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[en] (orig)
Universität Ulm | 89069 Ulm | Germany Fakultät für
Ingenieurwissenschaften,
Informatik und
Psychologie
Institut für Datenbanken
und Informationssysteme
Entwicklung eines Designkonzepts
für mobile Arbeitslisten
Masterarbeit an der Universität Ulm
Vorgelegt von:
Tobias Hähnel
Gutachter:
Prof. Dr. Manfred Reichert
Dr. Rüdiger Pryss
Betreuer:
Michael Stach
2018
Fassung 15. Oktober 2018
c
2018 Tobias Hähnel
This work is licensed under the Creative Commons. Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0
License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/
or send a letter to Creative Commons, 543 Howard Street, 5th Floor, San Francisco, California,
94105, USA.
Satz: PDF-L
A
TEX2ε
Kurzfassung
Große Unternehmen sind weltweit vernetzt, wodurch sie eine große Menge an komplexer
Arbeitsprozesse schaffen. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, ist es notwendig
die Mitarbeiter von verschiedenen Standorten zu koordinieren, um die Zusammenarbeit
optimal zu unterstützen. Dadurch werden Prozesse in Teilprozesse zerlegt, damit diese
von qualifizierten Mitarbeitern vor Ort ausgeführt werden können. Damit es zu keinen
Komplikationen durch die Zerlegung der Prozessabläufe in Teilprozesse kommt, ist eine
Überwachung bei der Ausführung unverzichtlich. Diese Aufgaben werden von einem
Business Process Management System gewährleistet. Es überwacht Ausführung von
Teilprozessen und sorgt dafür, dass die richtigen Informationen für richtigen Personen
zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt werden.
Mit dem Ziel eine benutzerfreundliche und in sich konsistente Anwendung anzubieten,
wird in der hier vorliegenden Arbeit ein Designkonzept für einen mobilen Worklist-Client
ausgearbeitet, welches den Nutzern mit Hilfe von Worklists das Verwalten und Ver-
arbeiten von Worklist Items erleichtert. Durch ein gelungenes und für den Kontext
angemessenes Design kann eine hohe Benutzerakzeptanz erzielt werden. Das hier vor-
gestellte Designkonzept wurde mit den Zielen der Benutzerfreundlichkeit und -akzeptanz
sowie mit der Motivation Mitarbeiter bei der Arbeit mit Worklists zu unterstützen.
iii
Danksagung
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Freunden bedanken, die mich während
der Erstellung dieser Masterarbeit unterstützt und motiviert haben.
Zunächst gebührt ein besonderer Dank Herrn Prof. Dr. Manfred Reichert für die Begut-
achtung dieser Arbeit
Ein weiterer Dank gebührt Dr. Rüdiger Pryss, der ebenfalls als Gutachter für diese Arbeit
tätig war. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für die Betreuung während des
Studiums bedanken.
Ein großer Dank gilt meinem Betreuer Michael Stach. Für die hilfreichen Anregungen
und die konstruktive Kritik bei der Erstellung dieser Arbeit möchte ich mich herzlich
bedanken.
Weiterhin möchte ich mich bei meinen Kommilitonen Johannes Schmid, Andreas Alzner
und Ferdinand Birk für die gute Zusammenarbeit während des Studiums wie auch für
die Unterstützung während der Arbeit bedanken.
Außerdem möchte ich mich bei meinen beiden Freunden Raphael Löffler und Jörg
Busies bedanken, die mich während der Arbeit immer wieder motiviert haben.
Zuletzt gilt der Dank meinen Eltern, die mich während meines Studiums in jeglicher
Hinsicht ermutigt und unterstützt haben.
v
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Motivation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.2 Zielsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
1.3 Aufbau der Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
2 Grundlagen 5
2.1 Business Process Management System (BPMS) . . . . . . . . . . . . . . 5
2.2 Worklist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2.3 Worklist Items . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3 Anforderungen 9
3.1 Anwendungsfälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3.2 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3.3 Nichtfunktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4 Styleguide 19
4.1 Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
4.2 Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
4.3 Typographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
4.4 Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
5 Entwurf der mobilen Anwendung 27
5.1 Dialogstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
5.2 Paper Mockups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
5.3 Elektronische Mockups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
5.3.1 Dashboard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
5.3.2 Worklists . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
5.3.3 Neue Worklist anlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
5.3.4 Worklist Items auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
5.3.5 Worklist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
vii
Inhaltsverzeichnis
5.3.6 Detailansicht eines Worklist Items . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
5.3.7 Abgeschlossene Worklist Items . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
5.3.8 Delegierte Worklist Items . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
5.3.9 Delegierte Worklist Items zur Worklist hinzufügen . . . . . . . . . 40
5.3.10 Worklist Items zuweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
5.3.11 Zur Kollaboration eingeladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
5.3.12 Zur Kollaboration eingeladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
5.3.13 Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
5.3.14 Meldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
5.3.15 Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
5.3.16 Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
6 Anforderungsabgleich 55
6.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
6.2 Nichtfunktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
7 Zusammenfassung und Ausblick 59
A Anhang 65
A.1 Paper Mockups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
A.2 Elektronische Mockups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
viii
1
Einleitung
In diesem Kapitel wird zunächst die Idee der mobilen Anwendung vorgestellt. Anschlie-
ßend folgt die Zielsetzung und der Aufbau dieser Arbeit.
1.1 Motivation
Für heutige Unternehmen ist mobiles Arbeiten und eine höchstmögliche Vernetzung von
großer Bedeutung, da sich die heutigen Arbeitsprozesse auf unterschiedliche Standorte
und oftmals auf unterschiedliche Kontinente verteilen. Die anstehenden und anfallen-
den Aufgaben sollen zu jeder Zeit und an jedem Ort erledigt werden können. Somit
gewinnen mobile Anwendungen innerhalb von Unternehmen immer mehr an Bedeutung.
Die Herausforderung bei mobilen Anwendungen ist jedoch die kleine Displaygröße im
Vergleich zu Desktopsystemen. Entwickler stehen oft vor der Herausforderung, wie sie
viel Komplexität auf möglichst Anzeige-Fläche unterbringen können.
Ein Business Process Management System (BPMS) unterstützt die einzelnen Bearbeiter,
indem es ihnen eine Worklist bereitstellt, in der sie all ihre anstehenden Aufgaben
einsehen können [
1
]. Erfolgreich werden Worklists derzeit in vielen Unternehmen für
klassische Desktopsysteme eingesetzt. Im Kontext eines BPM Systems für eine mobile
Anwendung, beispielsweise auf dem Smartphone oder Tablet, existiert derzeit noch nicht
[2], [3], [4].
Infolgedessen wird in dieser Arbeit ein Designkonzept für einen mobilen Worklist-Client
entwickelt, das den Ansatz der benutzerfreundlichen und für die mobile Ansicht optimierte
1
1 Einleitung
Darstellung von Arbeitslisten gerecht werden soll, ohne dass die Funktionalität eines
BPMS dabei abnimmt.
1.2 Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist ein Konzept und ein Design für eine mobile Anwendung zu entwi-
ckeln, womit Nutzern mit Hilfe von Worklists ihre Aufgaben verwalten und verarbeiten
können. Die Anwendung wird dabei nach den vorgegebenen User-Interface-Styleguides
von iOS gestaltet. Es soll zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Benutzeroberflä-
che einfach und intuitiv gestaltet wird, um eine einfache Bedienung zu gewährleisten
[
5
], [
6
]. Für eine anknüpfende Evaluation der Benutzeroberfläche wird ein klickbarer
Prototyp entwickelt. Dies macht es möglich die hier im Konzept gestaltete Anwendung
vor deren Umsetzung zu testen [7], [8], [9], [10].
1.3 Aufbau der Arbeit
Die Arbeit ist in sieben Kapitel unterteilt, welche die Entwicklung des Konzepts der
mobilen Anwendung beschreiben. Im Kapitel 2 werden die Grundlagen der Arbeit
erläutert, um ein Einblick in diese Thematik zu schaffen. Begrifflichkeiten wie BPMS,
Worklist und Worklist Items werden dort beschrieben. Anschließend folgen in Kapitel 3
die Anforderungen an die mobile Anwendung. Beginnend mit den Anwendungsfällen bis
hin zu den funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen wird in diesem Kapitel die
Funktionalität der Anwendung vorgestellt. Die Styleguides, welche im Konzept verwendet
wurden, werden in Kapitel 4 vorgestellt. Es werden die verwendeten Farben, Schriftarten
und Größen sowie das Layout der Anwendung erläutert. Anschließend folgt in Kapitel 5
der Hauptteil dieser Arbeit. Dieses ist in drei Unterkapitel aufgeteilt. Das Unterkapitel
5.1 beschreibt die Dialogstruktur der Anwendung und gibt einen Überblick über die
Interaktionsmöglichkeiten. Das zweite Unterkapitel 5.2 zeigt einen Ausschnitt über
die Papier Prototypen, welche eine wichtige Basis für den finalen Entwurf darstellen.
Anschließend folgt im Unterkapitel 5.3 der finale Entwurf der mobilen Anwendung.
2
1.3 Aufbau der Arbeit
Weiter werden in Kapitel 6 die in Kapitel 3 definierten funktionalen und nichtfunktionalen
Anforderungen mit der Anwendung tatsächlich umgesetzten Anforderungen verglichen.
Abschließend folgt in Kapitel 7 eine kurze Zusammenfassung dieser Arbeit sowie ein
Ausblick auf mögliche Erweiterungen der Anwendung.
3
2
Grundlagen
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Grundlagen für das Konzept erläutert. Diese
dienen dazu ein besseres Verständnis für diese Thematik zu erhalten. Beginnend mit
der Erklärung des BPMS gefolgt von der Definition von Worklists. Anschließend werden
Worklist Items beschrieben.
2.1 Business Process Management System (BPMS)
Ein Business Process Management System (BPMS) unterstützt das Überwachen, das
Ausführen sowie die Modellierung von Geschäftsprozessen. Somit lassen sich einfache
und komplexe Prozessabläufe für die Beobachter einzelner Prozessinstanzen während
der Ausführung besser überwachen [
11
], [
12
]. Ein BPMS stellt die richtige Information
für die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt bereit und assoziiert mit dem richtigen
Anwendungsprogramm, sodass ein Nutzer in einer effizienten und effektiven Art und
Weise seine Aufgabe erledigen kann [
1
], [
13
]. Die Nutzer, die mit einem BPMS arbei-
ten, besitzen meist eine oder mehrere Arbeitslisten, die sogenannten Worklists. Das
System teilt den Nutzern die Aufgaben (nachfolgend Worklist Item genannt) zu. Da der
Nutzer hauptsächlich mit den Worklists arbeitet, ist aug eine benutzerfreundliche und
übersichtliche Darstellung absolut unverzichtbar [14], [13], [15].
