amtliche mitteilungen
verkündungsblatt der universität paderborn am.uni.pb
ausgabe 07.14 vom 12. februar 2014
frauenförderplan der fakultät für naturwissenschaften
an der universität paderborn
vom 12.februar 2014
herausgeber: präsidium der universität paderborn
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Frauenförderplan der Fakultät für Naturwissenschaften
an der Universität Paderborn vom 12. Februar 2014
Im Rahmen der Frauenförderung an der Universität Paderborn werden aufgrund des
Landesgleichstellungsgesetzes vom 09. November 1999, des Gleichstellungskonzepts der Universität
Paderborn 2008-2013 sowie des aktualisierten Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern der
Universität Paderborn (Amtliche Mitteilung Nr. 51/12 vom 12. Dezember 2012) nachstehende Frauenförderteil-
pläne für die Lehr- und Forschungseinheiten
• Chemie
• Physik
• Sportmedizin und Sportwissenschaft
• Ernährungs- und Haushaltswissenschaft (Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit)
innerhalb der Fakultät für Naturwissenschaften erlassen. Die Frauenförderpläne dienen der Realisierung
folgender Ziele:
- Erhöhung des Anteil der Frauen in allen Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (LGG § 6),
- Verbesserung der Berufschancen der Frauen innerhalb der Fakultät,
- Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie/persönlicher Lebenssituation und Studium/Beruf für Frauen
und Männer,
- Integration von Geschlechtergerechtigkeit in alle Planungen, Konzepte, Vereinbarungen und
Maßnahmen.
Die Frauenförderpläne innerhalb der Fakultät für Naturwissenschaften beziehen sich hinsichtlich der genannten
Zahlen zum Ist-Zustand einheitlich auf das vom Dez. 1.3 zur Verfügung gestellte Tabellenwerk (Stand 11. März
2013), das im gemeinsamen Anhang enthalten ist.
Präambel
Die Fakultät für Naturwissenschaften setzt sich zum Ziel, die gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und
Männern in Forschung, Lehre, Dienstleistung und Studium zu erhalten und zu fördern.
Die Fakultät für Naturwissenschaften will Maßnahmen ergreifen, die sich insbesondere auf die gleiche Teilhabe
von Frauen und Männern in der Wissenschaft und auf die Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft beziehen.
Die Richtlinien zur Gleichstellung gelten für alle Mitglieder der Fakultät für Naturwissenschaften, also für die
Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen, für das wissenschaftliche Personal, für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Technik und Verwaltung und für die Studierenden. Sie richten sich an Frauen und Männer
gleichermaßen, denn Gleichstellung ist eine gemeinsam zu bewältigende Zukunftsaufgabe der gesamten
Fakultät für Naturwissenschaften.
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1 Department Chemie
1.1 Frauenanteile – Ist-Zustand, Bewertung und Zielvorstellungen
Grundsätzlich ist vorab festzustellen, dass die absoluten Studierendenzahlen in den naturwissen-
schaftlichen Fächern z.T. recht klein sind, so dass eine solide statistische Betrachtung nicht immer
möglich ist.
1.1.1 Studienanfänger/innen
In den Jahren 2010 - 2012 ist der Anteil weiblicher Studienanfänger im Fach Chemie in Paderborn stabil
geblieben (B.Sc.: 41,4% (2010) → 32,4% (2011) → 42,1% (2012) (gewichtetes Mittel 38,6% - FFP-
Bericht vom 31.3.2011: 38,7%,) und M.Sc.: 33,3% → 36,8 % → 54,2 % (gewichtetes Mittel 42,3%)
leicht gesunken im Vergleich zu 46% (FFP-Bericht 21.3.2011). Der Anteil der B.Sc. liegt damit leicht
über dem durchschnittlichen Anteil von 35,7 % weiblicher Studienanfängerinnen an deutschen
Universitäten im Zeitraum 2010/11 (s. Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh): Chemiestudiengänge
in Deutschland – Statistische Daten 2011). Der Anteil der M.Sc. liegt damit derzeit deutlich über dem
durchschnittlichen Anteil von ca. 38,7% weiblicher Studienanfängern an deutschen Universitäten im
Zeitraum 2010/11 (s. Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh): Chemiestudiengänge in Deutschland –
Statistische Daten 2011). Bei den Lehramtsstudiengängen betrug der mittlere Anteil weiblicher
Studienanfänger in 2010-2012 im Durchschnitt ca. 56 %.
Das Fach Chemie wird weiterhin seine Maßnahmen zur besonderen Ansprache von weiblichen
Studienwilligen fortsetzen (s. Abschnitt 4), um diesen Anteil zu halten.
1.1.2 Chemie-Studierende (B.Sc. bzw. M.Sc.) insgesamt
Der Anteil weiblicher Studierender im B.Sc. Studiengang bewegt sich im Zeitraum 2010-2012 um 38,6%
-> 37,6% -> 38,0%; der Anteil im M.Sc. Studiengang um 40,0% -> 33,3% -> 40,6%. Damit schwankt im
Zeitraum 2010-2012 der Anteil weiblicher Studierender insgesamt um mittlere 38,9% → 36,5% →
38,6%. Er liegt somit z.T. leicht unter dem Anteil der Anfängerinnen. Laut GDCh-Statistik von 2011
betrug der bundesweite Frauenanteil an Universitäten beim B.Sc. 35,7 %, beim M.Sc ca. 38,7% und
bei der Promotion 38,5 %.
1.1.3 Abschlussprüfungen
Aufgrund starker Schwankungen und geringer Fallzahlen wird die Frauenquote als Durchschnittswert
für den Zeitraum von 2010 – 2012 betrachtet. So wird für B.Sc.- bzw. M.Sc.-Abschlüsse ein Wert von
43,2 % bzw. 44,7% erreicht. Dieser Wert liegt über dem durchschnittlichen Frauenanteil bei den
Studienanfängerinnen. Bundesweit lag im Jahr 2010 der Anteil weiblicher Bachelorabschlüsse bei 40%
und derjenige der Masterabschlüsse bei 44%.
1.1.4 Graduiertenförderung
Im Berichtszeitraum 2010-2012 wurden 9 Graduiertenstipendien vergeben. Davon gingen 4 an Frauen.
Darüber hinaus erhielt ein Promotionsstudent ein weiteres Stipendium.
Ein Graduiertenstipendium bietet eine gute Reputation für die spätere berufliche Karriere, ist jedoch mit
gewissen finanziellen Nachteilen verbunden (Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung müssen
eigenständig geleistet werden, kein Schutz bei nachfolgender Arbeitslosigkeit). Sofern möglich, bemüht
sich das Department Chemie konsequent um einen entsprechenden Ausgleich sowie eine adäquate
Anschlussfinanzierung.
Die Graduiertenstipendien (Graduiertenkolleg“ Mikro- und Nanostrukturen in Optoelektronik und
Photonik“) sind zum 01.11.2012 in Haushaltsstellen für wissenschaftliche Mitarbeiter umgewandelt
worden.
3
1.1.5 Promotionen
Aufgrund starker Schwankungen und geringer Fallzahlen (2010 - 2012 = 37 Promotionen) wird der
Frauenanteil als Durchschnittswert für den Zeitraum von 2010 – 2012 betrachtet. Der in Paderborn
erreichte Wert liegt mit 39,4 % leicht über dem Durchschnittswert (Jahr 2010) an deutschen
Hochschulen von 38,5 %. Eine angemessene Zielgröße wäre derjenige Frauenanteil, der bei den Ab-
solventinnen des Masterstudiums (2010 - 2012: 44,7%) erreicht wurde. Das Department Chemie wird
weiterhin entsprechend qualifizierte Absolventinnen zur Promotion ermutigen und fördern. Die
Unterstützung der Promotionsstudentinnen durch das Mentoring-Programm für Doktorandinnen wird
begrüßt.
Die Zahl der Studierenden, die sich im Promotionsstudiengang eingeschrieben haben, las sich im
Zeitraum 2010-2012 wie folgt: SoSe 2010: insgesamt 49, davon 20 weiblich (40,8%), WS 2010/11:
insgesamt 46, davon 18 weiblich (39,1%), SoSe 2011: insgesamt 47, davon 18 weiblich (38,3%), WS
2011/12: insgesamt 48, davon 21 weiblich (43,8%), SoSe 2012: insgesamt 46, davon 21 weiblich
(45,6%) und WS 2012/13: insgesamt 52, davon 22 weiblich (42,3%). Im Durchschnitt liegt der
prozentuale Anteil knapp unter dem Frauenanteil, der bei den Absolventinnen des Masterstudiums
(2010 - 2012: 44,7%) erreicht wurde. Jedoch gilt es zu bedenken, dass sich nicht jede/r Studierende
mit Promotionsvorhaben im Promotionsstudiengang einschreibt.
1.1.6 Habilitationen
Im Zeitraum 2010-2013 gibt es in der Chemie keine Habilitandinnen/Habilitanden, was damit zu
begründen ist, dass es sich um eine relativ kleine Lehr- und Forschungseinheit handelt. Im Rahmen der
Förderlinie 2 des Gleichstellungskonzepts der UPB erfolgte im Sommer 2013 eine Förderzusage über
12 PM WHK als Anschubhilfe für eine Nachwuchswissenschaftlerin im Arbeitsbereich Technische und
Makromolekulare Chemie.
Nach Angaben der GDCh lag im Jahr 2010 der Anteil der Frauen, die sich in der Chemie habilitierten,
bei ca. 30% (GDCh-Bericht 2011). Dabei ist zu beachten, dass diese Frauen in der Regel aus den
Jahrgängen, die ihr Studium mit einem Frauenanteil von nur ca. 30 % begannen, stammen. Der
Frauenanteil bei Juniorprofessuren bzw. in lfd. Habilitationen lag in 2012 jeweils bei ca. 26 %
(Nachrichten aus der Chemie, April 2013).
Die Qualifikation für eine Professur, sei es auf dem Wege der Habilitation oder auf dem Weg über eine
Juniorprofessur, erfordert einen Arbeitsaufwand und eine Arbeitsintensität, die in vielen Fällen deutlich
über das hinausgeht, was in normalen Arbeitsverhältnissen erwartet wird. Dies mit Familie und
Kinderbetreuung zu vereinbaren, ist erfahrungsgemäß in den Naturwissenschaften besonders
schwierig, weil experimentelle Forschung praktisch nur oder jedenfalls zu einem großen Teil in den
Räumen der Universität durchgeführt werden kann. Erschwerend kommt die unsichere Berufssituation
nach Abschluss der Qualifikationsphase hinzu.
Das Department Chemie kann diese Probleme nicht lösen, sondern höchstens verringern. Es wird
deshalb
• qualifizierte Absolventinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen gezielt zur wissenschaftlichen
Weiterqualifizierung und zu einer Karriere im Berufsfeld Forschung und Lehre ermutigen;
• Stellen für Habilitandinnen und Habilitanden im Internet ausschreiben und Frauen nachdrücklich zu
einer Bewerbung auffordern;
• Habilitandinnen verstärkt mittels SHK-Stellen oder zeitweiliger Zuweisung von
nichtwissenschaftlichem Personal unterstützen;
• Habilitandinnen bei der Einwerbung von Forschungsmitteln und bei der Präsentation ihrer
Forschungsergebnisse auf Kongressen auch finanziell unterstützen. Das Department wird dazu
-sofern möglich- auch notwendige Kosten für die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren erstatten.
4
Das Department Chemie setzt sich zum Ziel, innerhalb der nächsten Jahre eine entsprechend
qualifizierte Frau als Kandidatin für eine Habilitation zu gewinnen.
1.1.7 Professuren
Derzeit ist von den 11 Professuren eine mit einer Frau besetzt. Dies entspricht rechnerisch einem
Frauenanteil von 9,1 %. Im Bundesdurchschnitt betrug der Frauenanteil 2011 bei bundesweit insgesamt
967 Chemieprofessuren (W2/C3- sowie W3/C4- Professuren) ca. 12,3 % (GDCh-Nachrichten aus der
Chemie, April 2013).
Im Zeitraum 2010-2012 wurden folgende Berufungsverfahren durchgeführt:
• Organische Chemie, 2010 (Nachfolge Fels): 13 Bewerbungen, davon 1 von einer Frau; engere
Wahl 6 Bewerbungen, nur männlich; es konnte keine Frau auf der Liste berücksichtigt werden,
Besetzung mit einem Mann,
• Juniorprofessur, 2010, W1-TMC: 13 Bewerbungen, davon 2 von Frauen; Engere Wahl 5
Bewerbungen, davon keine Frau, das Verfahren wurde ohne Berufung beendet.
