ZU DEN
ABSURDITATEN
DER LESART
ACCEPTIS PRZORZBUS LZTTERZS AMPLZUS
QUADRAGZNTA MANSZT
IM BRIEF DES M. CAELIUS RUFUS VOM 20.
SEPTEMBER 50 (CICER0,AD FAM. VIII, 12,4)
Richa d G ego Bohm
ZUSAMMENFASSUNG
Wenn un e den no malen Bedingungen
(=
sc ip u a con inua
und
Abb e ia u )
de Ube lie e ung ge ade lange (und selbs e s andli-
che) Wo e als übe lie e angenommen we den sollen, wie
z.
B. bei QUADRAGINTA. so is imme Vo sich und Kon olle
gebo en.
4.
Con u ba NE mo a se ui HUIUS qui ibi li e as a uli ; nam
accep is PRIORIBUS li e is amplius QUADRAGINTA mansi .
Quid ibi sc ibam nescio. Scis DOMITIO DIEM TUMORAE
EST EXPECTO ualde e quam p imum uide e cupio. A e pe o u
meas iniu ias p oinde doleas u me exis imas e dole e e ulcisci
uas sole e.
Aus dem lange en B ie des
M.
Caelius Ru us an Cice o zi ie en
wi hie nu den alle le z en ( ie en) Abschni , und auch dami zi-
ie en wi zu iel, denn nu ein enzige Sa z da on wi d im G unde
genommen Gegens and de o liegenden Abhandlung. Dies ge-
schieh nu deshalb, dami auch de de Sache e ne s ehende Lese
sieh , dap e nich , was bei aus dem Tex ge issenen einzelnen Aussa-
gen o e passie , au eine alsche Spu geschick wi d. Abe man
sieh je z , dab auch diese ie e Abschni bei
quid ibi sc ibam ne-
scio
ganz ande en Dingen gewidme is , so dap wi die ganze zwei e
Hal e aupe ach lassen konnen. Das is bei dem mi
con u ba
be-
ginnenden e s en Sa z doch ande s, denn hie beginn schon was
Thema des zwei en Sa zes we den wi d. Abe de e s e Sa z is -und
das an meh e en S ellen- alsch übe lie e und zudem schlech
edie
.
In den übe ün hunde Jah en de E o schung de Ko espon-
denz Cice os, die edi io p inceps s amm namlich aus dem Jah e
1467, is namlich imme wiede
con u ba me mo a
usw. gelesen wa -
den, abe die einzige Handsch i , de cod. M(ediceus 49,9) ha e
be-
kann lich
NE, und aus einem ausgesch iebenen ode (au M) abge-
kü z en
me
ha e kein geis ig gesunde Lib a ius -das wa en in de
Regel Be u ssch eibe - ein ausgesch iebenes ode (au N) abgekü z-
es
ne
gemach . Die auch heu e a o isie e Lesa
me
is alsch und
mup
abgelehn we den. Da wi wissen, was hie gemein wa konnen
wi ohne wei e es annehmen, dap das agliche Wo in de noch in-
ak en Vo lage des cod. M abgekü z wa , und die Abb e ia u wa
do wohl noch ma kie , abe mip e s andlich, nich eindeu ig. De
Lib a ius, au den de Fehle zu ückgeh , las N als Abkü zung
u
n(e)'
und sch ieb dann aus, das
N
wa abe u
n(os)
zu lesen2. Unse
Caelius konn e es sich leis en mi einem Plu alis (modes iae) zu kom-
men, weil du ch das alsche Ve hal en des Skla en in de Rolle eines
B ie bo en auch ande e benach eilig wa en, nich zule z Cice o
selbs , denn e bekomm einen nich unwich igen B ie dadu ch um
einiges spa e .
De e s e Sa z is wie gesag an meh e en S ellen alsch übe lie-
e , und wi meinen je z in dem Wo lau unse e Edi ionen den
Ausd uck
mo a se ui huius
ode (noch besse )
se ui huius qui ibi li -
e as a uli .
Diese A en sp ich n i c h dem damaligen Sp achge-
b auch und sie dien auch kaum de hie e o de lichen Deu lichkei
ode Unmip e s andlichkei . Dap de Sa z ha e ande s, unmip e -
s andlich lau en müssen, zeigen unse e Übe se ze .
