Mituvos upyno tarmės fonetika
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CSL ist ein zertifiziertes Bio-Unternehmen. Akademie der Wissenschaften der DDR E, GRINAVECKIENĖ Transkription Die Dialektbeispiele in der Arbeit werden vollständig mit den üblichen Schriftzeichen der literarischen Sprache (im Folgenden Ik) geschrieben, nur wird versucht, sie so zu schreiben, wie sie gehört werden. Das liegt daran, dass der zu untersuchende Dialekt weder in der Menge noch in der Qualität seiner einzelnen Laute sehr weit von lk entfernt ist. Manchmal, wenn es notwendig ist, den einen oder anderen Fall der Aussprache eines Dialekt-Lautes genauer darzustellen, werden die Transkriptionszeichen des „Programms zur Sammlung des Materials des Atlasses der litauischen Sprache“* verwendet, I. Allgemeine Zeichen 1.Länge. a) Die Länge der ausgesprochenen Vokale wird immer durch das Präteritum des Festen und Festen Ends angezeigt, z.B.: lūšas, lėke ~ Iškė, mdlis, nYkst ~ nšksta, pėrėt ~ périnti, sūris. b) Die nicht ausgesprochenen langen Vokale werden genauso wie lk gekennzeichnet, z.B.: didįjį, gręžiū, kąsniūks ~ kusniūkas, pėdai, plyšys, sūnūs, šokims ~ šokis, ranų. c) Das Suffix -avilgojo a für unveränderte Verben und daraus gebildete Substantive hat keine Länge. Es zeigt die Präposition des Seitenstreichs fest, z.B.: szokdva ~ szoktatott. Über diese Länge des Vokals a wird in § 20 gesprochen. d) Bei ausgesprochenen Doppelsätzen wird der lange Satz durch ein Vorzeichen der Festsprechoder Festsprech-- Taste auf dem ersten Satz gekennzeichnet, z.B.: sdule Ičidžes ~ Sonne léidZiasi, šēms ~ Schems, Fujr- * duobe ~ Kiesgrube, nur bei festsprachigen Doppelsätzen 7, 0, u --/, m, n, r ist der erste Satz immer kurz, z.B.: pilt ~ anzufallen, pilt ~ zu füllen, raudonc*-rot. * e) Die Halblänge der geschliffenen Doppeltecken ist ebenfalls unbekannt. Es zeigt ein Zeichen der Festigkeit und mittlerer Vorspannung, auf dem zweiten Sattel platziert. Bei starken Adjektiven mit Doppelsätzen sind beide Enden halblang, z.B.: kd teib graūdžei verket ~ kO teip (= so) graūdžiai vefkiate; der erste Satz der mit der mittleren Konsonanz ausgesprochenen Doppelsätze Pusilgls,; : der zweite —ist immer ein Stück, z.B.: geram'~ geramė, meduni~ medumi. 1 Die Phonetik des Mituva-Flussdialekts (im Folgenden Mut) ist der erste Teil der Arbeit „Mituva-Flussdialekt“. Das gesamte Werk befindet sich in der Handschrift des Instituts für Litauische Sprache und Literatur der Akademie der Wissenschaften der Litauischen SSR (siehe E. Grinaveckienė Mituvos upyno tarmė, Handschrift, Vilnius, 1955). * Zr. Lietuvių kalbos atlaso medžiagos rinkimo programa, II leid,, Lietuvos TSR Mokslų akademija, Lietuvių kalbos ir literatūros institutas, Vilnius, 1956. 3 In zweistimmigen Wörtern und Wörtern fremden Ursprungs ist der Vokal o schwach labialisiert und wird mit einem leichten g ausgesprochen. Dieser 0 wird in § 13 näher erläutert. Zur Umsetzung von s in ¢ nach n siehe § 98. 4 Der Vokal e, der vor einem harten Konsonanten steht, ist im Dialekt immer erweitert und wird als lk fa ausgesprochen. Über solch ein breites e wird in § 83 gesprochen, Schwest119
2, Weichheit. Die Weichheit der Vorsilben vor den Vokalen der vorderen Reihe wird normalerweise nicht bezeichnet, z. B. sėse, sesūle, sése jaundje, delko actdjei no motinėlės ~ sčse. er, sčse verjüngt sich, wegen der ko Abweichung von der Mutter, aber Im Kapitel „Weichheit der Konsonanten“ des „Konsonantismus®“ wird er mit einem Band auf dem Konsonanten gekennzeichnet. Die Weichheit der Konsonanten wird vor den gegenläufigen Vokalen der hinteren Reihe durch ein Weichzeichnungszeichen wie lk f, gekennzeichneir t, z. B.: nunėšų didžių dovanéliy. 3, Aspirationsfähigkeit. Im Allgemeinen ist die Aspiration von Konsonanten in der Arbeit unbedeutend, wenn wir nicht lesen Im Abschnitt „Aspiration der Konsonanten“ des „Konsonantismus®“ wird sie durch ein umgekehrtes Komma oben auf der rechten Konsonantenseiiš te gekennzeichnet. 4. Die korrekte Vokalvorsprung wegen des Einflusses auf j die Arbeit wird nirgendwo bezeichnet, z.B.: apjūdįt apjūdinti, jdje jėjo, židplas. ~ 5, Halbstimmen. ~ Der Zwischenklang zwischen u und vw der neu gebildeten Doppelund Dreifachklänge wird als Zwischenklang zwischen geschrieben v, o i ir j=—j, weil diese Laute, wenn sie am Ende des Wortes stehen, in ihrer Aussprache Konsonantį en ähnlicher sind, z.B.: dangujémo dangujė, ~ meduj medujė, ~ šdutuos šdiutuvas, m tfevs tėvas. 6. Scheidung. In der Arbeit werden die üblichen lk-Zeichen verwendet: Punkt, Komma, Doppelpunkt usw., z.B.: to namz būva gražūs, o dabar tik tridbvietas lika ~ to nūmas būva gražūs, O dabaf tik tridbvietas liko; Kdm sie könnte sich ändern: niékam 6 niėkam. 7. Sonstige Zeichen. a) Das zwischen zwei Wörtern oder Sätzen befindliche Zeichen in Form eines liegenden Fragezeichens ist ein Zeichen für die Transposition einer Dialektform in lk Zeichen —tilde, Die Tilde wird nur dort in der Arbeit gesetzt, wo sich das Dialektwort oder die Dialektform aufgrund eines Lautwechsels von der Ik-Form (des Wortes) entfernt, z.B.: kier ~ hart, /čc ~ Iēdas, aber: pėda, šalta, b) Wenn ein Dialektwort lk nicht verwendet wird oder sich in seiner Bedeutung vom entsprechenden lk-Wort unterscheidet, wird seine Bedeutung noch in Klammern erklärt, z.B.: bilkštis (Bildung Lärm), drifc ~ drūtas (stark). II. Kirtis a) Die Stelle der Hauptund (in seltenen Fällen) der Nebenstrich wird im Werk mit Vorzeichen gekennzeichnet, z.B.: broda, ostatní, myléddva ~ mylédavo, vlci. b) Das Wort mit der Satzbezeichnung wird fett geschrieben, z.B.: suvalgiau, niéka tdu nepalikai. III, Adverb 1, Adverb von ausgesprochenen Silben a) Kurze Präpositionen werden mit dem Gravis CC) gekennzeichnet, z. B. girė ~ girė, ranka, visi, b) Feste Präpositionen werden mit dem Akut (*) gekennzeichnet, z. B. brdlis, Idva, sdule ~ saulė, ¢) Feste Präpositionen werden mit dem Zirkumflex (“”) gekennzeichnet, z. B. kraiijas, luobai, raugai. d) Die mittlere Präpositioné wird mit einem s-förmigen Zeichen gekennzeichnet, z.B.: put, deti (dgs. výkřik), všem ~ všemi, 2, Präpositionen für nicht ausgesprochene Silben, Im gesamten Werk werden die Präpositionen für nicht ausgesprochene Silben nicht gekennzeichnet. Im Abschnitt „Präpositionen von nicht ausgesprochenen Silben“ werden sie mit dem entsprechenden Präpositionszeichen gekennzeichnet, z. B. grėbėjė ~ grėbėja, bdptūrgis ~ bėbturgis. 3. Die Präposition des Seitenstreichs wird in der gesamten Arbeit nirgendwo gekennzeichnet. Im Abschnitt „Vorsilben des Salut-Sprechs“ wird sie als Vorsilbe für nicht ausgesprochene Silben gekennzeichnet, z.B.: šūkdva ~ šūkavo. Einführung I. Gebiet des Dialekts, Name, Einwohner, Quellen, wichtigste Merkmale des Dialekts § 1. Mut liegt am nördlichen Ufer des Flusses Nemunas. Sie umfasst das Gebiet zwischen Smaliniukai, Vadžgiris, Šimkaičiai, Stakiū und Skifsnemunė (siehe Karte Abb. 1.» weiter unten). Das größte kulturelle und administrative Zentrum dieses Gebietes ist Jur5 Das nasale x, das vor den Gaumensprachen R, g geht, befindet sich immer im hinteren Teil der Zunge. 120
Gemäß der alten Verwaltungseinteilung gehörte das Gebiet des Dialekts zum Kreis Raseiniai und bestand aus den Gemeinden von ir Jurbarkas, gemäß der aktuellen Untersuchung nimmt der — untersuchte Dialekt den südlichen Rand des Bezirks Raseiniai, den größeren Teil des Bezirks ir Jurbarkas, die westliche Ecke bei Smalininkai be und die südöstliche Ecke beim Dorf Paulia-Barzdžių ein. Iš Der westliche, ir nordöstliche Teil des Dialektgebietes ist von Wäldern ir umgeben, die klare Grenzen bilden. Die südliche Dialektgrenze verläuft durch den Nemun. § 2. Nach der Verkürzung der nicht ausgesprochenen alten Langenden -a, -as, -e, -es (Ik -0, -os, -ė, -ės) (sūka ~ sako, šakas ~ šakos, sake ~ sūkė, šūkes ~ šūkės) wird der Dialekt den Nordwest-Hochdeutschen zugeordnet. Die Grenze des bedingten Abbruchs (in der Richtung: Juodaičiai —Jūodkėnai —Paišlynys) trennt sie von den anderen Hochebenen des Nordwestens. Der Untersuchungsdialekt behält nur die lk-Stimmung bei. Die Beibehaltung des harten / vor den Vokalen der hinteren Reihe unterscheidet den untersuchten Dialekt von den nordwestlichen Hochlauten des ehemaligen Klaipėda-- Kreises (nach Smalininkai im Westen wird aufgrund des Einflusses der deutschen Sprache pliduks ~ Haar, suplidta ~ geschwollen gesagt). Der Dialekt liegt zwischen den Zemgaler Dünern und den Hochaiter Veliuoniškis. Im nordwestlichen Teil des Dialektgebietes (Grenze der semitischen Sumpfbewohner: Vertimų, Valucky, Dargaitėlių, Pavidaujo km.) gibt es mehr gemeinsame Dialektmerkmale mit den semitischen Sumpfbewohnern. Schon hier ist ein sporadisches lk ė > ie zu beobachten: miesd ~ Fleisch, tievs ~ Vater; o> uo: muotina ~ Mutter, nor ~ Néria (nori); ie > y: kirnė ~ Gäste, Fvjig ~ Schweden; uo > ū: akilc ~ akūotas. Die Kommunikativendung -t ist hier (auch bei jungen Leuten) meist weich (die Kommunikativendung -ti bei den Seemännern), z.B.: jot, kraut, šORt. Im östlichen Teil des Dialektgebietes (Grenze der Aukštaitijos Veliuoniškiai: Pdalsio, Paantvardžio km.) gibt es mehr gemeinsame Merkmale mit den Veliuoniškiai: ausgesprochenes hartes und aspiriertes Kommunikations -+: mise, sūktė; Unbetonte Endungen des baltischen é > é> i: maiši ~ maišė, šaki ~ gakė; a> o> u: daru ~ tut, lūšu ~ fällt; Sporadisch wird das Wortanfangs-e in ein a übersetzt: agli ~ Fichte, ain ~ einū, aigulys ~ Eichhörnchen. Im nördlichen Teil des Dialektgebietes an der Grenze der nordwestlichen Hochlandsprachen, die bedingt den Strich abziehen (Kniečiai, Vėlungiškės, Degimai km.), ist eine sporadische Ablenkung des Strichs vom kurzen Ende auf die lange vorletzte Silbe zu beobachten, z.B.: einu ~ einū, šefigiu ~ žengiū. Aus dem Gesagten geht hervor, dass der untersuchte Dialekt, der selbst einen kleinen Teil des Gebietes des nordwestlichen Hochdeutschen Dialekts einnimmt und zwischen zwei vergleichsweise großen Dialekten liegt, ein Übergangsdialekt ist. $ 3. Der untersuchte Dialekt wird aufgrund seiner rein geographischen Lage „Mituva-- Fluss-Dialekt“ genannt. Durch das Gebiet des Dialekts fließt der Fluss Mituva mit fast seinem gesamten Einzugsgebiet (siehe Abschnitt), das meist aus Wäldern entspringt, die einen größeren Teil der Dialektgrenzen ausmachen (siehe § 1). Daher passt der Name des Flussdialekts Mituva am besten zu diesem Gebiet. § 4. In Bezug auf die Sprache kann man sagen, dass der Dialekt einheitlich ist (im Hinblick auf die oben erwähnten Randunterschiede des Dialektgebiets). Der größte Teil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Neben den Kolchosen gibt es eine große Anzahl von Arbeitern und Intelligenten. Die Sprache der Intelligenten ist stark von Ik und anderen Dialekten beeinflusst. Neben der Zeitschriftenpresse und dem Radio sind sie eine der wichtigsten Quellen für den Einfluss des Ik auf den Dialekt. § 5. Das Material für die Beschreibung des Dialekts wurde aus der lebenden Sprache der Menschen in den Jahren 1948 — 1955 gesamme121
lt. Ein bedeutender Teil des Materials wurde aus den Orten in der Mitte des Dialektgebietes geschrieben: Kalnėnai, Smukūčiai, Vajotd, Lukšiai, Gedžiai, Girdžiai, Dainiai, Kuturiai, Rėtuliai, Geišiai, Jokūbaičiai, Pažėrai km. (siehe Abbildung- ). Ein weiterer Teil des Materials stammt aus Dörfern, die sich an den Grenzen des Dialekts und außerhalb seiner Grenzen befinden: Palékiy, Žirniškiai, Meškiniūkai, Mantviliai, Globiai, Žindaičiai, Bandzinų, Balniy, Jėrubiškiai, Kavoliai, Pavidaujo, Paskynų, Vadžgiris, Zvirblaukis, Bebirvai, Pūtolupis, Pagrūžis, Griaužai, Rievai, Aūžgiris, Rupéikiy, Degimai, Jovališkės, Kazokų, Pamituvio, Paulių, Paatvardžio, Naūkaimis. Die Nebenflüsse sind: Sărata-Monteoru (dt. Insgesamt wurden im Material etwa 8 Tausend Blätter mit Sätzen und Phraseologie gesammelt. Es wurden etwa 400 Sprecher des Dialekts befragt – ältere und jüngere Menschen sowie etwa 50 Menschen, die in der Nachbarschaft des untersuchten Dialekts leben. Bei der Befragung von Dialektvertretern wurde darauf geachtet, dass der Befragte ein Einheimischer war und den Dialekt gut beherrschte. II. Dialektgrenzen § 6. Die westliche Grenze. Diese Grenze ist nicht lang. Sie trennt Mut von den nordwestlichen Hochebenen des ehemaligen Klaipėda-- Kreises. Die Grenze deckt sich im Wesentlichen mit der ehemaligen Grenze der Region Klaipėda bei Smalininkai — sie besteht aus den Wäldern Pašvenčio, Jurbarkinės und Mantvilių bis zu den Sümpfen Laukės und Eičiai. Zum Gebiet von Mut gehören die an der Grenze gelegenen Pašvenčio, Žirniškių, Plefitrakiy und Mantviliy km. Außerhalb dieser Grenze leben dieselben nordwestlichen Hochländer wie Mut, nur dass sie aufgrund des deutschen Einflusses in allen Fällen den Laut / weich aussprechen, z.B.: gliuosnys ~ Weiden, žyliūtės (zylutės), pliuokštas (faser), liūbas ~ Lippen. Hier ist auch der Einfluss der Semgallen bemerkbar: nedėsningas 0 > uo: pakiioJes ~ pakėjos, rūope ~ rėpė; te > y: prybutis ~ pricbutis, ruoputyne ~ roputiėnė (bulviené); Reichhaltige Germanismen, z.B.: négelis (Nagel), $mdnta (Sahne), rinda (Ecke), stalc ~ staldas (Tor) usw.: § 7. Die nordwestliche Grenze. Die Grenze beginnt von Laukesy Moor bei Mantviliy km. Am östlichen Rand des Mantvilinés-Waldes verläuft sie in nördlicher Richtung bis nach Mituva bei Bandziny und Vertimų km. Von hier aus biegt es nach Nordosten und geht durch Zinddi¢ius, Balandinés (Gira) und. Der südliche Rand der Drebulynės-Wälder, die Pavidaujinesund Šimkaičių- -Wälder bis nach Vadžgiris und Knie&ig. Im Nordwesten, jenseits dieser Grenze, leben die Semgallen, in bestimmten Fällen 1k fe > y: pync —milkas, sovysc~ sviestas; wo > ū: pilc ~ Puder, siūs ~ Sieb (Salz); ¢é> ie: gieda ~ Schande, Jlieličė ~ Puppe, žiūriek ~ schau; 0 > uo: myotyna ~ Pfefferminze, rtiūoke bioba~ solches Bier, vynuodas kalbuds ~ Weintraubensprache. Die Sprachführer nennen die Mut-Sprecher „laivi“ und die Sprachführer „laivitoti- “. $ 8. Die nordöstliche Grenze. Diese Grenze beginnt bei Vadžgiris und verläuft nach Osten durch Kniečiūs, Mėdinikai und schließt sich bei Griaužiai an den großen Wald Birbiliška an. Diese Grenze trennt Mut von den nordwestlichen Hochebenen, die bedingt den Fluss ablenken. Ji schwankt, 6—7—10 km da die Eigenschaften der ir Schnittpräposition122