• Didaktik der Chemie, 2011 (Nachfolge Becker): 9 Bewerbungen, davon 3 von Frauen; Engere
Wahl 6 Bewerbungen, davon 2 von Frauen; eine Frau konnte auf der Liste (Platz 1) berücksichtigt
werden, Ruf nicht angenommen; Ausschreibung erneut erfolgt, konstituierende Sitzung
17.07.2012; der Abschluss des Berufungsverfahrens wird in 2013 erwartet.
• Anorganische Chemie, 2012 (Nachfolge Schubert), konstituierende Sitzung am 03.04.2012, der
Abschluss des Berufungsverfahrens wird in 2013 erwartet.
• Technische Chemie, 2012 (Nachfolge Drießen-Hölscher), konstituierende Sitzung am 11.05.2012,
der Abschluss des Berufungsverfahrens wird in 2013 erwartet.
Das weibliche Bewerberfeld bei den ausgeschriebenen Berufungen war insgesamt sehr gering.
Im Gültigkeitszeitraum dieses Frauenförderplans werden voraussichtlich zwei Ausschreibungen
(Anorganische Chemie - NF Henkel, Organische Chemie – NF Ducho) erfolgen, so dass für das
Department Chemie Handlungsmöglichkeiten zur Erhöhung des Frauenanteils bestehen. Um hierbei die
Chancen von Frauen, die sich auf Chemie-Professuren bewerben, zu verbessern, wird das Department
Chemie
- geeignete Bewerberinnen aus dem In- und Ausland auf Ausschreibungen hinweisen;
- Ausschreibungen auch an die einschlägigen Netzwerke und Datenbanken von Nachwuchs-
forscherinnen weiterleiten;
- grundsätzlich alle Bewerberinnen, welche die Ausschreibungskriterien erfüllen, zu einem
Vorstellungsvortrag einladen.
- die Regelungen von Pkt. 2.2 („Besetzung von Professuren und Juniorprofessuren“) des
„Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Paderborn“
berücksichtigen.
Das Department Chemie setzt sich zum Ziel, innerhalb der nächsten Jahre mindestens eine weitere
entsprechend qualifizierte Frau für eine Professur zu gewinnen.
1.1.8 Wissenschaftliche Beamtinnen und Beamte
Ende 2012 betrug die Anzahl der wissenschaftlichen Beamtinnen und Beamten 5, wobei keine Frau
vertreten war. Diese Unterrepräsentanz von Frauen ist historisch bedingt und lässt sich nur langsam
korrigieren.
5
Da innerhalb des Gültigkeitszeitraums dieses Frauenförderplans aufgrund der Altersstruktur der
Stelleninhaber keine Neubesetzungen vorgesehen sind, werden an dieser Stelle keine Zielvorgaben
definiert.
Grundsätzlich ist auch für diesen Bereich zu betonen, dass das Department Chemie die Chancen von
Frauen verbessern möchte. Es wird dazu die in Kapitel 1.1.7 Professuren genannten Maßnahmen
analog ergreifen.
1.1.9 Wissenschaftliches Personal
Im Januar 2013 gab es in der Gruppe wissenschaftliches Personal 24 befristete und 3 unbefristete
Landesstellen. Acht der befristeten Landesstellen waren durch Frauen besetzt, was bezogen auf die
Gesamtzahl der Stellen einem Frauenanteil von 33,3 % entspricht. Die Besetzung dieser Stellen erfolgt
in der Regel mit der Zielsetzung einer Promotion zur Verbesserung der Chancen für die spätere
berufliche Karriere. Für die nähere Interpretation dieses Wertes ist ein Blick auf alle befristeten
Finanzierungsarten in diesem Bereich zweckmäßig. Diese sind neben den zuvor angesprochenen
befristeten Landesstellen, befristete Drittmittelstellen (finanziell gleichwertig) sowie Stellen als
Wissenschaftliche Hilfskräfte (WHK, häufig als Einstiegs-/Übergangslösung eingesetzt). Die aktuellen
Zahlen sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:
M
W
Gesamt
Anteil in %
Befrist. Landesstellen
16
8
24
33,3
Drittmittelstellen
30
19
49
38,8
WHK
3
3
6
50,0
Stipendien
6
4
10
40,0
Gesamt
55
34
89
38,2
Insgesamt findet sich ein Frauenanteil von 38,2% wieder.
Dieser Wert liegt unter dem Frauenanteil der im Promotionsstudium eingeschriebenen Studierenden
(Durchschnittswert SoSe2010-WS2012/13 41,6%). Jedoch gilt es zu bedenken, dass sich nicht jede/r
Studierende mit Promotionsvorhaben im Promotionsstudiengang einschreibt.
Insgesamt wird innerhalb dieser Finanzierungsarten der gleiche Frauenanteil wie bei den im
Promotionsstudium eingeschriebenen Studierenden als Zielgröße angestrebt.
1.1.10 Weiteres Personal
Im Department Chemie waren zum Stichtag Januar 2013 in den Bereichen Technik und Verwaltung
(Tarifgruppen E04A-E12A/E15U) insgesamt 27 Personen beschäftigt, davon 19 Frauen. Bei einem
Frauenanteil von 70,4 % sieht das Department Chemie hier keinen Handlungsbedarf.
Befristete Anstellungen gab es lediglich bei Mitarbeiterinnen. Im Falle von sehr lang andauernden
Beschäftigungsverhältnissen dieser Art (z.B. bei Vertretungen aufgrund von Erziehungszeiten) sollten
Lösungen gefunden werden, um diese Mitarbeiterinnen in unbefristete Anstellungen zu überführen.
1.1.11 Lehraufträge
Das Department Chemie vergab im Zeitraum 2010-2012 (SoSe 2010-WS 2012/13) insgesamt 43
Lehraufträge. Die Vergabe von - finanziell eher als unattraktiv zu bewertenden – Lehraufträgen erfolgt
in der Regel an Personen, die sich als ehemalige Mitglieder des Departments oder aufgrund von
Industriekontakten dem Department verpflichtet fühlen und diesem damit entgegenkommen möchten.
Von diesen Lehraufträgen erfolgten 9 ohne Vergütung. Keiner der Lehraufträge wurde an Frauen
vergeben.
6
Das Fach Chemie wird sich zukünftig darum bemühen, Frauen mit entsprechender Eignung für
Lehraufträge zu gewinnen.
1.1.12 Auszubildende
Der Anteil an weiblichen Auszubildenden beträgt bei insgesamt 8 Auszubildenden 25%.
Der Anteil der weiblichen Auszubildenden sollte erhöht werden. Die Gleichstellungsbeauftragte der
Fakultät wirkt weiterhin in besonderer Weise intensiv an den Auswahlverfahren mit. Sie wird sich dabei
nachdrücklich für Bewerberinnen einsetzen.
1.2 Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf
Das Department Chemie unterstützt alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass familiäre Aufgaben
Studium und Dienstaufgaben miteinander vereinbart werden können. Es wird alle Maßnahmen der
Universität Paderborn zur Schaffung von weiteren Kinderbetreuungs- und Kindergartenplätzen
begrüßen. Dies gilt insbesondere auch für die ausreichende Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen
nach 16 Uhr.
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Das Department ermöglicht flexible Arbeitszeitregelungen, informiert die Beschäftigten regelmäßig über
Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung, der Telearbeit, des Home Offices und der Freistellung und
befürwortet entsprechende Anträge, sofern zwingende dienstliche Belange dem nicht entgegenstehen.
Im Falle der Erkrankung von Kindern werden die bestehenden Arbeitszeit- und
Beurlaubungsregelungen großzügig angewendet. Bei auftretenden individuellen Problemen bemüht sich
das Department um Abhilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten. Ebenso unterstützt das Department
Elternteile, die nach einer Unterbrechung ihrer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung wegen
Kinderbetreuung diese Weiterqualifizierung fortsetzen möchten. Während der Unterbrechung bleiben
sie eingebunden in das Informationsnetz und die Aktivitäten des Departments.
- Studierende
In Stellungnahmen zur Frauenförderung wird häufig darauf hingewiesen, dass besonders für Frauen ein
Vollzeit-Studium nur schwer mit ihren Lebensplänen vereinbar sein kann.
Studierenden, die nicht ihre volle Kraft für das Studium einsetzen können, wird in der Studienberatung
gezeigt, wie sie das Studium in sinnvoller Weise zeitlich strecken können. Der Entscheidungsspielraum
bei der Anwendung der Prüfungsordnungen wird zu Gunsten von Studierenden mit Familie so flexibel
wie möglich ausgeschöpft, z.B. der Terminfindung für Prüfungen.
1.3 Fort- und Weiterbildung
Das Angebot der Universität an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen soll erweitert werden. Die Fort-
und Weiterbildungsmöglichkeiten müssen besonders für das nichtwissenschaftliche Personal den
gesetzlich vorgeschriebenen hohen Stellenwert erlangen und dürfen nicht ausschließlich den Interessen
am Arbeitsplatz untergeordnet werden.
Das Department wird die Teilnahme am Veranstaltungsangebot von Fort- und Weiterbildungs-
maßnahmen weiterhin unterstützen.
1.4 Studium und Lehre
Wie bereits im Abschnitt 1.1.1 festgestellt, stellt sich das Department Chemie der Aufgabe, den derzeit
als leicht überdurchschnittlich zu bewertenden Frauenanteil bei den Studierenden zu halten. Hierzu
erfolgen derzeit und auch weiterhin folgende Maßnahmen wie z.B.:
Kinderfreizeit für Kinder von Mitarbeitenden und Studierenden der Universität in den
Oster-, Sommer- und Herbstferien: Bereitstellung von Angeboten in Kooperation mit der
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Gleichstellungsbeauftragten der Universität Paderborn. Diese Angebote dienen gleichermaßen
der frühzeitigen Ansprache von Mädchen und Jungen für die Naturwissenschaften wie auch den
berufstätigen bzw. studierenden Eltern durch die Bereitstellung von Betreuungsmöglichkeiten.
Schülerpraktikum: Diese seit dem WS 09/10 wieder aktive Maßnahme richtet sich insbesondere
an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Bei der bisherigen Durchführung lag
der Frauenanteil stets nahe an 50%.
Sommerschule Chemie: Von 2007 an jeweils im Anschluss an die Vorlesungszeit des Sommer-
semesters führt das Department Chemie die Sommerschule Chemie Paderborn durch. Das
Angebot richtet sich bundesweit an leistungsbereite Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur im
Frühjahr absolvieren und die vor ihrem Studienantritt zum Wintersemester schon die Qualifikation
für den Einstieg in das 2. Fachsemester des Studiengangs Chemie an der Universität Paderborn
erwerben wollen. Die Veranstaltungen im Rahmen der Sommerschule Chemie werden intensiv
betreut. Der Lernerfolg wird durch begleitende und abschließende Leistungskontrollen in Form
von Kolloquien und Klausuren kontrolliert. Mit Hilfe dieses Programms ist es möglich, das
anschließende Bachelorstudium in nur 5 Semestern abzuschließen.
Girls‘ Day, Herbst- und Frühlingsuni: Bereitstellung von Angeboten in Kooperation mit der
Gleichstellungsbeauftragten der Universität Paderborn;
Schnupperstudium - Studentin auf Probe: Bereitstellung von Angeboten in Kooperation mit
der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Paderborn;
In Anerkennung der Vorbild-Funktion von Wissenschaftlerinnen für den weiblichen Nachwuchs setzt
sich das Department das Ziel, Frauen als Vortragende im Kolloquium und in Seminaren zu gewinnen.
Um den Studierenden einen besseren Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen, ist das Department
weiterhin bemüht, Absolventinnen des Departments Chemie und in der Industrie tätige Chemikerinnen
zu Vorträgen einzuladen.
1.5 Frauen- und Geschlechterforschung
Das Department Chemie unterstützt die Bestrebungen der Universität, Frauen- und Geschlechter-
forschung auszubauen. Es wird Studierende auf das entsprechende Lehrangebot hinweisen und, falls
möglich, deren Initiativen zur Teilnahme an entsprechenden Projekten unterstützen. Eine Einbeziehung
von Inhalten und Methoden der Geschlechterforschung in den Chemiestudiengängen ist z.B. im
Rahmen des Studium Generale möglich.
1.6 Stipendien und Forschungsförderung
Qualifizierte Studentinnen sollen bei Vorschlägen zur Aufnahme in Stiftungen und der Beantragung von
Stipendien weiterhin gezielt unterstützt und beraten werden.
1.7 Verhinderung von sexueller Diskriminierung und Gewalt
Das Department Chemie unterstützt die unter Ziffer 8 des „Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen
und Männern der Universität Paderborn“ formulierten Vorstellungen.