H.
Kas en (Mün-
Zu N
=
ne s.
W.
S udemund,
Gaii Ins i u ionum commen a ii qua uo , Codicis
Ve onensis denuo colla i Apog aphum,
Leipzig 1874,280: NQ
=
neque;
W.
M. Lind-
say,
No ae La inae,
Camb idge 1915,327: N
=
ne, SIN
=
sine, PORTION
=
po io-
ne, DOMIN
=
domine; D. Bains,
A
Supplemen o No ae La inaes,
Camb idge 1936,
52: N
=
ne; A. Cappelli,
Lexicon abb e ia u a um,
Mailand '1961, 232: NC
=
nec,
235: NGA
=
nego ia, 240: NQ
=
neque, 34: BN
=
bene, 355: SN
=
sine,
U.
F . Kopp,
Lexicon Ti onianum.
Nachd uck aus Kopps apalaeog aphia c i ica,, on 1817 mi Na-
chwo und einem Alphabe um Ti onianum on
B.
Bischo , Osnab ück 1965, 235:
N(e)
=
ne, 239: N(e)C
=
nec, N(e)BLa
=
nebula, 351: SNe
=
sane, 286: P(e)N(e)
=
pene.
ZU N
=
nos s. Lindsay, 146, Bains,
26:
NT
=
nos e , Cappelli,
434:
ANN
=
annos, 230: N
=
nos, Kopp, 237: ( )N
=
nos e , 123: EN os
=
annos.
chen 1959, 1976~) schein e gessen zu haben, dap li e ae u B ie
ein Plu ale an um da s ell , so dap es, wenn nich s wei e gesag
wo den is , nu u e i n e n B ie s ehen kann, kann e s aunliche wei-
se übe se zen cMich beun uhig die Bummelei dieses Skla en, de
Di d
i
e B i e e b ing ,). Das wi d (ode wa ) auch in de Ausgabe
on L.-A. Cons ans und
J.
Baye (Pa is 1962~) um nich s besse : <<Je
suis b iiché du e a d de l'escla e qui 'appo e les le esn.
Das wi d bei D. R. Shackle on Bailey Camb idge 1977) in eine
Hinsich besse , denn Sh. Bailey übe se z (in de Reihe Penguin
Books 1978) <I am much pu ou by he delay o his sla e who is b in-
ging you my 1 e e >>, abe sein la einische Tex lieg dann a 1 s c h.
Dabei nehmen wi Sh. Bailey na ü lich nich übel, dap e do so ein
ccmy, le e nich ha , sonde n weil man bei seinem Tex nich weip,
un wessen B ie , um welchen B ie es da geh . Ganz egal is das -was
den Sp achgeb auch anbelang - leide nich , und zwa aus ganz
wich igen G ünden.
De Skla e, de hie den Pos bo en spiel , komm namlich aus
dem Haushal des Cice o. E mach sich g undsa zlich nu deshalb
au den Weg zu seinem He n im Nahen Os en, weil aus dem Hause
des Cice o ein B ie an Cice o zu be o de n wa . Caelius' B ie wa
dann im bes en Fall nu de zwei e B ie . Wi sagen im bes en Fall,
denn Cice o is au dem Heimweg und alle, die ihm gu gesonnen
wa en, ha en die P lich , ihm eine gu e Fah zu wünschen, ihm
obuiam i epe li e as (und au dem Boden I aliens auch pe sonlich).
Diese P lich ha e auch seine e wachsene Toch e Tullia emp unden
und wohl auch schon de kün ige B au igam: P. Co nelius Dolabel-
la. De B ie bo e ha e also wohl eine ganze Menge B ie e zu schlep-
pen, und Caelius, de übe ein besse es La inum e üg als Kas en,
ha e hie au epis ulm ums eigen müssen, dami de Plu al ich ig
zum Ausd uck komm . Mein e -Caelius- nu e i n e n B ie und
dann na ü lich den seinen, dann mup e e (nich nu wegen des Plu-
ale an um li e as) unbeding p azisie en.
