scieee AI-readable full text Open interactive document viewer

Dėl upės vardo „Danė“ („Danija“, „Dangė“)

A. Vanagas

Full text

LÜIE "PLU V. EU-BÜRO KLAUSIMAL III Lie T U. VO's TSR MOKSLY A KAD E. MIJA ÜBER DEN NAMEN DES FLÜSSES DANNE (DÄNEMARK, DINGE) A. Der Fluss, der durch Kretinga und Klaipėda fließt und bei Klaipėda in die Kurische Nehrung mündet, hat zwei Namen: von den Quellen bis Kretinga einschließlich wird er Akmenė genannt, von Kretinga bis zur Mündung nennen ihn die Einheimischen Dūnė oder Danija (in der Dialektsprache dafi*, dan’), und einige Schriften und nicht-einheimische Menschen verwenden die Form Dangė, um diesen Fluss zu benennen. Das Geschlecht Dūnė oder Danija wird von den Einheimischen der Dörfer Egliskiy, Toliai, Valėnai, Kėkštai, Trakai, Triušeliai, Paupuliai, Vitinės, Šimkai, Slengiai, Kibelkščiai, Raišiai, Lankučiai, Potrai, Kalotė verwendet. Alle hier genannten Dörfer liegen auf beiden Seiten des Flusses Dane von Kretinga bis Klaipėda. Darüber hinaus stimmt die Form Dūnė noch zu - * ma in der Sprache der einheimischen Menschen von Kintai, Mantvydai, Stakliškiai, Suverny (Region Šilutė)". Daher besagt die Aussprache der lokalen Menschen eindeutig das Geschlecht Dūnė oder Dūnija. Woher kommt die Form Dangé? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir auch die Schreibweise dieses Namens in der Vergangenheit berühren. Da dieser Fluss durch den westlichen Teil Litauens fließt, kam sein Name vergleichsweise früh in deutschen Dokumenten vor. Antai, 1252 Chronik von Pruzinlant. Beilage I* schreibt den Namen dieses Flusses Dangen, Dange, 1256 Chronicon Livoniae® schreibt Dagna*, 1454 Die jungere Hochmeisterchronik® —Dangen, Dandanghen®. Alle hier erwähnten Dokumente, die den Namen Dane verwenden, stammen von deutschen Chronisten des 13. bis 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurde im Deutschen das zwischen den Vokalen klingende g als j" ausgesprochen: Sigifrid wurde *Sijifrid> Storit, megidi —*mejidi >meide usw. ausgesprochen. Dieses Phänomen war besonders charakteristisch für die Verbindungen -ige-, ~ege-. Die Form Ddnė finden wir auch in einem Volkslied: Ui siunte, siunte Mang mamuže Į Dang vandens semti... 2, V. Kalvaitis, Preußische Litauische Lieder, 190, Tilžė, 1905. 2 Scriptores rerum Prussicarum (SRP), 1, 629, Leipzig, 1861. * SRP, 2, 40, Leipzig. 1863. 4 Hier ist der Platzwechsel von g mit m höchstwahrscheinlich ein Schreibfehler, * SRP, 5, 146, Leipzig, 1874. € M: Daer Danghen (diese Erklärung wird im Dokument selbst gegeben). * H. M. Ouanucea, Heropus semeuxoro s3kika, 169, Hanar. Mockosckoro Ymwsepcnrera, 1959. 21, Fragen der Sprachkunde, III 317 te g und j Die Aussprache variierte noch mehr und variiert bis heute. Hier und in der Neuzeit der deutschen Sprachentwicklung wurde das g am Wortanfang immer als 7% des Wortes in der Mitte zwischen den Vokalen g ausgesprochen, nach den Vokalen der hinteren Reihe — als y, und nach den Vokalen der vorderen Reihe und nach den Sonaten /, r — als j?, Später, während der Entwicklung der deutschen Literatursprache, als anstelle von j in den hier erwähnten Fällen j zu verwenden begann, wurde g, g und j in der deutschen Sprache lange Zeit sehr unterschiedlich ausgesprochen und geschrieben, und oft kam das g sogar dort vor, wo es niemals vorkam (Jahr —gar, Joseph —Gosef*?