Universitätsbibliothek Paderborn
Modulhandbuch für den Masterstudiengang
"Chemieingenieurwesen" der Fakultät für Maschinenbau
der Universität Paderborn
Universität Paderborn
Paderborn, 2013
urn:nbn:de:hbz:466:1-16583
Amtliche Mitteilungen
Verkündungsblatt der Universität Paderborn (AM. Uni. Pb.)
Nr. 93 /13 vom 29. November 2013
Modulhandbuch
für den Masterstudiengang
Chemieingenieurwesen
der Fakultät für Maschinenbau
der Universität Paderborn
Vom 29. November 2013
UNIVERSITÄT PADERBORN
Die Universität der Informationsgesellschaft
2
Modulhandbuch
für den Master-Studiengang
Chemieingenieurwesen
der Universität Paderborn
vom 29. November 2013
Aufgrund des § 2 Abs. 4 und des § 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes
Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz- HG) vom 31. Oktober 2006 (GV. NRW. 2006 S. 474), zuletzt
geändert durch Artikel 6 des Anerkennungsgesetzes Nordrhein-Westfalenvom 28. Mai 2013
(GV.NRW.2013.S. 272) hat die Universität Paderborn die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang
Chemieingenieurwesen(AM.Uni.Pb.Nr. 92/13) erlassen. Dieses Modulhandbuch ist als Anhang A 2 Teil
der vorgenanntenPrüfungsordnung.
3
Inhaltsverzeichnis
1STUDIENAUFBAUFÜR DEN MASTERSTUDIENGANG CHEMIEINGENIEURWESENAN DER
UNIVERSITÄT PADERBORN.................................................................................................................4
2STUDIENVERLAUFSPLAN UND LEISTUNGSPUNKTESYSTEM FÜR DEN
MASTERSTUDIENGANGCHEMIEINGENIEURWESENAN DER UNIVERSITÄT PADERBORN.........5
3 PFLICHTMODULE...........................................................................................................................6
3.1 Pflichtmodul 1: Numerik und Informatik...............................................................................6
3.2 Pflichtmodul 2: Biologische und Kolloidale Systeme..........................................................7
3.3 Pfuchtmodul 3: Unit Operations...........................................................................................8
4 WAHLPFLICHTMODULE..............................................................................................................10
4.1 Nanotechnologie 1: Partikel............................................................................................... 10
4.2 Nanotechnologie 2: Materialien &Produkte...................................................................... 12
4.3 Verfahrenstechnik 1: Modellierung und Simulation..........................................................13
4.4 Verfahrenstechnik 2: Apparate...........................................................................................14
4.5 Verfahrenstechnik 3: Prozesse...........................................................................................16
4.6 Kunststofftechnik 1: Verfahren......................................................................................... 17
4.7 Kunststofftechnik 2: Materialien.......................................................................................19
4.8 Makromolekulare und Technische Chemie..........................................................................20
4.9 Energietechnik......................................................................................................................21
6 PROJEKTARBEIT.........................................................................................................................23
7 STUDIENARBEIT..........................................................................................................................24
8 MASTERARBEIT...........................................................................................................................25
4
1 Studienaufbau für den Masterstudiengang Chemieingenieurwesen an der Universität
Paderborn
10 Masterarbeit 25 LP (22+3)
Semester
9
8
7
3Pflichtmodule
28 LP (2x8; 1x12)
3
Wahlpflichtmodule
36 LP (3x12)
Studium Generale
12 LP
Projektarbeit
4LP
Studien¬
arbeit
15 LP
Folgende Veranstaltungsformen werden angeboten:
Vorlesung: Die Vorlesung dient der Einführung in das Fach und der systematischen
Wissensvermittlung in Form von Vorträgen.
Übung: In der Übung wird der Stoff eines Faches anhand von Beispielen vertieft, erläutert und von den
Studierendenselbstständig geübt.
Seminar: In einem Seminar wird ein Teilgebiet eines Faches oder mehrerer Fächer von Studierenden
und Lehrenden gemeinsamerarbeitet,erweitert und vertieft.
Praktikum: dient zur Vertiefung der vermittelten Kenntnisse durch Experimente.
Legende:
EPL: endnotenrelevantePrüfungsleistung
PL: nicht endnotenrelevantePrüfungsleistung
LP: Leistungspunkte bzw. Credits gemäß ECTS, 1LP entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 h
5
2 Studienverlaufsplan und Leistungspunktesystem für den Masterstudiengang
Chemieingenieurwesen an der Universität Paderborn
Pflichtmodul 1: Numerik und Informatik Art Leistungspunkte
Mathematik 4 für Maschinenbau(Numerische Methoden) EPL 4
Technische Informatik für Ingenieure PL 4
Pflichtmodul 2: Biologische und Kolloidale Systeme Art Leistungspunkte
Bio-Verfahrenstechnik EPL 4
Kolloide und Grenzflächen EPL 4
Pflichtmodul 3: Unit Operations Art Leistungspunkte
Thermische VerfahrenstechnikII EPL 4
MechanischeVerfahrenstechnikII EPL 4
ChemischeVerfahrenstechnikII EPL 4
Aus der Liste der folgenden Wahlpflichtmodule sind drei Wahlpflichtmodul mit einem Umfang von jeweils 12
Leistungspunktenzu wählen:
Wahlpflichtmodule Art Leistungspunkte
Nanotechnologie1; Partikel EPL 12
Nanotechnologie2: Materialien &Produkte EPL 12
Verfahrenstechnik1: Modellierung &Simulation EPL 12
Verfahrenstechnik2: Apparate EPL 12
Verfahrenstechnik3: Prozesse EPL 12
Kunststofftechnik 1: Verfahren EPL 12
Kunststofftechnik 2: Materialien EPL 12
Makromolekulare und technische Chemie 1 EPL 12
Energietechnik EPL 12
Es besteht die Möglichkeit, eine Vertiefungsrichtung zu wählen. Um eine solche Vertiefungsrichtung zu belegen,
müssen die drei zu wählendenWahlpflichtmodule eine der folgendenKombinationen aufweisen:_
_ Vertiefungsrichtungen ___
Nanotechnologie
Kombination: Nanotechnologie1, Nanotechnologie 2, eines der Module Verfahrenstechnik1, 2 oder 3_
Verfahrenstechnik
Kombination: Verfahrenstechnik1, Verfahrenstechnik 2, Verfahrenstechnik3_
Polymertechnologie
Kombination: Kunststofftechnik 1, Kunststofftechnik 2, Makromolekulare und technische Chemie_
Studium Generale Art Leistungspunkte
Aus dem Lehrangebotder Universität Paderborn PL 12
Prüfungsleistung Art Leistungspunkte
Projektarbeit PL 4
Schriftlicher Teil der Studienarbeit EPL 12
Präsentation 2zur Studienarbeit EPL 3
Schriftlicher Teil der Masterarbeit EPL 22
Kolloquium 3 zur Masterarbeit EPL 3
Summe: 120 Leistunqsounkte
1 Das Modul 'Makromolekulare und Technische Chemie' stellt hier eine Ausnahmedar. Diesem Modul sind nur
Lehrveranstaltungen mit 3 Leistungspunktenzugeordnet. Daher müssen neben der Pflichtveranstaltungnicht 2 sondern 3
weitere Lehrveranstaltungausgewählt werden, um das Modul zu vervollständigen.
2 Beinhaltet sowohl Vorbereitungs-als auch Präsentationszeit
3 Beinhaltet sowohl Vorbereitungs-als auch Präsentationszeit
6
3 Pflichtmodule
3.1 Pflichtmodul 1: Numerik und Informatik
Numerik und Informatik
Nummer
M.105.0103 u.
