Verteilung und Regulierung des Androgenrezeptors im menschlichen Knochensystem
Alexander Helmboldt
Dr. sc. hum. Verteilung und Regulierung des Androgenrezeptors im menschlichen Knochensystem Geboren am 6.3.1964 in Mannheim Reifeprüfung am 21.6.1983 Studiengang der Fakultät Biologie von WS 1985/86 bis SS 1992 Abschluss am 14.10.1987 an der Universität Kaiserslautern Diplom am 10.8.1992 an der Universität Kaiserslautern Promotionsfach: Inneres Medizin Doktor: PD Dr. med. Chr. Kas, Prof. Dr. med. R. Ziegler Die osanabole Wirkung von Androgenen wird über die Androgenrezeptoren des Osteoblasts vermittelt. In dieser Arbeit wurden die Verteilung und Expression des menschlichen androgenrezeptoren in osteoblastischen primären osteoblastischen Zellen untersucht. Hier wurden die skeptologischen und prähnlichen Merkmale der menschlichen und osteoblastischen Skeleptischen Strukturen sowie die mögliche Identifizierung verschiedener Knochen und Alterschiede durch die Hilfe von osteoblastischen Stoffwechseln sowie der osteoblastischen Stoffwechseln mit Hilfe von osteoblastischen Stoffwechseln identifiziert.
Die Expression des Androgenrezeptors wurde mit Hilfe von
Durch die Analyse des Northern Blot und die Messung der Androgenbindungskapazität
HAR ist in beiden Geschlechtern in allen Altersstufen nachweisbar, wobei keine schlechte, aber eine alterbedingte Ausdrucksweise von HAR beobachtet wird. HAR-Spiegel sind im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren maximal und in Zellen von Prepubertären und älteren Spendern vergleichsweise niedriger. HAR-Ausdrucksweise hängt auch von der Herkunft der Zellen ab. So wurden in kortikalen Zellen höhere HAR-Konzentrationen als in spongiösen Zellen gefunden. Außerdem wurden deutlich höhere HAR-Rezeptorkonzentrationen in Kieferzellen gemessen als in Beckenzellen.
Untersuchungen zur Regulierung der HAR-Expression durch Steroidhormone zeigten, dass
hohe hAR-mRNA-Spiegel und erhöhte Androgenbindungen an osteoblastischen Zellen nach
Behandlung mit Dexamethason und 1,25-Dihydroxyvitamin D
- die mit einer Ver-
Stärkung der mitogenen Wirkung von DHT nach Vorbehandlung der Zellen mit diesen
Durch ihre osteoanabolischen Wirkungen spielen die gonadalen und adrenalen Androgene eine wichtige Rolle im Knochenwechsel. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse scheint das Ausdruckniveau des Androgenrezeptors in den knochenbildenden Osteoblasten bei der Vermittlung der osteoanabolischen Androgenwirkung von Bedeutung zu sein.