e das wie ein doppel e Fil e . Doch ha die
in ensi e e Beschä igung de jünge en Zei das S ömen diese Übe lie e ung e ie und neue
Quellenzugänge e ö ne . Neben sch i lichen Quellen bie en We ke de schönen Küns e einen
e hellenden Zugang zu Ve gangenhei . Denn die Fö de ung on Küns le n und die Beau a-
gung on We ken de Kuns ode Musik bo en F auen die Möglichkei , Handlungsspiel äume zu
nu zen, die ihnen in ande en Be eichen nich o ens anden, zumindes nich , bis sie als Wi we
g öße en Spiel aum gewannen.
2
So wu de lange kaum wah genommen, welch bedeu ende Rolle
ü s lichen F auen als Bauhe innen zukam. Deu lich häu ige als in sch i lichen Quellen beleg
wa en ü s liche F auen an ep äsen a i en Baumaßnahmen be eilig ; dies geh aus Bildquellen
wie Po ä s ichen ode Medaillen he o , wie Co dula Bischo zeigen konn e.
3
1 Ein e hellendes Beispiel da ü is die Un e suchung on Pe nille A en eld übe Fü s innen als Mi le innen on Wis-
sens adi ionen: Pe nille A en eld : Wissensp oduk ion und Wissens e b ei ung im 16. Jah hunde . Fü s innen als
Mi le innen on Wissens adi ionen, in: His o ische An h opologie 20.1 (2012), S. 4–29, bes. S. 6.
2 O mals wu den ü s liche F auen e s als Wi wen wi klich unabhängig, wi scha lich und insbesonde e in ech liche
Hinsich . Viele nu z en dies als Mäzeninnen und Bauhe innen. Siehe Ul ike Ilg: Fü s liche Wi wen in de F ühen Neu-
zei . Eine Ein üh ung, in: Dies. (Hg.): Fü s liche Wi wen in de F ühen Neuzei . Zu Kuns und Kul u geschich e eines
S andes, Pe e sbe g 2015, S. 5–13, hie S. 6 .
3 Co dula Bischo : S a us, Mach und Kuns poli ik in de F ühen Neuzei . Die Wi we als Bauhe in und Au aggebe in,
in: Ilg: Fü s liche Wi wen (wie Anm. 2), S. 40–54.
Kiel-UP •
h ps://doi.o g/10.38072/2943-5331/p11
212 | Fü s innen in Schleswig-Hols ein
Auch bei de E ich ung ode Auss a ung on Ho kapellen wu den Fü s innen als Bauhe in-
nen ä ig ode wa en zumindes da an be eilig , wie im Folgenden an ausgewähl en Beispielen
aus den He zog üme n Schleswig und Hols ein sowie Dänema k gezeig wi d. Die poli ische
Bedeu ung eine Ho kapelle kann dabei ga nich hoch genug eingeschä z we den: Ih e A chi-
ek u und Auss a ung sind zen ale Mi el landeshe liche Selbs da s ellung. Dies gil e s
ech nach de Re o ma ion, als de Landeshe zum Summus Episcopus und ›Bewah e de
Reinen Leh e‹ gewo den wa . Das Seelenheil seine Un e anen und de E hal ki chliche O d-
nung lagen nun in seine Ve an wo ung. Umgekeh wa das ech e Bekenn nis de Un e anen
Vo ausse zung ü die pe sönliche Seligkei des Landeshe n und seine Gemahlin. Vo diesem
Hin e g und en wickel en sich Ho kapellen in de Folge de Re o ma ion zu einem gleichsam
s aa so iziellen Raum.
4
Nich nu de Landeshe selbs , sonde n ebenso seine Gemahlin spiel
in diesem Zusammenhang eine eminen e Rolle. Denn die »F ömmigkei de He zogin wa nach
den no ma i en Vo s ellungen in de F ühen Neuzei eine ih e zen alen weiblichen Tugen-
den«, wie G eine aus üh .
5
E gänz sei die Beobach ung on Ka in Kelle , »dass das 16. Jah -
hunde zumindes im deu schsp achigen Raum de Fü s in ela i g oße Handlungsspiel äume
übe ließ, nich zule z weil sich das e o ma o ische Ideal on Haus a e und Hausmu e
en sp echend ummünzen ließ«.
6
Es wa also nich nu das Vo bild des Landeshe n, sonde n
häu ig auch das de ›Landesmu e ‹, das als zen al e ach e wu de und e mu lich häu ige
als heu e bekann in die Ges al ung de Ho kapelle als O landeshe liche Rep äsen a ion und
Ausübung de Religion ein los
s.
