Monochemotherapie bei metastasiertem Brustkrebs - Analyse der in der Literatur veröffentlichten Daten
Annette Simsch
Dr. med. Monochemotherapie bei metastasiertem Mammakarzinom - eine Analyse der in der Literatur veröffentlichten Daten Geboren am 20. September 1966 in Berlin-Neukölln Reifeprüfung am 18.06.1985 in Tübingen Studiengang der Fachrichtung Medizin von WS 1986 bis WS 1992 Physik am 17.08.1988 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praktische Jahr in Bruchsal Staatsprüfungen am 05.11.1992 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Promotionsfach: Frauenheilkunde Doktor: Prof. Dr. Med. Dr. H.c. G.
Bei metastasiertem Brustkrebs stagnieren die Therapieergebnisse
Gesamtüberleben unter Berücksichtigung einer vorrangigen Lebensqualität
Es scheint, dass die Rückkehr zu Monochemotherapien auf die geringere Toxizität zurückzuführen ist.
Die Kombination von Zytostatika mit Wirkungs- oder Toxizitäts-senkenden Medikamenten sollte überprüft werden, z.B. mit Mitoxantronmonotherapie in Kombination mit Pentosanpolysulfat.
Zweitens sollten auf der Grundlage von Daten über den Einsatz von Adriamycin
Die Ergebnisse der bisherigen Mitoxantronmonochemotherapie sollten zusammengefasst werden, und viertens sollten diese Erkenntnisse von etwaigen Fragen für die Planung einer Therapiestudie verwendet werden, bei der eine Kombination von Zytostatik mit Pentosanpolysulfat, einem semisynthetisch hergestellten Glycosaminoglycan, eingesetzt wird.
Zur Beantwortung der ersten Frage
Es wurde ein Studienqualitätsscore angewandt, der
Dies kann durch Monochemotherapie zu einer Verringerung der
Es konnte gezeigt werden, dass die Angaben zu Ansprechungen und Patientenachweisen hinsichtlich der Definitionen stark variieren, so dass verschiedene Parameter in den Studien untersucht wurden.
Antwort auf die dritte Frage:
Die Angaben zu Rückstellungen lassen sich zu einer
Die Gesamtzahl der Ansprechraten CR/PR beträgt 24,7%.
Vollständige Antwort 3,6%, partielle Antwort 21,3%.
Mitoxantron profitierende Patientengruppen und die Angabe einer Lebenserweiterung
Wirkung ist aufgrund fehlender Angaben nicht möglich. Mitoxantron scheint im Vergleich zu Epirubicin oder Adriamycin weniger wirksam zu sein. Zusätzlich verspricht Epirubicin eine bessere Verträglichkeit in der wöchentlichen Fraktionierung. Folglich sollte in Bezug auf die vierte Frage in einer Studie Epirubicin wöchentlich in Kombination mit Pentosanpolysulfat eingesetzt werden.
Nicht alle Studien waren zwangsläufig randomisiert, so dass anerkannte Verfahren wie die
Die Frage, wie die Reaktion oder andere onkologische Zielgröße das Gesamtüberleben beeinflussen, kann daher nur durch multicentrische, prospektive prognosegruppenorientierte Studien beantwortet werden.
Eine Weiterführung der Studie in der adjuvanten GABG 4 nach Prognosefaktoren wie
Patienten mit Menopausezustand und axilärer Lymphknoteninsuffizienz in Studien mit
Es wurde vorgeschlagen, ein Beispielprotokoll zu entwickeln, das die Parameter differenziert und definiert, die die Wirksamkeit und das Patientengruppe beeinflussen. Bei der Erstellung des Protokolls wurden die Praktikabilität bei der klinischen Durchführung sowie die Akzeptanz für eine Studie berücksichtigt, in der die Wirksamkeit und das Nebenwirkungsspektrum einer Chemotherapie berücksichtigt werden sollen.