Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Fakultät für Physik und Astronomie
Max - Planck - Institut für Kernphysik
HD-IHEP98-11
HD-ASIC-42-0998
Aufbau und Test eines
taktilen Seh-Ersatzsystems
Thorsten Maucher
ASIC-Labor http://wwwasic.uni-heidelberg.de
Schröderstraße 90 D-69120 Heidelberg
Fakult¨
at f¨ur Physik und Astronomie
Ruprecht-Karls-Universit¨
at Heidelberg
Diplomarbeit
im Studiengang Physik
ausgef¨
uhrt von
Thorsten Maucher
Oktober 1998
Tel: 06221/545607, Fax: 06221/544345
E-Mail: [email protected]g.de
Institut f¨ur Hochenergiephysik, ASIC-Labor
Schr¨oderstraße 90, D-69120 Heidelberg
Inhalt
In dieser Arbeit wird die Entwicklung eines elektronischen Seh-Ersatzsystems mit taktiler Aus-
gabe vorgestellt. Im Vergleich zu fr¨uheren Systemen ist es heute m¨oglich, kleine und sehr lei-
stungsf¨ahige Komponenten zu verwenden.
Das vorgestellte System besteht aus einer Kamera, die speziell an die gesetzten Erfordernisse
angepasst ist sowie einer taktilen Ausgabeeinheit, mit der ¨uber eine virtuelle Tastmatrix das
durch verschiedene Bildverarbeitungsalgorithmen vorbereitete Bild als erhabenes Muster darge-
stellt wird. Der Aufbau der virtuellen Matrix wird detailliert beschrieben und das verwendete
Bildverarbeitungskonzept vorgestellt.
Der zur Erprobung des Ger¨ates entwickelte Test wurde mit 4 sehenden und 6 blinden Personen
durchgef¨uhrt. Die Auswertung beinhaltet sowohl Ergebnisse bez¨uglich des Seh-Ersatzsystems
als auch Resultate hinsichtlich der Unterschiede bei der taktilen Wahrnehmung beider Gruppen.
Mit farblich abgestuften Darstellungen werden die individuellen Strategien beim Abtasten der
verschiedenen Figuren veranschaulicht.
Abstract
In this thesis the development of an electronic vision substitution system with tactile output is
presented. Compared to earlier systems microelectronics and the high-performance computers
enable the use of smaller and more efficient components.
The presented system consists of a camera specifically designed for the requirements of a substi-
tution system and a tactile output unit. The output unit is given by a virtual tactile matrix which
converts the picture prepared by different image processing algorithms in a pattern perceivable
by touch. A detailed description of the virtual matrix and of the used image processing concept
is given.
A test is developedand carried out with 4seeing and 6 blindpersons for studying theperformance
of the device. The analyses of the test covers results concerning the vision substitution system
as well as the differences in tactile perception between the two groups. The individual scanning
strategies are extensively illustrated by pseudo coloured plots.
Inhaltsverzeichnis
Einf¨uhrung 1
1 Stand der Forschung 3
1.1 BereitsrealisierteSeh-Ersatzsysteme........................ 3
1.1.1 A tactile Vison Substitution System . ................... 3
1.1.2 Ultraschall-Systeme . . .......................... 5
1.1.3 MOVIS . . ................................. 5
1.2 Taktile Displays . . ................................. 7
1.2.1 Das Optacon ................................ 7
1.3 Entwicklungen im Vision-Projekt ......................... 9
1.3.1 Der pneumatische Ausgabeg¨urtel ..................... 9
2 Grundlegende Funktionsweise des Seh-Ersatzsystems 11
2.1 DieKamera..................................... 13
2.2 Funktion des VTD ................................. 13
3 Der Aufbau des VTD 17
3.1 Die mechanischen Komponenten .......................... 17
3.1.1 Das Grundger¨ust .............................. 17
3.1.2 Die beweglichen Komponenten . . . ................... 18
3.1.3 Die Aufnahme f¨urdieAusgabeeinheit................... 19
3.1.4 Die Ausgabematrix . . . .......................... 20
3.2 Signalverarbeitung ................................. 22
3.2.1 Die Verteilung der Signale . . . . . . ................... 22
3.2.2 Die Verkabelung . . . . .......................... 23
3.3 DerelektrischeAufbau............................... 25
3.3.1 Stromversorgung . . . . .......................... 25
3.3.2 Schaltung f¨urdenNullsensor........................ 27
3.3.3 Verteilung der Signale auf dem Mainboard . ............... 28
3.4 Software....................................... 30
3.4.1 Module der Bildverarbeitung . . . . . ................... 31
3.4.2 Simulationsmodul Pingpong ........................ 33
3.4.3 Ausgabemodul VTD-Out ......................... 33
I
3.4.4 Das Aufzeichnen der Daten . . . . . ................... 35
3.5 Das Zeitmanagement der Daten . .......................... 39
4EinsatzdesVTD 41
4.1 DieFragestellung.................................. 41
4.2 Die Methode . . . ................................. 42
4.2.1 Der Aufbau des Testverfahrens . . . . ................... 42
4.2.2 Die Stichprobe . . . . . .......................... 46
4.2.3 Der Ablauf ................................. 47
4.3 AuswertungderDaten ............................... 49
4.4 Ergebnisse...................................... 53
4.4.1 ¨
Ubersicht.................................. 53
4.5 Ergebnisse in Bezug auf Verwendung des HTVSS ................ 53
4.5.1 Erkennungszeit . . . . . .......................... 53
4.5.2 Vergleich von Gr¨oßen und diskretisieren einzelner Figuren auf dem VTD 55
4.5.3 Erkennen von Bewegungen . . . . . . ................... 55
4.5.4 Auswirkung der geometrischen Abmessungen der Abtastmatrix . . . . . 56
4.5.5 Einfluss der Linearf¨uhrungen auf das Abtasten . . . . . . ........ 58
4.5.6 Aufl¨osungsverm¨ogen des VTD ...................... 58
4.5.7 Erkennen unbekannter Figuren . . . . ................... 59
4.6 Ergebnisse im Bereich der taktilen Wahrnehmung . . ............... 60
4.6.1 Begriffsdefinition und Motivation . . ................... 60
4.6.2 Beobachtungen zur Erkennungszeit . ................... 61
4.6.3 Beobachtungen zur Strategie . . . . . ................... 62
4.6.4 Beobachtung bei wiederholter Darstellung von identischen und kongru-
entenFiguren................................ 64
4.7 Fehlerbetrachtung.................................. 66
4.7.1 Zeitfehler . ................................. 66
4.7.2 Fehler der Geschwindigkeit . . . . . ................... 67
4.7.3 Fehler im Ort . . . . . . .......................... 68
Zusammenfassung und Ausblicke 69
A Technische Daten 73
B Auswertungsbogen f¨ur die Testreihen 75
C Die Bilder der Testreihen komplet 83
D Vergleich der Leistungen der Probanden 85
D.1 AntwortenderProbanden.............................. 85
D.2 Veranschaulichung der Antworten . . . . . . ................... 88
D.3 Die Erkennungszeit ................................. 90
D.4
r
,
Werte ...................................... 92
E Abbildungen zur taktilen Wahrnehmung 93
F Die Weg-Zeit-Plots 103
F.1 Testreihe2–5 ....................................104
F.2 Testreihe6–8 ....................................124
G Ort-Zeit-Plots 135
G.1 Testreihe2–5....................................136
G.2 Testreihe7–8....................................158
Literaturverzeichnis 169
Abbildungsverzeichnis 172
Tabellenverzeichnis 175
Einf¨uhrung
Die Fortschritte in der Bildverarbeitung sowie dierasante Entwicklungder zur Verf¨ugung ste-
hendenRechenkapazit¨atenbei immerweiterfortschreitenderMiniaturisierunger¨offnen vielf¨altige
M¨oglichkeiten diese Innovationen f¨ur ein Seh-Ersatzsystems zu nutzen.
In der bisherigen Forschung wurden schon viele verschiedene konzeptuelle Ans¨atze verfolgt.
Das Gemeinsame an allen Projekten ist, dass1versucht wird den Nutzern zus¨atzlich zu den tra-
ditonellen Hilfsmitteln weitere Informationen ¨uber die in der n¨aheren Umgebung befindlichen
Objekte zu vermitteln. F¨ur die Aufnahme der Umgebungsinformation werden bei den einzelnen
Projekten unterschiedliche Technologien verwendet wie Sonar, Laser, GPS2und optische Bild-
aufnahme. Die einzelnen Entwicklungen verfolgen unterschiedliche Konzepte bei der Benut-
zerschnittstelle. Zum Weiterleiten der Information wird zum einen der akustische Sinneskanal,
z.B. durch Sprachausgabe und zum anderen der taktile Sinneskanal, z.B. durch Vibrationen oder
elektrische Reize verwendet.
In der vorliegenden Arbeit wird ein Seh-Ersatzsytem vorgestellt, bei dem die Informationen
¨uber die Umwelt mit einer speziellen, im Rahmen des Vision-Projekts3entwickelten Kamera
aufgenommen werden. Durch mehrere Bildverarbeitungsschritte, die von einem tragbaren Com-
puter ausgef¨uhrt werden, wird das Bild f¨ur die Ausgabe vorbereitet.
Blinde Menschen mit gut ausgepr¨agtem Geh¨or nehmen sehr viele Informationen ¨uber die
Ger¨ausche des Verkehrsflusses auf den Straßen, ihre Schritte oder ¨uber die Echos, die der Lang-
stock von einer Mauer reflektiert, auf. Ein Seh-Ersatzsytem sollte diese, f¨ur den Blinden wich-
tige auditive Wahrnehmung nicht durch eine zus¨atzliche Ger¨auschkulisse beeintr¨achtigen oder
den akustischen Sinneskanal ¨uberfordern. Aus diesem Grund wird f¨ur dieses Projekt eine taktile
Ausgabe als Benutzerschnittstelle gew¨ahlt, in dem das weiterverarbeitete Bild auf einer Fl¨ache
mit einzelnen Stiften als Reliefbild dargestellt wird. Die Abtastfl¨ache wird durch eine virtuelle
Matrix repr¨asentiert, d.h. dass jeweils nur die Teile des Bildes angezeigt werden, an denen sich
der Benutzer beim Abtasten befindet.
Bei der Entwicklung der virtuellen Matrix und der anschließenden Erprobung hat sich ge-
zeigt, dass mit Hilfe des Systems weiterf¨uhrende Untersuchungen zur taktilen Wahrnehmung
vorgenommen werden k¨onnen. Die festgestellten Differenzen in der taktilen Wahrnehmung bei
sehenden und blinden Personen wurden herausgearbeitet und analysiert.
1Die Arbeit ist nach den Regeln der ”neuen“ Rechtschreibung verfasst.
2Global Positioning (satellite) System
3Das Vision-Projekt wird unterst¨utzt duch das Forschungsf¨orderungsprogramm des Landes
Baden-W¨urttemberg.
1
2
Kapitel 1
Stand der Forschung
1.1 Bereits realisierte Seh-Ersatzsysteme
1.1.1 A tactile Vison Substitution System
In den 70-er Jahren ist von Bach-y-Rita und seinen Mitarbeitern in San Francisco ein Sys-
tem entwickelt worden, das blinden Personen die Orientierung im Raum erm¨oglichen sollte
[Bach-y-Rita 69, Bach-y-Rita 71, Bach-y-Rita 95]. Sie entwickelten einen Versuchsaufbau, bei
dem das Bild verschiedener Gegenst¨ande mit einer TV-Kamera1aufgenommen wird, um an-
schließend auf unterschiedlichen Ausgabeger¨aten ¨uber mechanische bzw. elektrische Reize auf
die Haut der Probanden ¨ubertragen zu werden.
F¨ur die Ausgabe - auf der Basis von mechanischen Reizen - ist eine Matrix von
20
20
elektromechanisch angetriebenen Aktuatoren, die im Abstand von
12
:
5
mm
angordnet sind auf-
gebaut. Die Bildinformation wird durch Vibration von Teflonst¨abchen mit ca.
1
mm
L¨ange und
1
:
2
mm
Durchmesser auf den R¨ucken der Probanden ¨ubertragen. Aus anatomischen Gr¨unden
muss die Matrix in 4 Bl¨ocke mit je 100 Pixel aufgeteilt werden, die aus Stabilit¨atsgr¨unden auf
die R¨uckseite eines Zahnartstuhles montiert wurden (vgl. Abbildung 1.1).
Um ein mobiles System zu erhalten, wurde in einer zweiten Versuchsreihe eine Matrix von
256 Silberelektroden, die im Abstand von
1
:
25
mm
angeordnet sind und eine Ausgabematrix von
16
16
Pixel2bilden (vgl. Abbildung 1.1), entwickelt. Die Bildinformation wurde ¨uber elektri-
sche Reize ¨ubertragen, wobei mit einer Regelschaltung das Tastverh¨altnis und die Stromst¨arke
der einzelnen elektrischen Stimuli variiert werden konnten.
Bei der Transformation der Bildinformation auf die Ausgabematrix unterschieden sich die
mechanische und die elektrische Ausgabe deutlich. So zeigte sich, dass es nicht m¨oglich ist,
Bilder von Gegenst¨anden wiederzuerkennen, wenn bei der Ausgabe die Vibrationsfrequenz mit
dem Grauwert des entsprechenden Bildpunktes modelliert wird. Erst nach einer Binarisierung,
d.h. die Grauwerte, die ¨uber einem einstellbaren Binarisierungslevel liegen, sind logisch ”high“,
dieanderen entsprechend ”low“, ist es den Probandenm¨oglich, die entsprechende Figuren wieder
1Der aktuelle Begriff ist Videokamera.
2Ein Pixel (picture element) bezeichnet jeweils einen Punkt des Gesamtbildes.
3
4
KAPITEL 1. STAND DER FORSCHUNG
zu erkennen [Bach-y-Rita 71]. Das binarisierte Bild wird dargestellt indem, alle Pixel, die ”high“
sind, mit einer Frequenz von 60 Hz vibrieren, so dass der Proband den Gegenstand als Reliefbild
auf dem R¨ucken sp¨urt.
Bei der Ausgabe mit elektrischen Stimuli beschreibt Bach-y-Rita [Bach-y-Rita 72], dass es
m¨oglich ist, 16 Grauwertstufen durch Ver¨anderung der Signalform und der Stromst¨arke des elek-
trischen Reizes darzustellen. Er verwendet dabei Reize mit einer konstanten Stromst¨arke von
0
:
5
,
10 mA
und einer Reizdauer von
1
,
500
s
. Nach seinen Angaben werden die Stimuli bei
dieser geringen Stromst¨arke von den Probanden noch nicht als schmerzhaft bzw. unangenehm
empfunden [Collins 71].
Das Ziel der Arbeitsgruppe war nicht nur, ein mobiles Seh-Ersatzsystem aufzubauen, sondern
dasSystemsolltezus¨atzlichnoch der Erforschungder Plastizit¨atdes Gehirns dienen. Bach-y-Rita
wollte beweisen, dass es m¨oglich ist, bei Ausfall des visuellen Sinneskanals dessen Kapazit¨at
¨uber die haptische Wahrnehmung zu nutzen. Er versuchte, durch kontinuierliches Training blin-
den Probanden die M¨oglichkeit zu geben, f¨ur die Wahrnehmng der taktil dargebotenen Figuren
eine ¨ahnliche Wahnehmungsstrategie zu entwickeln,wie es Sehende von Kindheit an durch Trai-
ning ihres visuellen Sinneskanals erreichen. Es zeigte sich, dass es nach einer Trainingszeit
von 40 bis 160 Stunden den Versuchspresonen m¨oglich ist, Gegenst¨ande, die sie w¨ahrend der
Trainingsphase kennengelernt haben, in einem Zeitrahmen wieder zu erkennen, der etwa der
Gr¨oßenordnung der Vergleichsgruppe entspricht. Die Aufgabe der Vergleichsgruppe bestand
darin, dieselben Gegenst¨ande, die mit der TV-Kamera aufgenommen wurden, auf einem Moni-
torbild wieder zu erkennen, das auf die Aufl¨osung der Ausgabematrix reduziert wurde.
Leideristesnichtm¨oglich, durch dieArbeiten von Bach-y-Rita R¨uckschl¨usseaufdieSchwie-
rigkeit des Erkennens verschiedener Muster zu ziehen, da die von ihm verwendeten Gegenst¨ande
nicht ohne Probleme zu katalogisieren bzw. zu reproduzieren sind.
Der Vergleich der Ergebnisse mit den Gegebenheiten im mobilen Einsatz ist sehr schwer, da
Bach-y-Rita zwar behauptet, dass seine Versuchspersonen die Figuren auch dann noch erkennen
k¨onnen, wenn sie durch eine andere Kameraeinstellungoder durch Oklusionver¨andert dargestellt
werden, doch leider liegen keine Daten vor, in welcher Zeitspanne das Wiedererkennen von
Figuren, die nicht in der Standardeinstellung dargeboten wordensind, erfolgte.
F¨ur die Verwendung als mobiles TVSS3ist der Aufbau, wie Abbildung 1.1 unschwer erken-
nen l¨asst, nicht geeignet. Der elektromechanische Antrieb macht es notwendig, einen geeigne-
ten Stuhl, der den Vibrationen gen¨ugend Widerstand bietet, mitzuf¨uhren. Ebenso ist es nicht
m¨oglich, bedingt durch die hohe Leistungsaufnahme der Spulen, das Ger¨at netzunabh¨angig zu
betreiben. ¨
Uber die Erfahrungen mit der Ausgabematrix, die alsReiz einen elektrischen Stimulus
benutzt, ist leider in den Arbeiten nichts erw¨ahnt.
Um 1970 war es den Technikern der Gruppe um Bach-y-Rita auch nicht m¨oglich, das System
weiter zu vereinfachen oder aufwendige Bildverarbeitungsschritte zu implementieren, da die
Entwicklung der Elektronik bei weitem noch nicht so fortgeschritten war. Man bedenke, dass
der erste Transistor erst 1948 erfunden und die ersten integrierten Schaltkreise 1968 vermarktet
wurden.
3Tactile Vision Substitution System
1.1. BEREITS REALISIERTE SEH-ERSATZSYSTEME
5
Abbildung 1.1: links: Skizze des TVSS mit mechanischer Ausgabe (entnommen aus
[Craig 82]).
rechts: Abbildung das TVSS mit der Matrix aus
16
16
Elektroden als mobiler Aufbau (ent-
nommen aus [Bach-y-Rita 72]).
1.1.2 Ultraschall-Systeme
Die zur Zeit im Handel erh¨altlichen Orientierungs-Hilfs-Systeme, die auch unter dem Schlag-
wort ETA4bekannt sind, basieren ausschließlich auf Ultraschallortung von Hindernissen und
¨ubertragen deren Entfernung akustisch oder taktil mittels Vibratoren. Ein komplexes Abbild
der Umgebung liefert nur der Sonic Guide und dessen Weiterentwicklung der Sonic Pathfinder
(siehe Abbildung 1.2), welcher ¨uber zwei Ultraschallsysteme r¨aumliche Informationen durch ein
stereophones Klangbild vermittelt [Koy-Oberth¨ur 87]. Beim Sonic Guide wird das von den bei-
den Ultraschallempf¨angern aufgenommene Signal in h¨orbare Frequenzen umgewandelt und dem
Benutzer mittels in die Brille eingebauter Kopfh¨orer vermittelt.
Beim Sonic Pathfinder, der am Blind Mobility Research Unit der Nottingham University
in England entwickelt wurde, wird mit Hilfe eines Mikroprozessors das stereophone Klangbild
ausgewertet und der Benutzer erh¨alt nur kurze, in T¨one konvertierte Informationen. In erster
Linie sollen die so gewonnenen Informationen dazu dienen, den Benutzer vor Hindernissen zu
warnen. Der Sonic Pathfinder ist somit als erg¨anzendes Hilfsmittel zum Langstock und/oder
Blindenhund konzipiert.
1.1.3 MOVIS
Das MOVIS (”MobilesOptoelektronischesVisuellInterpretatives System”) ist eine Navigations-
hilfe f¨ur Blinde, die im gleichnamigen Projekt MOVIS, derzeit als Kooperation zwischen dem
4Elektronic Travel Aid
6
KAPITEL 1. STAND DER FORSCHUNG
Abbildung 1.2: Das Bild zeigt die Entwicklungen bei den Sonarger¨aten (entnommen aus
[Sonic 98]).
oben links: den Sonic Guide
unten links: die Weiterentwicklung des Sonic Guide
rechts: die neueste Entwicklung, der Sonic Pathfinder
LKI5der Uni Hamburg und der TU Harburg, entwickelt wird.
Das MOVIS-Vorhaben umfasste in seiner urspr¨unglichen Form drei Funktionen:
Freiwegfinder
Landmarkenfinder
Zeichenleser.
Nach Reduzierung des Projektumfanges sollte die MOVIS-Realisierung eine Landmarken-
Suchhilfe sein [MOVIS 95]. Landmarken sind charakteristische Ansichten von Orten, die die
blinden Personen f¨ur ihre Navigation brauchten. Beispiele hierf¨ur sind Haltestellen, Bahnh¨ofe,
Wegkreuzungen usw.
F¨ur die Ausgabe soll beim MOVIS eine sogenannte sprechende Brille zum Einsatz kommen.
Die Stereoaufnahmen von zwei Kameras werden in einem tragbaren Rechner weiterverarbeitet
und das Ergebnis anschließend mit Hilfe einer Sprachausgabe dem Tr¨ager mitgeteilt.
5Labor f¨ur K¨unstliche Intelligenz
1.2. TAKTILE DISPLAYS
7
Das Projekt ist seit 1995 in der Entwicklung und soll zur expo2000 (siehe Abbildung 1.3) in
Hannover vorgestellt werden [expo2000].
Abbildung 1.3: Vorstellung des MOVIS-Projektes in der expo2000 (entnommen aus
[expo2000]).
1.2 Taktile Displays
1.2.1 Das Optacon
Das Optacon6geh¨ort zu den klassischen, dynamischen, taktilenDisplays. Es wurde von Bliss
um 1968 entwickelt, um blinden Personen die M¨oglichkeit zu geben gedruckte Texte zu lesen,
ohne Umweg ¨uber die Umkodierung in Brailleschrift. Es besteht aus einem kleinen Handsensor
mit 144 Photodioden und einer
6
24
großen Ausgabematrix, die mit ihrer Abmeßung von
1
:
1
2
:
7
mm
ungef¨ahr die Fl¨ache der Fingerkuppe einnimmt (vgl. Abbildung 1.4). Die 144
6Optacon:optical-to tactile conversion
8
KAPITEL 1. STAND DER FORSCHUNG
einzelnen St¨abchen werden von den entsprechenden 144 Photodioden gesteuert und vibrieren
bei Ansteuerung mit etwa
200
Hz
. Beim Lesen wird der Sensor von Hand ¨uber die zu lesende
Zeile gef¨uhrt, wobei die schwarzen Buchstaben durch das Vibrieren der St¨abchen der Tastmatrix
mit dem Finger der anderen Hand zu erkennen sind.
Abbildung 1.4: links: Die Skizze des Optacon mit Handsensor und optischer Ausgabe.
rechts: Großaufnahme des Tastfeldes des Optacons (entnommen aus [Craig 82]).
Nach neun Tagen Training ist es den Benutzern m¨oglich mit einer Geschwindigkeit von
10–12wmp7gedruckte Texte zu lesen. Ge¨ubte Optacon-Leser sollen 30 bis 50wpm errei-
chen. Dies entspricht etwa 50% der Lesegeschwindigkeit eines ge¨ubten Brailleschriftlesers
[Craig 82, Kosa 95]. Zum Vergleich: ”Ein ge¨ubter sehender Leser“ kann ”ca. 250 bis 300 Worte
pro Minute leise lesen“[Perfetti 85].
Bach-y-Rita entwickelte mit Hilfe der Ausgabetechnik des Optacons ein leichtes, tragbares
Seh-Ersatzsystem, in dem die Bildaufnahme durch eine kleine auf einem Helm befestigte Ka-
mera erfolgt und das aufgenommene Bild in einem Rechner zwischengespeichert wird. F¨ur die
Ausgabe wird dieses Bild binarisiert und anschließend die schwarzen Pixel als Vibrationen der
entsprechenden Stifte des Optacons zeilenweise ausgegeben, so dass die Benutzer keinen Ein-
fluss darauf hatt, wann welcher Teil des Bildes ausgegeben wird. Die Arbeitsgruppe weist darauf
hin, dass die Probanden mit dem modifizierten Optacon zu ¨ahnlichen Ergebnissen gelangen wie
mit dem schon angesprochenen TVSS [Bach-y-Rita 84].
7wpm: words per minute, wobei die W¨orter im Durchschnitt 5,5 Buchstaben besitzen.
1.3. ENTWICKLUNGEN IM
VISION-PROJEKT 9
1.3 Entwicklungen im Vision-Projekt
1.3.1 Der pneumatische Ausgabeg¨urtel
Im Vision-Projekt ist in der ersten Phase bei der Entwicklung eines taktilen Ausgabeger¨ates
ein pneumatischer Ausgabeg¨urtel8entwickelt worden. Der von R. Jeschke [Jeschke 96] ent-
wickelte G¨urtel besteht aus 64 in einer
8
8
Matrix angebrachten einzeln ansteuerbaren Stimula-
toren. Durch die zwischen Schaumstoff und Bauch austr¨omende Luft wird ein lokaler ¨
Uberdruck
erzeugt, der als taktiler Stimulus wahrgenohmen wird (vgl. Abbildung 1.5).
Die Gesamtmatrix deckt ein Areal von
15
15
cm
ab, wobei das System durch die aufwen-
dige Pneumatik
20 cm
auftr¨agt. Dieses System erm¨oglicht es, 60 Bilder pro Minute anzuzeigen,
wobei die Bilddarstellung zeilenweise erfolgt.
Zur Bildaufnahme dient ein Vorl¨aufer, der in Kapitel 2.1 n¨aher beschriebenen Kamera (siehe
auch [Schemmel 97]). Jedoch mit dem Unterschied, dass die Kamera ein adaptives Verhalten
aufweist, d.h. die Pixel reagieren nur auf ¨
Anderungen der Lichtintensit¨at somit f¨uhren statische
Bilder nicht zu einem Ansprechen der Pixel.
Das System wird nicht weiterverfolgt, da es sich gezeigt hat, dass es nicht m¨oglich ist den
pneumatischen Aufbau so zu ver¨andern, dass eine Akzeptanz bei den Benutzern zu erwarten ge-
wesen w¨are, zudem ben¨otigt der Aufbau in der vorliegenden Implementation mehrals
15
l
Druck-
luft pro Minute. Das Kamerakonzept mit den adaptiven Pixeln erwies sich f¨ur dieses Projekt als
nicht optimal. Da sich zum einen der Benutzer mitbewegt, was eine kontinuierliche ¨
Anderung
der Lichtintensit¨at zur Folge hat und zum anderen ist es selbst dem sehenden Beobachter sehr
schwer m¨oglich die Ausgabe der Kamera zu interpretieren.
Abbildung 1.5: Nicht maßst¨abliche Skizze des pneumatischen Ausgabeg¨urtels. Mit den UND-
Gliedern wird mit Hilfe von Pressluft ein taktiler Reiz auf den Bauch des Benutzers gegeben
(entnommen aus [Jeschke 96]).
8In der Arbeit von R. Jeschke wird auch der Name Stimulatorg¨urtel verwendet.
10
KAPITEL 1. STAND DER FORSCHUNG
Kapitel 2
Grundlegende Funktionsweise des
Seh-Ersatzsystems
Abbildung 2.1: Das HTVSS als Gesamtsystem. Man erkennt das Notebook, welches in das VTD
eingeschoben wurde, links im Bild die auf eine Brille montierte Kamera.
11
12
KAPITEL 2. GRUNDLEGENDE FUNKTIONSWEISE DES SEH-ERSATZSYSTEMS
Die Abbildung 2.1 zeigt das komplette Sehersatzsystem mit dem Namen HTVSS1.DerName
orientiert sich an die Arbeiten von [Bach-y-Rita 69], er soll ausdr¨ucken, dass es sich wie damals
erst um einen Vorl¨aufer eines Prototypen f¨ur eine elektronische Orientierungshilfe handelt. Wie
aus Abbildung 2.2 ersichtlich ist, besteht das HTVSS aus zwei Hauptbestandteilen.
Bildaufnahme
Bildverarbeitung und -ausgabe
Kamerakontrolle
für
VTD
und Kamera
Steuereinheit
Digitale Bildverarbeitung
Playback-Funktion
Testbilder-Erzeugung
Bild-
Abtastfläche
64x64 Pixel
Ausgabematrix
analoge Vorverarbeitung
logarithmischer Ausgang
Bilddaten
Bild-
daten
CMOS
Posdaten
Daten von
Positionssensor &
Funktionstasten
Display
Virtuelles
Taktiles
VTD
Bildverarbeitung
und Steuerungs-
Teil
Vision-Chip
Bilddaten
aufnahme
Abbildung 2.2: Das VTD und seine Funktionselemente
1HTVSS steht f¨ur Heidelberg Tactile Vision Substitution System.
2.1. DIE KAMERA
13
In den folgenden Abschnitten wird kurz auf die Funktion der Kamera, welche die Bildaufnahme
¨ubernimmt und auf das VTD2, das den zweitenteil des HTVSS beinhaltet, eingegangen.
