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Universitätsbibliothek Paderborn
Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den
Masterstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit einer
beruflichen Fachrichtung und einem Unterrichtsfach, mit
zwei beruflichen Fachrichtungen, mit ...
Universität Paderborn
Paderborn, 2013
urn:nbn:de:hbz:466:1-16215
Amtliche Mitteilungen
Verkündungsblatt der Universität Paderborn (AM. Uni. Pb.)
Nr. 56/13 vom 31. Mai 2013
Besondere Bestimmungen
der Prüfungsordnung
iür den Masterstudiengang
Lehramt an Berufskoliegs
mit einer beruflichen Fachrichtung und einem Unterrichtsfach,
mit zwei beruflichen Fachrichtungen,
mit zwei Unterrichtsfächern
oder mit einer Großen beruflichen Fachrichtung und einer
Kleinen beruflichen Fachrichtung
für das biidungswissenschaftiiche
und berufspädagogische Studium
an der Universität Paderborn
Vom 31. Mai 2013
UNIVERSITÄT PADERBORN
Die Universität der Informationsgesellschaft
2
Besondere Bestimmungen
der Prüfungsordnung
für den Masterstudiengang
Lehramt an Berufskollegs
mit einer beruflichen Fachrichtung und einem Unterrichtsfach,
mit zwei beruflichen Fachrichtungen,
mit zwei Unterrichtsfächern
oder mit einer Großen beruflichen Fachrichtung und einer Kleinen beruflichen Fachrichtung
für das bildungswissenschaftliche
und berufspädagogische Studium
an der Universität Paderborn
Vom 31. Mai 2013
Aufgrund des § 2 Abs. 4 und §64 Abs. 1des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-
Westfalen(Hochschulgesetz- HG) vom 31. Oktober 2006 (GV. NRW. S. 474), zuletzt geändert durch
Art. 1des Gesetzes zur Änderung des Hochschulgesetzes und des Kunsthochschulgesetzes vom 18.
Dezember 2012 (GV. NRW. 2012 S. 672). hat die Universität Paderborn die folgende Ordnung
erlassen:
3
Inhaltsübersicht
Teil I Allgemeines
§ 34 Zugangs- und Studienvoraussetzungen.......................................................................4
§ 35 Studienbeginn...............................................................................................................4
§ 36 Studienumfang..............................................................................................................4
§ 37 Erwerb von Kompetenzen............................................................................................4
§ 38 Module..........................................................................................................................4
§ 39 Praxissemester.............................................................................................................7
§ 40 Profiibildung..................................................................................................................7
Teil II Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§41 Zulassungzur Masterprüfung.......................................................................................7
§ 42 Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung..........................................7
§ 43 Masterarbeit..................................................................................................................8
§ 44 Bildung der Note für das bildungswissenschaftliche Studium.......................................3
Teil III Schlussbestimmungen
§ 45 Inkrafttreten und Veröffentlichung.................................................................................8
Anhang
Studienverlaufsplan
Modulbeschreibungen
4
Teill
Allgemeines
§34
Zugangs- und Studienvoraussetzungen
Über die in § 4 Allgemeine Bestimmungen genannten Vorgaben hinaus gibt es keine weiteren.
§35
Studienbeginn
Für das bildungswissenschaftliche und berufspädagogischeStudium ist ein Beginn zum Wintersemester
und zum Sommersemester möglich.
§36
Studienumfang
Das Studienvolumen des bildungswissenschaftlichen/berufspädagogischen Studiums umfasst 23
Leistungspunkte (LP).
