Concepts as Reflection of Societal Changes
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1 0 He ibe Pich | Konzep e als Re lexion gesellscha liche Ve ände ungen
Konzep e als Re lexion
gesellscha liche Ve ände ungen
He ibe PicH
KEYWORDS: gesellscha liche Konzep kons uk ion, Objek e in den Geis eswissenscha en,
konzep ionelle Ve ände ungen, Ein lüsse au Konzep kons uk ion, konzep ionelle Lebenszyklus, Te minologiea bei
1. Einlei ung
E inne n wi uns zunächs an die s anda disie en De ini ionen des Objek s und
des Konzep s. ISO 1087 […]1:2000 de inie diese beiden Konzep e wie olg : Objek :
alles Wah nehmba e ode Vo s ellba e. Anme kung: Die Objek e können ma e iell
(z. B. ein Mo o , ein Bla Papie , ein Diaman ), imma e iell (z. B. ein
Umwandlungs e häl nis, ein P ojek plan) ode imaginä (z. B. ein Einho n) sein.
Konzep : Einhei des Wissens, die du ch eine einziga ige Kombina ion on
Me kmalen gescha en wi d. Anme kung: Konzep e sind nich unbeding an
bes imm e Sp achen gebunden. Sie we den jedoch o on dem sozialen ode
kul u ellen Hin e g und beein luss , was o zu un e schiedlichen Ka ego isie ungen üh .
Beide De ini ionen sind nich alsch, sonde n ehe spä lich. O ensich lich
schein eine de aillie e e Re lexion übe beide Konzep e ü wei e e
Fo sch i e in de Theo ie de Te minologie une lässlich zu sein. In Bezug au
das Objek wi d eine e s e und udimen ä e Klassi izie ung in de Anme kung
de No m angegeben. Wi können die gegebene Klassi izie ung wie olg e wei e n:
Bild 1 Objek ma e ielles Objek imma e ielles Objek
Subjek ma e ialisie es Objek Gedankes Objek eales
exis ie endes Gedankes Objek imaginä es Objek
(Pich 2004: 317)
1Te minologie | 2013 | 20
Es is o ensich lich, dass das Objek das Rohma e ial ü jede Konzep bildung
da s ell ; De Bildungp ozess un e scheide sich jedoch je nach A de
Objek e. "Ma e ielle Objek e" leihen sich übe wiegend de Abs ak ion an - de
klassischen a is o elischen A de Konzep bildung. Wenn man das "imma e ielle
Objek " und insbesonde e das "Gedankenobjek " be ach e , schein de
Fo ma ionsp ozess ande s zu sein. Dahe könn e es hil eich sein, sich an die
De ini ionen diese G uppe on Objek en zu e inne n:
Imma e ielles Objek : Objek ohne physische Fo m, dessen Exis enz und
Beziehung zu Raum und Zei du ch das sich o s ellende Subjek gegeben wi d.
Anme kung: Meine pe sönliche Vo s ellung on F eihei .
Gedankenobjek : imma e ielles Objek , das nu eine men ale Exis enz ha und
dahe mi dem denkenden Subjek e bunden is , du ch das die
Raum-Zei -Beziehung ealisie wi d.
Anme kung: Ms. Y's Vo s ellung on Dan es neun K eisen de Hölle. Wi klich
exis ie endes, gedank es Objek : Gedankes Objek , das eine geis ige, abe
eale Exis enz ha .
Anme kung: Die Idee on M . X. übe die ech liche
Übe agung seines Ve mögens. Die g undlegenden Me kmale diese A en on Objek en sind:
• das denkende Subjek is ein Mensch;
• de Mensch is de T äge de Zei -Raum-Beziehung;
• de Mensch en scheide übe seine Ideen und ih e möglichen Ände ungen.