Um die Nutzer bei der Bearbeitung optimal zu unterstützen, benötigen diese weitere
Informationen über einzelne Worklist Items. Solche Informationen können beispielsweise
Angaben über die Priorität, die Fälligkeit oder die Ausführungszeit sein. Anhand dieser
Informationen kann der Nutzer die Bearbeitungsreihenfolge festlegen [16].
5
2 Grundlagen
2.2 Worklist
Die Worklists sind die einzige Schnittstelle zwischen BPMS und dem Nutzer. Dort werden
ihm eine Übersicht seiner Worklist Items bereitgestellt. Bei BPMS mit mehreren Worklists
kann der Nutzer die Verteilung der Worklist Items selbst steuern. Beispielsweise kann der
Nutzer verschiedene Worklists für verschiedene Prioritäten anlegen. Eine Führungskraft,
die mehrere Abteilungen unter sich hat, kann sich für jede Abteilung eine separate
Worklist anlegen. So kann sie nun die entsprechenden Worklist Items besser sortieren
und findet sich leichter zurecht, da dadurch die Anzahl an Worklist Items innerhalb einer
Worklist reduziert wird und es für den Nutzer übersichtlicher gestaltet ist [17].
2.3 Worklist Items
Ein Worklist Item ist das elementarste Teil. Es ist in einem Geschäftsprozess eine
einzelne Aufgabe, die ein Nutzer zu einer bestimmten Zeit im Prozessmodell bearbeiten
muss. Das Worklist Item verfügt über einen Ausführungslebenszyklus. Ein Worklist Item
kann sich in dem Zustand blockiert, bereit, laufend, pausiert, beendet oder abgebrochen
befinden. Befindet sich ein Worklist Item im Zustand blockiert, ist es noch nicht für die
Ausführung bereit. Dies kann der Grund haben, dass zuvor noch andere Worklist Items
abgearbeitet werden müssen bevor dieses Item bearbeitet werden kann. Sobald ein
Item den Status bereit besitzt kann es zur Ausführung gebracht werden und somit sich
im Status laufend befinden. Wird während der Ausführung die Arbeit unterbrochen kann
das Item pausiert werden. Ebenfalls ist es möglich vom Status laufen in den Status
abgebrochen zu gelangen, wenn ein Nutzer die Ausführung abbricht. Hat ein Nutzer das
Item vollständig abgearbeitet kann er es in den Zustand beendet setzen und das Item
wird als erledigt markiert [18], [13].
Für das Abarbeiten von Worklist Items stehen dem Nutzer verschiedene Kontextinfor-
mationen zur Verfügung. Über das Fälligkeitsdatum wird dem Nutzer mitgeteilt wann
ein Worklist Item erledigt sein muss. Des Weiteren wird ihm die Priorität eines Worklist
Items angezeigt und legt die Wichtigkeit fest. Die Priorität hilft ihm unter anderem seine
6
2.3 Worklist Items
Bearbeitungsreihenfolge festzulegen. Eine Statusanzeige informiert den Nutzer darüber
in welchem Status sich ein Worklist Item befindet. Da ein Worklist Item mehrfach in
einer Worklist vorkommen kann und von unterschiedlichen Bearbeitern abgearbeitet
werden kann, stehen dem Nutzer Notizen anderer Bearbeiter zur Verfügung. Diese sollen
zusätzliche Informationen für die Bearbeitung liefern. Ebenso wird der letzte Bearbeiter
eines Worklist Items angezeigt. So kann ein Bearbeiter im Falle eines Problems Rück-
sprache halten. Für sehr komplexe Worklist Items können Dateien, wie beispielsweise
eine Bauanleitung, hochgeladen werden.
7
3
Anforderungen
Dieses Kapitel stellt die Anforderungen der mobilen Anwendung vor. Bei der Anfor-
derungsanalyse werden Eigenschaften, Merkmale und Vorlieben der späteren Nutzer
der mobilen Anwendung herausgearbeitet. Ein Teil der Anforderungsanalyse ist es, die
auszuführenden Aufgaben in einem oder mehreren Anwendungsfalldiagrammen darzu-
stellen. Anschließend werden die funktionale (FA) und nichtfunktionale Anforderungen
(NFA) definiert.
3.1 Anwendungsfälle
Die folgende Abbildung 3.1 zeigt alle Anwendungsfälle, die es in der mobilen Anwendung
gibt. Diese Funktionen stehen ausschließlich dem angemeldeten Nutzer zur Verfügung.
Der Nutzer kann sich über das Dashboard seine aktuelle Aufgabe anzeigen lassen.
Zudem kann er seine Arbeitslisten ansehen und verwalten. Den Arbeitslisten kann der
Nutzer Aufgaben (sog. Worklist Items) hinzufügen. Beim Hinzufügen der Worklist Items
kann der Nutzer bestimmte Worklist Items filtern. Zum Beispiel kann er sich nur die
Worklist Items anzeigen lassen, welche die höchste Priorität haben. Für Worklist Items
wofür der Nutzer selbst keine Zeit hat kann der Nutzer das entsprechende Worklist Item
an einen Kollegen delegieren. Der Kollege kann dieses Worklist Item annehmen oder
ablehnen. Falls beim Bearbeiten eines Worklist Items Hilfe benötigt wird, kann der Nutzer
eine Kollaboration starten und einen Kollegen zur Aufgabenbearbeitung einladen. Der
anonyme Nutzer wurde aus Platzgründen nicht abgebildet. Dieser Fall wird als trivial
angesehen und nicht mitberücksichtigt, da dieser sich nur registrieren, anmelden und
sein Passwort zurücksetzen kann.
9
3 Anforderungen
User
Worklist anzeigen
Suche Filter Items sortieren
Items hinzufügen Items entfernen
Detailansicht
öffnen eines
Items
Notizen
hinterlegen
User
Item delegieren
Item bearbeiten
Item abbrechen
Bearbeitungszeit
hinzufügen
Kollege zu
einem Item
einladen
User
Item einladung
annehmen
Item einladung
ablehnen
Status eines
Items ändern
Archiv anzeigen
Arbeitsleistung
anzeigen
Historie eines
Items anzeigen
Kritische Items
anzeigen
Account,
Einstellungen,
Logout
Worklisten
anzeigen
Neue Worklist
anlegen
Worklist löschen
Dashboard
ansehen
Arbeitslisten
verwalten
Abbildung 3.1:
Anwendungsfalldiagramm der mobilen Worklist Anwendung: Erstellt in
Lucidchart [19]
10
3.2 Funktionale Anforderungen
3.2 Funktionale Anforderungen
Funktionale Anforderungen umfassen die wichtigsten Funktionen der mobilen Anwen-
dung, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Eine Übersicht über die funktionalen
Anforderungen zeigt die folgende Tabelle.
Kürzel Bezeichnung Seite
Dashboard
FA-01 Dashboard anzeigen 12
Worklist
FA-02 Worklists anzeigen 13
FA-03 Worklist hinzufügen 13
FA-04 Worklist löschen 13
FA-05 Worklist bearbeiten 13
FA-06 Worklist planen 13
FA-07 Worklist Items filtern 13
FA-08 Worklist Item Detailansicht 13
FA-09 Aktionen auf Worklist Items ausführen 14
FA-10 Bearbeitungszeit schätzen 14
FA-11 Notizen hinterlegen 14
FA-12 Datei hochladen 14
Abgeschlossene Worklist Items
FA-13 Abgeschlossene Worklist Items ansehen 14
Delegation
FA-14 Delegationen ansehen 14
FA-15 Delegierte Items annehmen oder ablehnen 14
FA-16 Worklist Items delegieren 15
FA-17 Delegation zurückziehen oder erinnern 15
Tabelle 3.1: Funktionale Anforderungen Teil I
11
3 Anforderungen
Kürzel Bezeichnung Seite
Kollaberation
FA-18 Kollaberations-Einladungen ansehen 15
FA-19 Einladungen annehmen oder ablehnen 15
FA-20 Kollaberation starten 15
FA-21 Kollaberation zurückziehen oder erinnern 15
Mitteilungen
FA-22 Mitteilungen absehen 15
FA-23 Mitteilung verfassen 15
FA-24 Neue Mitteilung 16
Meldungen
FA-25 Worklist Items die demnächst fällig sind 16
FA-26 Worklist Items die überfällig sind 16
Leistungen
FA-27 Leistung des aktuellen Tages ansehen 16
FA-28 Leistung eines bestimmten Tages anzusehen 16
FA-29 Wochen, Monat und Jahresansicht 16
Einstellungen
FA-30 Profil 16
FA-31 Arbeitszeit 17
FA-32 Benachrichtigungen 17
Tabelle 3.2: Funktionale Anforderungen Teil II
FA-01: Dashboard
Der Nutzer sieht als erste Ansicht der Anwendung immer ein Dashboard. Dort sieht
er sein aktuelles Worklist Item, welches er gerade in Bearbeitung hat. Zusätzlich wird
ihm die aktuelle Worklist, in der er sich befindet, angezeigt. Des Weiteren sieht er einen
Fortschrittbalken der aktuellen Worklist.
12
3.2 Funktionale Anforderungen
FA-02: Worklists anzeigen
Dem Nutzer ist es möglich alle vorhandene Worklists anzusehen. Zu jeder Worklist
sieht der Nutzer wie viele Worklist Items der jeweiligen Worklist zugeteilt wurden.
FA-03: Worklist hinzufügen
Der Nutzer hat die Möglichkeit neue Worklists anzulegen und somit eine bessere Über-
sicht seiner Aufgaben zu schaffen.
FA-04: Worklist löschen
Hat ein Nutzer eine Worklist versehentlich angelegt oder benötigt eine Worklist nicht
länger, kann er diese löschen.
FA-05: Worklist bearbeiten
Um eine Worklist umzubenennen, kann der Nutzer diese bearbeiten und den Namen
der Worklist ändern.
