scieee Open visual document viewer

Kalbos taisyklingumas ir naujas požiūris į preskriptyvizmo teoriją Latvijoje

Dace Strelēvica-Ošiņa

Full text

D. STRELĒVICA-OŠIŅA. Sp ach egelung und neue Ansa z in p esk ip y ismus Theo ie in Le land 259 DACE STRELĒVICA-OŠIŅA Uni e si ä Le lands LEBOS TAISYKLINGUMUS IR NAUJAS POŽIŪRIS IN PRESKRIPTYVIZMO TRIJ LATVIEN ESmInIAI WODŽIAI: p esk ip y izmas, Sp achen ein aka, socioling is ika, Sp achosklidos. Linguis isch P esk ip y ismus und sein Ap aiškos la ians gesellscha e e is ak uali hema, jedoch e glichen mi Vaka ų pasauliu (ypač anglakalbe aplinka), wo p esk ip y ismus schon längs e hiukė kalbininkų Au me ksamkei , wenig ge u a. Bes immungen übe p esk ip y ismus zeichne an auch in Li uanien (Lo e a Vaicekauskienė im Wesen lichen is so die Si ua ion in Li uanien besch iebenen: Kai Sp ache kodi izie ung e leb nesäkmę, e such sich zu zwingen keis is Ve b auche , und nich Regeln (Vaicekauskienė 2011), und in ande en S aa en ode e ninischen Gemeinscha en, de en his o ische und poli ische E ah ung ähnlich is (meh dazu įschimen wi an die F age, wa um und wie diese E ah ung sie mi p esk ip y ismus). P esk ip ywism in Na ionengeschich e exis ie e as allen Zei en und in allen Kul u e, on selbs Sp achen, besonde s ašomosios, En s ehung. Dennoch in de pos sowje ischen Gesellscha dieses Beg i , besonde s un e Sp achen nespecialis en, imme noch e gleichsweise sel en e wende und bekann . Ling is ische le ische Li e a u e schien de Te min p esk ip i ismus am Ende des XX a. dezim ojo Jah zehn es Ie os Zaube gos (1998) und And ejo Weisbe go (1999) in A ikeln; Es wi d auch in einigen Publika ionen diese A ikels au o es e wende (ž . S elē ica 2002, 2004, 2005, 2007; S elē ica-Ošiņa 2008a, 2008b, 2009, 2010a, 2010b, 2011 und k .). also was is p esk ip y ismus? Abibend inend e schiedene kalbinike s men is, kann behaup en, dass p esk ip y ismus is de sp ach egeligkei s eben und, noch meh , bewuss ige Ein luss Sp ache, dass sie sei egelige und sch a i. Häu ig p esk ip i is en (p esk ip i en Ansa zes Be ü wo e ) s ü z sich au die Annahme, dass die Quali ä ssp ache schlech e im Ve gleich zu ühe em Ex-Ideal und annehmba ih em Zus ande, dahe muss man bemühen diesen nega i en P ozess einzuhal en s eng bei de Sp ache No men und e mieden, ih en Wo en nach, unwünschujumen Po- 260 KALBOS KULTŪRA | 84 kyčių alboje. Wissenscha liche Te min (engl. p esc ip i ism) kildig sich on Wö e n p esc ibe (auszusch eiben [ ais us e al.], nennen, bes immen) und p esc ip ion (nu dymas, po a kis, [ ais ų] ecep as), und diese wiede um aus la ynischen p aesc ibe e (pazodziui zusch eiben o aus, obenuje, d. y. zu geben Angaben) und p aesc ip io (zuweis, Ve o dnis). Was is Sp ache egelung? Da Regeligkei zugewiesen wi d ehe e hische Ka ego ie als mokslui, socioling is ai imme noch is keine pa eikene genaues dieses Phänomens De ini ion, obwohl es beim Sp echen übe das Menschen e häl nis mi Sp ache une weichlich zu s oßen ha mi Regeligkei skonzep . Man kann paci uo i b i ischen socioling is en Pe e io T udgillo Socioling is ikos e minen Wodyne (A Glossa y o Sociolinguis ics, 2003) o ge ag en Ti aš wo egelingumas (co ec ness), wo diese Beg i nich de inie wi d, besch ieben wi d nu ih Ve wenden: Kalbinischen Gemeinscha en (speech communi ies), denen cha ak e is isch kla e Fokus (ž . okusu1 ( ocused)), ein Sp ach e b auch o sup an a, de en Fo men egelige sind und welche nich . Kalbininkai sind einigen, dass ne aisyklinga man benennen kann solche Ve b auche s, dem Sp ache keine Mu e sp ache is , Sp ache, wenn da in es gib solche Fo men und Ve b auchsadeln, de en Mu e sp achs Nu ze niemals nich nu z en, beispielsweise.: I am knowing him o many yea s. Alle dings s immen Sp ache Expe en nich übe ein, dass de Mu e sp ache Ve b auche s e wende e Fo men könn en seinbeg ünde als nich isykligen bewe e we den. Sie weisen da au hin, dass, wenn so bewe e we den wei e b ei e e Fo men, z. B.: I