Alle Mitglieder und Angehörige des Departments Chemie, und insbesondere diejenigen mit Funktionen
in Leitung, Ausbildung und Qualifizierung sind dafür verantwortlich, dass sexuell belästigendes
Verhalten und andere Formen sexueller Gewalt unterbleiben, und, dass bei entsprechenden Verstößen
die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Dozentinnen und Dozenten und die
Verantwortlichen für die Auszubildenden werden über die Weiterbildungsmaßnahmen zu den Themen
„Sexuelle Diskriminierung und Gewalt“ informiert.
Weitere Einzelheiten regelt die Senatsrichtlinie „Partnerschaftliches Verhalten an der Universität
Paderborn“.
8
1.8 Beteiligung von Frauen an der Selbstverwaltung innerhalb der Fakultät
Das Department übernimmt die in Ziffer 9 des „Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und
Männern der Universität Paderborn“ festgehaltenen Verpflichtungen zur Berücksichtigung von Frauen
bei der Aufstellung von Listen für Wahlgremien. Im Dekanat sind derzeit neben dem Dekan zwei
Prodekaninnen, davon eine aus der Chemie mit der weiteren Funktion als Studiendekanin, tätig, die
damit gleichzeitig sowohl im Fakultätsrat wie auch in den Vorständen der entsendenden Departments
vertreten sind. Es wird bei den entsprechenden Gremien der Universität darauf hinwirken, dass Frauen,
die durch die Wahrnehmung von Aufgaben der Selbstverwaltung innerhalb des Departments Chemie
bzw. der Fakultät für Naturwissenschaften überproportional beansprucht sind, nach Möglichkeit von
anderen Dienstaufgaben entlastet werden.
1.9 Berichtspflicht des Departments Chemie
Der Vorstand des Departments Chemie berichtet schriftlich dem Dekan über die Einhaltung des
Frauenförderplans. Der Departmentsvorstand berät bzw. beschließt über Maßnahmen zur Realisierung
der Zielvorstellungen.
9
2 Department Physik
2.1 Frauenanteile im Department Physik- Zielvorstellungen und Maßnahmen
Der Frauenanteil in der Physik ist auch weiterhin nicht durch die Zahl der angebotenen Studienplätze
und Stellen, sondern durch die Zahl der geeigneten Interessentinnen begrenzt.
2.1.1 Studienanfängerinnen und Studierende
Für die Gesamtheit der dem Department Physik zugeordneten Studiengänge sind die Frauenanteile bei
den Studierenden (Studienfälle) relativ konstant mit 57,5 % (WS10/11) über 55,1 % (WS11/12) und 55,2
% (WS12/13). Zu dem für das Fach untypisch hohen Frauenanteil tragen die Lehramtsstudiengänge
überproportional bei, hier liegen die Frauenanteile in einer Größenordnung von 67 % (WS10/11) bis 65
% (WS11/12 und WS12/13). Das Lehramt für die Schulform Grundschule (Lernbereich
Naturwissenschaften bzw. Lernbereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften) mit einem Frauenanteil
von ca. 86 % (WS10/11) bis 81 % (WS12/13) trägt hierzu nochmals in besonderem Maße bei.
Der Frauenanteil an der Universität Paderborn ist im Zeitraum WS10/11 – WS12/13 mit ca. 48 %
ebenfalls konstant (Kopfzahlen, Statistik UPB).
Die Frauenanteile für die Studiengänge Bachelor of Science und Master of Science Physik haben eine
steigende Tendenz von 13,2 % (WS10/11) über 16,1 % (WS11/12) auf 18 % (WS12/13). Die mittlere
Frauenquote bei den Ersteinschreibungen liegt in diesem Zeitraum ebenfalls mit steigender Tendenz im
Mittel bei 17,6 %. Diese Zahlen liegen nur leicht unter dem Bundesdurchschnitt (Quelle Genesis –
Statistisches Bundesamt) mit 20,4 % bei den Studierenden insgesamt bzw. 18,8 % bei den
Neueinschreibungen (WS11/12).
Die vorgenannten Werte und Daten für die Studiengänge B.Sc. und M.Sc. möchten wir weiterhin
deutlich steigern, um speziell auch Mädchen für ein Studium der Technik und der Naturwissenschaften
zu interessieren und Vorurteile gegenüber der Physik abzubauen.
Im Hinblick auf die z.Z. insgesamt sehr geringen Studierendenzahlen im Masterstudiengang, dürfen
diese Prozentwerte aber auch nicht überwertet werden. Nichts desto weniger wird das Department
weitere Werbemaßnahmen ergreifen, um möglichst alle Bachelorabsolventinnen zur Aufnahme eines
Masterstudiums am Department Physik zu motivieren.
Etwaige, entsprechende Hilfestellung kann hier neben dem Peer-Mentoring-Programm der Universität
für Studentinnen und Doktorandinnen, auch das Lernzentrum Physiktreff, das von einer Doktorandin
geleitet wird, liefern. Das Department Physik unterhält das Lernzentrum seit Mitte 2012, das sich, auch
nach kurzer Laufzeit, reger Nachfrage erfreut. Hier werden neben studienfachbezogenen
Veranstaltungen auch verschiedene Workshops und Klausurtrainings angeboten.
2.1.2 Abschlussprüfung
Für Optimismus sorgt hingegen der Anteil der Absolventinnen ab 2011. Wo er noch im Prüfungsjahr
2010 einen Mittelwert von 39,2 % verzeichnet, so steigert sich dieser in 2011 auf 54,4 % sowie in 2012
auf ein Hoch von 59,7 %. Dieser Effekt ist wiederum wesentlich auf die Lehramtsstudiengänge
zurückzuführen.
Starke Schwankungen verzeichnet der Anteil der Masterstudentinnen in den Jahren 2010 bis
einschließlich 2012 mit einem Durchschnittswert von ca. 25 % der Absolventinnen. Im Hinblick auf die
z.Z. insgesamt sehr geringen Studierendenzahlen im Masterstudiengang, dürfen diese Prozentwerte
aber nicht überwertet werden.
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Nichts desto weniger wird das Department weitere Werbemaßnahmen, wie zuvor im Kapitel 2.1.1 und
im Folgenden genannt, ergreifen, um möglichst alle Bachelorabsolventinnen zur Aufnahme eines
Masterstudiums am Department Physik zu motivieren.
Es ist nicht erkennbar, dass Frauen ihr Physikstudium häufiger als Männer abbrechen. Vorrangiger
Handlungsbedarf besteht also vor allem in der Erhöhung der Frauenquote bei den Neueinschreibungen.
Das Department Physik bedient sich gerade zu diesem Zwecke seit Jahren einer ganzen Reihe
wirksamer Werbemaßnahmen. Beispiele sind u.a. die Beteiligung am Schnupperstudium für Frauen und
Mädchen, bundesweiten Aktivitäten, wie dem Girls Day, hochschulinternen Veranstaltungen wie „Easter
und Summer Schools“, verschiedenen Workshops zu MINT, Werbeveranstaltungen an verschiedenen
Gymnasien des Hochstifts (u. a. des Gymnasium St. Michael für technisch-naturwissenschaftliche
Fächer).
Mithilfe der durch Funk und Fernsehen bekannten Veranstaltungsreihe Eventphysik wird auf populäre
Art und Weise das Fach Physik auch jüngeren Interessentinnen näher gebracht. Die Sommerakademie
Physik findet mittlerweile jährlich statt und erfreut sich ebenfalls großer Nachfrage.
Im Bereich des Schülerlabors wurden bisher noch keine Geschlechterzugehörigkeiten erfasst.
Allerdings ist hier erwähnenswert, dass das ZDI in den letzten 3 Jahren mit jeweils einem Modul des
Schülerlabors aus dem Themenfeld Physik und Elektrotechnik an der Frühjahrsuni und am Girls Day
beteiligt war. Im Themenfeld Physik hat das ZDI mehrfach das Modul "Radioaktivität - Strahlende
Zukunft" und "Ein Windkraftwerk zum Selberbauen" angeboten.
Wir planen den weiteren Ausbau des bereits vorhandenen Netzwerkes mit Schulen in der Umgebung,
wie z.B. dem St. Xaver Gymnasium in Bad Driburg, um potentielle Physikstudentinnen noch während
ihrer Zeit als Schülerinnen entsprechend zu fördern und zu motivieren. Erste Verknüpfungen zur
heimischen Universität und Aufzeigen beruflicher Perspektiven können im Bestfall ein Nachrücken
weiteren wissenschaftlichen Nachwuchses zur Folge haben, weiterhin sind solche Maßnahmen ein
weiteres, wirksames Mittel zur Studierendenrekrutierung.
In diesem Zusammenhang evaluieren wir die Präsenz auf sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook,
Twitter und Youtube, was gerade in Bezug auf die Eventphysik von großem Nutzen sein wird, da sich
hier bereits Schülerinnen und Schüler ab einem Alter von ca. 14 Jahren tummeln. Einen ersten Ansatz
bietet hier die Veröffentlichung des Departments Physik zum Kurzfilmprojekt_2010 auf Youtube und soll
zu weiteren Marketingzwecken entsprechend verfolgt und ausgebaut werden.
Neben den zahlreichen vorgenannten Werbeveranstaltungen beteiligt sich das Department Physik auch
regelmäßig an regionalen und überregionalen Berufsmessen. Dabei steht die Vermittlung der attraktiven
Berufsbilder in der Physik, insbesondere auch für Frauen, im Vordergrund.
Gleichwohl ist es das Ziel des Departments vorzeitige Studienabbrüche bei Physikstudentinnen auch
weiterhin zu verhindern. Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels sind unter Ziffer 2, im Hinblick auf
Vereinbarkeit von Studium und Familie angesprochen.
2.1.3 Förderung des wissenschaftliches Nachwuchses
Im Rahmen des Graduiertenkollegs 1464, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Heinz S. Kitzerow,
erzielte das Department Physik in den Jahren 2010 bis 2013 eine Bewilligung von insgesamt
20 Graduiertenstipendien. Davon gingen leider nur 3 an Frauen, was auf einen Mangel an
Bewerberinnen zurückzuführen ist. Dem entgegengesetzt erhielt das Department Mittel zur
Finanzierung von fünf Postdoc-Stellen, zwei hiervon konnten erfolgreich durch Frauen besetzt werden.
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Des Weiteren förderte das Graduiertenkolleg sog. KollegiatInnen via Reisekostenzuschüsse, die für den
o.g. Zeitraum mit insgesamt drei beziffert werden können. Hierunter befand sich eine Frau.
Aufgrund starker Schwankungen und geringer Fallzahlen (2010 - 2012 = 17 Promotionen) wird der
Frauenanteil als Durchschnittswert für den Zeitraum von 2010 – 2012 betrachtet. Der in Paderborn
erreichte Wert liegt bei aktuell 17,6 %. Eine Verbesserung dieser Zahlen ist jedoch absehbar, wenn man
die hohe Quote der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen hierzu in Relation setzt, s. Kapitel 2.1.5 (Anteil
Landesstellen = 26,3 %) und 2.1.7 (Anteil Drittmittelstellen = 29 %). Eine angemessene Zielgröße wäre
derjenige Frauenanteil, der zukünftig bei den Absolventinnen des Masterstudiums erreicht wird (im
Zeitraum 2010 – 2012 = 25%). Das Department Physik wird weiterhin entsprechend qualifizierte
Absolventinnen zur Promotion ermutigen und fördern. Die Unterstützung der Promotionsstudentinnen
durch das Peer-Mentoring-Programm für Doktorandinnen findet weiterhin regen Zuspruch.
Die Qualifikation für eine Professur, sei es auf dem Wege der Habilitation, einer Juniorprofessur oder
über die Leitung einer Nachwuchsforschergruppe erfordert einen Arbeitsaufwand und eine
Arbeitsintensität, die in vielen Fällen deutlich über das hinausgeht, was in normalen
Arbeitsverhältnissen erwartet wird.
Dies mit Familie und Kinderbetreuung zu vereinbaren, ist erfahrungsgemäß in den Naturwissenschaften
besonders schwierig, weil Forschung praktisch nur oder jedenfalls zu einem großen Teil in den Räumen
der Universität durchgeführt werden kann. Erschwerend kommt die unsichere Berufssituation nach
Abschluss der Qualifikationsphase hinzu.
Aktiv kann das Department Physik diese Probleme nicht lösen, sondern höchstens verringern. Das
Department wird deshalb weiterhin:
• Habilitandinnen verstärkt mittels SHK-Stellen oder zeitweiliger Zuweisung von
nichtwissenschaftlichem Personal unterstützen.