FA-06: Worklist planen
Der Nutzer kann seine Worklist planen, indem er Worklist Items der Worklist hinzufügt.
Beim Hinzufügen von Worklist Items stehen nur für ihn sichtbare Worklist Items zur
Verfügung.
FA-07: Worklist Items filtern
Beim Hinzufügen von Worklist Items kann der Nutzer einen Filter nutzen und nach
bestimmten Eigenschaften filtern. Beispielsweise kann der Nutzer sich nur Worklist Items
anzeigen lassen, welche eine sehr hohe Priorität haben.
FA-08: Worklist Item Detailansicht
Über die Detailansicht eines Worklist Items kann der Nutzer weitere Informationen zum
jeweiligen Item ansehen, Aktionen ausführen sowie hochgeladene Dateien einsehen.
13
3 Anforderungen
FA-09: Aktionen auf Worklist Item ausführen
Der Nutzer kann gewisse Aktionen auf ein Worklist Item ausführen. Er kann ein Worklist
Item starten, unterbrechen, beenden und gegebenfalls abbrechen.
FA-10: Arbeitszeit schätzen
Der Nutzer kann zu jedem Worklist Item die Ausführungszeit schätzen.
FA-11: Notizen hinterlegen
Über die Detailansicht eines Worklist Items kann der Nutzer wichtige Notizen hinzufügen.
Somit können nachfolgende Nutzer bei der Bearbeitung dieses Worklist Items diese
Information nutzen.
FA-12: Datei hochladen
Des Weiteren können ganze Dokumente zu einem Worklist Items hochgeladen werden.
Dies kann beispielsweise eine PDF oder ein Bild sein. Somit hat der Nutzer neben den
Notizen weiteres Zusatzmaterial zur verfügung.
FA-13: Abgschlossene Worklist Items
Möchte ein Nutzer beispielsweise nachschauen welche Items an einem bestimmten
Tag abgeschlossen wurden, kann er dies unter dem Menüpunkt Abgeschlossen tun.
FA-14: Delegationen ansehen
Nutzer können sich Worklist Items gegenseitig delegieren. Sämtliche delegierten Work-
list Items kann der Nutzer einsehen.
FA-15: Delegierte Items annehmen oder ablehnen
Der Nutzer hat die Möglichkeit delegierte Items anzunehmen. Nimmt der Nutzer ein
Item an kann er dies zu einer seiner Worklists hinzufügen. Des Weiteren kann er sich
auch dafür entscheiden ein Item abzulehnen.
14
3.2 Funktionale Anforderungen
FA-16: Worklist Items delegieren
Jeder Nutzer kann Items an andere Nutzer delegieren. Dafür muss er das notwendige
Item sowie den Nutzer, der dieses Item bearbeiten soll, auswählen.
FA-17: Delegation zurückziehen oder erinnern
Hat ein Nutzer eine Aufgabe an einen anderen Nutzer delegiert, kann der Nutzer eine
Erinnerung senden oder die Delegation zurückziehen.
FA-18: Kollaberations-Einladungen ansehen
Ein Nutzer kann zu einer gemeinsamen Bearbeitung eines Items eingeladen werden.
Diese Einladungen können vom Nutzer eingesehen werden.
FA-19: Einladungen annehmen oder ablehnen
Der Nutzer kann Einladungen zu einer Zusammenarbeit annehmen oder ablehnen, falls
ihm die Bearbeitungszeit nicht zusagt oder er generell keine Zeit hat.
FA-20: Kollaberation starten
Wird bei der Bearbeitung eines Items Hilfe benötigt. Kann der Nutzer einenm anderen
Nutzer eine Einladung schicken.
FA-21: Kollaberation zurückziehen oder erinnern
Für Einladungen, die versendet wurden, hat der Nutzer die Möglichkeit diese zurückzu-
ziehen oder dem anderen Nutzer eine Erinnerung zu senden.
FA-22: Mitteilungen ansehen
Die Nutzer haben die Möglichkeit über den Menüpunkt
Mitteilungen
ihre Mitteilungen
anzusehen.
FA-23: Mitteilungen verfassen
Für eine erleichterte Kommunikation können Nutzer sich gegenseitig Mitteilungen ver-
fassen und darauf Antworten.
15
3 Anforderungen
FA-24: Neue Mitteilung
Um neue Mitteilungen zu verfassen, kann der Nutzer aus einer Liste an Nutzern den
gewünschten Nutzer wählen und ihm eine Mitteilung senden.
FA-25: Worklist Items die demnächst fällig sind
Worklist Items, die dringend bearbeitet werden müssen, werden gesondert angezeigt.
Aus dieser Liste kann der Nutzer sich die Items direkt zu einer Worklist hinzufügen.
FA-26: Worklist Items die überfällig sind
Worklist Items, die von keinem Bearbeiter erledigt wurden und schon über dem Fällig-
keitsdatum sind, werden als überfällig gekennzeichnet und der Nutzer kann sich diese
anzeigen lassen.
FA-27: Leistung des aktuellen Tages ansehen
Der Nutzer kann sich die eigene Leistung des aktuellen Tages anzeigen lassen. Ihm wird
dort aufgelistet wie viele Items erledigt sind und wie schnell er im Durchschnitt dabei war.
FA-28: Leistungen eines bestimmten Tages ansehen
Um die Leistung eines bestimmten Tages anzeigen zulassen, steht dem Nutzer ein
Kalender zur Verfügung.
FA-29: Wochen, Monat, Jahrsansicht
Der Nutzer kann sich eine Wochen-, Monats- oder Jahresansicht seiner Leistung anzei-
gen lassen.
FA-30: Profil
Über das Profil kann der Benutzer seine persönlichen Daten verwalten sowie sich von
der Anwendung abmelden.
16
3.3 Nichtfunktionale Anforderungen
FA-31: Arbeitszeit
Der Nutzer kann seine Arbeitszeit sowie Pausezeit in den Einstellungen einstellen.
Diese sind wichtig für das Planen der Worklist.
FA-32: Benachrichtigung
Benachrichtigungen kann der Benutzer komplett oder gesondert für Meldungen und
Mitteilungen deaktivieren.
3.3 Nichtfunktionale Anforderungen
Nichtfunktionale Anforderungen beinhalten Anforderungen an die Anwendung, welche
die Qualität des Systems beschreiben. Die Anforderungen sind in der folgenden Tabelle
zusammengefasst.
Kürzel Bezeichnung Seite
NFA-1 Benutzbarkeit 17
NFA-2 Verfügbarkeit 18
NFA-3 Zuverlässigkeit 18
NFA-4 Selbstbeschreibunsfähigkeit 18
NFA-5 Individualisierbarkeit 18
NFA-6 Nützlichkeit 18
NFA-7 Wartbarkeit 18
Tabelle 3.3: Nichtfunktionale Anforderungen I
NFA-01: Benutzbarkeit
Die mobile Anwendung muss leicht zu bedienen sein und für Nutzer mit wenig Erfahrung
möglichst intuitiv gestaltet sein, damit sie leicht mit dem System arbeiten können.
17
3 Anforderungen
NFA-02: Verfügbarkeit
Um möglichst effektiv und effizient mit der mobilen Anwendung arbeiten zu können,
sollte sie jederzeit verfügbar sein und den Nutzer bei seiner Tätigkeit unterstützen.
NFA-03: Zuverlässigkeit
Die mobile Anwendung muss tolerant gegen Fehlern sein und im Falle eines Systemab-
sturzes müssen alle Daten wiederhergestellt werden.
NFA-04: Selbstbeschreibungsfähigkeit
Jeder Dialog muss möglichst selbstbeschreibend gestaltet sein. Somit weiß der Nutzer
stehts wo er sich in der Anwendung befindet und wie er zu diesem Dialog gelang.
NFA-05: Individualisierbarkeit
Der Nutzer kann einige Anpassungen im System vornehmen, um es optimal an seine
Arbeitsweise anzupassen.
NFA-06: Nützlichkeit
Die mobile Anwendung stellt alle relvanten Informationen und Funktionen dem Nutzer
zur Verfügung, um ein effektives Arbeiten zu ermöglichen.
NFA-07: Wartbarkeit
Die mobile Anwendung sollte jederzeit änderbar sein, die Performanz verbessern und
die Stabilität der Anwendung gewährleisten.
18
4
Styleguide
In diesem Kapitel wird das Styleguide für die mobile Worklistanwendung beschrieben.
Bei der Gestaltung eines Designentwurfs werden vordefinierte Richtlinien, sogenannte
Styleguides, mitberücksichtigt. Diese Styleguides sind meist von Firmen vorgeschrieben.
Durch das Einhalten der Styleguides wird eine einheitliche und konsistente Benutzero-
berfläche geschaffen [
20
]. Hierbei werden zunächst die Icons, Farben, Typographie und
das Layout definiert. Die Styleguides von iOS [
21
] müssen Vorgaben an Qualität und
Funktionalität erfüllen, damit die Anwendung im App Store veröffentlicht werden kann.
Die folgenden Styleguides dienen für die spätere Umsetzung der mobilen Anwendung.
4.1 Icons
Icons sind grafische Symbole, die häufig bei Benutzerschnittstellen zum einsatz kommen.
Beispielsweise können Icons in Menüs, Systemstatusinformationen, Dienstprogrammen
und Programmen Anwendung finden. Sie haben den Vorteil, dass sie mehr Informatio-
nen auf einer kleinen Anzeige-Fläche anzeigen können als beispielsweise Text. Darüber
hinaus verarbeiten Nutzer grafische Bilder viel schneller als Text [
22
].Die verwendeten
Icons im Designkonzept der mobilen Anwendung wurden über Font Awesome bezo-
gen [
23
]. Nachfolgend werden die wichtigsten Icons die, in der mobilen Anwendung
verwendet wurden, dargestellt und erklärt (siehe Abbildung 4.1 und 4.2).
19
4 Styleguide
Abbildung 4.1: Icons des Hauptmenüs
Dashboard
Über das Dashboard-Icon gelangt der Nutzer stets zur Dashboard Ansicht. In Abbildung
4.1 ist das Dashbaord-Icon grün dargestellt. Dies symbolisiert dem Nutzer, dass er
sich aktuell auf dem Dashboard befindet. Würde sich der Nutzer beispielsweise bei
Leistungen befinden, würde dieses Icon grün gekennzeichnet werden. Somit wird dem
Nutzer immer seine aktuelle Position angezeigt.