2.1 Die Kamera
F¨ur das Projekt wird eine von M. Loose [Loose 98] im ASIC-Labor in Heidelberg f¨ur das
Vision-ProjektentwickelteCMOS3-Kamera eingesetzt. Durch den Aufbau der Kamera in CMOS-
Technologie wird ein Dynamikbereich von ca. sechs Dekaden erreicht. Der Dynamikbereich von
ungef¨ahr sechs Dekaden erm¨oglicht Bildaufnahmen in einem Helligkeitsbereich, in dem man
auch als normal Sehender noch Gegenst¨ande erkennen k¨onnte. Zum Vergleich, zwischen der So-
larkonstane(
10
3
W=m
2
)undderdurchschnittlichenLichtintensit¨atbei Mondschein(
10
,
3
W=m
2
)
liegen genau sechs Dekaden. Zu den lichtsensitiven Elementen kann zus¨atzlich noch weitere
Elektronik auf den Kamera-Chip integriert werden. Die Kamera besitzt als zus¨atzlich Elekto-
nik ”on Chip“ eine Komprimierung des Ausgangsspannungshubs durch einen Verst¨arker, der
das zur Lichtintensit¨at proportionale Signal der Fotodioden logarithmiert und verst¨arkt. Eine in-
terne Kalibrierung sorgt f¨ur eine Reduzierung des ”fixed pattern noise4“ und eine automatische
Blenden-Regelung gleicht den ausgegebenen Grauwertbereich den Lichtverh¨altnissen an.
Der großeDynamikbereich istausschlaggebend f¨ur die Verwendung dieserKamera im HTVSS.
Sie erlaubt (wie Abbildung 2.3 zeigt), Bildaufnahmen in dem nat¨urlichen Helligkeitsbereichen in
dem wir uns bewegen. Durch die automatische Blendenregelung werden zudem keine zus¨atzli-
chen mechanischen Bauteile ben¨otigt. Die kompakte Bauform erlaubt es, die Kamera auf einem
handels¨ublichen Brillengestell zu befestigen. Mit einer Aufl¨osung von
64
64
Pixeln ist die
Kamera allerdings noch ein Prototyp.
F¨ur die Optik wird eine Linse mit einer Brennweite von
f
=5
mm
und einem Durchmesser
von
d
=5
mm
verwendet. Durch die Gr¨oße der lichtempfindlichen Chipfl¨ache von
2
:
1
2
:
1
mm
ergibt sich ein Raumwinkel
von
= 0
:
176
sr
und daraus ein ¨
Offnungswinkel
von
=
27
:
2
. Das gesunde menschliche Auge hat im Vergleich dazu ein binokulares5Deckungsfeld von
120
und einen Gesamt¨offnungswinkel in horizontaler Richtung von
180
. Um bei einem
170
cm
großen Benutzer im Abstand von
1
m
den Fußboden abzubilden, muss die Kamera in
einem Winkel von
78
zum Lot angebracht werden.
Das zuk¨unftige Kamerakonzept sieht zu den obengenannten Optionen noch einen wahlfreien
Zugriff auf beliebige Pixelbereiche und die Mittelung ¨uber meherer Pixel vor.
2.2 Funktion des VTD
Das VTD bildetdas Ausgabeger¨atf¨urdas im Vision-Projekt entwickelteHTVSS.Die Funktion
des VTD gliedert sich wie in Abbildung 2.2 ersichtlich in zwei Teilbereiche:
2Virtual Tactile Display
3Complementary Metal-Oxid-Semiconductor technology
4Als fixed pattern noise bezeichnet man die Konstante, durch das missmatching der in der CMOS-
Technologie benutzten Transistoren erzeugten Grauwertverteilung,bei homogener Beleuchtung.
5Binokular bedeutet mit beiden Augen,
14
KAPITEL 2. GRUNDLEGENDE FUNKTIONSWEISE DES SEH-ERSATZSYSTEMS
10
-4
10
-3
10
-2
10
-1
10
0
10
1
10
2
10
3
10
4
light intensity [W/m
2
]
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
3.0
3.1
output voltage [V]
SolarkonstanteMondschein
Abbildung 2.3: links: Der Kamera-Chip im Geh¨ause auf das Brillengestell montiert.
rechts: Das logarithmische Antwortverhalten eines Pixels (entnommen aus [Loose 98]).
Bildverarbeitung
Bildausgabe
Das von der Kamera aufgenommene Bild wird im Bildverarbeitungsteil weiterverarbeitet.
Durch Algorithmen der digitalen Bildverarbeitung wie Kantendetektion, Rauschfilterung und
Binarisierung wird das Bild f¨ur die Ausgabe auf dem VTD vorbereitet.
Das durch Bildverarbeitungsschritte vorbereitete Bild wird auf dem VTD als Reliefbild auf
einer virtuellen Matrix ausgegeben. Unter einem Reliefbild muss man sich ein aus schwarzen
und weißen Pixeln bestehendes Bild vorstellen, bei dem alle weißen Pixel mit Hilfe von kleinen
Pins (sogenanten Dots) leicht erhaben dargestellt werden, w¨ahrend die schwarzen Pixel in Ruhe
bleiben. Bei einer Ausgabe von 48 auf 60 Pixeln und einem Abstand der einzelnen Dots von
2
:
45
mm
wie beim VTD,m¨ussten auf einer Fl¨ache von
12
:
1
14
cm
2600 Dots integriert werden.
Bei jeder ¨
Anderung des Bildes m¨ussten sich die entsprechenden Dots heben oder senken, was zu
einer Matrix von 2600 einzelansteuerbaren Stiften f¨uhren w¨urde. Aus unserer Sicht w¨urde die
Realisierung mit den heutigen technischen M¨oglichkeiten zu einem sehr hohen Gewicht f¨uhren.
Zudem w¨aren pneumatisch oder elektromagnetisch angetriebene Aktuatoren zu langsam und die
Leistungsaufnahme w¨urde einen mobilen Einsatz unm¨oglich machen.
Da sich die Finger beim Abtasten immer nur auf einer kleinen Fl¨ache des Reliefbilds be-
finden, wurde auf dem VTD eine virtuelle Matrix aufgebaut. Die in xy-Richtung bewegliche
Ausgabematrix besteht aus einer Fl¨ache von
4
:
3
1
:
6
cm
mit 48 Dots, welche in einer
4
12
Matrix angeordnet sind. Beim Verfahren der Abtastmatrix wird ¨uber einen Positionssensor die
absolute Position der Abtastmatrix festgestellt. Aus der Position und der Gr¨oße der Abtastmatrix
wird errechnet, welcher Dot welchem Pixel des auszugebenden Bildes entspricht. Je nach Grau-
wert des entsprechenden Pixels wird der Dot angehoben oder abgesenkt. Dem Benutzer werden
immer nur 2% der Gesamtmatrix gleichzeitig dargeboten, die Informationen ¨uber das Restbild
erh¨alt er durch kontinuierliches Verfahren der Ausgabematrix auf dem VTD .
2.2. FUNKTION DES
VTD 15
Die Position wird ¨uber eine optische Maus bestimmt und im Rechner auf die Bildkoordina-
ten umgerechnet. Die Signale f¨ur die Ausgabematrix werden ¨uber eine IO-Karte seriell an die
passenden Module der Abtastmatrix, der aktuellen Position entsprechend, weitergeleitet.
16
KAPITEL 2. GRUNDLEGENDE FUNKTIONSWEISE DES SEH-ERSATZSYSTEMS
Kapitel 3
Der Aufbau des VTD
In diesem Kapitel werden der mechanische und elektrische Aufbau des VTD erl¨autert sowie die
Software vorgestellt.
3.1 Die mechanischen Komponenten
3.1.1 Das Grundger¨ust
Seitenteil
Aussparung für
seriell & parallel
Port
Positions-
sensor
Ausgabeeinheit
(Abtastfläche)
Mauspad
Schiene 1
links
Schlitten 2
Schiene 2
Schlitten 3
Notebook
Schiene 3
Grundplatte
Schlitten 1
Braillemodule
Rahmen
Ausgabematrix
Abbildung 3.1: Das VTD und seine mechanischen Komponenten im Maßstab
1:4
Um ein kompaktes System mit m¨oglichst wenig Einzelteilen herzustellen, ist die Mechanik
des VTD so konzipiert, dass auf der Unterseite das f¨ur die Stromversorgung und die Ansteue-
rung wichtige Notebook integriert werden kann. Die Seitenteile und die Grundplatte bilden den
17
18
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
Rahmen, in den das Notebook eingeschoben werden kann. Durch die Aussparung auf der linken
Seite hat man Zugang zum parallelen und seriellen Port. Die Ausg¨ange der IO-Karte und der
Netzwerkkarte befinden sich auf der R¨uckseite und k¨onnen durch eine ¨
Offnung im Mainboard
(vgl. Kapitel 3.3) erreicht werden. Die Abmessungen sind durch den Einschub des Computers
somit gr¨oßtenteils vorbestimmt, die Außenmaße betragen
230
305
105
mm
.
Die Grundplatte ist der Tr¨ager des Gesamtsystems und darf sich auch im Einsatz nicht ver-
winden, um einen Leichtlauf der auf der Oberseite montierten Schienen gew¨ahrleisten. So
musste ein Kompromiss zwischen mechanischer Stabilit¨at und Gewicht getroffen werden, was
durch den Einsatz einer
10
mm
dicken Aluminiumplatte erreicht wurde. Durch entsprechende
Ausfr¨asungen auf der Unterseite konnte das Gewicht ohne nennenswerte Einbußen in der Stabi-
lit¨at um 42% gesenkt werden.
3.1.2 Die beweglichen Komponenten
F¨ur das Verfahren in y-Richtung sind zwei Linearf¨uhrungen auf der Grundplatte befestigt.
Mit Hilfe der Linearf¨uhrungen kann die Ausgabeeinheit nicht verdreht werden und die Ausga-
bematrix hat ein festes Bezugsystem zum Gesamtaufbau. Auf Schlitten 1 und Schlitten 2 ist f¨ur
die x-Richtung die l¨angere Schiene 3 aufgesetzt. Man hat somit die M¨oglichkeit, den Schlit-
ten 3 frei in xy-Richtung zu bewegen. F¨ur eine virtuelle Matrix ist es wichtig, dass der Benutzer
beim Abfahren den Eindruck hat, er w¨urde die Hand frei in xy-Richtung bewegen k¨onnen und
nicht wie ein Scanner das ”Bild“ in festen Schritten ”abrastern“. Durch den Einsatz speziel-
ler leichtlaufender Linearf¨uhrungen KUME 091der Firma INA (siehe Abbildung 3.2) sollte der
Unterschied zwischen Gleit- und Haftreibung auch bei wechselnden Belastungen so gering wie
m¨oglich gehalten werden.
x
y
z
C/P
10
4
-3
µ
2
Abbildung 3.2: rechts: Linearf¨uhrunge KUME 09 der Firma INA.
links: Verlauf des Reibungskoeffizienten ¨uber das Belastungsverh¨altnis
C=P
aus [INA 96].
Nach Herstellerangaben gilt f¨ur den Reibungskoeffizienten
bei der verwendeten Line-
arf¨uhrung
=2
10
,
3
bis
4
10
,
3
bei einem Belastungsverh¨altnis von
C=P
=4
bis
C=P
=20
.
1KUME Miniatur-Kugelumlaufeinheit
3.1. DIE MECHANISCHEN KOMPONENTEN
19
Das Belastungsverh¨altnisergibtsich aus den Quotientenzwischen maximaler dynamischer Trag-
zahl
C
in
[
N
]
und dem Kennwert f¨ur die dynamische ¨aquivalente Belastung P in
[
N
]
.F¨ur die
verwendeten Linearf¨uhrungen KUME 09 gilt
C
= 1340
N
, wobei die Vorspannung2ab Werk
auf
2
m
voreingestellt worden ist. Bei einem Gewicht der Abtastmatrix von
160
g
,dieaus
Aktuatorhalter, Rahmen, Braillemodulen und Kleinteilen besteht, und einer abgesch¨atzten Auf-
lagekraft der Finger von
4
N
, ergibt sich ein Belastungverh¨altnis von
C=P
239
, was bei
Extrapolierung der von [INA 96] angegebenen Werte zu einem
von
0
:
048
f¨uhrt. Somit er-
rechnet sich in x-Richtung mit
F
r
=
F
N
ein
F
r
0
:
27
N
. In y-Richtung ergibt sich durch das
zus¨atzliche Gewicht der Schiene 3 und des Schlitten 3 eine Gesamtbelastung von
F
N
6
:
5
N
,
die sich auf zwei Schienen aufteilt, daraus folgt ein
C=P
415
je Schlitten mit
0
:
083
ergibt sich ein Reibungswiderstand von
F
r
0
:
53
N
.DieGr¨oßen stimmen mit denen durch
einfache Messungen mit einer Belastungswaage ermittelten Gr¨oßen ¨uberein. Zus¨atzlich zu den
Reibungswiderst¨anden ergibt sich das Problem des Verkantens der vertikalen Schlitten. Durch
schwimmende Lagerung der Schiene 3 und leichtem Spiel bei der Befestigung von Schiene 2
konnte das Verkanten jedoch stark veringert werden.
Bei einer zus¨atzlichen Schmierung mit ¨
Ol ist darauf zu achten, dass das ¨
Ol den Anforde-
rungen des Herstellers entspricht. Außerdem m¨ussen dann die Schienen wegen der erh¨ohten
Verschmutzung regelm¨aßig, d.h. alle ein bis zwei Tage, gereinigt werden.
3.1.3 Die Aufnahme f¨ur die Ausgabeeinheit
Die Ausgabeeinheit besteht aus den Braillemodulen und dem Positionssensor. Die Halte-
rung (vgl. Abbildung 3.3), mit der die Ausgabeeinheit auf dem Schlitten 3 befestigt wird, muss
folgenden Anforderungen gerecht werden:
geringes Gewicht
Stabilit¨at gegen Verwinden durch die L¨ange der Braillemodule
Korrosionsbest¨andigkeit, da er immer im Kontakt mit den H¨anden ist
so wenig wie m¨oglich mechanische Teile
Um die Anzahl der Teile zu reduzieren, ist der Halter aus einem Teil (siehe Abbildung 3.3)
gefertigt. F¨ur die Fertigung aus Aluminium spricht zum einen, dass es sich gut bearbeiten l¨asst,
zum anderen das geringe Gewicht. Durch das gew¨ahlte Profil besitzt der Halter, obwohl Alu-
minium relativ weich ist, dennoch die n¨otige Festigkeit. Vom Hersteller der Linearf¨uhrungen
sind f¨ur die Befestigung am Schlitten 3 nur Befestigungen mit M2 Gewinde vorgesehen, so dass
durch die U-Form es m¨oglich ist, in x-Richtung zus¨atzliche Stabilisierungen anzubringen.
2Die Vorspannung gibt an wieweit der Schlitten sich bei Belastung nach oben oder unten bewegt kann, um die
Position mit dem geringsten Reibungskoeffizienten zu erreichen. Die Einheit f¨ur die Vorspannung ist aus diesen
Gr¨unden
m
.
20
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
Zwischen Schiene und Grundplatte ist der im Kapitel 3.3.2 auf Seite 27 n¨aher beschriebene
Nullpunktsensor montiert. Der durch das Auflegen der Hand lichtgesch¨utzten Bereich gew¨ahr-
leistet ein von der Umgebungsbeleuchtungunabh¨angiger und sicherer Betrieb des Nullpunktsen-
sors.
Sensor
Positionssensor
Abdeckung
Halter für
Befestigung an
Schlitten 3
el. Anschlüsse
Nullpunktsensor
Halter Braillemodule
Rahmen
Ausgabematrix
Abbildung 3.3: Die Ausgabeeinheit im Maßstab
1:1
3.1.4 Die Ausgabematrix
F¨ur die Ausgabematrix finden sechs kommerziell erh¨altliche Braillemodule der Firma ME-
TEC aus Stuttgart Verwendung. Jedes der sechs Module beinhaltet 8 Dots, die in einer
2
4
Matrix angeordnet sind. Durch Biegung von zwei piezoelektrischen Kristallpl¨attchen ( siehe Ab-
bildung 3.4) k¨onnen sie um
0
:
7
mm
angehoben werden. Die Dots befinden sich im Abstand von
2
:
45
mm
, was dem f¨ur Brailleschrift ¨ublichen Abstand entspricht. Entsprechend des Standards
der Braillesschrift befindet sich zwischen jedem Buchstaben, d.h. zwischen jedem Modul, ein
zus¨atzlicher Abstand von
2
mm
, so dass durch Aneinanderreihung der Module eine Matrix mit
48 Dots entsteht, deren Abstand in Abbildung 3.4 ersichtlich ist. Die ungleichm¨aßige Verteilung
der Dots ¨uber die Fl¨ache f¨uhrt zu einer Streckung der Darstellung in x-Richtung. Bei den Tests
musste dieser Effekt ber¨ucksichtigt werden. Ein Ausgleich der Matrix war nicht m¨oglich, da der
mechanische Aufbau der Module eine Verringerung des Abstandes nicht zul¨asst und eine Neu-
entwicklung der Matrix aus Zeit- und Kostengr¨unden als nicht sinnvoll erschien. Es ergibt sich
somit eine mittlerer Dot-Abstand in x-Richtung von
3
:
21
mm
und in y-Richtung von
2
:
45
mm
.
3.1. DIE MECHANISCHEN KOMPONENTEN
21
00000000000000000000001111111111111111111111
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
0000000
0000000
1111111
1111111
000000
000000
000000
000000
111111
111111
111111
111111
Dots
Ausgabematrix
Piezo-
hebel
Elektronik
Rahmen
Referenz-Dot
Mittelpunkte
Abbildung 3.4: oben: Braillemodul der Firma MEDEC,
unten: die Ausgabematrix mit dem Rahmen; je im Massstab
1:1
Beim Abtasten ist es notwendig,dass der Benutzer die Grenzen der Marix wahrnimmt. Durch
den Rahmen, der die Matrix umschließt, kann auch der sehbehinderte Mensch schnell erfassen,
wo sichdie Finger befinden m¨ussen. So kommtes nicht zu Fehlinterpretationen, wenn die Finger
nicht auf der Matrix aufliegen und der Benutzer annehmen k¨onnte, es w¨urde nichts angezeigt.
Die Versuche mit zwei verschiedenen Rahmendicken vom
2
mm
bzw.
4
mm
haben gezeigt,
dass bei einem
2
mm
-Rahmen der Benutzer nicht durch den Rand behindert wird und alle Dots
ertasten kann.
22
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
3.2 Signalverarbeitung
3.2.1 Die Verteilung der Signale
Im HTVSS sind vieleDatenleitungen vorhanden, deren Verteilung Abbildung3.5 veranschau-
licht. F¨ur den Datentransfer stehen im Notebook der serielle und der parallele Port sowie eine
IO-Karte zur Verf¨ugung. Die IO-Karte wird von der Firma National Instruments hergestellt und
tr¨agt die Typenbezeichnung DIO-24, sie wird im Notebook den PCMCIA3-Slots eingeschoben.
Auf der Karte befinden sich je nach Konfiguration bis zu 24 Ein- bzw. Ausg¨ange. Die Karte
wird zum Ansteuern der Braillemodule und f¨ur die Ausgabe der Steuersignale f¨ur die Kamera
verwendet.
Zur IO-Karte wurde ein Softwarepaket mitgeliefert, das es erm¨oglicht mit speziellen Befeh-
len im laufenden Programm einzelne Eing¨ange oder ganze Ports4anzusprechen, um die entspre-
chenden Signale ein- oder auszugeben. Bei der Messung der maximalen Datenrate zeigt sich,
dass es nicht m¨oglich ist ¨uber die IO-Karte die Bilddaten einzulesen. Die maximale Ausgabe-
geschwindigkeit variiert je nach Rechner und CPU, wobei f¨ur uns die Datenrate, die mit dem
Notebook erreicht werden kann ausschlaggebend ist. F¨ur das mit einen P90-Prozessor von In-
tel ausgestatteten Notebook ergibt sich eine maximale Datenausgaberate im Blockmodus5von
95
:
9
k B y te=s
. Zum Erreichen dieser Ausgabegeschwindigkeit werden die Leitungen f¨ur das
Handshake ¨uberbr¨uckt, so dass alle Daten ohne Zeitverz¨ogerung ausgegeben werden k¨onnen.
Zwischen jedem DIG Block Out Befehl ergibt sich ein Software-Delay von
1
:
86
ms
.BeimZu-
griff auf einzelne Datenleitungen durch den Befehl DIG Line Out k¨onnen Daten maximal mit
eine Rate von
5
:
37
k B its=s
Bitweise ausgegeben werden.
Zum Einlesen eines Bilds von der Kamera werden bei der Aufl¨osung von
64
64
Pixeln
mindestens 4096 Bytes ben¨otigt, plus zus¨atzliche Steuer- und Kontrollsignale. Beim Einlesen
der Bildinformation ¨uber die Karte w¨urde man pro Bild etwa
43
ms
ben¨otigen und k¨onnte somit
maximal 23 Bilder pro Sekunde einlesen. In der Zeit die n¨otig ist die Bilder ”aufzunehmen“,
h¨atte man nicht die M¨oglichkeit weitere Signale wie z.B. Daten f¨ur die Abtastmatrix auszugeben.
Um ein schnelleres Einlesen der Bilddaten zu erm¨oglichen, werden die Daten ¨uber den parallelen
Port des Notebooks eingelesen. Zur Zeit wird mit den zur Verf¨ugung stehenden Softwaretreibern
eine maximale Datenrate von
500
k B y te=s
erreichen.
F¨ur das Auslesen der Daten des Positionssensors wird der serielle Port verwendet. Der Posi-
tionssensor ist eine f¨ur diesen Zweck entsprechend weiterentwickelte optische Maus. Somit liegt
ein Anschluss an den seriellen Port nahe. Der digitale Ausgang des Nullpunktsensors wird ¨uber
eine der drei Maustasten an den Rechner weitergegeben.
Die Abbildung 3.5 veranschaulicht zus¨atzlich noch einmal die Verteilung der Daten. Alle di-
gitalen Datenleitungen werden in der Abbildung rot dargestellt. Die blauen Linien kennzeichnen
die Leitungen f¨ur die Stromversorgung und die gr¨une Leitung ist die analoge Verbindung zwi-
3Personal Computer Memory Card International Association
4Die 24 Kan¨ale der IO-Karte sind in 3 Ports mit je 8 Ein-/Ausg¨angen angeordnet, die je nach Konfiguration
einzeln oder als Block angesprochen werde k¨onnen.
5Blockmodus bedeutet, dass die auszugebenden Daten in einem Block durch ¨
Ubergabe eines Pointers mit einer
Anweisung ¨ubergeben werden.
3.2. SIGNALVERARBEITUNG
23
schen dem Kameramodul und der Kamera. Analog bedeutet, dass die Daten die den Grauwerten
des Pixels entsprechen als proportionale Spannungswerte auf das Modul ¨ubertragen werden.
5V
200V
s. port
5V
Netz*
Notebook
p. port
Abtastfeld
PCMCIA
Positionsdaten
5V vom Rechner
digitale Bildaten
analoge Bildaten
Ansteuerung der Dots
Programmierung der Kamera
Kameramodul Stromversorgung
Nullpunktsensor
Main-Board
Kamera
option
Ausgabematrix
Steuerung der Digitalisierung
Abbildung 3.5: Die Verteilung der verschiedenen Signalleitungen auf dem VTD.
3.2.2 Die Verkabelung
F¨ur die Verbindung zwischen Mainboard und parallelem Port sowie zum seriellen Port des
Rechners werden Kabel mit besonders hochflexiblen Litzen verwendet. F¨ur die Zugentlastung
werden die Kabel von vorne durch die zur Gewichtsersparnis eingefr¨asten Nuten gesteckt. Auf
derOberseitesindsie ¨uberPfostenverbinderelektrischmitdemMainboardverbundenund k¨onnen
somit jederzeit ausgetauscht oder ge¨andert werden. Die geplante Verwendung von Flachband-
kabeln ist verworfen worden, da es zu Kabelbr¨uchen durch die Bewegungen an den L¨otstellen
kam. Die oben angesprochene Verbindung erm¨oglicht es das VTD mit der gleichen Verkabe-
lung sowohl im station¨aren Betrieb mit externem Notebook als auch im mobilen Betrieb mit
integriertem Rechner zu betreiben.
F¨ur die Verbindung zwischen Abtastmatrix und Mainboard ist ein spezielles Folienkabel ent-
wickelt worden. Ein Folienkabel wird wie ein PCB6entworfen. Der Unterschied zwischen einem
6Printet Circuit Board
24
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
PCB und einem Folienkabel besteht in dem wesentlich d¨unneren und flexibleren Tr¨agermaterial.
F¨ur die Anwendung kam nur Kaptonfolie als Tr¨agermaterial in Frage, da f¨ur die Anschl¨usse der
Braillemodule und des Positionssensors Stecker aufgel¨otet werden mussten. Die Abbildung 3.6
000000
00000
0
111111
11111
1
000000
00000
0
111111
11111
1
000000
00000
0
000000
111111
11111
1
111111
000000
00000
0
111111
11111
1
Deckfolie
Kupferkaschierung
Kupferkaschierung
Deckfolie }
Kaptonfolie
1
µ
330 mm
2
250 m
135 mm
Abbildung 3.6: Das speziell f¨ur die Verbindung zwischen Abtastmatrix und Mainboard ent-
wickelte Folienkabel. Auf dem unteren Bild ist der Aufbau eines Folienkabels nochmals
erl¨autert.
zeigt den grunds¨atzlichen Aufbau. Die Deckfolie ¨uber der Kupferkaschierung ist notwendig, da-
mit sich bei Biegung des Folienkabels die Kupferleiterbahnen in der neutralen Ader der Biegung
befinden.
Im eingebautem Zustand f¨uhrt das lange Ende des Folienkabels in einem Bogen zu der Ab-
tastmatrix und der kurze Schenkel wird ¨uber Steckverbinder mit dem Mainboard kontaktiert. Um
den Druck beim Befestigen auf der Grundplatte gleichm¨aßig zu verteilen, ist das Kabel zwischen
zwei Plastikpl¨atchen eingeklemmt.
Nach dem Einbau zeigte sich, dass es nach wenigen Bewegungen des Kabels zu br¨uchen der
Leiterbahnen kam. Besonders h¨aufig brechen die Leiterbahnen an den Stellen, die in Abbildung
3.6 mit 1 und 2 gekenzeichnet sind. Nach der Untersuchung des Kabels unter dem Mikroskop
und Gespr¨achen mit dem Hersteller zeigte sich, dass es sich gr¨oßtenteils um Produktionsm¨angel
handelte. An der Verbindungsstelle zwischen langem und kurzem Schenkel k¨onnte es zur Tor-
sion des Kabels kommen. Die Torsion w¨urde die Haltbarkeit des Kabel beeinflussen, nicht aber
das Versagen der Funktion innerhalb von wenigen Betriebsminuten erkl¨aren. Nach der zweiten
¨
Uberarbeitung ist die Weiterentwicklung gestoppt worden, da es sich zeigte, dass es nicht zu
einem signifikanten Unterschied beim Verfahrwiderstand der Ausgabeeinheit kommt, wenn das
Folienkabel durch ein Kabel mit hochflexiblen Litzen ersetzt wird.
3.3. DER ELEKTRISCHE AUFBAU
25
3.3 Der elektrische Aufbau
F¨ur die Spannungsversogung von Abtastmatrix und Kamera sowie f¨ur die Verteilung der
Signale ist es n¨otig gewesen ein PCB7zu entwerfen, auf dem auch alle zus¨atzliche Elektronik
integriert werden konnte. Dieses PCB befindet sich auf der R¨uckseite des VTD und wird als
Mainboard bezeichnet. Als zus¨atzliche Elektronik ist eine Schaltung f¨ur den Nullsensor und
eine Digitalisierungsschaltung f¨ur das Kamerasignal n¨otig.
P3 P4
fk
1
2
50
49
112
13 24
5V -->200V
19
1810
13
11
2613
1414
26
DC/DC
0000000000000
0
00000000000
0
0
00000000000
0
0
00000000000
0
0
00000000000
0
0
00000000000
0
0
00000000000
0
0
00000000000
0
1111111111111
1
11111111111
1
1
11111111111
1
1
11111111111
1
1
11111111111
1
1
11111111111
1
1
11111111111
1
1
11111111111
1
PCMCIA-Anschlüsse
Aussparung für
P2
P4
P1 P3 P5
P3
Abbildung 3.7: Mainboard
3.3.1 Stromversorgung
µF Fn
100
DC-DC
converter
TMA0512
VDD
10µFFn
100
200V Out
µF10
DC-DC
converter
L03A
100 Ω
GND
10
TME0509
8V-Regler
*option
TLC7808
10µFFn
100 10µFFn
100
5V-Regler
TLC7805C
µF
200
µF
200
VDD DC-DC
converter 5V Out
max. 150mA
Abbildung 3.8: oben: Schaltung f¨ur die Stromversorgung der Piezomodule.
unten: Der Stromlaufplan der 5V Gl¨attungsschaltung.