- ). Die Veränderungen in der Aussprache von j und g führten zu einer offensichtlichen Inkonsistenz in der Schreibweise von j und g, nicht nur im Deutschen, sondern auch in einigen anderen Schriften. In den preußischen Schriftdenkmälern zum Beispiel ist die Inkonsistenz der Schreibweise von j und g sehr deutlich: Pomedyen, 1405 und Pomedigen, 139694 —pig. z. B. median „Wald“; Iwvogarge, 1331**—0plg. Lied. Yvas ist der „Baum“ im Geist; Kylien 1314 und Kyligen, 1318 = *Kilija'®; Gedilie, 1339, Gedylye, 1357 und Gedilege, Gedilige, 1387, Gedilge'*; 1339, Kupigien, 1330 <*Kup+1ij+ein®® und andere. Aus dem, was hier über die Aussprache und Schreibweise von j und g in der deutschen Sprache gesagt wurde, sollte klar sein, daß die deutschen Chroniken des 13.-15. Jahrhunderts zwar Dange < *Danige< Dania' schrieben, aber daß es sich dabei nicht um ein eigenständiges Wort handelte. usw., aber anstelle von g sagte er j (in Dänemark). Hier ist g nur eine Frage der Grafik. Mit der Entstehung der deutschen Literatursprache, als in den oben genannten Fällen wieder das g ausgesprochen wurde, musste: 1. die Schreibweise Dange < *Danige in der deutschen Literatursprache auch mit g ausgesprochen werden; Da die deutschen Kolonisten des Klaipėda-- Gebietes nicht aus einem, sondern aus verschiedenen Teilen Deutschlands stammten, konnte sich in den von ihnen kolonisierten Gebieten kein einziger Dialekt bilden, sondern es herrschte eine bunte Mischung verschiedener Dialekte vor"*, Die offiziellen Institutionen, die Schule und die Kirche benutzten jedoch nur die literarische deutsche Sprache. Der Name des Flusses, der uns beschäftigt, wurde also offiziell im Himmel geschrieben und ausgesprochen. Die deutsche Aussprache hat vermutlich einen Teil der Litauer beeinflusst, so dass der Name des Flusses offiziell deutsch blieb, als das Gebiet von Klaipėda an Litauen zurückgegeben wurde, obwohl die Einheimischen nur Dané || Dänemark kannten. Der ungenaue Name dieses Flusses konnte sich unter den Litauern durch seine Ähnlichkeit mit den bekannten Wörtern mit der Wurzel dang-, dengverbreiten. Auf den ersten Blick scheint es, als ob die alte baltische Wurzel danggewesen sein könnte, und die heutige Aussprache der Einheimischen dafi'j ist durch den Einfluss der deutschen Semitischen Sprache entstanden. Es ist bekannt, dass die Bewohner der ehemaligen Region Klaipėda den Namen Pagėgiai manchmal als Pajégiai, Gėniškė —Jėniškė usw. aussprechen. Diese Fälle sind jedoch nicht häufig. Es ist kaum möglich, dass Sex TSB so weit verbreitet ist. M Xupmyncknifl, Hemenxan nuasextosorns, 569, Mockea —Jleunurpan, 1956. * Dasselbe. 19 Ibid., 569; 290-293, B. M. )Xupmysckufi, Heropus memeuxoro ssmxa, 70, MocxBa, 1948. 1 G. Gerullis, Die altpreussichen Ortsnamen (toliau Ger, AO), 130, Berlin und Leipzig, 1922. 