Mitteilungen
Um zur Mitteilungsansicht zu gelangen, muss der Nutzer im Menü auf das Mitteilungs-
Icon klicken.
Meldungen
Das Glocken-Icon symbolisiert Meldungen. Der Hintergrundgedanke bei der Wahl dieses
Icons war klingelnde Alarmglocken.
Leistungen
Durch die Leistungs-Ansicht kann der Nutzer seine Arbeitsleistung nachvollziehen. Ein
ansteigendes Balken-Icon steht hier für Leistung.
Einstellungen
Der Nutzer hat die Möglichkeit bestimmte Einstellungen in der mobielen Anwendung
vorzunehmen. Im Menü werden deshalb für das Einstellungs-Icon drei Schieberegler
verwendet, die symbolisch für Einstellungen stehen.
20
4.2 Farben
Abbildung 4.2: Icons des Untermenüs
Aufgaben
Eine Liste wurde beim Wahl des Worklist-Items verwendet. Hinter diesem Menüpunkt
verbirgt sich die Ansicht der Worklists.
Abgeschlossen
Es gibt ein Menüpunkt für abgeschlossene Worklist-Items. Um dies grafisch zu verdeut-
lichen, wurde dieselbe Liste wie beim ersten Menüpunkt verwendet. Der Unterschied
hierbei ist, dass nun Worklist-Items abgehackt markiert wurden.
Delegation
Das Delegieren von Aufgaben wurde wie im Delegations-Icon umgesetzt. Hier wird
durch ein Pfeil das Weiterleiten angedeutet.
Kollaberation
Die Zusammenarbeit mit einem Kollegen wurde mit einem Icon symbolisiert, auf dem
zwei Personen zusehen sind.
4.2 Farben
Die Farbwahrnehmung passiert im Kopf. Da das menschliche Arbeitsgedächtnis nicht
mehr als Sieben bis Neun Informationen gleichzeitig verarbeiten kann, sollte bei der Wahl
der Farben darauf geachtet werden, dass sie nicht zu sehr vom Inhalt ablenken. Durch
einen hohen Einsatz von Farben können die Augen ermüden. Das kommt daher, da der
21
4 Styleguide
Betrachter jede Farbe neu fokussieren muss, um diese scharf wahrnehmen zu können.
Des Weiteren können ähnliche Farben als redundant empfunden werden. So lassen
sich ähnliche Farben schwerer unterscheiden oder farbliche Unterschiede auf kleinen
Flächen sind nur schwer erkennbar. Um eine gute Farbpalette zusammenzustellen zu
können, können Entwickler Adobe Color CC [24] verwenden.
Die folgende Tabelle 4.1 listet die wichtigsten Farben, die bei der Konzeption der mobile-
nen Anwendung zum Einsatz gekommen sind, auf.
Kürzel Farbe R G B Hex
Color-01 59 232 176
#3BE8B0
Color-02 29 36 44
#1D242C
Color-03 36 207 253 #24CFD
Color-04 252 99 107
#FC636B
Color-05 255 185 0
#FFB900
Tabelle 4.1: Verwendete Farben der mobilen Anwendung
Color-01
Das helle Grün wurde als Akzentfarbe eingesetzt. Wird beispielsweise ein Worklist Item
selektiert, so wird dies mit einem grünen Check-Icon gekennzeichnet. Weiter sind auch
die Icons im Hauptmenü mit dieser Farbe versehen, jedoch nur jenes Icon, das aktuell
aktiv ist.
Color-02
Der Schwarzton wurde als Schriftfarbe eingesetzt. Kleine Überschriften sowie normaler
22
4.3 Typographie
Text wurden mit dieser Farbe versehen, da diese einen sehr guten Kontrast zum Hinter-
grund bietet.
Color-03
Das sehr helle Blau wurde bei großen Überschriften und als Labelfarbe für die niedrige
Priorität verwendet.
Color-04
Beim Label für die hohe Priorität wurde dieser Rotton eingesetzt, da rot eine Signalfarbe
ist und sofort auffällt.
Color-05
Das Label für die mittlere Priorität wurde mit einer gelben Farbe versehen. Diese Farbe
wird oft als Warnsignal verwendet.
4.3 Typographie
Die mobile Anwendung wurde für das Betriebssystem iOS 12 von Apple konzipiert. Seit
iOS 9 verwendet Apple San Francisco als Standardschriftart des iPhones. Sie zählt zu
den serifenlosen Schriftarten. Gerade für Monitore eignen sich serifenlose Schriftarten
besonders. Bei Serifentext auf weißer Fläche könnten beispielsweise die Serifen von der
Leuchtkraft der weißen Fläche überleuchtet werden und somit unschärfer dargestellt
werden [
25
]. Die erste Variante SF Pro Text 10 Medium wird im Hauptmenü eingesetzt.
Die zweite Variante mit der Größe 15 wird für Buttons eingesetzt. Die Variante SF Pro
Text 17 Regular wird für normalen Text eingesetzt und dieselbe Größe mit Schriftschnitt
Semibold für kleine Überschriften verwendet. Die letzte Variante SF Pro Display 22
Regular wird für große Überschriften verwendet.
Die folgende Abbildung 4.3 zeigt die verschiedene Schriftschnitte und Schriftgrößen,
welche in der mobilen Anwendung verwendet werden.
23
4 Styleguide
Abbildung 4.3: Verwendete Schriftarten und Schriftschnitte
4.4 Layout
Das Layout wird auf Basis der Mockups erstellt. Die Benutzeroberfläche wird dabei in
verschiedene Bereiche eingeteilt, die dann in verschiedenen Ansichten als Grundstruk-
tur verwendet werden. Aufgrund vieler verschiedener Anwendungsszenarien werden
mehrere Layouts erstellt. Dabei ist es üblich, dass mehrere Ansichten das gleiche Layout
verwenden. Durch Verwendung von Layouts wird ein einheitliches Konzept der einzelnen
Ansichten erreicht.
Die nachfolgende Abbildung 4.4 zeigt das Basislayout der mobilen Anwendung.
24
4.4 Layout
Abbildung 4.4: Basislayout der mobilen Anwendung
Zurück
In der linken oberen Ecke unterhalb der Uhrzeit befindet sich die Zurück Schaltfläche.
Durch diese Schaltfläche kommt der Nutzer zur vorherigen Ansicht zurück.
Icon-Bar
Auf der rechten Seite unterhalb der Statusleiste befindet sich die Icon-Bar mit einigen
weiteren Funktionen, beispielsweise die Suchfunktion.
Seitenname
Seit iOS 11 wird der Seitenname der Hauptansicht links unter der Zurück Schaltfläche
angezeigt. Somit weiß der Nutzer stets wo er sich in der Anwendung befindet.
Menü-Bar
Am unteren Rand befindet sich die Menü-Bar. Über die Menü-Bar kann der Nutzer
zwischen verschiedenen Ansichten wechseln.
25
5
Entwurf der mobilen Anwendung
In diesem Kapitel werden die ersten Entwürfe vorgestellt sowie die elektronischen
Mockups der Anwendung. Mit Lucidchart [
19
] wurden die Papier Mockups (siehe Ab-
schnitt 5.2) erstellt [
26
]. Die elektronischen Mockups (siehe Abschnitt 5.3) wurden mit
Experience Design [24] von Adobe erstellt.
Zunächst werden die Dialoge in Form von UML-Strukturdiagrammen vorgestellt. An-
schließend folgt ein Ausschnitt der Papier Mockups. Abschließend werden die elektroni-
sche Mockups der mobilen Anwendung im Detail vorgestellt.
5.1 Dialogstruktur
Über Dialogstrukturdiagramme werden Interaktionsmöglichkeiten eines Nutzer mit dem
System grafisch verdeutlicht. Da die Bedienabläufe intuitiv sein müssen, wird der Nutzer
bestmöglich bei der Bedienung unterstützt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden
nicht alle Dialoge im Dialogstrukturdiagramm berücksichtigt. Es soll lediglich ein Einblick
über die Grunddialoge geschaffen werden [27].
In Abbildung 5.1 ist eine Übersicht dieser Dialoge aufgeführt.
27
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Hauptmenü
<< Dialog >>
Dashboard
<< Dialog >>
Arbeitslisten
<< Dialog >>
Aufgaben wählen
<< Dialog >>
Arbeitsliste
Untermenü
<< Dialog >>
Abgschlossen << Dialog >>
Delegation
<< Dialog >>
Kollaberation
<< Dialog >>
Einstellungen
<< Dialog >>
Mitteilungen << Dialog >>
Meldungen << Dialog >>
Leistungen
<< Dialog >>
Profil
<< Dialog >>
Arbeitszeit << Dialog >>
Benachrichtigungen
<< Dialog >>
Arbeitsliste
Detailansicht
Abbildung 5.1: Übersicht der Dialoge und ihre Erreichbarkeiten
Der Nutzer kommt vom Hauptmenü aus zum Dashboard, Mitteilungen, Meldungen und
Leistungen. Über das Dashboard gelangt der Nutzer zur Worklist. Von dort aus hat
er die Möglichkeit über ein Untermenü zu folgenden Dialogen zu gelangen. Er kann
Abgeschlossen, Delegation und Kollaboration ansteuern. Sowohl vom Hauptmenü als
auch vom Untermenü aus kommt der Nutzer zum Einstellungsdialog und kann von dort
aus das Profil, die Arbeitszeit und die Benachrichtigungen aufrufen. Weiter kann er von
einer Arbeitsliste aus zur Detailansicht oder zur Worklistübersicht.
5.2 Paper Mockups
Papier Mockups kommen in frühen Entwurfsphasen zum Einsatz. Diese werden meist
sehr abstrakt gehalten, um erste Ideen zu skizzieren. Das hat den Vorteil, dass sehr früh
eine Evaluation der entstehenden Anwendung stattfinden kann. Hierbei wird vorrangig
die Bedienbarkeit überprüft. Sollten aufgrund der Evaluierung Änderungen festgestellt
werden, können diese sehr kostengünstig und ohne großen Mehraufwand geändert
28
5.3 Elektronische Mockups
werden. Die Erkenntnisse und Ideen aus den Papier Mockups werden in der späteren
Konzeption berücksichtig.
Die folgende Abbildung 5.2 zeigt ein Auswahl der erstellten Papier Mockups. Die Papier
Mockups wurden in Lucidchart erstellt.