Königin Do o hea und die Schlosskapelle on Sonde bu g
Die Schlosski che in Sonde bu g heiß bis heu e ›Kapelle de Königin Do o hea‹, denn in ih e
heu igen Fo m geh sie wei gehend au die Umbau en zu ück, die Königin Do o hea on Sach-
sen-Lauenbu g in den Jah en 1568 bis 1570 e anlass e; da au e weis die Insch i au de
Sänge -Empo e. Die Sonde bu ge Schlosskapelle is dami nich nu nach ih e Au aggebe in
benann , sie is zugleich eine de e s en p o es an ischen Ki chen Dänema ks.
4 Hein ich Schmid : Ki chen egimen und Landeshe scha im Selbs e s ändnis niede sächsische Fü s en des
16. Jah hunde s, in: Niede sächsisches Jah buch ü Landesgeschich e 56 (1984), S. 31–58, hie S. 44–49. Siehe
dazu aus üh liche U a Kuhl/Heiko Laß: Sak al äume im Zei al e on Re o ma ion und Kon essionalisie ung. Lan-
deshe liche Beispiele aus No ddeu schland und Dänema k, in: Raine A zbach u. a. (Hg.): Cas les and Fo i ica i-
ons o he Re o ma ion Pe iod. Bu gen und Be es igungen de Re o ma ionszei (Cas les o he No h 3), Bonn 2020,
S. 39–56, hie S. 40 . E hellend dazu is auch de Bei ag on Ch is ian G. Schulz in diesem Band, h ps://doi.
o g/10.38072/2943-5331/p12, S. 233–253.
5 Melanie G eine : Zwischen Un e o dnung und Selbs behaup ung. Handlungsspiel äume Go o e Fü s innen
(1564–1721) (Kiele Sch i en zu Regionalgeschich e 1), Kiel/Hambu g 2018, S. 238.
6 Ka in Kelle : F auen und Poli ik in de hö ischen Gesellscha des Al en Reiches zwischen 1550 und 1750, in: Zei en-
blicke 8.2 (30.06.2009), h p://www.zei enblicke.de/2009/2/kelle /index_h ml (le z e Au u : 12.02.2024).
Kuhl: Zu einem Ch is lichen Go seligen […] leben ge üh e  | 213
Do o hea on Sachsen-Lauenbu g (1511–1571) wa die äl es e Toch e des He zogs Magnus I.
on Sachsen-Lauenbu g und seine F au Ka ha ina on B aunschweig-Wol enbü el
. 1525, mi
14 Jah en, hei a e e sie de spä e e König Ch is ian III. on Dänema k und No wegen; als
dessen Gemahlin wu de sie 1534 Königin on Dänema k-No wegen. Fün Kinde des Paa es
e eich en das E wachsenenal e . 1555 wu de Schloss Sonde bu g, das au eine mi elal e -
liche Bu g zu ückgeh und um 1500 zu eine Fes ung ausgebau wo den wa , Königin Do o-
hea als Leibgedinge übe agen; nach dem Tod ih es Gemahls, König Ch is ians III., im Jah
1559 nahm sie das Schloss zum Wi wensi z.7 Sie s a b do 1571 im Al e on 60 Jah en. Es
heiß , sie habe au ih em To enbe Psalmen gesungen.
Zu den besonde en Cha ak e is ika de Sonde bu ge Schlosskapelle, die au den Umbau
un e Königin Do o hea zu ückgehen, gehö en die au allen ie Sei en umlau ende Empo e
und die Deckenges al ung mi einem un egelmäßigen S e ngewölbe, das in de Mi e on
eine sechs Me e hohen G ani säule ge agen wi d (Abb. 1).
7
O o No n: Sønde bo g Slo skapel, in: Na ionalmuseum Dänema k (Hg.): Danma ks Ki ke , Kopenhagen 1961, h p://
danma kski ke .na mus.dk/soende jyllands-am /soende bo g-slo skapel (le z e Au u : 12.02.2024), S. 85–116/2129–
2160, hie S. 85/2129.
Abb. 1: Königin Do o heas Kapelle in Schloss Sonde bu g/D onning Do o heas Kapel, Sønde bo g Slo . © Museum
Sønde jylland.
214 | Fü s innen in Schleswig-Hols ein
Abb. 2: ›Do o hea-O gle ‹ – die O gel de Sonde bu ge Schlosskapelle. © Museum Sønde jylland.