7Printed Circuit Board
26
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
F¨ur eine netzunabh¨angige Stromversorgung steht nur der
5
V
Ausgang der PCMCIA-Karte
zur Verf¨ugung, der Piezoantrieb der Braillemodule ben¨otigt allerdings
200
V
.F¨ur die empfind-
liche AD8-Wandlung des Kamerasignales wird zudem eine stabilisierte mit einem m¨oglichst
kleinen Rauschanteil versehene Stromversorgung ben¨otigt. Zur Filterung wird die in Abbildung
3.8 dargestellte Schaltung verwendet. Durch Transformieren der Spannung auf
9
V
mit einem
DC/DC-Wandler und anschließendem Stabilisieren und Gl¨atten auf
5
V
wird eine Reduzierung
des Rauschanteils und ein Blocken der Peaks erzielt. Die Peaks in der Eingangsspannung werden
durch das Anfahren der Festplatte in unregelm¨aßigen Abst¨anden erzeugt.
Das Rauschen der Versorgungsspannung l¨asst sich durch den RMS-Wert9
V
RM S
und den
Peak-zu-Peak Wert
V
p
,
p
beschreiben, welche mit einem digitalen Oszilloskop bestimmt werden
k¨onnen. Bei der Messung wird ¨uber den f¨ur diese Anwendung wichtigen Frequenzbereich von
500
Hz
bis
50
MHz
gemittelt. Es ergibt sich ein RMS-Wert vor der Gl¨attung von
V
vor
RM S
=
17
:
9
1
:
4
mV
und nach der Gl¨attung von
V
nach
RM S
= 8
:
76
1
:
5
mV
. Bei der Peak zu Peak
Spannung ergibt sich
V
vor
p
,
p
= 143
:
7
23
:
4
mV
und
V
nach
p
,
p
=80
:
8
9
:
9
mV
. Es zeigt sich, dass
um eine bessere Siebung zu erreichen bei rauschempfindlichen Schaltungen sicher ein anderes
Konzept der Filterung notwendig sein wird (vgl. Abbildung 3.9). F¨ur unsere Zwecke war die
Schaltung in Anbetracht des Versuchstadiums des HTVSS ausreichend.
Abbildung 3.9: Aufnahmen der Rauschspannung. In den Abbildungen ist die Eingangsspan-
nung immer oben abgebildet.
Bei der Umwandlung der Versorgungsspannung von
5
V
auf
200
V
, die die Piezokristalle
8analog digital
9Root Mean Square
3.3. DER ELEKTRISCHE AUFBAU
27
der Braillemodule ben¨otigen, ist es nicht n¨otig auf eine besondere Filterung wert zu legen.
Zur Erzeugung der
200
V
wird ein DC/DC-Wandler der Firma powerbox verwendet. F¨ur die
Verwendung des Models L03 spricht sein geringer Platz- und Stromverbrauch. Der L03 wan-
delt eine Eingangsspannung von
2
V
bis
12
V
in eine proportionale Ausgangsspannung von
100
V
bis
500
V
. Es ist somit n¨otig aus der
5
V
-Versorgungspannung eine stabilisierte
8
V
-
Eingangsspannung f¨ur das Hochspannungsmodul zu erzeugen. Die Schaltung mit dem ¨uber das
100
Potentiometer erh¨ohten Nullpotential wird verwendet, um die
200
V
Ausgangsspannung
in kleinen Bereichen variieren zu k¨onnen. Sie hat den Vorteil, dass sie im Vergleich zu den
Schaltungen mit einem einstellbaren Spannungsregler eine geringere Verlustleistung aufweist.
3.3.2 Schaltung f¨ur den Nullsensor
Ω3,2k
Ω30k
Ω330
10kΩ
Ω100k
Ω10k
Ω10K
Null
Ω2,2k
BC327
BC337
LED_ON SFH 900
2kΩ
SFH 900
TLC 372
VDD
Abbildung 3.10: Schaltung f¨ur die LED und den Fototransistor des Nullpunktsensors.
Der Rechner bekommt ¨uber den Positionssensor nur Informationen ¨uber die ¨
Anderung der
aktuellen Position. F¨ur eine Bestimmung der absoluten Position der Ausgabematrix auf dem
VTD sind neben diesen differenziellen Daten noch zus¨atzlich die Anfangswerte zu bestimmen.
Der Positionssensor kann bei sehr schnellen Bewegungen nicht alle Schritte aufl¨osen und es
kommt zu einer Differenz zwischen aufgezeichnetem und tats¨achlichem Verfahrweg. Um die-
sem Problem entgegenzuwirken und beim Einschalten einen Anfangswert bestimmenzu k¨onnen,
ist ein zus¨atzlicher Nullschalter in das VTD integriert. F¨ur den Nullschalter wird eine Miniatur-
Reflexlichtschranke der Firma Siemens (SFH 900) verwendet. Sie besteht aus einem großfl¨achi-
genFototransistorundeiner GaAs-Infrarotdiode, wobeidurch einen eingebauten Filter unerw¨unschte
Tageslichteinfl¨usse abgeschirmt werden.
28
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
An der hinteren rechten Ecke der Abtastfl¨ache ist ein reflektierendes Pl¨attchen befestigt, das
zur Bestimmung des Referenznullpunktes dient. Durch die Schaltung (vgl. Abbildung3.10) wird
die Empfindlichkeit und das Ansprechverhalten des Nullpunktsensorsfestgelegt. Die R¨uckkopp-
lung ¨uber den
100
k
Widerstand erzeugt einen Hystereseeffekt beim Schalten des Komperators.
Mit dieser Hysterese wird ein definiertes Schaltverhalten bei Erreichen des Nullpunktes erzielt
und ein Prellen des Signales wird vermieden.
Die linke Schaltung f¨ur die LED ist n¨otig, da zur Reduzierung der Verlustleistung des VTD
die LED von der Software erst vor der Nullpunktabfrage eingeschaltet wird und die verwendete
IO-Karte nur maximal
4
mA
treiben kann. Die Schaltung erlaubt ein Ansteuern mit positiverLo-
gik und f¨uhrt zu einem von der Eingangsspannung unabh¨angigen konstanten Strom von
10
mA
durch die LED.
3.3.3 Verteilung der Signale auf dem Mainboard
Eine der Hauptaufgaben des Mainboards ist es, die im Kapitel 3.2.1 auf Seite 22 angespro-
chenen Signale zu verteilen. F¨ur die Zusatzelektronik der Kamera sind die Signale auf Pfosten-
leisten P3 und P4 gelegt worden, auf denen entsprechende Module aufgesteckt werden k¨onnen.
Auf diesen Modulen befindet sich die jeweilige der verwendeten Kamera angepasste Elektronik.
Dieser Aufbau erlaubt, verschiedene zur Zeit noch in der Entwicklung befindliche Kameras, nur
durch Austauschen des Modulsund des entsprechenden Softwareteils als neuer Bildaufnahmeteil
in dem Projekt zu nutzen. F¨ur die in dieser Arbeit verwendete Kamera (vgl. Kapitel 2.1) ist von
M. Loose ein Modul gefertigt worden, das die analogen Daten der Kamera digitalisiert. Weitere
Komponenten des Moduls sind die f¨ur den Dialog mit der parallelen Schnittstelle des Rechners
notwendige Hardware und die elektrischen Verbindungen zwischen Kamerasteuerleitungen und
IO-Karte.
F¨ur die Weitergabe der Signale an die Ausgabeeinheit dient der Pfostenverbinder P2 an den
das in Kapitel 3.2.2 angesprochene Verbindungskabel zur Abtastmatrix angeschlossen wird. Von
diesem Anschluss werden abschließend ¨uber P5 die Daten des Positionssensors an die Platine
der optischen Maus weitergegeben. Die Mausplatine ist auf Abstandshaltern ¨uber den DC/DC-
Wandler L03 montiert, so dass das Mainboard vollst¨andig auf der R¨uckseite des VTD montiert
werden kann.
Die Belegung der Pins von P2, P3 und P4 mit den entsprechenden Signalen sind in Tabelle
3.1 aufgef¨uhrt.
3.3. DER ELEKTRISCHE AUFBAU
29
P2(Mainboard
!
Matrix)
P2 Funktion
1Ps 5
2Ps 4
3Ps 3
4Ps 2
5Ps 1
6Taster 1
7Taster 3
8GND
9GND
10 Data out
11 Strope
12 200V
13 frei
14 Ps 9
15 Ps 8
16 Ps 7
17 Ps 6
18 Taster 2
19 GND
20 NS LED
21 NS Foto-Transistor
22 data in
23 clock
24 5V
P3(Kamera
!
Parallelport)
Pin Name Bemerkung
1*STB
2D0 DATEN
3D1 DATEN
4D2 DATEN
5D3 DATEN
6D4 DATEN
7D5 DATEN
8D6 DATEN
9D7 DATEN
10 *ACK
11 BSY
12 (PE)
13 (SLCT)
14 (*AUTOFD
15 (*ERROR)
16 (*INIT)
17 (*SLCTIN)
18 GND 0V
19 GND 0V
20 GND 0V
21 5V VDD
22 GND
23 12V vom DC/DC
24 5V max. 150 mA
25 frei
26 frei
P4(Kamera
!
I/O)
Pin Name Bemerkung
1PC7
2PC6
3PC5
4PC4
5PC3
6PC2
7PC1
8PC0
9PB7
10 PB6
11 PB5
12 PB4
13 PB3
14 GND
15 5V VDD
16 PA0
17 PA1
18 PA2
19 PA3
20 PA4
21 PA5
22 PA6
23 PA7
24 PB0
25 PB1
26 PB2
Tabelle 3.1: Steckerbelegung von Stecker P2, P3, P4
links: Die Verbindung zwischen Abtastmatrix und Mainboard. Die Bezeichnung Ps steht f¨ur den
Positionssensor und bezeichnet die entsprechenden Anschl¨usse desselben, NS sind die entsprechenden
Pins des Nullpunktsensors.
mitte: auf die Pfostenleiste P3 werden die Verbindungen zwischen Parallel-Port und Kamera hergestellt.
rechts: Die Anschl¨usse von Kameramodul und PCMCIA-Karte.
30
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
3.4 Software
F¨ur die Software steht das Visor-Programm zur Verf¨ugung, welches von J. Schemmel
[Schemmel 97] entwickelt wurde.
Das Programm l¨auft unter Windows 95 und ist in der Programmiersprache C++ geschrieben,
wobei die OWL10 von der Firma Borland Verwendung findet. In Zusammenarbeit mit J. Schem-
mel ist das modular aufgebauteProgramm erweitert und sind die f¨ur das HTVSS n¨otigenVer¨ande-
rungen vorgenommen worden.
Das Visor-Programm gliedert sich in 2 Hauptbestandteile :
Hauptprogramm
Weiterverarbeitungsmodule.
Das Hautprogramm erf¨ullt folgende Aufgaben (vgl. Abbildung 2.2):
Einlesen von Bildern
–¨uber die Kamera
–¨uber eine TCP/IP11-Verbindung von einem anderen Computer
–durch Einlesen einer Grafikdatei in Bitmap-Format12
Weitergabe der Bilddaten bzw. Ausschnitteeiner Grafik an die Weiterverarbeitungsmodule
Steuerung der Kamera
Aufnahme und Wiedergabe von einzelnen Kamerabildern bzw. von ganzen Bildsequenzen
¨uber den ”Videorecorder“
Beim ”Videorecorder“ werden nicht nur die Eingangsbilder, sondern je nach Benutzereinstel-
lung, auch die Ausg¨ange der einzelnen Module aufgezeichnet.
Wie im Bildschirmausdruck in Abbildung 3.11 zu erkennen ist, schließen sich an das Haupt-
programm die in einer Baumstruktur angeordneten Weiterverarbeitungsmodule an. In diesen
Weiterverarbeitungsmodulen kann das vom Hauptprogramm ¨ubergebene Bild mit verschiede-
nen Bildverarbeitungsfiltern weiterverarbeitet werden. Des Weiteren sind verschiedene anwen-
dungsbezoge Module integriert, wie Ausgabe- und Simulationsmodule. In den Modulen werden
jeweils die Daten des vorherigen Moduls aufgenommen und weiterverarbeitet. Die verarbeiteten
Daten kommenje nach Einstellungzur Anzeige und werden anschließend an die untergeordneten
Module weitergegeben.
10Object Windows Libary
11mit TCP/IP (Transmission Control Protocol/InternetProtokol) bezeichnet man das Protokoll das im Internet die
Kommunikation zwischen verschiedenen Rechnern erm¨oglicht.
12Es gibt zwei grunds¨atzliche Arten Grafiken zu speichern, die Bitmap- und die Vektor-Darstellung. Bitmap-
Programme arbeiten mit einzelnen Bildpunkten und speichern diese in Bit-Mustern (Bitmap), die im Wesentlichen
ein Abbild des Bildschirmspeichers darstellen. Das in dem Programm verwendete Bitmapformat ist das von Micro-
soft f¨ur Windows 3.0 eingef¨uhrte Format.
3.4. SOFTWARE
31
3.4.1 Module der Bildverarbeitung
Abbildung 3.11: Die Abbildung zeigt die Funktion des Sobelfilters und des Mixfilters.Derim
Hauptfenster mit einer gestrichelten Linie eingerahmte Ausschnitt der Grafik dient als Eingang
f¨ur das erste Modul. In den beiden Sobelfiltern werden die horizontalen und vertikalen Kanten-
bilder extrahiert und anschließend im Mixfilter zusammengef¨ugt. Das Histogrammmodul zeigt
die Grauwertverteilung im Eingangsbild. Des Weiteren ist in dieser Abbildung auf der rechten
Seite das Hauptfenster mit den Funktionskn¨opfen f¨ur den ”Videorecorder“ zu erkennen.
F¨ur die Bildverarbeitung stehen folgende Filter, die jeweils in einem Modul implementiert sind,
zur Verf¨ugung:
Sobelfilter: Sobeloperatoren detektieren, entsprechend ihren Elementen in der Filtermaske ho-
rizontale oder vertikale Kanten und wirken gleichzeitig in Detektionsrichtung gl¨attend
[J¨ahne 93] (vgl. Abbildung 3.11).
Gaußfilter: DerGaußfilterdientzurGl¨attung, wobei die Gr¨oße der Operatormaske variiert wer-
den kann.
Medianfilter: Ein Medianfilter ist ein nichtlinearer Gl¨attungsfilter. Der Medianfilter sortiert die
Grauwerte innerhalb der Filtermaske der Gr¨oße nach. Er gibt anschließend nicht den Mit-
telwert, sondern den Grauwert zur¨uck, der in der Filtermaske in der Mitte steht [J¨ahne 93].
Mixfilter: Der Mixfilter dient zum Mischen der Filterdaten aus verschiedenen Modulen
[Schemmel 97].
32
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
Zus¨atzlich ist noch das Histogrammmodul13 zur Darstellung der Grauwertverteilung innerhalb
eines Bildes vorhanden.
Abbildung 3.12: Die Abbildung zeigt die Funktion des morphologischen Filters bei dem das
Ausgabebild gleich binarisiert wurde.
Zus¨atzlich zu diesen vorhandenen sind noch folgende Bildverarbeitungsfilter integriert:
Kalibrierungsfilter: Dieser Filter sucht nach dem minimalen und den maximalen Grauwert
in einem Bild und berechnet den entsprechenden Skalierungsfaktor. Anschließend wird
das Bild auf den gesamten Grauwertbereich skaliert, so dass der Pixel mit dem minimalen
Grauwert schwarz und der mit dem maximalen weiß wird. Diese Operation wird ben¨otigt,
um ein Bild unabh¨angig von der Grauwertverteilung durch einen vorgegebenen Schwell-
wert zu binarisieren.
Durch Eintragungen in das Initialisierungsfile14 kann die Breite des Randes angegeben
werden, um ihn von der Extremabestimmung auszuschließen.
morphologischer Kantenfilter: Dieser Operator ist durch seine gute Detektion der Kantenlage
und durch seine Rauschunempfindlichkeit charakterisiert [Klette 95]. Er erreicht dieses
durch Gl¨attung mit einem Spalttiefpass und anschließender Erzeugung von zwei Diffe-
renzbildern. Die Differenzbider werden erzeugt durch Dilatation bzw. durch Erosion des
13Das Visor-Programm beinhaltet teilweise noch die Arbeitsdefinition Data.
14Jedes Modul hat ein Initialisierungsfile, in dem verschiedene Einstellungen und Vorgaben vorgenommen wer-
den k¨onnen. Man erreicht das Initialisierungsfile durch Dr¨ucken der linken Maustaste.
3.4. SOFTWARE
33
gegl¨atteten Bildes. Der ausgegebene Grauwert ist der Minimalwert der beiden Operatio-
nen. Mit g(p) wird das Ergebnis der Gl¨attung des Orginalbildes f(p) bezeichnet. Es ergibt
sich somit f¨ur das Ausgabebild h(p) folgende Berechnung:
h
(
p
) = min
f
[
g
(
p
)
,
min
q
2
f
(
p
)
(
g
(
q
))]
;
[ max
q
2
f
(
p
)
,
g
(
p
)]
g
Die Funktion des Filters ist in Abbildung 3.12 ersichtlich. Der Filter hat den weiteren Vor-
teil, dass sich die M¨oglichkeit der Binarisierung in Abh¨angigkeit der Grauwertumgebung
innerhalb der Filtergr¨oße zus¨atzlich integrieren l¨asst.
3.4.2 Simulationsmodul Pingpong
Zwei Module, die keine Bildverarbeitungsoperatoren beinhalten sind zum einen VTD-Out15 und
zum anderen Pingpong.Siewerdenf¨ur die Ausgabe und f¨ur die in Kapitel 4.1 beschriebenen
Tests ben¨otigt.
Das Pingpong-Modul ist speziell f¨ur die Tests konzipiert. Es unterscheidet sich von den
bisherigen Modulen dadurch, dass es keine Daten vom Hauptprogramm oder von ¨ubergeord-
neten Modulen ¨ubernimmt. Das Pingpong-Modul erzeugt seine Daten selbst. Je nach Einstel-
lung hat man die M¨oglichkeit einen kleinen quadratischen oder kreisf¨ormigen weißen Punkt
auf schwarzem Grund als ”Kamerabild“ darzustellen (siehe Abbildung 3.13). Dieser Punkt,
im Folgenden als Ball bezeichnet, wandert auf der durch die Gr¨oße des Moduls begrenzten
Fl¨ache hin und her. An den Begrenzungen wird der Ball wie eine Billardkugel reflektiert und
¨andert seine Bewegungsrichtung. Durch Einstellungsm¨oglichkeiten kann man die Geschwin-
digkeit, die Form und die Gr¨oße des Balles regeln. Mit
0
f¨ur die im Hauptfenster eingestellte
Up-Daterate16
0
, dem Skalierungsfaktor
r ef r esh
je nach Geschwindigkeitseinstellung (speed1
entspricht
r ef r esh
= 1
) und der im Initialisierungsfile bestimmten
stepsiz e
ergibt sich f¨ur die
Geschwindigkeit des Balles (
v
0
) in der Einheit
P ixel =s
.
v
0
=
0
stepsiz e
r ef r esh
(3.1)
Die Geschwindigkeit
v
0
kann ¨uber den mittleren Pixelabstand von
2
;
5
mm
in eine reale Ge-
schwindigkeit
v
r
mit
v
r
=
v
0
2
;
5
10
,
3
in
[
m=s
]
umgerechnet werden.
3.4.3 Ausgabemodul VTD-Out
Das Ausgabemodul VTD-Out liest ¨uber die serielle Schnittstelle die Daten des Positionsen-
sors aus und berechnet daraus die Position der Abtastmatrix in Bezug zum Bild, das ausgegeben
werden soll. Aus der Position wird bestimmt, welcher Dot welchem Pixel des Ausgabebildes
entspricht. Im Bereich der Ausgabematrix wird jedem Pixel, dessen Grauwert ¨uber dem von
15Vorl ¨aufig kann noch die Arbeitsdefinition Touchout bzw. Touchneu innerhalb des Visor-Programm vorkommen.
16Die Up-Daterate bezeichnet die Frequenz,mit der Bilder von der Kameraausgelesen oder ganzallgemein Daten
an das erste Modul gesendet werden.
34
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
Abbildung 3.13: Die Abbildung zeigt sechs Bilder des Pingpong-Moduls, die zu unterschiedli-
chen Zeiten mit zwei verschiedenen Ballformen aufgenommen wurden.
Benutzer festgelegten Schwellwert liegt, ein logisches ”high“, den anderen Pixel entsprechend
ein logisches ”low“ zugeordnet. Die so binarisierten Daten werden in einer Ausgaberoutine in
die entsprechenden Daten f¨ur die Dots der Braillemodule ¨ubersetzt und anschließend ¨uber die
Blockoperation (vgl. Kapitel 3.2.1) der IO-Karte seriell ausgegeben.
Es zeigt sich, dass bei der Ausgabe von Kamerabildern sehr viele Pixel durch Rauschen um
die Binarisierungsschwelle schwanken. Durch dieses Schwanken kommt es zu einem Vibrieren
der entsprechenden Dots, was ein Abtasten unm¨oglich macht. Durch Zwischenspeichern der
vorherigen Ausgabedaten ist ein Hystereseeffekt implementiert, dessen St¨arke durch die Variable
mit der Bezeichnung
hy s
innerhalb des Moduls bestimmt wird.
F¨ur die Ausgabe bedeutet das, dass der Schwellwert f¨ur Dots die ”low“ sind um die Gr¨oße
hy s
erh¨oht wird und f¨ur Dots die ”high“ sind um die Gr¨oße
hy s
vermindert wird. Durch diesen
Hystereseeffekt wird das Vibrieren der Dots sehr wirkungsvoll unterbunden.
In Abbildung 3.14 erkennt man das Modul VTD-Out, welches das durch die ¨ubergeordneten
Module vorverarbeitete Bild ausgibt. Man erkennt oben im Modul das mit Nummer 1 gekenn-
zeichnete Ausgabebild. Die aktuelle Position der Ausgabematrix wird als gestrichelt gezeichne-
tes Rechteck (Nummer 2) im Ausgabebild dargestellt. Unten im Modul ist der Position entspre-
chend die Ausgabe auf der Ausgabematrix graphisch dargestellt (Nummer 3). Mit Nummer 4
ist das Ausgabefeld f¨ur die Rohdaten des Positionssensors und des Schaltzustandes der Schalter,
welche sich auf der Ausgabematrix befinden, gekennzeichnet.
Bei der Umrechnung der Daten des Positionssensors in Koordinaten des Ausgabebildes wird
der ungleiche Pixelabstand der Ausgabematrix mit eingerechnet. F¨ur ein sicheres Abtasten ist
es wichtig, dass horizontale und vertikale Linien auf der Abtastfl¨ache ihre Richtung beibehalten
und es nicht zu einem ”Wandern“ der Linien beim Abtasten kommt. F¨ur den Umrechnugsfaktor
in x-Richtung ergibt sich experimentell der Wert von 39, das bedeutet, wenn der Positionssensor
39 Schritte in x-Richtung erkennt hat die Ausgabematrix sich im Bezug zum Bild um ein Pixel
nach rechts verschoben. Entsprechend ergibt sich in y-Richtung ein Umrechnungsfaktor von
29. Das Verh¨altnis der beiden Umrechnungsfaktoren entspricht dem Verh¨altnis vom mittleren
3.4. SOFTWARE
35
1
4
3
2
Abbildung 3.14: Die Abbildung zeigt das Ausgabemodul VTD-Out mit dem Eingabebild von
dem vorverarbeiteten Kamerabild (weitere Beschreibung siehe Text).
Dot-Abstand in x-Richtung zum mittleren Dot-Abstand in y-Richtung ( siehe Seite 20).
Innerhalb des Moduls k¨onnen im Initialisierungsfile bzw. mit der rechten Maustaste folgende
Einstellungen vorgenommen werden:
width: Gibt den Umrechnungsfaktor in x-Richtung von Sensorkoordinaten in Bildkoordinaten
an.
height: Eigenschaften wie oben, nur f¨ur die y-Richtung.
level: Gibt den Schwellwert f¨ur die Binarisierung an.
hys: Ist der Wert der halben Breite der Hysterese.
with start stop: Gibt an, ob das Bild kontinuierlich ausgegeben wird oder nur beim dr¨ucken
der linken Taste auf der Abtastmatrix erneuert wird.
invertiert: erm¨oglicht eine Invertierung der Ausgabedaten.
3.4.4 Das Aufzeichnen der Daten
Parallel zum Abtasten wird f¨ur jedes Bild eine Datei aufgenommen. Dieses Datei enth¨alt
im Vorspann alle f¨ur die Auswertung wichtigen Daten ¨uber die Einstellungen im Modul VTD-
Out, des Weiteren Angaben zur Zeit und den Dateinamen. Im nachfolgenden Datenteil wird mit
der im Hauptfenster eingestellten Frequenz (
0
) die Position der Ausgabematrix abgelegt. Das
36
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
Datenformat ist in Abbildung 3.15 dargestellt. Die Gr¨oßen
px
und
py
enthalten die Position der
Ausgabematrix in Bildkoordinaten mit dem Koordinatenursprung in der unteren linken Ecke.
Als Referenz wird der in Abbildung 3.4 gekennzeichnete Referenz-Dot verwendet. Die Gr¨oße
n
17 entspricht einem Z¨ahler, der die Ausgaben mitz¨ahlt. Die Gr¨oßen
mx
und
my
werden zur
Kontrolle mit aufgezeichnet. Sie entsprechen der Ausgabe des Positionssensors, welcher seinen
Koordinatenursprung am Referenzpunkt des Nullpunktsensors hat.
Man erkennt deutlich, dass der Proband erst bei
n
= 17
angefangen hat, die Ausgabema-
trix zu bewegen18. Dieser variable und in jeder Datei vorhandene Offset wird sp¨ater bei der
Auswertung in den Berechnungen ber¨ucksichtigt.
###############################################
# c:\users\maucher\daten\luk0002.txt.txt
# Mon Jun 08 17:27:25 1998
## sx= = 48 ##
## sy= = 60 ##
## width= = 39 ##
## height = 29 ##
## level =127 ##
## hys = 20 ##
## with_start_stop= 0 ##
#px py n mx my ##
###############################################
40 56 0 0 0
40 56 1 0 0
40 56 2 0 0
40 56 3 0 0
40 56 4 0 0
40 56 5 0 0
40 56 6 0 0
40 56 7 0 0
40 56 8 0 0
40 56 9 0 0
40 56 10 0 0
40 56 11 0 0
40 56 12 0 0
40 56 13 0 0
40 56 14 0 0
40 56 15 0 0
40 56 16 0 0
40 55 17 9 29
40 53 18 27 94
39 51 19 43 162
39 49 20 56 226
39 47 21 69 288
38 45 22 88 346
.
.
.
## Zeitdiff: 29.000000 in[s] ##
## Endzeit ##
## Mon Jun 08 17:27:54 1998 ##
###############################################
Abbildung 3.15: Ausschnitt aus einer aufgezeichneten Datei.
17In manchen Dateien wird noch die Arbeitsedefinition
time
verwendet.
18Die Nullpunktreferenz ist gekenzeichnet durch die Daten
px
=
nx
=40
und
py
=
ny
=60
.
3.4. SOFTWARE
37
Software-Routine f¨ur das schreiben der Daten
Um die in Kapitel 4.7 vorgenommene Fehlerbetrachtung verst¨andlich zu machen, muss kurz
die Software-Routine beschrieben werden, mit der die Daten niedergeschrieben werden.
Die Steuerung der Zeit wird ¨uber das Hauptfenster des Visor-Programms geregelt. Das
Hauptfenster kontrolliert die Zeit mit einem vom Betriebssystem bereitgestellten Z¨ahler. Dieser
Z¨ahler, der mit dem Befehl QueryPerformanceCounteraufgerufen wird, bietet zusammen
mit der ebenfalls abrufbaren Prozessorfrequenz eine Zeitskala, die mindestens auf dem 1% Ni-
veau genau ist. Mit dieser Zeitskala wird mit der eingestellten Frequenz
0
das oberste Weiterver-
arbeitungsmodul aktualisiert (vgl. Abbildung 3.16). Vom Hauptprogramm wird gesteuert, dass
die Aktualisierunsgrate die eingestellte Frequenz nicht ¨uberschreitet, jedoch ist keine Kontrolle
f¨ur die Unterschreitung dieser Frequenz vorgesehen. Bei jeder Aktualisierung des VTD-Out-
Moduls werden die Daten des Positionssensors in eine Datei abgelegt (vgl. Kapitel 3.4.4). Aus
diesen regelm¨aßig niedergeschriebenen Daten berechnet sich die Zeitskala, die der Auswertung
in Kapitel 4.3 zugrunde liegt.
38
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
Software-Puffer Hardware-Puffer
Daten für die
Ausgabematrix
0
νmax
0
νvon unabhängig
Daten vom Positionssensor
Aufzeichnung der
Daten
0
νmax
1. Modul
Zeitroutine
QueryPerformanceCounter
Hauptfenster
0
νmax
0
νUpdate mit max
Positionsdaten
VTD
serielle Abarbeitung
VTD-Out
Bilddaten
Bilddaten
Abbildung 3.16: Darstellung des zeitlichen Ablaufes innerhalb des Visor-Progammes.