en normalerweise keine strengen Grenzen haben®. Už Der nördliche Schnitt dieser į Grenze wird durch die vorletzte lange Silbe des iš kurzen Endungswortį es abgetrennt, z.B.: nmetudOli netoli, šmuona žmona, miėsa ~ mėsa, krudpas kruopas. ~ ~ ~ Be außerdem ist an dieser Grenze eine Vermischung der Dialekte der Seemänner und der ir Veliuonier deutlich zu spüren: wie bei den Seemännern, manchmal fe: niéra nėra, Ik ė > sujfedi suédé; wo: kiiojes ~ kėjos, stuovermijo- ~ je o> stoviamėja (kehrt ~ zurück, wohnt); wie im ~ Veliuoniškių Dialekt, manchmal nicht ir ausgesprochen Ik ie > e, uo > u: megdt ~ schlafen, rešutai ~ Nuss, tujaii ~ tuojau, fedusé ~ Blüte; am Ik e Anfang des Wortes verdreht į a: Einer geht, der ~ andere geht; geschrieben ~ wird in allen Fällen als ia e ausgesprochen, in der phonetischen Transkription Ik als Buchstaben gekennzeichnet a ir e Ligatur ee, z.B.: der alte Hahn, der kleine Junge, die ~ Erde; Zukunft Plural der ~ ersten zweiten ~ Person Verben haben ir -sme, -ste-Endung: biūsme ~ būsime, bifste~ būsite. ' Sprechen in su der Ableitung des bedingten Strichs Die Bewohner von Mut nennen sich Wildkinder, in ihrem Dialekt Oo nennen sie sich Laykinaičiuūoti. § 9. Die östliche Grenze. 1933 erstellte Dialektkarte" der nordwestlichen Höhengrenze der Höhen von ir Veliuoniškis bei Abschnittname stimmt su nicht mit dem aktuellen überein Die Grenze ir der Vergänglichkeit. Iš Tatsächlich gehören jetzt zu Veliuoniškiai noch: Skirsnemunė, Pauliy-BarzdZiy Dorf, Stakiai Winkel in diesem Abschnitt: ir Stakiai — Ruinen von km. — Ariel. Also Die Grenze ir von Mut Veliuoniškis, begonnen Birbiliškės am nordwestlichen Rand bei Der Fluss verläuft am westlichen Rand von Birbiliškės in Richtung Südwesten von den Km. Rievai, Rupéikiy, Kazėkai und Jovaliskés, weiter am Fluss Alsė und am nördlichen Rand des Paslauskinė-Waldes bis zum Km. PauliųBarzdžių und der nordwestlichen Seite des Rudzinskinė-Waldes. Von hier aus biegt sie geradeaus nach Süden ab. Hier besteht es aus den Wäldern von Difereficja und Jasinska. Sie fällt in die Unkenntnis. Ši Die Isofona schwanken auch über mehrere Kilometer, weil in der Sprache der Menschen tų selbst sowohl Mut als auch die für Veliuonien charakteristischen Merkmale durchdringen. Hinter dieser Grenze im Osten befindet sich der Veliuoniškis-- Dialekt, der sich durch folgende wesentliche Merkmale auszeichnet: a) die nicht ausgesprochene Endung Ik -¢ ergibt -i; 5 0 —u, z.B.: kdrvi ~ Kuh, kiatili ~ Schwein, mūši ~ Kampf, nėši ~ Schwangerschaft, namu ~ Haus, saku ~ Sage, vaiku ~ Kind; Unbeschnittene Gliedmaßen b) -és, -os bleibt gesund, wie 1kS, z.B.: katés, pėlės, rarikos, vagos; c) e wird am Wortanfang immer zu a übersetzt, z.B. ainįū, aigulys, arškčėtis; d) das akzentuierte e wird in allen Fällen mit a ausgesprochen, wie Ik ia, z.B.: mergeėli ~ mergėlė, vaikeli ~ vaikéli. e) die Enden der Verben -¢ werden durchgehend fest, aspiriert ausgesprochen, z.B.: ait ~ gehen, jor, Soke; 6 Pig, P. Jonikas, Pagramančio tarmė (im Folgenden PT), § 5, Kaunas, 1939, 7 Siehe In: Archivum Philologicum. 4, Kaunas (1933) und Karte. 8 Diese Laute am Wortende werden nur von den Veliuoniern, die östlich jenseits der Linie Veliuona-- Ariogala leben, in -is, -s umgewandelt. 123
f) Verben der Zukunft haben in der ersten Person Plural die Endung -sme, in der zweiten Person Plural die Endung -ste, z.B.: nmėšme ~ nėšime, skalpsme ~ ~ skalbsime, skalpste skalbsite; g) Der erste Satz der sekundären Diftonge y, f + I, m, mn, r wird immer kurz ausgesprochen, z.B.: bdltims (Blut), sirmaišis (Sürmaisch). $ 10. Die südliche Grenze. Diese Grenze, die bei Skirsnemune beginnt, verläuft am Nemunas nach Westen bis zur ehemaligen Grenze des Klaipėda-- Kreises bei Smalininkai. In Užnemunė gibt es denselben Dialekt wie in Veliuona, z.B.: émi ~ Ėmė, dari m darė, lašu ~ lašo, manu ~ mano, virs ~ vyras, Fvifs ~ žvyras, nur wird hier das e am Wortanfang nicht in ein a umgewandelt: einė, eilė; Das ausgesprochene e vor einem weichen Konsonanten wird hier nicht als ia ausgesprochen: Availėli ~ kvailėlė; Die I. und II. Person des Plurals von Verben der Zukunft wird als lk ausgesprochen: eisim, nėšim, $dksit. III. Dialektkarte § 11. Die Beschreibung wird von einer Dialektkarte begleitet, die das Dialektgebiet und die Grenzen zeigt. Da der Hauptzweck der Karte darin besteht, die Dialektgrenzen hervorzuheben, werden kleinere Gebiete nicht markiert, sondern die Aufmerksamkeit wird auf Gebiete gerichtet, die für die Dialektgrenzen von Bedeutung sind, um den Dialektnamen hervorzuheben. Alle auf der Karte aufgeführten Ortsnamen sind so, wie sie von den Vertretern des Dialekts verwendet werden, nur in Ik transponiert. R20 ' a3 | Sedfyv,, PIR r Fibs oder HR S ji £1] “Yt, v arFelder i oder ey in t () in TF “; ry \ | * Paalbuoty gS TO 4 ~~ arng (siehe Abschnitt 4.4) 3 8 ERIVILKAS maža 32152 ama“ > a ao a. : om XE pelts i Joo kaiė Tu=Et SPaskyna, ne GN i, /(Va ui; a pd i: mal oy iar 2 6 į a ujininkėlaief, i ia CE vid fy, ay 4 ! į Pa AN K, Yi hE Pauls al) 1p 2 TIP VY nd 2 Pfad y ų = Er. i Indadien i: Ny ee a dr r - | Auge o3 e Mr Paieraie aj Da | Erčiai —A D Vertimčii Lu 1 r. i | = schrie iT 6 ss udelial [| - Verstehe mich. | — Aaa-Ontwils e) e i ¢ a) x. Virniškiai Vornamen| Imsrė 4 - X : In: ! e-Zug.de. 2 aN : i A (e-Zug). . WN) RainiajgTM-Utugiai s* § Fal apa "ng al Skinsus NICHT Jd Raydons Eos Land, „A Š gs ARKA ican Lyyrial #7 | — == / als 5 CY r) a 5 x sr SL Ea “2 — 00 m 5 54 Sg =>, » aimels Gelgaudiškis ~ mn] Tek 7 = ha || "UR ®Übernehmer 4 0 4 6k Įs uDARGAS ERs —— d d 22+30' g3e Abbildung 1 Die Grenzen des Mituvos Flussdialekts. I —Grenzen der Verwaltungsbezirke, 2—Grenzen der Wälder, 3—Grenzen des nordwestlichen Hochlanddialekts, der die Vokale der hinteren und mittleren Reihe erweicht, 4 —Grenzen des zemgaler Sumpfdialekts, 5—Grenzen des Mituva-Flussdialekts, 6 —Grenzen des nordwestlichen Hochlanddialekts, der den bedingten Zusatz zurückzieht, 7—Grenzen des Veliuoniškių-- Dialekts, 8 —Schwankungsbereich des bedingten Zusatzes 124
IV. Einige historische Daten des beschreibenden Gebietes ir Übersicht über Dialektforschung § 12. a) Das Gebiet von Mut liegt im westlichen Teil der Hochlateinischen Dialekte und grenzt an die Semgallenischen Sumpfbewohner (siehe $ 2), der Name Aukštaičiai und Žemaičiai bedeutet seit der Antike nicht einen sprachlichen, sondern einen rein geographischen Begriff: Žemaičiai —Tieflandbewohner, aukštaičiai —Hochlandbewohner?- *. K. Būga" vermutet, dass diese beiden Namen um den Anfang des 13. Jahrhunderts entstanden sind. Sie lebten in der Nähe von Krebskranken. Der Name „Semiten“ erscheint in russischen Quellen erst Anfang des 13. Jahrhunderts!*. Dies zeigt, dass der Name selbst früher entstanden sein muss. Wenn diese Namen nicht mit der Sprache in Verbindung standen, dann ist es durchaus möglich, dass die westlich von Nevėžis lebenden Litauer und Nicht-Litauer begonnen haben, sich als „Semjaten“ – Bewohner der Niederungen – zu bezeichnen. Auf diese Weise gehörte das Gebiet von Mut bis zur Entstehung der litauischen Dialektologie, als die Namen der Hochlitauen und der Semiten zu Dialektnamen wurden, in geographischer und administrativer Hinsicht zu den Semiten. b) Die historischen Daten zeigen, dass bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts das Gebiet des untersuchten Dialekts, wie auch der größere Teil des Gebietes der südlichen Semiten, in das Gebiet des Landes Karšuva einging. Aus den in den Chroniken angegebenen Fakten geht hervor, dass in diesem Gebiet Litauer lebten. Die Chroniken erwähnen einige Namen von Burgen und Orten in diesem Gebiet, die bis heute unverändert geblieben sind, z. : Die Dusburger Chronik erwähnt, dass in diesem Gebiet die Burg Bebirvaitė stand, die 1307 von den Kreuzfahrern niedergebrannt wurde. Bebirvytis ist der nördliche Fluss des Forschungsgebietes. In der Nähe von Bebirvytis befindet sich das Bebirvai km., das aus dem ehemaligen Gutshof Bebirvai stammt (siehe Abbildung). Die Dusburgische Chronik erwähnt 1315 zum ersten Mal die Burg Christmemele (heute die Stadt Skirsnemune am östlichen Rand des Beschreibungsgebietes). Die Chronik von Wigbert von Marburg erwähnt ihn erstmals im Jahre 1357!" „1357 betrat Marschall Siegfried... plötzlich das litauische Land und kam an den Fluss, der in der Sprache der Einheimischen Mituva genannt wird“...; Die Chronik von Duisburg sagt! ", dass die Kreuzritter im Jahr 1259 auf dem Gebiet von Karšuva die Burg Jurgis (heute Stadt Jurbarkas) und viele andere errichteten. 15. Jh. v. Chr.). Das erforschte Gebiet wurde von den Kreuzfahrern ständig angegriffen und geplündert. Aus diesem Grund ist die Bevölkerungszahl des Landkreises Karszuwa gesunken und zudem hat sich seine administrative Aufteilung geändert. In diesem Land entstanden mehrere Gemeinden. In den Quellen über das 16. Jh. in der Region Samogitien wird bereits die Gemeinde Karšuva erwähnt*- *, zu dieser Zeit gehörten nur die südöstlichen Samogitier zu dieser Gemeinde. "Das untersuchte Gebiet war im 16. Jh. Teil des Gebietes Veliuona und bildete den nördlichen Teil von Jurbarkas und 9 Zr. Litauische Enzyklopädie, 2, 199, Kaunas, 1934, 10 Siehe, K. Būga, Wörterbuch der litauischen Sprache (im Folgenden LKŽ), LIII, Kaunas, 1924. 11 A. Mundarten (im Folgenden: ŽM),6, 1930. Kaunas, 12 Ib., 31 — 32 und Karte. 13 Lietuvos TSR istorijos šaltiniai, 1, 53, Vilnius, 1955, 14 Ebenda, 53. 15 Ibid., 16 Ibid., 78. 37. 1 Zr. A. Salys, ZM, 31. Auflage. 18 Siehe: Axtell Hajasaemble Buaenckoro 1993, S. 8–10. A. A. Koch, Berlin 1898. 25, 125
Ein Teil des Waldes Veliuona. Aus der Karte von Jakubovsky! * sehen, dass Veliuonas Ort XVI a. iš Die nordwestliche Seite strebte Pajūrio ir Karšuva Gemeinde, im Norden kam zu Mittlerer ir Raseinių Gemeinde, im Osten kam bis Wilkia Gemeinde, o im Süden wurde durch die 6. Auflage. Die Karte zeigt, dass das untersuchte Gebiet zu dieser Zeit sehr bewaldet war, selten von ir Menschen besiedelt. Dies zeigt sich in den vergleichsweise geringen jährlichen Einnahmen aus diesen Gemeinden. c) In der Geschichte der Dialektologie ist bekannt, dass verschiedene natürliche Hindernisse (Wälder, Sümpfe, Flüsse usw.), die die Kommunikation der Menschen behindern, oder alte Verwaltungseinheiten Einfluss auf die Entstehung der Grenzen einiger Dialekte* hatten?, Auf die Entstehung der Dialektgrenzen des untersuchten Gebietes und die Festlegung seiner dialektischen Merkmale hat, wie bei vielen anderen Dialekten, möglicherweise die geographische Lage des Gebietes und seine administrative Zugehörigkeit Einfluss gehabt. Wie bereits erwähnt, gehörte das untersuchte Gebiet seit dem 16. Jh. zum Ort Veliuona und war selten besiedelt. Darüber hinaus wurde dieses Gebiet von der nordwestlichen Seite durch große Wälder von den Semiten getrennt. Aufgrund der Bevölkerungszahl nach Angaben einiger Linguisten- ?! Es könnte von den aus der Nevėžis-Tiefebene aufgestandenen Außerirdischen der westlichen Hochländer ergänzt worden sein. In Anbetracht dieser Umstände könnte man annehmen, dass all dies die Voraussetzungen für die Einführung der westlichen Hochdeutschen Dialekte in diesem Gebiet geschaffen haben könnte. Die westlichen Hochländer dieses Gebietes konnten durch den Kontakt mit ihren Nachbarn auch einige ihrer Dialektmerkmale in ihren Dialekt einbringen. Zum Beispiel konnten sie nach dem Beispiel der nordwestlichen Nachbarn, der Semiten, beide zweistimmigen Sande, die mit einer starken Vorsilbe ausgesprochen wurden, mit gleicher Länge aussprechen, und die Vorsilbe — in der Mitte beider Sande, z.B.: a.t.c ~ aūtas, bai.sei ~ baisiai, da.lgis ~ dalgis?®. Der Einfluss des žemaitischen Dialekts kann auch durch die Gesetze der Kürzung des Wortendes des untersuchten Dialekts erklärt werden. d) Mit der Entstehung der litauischen Sprachwissenschaft begann man, das Gebiet der litauischen Sprache in Dialekte einzuteilen. Schon D. Klein merkt in seiner Grammatik an, dass sich von allen anderen Dialekten der litauischen Sprache vor allem der seimische Dialekt unterscheidet, obwohl D. Klein den seimischen Namen selbst im administrativen Sinne verwendet**?. Etwa 200 Jahre später unterteilte A. Schleicher die litauische Sprache in die hochlitauischen und die niedersächsischen Dialekte. Er hat auch keine klare Grenze zwischen diesen Dialekten gezogen. 1861 erschien das Werk von J. Juška „Kalbos Lėtuviszko lėžuv*o ir létuviszkas statraszimas arba ortografija“**, in dem J. Juška zum ersten Mal die litauische Sprache grob in Dialekte unterteilte. Er unterschied 4 Dialekte: Semitisches, Preußisches Litauisch, Ariogalitisches und Ostlitauisches. Die Fläche der Ariogališkės entspricht etwa der der westlichen Hochländer. Nurodydamas ariogališkių.tarmės ribas, J. Juška 19 Žr, J. Jakubowski, Mapa wielkiego księstwa litewskiego w połowie XVI wieku, 1, Kraków, 1928, 20 Žr, A. Salys, APh, 4, 22, 27, 28, 29, Kaunas (1933). n Siehe Abschnitt 4.4. 1, S. 112–113, 2000, S. 112–113, 2000, S. 113–114. 4, 28; § 15; § 16; § 17; § 18; § 19; § 20; § 21; § 22; § 23; § 24; § 25; § 26; § 27; § 28; § 29; § 30; § 31; § 32; § 33; § 34; § 35; § 36; § 37; § 38; § 39; § 40; § 41; § 42; § 43; § 44; § 45; § 45; § 46; § 47; § 48; § 49; § 50; § 51; § 52; § 53; § 54; § 55; § 56; § 56; § 57; § 58; § 58; § 59. 28 Siehe Grammatica Litvanica... M. Danieli Klein, XVI, Regiomonti, 1653. 2 Žr, A. Schleicher, Hanibuch der litauischen Sprache, 4—6, Prag, 1856. 25 Jon's Juszka, Sprachen Létuviszko lėžuv*o und létuviszkas statraszimas oder Orthographie, Sankt Petersburg, 1861. sie sagt, dass der westliche Ariogališk126
ių Dialekt bis nach Jurbarkas geht? *, Jurbarkas liegt in der Nähe der Grenze zu Samogitien (siehe zml). Da J. Juška die genauen Grenzen nicht angegeben hat, kann man sagen, dass er als erster das Gebiet von Mut dem westlichen Hochlanddialekt (in J. Juškas Begriff ariogališkių) zugeordnet hat. In Bezug auf den Ariogalischen Dialekt bemerkt J. Juška zu Recht einige für den Ariogalischen (darunter auch für Mut) charakteristische Dialektmerkmale, die im untersuchten Dialekt erhalten geblieben sind und sich bis heute nicht verändert haben?". Ende des 19. Jahrhunderts begann man sich für die Dialekte der litauischen Sprache für praktische und wissenschaftliche Zwecke zu interessieren und auch die Gegend von Mut wurde erforscht. Das sehen wir aus dem erhaltenen Brief vom 14. September 1882, der aus Pasvalys geschrieben wurde? *?, Der Verfasser des Briefes (unklar, J. Jablonskis oder J. Spudulis) hebt eine Reihe von phonetischen und lexikalischen Besonderheiten der Umgebung von Skirsnemunė (heute Mut) hervor. Indem er auf die dialektischen Besonderheiten der Skirsnemunische hinweist, unterscheidet der Briefverfasser die Skirsnemunische von den östlichen Hochlauten durch die unterschiedliche Konsonanten-/Aussprache, z.B.: ss. +» Ebenso wie die Gruzdzieczai (jetzt die nordwestlichen Hochländer, die den Akzent abziehen —E. G.) die Skersnemunéczai (die Skersnemunieczai vom Autor des Briefes genannt werden, offensichtlich, weil er in der 7. Dialekt, als er etwas erweitert war, vgl. § 13, dem ungewohnten Ohr ähnlich wie das jemaitische e < i scheinen konnte —E£.G.) sagt „Sole, meilė“ und nicht „Saula, meila...““*- *, und, sie mit den Gruzdezen vergleichend, verbindet er diese Orte richtig zu einer Einen Dialekteinheit und ordnet die Skersnemunieczai den westlichen Hochländern zu, z.B. :,,...Skersnemunéczai wie auch Gruzdėczai nach vszkalba priguli, wenn ich mich nicht irre bei Wakaréczu Létuwinjku walig Ernennung von Pfarrer Baranauskis, weil sie bereits zu Létuwju Ryt übergegangen sind. in Zemaiczu zwischen..- .30, Im Brief werden auch einige Unterschiede des skirsnemuniskiy-Wörterbuchs zum gruzischen Dialekt angegeben, ihr Dialekt wird mit anderen Dialekten verglichen, z. :,,...Sprache Skersnemunéczu kann gesagt werden, dass fast genauso in der Ausdauer wie Gruzdéczu, nur ka hat viel aus der Wokischen Sprache bekannte Wörter: teip wa grzycza wadina stubę, lopeta —szpatu, zła —szlektai.- ..“3 und,...Weiterhin waden die Kitoniszka viele Dinge wie anderswo, d. h. die Rupusz waden die Grundlage, und die Bulbes staczai die Rappa; Apus — Drebulla; bezdą — Öl; Piszorių —rasztinįku;...mergaite staczai merga, oO kad labai maloniai tai merguczę Die in diesem Brief gegebenen Abschnitte der Münchner Dialektbesonderheiten sind zwar „32, richtig, aber zufällig und nicht vollständig. K. Jaunius, der den Dialekt dieses Gebietes etwas genauer untersucht hat, beschreibt den Dialekt von Raseiniai3, In dieser Arbeit wird erwähnt, dass der Kreis Raseiniai,- ,...dreieck- ... zwischen % Jon’s Juszka, min. veik., 8. Spieltag 27. Jg. ibid., S. 24, 25, 27. 288 Seiten. - Ja, das ist es. Institut für Litauische Sprache und Literatur der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik 2256. 28 ibid., 1. Auflage. 3% Ebenda, I. a Im selben, 1, 32 8. Auflage, 2. Bd. Ke. K. SIsuncs, Onucanie Poccienckaro ykana, 20 — 55, Kopna, 1893. 127