§37
Erwerb von Kompetenzen
Im bildungswissenschaftlichenund berufspädagogischen Studium sollen die Studierenden folgende
Kompetenzen erwerben:
reflektieren Normen und Werte, setzen Strategien zur Vermittlung dieser Werte ein und
unterstützenselbstbestimmtesUrteilen und Handein der Lernenden;
gestalten Lernsituationen auf Basis von Fach- und Lernfeldcurricula und berücksichtigenauf
Basis lerntheoretischer Erkenntnisse das Lernen von Schülerinnen und Schülern;
reflektieren das Berufsbildungssystem und bewerten damit verbundene Reformoptionen;
analysierenund reflektieren zielgruppenadäquatEntwicklung und Lernen;
reflektieren Praxiserfahrungen und strukturieren sie anhand theoretischerModellierungen;
sind sich internationalerAnforderungenan die Berufsbildung bewusst und berücksichtigen
diese in ihren Überlegungen und Entscheidungen zu berufspolitischen Fragestellungen.
vergleichen theoriebasiert Ansätze zur Förderung beruflicher Handlungskompetenz;
reflektieren forschendes Lernen als spezifische Form der Arbeit an Berufskoliegs:
nutzen quantitative und qualitative Forschungsmethodenfür ihre Arbeit an Berufskollegs;
verfügen über Strategien der Unterstützung selbstgesteuerten und selbstorganisiertenLernens.
§38
Module
(1) Das Studienangebotim Umfang von 23 LP ist modularisiert und umfasst drei Module
(2) Die Module bestehen aus Pflicht- und/oder Wahlpflichtveranstaltungen. Die
Wahlpflichtveranstaltungen können aus einem Veranstaltungskatalog gewählt werden.
(3) Die einzelnen Module im Rahmen des Studiums Lehramt an Berufskollegs können von den
Studierendenjeweils wahlweise an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Variante A) und an der
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften(Variante B) studiert werden. Die Studierenden erwerben
die in § 37 genannten Kompetenzen im Rahmen folgender Module:
5
Modul 1:
Entwicklung und Lernen (Variante Aan der Fakultät für
Kulturwissenschaften 11 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load (h)
1. Sem a) Vorlesung: Entwicklung und Lernen
b) Vertiefung zu Entwicklung und Lerr.en
(als Vorbereitung auf das Praxissemester)
n
r
WP
nn
yu
90
2. Sem. c) Vertiefung zu Entwicklung und Lernen (im
Zusammenhang des Praxissemesters)
P150
Modul 1:
Entwicklung und Lernen (Variante Ban der Fakultät für
Wirtschaftswissenschaften) 11 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load (h)
1. Sem. a)
Modul Entwicklung und Lernen -Teil B
(als Vorbereitung auf das Praxissemester)
p ISO
2. Sem. b)
Modul Entwicklung und Lernen -Teil B
(im Zusammenhang des Praxissemesters)
p 150
Modul 2:
Gestaltung der Berufsbildung (Variante Aan der
Fakultät für Kulturwissenschaften) 5LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load (h)
3. Sem. a) Modulveranstaltung Didaktik der beruflichen Bildung WP 150
6
Modul 2:
Gestaltung der Berufsbildung (Variante Ban der Fakultät für
Wirtschaftswissenschaften) 5LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load (h)
3. Sem. a) Modulveranstaltung Entwicklung von
Bildungsorganisationen für LA BK
Seminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphase: Modul Entwicklung von
Bildungsorganisationen für LA BK
oder WP 150
b) Modulveranstaltung Didaktik der beruflichen Bildung
für LA BK
Seminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphase: Modul Didaktik der
beruflichen Bildung für LA BK (umfasst auch
diagnostischeFragen)
Modul 3:
Berufspädagogisches Kolloquium(Variante Aan der
Fakultät für Kulturwissenschaften) 7LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load (h)
4. Sem. Berufs- und WirtschaftspädagogischesKolloquium für
LA BK
P 210
Modul 3:
Berufspädagogisches Kolloquium(Variante 8an der
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) 7LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load (h)
4. Sem. Modulveranstaltung Berufs- und
WirtschaftspädagogischesKolloquium für LA BK
(Seminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphasen)
p 210
(4) Die Beschreibungen der einzelnen Module sind den Modulbeschreibungenim Anhang zu
entnehmen. Die Modulbeschreibungen enthalten insbesondere die Qualifikationszielebzw.