Abbildung 5.2: Auswahl einiger Ideen in der Entwurfsphase
5.3 Elektronische Mockups
Nach der Erstellung der Papier Mockups werden diese als Grundlage herangezogen
und die sogenannten elektronische Mockups erstellt. Da in der früheren Entwurfsphase
schon getestet wurde, werden die elektronische Mockups in dieser Phase sehr detailliert
erstellt. Dies unterstützt die spätere Implementierungsphase wiederrum. Ein weiterer
Vorteil ist, dass diese Mockups als klickbare Prototypen dienen. Dadurch bekommt der
Nutzer einen früheren Einblick in das Verhalten der Anwendung. Sollten hierbei noch
29
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Probleme in der Bedienbarkeit festgestellt werden, können diese kostengünstig behoben
und verbessert werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Mockups beschrieben.
5.3.1 Dashboard
Nach dem Anmeldevorgang wird der Nutzer zum Dashboard weitergeleitet. Zunächst
wird der Nutzer begrüßt. Anschließend wird ihm das aktuelle Worklist Item, an dem er
arbeitet, angezeigt. Mit einem Klick auf die Schaltfläche
Zur Aufgabe
gelangt der Nutzer
zur Detailansicht. Neben dem aktuellen Worklist Item, kann der Nutzer sich die aktuelle
Worklist anzeigen lassen. Über einen Klick auf die Schaltfläche
Zur Liste
gelangt der
Nutzer in diese Worklist. Des Weiteren wird ihm einen Fortschrittsbalken angezeigt,
anhand der Nutzer ablesen kann wie viele Worklist Items abgeschlossen sind und wie
viele noch anstehen (siehe Abbildung 5.3). Über die Schaltfläche
Alle Arbeitslisten
anzeigen kommt der Nutzer zur Übersicht seiner Worklisten.
Abbildung 5.3: Dashboard der Anwendung
30
5.3 Elektronische Mockups
5.3.2 Worklists
Hat der Nutzer im Dashboard auf die Schaltfläche
Alle Arbeitslisten anzeigen
geklickt,
wird er zu dieser Ansicht weitergeleitet. Dort wird dem Nutzer tabellarisch seine Worklists
aufgelistet und zusätzlich eine Anzahl der Worklist Items. Über einen Klick auf den
Titel der Worklist gelangt der Nutzer zur gewünschten Worklist. Von der Übersicht der
Worklists hat der Nutzer die Möglichkeit wieder zurück zum Dashboard zu kommen.
Dies geschieht mit einem Klick auf die Schaltfläche
Dashboard
links oben unter der
Statusleiste. Mithilfe des Plus-Icons kann der Nutzer eine neue Worklist anlegen. Im
Gegensatz dazu hat der Nutzer die Möglichkeit bestehende Worklists zu löschen. Um
eine Worklist zu löschen, muss der Nutzer die gewünschte Worklist nach links ziehen.
Dadurch öffnet sich eine Löschen Schaltfläche (siehe Abbildung 5.4).
Abbildung 5.4: Übersicht der Worklists
31
5 Entwurf der mobilen Anwendung
5.3.3 Neue Worklist anlegen
Sobald der Nutzer eine neue Worklist angelegt hat, ist diese zunächst leer. Anschließend
hat der Nutzer die Möglichkeit die Worklist mit Worklist Items zu befüllen. Bei einer leeren
Worklist, wie in Abbildung 5.5, kann der Nutzer dies auf zwei unterschiedliche Wege
erledigen. Entweder klickt der Nutzer auf die Schaltfläche
Aufgabe hinzufügen
oder
er klickt auf das Plus-Icon in der Icon-Bar rechts oben unter der Statusleiste. Weiter
kann der Nutzer seine Worklist umbenennen. Hierfür muss der Nutzer letztendlich
auf das Editieren-Icon klicken. Dieses befindet sich zwischen dem Plus-Icon und dem
Filter-Icon und ist mit einem Quadrat und einem Stift dargestellt. Über die Schaltfläche
Arbeitslisten gelangt der Nutzer zurück zur Übersicht aller Worklisten.
Abbildung 5.5: Leere Worklist
5.3.4 Worklist Items auswählen
Sobald der Nutzer neue Worklist Items hinzufügen möchte, werden ihm alle für ihn
sichtbaren Worklist Items aufgelistet. Der Nutzer kann die Liste manuell durchsuchen
32
5.3 Elektronische Mockups
oder über die Suchfunktion nach einem bestimmten Worklist Item suchen. Zusätzlich
kann der Nutzer über einen Filter verschiedene Worklist Items ein- oder ausblenden.
Beispielsweise kann der Nutzer sich nur die Worklist Items anzeigen lassen, welche eine
hohe Priorität haben. Des Weiteren wird ihm zu jedem Worklist Item das Fälligkeitsdatum
angezeigt (siehe Abbildung 5.6). Möchte der Nutzer zu einem Worklist Item mehr
erfahren kann er mit einem Klick auf die Schaltfläche
Details
die Detailansicht öffnen
(siehe Abbildung 5.9). Worklist Items, die zur Worklist hinzufgefügt werden sollen,
können markiert und mit einem Klick auf die Schaltfläche
Speichern
dann zur Worklist
hinzugefügt werden. Mit Hilfe der
Zurück
-Schaltfläche gelangt der Nutzer wieder zur
vorherigen Ansicht.
Abbildung 5.6: Neue Worklist Items hinzufügen
5.3.5 Worklist
Nachdem der Nutzer Worklist Items zu seiner Worklist hinzugefügt hat, werden diese
automatisch in der Reihenfolge, wie der Nutzer sie ausgewählt hat, in die Worklist
einsortiert. Ein Merkmal der Worklist ist der integrierte Zeitmanager. Dieser berechnet
33
5 Entwurf der mobilen Anwendung
die zeitliche Abstände der Worklist Items und die zur Verfügung stehende Rest Arbeits-
zeit. Diese wird aus der Summe von Zeitaufwänden der Worklist Items abzüglich der
täglichen Gesamtarbeitszeit bestimmt. Mit jedem Worklist Item, das hinzugefügt wird,
verringert sich die Arbeitszeit. Der Zeitaufwand ist vom BPM System vorgegeben und ist
die Durchschnittszeit aller Instanzen eines Worklist Items. Sobald der Nutzer ein Work-
list Item startet, wird die Ausführungszeit gestoppt. Wird der Zeitaufwand unter- oder
überschritten, berechnet der Zeitmanager die Startzeit der nachfolgenden Worklist Items
neu. Zu jedem Worklist Item wird der Status angezeigt. Die Worklist Items, die bereits
beendet wurden, werden mit dem Status
beendet
gekennzeichnet und die Uhrzeit grau
hinterlegt. Das aktuell ausgeführte Worklist Item erhält dabei den Status
laufend
und
die Uhrzeit wird mit einem dunklen blau hinterlegt. Alle noch offenen Worklist Items
haben den Status
offen
und ihre Uhrzeit wird mit einem weißen Hintergrund sowie
einem dunkel blauen Rand gekennzeichnet (siehe Abbildung 5.6). Über die 3D-Touch
Funktion oder über gedrückt halten eines Worklist Items kann der Nutzer das Worklist
Item verschieben und somit seine Worklist umsortieren.
Abbildung 5.7: Neue Worklist Items hinzufügen
34
5.3 Elektronische Mockups
Mit einem Klick auf die Schaltfläche
Aktionen
öffnet sich ein Untermenü. Über dieses
Untermenü kann der Nutzer die Statusänderung vornehmen. Zu jedem Zeitpunkt kann
der Nutzer nur ein Worklist Item bearbeiten. Ein laufendes Worklist Item kann vom
Nutzer beendet werden, wenn er dieses vollständig abgearbeitet hat. Sollte der Nutzer
beispielsweise zwischendurch sein Worklist Item wechseln wollen, kann er sein aktuelles
Worklist Item unterbrechen und mit einem anderen fortfahren. Selbstverständlich hat der
Nutzer auch die Möglichkeit das laufende Worklist Item abzubrechen (siehe Abbildung
5.8).
Abbildung 5.8: Aktionen ausführen
5.3.6 Detailansicht eines Worklist Items
Hat der Nutzer bei einem Worklist Item auf die Schaltfläche
Details
geklickt, wird
er zur Detailansicht weitergeleitet. Unter dem Reiter
Informationen
kann der Nutzer
verschiedene Informationen einsehen. Dort wird ihm der vollständige Titel sowie die
Beschreibung des Worklist Items angezeigt. Des Weiteren sieht er den Zeitaufwand,
der vom BPM System vorgegeben ist. Der Nutzer hat die Möglichkeit den Zeitaufwand
35
5 Entwurf der mobilen Anwendung
selbst abzuschätzen. Dieser wird vom Zeitmanager gegenüber dem Zeitaufwand vom
System bevorzugt. Zusätzlich kann der Nutzer die genutzte Zeit, die er für die Bearbei-
tung benötigt hat, einsehen. Damit verbunden sieht er auch die Abweichung von der
vorgegebenen Zeit und der tatsächlich benötigten Zeit. Unter
Weiteres
findet der Nutzer
das Fälligkeitsdatum sowie die Uhrzeit, sofern diese hinterlegt wurde. Darüber hinaus
wird die Priorität und der Status angezeigt (siehe Abbildung 5.9).
Abbildung 5.9: Detailansicht Teil I - Informationen
Klickt der Nutzer im oberen Reiter auf die Schaltfläche
Ausführung
, wechselt er damit
die Ansicht. Von dort aus kann der Nutzer ebenfalls Statusänderungen vornehmen. Dies
kann er über die Schaltflächen
beenden
,
unterbrechen
und
abbrechen
vornehmen.
Hierbei ist zu erwähnen, dass die
Beenden
-Schaltfläche sich je nach Status ändert.
Befindet sich das Worklist Item im Status laufend ändert sich die Schaltfläche zu beenden.
Andernfalls heißt die Schaltfläche starten. Unterhalb der Schaltflächen wird zusätzlich
der aktuelle Status angezeigt. Damit der Nutzer stets weiß in welchem Status sich
das Worklist Item befindet. Über die Schaltfläche Zeit schätzen kann der Nutzer seine
geschätzte Bearbeitungszeit abgeben. Unter weiteres findet der Nutzer Informationen
36
5.3 Elektronische Mockups
zur Ausführung. Ihm wird angezeigt, wer arbeitet aktuell an diesem Worklist Item, wann
hat die jeweilige Person damit begonnen daran zu arbeiten und welche Person hat das
Worklist Item zuletzt bearbeitet. Sollten für die Ausführung eines Worklist Items weitere
Informationen hinterlegt werden müssen, können diese als Notizen angefügt werden
(siehe Abbildung 5.10).