Au de ande en Sei e mu i e Caelius auch bei dem Wo se uus
p azisie en, ein ach weil das so üblich wa . Cice o selbs wi d in eine
e gleichba en Si ua ion en wede 2.B. Acas us sagen ode se uus
meus3. Nenn Caelius also den Skla en nich bei dessen Namen,
Vgl. dazu Cice o,
ad Fam.
XIV,5,1 de naue exeun ibus nobis Acas us cum li e-
is p aes o ui ; V,20,2,10 accepi lib um a meo semo sc iba;
ad
A .
VI,9,1,2 accepi ab
Acas o se uo meo s a im uas li e as.
dann konnen wi siche sein, dap diese om S andpunk des Caelius
hie eben uus wa . Wi e wa en also has..
.
li e as und au de ande-
en Sei e se ui ui. Abe de cod. M(ediceus 49,9) ha das une wa e-
e und beinah zu nich s passende HUIUS. Fu uns ein P oduk a ge
Ve lesung ode eine mise able Konjek u eines übe o de en Lib a-
ius. Die noch in ak e Vo lage ha e hie wohl
TU1
und HAS, abe in
sc ip u a con inua: TUIHAS, aus dem ex coniec u a HUIUS wu de,
abe bei ausgesch iebenen Wo e n ha e es einen so g open Fehle
nich gegeben. Has sch ieb man un e S enog aphen nu mi H(~)s~.
Und HS mup e de Lib a ius u einen Fehle hal en, weil HS ehe
Abkü zung u h(uiu)s wa 5. Man mup also auch dami echnen, dap
das ganze HUIUS au HS (abe u h(a)s) zu ückgeh . Unse e Le-
sa :
Con u ba ~(OS)~ mo a se ui ui h(a)s7 qui ibi li e as a uli .
Dazu s. Kopp, 162, abe auch H(a)SLis
=
has ilis, Il(a)SL
=
Hasd ubal,
H(a)S a
=
has a, 247: NSO
=
Naso, 385: T(a)S
=
as, 403: U(a)S
=
uas, 326: RS
=
as, 296: PSFe
=
Pasiphae, 214: L(a)Se
=
lase , 192: ISO.
=
Iason, 144: FSG um
=
as igium, 85: CS.
=
Cassius.
Dazu s. Lindsay, 37: HS
=
huius, CS
=
cuius, Bains, 7: CS
=
cuius, Cappelli,
65:
CS
=
cuius, 157: Hs
=
huius, 113:
E
s
=
eius, 117: E(s)D
=
eiusdem.
Zum Plu alis modes iae bei Caelius s. Caelius bei Cice o,
ad Fam.
VIII,3,3,2.8
aliquod ad nos (consc ibas)
...
nos ibi cu ae esse; VIII,4,3,12 spe o e cele i e e de
nobis quod spe as i
...
audi u um; VIII,8,2,5 nobis pa onis; VIII,10,5,4 si hodes e a
nobis ecusa i non po e i ; VIII,1,2,11 cum Romae nos essemus; VIII,16,2,3 si aliquid
apud e nos..
.
ualemus.
Zum Ausd uck gl. Caelius bei Cice o,
ad Fam.
VIII,2,2,11 (dedi) ei qui has
li e as ibi dedi ; VIII,4,3,1 has ego ibi li e as eo maio e misi in e uallo quod;
VIII,7,1,4 b euio es has li e as
...
dedi; VIII,9,2,4 has li e as
...
dedi; VIII,10.3.1 ego
has li e as
...
sc ipsi; VIII,13,2,12 Ho ensius, cum has li e as sc ipsi, animam age-
ba ; VII116,1,3 has ad e ilico li e as sc ipsi; Cice o,
ad Fam.
II,6,1,6 cum has quam p imum ad e pe e i li e as
...
uellemus;
V,8,5,1 has li e as
...
oede is habi u as esse uim; VI,12,3,7 nec dubi o quin
legen e e has li e as con ec a iam es u u a si ; VII,18,3,4 has li e as sc ipsi in
Pomp ino; X,18,4,6 diebus VI11 quibus has li e as dabam; X,23,3,9 quem i-
duo, cum has dabam li e as, exspec abam; XI,20,4,7 ad has li e as s a im
mihi esc ibe; XII,6,1,1 qui s a us e um ue i um cum has li e as dedi;
XII,16,3,1 cum has li e as dabam; XII1,17,2,5 an e has meas li e as;
XIII,
17,3,12 si in ellexe o has li e as an um
...
apud e pondus habuisse; XIII,35,
2,4 u in ellega has li e as meas magno sibi usui uisse; XIII,52,8 u in elle-
ga has sibi li e as plu imum p o uisse; XVI,3,1,4 ex quo loco ibi li e as an e
dede amus..