Standards. Inhalte, Lehr- und Lernformen sowie die Prüfungsmodalitätenund Prüfungsformen
der Modulabschlussprüfungen.
(5) Die Vertiefungsveranstaltung aus dem Modul 1kann -bei entsprechender Wahl - auch für das
Profil Medien und Bildung, für das Profil Umgang mit Heterogenität oder das Profil Gute Gesunde
Schule angerechnet werden.
7
§39
Praxissemester
Das Masterstudiumim Bereich des bildungswissenschaftlichenund berufspädagogischen Studiums
umfasst gem. § 7 Abs. 3 und § 11 Allgemeine Bestimmungen ein Praxissemester an einem
Berufskolleg. Näheres wird in einer gesonderten Ordnung geregelt.
§40
Profilbildung
Die Bildungswissenschaftenbeteiligen sich am Lehrveranstaltungsangebotzu den standortspezifischen
berufsfeldbezogenen Profilen gemäß § 12 Allgemeine Bestimmungen. Die Beiträge der
Bildungswissenschaften und der Berufspädagogik können den semesterweisen Übersichten
entnommenwerden, die einen Überblick über die Angebote alier Fächer geben. Vgl. §38 Abs. 5.
Teil II
Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§41
Zulassung zur Masterprüfung
Die über § 17 Allgemeine Bestimmungen hinausgehenden Vorgaben für die Teilnahme an
Prüfungsleistungen im bildungswissenschaftlichen und berufspädagogischen Studium sind aen
Modulbeschreibungen zu entnehmen.
§42
Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung
(1) Im bildungswissenschaftlichen und berufspädagogischen Studium werden nachfolgend
aufgeführte Prüfungsleistungen,die in die Abschlussnoteder Masterprüfung eingehen, erbracht,
durch das Leistungspunktesystem gewichtet und bewertet. Es sollen mindestens zwei
unterschiedliche Prüfungsformen gewählt werden.
Prüfungsleistungen
Modul 1: Entwicklung und Lernen (Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften) Modulabschlussprüfung
Modul 1: Entwicklung und Lernen (Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) Modulabschlussprüfung
Modul 2: Gestaltung der Berufsbildung (Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften) Modulabschlussprüfung
Modul 2: Gestaltung der Berufsbildung (Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) Modulabschlussprüfung
Modul 3: BerufspädagogischesKolloquium(Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften) Modulabschlusspiüfung
Modul 3: BerufspädagogischesKolloquium(Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) Modulabschlussprüfung
8
(2) Darüber hinaus sind Nachweise der aktiven und qualifizierten Teilnahme entsprechend den
Modulbeschreibungen im Anhang zu erbringen.
(3) Nachweis der aktiven und qualifizierten Teilnahme sowie Prüfungsleistungen können gemäß §§
18 und 19 Allgemeine Bestimmungen in folgenden Formen erbracht werden:
Aktive Teilnahme, inkl. Vor- und Nachbereitung
plus eine der folgenden Leistungen:
Kurzreferat
Sitzungsgestaltung
Seminarmoderation
schriftl. Tests oder Übungsaufgaben
Erkundungsaufgaben
Reflexionspapier
schriftliche UnterrichtsplanungAreflexion
Nachweis der aktiven
und qualifizierten
Teilnahme
Aktive Teilnahme, inkl. Vor- und Nachbereitung
plus eine der folgenden Leistungen:
Referat (ca. 45 min.) mit schriftl. Ausarbeitung (12-15 S.)
Hausarbeit/Projektarbeit (20-25 S.)
Klausur (90-120 Min.)
Mündl. Prüfung (20-30 Min.)
Projektdarstellung plus Kolloquium (ca. 15 Min.)