M.079.0103
Workload j Credits
240 h 8
Studiensemester
1./2. Sem.
Häufigkeit des Dauer
Angebots
Jedes Jahr 2Semester
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
Selbst¬
studium
Mathematik 4 für Maschinenbau
(NumerischeMethoden)
L.105.94400 V3, WS 45 h75 h
Grundlagender Programmierung für MB ! L.079.00400 V2 U2, WS 60 h60 h
2l prnprnphni^p Hparninn outrnmps\ / Knmnptpn7pn
LCIHCl \ICOllII11U VUIV*UIIIC3I/l\Vl Ilk/Cldl£dl
Die Studierenden kennen die wichtigsten Verfahren zur numerischenBerechnung und können diese auf
einfache physikalische /verfahrenstechnischeProbleme anwenden. Sie sind in der Lage, die Genauigkeit
und Signifikanz der numerischenBerechnungeneinzuschätzen und kritisch zu hinterfragen.
Ferner haben die StudierendenGrundkenntnisseüber die Struktur von Programmiersprachen,
exemplarischanhand der Sprache C++. Sie sind in der Lage, einfache Anweisungen, Ablaufsteuerungen,
statische und dynamische Datenstrukturenin einer objektorientierten Programmierung selbständig zu
erstellen.
3 Inhalte
Mathematik 4 für Maschinenbau(numerischeMethoden):
• NumerischeMethoden (Finite Differenzen, implizite explizite Verfahren, Finite Volumen-
Verfahren, Finite Elemente-Verfahren)
•Genauigkeit und Fehlerschätzungbei numerischenVerfahren
Grundlagender Programmierung für MB:
• Grundlagender Programmierung (C++), Verzweigungen, Schleifen Primitive Datentypen,
Felder (Arrays), Klassen, Methoden, Dateien, Rekursion, Objektorientierung,
DynamischeDatenstrukturen, Vererbung
4 Lehrformen
Vorlesungen,Übungen,Rechnerübungen,Selbststudium
5Gruppengröße
Vorlesung: 600 -700 TN, Übung: 150 -200 TN, Rechnerübungen:20 -30 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) Mathematik 1-3 (Bachelorstudium)
b) keine
8Prüfungsformen
Das Modul wird jeweils durch eine lehrveranstaltungsbezogeneKlausur im Umfang von 2 h geprüft. Die
Studierenden stellen für ein gegebenes Problem ein adäquates numerischesVerfahren auf. Sie
vergleichen verschiedene numerische Verfahren. Die Studierendenschreiben einfache Programmefür
gegebene Problemeund erläutern die Grundlagen der objektorientierten Programmierung und
verschiedener Datenstrukturenin eigenen Worten.
9Voraussetzungen für die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
keine
10 Modulbeauftragter
Prof Dr. Hans-JoachimSchmid
7
3.2 Pflichtmodul 2: Biologische und Kolloidale Systeme
Biologische und Kolloidale Systeme
Nummer Workload
M.032.4545
240 h
Credits
8
Studien semester
1./2. Sem.
Häufigkeit des Dauer
Angebots
Jedes Jahr 2Semester
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
Selbst¬
studium
Grundlagen der biologischen
Verfahrenstechnik
L.032.46105 V2, U1.SS 45 h75 h
Kolloide und Grenzflächen L.032.52100 V2U1, WS 45 h75 h
2Lemergebnisse(leaming outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden haben einen Überblick über den Stand der Technik biologischer Verfahren. Sie können
die Grundlagen der Mikrobiologie in eigenen Worten beschreiben. Sie sind in der Lage,
bioverfahrenstechnischeProzesse für ein gegebenes Problem sinnvoll auszuwählen, sowie die dazu
notwendigen Reaktoren zu wählen. Sie können die Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren für ein
gegebenes Problem anwenden.
Die Studierenden können die grundlegenden Konzepte der Physik kolloidaler Materialien in eigenen
Worten erläutern. Sie sind insbesondere in der Lage, diese Konzepte auf einfache praktische Fälle
anzuwenden und relevante Eigenschaftendes jeweiligen kolloidalen Systems daraus abzuleiten. Darüber
hinaus können die Studierenden adäquate Charakterisierungsverfahrenfür ein gegebenes System
auswählen.
3 Inhalte
Grundlagen der biologischen Verfahrenstechnik
•Einführung in die Bioverfahrenstechnik,
•mikrobiologische Grundlagen
•Nährstoffansprüchevon Mikroorganismen
• Fn7\zmk"inptik
• l_iii.yiiimiicLirv
•Physiologie des Wachstums von Mikroorganismen
•Grundtypen der Prozessführung und Bilanzierung biotechnischerProzesse
Jr J
• Bioreaktortechnik
• Steriltechnik
• Downstream-Prozesse
Kolloide und Grenzflächen
•Kolloidale Materialien
•Arten von Grenzflächen
•Physik der Grenzfläche
•Stabilisierung von Grenzflächen
•Rheologie von Kolloiden
•Kolloide und Licht
•Einführung in spezielle Charakterisierungsmethoden
• Reinigungsprozesse
•Polymere Kolloide
• Lebensmittelkolloide
4 Lehrformen
Vorlesungen, Übungen, Selbststudium
5Gruppengröfie
Vorlesung: 50-100 TN, Übung: 50-100 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
8
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) Chemische Verfahrenstechniki:Grundlagen
b) Makromolekulare Chemie 1
8Prüfungsformen
Das Modul wird jeweils durch eine lehrveranstaltungsbezogene Klausur im Umfang von 2 h oder jeweils
einer mündlichen Prüfung (Umfang 30 - 45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom
Prüfungsausschuss festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in den
Veranstaltungskommentaren,bei Änderungenzu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den
Prüfenden, spätestens jedoch bis zum Ende der zweiten Vorlesungswoche.
9Voraussetzungen für die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
keine
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. Hans-JoachimSchmid
3.3 Pflichtmodul 3: Unit Operations
Unit Operations
Nummer
M104.6201
Workload ! Credits
360 h 12
Studiensemester
1.-4. Sem.
Häufigkeitdes Angebots
Jedes Jahr
Dauer
2Semester
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontaktzeit Selbststudium
MechanischeVerfahrenstechnikII L.104.32210 V2U1.SS 45 h75 h
ThermischeVerfahrenstechnikII L.104.31220 V2U1.SS 45 h75 h
Chemische VerfahrenstechnikII L032 431^0 V2U1.SS 45 h75 h
2Lernergebnisse (learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden kennen die wesentlichenGrundlagen und Zusammenhänge in der Mechanischen
Verfahrenstechnik(Trennen,Mischen, Feststoff-Zerkleinerung,Partikelsynthese)und können diese
erklären. Des Weiteren beherrschen sie die Bauweiseder zugehörigenApparate sowie deren Auslegung
für die wichtigsten industriellen Einsatzbereiche, d. h. sie sind im Stande, die hier erworbenen Kenntnisse
praktisch umzusetzen.
Die Studierenden beherrschen die physikalischenGrundlagenfluidverfahrenstechnischer
Grundoperationen.Sie können die relevantenAuslegungsgleichungenfür die Berechnung der
entsprechenden Apparate anwenden.
Sie sind weiterhin in der Lage, die Grundlagenvon Mehrphasenprozessen auf chemische Reaktoren
anzuwenden, die Berechnungrealer chemischer Reaktorensowie deren Stabilitätsverhalten
durchzuführen.