Abbildung 5.10: Detailansicht Teil II - Ausführung
Bei aufwendigen oder komplexen Worklist Items können zusätzliche Informationen für
die Bearbeitung erforderlich sein. Diese können als Dokumente zum Worklist Item
hochgeladen werden. Dies kann beispielsweise eine Anleitung einer Maschine oder eine
Bauskizze eines Gebäudes sein.
Der Nutzer hat die Möglichkeit einige dieser Informationen zu bearbeiten, indem er auf
das Bearbeitungs-Icon in der Icon-Bar klickt. So kann er beispielsweise die Notizen
ergänzen (siehe Abbildung 5.11).
37
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.11: Detailansicht Teil III - Dateien
5.3.7 Abgeschlossene Worklist Items
Der Nutzer kann im Hauptmenü über die Schaltfläche
Abgeschlossen
die archivierten
Worklist Items einsehen. Hierzu wird ihm zunächst eine Übersicht der Worklists ange-
zeigt. Zu jeder Worklist wird ihm die Anzahl der Worklist Items, die bereits abgeschlossen
sind, angezeigt (siehe Abbildung 5.6). Über einen Klick auf eine Worklist gelangt der
Nutzer zur Worklist. Innerhalb einer Worklist kann der Nutzer sehen wann ein Worklist
Item abgeschlossen wurde. Über die Suchfunktion kann der Nutzer nach Worklists
oder innerhalb einer Worklist nach Worklist Items suchen. Mit einem Klick auf das
Kalender-Icon öffnet sich ein Kalender. Über diesen kann der Nutzer ein bestimmten Tag
auswählen und somit die Worklist Items, die an diesem Tag erledigt wurden, einsehen.
Mit Hilfe der Zurück-Schaltfläche gelangt der Nutzer zur vorherigen Ansicht zurück.
38
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.12: Abgeschlossene Worklist Items
5.3.8 Delegierte Worklist Items
Ein Nutzer kann von anderen Nutzern Worklist Item delegiert bekommen. Um sich diese
delegierten Worklist Items ansehen zu können, muss der Nutzer im Untermenü auf
Delegationen
klicken. Diese findet der Nutzer unter dem Untermenüpunkt
Delegation
.
Hier findet der Nutzer alle ihm zugewiesenen Worklist Items. Wie gewohnt steht ihm das
Fälligkeitsdatum sowie die Priorität als Information zur Verfügung. Wie in der Worklists
kann der Nutzer hier nach Worklist Items suchen. Neben der klassischen Suchfunktion
steht ihm auch die Filterfunktion zur Verfügung (siehe Abbildung 5.6). Sämtliche Worklist
Items, die hier aufgelistet werden, wurden keiner Worklist zugewiesen. Dies muss der
Nutzer noch separat für jedes Worklist Item erledigen. Dazu muss der Nutzer das
Worklist Item zunächst annehmen (siehe Abbildung 5.13). Über die Zurück-Schaltfläche
oben links unterhalb der Statusleiste gelangt der Nutzer zur vorherigen Ansicht zurück.
39
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.13: Delegierte Worklist Items
5.3.9 Delegierte Worklist Items zur Worklist hinzufügen
Möchte der Nutzer ein Worklist Item, welches ihm zugewiesen wurde, in einer seiner
Worklists verschieben, muss er das Worklist Item annehmen. Zum Annehmen eines
Worklist Items muss der Nutzer das entsprechende Worklist Item nach links schieben.
Dadurch öffnen sich zwei Schaltflächen. Über die
Annehmen
-Schaltfläche kann der Nut-
zer das Worklist Item annehmen. Über die
Ablehnen
-Schaltfläche kann der Nutzer das
Worklist Item ablehnen. Beispielsweise wenn dem Nutzer ein Worklist Item zugewiesen
wird, das dringend bearbeitet werden muss und der Nutzer keine Zeit für die Bearbeitung
dieses Items hat, kann er es ablehnen. Nimmt der Nutzer jedoch das Worklist Item an
wird er ihm ein modales Fenster angezeigt, das ihn fragt, ob er das Worklist Item in
seine aktuelle Worklist verschieben möchte oder ob er es in eine andere verschieben
möchte(siehe Abbildung 5.14). Klickt der Nutzer auf
Arbeitsliste wählen
wird er zur
Übersicht der Worklists weitergeleitet und kann dort eine Worklist wählen oder wenn er
möchte eine neue Worklist anlegen. Über die Schaltfläche
Abbrechen
kann der Nutzer
das Annehmen des Worklist Items abbrechen.
40
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.14: Items zur Worklist hinzufügen
5.3.10 Worklist Items zuweisen
Der Nutzer hat selbst die Möglichkeit Worklist Items anderen Nutzern zuzuweisen. Hierfür
muss er unter
Delegation
im Reiter auf
Aufgaben delegieren
klicken. In dieser Ansicht
werden dem Nutzer die Worklist Items aufgeführt, die er delegiert hat, jedoch von den
anderen Nutzern noch nicht angenommen wurden. Durch das nach links Schieben eines
Worklist Items kann der Nutzer über die Schaltfläche
Erinnern
dem anderen Nutzer
eine Erinnerung senden. Die Erinnerungen erhält der Nutzer als Benachrichtigung. Über
die Benachrichtigung kann der Nutzer zur entsprechenden Ansicht springen und das
Worklist Item annehmen oder ablehnen. Hat der Nutzer beispielsweise ein Worklist Item
einem falschen Nutzer zugewiesen, kann er dieses über die Schaltfläche
Zurückziehen
zurückziehen (siehe Abbildung 5.14). Um ein Worklist Item einem Nutzer zuzuweisen,
muss der Nutzer auf die Schaltfläche
Aufgabe delegieren
klicken. Dadurch öffnet sich
ein neuer Dialog (siehe Abbildung 5.15). Über die
Zurück
-Schaltfläche kommt der Nutzer
wie gewohnt zur vorherigen Ansicht.
41
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.15: Worklist Items zuweisen Teil I
Hat der Nutzer auf die Schaltfläche
Aufgabe delegieren
geklickt, wird er zur folgenden
Ansicht weitergeleitet (siehe Abbildung 5.16). Der Nutzer kann das gewünschte Worklist
Item, das er delegieren möchte, auswählen, indem er auf die Schaltfläche
Aufgabe wäh-
len
klickt. Dadurch wird er zur nächsten Ansicht weitergeleitet. Anschließend kann der
Nutzer das Worklist Item auswählen und über die Schaltfläche
Speichern
wieder zurück
zur vorherigen Ansicht wechseln. Nachdem der Nutzer das Worklist Item gewählt hat,
muss er dieses einem Mitarbeiter zuweisen. Dafür muss der Nutzer den gewünschten
Mitarbeiter in der Auswahl-Box auswählen. Über die Schaltfläche
Aufgabe zuweisen
wird der Vorgang abgeschlossen und der Nutzer gelangt zurück zur Übersichtseite. Dort
wird ihm das neu delegierte Worklist Item angezeigt.
42
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.16: Worklist Items zuweisen Teil II
5.3.11 Zur Kollaboration eingeladen
Ein Nutzer kann zu einer Kollaboration eingeladen werden. Die Einladung taucht beim
Nutzer im Sperrbildschirm als Benachrichtigung auf. Der Nutzer kann entweder über
das Benachrichtigungsfenster zur Übersicht der Einladungen gelangen oder über das
Untermenü, indem er auf die Schaltfläche
Kollaboration
klickt. In dieser Ansicht findet
der Nutzer eine Übersicht der Einladungen. Eine Kollaboration macht dann Sinn, wenn
ein Worklist Item nicht von einer einzigen Person bearbeitet werden kann oder wenn
sich eine Person zur Sicherheit einen Kollegen mit mehr Erfahrung dazu holen möchte.
Neben den bisherigen Informationen, wie Fälligkeitsdatum und Priorität, wird dem Nutzer
auch der Name der Person angezeigt, die ihn eingeladen hat (siehe Abbildung 5.17).
Schiebt der Nutzer ein Worklist Item nach links kann er über die Schaltfläche
Annehmen
die Einladung annehmen oder über die
Ablehnen
-Schaltfläche ablehnen. Nimmt der
Nutzer die Einladung an öffnet sich ein modales Fenster. Der Nutzer kann wählen, ob
er das Worklist Item in seine aktuelle Worklist verschiebt oder in eine andere Worklist
verschieben möchte. Wählt der Nutzer die Option
Arbeitsliste wählen
wird er zur
43
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Worklist Übersicht weitergeleitet. Möchte der Nutzer anderen Nutzern eine Einladung zu
einer Kollaboration senden, muss er über den Reiter die Ansicht wechseln.
Abbildung 5.17: Einladungen und Einladungen annehmen
5.3.12 Zur Kollaboration eingeladen
Indem der Nutzer im Reiter auf
Einladen
klickt, erhält er eine Übersicht der Worklist
Items zu denen er Mitarbeiter eingeladen hat. Der Nutzer sieht zu jedem Worklist
Item, welchen Mitarbeiter er eingeladen hat und wann er die Einladung versendet hat.
Die ausstehende Einladungen können vom Nutzer zurückgezogen werden oder der
Nutzer kann den eingeladenen Nutzer an die Einladung erinnern (siehe Abbildung 5.18).
Durch die Schaltfläche
Aufgabe kollaborieren
hat der Nutzer die Möglichkeit eine
Kollaboration mit einem anderen Nutzer zu planen.
44
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.18: Zur Kollaboration eingeladen Teil I
Um einen Mitarbeiter zu einer Kollaboration einzuladen, muss der Nutzer zunächst das
entsprechende Worklist Item auswählen. Hierfür öffnet sich die Ansicht der sichtbaren
Worklist Items, die für einen Nutzer sichtbar sind (siehe Abbildung 5.6). Sobald der
Nutzer ein Worklist Item ausgewählt hat, muss der Nutzer ein Datum und eine Uhrzeit
auswählen wann das Worklist Item bearbeitet werden soll. Dies gilt als Vorschlag für
die einzuladende Person. AnHand dieser Information kann der eingeladene Mitarbeiter
entscheiden, ob er helfen kann. Nachdem das Datum und die Zeit ausgewählt wurden,
muss abschließend noch der Mitarbeiter über die Auswahl-Box ausgewählt werden.