Konzep e, die au diesen P ämissen basie en, haben e mu lich eine ande e
En s ehung als die Abs ak ion. Bei de Abs ak ion on ma e iellen Objek en
eine bes imm en Klasse is es ela i ein ach, die zen alen Me kmale zu
bes immen, weil sie om Abs ak o beobach ba sind und pe se zu den aglichen
Objek en gehö en. De Mensch is de Beobach e und Abs ak o und nich de
T äge ode "Besi ze " eines "ma e iellen Objek s". Die En s ehung on
Konzep en, die au "Gedankenobjek en" basie en, un e lieg jedoch
e schiedenen Mechanismen wie de Diskussion on "Gedankenobjek en" und dem
Konsens übe die Me kmale des esul ie enden Konzep s. Eine e wei e e
De ini ion on "Konzep " könn e lau en: Konzep : Einhei des Wissens, die aus allen
Me kmalen (Wissenss ücken) bes eh , die on eine Fachgemeinscha zu einem
bes imm en Zei punk in e subjek i ane kann und e einba wu den; Es ha
einen Lebenszyklus, de du ch kogni i e Dynamik bes imm wi d. (Pich 2009: 11) Es
könn e klug sein, den le z en Teil des Sa zes e was zu e länge n und je z zu
lesen: "Es ha einen Lebenszyklus, de du ch kogni i e und gesellscha liche Dynamik bes imm wi d".
1 He ibe Pich | Konzep e als Re lexion gesellscha liche Ve ände ungen
2. Meine Annahmen
1. Gesellscha skonzep e sind übe wiegend in e - und ansdisziplinä .
Bes imm e A en on gesellscha lichen Konzep en können seh
no ma i sein. 3. De Lebenszyklus gesellscha liche Konzep e wi d
haup sächlich du ch gesellscha liche Fak o en bes imm .
4. Die meis en gesellscha lichen Konzep e sind Kons uk ionen.
Viele gesellscha liche Konzep e we den on Ideologien ode
Religionen beein luss ode basie en da au .
6. Gesellscha skonzep e sind o en ü Ve handlungen,
In e p e a ionen und ande e Ein lüsse.
7. Gesellscha skonzep e können plö zliche ode allmähliche Ve ände ungen e ah en.
2.1 Gesellscha skonzep e sind übe wiegend in e
und ansdisziplinä
Jede Gemeinscha , sei es eine sogenann e p imi i e ode eine
hochzi ilisie e, wi d on bes imm en gesch iebenen ode ungesch iebenen
Gese zen, Regeln und Ri en egie , die den Mi gliede n de Gemeinscha
eine gemeinsame G undlage bie en. Die "Ve einba ung" wi d o du ch
s illschweigenden Konsens e eich und in Konzep en ausged ück . Zum
Beispiel kann de Rech sbe eich als soziale und gesellscha liche G öße in zwei g oße konzep ionelle Be eiche un e eil we den:
1. Beg i e, die dem Wissensbe eich de Rech sp echung, ih e Anwendungen,
ih e Dokumen e usw. gehö en. Hie inden wi übe wiegend Regeln und
Rezep e und ih e p ak ischen Mani es a ionen. 2. Beg i e und Gegens ände,
au die Rech s o sch i en angewende we den sollen. Diese Konzep e
können au i gendeinem de in de obigen Abbildung angegebenen Objek ypen
basie en.
We bung 1. De Beg i "Kau " kann sich au ma e ielle ode imma e ielle
Objek e in as allen Be eichen des Lebens beziehen. Ein Au o sowie ein Rech
ode eine Diens leis ung können gekau we den. Ein Rech - eindeu ig ein
gesellscha liches Konzep - kann in seh e schiedenen Be eichen ele an
sein, beispielsweise im Handel, in de Nach olge, in eine Ve assung (z. B.
Menschen ech e), in ech lichen ode adminis a i en Ve ah en usw.
