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Kai kurie nauji žemaičių dounininkų tarmių fonetikos dalykai

B. Rokaitė

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LTETUVIU K'ALBOTYROS K LAU SA MALL IV LI ETM V O. 5. T S R. M: O K S LY AKADEMI JA EINIGE NEUE FÄCHTER DER PHONETIK DER SÄMISCH-- DÄNISCHEN DIALEKTE B. ROKAITĖ I. Der Zusammenstoß und die Vorfreude der nördlichen Seemannsdialekte! l. Kirtis § 1. a) Der Mosėdžio Dialekt hat die Haupt-Alt- -, Haupt-Abstraktions-, Neben-Abstraktions-, Neben-Abstraktionsund Neben-End-Akzente, die auch für andere Semitische Dialekte mit allgemeiner Akzent-Abstraktion charakteristisch sind.“ b) Die Stärke der Abschläge im beschreibenden Dialekt ist die gleiche wie in den anderen Semitischen Dialekten- ®. Der versetzte Strich im Dialekt unterscheidet sich von dem versetzten Strich in anderen zemgalenischen Dialekten sowohl in seiner Stärke als auch in seiner Lage und insbesondere in den Variationen der Zusatzwörter, weshalb er hier ausführlicher analysiert wird. $ 2. a) Der Neben-Null-Akzent wird im Dialekt angenommen: a) Lange, bewegliche Silben: klūmpė ~ klūmpi ‘Klumpés’ „ monéi ~ manie, S@uktio ~ šaukoja "schreit", véfdm ~ vėzame, aplivkju ~ aplifikuo 'umher'. Weil alle langen Silben mit einem Akzent einen versetzten Akzent erhalten, haben Wörter oft mehrere versetzte Akzente: pdrmiiokiejé ~ pėrmokėjai, kidovdrné ~~ kėvarniai ‘kuosas’, pdrséldukiem ~ pėrsilaukėme ‘uZsilaukéme’. ! Dieser Abschnitt beschreibt die häufigeren Fälle von Dialekt und Präteritum in den nördlichen Küstendialekten der Douninky. Als Grundlage wurde der Dialekt der Stadt Mosėdis (und der umliegenden Dörfer —Naujokų, Šauklių, Igarių, Baksčių, Nevūčių, Miesto Kalniškių, Šerkšnių) genommen, die sich in der nordwestlichen Ecke der Litauischen SSR, im Bezirk Skuodas, 13 km südlich vom Bezirkszentrum, befindet und sich weder in der Dialektik noch in den Adjektiven fast nicht von den anderen nördlichen Küstendialekten unterscheidet, s. J. Aleksandra- „Vičius, Kretinga Dialekt 97—106, und 1957. Vorschau. —„Lietuvių kalbotyros klausimai“, 1, Vilnius, Die Arbeit folgt der phonetischen Transkription, die im „Lietuvių kalbos atlaso medžiagos rinkimo programos“ II. Auflage, Vilnius, 1956, angegeben ist, nur die Länge der mit einem lauten oder fortlaufenden Suffix ausgesprochenen e, 0 (<i u) und i, ū wird nicht gekennzeichnet: sie wird durch das Suffixzeichen angezeigt (pčins-> pilnas, kimb~kimba). Bei Doppelsätzen, die mit dem zweiten Testsuffix ausgesprochen werden, werden beide Sätze mit Halblängen gekennzeichnet (siehe D.kd-—-rankėa), obwohl der erste Satz etwas länger ausgesprochen wird als der zweite. 2 Siehe, V. Grinaveckis, Die Kreuzung der nordwestlichen Sumpfdialekte. Zeitschrift für deutsche Sprache und Literatur, 1, 1957. 3 Siehe V. Grinaveckis, Phonetische Merkmale der nordwestlichen Sumpfdialekte und ihre Entwicklung (im Folgenden: Phonologische Merkmale des Schwedischen). —„Vilniaus Vaist. Pädagogisches Institut (im Folgenden: VVPI) Mokslo darbai“, 11, $ 10—26, Vilnius, 1960. 