Insgesamt sind die Studierendenin der Lage, die Grundlagenkenntnisseund Vorgehensweisenauf diese
Aspekte und Gebiete anzuwenden und die entsprechenden spezifischenProblemstellungen erfolgreich zu
lösen.
3 Inhalte
MechanischeVerfahrenstechnikII:
•Trennen
-Trennprozesse, Klassieren und Sortieren von Feststoffen
-Abscheiden von Feststoffen aus Flüssigkeiten(Filtrieren, Zentrifugieren, Dekantieren)
-Abscheiden von Feststoffen aus Gasen (Siebe, Sichter, Zyklone, Schlauchfilter, Elektrofilter)
9
•Mischen von Flüssigkeiten
-Bauarten von dynamischen Mischern
-Ne-Re-Diagramm, Mischgüte-Re-Diagramm
-Hochviskos-Mischen, Statisches Mischen
•Feststoff -Zerkleinerung
-BruchmechanischeGrundlagen
-Zerstörungvon Einzelpartikeln
-Zerkleinerung im Gutbett
-Zerkleinerungsgesetze
-Zerkleinerungsmaschinen, Funktionen und Einsatzgebiete
-Nass- und Kaltzerkleinerung
•Partikelsynthese
Thermische VerfahrenstechnikII:
•Grundlagenund Auslegungsmethodender Grundoperationender thermischen Verfahrenstechnik
•Rektifikation
•Trocknung
•Extraktion
•Adsorption
• Ein- und Verdampfung
ChemischeVerfahrenstechnikII:
•Modelle realer Reaktoren
•gekoppelte Massen- und Wärmebilanzen
•Stabilitätsverhaltenchemischer Reaktoren
•Transport und Reaktion in heterogenen, polytropen Systemen (gas/flüssigund gas/fest)
4Lehrformen
Vorlesungen,Übungen, Selbststudium
5Gruppengröfie
Vorlesung: 20 -40 TN, Übung: 20 -40 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Master Maschinenbau,Master WirtschaftsingenieurwesenMaschinenbau
7Empfohlene Vorkenntnisse
8Prüfungsformen
In der Prüfung sollen die Studierenden für exemplarischeProblemstellungendie zugrundeliegenden
Elementarprozesse erläutern sowie geeignete Verfahren und Apparate auswählen und grundlegend
auslegen. Drei lehrveranstaltungsbezogenePrüfungen, die als Klausuren mit einem Umfang von 1,5 - 2 h
oder mündliche Prüfungen mit einem Umfang von 30-45 Minuten abgehalten werden. Die jeweilige
Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in
den Veranstaltungskommentaren,bei Änderungen zu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den
Prüfenden, spätestens jedoch bis zum Ende der zweiten Voriesungswoche.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. H.-J. Schmid
10
4 Wahlpflichtmodule
Nanotechnologie 1: Partikel
Modulnummer
M.104.6400
Workload
360 h
Credits
12
Studien¬
semester
1.-4. Sem.
Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Dauer
2Sem.
4.1 Nanotechnologie 1: Partikel
Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen, !Kontakt- Selbst-
Semester zeit ! Studium
a) Partikelsynthese L.104.32231 V2U1.WS 45 h75 h
b) Angewandte Nanotechnologie L.104.32232 V2U1.SS 45 n75 h
c) Molekulare Thermodynamik L.104.33265 V2U1.WS 45 h75 h
d) Lacksysteme IL.032.52000 V2U1.WS 45 h75 h
e) Grundlagen der Quantenmechanik L.032.33305 V2U1.WS 45 h75 h
f) Produktanalyse L.104.32276 V2U1.SS 45 h75 h
g) Vertiefende Themen der Physikalischen
Chemie
L.032.34401 V2P1.WS 45 r75 h
h) Grundlagen der Nanotechnologie L.104.32230 V2U1.WS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungen aus der obigen Liste zu
wählen.
Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden kennen die physikalischen Grundvorgänge der Partikelsyntheseund deren Abhängigkeit
von den Betriebsbedingungen.Sie sind in der Lage die Wechselwirkungen zwischen den Grundvorgängen
zu beschreiben und auf verschiedene Verfahren der Partikelsyntheseanzuwenden. Sie sind auch in der
Lage die Kinetik der verschiedenen Elementarprozesse rechnerisch zu beschreiben und darauf aufbauend
Überschlagsrechnungenzur Auslegung der zugehörigenApparate durchführen. Die Studierenden sind
insbesondere in der Lage, die Auswirkung von entsprechenden Änderungen der Betriebseinstellungenauf
die Eigenschaftender entstehenden Partikeln abzuleiten. Die Studierendenkennen die wichtigsten
Verfahren der Aerosolsynthese,der Kristallisation und der Fällung und können deren spezifischen Vor-
und Nachteile anhand der ablaufenden physikalischen Prozesse erläutern.
Weiterhin vertiefen die Studierendenexemplarisch zwei Gebiete der Nano-Partikeltechnik (spezielle
Nanopartikelsysteme,CharakterisierungnanoskaligerSysteme, quantenmechanische Grundlagen der
Nanopartikeltechnik). Sie sind in der Lage, das Verhalten von partikulären Systemen anhand der
physikalischenPrinzipien zu erläutern. Sie sind auch in der Lage, das Verhalten von unbekannten
Systemen anhand der gelernten Prinzipien zu analysieren und qualitativ abzuleiten._
11
3 Inhalte
Partikelsynthese:
•Relevante Elementarprozesse
a) Homogene Keimbildung
b) Heterogene Keimbildung
c) Agglomeration
d) Bruch
e) Wachstum
f) Sintern
g) Ostwald-Reifung
•Nasschemische Partikelsynthese
a) Fällung
b) Kristallisation
• Gasphasensynthese
a) Heißwandreaktor
b) Flammensynthese
c) Plasmareaktor
d) Laserverdampfung
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen,Übungen und Praktika sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-50 TN, Übung 10-50 TN, Praktikum 5-10 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) MechanischeVerfahrenstechnikI: Grundlagen,Wärmeübertragung,Stoffübertragung, Chemische
VerfahrenstechnikI
b) Pflichtmodul: Anwendungsgrundlagenfür Chemieingenieurwesen
c) Thermodynamik 1
d) keine
e) keine
f) MechanischenVerfahrenstechnikI: Grundlagen
g) Physikalische Chemie
h) keine
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit je einer lehrveranstaltungsbezogenen Klausur (Umfang 1,5-2 h) oder einer mündlichen
Prüfung (Umfang 30 - 45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss
festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen In der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei
Änderungen zu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum
Ende der zweiten Vorlesungswoche.
Bei Wahl der VeranstaltungVertiefende Themen der PhysikalischenChemie ist die Prüfung in Form einer
Posterpräsentation oder eines Kurzvortrages abzulegen.
In den Prüfungen sollen die Studierenden zeigen, dass Sie die grundlegenden Phänomene verstanden
haben und auf verschiedene Verfahren und Systeme anwenden können.
9Voraussetzungen für die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. H.-J. Schmid
12
4,2 Nanotechnologie 2: Materialien &Produkte
Nanotechnologie 2: Materialien&Produkte
Modulnummer Workload Credits ! Studien- Häufigkeit des Angebots Dauer
Semester
M.104.6405 360 h 12 1.-4. Sem. Jedes Semester 2Sem.