done i , ih e G undlage eine soziale Bewe ung is , susi29). Dieses Zi a besch eib he o agend zwei zei genössische in anglakalbende Gesellscha e b ei e en Ansich en: 1) Übe zeugung, dass alles, was ein jęs su aldžios, u o i p es ižo papli imu bend uomenėje“ (T udgill 2003: Mensch e b auch im Mu e sp ache, schon, wie gesehen aus De ini ion, is egelinga, 2) Eins ellung, dass Sp ache egeligkei we igung o allem mi socialine galia und p es ižu e bunden is . Wie en s anden diese Meinungen, ode sind sie uni e sell? E s e e Sa z so o e üh uns dazu unszusinneln ode dann, wenn ein Mu e sp achige Nu ze übe nimm und beginn ka o ie en ein ande es Tauchis benu jam ne aisyklingą 1 P. T udgillas a i izie Robe o Le Pageo okusuo enden und ischsisklaidžiusių Gemeinomenien ( ocused and di use communi ies) und in seine ande en Wö e s elle de inie sie so: Pagal die Typologie de Va ian en, die b i ische Sozioling is ike Robe Leas es s ell , de en Sp achgemeinscha en und Va ian en ehe ela i di used sind. [...] Fokusuo osios sp achgenossenscha en sind jene, in denen s a ge unden ha die S anda disie ung und Kodi izie ung de Sp ache, meis en p i a ia no ms a osenai, Sp achanwende be ü ch en sich wegen de Sp ache schwe hei und wegen dem, dass ih e Sp ache a ian e un e scheiße on ande en [...]. in Eu opa Sp achengemeinscha en sind deu lich okussie (T udgill 2003: 4950). D. STRELĒVICA-OŠIŅA. Sp ach egelung und neue Ansa z in p esk ip y ismus Theo ie in La ijā 261 o mą, sie au oma isch wi d aisyklinga? An diese F age einweichschmißlich zu an wo en is nich . In de le ischen Gesellscha wü de eine posi i e An wo als he e išku be ach e , da ande e Sp achen und ki a aučių Ein luß au le ische Sp ache o als nega i em E eignis be ach e (wei e e da übe spä e ). Nich sdes o o z kann man den Fak leugnen, dass wel wei au diese Weise au g und di ek e Kon ak en Sp ache wechsel . Na ü lich wu den ühe solche Ve ände ungen als ne aisykligkei appha isch be ach e (p.z., Augus as Schlegelis mein e, dass aus syn he ische La inisch Sp ache en wickel e analy ische omanische Sp achen, da Romą e obe nden Ba ba a gu nich le n en La einische Sp achen, und spä e omäen [...], hö end ih e Sp ache klingend ne aisyklig, nahmen selbs zu e geß i ih e Däsnien und mögdžio i neuene Meis e (Schlegel 1818: 24)). Unse e Zei geho ch ein ande e Ansa z. Reikn e be ücksich ig zu we den das, dass keine einzige anglakalbių Gemeinscha wäh end zule z ausendme į (neu p ancūzakalbių e scheinens b i ischen inseln XI a.) seinem Land nich usidū ė mi ki a Sp ache spbančiais e obe u ojen, p i ilegijuo e emden Sp achenwesenhei und D uckung. Von de Zei an, als einheima e e englisch und anzūzischen Sp achenkon ak en sich bilde e mi u ige englische Sp ache (Middle English), mode ne englische Sp achen, ein ake e, ande e Sp achen ein ag englisch sp ache wiede nie so g oß wa , dass anglakalbige übe mi e en ki a aučių älschlich zusammengese z en g amminen kons uk ionen (leksiniai skoliniai neda o po eikio sp achs uk u ). Hinsich lich, ielleich anglakalbige Au o en können in Wah hei es e a behaup en, dass jede englische wie g i m o s i o s sp ach Ve b auche s e wendama Fo m und Kons uk ion is egelinga. Wie zu kommen ie en dann das zwei e P. T udgillo Behaup ung, dass die Bewe ung Sp achenk egellichkei haup sächlich mi Magia und P es ige in Ve bindung komm ? Vo dem Bean wo en an diese F age, soll e geben eine ku ze his o ische Übe sich . In al en Kul u e g oße Bedeu ung Sp achno men gehal enisi wu de haup sächlich eligiösen Tex en und Ze emonien zugewiesen wie is angegeben Malcolmmas D. Hymans, sansk i o G amma iken wu den gesch ieben, um siche zus ellen edische Sp ache egeligkei (Hyman 2002). Sp ach egeligkei iel Au me ksamkei gewidme und Al ez Romoje übe das sch ieb g ama ikai, li e a ai, o a o iai und k . In ielen Quellen wi d angegeben, dass omėnų Gesellscha ė un e scheide suno min ą und a komą se mo u banus (‘mies o kalbą šneką) on ein ache liaudies