• Habilitandinnen bei der Einwerbung von Forschungsmitteln und bei der Präsentation ihrer
Forschungsergebnisse auf Kongressen aktiv Hilfestellung geben, um dadurch eine
internationale professionelle Vernetzung zu ermöglichen.
• sich nachhaltig für die Schaffung von Kinderbetreuungs- und Kindergartenplätzen an der
Universität einsetzen.
• Stellen für Habilitandinnen und Habilitanden im Internet ausschreiben und Frauen
nachdrücklich zu einer Bewerbung auffordern.
Der Wirksamkeit der oben angeführten Maßnahmen (die sich neben Habilitandinnen auch auf andere
Nachwuchsforscherinnen erstrecken) ist es geschuldet, dass eine der beiden attraktiv ausgestatteten
Nachwuchsforschergruppen des Departments seit 2009 erfolgreich von einer exzellenten
Wissenschaftlerin geleitet wird.
2.1.4 Professuren
Eines der Ziele des alten Frauenförderplans stellte die Berufung einer Frau auf eine Professur dar: Zum
Sommersemester 2010 wurde eine W3-Professur in der Angewandten Physik mit einer Frau besetzt.
Für eine W2-Professur in der Didaktik des Sachunterrichts konnte das Department Physik zu April 2012
ebenfalls eine neue Kollegin dazu gewinnen.
Die Anzahl der Frauen, die sich auf Professuren in der Physik bewerben, ist nach wie vor klein. Im
Normalfall fehlen Bewerberinnen besonders für die in Paderborn vertretenen Forschungsschwerpunkte,
so dass typischerweise weniger als 10% der Bewerbungen von Frauen ausgehen.
12
Sofern die Ausschreibungskriterien erfüllt sind, werden grundsätzlich alle Bewerberinnen zu einem
Vorstellungsvortrag eingeladen. Das Department Physik übernimmt die Regelungen von Ziffer 2.2 des
„Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Paderborn"
uneingeschränkt.
In den nächsten Jahren werden voraussichtlich keine Professuren frei werden. Daher sieht das
Department Physik, im Rahmen der Gültigkeitsdauer des Förderplans, derzeit keine
Handlungsmöglichkeit.
2.1.5 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
Im Bereich der Physik liegt die Zahl von qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern deutlich unter dem
Angebot an Stellen für wissenschaftliches Personal, so dass die adäquate Besetzung von Vakanzen
schwierig ist.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage liegt der Anteil an Frauen im Bereich der befristeten
wissenschaftlichen Mitarbeiter, deren Finanzierung über Landesstellen erfolgt, erfreulicherweise bei
26,3 %. Der Landesdurchschnitt liegt bei etwa 16,5 % (Erhebung von 2011; Genesis – Stat.
Bundesamt).
Das Department Physik unterstützt wissenschaftliche Mitarbeiterinnen durch die Zuweisung flexibel
einsetzbarer Hilfskraftmittel z.B. bei Konferenzbesuchen oder für die Vorbereitung wissenschaftlicher
Projektanträge. Im Bereich der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte beträgt der Anteil der
weiblichen Mitarbeiter 35,3 %.
Wie bereits weiter oben erläutert, ist hierbei zu sagen, dass aufgrund des akuten Mangels an
Bewerberinnen die Frauenquote ausschließlich durch die Nachfrage und nicht das Stellenangebot
begrenzt ist. Bei der Besetzung von Stellen des wissenschaftlichen Personals wird das Department bei
gleicher Qualifikation Frauen natürlich den Vorzug geben. Das Ziel des alten Frauenförderplans zur
Steigerung des Frauenanteils im Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeiter ist zwar derzeit erreicht,
dennoch wird das Department weiterhin Maßnahmen ergreifen, den zusammengefassten Anteil im
Planstellen- und Drittmittelbereich in den nächsten drei Jahren auf den Anteil an Absolventinnen im
Fach Physik zu erhöhen.
2.1.6 Nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
Im Department Physik waren zum Stichtag 30.04.2013 in den Bereichen Technik und Verwaltung
(Tarifgruppen E04A-E12A/E15U) insgesamt 23 Personen beschäftigt, davon sieben Frauen (Stand:
Januar 2013).
2.1.7 Drittmittelbeschäftigte
Der Frauenanteil im Bereich des über Drittmittel finanzierten, wissenschaftlichen Personals erzielt
insgesamt einen Wert von 29,0 %. Hiervon werden 30,8 % einer Teilzeitbeschäftigung zugeschrieben.
Nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen, über Drittmittel finanziert, erreichen 100 %.
2.1.8 Lehrbeauftragte
Das Fach Physik wird sich weiterhin bemühen, Lehraufträge bevorzugt an Frauen mit entsprechender
Eignung zu vergeben.
13
2.1.9 Stud. und wiss. Hilfskräfte und Auszubildende
Im Bereich der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte beträgt der Anteil der weiblichen
Mitarbeiter 35,3 %.
Der Anteil an weiblichen Auszubildenden beträgt bei insgesamt fünf Auszubildenden 40,0 %. Hier sieht
das Department zurzeit keinen akuten Handlungsbedarf.
2.2 Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern, stellte die Universität Paderborn 2008
das Modell der „alternierenden Telearbeit“, als Möglichkeit der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung
der Arbeitsorganisation, zur Verfügung. Die Dienstvereinbarung zur Telearbeit regelt u.a. die
Teilnahmevoraussetzungen der MitarbeiterInnen, räumliche Voraussetzungen und die Arbeitszeit sowie
die Zeiterfassung durch das Gleitzeiterfassungssystem.
Das Department Physik spricht sich neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch für die
Erleichterung von Betreuung pflegebedürftiger Angehörigen für beide Geschlechter aus. Jedwede
Benachteiligung, die durch die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen entstehen
könnte, ist entsprechend zu vermeiden.
Die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf richten sich an sämtliche Mitglieder und
Beschäftigte des Departments, und bilden keine Unterschiede in Finanzierung und
Gruppenzugehörigkeit. So sollen diese insbesondere auch männlichen Angehörigen des Departments
sowie Studierenden zugänglich gemacht werden, als dies bisher der Fall gewesen ist. Männer sind
gezielt auf etwaige Informationsveranstaltungen und Beratungsangebote hinzuweisen.
Des Weiteren bietet die Universität für Nachwuchswissenschaftlerinnen diverse Möglichkeiten zur
Finanzierung von Promotionen und Postdoc-Stellen via Stipendien. Nähere Informationen hierüber
bietet u.a. die Internetseite der Gleichstellungsbeauftragten.
- Teilzeitstudium
Die Universität Paderborn entwickelt zurzeit einen Rahmenplan für Teilzeitstudiengänge. Nach
Abschluss dieses Verfahrens wird das Department Physik diesen zeitnah individuell umsetzen und
entsprechend modifizieren. Das Department strebt hier eine Entwicklung von Teilzeitstudiengängen für
Bachelor und Master an.
- Betreuung, individuelle Maßnahmen
Professorinnen und Professoren sind aufgefordert, qualifizierte Absolventinnen und wissenschaftliche
Mitarbeiterinnen gezielt zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung und zu einer Karriere im Berufsfeld
Forschung und Lehre zu ermutigen. Ein wesentliches allgemeines Problem insbesondere in der
Qualifizierungsphase zwischen Bachelor bzw. Master und Habilitation ist die Vereinbarkeit von Familie
und wissenschaftlicher Karriere.
Das Department begrüßt deshalb ausdrücklich Bemühungen der Gleichstellungsbeauftragten der
Hochschule um die ausreichende Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen auch nach 16 Uhr, da
insbesondere aus organisatorischen Gründen zu dieser Zeit Veranstaltungen stattfinden müssen, die
der fortgeschrittenen Weiterqualifikation und wissenschaftlichen Kommunikation dienen. Bei
auftretenden individuellen Problemen bemüht sich das Department um Abhilfe im Rahmen seiner
Möglichkeiten. Arbeitszeiten können sehr flexibel vereinbart werden. Dies schließt auch die Möglichkeit
ein, einen Teil der Arbeit zu Hause zu verrichten, was insbesondere durch die technische Unterstützung
der Datenkommunikation zum häuslichen Arbeitsplatz gewährleistet wird.
14
Ebenso unterstützt das Department Elternteile, die nach einer Unterbrechung ihrer wissenschaftlichen
Qualifizierung wegen Kinderbetreuung diese fortsetzen möchten. Während der Unterbrechung bleiben
sie eingebunden in das Informationsnetz und die Aktivitäten des Departments.
2.3 Fort- und Weiterbildung
Durch weitgehende Flexibilität der Arbeitszeiten unterstützt das Department alle Kolleginnen bei der
Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Universität. Bisher konnten alle
Fortbildungswünsche erfüllt werden. Im Konfliktfall wird das Department in Abstimmung mit der
Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät Vereinbarungen treffen, welche Frauen auf Antrag Fort- und
Weiterbildungsveranstaltungen während der Dienstzeit besuchen können.
2.4 Studium und Lehre
Eines der zentralen Ziele ist nach wie vor die Frauenförderung im Department Physik sowie die
Erhöhung des Anteils weiblicher Studierender. Das Department Physik beteiligt sich deshalb mit
großem Aufwand an allen Aktivitäten, die der Werbung von Studentinnen dienen können und versucht
stetig alternative Werbemaßnahmen zu entwickeln und zu realisieren. Der Entgegenwirkung eines
geschlechtsspezifischen Anforderungsprofils kommt das Department Physik mit allem Einfluss nach.
Nicht zuletzt durch weibliche Vorbilder versucht das Department diesem Imageproblem
entgegenzuwirken.
In diesem Zusammenhang ist das Department besonders stolz über die in 2010 erfolgte Vergabe des
sog. „Deutschen Nobelpreises“, des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises, an Frau Prof. Dr. Christine
Silberhorn. Diese Auszeichnung ist nicht nur die Adelung einer exzellenten physikalischen
Forschungsleistung durch Frau Prof. Dr. Silberhorn und ihrem Team, sondern erbringt auch den
Beweis, dass herausragende Erfolge nicht nur den männlichen Kollegen vorbehalten sind.
In Anerkennung der Vorbild-Funktion von Wissenschaftlerinnen für den weiblichen Nachwuchs begrüßt
das Department regelmäßig Frauen als Vortragende im wöchentlich stattfindenden Physikalischen
Kolloquium sowie in verschiedenen Seminaren der jeweiligen Arbeitsgruppen. Um den Studierenden
einen besseren Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen, lädt das Department gezielt Absolventinnen
des Departments Physik und in der Industrie tätige Physikerinnen zu Vorträgen ein.
Weiterhin versucht das Department durch eigene Antragstellungen im Bereich „Chancengleichheit in
Forschung und Wissenschaft" eigene Projekte für die Universität Paderborn einzuwerben.
Des Weiteren bietet das Portal „Familiengerechte Hochschule“ diverse Informationen und
Lösungsansätze für Mitglieder aller Gruppen rund um das Thema Familie, Kindererziehung und
Hochschule.
Alle Mitglieder des Lehrkörpers und die Studentischen Hilfskräfte des Departments tragen in allen
Lehrveranstaltungen durch ihr Verhalten zu einer beide Geschlechter einbeziehenden
Arbeitsatmosphäre bei.
2.5 Frauen- und Geschlechterforschung
Das Department unterstützt die Bestrebungen der Universität, Frauen- und Geschlechterforschung
auszubauen. Die Finanzierung zur Absicherung des Zentrums für Gender Studies sollte abgesichert
werden.
15
2.6 Stipendien und Forschungsförderung
Qualifizierte Studentinnen sollen bei Vorschlägen zur Aufnahme in Stiftungen und der Beantragung von
Stipendien gezielt unterstützt und beraten werden.
2.7 Verhinderung von sexueller Diskriminierung und Gewalt
Das Department Physik duldet keinerlei Formen von Mobbing, sexueller Belästigung und Gewalt. Es
verpflichtet sich, im Rahmen ihrer Zuständigkeit jedem Hinweis nachzugehen, gezielte Maßnahmen
rechtlicher und tatsächlicher Möglichkeiten zu ergreifen sowie diese detailliert zu dokumentieren und zu
archivieren. Die jeweiligen Sachverhalte werden frühzeitig der Gleichstellungsbeauftragten der
Universität sowie der Fakultät zwecks Prüfung, Beratung und Abstimmung zur Kenntnis gebracht.
Das Department stellt sicher, dass aus den eingeleiteten Maßnahmen keine persönlichen oder
beruflichen Nachteile für die Beschwerdeführenden entstehen.