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
Selbst¬
studium
a) Komplexe Materialien L.032.51500 V2/U1, WS 45 h75 h
b) Materialsimulation L.104.22260 V2/U1.SS 45 h75 h
c) Technische Chemie VI: Charakterisierung
komplexer Materialien
L.032.44130 V2/U1, WS 45 h75 h
d) Prozessmodeliierungund -Simulation L.104.32255 V1/U3.SS 60 h60 h
e) Partikelsynthese L.104.32231 V2/U1, WS 45 h75 h
f) Angewandte Nanotechnologie L.104.32232 V2/U1.SS 45 h75 h
g) Experimentelle Methoden der
Werkstoffkunde
L.104.23240 V2/U1.WS 45 h75 h
h) Statistische Methoden der
Verfahrenstechnik
L.104.32221 V2/U1, WS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden haben Überblick über den Stand der modernen Wissenschaftund Technik auf dem
Gebiet der Nanopartikeltechnik. Sie haben fundierte Kenntnisse über die physikalisch-chemischen
Mechanismenbei der Herstellung und der VerwendungnanostrukturierterProdukte und Systeme. Sie
kennen die mathematische Beschreibung dieser Mechanismenund können diese Berechnungen auf
beliebige nanostrukturierte Systeme anwenden. Sie kennen außerdem moderne Simulationsprogramme
für verfahrenstechnische Prozesse und sind in der Lage, die erhaltenen Ergebnisse zu analysieren und
kritisch zu hinterfragen. Die Studierendensind insbesondere in der Lage, das Zusammenwirken
verschiedener Elementarprozesse so zu steuern, damit gewünschte Produkteigenschaftengezielt
eingestellt werden können.
3 Inhalte
Komplexe Materialien:
wird ergänzt
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen und Übungen sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-50 TN, Übung 10-50 TN
e
0Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) ~
b) Grundkenntnissein Mechanik und Mathematik, FEM 1
c) keine
d) Einführung in die Verfahrenstechnik, Empfehlung: Master-Modul Unit Operations
e) MechanischeVerfahrenstechnik I: Grundlagen,Wärmeübertragung,Stoffübertragung, Chemische
VerfahrenstechnikI
f) Pflichtmodul: Anwendungsgrundlagenfür Chemieingenieurwesen
g) Werkstoffkunde 1, Werkstoffkunde 2 für Wirtschaftsingenieurwesenund Chemieingenieurwesen
h) keine
-3
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit je einer lehrveranstaltungsbezogenen Klausur (Umfang 1,5-2 h) oder einer mündlichen
Prüfung (Umfang 30 -45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss
festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei
Änderungenzu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum
Ende der zweiten Vorlesungswoche.
Die Studierende .zeigen ihr Verständnisfür die vorherrschenden Mechanismen,indem sie deren
Zusammenwirkenbei der Entstehung von gewünschten Produkteigenschaftenin beliebigenProzessen
ableiten und gezielte Überschlagsrechnungenfür verschiedene Prozesse durchführen können.
9Voraussetzungen für die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
Bei Wahl der VeranstaltungCharakterisierungkomplexer Materialien ist eine semesterbegleitende
Studienleistungzu erbringen (Vortrag, Heimarbeit o. ä.).
Bei Wahl der VeranstaltungProzessmodellierungund -Simulation müssen erfolgreiche
Prüfungsvorleistungenaus den Rechnerübungenerbracht werden.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. H.-J. Schmid
4,3 Verfahrenstechnik 1: Modellierung und Simulation
Verfahrenstechnik 1: Modellierung und Simulation
Modulnummer Workload Credits
M104.6415 360 h 12
Studiensemester Häufigkeit des Angebots i Dauer
1.-4. Sem. Jedes Semester 2Sem.
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
Selbst¬
studium
Rechnergestützte Modellierung in der
Verfahrenstechnik
L.104.31290 V2AJ1, WS 45 h75 h
Grundlagender Quantenmechanik L.032.33305 V2/U1, WS 45 h75 h
Statistische Methoden der Verfahrenstechnik L.104.32221 V2/U1, WS 45 h75 h
Molekulare Thermodynamik L.104.33265 V2/U1.WS 45 h75 h
CFD-Methoden in der Verfahrenstechnik L.104.31240 V2/U1.SS 45 h75 h
Simulationsverfahrenin der
Kunststofftechnik
L.104.42250 V2/U1, SS 45 h75 h
Berechnungvon Stoffdaten L.104.33278 V2/U1, WS 45 h75 h
FEM in der Werkstoffsimulation L.104.22221 V2/U1, WS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungen aus der obigen Liste zu
wählen.
2Lernergebnisse (leaming outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden kennen die wesentlichenModellierungsmethodender modernen Verfahrenstechnik.Des
Weiteren können sie verschiedene Simulationstechniken zur Realisierungder Modelle erläutern und
einsetzen.
Außerdemsind sie im Stande, konkrete Fallbeispiele mit Hilfe von ausgewählten Simulationstools zu lösen
und die Simulationsergebnissezu interpretieren.
Die Studierenden kennen die modernen Ansätze zur Beschreibungder physikalisch-chemischen
Grundlagen der Verfahrenstechnik(z. B. Quantenmechanik,molekulareDynamik, numerische
Strömungsmechanik,Finite-Elemente-Methode)sowie der entsprechenden Datenbeschaffung,
Sie sind weiterhin in der Lage, die erworbenen Kenntnisse,Methoden und Ansätze auf einem breiten
verfahrenstechnischen Gebiet anzuwenden und darin formulierte spezifische Problemstellungen
erfolgreich zu lösen.
14
3Inhalte
RechnergestützteModellierung in der Verfahrenstechnik:
•Grundlagender modernen Modellierungsmethoden
•Stofftransport in Vielkomponentengemischen
•Fluiddynamik in Trennapparaten und Wärmetauschern
•Phasengrenze
•Transportprozesse in reagierenden Systemen
•CFD-Lösungsmethoden
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschneben.
A
4Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungenund Übungen sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-30 TN, Übung 10-30 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse:
Wärme- und Stoffübertragung, Rechnergestützte Modellierung in der Fluidverfahrenstechnik, Grundlagen
der Kunststofh/erarbeitung, Thermodynamik 1, Thermodynamik 2, Grundkenntnissein Mechanik und
Mathematik
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit je einer lehrveranstaltungsbezogenen Klausur (Umfang 1,5-2 h) oder einer mündlichen
Prüfung (Umfang 30 - 45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss
festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei
Änderungenzu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum
Ende der zweiten Vorlesungswoche.
n Hör Pnifnnn CAllon Hio QtiiHioroniHon fi'ir ovomnl^nc^hD PrAhlomctolhinno/i Hio f^ninHIarton iinH
IMutsi nuiuny auilcll Ulc oiuuiclcliuull IUIGXcIMpidllbCllc rlUUlclMMcllUliycil Ulc OlullUIdycll UIIU
Zusammenhänge erläutern sowie geeignete Modellierungsmethoden auswählen und adäquat einsetzen.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. E. Kenig
4.4 Verfahrenstechnik 2: Apparate
Verfahrenstechnik 2: Apparate
Modulnummer Workload Credits
M104.6420 360 h 12
Studiensemester Häufigkeit des Angebots Dauer
1.-4. Sem. Jedes Semester 2Sem.