Prüfungsleistungen
(4) Sofern in der ModulbeschreibungRahmenvorgaben zu Form und/ oder Dauer/ Umfang von
Prüfungsleistungenenthalten sind, wird vom jeweiligen Lehrenden bzw. Modulbeauftragtenzu
Semesterbeginn bekannt gegeben, wie die Prüfungsleistungkonkret zu erbringen ist. Dies gilt
entsprechend für den Nachweis der aktiven und qualifizierten Teilnahme
§43
Masterarbeit
Wird die Masterarbeit gemäß §§ 17 und 21 Allgemeine Bestimmungen im Bereich der
Bildungswissenschaftenund der Berufspädagogik verfasst, so hat sie einen Umfang, der 18 LP
entspricht. Sie soll zeigen, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer
vorgegebenen Frist ein für das künftige Berufsfeld Schule relevantes Thema bzw. Problem aus den
Bildungswissenschaftenoder der Berufspädagogikmit wissenschaftlichenMethoden selbständig zu
bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen.Sie soll einen Umfang von etwa 60-80 Seiten
nicht überschreiten.
§44
Bildung der Note für das bildungswissenschaftliche Studium
Gemäß §24 Abs. 3Allgemeine Bestimmungen wird eine Gesamtnotefür das bildungswissenschaftliche
Studium gebildet. Sie ergibt sich aus dem nach Leistungspunkten gewichteten arithmetischenMittel der
Modulnoten. Ausgenommen ist die Note der Bachelorarbeit, auch wenn sie in den
Bildungswissenschaften geschrieben wird. Für die Berechnung der Note für das
bildungswissenschaftliche Studium gilt § 24 Abs. 2Allgemeine Bestimmungen entsprechend.
9
Teil III
Schlussbestimmungen
§45
Inkrafttreten, Geltung und Veröffentlichung
(1) Diese besonderen Bestimmungen für das bildungswissenschaftlicheund berufspädagogische
Studium treten am 01. Oktober 2013 in Kraft. Für Studierende, die den Masterstudiengang
Lehramt an Berufskoliegs mit einer beruflichen Fachrichtungund einem Unterrichtfach, mit zwei
beruflichenFachrichtungenoder mit zwei Unterrichtsfächernwählen, gelten diese besonderen
Bestimmungen für das bildungswissenschaftliche und berufspädagogische Studium erst ab
01, Oktober 2014.
(2) Sie werden in den Amtlichen Mitteilungen der Universität Paderborn veröffentlicht.
Ausgefertigt aufgrund des Bescmusses der Fakultätsräte der Fakultät für Kulturwissenschaften vom 07.
September 2011. der Fakultät für Wirtschaftswissenschaftenvom 12. September 2011 im Benehmen
mit dem Ausschuss für Lehrerbildung (AfL) vom 08. September 2011 sowie nach Prüfung der Recht¬
mäßigkeit durch das Präsidium der Universität Paderborn vom 14. September 2011.
Paderborn, den 31. Mai 2013 Der Präsident
Professor Dr. Nikolaus Risch
10
Anhang
Studienverlaufsplan für das bildungswissenschaftliche/ berufspädagogische Studium
im Master-Studiengang Lehramt Berufskolleg
^ me-ct"Är
wciiic9U;i fkArw^nl
iinuuui Veranstaltung I LP pro
j Sem.
