Seminaras „Terminologija Europai“
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Seminar „Terminologie für Europa“
ASTA MITKEVIČIENĖ
Institut für Litauische Sprache
Am 13. Juli 2018 fand in Wien (Österreich) der Workshop „Terminologie für Europa“ zum Projekt „eTranslation TermBank“ statt (“Terminology for Europe: CEF eTranslation TermBank project workshop”). Der Workshop wurde gemeinsam mit der jährlich stattfindenden Sommerschule für Terminologie (International Terminology Summer School) organisiert – der führenden und größten internationalen Schule für Terminologen. Der letzte Tag der Sommerschule für Terminologie war dem genannten Workshop gewidmet, den die Partner des Projekts „eTranslation TermBank“1 ausrichteten: Tilde (Lettland, Projektkoordinator), die Universität Kopenhagen (Dänemark), das Árni-Magnússon-Institut für isländische Studien (Island), das Estnische Sprachinstitut (Estland), das Jožef-Stefan-Institut (Slowenien), das Internationale Terminologienetz (TemNet, Österreich), das Institut für Sprache und Folklore (Schweden), das Schwedische Zentrum für Terminologie und das Institut für Litauische Sprache.
Den Workshop eröffnete Christian Galinski vom Internationalen Informationszentrum für Terminologie (Infoterm) mit dem Vortrag „Terminologie und Rechte des geistigen Eigentums“. Danach sprachen die Vertreter von Tilde: Andrejs Vasiljevs über die Fazilität „Connecting Europe“ und die Koordinierung europäischer Sprachressourcen (ELRC), Tatjana Gornostaja über das Projekt „eTranslation TermBank“. Anschließend wurden auf dem Workshop Vorträge zu einem gemeinsamen Thema gehalten – der nationalen Terminologielandschaft.
Über die Lage der terminologischen Arbeit in den deutschsprachigen Ländern Österreich und Deutschland sprach Gabriele Sauberer von TermNet. Ihren Vortrag ergänzte Jürgen Kotzian (ELRC), der das österreichische Sprachressourcenportal vorstellte, sowie Damir Čuljat (Deutscher Bundestag), der das Terminologiemanagement im Deutschen Bundestag behandelte.
1 Das Projekt „eTranslation TermBank“ wurde von der Fazilität „Connecting Europe“ der Europäischen Kommission kofinanziert.
Terminologija | 2018 | 25
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Die Situation der terminologischen Arbeit in Island stellte Gunnhildur Stefánsdóttir (Árni-Magnússon-Institut für isländische Studien; Mitautorin des Vortrags: Ágústa Þorbergsdóttir) vor, die in Schweden Simon Dahlberg (Institut für Sprache und Folklore) und Marie van Dorrestein (Schwedisches Normungsinstitut), die in Dänemark Lina Henriksen (Universität Kopenhagen; Mitautorin: Sussi Olsen), die in Lettland Māris Baltiņš (Staatliches Sprachzentrum), die in Litauen Asta Mitkevičienė (Institut für Litauische Sprache; Mitautorin: Albina Auksoriūtė) und die in Slowenien Andraž Repar (Jožef-Stefan-Institut). Aus den Vorträgen gingen sowohl wesentliche Unterschiede zwischen den Ländern in der terminologischen Arbeit als auch Gemeinsamkeiten klar hervor.
Im abschließenden Teil des Workshops sprach Rodolfo Maslias (Europäisches Parlament) kurz über die Terminologieressourcen EurTerm und TermCoord, Barbara Heinisch (Universität Wien) über Terminologie, Forschungsinfrastrukturen und digitale Geisteswissenschaften, Thierry Declerck (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) über die formalen Beziehungen zwischen Terminologie und Lexikografie; S. Dahlberg berichtete von seinen Erfahrungen bei der Sammlung von Terminologieressourcen im Ausland. Munkhtsetseg Namsrai (Institut für Sprache und Literatur der Mongolischen Akademie der Wissenschaften), Teilnehmerin der Sommerschule für Terminologie, stellte die terminologische Arbeit in der Mongolei vor.
Die Präsentationen der Vorträge sind online auf der Website zur Koordinierung europäischer Sprachressourcen abrufbar: http://www.lr-coordination.eu/cef_term_agenda.
Eingegangen am 12.09.2018
Asta Mitkevičienė Lietuvių kalbos institutas P. Vileišio g. 5, LT-10308 Vilnius E. paštas [email protected]
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