Diens leis ungen we den in as allen Be eichen de Gesellscha angebo en,
gekau und e kau , sei es de F iseu , eine Schi ah sgesellscha
ode die Be a ung eines Anwal s. Anzeige 2. Ein Objek ode ein Konzep kann
in seh un e schiedlichen gesellscha lichen Ve bindungen ele an sein. Ein P e d kann ein Gegens and on Ve siche ungen, on Handel, on Fleischp oduk ion, on Raub, im Zusammenhang mi e schiedenen Spo a en, ein Pa ien am
1Te minologija | 2013 | 20 Tie a z , ein zoologisches Fo schungsobjek usw.
De gesellscha liche Fokus ände sich, das Konzep ode das Objek bleib
jedoch gleich. Es kann als T ansdisziplina i ä eines Objek s ode eines
Konzep s bezeichne we den.
2.2 Bes imm e A en on gesellscha lichen Konzep en können seh no ma i
ode soga p äsk ip i sein. Die inne e Kohä enz eine Gesellscha wi d du ch
No men gewäh leis e , die die Beziehungen zwischen den Indi iduen bes immen.
Die Gese zgebung eines S aa es is beispielsweise no ma i und e bindlich
en wede ü alle Bü ge ode ü bes imm e beg enz e G uppen. Zum Beispiel
is de Beg i "S eue zahlung" ode "P lich bildung" ü kla de inie e
G uppen on Menschen gese zlich o gesch ieben. No men und Regeln sind
jedoch on Menschen gescha en und hängen dahe en wede on eine
allgemein akzep ie en Hal ung inne halb eine Gesellscha ab, ode sie können
eine Gesellscha du ch äuße e Gewal au e leg we den, beispielsweise
du ch Te o , Besa zung ode S aa ss eich. No men können sich nach
his o ischen ode ande en E eignissen wie ideologischen Re olu ionen ode
wi scha lichen K isen en wickeln. Das implizie , dass Rezep und No m keine absolu en Kons uk e sind.
Um i gendeine A on Rezep zu akzep ie en und du chzuse zen,
müssen in eine Demok a ie bes imm e Bedingungen e üll sein, z.
B. • eine No m is eine dynamische G öße;
• eine No m is e handelba ;
• eine No m muss mindes ens on eine Meh hei de Mi gliede de
Gesellscha akzep ie we den;
• eine Ve le zung eine No m mi eine Sank ion e bunden
is ; • die Gewal en eilung ziel au eine ech mäßige P esk ip ion ab;
• usw.
In nich demok a isch egie en Gemeinscha en sind einige diese
Bedingungen ande s, beispielsweise: • Die Akzep anz du ch die Meh hei
in eine Gesellscha is nich zen al ode ga no wendig;
• eine No m is nich ei e handelba ; • es gib keine Gewal en eilung;
• die Ve le zung eine bes imm en No m du ch bes imm e G uppen de
Gesellscha kann gewoll we den, beispielsweise Fol e ode
Ko up ion;
• usw.
1 He ibe Pich | Konzep e als Re lexion gesellscha liche Ve ände ungen In
de P axis können wi den Fall beobach en, dass Konzep e g undlegende
No men e ände we den können, obwohl die Beg i e meh ode wenige
absich lich un e ände gehal en we den, um gesellscha liche
Ve ände ungen zu e be gen ode zu ech e igen. Nich sdes o o z
e o de jede No m ode Rezep lang is ig mo alische und e hische
Rech e igungen, um gesellscha liche Akzep anz zu e langen ode zu
genießen. Da übe hinaus beinhal e jede No m ode Vo sch i on Na u
aus einen zei lichen Aspek . Unabhängig on de A des Rezep s kann keines
on ihnen ewig sein; Ewigkei in diese Hinsich wü de eine ewige
gesellscha liche S agna ion bedeu en. Die Reali ä hingegen spiegel die "No mdynamik" en sp echend de gesellscha lichen En wicklung und Ve ände ungen wide .