(dgs. gal.); Arūvini (es. |. vns. II osm.) und kruvini (dgs. vard.); Juden (einschließlich ward., gal.) ir Judo (Es. 1. vns. I asm.); nutrdukyt ir nutraukėt ~ abbrechen (abkochen); Purvini (Es. l. vns. II asm.) ir Purvini (Dgs. Warden. ); Sćje ~ säen ir säen ~ säen säen; Salzig in ~ der Kälte ir Salty ~ Saltyn; Waftai (Dgs. ward.) ir Tor (Es. l. vns. II asm.); vėšįs ~ (I. III. Pers.) und vėšys. Obwohl sich in den hier gezeigten Fällen die Konjugation als Unterscheidungsmerkmal mehrerer Formen zeigt, hilft sie nur, einzelne Formen von Wörtern zu identifizieren, und das ist nicht ausreichend. Im Dialekt gibt es Geschlechter, die nicht nur laut, sondern auch in der Stimmlage übereinstimmen, z.B.: varna, zyle (vgl. Substantiv, Verb, Adjektiv, Adverb), varnas, zyles (vgl. Substantiv, Verb, Adjektiv, Adverb). Ähnlich ist es mit vielen anderen Wortformen. Tatsächlich kommt die Konjugation als einziges Kriterium für die Bedeutung eines Wortes selten vor. Die Bedeutung eines Wortes ergibt sich meistens aus dem Kontext, so dass auch die mit dem Dialekt übereinstimmenden Formen im Satz keine Zweifel über ihre Bedeutung aufkommen lassen. VI, Verlagerung des Kiefers von der üblichen Stelle § 24. In Liedern und gesungenen Sprüchen gibt es Fälle, in denen der Akzent wegen des Reims von der üblichen Stelle verschoben wird, z.B.: vendéei, vendéei, nebiúkit kalšei: susipratot ateit, susipraskit ir išeit ~ vendégek, vendégek, nebúkit kalšiai: összeprtote jönni, megértsétek és távozzatok; Als du klein warst, hütetest du die Böcke. vai kur bū vai, laputaite, ar kur čiužinėjei ~ oder kui būvai, laputaite, ar kul čiužinėjai. 25. Auflage, 2. Auflage, 25. Auflage. Im Dialekt gibt es vier Präfixe für akzentuierte Silben: kurz (“), fest ('), fest (+) und mittel (5). $ 26. Ein kurzer Vorgeschmack. a) Kurze Präpositionen werden mit kurzer und lauter Stimme ausgesprochen. Aufgrund ihrer Kürze kann das einfache Ohr nicht feststellen, was die Bewegung ihrer Stimme ist. Aber wie alle anderen Launen ist er aufsteigend – absteigend®!, nur ist nicht bekannt, welcher Teil, der aufsteigende oder der absteigende, länger ist. Ohne Experimente hilft auch die Umwandlung einer Präposition in eine andere nicht, da sowohl der feste Anfang als auch der feste Ende im Dialekt in eine Abkürzung umgewandelt werden können, z.B.: *galvd > glava, dabaf > daba. b) Einen kurzfristigen Warnstatus haben: 1, Die alten kurzen Vokale, wenn sie keine Doppelvokale sind, z.B.: kast, krist, nėšt, sūkt. 2. Dialektische Endkürzel, die durch Verkürzung von starken Vokalen und Diftongen entstanden sind, z.B.: šaka < *šakd, laukė < *laukén, geri < *gerie, vežū < *vežuo. 3. Ausgesprochene kurze Enden von kurzen Wörtern, entstanden durch Abbruch der ausgesprochenen festen Enden, z.B.: d < af, i <if, daba < nun. 51 Žr, G. Gerullis, Litauische Dialektologie (im Folgenden: Bett. Wählen Sie. ), XXVIII, Leipzig, 1930. 134
4. Der Vokal o, der in in den Dialekt übergegangenen Lehnwörtern vorkommt, z.B.: soks ~ sOkas (Saft), bdzikei ~ botikiai (Stiefel), kaltdšai. § 27. Das war ein guter Anfang. a) Die Bewegung der festen Vorstimme ist deutlich zu hören. Er ist aufsteigend-absteigend. Aus dem Gehör scheint der abfallende Teil dieses Vorspanns viel länger als der aufsteigende zu sein. Die Stimme eines Lautes, der mit einem starken Zusatz ausgesprochen wird, steigt zunächst plötzlich nach oben und fällt dann gleichmäßig nach unten**. Manchmal schwächt sich die Stimme beim Übergang vom aufsteigenden zum fallenden Teil der Vorstimme etwas ab, schwächt sich ab, und dann, wie üblich, fällt sie gleichmäßig ab, schwächt sich ab. Die deutlichste Abschwächung der Stimmbewegung im Übergang vom aufsteigenden zum fallenden Teil ist im Suffix -dtis ~ -ditis, -dte —-ditė, PVZ zu hören. : avdte ~ aviité, vežšimatis ~ vezimditis. Obwohl in diesem Fall kein solcher Bruch wie in den samogitischen Dialekten zu hören ist, kommt der feste Anfang des Dialekts doch etwas der Flamme näher, und deshalb G. Gerulio Lit. Wählen Sie. XLII Es wird zu Recht gesagt, dass auch den südlichen Nachbarn der Semiten, den Pannonischen Hochländern, die Feuervorbereitung in bestimmten Fällen nicht fremd ist. b) Der Vorzeichendruck des festen Anfangs eines Dialekts liegt bei Vokalen immer am Anfang der Aussprache, bei Diftongen und Triftongen am ersten Satz. Der Laut, auf dem der Stimmdruck der festen Vokale liegt, ist normalerweise lang, nur die Vokale i, 0, u, die die ersten Doppelsätzen der festen Vokale sind, sind kurz, z.B.: pilt ~ füllen, drs-—Oras, pult ~ puhlen. Manchmal können ~ sie sich bis zum ~ Halbsatz verlängern: pi.rms pirmas, da.lk dūlka. c) Die feste Präposition kommt nur bei langen Silben vor. Es kann gehalten werden von: 1. Die alten langen Vokale, z. : éd ~ 2. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. ~ 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 2. Die alten Diphthonge, z.B.: (vokale) bdime ~ Angst, kdulas, léist, liet, liops ~ Wiobas; (Mischwörter) Holz, Müll, Mehl, Dust ~ Düllchen, Sdmtis, Sémt, Kimt, Rkūmšče ~ Kümscht, pantis, Žėnc ~ Zėntas, Kinkas ~ Kinkos, dund ~ Dünda, ddrps ~ Arbeit, gėrt, Erbsen, žiūrke ~ žiūrkė. 3. Neu gebildete gemischte Diphthonge: bei denen die ersten beiden Konsonanten a, e lk einen festen Vokal widerspiegeln, der nicht zum Diphthong gehört (vgl. § 58b), z.B.: gals ~ gūlas, kéls ~ kėlias, ndms ~ namas, sénc ~ sénas, rvdnc tvanas, ~ ms ~ z€mas; wobei der erste Satz 7, w lk in die Diphthong-Komposition einfließt, ohne denselben akzentuierten Vokal mit einem kurzen su Suffix zu ersetzen, z.B.: arims ~ arimas, piktiūms ~ piktūmas, šils šūlas, ~ vaikinc ~ Der Junge; bei denen das erweiterte, labialisierte o Ik des ersten Sandes das gleiche ausgesprochene schmale o mit einem festen oder kurzen Zusatz widerspiegelt (vgl. § 58b), z.B.: kdrs — Chor, japdne japonas, ~ mdlkasis, mergdms, ribkaulis, vdrs spinas; ~ Bei denen das erste Sando ė, y, # in die Diphthongbildung einfließt, ohne denselben Festvokal zu verbinden, z.B.: bérs ~ bräras, eglync ~ eglynas, kūne ~ kūnas. 4. Neu gebildete gemischte Trivokale, bei denen der dritte Satz Ik einen Konsonanten wiedergibt, der eine neue Silbe beginnt, z.B.: gaun ~ bekommt, suols ~ ~ süolas, vienc vienas. * 52 Plg, F, Kuršaitis, Gr., $8 193, 194; Ke. K. flsuucs, [Tavuarnan kumkka KoBecKoH ryGepniK, un]: skysk. 134 — 135, Kosna 1900. 135
5. Langes a (< di, dn), z.B.: kiauldte ~ Schwein, kumeldte ~ kumeldité, mergdte ~ Mädchen, ją (< *jdn) ~ ja, jąs ~ jas, katrą ~ katra, katrds ~ katras, ta, rds tas. tą ~ ~ 6. ¢ (< én), z. B. gyvėt ~ gyvénti, sedėt ~ kedénti (paSyti Wolle), sėt ~ sénti, s¢st ~ sénsta. 7. in (< in): mit ~ denken, pit ~ spinnen, skit ~ schneiden, rvft ~ zwinken, vadįt ~ nennen. 8. y (< § 28. Zweifelsfreie Vorhersage. a) Die Bewegung der vorläufigen Stimme von Tvirtagalés ist aufsteigend-absteigend. Der aufsteigende Teil der Vorspannung ist wesentlich länger als der abfallende Teil. Die Stimme eines Lautes, der mit einer starken Zugabe ausgesprochen wird, ist zunächst schwach, dann steigt sie langsam und gleichmäßig an, wird stärker und erreicht am Ende der Aussprache ihre Höchststärke, 0 am Ende fällt plötzlich ab. Die Dialekt-Vorstimme mit festem Stimmzug ähnelt in ihrer Stimmbewegung ganz der von K. Jaunius beschriebenen, in seinen Worten gleichmäßig aufsteigenden Vorstimme mit festem Stimmzug (cJraGoHauaJibHasi paBHOMepHO Bocxoasimas uHroHaums)®. Sie ist viel kürzer als die Testsprache der Semitischen Dialekte. b) Die Stimmhöhe der Vorstimme des Tvirtagalés liegt bei den Vokalen und é, y, @ 4-1, m, n, r in den Diftongen immer nahe am Ende der Aussprache, bei den Diftongen a, e, 7, u + I, m, n, r am Ende des ersten Satzes und am Anfang des zweiten (vgl. G. Gerulis, Lit. Dial., XXXVII), während in den Triftongen das Ende des ersten Satzes den größeren Teil und der zweite und dritte Satzes den Rest davon einnimmt. Vokale, die mit einem starken Vokalverb ausgesprochen werden, sind immer lang, z.B.: ašaka ~ ussaaką, bérem ~ bėriame, dėže ~ dėžę, gymis, koše ~ kėšė, pūka-e pūką. Feste Doppelte a, e, i, u + L m, n, T; ai, au, ei, w sind beide halblänglich und werden ähnlich ausgesprochen, wie sie von einigen Südwesthochdeutschen ausgesprochen werden, z.B.: bai.ges baigiasi, da.h.ktis dangtis, vi. Der Wolf. Bei festen Doppelbuchstaben ė, y, ū + I, m, n, r wird der erste Satz lang ausgesprochen, der zweite scheint aus dem Gehör kurz zu sein, z. : Aūlverčeis ~ Kühlwürmer, #ovjirs ~ Kies. Trigarsiy der erste Sans wird als halblang, der zweite dritte kurz ausgesprochen, z. : o ~ ~ ir Rkiafilšeres ~ Schweine (Sauen), spitze Spitze. (c) Ein festes Vorstück kann folgendes sein: 1. Die alten langen Vokale, z.B.: éme ~ nahm, Hahn, schützte (Geiz, Reichtum), stürzte. 2. Lange Vokale, die aus starken silbischen Doppelsilben entstanden sind, z.B.: grgstas, grėšt ~ schneiden, grist ~ zurückkehren, siūst. 3, Aussprache der alten kurzen a, e, z.B.: lakals ~ lakalas, meddis. 4. Alte Diphthonge, z.B.: baida ~ baido, baidž ~ baūdžia, peilis, kanips ~ kampas, parfas, kišminc —kiiminas, purkst. 5. Neu gebildete gemischte Diphthonge, bei denen é, y, ū Ik des ersten Satzes in die Diphthong-Zusammensetzung einfließen, ohne denselben akzentuierten Vokal mit einem festen Suffix zu verbinden, z.B.: rėms ~ rėmas, kojinc ~ kvynas (kymynas), #ifir ~ žiūria (žiūria). — 58 Seiten. K. Sigpuncn, IlausTnasi kuužka Kopeuckod ryGepuin, 135, Kosua, 1900. 136
6. Tritonen, z. B. : Gairkelis (Straße nach Gaura), Taiiršilis (Waldname). § 29, Die mittlere Vorwarnung. a) Die Bewegung der mittleren Vorderlaute im Dialekt ist unscharf, aber mit dem einfachen Ohr ist zu hören, dass sie aufsteigend-absteigend ist. Der aufsteigende Teil der Vorspannung ist etwas länger als der absteigende Teil. In ihrer Stimmbewegung ähnelt diese Präteritum der Dialektpräteritum, nur dass ihr aufsteigender Teil kürzer ist als der aufsteigende Teil der Präteritumpräteritum, und deshalb wird sie viel kürzer ausgesprochen: Die Stimme steigt hier nur an und fällt ab. b) Der Stimmdruck der mittleren Vorstimme befindet sich, wie die Stimmen, am Ende des ersten Satzes und am Anfang des zweiten. Der erste Satz von Doppelsätzen, die mit einem mittleren Adjektiv ausgesprochen werden, scheint aus dem Gehör länger zu sein: er wird als Halblänge bezeichnet; Der zweite —etwas kürzer: er wird als kurz bezeichnet, z.B.: geram ~ geramė, katram ~ katramė, mergoms ~ mergomis, viršum ~ viršumi. c) Die mittlere Präpositioné im Dialekt ergibt sich direkt aus der Präposition tvirtagalés oder aus anderen Präpositionen, wahrscheinlich über den Grad der Tvirtagalés (vgl. §§ 33a, 34 b). Am häufigsten ist es ein Diftong der letzten Silbe, z.B.: geram ~ geramė, vienam~ vienamė, akims ~ akimis, alum ~ alumi, sūnum ~ sūnumi, skiedroms ~ skied- ’. N 5 r = romis, visoms ~ visomis, anoms~ anomis, vols ~ vėlas, Adoms ~ Adamas, Jonc ~ Jonas. Es kommt auch in verschiedenen kurzen Wörtern vor, z.B.: kai (wenn und wie), tai ~ tai, dui ~ dui, pui ~ pui, kol ~ kdl. Manchmal ist es auch in der Wurzel der g-stammigen Substantive des Sauksmininko-Verbens zu hören, z.B.: vaikas~ vaikas, vaikai ~ vaikai, varge ~ vaige. II, Unpronunciable Silben Pronoun $ 30. Die Vorstellung der vorläufigen Silben. a) Unabhängig von der alten Präposition haben alle nicht ausgesprochenen langen Silben, die vor der Präposition stehen, eine feste s PräpositionTM, z.B.: atūdėjė audėja, grėbėjė grėbėja, skalbėjė skalbėja, nors: dust, grépt grėbti. Die Vorsilben im Dialekt sind schwach unklar. ~ ~ ~ ~ ir b) Su Die Rekursion tritt in der ersten Rekursionssilbe oder in der neu gebildeten langen Endsilbe auf, nachdem der endgültige akzentuierte Vokal ausgefallen ist. Die rückläufige Silbe behält die feste Präposition der Gegensilben bei (außer wenn die feste Präposition zur mittleren wird, siehe ar § S. 29f. : klein (< *kelfjėn) — kelijė, galvd ~ galvojė, aky akyjė, ~ danty dantyjė, ~ vandeny vandenyjė, ~ gerd gerojė, ~ visė visojė, namuds ~ namuose, tévuds ~ tévuose, vienuds ~ vienuose, dideliuds ~ didelivose, havre ~ aviZose, triobds ~ triobose, svarbids ~ svarbiose, uds tose. ~ ~ § 31. Pokirtiniy Silben vorwärts. a) Alle langen unzirkulierten Silben, die durch den po Kiréiator gehen, haben eine feste Präposition, z.B.: didudér~ niesen, ~ kdsét koséti, ~ šidvdur groevauti, ~ #ioplit žiOplinti, špildnktis ~ st Siehe: K. O. Slpuuncs, TpaMMarhka JMTOBCKaro sabika, nepesoxs K. Byra, 45, Merporpans, 1916, 137
schpūllanktis, obwohl: Zeiten. Die Vorsilben der Nachsilben werden im Dialekt mit schwacher Stimme ausgesprochen. b) Die untergeordneten langen Vokale (Kamengale), die zu Konjunktionen von zusammengesetzten Wörtern geworden sind, unterbrechen den Akzent auf sich selbst. Ein solcher Versatz behält den festen Anfangsvorsatz der Nachsilbe bei, z.B.: girndkalis (Gürtelschmied), saulėtekis, saulėlydis, sailčtakis, tursdmiegis (empfindlicher Schlaf), vasarddrumnis (feucht wie Sommerwasser), žarndgalei ~ žarnėgaliai. § 32. Dieselben langen, nicht ausgesprochenen Silben haben unterschiedliche Präpositionen, wenn sie vor und nach der ausgesprochenen Silbe stehen, ąĄžšuols ~ ežeolas und GFudlync ~ ežuolynas, maišai ~ maišai und siūrmdišis ~ ~ sūrmaišis, žOIŽ ~ žolė und kiėmždles kiemžolės (veja). III. Anbaugeräte wechseln $ 33. Die Verwandlung von Festbeginn in andere Festbeginn-Fälle. In den untersuchten Dialekten wird die feste Anfangspräposition manchmal durch eine Kurzund eine feste Endform ersetzt. a) Die Kurzform der festen Präposition wird am Wortende in denselben Fällen wie 1k gebildet, z.B.: rankd (< *rankd), pati (< *pati), namė (< *namėn). Wenn die akzentuierten Enden des Wortes verschwinden, wird der Akzent des untersuchten Dialekts auf die vorletzte Silbe zurückgezogen. In diesem Fall wird die aus dem Festbegriff entstandene Abkürzung automatisch durch einen Festsatz oder einen Mittelsatz ersetzt. Die feste Präposition Tvirtagalé tritt in diesem Fall auf, wenn der gefallenen Endsilbe eine lange Silbe vorausging, z.B. šak0o (< *šakėjėn) ~ šakojė (vgl. § 30b), die mittlere — wenn der Vokal der Gegensilbe kurz war, z.B. aluj ~ alujė, meduj ~ medujė geram ~ geramė, akims (<* akimis) ~ akimis. Hier, als mögliches Objekt, konnte die kurze Präposition indirekt in die mittlere wechseln, und durch den Grad der festen Präposition: *geramén > geramė > geram > geram, vgl. vols ~ volas, Joe ~ Jonas und Gerulio Lit. Wählen Sie. XLVII–XLVIII. b) Der Festsatz ändert sich in | festgestellt: 1. Wenn sich die Stammformen in Wörtern derselben Wurzel ändern, z.B.: kurpe ~ kurpe und Ruipius, kūoc ~ kuod und Kudde ~ Kuddé (Name der Kudde), prioc~ pot und puddfius, pilnas und artipilnis, séile ~ séilé und seilius (für den der Speichel so wichtig ist), tievs ~ tētis und rētis. 2. Wenn sich die Adjektive mit den Substantiven abwechseln, z.B.: dukitas und aitk$tis, ilks mv lang und lang, karštas und kafitis, mdrks ~ mérgas und Mafgius, rdips ~ raibas und raibius (gesprenkelter Hahn), rdinc ~ rdinas und rainius (gesprenkelte Katze), sdrgus und Safgius (der Name von Suns), sdrc ~ sartas (hellbraun, wenn es um Pferde geht) und Safes, šyvs ~ Syvas (weiß, wenn es um Pferde geht) und Sjvis, aber: bérs ~ béras und Bėris, juoc ~ juodas und Juodas. - 3. Wenn sich die Konsonantenverben mit den Substantiven abwechseln, z.B.: dukt ~ wachsen und gis, duot und dudkle ~ Duoklę, dure ~ durchbohren und diltis, &st und éskus (der viel isst), gldpr ~ globti (turtéti) und glgbis (reich, gierig), kldr und paklode ~ paklodeé, mdkam und mbkestis, mazgdt und mazgdre ~ mazgote, rési~ tsžti und rėžis (Stück, Tuchgewölbe, Grundstück), riipjtis ~ kümmern und rilpestis, sčst und pasūste ~ pasosté, sčr und séje~ s€ja, skyst und skusic ~ skuūidas. 138