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
Selbst¬
studium
Anlagentechnik L.104.31274 V2U1.WS 45 h75 h
Industrieantriebe L.104.14230 V2U1, WS 45 h75 h
Reaktive Trennverfahren L.104.31280 V2U1.SS 45 h75 h
Apparatebau L.104.31266 V2U1, WS 45 h75 h
Aufbau technischer Werkstoffe L.104.23220 V2U1.SS 45 h75 h
Produktanalyse L.104.32276 V2U1.SS 45 h75 h
Sicherheitstechnikund -management L.104.32273 V3, WS 45 h75 h
Konstruktive Gestaltung L.104.14250 V2U1, WS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
15
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden kennen die wesentlichen Ziele und Konzepte der anlagentechnischen Problemstellungen
und können diese erklären. Des Weiteren können sie verschiedene Arten der Projektabwicklung sowie ihre
rechtlichen Bestimmungen erläutern. Außerdem sind sie im Stande, Wirtschaftlichkeitsaspekte der
Realisierung anlagentechnischerAufgaben zu beherrschen und praktisch umzusetzen.
Die Studierenden beherrschen verschiedene, sich ergänzende Aspekte und Gebiete der
Verfahrenstechnik(z. B. Produktanalyse,Umweltschutzaspekte,Kraft- und Arbeitsmaschinen,integrierte
Trennverfahren).Sie sind weiterhin in der Lage, die erworbenen Kenntnisse und Vorgehensweisen auf
diese Aspekte und Gebiete anzuwenden und die entsprechenden spezifischen Problemstellungen
erfolgreich und zügig zu lösen.
3 Inhalte
Anlagentechnik:
• Überblick
•Bedarf und Planungsziele
•Technische Konzeption
• Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
•Projektabwicklung Rechtliche Bestimmungen
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungen sind in PAUL beschrieben.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen und Übungen sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-90 TN, Übung 10-90 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
Thermische VerfahrenstechnikI: Grundlagen, Mechanische VerfahrenstechnikI: Grundlagen;
Technische Darstellung, Maschinenelemente:Grundlagen, Maschinenelemente:Antriebstechnik;
Wärme- und Stoffübertragung;
Werkstoffkunde 1, Werkstoffkunde 2 für Wirtschaftsingenieurwesenund Chemieingenieurwesen;
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit je einer lehrveranstaltungsbezogenen Klausur (Umfang 1,5-2 h) oder einer mündlichen
Prüfung (Umfang 30 - 45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss
festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei
Änderungen zu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden,spätestens jedoch bis zum
Ende der zweiten Vorlesungswoche.
In der Prüfung sollen die Studierendenfür exemplarische Problemstellungendie Grundlagenund
Zusammenhänge erläutern sowie geeignete Verfahren und Apparate auswählen und grundlegend
auslegen.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
Bei Wahl der Lehrveranstaltung Aufbau technischer Werkstoffe ist Voraussetzung für die Prüfung die
erfolgreiche Teilnahme am Praktikum (Testat).
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. E. Kenig
16
4.5 Verfahrenstechnik 3: Prozesse
Verfahrenstechnik 3: Prozesse
Modulnummer Workload Credits Studien- Häufigkeit des Angebots Dauer
Semester
M.104.6425 360 h 12 1.-4. Sem. Jedes Semester 2Sem.
1Lehrveranstaltungen
3LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
Selbst¬
studium
a) Prozessmodellierung und -Simulation L.104.32255 V1 U3, SS 45 h75 h
b) Vertiefende Themen der Physikalischen
Chemie
L.032.34401 V2P1, WS 45 h75 h
c) Partikelsynthese L.104.32231 V2U1.WS 45 h75 h
d) Sicherheitstechnikund -management L.104.32273 V3, WS 45 h75 h
e) Mehrphasenströmung L.104.32245 V2U1.WS 45 h75 h
f) Polymerreaktionstechnikund deren
Anwendung
L.032.53003 V2U1, WS 45 h75 h
g) Berechnung von Stoffdaten L.104.33278 V1 U2, WS 45 h75 h
h) Rheologie L.104.32250 V2P1. WS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
2Lernergebnisse (learning outcomes) /Kompetenzen
Insgesamt haben die Studierenden einen Überblick über den Stand der modernenWissenschaftund
Technik auf dem Gebiet der VerfahrenstechnischenProzesse.
Sie haben ein Verständnisfür verfahrenstechnischeGesamtprozesse und können das Zusammenwirken
imtprcrhipHNrhctpr 1Init Onpratinnc in pinpm cnlrhpn f^PQamtnrn7PQQ prlüntprn ^ip ^inri in Hpr 1snp
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gezielt Experimente zu entwerfen und durchzuführen,um bestimmte Problemstellungenlösen zu können.
Die Studierenden beherrschen femer die Grundlagenmodemer Modellierungsmethodenund —Werkzeuge
zur Simulation verfahrenstechnischerProzesse. Sie können diese Softwarepaketeanwenden, um
Gesamtprozesse zu modellieren und für verschiedene Betriebsparameterzu berechnen. Sie sind
insbesondere in der Lage, die erhaltenen Berechnungsergebnisse zu analysieren und kritisch zu
hinterfragen.
Ferner erwerben die Studierende vertiefendeKenntnissein exemplarischenFeldern
verfahrenstechnischer Prozesse (z.B. sicherheitstechnischeAspekte, Partikelsynthese,
Polymerreaktionstechnik,Rheologie, Mehrphasenströmung)und können die Grundlagenkenntnisseauf
die jeweiligen Anwendungenübertragen
3 Inhalte
Prozessmodellierung und -Simulation:
• Grundlagender modernen Modellierungsmethoden
• AspenTech Aspen Plus
-Grundlagen
-Anwendungen,Beispiele
• SolidSim
-Grundlagen
-Anwendungen,Beispiele
•CiT PREDICI
-Grundlagen
-Anwendungen,Beispiele
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben.
4Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen,Übungen und Praktika sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung10-40 TN, Übung 10-40 TN, Praktikum 3-10 TN
I7
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) Einführung in die Verfahrenstechnik,Empfehlung: Master-Modul Unit Operations
b) PhysikalischeChemie
c) Mechanische VerfahrenstechnikI: Grundlagen, Wärmeübertragung,Stoffübertragung, Chemische
VerfahrenstechnikI
d) keine
e) Fluidmechanik
f) Makromolekulare Chemie I, Chemische VerfahrenstechnikI
g) Thermodynamik1, Thermodynamik 2
h) Fluidmechanik
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit je einer lehrveranstaltungsbezogenen Klausur (Umfang 1,5-2 h) oder einer mündlichen
Prüfung (Umfang 30 - 45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss
festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei
Änderungenzu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum
Ende der zweiten Vorlesungswoche.
Bei Wahl der VeranstaltungVertiefende Themen der PhysikalischenChemie wird die Prüfungsleistungin
Form einer Posterpräsentation oder eines Kurzvortrages erbracht.
Bei Wahl der VeranstaltungPolymerreaktionstechnikund deren Anwendung ist eine semesterbegleitende
Studienleistungzu erbringen (Vortrag, Heimarbeit o. ä.).
Die Studierenden erläutern moderene Simulationsmethodenund wenden diese zur Beschreibung
verfahrenstechnischer Prozesse an.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. H.-J. Schmid
4.6 Kunststofftechnik 1: Verfahren
Kunststofftechnik 1: Verfahren
Modulnummer
M.104.6340
Workload
360 h
Credits
12
Studien¬
semester
1.-4. Sem.
Häufigkeit des Angebots Dauer
Jedes Semester j2Sem.
Lehrveranstaltungen
a) Kunststofftechnologie 1
b) Kunststofftechnologie 2
LV-Nr.