2.3 De Lebenszyklus gesellscha liche Konzep e wi d
haup sächlich on gesellscha lichen Fak o en bes imm
De Lebenszyklus eines Konzep s schein leich zu bes immen - es muss einen
Zei punk geben, an dem das Konzep "gebo en" wi d, und einen ande en
Zei punk , an dem de Lebenszyklus beende is . In de Reali ä kann es
jedoch schwie ig sein, diese Punk e au eine Zei achse zu ixie en. Da übe
hinaus muss zwischen dem Lebenszyklus und de "ewigen" Exis enz eines
Konzep s un e schieden we den (Pich 2008: 287 ). P agma isch kann man
den Lebenszyklus als den Zei aum de inie en, in dem ein Konzep als ich ig
angesehen wi d und als solches ak i e wende wi d. Zum Beispiel wa de
Beg i "uneheliches Kind" bis 1983 nach dem Rech de ömisch-ka holischen
Ki che ein Hinde nis, die heilige Weihung anzunehmen. In diesem Fall is es
möglich, das Ende des Lebenszyklus genau zu bes immen. In ande en Fällen wie
dem Konzep de "Hexen e olgung" kann es mögliche weise es ges ell
we den, wann sie gese zlich e bo en wa , abe was is mi de sozialen
Reali ä ? In manchen Regionen is de Lebenszyklus de ini i beende , in
ande en schein es zwei elha zu sein, zumindes in bes imm en wenige
gebilde en sozialen Schich en. Das Ende eines konzep ionellen Lebenszyklus
is nich iden isch mi dem "Tod" eines Konzep s. Konzep e können nich
s e ben. Ein Konzep wi d als "Einhei des Wissens" de inie , so dass de Tod
eines Konzep s einem daue ha en Ve lus des Wissens gleichkomm . Die
Menschhei wä e ohne Gewissen ü ih e in ellek uelle E olu ion und
Geschich e. Zum Beispiel kennen wi imme noch den Beg i "E he " als
"Subs anz in de an iken und mi elal e lichen Wissenscha ". wi e wenden es nich meh in diesem Sinne, weil es als alsch ane kann wi d; Das Konzep e wi jedoch imme noch das Wissen, dessen T äge es wa .
Ein Konzep kann in Ve gessenhei ge a en, abe dann müssen wi übe
eine Lücke in unse em gegenwä igen Wissen übe ühe e Wissenss adien sp echen, die du ch ein
5Te minologija | 2013 | 20 e schiedene mögliche Ums ände, z. B. wenn eine Fo m
de Konzep da s ellung e lo en geh ode nich meh e s ändlich is .
Nich sdes o o z bes eh zumindes die heo e ische Aussich au eine
Konzep wiede he s ellung du ch Fo schung (Pich 2010: 24), wie es
beispielsweise bei al en ägyp ischen Konzep en geschah, als die A chäologen in
de Lage wa en, die ägyp ischen Hie oglyphen zu lesen. De Lebenszyklus on
Konzep en, insbesonde e in den Na u wissenscha en, und ih e Anwendungen
kann du ch die Konzep e Ve i izie ung und Fälschung, Nö e an eine echnischen
Lösung und Ende ih e Anwendung abgeg enz we den. Folglich is Kogni ion de
dominie ende Pa ame e in den Na u wissenscha en.