3.5. DAS ZEITMANAGEMENT DER DATEN
39
3.5 Das Zeitmanagement der Daten
Das zeitliche Zusammenspiel der Daten auf dem VTD wird von der internen Uhr im Haupt-
fenster des Visor-Programms bestimmt. Die Anzahl der Bilder, die maximal pro Sekunde ausge-
gebenen werden k¨onnen, h¨angt von vielen Faktoren ab. Einer der Faktoren, der nicht zu beein-
flussen ist, ist die Geschwindigkeit der CPU des Rechners. Alle aufgef¨uhrten Zahlenwerte ska-
lieren mit der Taktfrequenz des verwendeten Rechners. F¨ur das HTVSS steht ein Notebook der
Firma Toshiba zur Verf¨ugung, das mit einer Pentium P90 CPU der Firma Intel und
40
MByte
RAM ausgestattet ist. Die aufgef¨uhrten Ergebnisse beziehen sich auf Messungen mit diesem
Rechner, wobei keine weiteren Prozesse im Hintergund ablaufen.
Weiter gilt es zu ber¨ucksichtigen, dass durch die Implementierung der Bildverarbeitungsope-
rationen als Multiplikation des Bildes mit der Filtermatrix die Rechengeschwindigkeit quadra-
tisch von der Filtergr¨oße und der Gr¨oße der Module abh¨angt [J¨ahne 93]. Somit beziehen sich
die Werte auf eine einheitliche Modulgr¨oße von
64
64
, entsprechend der Aufl¨osung der ver-
wendeten Kamera. Des Weiteren finden bei der Messung ausschließlich Filter mit einer
3
3
Filtermatrix Verwendung. Durch das lineares Hintereinanderschalten mehrerer Weiterverarbei-
tungsmodule addieren sich die Verarbeitungszeiten der einzelnen Module und beschr¨anken so
die maximale Ausgabefrequenz.
Der letzteFaktor, der die maximaleAusgabefrequenz beschr¨ankt, ist dieZeit, welcheben¨otigt
wird, um den Inhalt der einzelnen Module auf dem Bildschirm darzustellen. Um die maximale
Ausgabe festzustellen, ist nur das erste und letzte Modul auf Bildschirmausgabe eingestellt.19
Es ergeben sich folgende Ergebnisse:
Bei der direkten Ausgabe von Ausschnitten von Grafiken ohne weitere Bildverarbeitungs-
schritte wird die Abtastmatrix auf dem VTD maximal alle
15
;
6
0
;
3
ms
aktualisiert. Was
zur der unten genannten Update-Rate f¨uhrt:
aus
=64
1
;
5
Hz
F¨ur die serielle Ausgabe ben¨otigt man 99 (
16
#
B r ail l emodul e
+3
) Ausgaben auf der
IO-Karte. Vergleicht man nun die maximale Ausgabefrequenz
aus
mit den Werten von
Kapitel 3.2.1, erkennt man, dass sich dieser Wert noch um den Faktor 5 von der maxima-
len, nur von der Ausgaberate der IO-Karte beschr¨ankten, Ausgabefrequenz von
344
Hz
unterscheidet.
Die Kamerasoftware und Hardware machen ein Auslesen und Anzeigen des Kamerabildes
inerhalb von
41
:
7
14
:
3
ms
m¨oglich. Daraus ergibt sich eine Ausgabefrequenz von:
K amer a
=24
4
Hz
Bei der Ausgabe mit einlesen des Kamerabild, Bildverabeitung und Ausgabe von den Bil-
dern auf dem VTD ergibt sich eineAusgabefrequenz bei Verwendung der beiden Sobelfilter
und des Mixfilters zur Kantendetektion von:
S obel
=9
:
75
0
:
2
Hz
19Bei jedem Modul kann mit der Einstellung
v isibl e
die Bildschirmausgabe ein- oder ausgeschaltet werden.
40
KAPITEL 3. DER AUFBAU DES
VTD
und bei Verwendung des morphologischen Filters zur Kantendetektionl¨aSst sich eine Aus-
gaberate von:
M or oph
=11
:
0
0
:
75
Hz
erreichen.
Bei der Ausgabe der Daten, die vom Pingpong-Modul erzeugt werden ist die maximale
Ausgaberate:
P ing pong
=33
:
5
Hz
1
:
5
Hz
Kapitel 4
Einsatz des VTD
4.1 Die Fragestellung
F¨ur die Erprobung des VTD ist ein Testverfahren entwickelt worden, das zur Kl¨arung folgender
Fragestellung dient:
1. Inwieweit k¨onnen Figuren1auf dem VTD erkannt werden?
2. Inwieweit ist es stark sehbehinderten Personen m¨oglich, die Figuren durch Abfahren auf
der virtuellen Matrix zu erkennen?
3. Inwieweit wird das Abtasten durch die geometrischen Abmessungen des VTD beeinflusst?
4. In welchem Zeitrahmen k¨onnen Figuren erkannt werden?
5. Ist es sinnvoll eine Abtastmatrix mit einer gr¨oßeren Anzahl von Dots pro Fl¨acheneinheit
zu verwenden?
6. Gibt es eine ideale Gr¨oße f¨ur die Abtastmatrix?
7. Inwieweit ist es m¨oglich bewegte Figuren bzw. den Verlauf einer Bewegung zu erkennen?
8. Welche Anforderungen m¨ussen an die zuk¨unftige Bildverarbeitung gestellt werden oder
ist das vorhandene Bildverarbeitungskonzept ausreichend?
9. Ist es m¨oglich Gr¨oßenverh¨altnisse richtig einzusch¨atzen?
10. Wie gut ist das Aufl¨osungsverm¨ogen des VTD ?
1Der Begriff Bild bezeichnet in dieser Arbeit die Gesamtdarstellung auf der Abtastfl¨ache und der Begriff Figur
wird f¨ur den Bildinhalt verwendet. So beinhaltet z.B. Bild 0033 (siehe Abbildung 4.3) drei Figuren, jede der drei
Figuren stellt ein Quadrat dar, wobei die Figuren die gleiche Gr¨oße haben und somit identisch sind.
41
42
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
Das Testverfahren bietet zusammen mit dem Aufzeichnen der Bewegungen der Ausgabematrix
dieM¨oglichkeitUntersuchungenzur taktilen bzw.haptischen2Wahrnehmungvorzunehmen. Von
besonderem Interesse f¨ur das Vision-Projekt ist die Beantwortung folgender Fragen:
1. Zeigt sich ein signifikanter Unterschied beim Erkennen von geometrischen Figuren zwi-
schen der Gruppe der Blinden und der normalsehenden Vergleichsgruppe?
2. Welche Strategie verfolgen die Probanden beim Abtasten?
3. Gibt es signifikante Unterschiede hinsichtlich der Strategie zwischen den beiden Gruppen?
4. Welche Formen werden besser erkannt und welche schlechter?
5. Gibt es Strukturen innerhalb der Figuren, an denen sich die Probanden besonders lange
aufhalten?
4.2 Die Methode
4.2.1 Der Aufbau des Testverfahrens
Das Testverfahren beinhaltet 60 Bilder, die nacheinander zum Abtasten auf dem VTD darge-
boten werden. Die Bilder lassen sich in eine Vorbereitungsreihe und 10 Testreihen einteilen.
Die Vorbereitungsreihe dient zum Kennenlernen des VTD . Der Proband wird in den
Testablauf eingef¨uhrt und mit den drei Grundfigurentypen:
– Figuren mit horizontalen und vertikalen Linien
– Figuren mit diagonalen Linien
– Figuren mit gekr¨ummten Linien
bekannt gemacht (siehe Abbildung 4.1).
Um das im weiteren Verlauf notwendige großfl¨achige Abtasten einzu¨uben, dient das in
Kapitel 3.4.2 beschriebene Pingpong Spiel. Die Aufgabe des Probanden besteht darin,
den sich bewegenden Ball auf dem VTD zu verfolgen.
In Testreihe 2–5 (siehe Abbildung 4.2) sind jeweils sechs Figuren dargestellt, wobei pro
Reihe immer drei unterschiedliche Figuren in zwei verschiedenen Gr¨oßen vorkommen.
Die Figuren innerhalb einer Reihe unterscheiden sich in der Anzahl der verwendeten
Linien.
– Von Reihe 2 zu Reihe 3 k¨onnen die Figuren zus¨atzlich zu den horizontalen und
den vertikalen Linien auch schr¨age Linien beinhalten.
– Bei Reihe 4 kommen zus¨atzlich gekr¨ummte Linien hinzu.
– In Reihe 5 wird eine Auswahl der Figuren aus Reihe 2-4 angeboten.
2Die Begriffe taktil und haptisch werden in Kapitel 4.6.1 auf Seite 60 genauer spezifiziert.
4.2. DIE METHODE
43
Bildvor
0003
0001
Bildvor BildvorBildvor 000400002 Bildvor
0005 Bildvor
0006
Abbildung 4.1: Vorbereitungs-Testreihe
Bei den Figuren der ersten vier Reihen kommen nur zwei Gr¨oßen vor, wobei als Gr¨oße
die Absolutmaße in x- und y-Richtung definiert sind. Das ergibt die M¨oglichkeit, die
Figuren zus¨atzlich je nach gr¨oße in zwei Klassen einzuteilen.
Testreihe 6 (siehe Abbildung 4.3) dient zum Ermitteln der Aufl¨osungsgrenze beim Er-
tasten auf dem VTD . Zu diesem Zweck werden unterschiedlich viele parallele Linien
gleichzeitig dargestellt. Der Abstand der Linien unterscheidet sich von Bild zu Bild. Die
Aufgabe besteht darin, die Anzahl der dargestellten Linien zu bestimmen.
In Testreihe 7 (siehe Abbildung 4.4) werden unterschiedlich viele identische Quadrate
gleichzeitig auf die Ausgabe projiziert deren Anzahl der Proband feststellen soll. Die
Bilder unterscheiden sich in der Anzahl der dargestellten Quadrate und im Abstand der
einzelnen Figuren voneinander. Das Ziel ist festzustellen, inwieweit sich einzelne Figu-
ren noch unterscheiden lassen.
Mit Testreihe 8 wird festgestellt, inwieweit sich verschiedene Gr¨oßen auf dem VTD
differenzieren lassen. Zu diesem Zweck sind jeweils zwei verschieden große Quadrate
gleichzeitig auf das VTD projiziert und der Proband muss bestimmen, welches der bei-
den Quadrate das gr¨oßere ist (siehe Abbildung 4.5).
Bei Testreihe 9 geht es um das Erkennen einfacher unbekannter Figuren (siehe Abbil-
dung 4.6).
Bei der Testreihe 10 handelt es sich um das Erkennen von sogenannter Snodgrass-
Figuren[Snodgrass 80], welche Snodgrass f¨ur Bestimmungstests zur Wahrnehmung ent-
wickelt hat. Diese Figuren sind aus einer Auswahl von 260 Figuren ausgew¨ahlt. Sie
finden auch Verwendung bei einer ¨ahnlichen Testreihe zur taktilen Wahrnehmung (vgl.
[Loomis 91])(siehe Abbildung 4.7).
44
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
Bild
0002
0000
Bild BildBild 00030001 Bild
0004 Bild
0005
Bild
0008
0006
Bild BildBild 00090007 Bild
0010 Bild
0011
Bild
0014
00012
Bild BildBild 00150013 Bild
0016 Bild
0017
Bild
0020
00018
Bild BildBild 00210019 Bild
0022 Bild
0023
Abbildung 4.2: Testreihe 2-5
0026 Bild
0027
00024
Bild Bild
0025 0028 Bild
0029
Bild
Bild
0030
Bild
Bild
0031
Abbildung 4.3: Testreihe 6
Bild
0034
00032
Bild BildBild 00350033 Bild
0036 Bild
0037
Abbildung 4.4: Testreihe 7
4.2. DIE METHODE
45
00038 Bild
0040
Bild Bild Bild
00410039 Bild
0042
Abbildung 4.5: Testreihe 8
Bild Bild
0046 Bild
0047
00043
Bild
Bild
0048
0044
Bild
0049
Bild
Bild
0050
0045
Bild
0051 Bild
0052
Abbildung 4.6: Testreihe 9
Bild
0055
0053
Bild BildBild 005600054 Bild
0057 Bild
0058
Abbildung 4.7: Testreihe 10
46
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
identische Figuren
1. Bild 2. Bild
0003 0022
0005 0020
0006 0018
0012 0019
0017 0021
0011 0023
kongruente Figuren
1. Bild 2. Bild 3. Bild 4. Bild
0000 0004 0051
0001 0005 0020 0045
0002 0003 0022 0047
0006 0008 0018
0007 0011 0023
0009 0010 0048
0012 0014 0019
0013 0017 0021
0015 0016
Tabelle 4.1: Zuordnung von identischen und kongruenten Figuren innerhalb der Testreihen.
Bei den Testreihen kommt es zus¨atzlich noch zu einem wiederholten Auftreten von identi-
schen und von kongruenten3Figuren in verschiedenen Bildern. Die Bilder sind in unregelm¨aßi-
gen Abst¨anden auf dem Test verteilt und die Figuren haben eine unterschiedliche Lage innerhalb
des Bildes. Um innerhalb der Testreihen die Bilder leichter zuzuordnen, sind in Tabelle 4.1 links
alle identischen Figuren und auf der rechten Seite alle kongruenten Figuren aufgef¨uhrt.
4.2.2 Die Stichprobe
Die Stichprobe umfasst insgesamt 10 Probanden, wovon 6 blind und 4 normal sehend sind.
Der Test ist f¨ur alle Probanden unbekannt gewesen, auch ist keiner in die Entwicklung des VTD
involviert.
Die sehenden Probanden sind Studierende, die sich freiwillig und aus eigener Motivation
bereiterkl¨art haben bei diesen Tests mitzuwirken. Der Altersbereich der sehenden Probanden
liegt zwischen 21;4–30;3 Jahren4(Durchschnitt 27;6 Jahre) wobei zwei weiblichen und zwei
m¨annlichen Personen an dem Test teilnahmen. Alle haben bisher keine Erfahrungen mit Tests
zur taktilen Wahrnehmung gehabt.
Bei der Gruppe der Blinden handelt es sich um sechs m¨annliche Jugendliche im Alter zwi-
schen 15;5 und 24;8 Jahren (Durchschnitt 18;2 Jahre). Die Auswahl von ausschließlich m¨ann-
lichen blinden Probanden ist rein zuf¨allig und hat keine weitere Bedeutung. Bei den Probanden
E bis H handelt es sich um Sch¨uler der Schloss-Schule Ilvesheim5, an der auch die Tests statt
gefunden haben. Die Sch¨uler geh¨oren nach Auskunft der Lehrer zu den Leistungsst¨utzen in
ihrer jeweiligen Klasse. Die Probanden I und J haben auf einem allgemeinbildenden Regel-
Gymnasium ihr Abitur erworben und studieren zur Zeit bzw. sind im Begriff zu studieren.
3Kongruent bedeutet, dass die Figuren sich nur durch ihre Gr¨oße unterscheiden.
423;3 bedeutet 23 Jahre und 3 Monate.
5Die Schloss-Schule Ilvesheim ist eine Schule f¨ur blinde und sehbehinderte Sch¨uler.
4.2. DIE METHODE
47
Von den blinden Jugendlichen haben alle bis auf Proband F kein Restsehverm¨ogen. Proband
F kann nach eigenen Angaben nur hell und dunkel unterscheiden, wenn ein sehr großer Inten-
sit¨atsunterschied dazwischen liegt. Zwei der Jugendlichen verloren ihr Restsehverm¨ogeninden
ersten 5 Lebensjahren, bei den anderen handelt es sich um drei geburtsblinde Personen.
4.2.3 Der Ablauf
Der Test ist mit den sehenden Probanden am Institut f¨ur Hochenergiephysik und mit den
blinden Sch¨ulern in ihrer gewohnten Umgebung in der Schule durchgef¨uhrt worden. Die bei-
den blinden Studenten sind f¨ur die Untersuchung in die Augenklinik der Universit¨at Heidelberg
gekommen.
F¨ur die Testdurchf¨uhrung sind zwei Stunden eingeplant, bei den blinden Sch¨ulern ist der
Test gek¨urzt worden, damit in der zur Verf¨ugung stehenden Zeit mit einer gr¨oßeren Anzahl von
Sch¨ulern gearbeitet werden konnte. Die Testreihen 6 und 9 wurden f¨ur diesen Zweck ohne
gr¨oßere Einschr¨ankung f¨ur die Ergebnisse gestrichen.
Nach dem Bekanntmachen mit dem VTD mit Hilfe der Vorbereitungs-Testreihe ist es dem
Testleiter freigestellt, zus¨atzlich zum Ein¨uben des großfl¨achigen Abtasten, das Pingpong Spiel
einzusetzen oder gleich mit der Testreihe 2 zu beginnen.
F¨ur das Erkennen der Figuren wird nach folgendem Schema vorgegangen:
–Zu Beginn einer jeden Reihe wird dem Probanden mitgeteilt, was f¨ur Figuren er zu sehen6
bekommt. Der Testleiter richtet sich nach den Anweisungen auf den Auswertungsb¨ogen
(siehe Anhang B).
–Jedes Abtasten einer neuen Figur beginnt am oberen rechten Punkt der Abtastfl¨ache, der
sogenannten Nullpunktreferenz (siehe Seite 27).
–Die Probanden sollen, wenn sie glauben eine Figur erkannt zu haben, wieder auf diese
Position zur¨uckfahren und dem Testleiter mitteilen, was sie sehen.
–Nach sp¨atestens 2 Minuten bricht der Testleiter den Tastvorgang ab, wenn bis zu diesem
Zeitpunkt die Figur noch nicht erkannt wird.
–Nach dem Erkennen oder nach dem Abbruch wird dem Testteilnehmer gesagt, ob die von
ihm gesehene Figur mit der dargestellten ¨ubereinstimmt.
–Bei Differenzen zwischen dargestellter und wahrgenommener Figur wird die Figur noch-
mals abgefahren, wobei der Testleiter die Figur beschreibt.
6Ich werde ab hier den auch in der Sehbehinderten-und Blindenp¨adagogik ¨ublichenBegriff des Sehens f¨ur alles
was erkannt wurde bzw. f¨ur Dinge die ertastet wurden verwenden.
48
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
–Der Testleiter notiert, ob die Figur richtig, falsch oder nicht erkannt wird sowie alle f¨ur die
Auswertung wichtigen Bemerkungen der Probanden auf dem Auswertungsbogen.
–Nachdem ein neues Bild eingestellt und eine neue Datei eingerichtet ist, beginnt der Te-
stablauf von vorne.
Am Schluss des Tests wird das Pingpong Spiel eingespielt, wobei wie in dem Auswertungsbogen
erl¨autert die Anzahl der ”Ballverluste“ und die ben¨otigte Zeit zum Wiederauffinden notiert wird.
4.3. AUSWERTUNG DER DATEN
49
4.3 Auswertung der Daten
F¨ur dieAuswertungder Datenwerden durch verschiedeneProgrammealle wichtigenKenngr¨oßen
aus den aufgezeichneten Daten berechnet. Die wichtigsten Kenngr¨oßen sind:
Erkennungszeit
Die Erkennungszeit ist die Zeit in Sekunden, die der Proband ben¨otigt, um dieihm gestellte
Aufgabe zu l¨osen. Es wird die Zeitdifferenz bestimmt zwischen dem ersten Bewegen, weg
von der Nullpunktreferenz bis zum Wiederrerreichen dieses Punktes. Im weiteren Verlauf
wird diese Zeit mit einem
T
gekennzeichnet. F¨ur die Berechnnug dient folgende Formel:
k
n
=1
8
px
n
6
=
nx
^
py
n
6
=
ny
sonst
k
n
=0
)
T
=
1
0
n
max
X
n
=0
k
n
(4.1)
Geschwindigkeit
v
n
:
Die Momentangeschwindigkeit
v
n
in der Einheit [Pixel/s] bezeichnet die Geschwin-
digkeit mit der die Ausgabematrix bewegt wird. Sie wird mit folgender Formel be-
rechnet:
dx
=
px
n
,
px
n
,
1
und
dy
=
py
n
,
py
n
,
1
)
v
n
=
0
p
dx
2
+
dy
2
(4.2)
v
:
Die ¨uber ein Bild gemittelte Geschwindigkeit
v
in der Einheit [Pixel/s] ergibt sich
somit durch:
v
=
1
T
n
max
X
n
=0
p
dx
2
n
+
dy
2
n
(4.3)
.
Minimaler Abstand
Der Minimalabstand ist eine Kenngr¨oße, die die minimale Entfernung vom Referenzdot
der Ausgabematrix zu der Figur in der Einheit [Pixel] angibt. Sie wird berechnet indem
zu jedem Datenpunkt der minimale Abstand zu einem Pixel des Ausgabebildes, dessen
Grauwert gr¨oßer als das Binarisierungsniveau (
binl ev el
) ist, berechnet wird. Diese Gr¨oße
wird im Weiteren mit
cda
7bezeichnet:
mit
cda
n
= min
f
(
p
)
>binlev el
q
(
f
(
p
)
x
,
px
n
)
2
+(
f
(
p
)
y
,
py
n
)
2
)
cda
=
1
T
0
n
max
X
n
=0
min
n
k
n
(4.4)
7c
¯losest d
¯istance of a
¯pproach
50
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
Zeit ohne Kontakt
t no con
:
Diese Gr¨oße bestimmt die Zeit in der die Ausgabematrix keinen Kontakt mit
der Figur hat und somit auch keine Dots angesteuert werden. F¨ur diese Gr¨oße wird im
Folgenden die Variable
t nocon
und f¨ur die auf die Erkenungszeit normierte Variable
t nocon
r
verwendet. Die Gr¨oße berechnet sich wie folgt:
mit
cda x
n
= min
f
(
p
)
>binlev el
(
f
(
p
)
x
,
px
n
)
und
cda x
n
= min
f
(
p
)
>binlev el
(
f
(
p
)
y
,
py
n
)
)
l
n
=1
8 ,
5
6
cda x
n
6
6
^ ,
1
6
cda x
n
6
2
sonst
l
n
=0
)
tnocon
=
1
0
n
max
X
n
=0
k
n
l
n
,
t f ir stcon
,
t l astcon
(4.5)
t rstcon
:
Diese Gr¨oße bezeichnet die Zeit, die ben¨otigt wird bis zum ersten Male Dots
auf der Ausgabematrix ausgegeben werden.
t lastcon
:
Die Gr¨oße ist entsprechend der Gr¨oße
t f ir stcon
f¨ur die Zeit, die ben¨otigt
wird bis die Matrix wieder am Referenzpunkt angelangt ist.
Anzahl
Mit Anzahl (
A
) steht eine Gr¨oße zur Verf¨ugung, die angibt wieviel Dots im Durchschnitt
ausgegeben werden. Bei der Normierung der Kenngr¨oße Anzahl werden nur Zeitpunkte
ber¨ucksichtigt an denen auch Dots der Ausgabematrix angesteuert werden. Wenn
D
die
einzelnen Dots der Ausgabematrix bezeichnet, wobei mit
die Matrix entsprechend der
Schreibweise
durchgez¨ahlt wird (siehe Abbildung 4.8) und
D
= 1
ist, falls der
entsprechende Dot angezeigt wird, (sonst
D
=0
) ergibt sich f¨ur die Berechnung:
A
n
=
11
X
=0
3
X
=0
D
(4.6)
A
=
1
T
,
(
t nocon
+
t f ir stcon
+
t l astcon
)
n
max
X
n
=0
A
n
(4.7)
Quotient
Der Quotient (
r
)gibtdasVerh¨altnis des Weges in y-Rchtung zum Weg in x-Richtung an.
F¨ur die Gr¨oße
r
ergibt sich:
r
=
P
dy
P
dx
(4.8)
4.3. AUSWERTUNG DER DATEN
51
Schwerpunkt
Zus¨atzlich wird zu 4.7 noch der Schwerpunkt in x-Richtung der ausgegebenen Dots be-
rechnet. Jeder angezeigte Dot wird mit dem Abstand zur Referenzlinie gewichtet. Der
Gewichtungsfaktor
g
ist aus Abbildung 4.8 ersichtlich. Um auf eine einheitliche Gr¨oße
zu kommen, wird die Summe aller angezeigten und mitdem entsprechenden Gewichtungs-
faktor multipliziertenDots pro Datensatz gebildet. Anschließendwird der Wert mit
A
n
aus
Formel 4.6 normiert. F¨ur einen treffenden Kennwert
co
8werden diese Werte addiert und
wie die Gr¨oße
A
normiert. Der Algorithmus der Berechnung ergibt sich somit wie folgt:
co
n
=
1
A
11
X
=0
3
X
=0
D
g
co
=
1
T
,
(
t nocon
+
t f ir stcon
+
t l astcon
)
n
max
X
n
=0
co
n
(4.9)
Ort-Zeit-Plots
Wichtige Aussagen k¨onnen zudem aus den Ort-Zeit-Plots ausgelesen werden. Bei diesen
Diagrammen wird die Aufenthaltsdauer des Referenzdots in einem Cluster des Ausgabe-
bildes mit Farbe kodiert. Von besonderem Interesse ist die Cluster-Gr¨oße
2
2
, da sie dem
Mitttelpunkt der Ausgabematrix entspricht. Bei der Darstellung ist es n¨otig die maximale
Anzahl von Eintr¨agen in einen Pixelbereich zu beschr¨anken. Somit ist gew¨ahrleistet, dass
bei einem Stillstand der Ausgabematrix die Skalierung nicht beeintr¨achtigt wird. Bei der
vorliegenden Berechnung wurde die maximale Zeit in einem Pixel auf
0
:
5
s
beschr¨ankt.
Die Zuordnung zwischen Cluster-Gr¨oße und Ausgabematrix ist in Abbildung 4.8 darge-
stellt.
Weg-Zeit-Plots
Zur weiteren Untersuchung der Strategie des Abtastens ist der zur¨uckgelegte Weg d.h. alle
px
,
und
py
,
Werte in ein Diagramm eingezeichnet (siehe Anhang F). Die Zeit wird in
diesen sogenanten Weg-Zeit-Plots in Farbe kodiert. Es ist somit m¨oglich die Verfahrstrecke
des Probanden nachzuvollziehen. Bei den Diagrammen ist die unterschiedliche Kodierung
der Zeit zwischen den Probanden A–D und den Probanden E–J zu beachten. Bei der
Kodierung der Zeit findet hier Formel 4.1 Verwendung.
8c
¯enterofo
¯utput
52
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
ν
-2 -1 1
-2 -1 1
-2 -1 1
24356
24356
24356
24356
Cluster-Größe 1x1
Cluster-Größe 2x2
Cluster-Größe 6x6
Cluster-Größe 4x4
Ausgabematrix
-6
-6
-6
-6 -5
-5
-5
-5 -4
-4
-4
-4 -3
-3
-3
-3 -2 -1 1
µ
Abbildung 4.8: Veranschaulichung der Cluster in den einzelnen Ort-Zeit-Plots und der Ge-
wichtungsfaktoren
g
zur Schwerpunktsbestimmung.
4.4. ERGEBNISSE
53
4.4 Ergebnisse
Die 10 Probanden bilden zwei Gruppen, Probanden A–D die Gruppe der Sehenden und Pro-
banden E–I die Gruppe der Blinden. Bei den Untersuchungen zeigt sich, dass von allen blinden
Probanden die Funktionsweise des VTD ohne gr¨oßere Erkl¨arungen verstanden wird. Somit ist es
m¨oglich bereits nach k¨urzester ¨
Ubungsphase mit dem Test zu beginnen. Es ist auch bei keinem
Probanden n¨otig gewesen, das Pingpong-Spiel zum Ein¨uben von großfl¨achigen Bewegungen zu
verwenden.
4.4.1 ¨
Ubersicht
Bezogen auf die Testreihen, die von beiden Gruppen durchgef¨uhrt wurden, ist die Rate der
richtig erkannten Bilder vergleichbar. Sie liegt bei der Gruppe der Blinden bei 94% und bei
der Gruppe der Sehenden bei 91% ( siehe Anhang D.1). Deutliche Unterschiede gibt es in
der Zeit, welche die beiden Gruppen zum Erkennen der Figuren und zum L¨osen der Aufgaben
ben¨otigen. Wie in den Abbildungen D.4 und D.3 ersichtlich, ben¨otigen die blinden Personen
durchschnitlich
11
:
3
s
f¨ur das Erkennen der Figuren und die Gruppe der Sehenden
26
:
6
s
.Bei
der Ermittlung dieser Zahlen sind nur die Ergebnisse der Testreihen 2–5 und 7–89ber¨ucksichtigt,
bei denen alle Probanden die Figur richtig erkannt haben.
Auf weitere Beobachtungen hinsichtlichder unterschiedlichen Abtaststrategien der einzelnen
Probanden, die unter anderem wahrscheinlich auch f¨ur diesen Unterschied verantwortlich sind,
wird in Kapitel 4.6 n¨aher eingegangen.
4.5 Ergebnisse in Bezug auf Verwendung des HTVSS
4.5.1 Erkennungszeit
F¨ur die Anwendung als ETA ist es wichtig herauszufinden, in welchem Zeitraum die Figuren
erkannt werden und wie lange blinde Personen ben¨otigen, sich einen ¨
Uberbick auf dem VTD
zu verschaffen. F¨ur die Beantwortung dieser und der Fragen von Kapitel 4.1 spielen nur die
Ergebnisse der blinden Personen eine Rolle, da sie zu den potentziellen Anwendern des HTVSS
z¨ahlen.