.
~nde..
.
p o iciscen es..
.
has li e as dedimus.
In dem zwei en Sa z des ie en Abschni es lies de cod. M. be-
kann lich nam accep is p io ibus li e is amplius quad agin a mansi ,
abe die Edi o en hiel en diesen Wo lau wohl on An ang an u
nich ich ig, abe sie s iepen sich wohl nu an dem Ausd uck amplius
quad agin a, so dü en wi o mulie en, weil nich s u e en uelle
Ko ek u en an den sons igen Teilen de ganzen Lesa sp ich . Es
gab im Lau e de übe iin Jah hunde e nu einen Ve such, die
ganze Aussage zu sanie en, und diese wa dile an isch gemach
wo den.
Nach C a ande (Basileae 1528), dem noch J.
G.
Bai e (Zü ich
1845) olgen wi d, mup e Caelius wohl hin e quad agin a ein dies
haben, nach J. C. O elli (Zü ich 1829) o quad agin a. A. S. Wesen-
be g (Leipzig 1872) wi d dann amplius <dies, quad agin a lesen und
diese Lesa (auch Wo s ellung also) konsequen e weise dem O elli
zusch eiben und diese Konsequenz beobach en wi e euliche weise
auch in de Ausgabe on H. Mo icca (Tu in 1949), auch bei W. S.
Wa (Ox o d 1982), auch bei A. Ca a ze e (B escia 1983), nich so
Sh. Bailey, de g e g e n C a ande lies , ihn abe u den U hebe de
-sowieso- alschen Wo s ellung und Lesa hal .
Noch ande s sieh die Sache je z Ca a ze e. E bemüh sich longe
la eque nachzuweisen, dap dies hin e quad agin a nich e s in de
Ausgabe on Bai e und dies o quad agin a soga schon on de
zwei en Hand des cod. Amb .
H
118 in . hinzuge üg wo den wa .
Doch welchen Sinn soll diese leipige pe i io p incipii haben? Die
ün zehnhunde Jah e zwischen uns und dem M. Caelius Ru us
kann sie um keinen einzigen Tag e kü zen, und e c h wi d keine
Lesa ode ga ( eche) Tex e ganzung dadu ch, dap sie mi le wei-
le al gewo den is . Sie wi d hie nich einmal e was glaubwü dige ,
wenn wi doch sehen, wie dile an isch hie o gegangen is .
We so ein dies hie u unen beh lich und einzig ich ig hal mup
zue s sehen, wie e das Wo im Tex un e b ing ohne es e s e gan-
zen zu müssen, und dann üb igens nich einmal o , dann wiede
hin e quad agin a, denn allein diese Zi igkei mach die ganze
Sache suspek . Es komm hinzu, dap z.B. hin e quad agin a nich s
u einen Aus all eines dies sp ich , hin e amplius müp e man abe
eigen lich nich e ganzen, denn amplius liep sich imme au AMPLI
abkü zens und bei US kann man mi gewissem E olg u eine Ve le-
ZU den Abkü zungen
u
-us
s.
S udemund,
258 .:
B
=
bus,
I
=
ius,
HUI
=
sung (ein iel kleine e Fehle ) aus DS u
d(ie)s
pladie en9, ode u
eine <<Ve besse ung>> ex coniec u a.
Abe we einen Tex e besse n will, soll das so un, dap nich die
ganze (philologische) Wel übe ihn lach . Hie is abe was zum La-
chen, nich nu bei
dies,
mi dem man nich weip, wohin, sonde n
schon bei
accep is p io ibus li e is
und dann wiede -abe nich zu-
le z - bei
mansi
ohne O sbezeichnung. Hie angen wi ielleich
an, denn das
mansi
is sozusagen eine abula asa unse e Edi o en.