2.4 Die meis en gesellscha lichen Konzep e sind Kons uk ionen
Viele Fälle de Konzep bildung in de Gesellscha beginnen mi einem unkla en
und e schwommenen Ge ühl de No wendigkei , einen bes imm en Zus and,
P oblem, S a us ode Zus and zu klä en. Die allgemeine Tendenz bes eh da in,
eine Lösung zu inden; Die Gesellscha als Ganzes is jedoch kaum in de Lage,
den Lösungsp ozess zu beginnen. Am häu igs en inden wi Pe sonen, die
mögliche Lösungen o schlagen und e suchen, ih e indi iduellen Gedanken zu
besch eiben ode zu e klä en. Mi ande en Wo en, sie schlagen ih e
"Gedankenobjek e" o . Diese Objek e können als Rohs o ü einen
möglichen spä e en Konzep en wu sp ozess be ach e we den. Objek e
haben Eigenscha en - nich Me kmale - und diese Eigenscha en, wenn sie on
den einzelnen T äge n kommunizie ba gemach we den, können zu G undlage
ü einen Konzep kons uk ionsp ozess we den. Diese P ozess nimm o die
Fo m eine klä enden Diskussion mi A gumen en ü und gegen bes imm e
Eigenscha en an. Ideale weise is das E gebnis eines solchen P ozesses, de
au eine Ve einba ung übe wünschenswe e und akzep able Eigenscha en
basie , ein kons uie es Konzep . Die e einba en Eigenscha en bilden
dann die du ch Me kmale ausged ück e In en ion, die die Vo ausse zung ü die
Fo mulie ung eine De ini ion is . Es is o ensich lich, dass in diese A on
P ozess die einzelnen "Gedankenobjek e" keine Abs ak ion du chlau en, bei
de nu gemeinsame Eigenscha en eine Klasse on Objek en den S a us on Eigenscha en e hal en können, was in de Ta einen Reduk ionsp ozess da s ell , weil jede Abs ak ion on Na u aus eduk ionis isch is .
Na ü lich wi d nich jede Clus e einzelne "Gedankenobjek e" zu einem
neuen kons uie en Konzep üh en, weil die Akzep anz du ch die
Gesellscha ein wich ige Fak o is und diese Fak o die Mach de
Ablehnung beinhal e . Diese P ozess kann du ch das olgende Beispiel
e anschaulich we den: Ein Landk eis e leb A bei slosigkei ,
un e en wickel e In as uk u und seh wenig Tou ismus, abe es ha eine unbe üh e Landscha , eine in e essan e Geschich e, al e
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Gebäude und ein wunde schöne See. Einige üh ende Pe sönlichkei en sind de
Ansich , daß e was ge an we den müsse, zum Beispiel, um die posi i en
Fak o en zu ö de n, um die nega i en Elemen e zu neu alisie en. Die
Bezi ks e wal ung beschließ , eine ün köp ige Kommission einzu ich en. Jede
diese ün Pe sonen ha ih e eigenen Ideen übe eine Lösung. Als e s e Klä ung
s immen sie zu, den Tou ismus zu s ä ken. Abe wie? Jede Pe son besch eib
ih e Ideen (Gedankenobjek e) und eine Lis e on Ideen (Eigenscha en) wi d
gene ie und disku ie . Diese P ozess kann Zei in Ansp uch nehmen und
lange A gumen a ionen ü und gegen Vo - und Nach eile, wi scha liche und
ökologische Konsequenzen, Möglichkei en de Realisie ung usw. beinhal en.
Schließlich e einba en sie die Scha ung eines Tou ismus ö de e s mi
de inie en Funk ionen, Ve p lich ungen und Kompe enzen. Diese Vo schlag -
in Wi klichkei ein Konzep mi eine de inie en In en ion - wi d dem
Bezi ks a als En scheidungsbehö de o geleg . Do wi d de Vo schlag
e neu disku ie und ielleich übe a bei e . Das E gebnis is ein neues
Konzep mi de endgül igen In en ion des "Tou ismus ö de e s des
Landk eises". Ein nega i es Beispiel könn e de Vo schlag sein, das Zöliba in
de ömisch-ka holischen Ki che abzuscha en. Diese Vo schlag, de in den
le z en Jah zehn en meh mals o geleg wu de, wu de abgelehn . Das bedeu e , dass de Beg i des Zöliba s un e ände und in K a bleib .