Mit einem Klick auf die Schaltfläche
Einladung versenden
wird die Einladung an den
entsprechenden Mitarbeiter versendet (siehe Abbildung 5.19). Dieser erhält diese als
Benachrichtigung im Sperrbildschirm.
45
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.19: Zur Kollaboration eingeladen Teil I
5.3.13 Mitteilungen
Der Nutzer hat die Möglichkeit über
Mitteilungen
sich mit anderen Nutzern zu un-
terhalten (siehe Abbildung 5.20). Durch den eigenen Nachrichtendienst der mobilen
Anwendung wird die Arbeitsweise erleichtert. Der Nutzer muss beispielsweise die An-
wendung nicht wechseln, wenn er einen anderen Nutzer etwas fragen möchte. Unter
Mitteilungen
werden alle offenen Chats dem Nutzer angezeigt. Über die Suchfunktion
kann der Nutzer beispielsweise einen bestehenden Chat mit einem anderen Nutzer
suchen. Über das Icon in der Icon-Bar hat der Nutzer die Möglichkeit einen neuen Chat
zu erstellen. Um einen bestehenden Chat zu öffnen, muss der Nutzer den gewünschten
Chat anklicken. Das Designkonzept des Chats ist an vielen bestehenden Chats ange-
legt. Dies erleichtert die Bedienung, da ein Wiedererkennungswert vorhanden ist. Die
versendeten Nachrichten vom Nutzer selbst werden auf der rechten Seite angezeigt und
sind mit einem blauen Hintergrund versehen. Die Nachricht vom Chatpartner hingegen
befindet sich auf der linken Seite und ist grau hinterlegt.
46
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.20: Mitteilungen
5.3.14 Meldungen
Für Worklist Items, die in einen Eskalations-Zustand geraten, gibt es eine separate
Übersicht. Der Nutzer hat die Möglichkeit unter dem Untermenüpunkt
Meldungen
die
Worklist Items zu finden, welche dringend erledigt werden müssen. Worklist Items, die
beispielsweise ständig aufgeschoben wurden oder Worklist Items, bei denen sich die
Priorität und das Fälligkeitsdatum geändert haben, können hier vom Nutzer eingesehen
werden. Der Nutzer sieht zu jedem Worklist Item welche Bearbeitungszeit dafür benötigt
wird und wie viele Tage noch zur Verfügung stehen, um dieses Worklist Item zu erledigen
(siehe Abbildung 5.21). Über die Schaltfläche
Details
gelangt der Nutzer wie gewohnt
zur Detailansicht eines Worklist Items (siehe Abbildung 5.9). Mit Hilfe der Filter und
Suchfunktion kann der Nutzer nach bestimmten Worklist Items filtern oder suchen.
47
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.21: Worklist Items die demnächst fällig sind Teil I
Der Nutzer muss Worklist Items erst seiner Worklist hinzufügen. Ansonsten kann der
Nutzer diese nicht in den Status
laufen
versetzen. Um das gewünschte Worklist Item
einer seiner Worklist hinzuzufügen, muss der Nutzer das gewünschte Worklist Item
nach links schieben. Dadurch öffnet sich eine Schaltfläche. Mit einem Klick auf die
Schaltfläche
Zur List hinzufügen
öffnet sich ein modales Fenster. Der Nutzer wird
gefragt, ob er das Worklist Item in seine aktuelle Worklist verschieben möchte oder ob
er das Worklist Item in eine andere Worklist verschieben möchte (siehe Abbildung 5.22).
Über die
Abbrechen
-Schaltfläche kann der Nutzer den Vorgang abbrechen. Klickt der
Nutzer auf Arbeitsliste wählen wird er zur Worklist-Übersicht weitergeleitet.
48
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.22: Worklist Items die demnächst fällig sind Teil II
Worklist Items, die kritisch waren und dennoch nicht bearbeitet wurden, werden in
eine neue Ansicht verschoben. Der Nutzer kann im Reiter zwischen
Demnächst
und
Überfällig
die Ansichten wechseln. Eine Übersicht über die überfälligen Worklist Items
findet der Nutzer unter dem Reiter
Überfällig
. Zu jedem der aufgeführten Worklist
Items wird die Bearbeitungsdauer angezeigt sowie die Tage wie lange das Worklist Item
überfällig ist (siehe Abbildung 5.23). Der Nutzer hat die Möglichkeit überfällige Worklist
Items seiner Worklist hinzuzufügen (siehe Abbildung 5.15).
49
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.23: Worklist Items die überfällig sind Teil I
Der Nutzer kann durch links Schieben eines gewünschten Worklist Items verdeckte
Schaltfläche sichtbar machen. Über die Schaltfläche
Zur Liste hinzufügen
kann der
Nutzer das Worklist Item zu seiner aktuellen Worklist hinzufügen oder zu einer anderen
Worklist. Diese Entscheidung wird über ein modales Fenster getroffen. Wählt der Nutzer
Arbeitsliste wählen, wird er zur Übersicht der Worklists weitergeleitet.
50
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.24: Worklist Items die überfällig sind Teil II
5.3.15 Leistungen
Der Nutzer hat die Möglichkeit seine eigene Leistungen einzusehen. Hierfür muss er
im Hauptmenü auf den Menüpunkt
Leistungen
klicken. Dort werden ihm seine tägliche
Arbeitsleistung angezeigt (siehe Abbildung 5.25). Dem Nutzer wird angezeigt wie viele
Worklist Items er am aktuellen Tag erledigt hat. Zusätzlich wird ihm dazu angezeigt wie
viele Worklist Items schneller als die Zeitvorgabe waren. Die Zeitersparnis, die er dabei
gewonnen hat, wird ihm in Prozent angezeigt. Im Gegensatz dazu kann der Nutzer die
Anzahl der Worklist Items einsehen, die über der Zeitvorgabe lagen. Möchte der Nutzer
die Leistungen eines bestimmten Tages sehen, kann er über das Kalender-Icon in der
Icon-Bar den Kalender öffnen und einen Tag auswählen (siehe Abbildung 5.25). Neben
der Tages-Ansicht kann der Nutzer über den Reiter zwischen Wochen-, Monat- und
Jahresansicht wechseln (siehe Abbildung 5.26).
51
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.25: Tagesansicht der Leistungen
Sieht sich der Nutzer beispielsweise die Wochenansicht seiner Leistung an, werden ihm
folgende Informationen angezeigt. Der Nutzer kann sich über den Slider die erledigten
Worklist Items grafisch anzeigen lassen. Ihm wird zu jedem Wochentag die Anzahl
angezeigt und zusätzlich befindet sich unterhalb vom Slider die Gesamtanzahl der
Worklist Items, die innerhalb dieser Woche erledigt wurden. Wischt der Nutzer den Slider
nach links, werden ihm die Worklist Items angezeigt, die innerhalb der Zeitvorgabe
waren. Mit einem weiteren Wischen sieht der Nutzer die Worklist Items, die über der
Zeitvorgabe waren. Mit Hilfe des Kalender-Icons kann der Nutzer ein neues Datum
auswählen. Zur Orientierung befindet sich oberhalb der Grafik der Zeitraum sowie die
Kalenderwoche (siehe Abbildung 5.26).
52
5.3 Elektronische Mockups
Abbildung 5.26: Wochenübersicht der Leistungen
5.3.16 Einstellungen
Unter den Einstellungen kann der Nutzer sein Profil einsehen. Im Profil kann der Nutzer
seine persönlichen Daten sich anzeigen lassen oder sich vom System abmelden. Über
die Schaltfläche
Bearbeiten
kann der Nutzer diese Informationen bearbeiten. Weiter
kann der Nutzer in den Einstellungen seine Arbeitszeit planen und verwalten. Der Nutzer
kann angeben wann seine Arbeitszeit beginnt und wann sie endet. Anhand dieser
Informationen und mit Hilfe der Pausezeit arbeitet der Zeitmanager in der Arbeitsliste
und plant danach die Aufgaben richtig ein. Hat der Nutzer beispielsweise von 12 bis
13 Uhr Pause eingetragen, wird zu dieser Zeit auch keine Aufgabe eingeplant. Unter
den Benachrichtigungen kann der Nutzer die Benachrichtigungen im Allgemeinen oder
für Meldungen und Mitteilungen aktivieren oder deaktivieren (siehe Abbildung 5.27 und
5.28).
53
5 Entwurf der mobilen Anwendung
Abbildung 5.27: Einstellungen Teil I
Abbildung 5.28: Einstellungen Teil II
54
6
Anforderungsabgleich
In diesem Kapitel werden die in Kapitel 3 vorgestellten funktionalen und nichtfunktionalen
Anforderungen abgeglichen. Unter Status wird definiert, ob die Anforderungen erfüllt,
teilweise erfüllt oder nicht erfüllt sind.
6.1 Funktionale Anforderungen
In den Tabellen 6.1 und 6.2 werden die funktionalen Anforderungen (FA) dargestellt,
welche das Verhalten des Systems beschreiben.