11. Entwicklung und Lernen Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften:
a) Vorlesung: Entwicklung und Lernen
b) Vertiefung zu Entwicklung und Lernen
(als Vorbereitung auf das Praxissemester)
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
a) Modul Entwicklung und Lernen Teil A
6 LP
21. Entwicklung und Lernen Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften:
c) Vertiefung zu E; !wicklung und Lernen (im
Zusammenhang des Praxissemesters)
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
b) Modui Entwicklung und Lernen Teil B
5 LP
32. Gestaltung der Berufsbildung Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften:
a)
Didaktik der beruflichen Bildung
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
a) Modulveranstaltung Entwicklung von
Bildungsorganisationen für LA BK
Seminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphase: Modul Entwicklung von
Bildungsorganisationen für LA BK
oder
b) Modulveranstaltung Didaktik der beruflichen
Bildung für LA BK
Seminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphase: Modul Didaktik der
beruflichen Bildung für LA BK (umfasst auch
diagnostische Fragen)
5 LP
43. Berufspädagogisches
Kolloquium
Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften:
Berufs- und Wirtschaftspädagogisches Kolloquium
für LA BK
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
Modulveranstaltung Berufs- und Wirtschafts päd¬
agogisches Kolloquium für LA BK (Seminar mit
integrierter Übung inklusive Selbststeuerungs¬
phasen)
7 LP
I 723 LP
11
Modulbeschreibungen
Entwicklung und Lernen
Modulnummer
BK 1
Workload
1330 h
Credits
11
Studiensemester
1.-2. Sem Häufigkeit des Angebots IDauer
Wintersemester/ ! 2 Semester
Sommersemester
Lehrveranstaltungen
Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften:
a) Vorlesung: Entwicklung und Lernen
b) Vertiefung: Entwicklung und Lernen
(als Vorbereitung auf das Praxissemester)
c) Vertiefende Veranstaltung zu Entwicklung und Lernen
(im Zusammenhang des Praxissemesters)
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
Äquivalente Veranstaltungen
Kontaktzeit
30h
30h
30 h
oder
90h
Selbststudium
50's
60h
'20 n
oder
240h
Lernergebnisse(iearning outcomes)/ Kompetenzen
Fachlich-inhaltliche Ziele:
>Kenntnisse zu kognitiven Grundlagen des Lehrens und Lernens
>Kenntnisse zu motivationalen und emotionalen Voraussetzungen des Lehrens und Lernens
rKenntnisse zu sozialen und unterrichtlichen Bedingungendes Lehrens und Lernens
'r Kenntnisse zu psychologischenKonzepten in Bezug auf die kognitive, motivationale und sozial-emotionale
Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
^Kenntnisse zu entwicklungsrelevantenBedingungendes Erziehens und Unterrichtens
>Kenntnisse über Zusammenhänge von lern- und entwicklungstheoretischenErkenntnissen mit schulischen
und erzieherischen Anwendungskoniexten
>Kenntnisse und Fähigkeiten die Nützlichkeit und Anwendbarkeit psychologischenWissens für die
Bewältigung beruflicher Aufgaben und Herausforderungen von Lehrerinnen/Lehrernbenennen und bewerten
zu können
rOrientierungswissenüber empirisch-methodischeGrundlagen sowie aktuelle wissenschaftlicheZugänge zum
Lernen. Lehren und zu Entwicklungsprozessen
rOrientierungswissenüber Ansätze zur Weiterentwicklung wissenschaftlicherKenntnisse
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
>Befähigung zur differenzierten und kriteriengeleitetenAnalyse und Beurteilung psychologischerTheorien und
Paradigmen
>Befähigung zur systematischen Analyse populärwissenschaftlicheroder öffentlicher Diskurse zu Lehren und
Lernen sowie Entwicklung und Erziehen
rFähigkeit zur differenzierten und kritischen Lektüre und Analyse fachwissenschaftlicherTexte verschiedener
Textarten
r- Fähigkeit zur Entwicklung und Formulierung begründeter Forschungsfragenzu den Themenbereichen Lehren
und Lernen sowie Entwicklung und Erziehen