141 g) Kurze Silbe zwischen den Silben mit dem Haupt-alten Akzent und dem su Neben-versetzten Akzent in der langen ir Silbe: drnėšė dtneSei, mintovd mintuvai, pakdrdms pakuramas ‘aufgebaut’, kdlnėškė kalniškiai ~ ~ ~ ~ "Auf dem Berg leben Menschen", ~ Oščelak, Oščelak, Oščelak. Wenn im Dialekt des po Haupt-Altdialekts nur kurze Silben vorkommen, dann sind sie alle ungedichtet: drnešę atnešė, mintovus mintuvus. ~ ~ Yy) Balsiai e, a, e, 9 < a, e, 1, u (siehe Abschnitt 4.4) § 10). b) Der Versatz ist im Dialekt besonders stark. Der stärkste versetzte Akzent tritt in Wörtern auf, die einen alten Hauptakzent in einer langgezogenen Silbe haben: dabd nun ~ ‘noch’, sokdm ~ sūkame, mažūsis ~ mūžasis, jOėdėna ~ júdino. Wenn die Hauptsilbe in einer langen Silbe steht, ist die versetzte Silbe etwas schwächer, aber deutlich hörbar: lirdėoc lytotas ~ "Regen", abgestorb- ~ enes Nugget ‘abseits der Straße’, ~ včikė véikiai "schnell". Wenn ein Wort nur einen ne versetzten Silbenstich hat, ist der letzte oder der am Ende iš jų des Wortes stärkste: ekiervėrbūlis ekétvirbalis, músėujėu mūsųojuo ~ ~ ‚misajam‘. . c) Der Seitenund Untersatz kann bis zu vier Präpositionen haben: Kurze, Schlüssel, primäre kontinuierliche, in einigen Fällen mittlere ir — (weitere Informationen siehe unten) §§ 6, 7c, 10, 12). § 3. Normalerweise werden alle Dialektwörter ausgesprochen, aber wenn einstimmige Wörter gesprochen werden, werden sie meistens zu den ausgesprochenen Wörtern hinzugefügt. Proklitikais ir enklitikais tarmėje būna jungtukai, prielinksniai, prieveiksmiai, įvardžiai, pvz.: daba pūkošo vuo, „jau, „aštėnta vardu dabar | ~ ‚dar’ pakušu ‘fühle’, o schon aštufita varau „einu“; a, "Kiūložna Nacht važdyuji bei, Mama ~ ar Katzenfuß “jeder? gestern reist du zu deiner Mutter; ka, „«būva legūonėnie | e, „nachdem er diese, „klaren ldidite ~als er im Krankenhaus war, und begann, diese Briefe zu "versenden"; vwo, „darum,, willst du nicht fahren, to darum willst du ~ o nicht tu fahren; Kilo, „če piksti ont _Schließen ~ ko Du bist wütend auf das Kind. 2. Priegaidė | § 4. Der Dialekt hat die folgenden Präfixe: Kurz (*), Lang ("), Primärund Sekundärtest (*), Push (/) und Mittel (*)*. Ein kurzer Vorgeschmack. $ 5. a) Kurze Vorsilben treten, wie auch in anderen Dialekten des Semitischen, die den Akzent zurückziehen, in kurzen Silben auf, die aus den Vokalen a, e, 7, u, e, o bestehen, in folgenden Fällen: a) in einstimmigen Wörtern: kas, nėš, rės ~ ris, lėps ~ lūps (auch in den im Dialekt zu Einstimmigkeiten gewordenen Wörtern: laps ~ lūpas, réc ~ rētas, sok ~ suka, žėb ~ žiba); f 8) Aussprache mit abstrahierendem Akzent: dkmdu ~ akmud, svėtės ~ svečiais, pili ~ pili, lip ~ lupi, kėtė ~ kiti, lėpė ~ lupu; | ; 4 In Bezug auf die Adjektive unterscheidet sich der deskriptive Dialekt von den anderen zemgalenischen Dialekten hauptsächlich durch die Abkürzung des Haupt-alten Dialekts, in Wörtern mit einem versetzten Dialekt (§ 5b), die primäre Testin auf e, 0<i, u (§ 9), die Abkürzung des Neben-versetzten Dialekts (§ 6), die Lauztin ($ 7c) sowie die primäre Fortsetzung ($ 10—12) und die drückende Adjektive des abziehenden Dialekts ($ 14), vgl. V. Grinaveckis, Svdt fonetinės ypatybės, §§ 45—93. Hier werden die genannten Fälle der Aussprache von Launen ausführlicher beschrieben, 142 Y) Aussprache mit einem Neben-Stirnvokal: mé.r.ga ~ merga, katės ~ katės, vinis ~ vinis (dgs. gal.), ga.i.dūs ~ gaidžiūs, pė.r.