Ein ir Schuss durch ir den Zaun. ~ 4. Wenn sich Adjektive mit Verben abwechseln, z.B. bale ~ weiß und baltuor, jiioc ~ jüodas und judduot, mdrks ~ bunt und mafguot, mélync ~ blau und mélynuor. 5. Verben in der dritten Person der Zukunft, z.B. gulésiu und gulls, grépsiu ~ grébsiu und gréps ~ grébs, džiūsiu und džiūs (dzius), ifgysiu ~ išgysiu und i£gys ~ išgės (idgis), miegdsiu und miegos, pjdusiu ~ pidusiu und pjails, rdur und rails, šdut und Sais, trduke und traitks, turėsiu und rurės, žisiu und Fis (žus). 6. Wenn die gemeinsamen Wurzeln von Substantiven mit Verben abgewechselt werden, z.B.: gira (unbeholfener Mensch) und gūrėt ~ gūrinti (schleppen, zusammengezogen gehen), gdfelis (Schleppe) und gdžįr ~ gozinti (schleppen). 7. Wenn einfache Verben leicht wiederholbar gemacht werden, z.B.: várt und lúkuriuot, sndust it snfiduriuot, virt ~ kochen und vyrulivot. 8. Wenn die Substantive der festen Wurzel in den zweiten Sando der zusammengesetzten Wörter (ohne Präpositionen) übergehen und ihren Akzent behalten, z.B.: abZeltkdjis ~ der Grüne und kdje ~ der Fuß, devyndaibe ~ die Neundaibe und darps ~ die Arbeit, dykadudnis it dūona, juodgalve ~ der Schwarzkopf und galva ~ der Kopf, dvinjtis und nytis, šeravilnes ~ die Scherwalde und vilna ~ die Wolle, raudonveidis und véic ~ der Wind, funkdjis (der rechte Griff des Dalles), aber: besdtis, begždis, beherztis. § 34. Fälle der Umwandlung von festen Präpositionen in andere Präpositionen. Die starke Präposition des Dialekts wird manchmal durch die kurzen, starken Mittelpräpositionen ersetzt. a) Die verkürzte feste Präposition wird in seltenen Fällen am Ende von gebrochenen Adverbien, Konjunktionen und anderen Dienstwörtir ern, z.B. daba (< dabai), d (< af), i (< if) umgewandelt. Die Umwandlung von Tvirtagalés in ein Abkürzungswort, ein mögliches Objekt, erfolgte im mittleren Präteritum, z.B.: af > ar > d. b) In verschiedenen kurzen Dienstworten und Fremdworten wird die feste Präposition manchmal zur mittleren, z.B.: anr~aiit, kur~ kui, kol ~ kdl, viel ~ včl, Adoms ~ Addmas, pojic ~ ponas, uzboric ~ uzbdnas. c) Festplatten werden vorübergehend zu Festplatten: 1. Wenn am Ende des Wortes das ungeschliffene kurze a ausfällt (fällt), und die festen Einlaute a, e mit /, m, m, r neue Diphthonge bilden, oder wenn in zusammengesetzten Wörtern dieselben neuen Diphthonge entstehen, z.B.: drs ~ aras (0,01 ha), bdr ~ būra, gém ~ gėma, gėl ~ gčlia, gals ~ galas, gyvén ~ gyvėna, kéls ~ kėlias, kérs ~ kšras, ndms ~ ndmas, péltake ~ péltaké (Nähtechnik, Stiche zurück, ähnlich wie bei Mausstichen), kélviere ~ kélvieté, sėnc ~ henas, šėr ~ šėria, tranc ~ tranas, žals ~ gūlias, šėmė ~ žėmas. 2. Wenn aus einfachen Verben ständige Wiederholungen gemacht werden, z.B.: braida ~ braido und braidžio ~ braidžioja, drįst und drąsįt ~ drąsinti, gįt ~ giūti und gdiniot, lįst und landžior, rėkt und rékjt ~ rékinti (wirken), siškt ~ siigti und sdrgįt ~ sarginti, skelst und skdlsit ~ skélsinti, skėsr und skéndér, Saitke und šūkaut, Svilpe und švilpaur ~ $vilpauti, teist und téisjt ~ téisinti, vilke und vdlkior, FvVkt ~ zvigti und Foygie ~ Zvyginti. 139
3, Wenn Präfixe als Substantivpräfixe verwendet werden, wie Ik (außer für feste Substantivpräfixe), z.B. : ir į ir Pinc fpin ~ (Schultergį urt), įpils ~ Einfüllen, įsaulis (Ort vor der Sonne), įkalnis (Fuß eines Berges), įkapes~ikapés (Kleidungsstück, mit dem man einen Sarg legt); nd~ su nud Nuobrukas į Nuobrukos, Nilomec Nuometas, ir nwotaka, ~ nuovalas Nuoovalas, ~ miomone Nuomone, Nuožiūra; ~ par ~ (über) ir pdrbėgt (überlaufen), parvešt (transportieren), pdrdurt (durchbohren- ), pdrleist (überlassen); pd und pdretis, posūnis, pdkarštis, pdkietis; prė ~ pri€ und prielips ~ anhaften, angriffen (erschrecken- ), zuflucht nehmen, aufessen (aufessen, essen), halbdumm sein (halbdumm sein); pro und prdtekinis (fast tekinis), prdrėksmeis ~ prérėksmiais (mit einer grausamen Stimme), prdbrėkšmeis ~ prrėbrėkšmiais (schwinden); priėš ir priešpilnis, priešpiečei ~ priešpiečiai, priešgyna ~ priešgyna, priešpriešeis ~ priešpriešiais. 4. In einigen Verben mit Präsensstamm - St, zB. : geboren ~ geboren und geboren, sterben ~ sterben und myft. $ 35. Fälle der Verwandlung von kurzfristigen Voraussichten in andere Voraussichten. Die Kurzpräposition des Dialekts kann in eine feste Präposition umgewandelt werden, wenn am Wortende durch das Fallen (Ausfallen) des nicht ausgesprochenen kurzen «a, die kurzen 7, x mit ls m, n, r, v neue Diphthonge entstehen, und auch, wenn in zusammengesetzten Wörtern dieselben gemischten Diphthonge entstehen, z.B.: arims ~ arimas, gryštiūos ~ gręžtūvas, im ~ ima, piktūms ~ piktumas, pipirs ~ pipiras, šilbaravykis ~ šilbaravykis, šūls ~ Sulas, vaikinc ~ Vaikinas, vidurlaukei ~ vidurlaukiai. Bei der Verkürzung des ausgesprochenen Wortendes ändert sich die verkürzte Präposition des Untersuchungsdialektes in die mittlere, z.B.: alum ~ alumi, medum ~ medumi. Es ist möglich, dass dieser Wechsel der Laune durch eine feste Laune erfolgte: Jytumi > lytum > lytum. IV. Adjektiv und Bedeutung des Wortes § 36. Das Adjektiv kann ein klangliches Unterscheidungsmerkmal von Wortformen sein, die in mehreren Lauten und Akzenten vollständig übereinstimmen, z.B.: galvd ~ galvėja und galvd ~ galvojė, liepsnd ~ liepsnėja und liepsnd ~ liepsnojė, rasd ~ rasėja und rasd ~ rasojė, pavajé ~ pavajėja (deda pavają) und pava)d ~ pavajojė, siūlė ~ siūlėja und siūlė ~ siūlėjė, šakd ~ šakėja und šakū ~ šakojė, wagd ~ vagėja und vagd ~ vagojė; brinkt ~ bringti (preisen) und brifikt (schwellen, wachsen- ), gyr (gesund werden) und gįt ~ gifiti> ausgirda ~ ausgirdo (es. 1. III. Person) und išgišda ~ išgirdo (es. 1. III. Person), išdut ~ iššauti und išait ~ išweūti, išdukt ~ išaugti und išaūkt ~ iššaūkti, kampa (Teil der Hörner) und kampa ~ kampą, kampą, kdrpa (Zuwachs) und karpa ~ kaipo (es. l. III. Person), Akdršt (senti) und kafšt (Wolle mit einer bestimmten Maschine bearbeiten), kinka ~ kinka (Oberschenkel) und kiūka ~ kifiko (es. 1. III. Person), krdujes ~ kraujasi und kraiijes ~ kraiijas, lénke ~ lėnkė (Grube, Slénys) und mjr ~ minti (Rätsel erraten), lysta (Zaunpfosten) und lįsta (Ilista), ldpa ~ lėnys (es. 1. III. Person), mit ~ minti (Leinen bearbeiten) und mjr ~ minti (Rätsel erraten), $ils ~ šilas und šils (es. 1. III. Person), zįst ~tinsta und rėst ~ ista, užmiršt ~ užmiršta (vergessen) und užmifršt ~ užmiršta (vergessen), varpa und varpa ~ vaipo, vaipa, Zils ~ žilas und &ls (zukünftige 1. IIT-Pers.) 140
Im Dialekt gibt es auch solche Formen von Wörtern, deren Bedeutungen völlig unterschiedlich sind, aber nicht nur der Ort der Betonung, sondern auch die Adjektive stimmen überein, z.B.: sakai, laikai, maišai, lankai, vaikai usw. Formen bedeuten dgs. Warden. und Verben es. In: VNS. 2. Auflage. Die Bedeutung solcher Wörter ergibt sich immer aus dem Satz. Vokalismus I. Vokalismus des Stammes des Wortes 1. Die Laute a, q. § 37. Das Dialekt-a, das lk a antwortet, hat den gleichen Ursprung wie 1k%, a) Dieses kurze a wird nicht ausgesprochen, z.B.: adata, balana, vakarė, Zabarai (für das man ausgetrocknete Gabeln verwendet) und wird in folgenden Fällen ausgesprochen: 1. In solchen einstimmigen Wörtern, bei denen auch lk einstimmig ist, z.B. ich, kar ~ dass, was, pac ~ derselbe, das. 2. Verbmazodziy und verbazodiniy Präfixe von Konstruktionen (Aktiven und Subjekten der aktiven Art), z.B.: dpmete ~ ummette, dpnešu, apsimat ~ übernehmt, dpskalbiau, dtkasam, dtkemsu, pakiSu, pasimat~ übernehmt, pdžiūriu pradedu, prakalei, pralenkiau, apkirpc ~ abgeschnitten, dpverstatas, ateinant, atkasant verloren, pareinant, pramusias, prdvežant. 3. Primärverben mit der S$-Wurzel a in der Verbindung und in ihren Ableitungen, wie Ik, z.B.: lake, plakt, rakt, rast, $dst, rdzddva ~ fand, rdstų, razdaves ~ rasdaves, rdzdams ~ rasdamas, aber: plakc ~ gepflügt, gefunden. in 4. In den Formen der persönlichen, Eigenschaftsund Rekursivpronomen, wie bei Ik, z.B.: mana ~ mein, sdva ~ mein, tdva ~ dein, manę (mein), sdvę (mein), tavę (dein), mani (mein), tdvi (dein), sdvi (dein), mdnim (mit mir), sdvim, tavim.. 5. Substantive Adjektive, Zahlen und Eigenschaftspronomen im männlichen Singular des Nomens, z.B.: baltasis, gerdsis, kietasis, aštuntasis, dešimtasis, mandsis, tavdsis. 6. Die dritte Person des Präsens der anamatopädischen Verben mit dem Suffix -ėti, z.B.: kvakse ~ kvaksia (kvaksi), sprakse ~ ~ spraksia (spraksi), takse taksia (Taxi) 7. In Verben mit dem Suffix -eléti, z.B. bakst und-bakstelét, stdpt ~ stabt und staptelér ~ stabteléti, šmdkšt und šmakštelét, Svdpt und Svaprelét, trakst und trakStelét. 8. In einigen einzelnen Wörtern, wie z.B.: dklei ~ blind (blinde Insekten, die Tiere angreifen), andpus, badikuot (verhungern, hungern), braske ~ Erdbeere, rakalis (Mensch, der Pferde schält), rakaliuot (Pferde schälen), $madaruot (flattern), ragius (sehr aufgeblasen, wie mit Hörnern), rdge ~ Horn, skdlanduor (teliuskuoti), vdpaliuot (nichts plappern- ). b) Dieses a lang ist: 1. Mit einem Hauptstrich ausgesprochen (außer in den Fällen, die unter Buchstabe a dieses Absatzes aufgeführt sind), z. B. krapšta ~ krapšto, laksta ~ laksto, laps ~ lūpas, pašars ~ pašaras, 8 Siehe J. Endzelins, Baltu valodu skagas un formas (Baltische Sprachen: Laute und Formen), § 12, Riga, 1948. 141
Ruc ~ Rutas, Werkzeu- ~ gmaschinen, Sake ~ Gabel, Raks ~ Weg, gestern, Schugre mm Schugre. | ' 2. Ausgesprochen mit einem Seitenstrich in der Verbindung -av-, zr. § 20. Nicht a, gekürzte Reaktion lk a, in der Anlage -ist eine lange Semitiscir he Tarmése®. Ein möglicher Punkt, dass es auch aufgrund der Nebenwirkung verlängert. Siehe auch: a, Dialekt am Ik a, Ende eines Wortes. § 61. § 38. Dialekt gq, der Resonator Ik ą, ist ein Diftong am, iš wie ir - Ich. Dies ist a immer lang, z. B.: Eiche Eiche, Biss, ~ Gänse, VGS, Vögel (Hump ist ein Haken, um einen Topf am Feuer aufzuhängen; übrigens ist ein Hump ein Ding im übertragenen Sinne). Jüngere Dialektvertreter, insbesondere Schulkinder, neigen dazu, das ungesprochen a kurz auszusprechen, z. : Ššašlavync sąšlavynas, vašiūks ~ vaSiukas, šžasiūks ~ žąsiūkas. Das ~ ungesprochene ą < an ist im Veliuoniški-Dialekt immer kurz, z. B.: kasniūks ~ kasnitikas, sanarys ~ sąnarys. Es ist möglich, dass diese Besonderheit des Veliuoniškių Dialekts die Vertreter des untersuchten Dialekts beeinflusst. ir Über Dialekte ą am Ende des Wortes siehe. §§ 64, 65. § 39. Das Dialekt-a, das lk ai antwortet, findet sich in der ausgesprochenen und mit dem festen Präfix -atis ~ -aitis, -ate ~ -aitė ausgesprochenen Suffixform, z.B.: kiaušindtis kiaušinšitis, lašinačei lašinaičiai, merygdte mergaitė, obeldte obeldité, ~ vežimdatis vežimaitis, ~ višrate vištaitė. § ~ 40. Im Dialekt ~ kommt ein a vor, das lk ~ die a und ė in benachbar- ~ ten Silben widerspiegelt; u und ė Laute. Ein solches a entsteht durch Kontraktion und Elisierung. Es wird jį über e, ¢ $ 85. ; gesprochen. § 41. Das dialektale e, das 1k e entspricht, hat den gleichen Ursprung wie Ik, siehe hierzu: San Francisco, Vereinigte Staaten $ 10. ; a) Dieses e-Kleinbuchstabe wird nicht ausgesprochen, z.B.: bežėgėju (siehe auch: įnag.), debesis, ešerė, genesys (Viehweg durch die Felder), und wird in folgenden Fällen ausgesprochen: 1. In solchen einstimmigen Wörtern, die ir lk sind Einstimmige, z.B.: bė, lésk, nė, šė, tē, vė. 2. Verben in ir Verb-Derivaten in Präfixen (von Teilnehmern und Teilnehmerinnen der unveräußerlichen Art), z.B.: bégulem ~ bėguliame (fluime), bėkertant, bélesant, nėneši, néperkam, nékepc~nekeptas, népirkc~nepirktas, néskustas. 3. In der Verbindung von Primärverben mit der Wurzel e und ihren Ableitungen, z.B.: deékt ~ laufen, képt, mést, néit, pėšt, vėst, vėšt ~ laufen, héfddva ~ nesdavo, néSty, néfdaves ~ néSdaves, néfdams ~ schwanger, aber: pėšras, nmnėštas, vėštas vėžtas. 4. gewöhnliche Adjektive im höheren Grad, z.B.: gėrėsnis, mažesnis, sunkiau, ~ vyriškesne ~ vyriškė. Das alte kurze e, das im höheren Grad der substantivierten Adjektive ausgesprochen wird, ist lang, und lk wird durch das kurze e abgelöst, z.B.: większąjį, sunkiausiąjį, viršesnioje ~ viršesniojo. 5. In Verben, die in ir iš jų Konjugation entstanden sind, z.B. rėkšt tékstelėt, trėkšt ir und trėkštelėt, trėpt und trėptelėt. S. 86. P. Jonikas, PT, $ 50 c. 142
6. In echten (meist nicht-litauischen) Namen, z. : Adéle ~ Adele und Angela ~ Angel, Angel, Angel ~ Annelie, Béne ~ Bėnė (Benedikta), Bėnius ~ Bėnius (Benedikt), Ele Ele ~ (Elena), Gėc ~ Schande (Gediminas), Genf ~ Gėnė ~ Klemens (Levose), Marcelėle ~ Marcélė, Pétre ~ Pėtrė (aber Peter, Seelsorge ~ Säle (Salome), in Vēre ~ Vėrė (Veronika). 7. Suffix in su Nachnamen -eckis, zum Beispiel. : Burbeck, Demersch. 8. In einigen einzelnen Wörtern, wie z.B.: bėbras, kebėklis (mit dem man etwas aufhängt), perékle ~ Überreiben, šėkur, šiūrėklis (mit dem man sich beim Baden reibt), švėplius (der einige Pfeifenlaute nicht ausspricht), Svéple ~ Atemzug, vépelis (Atemzug, Pfeifen), vėkur, žėbrius (Murz). b) Dieses e ist lang, wenn es ausgesprochen wird (außer in den Fällen, die in Abschnitt a) dieses Absatzes erwähnt sind), z.B.: bėrem ~ bėriame, gėret ~ gėriate, lėpin ~ 1€pina, mėdis, šėrem ~ sėriame, žėmuoge ~ žemuogė. In diesem Dialekt e am Ende des Wortes zr. § 66. § 42. Das Dialekt-g, das lk ¢ (und in Verben in bestimmten Fällen auch en) widerspricht, ist aus dem Diftong em entstanden, wie auch Ik ¢ immer lang ist, z.B.: grėst, grėšt ~ graben, gręštūvs ~ bohren, Rkėsr, skėst, spėst, gyvėt ~ leben, gyvėšiu ~ leben werde, gyvės ~ leben wird. Die vorliegende Striche ¢ neigen die jüngeren Vertreter ir des Dialekts der Schuljugend dazu, kurz auszusprechen, wie im Dialekt der Nachbarn Veliuoniškiai, z.B.: grežiū ~ gręžiū, skestū ~ skėstū. Über die Dialekte ¢ am Ende des Wortes siehe § 69. § 43. Im Dialekt kommt ein e vor, das lk die Laute e und a in benachbarten Silben wiedergibt. Ein solches e entsteht durch Kontraktion und Elisierung. Es wird von $ 85 gesprochen. § 44. Das dialektale ė, das auf Ik ė ankommt, ist aus dem alten ė entstanden, wie auch Ik, siehe. Endzelynas, SF, § 11. Es wird immer lang ausgesprochen, z.B.: netgėlė, mčta — mėto, sédéje ~ sėdėjo, šėržčje ~ šėrė, vėgėlė. Zum ė am Ende des Wortes siehe § 70. $ 45. Im Dialekt kommt das ė vor, welches mit Ik die e und ė in benachbarten Silben wiedergibt; i und ė Laute. Ein solcher ¢ entsteht durch Kontraktion und Elisierung. Darüber wird in $ 85 gesprochen. i, y, in. § 46. Das Dialekt-i, das lk i antwortet, hat den gleichen Ursprung wie Ik, siehe. Angel Green, SF, $ 6. Dieses i ist immer kurz (es sei denn, es ist eine Doppelzahl), z.B. : Bišpilis (Burghügel im Bezirk Jurbarkas), gile ~ gilė, giminė, ritinas ~ ritinasi, Šiline ~ Šilinė (Stadt im Bezirk Jurbarkas). Über die Dialekte i am Ende des Wortes siehe § 71. § 47. Der Dialekt y, der Ik y antwortet, hat den gleichen Ursprung wie Ik, siehe. Endzelynas, SF, § 7. y wird immer lang ausgesprochen, z.B.: gydyt, krypūot, lydyt, lygybe (Ebenheit), lytys, lytūs, plyšys, ryšys, šulinys. Zum Dialekt y am Wortende siehe §§ 72, 73. § 48. Das dialektale í, das auf Ik í (und in Verben in einigen Fällen auch auf in) reagiert, ist aus dem Diftong in entstanden. Es wird immer lang ausgesprochen, z.B.: grįšt ~ zurückkehren, glist, įspįst, išdrįst ~ ausdrücken, mįslė, tjst ~ schweigen, tįsta, #{st; judės ~ judins, krūtįs ~ krutins, Iėpįs ~ 18pins, nekabįk ~ nekabink, pažįt ~ pažinti. 143