>Fähigkeit zur theoretischen und analytischen Vernetzunginterdisziplinärer Zugänge zu den Themenbereichen
Lehren und Lernen sowie Entwicklung und Erziehen
>Fähigkeit zur Reflexion naiver Konzepte zum Lernen und zur Entwicklung
>Fähigkeit zur schriftlichen Darstellung komplexer pädagogisch- und entwicklungspsychologischerInhalte in
__ verschiedenen akad emischen Kontexten_ _ _
3~ IInhalte"
Im Modul sollen klassische und aktuelle psychologische Theorien und Erkenntnisse zu den Themenbereichen Lehren
und Lernen sowie Entwicklung und Erziehung behandelt und unter wissenschaftlichen sowie praxisbezogenen
Perspektiven diskutiert werden. In Zusammenhang damit sollen auch die empirisch-methodischen Grundlagen der
psychologischen Erkenntnisgewinnungvorgestellt und reflektier! werden. Die Auseinandersetzung mit den Potentialen
und Grenzen empirisch-wissenschaftlicherForschung nimmt dabei eine wichtige Stellung ein. Außerdem soll anhana
von Anwendungs- und Fallbeispielen der praxisbezogene Gehalt psychologischer Konzepte tür die Gestaltung
schulischer Lehr-/Lernprozessesowie Entwickiungs- und Erziehungsprozesse erarbeitet und kritisch reflektiert werden
Weitere zentrale Aufgaben sind die Erarbeitungund Reflexion naiver (eigener, öffentlicher), poDularwissenschaftlicher
und wissenschaftlicher Konzepte die Entwicklung der Fertigkeit, psychologische Texte. Inhalte und Methoden zu
verstehen sowie die Erarbeitung eines forschungswissenschaftlichenZugangs zu den Themen,
Themen des Moduls sind:
12
<- Lernen und Lehren
rEntwicklung Sozialisation und Erziehung
'r AngrenzendeThemen wie Motivation. Gedächtnis soziale Interaktion
'r genderbezogene Aspekte von Entwicklung. Sozialisation und Lernen
rSozialpsychologischeAspekte von EntwicklungLehren/Lernenund Unterricht
<- Einsatz von Lehr-/Lernmedien im Unterricht
r- Lehrerprofessionalität
4Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen Seminare und verschiedene Formen des Selbststudiums
5GruppengröBe
Vorlesungen: 150-400 Personen Seminare: 40 TN
6Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
7Teilnahmevoraussetzungen:
keine
8Prüfungsformen
Das Modul wird mit einer Modulabschiussprüfungabgeschlossen. Zu den Formen der Prüfungsleistting vgl §42
Besondere Bestimmungen
9Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Modulabschiussprüfungsowie aktive und qualifizierte Teiinahmean den Veranstaltungen.Zu
Formen der aktiven und qualifizierten Teilnahme vgl. § 42 Besondere Bestimmungen.Näheres zu Form und Umfang
bzw. Dauer gibt die Lehrkraft zu Beginn der Veranstaltungbekannt.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
Prof. Dr. Niclas Schaper / stellv. Prof. Dr Ingrid Scharlau / Prof. Dr. Marc Beutner / Prof. Dr. Ziegler / Prof. Dr. Sloane /
Prof. Dr Winther / Prof Dr Kremer
13
Modulnummer
BK 2
Workload
150 h
Credits
5
Gestaltun gder Berufs bildung
Studiensemester
3Sem.
Häufigkeit des Angebots
Wintersemester'
Sommersemester
Dauer
1Semester
Lehrveranstaltungen
Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften:
a) Didaktik der beruflichen Bildung
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
a) Modulveranstaltung Entwicklung von Bildungsorganisationen
für LA BKSeminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphase' Modul Entwicklung von
Bildungsorganisationen für LA BK
oder
b) Modulveranstaltung Didaktik der beruflichen Bildung für LA
BK
Seminar mit integrierter Übung inklusive Selbststeuerungs¬
phase: Modul Didaktik der beruflichen Bildung für LA BK
(umfasst auch diagnostische Fragen)___
Kontaktzeit Selbststudium
45h
ocfc-r
1051
Ode:
45h 105h
Lemergebnisse(learning outcomes)/ Kompetenzen
Fachlich-inhaltliche Ziele:
Faktenwissen: factual knowledge
A) Die Studierenden kennen Ansätze und Prinzipien der Curriculumentwicklung sowie Theorien und Konzepte
des beruflichen Lernens. Sie kennen den aktuellen berufs-undwirtschaftspädagogischen Forschungsstand und
können Lehr-Lern-Konzepte diesbezüglich einschätzen.