Kuhl: Zu einem Ch is lichen Go seligen […] leben ge üh e  | 215
Au wendig igü lich ausge o m sind die he abhängenden Schlusss eine de Gewölbedecke,
sie gel en als äl es e e hal ene S ucka bei en
Dänema ks.8 Baumeis e de Schlosskapelle wa
He cules on Obe be g, de spä e auch beim Neubau de Go o e Ho kapelle ä ig wa . De
d ei lügelige Al a mi eine Da s ellung de K euzigung au de Mi el a el wi d um 1560
da ie und on O o No n de We ks a on F ans Flo is aus An we pen zugesch ieben.9
Die He kun aus den Niede landen – und dami die Ta sache, dass niede ländische Küns le
einheimischen Meis e n o gezogen wu den – zeig den Ansp uch, den Do o hea an die Aus-
s a ung de Kapelle s ell e. Sie wa dami eilich nich die E s e: Das Tau becken de Kapelle
ha e ih Mann, König Ch is ian III., 1557 bei dem An we pene Bildhaue Co nelis Flo is
(und B ude des F ans Flo is) in Au ag gegeben, ku z nachdem diese Küns le das G abmal
ü s Ch is ians Va e , König F ied ich I., im Schleswige Dom ollende ha e. Die O gel de
Kapelle s amm on 1570. O iginal e hal en und dami aus Königin Do o heas Zei is das
Gehäuse. Das Ins umen selbs wu de 1994 bis 1996 on Mads Kje sgaa d in Anlehnung an
al e Vo bilde ekons uie . Sie heiß bis heu e ›Do o hea-O gle ‹ (Abb. 2).10
Eine Besonde hei de Schlosskapelle in Sonde bu g sind die mi Wappen und Doppelpo -
ä s eich bemal en Ahnen a eln on König Ch is ian III. und seine Gemahlin, die bis 1873
un e de nö dlichen Empo e in de Schlosski che hingen. Die O iginale wu den 1930 om
Na ionalhis o ischen Museum F ede iksbo g e wo ben, in de Sonde bu ge Schlosskapelle
hängen heu e Kopien. Die Ahnen a el on König Ch is ian III. wu de e mu lich anlässlich
seines Todes 1559 in Au ag gegeben und dann bei de Anb ingung in de Schlosskapel-
le du ch die Ahnen a el Königin Do o heas e gänz . Sie s ellen eine besonde s augen ällige
Fo m de Ahnenp obe da , die im säkula en Be eich wie in Residenzschlösse n, abe auch au
Epi aphien, G abdenkmäle n und wei e en Fo men in Ki chen übe lie e sind.11 Die Sonde -
bu ge Ta eln hingen nebeneinande , au Augenhöhe, und zeigen dami , dass die Königin an
diesem O als ebenbü ig be ach e we den woll e, abe auch, dass sie sich ih e Rolle ü
den Fo bes and und ü die Ve bindung zweie Dynas ien bewuss wa . In de Zugehö igkei
zu beiden Dynas ien g ünde e ih e Legi ima ion; zugleich wa Memo ia eine wich ige Au -
gabe ü s liche Wi wen.12
8 Die Un egelmäßigkei is dem G und iss de Kapelle geschulde , de au mi elal e liche Fundamen e zu ückgeh und
zu einem Pa allelog amm e zogen is : Ebd., S. 88/2132.
9 De s.: D onning Do o heas Al e a le paa Sønde bo g Slo , in: F a Na ionalmusee s A bejdsma k (1950), S. 17–22.
Vgl. De s.: Sønde bo g Slo skapel (wie Anm. 7), S. 89/2133 mi Anm. 19.
10 Mads Kje sgaa d ekons uie e auch die O gel in de Go o e Schlosskapelle, bei de eben alls das o iginale Gehäu-
se on 1567 e hal en is . CD-Einspielungen an de ›Do o hea-O gle ‹ und de Go o e O gel wa en Teil des In e Reg-
P ojek s ›Musik und Religion‹, das die S i ung Landesmuseen 2013–2015 gemeinsam mi dem Museum Tønde om
Museums e band Sønde jylland und de Ki chenmusikhochschule Løgumklos e du ch üh e.
11 h ps://www.he aldik-wiki.de/wiki/Adelsp obe (le z e Au u : 12.02.2024).