frt ~ aufbrechen, aufbrechen, aufbrechen (Köcher zum Trocknen von Leinen). 2. Die ~ Verbrennung, die ~ Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung, die Verbrennung. dirpt ~ arbeiten, iždirbis ~ Ausarbeitung, ddrps ~ Arbeit, Tätigkeit. dript ~ dribbling, drimba (Dribbling), dripkus ~ dribkus (Dribbling), ~ drėpt ~ dräpti, drapstyt ~ ~ drabstyti. sudvisa sudviso (durstete), dvése dv@sia, dvėst, dvaskus (verdorrt), dvasna (verdorrt, Ende), bedvdse ~ bedviase (Puppe). gelt ~ tief, gyl ~ g¥la, Tiefe, gélt (schmerzen), geluonis, pagela (feuchte Kälte, Salte Feuchtigkeit), sauzgelai (trockene Gelbfärbung- ). gint ~ geboren werden, gymis, abgams ~ Muttermal. git ~ zu gewinnen, génam, genesis (Weg durch Felder roti, ganyit, Weide gdi= niot. girdyt, girdiks ~ girdukas (girdomas veršis), pagiridt, pagires ~ pagirios, girc ~ girtas, gért, gerklė, gériau, gérims ~ gėrimas, glemšt ~ glemzti, glamžyt. grimst ~ versinken, gramzjt ~ grübeln (grübeln). adgrisa ~ atgriso, grés ~ grésia, grést, grdsus, grasiėti ~ drohen. grést, grandyt, pagrandiuks ~ Großvater. grist ~ zurückkehren, grįšė ~ griz¢ia (eine Handvoll gekämmter Flachs), grėšt ~ grėžti, grąžį[t ~ zurückgeben, gr@stas ~ drilltas, sugrąštai ~ sugrąžtai. kipt ~ kibti, kibe ~ kibė (priekabė), kabjtis ~ kabintis, priekabė, kabūs, kabė, kablys. kilt, kilnor, kylam, kélt, kélc ~ erhoben, kéle ~ erhoben, Berg, Hügel. kimšt, kemš ~ kamša, kamša (Verstopfung), kamšaris, korštis, kamšyt. klimt ~ klimpti, klampot, klamipus. krėč ~ krėčia, krést, kratyt, kratinys. kriviise, kremit ~ krempeln, beißen. pakvipa ~ pakvipo, kvepét, kvdps ~ kvapas, datkvaps ~ dtkvapas (Atemzug), duftend. lėk ~ 1&kia, Iške ~1&ke, lakid ~ lakiėja, lakrė. liūkt, linkyms ~ Biegen (Schräglage, geneigte Stelle), leiikt, Iėnke ~ Graben, falstyt, lanikstus, lariks ~ Panzer, wandern. liūda ~ liūdo, list, lendū, landžiot, landyt, landa. sumizga ~ sumizgo, mėkst ~ mėgzti, susimazgęs ~ susimazges, mazgidt, mazgyt. mirkt, mirkyt, merkr, markjt ~ markinti, marka. nėšt, nešidt, na¥éer ~ Lasten, našūs, sąnasas ~ Gelenke, panašūs, pasinalft ~ Gebrauch machen. neršt, nerštas, išnaršas ~ išnaršos, naršyt. ausnira ~ ausniro, nért, nére ~ nėrė, išnara, išnarėt ~ ausnarėti, narys (sąnaris), narstyt. plifit ~ fließt, plėčes ~ breitet sich aus, platavotis (weitläufig, nicht dicht bewohnt), platūs, —samplatd (allgemein), pldris, pldc ~ breitet sich aus. pėšt, peštūks ~ peštūkas, pasiiodt. surizga ~ surizgo, rėkst ~ rėgzti, rezginys, razgyt (raizgyti). 150
rinkt, renkū, rankiot, pūranka (Garantie), paraitkus, parankines ~ parankinés (Halbteller, Messer ir Gabel), Auswahl ~ der Auswahl. siYpt, serbefic ~ Johannisbeere, ~ sarpįt sarpinti. skimtelėt ~ skimbtelėti, skambįt ~ skambinti, skambals ~ skambalas. skirt, ackirai ~ atskirai, paskyra (Dativ), skarmais ~ skaimalas, skariūkę ~ skariūkė, skvirbįt ~ skvirbinti, skvefpt ~ skveibti, skvarbyt, ackvarbai ~ atskvarbai, slinkt, slenk slenka, ~ slanikius (einbrechender Schotter), sldnkiot. slép ~ versteckt, slépsnys, paslépsnei ~ paslépsniai, versteck- ~ en verstecken, heimlich. Spenkt ~ spéngti (Klingeln in den Ohren), Spasmus (betäubend), lecks spafigas ~ (taube). spirt ~ spirti, spyris, spdrdyt, sąspara. spriūkt ~ sprifigti, sprénksét ~ spréngséti (koséti uzspringus), spradigus, sprangit ~ spranginti. svirt ~ svirti, svirtis, svyruūot, svet, svériks ~ svérikas, I[yksvara ~ lygsvara (pusiausvyra), svarūs, svdrs svaras, svoris. ~ tekėt, aptaka (Nageltumor), initaks ~ Ursprung, raks ~ Weg, Braut. telke, talka, patalkys, talkininks ~ talkinifikas. tikšt, tėške ~ tėškia, rėkšt, taskyt, raškūot (durch den Dreck laufen), ištvina ~ i8tvino, tvindyt ~ tvindyti, rtoįt ~ tvinti. rovdnc ~ Überschwemmung, Überschwemmungen, Überschwemmungen. väst, nauvedžei (Neuverheiratete- ), vadžidt, vadžes ~ führen, vadįt ~ nennen. vilkt, velk ~ velka, velke ~ velkė (durų užstūmeklis), vdlkior, valkus, ūžvai- « kals ~ ūžvalkalas. virst, vefst, išvartas ~ Auswurf. abžirt ~ umschauen, abžįr ~ umschauen, Fert, žarstyt. ziūksnis ~ zingsnis, žiūgine, ženikt ~ Zengti, Fangus (mit einem guten Schritt). švilkterėt ~ žvilgterėti, žvelkt ~ žvelgti, žvalgytis, žvalks ~ žvalgas. II. Vokalismus am Wortende 1. Die Vokale a, ą. § 61. Das dialektale a, das aus dem alten kurzen a (lk a) hervorgegangen ist, ist in der offenen Enden meist abgefallen. Fälle des kurzen a kommen in der III. Person der Gegenwart der Verben und in der verbundenen nominativen Gattung der Adjektive vor, z.B.: dudž audžia, dug auga, braūk braūkia, biin būna, ~ ein ~ eina, gied ~ ~ gieda, gyvėn ~ ~ gyvėna, gréb ~ ~ grébia, gifdž ~ gitdžia, im ~ ima, kdnd ~ kinda, keft ~ keita, ki§ ~ kiša, (ės ~ Iėsa, lp ~ lipa, myl (liebt), ndr (will), pil ~ pila, pin ~ pina, skin ~ skina, suk ~ suka, šąl ~ šąla, šnėk ~ šnėka, velk ~ velka, '#iir (sieht); kfet ~ hart, kalt ~ kalt, šilt ~ warm, Sverit ~ heilig, Am offenen Wortende nach /, m, m, r und einer langen Silbe kann a auch nicht fallen, z.B.: bgla, kūre ~ kūria, rėme ~ rėmia, šėre ~ šėria; Das ist dumm. Wenn am Ende des Wortes ein kurzes a nach j und einer historisch langen Silbe geht, fällt es immer zusammen su j, z.B.: bliau bliduja, ~ daimio dainuoja, ~ gaišto gaišėja ~ (Verzögerung), siehe Abschnitt 4.4. § 93. 151
Am Ende des Wortes nach v bleibt das kurze a meist intakt, z.B.: būva, griūva, kliūva, pūva, sikva (obwohl sitv ir gesagt wird), einfach. In einem geschlossenen a Glied verschwi- — ndet in einigen Fällen, in anderen bleibt. Jo Das Schicksal im untersuchten Dialekt hängt in diesem Fall von den vorangehenjį den Konsonanten ab. Das kurze a fällt immer aus, wenn ihm ein Konsonant vorausgeht, z.B.: bic ~ gewesen, drifc ~ schwer (stark), diktdks ~ dick, gyvėnims ~ leben, kic~ anderes, kfec ~ hart, laps ~ Blatt, ndms ~ Haus, priic ~ Teich, praSyms~ Bitte, puodiks ~ Becher, rauddénc ~ raudénas, ryc~ Morgen, sdrks ~ Wächter, Sic ~ dieser, vaiks ~ Kind, vyrs ~ Mann; aber dieses a bleibt immer nach s, §, 2, š, ¢, & z.B.: basas, biržas, daržas, gramzas ~ gramzdas (weißer, harter, großer essbarer Pilz), griūšas (unter Steinen lebender Flussfisch), gūzas, kalkozas (Kolchose), kernézas (Junge), kėršas, lūšas, lizas ~ neštas, mūžas, palšas, paršas, plempėzas (Kartoffelpfannkuchen, ohne Fett auf Kohlblatt gebraten), pūžšas (Aufgeblasenheit), rdgas, satisas, šūšas, šliūšas (Eisenvorrichtung zum Einstellen des Rades beim Abfahren des Wagens vom Berg, sowie Holzbeschläge, ähnlich Schlitten zum Tragen von Hacken), vaikėzas (Junge), valkiūzas, vūšas; Die Namen sind: Eich (Nachname), Kitsch (Katze), Léch (Hutschnabel), Mduch. Weniger häufig fällt das a im geschlossenen Endstück nach zwei Konsonanten aus. In diesem Fall ist ein iSkritimas nur dann zu erkennen, wenn ihm unmittelbar ein r oder p voransteht, z.B.: dékc ~ dégtas, drigaiic ~ drigantas (Hengst), kamips ~ kampas, liépc ~ li€ptas, mdlc ~ maltas, palikc ~ paliktas, rime ~ rimtas, sprikc~ sprigtas, tflc ~ brūtas, virc ~ virtas, bet: pėštas, vėštas ~ vėžtas. In allen anderen Fällen bleibt a bestehen, z.B.: sattel, bérnas, driežlas (Eichhörnchen), džiūksmas ~ džiaugsmas (Freude), gaisras, graipštas ~ graibštas (Dreieckiges Netz zum Fangen von Fischen), griafismas, griuckas (Sieb), grunmistas, karštas, kaitksmas, kraštas, kitas, laiškas, minkštas, pirštas, dulkas, puskas (Akne), blogas, spitras (blind), švėplas, tikras, viskas. § 62. a, entstanden aus dem hinteren festen Anfangslängen a, ist im Dialekt, wie Ik, immer kurz, entspricht lk a, z.B.: kira (< *anders), kdosa, malka, mama, maza, tešla, varna, varpa, viena. Das heißt, zuerst *Idod > ldvd und dann doa. § 63. a, entstanden aus dem hinteren, nicht ausgeprägten, langen a, ist im Dialekt gewöhnlich kurz und entspricht nur lk o, z.B.: būva ~ būvo, dirba ~ dirbo, kdsas ~ kūsos, kdula ~ kaulo, kifta ~ kišto, laitka ~ laūko, lepas ~ liepos, rdsas rauos, raiikas rankos, šakas šakos, raša tašo, vaika vaiko, vdrnas varnos. Der alte Tvirtagalis im Dialekt ist iSvirtes ~ ~ ~ ~ ~ ~ a į o, Zr. § 76. Für die Fälle, in denen das alte 4 ohne Umlaut in o umgewandelt ist, siehe § 76 a, b, c. § 64. a (q), entstanden aus dem feststehenden hinteren Diftong an, im Dialekt wie ir Ik ist in der Regel kurz, z. B. : (vgl. 100 mg/ Tag) zweifa, Welle, gerd, Joda, Schleife, andere, erhoben, Hand, eine; (Dgs. Gal.) Mohn, andere, Krebs, klein, Huhn. Es gibt Fälle, in denen der q < dn Dialekt am Ende des Wortes lang ist (q) ir antwortet Ik a kurz: a) In 152
weiblichen Substantiven: (in Adjektiven) didžėję5? (< *didjdnjdn) ~ didžėsęs ~ didžiąsias, geresnėję ~ geresniąją, geresnęses ~ geresnęsias, gražidusęję ~ gražiausiąją, gražesnėsęs ~ gražesnes, juodėję ~ juodėja, juoddses ~ juodąsias; (in den Zahlwörtern) pirmąjį ~ pirmąjį, pirmąsį ~ pirmąsias, trec¢je ~ trečiąją, (trečėsis ~ trečiąsias; (in Teilnehmern) kulemąję kuliamgja, kulemąsęs kuliamąsias. b) In den Pronomen ana, ji, katra, 9, šita, ta, z.B.: aną ~ ana, angs ~ anas, jė ~ ja, jés ~ jas, katrą ~ katra, ~ karrgs ~ katras, šė ~ ~ šia, šės ~ šias, Sg mm Sita, $irgs ~ dies, 1g ~ das, tds ~ das. § 65. a (gq), entstanden aus dem feststehenden Diftong an, wird am Ende von Dialektwörtern gewöhnlich immer kurz ausgesprochen und entspricht 1k Ą, z.B.: dusta ~ dusty, balta ~ baltą, darža ~ daižą, dirpta ~ dirbtą, kėpta ~ kėptą, kita ~ kitą, laiėka ~ latika, pieva ~ pievą, pilka ~ pilką, pilama ~ pilamą, pirma ~ pirmą, puoda ~ pūodą, raiika ~ rašką, siūra ~ siūtą, séda ~ soda, siidyta ~ sūdytą, teve ~ tėvą, valgoma ~ vilgoma, viena ~ Vieną, visa ~ visą. Es gibt Fälle, in denen dieses a, wie Ik, lang bleibt (gq): a) Substantiv-Lyty, z.B.: (in Adjektiven) didžęję ~ den großen, weißten, gerėsnęję ~ den besseren, geridusęję ~ den besten, schwarzen, juodąją, piktąjį, rudąjį, saldžęję ~ den süßen, vyridusęjį ~ den ältesten; (in Zahlwörtern) afitrąję ~ aiitraja, pirmąją ~ pierwszą, trzeczęję ~ trzeczęją, rzeczęję ~ trzeczęją; (in den Teilnehmern) skaidamaji, sūveštąję ~ den geschmolzenen. b) Die Teilnehmer des männlichen Geschlechts im Singular und Plural im Nominativ, z.B.: vdlgas, eisęs eisiąs, gulsęs gulsęs, dirpsęs dirbsiąs, mise mūšią, nfsq (nesą), nėšęs ~ nėšiąs, prašą. Erinnert, sakysė ~ sakysią, siūsė ~ siūsią, statą, šnėką. ~ ~ ~ ~ c) In den Pronomen ana, ji, katra, ši, šita, ta, z.B.: aną, jė ~ Sie, Katra, šė ~ Dieses, jenes, jenes. e, ¢. § 66. e, am Ende iš des alten kurzen e, geschlossenen Wortes im Dialekt, normalerweise verschwindet, z.B.: ėkmenc (< *Eczema) ~ EĒkmens (Steine), piemenc (Hirten), piemejic ~ Hirten, smégenc (Gehirn), šufic ~ Sufis, vdvers (Eichhörnchen), vovefs, nur in den Wörtern šūnes, cilvēkis e wird dies manchmal neben dem i-stamm Ende gesagt -ys, z.B. Zellen || Sines, Mensch- || en Menschen. Am offenen Wortende bleibt die e Kurzform bestehen, z.B.: vaikas (vgl. 1 Esslöffel. ), warge, männlich. § 67. e, entstanden aus dem alten langen e, am geschlossenen und offenen Wortende, ungesprochen, ist in der Regel ein kurzer atliepia ir Ik é, z.B.: bare būrė, ~ dare~ darė, dirse ~ dirsė, kirpes ~ kūrpės, medines ~ medinės, ndgines ~ naginės, pémpe ~ pėmpė, rugines ~ ruginės, wafles ~ vatlés, šiūrke ~ žiūrkė, žitūrkas ~ ziurkeés. Alle Zeiten der Verben Plural Erste zweite Person Finale ir e <é Im Dialekt ist es gefallen, z.B. : bégam, bégat, bégom, bégot, bégdavom, bžgdavot, béksim bégsime, ~ bėksir bėgsite, ~ bčkrumem bégtuméme, ~ békrumét ~ bégtuméte, sédfem (sėdime), sédfer (sédite). 58 Durch die Vorfakéjieriš ą ung ¢ entstandene Dialekt ist immer breiter už Ik Die übliche ¢ ir ausgesprochen als lange ia, Vorsprung wird a untersucht § 84. 153
In diesem Fall fällt das Endstück e < é und die vorletzte Silbe kommt zum Schluss. Das ¢ der vorletzten Silbe am Ende eines solchen Wortes, das mit dem Konsonanten der letzten Silbe einen neuen Diftong bildet, ähnelt im Dialekt eher dem e als dem ė, z.B.: verpem ~ veipéme, virem ~ viréme, žėrem ~ žčrėme, žafstem ~ žaistėme. In allen anderen Fällen bleibt das buves € in der vorletzten Silbe unverändert, z.B.: vefpér ~ vépéte. Sie haben gespielt. Für die Fälle, in denen das alte ė im Dialekt als ė ausgesprochen wird, siehe § 70 a,b,c. Das geschriebene alte lange e ist im Dialekt ein verdrehtes ė, siehe § 70. § 68. e, entstanden aus dem festen Diftong em, ist am Ende des Wortes im Dialekt, wie 1k, gewöhnlich kurz, z.B.: (vgl. Ein-Nagel) busch, weizen, holz, maus, stroh, Schnur, Rinde; (Ins. viet.) bėrže, lange, laukė, rasalé, skiedryne, stdge; Auge (in den Augen), Ohr (in den Ohren), Zahn (in den Zähnen), Muskel (in den Muskeln), Hirn (im Gehirn), Herz (im Herzen). -Die enklitische Partikel se (< sen) der konjugativen Verben ist am Ende des Wortes auch kurz, z.B.: pėštise (pesten), pjdunase (pielt), šdusise (schießt). Es gibt Fälle, in denen das Dialekt-e, das aus dem festen Diftong em entstanden ist, am Wortende verschwunden ist: a) im Singular, z.B.: (Adjektive) baltam ~ baltamė, gilem ~ giliamė, gražem ~ gražiamė, juodan ~ juodame; (Zahlenworte) vierten ~ vierten, ersten: ~ ersten; (Pronomen) anam ~ aname, katram ~ katramé, kitam ~ kitame, patim (im selben), fram ~ šiame, visam ~ visame; (Teilnehmer) stdvendem (stehend), Fydendem (stehend). b) Plurallokalisierung, z.B.: (Substantive außer;-kam.) daržuds ~ dārzos, eferuds ~ ezeros, grébliuos ~ gréblivose, loviuds ~ loviuose, šuliniuos ~ Suliniuose, tvdrtuos ~ staltuose, oviduriuds ~ viduriniuoseé; Hafer ~ in Haferflocken, kurpés ~ in Schuhflocken, rriobds (in Troben), virkščios ~ in Weiden, bet akisė (in Augen), pusisé (in Kiefern); (budvardziai) dideliuds ~ dideliavose, didelės ~ didelése, giliuos ~ giliuose, gilids ~ giliose, senuds ~ senuose, sends ~ senosė; (Zahlenworte) dvigjuos ~ dvi€juose, dvidjos ~ dvigjose, trijuds ~ trijuose, rrijos ~ trijose; (Pronomen) anuds ~ anuose, ands ~ anose, kituds ~ Kituose, Akiros ~ kitosé; (Teilnehmer) valgomuos ~ im Esszimmer, valgomas ~ im Esszimmer. § 69. Das e (g), das aus dem feststehenden Diftong em entstanden ist, ist am Wortende gewöhnlich kurz und entspricht 1k ¢, z. B.: diele ~ didžiulę, egline ~ ąlę, kdrve ~ kuvę, kiaiile ~ kiaulę, mélyne ~ mélyne, miline ~ milinę, péle ~ pėlę, rugine ~ rąginę, wafle ~ watle, virve ~ viive, dle ~ rąstą, stvėžde ~ žvaigždę. Das End-e des Singulars und Plurals des männlichen Geschlechts, das aus dem Festsatz em entstanden ist, ist im Dialekt lang (g) und entspricht Ik g, z.B.: atévő, volt, izdűsött ~ kidűsült, kiszárult ~ kiszárult, kifutottak ~ kifutottak, lefolytva, felháborodva, pasigriébes, sugultva, összerottva, suséde, ushelyeződött ~ felszántott. Die jungen Dialektsprecher sprechen das unbetonte E < én auch in diesem Fall kurz aus, z. B.: būves ~ buvęs, ėjos ~ Ėjęs, nusimines ~ nusiminęs. 100 mg/ 12, 5 mg/ 25 mg/ 50 mg § 70. ė, das aus dem alten langen e hervorgegangen ist, findet sich am Ende eines dialektal ausgesprochenen Wortes. Lk es antwortet ė, z.B.: Gruben, Blume, Karä, Kvieslė, Kreksnė, Strom, Frosch, Frösche, Schienen; Tropfen, stehen, fließen, schweigen, faulenzen, schauen. 154
