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Sielierung von Human-Lymphozyten-Zell-Oberflächen-Glycanen

Margit Vater

Dr.med. Zelloberflächen-Glykanen-Sialisierung von menschlichen Lymphozyten Geboren am 08.02.1972 in Mannheim Reifeprüfung am 15.06.1991 in Heidelberg Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1991/92 bis SS 1998 Physik am 27.08.1993 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an Heidelberg Praktische Jahr in Mannheim Staatsprüfung am 25.05.1998 an der Universität Heidelberg Promotion: Immunologie Doktorat: Priv.-Doz. Dr.rer.nat. R. Schwartz-Albiez In der vorliegenden Arbeit wurde die Sialisierung von Lymphozyten unterschiedlicher Differenzierungs- und Aktivierungsstadien sowie die zelluläre Expression und Struktur einzelner Kohlenhydrolyten untersucht.

Hierfür wurden Lymphozyten im Durchflusszytometer analysiert, wodurch eine Messung

die Gesamtsiegelung und die Expression von gesiegelten Epitopen auf einzelne Zellen mit

Die Lymphozyten wurden mit Hilfe der -2,6-Sialyltransferase aus Rattenlebern ermittelt, die eine durch CMP aktivierte Fluoreszenzmarkierung von Sialinsäure auf die freien Galaktose-Reste von N-Glycosid-Glykoproteinen übertragen.

Dies hat sowohl die maximale Sialylierung der oberflächlich gebundenen

Glykanstrukturen sowie das Ausmaß der Nativzellen auf der Oberfläche

Sowohl die maximale als auch die relative Sialylierung weisen deutliche Veränderungen im Zellverlauf auf, wobei eine allgemeine Verringerung der relativen Sialylierung auf in vivo und in vitro stimulierten Lymphozyten zu beobachten ist.

Dies kann durch die reduzierte negative Ladung der

Oberflächenstrukturen zur verbesserten interzellulären Interaktion. Um die Sialylierung von membranförmigen Sialoglycanen genau zu untersuchen, wurden die zelluläre Verteilung sowie die molekulare Struktur einzelner Kohlenhydratpitope untersucht. Zu diesem Zweck wurden monoklonale Antikörper eingesetzt, die bekannte Epitope wie CDw75, CDw76 und CDw60 auf der Zelloberfläche von Lymphozyten erkennen, und Antikörper gegen bisher nicht klassifizierte Epitope wie 1B2, F6 und Z17 eingesetzt.

Eine sehr differenzierte Entwicklung des Ausdrucks der Epitope

Verlauf der zellulären Aktivierung: Epitope wie CDw75 und CDw76, die als B-Zell-assoziierte Epitope bekannt sind, sind bei stimulierten Lymphozyten auch stark auf T-Lymphozyten ausgedrückt. Andererseits werden T-Zell-assoziierte Epitope wie CDw60, F6 und Z17-Epitope nach einer Lymphozyten-Stimulation auch auf der Zelloberfläche von B-Lymphozyten vermehrt gefunden.

Die untersuchten Kohlenhydratpitopen CDw75 und CDw76 bzw. CDw60 und F6 und

Z17-Epitop zeigen stimulierte Lymphozyten, trotz ihrer unterschiedlichen Ausdrucksweise.

Es gibt große strukturelle Ähnlichkeiten: So können die Ergebnisse dieser Arbeit für CDw75 und CDw76 eine komplexe Struktur mit terminalen -2,6 und -2,3 gebundenen Sialsäure postulieren. Obwohl das 1B2-Epitop durch terminalen -2,6 und -2,3 gebundene Sialsäure maskiert wird, handelt es sich bei diesem Epitop nicht um die dezalysierte Struktur von CDw75 oder CDw76.

UM4D4 (CDw60) und F6 erkennen GD

mit endgültigen

-2,8 gebunden mit 9-O-

Z17 keine signifikante Sensibilität gegenüber den 9-O-

Z17-Epitop ist nicht ausschließlich für eine 9-O-

Aufgrund dieser strukturellen Ähnlichkeit bei unterschiedlicher zellulärer Expression können monoklonale Antikörper gegen diese Kohlenhydratpitope verwendet werden, um verschiedene zellspezifische Glykosylierungsvarianten auf Glykoproteinen und Glykolypiden zu untersuchen und damit Hinweise auf die Funktion dieser unterschiedlichen Glykosylierung zu erhalten.

Daher erscheint es äußerst vielversprechend, dass die zelluläre Verteilung und die molekularen

Die Struktur von Kohlenhydratpitopen soll weiter untersucht werden,da bereits eine klinische Studie durchgeführt wurde.

Einsatz von monoklonalen Antikörpern, die Kohlenhydrat-Pitopen erkennen, getestet