L.10442220___y2U1,WS
1704^42225 : V2Ü1, SS
Lehrformen,
Semester
c) Fügen von Kunststoffen L.104.41280 V2P1.WS
Kontakt¬
zeit
45 h
Selbst¬
studium
75 h
45 h75 h
45 h75 h
d) Mehrkomponententechnik L.104.41295 V2U1.WS
e) Kunststoffproduktentwicklung L.104.42260 V2U1.SS
45 h
45 h
75 n
75 h
f) Simulationsverfahrender Kunststofftechnik L.104.42250 V1U2, SS 45 h I 75 h
gTstandardverfahren Spritzgießen L.104.42210 V2Ü1.WS 45 h 75T
h) Standardverfahren Extrusion L.104.41210 V2U1.SS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
Lernergebnisse (learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden können einfache isotherme und nichtisotherme Strömungen in der
Kunststoffverarbeitung z.B. mittels physikalischer Erhaltungssätze analysieren und untersuchen.
Sie sind in der Lage,_
18
•strukturviskosesMaterialverhalten mathematischabzubilden.
• nhwci^alicfhß Qtrnmtmficnocpt7o 711intpmrptinron imH an7ihna^^an
• piiybiKdiibUMc ou un lunybycbcizc lu iiucipiciicicM unu dn^uwciiucn.
•Kunststoffverarbeitungsverfahrenmiteinander zu vergleichen und für gegebene Anwendungen
Bauteile auszulegen und geeignete Verfahren auszuwählen.
•mathematische Grundlagen von Simulationsprogrammen zur Berechnung physikalischer Vorgänge in
Kunststoffverarbeitungsprozessenzu beschreiben und entsprechende Standardprogrammezu
bedienen
3Inhalte
Kunststofftechnologie 1:
• Erhaltungssätze
•Stoffdaten für die mathematische Beschreibung von Verarbeitungsprozessen
•Einfache isotherme Strömungen
•Nichtisotherme Strömungen
•Verarbeitung auf Schneckenmaschinen (Feststoffördern -Aufschmelzenund Schmelzeförderung.
Prozessverhalten)
•Strömung in Werkzeugen
• Kühlen
• Kalj-nHriprpn
w i\o\a\ iui ici ci i
•Spritzgießen von Thermoplasten
•Spritzgießen von Duromeren
• Fließpressen
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben.
A
HLehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen,Übungen und Praktika sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-50 TN, Übung 10-60 TN, Praktikum 15-20 TN
c
DVerwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) - c), f) -h) Grundlagen der Kunststoffverarbeitung
d) StandardverfahrenSpritzgießen,StandardverfahrenExtrusion
e) Grundlagen der Kunststoffverarbeitung, Kunststofftechnologie 1
8Prüfungsformen
in der Prüfung sollen die Studierendendie in den Veranstaltungen erlangten Kompetenzen wiedergeben,
rs finden drei lehrveranstaltungsbezogenePrüfungen statt, die als Klausuren mit einem Umfang von 1,5 -
2 h oder mündliche Prüfungen mit einem Umfang von 30 - 45 Minuten abgehalten werden. Die jeweilige
-'rüfungsform wird vom Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem Prüfer festgelegt. Die Be¬
kanntmachungen erfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei Änderungen zu Beginn
pinp^ Spmp^fprc rilirrh Alishann hpi ripn Pnifpnrlpn einötoctpnc ipHnrh hic 711m PnHp Hpr 7\*/pitpn
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Vorlesungswoche.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. E. Moritzer
19
4.7 Kunststofftechnik 2: Materialien
Kunststofftechnik 2: Materialien
Modulnummer
M.104.6435
Workload
360 h
Credits
12
Studien¬
semester
1.-4. Sem.
Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Dauer
2Sem.
Lehrveranstaltungen
a) Kunststofftechnologie 2
b) Kunststofftechnologie 1
c) Faserverbundmaterialien
d) Werkstoffkunde der Kunststoffe
e) Mehrkomponententechnik
f) Kautschukverarbeitung
LV-Nr.
L.104 42225_
L.104.4 2220
L.104.42240'
L.104.42270
L104.41295
L.104.41240
Lehrformen,
Semester
Y2ÜirsS^
~V2ÜVNS~
V2P1.SS
V2P^S_
V2U1.WS
Kontakt¬
zeit
45 h
~~45h -
Selbst¬
studium
75 h
75 h
V2U1.SS
45 h_
_45Jl_
Z5fL
45~h
75 h
75 h
75 h
75 h
g) Kunststoffproduktentwicklung L.104 42260 V2U1.SS 45 h75 h
h) Materialsimulation L.104.22260 V2U1.SS 45 h75 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltung ist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden können die chemischen und physikalischen Zusammenhänge von
Beschichtungsverfahren,Beschichtungsstoffenund deren Haftungsmechanismenbeschreiben und auf
dieser Grundlage geeignete Materialien und Verfahren auswählen.
Sie sind in der Lage.
•strukturviskosesMaterialverhalten mathematisch abzubilden.
•Besonderheiten und Materialeigenschaftentechnischer Spezialkunststoffeaufzuzählen und deren
spezifische Maschinentechnik für die Verarbeitung zu beschreiben und darzustellen
•für das jeweilige Produkt und sein Herstellungsverfahrengeeignete Kunststoffe basierend auf ihren
Eigenschaftenauszuwählen_
Inhalte
Kunststofftechnologie 2:
•Thermoformen: Erwärmen (Kontakt-, Konvektions-, Strahlungserwärmung,Umformen und
Umformtechniken), Kühlen, Thermoformbarkeit
•Beschichten mit Kunststoffen, d. h. Pasten, Schmelzen und Pulvern, Grundlagen der
Auftragstechniken
•Beschichten von Kunststoffen mit Metallen durch Verdampfen und Galvanisieren
•Beschichten mit Kunststofffasern im elektrischen Feld
•Schweißen von Kunststoffen durch Wärmeleitung und Reibung am Beispiel des
Heizelementschweißensund Ultraschallschweißens
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben._
Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen,Übungen und Praktika sowie Selbststudium.
Gruppengröße
Vorlesung 10-40 TN, Übung 10-40 TN, Praktikum 12 TN
Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
20
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) Grundlagender Kunststoffverarbeitung
b) Grundlagen der Kunststoffverarbeitung
c) Werkstoffkunde der Kunststoffe
d) Grundlagender Verfahrenstechnikund der Kunststoffverarbeitung
e) Standardverfahren Spritzgießen,Standardverfahren Extrusion
f) keine
g) Grundlagender Kunststoffverarbeitung, Kunststofftechnologie 1
h) Grundkenntnisse in Mechanik und Mathematik, FEM 1
8Prüfungsformen
In der Prüfung sollen die Studierenden die in den Veranstaltungenerlangten Kompetenzen wiedergeben.
Es finden drei lehrveranstaltungsbezogene Prüfungen statt, die als Klausuren mit einem Umfang von 1,5 -
2 h oder mündliche Prüfungen mit einem Umfang von 30 - 45 Minuten abgehalten werden. Die jeweilige
Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem Prüfer festgelegt. Die Be¬
kanntmachungen erfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei Änderungen zu Beginn
eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum Ende der zweiten
Vorlesungswoche.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. E. Moritzer
4.8 Makromolekulare und Technische Chemie
Makromolekulare und Technische Chemie
Modulnummer Workload Credits Studien- Häufigkeitdes Angebots Dauer
Semester
M.032.8250 360 h 12 1.-4. Sem. Jedes Semester 2Sem.
1Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt- Selbst¬
zeit | Studium
a) Makromolekulare Chemie 1V2, 30 h60 h
b) Makromolekulare Chemie 2V2, 30 h60 h
c)Polymeranalytik V2P1 45 h45 h
d) Polymerreaktionstechnik V2 30 h60 h
e) Modellierung und Simulation in der
Polymerreaktionstechnik
-------------- V2 30 h60 h
f) Kräfte und Strukturen an Grenzflächen V3 45 h45 h
g) Transport und Reaktionen an polymeren
Grenzflächen
V2U1 45 h45 h
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen.