Das Ende des alten langen Wortes im Dialekt e verwandelte sich in į das kurze e, siehe. § 67. Im Dialekt gibt es Fälle, in denen man auch am Ende eines nicht ausgesprochenen Wortes das aus dem langen e entstandene é findet: a) su - Setz dich. ir -Zukunftsform in der dritten Person, z.B.: dlpés (alps), dukiés, čidudės, klausinės, kdsés, ‘mirksés, serrgės, skėndės, sūkinės, svėrdės, šniūrpsės. In diesem Fall ist ě<č unverkürzt geblieben, wahrscheinlich aufgrund anderer Formen oder der Analogie mit der Steigung (z.B. mirksésiu, mirksési,..- .mirksėsim; žydės, krutés, judės). b) An der Endung von konjugierten Verben, z.B. brdižėtės, barés, maudėmės. Hier bleibt ė <é unverkürzt durch die Anhaftung eines Rücklaufteilchens (vgl. § 76 b). c) Vor kurzem am Ende des Wortes gefunden (wegen des Zusammenfallens mit dem ganzen Silbenzug), z.B.: dcéra ~ vychová, kldusiné ~ ptáinėja, sukiné ~ hýbe; kirpé ~ kurpéje, ndsiné ~ nosinéje, peludé ~ peludéje, žėmė ~ z€méje; néfér ~ schwanger, rasér ~ verrückt. In diesem Fall é < ¢ wurde daher nicht verkürzt. dass die hintere Öffnung bereits nach é>¢ vorhanden ist (vgl. § 76 ©). i» y, i. § 71. i, entstanden aus dem alten kurzen 7, im Dialekt nur im Stamm der Substantive /-kamieniy erhalten, z.B. ausis, naktis, pinšis, svirtis. . . - Ja. * w.. -3 In allen anderen Fällen wird das kurze: am Ende des Wortes abgesetzt, z.B.: akim ~ . § s x akimi, alum ~ Bier, medum ~ Honig. § 72. i (y), das aus dem alten langen Festen i entstanden ist, ist am offenen Wortende verkürzt und am geschlossenen (Dgs. innag.) ganz ausgefallen, z.B.: patl, martl, ji, ovištoms ~ vištomis, avims ~ avimis, drdbės ~ drėbėmis. In der III. Person der Zukunft ist das y des Adverbs oder der Wurzel am Ende des Wortes immer lang, z.B.: daikstys ~ daigstys, dyks (digs), gys (gis), gaudys, kurstys, ys (lis), pilstys, plūš (pliš), rs (ris), traukys. § 73. Das i (y), das aus dem alten langen Festsatz ein (-jas, -ijas, -ije) entstanden ist, ist im in-a-stammigen Stamm der Substantive lang wie das Ik, z.B. kumelys, gaidy, vėžys. Am Ende eines unverzerrten Wortes ist fis ein kurz, wie und Ich, z. B.: Spatz, Sperling. Unverzerrt ist dieses i lang und; -kamieniy im Plural von Substantiven, wie Ik, z.B. akys, dantys. Das heißt, *dures > dverys nachdem *axis > axe schon vorbeigegangen war, und daher konnte sich hier das in nicht mehr verkürzen. § 74. i (in), entstanden aus dem Konsonanten in, ist am Wortende gewöhnlich kurz, entspricht 1k in, z.B. : Aifovi ~ Kilvj, Herz ~ Herz, versi ~ vets. Es gibt Fälle, in denen dieses unverkürzte i am Ende des Wortes lang ist: a) Substantive: (in Adjektiven) den großen, den großen, den letzten, den ersten; (in Ziffern) die zweite, die erste. b) Teilnehmer des männlichen Geschlechts, die aus Dialekt:a-stammverben im Singular und Plural gebildet werden, z.B.: šiūrės, sčdįs, šiendujįs, šiiūkaujį, varlidujįs, Foliduji. 155
c) Die Pronomen anoks, jisai, nėjoks, šitoks, toks, visokis, vienoks am Ende des Singulars, z.B.: andkį, jiji, nėjdkį, šitokį, toki, visdkį, vienodkį. § 75. i, Entstanden iš aus dem festen Anfang des Diphthongs fe, das offene Ende des Wortes ist kurz, wie ir Gehen Sie z.B.. : zurück (<*gute), weiß, schwarz, andere, klein, erster, scharf, schwer. Im Dialekt gibt es Fälle, in denen das alte Ende des Wortes nicht einstimmig ist, je siehe. § 81b, o. § 76. 0, Entstandiš en aus dem geschriea, benen alten Longo angeblich als ir Ik, z. B.: Balladen, kilnds, lynds; schwarz, murvinds, krank, Zweige, ordds, Furchen. Das Ende des alten langen Wortes wurde im Dialekt a verkürzt, siehe. § 63. Im Dialekt gibt es Fälle, in denen das alte lange, nicht ausgesprochene, unverkürzte Aussprache ist a ir į o, als ir Gehen Sie z.B.. : a) Verben mit dem Suffix -oti in der 3. Person der Zukunft: aSaros, kybos, kyšos, kiūtos, Rliipos, ldidos, pasakos, remos, samanos, tykos. Wahrscheinlich hat sich das lange a in Cia nicht nach der Analogie anderer Formen oder der Dialektik verkürzt (vgl. dSarosiu, asarosi, aSarosim; bégids, balnds, nešios), vgl. § 70. b) In der Verben-Galliné von SangraZiniy, z.B.: bréfos ~ bréZosi, dirbos ~ dirbosi, kiFpos ~ kifposi, laikas ~ laikosi, piFkos ~ pitkosi, rūšos ~ rašosi, skaitos ~ skaitosi, sitivas ~ siūvosi, šliūostos ~ šlūostosi. In diesem Fall ist das lange a unverkürzt geblieben, weil es mit dem Ankleben des Rücklaufteilchens nicht mehr am Ende des Wortes, in der zweiten Silbe vom Ende entfernt, war. c) Neu am Wortende entstanden: (am offenen Wortende, weil j 0 zusammen mit dem ganzen Silbenstamm herabfällt) girio ~ girėje, kybo ~ kyboja, kyfo ~ kyšoja, /dvo ~ lėvoje, pievo ~ pievoje, pasako ~ pasakoja, pasakoje, rymo ~ rymoja; (am geschlossenen Wortende) būvot ~ waren Sie, &ot ~ &jote, važiavot ~ vazidvote. Cia o <a gallinéje befindet sich vergleichsweise vor kurzem, bereits nach dem Endstück a> a (siehe § 62). Das kann man anhand der Tatsache belegen, dass, wenn zum Beispiel die Endung des Pronomens *pievajėn noch vor der Umwandlung von a in o gefallen wäre, der Pronomen sich nicht von dem Nomen *pfevd (substantiv) und *pfeva (lokal) unterschieden hätte. Wäre die Zeit der Umwandlung des Langen a in das Kurze a eingetreten, wäre @ in beiden Fällen gleich verkürzt worden, und da dies nicht geschehen ist, muss die Lokalisierung je (< jen) zu dieser Zeit noch nicht gefallen sein. u, is y. § 77. u, entstanden aus dem kurzen wu, ist wie Ik am Wortende ausgefallen, z.B.: aštuoniems (<*aštuoniemus), dukterims, gražidms, jiems, sakitoms ~ sagtims, tiems, trims, diegims, vdrnoms, visiems. Im Wortstamm bleibt dieses w, wie lk, erhalten und ist kurz, z.B.: gražūs, spiėčius, sūnūs. § 78. ū, das aus dem alten f hervorgegangen ist, ist wie Ik am Wortende immer lang, z.B.: lygūs, nykūs, siinūs, salrūs, saldūs. Der Verbenstamm # in der III. Person der Zukunft, der am Ende des Wortes steht, bleibt im Dialekt ebenfalls meist lang, z.B.: džiūs (džius), grifis (grius), Rlifūs (klius), las (luš), pis (pus), ritks (rugs), slūks (slugs), siūs, trūks (truks), žūs (žus), aber: wird. 156
Die Länge ist hier erhalten geblieben, wahrscheinlich aufgrund des Wechsels der Präposition des Festbegriffs in das Festwort, § 79. u (y), entstanden aus dem Festwort-Divokalen um, am Ende des Dialektwortes ist es lang und kurz, Immer ist ų < un am Ende der IIl-6. Person des Plurals der Adjektivund Verb-Sprachfolge und entspricht Ik y, z.B.: diškių, andkių, baltūį, baltūjų, eitų, karčiūjų, kertvištų, mėnesių, nėštų, ndsy, peliū, pirmijjy, spiéciy, viendkių, važiūojenčių važiuojančių. Die Pronomen ich, ru im Plural sind im Dialekt entweder kurz oder ganz abgefallen, z. B. miūsu || mūs ~ unsere, jūsų || jūs ~ Ihre. ~ Form be x Im Dialekt fast häufiger. Immer u < un ist im Singularverbal, z.B.: grūžu gražų, kdrtu ~ kartų, médu ~ ~ mėdų, rilkštu ~ rūgštų, saldujį ~ saldujį, spiėčiu ~ spiéčių, sraūnujį ~ sraūnąjį, sikru ~ sūkrų, sirujį ~ sūrųjį. § 80. w, entstanden aus dem festen Anfangsvokal wo, ist am offenen Wortende gewöhnlich wie Ik kurz, z.B.: baltų (<*baltuūo), dainuojau, dideliu, gaišuoju, gerū, keliū, kitū, lingu, laukū, penktūs, pačiū, sergančiu, sėdžiu, stéviu, vienu. Im Dialekt gibt es Fälle, in denen das alte xo am offenen Wortende, im Gegensatz zu Ik, nicht einstimmig bleibt, siehe § 81 b. Zum alten wo am geschlossenen Wortende siehe § 81 b. § 8lc 2. Zweisprachige Ausgabe. § 81. a) Die Dialekt-Diftonge as, au, ei bleiben am Wortende unverändert, wie auch lk, z.B.: baltai (vns. nuud.), rašai, rddai, sakai, vaikai, viendi; gais, radaii, šdkau, aß, žarščiaii žarsčiaū; Du hast es getan, du hast es gesagt, Ratte. Mehrstammige ~ echten Namen vns. Die meisten Wörter werden mit dem Partikel as ausgesprochen, manchmal kann es fehlen, z.B. : Astan (Antanai), Josef (Josef). Nach einem weichen Konsonanten wird der Diftong ai am Ende des Wortes zu ei, z.B. peilei ~ messer, mafčei ~ maičiai, sdmčeis ~ samčiais, žvirbleis ~ sparbliais (zr. § 84). b) Die alten ie, u am offenen Wortende im Dialekt sind in der Regel in Einstimmigkeit, siehe §§ 75, 80, aber es gibt Fälle, wo sie auch am offenen Wortende erhalten sind. 1. Substantivgeschlechter am Ende des II. Punktes, z.B.: (in Adjektiven) großer ~ großer, größerer ~ größerer, größerer ~ großerZidusieji, ~ gerfejie gueji, bitterieji ~ Kartieji, mažiejie mažieji, saldiejie ~ saldieji, vyresniejie ~ vyresnieji, gražitūojuo ~ gražiūoju, grafesnitiojuo ~ grazesnidoju, gražidusiuojuo ~ grazidusiuoju, naujiojuo naujioju, ~ prktiojuo piktioju; (in ~ Zahlen) zweite zweite, erste ~ erste, dritte dritte; Der zweite zum ~ zweiten, der erste zum ~ ersten, der dritte zum ~ dritten; (in den Teilnehmern) ~ gehen gehen, gehen, gehen ~ ~ ~ ~ die betroffenen ~ Personen; Der Arbeiter dem ~ Arbeiter, der Arbeiter dem Arbeiter. Die alten Dialektsprecher haben in diesem Fall anstelle des zweiten de démens galdinio ei (<ai), z.B. geriejei (die Guten), primarciei (die Ersten), sergantiejei (die Kranken), z.B. kdkiu, 157
2, Pronomen an, so, er, wie, anders, jemand, keinerlei, das, so, einige, dieser, dieser, jeder, gleich, z.B.: anie, andkie, sie, wie, andere, katrie, nėjdkie, die, tdkie, šiOkie, diese, diese, alle, alle; antio, andkiuo, jūo, kdkiuo, kitdkiuo, viendkiuo. Das Endstück kann in diesem Fall im Dialekt verdreht sein uo ir į u, rdkiu. Man kann sagen, dass beide Geschlechter parallel verwendet werden. ; Die ausgesprochenen offenen Wortenden ie, wo werden im Gegensatz zu lk im Dialekt mit einem starken Adjektiv ausgesprochen. su 3. An der Oberstufenende von gewöhnlichen Adjektiven, z.B.: baisiduėsie baisisuta, ~ geridusie geriausi, ~ gražiausi gražiausi, ~ baisidusiuo baisidusiu, ~ geridusiuo ~ geriausiu, gragidusiuo ~ gražiausiu. 4. Alte ie Verb-Konjunktiv-Befehlszeiir chen-Einzahl Im Dialekt ist das Ende der 2. Person meist verfallen, z.B.: eit eiti, nėšt ~ schwanger ~ sein, pilt ~ gießen, sift ~ nähen, veFpt ~ wirken; Geh, schneide, stricke, nähe, spinne. Die alten Dialektsprecher sprechen bei diesen Verbformen das Endstück se aus, z.B.: eitie, nėštie, prafistie, eikie, nėškie, praūiskie. c) Am Ende eines geschlossenen Wortes ist die alte 7¢ immer intakt, wobei wo in einigen Fällen intakt geblieben ist, in anderen Fällen in wu umgewandelt. Am geschlossenen Ende des Wortes fe, wird ganz ausgesprochen: wo 1. Konjunktive Verben in der ersten und zweiten Person der Gegenwart, wie Ik, z.B. prausiuos, stdjuos, sčdžiuos, vežuos; Dudies, arbeiten, waschen, tragen. 2. In konjunktiven Formen, die ein enklitisches se (<sčn) haben, z.B.: laukentiese ~ laukiantiese (schwanger), šnekčdamiese (unterhaltend). 3. Wie bei lk, am Ende des I-ten Punktes der Substantivgeschlechter, z.B.: geriejie ~ gerieji, gerūosiuos ~ gerūosius, geresniuosiuos ~ geresniūosius, pirmiejie ~ pirmieji, Aetvirtuosiuos ~ ketvirtuosiuos, kelintiejie ~ kelintieji, kelintuūosiuos ~ kelintūosius, skaudamiejie ~ skaudamieji, sergančiūosiuos ~ sergančiūosius, 4. i-kamieniy der Substantive am Ende des Singulars, z.B.: ndstes, Sirdiés, usniés. Das alte no am Ende des geschlossenen Plurals von Substantiven, gewöhnlichen Adjektiven, Zahlwörtern und Teilnehmern ist immer einstimmig und wird wie Ik zu u, z.B.: laukūs, pldukus, namūs, ratūs, ragūs, retūs, virtus, išgijęus ~ išgijusius, Das alte wo am Ende des geschlossenen Plurals von gewöhnlichen Pronomen ist in allen Fällen einstimmig und wird wie Ik zu w: Aelintūs, kirdkius, kitiems, kokius, néjdkius, pačiūs, šiokius, šitokius, vienus, viendkius, visūs, visdkius, bet: anos, jios, katritos, šituos, šiuos, tūos. In diesem Fall hat das ausgesprochene geschlossene Wortende wo, im Gegensatz zu lk, eine feste Anfangspräposition. d) Dialekt-Diftong x; bleibt am Ende des Wortes unverändert, ebenso wie Ik, z.B. pafšui, vaikui, kiauliui, sparbliui. Gemischte Diphthongs. § 82. Über die alten gemischten an, en, in, un am Wortende siehe 88 64, 65, 68, 69, 74, 79. Alle anderen gemischten Diftonge am Ende eines Wortes kommen im Dialekt in der Regel selten vor. Eine Ausnahme bilden hier lediglich durch Endverkürzung neu entstandene gemischte Diphthonge am Wortende, z.B.: gėr ~ gėria, pil ~ pila, šėr ~ §€ria (siehe § 58 b). In Adverbien, verschiedenen Adverbialwörtern und Konjunktionen, und manchmal auch in Pronomen, ist meist der zweite Satz der gemischten Doppelwörter, die am Ende des Wortes 158
stehen, abgefallen, die Diphthongs sind verschwunden, z.B.: vysoky ~ nach oben, gery ~ geryn, grazy m grazjn, tvrdy ~ hart, kovaily ~ dumschn, maj ~ kleinschn, kratki) ~ kurzschn; a ~ af, i ~ if; daba ~ dabat, dd ~ noch, kodé ~ warum, rodė ~ deshalb; mą ~ man, laūka latikan. ~ III. Kombinationsgesetze der Vokale 1. Balsio und paplatéjimas § 83. In Mut, wie in einigen anderen litauischen Dialekten, ist in einigen Fällen eine Ausdehnung des Vokals e zu beobachten. In Dialekten (e<ė, e <en, e-+ 1, m, n, r) wird das e immer erweitert und erhält den Vokalton a, wenn es vor einem harten Konsonanten steht. Dieses erweiterte e wird in der phonetischen Transkription als Ligatur der Buchstaben a und e (ee) bezeichnet. Im Dialekt wird es wie Ik ia ausgesprochen, z. B.: berfas ~ bérzas, berdams ~ beidamas, deg ~déga, deelna ~ dėlna (Handfläche), ėžers ~ Ežeras, gars ~ gėras, išvefs ~ išveis, kale ~ kéltas, kelmai ~ kelmai, kerfas ~ kérias, keep ~ keipa, l@s ~ lėsa, melfu ~ mélzu, menka ~ menka, mergas ~ meigos, mas ~ més, dJbels (Äpfel), paSam ~ pėšame, senc ~ s€nas, skveinas ~ skveinas, supelija- 's ~ supelijes, šdėkai's ~ šOkęs, Sverit ~ šventa, taeks ~ teks, ov@dam ~ védame, velkam ~ velkame, ems ~ žėmas, ženc ~ 7éntas. Das lange e am Ende eines offenen Wortes im Dialekt hat ebenfalls einen verstärkten a-Schatten, der aus dem starken Volkssprachlichen em entstanden ist, z.B.: nubčge' ~ nubšgę, nulaščja' ~ nulašėję, isisaiiséje’ ~ išsisausėję, plokdydave' ~ plukdydavę, valgydave"' ~ vilgydavę, te ~ Tee. Ein solches e wird eigentlich nicht nach hinten gedreht, sondern entfernt sich in Bezug auf den Zungenanstieg nur ein wenig vom einfachen e und nähert sich dem a. Es bleibt also vorne, nur sehr breit e. In anderen Dialekten der litauischen Sprache gibt es auch Fälle der Verbreitung von e. In den Dialekten der östlichen Hochlausitzer wird das platédamas e in a umgewandelt, z. B.: va'da ~ väda, vadū ~ vedū, va.stu. (Ziel) —vestu, vastu' (vermutete Ableitung) ~ vestu, vas ~ vés, ava'la. ~ Away, kuma'la. ~ Kumélé. Diese Beispiele werden auch in Pr. In seinem Artikel „Dél a vokálok asszimilációjáról“ („Über die Assimilation der Vokale“) schreibt Skard: „Es ist beobachtet worden, dass die Vokale sich oft in ähnlicher Weise aufeinander auswirken, sowohl progressiv als auch regressiv. Das zeigt sich besonders in unseren Dialekten. Beispiele: bd'ga ~ läuft, bd'ktų. (Ziel) ~ flucht, na'ša ~ nėša, nast m nėšt (aus nėštū), Auma'fa. —Kummel, aber b&Gi ~ bégi, b&kt ~ laufen, ne.§t~ neti, g. pl. kumé, lu. Auf diese Weise können wir feststellen, dass in subatény die Vokale der vorderen Reihe vor den Vokalen der hinteren Reihe in den nachfolgenden Silben nacheinander sėsi sénsi, sės senis, sėčiau séntiau, sftum séntum, sfdams séndamas, šąslavavas (saSlavos), šąl šąla, rojs tvifis, tojt tvinti, tvfst tvinsta, tof159