Zudem unterstützt es die unter Ziffer 8 des „Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und Männern
der Universität Paderborn" formulierten Vorstellungen. Außerdem wird das Department Physik
insbesondere dafür Sorge tragen, dass die Dozentinnen und Dozenten und die für die Ausbildung der
Auszubildenden Verantwortlichen des Departments an Weiterbildungsmaßnahmen zu den Themen
„Sexuelle Diskriminierung und Gewalt" teilnehmen. Weitere Einzelheiten regelt die Senatsrichtlinie
„Partnerschaftliches Verhalten an der Universität Paderborn".
2.8 Beteiligung von Frauen an der Selbstverwaltung des Departments Physik
Das Department Physik übernimmt die in Ziffer 9 des „Rahmenplans zur Gleichstellung von Frauen und
Männern der Universität Paderborn" festgehaltenen Verpflichtungen zur Berücksichtigung von Frauen
bei der Aufstellung von Listen für Wahlgremien. Des Weiteren wird bei der Besetzung von
Kommissionen auf die paritätische Repräsentanz beider Geschlechter geachtet.
Außerdem wird das Department bei den entsprechenden Gremien der Universität darauf hinwirken,
dass Frauen, die durch die Wahrnehmung von Aufgaben der Selbstverwaltung überproportional
beansprucht sind, nach Möglichkeit von anderen Dienstaufgaben entlastet werden.
2.9 Berichtspflicht des Departments Physik
Der Vorstand des Departments Physik berichtet regelmäßig schriftlich dem Dekan über die Einhaltung
des Frauenförderplans. Der Vorstand berät bzw. beschließt über Maßnahmen zur Realisierung der
Zielvorstellungen.
16
3 Department Sport & Gesundheit: Lehr- u. Forschungseinheit Sportmedizin und
Sportwissenschaft (LFE Sport)
3.1 Frauenanteile - Ist-Zustand, Bewertung und Ziele
3.1.1 Studienanfänger/ innen
Durch die Umstrukturierung der Lehramtsstudiengänge zum WS 2010/11 und den bestehenden
Studiengängen sind in der LFE Sport zwei Schwerpunktausrichtungen gegeben, zum einen die beiden
wissenschaftlich orientierten Studiengänge B.A. (Angewandte Sportwissenschaft) und M.A. (Sport &
Gesundheit) sowie die Lehramtsstudiengänge B.Ed. und M.Ed. für alle Schulformen.
Bei den Lehramtsstudiengängen ist „traditionell“ im Unterrichtsfach Sport das Interesse von
angehenden Lehrerinnen groß, was sicher auch mit der relativ hohen Nachfrage an Sportlehrerinnen zu
tun hat. In den wissenschaftlich orientierten Studiengängen liegt die Nachfrage von weiblichen
Studierenden in den letzten Jahren bei ca. 45%.
Ziel ist es, über alle Studiengänge eine ausgeglichene Quote von 50% weiblichen Studierenden zu
erreichen bzw. zu halten.
3.1.2 Studierende
Die LFE-Sport ist bestrebt auch hier eine ausgeglichene Studentinnenquote von 50% über den
Studienverlauf zu erreichen bzw. zu halten.
3.1.3 Abschlussprüfungen
Durch die Modularisierung der Studiengänge sind größere Verwerfungen und eine längere
Studiendauer nicht zu erwarten. Daher kann auch hier von einer ausgeglichenen Absolventinnenquote
von 50% ausgegangen werden.
3.1.4 Graduiertenstipendium
Stipendien zur Vorbereitung von Promotionen wurden in den letzten Jahren über die Frauenförderung
der Hochschule (Gleichstellungskonzept - 0,5 WiMi-Stellen-Personalmittel (TVL-E13) für
Absolventinnen) von vier Absolventinnen wahrgenommen.
3.1.5 Promotionen
In den Jahren 2010 - 2012 gab es in der LFE Sport insgesamt sieben Promotionen, von denen vier von
Frauen (57%) waren. Im laufenden Jahr 2013 stehen weitere 5 Promotionen vor dem Abschluss, von
denen 3 von Frauen (60%) sind.
Weiterhin wird angestrebt, auch externe Promotionen zu ermöglichen, bei denen die Frauen im
Erziehungsjahr im häuslichen Umfeld an ihrem Promotionsthema weiterarbeiten können und durch
moderne Kommunikationstechniken unterstützt werden.
3.1.6 Habilitationen
In den letzten 15 Jahren wurden in der LFE Sport Habilitationsverfahren von einer Frau und von einem
Mann abgeschlossen. Im Rahmen des Gleichstellungskonzepts der UPB wurden in den letzten 3
Jahren drei Nachwuchswissenschaftlerinnen, davon eine Juniorprofessorin mit einer
Anschubfinanzierung von jeweils 12 PM WHK gefördert. Mit dem Wandel im Qualifizierungsprozess für
eine Hochschullaufbahn wird der Trend zur Habilitation rückläufig sein. Durch die Beschränkung der
Forschungsmittel wird Augenmerk darauf zu richten sein, dass das Einwerben von eigenständigen
Projekten vor allem für Nachwuchsforscherinnen forciert wird und Anträge bei Drittmittelgebern gestellt
werden, die verstärkt weiblichen Nachwuchs unterstützen. Die Arbeitsmöglichkeiten z.B. auch für
Forscherinnen nach Kindererziehungsjahren werden gezielt und bewusst vergrößert. Dies kann durch
folgende Maßnahmen geschehen:
17
• Aufrechterhalten von Kontakten zu qualifizierten Mitarbeiterinnen, die vorübergehend zur
Kindererziehung die Karriere unterbrechen
• Bereithalten von SHK-Stellen und Sachmitteln vor allem für die Forschungsarbeiten von
Mitarbeiterinnen und Habilitandinnen.
• Gezielte Einwerbung von Drittmitteln bei Forschungsgebern, die vor allem Wissenschaftler-
innen unterstützen (DFG, Stiftungen).
3.1.7 Professuren
Zu Beginn des Gültigkeitszeitraums des alten Frauenförderplans war keine der Professuren in der LFE
Sport mit einer Frau besetzt. Bei den Berufungsverfahren in diesem Zeitraum wurde daher die
Gewinnung von Professorinnen besonders verfolgt. So wurde bei den abgeschlossenen
Berufungsverfahren Sportpsychologie, Sportsoziologie und Sportdidaktik sowie den noch laufenden
Berufungsverfahren Sportpädagogik und Sportmedizin gezielt nach Bewerberinnen gesucht. U.a. wurde
• in der Ausschreibung darauf hingewiesen, dass die Besetzung mit einer Frau gewünscht wird,
• die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch an alle Bewerberinnen gerichtet, falls sie die
Ausschreibungskriterien erfüllen,
• allen Bewerberinnen die größtmögliche Unterstützung zugesagt.
Im Berufungsverfahren der W2 - Universitätsprofessur für „Sportpsychologie“ lagen 25 Bewerbungen,
darunter 12 Bewerbungen von Frauen sowie eine Bewerbung mit Anzeige einer Schwerbehinderung,
vor. 7 Bewerbungen, davon 2 Bewerbungen von Frauen wurden in die engere Wahl (Einladung zur
Vorstellung) gezogen. Für die Begutachtung wurden drei Bewerbungen, davon eine von einer Frau
ausgewählt. Die Besetzung erfolgte mit einem Mann.
Im Berufungsverfahren der W2-Universitätsprofessur „Sportsoziologie“ (NF Braun) lagen 21
Bewerbungen, darunter 7 Bewerbungen von Frauen sowie keine Bewerbung mit Anzeige einer
Schwerbehinderung, vor. 6 Bewerbungen, davon 3 Bewerbungen von Frauen wurden in die engere
Wahl (Einladung zur Vorstellung) gezogen. Der erste Ruf erfolgte an eine Frau, die jedoch den Ruf
absagte. Die Besetzung erfolgte mit einem Mann.
Im Berufungsverfahren der neu eingerichteten W1 - Juniorprofessur „Sportdidaktik“ lagen 10
Bewerbungen, darunter 5 Bewerbungen von Frauen vor. 5 Bewerbungen, davon 4 Bewerbungen von
Frauen wurden in die engere Wahl (Einladung zur Vorstellung) gezogen. Die Besetzung erfolgte mit
einer Frau.
Im Berufungsverfahren W3 - Universitätsprofessur für „Sportmedizin“ lagen 11 Bewerbungen, davon 1
Bewerbung von einer Frau, vor. Weitere Auskünfte können zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben werden,
da es sich um ein laufendes Verfahren handelt.
Im Berufungsverfahren der W3 - Universitätsprofessur für „Sportpädagogik“ waren 14 Bewerbungen,
davon 6 von Frauen. Weitere Auskünfte können zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben werden, da es sich
um ein laufendes Verfahren handelt.
Bei den Professurvertretungen in der Sportpädagogik u. Sportsoziologie konnte ein Frauenanteil von
50 % erzielt werden.
Im Gültigkeitszeitraum des neuen Frauenförderplans sind keine Berufungsverfahren vorgesehen. Es
besteht somit keine Handlungsmöglichkeit.
3.1.8 Wissenschaftliche Beamtinnen und Beamte
In 2014 wird eine Stelle einer Studienrätin/eines Studienrats im Hochschuldienst neu zu besetzen sein.
Bei der Neubesetzung ist die LFE Sport bemüht, diese Stelle mit einer Frau zu besetzen. Die
Frauenquote wird dann in diesem Bereich 66,7 % betragen.
18
3.1.9 Wissenschaftliches Personal
Von derzeit 24 TV-L- Stellen für die Lehreinheit Sport sind 13 mit Mitarbeiterinnen besetzt. Davon
werden 15 Stellen in Teilzeit besetzt. Der Frauenanteil liegt dabei bei 9 Teilzeitstellen.
Unter den in der Regel befristeten Drittmittel - Stellen wird nach der Statistik zum Januar 2013
ersichtlich, dass 60% der Stellen insgesamt mit Frauen besetzt sind. Im Bereich WiMi (TVL-E13) beträgt
der Frauenanteil derzeit 50%, im Bereich wissenschaftliche Hilfskräfte 100% und im Bereich
studentische Hilfskräfte 60%. Hierin kommt das Bemühen der Lehr- und Forschungseinheit zum
Ausdruck, speziell durch Drittmittelprojekte Nachwuchswissenschaftlerinnen zu fördern.
Ein Erhalten dieses nahezu ausgewogenen Geschlechterverhältnisses wird angestrebt. Darüber hinaus
wird angestrebt, dass die Nachwuchswissenschaftlerinnen durch Anträge bei Forschungsförderern in
die Lage versetzt werden, die Mittel für ihre Stelle selbst einzuwerben.
3.1.10 Nichtwissenschaftliches Personal
Es handelt sich hier um Stellen im allgemeinen Verwaltungsdienst und eine MTA-Stelle, die alle mit
Frauen besetzt sind. Anderweitige Stellen gibt es in diesem Bereich nicht. Hier besteht kein
Handlungsbedarf. Die Beteiligung an Fort- und Weiterbildungen wird begrüßt und unterstützt, s.a.
Kapitel 3.3.
3.1.11 Drittmittelbeschäftigte
S. unter 3.1.9.
3.1.12 Lehraufträge
Im umfangreichen Kanon der von den Prüfungsordnungen vorgegebenen Pflichtsportarten/-
veranstaltungen wird der Bereich Theorie und Praxis des Sportes in hohem Maße durch Lehraufträge
abgedeckt. Neben dem grundsätzlichem Problem, geeignete Lehrbeauftragte zu finden, ergibt sich im
Hinblick auf die Sportart selbst oft keine sehr freie Auswahl. In der Regel wird auf Lehrerinnen und
Lehrer zurückgegriffen, die in der jeweiligen Sportart eine zusätzliche Trainerausbildung haben. Unter
diesen Gesichtspunkten limitiert sich die Möglichkeit einer entsprechend hohen Zahl von Lehraufträgen
für Frauen. Im Bereich der Theorieveranstaltungen kann aufgrund der Überlastsituation nicht auf
Lehraufträge verzichtet werden. Trotz der vorgenannten Einschränkungen konnte z.B. im Studienjahr
2012 ein Frauenanteil von ca. 41 % Lehraufträgen erzielt werden. Es werden weiterhin Bestrebungen
vorgenommen, Frauen paritätisch in die Lehre einzubinden.
