Das Arzneimittelangebot der deutschen Pharmaunternehmen in ausgewählten Drittländern - Umfang, Qualität und Veränderungen von 1984 bis 1991
Michael Schröder
Dr. med. Das Arzneimittelangebot der deutschen Pharmaunternehmen in ausgewählten Ländern der Dritten Welt Umfang, Qualität und Veränderungen von 1984 bis 1991 Geboren am 5. April 1964 in Kairo/Ägypten Reifeprüfung am 22. 5. 1984 in Ulm/Donau Studiengang der Fakultät Medizin von WS 1986/87 bis SS 1994 Physik am 17. August 1988 an der Universität Würzburg Klinische Studie an der Universität Würzburg Praxisjahr in Würzburg und Schweurt Prüfungen am 15. Juni 1994 an der Universität Würzburg Promotion: Hygiene Doktorat: Prof. Dr. med. H. J.
Neben den allgemeinen Gesundheitsproblemen (Nahrungsmangel, Tropenkrankheiten usw.) gibt es in den Drittstaaten eine ganze Palette von Problemen, insbesondere im Arzneimittelbereich, die von der irrationalen Verwendung von Arzneimitteln über fehlende Qualitätskontrolle und logistische Probleme bis hin zu Arzneimittelfälschungen reichen.
Gleichzeitig gibt es für die meisten Entwicklungsländer aus verschiedenen Gründen
Eine starke Abhängigkeit von den internationalen Arzneimittelmärkten, so daß Arzneimittel-Importe eine wichtige Rolle spielen.
Die vorliegende Studie zeigt den Beitrag der deutschen Pharmazeutischen Industrie als weltweit größter Exporteur von Arzneimitteln (Apotheke der Welt) zur Arzneimittelversorgung der Entwicklungsländer: Die Arzneimittelangebote der deutschen Pharmazeutischen Unternehmen in 26 Entwicklungsländern in verschiedenen Regionen der Welt mit einer Gesamtbevölkerung von 1,5 Milliarden Menschen wurden untersucht, wobei jeweils sieben Arzneimittelkompendien aus den Jahren 1984, 88 und 91 ausgearbeitet wurden.
Danach wurde eine Auswertung der Arzneimittelpalette der deutschen Unternehmen durchgeführt.
der Angebotsumfang und der Umfangsänderungen, der klinisch-pharmazeutischen Qualität,
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Daten der WHO-Modellliste und der Indikationsstruktur in Übereinstimmung mit der WHO-Modellliste und der Indikationsstruktur eingehalten werden.
Es wird untersucht, ob die von den Unternehmen in Entwicklungsländern angebotenen Medikamente auch in
In Deutschland wurden Angebote angeboten, und ob die Qualität der
auch
in Deutschland angeboten
Arzneimittel von der Qualität der
Diese Bewertungen wurden sowohl für das Gesamtangebot der deutschen Unternehmen in den untersuchten Entwicklungsländern als auch für Ländervergleiche und Unternehmensvergleiche durchgeführt.
In den Jahren 1984, 88 und 91 bot die deutsche Pharmaindustrie in den untersuchten Arzneimittelkompendien der Entwicklungsländer mit 1.333, 1.308 und 1.409 Arzneimitteln eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Arzneimitteln an und stellte damit einen bedeutenden Anteil an den gesamten Arzneimittelsortimenten dar. Innerhalb von sieben Jahren veränderte sich die Angebot sehr stark, nur 60% des Gesamtangebots blieben gleich. Über 500 Arzneimittel wurden vom Markt genommen, mehr als 600 andere Arzneimittel wurden neu eingeführt.
Die gesamte pharmazeutische und klinische Qualität des Gesamtangebots hat sich im Untersuchungszeitraum von 33% rationaler Arzneimittel auf 47% verbessert, aber mit 53% irrationaler Arzneimittel liegt 1991 immer noch auf einem schlechten Niveau.
Das größte Problem unter den irrationalen Arzneimitteln sind
Kombinationspräparate, bei denen zu viele, zu riskant, falsch dosiert oder nicht wirksam sind
Die Zahl der irrationalen Kombinationsmittel hat sich im Laufe der Zeit erhöht.