Wie Abbildung 4.9 zeigt, liegt die mittlere Erkennungszeit bei den einfachen statischen geo-
metrischen Figuren bei
11
;
0
s
10 und bei den Aufgaben, die das Diskretisieren von Figuren bzw.
den Vergleich von Gr¨oßen beinhalten bei
12
;
5
s
. Es zeigt sich in der Abbildung4.9 ein deutlicher
Gradient von Bild 00 zu Bild 23, obwohl die Komplexit¨at der Figuren nicht abgenommen hat.
Es ist somit zu erwarten, dass es den Benutzern des HTVSS m¨oglich ist, einfache Figuren wie in
den Bildern bzw. auch etwas komplexere Figuren innerhalb von
(10
5)
s
zu erkennen. Es zeigt
sich zudem, dass die blinden Probanden in verh¨altnism¨aßig kurzer Zeit entscheiden k¨onnen, ob
sie bei noch l¨angerem Tasten, ein mehr an Information ¨uber die Figur bekommen k¨onnen. Bei
9Bilder 0000–0023 und 0032–0042
10Auch hier wurde ¨uber alle richtig erkannten Bilder gemittelt.
54
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
Mittelung über die Bilder
00-23 und 32-42
0
5
10
15
20
25
0 10203040
Bilder
Erkennungszeit [s]
Mittelung über die Bilder
00-23 und 32-42
0
10
20
30
40
0 10203040
Bilder
Geschwindigkeit [Pixel/s]
Abbildung 4.9: Die Diagrammezeigen links die Erkennungszeit und rechts dieGeschwindigkeit
¨uber die Bilder 00–23 und 32–42. F¨ur die Mittelung sind nur die Zeiten der blinden Probanden
verwendet, die die Figur richtig erkannt haben.
den sehr komplexen Figuren in den Bildern 53–58 k¨onnen die blinden Personen meist schon
nach
43
:
5
s
entscheiden, ob ein weiteres Abtasten, noch zu einem Ergebnis f¨uhrt oder nicht. Im
Durchschnitt bricht die sehende Vergleichsguppe erst nach
90
:
1
s
ab.
Bei den gerade angesprochenen sehr komplexen Figuren, speziell die Bilder 53–55, zeigt
sich auch, dass das Nichterkennen der Figuren nicht nur auf die Komplexit¨at des Bildes zur¨uck-
zuf¨uhren ist. Bei vielen Probanden fehlt die Vorstellung dar¨uber, was das gesehene Muster dar-
stellen k¨onnte. Im Speziellen bei der Tasse (Bild 0055) wird das richtige Muster beschrieben,
doch ist es keinem Probanden m¨oglich gewesen, dieses mit einer Tasse in Verbindung zu brin-
gen,11 sie haben somit nicht die M¨oglichkeit das Gesehene zu benennen. Als Hinweis, dass auch
sehr komplexeFiguren auf dem VTD erkannt werden k¨onnen, sei Proband F aufgef¨uhrt, der nach
30
:
7
s
erkannte, dass es sich bei dem Gegenstand im Bild 0053 um eine Schere handelt.
Ein Problem des VTD wird an den Spitzen im Diagramm 4.9 bei den Bildern 0011 und
0015 deutlich . Durch die geringe Aufl¨osung erscheint der Halbkreis unrund und eckig, es ist
somit schwierig zu erkennen, dass es sich bei der linken Linie um einen Bogen und bei der
rechten Linie um eine Gerade handelt. Bei Bild 0012 ergibt sich ein deutliches Problem des
Verbalisierens dieser Figur, die sp¨ater aber sehr gut wiedererkannt wird. Der geringe Gradient
zwischen den Bildern 0012 und 0014 ist auch damit zu begr¨unden, dass sich die Figur in Bild
0014 sehr nahe am Rand befindet und somit wie die Weg-Zeit-Plots zeigen, schwerer abzutasten
ist. Die Probanden haben dieseStelle, in der N¨ahe des rechten Randes, wie Abbildung4.10 zeigt,
¨ofters ¨uberfahren als andere Figuren.
11Im Anschluss wurde den Probanden vom Testleiter mitgeteilt, dass es sich bei der angebotenen Muster um eine
Tasse handelt. Darauf antworteten drei der sechs Jugendlichen mit ”... das kann gar nicht sein, eine Tasse ist oben
offen..“. Diese ¨
Außerung entspricht der Beschreibung von Zeichnungen blinder Kinder in [Kennedy 97].
4.5. ERGEBNISSE IN BEZUG AUF VERWENDUNG DES
HTVSS 55
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
0.27
0.36
0.45
0.54
0.63
0.72
0.81
0.9
t[s]
Proband_F0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
t[s]
Proband_G0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_H0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_J0014
Abbildung 4.10: Das Diagramm zeigt die Aufenhaltsdauer in einem Pixel-Cluster f¨ur das Bild
0014. Von links nach rechts sind die Diagramme f¨ur Proband E bis J dargestellt
4.5.2 Vergleich von Gr¨
oßen und diskretisieren einzelner Figuren auf dem
VTD
F¨ur eine sp¨atere Anwendung als ”travel aid“ sind auch die Testreihen 7 und 8, bei denen es
auf das Diskretisieren einzelner Figuren ankommt, sehr wichtig. Es zeigte sich, dass es m¨oglich
ist, eine Vielzahl von Quadraten auf dem VTD zu erkennen. Bild 0036 zeigt zudem, dass ein
¨
Uberlappen oder wie in Bild 0037ein Ber¨uhren der Figuren vonden Probanden aufgel¨ost werden
kann. Die Rate der richtig erkannten Bilder liegt bei diesen beiden Bilder bei 91.7%, was etwa
dem Schnitt der richtig erkannten Figuren von 89.4% in diesen beiden Testreihen entspricht. Bei
einer zuk¨unftigen Untersuchung mit komplexerer Aufgabenstellung wird sich zeigen m¨ussen, ob
sich dieser Effekt weiter best¨atigt.
4.5.3 Erkennen von Bewegungen
Bei dem Pingpong Spiel, das am Ende des Tests eingespielt wird, zeigt sich, dass es wahr-
scheinlich durch den Aufbau bedingt, eine Grenzgeschwindigkeit gibt, mit der die Abtastmatrix
bewegt werden kann. Die Probanden bewegen die Ausgabematrix in der Geschwindigkeitsstufe
speed
2
mit durschnittlich
18
:
8
P ixel =s
, was im Vergleich mit der Geschwindigkeit des ”Balles“
von
10
P ixel =s
und dem Anteil der Zeit mit Ballkontakten12 von ca. 90% bedeutet, dass die Ge-
schwindigkeit der Ausgabematrix von der bewegenden Figur bestimmt ist. Bei der Einstellung
des Spiels auf
speed
1
, was einer Geschwindigkeit des Balles von
20
P ixel =s
entspricht, ist es
den Probanden nur noch sehr schwer m¨oglich gewesen, die Richtung des Balles zu bestimmen
und es kommt aus diesem Grund zu sehr vielen Ballverlusten. Im Durchschnitt ben¨otigen die
Probanden bei dieser Einstellung ca. 30% der Zeit, um den Ball zu suchen. Die durchschnitt-
liche Geschwindigkeit der Ausgabematrix bei dieser Testreihe von
31
:
3
s
ist somit sicher sehr
nahe an der Grenzgeschwindigkeit des Systems, die bei ca.
40
P ixel =s
liegen wird. Wie die
Zahlenwerte in Abbildung E.4 in Bezug auf diese Aussage zu interpretieren sind wird auf Seite
66 dargelegt.
Aus der Beobachtung l¨asst sichschließen, dass es den Probandennach einer l¨angeren ¨
Ubungs-
phase m¨oglich sein wird, bewegten Figuren mit einer Gr¨oße von
9
9
Pixel zu folgen, solange
12Zu dem Zeitpunkt des Testes war es nicht m¨oglich, gleichzeitig die Bewegung des Balles und die Bewegung
der Ausgabematrix aufzuzeichnen. Aus diesem Grund sind die Ballverluste optisch bestimmt und die Zeit zum
Wiederauffinden von Hand gestoppt. Die Zeiten und Prozentangabensind somit entsprechend ungenau und k¨onnen
eher als Trend gewertet werden.
56
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
die Geschwindigkeit der Figur 20 bis 30
P ixel =s
nicht ¨ubersteigt. F¨ur die Praxis bedeutet dies,
dass bei einem ¨
Offnungswinkel der Kamera von
27
:
2
und den geometrischen Abmessungen
des Vision-Chips die Geschwindigkeit der aufgenommenen Figur in einem Abstand von
10
m
nur zwischen
1
:
3
m=s
und
2
:
0
m=s
liegen darf. Nur wenn der Benutzer die Figur noch verfol-
gen kann, ist es m¨oglich, die Richtung der Bewegung zu bestimmen. Eine Geschwindigkeit von
2
:
0
m=s
(
7
:
2
k m=h
) entspricht etwa der Geschwindigkeit eines sehr langsamen Fahrradfahrers
oder eines schnellen Fußg¨angers.
Gegen diese ¨
Uberschlagsrechnung l¨asst sich einwenden, dass ein herannahender Gegenstand,
der sich nicht senkrecht zur Blickrichtung bewegt seine Gr¨oße ¨andert und sich somit ein weiterer
Parameter ergibt, der die Geschwindigkeit eines Gegenstandes charakterisiert. Auch diese Gr¨oße
¨andert sich mit der obigen Geschwindigkeit zus¨atzlich noch in x- und y-Richtung, was bedeu-
tet, dass der Benutzer nicht nur die Figur verfolgen, sondern auch eine gr¨oßer werdende Kontur
abfahren muss. Die Grenzgeschwindigkeit, die ein herannahender Gegenstand haben darf, um
seine Bewegungsrichtung festzustellen wird sich aus diesen Gr¨unden wahrscheinlich eher verrin-
gern als vergr¨oßern. F¨ur den Einsatz des HTVSS ist die beschr¨ankte Wahrnehmung von schnellen
Bewegungen sicher nicht das gr¨oßte Hindernis. Da das HTVSS den auditiven Sinneskanal nicht
beeintr¨achtigt, k¨onnen diese schnellen Gegenst¨ande auch durch ihr charaktaristisches Ger¨ausch-
spektrum erkannt werden.
4.5.4 Auswirkung der geometrischen Abmessungen der Abtastmatrix
Das VTD hat in seinen geometrischen Abmessungen die Besonderheit, dass der Abstand der ein-
zelnen Dots in x-Richtung nicht konstant ist, und dass in y-Richtung die Ausgabematrixauf zwei
Schienen gelagert ist. Es stellt sich die Frage, inwieweit sich diese geometrischen Besonderhei-
ten auf das Abtasten auf dem VTD auswirken.
In Abbildung 4.11 ist der nach Formel 4.9 berechnete Schwerpunkt der ausgegebenen Dots
¨uber die von allen blinden Probanden durchgef¨uhrten Testreihen dargestellt. Es zeigt sich, dass
sich im Durchschnitt bei allen Probanden der Schwerpunkt der angezeigten Dots in x-Richtung
im Mittelpunkt der Abtastmatrix befindet. Da alle Probanden als Tastfinger f¨ur das Braille-
schriftlesen den Zeigefinger der rechten Hand benutzen und somit auch die Ausgabemarix mit
den drei Fingern der rechten Hand f¨uhren, ist zu erwarten, dass wenn die Hauptinformationen
¨uber den Zeigefinger und den Mittelfinger aufgenommen werden, der
co
-Wert wesentlich kleiner
als Null sein wird. Der
co
-Wert ist im Durchschnitt
,
0
:
58
, was bedeutet, dass von den Pro-
banden gr¨oßtenteils die volle Matrixbreite ausgenutzt wird. Die starken Variationen zeigen aber
auch, dass durchaus Bilder innerhalb der Testreihe vorhanden sind, bei denen die Probanden
ein st¨arkeres Gewicht auf die linke Seite der Matrix legen. Bei der Interpretation dieser Daten
m¨ussen immer das dargestellte Bild sowie die Weg-Zeit-Plots als Referenz mit einbezogen wer-
den. Da die Ausgabematrix in x-Richtung 12 Dots besitzt und die Aufl¨osung des VTD in dieser
Richtung 48 Pixel ist, ergeben sich Situationen wie in Abbildung 4.10 dargestellt, bei denen es
den Probanden nicht m¨oglich ist, mit jedem Dot alle Punkte auf der Figur anzufahren.
Die Spitzen der Verteilung in Abbildung 4.11 links sind deutlich bei den Figuren in den
Bildern 5, 9, 10 und 14–16. Diese Bilder sind schwieriger als die anderen zu erkennen. Dieses
erschwerte Erkennen zeigt sich durch eine erh¨ohte Erkennungzeit und durch eine geringere Rate
4.5. ERGEBNISSE IN BEZUG AUF VERWENDUNG DES
HTVSS 57
co-Werte über alle blinden Probanden
Testreihe 2-5 und 7-8
-2
-1,5
-1
-0,5
0
0,5
1
0 10203040
Bilder
co
−4 −3 −2 −1 0 1 2
Coo
0
0.02
0.04
0.06
0.08
Anteil
CO−Werte über alle blinden Probanden
Testreihe 2−5 und 7−8
Abbildung 4.11: Schwerpunkt der ausgegebenen Dots (berechnet nach Formel 4.9). Das linke
Diagramm zeigt den gemittelten
co
,
Wert ¨uber die Bilder und das rechte das Histogramm mit
mean
:
,
0
:
58
rms
:0
:
896
.
der richtig erkannten Bilder (vgl. Abbildung D.4, D.3 und D.2). Es ist davon auszugehen, dass
bei diesen schwierigen Figuren die Probanden mehr mir dem Zeige- und Mittelfinger versuchen
die Figur zu erkennen. Die Theorie, dass bei schwierigen Aufgaben, die Probanden gr¨oßtenteils
die Dots des Zeige- und Mittelfingers verwenden best¨atigt sich auch in Abbildung 4.12. Es ist
zu erkennen, dass bei diesen Bildern durchschnittlich gleichviele Dots angezeigt werden wie bei
den Bildern mit
co
,
0
:
5
. Das bedeutet, dass der negative
co
,
Wert nicht durch eine geringere
Anzahl von dargestellten Dots verursacht wird.
Der Mittelwert der Kenngr¨oße
Anz ahl
von
6
:
80
befindet sich deutlich unter dem arithmeti-
schen Mittel der Anzahl der waagerechten zur Anzahl der senkrechten Dots von
8
:
00
. Es zeigt
sich somitnochmals, dass die Probanden beim Abtasten versuchen dieInformationen nicht durch
Abtasten der Ausgabematrix sondern durch Verfahren der Matrix zu gewinnen.
Anzahl über alle blinden Probanden
Testreihe 2-5 und 7-8
0
2
4
6
8
10
12
0 10203040
Bilder
Anzahl
0 2 4 6 8 10 12 14
Anzahl [Dots]
0
0.1
0.2
0.3
Anzahl über alle blinden Probanden
Testreihe 2−5 und 7−8
Abbildung 4.12: Anzahl der ausgegebenen Dots (Berechnung nach Formel 4.7). Das linke
DiagrammzeigtdiegemittelteAnzahl ¨uber die Bilder und dasrechte dasHistogrammmit
mean
:
6
:
80
D ots rms
:1
:
56
D ots
.
58
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
r-Wert über alle blinden Probanden
Testreihe 2-5 und 7-8
0
0,5
1
1,5
2
2,5
0 10203040
Bilder
r-Wert
0 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4
r
0
0.1
0.2
0.3
r−Werte über alle blinden Probanden
Testreihe 2−5 und 7−8
Abbildung 4.13: Vergleich der
r
,
Werte (Berechnung nach Formel 4.8). Das linke Dia-
gramm zeigt die gemittelte
r
,
Wert ¨uber die Bilder und das rechte das Histogramm mit
mean
:
1
:
54
rms
:0
:
485
.
4.5.5 Einfluss der Linearf¨uhrungen auf das Abtasten
Bei dem Aufbau mit zwei Schienen (vgl. Abbildung 3.1) stellt sich die Frage, ob sich die
Probanden in x-Richtung signifikant h¨aufiger bewegen, da die Ausgabematrix in dieser Richtung
nur auf einer Schiene gef¨uhrt wird. Es ist auch denkbar, dass die Probanden sich dreimal so
h¨aufig in y-Richtung bewegen, da bedingt durch die
4
12
Anordnung der Dots, die Information
in y-Richtung nur ein Drittel derjenigen in x-Richtung ist.
Die Diagamme in Abbildung 4.13 zeigen, dass der
r
,
Wert nur unwesentlich innerhalb der
Testreihen schwankt, doch wie ausAbbildung D.5 ersichtlich, zeigt sich einesehr starkeSchwan-
kung innerhalb der Bilder bei den einzelnen Probanden. Dieses l¨asst vermuten, dass der Wert
st¨arker von den Abtaststrategien der Probanden als von den technischen Gegebenheiten beein-
flußt ist.
4.5.6 Aufl¨
osungsverm¨
ogen des VTD
F¨ur Untersuchungen des Aufl¨osungsverm¨ogens des VTD werden in der Testreihe 8 paral-
lele Linien abgebildet. Der Proband muss erkennen, wieviele Linien dargestellt werden. Diese
Testreihe ist nur mit den sehenden Probanden und den Probanden I und J durchgef¨uhrt worden.
Aus diesem Grund wird ggf. auf die Ergebnisse der sehenden Probanden zur¨uckgegriffen.
Es zeigt sich, dass alle realisierbaren Abst¨ande auf dem VTD erkannt werden und die richtige
Anzahl von Linien mitgeteilt wird (vgl. Abbildung D.2). Nur bei der sehenden Vergleichsgruppe
gab es Schwierigkeiten, die schr¨agen Linien noch aufzul¨osen. Der minimal m¨ogliche Abstand
zwischen den Linien in y-Richtung betr¨agt
2
:
45
mm
, dieses entspricht ziemlich genau der Zwei-
punktschwelle bei der taktilen Unterscheidungsf¨ahigkeit, wenn zwei simultane taktile Reize an
den Fingerkuppen angeboten werden (vgl. [Goldstein 97, Schmidt 80]). Es ist auch zu erwarten,
dass die Grenze f¨ur das Diskretisieren einzelner Linien unter dieser Grenze liegt, da beim Opta-
con (vgl. Seite 8) mit einem Dot-Abstand kleiner als
1
mm
somit weit unter der obigen Schwelle
4.5. ERGEBNISSE IN BEZUG AUF VERWENDUNG DES
HTVSS 59
Mittelung über die Bilder
24-31
0
5
10
15
20
25
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32
Bilder
Erkennungszeit [s]
Mittelwert
Proband I
Proband J
0 5 10 15
T [s]
0
0.1
0.2
0.3
0.4
Erkennungszeit Probanden I und J
Testreihe 6
Abbildung 4.14: Erkennungszeit in der Testreihe 6 (berechnet nach Formel 4.1). Das linke
Diagramm zeigt die gemittelte Zeit ¨uber die Bilder jeweils nach Probanden getrennt und das
rechte das Histogramm mit
mean
:8
:
1
srms
:4
:
35
.
gearbeitet wird. Leider liegen keine Zahlenwerte ¨uber die F¨ahigkeit mit Hilfe des Optacons
einzelne Linien zu unterscheiden vor.
Der Unterschied in den Erkennungsratenvon 100% bei den blindem Probanden und 84% bei
der sehenden Vergleichsgruppe ist sehr deutlich. Es l¨asst sich somit vermuten, dass bei den blin-
den Probanden durch das Brailleschriftlesen die Sensibilit¨at der Fingerspitzen st¨arker ausgepr¨agt
ist und es den blinden Sch¨ulern somit auch m¨oglich gewesen w¨are die gleichen Ergebnisse wie
die Probanden I und J zu erreichen. Die Gruppe der sehenden Probanden ist wahrscheinlich an
der Grenze ihres Aufl¨osungsverm¨ogens gelangt, was sich durch eine Erkennungsrate von 84.4%
abzeichnet.
F¨ur die Weiterentwicklung des HTVSS ist dieses Ergebnis sehr erfreulich, da es mit den
obigen Ergebnissen die Vermutung zul¨asst, dass mit einer Ausgabematrix mit vergleichbarer
Aufl¨osung aber einem geringeren Abstand der Dots zueinander noch feinere Strukturen erkannt
werden k¨onnen.
4.5.7 Erkennen unbekannter Figuren
Die Testreihe, die das Erkennen von unbekannten Figuren beinhaltet, ist nur von den sehen-
den Probanden und den Probanden I und J durchgef¨uhrt worden. F¨ur die Auswertung gilt das
gleiche wie bei 4.5.6. Wie aus Abbildung 4.15 ersichtlich, ist die Erkennungszeit bei dieser
Testreihe bei den beiden Probanden I und J nicht wesentlich h¨oher als bei den vorangegangenen
Testreihen. Die durchschnittliche Erkennungszeit betr¨agt bei den Probanden
10
:
8
s
.DieAb-
bildung 4.15 macht zudem deutlich, dass die ben¨otigte Erkennungszeit sehr spezifisch von der
Versuchsperson abh¨angt. Es zeigt sich, dass es den Probanden durchaus m¨oglich ist, Figuren al-
lein durch ihren taktilen Abdruck zu erkennen und dass die Ergebnisse der Testreihen 2–5 nicht
dadurch erreicht wurden, dass die Probanden die Figuren nur erahnt haben.
Wenn man die sehende Vergleichsgruppe mit in Betracht zieht, wird deutlich, dass die Figu-
ren, die mit einer ein-Pixel starken Linie dargestellt werden, besser d.h. schneller erkannt werden
60
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
Mittelung über die Bilder
43-52
0
5
10
15
20
25
42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52
Bilder
Erkennungszeit [s]
Mittelwert
Proband I
Proband J
0 5 10 15 20 25 30
T [s]
0
0.1
0.2
0.3
Erkennungszeit Probanden I und J
Testreihe 9
Abbildung 4.15: Erkennungszeit in der Testreihe 9 (berechnet nach Formel 4.1). Das linke
Diagramm zeigt die gemittelte Zeit ¨uber die Bilder 43-52 und das rechte das Histogramm mit
mean
:10
:
59
srms
:4
:
68
s
.
als jene mit dickeren Linien. F¨ur die Bildverarbeitung bedeutet dies, dass aus dem Kamerabild
d¨unne Kannten extrahiert werden m¨ussen, die die Gegenst¨ande charakterisieren. Das derzeit
vorhandene Bildverarbeitungskonzept ist auf diese Anforderungen ausgelegt, jedoch m¨usste eine
weiterentwickelte Bildverarbeitung zus¨atzlich noch Algorithmen beinhalten, die bis zu einer vor-
gegebenen Breite einer Kante eine Linie ausgeben und erst dann wenn die Breite der Kante ein
bestimmtes Maß ¨uberschreitet, zwei klare Linien ausgeben. Ein gr¨oßeres Problem stellt sich
bei der Klassifizierung der Kanten dar, da nur solche Kanten ausgegeben werden sollen, die das
darzustellende Bild klar charakterisieren.
4.6 Ergebnisse im Bereich der taktilen Wahrnehmung
4.6.1 Begriffsdefinition und Motivation
Als haptische Wahrnehmung wirdvon Goldstein”...dieWahrnehmungderFormundOberfl¨achen-
beschaffenheitdreidimensionalerObjektedurch aktivesBer¨uhren und Abtasten“ (S. 570[Goldstein 97])
definiert. Im Gegensatz dazu wird die Reizantwort auf passive Reizadaptierung als taktile Wahr-
nehmung bezeichnet. Das Abtastenauf dem VTD entsprichteherdem aufSeite448 in[Goldstein 97]
beschriebenen ”aktiven Ber¨uhren“, bei dem ”mehrere verschiedene physiologische Prozesse be-
teiligt“ sind. ”Dazu geh¨ort das Sp¨uren der Stellung und der Bewegung der Hand und der Finger
genauso wie die Tastempfindungen der Haut“ [Goldstein 97]. In der weiteren Literatur (z.B.
[Loomis 91] ) werden die beiden Begriffe haptisch und taktil synonym verwendet. In dieser
Arbeit wird das Erkennen von Figuren auf dem VTD dem Gebiet der taktilen Wahrnehmung zu-
geordnet, wobei damit die von Goldstein als aktives Ber¨uhren gekennzeichnete Wahrnehmung
gemeint ist.
Das Ziel dieser Arbeit ist es nicht prim¨ar Untersuchungen zur taktilen Wahrnehmung vorzu-
nehmen und deren Ergebnisse zu interpretieren. Vielmehr ist bei den Testreihen und speziell bei
4.6. ERGEBNISSE IM BEREICH DER TAKTILEN WAHRNEHMUNG
61
der sp¨ateren Auswertung aufgefallen, dass die Gruppe der sehenden und die Gruppe der blinden
Probanden verschiedene Strategien beim Abtasten der Figuren verfolgen. Im Weiteren werden
diese Beobachtungen aufgelistet und falls es m¨oglich ist, ein erster Interpretationsversuch bei-
gef¨ugt.
F¨ur diese Beobachtungen finden nur Ergebnisse von speziellen Bildern der einzelnen Testrei-
hen Verwendung. Bei den verwendeten Ergebnissen handelt es sich um Bilder, bei denen alle
Probanden die ihnen gestellte Aufgabe richtig gel¨ost haben und die von allen Probanden aus-
gef¨uhrt worden sind. Es ist somit m¨oglich, eine von der Testschwierigkeit unabh¨angige Beob-
achtung durchzuf¨uhren.
4.6.2 Beobachtungen zur Erkennungszeit
Die hervorstechende Beobachtung ist, dass die Erkennungszeit bei der sehenden Gruppe si-
gnifikant l¨anger ist als bei der Gruppe der blinden Probanden. Bei einer durchschnittlichen Er-
kennungszeit von
10
:
0
s
bei der Gruppe der Blinden und von
26
:
1
s
bei der Vergleichsgruppe
stellt sich die Frage, ob signifikante Unterschiede hinsichtlich der Wahrnehmung bei den beiden
Gruppe zu erkennen sind. Bei der Geschwindigkeitsverteilung ist deutlich, dass die Gruppe mit
derk¨urzeren Erkennungszeitschnellerdie Ausgabemartrixbewegt(
29
:
3
P ixel =s
zu
17
:
5
P ixel =s
),
jedoch ist der Unterschied in der Geschwindigkeit um den Faktor 1.67 gr¨oßer, w¨ahrend dem sich
die Erkennungszeiten um Faktor 2.61 unterscheiden.
Die Schwankungen bei der Geschwindigkeit und der Erkennungzeit unterscheiden sich wie
die Abbildung E.2 und E.3 zeigen signifikant. Bei der Gruppe der blinden Probanden zeigt sich
mit einer Standardabweichung von 35.5% bei der Erkennungszeit und 55.5% bei der Geschwin-
digkeit ein etwas homogeneres Bild als bei der Gruppe der Sehenden mit 35.5% und 62.8,%.
Sehr interessant ist auch der Zusammenhang zwischen Erkennungszeit und Geschwindigkeit
wie in Abbildung E.4 ersichtlich. Da der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Weg
(
s
)
v
=
s=T
ist, w¨are eine
v
1
=T
Abh¨angigkeit zu erwarten, wenn alle Probanden f¨ur das
Ertasten die gleiche Information ben¨otigen w¨urden. Als direktes Maß f¨ur die Information auf
dem VTD steht der Weg, den die Ausgabematrix bis zum Erkennen der Figur zur¨ucklegt. Bei
einer
v
1
=T
Abh¨angigkeit w¨urden alle Probanden beim Abtasten einer Figur den gleichen
Weg zur¨ucklegen. Diese Hypothese ist sicher nicht f¨ur Zeiten kleiner
20
s
richtig wie ein Blick
auf die Weg-Zeit-Plots zeigt. Bei den beiden Gruppen ist zudem ein linearer Zusammenhang
zwischen der Geschwindigkeit und der Abtastzeit zu erkennen. Bemerkenswert ist die Steigung
der Regressionsgeraden der Gruppe der Blinden. Eine Steigung von -1 bedeutet, dass die schnel-
lere Erkennungzeit auch dadurch zustande kommt, dass die Probanden mit proportional weniger
Information, das heißt mit einer k¨urzeren Wegstrecke die Aufgaben l¨osen k¨onnen. Der Faktor
-1 l¨asst auf einen direkten linearen Zusammenhang von Mangelinformation und Erkennungszeit
schließen. Die Regressionsgerade der blinden Gruppe schneidet die Geschwindigkeitsachse bei
der Geschwindigkeit
40
P ixel =s
, was der in 4.5.3 bestimmten Grenzgeschwindigkeit entspricht.
Bei der Gruppe der Sehenden zeigt sich zwar eine auf dem 1%-Niveau hochsignifikante Kor-
relation zwischen der Erkennungszeit und der Geschwindigkeit. Aber bei der Annahme eines
linearen Zusammenhanges zeigt sich, dass die Abh¨angigkeit von dem Informationsmangel nicht
so stark ausgepr¨agt ist wie bei der Gruppe der Blinden.
62
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
Es ist somit davon auszugehen, dass die unterschiedlichen Geschwindigkeiten als alleiniger
Faktor f¨ur die unterschiedlichen Erkennungszeiten ausscheiden. Es ist zu vermuten, dass die
blinden Probanden Figuren auf einem Tastfeld anderst wahrnehmen als die sehenden Probanden.
4.6.3 Beobachtungen zur Strategie
Zur Beobachtung der Strategie dienen haupts¨achlich die Weg-Zeit-Plots und die Ort-Zeit-
Plots. Um die Beobachtungen zu quantifizieren, werden die Gr¨oßen
cda
nach Formel 4.4 und
t nocon
Formel 4.5 herangezogen.