3.2 Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf
Grundsätzlich ist die LFE Sport daran interessiert, qualifizierte Frauen in Studium und Beruf zu halten,
insbesondere dann, wenn diese mit Kindererziehung oder der Betreuung von Familienangehörigen
belastet sind. Sie unterstützt in diesem Sinne den zunehmenden Einsatz moderner Medien und flexibler
Arbeitszeiten wie auch zusätzliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Weiter-
qualifizierung, wenn längere Erziehungszeiten angefallen sind. Eine gewisse Problematik wird in der
Modularisierung der Studiengänge gesehen, wie auch in der Bildung von Kernzeiten in den
Lehramtsstudiengängen, wodurch die zeitliche Flexibilität von Studentinnen mit Familie und Kindern
eingeschränkt ist, und wodurch die Gefahr besteht, dass trotz des Vermeidens von Überschneidungen
in den Studienfächern studienverlängernde Effekte auftreten.
Den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern sowie Promovendinnen/Promovenden wird durch flexible Gestaltung
der Arbeitszeit die Möglichkeit gegeben, der Kinderbetreuung und Kindererziehung nachzukommen.
Außerdem wird auf die Möglichkeit der Telearbeit zurückgegriffen. Besonderer Wert wird auf die
Möglichkeit der Wiederaufnahme der Arbeit bzw. des Forschungsprojektes nach Erziehungszeiten oder
Pflege von Angehörigen gelegt. Die flexible Arbeitsgestaltung wird in der LFE Sport schon während der
Schwangerschaft praktiziert und umgesetzt.
19
Da durch die stringentere Regulierung vor allem in den Bachelor-Studiengängen mit Modularisierung
und studienbegleitenden Prüfungen für Eltern Verlängerungen der Studienzeiten entstehen können,
begrüßt die LFE Sport Maßnahmen und Erleichterungen (z.B. Erlass zur Aufhebung der
Anwesenheitspflicht bei Veranstaltungen), die es Eltern erlaubt, das Studium erfolgreich zu absolvieren.
Sämtliche Bemühungen in diese Richtungen werden von der LFE Sport unterstützt.
3.3 Fort- und Weiterbildung
Bereits oben wurde erwähnt, dass nach längeren Ausfallszeiten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
unterstützt und gewährt werden, um Anschluss an den wissenschaftlichen Stand zu halten. Dies betrifft
nicht nur den wissenschaftlichen Nachwuchs, sondern auch das nicht-wissenschaftliche Personal
bezüglich neuer Methoden und Verfahren. Die Mitarbeiterinnen und wissenschaftlichen
Nachwuchskräfte werden gezielt auf diese Möglichkeiten hingewiesen. Im Rahmen der
hochschuldidaktischen Maßnahmen können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortbilden.
3.4 Studium und Lehre
Um die Studienbedingungen für Studentinnen, vor allem für Studentinnen mit Familien, zu verbessern
und ihnen gegebenenfalls Ausgleich für Ausfallszeiten anzubieten, werden von der LFE Sport folgende
Maßnahmen in Erwägung gezogen:
• Sommerakademien oder Praxisblockkurse in der vorlesungsfreien Zeit (sofern die
Lehrkapazität dies ermöglicht),
• Werbung zum Studium bei Schülerinnen durch Einrichtung von Kontaktstellen,
Möglichkeiten zum Schnupperstudium, gezielte Praktika für Schülerinnen und Aktivitäten
seitens der Studierenden selber durch die Fachschaft.
3.5 Frauen- und Geschlechterforschung
Geschlechtsdifferenzierte Sichtweisen sind nicht nur Bestandteil der Lehre, sondern auch der
Forschung im Arbeitsbereich „Sportsoziologie“. Auch im Arbeitsbereich „Sportpädagogik“ werden
entsprechende Themen in der Lehre aufgegriffen und in die sportpraktische Ausbildung
hinübergenommen. In Zukunft werden solche Themen verstärkt angeboten und sind im Kanon der
Modulinhalte für den Bachelor-Studiengang B.A. und in den Lehramtsstudiengängen fixiert.
3.6 Stipendien und Forschungsförderung
Bereits oben wurde erwähnt, dass Anträge für Drittmittelforschungsprojekte gezielt an Forschungs-
mittelgeber gerichtet werden, die vor allem die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen im Auge
haben. Die Lehr- und Forschungseinheit wird diesbezüglich die Nachwuchswissenschaftlerinnen
permanent beraten und im Einzelfall gezielt unterstützen, z.B. bei der Abfassung von entsprechenden
Anträgen durch die Leiter der Arbeitsbereiche, die zudem für Antragstellungen und Durchführung von
Projekten zusätzliche Mittel für studentische Hilfskräfte bereitstellen werden. Bevorzugt wird bei diesen
Antragsstellungen jedoch das Bemühen, Tarifstellen einzuwerben, da diese gegenüber Stipendien
finanzielle und soziale Vorteile bieten.
Der hohe Frauenanteil bei den abgeschlossenen Promotionen im Gültigkeitszeitraum des alten
Frauenförderplans von 57 % zeigt, dass die Maßnahmen der LFE Sport erfolgreich umgesetzt sind und
so fortgesetzt werden sollen.
3.7 Verhinderung von sexueller Diskriminierung und Gewalt
Nicht nur wie oben erwähnt werden diese Themen in der Lehrerausbildung und in den wissenschaftlich
orientierten Studiengängen thematisiert, sondern auch die Erkenntnisse aus diesen Seminarthemen
und Literaturrecherchen kontinuierlich in den Ausbildungsprozess im Bereich Theorie und Praxis der
Sportarten übernommen. Wesentliches Thema ist Aggression und Angst im Sport unter
geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten. Diese Bereiche werden vor allem durch den Arbeitsbereich
„Sportsoziologie“ vertreten und weiterentwickelt. Frühe Anzeichen von sexueller Nötigung oder
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Übergriffen werden sofort dem Direktorium gemeldet, das unverzüglich Maßnahmen einleiten wird. Das
Direktorium sieht eine wesentliche Aufgabe im Schutz der jüngeren Mitarbeiterinnen wie auch
Praktikantinnen und natürlich der Studentinnen.
Weitere Einzelheiten regelt die Senatsrichtlinie „Partnerschaftliches Verhalten an der Universität
Paderborn“.
3.8 Beteiligung von Frauen an der Selbstverwaltung innerhalb der Fakultät
Entsprechende Vorgaben durch die verschiedenen gesetzlichen Vorschriften und Ordnungen der
Universität werden in diesem Hinblick eingehalten, indem in sämtlichen Gremien und Kommissionen
aus allen Mitgliedergruppen Frauen miteinbezogen werden. Hierbei wird berücksichtigt, dass im
Department Sport und Gesundheit aktuell nur zwei von 8 Professuren mit einer Frau besetzt sind.
Diese Professuren sind in der LFE EKG und Sport angesiedelt. Die Einbindung dieser Professorinnen in
alle Gremien und Kommissionen des Departments SUG würde zu einer sehr starken Belastung führen.
Deshalb wird jeweils im Dialog mit den Professorinnen abgewogen, inwieweit es für sie dringend
erforderlich ist, in das jeweilige Gremium bzw. in die jeweilige Kommission aufgenommen zu werden.
Unbenommen davon wird jeweils eine Einladung an Vertreterinnen der jeweiligen Gruppen ergehen,
wenn Themen zur Diskussion anstehen, die Frauenfragen berühren könnten.
Im Dekanat sind derzeit neben dem Dekan zwei Prodekaninnen, davon eine aus der LFE EKG, tätig,
die damit gleichzeitig sowohl im Fakultätsrat wie auch in den Vorständen der entsendenden
Departments vertreten sind.
3.9 Berichtspflicht der LFE Sport
Das Direktorium des Departments Sport und Gesundheit wird regelmäßig einen Tagesordnungspunkt
über Frauenfragen und Einhaltung des Frauenförderplanes aufnehmen und das Ergebnis in schriftlicher
Form über den Dekan an die Beauftragte für Gleichstellung weiterleiten.
21
4 Department Sport & Gesundheit: Ernährungs- und Haushaltswissenschaft (Institut für
Ernährung, Konsum und Gesundheit)
4.1 Frauenanteile – Istzustand und Bewertung
4.1.1 Studienanfängerinnen, Studierende und Abschlussprüfungen
Für die Lehramtsstudiengänge des Instituts für Ernährung, Konsum und Gesundheit (LFE EKG) sind –
bei stark steigender Belegung – sehr hohe Frauenanteile festzustellen. Von den insgesamt 891
Studierenden im WS 11/12 waren 765 weiblich, dies ergibt einen Frauenanteil von 86 %. Im WS 12/13
betrug der Frauenanteil ebenfalls 86 %. Der Anteil der Absolventinnen lag bei ca. 90% (LA HRGe) und
im Bereich LA Grundschule bei 82,5%. Hier besteht kein Handlungsbedarf.
4.1.2 Promotionen
Drei Promotionsverfahren wurden in den Jahren 2010 und 2011 von Frauen erfolgreich abgeschlossen
(100 %).
4.1.3 Habilitationen
Keine Habilitation bzw. kein begonnenes Vorhaben im Berichtszeitraum.
4.1.4 Professuren
Jeweils eine Professur ist mit einem Mann und eine Professur mit einer Frau besetzt. Eine in 2012 zur
Stärkung der Lehramtsausbildung neu bereitgestellte W1-Juniorprofessur für Fachdidaktik
Hauswirtschaft konnte bisher noch nicht besetzt werden.
4.1.5 Wissenschaftliche Beamtinnen und Beamte
In der LFE EKG ist eine wissenschaftliche Beamtin als Studienrätin im Hochschuldienst tätig. Hier
besteht zurzeit eine Verringerung der Wochenarbeitszeit wegen Familienpflichten.
4.1.6 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
Am Stichtag 01.01.13 waren 5 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter beschäftigt. Dies
entspricht einem Frauenanteil von über 80%.
4.1.7 Nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
Zwei halbe Stellen sind mit Frauen besetzt: ½ Stelle mit einer technischen Angestellten und ½ Stelle mit
einer Beschäftigten im allgemeinen Verwaltungsdienst.
4.1.8 Drittmittelbeschäftigte
Am Stichtag 01.01.13 sind in der LFE EKG 3 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und 2
wissenschaftliche Mitarbeiter über Drittmittel finanziert. Die Finanzierung trägt u.a. das
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL).
4.1.9 Lehrbeauftragte
Im WS 12/13 wurden von den insgesamt 7 Lehraufträgen 4 an Männer vergeben.
4.1.10 Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte
Da der Frauenanteil unter den Studierenden dominiert, werden erwartungsgemäß mehr Hilfskraftstellen
von Frauen ausgefüllt. Von den insgesamt 12 studentischen Hilfskräften sind 10 Personen weiblich.
Dies entspricht einem Frauenanteil von über 80%.
4.2 Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf
Die durch Schwangerschaft und Kinderbetreuung entstehenden Probleme sind individuell sehr
unterschiedlich und sollten daher in jedem Einzelfall nach den persönlichen Bedürfnissen der
Kandidatin bzw. des Kandidaten großzügig gelöst werden. Im Fach bestehen für diese Problematik
22
individuelle Beratungsangebote von Seiten der beiden Hochschullehrenden. Bei der Abfassung neuer
Arbeitsverträge von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird im Regelfall darauf
geachtet, dass die festgelegten Arbeitszeiten ggfs. mit Kindergarten- bzw. Schulzeiten zu koordinieren
sind. Bei der Festlegung von Terminen, wie z.B. Fachkonferenzen, Planung des Lehrangebots mit den
entsprechenden Zeitfenstern, etc. werden die besonderen Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern mit Familie berücksichtigt. Prinzipiell können flexible Arbeitszeiten auch in Form von Tele-
oder Heimarbeit geschaffen werden.
Prüfungstermine von Studierenden, die Familie und Studium vereinbaren wollen, können den
individuellen Bedürfnissen entsprechend gewählt bzw. verschoben werden.
4.3 Studium und Lehre
Der Lehramtsstudiengang Hauswirtschaftswissenschaft wird zu über 80 % von Frauen belegt.
Maßnahmen zu Erhöhung des Frauenanteils sind nicht erforderlich.
4.4 Frauen- und Geschlechterforschung
Die Behandlung von Themen aus den Gebieten Frauenforschung bzw. Geschlechterforschung ist im
Lehrangebot verankert. Folgende Veranstaltungen mit ausgewiesenen genderspezifischen Themen
wurden und werden angeboten:
Gesundheitstheorien und -handeln
Lebensstile, Lebensführung, Lebensformen
Ernährung spezifischer Bevölkerungsgruppen
Haushalt und Gesellschaft
Generell ist in den Modulbeschreibungen der Studienordnung die genderspezifische Perspektive für die
Mehrzahl der Veranstaltungen festgeschrieben, da die Strukturkategorie Geschlecht – neben anderen –
für die haushaltswissenschaftliche Forschung zentral ist.