Das Ergebnis, dass 45% der neu eingeführten Arzneimittel im Untersuchungszeitraum als irrational eingestuft werden sollten, zeigt jedoch, dass die Veränderungen im Arzneimittelangebot nicht nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse begründet werden.
Die Qualität der Arzneimittelangebote in verschiedenen Ländern liegt 1991 zwischen 39%
In Brasilien und 63% in Kolumbien werden rationelle Arzneimittel verkauft, im Gegensatz zu dem, was angeboten wird.
Es gibt in Norwegen 85 Prozent rationaler Medikamente von deutschen Unternehmen.
Zusammenhänge mit der Qualität und Wirksamkeit der nationalen Arzneimittelzulassungen und -
Bei den Unternehmen mit einem umfangreichen Arzneimittelangebot sind die Unternehmen Hoechst (69%) und Byk (18%) mit einem umfangreichen Arzneimittelangebot die Extreme des Spektrums.
Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Modellliste der notwendigen Arzneimittel
Erläuterungen, die die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten und die besonderen Gegebenheiten berücksichtigen
Diese Modellliste soll zur Planung der Grundversorgung der Entwicklungsländer beitragen.
Es ist jedoch nicht möglich, die Bevölkerung mit wirklich essentiellen Arzneimitteln zu versorgen.
Nur 16% der deutschen Unternehmen, die 1991 in Entwicklungsländern
Medikamente, die angeboten wurden, waren
essentielle Drogen
In den Landsortiments liegt der Anteil
bei unverzichtbaren Arzneimitteln zwischen 13% in Brasilien und 23% in Kolumbien, bei den Unternehmensgruppen liegt das Spektrum zwischen 0% und 58% bei unverzichtbaren Arzneimitteln. Die Betrachtung der Anzahl und der klinisch-pharmakologischen Qualität von Arzneimitteln in verschiedenen Hauptgruppen der Indikation zeigt extreme Unterschiede, das Spektrum reicht von der kleinen Gruppe von Antineoplastiken und Immunmodulatoren mit 91% rationalen Arzneimitteln bis zur großen Gruppe von Verdauungs- und Stoffwechselmitteln mit 255 Arzneimitteln, von denen nur 19% als rational eingestuft wurden. Besonders hohe Anteile an irrationalen Arzneimitteln liegen bei Gastrointestinal- und Leberverstärkungsmitteln sowie bei Verstärkungs- und Vitamin-Cholol-Präparaten sowie bei Verstärkungsmitteln.
Diese Indikationsgruppen stellen 1991 240 Arzneimittel zusammen, von denen nur insgesamt sieben als rational eingestuft werden konnten. Die Indikationsstruktur des deutschen Arzneimittelangebots in Entwicklungsländern ist eher vergleichbar mit der Indikationsstruktur eines Industrielands, als die spezifischen Bedürfnisse der Entwicklungsländer zu berücksichtigen.
In den Entwicklungsländern bieten die deutschen Pharmaunternehmen
Der Anteil dieser Medikamente, die nicht in Deutschland angeboten werden, steigt von 48% auf 57% von 1984 auf 91%. Diese Medikamente, die nicht in Deutschland angeboten werden, haben in allen drei Jahren eine pharmakologisch schlechtere Qualität als die Medikamente, die auch in Deutschland angeboten werden.
Dies ergibt den Eindruck, daß bei der pharmakologischen Rationalität der Arzneimittel
In Deutschland gibt es die vergleichsweise strengeren
Die Kommission hat eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätssicherung und des Gesundheitsschutzes eingesetzt.
Im Gegensatz dazu gibt es in den Entwicklungsländern relativ unzureichende Arzneimittel.
Es gibt eine Reihe von Schwierigkeiten, die sich in der Lage versetzen, die Kontrolle zu übernehmen, eine schlechtere Arzneimittelversorgung zu verursachen.
Die Sortierungspolisien der Pharmaunternehmen trotz äußerst angespannter finanzieller
Die Situation der Entwicklungsländer - nicht nur auf medizinischer Rationalität basiert. In vielen Fällen werden Arzneimittel, deren medizinische Existenzberechtigung in Frage gestellt wird, scheinbar nur wegen ihrer Vermarktungsmöglichkeiten angeboten.