B) Die Studierenden kennzeichnen Organisationenund gesellschaftliche Regelungen als Institutionen im
Bereich der beruflichen Bildung. Sie wissen um die Möglichkeiten der Mitwirkung in diesem institutionell
geprägten Feld Sie kennen Strukturen und Prozesse in Bildungssystemen im internationalenKontext.
Reformbestrebungen und Innovationen werden diskutiert. Sie analysieren didaktische Modelle der
Berufsbildungspraxis.
Methodenwissen methodic competence
A Die Studierenden analysieren curriculare Vorgeben bzw. können Methoden der Curriculumentwicklung
bewerten Sie können empirische Untersuchungenzu beruflichen Lehr-Lernprozesse in Bezug auf die
Fragestellungund die Methodik einschätzen und die Ergebnisse in den aktuellen Forschungstand einordnen.
B) Die Studierenden analysieren Institutionen hinsichtlich ihrer Wirkweise und ihrer Gestaltbarkeit.Sie
konzipieren unter Rückgriff auf Theorien bildungspolitische Positionen und Prozesse. Sie analysieren
didaktische Methoden mit Blick auf Berufliche Bildung.
Transferkompetenz:transfer competence
A) Die Studierenden können theoriebezogen und ausgehend vom aktuellen Erkenntnisstand Lehr-Lern-
Prozesse planen sowie Konzepte zur Überprüfung von deren Wirksamkeil entwickeln
B) Berufliche Bildungssystemekönnen unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien analysiert und
verglichen werden Reformoptionenzur Entwicklung beruflicher Bildungssysteme werden kritisch hinterfragt
und auf ihre ümseizba-ieit hin überprüft Die Mitwirkung und Gestalibarkeit am beruflichen Bildungssystem
wird aufgezeigt,gestaltet und evaluier:
Normativ-bewertendesWissen normative competence
Ai Die Studierenden können curriculare Vorgaben und didaktische Ansätze der beruflichen Bildung hinsichtlich
ihrer Zielsetzungenbewerten.
Die Studierenden finden eigenständige Positionen in den aktuellen Diskussionen im beruflichen
Biidungssystem Sie können Mitwirkungsprozesse verantwortlich für die an der beruflichen Bildung Beteiligten
und sich selbst gestalten und bewerten Ihr Vorgehen können sie stets arg umentativ begründen Vernetzungen
14
und Konsequenzen voraussehen und reflektieren.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
rSystemisches Denken
'r argumentatives Vorgehen
>reflexive Haltung gegenüber den eigenen Handlungen
<- Koordinafions- und Kooperationsfahigkeit
>Selbstgesteuertes Lernen
3Inhalte
Themen des Moduls sind:
>- Makrodidkatik und Mikrodidaktik
>Curriculumtheorie und Curiiculumentwicklung
rImplementation und Evaluation von Curricula
rKonzepte und Ansätze der beruflichen Bildung
Kompetenzorientierung
Handlungsorientierung
Lernfeldorientierung
>Lehr- und Unterrichtsforschungzu beruflichen Lehr-Lernprozessen
Ansätze, Erkenntnisstand und Desiderata
Themen des Moduls sind zu a):
>Arten von Bildungsorganisationenund Institutionen
>Berufliches Bildungssystemund Basiselemente der Berufsbildung
Korporatismus und Föderalismus
rVerhältnis von Markt und Staat in der beruflichen Bildung
i- Beruf und Profession
rDidaktiken des beruflichen Lehrens und Lernens
rReformmodelle beruflicher Bildung
>Aktuelle Berufsbildungspolitik
Themen des Moduls sind zu b):
>Arten von Bildungsorganisationenund Institutionen
rBerufliches Bildungssystemund Basiselemente der Berufsbildung
<- Korporatismus und Föderalismus
>Verhältnis von Markt und Staat in der beruflichen Bildung
rBeruf und Profession
'r Didaktiken des beruflichen Lehrens und Lernens
r- Reformmodelie beruflicher Bildung
rAktuelle Berufsbildungspolitik
>Curriculare Arbeit
4Lehrformen
Das Modul umfasst Seminare. Übungen Tutorien und verschiedene Formen des Selbststudiums.