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ tų ~ Twenty. In Fällen, in denen n es kochend heiß ist į m, zr. § 109. f, ch, h. § 97. Das Präfix f, ch, das im h Dialekt meist nur in Wörtern fremden Ursprungs vorkommt, ist selten. a) Iš In den Dialekten dieser Konsonanten wird meist z.B. f, gefunden: fūktelis (ähnlich wie Arpa landwirtschaftliche Maschine), Furra (warmer weiblicher Mantel), férma, finansai ~ Finanzen, fygusas (Figus), féleris (Fehler, Fehler), frencius (Mantel). In anderen Wörtern wird das f durch das p ersetzt, z.B. pabriks ~ Fabrik, purmonc ~ furmons (Wagen), purmdnka (Wagen mit Menschen), partigraps ~ partigripas (Fotograf), pudameiic ~ fudameifitas (Fundament). Die jungen Vertreter des "Dialekts" sprechen svetimzodziy aus. b) Schuliniy am Anfang 4; im Dialekt meist weggelassen, z.B.: aktdrs (Hektar), ifinin f (Hymne). Manchmal wird eine solche 4 durch g ersetzt, z. : Gesdriks (Henrikas), gerps (herbas), gektars (hektaras). In Dialekt-Stimmen wird / ausgesprochen, z.B.: aha (ja), ěhě (schlecht!), uhiě (allerdings, démesio!), yhaha (Pferdeschwindel), oho. Tarmés Jugendliche und Schuldner sprechen A. c) Das Präfix ch wird in der Sprache der alten Dialektsprecher überhaupt nicht verwendet. In allen Fällen wird es ersetzt. Litauisch 4 (auch in Neudars), z.B.: kdrs ~ Chor, kolera ~ Cholera, tekninkūms (Technik), tékninks (Techniker), Rkirūrks ~ Chirurg, kargktorius (Charakter), kliorke ~ chliorké (Chlor), RAuliganc ~ Hooligan, kyeri (schlau). Die jungen Dialektsprecher sprechen das geborgte ch. 2. S. 98. Cf. Die Afrikata c ist im Dialekt deutlich häufiger als lk. Aus diesem Grund und seine Herkunft ist vielfältiger im Vergleich zu lk ¢. Wie Ik kommt ¢ vor allem im Dialekt in Leihwörtern und Nachahmungen von Naturlauten vor, z.B.: cukrus, cigonai (Zigeuner- ), cigdrs ~ cigaras, cimejic (Zement); cipuks~ Hühnchen, ciepsét, cypr, cyplys, capt, čapūks ~ Kleidungsrand, an dem man gefangen werden kann. Darüber hinaus tritt die Afrikatisierung c im Dialekt auch aufgrund der Assimilation von Lauten auf. Dieser Ursprung c ist im Dialekt am meisten verbreitet. Die meisten Dialekte assimilieren die nebeneinander stehenden Laute r und s, d und s. Bei der Assimilation werden diese Lautverbindungen immer zur Afrikata c. Sie tritt im Dialekt in folgenden Fällen auf: 1. Bei Zusammentreffen des Präfixes ¢ und der Wurzeloder Gegensatzteilchen s, z.B.: acisėda ~ setzte sich, acigule ~ legte sich, acikéle ~ erhob sich, acliuoge ~ atsluogé, acklende ~ atsklendé, ackleiskim ~ enthüllen wir, ackverbe ~ atskverbé, acmeik~ atsmeik, acpési ~ atspési, ackirty ~ getrennt, acoyrdva ~ schwankte; acpinda ~ abspringen, acitka ~ absaugen. 2. Von nebeneinander stehenden Wörtern mit dem ersten Proklitikum, dem hinteren: und dem vorderen s, z.B.: an caules ~ auf der Sonne, an cienas ~ auf der Wand, an ctala ~ auf dem Stilo. 166
3. Aus zusammengesetzten Wörtern am Ende des ersten Satzes d, £ und am Anfang des zweiten Satzes s, z.B.: dricpraiidis ~ dritsprandis, viciene ~ vidsienė. 4. am Ende eines geschlossenen Wortes, wenn das kurze a ($ 61) wegfällt und neben ¢ und s, d und s steht, z.B.: lc ~ Ištas, képc ~ kėptas, kiec ~ kietas, pjc ~ pintas, rdc ~ ratas, réc ~ rétas, skįc ~ skertas; arioc ~ Ahorn, griic ~ Getreide, jtioc ~ schwarz, kuoc ~ Schnabel, lec ~ Ied, pic ~ Fuß, priic ~ Korn, proc ~ Topf, péc ~ Fuß, ric ~ Braun, sdc ~ sddas, roc ~ Totenkopf, ziec ~ Ring. Im Dialekt ¢ entsteht die Afrikatisierung aus dem s, das nach m folgt. Dies geschieht am häufigsten am Ende eines geschlossenen Wortes, wenn der kurze Vokal wegfällt, z.B.: geltdnc ~ geltdnas, mélync ~ blauas, rauddnc ~ rodėnas, sénc ~ sénas, šiėnc ~ šiėnas, vandefic ~ vandefis, vienc ~ vienas. s wird zu | ¢ und im Suffix von Personennamen fremden Ursprungs -nsk-, z. : Bagddnckis ~ Bagdanskis, Paldnckis ~ Paldnskis, BerZinckas ~ Beržinskas. Wahrscheinlich aufgrund des Suffixes -nskanalogija s iSvirsta | ¢ und im Suffix -ausk-, aber auch in anderen Wörtern mit der Lautverbindung -ausk-, z.B.: pliaucka ~ pliauska, Lazdduckas ~ Lazdauskas, Grubliducke ~ Grubliauskė (Grubliauskaité), bauckine ~ bauskiné (aus Bauska gebracht). & § 99. Afrikata ¢ ist hinsichtlich Herkunft und Gebrauch im Dialekt auch häufiger als lk: 1. č, entstanden aus ¢-+j, wie Ik, siehe § 95. 2. č, entstanden durch Nachahmung von Naturgeräuschen, z.B.: čršt, čerkšlė, čršt, čiūptis, niškėt, niežėti, suūpt, čiupūte ~ Ciuputé (wer lange etwas tut, greift). 3. Entlehntes č, zusammen mit dem Wort entnommen, z.B. česnūks ~ Knoblauch, čemeršjs (bitteres Kraut), čidbras, žemčiūgai. Die Laute ¢ und š, die nebeneinander stehen, ergeben immer einen č Afrikat, z.B.: ačėrt ~ abschrecken, ačala ~ abkühlen, ačdižša ~ abkühlen, Ačvilpe ~ abschwellen, dėliauže ~ abkriechen; an niedįį ~ auf Stroh, an čirdiės ~ auf Sirdi€s, an čaliės ~ auf die Landschaft; Pikéasei~ piktšašiai. Afrikatis ¢ wird durch die Assimilation von nebeneinander stehenden und 4-1 sh Laute, z. : Eičas (< Eid-+šas, Nachname), Eičei ~Eiciai (Dorf), judckus (< juod-+škus); Der Wald ist dicht bewaldet (Schwarzwälder). Der Afrikatat č wird nach m zum Laut š, z. B. gryncala- ~grynsala, Jonėkis ~ Jofičkis (Johannes), Ončėke ~ Ofické (Ona), Geicke ~ Geiidké (Gena). Afrikata ¢ wird aufgrund der Assimilation in einer Gruppe von Wörtern aus den Dialekt c und § Lauten ausgesprochen, z.B.: vien én la, ki én čąla ~ vienc $onc šyla, kic šdne šąla ~ eine Seite wärmt, die andere Seite wärmt. dz. § 100. Die afrikanischen Dialekte sind selten. Es ist entstanden: 1. Aus der Nachahmung von Naturgeräuschen, z.B. dzinkt ~ dzingt, dzimbįt ~ dzimbinti (faul gehen), dzangior (weit gehen ohne klares Ziel). 2. Aufgrund der Assimilation der nebeneinander stehenden Laute ¢ und 3, d und =, z.B.: adzimbe ~ atzvimbė, adzylidje ~ atzylidjo, adzirze ~ atzirzé; ka dzifze ~ kad zifze. 167
3. Assimilation des Lautes z mit dem vorhergehenden x, z. : Bandzinai ~ Banzinai (Dorfname), bendzinc ~ benzinas, kombindzdnc ~ kombinzēnas. J § 101. Die afrikanische j ist im Dialekt häufiger als die Ik. Es kann auftreten: 1. Iš junginio dj, zr. § 95. 2. Aus dem Hören von Naturgeräuschen, z.B.: ei dium dium dZium. 3. Aufgrund der Assimilation von nebeneinanderliegenden Lauten, z.B.: (t+ 2) adfvénge ~ atžvėngė, adžėle ~ atžėlė, adfygiuo ~ atžygiūoja, adfagrei ~ atzagriai, adfenge ~ atzengé, adZafste ~ atzaisté, adžaibio ~ atzaibuoja, adZabdje ~ atzabdjo; an džiemos ~ auf ziemds, an džemės ~ auf der Erde, an džalės ~ auf dem Gras; Pigjoles ~ Unkraut. Afrikata dž findet sich auch in zusammengesetzten Wörtern vor harten Konsonanten, nach Afrikata č, z. B.: dridégalys ~ drūčgalys (kahle Spitze), kurdžgalys ~ kurégalys (Pédo razu Spitze), trédZdalis ~ trėčdalis. II. Kombinatorische Gesetze der Konsonanten 1. Die Assimilation a) Weichheit der Fette aufgrund der Assimilation. § 102. Im Dialekt können Konsonanten hart und weich sein. Die Verhärtung oder Erweichung der Konsonanten ist im Dialekt regressiv 52, Die harten Konsonanten stehen immer vor den Vokalen der hinteren Reihe, wie bei Ik, z.B.: bala, bdba, baiigu, vabals ~ Käfer, skamib ~ klingt, šiumb —schlumba, stvaigždūte ~ Sterndute. Wenn das kurze a im Dialekt aufgrund der Wortende-Verkürzung fällt, bleibt der vorhergehende Konsonant am Wortende hart, z.B.: dirb ~. 2. arbeitet, dreb ~ drebt, éd ~ ät, kand ~ kandet, lešid ~ lefida, šib ~ ziba, šind zinda. ~ Wenn Konsonanten unmittelbar vor den vorderen oder hinteren Vokalen stehen, sind sie immer weich, z. B. bi7is (Biene), Bebr 7? y7is~Bebirvytis (Fluss), Raušinis ~ Ei, Repies ~ backst, /ékims ~ fliegst, lygybe (Gleichheit), Pėlke ~ pélké, SiekSnis, žydėt-o žydėti, ždplas ~ žioplas. Wenn für. Wenn im Ende-von- -Wort-Kürze-Dialekt vor einem weichen Konsonanten ein kurzes a oder £ fällt, dann wird der vorangegangene Konsonant immer weich ausgesprochen, z.B.: my I ~mylia (liebt), 19d% ~ Igdžia (läuft), £57 (still), £yd (blüht), pér (über), gil (schlummert), gyvgT ~ gyvénti, matyt látni, sakyt sakyti, šūrėt žiūrėti. § 103. Die Vorsilben g, 4 sind nur dann ~ weich, wenn sie ~ direkt vor dem ~ vorderen oder hinteren Vokal stehen, z.B.: girgždėt ~ girgždėti, kirbėt ~ kirbéti. Wenn zwischen g, k und der vorderen Reihe oder den vorgelagerten Vokalen andere Konsonanten stehen, werden die gaumenlosen g, A hart ausgesprochen, z.B.: grūšas ~ griūžas 62 Im Dialekt finden wir einige Wörter, deren Konsonantenweichheit progressiv ist. In den Wörtern: 441 5 ~ klėas, ždis ~ žūlias, aufgrund der Verkürzung des Gliedes bleibt das I weich und mildert das nachfolgende s, wenn das kurze a fehlt. 168
(Schrott), gniebu ~ gniebu, g7j§ ~ E ~ Rückkehr (zurück, eine Handvoll gestrichen Leinen), schnell (schnell), griebaū ~ griebiaū, g7éb lis grėblis, ~ grdva ~ grėva (die schnell verwandelt wird), griūva ~ griūva, grduže ~ griduzé, k¥ auk § 18 ~ muschel (gerissener Teil der Seiten des Brotes), AroRe ~ kričkė, AT šis ~ kriūkis (lazda), k7jke ~ kijke, k1en 08 ~ klein® (Türstopper), 47iP ytė klipyta ~ (verdrehter Mensch), Sk I aida ~ skliaūdo (verdreht, wenn man von den Ohren eines Tieres spricht), kreipes ~ kreipiasi, krypst ~ krypsta. g, k werden etwas abgemildert, wenn sie am Ende des Wortes vor einem weichen ¢ stehen, das in dieselbe Silbe eintritt, z.B.: praiT RT ~ pravirkti, išderkt ~ iddeikti (zerstören, verleumden), ap nik7 ~ apnikti, įsmkT ~ jsmigti, į 7iRT ~ įtikti, ištrūkT ~ ištrūkti: išd IRT ~ išalkti, i 267i nkT ~ iSbrifikti, pradink? ~ pradifigti, palinkT ~ palifikti, §77in RT ~ istrifikti, Sekt ~ sekti, bekT ~ bėgti, dek7 ~ dėgti, sprok7 ~ eksplodieren. Wenn am Ende des Wortes zwischen dem weichen: und k, g noch ein anderer Konsonant steht, oder k, g einer anderen Silbe angehören, dann sind sie in diesem Fall hart, z.B.: spĺšťT ~ spliúšt'i, i § 7 Pyk § 7 ~ vytryskti, uštrėk š T ~ zatrokšti, nakTis ~ naktis, sak7is~ sagtis. § 104. Alle anderen Konsonanten, die vor dem vorderen oder hinteren Vokal stehen, sind auch dann weich, wenn es mehrere davon gibt; Der weichste ist der, der direkt neben der vorderen Reihe oder dem vorgezogenen Vokal steht, und die anderen, die ihm vorausgehen, sind weniger weich, z.B.: b1y#07 —blyžoti (liegen wie ein gelähmter), pasTerh1é ~ pasterblč (unterer Teil des Daches, Unterstand), Fi7 5 1 ūks ~ žvirbliukas, bildun ~ blaauna, abž liba ~ apzlibo (unten), Bl iid%ei ~ Bliūdžiai (Dorf), įblendžem ~ jblefidziame (wir mischen), brinkt ~ briškti, b7i57~ bristi, b7ydé ~ bryd® (durch das Getreide brüten), §7/pn J ~ silpnyn, picks ~ plitikas (Schlag), pré de ~ priéde, skalp kit ~ skalbkite, liepTélis mo lieptélis, prikase ~ prikasė, prie $prieSeis mo priešpriešiais, p rig 17 es ~ priglites (schmutzig), Fup S nis ~ priespauda, p7isakyms~prisikėjimas, sud7éptinis ~ sudrébtinis (der unverheiratet lebt), drieflas driezlas ~ (Eichhörnchen), ~ Doppel-Doppelkaite (Decke oder Bettwäsche), d'dišaks ~ zweisack, ben d rininks ~ Beidrininkas, trįt ~ trinti, Triny tis ~ trinytis, šienat Ve ~ Siendtvé (Sienapiiite), send? Demo Alter, 7TFoba trioba ~ (troba), 7risa ~ arbeit, 77 wukSmas ~ Lärm, 17e3hET ~ tresken, $aT7inis ~ Satrinis (Satra), Mat lei Di ~ Mantviliai (Dorf), padognes padognés, ~ ga¥nys garnys, ~ ausRišta iškičto, ~ papurtTe papurté, ~ usp ringa uzsprifigo, skie yme ~ skiedrynas, bdrébe dr apdrėbė, ~ abd ryfa a apdryzo ~ ~ (apraibo), aps niga apsnigo, ~ abd Alles wird ~ zerstört, alles ~ wird zerstör- ~ t, alles wird zerstört (unten), abdede ~ apdegė, abdéje~ apdėjo, abdévéje ~ apdévéjo, aPpTisidje ~ apsistojo, al pide ~ atpiove, TFOb Die Diät ~ der Drei-Punkte-Linie (Grundstück, Standort), /oder ~ Hexenblume, Rid Iris, Pid 169
Te ~ Iris 8 ~Vidgiris (Wald), Degind gi ris ~ Degūtgiris (Wald); 100 mg/ 100 ml ~ D ~ § 105. Fett weich im ir Fall (Grad der Weichheit schwächer- ), wenn sie gegen gehen g, k, po Bei denen die Vokale der vorderen Reihe ar andere weiche und weiche Konsonanten stehen, z.B.: 77 enkS fis ~ slefikstis, 7 i kSm J be ~ linksm§bė, giTgždėT ~ girgždėti, TOinkdot ~ tvinkčioti (tvinkséti), BiIk8 Tis ~ bilkštis (lärm, biebern), Ver kšiėna ~ verkšlėna, Sirksėt ~ girgséti (gagenti), div Git ~ erregen, DITkTėS Tis ~ bitkrėslis (pflanze), kolis ~ anglis, ž1FAklesmo šerės. : § 106. Die Weichheit der Vorsilben ist sehr schwach, wenn sie vor g, k und anderen weichen oder weich gewordenen Konsonanten stehen, die in eine andere Silbe eingehen, z.B.: abgYiežau ~ ich habe umgedreht, AD sk Ver be ~ dpskverbé, abgrdsT ~ umgedreht, abg ndu §7 ~ umgedreht, abg TEST ~ umgedreht, apknist ~ umgedreht, apvertirt ~ umgedreht, apk7éST ~ umgedreht, apk Tinit ~ umgedreht, adgričpT ~ umgedreht, aTkFIST umgedreht, a7k73k7 umgedreht. b) Ähnlichkeit der Fette durch Assimilation. § 107. Im Dialekt ähneln sich die nebeneinander stehenden und auch die nicht nebeneinander stehenden Konsonanten der benachbart- ~ en Silben. In Wörtern ~ litauischer Herkunft ähneln sich die Konsonanten meist regressiv, in Wörtern fremden Ursprungs kommt es aber auch zu einer progressiven Ähnlichkeit. Die Konsonanten /, m, m, r werden von anderen Konsonanten nicht beeinflusst und sind selbst nicht betroffen, obwohl es im Dialekt manchmal in ihrer Umgebung erstickte oder zerknirschte Konsonanten gibt, z.B.: vartinglys (spinne), wafringliuot (fangen Spinnweben), $prokl? (Explosion, Explosionsstelle). Andere Konsonanten assimilieren sich selbst und werden von anderen Konsonanten assimiliert, § 108. Die stumpfen Konsonanten, die vor den stumpfen stehen, werden stumpf, und die stumpfen, die vor den stumpfen stehen, werden wie Ik stumpf, z.B.: (stumpf gewordene stimmlose Konsonanten) sudrėpr ~ sudrėbti, grépt ~ grébti, geFpr ~ geibti, gnypt ~ gnybti, Slupt ~ Slubti, šlūps ~ Slubas, ankstyps ~ ankstybas, kipkis ~ kibkis, saltkafdei ~saldkai¢iai (süß bitter), smaiks~smaigas, varks ~vaigas, vanaks~vinagas, varkias~vaigsas, vandeninks~vandeningas, uSprole~uzpuolé, dior peili ~ dioda peilį, brėt puiva ~ bréda puivy; (Sprache der Stummen) ZAbdams ~ lipdamas, puzgalve ~ pusgalvé, puzbadfiu ~ pusbadziu, libda ~ lipdo, lfebžiedis ~ liepZiedis, pigdagis ~ piktdagis, rriligZoles ~ trūkžolės (Breichgras), Labgirine ~ Lapgiriné (Wald), abdailina ~ apdailino, abdégina ~ apd@gino, abdaiife ~ apdaūžė, abdaindva ~ apdainavo, [kz bitys (léks Bienen), pjaiiz bėrža ~ pialis bérza, t02 duobės ~ tds duobės, viz gires ~ vis giriasi. § 109. Im Dialekt gibt es zahlreiche Fälle, in denen sich zwei nebeneinander liegende Laute oder zwei verschiedene Stimmlaute durch Assimilation hinsichtlich der Artikulationsstelle ähneln, z. : Das Vorletzte s, wenn es vor č steht, wird im Dialekt immer zu §, z. B.: mėščiau ~ mėčiau, vėščiau ~ vėsčiau, lėščiau ~ lėsčiau, Rkriščiau ~ krisčiau, snduščiau ~ snausčiau, sčščiaus ~ sėsčiausi, Aknifpščes ~ kniūpsčias, gulščes ~ gulsčias 170