12 Zu diese e bindenden Funk ion adelige F auen und besonde s on Wi wen siehe Ilg: Ein üh ung (wie Anm. 2), S. 9 .

216 | Fü s innen in Schleswig-Hols ein
Das Wi ken on He zoginnen in de Go o e Schlosskapelle
Die bis heu e un e seh e hal ene Ho kapelle on Schloss Go o wu de in den Jah en um
1590 im Zuge de on He zog Adol begonnenen Baumaßnahmen im No d lügel e ich e .13
Sie gehö dami zu den ühen Schlosski chen nach Ein üh ung de Re o ma ion in den
He zog üme n.14 Als Bau eine noch jungen Dynas ie on lu he ischen Landeshe en – nach
de Landes eilung on 1544 gil He zog Adol on Schleswig-Hols ein-Go o als Beg ünde
de Go o e Dynas ie – is die Schlosskapelle nich allein als Sak al aum zu sehen, sonde n
muss ebenso un e dem Aspek de he scha lichen Rep äsen a ion be ach e we den. Das
mani es ie sich eine Gene a ion spä e noch deu liche an den beiden Wappen on He zog
Johann Adol und seine Gemahlin He zogin Augus e on Dänema k, die die Schau assade
des ›He zoglichen Be s uhls‹ bek önen und dami eine zen ale Rolle im Ki chen aum ein-
nehmen (Abb.3).
Die Konzep ion de Kapelle du ch Umwandlung äl e e Räume in den zweigeschossigen
Ki chen aum wi d dem Baumeis e He cules on Obe be g zugesch ieben, de zu o un e
ande em im Schloss Sonde bu g, an de Hansbu g in Hade sleben und spä e (1601–1603)
in Koldinghus ä ig wa . Die Go o e Kapelle is olls ändig in den No d lügel in eg ie ,
lediglich das Po al mach on außen ih en S ando e kennba . Dieses Po al s amm noch
om Vo gänge bau de heu igen Kapelle und wu de in den No d lügel anslozie . Un e de
k önenden Skulp u on Ch is us Sal a o , dem die Kapelle geweih wa , sind gleichbe ech ig
die Wappen on He zog Adol und seine F au Ch is ine on Hessen zu sehen (Abb. 4).15
13 Zum Baubeginn des e wei e en No d lügels noch o He zog Adol s Tod 1586 gl. Heiko Schulze: Schloss Go o . Zu
Baugeschich e de He zoglichen Residenz in Schleswig, in: Heinz Spielmann/Jan D ees (Hg.): Go o im Glanz des
Ba ock. Kuns und Kul u am Schleswige Ho 1544–1713. Ka aloge de Auss ellung zum 50-jäh igen Bes ehen des
Schleswig-Hols einischen Landesmuseums au Schloß Go o und zum 400. Gebu s ag He zog F ied ichs III., Bd. 1:
Die He zöge und ih e Sammlungen, Schleswig 1997, S. 139–147, hie S.145.
14
Noch äl e wa die Kapelle im Kiele Schloss, die un e He zog Adol au wendig ausges a e wu de. Zu Baugeschich-
e de Go o e Schlosskapelle siehe F ied ich Possel : Die ki chliche Kuns in Schleswig-Hols ein, in: Zei sch i de
Gesellscha ü Schleswig-Hols ein-Lauenbu gische Geschich e 11 (1881), S. 318 .; Johannes Bie na zki: Die Meis-
e des Go o e Fü s ens uhls, in: Sch i en des Ve eins ü Schleswig-Hols einische Ki chengeschich e (SVSHK)
2.2 (1901–1903), S. 87–96; Ha y Schmid : Go o e Küns le . Aus u kundlichen Quellen im Reichsa chi zu Kopen-
hagen, Tl. 1, in: Quellen und Fo schungen zu Geschich e Schleswig-Hols eins [QuFGSH] 4 (1916), S. 179– 321, und
Tl. 2, in: QuFGSH 5 (1917) S. 321–325; De s.: Von de Go o e Schlosskapelle, in: Schleswig-Hols einisches Jah buch
(1918/19), S. 34–38; Theodo Riewe s: Ma en und Go e an Ach en. Zwei schleswigsche Male um 1600, in: No d-
elbingen 9 (1932), S. 1–94; sowie g undlegend Jochen Pause: Zu Auss a ungsgeschich e de Go o e Schloßkapelle,
in: Bei äge zu Schleswige S ad geschich e 24 (1979), S. 84–107 (mi um assende Li e a u ); und Die ich Biebe :
Die Kapelle on Schloß Go o . Ein Sak al aum des F ühabsolu ismus, in: Spielmann/D ees: Go o (wie Anm. 13),
S. 157–178; und zule z U a Kuhl/Cons anze Kös e : Die Ho kapelle on Schloss Go o , Kiel 2017; sowie Kuhl/Laß: Sa-
k al äume (wie Anm. 4). Zum Gemäldezyklus siehe Die ich Biebe : Ma en an Ach ens Empo enbilde zum Leben Jesu
in de Kapelle on Schloß Go o , in: Bei äge zu Schleswige S ad geschich e 26 (1981), S. 98–144, und 28 (1983),
S. 37–67; Anna Mo ah -F omm: Theologie und F ömmigkei in eligiöse Bildkuns um 1600. Eine niede ländische
Male we ks a in Schleswig-Hols ein (SVSHK 1.37), Neumüns e 1991.