Kas en, de in en scheidenden Momen en, d.h. wenn e mi seinem
la einischen Tex i gendwie nich e ig we den kann, seinem eige-
nen Tex ein ach da onlau en kann, lies namlich, und das is u ihn
as ypisch, nu
mansi ,
übe se zen kann e e s aunliche weise abe
ich ig <cis e ..
.
hie gebliebens. Den F anzosen Cons ans-Baye
pap e es o enba nich , on einem Deu schen abzusch eiben, also
lesen sie mi <cje lui a ais emis la p emik e i1
y
a plus de qua an e
jou s, e i1 pa seule nenb ganz alsch. F anzosisch e s eh den Sa z
je z , wie nich ande s zu en a en, auch Sh. Bailey: c<A e ecei ing
m y ea lie le e , he ook mo e han o y days be o e se ing ou ~,
obwohl de Tex auch bei ihm und u ihn
. . .
amplius
. .
.
mansi
ha !
Ca a ze e wa je z unse e einzige Ho nung.
Abe die Zeichen u uns s anden schlech , denn ge ade Ca a ze e
übe se z e schon im e s en Sa z al'indugio del10 schia o che de e e-
capi a i q u e s a le e a~, wo doch sein Tex u <<ques a)> nich s
Gleichwe iges ha ! E wi d auch in dem zwei en Sa z übe se zen 4n-
a i, dopo a e ice u o la m i a p eceden e, s'i: e ma o pe ol e
qua an a gio ni)). Abe hie s o uns ga nich meh das unge ech -
e ig e und le z en Endes o al alsche cc nia (le e a)), uns s o das
Fehlen on Kas ens <<hie >).
Fu einen Menschen, de au Reisen is ode eine Reise e s un e -
nimm , s ell sich imme die F age: wo bleibe ich um zu übe nach en.
Mansi
s eh dann, wenn diese Bedeu ung des Wo es übe haup al-
lig wa , neben dem O , wo man abs ieg. Da das hie zue s nich de
Fall is , mu i de ganze Sa z wohl alsch sein. Denn wi haben einen
huius,
M
=
mus, P
=
pus, TEMP,
U
=
uus, Lindsay, 381:
B
=
bus, DIEB, T
=
us,
C
=
cus, I
=
ius, usw., Bains, 64: L
=
lus, D
=
dus,
I
=
ius,
M
=
mus, Cappelli, 118:
EI
=
eius, 236: NLLI
=
nullius,
A.
Felze ,
Ab é ia ions la ines mkdié ales,
Lou ain-
Pa is '1966,
81:
TLLI
=
Tullius, Kopp, 65: CI(s)
=
cuius.
Zu
D
=
die s. Lindsay, 424:
HD
=
hac die, Cappelli, 86 .: D
=
die, 158:
HD
=
hac die, Kopp,
90:
D(i)es
=
dies.
G und, Kas en bei seinem cchie , Rech zu geben. Das ehlende
Wo kann man sich an einem ande n O als unmi elba o mansi
ga nich o s ellen, also hin e QUADRAGINTA, ode noch ge-
naue : do , wo QUADRAGINTA gelesen wi d. Nich s s eh uns
hie im Wege, ode doch: de Ko up elenkul . Denn nich s e mag
z.B. Ca a ze e dazu zu b ingen, eine wie imme gea e e Buchs a-
beng uppe in Zwei el zu ziehen. Denn u einen Ve such, unmogli-
che Buchs abeng uppen zu sanie en, ha e das Wo ccno malizza-
eu, abe ccno malizza eu -bei
M.
Celio Ru o!- is Todsunde.
Wi wagen das ccno malizza e,), abe die Sunde walzen wi na u -
lich au die Pa adosis ab, auch au die Edi o en und somi au Ca a -
ze e selbs . Denn zum Edie en geho ccno male weise,) auch e was
om Nachdenken. We kann abe , wenn e e was meh als z.B. Ca-
a ze e nachgedach ha , im E ns glauben, dap ein B ie bo e, auch
wenn e nich ge ade Skla e wa , sich einen B ie nach A s i e n aus-
handigen liep, um sich anschliepend in alle Ruhe au die aule Hau
zu legen. Nu Cons ans-Baye , nu Sh. Bailey, nu W. S. Wa , nu
A. Ca a ze e! Wi sp achen zu o om Auslachen. Das Lachen e -
ging uns schon. Wi konnen uns doch u solche Edi o en nu noch
schamen. Lachen konn en heu e nu noch die Lib a ii, wenn es
de en meh e e gab, die e en uell schon in de Zei o dem cod.