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind drei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden haben einen Überblick über den Stand der modernen Wissenschaftund Technik auf
dem Gebiet der Makromolekularen und Technischen Chemie. Sie sind insbesondere in der Lage, die
Grundlagen polymerer Kettenstrukturen in Schmelze und Lösung, Grundprobleme der
Polymerisationstechnikund der Polymerisationsprozessesowie Prozesse an Festkörperoberflächenund
an Grenzflächen mit eigenen Worten zu erläutern. Weiterhin sind die Studierendenin der Lage Methoden
zur Charakterisierungund Molmassenbestimmungin Lösungen anzuwenden, sowie
Transportmechanismen in polymeren Werkstoffen zu erläutern und auf technische Prozesse und Produkte
anzuwenden. Sie sind in der Lage industrielle Produktionsprozessefür verschiedene Polymerprozesse zu
entwerfen und auszulegen. Weiterhin sind die Studierenden in der Lage, aus der chemischen Struktur von
Polymeren wichtige Materialeigenschaftenabzuleiten.
21
3Inhalte
Makromolekulare Chemie 1:
•Herstellung von Polymeren
•Molmassen und Molmassenverteilung
•Stufen- und Kettenreaktionen
•Grundlagender Polykondensationund -addition, radikalische und ionische Polymerisation
• Copolymerisation
•Koordinative Polymerisation
•Methoden zur Charakterisierungund Molmassenbestimmungin Lösung.
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben
4Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen,Übungen und Praktika sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-40 TN, Übung 10-40 TN, Praktikum 12 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) Organische Chemie I, Physikalische Chemie
b) keine
c) Makromolekulare Chemie 1, PhysikalischenChemie
d) Makromolekulare Chemie I, Chemische VerfahrenstechnikI
e) Makromolekulare Chemie 1, Chemische VerfahrenstechnikI, Mathematik
f) keine
g) keine
8Prüfungsformen
In der Prüfung sollen die Studierenden die in den Veranstaltungenerlangten Kompetenzen wiedergeben.
Es finden drei lehrveranstaltungsbezogene Prüfungen statt, die als Klausuren mit einem Umfang von 1,5 -
2 h oder mündliche Prüfungen mit einem Umfang von 30 - 45 Minuten abgehalten werden. Die jeweilige
Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss im Einvernehmenmit dem Prüfer festgelegt. Die Be¬
kanntmachungen erfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei Änderungen zu Beginn
eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum Ende der zweiten
Vorlesungswoche.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. E. Moritzer
4,9 Energietechnik
Energietechnik
Modulnummer Workload Credits Studien¬ Häufigkeit des Angebots Dauer
semester
M.104.6410 360 h12 1.-4. Sem. Jedes Semester 2Sem.
Lehrveranstaltungen LV-Nr. Lehrformen,
Semester
Kontakt¬
zeit
aj Kältetechnik und Wärmepumpentechnik L.104.33245 V2/U1, SS 45 h
b) Kraft- und Arbeitsmaschinen L.104.33225 , V2/U1.SS 45 h
c) Energieeffiziente
Wärmeübertragungsmethoden
d) Rationelle Energienutzung
L.104.33215 \ V2/U1.SS 45 h
Li 04.33235 j V2/U1.WS 45 h
e) Anlagentechnik L.104.31274 1 V2/U1.SS 45 h
f) Prozessmodellierungund -Simulation L104.32255 V1/U3, SS 45 h
g) Mehrphasenströmung L.104.32245 , V2/U1.SS 45 h
Selbst¬
studium
75 h
75 h
75 h
75 h
75 h
75 h
75 h
?:
Das Modul besteht aus drei Veranstaltungen
Die erste Veranstaltungist Pflicht, und es sind zwei weitere Veranstaltungenaus der obigen Liste zu
wählen.
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Studierenden kennen die wichtigsten Begriffe und Modelle der Energietechnik, sind mit den
elementaren Grundgesetzen und ihren Gültigkeitsgrenzen vertraut und haben gelernt, theoretische
Grundlagen zur Lösung konkreter Aufgaben anzuwenden. Sie sind somit in der Lage, verschiedene
Energieumwandlungsprozessezu analysierenund mit angemessenen Methoden zu berechnen.
Die Studierenden beherrschen die thermodynamischeAnalyse und Bilanzierung, sowie Rechnungen zu
Zustandsänderungen in geschlossenen und offenen Systemen, d.h. zu Zustandsänderungen in Kraft- und
Arbeitsmaschinensowie in Apparaten.Sie sind mit der Bewertung und Beurteilung von
Energieumwandlungsprozessenunter Berücksichtigung ihres Einflusses auf die Umwelt vertraut.
3 Inhalte
Kältetechnik und Wärmepumpentechnik:
•Kältemischungenund Verdunstungskühlung (Arten von Kältemischungen, Temperaturbereich,
Anwendung, feuchte Luft: Zustandsänderungen in Kühlturm und Klimaanlage)
•Kompressions-Kältemaschineund -Wärmepumpe (Vergleichsprozessein verschiedenen
Darstellungen,Diskussion realistischer Zustandsänderungen, Arbeitsmedien, u.a. Diskussion der
Ozonproblematik und des Treibhauseffekts, Exergiebetrachtungenzu diesen Maschinen, Arten
und Charakteristikamehrstufiger Maschinen)
•Absorptions-Kältemaschineund -Wärmepumpe (GrundlegendeBegriffe aus der Thermodynamik
von Lösungen, Vergleichsprozesseim Ig p, 1/T-Diagramm und im h,x-Diagramm,
Arbeitsstoffpaare(Anforderungen, Eigenschaften),Ausführung mit druckausgleichendem
Hilfsgas: Prinzip, technische Aufbau
-Zweistufige Anlagen: Arten und Eigenschaften)
•Tieftemperaturtechnik (Kaltgasmaschinen-Prozesse,He3/He4-Verdünnungs-Prozess,
Kälteleistung durch Entmagnetisierenbei tiefsten Temperaturen)
Die Inhalte der weiteren Veranstaltungensind in PAUL beschrieben.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungenund Übungen sowie Selbststudium.
5Gruppengröße
Vorlesung 10-60 TN, Übung 10-60 TN
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
keine
7Empfohlene Vorkenntnisse
a) Thermodynamik 1, Thermodynamik 2
b) Wärme- und Stoffübertragung,Rechnergestützte Modellierung in der Fluidverfahrenstechnik
c) Thermodynamik 1, Thermodynamik 2
d) Thermodynamik 1, Thermodynamik 2, Wärme- und Stoffübertragung
e) Thermodynamik 1, Thermodynamik 2
f) ThermischeVerfahrenstechnikI: Grundlagen, Mechanische VerfahrenstechnikI: Grundlagen
g) Einführung in die Verfahrenstechnik, Empfehlung: Master-Modul Unit Operations
h) Fluidmechanik
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit je einer lehrveranstaltungsbezogenenKlausur (Umfang 1,5-2 h) oder einer mündlichen
Prüfung (Umfang 30 - 45 Min.) abgeschlossen. Die jeweilige Prüfungsform wird vom Prüfungsausschuss
festgelegt. Die Bekanntmachungenerfolgen in der Regel in den Veranstaltungskommentaren,bei
23
Änderungenzu Beginn eines Semesters durch Aushang bei den Prüfenden, spätestens jedoch bis zum
Ende der zweiten Vorlesungswoche.In der Prüfung sollen die Studierenden verschiedene
Energieumwandlungsprozesseanalysieren und mit angemessenen Methoden berechnen.