15 Aus einem Ablassb ie on Paps Julius II. is bekann , dass die äl e e Schlosskapelle dem Sal a o , de Jung au Ma ia
und dem Hl. Geo g geweih wa . Siehe dazu Pause: Auss a ungsgeschich e (wie Anm. 14), S. 84.
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Wappen übe dem Po al on Bu gen, Schlösse n ode Schlosski chen sind ein geläu iges
Mo i he scha liche Rep äsen a ion; häu ige is eilich allein das He sche wappen zu
sehen, wäh end beide Wappen des Landeshe n und seine Gemahlin sel ene sind. In-
so e n is es naheliegend, bei de Go o e Schlosskapelle die Mi wi kung on He zogin
Ch is ine in den Blick zu nehmen.
De Gemäldezyklus
Zu den He zs ücken de o iginalen Kapellenauss a ung zählen neben O gel und Kanzel
die hölze ne Empo e on dem Flensbu ge Bildschni ze Hein ich K eienbe g sowie de die
Empo enb üs ung schmückende Gemäldezyklus mi 28 Szenen aus dem Leben Ch is i on
Ma en an Ach en. U sp ünglich e lie die Empo e übe d ei Sei en; de Gemäldezyklus
begann also am nö dlichen Ende de Os wand und ende e am nö dlichen Ende de Wes -
wand. E s mi dem Einbau des Be s uhls un e He zog Johann Adol wu den An ang und
Abb. 3: Die Ho kapelle on Schloss Go o , Blick on de Südempo e. © S i ung Schleswig-Hols einische Landesmuseen.
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Abb. 4: Po al de Go o e Schlosskapelle mi den Wappen on He zog Adol und He zogin
Ch is ine, um 1565, u sp ünglich ü den Vo gänge bau de Kapelle beau ag . © S i ung
Schleswig-Hols einische Landesmuseen.
Kuhl: Zu einem Ch is lichen Go seligen […] leben ge üh e  | 219
Ende des
Zyklus – Ma iae Ve kündigung und Ch is i Himmel ah – un e halb des Be s uhls
zusammenge üh (Abb. 5).
Gescha en wu de de Gemäldezyklus on dem e mu lich aus An we pen s ammen-
den Male Ma en an Ach en in den Jah en 1590/91; e gil als Haup we k des Küns le s.
Zwischen 1588 und 1613 wa an Ach en o allem au Eide s ed ä ig. Den Au ag ü
die Go o e Schlosskapelle e hiel e im F ühjah 1590 au Emp ehlung des Go o e Ra s-
he n Caspa on Hoye .16 Die Ini ia o in des Zyklus wa nach Anna Mo ah -F omm die
Wi we on He zog Adol on Schleswig-Hols ein-Go o , He zogin Ch is ine, die in Zu-
sammena bei mi dem Ho p edige Paul on Ei zen e mu lich auch das Bildp og amm
bes imm e. Ch is ine on Hessen-Kassel wa , ande s als ih e B üde , s eng lu he isch und
ha e bis Sep embe 1590 die Vo mundscha ü den jungen He zog Philipp inne, de ei-
lich schon im Ok obe desselben Jah es e s a b. Ih Engagemen in eligiösen Dingen
16 Genaue : Dies geschah zwischen dem 14. Ap il und dem 7. Juni – und e üh e die A bei mi zwei Gesellen bis 1591
aus. Vgl. Mo ah -F omm: Theologie (wie Anm. 14), S. 18, 26 . (Qu.-N . 1590/204, 1591/47).
Abb. 5: Ma en an Ach en, Gemäldezyklus mi Szenen aus dem Leben Ch is i, Go o e Schlosskapelle, 1590/91
(Bilde de No dempo e). © S i ung Schleswig-Hols einische Landesmuseen.
226 | Fü s innen in Schleswig-Hols ein
Abb. 8: Die Husume Schlosskapelle im heu igen Zus and, Blick au den heu igen Al a . © Fo o: U a Kuhl, e ö en -
lich un e de Lizenz CC BY-SA 4.0.
Abb. 9: Die Husume Schlosskapelle im heu igen Zus and. © Fo o: U a Kuhl, e ö en lich un e de Lizenz CC BY-SA 4.0.