M.
QUADRAGINTA gelesen haben. Zumindes eine on ihnen
wup e, wie es dazu gekommen is . Die Vo lage ha e nu QUAD-
DUO und nu INTA, abe alles zusammen in sc ip u a con inua. De
Lib a ius s and da allein da und niemand konn e ihm hel en. E
zweig e also OINTA ab und las das Gebilde u -gin u. Dadu ch
e gab sich ihm quasi on selbs , dap QUADDUO u QUADRA zu
lesen wa . E konn e doch nich ahnen, dap INTA u Kas ens cchie n
also u in ( )a zu lesen wa lO, ode dap das e s e D de ganzen
Buchs abeng uppe u d( i)ll zu lesen wa . In e p e ie en wi ich ig,
so konn e man hie be ei s lesen:
nam accep is..
.
li e is amplius quad( i)duo in ( )a mansi .
'O
Zu den Abkü zungen u - a, - e, - i, - o, - us. Lindsay, 354:
P0
=
p o, Ce
=
c e,
P'
=
p i, Ta
=
a, Bains, 58: Ti
=
i,
Pa
=
p a, TA
=
a, CONTA
=
con a, TA-
DUNT
=
adun , TANS
=
ans, Cappelli, 184: INTaT
=
in a , 190: ITa
=
in a,
132: EXTa
=
ex a, 372: TaBS
=
abs, Kopp, 376: T(a)GL.
=
agula, 215: L(a)T a
=
la a , 234: M(i)Ta
=
mi a.
l1
Zu diese Abkü zungsa s. Kopp, 306: Q(adi)G.
=
Quad iga ius, Q(adi)Ga
=
quad iga, Q(ad)F ia
=
quad i a ia, 307: Q(ade)N um
=
quad iennium, Q(ad )O is
=
Hie konn en wi um die We e gehen, dap unse e edi o es glo iosi
auch nach hunde Jah en Bedenkzei au diese an sich naheliegende
Losung nich he einge allen wa en. Abe noch beschamende is das
Ve hal en unse e He ausgebe angesich s de e s e en Hal e des
je z disku ie en Sa zes. Denn in dem accep isp io ibus li e is sahen
sie schon imme ein P oblem, wenn auch anu >> ein P oblem de In-
e p e a ion. De Skla e ha e namlich schon e was e hal en, was
wa das und wann ha e e das e hal en?
Kas en übe se z auch in seine zwei en Au lage (1976) imme
noch mach Einhandigung des o i g e n B ie es is e noch meh als
40 Tage hie gebliebem. Je z agen wi na ü lich nach dem o igen
B ie . Fu die Edi o en gab es dazu zwei e schiedene An wo en
ode Ve mu ungen. Zunachs , abe in summa eine seh lange Zei
sah man in den Abschni en 1-3 des B ie es ad Fam.
VIII,
12 diese a -
selha en p io es li e ae, und obwohl diese Zus and de Deu ung
ganze Jah hunde e lang daue e, ha e sich jah hunde elang kein
on den ach so bewunde en Edi o en gewunde , wie Caelius die
Qual des eno m langen Wa ens (übe 40 Tage) übe haup e agen
konn e. Und niemand ha e sich on den He ausgebe n ge ag , wel-
che Miene de Skla e e zog, als e nach übe 40 Tagen wiede bei
Caelius e schien, um noch einen B ie zu bekommen, zu denselben
Kondi ionen, e s eh sich, d.h. zum Ve schla en, zum Ve bum-
meln, und niemand ha e sich un e den Edi o en ge ag , wie de
ehe abia e und au jeden Fall junge und ene gische Caelius es e ig
k iegen konn e, dem Bummle noch einen zwei en B ie einzuhandi-
gen. Im üb igen ha Kas en auch in dem Punk ech , sozusagen als
le z e Konsequenz des Unsinns, wenn e c<de Di die B ie e b ing ~
übe se z , denn nach de Theo ie des Absu den mu i e man in de
Hand des Skla en le z endlich zwei B ie e sehen ode nu den B ie
ad Fam.