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Es sind keine Vorleistungen erforderlich.
Bei Wahl der VeranstaltungProzessmodellierungund -Simulation müssen erfolgreiche
Prüfungsvorleistungenaus den Rechnerübungen erbracht werden.
10 Modulbeauftragter
Prof. Dr. J. Vrabec
5 Projektarbeit
Projektarbeit
Nummer Workload Credits Studien¬
semester
M.104.6012 120 h 4 1.-4. Sem.
Häufigkeit des Angebots Dauer
Jedes Semester
1Lehrveranstaltungenund Lehrformen
Projektarbeit
Kontaktzeit Selbststudium
20 h100 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Der Student ist in der Lage, innerhalb einer fest vorgegebenen Zeitdauer die von ihm im Studium
erworbenen Fähigkeiten praktisch anzuwenden, um eine stark begrenzte Aufgabe aus dem
wissenschaftlichenBereich oder einem möglichen Berufsfeld zu lösen.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
•Eigenständige Projektarbeit unter Zeitdruck
• Problemlösungskompetenz
• Projektmanagement
3 Inhalte
Die Inhalte und die Aufgabenstellung der Projektarbeit werden von dem oder der Prüfenden festgelegt und
dem Studierenden schriftlich ausgehändigt.
4 Lehrformen
Projektarbeit, Selbststudium
5Gruppengröße
Die Projektarbeit kann als Einzelarbeit oder in einem Team durchgeführt werden. Dabei müssen der Inhalt
und der Umfang jedoch klar trennbar und bewertbar sein.
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Master Maschinenbau,Master Chemieingenieurwesen
7Teiinahmevoraussetzung
8Prüfungsformen
mündliche Prüfung mit einem Umfang von 30 -45 Minuten
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
10 Modulbeauftragter
24
6 Studienarbeit
Studienarbeit
Nummer Workload Credits j Studien-
i Semester
M.104.6011 450 h 15 1 -4. Sem.
Häufigkeit des Angebots ! Dauer
■
Jedes Semester
1Lehrveranstaltungen und Lehrformen
1. Studienarbeit (schriftlicher Teil)
2. Präsentation
Kontaktzeit Selbststudium
40 h320 h
15 75 h
2Lernergebnisse (learningoutcomes) /Kompetenzen
Der Student ist in der Lage, innerhalb einer fest vorgegebenen Frist ein begrenztes, aber
anspruchsvolles Problem selbständig nach wissenschaftlichenMethoden zu bearbeiten und zu
durchdringen, geeignete Lösungsmethodenauszuwählen und anzuwenden. Weiterhin ist der Student in
der Lage, die Ergebnisse in schriftlicher Form übersichtlich und gut strukturiert zu dokumentierenund
verständlich zu präsentieren und zu erläutern.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
•EigenständigeProjektarbeit unter Zeitdruck
• ProhlpmlnQi inn<5knmnptpn7
r iuuicii muouilyorvuiiipcici i£.
• Projektmanagement
• 1 mnann mit uaicconcr^hQfHifhpr 1rtpratiir"
• uinydiiy um wiabciibundiuiüi ici Liicidiui
•Einsatz von Präsentationsmitteln,-techniken sowie Rethorik
•Verfassen einer wissenschaftlichenArbeit
3 Inhalte
Die Inhalte und die Aufgabenstellung der Studienarbeit werden von dem oder der Prüfenden festgelegt
und dem Studierenden schriftlich ausgehändigt.
4Lehrformen
Projektarbeit. Selbststudium
5Gruppengröße
Die Studienarbeit wird als Einzelarbeit durchgeführt.
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Master Maschinenbau,Master WirtschaftsingenieurwesenElektrotechnik und Maschinenbau,Master
Chemieingenieurwesen
7Teilnahmevoraussetzung
8Prüfungsformen
schriftliche Ausarbeitungund Präsentation
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Zur Vergabe der Kreditpunkte müssen sowohl die schriftliche Arbeit als auch die Präsentation mit
mindestens 4,0 (ausreichend) bewertet sein.
10 IModulbeauftragter
!
25
7 Masterarbeit
Masterarbeit
Nummer Workload Credits J Studien¬
semester
M.104.6010 750 h 25 4. Sem.
Häufigkeit des Angebots Dauer
Jedes Semester
1Lehrveranstaltungenund Lehrformen
1. Masterarbeit(schriftlicher Teil)
2. Kolloquium
Kontaktzeit Selbststudium
75 h585 h
15 75 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Die Masterarbeit bildet den Abschluss des Universitätsstudiums.Der Studierende ist in der Lage,
innerhalb einer fest vorgegebenen Frist ein begrenztes, aber komplexes wissenschaftlichesProblem
selbständig nach wissenschaftlichenMethoden und Regeln zu durchdringen, geeignete
Lösungsverfahrenund -methoden auszuwählen, sowie diese sachgerecht anzuwenden. Er ist in der
Lage, die erarbeiteten Lösungen zu interpretieren und zu bewerten. Der Studierende ist auch der Lage,
fehlendes Detailwissen unter sachgerechter Nutzung wissenschaftlicherLiteratur sich selbständig zu
erarbeiten. Er ist ferner in der Lage, die erzielten Ergebnisse adäquat in schriftlicher Form zu
dokumentierenund wissenschaftlich korrekt zu präsentieren und zu erläutern.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
•WissenschaftlichesArbeiten
•EigenständigeProjektarbeit unter Zeitdruck
•Umgang mit wissenschaftlicherLiteratur
• Problemlösungskompetenz
• Projektmanagement
•Einsatz von Präsentationsmitteln,-techniken sowie Rhetorik
•Verfassen einer wissenschaftlichenArbeit
3 Inhalte
Die Inhalte und die Aufgabenstellung der Masterarbeit werden von dem oder der Prüfenden festgelegt
und dem Studierenden schriftlich ausgehändigt.
4 Lehrformen
Projektarbeit, Selbststudium
5Gruppengröße
Die Masterarbeit wird im Normalfall von einem bzw. einer Studierenden als Einzelarbeit durchgeführt.Im
Ausnahmefall kann die Masterarbeit auch als Gruppenarbeitvon mehreren Studierenden durchgeführt
werden. Dabei müssen der Inhalt und der Umfang jedoch klar trennbar und bewertbar sein.
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
7Teilnahmevoraussetzung
Zur Masterarbeit kann nur zugelassen werden, wem nicht mehr als vier veranstaltungsbezogene
Prüfungsleistungenim MasterstudiengangMaschinenbaufehlen und wer die Projektarbeit und die
Studienarbeiterfolgreich abgeschlossen hat.
8Prüfungsformen
schriftliche Ausarbeitung und Kolloquium
9Voraussetzungenfür die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkten
Zur Vergabe der Kreditpunkte müssen sowohl die schriftliche Arbeit als auch das Kolloquium mit
mindestens 4,0 (ausreichend)bewertet sein.
10 Modulbeauftragter
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Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrats der Fakultät für Maschinenbau vom
13. Februar 2013 und nach Prüfung der Rechtmäßigkeit durch das Präsidium vom 25. September 2013.
Paderborn, den 29. November 2013 Der Präsident
der Universität Paderborn
Professor Dr. Nikolaus Risch
hrsg: Präsidium der Universität Paderborn
Warburger Str. 100 •33098 Paderborn