Kuhl: Zu einem Ch is lichen Go seligen […] leben ge üh e  | 227
Auch das kos ba e Abendmahlsge ä , das Augus e gu ein Jah zehn spä e in Au ag gab
(1632 ollende ), is heu e nich meh in Husum. Es wu de in die Kuns kamme des dänischen
Königs übe üh und be inde sich heu e au Schloss Rosenbo g.41 Die aus Gold mi Niello-
und Email-Deko , Saphi en, Diaman en und Rubinen ausgesp ochen kos ba e Ga ni u on
de Hand eines no ddeu schen Goldschmiedes zeig au jedem einzelnen Teil das Monog amm
Augus es, zusammen mi de K one und ih em dänisch-königlichen Wappen. Beme kenswe
is die Ikonog aphie, insbesonde e die Ausges al ung des Kelch-Nodus als Schädel mi ge-
k euz en Knochen; e is emaillie , die Augen sind mi gespi z en Diaman en bese z . Dies
Mo i e weis au den al en Adam, de du ch Ch is i Op e od au Golga ha besieg wi d,
und is ein deu liche Hinweis au das lu he ische Ve s ändnis des Abendmahls bei Augus e.
Dazu passen die d ei Passionsszenen au de Kuppa (Fußwaschung, Abendmahl und Ch is us
in Ge hsemane); wei e e Passionsszenen sind au de Kanne da ges ell (Geißelung, Ve spo -
ung, K euz agung, K euzigung). Diese kos spielige Ga ni u konn e Augus e e s beau a-
gen, nachdem ih mi dem Tod ih e Mu e ein g oßes E be zuge allen wa . Dagegen is die
Abendmahlsga ni u , die sie 1617 – zum 100-jäh igen Re o ma ionsjubiläum – ü die Go o e
Schlosskapelle beau ag e, schlich e gehal en. Abe auch diese äg einen Hinweis au die
Au aggebe in: Au dem Nodus des Kelches is die Abkü zung AGAKSZD-HZSH eing a ie :
Augus a, Gebo en Aus Königlichem S amm Zu Dänema k – He zogin Zu Schleswig-Hols ein.
Au dem Fuß sind das dänische Wappen und die Insch i Anno 1617 eing a ie . So sind beide
Ga ni u en Ausd uck sowohl de pe sönlichen F ömmigkei Augus es als auch ih es S andes-
bewuss seins – aus königlichem S amme.
Ma ia Elisabe h
Nach Augus es Tod s and das Husume Schloss wei gehend lee , bis es 1660 on He zogin
Ma ia Elisabe h nach dem Tod ih es Gemahls F ied ich III. (im Jah 1659) als Wi wensi z
bezogen wu de. Ma ia Elisabe h wa es wohl, die schon in den 1640e Jah en die Fens e
des Ki chens übchens mi geschni enen Glas a eln ha e auss a en lassen, die die ün Sinne
sowie die E scha ung des Menschen da s ell en; sie sind leide eben alls nich e hal en.42
Nach dem Einzug Ma ia Elisabe hs lassen sich in den Ren ekamme -Rechnungen eine ege
Bau ä igkei und Ausgaben ü die Auss a ung beobach en, eilich übe wiegend nich in de
Kapelle.43 Aus einem In en a des Jah es 1706 (Schleswig-Hols einisches Landesa chi , Ab .
7-4792) wi d alle dings e sich lich, dass Ma ia Elisabe h ih en p i a en Andach s aum neben
de Kapelle – als ›Be s übgen‹ bezeichne –mi 15 Gemälden sowie plas ischen Bildwe ken
eligiöse Thema ik auss a en ließ, da un e Silbe a bei en sowie eine Reihe on K uzi ixen
41 Spielmann/D ees: Go o (wie Anm. 13), Ka .-N n 182-185; DKK In .-N . 1-105-108.
42 G unsky/Foh beck: Schloß o Husum (wie Anm. 34), S. 65, 74.
43 Ebd., S. 76 .
228 | Fü s innen in Schleswig-Hols ein
Abb. 10: Ti elei des Husume Ho gesangbuches on 1676. Digi alisa : Google Books.