12 Im selben, 50, 12 Ten pat, 14 R. 63. Trautmann, Die altpreussichen Personennamen (toliau Tr, APn.), 30, G6ttingen, 1925, Ger. 18 18, Bd. 100 76. mg/m2 Gedilye, Gedilie > Gedilege, Gedilige > Gedilge (Tr. APn. 7 W,Fenzlau, Die deutschen Formen der litauischen Orts —und Personcnnamen des Memelgebiets, 1, Halle/Saale, 1936. 318 Dūnė || Die Dünen hätten durch den Einfluss einer anderen Sprache entstanden. Be Deshalb ist die Umwandlung in Düsternis im Himmel keine isolierte, außergewöhnliche Tatsache. Es ist allgemein bekannt, dass die Deutschir en seit der Antike den Namen des Flusses Gilija übersetzt į Gilge, o Minija— į Minge, aber so jų nennt man ti heute niemanden ir į Der Kopf kommt nicht. Aber das Wichtigste, ko weil in diesem Fall die Wurzel dangnicht zulässig ist, ist die Aussprache der Einheimischen däfi'j'*. Wenn das ältere Geschlecht danggewesen wäre, würden die Einheimischen es heute so ir aussprechen, weil g die į Umwandln ung jpo sogar im deutschen Semgallendialekt, wo j ir g Meist abwechselnd, ist unmöglich? ?, Also sollte die baltische Form sein Moor oder Dänemar- | k®, in baltischen Sprachen ist der Ortsname Dune || Dänemark nicht einsam. Die Wurzeln müssen noch gegossen werden. Schaden (Kugel) Die Felder. Ramygalos raj.), Danitikas (Ehe. Vainiūniškis k. Alisa im Wunderland. (Hrsg.) Jahre. Dana, Dapas—dikis, Danava, ir Dapy—marki® usw. Diese lettischen Ortsnamen J. Endzelynas®® vergleicht es zu Recht mit su dem uns wichtigen Flussnamen Ddne. Auf der Wurzel dandar plg. Jahre. dapava „Wald, Clan auf der Straße, schmutziger Ort“*3, Präfix -ija ist auch in litauischen Flussnamen recht häufig: Ak-ijė (Saukėnai), Ašv-ija (Kaltinėnai), Gliv-ija (Kvėdarna), Jot-ija (Plokščiai), Juod-ija (Jieznas), Nė6t-ija (Plateliai), Or-ija (Šakiai, Vabalninkas), Ryk-ijė (Batakiai), Rūd-ija (Viduklė), Sir-ija (Meškuičiai), Šarr-ija (Šaukėnai), Vilk-ijė (Skaisgirys), Vizd-ija (Birštonas). In Bezug auf die verwandten Geschlechter Dané || Dänemark ist zu beachten, dass das Geschlecht Dune, wahrscheinlich, ist sekundär, verkürzt iš Dänemark. Beispiele für solche Abkürzungen sind: ir Glivia||Glivé, Minia||Mīna, Nēorija || Nortē. 18, Nr. 1, Min. 18 Z.B.,, im Wort gegangen im sächsischen Dialekt j; nur das erste und zweite g werden umgewandelt, 0 g nach bleibt; Ich habe es geschafft. * Mit der Feststellung der Wurzel danwollen wir nicht sagen, dass in den baltischen Sprachen n die Wurzel dangyra überhaupt nicht erlaubt ist. Sowohl in der litauischen als auch in der lettischen Sprache gibt es Ortsnamen mit dangyra (vgl. lit. Der Fluss ist unbefestigt. Der Fluss ist ein Nebenfluss des Danube. Das Paradies. ; Jahre. Dafiga, Dangas-plava und andere – siehe J. Endzelins, Latvijas PSR vietvūrdi, I daja, 1. sējums, 194, Rigd, 1956), aber in diesem Fall haben wir die Wurzel dan-. Das, wie wir im Folgenden sehen werden, auch Entsprechungen in der litauischen und lettischen Sprache hat. Hier ging es uns nur darum, dem Fluss einen authentischen Namen zu geben, den die Praxis und vor allem die Forscher der Toponymie oft benötigen können. #1 J. Endzelins, Ortswörter der Lettischen SSR, I daa, 1. Band, 193, Rigš, 1956. 52 Im selben, ® K, Mūlenbacha Lettisches Wörterbuch, Rediféjis, papildindjis, turpindjis J. Endzelins, 1, 438, Riga, 1923 —1925.