šnekamosios Sp ache, ode se mo us icus (‘kaimo kalba šneka /). Beso gnis um Sp acha egelmäßigkei ö de e e schiedene G ünde eligiöse Aspek , de Wunsch zu hal en egulige gemeins inä Sp ache 262 KALBOS KULTÜRE | 84 Impe iumsze allspe iode (Hyman 2002). P esk ip y ismus T adi ion beibehal en und mi elal e lich, sie besonde s sukzlende Renaissance Pe iode, als wu den einge ich e se Akademien di ek Sp ache egelingum und sch a umui zu übe wachen Accademia della C usca I aliijoje, Académie ançaise F ank eichijoje und . . in england solche akademien gab es (na s solche plänen sein a), jedoch sp ach puoselėjimu ak i kümme en sich und um egulige sp ach no wendinum zu wo e e g ama ikai und ašynů suda y ojai (spezi isch XVIII a., de on ielen als besonde es englisches p esk ip y ismus sukles em Zei aum und zu dem noch įšim). Es soll e be on we den, dass, be o įsigalin p esk ip y ismus e m zu, dieses Phäškinys manchmal wa genann pu izmu e m e schien Renaissancezei en in F ank eich, und spä e wa übe nommen engl und ande e Kul u en. Im Ox o do englischen Wö e buch (Ox o d English Dic iona y) bei dem Übe sch i wo pu ism (‘pu izmas) wi d ein F agmen aus 1804 m. e ö en lichem William Mi o ds A bei o ges ell , wo e wähn wi d da, was anzüzi heiß pu izmu (OED [1933] 1961). Seinswegs OED zu Ti el i eln Wo pu is (‘pu is as) zi ie im 1706 ausgegebenen Edwa do Phillipso englischen Sp ache Wö e buch gegeben De ini ion: Pu is de , de sich bemüh zu sp echen ode zu sch eiben o den lich und egelmäßig (OED [1933] 1961). In de selben Bedeu ung dieses Wo es wi d o mals auch in le ische Sp ach o scha e wende , beispielsweise In a F eimanė besch eib pu ismus als nesi aiks ymą [...] mi jeglichem sp ach da kymu (F eimane 1993: 51) und e wähn seine gegeningenscha an ino miali ä polinkį, de ealizuojam, negie end die No wendigkei bewuss willig zu kiš is in den sp achp ozess ( en pa ). Hinsich lich, I. F eimanės e wende e Te min zu pu ism können wi in gewissem Sinne hal en Beg i p esk ip y izmas Synonym. als sozialischen S a us-Symbol, Bemühungen schü zen La einische Sp ache o ande en Sp achenin lußen, besonde s e s ä k en Rom Heu e pu ismus haup sächlich e wende wi d enge e Bedeu ung ihm genann wi d angeblich unwünsch e Lexis phänomen (sozus en K edi ungen aus ande en Sp achen zu e meiden). Sozioling is Geo geas Thomas solche Pu ismusa nenn einen ksenophobischen Pu ismus und be on , dass e am häu igs en e b ei e (Thomas 1991: 204205). (Pu izmo ap aiškas la iansche sp ache is umblick use Aina Blinkena, Ina D u ie e, Vine a (Zoldne e) Po iņa und schon e wähn And ejs Weisbe gas.) Beinahe so iel Zei , wie und selbs p esk ip y ismus, exis ie und eine nega i en Sich weise in ihn app eškos wah , nu agmen iškos und iel was wenige dokumen ie en als p esk ip y iosios Bes immungen. Wie eine de bekann es en al en p esk ip y ismus Gegne n menė inas IVV a. lebess Ki che a e Augus ine, de sp ach: Melius es ep ehendan nos g amma ici quam D. STRELĒVICA-OŠIŅA. Sp ach egeligkei und neue Sich weise in p esk ip y ismus Theo ie in Le land 263 non in ellegan populi2 (418 m.; Ena a iones in psalmos, 138, 20). E lehn e e übe gese z en angenommenen No men gehal enus ab, wenn wegen das neigom Sp acheände ungen und ealioses Wo osenen. XIX. wa en eiškiaman Idéen, dass na ü liche Sp ache aida is ehe gewünschu ina als p esk ip y i a kyba und no minimas. Sozioling is Johnas Ea las Josephas eziemie : Neyniolik ages Jah hunde s wissenscha lichen sp acho y os Sich weise wa Sp achans anda disie ung eine Schadung na ü liche Sp achezus ändes. Diese Sich weise wa noch wei e b ei e in de zwei en Häl e des 20. jah hunde s (Joseph 1987: 910). T o zdem p esk ip i ismus e scheškinys e wä ijms nu XX a. An ang, wenn eine nega i e Sich weise in ihn wi d o iziia poli ika. Zu diese Zei en wickel e sich in Ame ika die so genann e desk ip i ioji lingu is ik so ein Beg i wu de u sp ünglich angewende synch oninei sp acho y a. Desk ip y ismus aida wa eng e bunden