2.5 Viele gesellscha liche Konzep e we den on
Ideologien ode Religionen beein luss ode basie en da au
Es is eine Ta sache, daß eine be äch liche Reihe on Konzep en im
Zusammenhang mi dem sozialen Ve hal en di ek ode indi ek aus eligiösen
ode ideologischen Übe zeugungen s amm . Beispielsweise können Konzep e
aus de na ionalsozialis ischen Gese zgebung wie assische En lech ung
(Rassenschande) und Ve wand scha sha ung (Sippenha ) ode aus de
ussischen kommunis ischen Gese zgebung wie gemeinsames Eigen um
(kollek i naya соб ствен ность), Kollek i isie ung (kollek i isie ung), G oße
Säube ung (чистка), Be ölke ungsübe agung (депортация) ode Dekulakisie ung (раску ла чи вание) das P oblem e anschaulichen.
Ein wei e es Beispiel is "e hnische Säube ung", die als P ozess ode Poli ik
de Besei igung une wünsch e e hnische ode eligiöse G uppen du ch
Depo a ion, Zwangs e ieb, Massenmo d ode du ch D ohungen mi solchen
Handlungen de inie wi d, mi de Absich , ein Gebie zu scha en, das on
Menschen eine homogenen ode einen E hnie, Religion, Kul u und Geschich e
bewohn wi d. Bei den on de Religion beein luss en Konzep en können wi
d ei A en un e scheiden:
1Te minologie | 2013 | 20
1. Konzep e, die du ch gö liche O enba ung en s anden sind, zum Beispiel die
Zehn Gebo e. Im Ch is en um sind sie die e hischen und mo alischen
G undlagen ü die Zi il- und S a gese zgebung und ih e Konzep e. Die
Sak amen e de ömisch-ka holischen Ki che sind "wi ksame Zeichen de
Gnade, die on Ch is us einge ich e und de Ki che an e au wu den, du ch
die uns das gö liche Leben e liehen wi d". (Sak amen e de ka holischen
Ki che […] Wikipedia). 2. Konzep e, die au einem Dogma basie en, beispielsweise
das Konzep de "paps lichen Un ehlba kei " wi d als Dogma de
ömisch-ka holischen Ki che de inie , das besag , dass de Paps au g und
de Ve heißung Jesu an Pe us o de Möglichkei des I ums geschü z is ,
wenn e im Ausüben seines Am es als Hi e und Leh e alle Ch is en au g und
seine obe s en apos olischen Au o i ä eine Leh e übe den Glauben ode die
Mo al de inie , die on de ganzen Ki che gehal en we den soll. De Islam
e bie e die Bekeh ung zu eine ande en Religion, obwohl die en sp echende
Su a des Ko an dies nich di ek ausd ück . Die gese zliche Sank ion in ielen
islamischen Lände n is nach de Scha ia die Todess a e. Dahe gehö
dieses Konzep zum Dogma ode zu den G undsä zen des Islam. 3. Da eines de
Ziele eine Religion ode eine Ideologie - manchmal is de Un e schied minimal -
da in bes eh , eine Gesellscha zu lei en, zu kon ollie en und soga zu
dominie en, haben eine ganze Reihe on Konzep en, die u sp ünglich eligiös
ode ideologisch geg ünde wa en, eine doppel e Rolle - eine eligiöse und eine säkula e.
Die Ve bindung zwischen diesen beiden Be eichen bleib jedoch seh o
o ensich lich. In de ömisch-ka holischen Ki che beispielsweise is die Ehe
ein Sak amen , was bedeu e , daß eine Ehe nu in seh besonde en Fällen
au gelös we den kann; No male weise wi d es annullie . Nach dem
Zi il ech iele wel liche S aa en kann eine Ehe ohne ideologische ode
eligiöse Hinde nisse au gelös we den. Im deu schen Rech un e scheiden
sich jedoch beispielsweise die K a de ki chlichen und de zi ilen Ehe. Die
Zi ilhei a is de e s e und obliga o ische Sch i mi gese zliche K a .
In Dänema k gib es keinen ech lichen Un e schied zwischen eine ki chlichen und eine zi ilen Ehe.