Gūščius ~ Gūsčius (Nachname- ), Kriščius ~ Krisčius (Nachname- ), riščė ~ risčia, kas demo kas čia, ankščiaii ~ anksčiaū. Der Vorsilbe 2, wenn er vor dž steht, wird im Dialekt immer zu ž, z.B.: oškabaiždžei ~ oškabaizdžiai (asiūlkliai), J/aždžiūke ~ lazdžiūkė, lišdžiūks ~ lizdžiūkas, skrūždžių skrūzdžių. Der nasale Konsonant m, der vor den Gaumensounds steht, ist im Dialekt immer hinter der Zunge, in der phonetischen Transkription wird er mit einer nach innen gefalteten ~ Schlaufe gekennzeichnet, z. B.: lagka ~ lanka, lengvas ~ lefigvas, sutink ~ sutifika, rangytis ~ rangytis, énge ~ éngé, ranka ~ ranka, rdgkiot ~ rankioti, rafgos ~ rafigosi, lagguoc languotas. Das Vorsilben-n vor den Lippenwörtern wird im Dialekt zu m, z.B.: pempirkščei (< fünffingerig) ~ pempiikštai (blaue Lupinen), nukampūrėt (< gequält) ~ nukampūtinti (gequält, gequält), samplaté (< in der Sanplatoje) ~ samplatojė (in einem ~ Haufen), kampūsįt (verwirrt), kompiskior (konfiskiert), Grimberkis ~ Grinberkis (Nachname- ), Fémberks (Fainberg, Nachname). $ 110. Im Dialekt gibt es Fälle, in denen auch Konsonanten, die nicht nebeneinander stehen, sich hinsichtlich der Artikulationsstelle ähneln. Meist wird das s zu einem š, wenn die benachbarte Silbe mit § beginnt, z.B. : Sufitka ~ schrie, šušaūla ~ erfror, Sulla ~ erwärmte sich, SuSdude ~ erschossen, šąšlavas ~ schleuderte, šąšlavync ~ schleuderte, mūšiškis ~ unser, jūšiškis ~ Ihr. Ferne Assimilation ist auch in Wörtern fremden Ursprungs zu beobachten, z.B.: pelicilinc (Penicillin), leguliatorius (Regulator- ), levdverer (Revolver). § 111. Im Dialekt gibt es Fälle, in denen zwei nebeneinander liegende Laute aufgrund der Assimilation zu einem Afrikat verschmelzen; Siehe §§ 98, 99, 100, 101. Für die Fälle, in denen s, § durch Assimilation von m in ¢, č umgewandelt werden, siehe §§ 98, 99. c) Verschwinden von Fetten durch Assimilation. § 112. Das Verschwinden von Vorsilben aufgrund der Assimilation im Dialekt wird in folgenden Fällen beobachtet: Wenn zwei gleiche Konsonanten aufeinandertreffen, verschwindet der erste aufgrund der Unannehmlichkeit der Geminata-- Aussprache, z.B.: (k-k) Rékalnis ~ Rēkkalnis (Berg Pamituvio km.), šakotis ~ šakkotis; (1-1) Sprunggelenk ~ Sprunggelenk; (m-+m) Winterzeit ~ Winterzeit; (s +5) bū sdrgu ~ būs sargu, bū sulos ~ bus sulės, kelisyk ~ kelissyk, pusaldis ~ halbsüß, pusausis ~ halbsausis, puskystis ~ halbflüssig; ($45) ausdka ~ aussprang i¥dve ~ ausschäve, izēre ~ ausschäre, izala ~ ausschalo, izauke ~ ausschaukte, i Siena~ aus šiēno, i šalies ~ 18 Salis, į Sune ~ aus šūnio; (r--t) an raūka ~ afit tako, an tilta ~ auf der Brücke, an tulšiės ~ auf der Galle; (£42) užėle ~ užžėlė, užvyrava-= užžvyravo, užvėnge ~ užžvėngė, nufvyge (užžviegė), u šžOdi ~ ūž 20dj, u žėme-—žemę. ūž 2. Wenn zwei Konsonanten aufeinandertreffen, die sich in der Höhe unterscheiden, z.B.: (d-} r) basitakis ~ bafidtakis (Pfad, auf dem die Herde getrieben wird); (g-+-k) dalkoris ~ Dolch; (k--g) trommelförmiges Ende ~ trommelförmiges Ende (kahle Spitze des Eies), <fvdgalis ~ Kerzenende; (s+ 2) pasidarys zūkuls ~ wird sich zum Zögling entwickeln (es wird einen Haufen kochender Speisen tanzen); (s+ š) bū žolės ~ būs žolės, mii fafdy ~ mūs žaidyje (in unserem Herzen), pusiemis ~ pūsžiemis, pūžalis ~ puszalis, pūžlibis ~ pūsžlibis (halb) ($-+ 2) ižerge ~ auszergergte, iženikt ~ auserdichten, i gras ~18 Gras, i rinde m aus der Rinde, 171
i Gans m aus Gans; ($--2) iįzimbe ~ auszimbte (auszwimbte), izylidje ~ auszyliėjo, izirze ~ auszirzė, izurge ~ izzurgė (ausfragte, verführte); (£--s) wusprifike ~ aufschnappen, usūka ~ aufschnappen, usėk ~ aufschnappen, uskurde ~ aufschütteln, u sava ~ auf seine, u sailsa ~ auf den Boden; (£49) ušdka ~ uzsoko, wuSauke ~ žžšaukė, įšvilpe ~ uzdvilpé, ušiauše ~ užšaaušė, u stroudį ~ žž stroudų, u šiėna ~ žž šiėno. In diesem Fall assimiliert der zweite Konsonant den ersten, und beide Konsonanten ähneln sich, werden identisch, so dass, wie bei Zwillingen, der erste verschwindet. 3. Wenn zwei starke oder zwei schwache Konsonanten aufeinandertreffen, wird der erste dem zweiten ähnlich und verschwindet, z.B.: (z--2) ūzimbė (užzvimbė), įzirze ~ ūžzirzė; (5s--š) pūšalris ~ pussaltis, pūšiltis ~ pusšiltis, pušėšta ~ pusšėšto, "pūšimtis ~ pusšimtis, sauošake ~ salisSaké, gér Sduruvs ~ guras šautuvas; ($-+ 5) ispirga ~ ausspirgo, isprdga ~ aussprūdo, ispriida ~ aussprūdo, isigės ~ išsigąs, isūks ~ iSsuks, isaiisįt ~ austrocknen, ispdust ~ ausdrücken, i saisa ~i§ saūso, i save (from yourself), i skepetds ~ aus skepetds, 7 skiedrds ~ aus der Späne. 4. Wenn nebeneinander (meist in zusammengesetzten Wörtern) zwei skardische oder zwei stumpfe Konsonanten aufeinandertreffen, 0 danach noch ein in seiner Aussprache unterschiedlicher anderer Konsonant folgt (po skardžių —duslus, po dušlių —skardus), verschwindet der zweite Konsonant immer, z.B.: kifpente (< kiropentė), kiškotis (< kirokotis), rankgagalis (<rankovgalis), diėmedis (< dievmedis), šalpūsne (< šaltpusnė), Pilkelis (< Piltkelis), vižgaidis (< vištgaidis), pikvotė (< piktvotė), pigdagis (< piktdagis), skimteléje (<skimbtelėjo), apklimt (<apklimpti), viškiaušis (<vištkiaušis). 2. Disassimilation § 113. Im Dialekt sind seltene Fälle von progressiver und regressiver Disassimilation zu beobachten, wie z.B.: léndre (Rohr), lendrinis (Rohr), pdrkelis (Parker), drdelis (Order), plygeris (Flügel), legistruoc (registriert), kalikatūra (Karikatur- ), seliūnc (Alter), trėjingai (Training). 3. Aspirationsfähigkeit von Fettkörpern § 114. Am Ende des Wortes werden explosive Konsonanten mit einer deutlichen Stimmaspiration ausgesprochen. Die meisten Konsonanten werden aspiriert, z. B. kommend, bėgar, bék, lipk, dug, = wachsen, brennen. ~ déga, ség' ~ séga. Die Vorderflügel sind vorne weißlich behaart. In der Wortgruppe werden die aspirierten Laute unaspiriert ausgesprochen, z.B.: gehen im Elchwald, lauf namd. 4. Die Metathese § 115. Die nahen Metastasen. In der Dialektsprache wechseln sich die folgenden Konsonanten ab: 1. $k wird in Ich geändert, z.B. bedeutet ~ bedeutet, bedeutet; schreien, schreien; blaškai (gebrochenes Stroh), b/Oškem ~ bloškėme, blOšt; tryska ~ tryško, rrykšt; raiisk~ taliskia, zaūkšt ~ tauūkšti; mésk ~ befeuchtet, rékst ~ knallt; daisk ~ hieruškia, hierušč ~ hierušči; pliūška ~ plifisko (bliūško), plidks: ~ plüschig (plüschig); tėšk ~ tėškia, rykšti, tiškas (užtiškimas); pyšk ~ pyška, pyšt ~ zürnen; Pdšk ~ Fuß, pdkst ~ Pkst. "172
2. vergleiche mit ks, z.B. dreskiū, drėkst. 3. 2g su gz, z. B.: mėzg mėzga, ~ mėkst meégzti; ~ Schreien, schreien, schreien; ~ sumizga ~ sumizgo, mikst ~ migzti. Manchmal können auch Konsonanten mit einem Vokal Kkatailiti werden, z.B.: pirmas pirmas primdélé ~ ir (Kuh zuerst), primgalys (Erstgeborener). § 116. Die Metamorphose. Die entfernte Metathese findet sich am häufigsten in Wörtern fremden Ursprungs. Vor allem wechseln sich die Konsonanten der benachbarten Silben ab, z.B.: altirėlije (Artillerie), cviliks (Zwickel), ddrelis (Dollar), mocotiklas (Motorrad), klingeris (Klingel), klingeriuot (Klingeln), levoriicije (Revolution), répcec (Rezept), nukampūtįt ~ nukanpūtinti (Abgequält, gequält, ermüdet), dukštinielks ~ aukštinielkas (Hochbauer). Es gibt Fälle, in denen sich der Konsonant einer Silbe von seiner Position auf die benachbarte Silbe verschiebt, z.B.: pempirkščei (< penkfingščiai) ~ penpiikštai (blaue Lupinen), voratlinkis spindulys). (< 5. Verschwinden von Vorfett durch Verkürzung der Gliedmaßen § 117. Mut zeigt eine regelmäßige Verkürzung des Wortendes. Besonders das ungeschriebene Wortende ist von dieser Verkürzung betroffen, z.B.: šūkas ~ šakos, aber: šakos, galvds, mergas ~ meigos, aber: mergos, katrds (vgl. 88 61, 63, 65, 66, 67, 68, 69, 71, 74, 79). Durch die Kürzung des Wortendes nach den alten langen Vokalen und Diftongen verschwindet im Dialekt 7, siehe § 93. § 118. Durch die Verkürzung der Enden verschwinden im Dialekt auch andere Konsonanten. In der 2. Person des Imperativ-Einheitssatzes wird das R meistens weggelassen, wenn im Stamm noch ein Konsonant übrig ist, z.B.: gér ~ gérk, pil ~ pilk, sém~ sémk, sup ~ súpk. Manchmal verschwindet das k unrechtmäßig im Ende der zweiten Person der Imperativfolge nach alten langen Vokalen und Diftongen. z.B.: bė ~ laufen, warten, warten. Es scheint, dass A erst vor kurzem verschwunden sein muss, da sein weichender Konsonant am Ende des Wortes noch — weich ist. Adverbien mit dem Suffix yn (<yniui) werden im Dialekt bei der Abkürzung regelmäßig mit A abgesetzt, z. B. gery ~ ger¥n, kvailį ~kvailyn, knapy ~ knapyn (riestyn). femy ~ nach unten, toly ~ tolyn, tamsy ~ tamsyn, tanky ~ tankyn. Am häufigsten verlieren Adverbien, Konjunktionen und verschiedene andere kurze Wörter ihren Konsonanten am Ende, z.B.: kodé ~ warum, todé ~ deshalb, mó ~ mir, dd~ noch, daba ~ dabai, a ~ af, í ~ wenn, ka ~ dass, kai ~ wie; tei (ja), šitai (so), anai ~ anaip, kitai ~ kitaip, bela kai (bele wie). Der hintere Konsonant bleibt bestehen, wenn er vor einem Wort steht, das mit einem Vokal beginnt, z.B.: or I und I as I. 6. Weitere Fälle des Verschwindens von Konsonanten n. § 119, Fälle des Verschwindens des alten nm, das im zweiten Sand der Volkssilben-Doppelsätzen vorkam, siehe $ 96. v. § 120. Ein würdiges Verschwinden des v findet sich im zweiten Geschlechtssatz der Dialekt-Zusammensetzungen der weiblichen (und wo die Geschlechter übereinstimmen, auch der männlichen) Zahlwörter und Pronomen, z.B.: abidi 173
(abidivi), antodvi, katriovi, jodovi (schwarz- ), shituodi (Situodvi), madi (mudvi), Juden (beweglich), abiediejy (beider), abiedem (für beide), jednodi (einundvi- ), jednodiejy (einundviejy), aber: dol, dvoejų, dviem. Es gibt auch unrechtmäßige Fälle von vw-Ausfall, z. B.: lyse (Liese), Jlysūte (Liese), zimibe (zwimbia- ), prazimbe (Prazimbe), zimbims (Zwimbim), zimzims (Zimzimas), Hopfenwi- (< ckel) ~ Hopfen. d. 121 US-Dollar. Ein ähnliches Verschwinden des d ist in Dialektwörtern mit dem Suffix -zda zu beobachten, z.B.: laza ~ Stock, lizas ~ Nest, lazuot ~ mit dem Stock schlagen, lazéle ~ Stab, lizėlis ~ Nestchen, barza ~ Bart, barziot ~ mit dem Bart reiben, bargzyla ~ barzdyla, barziks ~ Barzdukas, blauza ~ Bein, ‘blauzittke ~ blauzdziuké, brazas ~ brizdas, braziiot ~ in feine Scheiben schneiden (Möhre oder anderes Gemüse in feine Scheiben schneiden), grasmizas ~ weißer, harter Pilz, der zum Salzen geeignet ist), grūzas ~ Korn (das gleiche), vézas ~ Weed (Stab, Kuoka), bézas ~ bėzdas (Strauch, ähnlich wie der White, mit roten Beeren), skuzbezis ~ Schnecke (Pilz, aus dem Rauch kommt). Die jüngeren Dialektvertreter sprechen diese Wörter mit d im Präfix aus. $ 122. Das Verschwinden der Vorsilben am Wortanfang ist selten und zufällig, z.B.: okiečei (Deutsche- ), olungž (Wolunge), Olungiške (Volungiškė, Dorfname- ), overis (Eichhörnchen), rolai (Bruder), roliūk (Bruder), rolyti (Bruder), črem (wir tranken), érsim (wir trinken), šūpūže (Krähe), indtumei (wir wissen), im Dialekt sind häufiger und üblicher solche Geschlechter dieser Wörter, wie lk. 7. Zugabe und Einfügung von Zusatzfetten § 123. Am Wortanfang vor ie wird im Dialekt immer 7 angehängt, und vor wo Kmal ©, z.B.: jieškau (ich suche), jieva (Ieva), jietis (Speer), jiėšmas (Speer), viūoga (Beere), vuogaut (befruchten), vafikšlis ~ aukšlis (ein aus Birkenholz gemachter Behälter zum Sammeln von Beeren). § 124. Zwischen zwei Vokalen, die nicht zur selben Silbe gehören und manchmal auch zu einem Wort, wird manchmal ein j eingefügt. : Pajikojei ~ Paikojai (Dorfname), į jūpa ~1 Ūpą, įjdudžiau ~ jdudziau, įjėjaiį ~ einging, įjeit ~ eintreten. § 125. Manchmal kommt es vor, dass am Wortanfang falsch Konsonanten hinzugefügt werden, z.B.: taiūkštas (hoch), džiogys (groß), silsčtis (ausruhen). § 126. Manchmal wird ein k in der Mitte des Wortes eingefügt, z.B.: pluokštas (Faser), raikštis (Band), pėkščes (Fuß). Es wird angenommen, dass die Einfügusu ng 4 in ähnlichen Fällen durch Analogie mit anderen Wörtern entstanden ist **, Wahrscheinlich ist es aufgrund su der Analogie A mit anderen Wörtern auch im Wort sklidus (slidus, vgl. sklidinas) zu finden. 83 Ss. H. Dupsean nn O BeraBoukbiXt A Hg Bb GajabTHHCKHX® S3bIiKAXb, 9 —11, C.-[Terep6yprs, 1913. 174
8. Verschiedene artikulatorische Veränderungen § 127. Am Wortanfang wird anstelle von lk b vor / manchmal ein p ausgesprochen, z.B. supliūška (zusammengeschmolzen), pluiik (verblasst). ; Bei einigen Fremdwörtern wird das p am Anfang zu b, z.B.: blidmba (Siegel), bliombuot (Versiegeln). GOHETHKA MBOPA BACCEKHHA PEKH MHTYBA 9. H. TPUHABSLIKEHE Peamnome Lens nacrosmeii pačoThi —onkcarh H HAYYHO HCCJIEJIOBATH (DOHeTHUeCKYIO CHCTEMY roBOopa CeBepO-3amajHbiX ayKIUTafiToB, B KOTOPOM COXPaHSIeTCsi MecTO yJlapenusi, CBOICTBEHHOE JIATepPaTypHOMY SI3bIKY. B paGore onpeneasiercss 3BYKOBOil COCTaB, OMHCHIBAETCS yJapeHHe, H3ydafOTCS] HHTOHALMS,, BOKAJIM3M H KOHCOHAHTH3M IOBOpA. OonernueckHe SIBJIEHHSI roBOpa OOBLSCHSIOTCSI HCTOPHYECKH; OHH CpaBHHBAIOTCSI C (PAKTaMH JIMTOBCKOIO JiKTepaTypHOro si3blKa H COCEJAHHX T[OBOPOB. B favore ykranaBaMBalOTCS TAKE 3aKOHbI BO3HMKHOBEHHSI, pacripocTpaHeHHSA H ynorpebnenusi (poHeTHUECKHX sBJeHHH roBopa. Ich bin ein guter Mensch, aber ich bin auch ein schlechter Mensch. Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. PaccmarpuBaeMblii TOBOpP 3aHHMaeT UeTbIDeXYTOJIbHHK, oOpasyemsiii lOpGapkckum H. PacceiiHSŪCKHM pafioHaMH, Ha OKpaHHaX KOTOPOrO HMReIOTCS CJeflylollHe HaceseHHbIe nynktel: Cmanununkail, Bamxrupuc, [umkaitusii, Craksii, CkupcHemyne. [lo COKpalenuio ČOe3yjiapHbIX APeBHHX JOJIHX KOHEYHbIX -a, -as, -e, -es (B JIMT. f3. -0, -0s, -&, -€s, Hanp. : sąka,,rosopur (-aT)‘‘, šakas,,BerBH‘‘, sake,,ckKa3aJ1 (-K)“, šakes,,BHJIbI'‘) TOBOp OTHOCHTCS K HAapeuyHio CeBepo-3anajiHblX ayKIUTaHTOB. T 'panuna ycsoBHOH OTTSKKH yaapenus (no JinHHH IOQopaiiusait —Oopkenai — IlanmjuHHe) orziensier roBop OT FOBOPOB JIPYTHX CeBepo-3anajiHbiX ayKIUTaiToB. Coxpanenne TBepAOro /nepejį IJaCHBIMH 3aJiHETO psiia OTAEJSET H3yyaeMblit roBOp OT roBOpa CeBepo-3allajiHbIX ayKuITAHTOB, paHee npuHajexaswero KuiaiinejickoMy kpaio (K sanagy or CMaJMHMHKAal H3-32 BAMSHHS HEMELKOro s3blKa npousHocaTest pliduks,,BoJioc““ Bmecto plauks n T. n.). Ha Bocroke rosop rpaHHYHT C BEJIIOOHCKHM TOBOPOM. Dra rpaHHua BnepBble Oblla ycTAHOB/- JIEHA A. Camicom B 1933 roy (cM. Archivum Philologicum, IV). B junge paGorte rpaHHubi: roBopa yToyHedbl. B Hacrosinee Bpemsi K BeJIOOHCKOMY TOBOpY elle OTHOCHTCS TEPPHTOPHs K BOCTOKY oT Jauuun: CkupcHemyne —DBapamxsii — Craksiit —Apérana. Hano orMeTHTb, 410 K BOCTOKY OT IpaHHIbl, YCTAHOBJICHHOH B paGore, GesyjapHbie -ė, -O TOJIbKO B OTKPbITOM KOHUE CJIOBA NpeBpaTHJucb B -i, -u (sdki,ckasan (-K)“, saku,roBopur (-sT)“), a B 3aKPbITOM KOHILE CJIOBA 3TH 3BYKH He OTJHYAlOTCs OT 3BYKOB JIHT. 53. AGcomoTHoe npeBpaiieHiHe KOHEUHbIX GesyjapHbiX -0, -¢ B -u, -i HaGaozaercs JHB Janelle K BOCTOKY (OKOJIO BejitooHbi H Apéraner). Ha tore roBop aoxoaut 175