Wie im vorherigen Kapitel erw¨ahnt zeigt sich, dass die Probanden, die sehr schnell die Auf-
gaben l¨osen meist eine k¨urzere Strecke beim Abtasten zur¨ucklegen. Es stellt sich die Frage, ob es
besondere Orientierungspunkte gibt, an denen die ”schnellen“ Probanden die Figuren erkennen
und ob es M¨oglichkeiten gibt, dieses mit anderen Wahrnehmungsph¨anomenen in Verbindung zu
bringen. Wie die Diagramme in den Abbildungen des Anhanges F vermuten lassen, verwenden
die sehenden Probanden sehr viel Zeit, um die Figur komplett anhand ihrer Konturen abzufahren.
Bei den blinden Probanden zeigt sich, dass manche Punkte der Kontur nicht erfasst werden und
sie sich somit gr¨oßtenteils sehr sprunghaft auf dem VTD bewegen. Wie die Abbildung E.5 und
E.6 best¨atigen, haben die blinden Probanden auch im Mittel den gr¨oßeren mittleren Abstand von
der Figur. Der mittlere Abstand bei der Gruppe der Sehenden von
2
:
9
P ixel
und bei der Gruppe
der Blinden von
3
:
7
P ixel
best¨atigen diese Beobachtung. Um eine Vorstellung ¨uber die Gr¨oße
cda
zu bekommen, ist es m¨oglich diesen
cda
-Wert als Radius in Abbildung 4.8 einzuzeichnen.
Noch signifikanter wird der Unterschied, wenn man wie in Abbildung E.6, die auf die Er-
kennungzeit normierte Zeit ohne Kontakt aus Formel 4.5 der beiden Gruppen vergleicht. Es
best¨atigt sich, dass die blinden Probanden wie es sich auch in den Weg-Zeit-Plots abzeichnet, ge-
zielt einzelne Bereiche der Figur anfahren und die Figur anhand dieser charakteristischen Punkte
wahrnehmen. Die sehenden Probanden verwenden 19.8% der Erkennungszeit ohne Kontakt mit
der Figur. Bei der Gruppe der blinden Probanden betr¨agt dieser Wert 28.1% und ist somit signi-
fikant gr¨oßer. Auch dies ist ein Hinweis, dass die Probanden eine Art von ”pattern recognition“13
¨uber ihren taktilen Sinneskanal durchf¨uhren. Der Begriff des ”pattern recognition“ bezeichnet
das Wiedererkennen von Figuren anhand eines festen Musters. Im Gegensatz dazu steht das Er-
kennen von einzelnen Linien und das Zusammensetzen zu einem Gesamteindruck im Gehirn. So
wird z.B. bei der Wiedererkennung eines Dreieckes anhand eines festen Musters, der Proband
drei spitze Ecken erkennen und aus dem Gesamteindruck auf der Haut darauf schließen, dass
es sich um ein Dreieck handeln m¨usse. Bei der anderen Form der Wahrnehmung w¨urden die
Probanden nur drei schr¨age Linien, die sich an drei Punkten treffen, erkennen und daraus auf ein
Dreieck zur¨uckschließen.
Diese charakeristischen Punkte werden h¨aufig auch als Landmarks bezeichnet [Sampaio 98].
Diese Landmarks spielen auch bei visueller Wahrnehmung eine große Rolle.
Es zeigt sich, dass beim Aufzeichnen der okularen Bewegungen der Augen diese ¨uberdurch-
schnittlich lange an wenigen ausgezeichneten Punkten verweilen. Als Beispiel f¨ur die okula-
ren Bewegungen bei Kleinkinden f¨uhrt Fischer Abbildung 4.16 an: ”Hier werden die okularen
13Mustererkennung
4.6. ERGEBNISSE IM BEREICH DER TAKTILEN WAHRNEHMUNG
63
Bewegungen gezeigt, die eine Darbietung eines schwarzen Dreiecks mit hohem Kontrast zum
Hindergrund bei Kleinkindern ausl¨ost“ (S. 122 [Fischer 95] ).
Abbildung 4.16: Augenbewegungen von zwei Kleinkindern bei in verschiedenen Positionen
gezeigten Dreiecken (aus [Kessen 67] zitiert nach [Fischer 95])
Die Weg-Zeit-Plots der blinden Probanden (vgl. Seite 103 ff. ) zeigen deutliche Parallelen
zu der genannten Abbildungen. Es zeigt sich, dass spitze und rechte Winkel Stellen sind, an
denen bei der Aufzeichnung der okularen Bewegungen eine besonders lange Aufenthaltsdauer
festzustellen ist [Sampaio 98]. Zur Untersuchung der Testergebnisse hinsichtlich dieser Paralle-
len sind in Abbildung E.7, E.8 und E.9 die Zeiten ohne Kontakt zur Figur zus¨atzlich noch f¨ur
spezielle Bilder einzeln ausgewertet. F¨ur die Untersuchung von
t nocon
beim Kreis finden die
Bilder 13, 17 und 21 Verwendung. Bei der Figur des Kreuzes finden die Ergebnisse von Bild 2, 3
und 22 und f¨ur die Figur des Dreiecks die Bilder 6, 8 und 18 Verwendung. F¨ur die Auswahl
dieser Bilder spricht die hohe Statistik. Diese Bilder werden dreimal wiederholt und von allen
blinden sowie von fast allen sehenden Probanden richtig erkannt.14 F¨ur die Auswertung bei der
Gruppe der Blinden stehen somit jeweils 18 Ergebnisse zur Verf¨ugung und bei der Gruppe der
Sehenden entsprechend 12 bzw. 11.
Bei der Gruppe der Blinden ist deutlich zu erkennen, dass die Zeit im Kontakt mit der Figur
bei den Kreisen maximal ist, w¨ahrend bei den eckigen Figuren die Probanden ¨uber 28% der Zeit
ohne Kontakt mit der Figur sind. Bei der Gruppe der Sehenden ist ein ¨ahnlicher Effekt zu beob-
achten, wobei bei dieser Gruppe die Zeit ohne Kontakt insgesamt in allen Figuren geringer ist.
Die Ergebnisse der beiden Gruppen unterscheiden sich zwar nicht hochsignifikant, aber bei einer
kritischen Untersuchung der Weg-Zeit-Plots und der Ort-Zeit-Plots (siehe Anhang ab Seite 103)
14Bild 17 und 22 ist von ProbandD nicht richtig erkanntworden. Dieses Ergebniswird somit nicht ber¨ucksichtigt.
Entgegen der Bemerkungen von Kapitel 4.6.1 sind die Ergebnisse mit aufgenommen, da der Kreis und das Kreuz
von der Form her einzigartig innerhalb der Testreihen sind.
64
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
zeigt sich, dass sich auch bei anderen Figuren immer jeweils bei den Eckpunkten eine gr¨oßere
Aufenthaltswahrscheinlichkeit einstellt. Eine sp¨atere statistische Auswertung, welche nicht In-
halt dieser Arbeit ist sowie weiterf¨uhrende Testreihen m¨ussen zeigen, ob sich der beobachtete
Trend fortsetzen l¨asst.
Eine Best¨atigung dieser Parallelen w¨are nach [Sampaio 98] ein Fortschrittin der Erforschung
der Wahrnehmung und der neuronalen Umsetzung.
4.6.4 Beobachtung bei wiederholter Darstellung von identischen und kon-
gruenten Figuren
Das wiederholte Auftreten von identischen und kongruenten Figuren (vgl. 4.2.1 ) bietet die
M¨oglichkeit zu untersuchen, inwieweit sich bei den Gruppen ein Lerneffekt einstellt, d.h. ob die
Figuren beim zweiten Wiederdarbieten schneller erkannt werden. Die Untersuchung teilt sich in
zwei Teile, erstens die Untersuchung von identischen und zweitens von kongruenten Figuren.
Identische Figuren
Bei der Untersuchung mit identischen Figuren werden die Daten der Bildpaare 6/18 und 11/23
verwendet. Bei den anderen identischen Figuren sind die Voraussetzungen von Kapitel 4.6.1
nicht gegeben. Sie stehen aber jederzeit f¨ur weitere Analysen zur Verf¨ugung. Beim Bild-
paar 18/6 betr¨agt die durchnittliche Erkennungszeit der Gruppe der Sehenden
18
:
45
s=
14
:
81
s
und bei der Gruppe der Blinden
9
:
91
s=
7
:
05
s
. Bei dem Bildpaar 11/23 ergeben sich
24
s=
20
s
und
9
:
27
s=
6
:
74
s
. Bei der Betrachtung der Mittelwerte werden die individuellen Zeitdifferenzen
der einzelnen Probanden nicht ber¨ucksichtigt. Um ein Maß f¨ur die Zeitdifferenz zu erhalten,
wird die Differenz des ersten Bildes zum zweiten Bild berechnet. Die Differenz bezogen auf die
Erkennungszeit des zuerst dargebotenen Bildes (
T
B
1
) ergibt die relative Zeitdifferenz. Formal
ergibt sich mit
L
f¨ur die relative Zeitdifferenz:
L
=
T
B
1
,
T
B
2
T
B
1
(4.10)
Bei der Interpretation von
L
bedeutet ein negativer Wert, dass die Erkennungszeit bei wieder-
holter Darbietung h¨oher ist.
Wie aus Abbildung E.10 ersichtlich, reduziert sich die Erkennungszeit der Probanden im
Durchschnitt beim zweiten Abtasten. Bei den Mittelwerten des individuellen Lernfortschrittes
ergeben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Die blinden Pro-
banden steigern ihre Erkennungsleistungim ersten Bildpaar um 18% und im zweiten um 4,33%.
Bei der sehenden Vergleichsgruppe ergibt sich bei denselben Bildpaaren ein
L
-Wert von 6%
und 20%. Ein Vergleich mit Abbildung E.11 zeigt, dass interessanterweise einige Probanden bei
den beiden Bildpaaren immer einen positven bzw. einen negativen
L
-Wert erzielen.
Kongruente Figuren
F¨ur den Vergleich mit kongruenten Figuren kann nur das Bildpaar 13/21 verwertet werden. Auch
bei diesem Bildpaar ist kein signifikanter Unterschied zu den Ergebnissen der identischen Bilder
zu erkennen (vgl. Abbildung E.10).
4.6. ERGEBNISSE IM BEREICH DER TAKTILEN WAHRNEHMUNG
65
Eine Sichtung der Daten (vgl. Abbildung E.12) l¨asst vermuten, dass bei der statistischen
Auswertung eine st¨arkere Zunahme der relativen Zeitdifferenz bei der Gruppe der Blinden zu
erwarten ist.
Das obige Ergebnis k¨onnte man auch dadurch erkl¨aren, dass die dargebotenen Figuren eine
zu geringe Komplexit¨at aufweisen und somit die Probanden keine M¨oglichkeit haben ihre Er-
kennungszeit deutlich zu verringern. Bei einer Erkennungszeit unter
10
s
, bewirken bereits sehr
kleine Verz¨ogerungen beim Abtasten einen bedeutsamen Effekt. Die Gr¨osse
L
reagiert bei
diesen kurzen Erkennungszeiten sehr empfindlich auf St¨orungen des Abtastflusses.
66
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
4.7 Fehlerbetrachtung
Bei den Berechnungen innerhalb der Auswertungen sind mehrere Gr¨oßen mit Fehlern behaftet,
die zumeist durch die Implementation der Software begr¨undet sind.
4.7.1 Zeitfehler
Das regelm¨aßige Niederschreiben der Daten (vgl. Kapitel 3.4.4 auf Seite 3.4.4) kann durch fol-
gende Faktoren gest¨ort werden:
1. Durch Diskontinuit¨aten innerhalb der einzelnen Weiterverarbeitungsmodule.
2. Wenn die Zeit, die ben¨otigt wird die Struktur aus Weiterverarbeitungsmodulen abzuarbei-
ten l¨anger ist, als die eingestellte Frequenz.
3. Falls durch einen Interrupt15 das Visor-Programm gestoppt bzw. ihm Rechenzeit entzogen
wird.
Fall 1 scheidet wegen der sehr gleichm¨aßigen Programmstruktur innerhalb der Module aus.
Durch Messungen wurde sichergestellt, dass die Durchlaufrate der bei allen Tests verwende-
ten Struktur von Modulen nicht gr¨oßer ist, als die eingestellte Frequenz von
20
Hz
(vgl. Ka-
pitel 3.5). Als einziger Faktor f¨ur Unregelm¨aßigkeiten bei der Datenaufzeichnung spielt der in
Nummer 3 angesprochene Umstand eine Rolle, dass das Betriebssystem in regelm¨aßigen und in
unregelm¨aßigen Abst¨anden die Kontrollen ¨uber den Rechner mindestens teilweise ¨ubernimmt.
Die regelm¨aßigen Interrupts werden 16 mal pro Sekunde ausgel¨ost. Die Dauer der regelm¨aßigen
Interrupts ist abh¨angig von der Anzahl von gleichzeitig ablaufenden Prozessen. Da außer der
Visor-Aplikation keine weiteren Prozesse im Hintergrund laufen, erzeugen diese regelm¨aßigen
Interrupts, wenn ¨uberhaupt nur einen sehr kleinen konstanten Fehler. Beim Datenaufzeichnen
werden mit einer Frequenz von
20
Hz
ca. 30 Byte Daten abgelegt. Das Betriebssystem regelt
das Abspeichern, so dass es die Daten in verschiedenen Puffern speichert bis es sich ”lohnt“ sie
auf die Festplatte abzuspeichern. Dieses unregelm¨aßige Niederschreiben von Daten auf die Fest-
platte kann zu st¨orenden Interrupts f¨uhren, die bewirken, dass die Daten nicht mit der n¨otigen
Regelm¨aßigkeit aufgenommen werden k¨onnen.
Um diesen Effekt zu untersuchen, ist eine Datenreihe ¨uber 16h aufgenommen worden. An-
statt der
mx
- und
my
-Werte ist der Wert eines Timers, der in Schritten von
10
,
3
s
Werte liefert
und unabh¨angig von der im Hauptprogramm benutzten Zeit-Routine l¨auft, mit aufgezeichnet.
Die Menge der mit der Frequnz
0
abgelegten Daten, ist vergleichbar mit den bei den Testrei-
hen verwendeten Datenvolumen. Ein Vergleich der Anzahl der aufgezeichneten Datens¨atze mit
der Aufnahmedauer zeigt, dass nur 0.11% weniger Datens¨atze aufgezeichnet sind als theoretisch
erwartet. Differenzen, die auf die Auswertung der Tests eingehen werden in den Diagrammen
in Abbildung 4.17 deutlich. Die Abbildungen zeigen, dass im Mittel zwischen den Datens¨atzen
50
ms
liegen. Es wird aber bei der logarithmischen Skala deutlich, dass bei wenigen Ereignissen
15In diesem Zusammenhang spielen nur Interrupts vom Betriebssystem und nicht die vom Visor-Programm eine
Rolle.
4.7. FEHLERBETRACHTUNG
67
0 100 200 300 400
timer [ms]
0.0
0.2
0.4
0.6
0.8
1.0
Auswirkungen der Interrupts
Messung über 16h
0 50 100 150 200 250 300 350
timer [ms]
1
0−8
1
0−6
1
0−4
1
0−2
100
Auswirkungen der Interrupts
Messung über 16h
Abbildung 4.17: Ergebnisse bei der Messung ¨uber 16Stunden. Das Diagramm links ist mit
linearer und das rechte mit logarithmischer Skalierung der y-Achse
n
: 1154294
min
:46
ms max
: 302
ms
mean
:50
:
04
ms rms
:1
:
9008
ms
eine sehr lange Zeit zwischen den einzeln aufgezeichneten Daten-Bl¨ocken liegen kann. Diese
l¨angeren Pausen kommen wie die Abbildung 4.18 zeigt in sehr unregelm¨aßigen Abst¨anden vor
. Die seltenen Pausen haben nur eine sehr geringe Auswirkung auf die Ergebnisse, wenn die
Erkennungszeit im Vergleich zu den Unterbrechungen w¨ahrend der Aufzeichnung lange ist.
F¨ur eine Fehlerabsch¨atzung der Zeit ist aus Abbildung 4.17 ersichtlich, dass eine l¨angere Pause
zwischen den Datens¨atzen nur bei jeden 1000. Datensatz vorkommt, das bedeutet maximal alle
50
s
.F¨ur eine Fehlerabsch¨atzung der Zeit ergibt sich bei Absch¨atzung des maximalen Fehlers
ein Fehler f¨ur die Erkennungszeit von:
T
=+0
;
3
s
4.7.2 Fehler der Geschwindigkeit
Beim Bewegen des Positionssensors kommen die Daten erst in einen Hard- und anschließend
in einen Softwarepuffer (vgl. Abbildung 3.16). Durch die Pausen in der Aufzeichnung wer-
den die Daten aus den Puffern nicht mehr ausgelesen und es ergibt sich, dass bei der n¨achsten
Auslese ein relativ großer zur¨uckgelegter Weg detektiert wird. Nach dem Gaußschen Fehler-
Fortpflanzungsgesetz ergibt sich somit f¨ur den Fehler der Geschwindigkeit:
v
=
v
T
T
Auch hier zeigt es sich, dass der Fehler bei sehr kurzen Erkennungszeiten maximal ist.
68
KAPITEL 4. EINSATZ DES
VTD
0 2.5e+05 5e+05 7.5e+05 1e+06 1.25e+06
Aufnahmezeit [ms]
10
100
Abstand zwischen den Datensätzen [ms]
Auswirkungen der Interrupts
Messung über 16h
Abbildung 4.18: Verteilung der Interrupts innerhalb der Zeit
4.7.3 Fehler im Ort
Innerhalb des Testes wurden die einzelnen dargebotenen Bilder aus einer großen Grafik ent-
nommen. Je nach Einstellung ist es m¨oglich, dass die Figuren um maximal
1
P ixel
zum Re-
ferenzbild verschoben sind. Eine Verschiebung in y-Richtung ist nicht zu erwarten, da in der
Darstellung eine Referenzlinie die richtige Lage sicherstellt. Der maximale Abstand vom Refe-
renzbild zum ausgegebenen Bild ergibt sich somit zu
f
(
p
)
x
=
1
P ixel
Zusammenfassung und Ausblick
Die Test haben gezeigt, dass es, mit den heutigen Mitteln m¨oglich ist eine kompakte virtuelle
taktile Matrix aufzubauen. Es zeigt sich zudem, dass die Materialkosten unter 5000DM (ohne
Notebook) liegen k¨onnen.
Der im Kapitel 3 vorgestellteAufbau erweist sich als ¨außerst robust und verichtetseine Arbeit
w¨ahrd der Tests und bei diversen Vorstellungen ohne Probleme. Bei der F¨uhrung der Ausgabe-
matrix hat sich gezeigt, dass das Konzept mit drei Schienen f¨ur die F¨uhrung der Ausgabematrix
m¨oglich ist. Doch ist bei zuk¨unftigen Entwicklungsschritten zu ¨uberlegen wie die schwimmende
Lagerung der Schienen verbessert werden kann. Eine vorstellbare Option ist ein Aufbau ohne
Schienen mit zwei Positionssensoren, die die Drehung und die Bewegung der Ausgabematrix
detektieren. Bei einem solchen Aufbau h¨atte der Benutzer die M¨oglichkeit einen weiteren Frei-
heitsgrad beim Tasten zu benutzen.
Bedingt durch das noch vorhandene Rauschen der Kamera musste von einem Test im mobi-
len Einsatz leider abgesehen werden. Dieses Rauschen ist neben dem verbliebenen ”fixed pat-
tern noise“ (vgl. [Loose 98]) durch die auf dem Zusatzmodul des Mainboards erfolgte Analog-
Digital-Wandlung bedingt und kann mit einer ¨
Anderung des Aufbaus deutlich gesenkt werden.
Die Bildqualit¨at konnte durch die begrenzte Aufl¨osung des Eingabebildes von
64
64
Pixeln
nicht durch einen Rauschunterdr¨uckungs-Filter16 gesteigert werden.
Die Tests haben gezeigt, dass es blinden Personen mit etwas mehr Training m¨oglich sein
wird, Figuren auf dem VTD innerhalb von
(10
5
s
)
zu bestimmen. Es zeigt sich zudem, dass
es einfacher ist, Figuren zu erkennen, die nur aus ein-Pixel starken Linien bestehen. Die blinden
Probanden haben, wie sich ansatzweisezeigt, nicht die gleiche Vorstellung bez¨uglich des zweidi-
mensonalen Abbildes eines dreidimensonalen Gegenstandes. Es ist ihnen jedoch m¨oglich, Bilder
sehr detailliert auf VTD wahrzunehmen. So w¨are es interessant zu erforschen, ob es Benutzern
m¨oglich sein wird eine Wahrnehmung f¨ur das r¨aumliche Abbild durch Benutzung des HTVSS zu
erlangen.
Die Tests haben auch gezeigt, dass der Aufbau nicht dazu geeignet ist, schnelle Bewegungen
zu erkennen. Vielmehr kann das HTVSS dazu benutzt werden, sich einen ¨
Uberblick ¨uber die
vorhandene statische Umgebung zu verschaffen.
Der Einsatzbereich des HTVSS ist sicher nicht, den blinden Benutzern ein ”allround rundrum
gl¨ucklich Hilfsger¨at“ zur Verf¨ugung zu stellen. Das HTVSS stellt aber ein gutes zus¨
atzliches
Hilfsmittel dar. Der Benutzer hat die M¨oglichkeit mit Hilfe des HTVSS ¨uber die folgenden
16Eine Rauschunterdr¨uckung bedeutet ein Herausfiltern der niedrigen Ortsfrequenzen in einem Bild. Dieses
bewirkt den Verlust von Details des Bildes. Ein Detailverlust ist mit einer Verringerung der Aufl¨osung und der
Sch¨arfe des Bildes gleichzusetzen. Beides ist bei der zur Verf¨ugung stehenden Auf¨osung nicht zu kompensieren.
69
70
Punkte Informationen zu erhalten:
Gegenst¨ande, die mit dem Taststock unterfahren werden z.B. einen stehenden LKW.
Hindernisse, die sich in Kopfh¨ohe befinden.
Den Verlauf der Straße.
Markante Punkte zur Orientierung.
Die Vorteile des HTVSS sind, dass es jedem freigestellt ist, wann und wie oft er diese Informa-
tionen nutzen m¨ochte. Der Benutzer ist somit nicht einem zus¨atzlichen kontinuierlichen Reiz
ausgesetzt.
Mit Ber¨ucksichtigung der Tests und kritischer Betrachtung des Prototypen w¨aren folgende
Ver¨anderungen auf der mechanischen Seite erstrebenswert. Die Bewegungen der Ausgabema-
trix m¨ussen ged¨ampft werden, damit das VTD in jeder Position, d.h. auch im senkrechten Be-
trieb, benutzt werden kann. Das Gewicht m¨usste reduziert werden, was durch Verwendung eines
Kunstoffesmit Wabenstruktur f¨ur die Grundplatte und eine Trennung von Notebook und VTD zu
erm¨oglichen ist. Auserdem ist eine kosmetische Korrektur des Kameraaufbaus und der Verkabe-
lung w¨unschenswert.
Bei der Software zeigt sich, dass das richtige Konzept verfolgt wird. Bei den Operatoren der
Bildverarbeitung m¨usste jedoch noch mehr Wert auf klare ein-Pixel breite Linien gelegt werden.
Die Testreihen zeigen zudem, dass der vorgestellte Aufbau einen viel breiteren Einsatzbe-
reich des VTD m¨oglich macht. Das Abtasten mit Hilfe der virtuellen Matrix ist von der Qualit¨at
des Abtastvorgangs vergleichbar mit anderen taktilen Displays. Die Vorteile des VTD liegen in
der Einfachheit der Bedienung und der M¨oglichkeit, schnell verschiedene Muster zu erzeugen
und darzustellen. Es ist somit denkbar, das VTD als p¨adagogisches Hilfsmittel in den Geome-
trieuntericht in Blindenschulen und evtl. auch in Schulen f¨ur stark Sehbehinderte zu verwenden.
Als Eingabeger¨ate w¨aren ein Scanner oder die Kamera denkbar. Bei dem Aufbau mit Hilfe der
Kamera ist das System eine Art Bildschirmleseger¨at mit taktiler Ausgabe.
Das zweite sehr interessante Anwendungsgebiet ist die Anbindung an ein unter Windows
oder einem anderen Bertiebssystem mit einem GUI17 betriebenen Computer. Durch geeignete
Zoom- und Vorverarbeitungs-Algorithmen sollte es dem Benutzer m¨oglich sein, sich auf dem
Bildschirm zu orientieren und die Stellen zu finden, an denen eine Eingabe verlangt wird.
F¨ur die Erforschung der taktilen Wahrnehmung bietet das VTD viele M¨oglichkeiten. Zum
einen sind sehr schnelle Bildwechsel m¨oglich, zum anderen ist das VTD nach den Erfahrun-
gen das einzige taktile Display, bei dem es m¨oglich ist taktil Bewegungen zu erfahren. Mit der
Aufzeichnung der Daten und den M¨oglichkeiten ihrer Auswertung in Bezug auf Zeit, Geschwin-
digkeit, Ort, jeweilsin Verbindung mit demdargebotenen Bild ist sicherlich eineneue Dimension
bei der Erforschung der taktilen Wahrnehmung erreicht.
Die Ergebnisse der Testreihen wurden in den Kapitel 4.6.1 ab Seite 60 nur qualitativ - mehr
im Hinblick auf die Beschreibung des Gesehenen - ausgewertet. Mit den aufgezeigten M¨oglich-
keiten hat man die Gelegenheit die Daten aufspezielle Fragestellungen hinzu untersuchen. Auch
17Graphical User Interface
71
wurde auf eine ausgiebige statistische Analyse aus Zeitgr¨unden verzichtet. Sie kann aber bei der
Er¨orterung weiterer Fragestellungen nachgereicht werden. Es zeigt sich jedoch, dass alle blinden
Probanden eine deutlich andere Abtaststrategie als die sehende Vergleichsgruppe verfolgen. Zu-
dem sind gewisse Parallelen zwischen der visuellen und der taktilen Wahrnehmung erkennbar,
die sich am deutlichsten in den Weg-Zeit-Plots und den Ort-Zeit-Plots ¨außern. Beim Abtasten
von Figuren mit einer unterschiedlichen Anzahl an Ecken konnten keine Signifikanten Unter-
schiede hinsichtlich der Strategie bewiesen werden. Es zeichnet sich jedoch ein Differenzen
ab. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das VTD und das Gesammtsystem HTVSS die
M¨oglichkeiten bieten Weiterentwicklungen und Forschung in vier Bereichen zu betreiben:
1. Entwicklung eines Bildschirmleseger¨ates mit taktiler Ausgabe.
2. Forschungen im Bereich der taktilen Wahrnehmung.
3. Entwicklung einer taktilen Ausgabe f¨ur Computer mit grafischer Benutzeroberfl¨ache.
4. Weiterentwicklung des HTVSS zu einer einsatzf¨ahigen Mobilit¨atshilfe.
72
Anhang A
Technische Daten
73
74
TECHNISCHE DATEN
Referenz
Abmessungen :
Außenmaße
230
305
105
mm
3.1.1 S. 18
Abtastfl¨
ache :
Fl¨ache
16
:
4
15
:
9
cm
2.2 S. 14
Gesamtaufl¨osung
48
60
)
2880 Pixel 2.2 S. 14
Ausgabematrix:
Fl¨ache
4
:
3
1
:
6
cm
2.2 S. 14
Aufl¨osung
4
12
)
48 Pixel 2.2 S. 14
Mittlerer Dotabstand
x-Richtung
3
:
21
mm
3.1.4 S. 20
y-Richtung
2
:
45
mm
3.1.4 S. 20
Verh¨
altnis:
Aufl¨osung der Abtastmatrix zur
Aufl¨osung der Abtastfl¨ache
2% 2.2 S.14
Gewicht:
Gesamtgewicht:
Abtastmatrix:
160
g
3.1.2 S. 18
VTD
2
:
25
kg
Notebook
2
:
5
kg
maximale Ausgaberate:
ohne Bildverarbeitung
aus
=64
1
:
5
Hz
3.5 S. 39
beim Pingpong Spiel
P ing pong
=33
:
5
Hz
1
:
5
Hz
3.5 S. 39
bei direkter Ausgabe des Kame-
rabildes
K amer a
=24
4
Hz
3.5 S. 39
Kamera Einlesen, Bildverarbei-
tung und Ausgabe
M or oph
=11
:
0
0
:
75
Hz
3.5 S. 39
Implementierte Bildverarbeitungsoperatoren:
Sobelfilter Kantendetektion 3.4.1 S. 31
morphologischer Filter Kantendetektion 3.4.1 S. 32
Gaußfilter Gl¨attungsfilter 3.4.1 S. 31
Medianfilter Rauschfilter 3.4.1 S. 31
Zeitmittelungsfilter Mittelung ¨uber die Zeit 3.4.1 S. 31
Kalibrierungsfilter Skalierung der Grauwerte 3.4.1 S. 32
Hersteller:
der Module METEC GmbH Stuttgart
Positionssensor Model Optical Mouse MSC
Mouse Systems Corp. Fermont (USA)
Linearf¨uhrungen INA W¨alzlager Schaffer
KG Herzogenaurach
Notebook Toshiba port´eg´e 610 CT mit Pentium P90
Tabelle A.1: Technische Daten des VTD
Anhang B
Auswertungsbogen f¨ur die Testreihen
75
76
Vorbereitung: 2
1 Vorbereitung:
Jeder Proband wird , je nach Interesse die Möglichkeit gegeben sich etwa 5 bis 15 min mit der
Funktionsweise des Touchpad zu befassen.
