Einfluss von Vitamin D3 auf die Progression von chronischer Niereninsuffizienz
Ute Susanne Schwarz
Dr. med. Thema: Einfluss von 1,25(OH) Vitamin D auf den Fortschritt der chronischen Niereninsuffizienz Geboren am 08.01.1969 in Stuttgart Reifeprüfung am 16.06.1988 in Viernheim Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1988/89 bis SS 1995 Physik am 20.09.1990 an der Universität Heidelberg Klinikstudium an der Universität Heidelberg/Klinik Mannheim
Da glomeruläres und im Allgemeinen renales Wachstum eine wichtige zusätzliche Voraussetzung für eine
Progressive Niereninsuffizienz (Progression)
Die Arbeitshypothese wurde geprüft, daß
Modell der subtotalen nephrectomierten Ratte 1,25(OH)
Vitamin D
Die Ausgleichszahlung
Die Arbeitshypothese wurde in zwei Versuchen überprüft, die dazu dienen, (i) das Ergebnis des ersten Experiments zu überprüfen und (ii) zu prüfen, ob hier eine Zeitspanne stattfindet.
Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden randomisiert in die Versuchsgruppen zugeordnet. Für die subtotalen Nephrectomien wurden die Tiere zweimal (in der ersten Sitzung Entfernung der rechten Niere, in der zweiten Sitzung Entfernung eines gemessenen standardisierten Anteils der linken Restniere) untersucht.
Die erste Versuchsreihe wurde nach 8 Wochen und die zweite Versuchsreihe nach 16 Wochen beendet. In jeder Gruppe, also Scheinoperation und Subtotale Nephrectomie, wurden die Tiere entweder mit Lösungsmitteln (Ethanol) oder 1,25(OH) mit Vitamin D (Tagesdosis von 3ng/100g Körpergewicht/Tag) in Form von osmotischen Minipumpen behandelt.
Die subtotal nephrectomisierten Tiere hatten eine geringere Gewichtszunahme und höhere Gewichtszunahme.
Blutdruck. Das Serum kreatinin war signifikant erhöht.
Es konnte bestätigt werden, dass der Glomerulosklerose-Index nach subtotaler Nephrectomie
jeweils signifikant höher als bei schäinbetriebenen Tieren, unter 1,25(OH)
Vitamin D
Die Anzahl der Glomerulen der linken Niere wurde in den beiden Versuchen von 27511 ± 3646 auf 11985 ± 1763 bzw. von 29094 ± 3855 auf 13840 ± 3401 durch die Operation reduziert. Das mittlere glomeruläre Einzelvolumen stieg in den scheinbetriebenen Tieren (8 Wochen Versuchsdauer) von 3.81 ± 0.54 auf 8.50 ± 1.61 (x) in den subtotal nephrectomierten Tieren. Das Glomerulusvolumen lag unter 1.25(OH) Vitamin D-Behandlung nach subtotal nephromien signifikant niedriger (7.99 versus 2.03 versus 8.50 ± 1.61 x 10).
Bei der Behandlung mit 1,25 ((OH)
Vitamin D
war das glomeruläre Volumen nach
Subtotal Nephrectomy signifikant niedriger (10.12 ± 1.75 versus 7.04 ± 1.78 (x 10)). Die Flächenanteile des Cortex rsp. der Medulla wurden durch subtotal Nephrectomy und Behandlung mit Vitamin D unter 1.25 ((OH) nicht verändert. In dem Modell mit geringem Nierenteilresektion (Reduktion des Anteils von Glomerulen der linken Niere auf etwa ein Drittel) zeigten sich nur geringfügige vaskuläre und tubulointerstitielle Veränderungen, die durch die Intervention mit Vitamin D unter 1.25 ((OH) nicht signifikant beeinflusst wurden.
Nach der Arbeitshypothese konnte gezeigt werden, daß die chronische Zufuhr von
unter 1,25 ((OH)
Vitamin D
mit osmotischen Minipumpen bei subtotaler Nephrectomisierung
Eine deutlich geringere Erhöhung des Glomerulvolumens und eine deutliche Erhöhung des Glomerulvolumens
Beide Erkenntnisse bestätigen die
Die Arbeitshypothese, dass unter 1.25
Vitamin D
als Proliferationsempfänger
Wirkstoff Verringerung des kompensierenden Aufnahmewachstums nach Nierenrezesektion
Die Entwicklung von chronisch fortschreitender renaler insuffizienz
Der klinische Einsatz von unter 1,25 ̊OH-Vitamin zur Verhinderung der Progression scheint nicht gerechtfertigt zu sein, da die Ergebnisse jedoch klinisch bedeutend sind, da sie belegen, dass die Behandlung mit 1,25 ̊OH-Vitamin D, die zur Unterdrückung des sekundären Hyperparathyroidismus notwendig ist, keinen negativen Einfluss auf die Progression hat.