Kuhl: Zu einem Ch is lichen Go seligen […] leben ge üh e  | 229
aus un e schiedlichen Ma e ialien.44 Hie zeigen sich die Sammelleidenscha de He zogin
und ih e ep äsen a i e Ho hal ung, mi de sie eilweise übe ih e Ve häl nisse leb e.45 Vo
allem Musik spiel ü Ma ia Elisabe h eine g oße Rolle, schon zu ih e Zei als He zogin au
Schloss Go o . In Husum s ell sie schon 1661, ein halbes Jah nach ih e Übe siedlung,
eigene Ho musike ein und läss 1662 die O gel es au ie en.46
Nich allein die A chi ek u und Auss a ung eine Ho kapelle, sonde n auch die Insze-
nie ung ki chliche Feie age – ebenso wie die hö ische Fes e – wa en Bes and eil de he -
scha lichen Rep äsen a ion. Au Wunsch on Ma ia Elisabe h gab de Go o e Ho geleh e
Adam Olea ius 1664 die opulen e d eibändige sogenann e Schleswige Bibel he aus, die de
He zogswi we gewidme und mi ex a g oßen Le e n ged uck is ; die D uckkos en da ü
ug sie alle dings wohl nu eilweise.47 Den Husume Ho p edige Pe e Pe e sen – la ini-
sie Pe us Pe aeus – beau ag e sie mi de Edi ion eines Gesangbuches, ü das Ma ia
Elisabe h selbs die Auswahl on 400 Ki chenliede n a . 1676 wu de das Husume Ho ge-
sangbuch mi dem Ti el Auße lesene Geis liche Liede Auß un e schiedenen Gesangbüche n
zusammen ge agen in Schleswig ged uck (Abb.10).
Heu e sind nu noch d ei Exempla e des Buches bekann : eines in de Königlichen Biblio-
hek Kopenhagen, e mu lich das ehemalige Husume Exempla . Ein zwei es konn e 1979
aus dem Handel ü das K eisa chi Husum e wo ben we den, es äg den Besi z e me k
de Augus a Ma ia Ma kg ä in zu Baden, de jüngs en Toch e Ma ia Elisabe hs. Ein d i es
Exempla wu de 1995 in de Lübecke S ad biblio hek en deck . Maßgebliche Fo schungen
dazu s ammen on de Hymnologin Ada Kadelbach.48 P ägend ü Ma ia Elisabe h und ih e
F ömmigkei wa das Vo bild des heima lichen Ho es in D esden, wo au wendig ges al e e,
meh s ündige P edig go esdiens e üblich wa en: an Sonn- und Feie agen o mi ags und
nachmi ags, jeden Mi woch und F ei ag nachmi ags. Zusä zlich gab es äglich F üh- und
Vespe go esdiens e sowie an d ei Tagen wöchen lich Be s unden. Ho kapellmeis e in D es-
den wa ab 1617, also in de Jugend Ma ia Elisabe hs, Hein ich Schü z.
44 Ebd., S. 83 . Zum ›Be s übgen‹ gl. auch den Bei ag on Ing id Höpel in diesem Band, h ps://doi.o g/10.38072/2943-
5331/p13, S. 255–275.
45 Ada Kadelbach: Das Husume Ho leben zu Zei de He zogin Ma ia Elisabe h, in: G unsky: Schloß o Husum (wie
Anm. 34), S. 105–126, hie S. 107–110.
46 Ebd., S. 118–120. Fü eine aus üh liche e Da s ellung zu Bedeu ung on Musik bei Ho e siehe den Bei ag on Ma hi-
as Ki sch in diesem Band, h ps://doi.o g/10.38072/2943-5331/p16, S. 325–343.
47 Die e Lohmeie : Olea ius als Au o , He ausgebe und Ve lege , in: Ki s en Baumann/Cons anze Kös e /U a Kuhl
(Hg.): Adam Olea ius. Neugie als Me hode. Tagungsband, Pe e sbe g 2017, S. 176–171, hie S. 170, e sus Kadel-
bach: Husume Ho leben (wie Anm. 45), S. 123, die noch sch eib , dass Olea ius die Bibel – und ebenso das 1665 e -
schienene Ki chenbuch – au Kos en de He zogin he ausgegeben habe.
48 Ada Kadelbach: Das Husume Ho gesangbuch (Schleswig 1676). Ein e lo en geglaub es Gesangbuch und seine
Quellen, in: Jah buch ü Li u gik und Hymnologie 27 (1983), S. 83–111, h ps://www.js o .o g/s able/24201054 (le z-
e Au u : 06.05.2024); Dies.: Husume Ho leben (wie Anm. 45), S. 120–125; Dies.: Zeugnisse hö ische F ömmigkei
und Rep äsen a ion. Gesangbüche im Go o e Um eld, in: Spielmann/D ees: Go o (wie Anm. 13), S. 306–311.
