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1.Einleitung: Zu den Fragestellungen der Studie 5
2 a Historischer Rückblick 13
TEIL I: Aspekte für die Bestimmung von Wohnwert
2 b „Neue Wohnungsnot“ 28
3. Wohnbedingungen 32
3.1 Standardisierter Grundriß 33
3.2 Begriffsbestimmungen 37
4. Wohnbedürfnisse 45
4.1 Probleme der Bedürfnisforschung 46
4.2 Begriffsbestimmungen 47
5. Individualisierung von Lebenswelten 58
5.1 Familie im Kontext gesellschaftlichen Wandels 60
5.2 Begriffsbestimmungen 67
6. Zum aktuellen Wohnungsmarkt 82
6.1 Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen 82
TEIL II: Lokale Erhebung - Daten zur Erfassung von Wohnwert
7. Auswertung der Anzeigen im Printmedium 87
7.1 Kritische Überprüfung der Methode 92
8. Datenerfassung im Internet 93
8.1 Vorgabetechniken zur Datenerfassung 93
8.2 Fragebogen zur Erfassung der Wohnungsangebote
im Internet 104
8.3 Umsetzung des Fragebogens ins Internet 121
8.4 Aufbau der Internetseite 133
9. Auswertung der Internetinformationen 138
9.1 Absolute Anzahl der Wohnungssuchenden in
Abhängigkeit zur Haushaltsgröße 140
9.2 Haushaltsgröße und Wohnungsart 141
2
9.3 qm-Größe in Abhängigkeit zur Haushaltsgröße 144
9.4 Kaltmiete in Abhängigkeit zur Haushaltsgröße 146
9.5 Anzahl der Wohnungsangebote in % sortiert nach PLZ 149
9.6 durchschnittliche Kaltmiete pro qm sortiert nach PLZ 150
9.7 Häufigkeit der angeschauten Wohnungen sortiert
nach PLZ 152
9.8 Auswertung der Checkboxes 154
TEIL III: Entwurf eines Systems zur Ermittlung von Wohnwert
10. Das System von Aellen 167
11. Eigenes methodisches Konzept 175
11.1 Aufstellung der Zielhierarchie 176
11.2 Gewichtung für den Zielkomplex Sicherheit
und Schutz 177
11.3 Beurteilungskriterien für das Sicherheits- und
Schutzbedürfnis 182
11.4 Mietbelastung 188
11.5 Gesamterfassung inklusive Gewichtung und
Punktvergabe 192
11.6 Fragebogen zur Erfassung der Wohnbedingungen 193
11.7 Überprüfung der Methode 195
12. Weiterführende Fragestellungen 197
13. Intention und Resultate der Arbeit 211
14. Literaturverzeichnis
Anhang:
Ablauf des Datentransfers
Webserverstatistik
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1. Einleitung: Zu den Fragestellungen der Studie
Auch im sozialwissenschaftlichen Diskurs wird noch zu leicht die Bedeutung, die
Wohnverhältnisse im Leben eines Menschen einnehmen, unterschätzt. Die Verfü-
gung über eine Wohnung ist eine notwendige Voraussetzung für den menschlichen
Lebensvollzug; die Wohnung ist der Ort, an dem vorrangig Freizeit verbracht wird
und in der Reproduktion (als Voraussetzung auch für die Bewältigung der Er-
werbsarbeit) gesichert wird; sie ist Ausgangspunkt für kommunikative und funkti-
onale Bezüge zur sozialen Umwelt und dient als Symbolisierung des erreichten
bzw. erwünschten gesellschaftlichen Status. Die Wohnung ist also weit mehr als
die bloße Bereitstellung von Wohnraum. Auf die eigene Wohnung werden vielfälti-
ge Bedürfnisse und Wünsche projiziert. Die Effekte nicht bedürfnisgerechter Woh-
nungen lassen sich nur schwer erfassen. Ein Mensch, der „falsch wohnt”, wird un-
glücklich, unzufrieden, gereizt, missmutig, schlecht gelaunt und vielleicht auch
krank, so die Alltagserfahrung. Aber wie ist solchen Zusammenhängen empirisch
forschend näherzukommen?
Ermittlung von „Wohnwert”, die im Mittelpunkt meiner Untersuchung steht, bein-
haltet eine Gegenüberstellung von Wohnbedingungen und Wohnbedürfnissen, wo-
durch versucht werden soll, die Qualität einer Wohnung messbar zu machen. Auf
den ersten Blick scheint die Aktualität einer solchen Thematisierung nicht ein-
leuchtend, da, was die Lage in der Bundesrepublik angeht, allgemein von einem
entspannten Wohnungsmarkt die Rede ist. Für einkommensstärkere und mobile
NachfragerInnen ergeben sich zunehmend Alternativen auf dem Wohnungsmarkt.
Von dieser entspannten Wohnungsmarktlage können aber nicht alle Bevölkerungs-
gruppen profitieren.
Unverändert angespannt ist nämlich die Situation bei der Wohnungssuche von
„Minderverdienern” und jenen Haushalten, die ausschließlich von Transfereinkom-
men leben. Diesen sogenannten einkommensschwachen Haushalten gelingt es nur
selten, eine ihren tatsächlichen Wohnbedürfnissen entsprechende Wohnung zu fin-
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