In den Forschungsprojekten des Faches liegt ein Schwerpunkt auf Fragen zu Gender Mainstreaming,
Work Life Balance, Gesundheitsverhalten und –handeln von Männern und Frauen, Arbeitsteilung usw.
Daneben werden auch Themen für wissenschaftliche Hausarbeiten mit Fragestellungen zur Frauen-
und Geschlechterforschung vergeben.
4.5 Stipendien und Forschungsförderung
Die Mehrzahl der Lehramtsstudierenden hat nur eine geringe Motivation zu promovieren. Dieses
Verhalten kann möglicherweise damit begründet werden, dass der Lehrberuf und der damit verbundene
Beamtenstatus Frauen mit Kinderwunsch bzw. Familie mehr Potenzial als eine wissenschaftliche
Laufbahn bietet. Dennoch wurden begabte und interessierte Studierende zur wissenschaftlichen
Weiterqualifizierung ermutigt und auf Förderungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht.
23
5 Berichtspflicht der Fakultät für Naturwissenschaften
Der Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und die Gleichstellungsbeauftragte berichten auf
Grundlage der Berichte der LFE’en regelmäßig dem Fakultätsrat über die Einhaltung des
Frauenförderplans. Der Fakultätsrat berät bzw. beschließt über Maßnahmen zur Realisierung der
Zielvorstellungen.
6 Geltungsdauer:
Der Frauenförderplan gilt für die Dauer von drei Jahren.
Verabschiedet vom Fakultätsrat der Fakultät für Naturwissenschaften am 26. Juni 2013.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Senats der Universität Paderborn vom 05. Februar 2014.
Gleichstellungsbeauftragte Dekan
Gisela Jünnemann Prof. Dr. Torsten Meier
- Anlage 1 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - hier: Professoren (Januar 2013)
Übersicht über den Stand der IST- Besetzung der Stellen (incl. Finanzautonomie) im Januar 201
3
Fakultät Zuordnung C 4 C 3
m w w in % m w w in % m w w in % m w w in % m w w in % m w w in %
Naturwissen- Dekanat Anzahl
schaften davon Teilzeit
Hauswirtschaftswissenschaft Anzahl 1 1 50,0 1 1 50,0
davon Teilzeit
Chemie Anzahl 3 2 1 33,3 2 3 10 1 9,1
davon Teilzeit
Physik Anzahl 2 4 1 20,0 3 1 25,0 1 10 2 16,7
davon Teilzeit (1) 100,0 (1) 100,0
Sport Anzahl 1 3 1 25,0 4 1 20,0
davon Teilzeit (2) (2)
Naturwissen- Gesamt Anzahl 6 3 2 40,0 6 1 14,3 9218,2 1 25 5 16,7
schaften davon Teilzeit (2) (1) 33,3 (2) (1) 33,3
SummeW 3 W 2 W 1(Jun. Prof.)
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 2 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - hier: Wissenschaftliche Beamte (Januar 2013)
Übersicht über den Stand der IST- Besetzung der Stellen (incl. Finanzautonomie) im Januar 2013
Fakultät Zuordnung A 14 A 15
mww in % mww in % mww in % mww in % m w w in %
Naturwissen- Dekanat Anzahl
schaften davon Teilzeit
Hauswirtschaftswissenschaft Anzahl 1 100,0 1 100,0
davon Teilzeit (1) 100,0 (1) 100,0
Chemie Anzahl 3115
davon Teilzeit (1) (1)
Physik Anzahl 6 1 14,3 4 10 1 9,1
davon Teilzeit
Sport Anzahl 1 1 1 50,0 1 2 66,7
davon Teilzeit
Naturwissen- Gesamt Anzahl 1100,0 10 2 16,7 5 1 16,7 1 16 4 20,0
schaften davon Teilzeit (1) 100,0 (1) (1) (1) 50,0
SummeA 13A 12
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
Seite 26 von 38
- Anlage 3 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - hier: Wissenschaftliches Personal (Januar 2013)
Übersicht über den Stand der IST- Besetzung der Stellen (incl. Finanzautonomie) im Januar 2013
Fakultät Zuordnung Summe Summe
m
w
w in % m
w
w in %
Naturwissen- Dekanat Anzahl 11
schaften davon Teilzeit
Werkstatt Anzahl
davon Teilzeit
Hauswirtschaftswissenschaft Anzahl 1 5 83,3 6 1 5 83,3 6
davon Teilzeit (1) (1) 50,0 (2) (1) (1) 50,0 (2)
Chemie Anzahl 19 8 29,6 27 16 8 33,3 24
davon Teilzeit (12) (7) 36,8 (19) (11) (7) 38,9 (18)
Physik Anzahl 14 5 26,3 19 12 5 29,4 17
davon Teilzeit (11) (4) 26,7 (15) (11) (4) 26,7 (15)
Sport Anzahl 11 13 54,2 24 10 11 52,4 21
davon Teilzeit (6) (9) 60,0 (15) (6) (9) 60,0 (15)
Naturwissen- Gesamt Anzahl 46 31 40,3 77 39 29 42,6 68
schaften davon Teilzeit (30) (21) 41,2 (51) (29) (21) 42,0 (50)
E13A-E15U davon befristet
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 4 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 (Janaur 2013)
- hier: Nichtwissenschaftliches Personal
Übersicht über den Stand der IST- Besetzung der Stellen
(incl. Finanzautonomie) im Januar 2013
mw
w in % mww in % mww in % m w w in % m w w in % mww in % mww in % mww in % m w w in % m w w in %
Naturwissen- Dekanat Anzahl 2 100,0 1 100,0 3 100,0
schaften davon Teilzeit (2) 100,0 (2) 100,0
Werkstatt Anzahl 13 4
davon Teilzeit
Hauswirtschaftswissenschaft Anzahl 2 100,0 2 100,0 1 100,0 1 100,0
davon Teilzeit (2) 100,0 (2) 100,0 (1) 100,0 (1) 100,0
Chemie Anzahl 2 14 87,5 6 5 45,5 8 19 70,4 6 100,0 1 10 90,9 4 5 55,6 5 15 75,0 6 100,0
davon Teilzeit (14) 100,0 (14) 100,0 (6) 100,0 (10) 100,0 (1) (1) (10) 90,9 (6) 100,0
Physik Anzahl 4 7 63,6 11 1 16 7 30,4 1 1 50,0 4 9 1 14 1
davon Teilzeit (1) (7) 87,5 (1) (2) (7) 77,8 (1) (1) 50,0 (1) (1) (1)
Sport Anzahl 3 100,0 2 100,0 5 100,0 3 100,0 1 100,0 1 100,0 1 100,0
davon Teilzeit (3) 100,0 (2) 100,0 (5) 100,0 (3) 100,0 (1) 100,0 (1) 100,0 (1) 100,0
Naturwissen- Gesamt Anzahl 62882,4 17 8 32,0 1 24 36 60,0 1 10 90,9 6 11 64,7 16 6 27,3 1 23 17 42,5 1 7 87,5
schaften davon Teilzeit (1) (28) 96,6 (1) (2) 66,7 (2) (30) 93,8 (1) (10) 90,9 (1) (11) 91,7 (1) (1) 50,0 (2) (12) 85,7 (1) (7) 87,5
Fakultät Zuordnung
Beschäftigte insgesamt (incl. techn. Personal)
E04A-E08A E09B-E12A E13A-E15U
Anteil technisches Personal
davon befristetSumme
E02B-E15U
Summe
techn. Personal
E02B-E15UE04A-E08A E09B-E12A E13A-E15U
davon befristet
A 16 - E15UA 16 - E15U
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 5 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - hier: Auszubildende (Januar 2013)
Übersicht über den Stand der IST- Besetzung der Stellen (incl. Finanzautonomie) im Januar 2013
Fakultät Zuordnung Summe
m
w
w in %
Naturwissen- Dekanat Anzahl
schaften davon Teilzeit
Hauswirtschaftswissenschaft Anzahl
davon Teilzeit
Chemie Anzahl 6 2 25,0 8
davon Teilzeit
Physik Anzahl 3 2 40,0 5
davon Teilzeit
Sport Anzahl
davon Teilzeit
Naturwissen- Gesamt Anzahl 9 4 30,8 13
schaften davon Teilzeit
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 6 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - hier: Beschäftigte aus Haushaltsmitteln im Januar 2013 (nur SHK und WHK)
Fakultät Zuordnung Anzahl mww in % mww in % mww in %
Natur- Dekanat NW Anzahl
wissenschaften davon Teilzeit
Werkstatt Anzahl
davon Teilzeit
Chemie Anzahl 10 4 28,6 3 2 40,0 13 6 31,6
davon Teilzeit (8) (3) 27,3 (1) (9) (3) 25,0
Hauswirtschaftslehre Anzahl 1 1 50,0 1 1 50,0
davon Teilzeit (1) (1) 50,0 1 1 50,0
Physik Anzahl 11 6 35,3 1 12 6 33,3
davon Teilzeit (11) (6) 35,3 (1) (12) (6) 33,3
Sport Anzahl 2 5 71,4 2 2 50,0 4 7 63,6
davon Teilzeit (2) (5) 71,4 (1) (2) 66,7 (3) (7) 70,0
Natur- Gesamt Anzahl 24 16 40,0 6 4 40,0 30 20 40,0
wissenschaften davon Teilzeit (22) (15) 40,5 (3) (2) 40,0 (25) (17) 40,5
Anmerkung:
Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten bei Hilfskräften wurde seit 2006 angegeben. Eine Vollzeitstelle bei Hilfskräften entspricht 19 Stunden. Stellen mit weniger Stunden
werden als Teilzeitstellen ausgewiesen.
Stud. und wiss. Hilfskräfte Summe
SHK WHK
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 7 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - hier: Drittmittelpersonal
(incl. aus Studienbeiträgen / Qualitätsverbesserungsmittel Beschäftigte) im Januar 2013
Fakultät Zuordnung Anzahl m w w in % m w w in % mww in % mww in % mww in %
Natur- Dekanat NW Anzahl
wissenschaften davon Teilzeit
Werkstatt Anzahl
davon Teilzeit
Chemie Anzahl 30 19 38,8 3 6 66,7 20 8 28,6 1 100,0 53 34 39,1
davon Teilzeit (26) (17) 39,5 (1) (4) 80,0 (19) (8) 29,6 (46) (29) 38,7
Hauswirtschaftslehre Anzahl 2 3 60,0 1 100,0 1 9 90,0 3 13 81,3
davon Teilzeit (1) (3) 75,0 (1) 100,0 (1) (9) 90,0 (2) (13) 86,7
Physik Anzahl 22 9 29,0 2 100,0 14 6 30,0 1 37 17 31,5
davon Teilzeit (18) (8) 30,8 (2) 100,0 (13) (6) 31,6 (31) (16) 34,0
Sport Anzahl 2 2 50,0 6 9 60,0 1 100,0 8 12 60,0
davon Teilzeit (2) (2) 50,0 (6) (9) 60,0 (1) 100,0 (8) (12) 60,0
Natur- Gesamt Anzahl 56 33 37,1 3 9 75,0 41 32 43,8 1 2 66,7 101 76 42,9
wissenschaften davon Teilzeit (47) (30) 39,0 (1) (7) 87,5 (39) (32) 45,1 (1) 100,0 (87) (70) 44,6
Summe
insgesamt
Wiss. Mitarbeiter Nichtwiss.