mi den g undlegenden de damaligen ame ikanischen sp acho y os k yp imis s uk u ine und an opologine lingu is ika. Eine on diese Linguis iken Au gaben […] ö lichen Ame ikanischen Be ölke ung indėnų Sp achen Besch eibung. Da diese Sp achen nach ih em mo phologischen Typ (haup sächlich polisin e ischen) und socioling is ischen Funk ionen (dauguma ha en Raš o und eu opie isch an de Bedeu ung wa en nes anda izuo en) seh un e schieden sich on indoeu opäischen Sp achen, b auch en sie objek i und wie möglich genaue zu besch eiben aus de Außen, nich beun uhig wegen Sp achwechseln, Ve b auche ech en esp. abweichend on angenommenen No men und so. ühe wa dies nich e mieden, Sp achinke n eminio aško idnis3 analysie end ih e Mu e sp achen, auße dem meis s anda disie e Va ian en diese Sp achen. Es soll e hinzuge üg we den, dass au g und des Mangels an Sch eibdenkmalen die Geschich e de Sp achen de Al igen Ame ikane wa p ak isch unbekann ; sp abasch eiben wa möglich nu synch oniisch, ohnezuwe en we inamliche En scheidungen und p esk ip ionen. Schiels ha das Linguiniche n au ge o de übe die Möglichkei nachzudenken und ande e (einschließlich und englische) Sp achen, wäh end de Dis anz, und alles, was Linguinin in welche auch Sp ache kons a a o und ü egis a o, als ech zu be ach en und egelinga Teil jene Sp ache. Sozioling is Richa d Hudson glaub , dass eine de wich igs en 20. Jah hunde . sp acho y ens E ungenscha en ze s ö Idee is [...], dass manche Sp achen ode Sp achen 2 Jau e čiau egu uns wide quis auja g ammikai, als nich e s ände a Menschen. 3 Sociologijoje, an opologijoje und ande swo e wende we den zwei gegne ige Konzep e eminis und e inis Sich weise. Te minus emic und e ic, die kildinami aus phonemic (‘ oneminis) und phone ic (‘ one inis), 1954 m. begann zu e wenden ame ikanischen Linguininke Kenne has L. Pikeas. Basie end au e schiedenen Expe en Meinungen, bedeu en sie indisches esp. äuße liches Blickwi k in i gendeine G uppe eigeniges Reiškinä, abhängig da on, ob bewe e wi d aus des G uppen eilnehme s, ode aus ex e ne eise be indsamem objek i es Fo sche s Blickwinkel. KALBOS KULTŪRA | 84 264 e we idėja (ku ie g oßem Teil be uh p esk ip y izmus), dass bend inä Sp ache adi ionelle Sich weise is a ian ai y a ge esni už ki us“ (Hudson [1980] 2001: 203). Ki aip a ian – egelingότερη ü dialek us und sociolek us. Pamažu su o mulie und schon axioma gewo den o mulae, die Vaka e , besonde s anglakalb in kalbo y e, he ojama ielybę Male (dažnai nek i isch und nich sigilinan ) kalbo y a is desk ip y inė, und nich p esk ip y inė. Jeanas Ai chisonas, zum Beispiel, sch eib : P em igs e und wich igs e k a l b o y a y a desk ip y inė, und nich p esk ip y inė. De Redbin in e essie sich da an, was is gesag wo den, und nich da an, was, seine Meinung nach, muss sein gesag . [...] E e zeug nich o klige scha s Gese ze (Ai chison 1978: 13; ausgezeichne au o es). Ähnlich diesen Gedanken bedeu e und ande e Au o en. De Beg i P esk ip y ismus wu de e wende mi dem Ziel nega i zu besch eiben adi ionelle Zugang zu Sp ache und ih es Ve b auchs, sie wu de mi no mine g ammika und egelige Sch eibkundynen Zusammens ellung sowie Be a ungen kau egelmäßig zu sp echen/sch eiben wie schon e wähn wu de, diese englische Sp ache T adi ion besonde s sukles e e XVIII. A. G oßb i annien. Ne e ai desk ip y ismus und an ip esk ip y ismus (In den Waka u socioling is ů e wende wi d und diese Te min, einge äh end o p esk ip y ismus angew ieb en Anschauungen und Maßnahmen) Lei mo i schūkis Palik e Sp ache in de Ruhe, ausgewähl nach Robe o A. Hallogas Buch Paliki e dein Sp ache in de Ruhe (Lea e Language You Alone, 1950). Bewunde nswe , dass im XX a. e s en Halbzei anglakalbige Sp ache Küns le im Allgemeinen s eb en zu igno ie en p esk ip i ismus, wie beme klich passenusį und anach onišką, und nu im XX a. zwei en Halbzei ėmė ihn hal en e u Au me ksamkei Beg i iniu und Fo schungsobjek . Am bes en e wähn en Jah hunde s neunzige