Anhand der Bildreihe 1 wird der Proband in dem Testablauf eingeführt und mit den 3
Grundfigurentypen (Figuren mit horizontalen und vertikalen Linien; Figuren mit diagonalen
Linien sowie Figuren mit gekrümmten Linien) bekanntgemacht.
Um das in weiteren Verlauf notwendige großflächige Abtasten einzuüben, wird nun das
Pingpong Spiel eingesetzt.
Die Aufgab besteht für den Probanden beim Pingpong Spiel darin, ein sich bewegende Figur
auf den Touchpad zu verfolgen( Einstellung 20 Hz, speed 4 d.h. der „Ball fliegt“ mir einer
Geschwindigkeit von 5 Pixel/s).
Material: 2 Stoppuhr, Folien
Abbildung 1 Vorbereitung
Bild Be-
schreib
ung
S1Ab-
mess-
ung2
A
L3Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 Quadrat 15×54
02 Quadrat 12,5×2,5 4
03 Dreieck 15×53
04 Dreieck 12,5×2,5 3
05 Kreis 15×51
06 Kreis 12,5×2,5 1
__________________________________________________________________
1 Strichstärke
2 Abmessung Über alles (x×y)
3 Anzahl der Linien
Vorbereitung: 1
Datenerfassungsbogen
Name :
Anfangszeit :
Endzeit :
Gesamtzeit
abzüglich Pausen :
Alter: :
Geschlecht: :
Entwicklung der
Sehbehinderung :
Testleiter :
Abbildung B.1: Datenbogen und Auswertungsb¨ogen f¨ur Vorbereitung
77
2.2 Testreihe 2 Erkennen von Figuren mit waagerechten und senkrechten Linien 4
2.2 Testreihe 2 Erkennen von Figuren mit waagerechten und senkrechten
Linien
Ablauf:
Die Aufgabe besteht für den Probanden darin verschiedene Figuren zu ertasten und diese
sofort nach dem Erkennen zu Beschreiben.
Für den Vorgang stehen den Probanden maximal 2min zur Verfügung.
Wurde die Figur nicht oder falsch erkannt wird die Figur mit Erläuterungen des Testleiters
nochmals abgefahren.
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps ( geschlossene Figur mit
horizontalen und vertikalen Linien).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
mess-
ung
A
LZeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 Quadrat 19×94
02 U16×68
03 Kreuz 19×912
04 Kreuz 16×612
05 Quadrat 16×64
06 U19×98
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung 2.2-I Erkennen von Figuren mir horizontalen und
vertikalen Linien
2.1 Testreihe 1 Pingpong-Spiel: 3
2 Testreihen
2.1 Testreihe 1 Pingpong-Spiel:
Ablauf:
Der Test Gliedert sich in 5 Durchgänge beginnend mit der Einstellung 20Hz und speed 4.
Der Proband soll jeweils für 20s testen und anschließend für 60s den „Ball“ verfolgen.
Nach jeden Durchgang hat der Proband die Wahlmöglichkeit, ob er die Geschwindigkeit um
25% erhöhen oder verringern möchte.
Für jeden Einzeldurchgang wird erfasst, wie oft und wie lange der Proband den Kontakt zur
der Figur verloren hat.
Material: 2 Stoppuhren.
Nr. Ballform Einstellung Zeit ohne
Kontakt Anzahl der
Kontakt
Verluste
Meinung
des
Probanden
Frequenz
[Hz] speed
[s]
1.
2.
3.
4.
5.
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung B.2: Auswertungsb¨ogen f¨ur Testreihe 1–2
78
2.4 Testreihe 4 Erkennen von Figuren mit gekrümmten Linien 6
2.4 Testreihe 4 Erkennen von Figuren mit gekrümmten Linien
Ablauf:
wie Testreihe 2
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps ( geschlossene Figur mit
zusätzlich gekrümmten Linien).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
mess-
ung
AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 ¾ Kreis 16×63
02 Kreis 16×61
03 ¾ Kreis 19×93
04 ½ Kreis 16×62
05 ½ Kreis 19×92
06 Kreis 19×91
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung 2.4-I Erkennen von Figuren mit gekrümmten Linien
2.3 Testreihe 3 Erkennen von Figuren mit diagonalen Linien 5
2.3 Testreihe 3 Erkennen von Figuren mit diagonalen Linien
Ablauf:
wie Testreihe 2
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps ( geschlossene Figur mit
zusätzlich diagonalen Linien).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
mess-
ung
AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 Dreieck 19×93
02 Raute 19×94
03 Dreieck 16×63
04 ½ Quadrat 16×63
05 ½ Quadrat 19×93
06 Raute 16×64
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung 2.3-I Erkennen von Figuren mir diagonalen Linien
Abbildung B.3: Auswertungsb¨ogen f¨ur Testreihe 3–4
79
2.6 Testreihe 6 Erkennen der Anzahl von parallelen Linien 8
2.6 Testreihe 6 Erkennen der Anzahl von parallelen Linien
Ablauf:
wie Testreihe 2 mit der Variation:
Der Proband soll die Anzahl und die Orientierung der Linien angeben
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps (verschiedene Anzahlen
von parallelen Linien).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
stand4AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 horiz. 1 1,25 4
02 vertikal 1 0,5 5
03 vertikal 1 0,75 3
04 horiz. 1 0,75 4
05 vertikal 1 1,25 5
06 horiz. 1 0,5 5
07 diagonal 1 1,25 3
08 diagonal 1 0,75 3
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
Abbildung 2.6-I Erkennen der Anzahl von parallelen Linien
2.5 Testreihe 5 Erkennen von bereits eingeführten Figuren 7
2.5 Testreihe 5 Erkennen von bereits eingeführten Figuren
Ablauf:
wie Testreihe 2
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps (verschiedene geschlossene
Figur aus den Testreihen 2-4).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
mess-
ung
AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 Dreieck 19×93
02 Kreis 16×61
03 U19×98
04 Kreis 19×91
05 Kreuz 16×612
06 Raute 16×64
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung 2.5-I Erkennen von bereits eingeführten Figuren
Abbildung B.4: Auswertungsb¨ogen f¨ur Testreihe 5–6
80
2.8 Testreihe 8 Unterscheiden von verschiedenen Grössen. 10
2.8 Testreihe 8 Unterscheiden von verschiedenen Grössen.
Ablauf:
wie Testreihe 2 mit der Variation:
Die Aufgabe besteht für den Proband darin von den beiden dargestellten Quadraten das
Grössere zu bestimmen.
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps (jeweils zwei Quadrate
unterschiedlicher oder gleicher Grösse pro Bild).
Bild Be-
schreib-
ung
SGr.
oben Gr.
unten Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [cm] [s] [s] J N
01 oben
grösser 15×5 2,5×2,5
02 oben
grösser 14,5×4,5 3×3
03 gleich 13,5×3,5 3,5×3,5
04 unten
grösser 13×3 4,5×4,5
05 unten
grösser 12,5×2,5 5×5
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung 2.8-I Unterscheiden von verschiedenen Grössen.
2.7 Testreihe 7 Erkennen der Anzahl von identischen Quadrate 9
2.7 Testreihe 7 Erkennen der Anzahl von identischen Quadrate
Ablauf:
wie Testreihe 2 mit der Variation:
Die Aufgabe besteht für den Proband darin die Anzahl der Identischen Quadrate zu erkennen,
für diesen Vorgang stehen den Probanden maximal 3min zur Verfügung.
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps (verschiedene Anzahlen
von identischen Quadraten die gleichzeitig dargestellt werden).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
stand AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 2
Quadrate 1 1,25 8
02 3
Quadrate 1 0,75 12
03 3
Quadrate 1 0,5 12
04 4
Quadrate 1 0,75 16
05 2
Quadrate 1 -0,75 8
06 2
Quadrate 1 0,25 8
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
4 zwischen den parallelen Linien
Abbildung 2.7-I Erkennen der Anzahl von identischen Quadrate.
Abbildung B.5: Auswertungsb¨ogen f¨ur Testreihe 7–8
81
2.10 Testreihe 20 Erkennen von Snodgrass Figuren. 12
2.10 Testreihe 20 Erkennen von Snodgrass Figuren.
Ablauf:
wie Testreihe 2 mit der Variation:
Die Probanden haben maximal 3min Zeit
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps (vereinfache Darstellungen
von Altagsgegenständen, wo bei grössten Teils nur die Umrisse dargestellt wurden.
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
mess-
ung
AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 Schere 110,7×10
02 Möhre 110×6,5
03 Tasse 19,3×7,5
04 Stift 210×2,3
05 Socke 110×8
06 Hammer 110,3×8,8
weitere Bemerkungen:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Abbildung 2.10-I Erkennen von Snodgrass Figuren.
2.9 Testreihe 9 Erkennen unbekannter geometrischer Figuren. 11
2.9 Testreihe 9 Erkennen unbekannter geometrischer Figuren.
Ablauf:
wie Testreihe 2
Mitteilung an den Probanden:
Beschreibung des Testablaufes und Beschreibung des Figurentyps (einfache Darstellungen ,
die nicht geschlossen sein müsssen).
Bild Be-
schreib
ung
SAb-
mess-
ung
AL Zeit Zeit
Nach
dem
Nach-
fragen
Form
erkannt Antwort der
Probanden Bemerkung
[cm] [s] [s] J N
01 Buchstabe
L12×32
02 Dreieck 17×3,5 3
03 U13×48
04 Buchstabe
Y22×63
05 Kreuz 13×312
06 halbes
Quadrat 13,5×3,5 2
07 Buchstabe
T13,5×2,5 2
08 ½ Kreis 14×42
09 Quadrat 12,5×2,5 4
10 Buchstabe
E12,5×3,5 4
Abbildung 2.9-I Erkennen unbekannter geometrischer Figuren.
Abbildung B.6: Auswertungsb¨ogen f¨ur Testreihe 9–10
82
Anhang C
Die Bilder der Testreihen komplet
83
84
Bildvor
0003
0001
Bildvor BildvorBildvor 000400002 Bildvor
0005 Bildvor
0006
Bild
0002
0000
Bild BildBild 00030001 Bild
0004 Bild
0005 Bild
0008
0006
Bild BildBild 00090007 Bild
0010 Bild
0011
Bild
0014
00012
Bild BildBild 00150013 Bild
0016 Bild
0017 Bild
0020
00018
Bild BildBild 00210019 Bild
0022 Bild
0023
0026 Bild
0027
00024
Bild Bild
0025 0028 Bild
0029
Bild
Bild
0030
Bild
Bild
0031
Bild
0034
00032
Bild BildBild 00350033 Bild
0036 Bild
0037 00038 Bild
0040
Bild Bild Bild
0041
0039 Bild
0042
Bild Bild
0046 Bild
0047
00043
Bild
Bild
0048
0044
Bild
0049
Bild
Bild
0050
0045
Bild
0051 Bild
0052
Bild
0055
0053
Bild BildBild 005600054 Bild
0057 Bild
0058
Abbildung C.1: Bilder der Vorbereitung und der Testreihe 2–10
Anhang D
Vergleich der Leistungen der Probanden
D.1 Antworten der Probanden
85
86
Proband A Proband B Proband C Proband D Gesammt
Bild
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
010000001100010003001
110001000100001003100
210001000100010004000
310001000100010004000
410001000100001003100
510000100100010003100
610001000100010004000
710001000100010004000
810001000100010004000
910001000100010004000
10 10001000100010004000
11 10001000100010004000
12 01001000100010003100
13 10001000100010004000
14 10001000100001003100
15 10001000100010004000
16 10001000100010004000
17 10001000100001003100
18 10001000100010004000
19 10001000100010004000
20 10001000100010004000
21 10001000100010004000
22 10001000100001003100
23 10001000100010004000
24 10000100100010003100
25 10001000100010004000
26 10001000100010004000
27 10001000100010004000
28 10001000100010004000
29 01001000100010003100
30 10001000100010004000
31 01000100100001001300
32 10001000100010004000
33 10001000100010004000
34 10001000100010004000
35 10001000100010004000
36 10001000100001003100
37 10001000100010004000
38 10001000100010004000
39 10001000100010004000
40 10001000100001003100
41 01000100100010002200
42 10001000100010004000
43 10001000100010004000
44 10001000100010004000
45 10001000100010004000
46 01000100100010002200
47 10000010100001002110
48 10001000100010004000
49 00101000100010003010
50 00101000100010003010
51 10001000100010004000
52 00101000100010003010
53 00100100001000100130
54 00100010001000100040
55 10000010001000101030
56 10000010100000102020
57 00100010100000101030
58 00101000001010002020
0,9143
91,43%
Ratio
Prozent
00_23,32_42
00_23,32_42
00_23,32_42
00_23,32_42
Prüfsumme 1
Anzahl
Summe 35
128
Tabelle D.1: Antworten der Gruppe der Sehenden beim Erkennen der Figuren
( 1 bedeutet die Figur wurde richtig, falsch, nicht erkannt bzw die Testreihe wurde nicht durchgef¨uhrt)
87
Proband E Proband F Proband G Proband H Proband I Proband J Gesammt
Bild
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
RICHTIG
FALSCH
NICHT
Streichen
01000100010001000100010006000
11000010000101000100010004110
21000100010001000100010006000
31000100010001000100010006000
41000100010001000100010006000
51000100010001000100010006000
61000100010001000100010006000
71000100010001000100010006000
81000100010001000100010006000
91000100010001000100010006000
10 1000010010001000100010005100
11 1000100010001000100010006000
12 1000100010001000100010006000
13 1000100010001000100010006000
14 1000100010001000100010006000
15 1000100010001000100010006000
16 0010100010001000100010005010
17 1000100010001000100010006000
18 1000100010001000100010006000
19 1000100010001000100010006000
20 1000100010001000100010006000
21 1000100010001000100010006000
22 1000100010001000100010006000
23 1000100010001000100010006000
24 0001000100010001100010002004
25 0001000100010001100010002004
26 0001000100010001100010002004
27 0001000100010001100010002004
28 0001000100010001100010002004
29 0001000100010001100010002004
30 0001000100010001100010002004
31 0001000100010001100010002004
32 1000100010001000100010006000
33 1000100010001000100010006000
34 1000100001001000100010005100
35 0100100010001000100010005100
36 1000100001001000100010005100
37 1000100010001000100010006000
38 1000100010001000100010006000
39 1000100010001000100010006000
40 1000010010000100100010004200
41 0100010010001000100010004200
42 1000100010001000100010006000
43 0001000100010001100010002004
44 0001000100010001100010002004
45 0001000100010001100010002004
46 0001000100010001010010001104
47 0001000100010001100010002004
48 0001000100010001100010002004
49 0001000100010001100010002004
50 0001000100010001100010002004
51 0001000100010001100010002004
52 0001000100010001100010002004
53 0010100000100010001000101050
54 0010001000100010001000100060
55 0010001000100010001000100060
56 0100000100010001000100010105
57 0010000100010001000100010015
58 0010000100010001000100010015
Prüfsumme
Anzahl
Summe
Ratio
Prozent
00_23,32_42
00_23,32_42
00_23,32_42
00_23,32_42 94,76%
1
35
199
0,9476
Tabelle D.2: Antworten der Gruppe der Blinden beim Erkennen der Figuren
88
D.2 Veranschaulichung der Antworten
Richtig - Falsch - Nicht
alle Probanden
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
Bilder
Anzahl der Eintraege
richtig
falsch
nicht
gestrichen
Abbildung D.1: ¨
Uberblick ¨uber die Anzahl der richtig, falsch und nicht erkannten Bilder aller
Testreihen bei allen Probanden.
Testreihen die nicht ausgef¨uhrt wurden bzw. nicht auswertbar sind, sind als gestrichen gekennzeichnet.
89
Richtig - Falsch - Nicht
Gruppe der sehenden Probanden
0
1
2
3
4
5
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
Bilder
Anzahl der Eintraege
richtig
falsch
nicht
gestrichen
Richtig - Falsch - Nicht
Gruppe der blinden Probanden
0
1
2
3
4
5
6
7
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
Bilder
Anzahl der Eintraege
richtig
falsch
nicht
gestrichen
Abbildung D.2: ¨
Uberblick ¨uber die Anzahl der richtig, falsch und nicht erkannten Bilder aller
Testreihen.
oben ist das Diagramm f¨ur die Gruppe der sehenden Probanden dargestellt.
unten ist das Diagramm f¨ur die Gruppe der blinden Probanden dargestellt.
Testreihen die nicht ausgef¨uhrt wurden bzw. nicht auswertbar sind, sind als gestrichen gekennzeichnet.
90
Erkennungszeit pro Bild
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
110
120
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
Bilder
Zeit[s]
Proband A
Proband B
Proband C
Proband D
Abbildung D.3: Vergleich der Zeiten, die die sehenden Probanden ben¨otigen, um die einzelnen
Aufgaben zu l¨osen. Die Kreuze kennzeichnen Bilder bei denen die Aufgabe nicht richtig gel¨ost
wurde.
91
Erkennungszeit pro Bild
0
10
20
30
40
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
Bilder
Zeit[s]
Proband E
Proband F
Proband G
Proband H
Proband I
Proband J
Abbildung D.4: Vergleich der Zeiten, die die blinden Probanden ben¨otigen, um die einzelnen
Aufgaben zu l¨osen. Die Kreuze kennzeichnen Bilder bei denen die Aufgabe nicht richtig gel¨ost
wurde.
92
r-Werte der einzelnen Probanden
0
0,5
1
1,5
2
2,5
3
3,5
4
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Bilder
r-Wert
Proband E
Proband F
Proband G
Proband H
Proband I
Proband J
r-Wert über alle blinden Probanden
Testreihe 2-5 und 7-8
0
0,5
1
1,5
2
2,5
3
3,5
4
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Bilder
r-Wert
Abbildung D.5: ¨
Uberblick ¨uber die
r
,
Werte der blinden Probanden.
oben: das
r
,
Werte Diagramm nach einzelen Probanden aufgeschl¨usselt
unten: zus¨atzlich zu Abbildung 4.13, die unterschiedlich starken Variationen der
r
,
Werte innerhalb der
einzelnen Bilder.
Anhang E
Abbildungen zur taktilen Wahrnehmung
Testreihe Bilder
23 4
36 7 8 9 11
413 15
518 19 20 21 23
732 33 34 37
838 39 40
Tabelle E.1: Bilder f¨ur die Beobachtungen zur taktilen Wahrnehmung
93
94
Erkennungszeit
ausgesuchter Bilder
0
10
20
30
40
50
60
346789111315181920212332333437383942
Bilder
Erkennungszeit [s]
sehende Probanden
blinde Probanden
Mittelwert
Abbildung E.1: Erkennungszeiten bei den einzelnen Bildern f¨ur die taktile Wahrnehmung
95
0 1020304050607080
Erkennungszeit T [s]
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
Erkennungszeit
blinde Probanden
sehende Probanden
Abbildung E.2: Vergleich der Erkennungszeit bei den beiden Gruppe.
sehende Probanden:
mean
:26
:
1
srms
:14
:
4
s
blinde Probanden:
mean
:10
:
0
srms
:5
:
77
s
0 1020304050
Geschwindigkeit v [Pixel/s]
0
0.05
0.1
0.15
0.2
Geschwindigkeit
sehende Probanden
blinde Probanden
Abbildung E.3: Vergleich der Geschwindigkeiten bei der Gruppe der Sehenden und der Gruppe
der Blinden.
sehende Probanden:
mean
:29
:
3
P ixel =s rms
:17
:
61
P ixel =s
blinde Probanden:
mean
:17
:
5
P ixel =s rms
:6
:
22
P ixel =s
96
0 102030405060
Erkennungszeit T [s]
0
10
20
30
40
50
60
Geschwindigkeit v [Pixel/s]
Abhängigkeiten
Geschwindigkeit − Erkennungszeit
sehende Probanden
blinde Probanden
blinde Probanden reg
sehende Probanden reg
Berechnung der linearen Regression f¨ur
die Gruppe der Sehenden
Number of observations = 84
Mean of independent variable = 26.13274
Mean of dependent variable = 17.54671
Standard dev. of ind. variable
= 16.50149
Standard dev. of dep. variable
= 6.261826
Correlation coefficient = -0.4110111
Regression coefficient (SLOPE)
= -0.1559666
Standard error of coefficient
= 0.03820232
t - value for coefficient = -4.082646
Regression constant (INTERCEPT)
= 21.62255
Standard error of constant = 1.1787
t - value for constant = 18.34441
Analysis of variance
Source d.f Sum of squares Mean Square
F
Regression 1 549.778 549.778 16.668
Residual 82 2704.691 32.98404
Berechnung der linearen Regression f¨ur
die Gruppe der Blinden
Number of observations = 126
Mean of independent variable = 9.965476
Mean of dependent variable = 29.27565
Standard dev. of ind. variable
= 5.593015
Standard dev. of dep. variable
= 7.646382
Correlation coefficient = -0.7244571
Regression coefficient (SLOPE)
= -0.9904275
Standard error of coefficient
= 0.08462914
t - value for coefficient = -11.70315
Regression constant (INTERCEPT)
= 39.14573
Standard error of constant = 0.9661975
t - value for constant = 40.51525
Analysis of variance
Source d.f Sum of squares Mean Square
F
Regression 1 3835.724 3835.724
136.9637
Residual 124 3472.67 28.00541
Abbildung E.4: Abh¨angigkeit zwischen der Geschwindigkeit und der Erkennungszeit im Ver-
gleich der beiden Gruppen.
97
012345678910
cda [Pixel]
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
Minimaler Abstand von der Figur
Vergleich der beiden Gruppen
sehende Probanden
blinde Probanden
Abbildung E.5: Vergleich des minimalen Abstandes bei der Gruppe der Sehenden und der
Gruppe der Blinden. Die Berechnung von
cda
erfolgt nach Formel 4.4
sehende Probanden:
mean
:2
:
87
P ixel rms
:1
:
00
P ixel
blinde Probanden:
mean
:3
:
71
P ixel rms
:1
:
12
P ixel
98
0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8
t_nocon_r [s]
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
Zeit ohne Kontakt
Vergleich der beiden Gruppen
sehende Probanden
blinde Probanden
Abbildung E.6: Vergleich der Zeit ohne Kontakt bei der Gruppe der Sehenden und der Gruppe
der Blinden. Die Berechnung von
t nocon
r
erfolgt nach Formel 4.5
sehende Probanden:
mean
:0
:
20
rms
:0
:
121
blinde Probanden:
mean
:0
:
28
rms
:0
:
113
0 0.2 0.4 0.6
t_nocon_r
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
Vergleich spezieller Bilder
Kreis
sehend Probanden
blinde Probanden
Abbildung E.7: Vergleich der Zeit ohne Kontakt beim Kreis.
sehende Probanden:
mean
:0
:
12
rms
:0
:
080
blinde Probanden:
mean
:0
:
21
rms
:0
:
076
99
0 0.2 0.4 0.6
t_nocon_r
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
Vergleich spezieller Bilder
Kreuz
blinde Probanden
sehend Probanden
Abbildung E.8: Vergleich der Zeit ohne Kontakt beim Kreuz.
sehende Probanden:
mean
:0
:
16
rms
:0
:
068
blinde Probanden:
mean
:0
:
27
rms
:0
:
095
0 0.2 0.4 0.6
t_nocon_r
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
Vergleich spezieller Bilder
Dreieck
blinde Probanden
sehende Probanden
Abbildung E.9: Vergleich der Zeit ohne Kontakt beim Dreieck.
sehende Probanden:
mean
:0
:
16
rms
:0
:
078
blinde Probanden:
mean
:0
:
28
rms
:0
:
088
100
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45
T_B1 [s]
−1
−0.8
−0.6
−0.4
−0.2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
Delta_L
Relative Zeitdifferenz
identische und kongruente Figuren
identische Figuren
kongruente Figuren
−1 −0.5 0 0.5 1
Delta_L
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
Relative Zeitdifferenz
identische und kongruente Figuren
identische Figuren
kongruente Figuren
Abbildung E.10: Vergleich der Leistungen bei wiederholter Darstellung von identischen und
kongruenten Figuren. Im Diagramm oben
L
inAbh¨anigkeit der Zeit und unten das Histogramm
mit:
identische Figuren:
mean
:0
:
13
rms
:0
:
455
kongruente Figuren:
mean
:0
:
10
rms
:0
:
281
101
-0,8
-0,6
-0,4
-0,2
0
0,2
0,4
0,6
0,8
ABBD
Bilder 6/18
Bilder 11/23
Bilder 13/21
-1
-0,8
-0,6
-0,4
-0,2
0
0,2
0,4
0,6
0,8
EFGHI J
Bilder 6/18
Bilder 11/23
Bilder 13/21
Abbildung E.11: Leistungen der einzelnen Probanden bei der wiederholten Darstellung von
identischen Figuren und kongruenten Figuren. Im Diagramm links sind die Leistungen der se-
henden und rechts der blinden Gruppe eingezeichnet.
102
0,00
10,00
20,00
30,00
40,00
50,00
60,00
70,00
3 22 5 20 6 18121917211123
Bilder
Zeit [s]
Proband A
Proband B
Proband C
Proband D
Identische Figuren
Vergleich der Erkennungszeiten
0,00
10,00
20,00
30,00
40,00
3 22 5 20 6 18 12 19 17 21 11 23
Bilder
Zeit [s]
Proband E
Proband F
Proband G
Proband H
Proband I
Proband J
Identische Figuren
Vergleich der Erkennungszeiten
Abbildung E.12: Vergleich der Erkennungszeiten von allen identischen Bildern ohne Ber¨uck-
sichtigung der Richtigkeit der Antwort.
Anhang F
Die Weg-Zeit-Plots
103
104
ProbandA0010.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0011.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0009.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0008.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0007.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0006.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
Bild 0011
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
Bilder 0006-0011
Proband A
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
Bild 0006 Bild 0007
Bild 0008 Bild 0009
Bild 0010
ProbandA0004.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0005.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0003.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0002.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0001.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0000.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
Bild 0005
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
Bilder 0000-0005
Proband A
045-050
050-055
055-060
Zeit in [s]
000-005
005-010
010-015
015-020
020-025
030-035
025-030
035-040
040-045
060-..
Bild 0000 Bild 0001
Bild 0002 Bild 0003
Bild 0004
Abbildung F.1: Weg-Zeit-Plots des Probanden A Bild 0000–0011
105
ProbandA0022.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0023.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0021.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0020.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0019.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
ProbandA0018.eps
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
28
30
32
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
54
56
58
60
y
0510 15 20 25 30 35 40 45
x
045-050
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006-008
008-010
010-012
012-014
014-016
016-018
018-020
020-022
022-024
024-..
004-006
Zeit in [s]
000-002
002-004
006-008
008-010
010-012
012-014
014-016
016-018
018-020
020-022
022-024
024-..