Ein wei e es Beispiel könn e das selbs e schulde e Mä y e od eines
Selbs mo dbombe s sein, de seinen Lohn im Pa adies e häl . Nach eine
bes imm en In e p e a ion eine Religion und Ideologie is es ein posi i es
Konzep . Ande e islamische Leh en be ach en Selbs mo d unabhängig om
G und als schwe e Sünde. De Islam, wie auch ande e ab ahamische Religionen,
be ach e Selbs mo d als eine de g öß en Sünden und es is öllig schädlich
ü die spi i uelle Reise eines Menschen. Ein Ve s im Ko an leh : "Und ö e euch nich , denn Allah is de Meis e
1 He ibe Pich | Konzep e als Re lexion gesellscha liche
Ve ände ungen Ba mhe zig zu Ihnen. De Ko an, Su a 4 (An-Nisa), Ve s 29.
Da übe hinaus ha Ja a al-Sadiq, de sechs e schii ische Imam, in
Bezug au Selbs mo d olgendes gesag : Abi Walad sag e, ich habe Aba
Abd Allah sagen hö en: "We sich absich lich umb ing , wi d ü die
Ewigkei im Feue de Hölle sein" (Religiöse Ansich en übe Selbs mo d […] Wikipedia).
Aus diesen Beispielen können wi ablei en, dass sich eligiöse und ideologische
Konzep e in meh e e Konzep e au eilen können, wie es im Fall des
Selbs mo des de Fall is , wo ein Paa on Konzep en mi en gegengese z en
We en en s anden is . Im Fall de Ehe ö de e das u sp üngliche Konzep
ein zwei es, wel liches Konzep . Diese Ve ände ungen sind nu au soziale
Eins ellungen und We e zu ückzu üh en, die zu einem bes imm en Zei punk o he schen. Sie sind nich au E kenn nis zu ückzu üh en.
2.6 Gesellscha skonzep e s ehen o en ü Ve handlungen,
In e p e a ionen und ande e Ein lüsse
Die Bedeu ung des Konzep s "G a i a ion" kann kaum e handel we den; es kann
disku ie und wissenscha lich du ch wiede hol e Expe imen e bewiesen we den,
abe es kann nich menschlichen Eins ellungen ode Meinungen un e wo en sein, die
in eine Ve handlung geäuße we den. Im Gegensa z zu ielen Konzep en aus dem
Be eich de Na u wissenscha en sind gesellscha liche Konzep e, die als
Kons uk ionen be ach e we den, e handelba , weil sie au e ände nden
menschlichen Ideen basie en. Die konzep ionelle Kons uk ion spiegel wiede um
bes imm e gesellscha liche Ums ände und Geis eszus ände wide , die keine
kons an en Kons uk ionen sind; sie können in F age ges ell , disku ie , geände
ode abgescha we den, je nach e ände en poli ischen, wi scha lichen,
ökologischen, klima ologischen ode ande en äuße en ode inne en Bedingungen. Die
gesellscha lichen Ums ände und Geis eszus ände bilden die geis ige Umgebung de
Menschen; und diese Menschen sind die "Eigen üme ", "Schöp e ", "In e p e en"
und "Ve handle " gesellscha liche Konzep e. De Beg i "poli ische
Ko ek hei " wi d als "die Hal ung ode Poli ik de inie , äuße s o sich ig zu sein,
keine G uppe on Menschen in de Gesellscha zu beleidigen ode zu e ä ge n, die
einen Nach eil haben ode au g und ih es Geschlech s, ih e Rasse ode ih e
Behinde ung un e schiedlich behandel wu den" (CED). Diese De ini ion schein in
eine zi ilisie en Gesellscha ech e nün ig und akzep abel zu sein. Die
In e p e a ion des Konzep s du ch e schiedene soziale G uppen a iie jedoch
e heblich, on eine absich lich engen In e p e a ion, die jede k i ische und
ge ech e ig e Äuße ung k iminalisie , bis zu eine e schwommenen und e wässe en In e p e a ion, die as jeden abwe enden Kommen a zuläss . In diesem Fall is de In e p e a ionsbe eich so b ei , dass eine allgemeine