Jah zehn s anglakalbių Fo sche s Sich weise zu p esk ip i ismus esümie J. Josephos Wo e: Hoe besse wi p esk ip i ismus kennen, des o schnelle können wi ihn olls ändig e lassen (Joseph 1987: 18). Ähnlich meinen und James Mil oyus und Lesley Mil oy g oßem Um angs A bei Au o i e im Sp echen. Sp achp esk ip ionen und S anda diza ions un e suche (Au ho i y in Language. In es iga ing Language P esc ip ion and S anda diza ion, 1985). Spä e , am Ende des XX a. und am sand des amzes, gilin asi sich in p esk ip i ismus e scheškinì noch objek i e und konsequen e e. Als eines de wich igs en kann e wähn we den socioling is ä Debo ah Came on und ih Buch Ve bal ungshygiene (Ve bal Hygiene, 1995) da ges ell e Schluss olge ung, dass na ü lich sind nich nu Sp acheände ungen, abe auch Menschen e häl niß und Reak ion (auch auch nega i e) zu ihnen; na ü lich is und So gen ü den Sp achkonsum egelmäßigkei . Wenn Sp ache is sozialisches Phänomen, soll e Sp ache o sche nich sme k i und nepais ig socialische Fak o en. Sa o wiede um an ip esk ip y inė D. STRELĒVICA-OŠIŅA. Sp ach egelung und neue Sich weise in p esk ip i ismus heo ie 265 In Le land is die Ideologie, sag D. Came on, o nich wenige ka ego iška und nepaisan i na ü liche P ozess 265 als adi ionelle p esk ip i ismus: Daugelis kalbininkų [...] glaub , dass sie aus P inzip ablehn e jeglichen p esk ip i ismus. Abe wenn F azė Lasse e Sp ache in Ruhe! keine p esk ipcija is , dann was is sie dann? (Came on 1995: 7). Man kann sagen, dass de Wes lichen Wel p esk ip i ismus begann eabili uo i socioling is ika, denn sie nahm zu ech e igen Sp achs Regelnigkei p iežiū ą als na ü al, ielen sp achlichen Gemeomenien eigeniges Reiškiní und lehn e ka ego isch seine sme kigung, den bis olle ande e sp acho y os Rich ungen p opagie e. XX. a. Au o en meis ens p esk ip i ismus zuchisch en sein nich oksliškumus na ü liche Sp achs Ve ände ungen nesu okimą und nepg įs ą S ei ung sie anzus ellen, halbend klaidom. Viele an ip esk ip i is en mein e, dass bewuss mäßig zu handeln Sp ache unmöglich. B i ische Sp achbinnik Da id C ys alas behaup e : Negalima s oppen Sp achin e nissen. Sie mögen Ihnen nich ge allen; ih könn bedaue n, dass im Sp achen en s ehen neue nė pe nago juodymą negali e am da y i jokios į akos“ Elemen en ode e gesch we den al e, abe (C ys al [2006] 2007: 89; ausgezeichne au o ės). Diese Sich weise is e was übe o de . Es is möglich bewuss willig Ein luss zu machen das zeig e olg eich in englischem Sp ach e b ei e es poli isches Ko ek iškumas und Geschlech sneu ali ä (gende -neu ali y), wenn die Wo e he (‘jis) und man (‘ y as, mensch) de zei p ak iisch nich e wende we den im allgemeinen Sinn, bezeichnan beide Geschlech spe sonen übe die g oße Ähnlichkei zwischen poli ischem Ko ek izm und p esk ip i ismus sind schon iele Au o en gesch ieben. (Vielleich soll e man die Schluss olge ung machen, dass es ein ache is anzu angen Sp ache zu wechseln und jene Ve ände ungen umzuse zen als sie zu s oppen.) Übe p esk ip y ismus als übe būd wide an zus Ve ände ungen Anne Cu zan ašo: Anglischen Sp achs his o iens Fo sche o ungedenk e p esk ip y is en Bemühungen p iligino be il iškai, nesėkmei pasme k ai Kamp mi na u es s ichija Sp achin e n. Ta sächlich, wenn diese Ki imų S oppung wü de als sėkme be ach e , dann wä e es möglich sp echen übe p esk ip y ismus zlug. Viel komplizie e e F age wie iel p esk ip i is en Bemühungen konn en beein lussen sowohl mündliche als auch gesch iebene englische Sp ache, besonde s wenn p esk ip i ismus als Teil des S anda disie ungs und Kodi izie ungsp ozesses englische Sp ache be ach en. (Cu zan 2009: 27). P esk ip y ismus-Ve e e we den o k i isie wegen Ungeduld und undemok a iali ä (aus ande en Sp achanwendungen dialek und sociolek e hoben und p i ilegie bend inä Sp ache), wegen Disk iminie ung Menschen (du ch ih e B u o- 266 KALBOS KULTŪRA | 84 jamos Sp achen) und . . Nich zu ällig zu o zi ie in P. T udgillo De ini ion e