004-006
Bild 0032 Bild 0033
Bild 0034 Bild 0035
Bild 0036
Abbildung F.30: Weg-Zeit-Plots des Probanden J Bild 0032–0042
134
Anhang G
Ort-Zeit-Plots
135
136
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_A0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_A0001
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.18
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0.36
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0.54
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0.72
0.81
t[s]
Proband_A0002
0 10 20 30 40 48
0
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20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.6
0.7
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1.2
t[s]
Proband_A0003
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
0.35
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0.5
t[s]
Proband_A0004
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_A0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.36
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t[s]
Proband_A0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.2
0.3
0.4
0.5
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0.8
0.9
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1.1
t[s]
Proband_A0007
0 10 20 30 40 48
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10
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30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.06
0.12
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0.24
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t[s]
Proband_A0008
0 10 20 30 40 48
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10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
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1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_A0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.4
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0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_A0010
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_A0011
Abbildung G.1: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband A f¨ur die Testreihen 2–3
Bilder 0000-0011
137
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
t[s]
Proband_A0012
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.35
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0.5
t[s]
Proband_A0013
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
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0.9
t[s]
Proband_A0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
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0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_A0015
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
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0.32
0.4
0.48
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0.72
0.8
t[s]
Proband_A0016
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
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0.5
t[s]
Proband_A0017
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_A0018
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
0.24
0.32
0.4
0.48
0.56
0.64
0.72
t[s]
Proband_A0019
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_A0020
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_A0021
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
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0.56
0.63
t[s]
Proband_A0022
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_A0023
Abbildung G.2: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband A f¨ur die Testreihen 4–5
Bilder 0012–0023
138
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
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0.28
0.35
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0.49
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0.63
t[s]
Proband_B0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.8
1
1.2
1.4
1.6
1.8
2
t[s]
Proband_B0001
0 10 20 30 40 48
0
10
20
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40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
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0.9
1
1.1
1.2
t[s]
Proband_B0002
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
1.8
t[s]
Proband_B0003
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_B0004
0 10 20 30 40 48
0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_B0005
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.9
1
t[s]
Proband_B0006
0 10 20 30 40 48
0
10
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.36
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t[s]
Proband_B0007
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
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0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_B0008
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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1.1
1.2
t[s]
Proband_B0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.4
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1.2
1.4
t[s]
Proband_B0010
0 10 20 30 40 48
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10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_B0011
Abbildung G.3: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband B f¨ur die Testreihen 2–3
Bilder 0000-0011
139
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.4
0.5
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1.1
1.2
t[s]
Proband_B0012
0 10 20 30 40 48
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10
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_B0013
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X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_B0014
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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1.6
t[s]
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0 10 20 30 40 48
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10
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X
Y
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t[s]
Proband_B0016
0 10 20 30 40 48
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X
Y
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t[s]
Proband_B0017
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
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t[s]
Proband_B0018
0 10 20 30 40 48
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
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0.8
0.9
1
1.1
t[s]
Proband_B0019
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.12
0.18
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t[s]
Proband_B0020
0 10 20 30 40 48
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_B0021
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
t[s]
Proband_B0022
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_B0023
Abbildung G.4: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband B f¨ur die Testreihen 4–5
Bilder 0012–0023
140
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_C0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
t[s]
Proband_C0001
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_C0002
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_C0003
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_C0004
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
0.27
0.36
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0.54
0.63
0.72
0.81
t[s]
Proband_C0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
t[s]
Proband_C0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
t[s]
Proband_C0007
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_C0008
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_C0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
t[s]
Proband_C0010
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
1.8
t[s]
Proband_C0011
Abbildung G.5: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband C f¨ur die Testreihen 2–3
Bilder 0000-0011
141
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_C0012
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
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t[s]
Proband_C0013
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.3
0.6
0.9
1.2
1.5
1.8
2.1
2.4
2.7
t[s]
Proband_C0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
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0.8
1
1.2
1.4
1.6
1.8
2
2.2
t[s]
Proband_C0015
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
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1
1.1
t[s]
Proband_C0016
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
1.4
t[s]
Proband_C0017
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_C0018
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_C0019
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
1.8
2
2.2
t[s]
Proband_C0020
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_C0021
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
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0.5
t[s]
Proband_C0022
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_C0023
Abbildung G.6: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband C f¨ur die Testreihen 4–5
Bilder 0012–0023
142
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_D0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
t[s]
Proband_D0001
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
0.27
0.36
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0.54
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0.81
0.9
t[s]
Proband_D0002
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_D0003
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
0.24
0.32
0.4
0.48
0.56
0.64
0.72
t[s]
Proband_D0004
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
0.27
0.36
0.45
0.54
0.63
0.72
0.81
t[s]
Proband_D0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_D0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
t[s]
Proband_D0007
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_D0008
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
t[s]
Proband_D0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_D0010
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
0.24
0.32
0.4
0.48
0.56
0.64
0.72
0.8
t[s]
Proband_D0011
Abbildung G.7: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband D f¨ur die Testreihen 2–3
Bilder 0000-0011
143
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
t[s]
Proband_D0012
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
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0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_D0013
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
1.8
t[s]
Proband_D0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_D0015
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
t[s]
Proband_D0016
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
1.6
t[s]
Proband_D0017
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
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0.48
0.54
t[s]
Proband_D0018
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
1
1.2
1.4
t[s]
Proband_D0019
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
0.27
0.36
0.45
0.54
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0.72
0.81
0.9
t[s]
Proband_D0020
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
0.24
0.32
0.4
0.48
0.56
0.64
0.72
t[s]
Proband_D0021
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_D0022
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
t[s]
Proband_D0023
Abbildung G.8: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband D f¨ur die Testreihen 4–5
Bilder 0012–0023
144
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_E0001
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_E0002
0 10 20 30 40 48
0
10
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
t[s]
Proband_E0003
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0004
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_E0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0007
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0008
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_E0010
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_E0011
Abbildung G.9: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband E f¨ur die Testreihen 2–3
Bilder 0000-0011
145
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_E0012
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.5
t[s]
Proband_E0013
0 10 20 30 40 48
0
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30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
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t[s]
Proband_E0014
0 10 20 30 40 48
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_E0015
0 10 20 30 40 48
0
10
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_E0016
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_E0017
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_E0018
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_E0019
0 10 20 30 40 48
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10
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_E0020
0 10 20 30 40 48
0
10
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_E0021
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
Proband_E0022
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.5
t[s]
Proband_E0023
Abbildung G.10: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband E f¨ur die Testreihen
4–5 Bilder 0012–0023
146
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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t[s]
Proband_F0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
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0.18
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0.3
0.36
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t[s]
Proband_F0001
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
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t[s]
Proband_F0002
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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1
1.1
t[s]
Proband_F0003
0 10 20 30 40 48
0
10
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.9
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1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_F0004
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_F0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_F0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_F0007
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
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0.3
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t[s]
Proband_F0008
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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t[s]
Proband_F0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
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0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_F0010
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_F0011
Abbildung G.11: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband F f¨ur die Testreihen
2–3 Bilder 0000-0011
147
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
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0.9
t[s]
Proband_F0012
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.5
t[s]
Proband_F0013
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.09
0.18
0.27
0.36
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0.54
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0.81
0.9
t[s]
Proband_F0014
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
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0.56
0.63
t[s]
Proband_F0015
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
0.35
0.4
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0.5
t[s]
Proband_F0016
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.4
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0.5
t[s]
Proband_F0017
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_F0018
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_F0019
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_F0020
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.3
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t[s]
Proband_F0021
0 10 20 30 40 48
0
10
20
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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t[s]
Proband_F0022
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_F0023
Abbildung G.12: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband F f¨ur die Testreihen
4–5 Bilder 0012–0023
148
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
0.25
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0.45
0.5
t[s]
Proband_G0000
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
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0.3
0.4
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0.6
0.7
0.8
0.9
t[s]
Proband_G0001
0 10 20 30 40 48
0
10
20
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.4
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0.5
t[s]
Proband_G0002
0 10 20 30 40 48
0
10
20
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_G0003
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
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t[s]
Proband_G0004
0 10 20 30 40 48
0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
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Clustergroesse 2x2
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0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_G0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_G0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_G0007
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_G0008
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_G0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
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t[s]
Proband_G0010
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.5
t[s]
Proband_G0011
Abbildung G.13: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband G f¨ur die Testreihen
2–3 Bilder 0000-0011
149
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.05
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t[s]
Proband_G0012
0 10 20 30 40 48
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10
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30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
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0.35
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t[s]
Proband_G0013
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
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0 10 20 30 40 48
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X
Y
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t[s]
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0 10 20 30 40 48
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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t[s]
Proband_G0017
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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t[s]
Proband_G0019
0 10 20 30 40 48
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_G0020
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X
Y
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t[s]
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X
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t[s]
Proband_G0022
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.05
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t[s]
Proband_G0023
Abbildung G.14: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband G f¨ur die Testreihen
4–5 Bilder 0012–0023
150
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
Proband_H0000
0 10 20 30 40 48
0
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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0
0.06
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0.54
t[s]
Proband_H0001
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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0
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t[s]
Proband_H0002
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
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t[s]
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0 10 20 30 40 48
0
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.3
0.35
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0.5
t[s]
Proband_H0004
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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50
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.35
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0.5
t[s]
Proband_H0005
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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t[s]
Proband_H0006
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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t[s]
Proband_H0007
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.3
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0.5
t[s]
Proband_H0008
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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50
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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t[s]
Proband_H0009
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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0
0.05
0.1
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t[s]
Proband_H0010
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_H0011
Abbildung G.15: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband H f¨ur die Testreihen
2–3 Bilder 0000-0011
151
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.45
0.5
t[s]
Proband_H0012
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.5
t[s]
Proband_H0013
0 10 20 30 40 48
0
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20
30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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t[s]
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0 10 20 30 40 48
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X
Y
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0
0.07
0.14
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0.56
0.63
t[s]
Proband_H0015
0 10 20 30 40 48
0
10
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
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0.5
t[s]
Proband_H0016
0 10 20 30 40 48
0
10
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_H0017
0 10 20 30 40 48
0
10
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
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0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_H0018
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.3
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t[s]
Proband_H0019
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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t[s]
Proband_H0020
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_H0021
0 10 20 30 40 48
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X
Y
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0
0.05
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t[s]
Proband_H0022
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_H0023
Abbildung G.16: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband H f¨ur die Testreihen
4–5 Bilder 0012–0023
152
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
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t[s]
Proband_I0000
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0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_I0001
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X
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Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_I0002
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.4
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0.5
t[s]
Proband_I0003
0 10 20 30 40 48
0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
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0.2
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0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0004
0 10 20 30 40 48
0
10
20
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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t[s]
Proband_I0005
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
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t[s]
Proband_I0006
0 10 20 30 40 48
0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
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Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0007
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0
10
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30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
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0.3
0.35
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0.5
t[s]
Proband_I0008
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0009
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0010
0 10 20 30 40 48
0
10
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0011
Abbildung G.17: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband I f¨ur die Testreihen
2–3 Bilder 0000-0011
153
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
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t[s]
Proband_I0012
0 10 20 30 40 48
0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_I0013
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
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t[s]
Proband_I0014
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0015
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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t[s]
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X
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t[s]
Proband_I0018
0 10 20 30 40 48
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X
Y
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t[s]
Proband_I0019
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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0.3
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t[s]
Proband_I0020
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
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X
Y
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t[s]
Proband_I0022
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
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t[s]
Proband_I0023
Abbildung G.18: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband I f¨ur die Testreihen
4–5 Bilder 0012–0023
154
0 10 20 30 40 48
0
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
Proband_J0000
0 10 20 30 40 48
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X
Y
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1.8
t[s]
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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t[s]
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X
Y
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1.2
1.3
t[s]
Proband_J0006
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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1.6
t[s]
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0 10 20 30 40 48
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X
Y
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t[s]
Proband_J0008
0 10 20 30 40 48
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X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_J0009
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X
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t[s]
Proband_J0010
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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1.2
1.4
t[s]
Proband_J0011
Abbildung G.19: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband J f¨ur die Testreihen
2–3 Bilder 0000-0011
155
0 10 20 30 40 48
0
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30
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50
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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0 10 20 30 40 48
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X
Y
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t[s]
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X
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X
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X
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X
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X
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Proband_J0018
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X
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t[s]
Proband_J0019
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X
Y
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t[s]
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X
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t[s]
Proband_J0021
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X
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t[s]
Proband_J0022
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.5
t[s]
Proband_J0023
Abbildung G.20: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband J f¨ur die Testreihen
4–5 Bilder 0012–0023
156
0 10 20 30 40 48
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X
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0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
Bild0001
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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0.02
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0.06
0.08
0.1
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0.14
t[s]
Bild0002
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
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X
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t[s]
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X
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X
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Bild0007
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X
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
Bild0011
Abbildung G.21: Zum Verleich die vorgelegten Bilder 0000–0011 im dem gleichen Maßstab
wie die Ort-Zeit-Plots
157
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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Bild0012
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
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X
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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Bild0015
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Y
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Bild0016
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X
Y
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Bild0023
Abbildung G.22: Zum Verleich die vorgelegten Bilder 0012–0023 im dem gleichen Maßstab
wie die Ort-Zeit-Plots
158
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t[s]
Proband_A0042
Abbildung G.23: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband A f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
159
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X
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X
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X
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X
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X
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X
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t[s]
Proband_B0042
Abbildung G.24: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband B f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
160
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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X
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X
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t[s]
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X
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X
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1.2
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1.4
t[s]
Proband_C0042
Abbildung G.25: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband C f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
161
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
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Clustergroesse 2x2
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Proband_D0032
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X
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Proband_D0034
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X
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.8
1
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1.6
t[s]
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_D0037
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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t[s]
Proband_D0038
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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0.3
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0.6
0.7
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1.2
t[s]
Proband_D0039
0 10 20 30 40 48
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10
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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X
Y
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t[s]
Proband_D0042
Abbildung G.26: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband D f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
162
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X
Y
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X
Y
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X
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t[s]
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X
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X
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X
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X
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t[s]
Proband_E0042
Abbildung G.27: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband E f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
163
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
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X
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X
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X
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t[s]
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X
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X
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X
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X
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X
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X
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t[s]
Proband_F0042
Abbildung G.28: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband F f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
164
0 10 20 30 40 48
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X
Y
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X
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X
Y
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X
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X
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1.3
t[s]
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X
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X
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X
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X
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X
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X
Y
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t[s]
Proband_E0042
Abbildung G.29: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband G f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
165
0 10 20 30 40 48
0
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30
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
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t[s]
Proband_F0032
0 10 20 30 40 48
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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X
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X
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X
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X
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t[s]
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X
Y
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X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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t[s]
Proband_F0039
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Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
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Proband_F0040
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X
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30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_F0042
Abbildung G.30: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband H f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
166
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0032
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0033
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0034
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_I0035
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.06
0.12
0.18
0.24
0.3
0.36
0.42
0.48
0.54
t[s]
Proband_I0036
0 10 20 30 40 48
0
10
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30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
t[s]
Proband_I0037
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0038
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0039
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.07
0.14
0.21
0.28
0.35
0.42
0.49
0.56
0.63
t[s]
Proband_I0040
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0041
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_I0042
Abbildung G.31: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband I f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
167
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_J0032
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_J0033
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
0.24
0.32
0.4
0.48
0.56
0.64
0.72
0.8
t[s]
Proband_J0034
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
t[s]
Proband_J0035
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_J0036
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
1.3
t[s]
Proband_J0037
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_J0038
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.05
0.1
0.15
0.2
0.25
0.3
0.35
0.4
0.45
0.5
t[s]
Proband_J0039
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.2
0.4
0.6
0.8
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1.2
1.4
1.6
1.8
t[s]
Proband_J0040
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
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60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.1
0.2
0.3
0.4
0.5
0.6
0.7
0.8
0.9
1
1.1
1.2
t[s]
Proband_J0041
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.08
0.16
0.24
0.32
0.4
0.48
0.56
0.64
0.72
t[s]
Proband_J0042
Abbildung G.32: Die Diagramme zeigen die Ort-Zeit-Plots des Proband J f¨ur die Testreihen
7–8 Bilder 0032-0042
168
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0032
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0033
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0034
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0035
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0036
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
0.16
0.18
0.2
t[s]
Bild0037
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
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t[s]
Bild0038
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
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50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0039
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0040
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0041
0 10 20 30 40 48
0
10
20
30
40
50
60
Aufenthalt in einem Pixel Cluster
X
Y
Clustergroesse 2x2
0
0.02
0.04
0.06
0.08
0.1
0.12
0.14
t[s]
Bild0042
Abbildung G.33: Zum Verleich die vorgelegten Bilder 0032–0042 im dem gleichen Maßstab
wie die Ort-Zeit-Plots
Literaturverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis
1.1 TVSS ........................................ 5
1.2 Sonargar¨ate ..................................... 6
1.3 Vorstellung des MOVIS-Projektes in der expo2000 ................ 7
1.4 Optacon ....................................... 8
1.5 Der pneumatische Ausgabeg¨urtel.......................... 9
2.1 Das HTVSS alsGesamtsystem ........................... 11
2.2 Das VTD undseineFunktionselemente....................... 12
2.3 DieKamera..................................... 14
3.1 Das VTD und seine mechanischen Komponenten im Maßstab
1:4
........ 17
3.2 Linearf¨uhrungen . ................................. 18
3.3 Die Ausgabeeinheit im Maßstab
1:1
....................... 20
3.4 Abtastmatrix .................................... 21
3.5 Die Verteilung der verschiedenen Signalleitungen auf dem VTD. ......... 23
3.6 Folienkabel ..................................... 24
3.7 Mainboard . . . . . ................................. 25
3.8 Schaltung f¨ur die Stromversorgung der Piezomodule ............... 25
3.9 Aufnahmen der Rauschspannung .......................... 26
3.10 Schaltung f¨ur die LED und den Fototransistor des Nullpunktsensors. . . . . . . . 27
3.11 Sobelfilter ...................................... 31
3.12 Morphologischer Kantenfilter ........................... 32
3.13 Pingpong-Modul . ................................. 34
3.14 VTD-Out ...................................... 35
3.15 Ausschnitt aus einer aufgezeichneten Datei. . ................... 36
3.16 Darstellung des zeitlichen Ablaufes innerhalb des Visor-Progammes........ 38
4.1 Vorbereitungs-Testreihe . . . . . .......................... 43
4.2 Testreihe2-5 .................................... 44
4.3 Testreihe6...................................... 44
4.4 Testreihe7...................................... 44
4.5 Testreihe8...................................... 45
4.6 Testreihe9...................................... 45
4.7 Testreihe10..................................... 45
172
173
4.8 Veranschaulichung der Clusterin den einzelnen Ort-Zeit-Plots und der Gewicht-
ungsfaktoren
g
zur Schwerpunktsbestimmung. . . . ............... 52
4.9 Erkennungszeit und Geschwindigkeit ¨uber die Bilder 00–23 und 32–42 . . . . . 54
4.10 Vergleich die Aufenthaltsdauer in einem Cluster f¨ur das Bild 0014 ........ 55
4.11 Schwerpunkt der ausgegebenen Dots . . . . . ................... 57
4.12 Anzahl der ausgegebenen Dots . .......................... 57
4.13 Vergleich der
r
,
Werte ............................... 58
4.14 Erkennungszeit in der Testreihe 6 . . . . . . ................... 59
4.15 Erkennungszeit in derTestreihe 9 .......................... 60
4.16 Augenbewegungen von zwei Kleinkindern bei in verschiedenen Positionen ge-
zeigtenDreiecken.................................. 63
4.17 Ergebnisse bei der Messung ¨uber 16Stunden ................... 67
4.18 Verteilung der Interrupts innerhalb der Zeit . ................... 68
B.1 Datenbogen und Auswertungsb¨ogen f¨urVorbereitung............... 76
B.2 Auswertungsb¨ogen f¨urTestreihe1–2........................ 77
B.3 Auswertungsb¨ogen f¨urTestreihe3–4........................ 78
B.4 Auswertungsb¨ogen f¨urTestreihe5–6........................ 79
B.5 Auswertungsb¨ogen f¨urTestreihe7–8........................ 80
B.6 Auswertungsb¨ogen f¨ur Testreihe 9–10 . . . . ................... 81
C.1 Bilder der Vorbereitung und der Testreihe 2–10 . . . ............... 84
D.1 ¨
Uberblick ¨uber die Anzahl der richtig, falsch und nicht erkannten Bilder aller
TestreihenbeiallenProbanden........................... 88
D.2 ¨
Uberblick ¨uber die Anzahl der richtig, falsch und nicht erkannten Bilder aller
TestreihenbeidensehendenunddenblindenProbanden ............. 89
D.3 Vergleich der Zeiten, die die sehenden Probanden ben¨otigen, um die einzelnen
Aufgaben zu l¨osen ................................. 90
D.4 Vergleich der Zeiten, die die blinden Probanden ben¨otigen, um die einzelnen
Aufgaben zu l¨osen ................................. 91
D.5 Detaillierte ¨uberblick ¨uber die
r
,
wertederblindenProbanden.......... 92
E.1 Erkennungszeiten bei den einzelnen Bildern f¨ur die taktile Wahrnehmung . . . . 94
E.2 Vergleich der Erkennungszeit bei den beiden Gruppen ............... 95
E.3 Vergleich der Geschwindigkeiten bei der Gruppe der Sehenden und der Gruppe
derBlinden ..................................... 95
E.4 Abh¨angigkeit zwischen der Geschwindigkeit und der Erkennungszeit im Ver-
gleich der beiden Gruppen. . . . .......................... 96
E.5 Vergleichdes minimalenAbstandes bei der Gruppeder Sehenden und derGruppe
derBlinden ..................................... 97
E.6 Vergleich der Zeit ohne Kontakt bei der Gruppe der Sehenden und der Gruppe
derBlinden ..................................... 98
E.7 Vergleich der Zeit ohne Kontakt beim Kreis . ................... 98
174
E.8 Vergleich der Zeit ohne Kontakt beim Kreuz . ................... 99
E.9 Vergleich der Zeit ohne Kontakt beim Dreieck ................... 99
E.10 Vergleich der Leistungen bei wiederholter Darstellung von identischen und kon-
gruentenFiguren ..................................100
E.11 Leistungen der einzelnen Probanden bei der wiederholten Darstellung von iden-
tischen und kongruenten Figuren ..........................101
E.12 Vergleich der Erkennungszeiten von allen identischen Bildern ohne Ber¨ucksich-
tigung der Richtigkeit der Antwort. . . . . . . ...................102
F.1 Weg-Zeit-Plots des Probanden A Bild 0000–0011 . . ...............104
F.2 Weg-Zeit-Plots des Probanden A Bild 0012–0023 . . ...............105
F.3 Weg-Zeit-Plots des Probanden B Bild 0000–0011 . . ...............106
F.4 Weg-Zeit-Plots des Probanden B Bild 0012–0023 . . ...............107
F.5 Weg-Zeit-Plots des Probanden C Bild 0000–0011 . . ...............108
F.6 Weg-Zeit-Plots des Probanden C Bild 0012–0023 . . ...............109
F.7 Weg-Zeit-Plots des Probanden D Bild 0000–0011 . . ...............110
F.8 Weg-Zeit-Plots des Probanden D Bild 0012–0023 . . ...............111
F.9 Weg-Zeit-Plots des Probanden E Bild 0000–0011 . . ...............112
F.10 Weg-Zeit-Plots des Probanden E Bild 0011–0023 . . ...............113
F.11 Weg-Zeit-Plots des Probanden F Bild 0000–0011 . . ...............114
F.12 Weg-Zeit-Plots des Probanden F Bild 0011–0023 . . ...............115
F.13 Weg-Zeit-Plots des Probanden G Bild 0000–0011 . . ...............116
F.14 Weg-Zeit-Plots des Probanden G Bild 0011–0023 . . ...............117
F.15 Weg-Zeit-Plots des Probanden H Bild 0000–0011 . . ...............118
F.16 Weg-Zeit-Plots des Probanden H Bild 0011–0023 . . ...............119
F.17 Weg-Zeit-Plots des Probanden I Bild 0000–0011 . . . ...............120
F.18 Weg-Zeit-Plots des Probanden I Bild 0011–0023 . . . ...............121
F.19 Weg-Zeit-Plots des Probanden J Bild 0000–0011 . . . ...............122
F.20 Weg-Zeit-Plots des Probanden I Bild 0011–0023 . . . ...............123
F.21 Weg-Zeit-Plots des Probanden A Bild 0032–0042 . . ...............124
F.22 Weg-Zeit-Plots des Probanden B Bild 0032–0042 . . ...............125
F.23 Weg-Zeit-Plots des Probanden C Bild 0032–0042 . . ...............126
F.24 Weg-Zeit-Plots des Probanden D Bild 0032–0042 . . ...............127
F.25 Weg-Zeit-Plots des Probanden E Bild 0032–0042 . . ...............128
F.26 Weg-Zeit-Plots des Probanden F Bild 0032–0042 . . ...............129
F.27 Weg-Zeit-Plots des Probanden G Bild 0032–0042 . . ...............130
F.28 Weg-Zeit-Plots des Probanden H Bild 0032–0042 . . ...............131
F.29 Weg-Zeit-Plots des Probanden I Bild 0032–0042 . . . ...............132
F.30 Weg-Zeit-Plots des Probanden J Bild 0032–0042 . . . ...............133
G.1 Ort-Zeit-Plots des Proband A f¨urdieTestreihen2–3................136
G.2 Ort-Zeit-Plots des Proband A f¨urdieTestreihen4–5................137
G.3 Ort-Zeit-Plots des Proband B f¨urdieTestreihen2–3................138
175
G.4 Ort-Zeit-Plots des Proband B f¨urdieTestreihen4–5................139
G.5 Ort-Zeit-Plots des Proband C f¨urdieTestreihen2–3................140
G.6 Ort-Zeit-Plots des Proband C f¨urdieTestreihen4–5................141
G.7 Ort-Zeit-Plots des Proband D f¨urdieTestreihen2–3................142
G.8 Ort-Zeit-Plots des Proband D f¨urdieTestreihen4–5................143
G.9 Ort-Zeit-Plots des Proband E f¨urdieTestreihen2–3................144
G.10 Ort-Zeit-Plots des Proband E f¨urdieTestreihen4–5................145
G.11 Ort-Zeit-Plots des Proband F f¨urdieTestreihen2–3................146
G.12 Ort-Zeit-Plots des Proband F f¨urdieTestreihen4–5................147
G.13 Ort-Zeit-Plots des Proband G f¨urdieTestreihen2–3................148
G.14 Ort-Zeit-Plots des Proband G f¨urdieTestreihen4–5................149
G.15 Ort-Zeit-Plots des Proband H f¨urdieTestreihen2–3................150
G.16 Ort-Zeit-Plots des Proband H f¨urdieTestreihen4–5................151
G.17 Ort-Zeit-Plots des Proband I f¨urdieTestreihen2–3 ................152
G.18 Ort-Zeit-Plots des Proband I f¨urdieTestreihen4–5 ................153
G.19 Ort-Zeit-Plots des Proband J f¨urdieTestreihen2–3................154
G.20 Ort-Zeit-Plots des Proband J f¨urdieTestreihen4–5................155
G.21 Bilder 0000–0011 im Maßstab der Ort-Zeit-Plots .................156
G.22 Bilder 0012–0023 im Maßstab der Ort-Zeit-Plots .................157
G.23 Ort-Zeit-Plots des Proband A f¨urdieTestreihen7–8................158
G.24 Ort-Zeit-Plots des Proband B f¨urdieTestreihen7–8................159
G.25 Ort-Zeit-Plots des Proband C f¨urdieTestreihen7–8................160
G.26 Ort-Zeit-Plots des Proband D f¨urdieTestreihen7–8................161
G.27 Ort-Zeit-Plots des Proband E f¨urdieTestreihen7–8................162
G.28 Ort-Zeit-Plots des Proband F f¨urdieTestreihen7–8................163
G.29 Ort-Zeit-Plots des Proband G f¨urdieTestreihen7–8................164
G.30 Ort-Zeit-Plots des Proband H f¨urdieTestreihen7–8................165
G.31 Ort-Zeit-Plots des Proband I f¨urdieTestreihen7–8 ................166
G.32 Ort-Zeit-Plots des Proband J f¨urdieTestreihen7–8................167
G.33 Bilder 0032–0042 im Maßstab der Ort-Zeit-Plots .................168
Tabellenverzeichnis
3.1 Steckerbelegung von Stecker P2, P3, P4 . . . ................... 29
4.1 Zuordnung von identischen und kongruenten Figuren innerhalb der Testreihen. . 46
A.1 Technische Daten des VTD ............................. 74
D.1 Antworten der Gruppe der Sehenden beim Erkennen der Figuren . ........ 86
D.2 Antworten der Gruppe der Blinden beim Erkennen der Figuren . . ........ 87
E.1 Bilder f¨ur die Beobachtungen zur taktilen Wahrnehmung . . . . . ........ 93
176
177
Danke
Herzlichen Dank an alle, die zur Durchf¨uhrung meiner Diplomarbeit beigetragen haben.
Besonders danken m¨ochte ich:
–HerrnProf.K.Meierf¨ur die Bereitstellung dieses sehr interessanten Themengebietes und
die außergew¨ohnlich intensive Betreuung.
–Frau Prof. A. Blankenagel und ihrem Team f¨ur die wissenschaftliche Unterst¨utzungbei der
Durchf¨uhrung der Testreihen, im Besonderen m¨ochte ich hierbei Herrn I. Bruder danken,
f¨ur die hilfreiche Unterst¨utzung bei einigen Tests.
–Frau Prof. H. Weinleder f¨ur die fruchtbaren Diskussionen zur Entwicklung der Testreihen.
–Herrn Prof. J. Bille f¨ur die ¨
Ubernahme des Zweitgutachtens.
–Den Sch¨ulern der Schloss-Schule-Ilvesheim f¨ur die interessierte Mitarbeit bei der Test-
durchf¨uhrung.
Herrn Direktor Schlipper und seinen Mitarbeitern f¨ur die schnelle und unkomplizierte Or-
ganisation des Testablaufes sowie auch Frau H. Born und Herrn R. Bernd, die mit ihren
Anregungen weitere Impulse f¨ur das Projekt einbrachten.
–Allen Probanden, die verst¨andlicherweise nicht mit Namen genannt werden k¨onnen.
–Herrn Dr. M. Wunsch f¨ur die L¨osung kniffligster L
A
TEX Probleme.
–Herrn M. Keller f¨ur die vielf¨altigen und freundlichen Hilfestellungen bei allen Fragen
bez¨uglich der Software-Infrastruktur.
–Herrn M. Loose und J. Schemmel f¨ur die Entwicklung einzelner Komponenten des HTVSS
und der ¨uberaus zahlreichen Ideen bei der Entwicklung des VTD sowie bei der Auswertung
der Testergebnisse.
–Herrn J. Langeheine mit dem ich manches langes Wochenende verbringen durfte und der
mir w¨ahrend der Arbeit einer der wichtigsten Diskussionspartner war.
–Herrn U. Trunk und R. Achenbach f¨ur die zahlreichen informativen Gespr¨ache.
–Allen Mitgliedern des ASIC-Labors f¨ur die angenehme Arbeitsatmosph¨are.
–Ein extra Dankesch¨on an Frau B. Schneider und C. Schlindwein sowie Herrn T. Naegler
und L. Schmidt-Mende f¨ur das sorgf¨altige Korrekturlesen des Manuskriptes.
–An meine Eltern, die mir das Studium erm¨oglicht haben.
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