5Gruppengröße
Einführung und Seminare' 45 TN
6Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
7Teiinahmevoraussetzungen:
keine
"8 ~Prüfungsformen
Das Modul wird mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossen. Zu den Formen der Prüfungsleistungvgl §42
Besondere Bestimmungen
9Voraussetzung für die die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Modulabschlussprüfungsowie aktive und qualifizierte Teilnahme an den Veranstaltungen Zu
Formen der aktiven und qualifizierten Teilnahme vgl. § 42 Besondere Bestimmungen.Näheres zu Form und Umfang
bzw Dauer gib! die Lehrkraft zu Beginn der Veranstaltungbekannt
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
Prof Dr. Kremer' Prof Dr Birgit Ziegler' Prof Dr Sloane' Prof Dr Winther / Prof Dr Beutner
15
Berufs- und Wirtschaftspäd agogi sches Kolloquium
Modulnummer
BK3
Workload
210 h
Credits
7
Studiensemester
4 Sem.
Häufigkeit des Angebots
Wintersemester/
Sommersemester
Dauer
1 Semester
1Lehrveranstaltungen
Variante A
an der Fakultät für Kulturwissenschaften
Berufs- und Wirtschaftspädagogisches Kolloquium für LA BK
oder
Variante B
an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
Modulveranstaltung Berufs- und Wirtschaftspädagogisches
Kolloquium für LA BK (Seminar mit integrierter Übung inklusive
Selbststeuerungsphasen)
Kontaktzeit
30h
45h
Selbststudium
180h
165h
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
Fachlich-inhaltliche Ziele:
Faktenwissen: factual knowledge
Die Studierenden stellen ein berufs- und wirtschaftspädagogisches Profil auf und bereiten dies in einem
wirtschaftspädagogischen Portfolio auf.
Methodenwissen:methodic competence
Die Studierenden reflektieren systematisch die individuellen Lern- und Arbeitsprozesse und -ergebnisse und
bereiten diese fachlich auf.
Transferkompetenz:transfer competence
Die Studierenden setzen berufs- und wirtschaftspädagogischeKonzepte im Bezug auf die eigene
Kompetenzentwicklungum und können dies auf weitere Anwendungsfelderübertragen.
Normativ-bewertendesWissen: normative competence
Die Studierenden übernehmen Verantwortung für den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
>Präsentation eigener Ergebnisse (Projektarbeit)
rHerstellen und Darstellen komplexer Zusammenhänge
'- Reflektieren eigener Lernwege und -prozesse_
Inhalte
Tnemen des Moduls sind:
rÜberblick zu berufspädagogischen Kernbegrifflichkeiten
<- Kompetenzbilanzierung
rStrukturen von Lernprozessen
> Portfoliotechnik
4Lehrformen
Das Modul umfasst Seminare. Übungen, Tutorien und verschiedene Formen des Selbststudiums.
5Gruppengröße
Einführung und Seminare: 45 TN
6Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
Teilnahmevoraussetzungen:
keine
Prüfungsformen
Das Modul wird mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossenZu den Formen der Prüfungsleistungvgl. § 42
Besondere Bestimmungen.__
Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Modulabschlussprüfungsowie aktive und qualifizierte Teilnahmean den Veranstaltungen. Zu
Formen der aktiven und qualifizierten Teilnahmevgl. § 42 Besondere Bestimmungen Näheres zu Form und Umfang
bzw Dauer gibt die Lehrkraft zu Beginn der Veranstaltungbekann t.___
Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
|Prof Dr Kremer / Prof. Dr. Birgit Ziegler / / Prof. Dr Sloane / Prof Dr. Winther / Prof. Dr. Beutner
hrsg: Präsidium der Universität Paderborn
Warburger Str. 100 33098 Paderborn