wähn wi d Sp ache Regeligkei soziale Bewe ung, bezogen au die Mach o iges und P es ige Ve b ei imu Gemeinscha (T udgill 2003: 29). Als puikų Beispiel kann angegeben und 2009 m. Janua 16 d. La ijas Zei sk i in Kul ū as diena e ö en lich e A o S ecės pokalb zu mi aus alischen U sp ungs kalbininku Dylanu Glynnu. Ve e end ypischem (ode ehe s e eo ipiškam) anglakalbių an ip esk ip y is en Ansich em behaup e le z e : Be welche Linguis aus Wes en wü de zus immen, dass, wenn Sie sp echen gim ąja Sp ache und nich seid paue gęs, ode , sag'n, unken, alles, was Sie sp echen, sp achbiisch is egeliga. De g undlegende P inzip be welche Linguis iken is desk ip ion, nich p esk ip ion. P e s k ip c i j a is soziologisches Phenomen. Sie is bedeu end, wenn sie y a a l d ž i o s s uk ū ų i š a i š ko s d a l i s k a l b o j e (S ece 2009; ausgezeichne au o ės). Tokie Behaup ungen englischen Sp ache Um eld in Wi klichkei sind logisch beg ünde . Übe absoliu en Hommosiosp aches Regeligkei wu de schon gesp ochen. Wenn wi sp achen übe p esk ip i ismus als übe de mach (galios) ausd uckšką, soll e da an e inne we den, dass on seno G oßeb i annien exis ie ha klassische Gesellscha , in de ausgedehn en jah hunde e eine wich igs en menschlichen sozialen Schich ens Indikle n wa seine e wendama Sp ache. Taisyklinga und No men e üll i bend inė Sp ache, wie und klassischem Alo ės Romos Zei aum, wa höchs en ö en lichen Schlosnių Zeichen. Especiell Sp achen egulie ungs age suak ualisie e XVIII a., als einem Menschen au ge au e Möglichkei auszukommen (upwa d mobili y) und, genu z end seine Ka ie e, E ungenscha en, Ausbildung und Gebėjim sp echen gemeinsine Sp ache, pakliū i in gesag eus Schich en de Gesellscha . Socioling is ä Lynda Muggles one, besch eib ein einziga iges egulige gemeins inä Sp ache a ies als sozialischen Schich indika o Rolle XVIII a., benu z e na ionale Bese zung (na ional obsession) Beg i (Muggles one [1995] 2007: 5). Die Ve bindung zwischen p esk ip y ismus, kümme imosi Sp ache egeligmu und sozialen magos sowie p es ijo is noch ie insišaknijęs englischen Sp ache Ve b auche n bewuss seinse. Beispielsweise, eines zei genössischen englischen Wö e buchs in de Einlei ung als selbs e s ändliche E wähnung das Fak , dass ühe populia üs p esk ip y inye däsniai o socialiniai däsniai sind, die, wie man mein , besch eiben Sp eche in ode Sch i s elle in als ausgebilde us ode als am i k a m i s u o m e s s l u o k s n i u i a s o a u j a n a in o s m e n (Ca e , McCa hy: 2006 6; ausgezeichne e au o ). Es soll e be on we den, dass des linguis ischen p esk ip ywismus pa ekimą in o nemalonę lu en nich nu neue sp acho y os Polinkie, abe auch e schiednüs socialiniai und poli iniai D. STRELĒVICA-OŠIŅA. Sp ach egeligkei und neue Sich weise in p esk ip y ismus heo ie in Le land 267 P ozesse, e bunden mi Demok a ie, Tole a ionen, schon genann e poli ischen Ko ek iškumo idėjų aida. Vielleich wu de die Feindscha zum adi ionellen P esk ip i ismus mi Feindscha zu Poli iken e bunden, die gehal en wu den P esk ip i ismus aukso age in G oßb i annien und ande en ähnlichen S aa en Impe ialismus, Kolonialismus-Tendenzen, Rasismus und ande en Disk imie ungs a manen? Psycholing is S e enas Pinke is, wäh end e geschick gewo den is k i ike p esk ip i ismus, im 20. a. mi le weile i onisch ablieb e übe poli isch o ien ie e ko ingąjį an ip esk ip i ismus: Skillig als einige einige des 20. a. sieb en Jah zehn s akademischen Wel e e e s, ich glaube nich , dass englische Gemeins ines-Leh ung ein Mi el is , kannin ichen pa ia chalį kapi alis isches weiße Rasesehe a a im und dass die Na ion zu be eien, dass ein so sch eiben könn e, wie e will. (Pinke 1994: 399). jedoch sind in de Ta p esk ip i e Ansich en in allen Fällen zu e binden mi socialine Hie a chie und Regie ung? Bū a einzelne Ve suchungen solchen Me hode analysie en und p esk ip y ismus ap aiškas La ijoje hie kann man e wähnen einige Gačio Dilāno 20032005 m. Publika