1986 e schien ein Nachd uck des Gesangbuches, im Au ag de S i ung No d iesland hg. on Ada Kadelbach im Ve -
lag ›Husum D uck‹ in eine nume ie en Au lage on 500 Exempla en. Dem Nachd uck lag das Exempla de Augus e
Ma ia Ma kg ä in zu Baden und Hochbe g zug unde; dies lieg digi al o , h ps://books.google.de/books?id=kIpRA-
QAAMAAJ (le z e Au u : 12.02.2024).
230 | Fü s innen in Schleswig-Hols ein
Auch in Husum hiel Ma ia Elisabe h, wie dem Vo wo de Husume Gesangbuches zu
en nehmen is , mo gens, mi ags und abends Andach sowie ägliche Be s unden, bei denen
sie ab 1676 das Husume Ho gesangbuch nu z e. Und sie bescha e genügend Exempla e,
dass de Ho s aa mi singen konn e.49 In unse em Kon ex is on besonde en In e esse: 10
de 400 Liede des Husume Gesangbuches sind – e kennba an den An angsbuchs aben
de einzelnen S ophen – Mi gliede n des Ho s aa es gewidme , da on ach weiblichen: de
He zogin selbs , ih e Toch e Anna Do o hea, ih e Enkelin Sophia Amalia (Toch e He zog
Ch is ian Alb ech s, die bei E scheinen des Buches sechs Jah e al wa ), zwei Kamme jung-
e n, de Ho jung e und einem Kamme mädchen.50 Diese besonde e Fo m de Widmung
dien e e mu lich wenige de Rep äsen a ion, sonde n is ehe als eine Ges e des Ve -
mäch nisses au zu assen – und e weis dami einmal meh au die bedeu ende Rolle on
F auen bei de P lege on T adi ionen und au ih e Wi kungsmöglichkei en in pe sönlichen
Ne zwe ken.
49 Kadelbach: Zeugnisse (wie Anm. 48), S. 307, 310.
50 Dies.: Husume Ho leben (wie Anm. 45), S. 125.
Abs ac
Since women his o ically ha e been displaced om many a eas o li e, which we e e lec ed in w i -
en adi ion, wo ks o ine a s o e an enligh ening app oach o hei wo k. A e all, he p omo ion
o a and a is s o e ed women a deg ee o agency ha was no open o hem in o he a eas. Mo e
o en han documen ed in w i en sou ces, p incely women we e in ol ed in ep esen a i e building
measu es – including in he cons uc ion o u nishing o cou chapels, as is shown by selec ed ex-
amples om Schleswig-Hols ein and Denma k. To his day, he cas le chu ch in Sønde bo g is known
as he ›Chapel o Queen Do o hea‹. In i s cu en o m, i la gely da es back o he econs uc ions
o
Queen Do o hea o Saxe-Lauenbu g be ween 1568 and 1570. The cou chapel o Go o Cas le
was
buil a ound 1590 as pa o he econs uc ion o he no h wing begun by Duke Adol . The p es-
ence o he coa s o a ms o Adol and his wi e, Ch is ine o Hesse, abo e he en ance sugges ha
he Duchess played a majo ole in he deco a ion o he Go o Chapel a e Duke Adol ’s dea h. As
widows, women a e gi en g ea e agency. The wo k o Duchess Augus e is pa icula ly isible in he
widow’s esidence, he cas le o Husum, whe e she i s had a cas le chapel buil . Duchess Ma ia
Elisabe h is c edi ed wi h he Husum Cou Hymnal o 1676.
Kuhl: Zu einem Ch is lichen Go seligen […] leben ge üh e  | 231
Au o in
D . U a Kuhl
Kuns his o ike in und His o ike in, sei 1996 ä ig an de S i ung Schleswig-Hols einische Landesmu-
seen Schloss Go o und Ku a o in ü die Schloss- und Landesgeschich e, die Skulp u ensammlung
sowie die Sammlung Rol Ho n, Publika ionen o allem zu Skulp u des 20. Jah hunde s, zu Kuns
des Exp essionismus und zu Geschich e des Go o e Ho es.
E-Mail: u a.k[email p o ec ed]
Open Access // De Bei ag is un e de C ea i e-Commons-Lizenz Namensnennung - Wei e gabe un-
e gleichen Bedingungen 4.0 In e na ional (CC BY-SA 4.0) e ö en lich . Den Ve ags ex inden Sie
un e : h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by-sa/4.0. Bi e beach en Sie, dass einzelne, en sp e-
chend gekennzeichne e Teile des Bei ags on de genann en Lizenz ausgenommen sein bzw. ande en
u hebe ech lichen Bedingungen un e liegen können.