Mitarbeiter SHK WHK
Stud. und wiss. Hilfskräfte
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 8 -
Statistik über den Frauenanteil 2013 - Gesamt (Januar 2013) Köpfe
Übersicht über die Kopfzahlen im Januar 2013
(incl. Finanzautonomie)
m w w in
%
m w w in
%
Professoren
Naturwissenschaften 30 25 5 16,7 1 1 50,0
Professoren insgesamt 30 25 5 16,7 1 1 50,0
Wissenschaftliche Beamte
Naturwissenschaften 20 16 4 20,0 1 1 50,0
Wissenschaftliche Beamte gesamt 20 16 4 20,0 1 1 50,0
Wissenschaftliche Angestellte
Naturwissenschaften 150 94 56 37,3 65 41 38,7
- davon befristet 141 87 54 38,3 64 41 39,0
Wissenschaftliche Angestellte gesamt 150 94 56 37,3 65 41 38,7
- davon befristet 141 87 54 38,3 64 41 39,0
Nichtwissenschaftliches Personal
Naturwissenschaften Besch.insges.(incl.techn.Personal) 62 26 36 58,1 1 22 95,7
- davon befristet 15 3 12 80,0 1 10 90,9
Nichtwissenschaftliches Personal insg.(incl.techn.Pers.) 62 26 36 58,1 1 22 95,7
- davon befristet 15 3 12 80,0 1 10 90,9
WHK
Naturwissenschafte
n
12 7 5 41,7 1 1 50,0
WHK insgesamt 12 7 5 41,7 1 1 50,0
SHK
Naturwissenschafte
n
103 58 45 43,7 51 40 44,0
SHK insgesamt 103 58 45 43,7 51 40 44,0
Auszubildende
Naturwissenschafte
n
13 9 4 30,8
Auszubildende insgesamt 13 9 4
Insgesamt 390 235 155 39,7 120 106 46,9
- davon befristet 156 90 66 42,3 65 51 44,0
Bei den Kopfzahlen wird jedes Beschäftigungsverhältnis unabhängig von der Finanzierung nur einmal berücksichtigt
insgesamt Anzahl davon Teilzeit
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
Seite 32 von 38
- Anlage 9 -
Belegungen in den Lehreinheiten
*)
Lehreinheit angestrebter Abschluss
ins-
gesamt davon
w in der
RGZT davon w
in der RGZT im
1. FS davon w
1. FS
Chemie B.Sc. 158 61 104 43 29 12
M.Sc. 351425993
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. HRGe
LBK *) 876632
LGG *) 101 46 80 40 32 14
LHR *) 76 47 64 40 29 21
LA S I *) 2
Summe 380 175 279 138 102 52
Hauswirtschafts- LA S I *) 64
wissenschaft B.Ed. HRGe
LHR *) 381 337 281 251 127 111
LGS *) (LB Gesellschaftswissensch.) 405 335 367 310 119 98
Summe 792 676 648 561 246 209
Physik B.Sc. 77 12 48 6 24 1
M.Sc. 29 2 26 2 22 2
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. G LB Natur-/Gesellschaftswissenschaften
B.Ed. HRGe
LBK *) 22
LGG *) 88 36 75 31 30 15
LGS *) (LB Naturwissenschaften) 296 255 277 239 110 92
LHR *) 103 38 74 33 31 13
LA S I *) 1
LA S II *) 1
Summe 597 343 502 311 217 123
Sport Angewandte Sportwissenschaften B.A. 204 87 163 68 52 23
Sport und Gesundheit M.A. 12 7 12732
Diplom *) 90 29
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. G
B.Ed. HRGe
LBK *) 63 17 51 15 12 4
LGG *) 310 134 221 98 62 25
LGS *) 111 81 85 66 32 28
LHR *) 178 86 115 60 32 13
LA P *) 21
LA S I *) 73
LA S I/II *) 72
LA S II *) 9
Summe 993 447 647 314 193 95
Insgesamt 2.762 1.641 2.076 1.324 758 479
*)
Anmerkung: In dieser Statistik werden Belegungen im ersten und höheren Studiengang je Fach dargestellt,
d.h. ein Studierender in den Lehramtsstudiengängen wird entsprechend der ausgewählten Fächer mehrfach
gezählt (z.B. ein Studierender im Studiengang B.Ed. GyGe, der die Fächer Mathematik und Englisch gewählt
hat, wird in jedem dieser Fächer einmal berücksichtigt).
WS 10/11 2010
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
Seite 33 von 38
- Anlage 9 -
Belegungen in den Lehreinheiten
*)
Lehreinheit angestrebter Abschluss
Chemie B.Sc.
M.Sc.
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. HRGe
LBK *)
LGG *)
LHR *)
LA S I *)
Summe
Hauswirtschafts- LA S I *)
wissenschaft B.Ed. HRGe
LHR *)
LGS *) (LB Gesellschaftswissensch.)
Summe
Physik B.Sc.
M.Sc.
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. G LB Natur-/Gesellschaftswissenschaften
B.Ed. HRGe
LBK *)
LGG *)
LGS *) (LB Naturwissenschaften)
LHR *)
LA S I *)
LA S II *)
Summe
Sport Angewandte Sportwissenschaften B.A.
Sport und Gesundheit M.A.
Diplom *)
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. G
B.Ed. HRGe
LBK *)
LGG *)
LGS *)
LHR *)
LA P *)
LA S I *)
LA S I/II *)
LA S II *)
Summe
Insgesamt
*)
Anmerkung: In dieser Statistik werden Belegungen im ersten und höheren Studiengang je Fach dargestellt,
d.h. ein Studierender in den Lehramtsstudiengängen wird entsprechend der ausgewählten Fächer mehrfach
gezählt (z.B. ein Studierender im Studiengang B.Ed. GyGe, der die Fächer Mathematik und Englisch gewählt
hat, wird in jedem dieser Fächer einmal berücksichtigt).
ins-
gesamt davon
w in der
RGZT davon w
in der RGZT im
1. FS davon w
1. FS
170 64 125 46 68 22
60 20 45 15 38 14
616161
27 14 27 14 27 14
13 10 13 10 13 10
554411
93 51 67 40 15 10
90 53 75 45 23 12
2
466 218 362 175 191 84
53
55 50 55 50 55 50
423 371 331 292 107 88
408 341 327 279 54 47
891 765 713 621 216 185
108 20 80 15 55 8
35 3 32 3 13 2
111111
28 11 28 11 28 11
39 25 39 25 39 25
949494
414152
82 31 65 28 16 6
309 262 259 222 48 37
107 41 76 32 21 10
1
1
724 399 593 342 235 106
243 105 179 85 80 42
1277442
36 8
13 1 13 1 13 1
46 10 46 10 46 10
424242
27 9 27 9 27 9
61 16 39 14 4 2
281 124 186 86 14 7
98 73 75 58 5 4
167 81 89 45 6 4
21
73
6
71
1.010 441 665 314 203 83
3.091 1.823 2.333 1.452 845 458
WS 11/12 2011
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
Seite 34 von 38
- Anlage 9 -
Belegungen in den Lehreinheiten
*)
Lehreinheit angestrebter Abschluss
Chemie B.Sc.
M.Sc.
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. HRGe
LBK *)
LGG *)
LHR *)
LA S I *)
Summe
Hauswirtschafts- LA S I *)
wissenschaft B.Ed. HRGe
LHR *)
LGS *) (LB Gesellschaftswissensch.)
Summe
Physik B.Sc.
M.Sc.
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. G LB Natur-/Gesellschaftswissenschaften
B.Ed. HRGe
LBK *)
LGG *)
LGS *) (LB Naturwissenschaften)
LHR *)
LA S I *)
LA S II *)
Summe
Sport Angewandte Sportwissenschaften B.A.
Sport und Gesundheit M.A.
Diplom *)
B.Ed. BK
B.Ed. GyGe
B.Ed. G
B.Ed. HRGe
LBK *)
LGG *)
LGS *)
LHR *)
LA P *)
LA S I *)
LA S I/II *)
LA S II *)
Summe
Insgesamt
*)
Anmerkung: In dieser Statistik werden Belegungen im ersten und höheren Studiengang je Fach dargestellt,
d.h. ein Studierender in den Lehramtsstudiengängen wird entsprechend der ausgewählten Fächer mehrfach
gezählt (z.B. ein Studierender im Studiengang B.Ed. GyGe, der die Fächer Mathematik und Englisch gewählt
hat, wird in jedem dieser Fächer einmal berücksichtigt).
ins-
gesamt
ins-
gesamt
w
in der
RGZT RGZT
wim
1. FS 1. FS
w
229 87 181 70 114 48
64 26 56 25 24 13
424 232
53 23 53 23 37 16
29 16 29 16 26 11
888 8
84 52 53 33 7 5
83 48 56 33 4 1
2
556 262 440 210 215 96
31
97 94 97 94 53 52
365 317 245 209
353 295 207 179 7 5
818 707 549 482 60 57
131 25 103 18 69 18
30 4 19 4 5 2
212 131
45 17 45 17 28 12
94 66 94 66 64 49
19 6 19 6 13 5
736 321
73 30 48 23 3 3
289 245 192 162 14 14
98 39 55 22 7 4
1
1
790 436 583 322 208 109
257 111 197 94 82 39
30 14 27 12 24 11
21
36 10 36 10 27 9
82 23 82 23 42 13
10 5 10 5 6 3
70 26 70 26 44 17
54 17 33 14
255 111 131 56
79 59 51 42 1 1
138 66 58 26
21
3
4
51
1.027 445 695 308 226 93
3.191 1.850 2.267 1.322 709 355
2012WS 12/13
Vom Fakultätsrat NW am 26.06.2013 verabschiedete Fassung
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- Anlage 10 -
Abschlussprüfungen nach Lehreinheiten
- Fallzahlen -
Lehreinheit Abschlussart angestrebter Abschluss
ges. davon w ges. davon w ges. davon w
w in % w in % w in %
Chemie B.A. B.Sc. 10 3 30,0 31 13 41,9 26 15 57,7
M.A. M.Sc. 17 8 47,1 13 7 53,8 9 3 33,3
D I D I *)
D II D II *)
LBK LBK *) 1 2 1 50,0
LGG LGG *) 10 4 40,0 10 5 50,0 9 2 22,2
LHR LHR *) 6 6 100,0 6 5 83,3 5 2 40,0
LA S I LA S I *) 1
LA S I/II LA S I/II *)
LA S II LA S II *) 1
Summe Summe 45 21 46,7 61 30 49,2 51 23 45,1
Hauswirtschafts- LHR LHR *) 38 35 92,1 41 39 95,1 30 27 90,0
wissenschaft LGS LGS (LB Naturwissenschaften)
LGS LGS (LB Gesellschaftswissensch.) *) 26 22 84,6 40 34 85,0 40 33 82,5
LA P LA P (LB Naturwissenschaften) *)
LA S I LA S I *) 1 1 1 100,0
LA S I/II LA S I/II *)
Summe Summe 65 57 87,7 81 73 90,1 71 61 85,9
Physik B.A. B.Sc. 21 2 9,5 11 2 18,2 10 2 20,0
M.A. M.Sc. 9 2 22,2 9 4 44,4 10 1 10,0
D I D I *)
D II D II *)
LBK LBK *) 1 1
LGG LGG *) 10 2 20,0 14 8 57,1 8 3 37,5
LGS LGS (LB Naturwissenschaften) *) 19 17 89,5 20 17 85,0 30 27 90,0
LHR LHR *) 17 7 41,2 13 6 46,2 14 10 71,4
LA S I LA S I *) 1 1 100,0
LA S I/II LA S I/II *) 1
LA S II LA S II *)
Summe Summe 79 31 39,2 68 37 54,4 72 43 59,7
Sport B.A. Angewandte Sportwissenschaften B.A. 51 23 45,1 32 18 56,3 29 12 41,4
M.A. Sport und Gesundheit M.A.
Diplom Diplom *) 46 13 28,3 48 18 37,5 19 9 47,4
LBK LBK *) 8 3 37,5 9 2 22,2 7
LGG LGG *) 37 13 35,1 41 20 48,8 35 20 57,1
LGS LGS *) 10 8 80,0 15 10 66,7 14 10 71,4
LHR LHR *) 18 10 55,6 27 15 55,6 26 18 69,2
LA P LA P *) 1 1 100,0
LA S I LA S I *) 3 1 33,3 1 1 100,0
LA S I/II LA S I/II *) 4 1 25,0 3 1 33,3 1
LA S II LA S II *)
LA S II b.F. LA S II b.F. *) 1
Summe Summe 179 73 40,8 175 84 48,0 132 70 53,0
Insgesamt 368 182 49% 385 224 58% 326 197 60%
2011 20122010
Anmerkung:
Bei der Zählung der Abschlüsse werden beim Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang sowie bei den
Lehramts- und Magisterstudiengängen die erfolgreichen Abschlussprüfungen in sämtlichen
Studienfächern dargestellt.
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- Anlage 11 -
Entwicklung der Zahl der Promotionen
Promotionen 2010 2011 2012
Lehreinheit / Fakultäten Anzahl w Anzahl w Anzahl w
Chemie 17 7 6 2 14 6
Physik 8 1 8 2 1
Sport 3 2 1 3 2
Hauswirtschaftwissenschaften 2 2 1 1
Naturwissenschaften ges. 30 12 16 5 18 8
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- Anlage 12 -
Entwicklung der Habilitationen
Habilitationen 2010 2011 2012
Lehreinheit / Fakultät Anzahl w Anzahl w Anzahl w
Chemie
Physik 1
Sportwissenschaft
Naturwissenschaften ges. 1
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