ionen La ijas P adoje. De Au o behaup e , dass die Umwandlung de Sp ache in ein Symbol de Mach einzelnen p esk ip y is isch einges ell en Kalbinike s und ih en Schalinike s G uppen p i ilegie em Ein luss und Mach einb ing [...] und dass pe nelyg o e d i enes Sp achg amma iken ode auspu es S ilizie ung aus de Obe sei e e laub den Nu ze n dieses P ozesses s e s sich p ophesenie en [...], zu ande en Sp achūge n als zu An a üs ode nekompe en ing zu sehen (Dilāns 2005). In einem ande en A ikel p esk ip y ismus ape iškas Le ische e nenn ais inga socialische Kon olle a maina (Dilāns 2003). Dennoch jede , nähe e e au gewo den mi Le lands Kul u geschich e und soziinem Kon ex , solche Bewe ung besch eiben wü den als einešališką, wo, glühgend aus anglakalbių Kul u und pa i ies Sich punk e, igno ie wi d Le lands (bei ande e ähnliche Gemeomenien) Si ua ions Besonde hei . Wa um Le lands Lage ande s is ? Lau I. F eimanės, la ių kalba ak iškai niekuchesis a o als p i ilegijuo ųjų klasių auseinande se zung (F eimane 1993: 40). Man kann sich o s ellen, dass heo e isch solche Si ua ion gehab haben sich zu o men wäh end de e s en Le ischen Republik jedoch genann enis Pe iode wa zu umpas, dass Sp achs Regeligkei wä e ange angen wei i mi P i ilegien und He scha . In de le ischen na ion, den g öß en eil ih e geschich e in de ehemaligen ande kalbių he scha , ha sich übe Zei en gene a ionen nich si o m ein sozialisches eli , das sich ausski e poli ine ein luße, besse e e ziehung, in das Menschen aus niede schich en isuomenėsnien akzie i sich un e liū i e suchen indem sie zu sp echen yk ais- 274 KALBOS KULTŪRA | 84 idual. P oceedings o Canadian S udies Con e ence o Bal ic S a es, Šiauliai: VšĮ Šiaulių Uni e si ä s Ve lag, 6472. S e l ē i c a D. 2007: Valodas pū isma endences sabied ībā: sp iedzi mazinošs ak o s s a pe niskajās Beziehungen? Akadēmiķa J. Endzelīna 134.dzimšanas dienas a ce es in e na ionalen wissenscha nischen Kon e ences ma e iāli, Rīga: LU La iešu alodas ins i ū s, 6667. S e l ē i c a - O š i ņ a D. 2008a: Valodas p esk ip ī isma izpausmes La ija un ā pozi ī ās blakuspa ādības. Linguis ica Le ica 17, Rīga: LU La iešu alodas ins i ū s, 7891. S e l ē i c a - O š i ņ a D. 2008b: The Bene i s o Language Con lic : Quebecois and La ian Expe iences. Canadian Mosaic. P oceedings o he Annual Bal ic Canadian S udies Con e ence o 2006 in Riga, Rīga: La ian Associa ion o Canadian S udies, 5162. S e l ē i c a - O š i ņ a D. 2009: Dialek s kā komisma a o s: socioling is ische un socio ēs u ische aspek i. An iqui as Vi a 3. S udia Classica, Rīga: LU Akadēmiskais apgāds, 108127. S e l ē i c a - O š i ņ a D. 2010a: Pa eizs mensch, pa eiza aloda ai pa eizs ā ds? T īs p esk ip ī isma i zieni un La ijas Si ua ion. Akadēmiķa J. Endze līna 137.dzimšanas dienas a ce es in e na ionalen wissenscha nischen Kon e ences ma e iāli, Rīga: LU La iešu alodas ins i ū s, 5556. S e l ē i c a - O š i ņ a D. 2010b: Valodas pa eizības izp a ne un p esk ip ī isma cēloņi un sekas: La ijas un pasaules pie edze, P omocijas da ba kopsa ilkums, Rīga: La ijas Uni e si ā e. S elē ica-Ošiņa D. 2011: Wa um mēs g ibam, lai aloda i pa eiza? Ieska s p esk ip ī isma ēs u ē, eo ijā un p aksē, Rīga: LU La iešu alodas ins i ū s. S e c e A. 2009: Ku š p o unā la iski? [In e iew a Dilanu Glinnu]. Kul ū as Diena, 16.jan ā is. T h o m a s G. 1991: Linguis ic Pu ism, London and New Yo k: Longman. T udgill P. 2003: A Glossa y o Sociolinguis ics, Edinbu gh Uni e si y P ess. Va i c e k a u s k i e n ė L. 2011: Language ‘na ionaliza ion: One hund ed yea s o S anda d Li huanian. T. K is iansen & N. Coupland, eds. S anda d Languages and Language S anda ds in a Changing Eu ope, Oslo: No us, Ve i s b e g s A. 1999: 105–112. Dzim es Ka ego ie la iešu woo dennīcās. Linguis ica Le ica 5, Rīga: LU La iešu alodas ins i ū s, 4859. Z a u b e g a I. 1998: Neli e ā ās leksikas uz e es a spoguļojums la iešu ulkojumos. Linguis ica Le ica 2, Rīga: La iešu alodas ins i ū s, 89100. Emp angen 2011 10 24 D. STRELĒVICA-OŠIŅA. Sp ach egelung und neue Sich weise in p esk ip y ismus heo ie in Le land LANGUAGE CORRECTNESS AND A NEW PERCEPTION 275 OF THE THEORY OF PRESCRIPTIVISM IN LATVIA Summa y This a icle summa izes (and elabo a es u he ) some o my p e ious esea ch on he issues o language accu acy and he mani es a ions o linguis ic p esc ip i ism in La ia. Unlike he Anglophone wo ld, wo p esc ip i ism has been ecognized, named and c i icized (as unscien i ic and socially in ole an and non-democ a ic) o almos a cen u y, in La ian cul u e i has been only abou en yea s ha p esc ip i e a i udes ha e a ac ed he a en ion o sociolinguis s, and, mo eo e , ha e been a ibu ed he e m p esc ip i ism. Howe e , he pu sui o language accu acy has always been a he in ense in La ia (and usually associa ed wi h na ional iden i y issues). My esea ch has led me o new insigh s in he heo y o p esc ip i ism (mos o hem can be ound in my doc o al hesis o 2010 and he book subsequen ly published in 2011). I ha e o e ed a new classi ica ion o p esc ip i ism, which includes h ee main ypes: 1) Human-o ien ed p esc ip i ism is a ype o p esc ip i ism known (and c i icised) in Anglophone cul u e, whe e language co ec ness is his o ically ela ed o a pe sons social ‘co ec ness and people ha e ied o imp o e hei linguis ic pe o mance in o de o asse o secu e hei place in he social hie a chy. An ip esc ip i is s, d awing on his expe ience, see linguis ic p esc ip i ism as mainly based on ou da ed pe cep ions o social p es ige and powe . 2) Language-o ien ed p esc ip i ism is a ype o p esc ip i ism which a emp s o ‘sa e language om alleged deg ada ion, especially i caused by he in luence o o he languages. Es is cha ac e is ic o communi ies welche wu den dominie on allophone e hnic g oups (bu ha e ne e heless success ully e ained hei language and s ill use i in all sociolinguis ic unc ions), wie he La ian communi y wi h he his o ical expe ience o Ge man and Russian poli ical and linguis ic dominance. Diese Communi ies ha e o en ega ded he p o ec ion o hei language and i s co ec ness and ‘pu i y as a symbol o and inspi a ion o na ional sel -con idence and poli ical p o es . This kind o p esc ip i ism and pu ism has some imes been c edi ed wi h xenophobia and e hnic in ole ance. Alle dings, wie die E idenz sugge ie , linguis ische Gemeinscha en die a ibuie en g oße Bedeu ung an Sp ache as he basis o na ional iden i y, and o language issues in gene al (including p esc ip i e and pu is ca e abou language co ec ness), sind in de Lage, die e hnic con o e sies wi hin he sphe e o language and o a oid physical agg ession. 3) E o -o ien ed p esc ip i ism is a ype o p esc ip i ism which can coexis in pa allel wi h ei he o he i s wo ypes. I is a endency o s igma ize and 276 KALBOS KULTŪRA | 84 elimina e ce ain ‘popula (o en encoun e ed and/o c i icized), eal o imagined language e o s. This ype o p esc ip i ism can be obse ed in many cul u es and is some imes seen by he ecipien s o he c i ique as he p esc ip i is s desi e o psychologically humilia e o he people. The p esen a icle disku ie some o he aspec s o p esc ip i ism and language co ec ness as well, such as challenging he popula iew in Anglophone linguis ics ha all o ms u e ed by na i e speake s a e by de ini ion co ec . Wäh end dies may be ue o he English language (wo, o he las millennium, he e has been no conside able impac on i s g amma by he domina ing p esence o a o eign language), we should p obably no assume ha in any o he linguis ic communi y a o m o cons uc ion used ung amma ically by non-na i e speake s and epea ed likewise by one o mo e na i e speake s au oma ically becomes co ec . KEy wORDS: linguis ic p esc ip i ism, linguis ic dominance, sociolinguis ics, language e o s. DACE STRELĒVICA-OŠIŅA Uni e si ä Le lands La iešu alodas ins i ū s Akadēmijas laukums 1, 902 is ., Rīga LV-1050 [email p o ec ed]