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Wirkung von Östradiol auf die koronare Funktion unter den standardisierten Belastungsbedingungen einer Ergometrie in Frauen mit und ohne koronare Herzkrankheit - randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Cross-over-Studie

Marko Hurst

Dr.med. Wirkung von Östradiol auf die koronare Funktion unter den standardisierten Belastungsbedingungen einer Ergometrie bei Frauen mit und ohne koronare Herzkrankheit - randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Cross-over-Studie geboren am 02.09.1969 Reifeprüfung am 03.05.1989 Studiengang der Fakultät für Medizin von WS 1990/91 bis SS 1997 Physikologie am 19.08.1992 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praxisjahr im Krankenhaus Bruchsal-Staatsexamen am 30.04.1997 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Innere Mediziner: Prof.

4 mg eines neuen sublinguen Östradiol-Präparats oder eines Plazebos, zwei Stunden vor

Die Studie wurde wie geplant für 26 Patienten mit KHK und 22 Patienten ohne KHK (Vergleichsgruppe) durchgeführt. In Bezug auf die Basisdaten war die KHK-Gruppe mit einem Durchschnittsalter von 61,3 (SD 7,2) Jahren etwa 8 Jahre älter als die Vergleichsgruppe mit einem Durchschnittsalter von 52,8 (SD 5,0) Jahren (p < 0,01), mit vergleichbaren Durchschnittsgrößen (162,163,3 - SD 6,0/6,5 cm) und einem Gewicht (69,72,3 cm) bzw. 24,4 cm.

Die Untersuchungen ergaben für die KHK-Gruppe, dass die ST-Strecken ausgewertet wurden.

(maximale ST-Absenkung, Zeitdauer bis zu 1 mm ST-Absenkung) und für Belastbarkeit,

Dauer der Belastung, Veränderungen der Pulsfrequenz und des Blutdrucks zwischen den

Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen der Umlaufphase und der Placebophase.

In dieser Gruppe stieg die cGMP-Ausgabe nach Östrogenvergabe um 76,7 (SD 12,5 ) %; im Gegensatz dazu war die belastungsbedingte Zunahme der cGMP-Ausgabe von 60,6 (SD 24,4) % in der Placebophase nicht signifikant. Die baselle cGMP-Produktion in der KHK-Gruppe betrug nur etwa ein Drittel im Vergleich zur Gruppe ohne KHK (p < 0,001). In dieser Gruppe stieg die cGMP-Ausgabe nach Östrogenvergabe um 72,3 (SD 3,4) % gegenüber den Werten vor der Ergometrie (p < 0,01); die belastungsbedingte Zunahme der cGMP-Ausgabe mit einem Durchschnitt von 40,3 (SD 16,8%) in der KHK-Gruppe erzielt wurde, auch im Vergleich zu der Gruppe ohne KHK (p < 0,001).

Für die renale Elimination des Serotonin-Metabolits befanden sich in der Vergleichsgruppe

In der KHK-Gruppe stiegen diese nach Östradiolvergabe um 66,3 (SD 105,2) % und nach Placebo-Vergabe durch Belastung um 55,0 (SD 62,7) % (Differenz n.s.) an, obwohl die Basisproduktion wie bei cGMP nur etwa ein Drittel gegenüber der KHK-Gruppe betrug (p < 0,001). Im Vergleich zu den Gruppen mit und ohne KHK gab es keine Unterschiede bei den biochemischen Markierungen. In der Vergleichsgruppe lag die maximale Belastungsfähigkeit nach Östradiolvergabe bei 112,5 (SD 44,2) Watt gegenüber 91,4 (SD 22,3) Watt höher (p < 0,05) und mit 519,6 (SD 195,4) sec 423,7 (SD 111,8) im Vergleich zu den entsprechenden KHK-Gruppen nicht signifikant.

Andere Unterschiede, die zwischen den beiden Gruppen festgestellt wurden, wie z.B. die in

Vergleichsgruppe unter Belastung höhere Pulsfrequenz (p < 0.001), höhere systoleische

Im Vergleich zu der KHK-Gruppe sind jedoch höhere Diastole-Blutdruck (p < 0.05 bzw. p < 0.01), mit einer höheren Blutdruckamplitude (p < 0.05) im Vergleich zu der KHK-Gruppe, auf die jüngere Vergleichsgruppe zurückzuführen, aber möglicherweise auch auf die Begleitmedikation in der KHK-Gruppe.

Zusammenfassend

Es wurde gezeigt, dass die üblichen Parameter eines ergometrischen Tests durch

Die Erhöhung der renalen Ausscheidung von cGMP bei Frauen mit und ohne KHK weist darauf hin, dass belastungsbedingte koronare und/oder periphere Vasorelaxation bereits durch eine Ein-Dosis von Östrogen verstärkt werden kann. Dies ist möglicherweise für die primäre und sekundäre Prävention von koronaren Herzerkrankungen von Bedeutung.