Kürzel Bezeichnung Kapitel Status
Dashboard
FA-01 Dashboard anzeigen 5.3.1 Erfüllt
Worklist
FA-02 Worklists anzeigen 5.3.1 Erfüllt
FA-03 Worklist hinzufügen 5.3.1 Erfüllt
FA-04 Worklist löschen 5.3.1 Erfüllt
FA-05 Worklist bearbeiten 5.3.2 Erfüllt
FA-06 Worklist planen 5.3.3 Erfüllt
FA-07 Worklist Items filtern 5.3.2 Erfüllt
FA-08 Worklist Item Detailansicht 5.3.4 Erfüllt
FA-09 Aktionen auf Worklist Items ausführen 5.3.4 Erfüllt
Tabelle 6.1: Abgleich funktionale Anforderungen Teil I
55
6 Anforderungsabgleich
Kürzel Bezeichnung Kapitel Status
FA-10 Bearbeitungszeit schätzen 5.3.4 Erfüllt
FA-11 Notizen hinterlegen 5.3.4 Erfüllt
FA-12 Datei hochladen 5.3.4 Erfüllt
Abgeschlossene Worklist Items
FA-13 Abgeschlossene Worklist Items ansehen 5.3.5 Erfüllt
Delegation
FA-14 Delegationen ansehen ?? Erfüllt
FA-15 Delegierte Items annehmen oder ablehnen ?? Erfüllt
FA-16 Worklist Items delegieren 5.3.6 Erfüllt
FA-17 Delegation zurückziehen oder erinnern 5.3.6 Erfüllt
Kollaboration
FA-18 Kollaborations-Einladungen ansehen 5.3.7 Erfüllt
FA-19 Einladungen annehmen oder ablehnen 5.3.7 Erfüllt
FA-20 Kollaboration starten 5.3.8 Erfüllt
FA-21 Kollaboration zurückziehen oder erinnern 5.3.8 Erfüllt
Mitteilungen
FA-22 Mitteilungen absehen 5.3.9 Erfüllt
FA-23 Mitteilung verfassen 5.3.9 Erfüllt
FA-24 Neue Mitteilung 5.3.9 Erfüllt
Meldungen
FA-25 Worklist Items die demnächst fällig sind 5.3.10 Erfüllt
FA-26 Worklist Items die überfällig sind 5.3.10 Erfüllt
Leistungen
FA-27 Leistung des aktuellen Tages ansehen 5.3.11 Erfüllt
FA-28 Leistung eines bestimmten Tages anzusehen 5.3.11 Erfüllt
FA-29 Wochen, Monat und Jahresansicht 5.3.11 Erfüllt
Einstellungen
FA-30 Profil 5.3.12 Erfüllt
FA-31 Arbeitszeit 5.3.12 Erfüllt
FA-32 Benachrichtigungen 5.3.12 Erfüllt
Tabelle 6.2: Abgleich funktionale Anforderungen Teil II
56
6.2 Nichtfunktionale Anforderungen
6.2 Nichtfunktionale Anforderungen
Die nachfolgende Tabelle 6.3 stellt die nichtfunktionalen Anforderungen (NFA) dar. Diese
beschreiben die Qualität des Systems.
Kürzel Bezeichnung Kapitel Status
NFA-1 Benutzbarkeit 5.3.1 Erfüllt
NFA-2 Verfügbarkeit 5.3.3 Erfüllt
NFA-3 Zuverlässigkeit 5.3.5 Erfüllt
NFA-4 Selbstbeschreibunsfähigkeit 5.3.6 Erfüllt
NFA-5 Individualisierbarkeit 5.3.8 Erfüllt
NFA-6 Nützlichkeit 5.3.10 Erfüllt
NFA-7 Wartbarkeit 5.3.12 Erfüllt
Tabelle 6.3: Abgleich nichtfunktionale Anforderungen I
57
7
Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit war das Erstellen eines Designkonzeptes für eine mobile Anwendung,
welches das Bearbeiten von Arbeitslisten auf mobilen Geräten ermöglicht. Zuerst wurde
in Kapitel 1 die Motivation und Zielsetzung erläutert. In Kapitel 2 wurden grundlegende
Begriffe wie BPMS, Worklists und Worklist Items definiert. Sämtliche Anforderungen
an die mobile Anwendung wurde im Kapitel 3 zusammengefasst. Diese wurden in
funktionale und nichtfunktionale Anforderungen eingeteilt. In Kapitel 4 wurden die Farben,
die Schriftarten und Größen sowie das Layout der mobilen Anwendung vorgestellt. Mit
den Anforderungen aus Kapitel 3 und den Styleguides aus Kapitel 4 wurde in Kapitel 5
die Entwurfsphase vorgestellt. Hier wurden die wichtigsten Mockups der Anwendung
vorgestellt und beschrieben. Anschließend wurde in Kapitel 6 die Anforderungen aus
Kapitel 3 abgeglichen.
Eine mögliche Erweiterung der Anwendung ist die Anwendung mehrsprachig zu machen.
Dafür müssen die entsprechenden Texte in die jeweiligen Sprachen übersetzt werden.
Eine weitere Erweiterung ist die Option für Tablets.
Eine weitere mögliche Erweiterung ist, eine Integration eines Companion. Der Compa-
nion kann den Nutzer bei der Auswahl von Worklist Items unterstützen indem er ihm
geeignete Worklist Items vorschlägt und aus der Arbeitsweise des Nutzers lernt.
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63
A
Anhang
Im Anhang A.1 werden die Paper Mockups die zusätzlich in dieser Arbeit erstellt wurden
aufgeführt. Weitere elektronische Mockups wurden in A.2 beigefügt.
A.1 Paper Mockups
Abbildung A.1: Paper Mockups - Dashboard und Arbeitslisten
65
A Anhang
Abbildung A.2: Paper Mockups - Items hinzufügen
Abbildung A.3: Paper Mockups - Detailansicht
66
A.1 Paper Mockups
Abbildung A.4: Paper Mockups - Delegation erhalten
Abbildung A.5: Paper Mockups - Aufgabe delegieren
67
A Anhang
Abbildung A.6: Paper Mockups - Einladung zur Kollaberation erhalten
Abbildung A.7: Paper Mockups - Einladung zur Kollaberation senden
68
A.1 Paper Mockups
Abbildung A.8: Paper Mockups - Mitteilungen
Abbildung A.9: Paper Mockups - Leistungen
69
A Anhang
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.10: Dashboard und Arbeitslisten Übersicht
70
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.11: Aufgaben einer Arbeitsliste hinzufügen
Abbildung A.12: Arbeitsliste mit Aufgaben
71
A Anhang
Abbildung A.13: Detailansicht einer Aufgabe
72
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.14: Abgeschlossene Aufgaben
Abbildung A.15: Delegierte Aufgaben I
73
A Anhang
Abbildung A.16: Delegierte Aufgaben II
74
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.17: Aufgaben delegieren I
Abbildung A.18: Aufgaben delegieren II
75
A Anhang
Abbildung A.19: Kollaberations Einladungen I
76
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.20: Kollaberations Einladungen II
Abbildung A.21: Nutzer einladen zur Kollaberation
I
77
A Anhang
Abbildung A.22: Nutzer einladen zur Kollaberation II
78
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.23: Übersicht der Mitteilungen
Abbildung A.24: Aufgaben die bereits überfällig sind
79
A Anhang
Abbildung A.25: Leistungen Tagesansicht
80
A.2 Elektronische Mockups
Abbildung A.26: Dashboard und Arbeitslisten Übersicht
Abbildung A.27: Einstellungen und Profil des Nutzers
81
A Anhang
Abbildung A.28: Arbeitszeit und Benachrichtigungen
82
Abbildungsverzeichnis
3.1
Anwendungsfalldiagramm der mobilen Worklist Anwendung: Erstellt in
Lucidchart [19] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
4.1 Icons des Hauptmenüs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
4.2 Icons des Untermenüs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
4.3 Verwendete Schriftarten und Schriftschnitte . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
4.4 Basislayout der mobilen Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
5.1 Übersicht der Dialoge und ihre Erreichbarkeiten . . . . . . . . . . . . . . . 28
5.2 Auswahl einiger Ideen in der Entwurfsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
5.3 Dashboard der Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
5.4 Übersicht der Worklists . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
5.5 Leere Worklist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
5.6 Neue Worklist Items hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
5.7 Neue Worklist Items hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
5.8 Aktionen ausführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
5.9 Detailansicht Teil I - Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
5.10 Detailansicht Teil II - Ausführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
5.11 Detailansicht Teil III - Dateien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
5.12 Abgeschlossene Worklist Items . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
5.13 Delegierte Worklist Items . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
5.14 Items zur Worklist hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
5.15 Worklist Items zuweisen Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
5.16 Worklist Items zuweisen Teil II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
5.17 Einladungen und Einladungen annehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
5.18 Zur Kollaboration eingeladen Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
5.19 Zur Kollaboration eingeladen Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
5.20 Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
5.21 Worklist Items die demnächst fällig sind Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . 48
83
Abbildungsverzeichnis
5.22 Worklist Items die demnächst fällig sind Teil II . . . . . . . . . . . . . . . . 49
5.23 Worklist Items die überfällig sind Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
5.24 Worklist Items die überfällig sind Teil II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
5.25 Tagesansicht der Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
5.26 Wochenübersicht der Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
5.27 Einstellungen Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
5.28 Einstellungen Teil II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
A.1 Paper Mockups - Dashboard und Arbeitslisten . . . . . . . . . . . . . . . 65
A.2 Paper Mockups - Items hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
A.3 Paper Mockups - Detailansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
A.4 Paper Mockups - Delegation erhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
A.5 Paper Mockups - Aufgabe delegieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
A.6 Paper Mockups - Einladung zur Kollaberation erhalten . . . . . . . . . . . 68
A.7 Paper Mockups - Einladung zur Kollaberation senden . . . . . . . . . . . 68
A.8 Paper Mockups - Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
A.9 Paper Mockups - Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
A.10 Dashboard und Arbeitslisten Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
A.11 Aufgaben einer Arbeitsliste hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
A.12 Arbeitsliste mit Aufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
A.13 Detailansicht einer Aufgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
A.14 Abgeschlossene Aufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
A.15 Delegierte Aufgaben I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
A.16 Delegierte Aufgaben II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
A.17 Aufgaben delegieren I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
A.18 Aufgaben delegieren II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
A.19 Kollaberations Einladungen I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
A.20 Kollaberations Einladungen II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
A.21 Nutzer einladen zur Kollaberation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
A.22 Nutzer einladen zur Kollaberation II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
A.23 Übersicht der Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
A.24 Aufgaben die bereits überfällig sind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
84
Abbildungsverzeichnis
A.25 Leistungen Tagesansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
A.26 Dashboard und Arbeitslisten Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
A.27 Einstellungen und Profil des Nutzers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
A.28 Arbeitszeit und Benachrichtigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
85
Tabellenverzeichnis
3.1 Funktionale Anforderungen Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3.2 Funktionale Anforderungen Teil II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
3.3 Nichtfunktionale Anforderungen I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4.1 Verwendete Farben der mobilen Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . 22
6.1 Abgleich funktionale Anforderungen Teil I . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
6.2 Abgleich funktionale Anforderungen Teil II . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
6.3 Abgleich nichtfunktionale Anforderungen I . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
87
Name: Tobias Hähnel Matrikelnummer: 755404
Erklärung
Ich erkläre, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angege-
benen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe.
Ulm,den .............................................................................
Tobias Hähnel