VIII,
12 abe dem Sinn des Unsinns nach als zwei B ie e.
Inzwischen ha e sich de Sache auch
F.
W. San o d (in den Uni-
e si y o Neb asca S udies 11, 1911, 293-342) angenommen, abe
de Ti el seines Bei ages (c<The Na a i e in he Eigh Book o he
"Gallic Wa ", Chap e s
50-55;
a S udy in Ch onology)>) zeig , dap e
n i c h als Philologe sonde n als His o ike agie e. Als solche du -
quad i o mls, Q(ad)P.
=
quad ipa i u , 308: Q(ad)R um
=
quad i odium,
Q(ad)R(is)
=
quad i emis, Cappelli, 308: QaD'EII
=
quad iennii,
Q"D'Ga
=
qua-
d iga.
e e sich in punc o Tex au die Edi o en e lassen. Abe de Tex
wa alsch und e blieb alsch.
San o d e gab sich, abe das wa sein Fehle , dap man in denp io-
es li e ae de Ausgaben unse e Tex s elle einen ande en B ie
sehen mup, und zwa den B ie ad Fam.
VIII,
14.
Es is dann a sach-
lich ein ande e B ie und e mag e en uell auch ech haben mi sei-
ne Annahme, dap e ühe ode un e Ums anden soga genau um
die übe
40
Tage ühe gesch ieben wa . Uns in e essie das hie
nich . Denn Sh. Bailey, und au ihn wollen wi uns wenigs ens ein
Mal in de Wel e lassen, ha e es ges ell , dap Caelius den B ie
Cice o, ad Fam.
zzz,
12,l-3
sozusagen ccau Vo a ,, ode (<au Lage n
gesch ieben ha e, u den Fall also, dap sich ein B ie bo e schon in-
de , de ihn abhol und dem Cice o nach Ephesus ode schon nach
A hen b ing . Wi zi ie en wo lich c(Caelius mus be supposed o
ha e kep i by him o wo o h ee days be o e he 'pos ed' ib. Wei-
e es zi ie en wi nich , denn da wide sp ich sich Sh. Bailey wiede
mal. De ac o mup e Caelius nich zwei ode d ei Tage au den Skla-
en wa en sonde n meh als i e Tage. Und die Legende, dap de -
selbe B ie bo e accep isp io ibus li e is n i c h so o zu Cice o eis-
e sonde n sich in Rom (wohl nich bei de Te en ia sonde n
i gendwie un e eine Tibe b ücke nach A de Pa ise Clocha ds)
e s eck hiel , los sich on selbs wie Duns in de Lu au .
Was den emp indlichen Caelius schon e a ge ha e, hie ho en
wi wi d auch Sh. Bailey zuho en und au jeden Fall A. Ca a ze e,
wa olgendes: Te en ia, aus de en Haus ein B ie bo e zu Cice o in
die os liche P o inz gehen soll e, ha e in allen be eunde en Fami-
lien mi eilen assen, dap e en uelle B ie e an Cice o mi gegeben
we den konn en. Au diese Nach ich hin ha e Caelius, um den Ab-
gang de Pos nich zu e passen, sich so o hingese z und alles was
zu sch eiben wa in dem Abschni en
1-3
des B ie es ad Fam.
VIII,
12
e ig gesch ieben, den B ie abe nich e siegel , denn es konn e
noch was hinzukommen. Abe de Bo e kam nich in de on Caelius
e wa e en (ku zen) Zei . Caelius ha e also geglaub ügen zu müs-
sen. Wa um?
Weil Caelius na ü lich n i c h die e s e S a ion wa , nich die alle -
wich igs e Pe son, au jeden Fall u Te en ia, u die doch und nich
u Caelius de Skla e au die Reise ging. Es lag in de Na u de
Sache, dap de B ie bo e g undsa zlich B ie e aus dem Haus Cice os
diesem b ingen soll e. Caelius wa empo , dap das nich so schnell
ging, weil e o enba gesehen ha e, dap de Bo e schon eine ganze