šrė ~ pirštū. b) Mit dem kurzen Suffix werden im Dialekt a, e ausgesprochen, die die Ik-Festlaute a, e in zweiund mehrsilbigen Wörtern mit versetztem Akzent widerspiegeln, z.B.: lipė ~ lapei, žėūddm ~ žadame, rėšėnt ~ rašant, karė ~ kūtei; nėšėns ~ nėšinas, nėšėnų kčliuo ~ "Weg", séné ~ sčnei, wädėns ~ wädinas. $ 6. Eine kurze Silbe, die einen Akzent erhielt, kann im Dialekt auch einen kurzen Vorsatz haben (Bd. $ 2a), z. B. ondėlė dideliai, ~ ėšnėšdu išvedžia- ~ u, katėnėu ~ kūtinuo "katinui", Idopėrd ~ lėpetai, Ondėnėi ~ vandenie 'Wasser', pavéddu ~ pavedziau, sėsėrėi ~ s€serie ‚Schwestern‘. Abstrakt (und die kurze Präposition) die kurze Silbe erhält im selben Fall in anderen ir Dounischer Dialekten, wie: pdžastė pažasčiai, ~ kėbėlėu kūbiluo ~ ‚kubilui‘ (Brüstung), in der Höhle ~ (Kulai I, Skuodo raj.), für Halsbänder ~ ‚apikakléms‘ (Seda) ~ “Ort der už Tür, Hof’ (Alsėdžiai), am Abend ~ am Abend (S. 100, 101). į Das Feuer der Vorfreude. § 7. Die Feuervorwarnung Ik entspricht ir dem festen su ja Anfang, in der Dialektsprache ausgesprochen wie ir su Ik starke Vokale sind diftongiert, ir z.B.: likt gleichsta, lipa lūpa, ~ šlOuta šlūota, ries ~ tėvas. ~ ~~ Be In diesem Fall wird su lauZtine Präposition im Dialekt noch ausgesprochen: a) Sekundäre Diphthonge, hervorgegangen aus iš a, e, ¢, 0 + I, m, n, r, i, 4 Abkürzungen von Enden, z.B. stdls ~ Stil, $ldm ~ Schlima, todns ~ tvanas "Flut", gdrs ~ giras, kél kėla ~ ‚Kelia‘, sém ~ s€ma ‘semia’, séns ~ s€nas, kérs ~ kéras, Für pila, ~ gëls grias, für ~ Wagen, Wagen, ~ Monat mina, kj! ~ ~ Kugel ‚kulia‘, stjem ~ stuma „stuma“, kor kura ~ „kuria“, kléus ~ klévas, léi ~ Ischia "Gießen". Anstelle von Dialekt lauztinés Präteritum Vokale a, e Ik In diesem Fall werden sie mit einem su starken Adjektiv, einer 0 7, # — su Abkürzung, ausgesprocIk hen, da sie ir Konsonanten in verschiedenen Silben sind. b) Lange Silben der Personenendungen von Verben (anstelle Ik der festen Präposition), z.B.: raddu ~ radau, skaitdu ~ skaitau, fend žinai, ~ nešė neséi, rasis ~ ~ rašys, skaitis ~ skaitys; und die dritte Person der Zukunft (anstelle der Abkürzung), z.B.: lis lys Ik ~ ‚lis‘, gis gys ~ ‚gis‘, wird wird ~ ‚bus’, ‚wird’, ~ ‚wird’ „Djus*, Ids ~ 1848 ‚lus‘. c) Lange Silben, die (meist) einen versetzten Akzent haben, z.B.: brėpgė ~ brangiai, dailė dailiai, ~ dérbd dirbai, ~ šūokd šdkai, ~ tilėm tYliame ~ ‘in der Stille’, ~ flüsterte ich, Kind 'Kind', pabénge ~ pūbengė 'pabaigé', papliiotis ~ pūplotis 'paplétis', apréimba ~ šprumbą "sienos juosmenį', pdrsdove ~ pėršovė, pavdlgisi ~ pavilgysi, miosiedie ~ Mėsėdėje 'Mosédyje', plaukūosėm ~ plaukiosime, ratpiedé ~ ratpédziai'stipinai', sdrréokies ~ sutrenkés'susitrenké', vdksĖdloddms viikitiodamas. d) Vokale a, e in iStiktuk, z.B.: mdkt ~ makt, būkst ~ bakst, bdpt ~ bépt, klépt kläpt. ~ ~ : Primäre Test-Wartezeit. § 8. Die primäre testiné Präposition entspricht der 1k-Feststellung und kommt im Dialekt in denselben Fällen vor wie die 1k-Feststellung, z.B.: kfuds ~ kudos, mala ~ malo ‘malé’, rūkte ~ rauchen, sége ~ szeg, tiste ~ tisti, trümps kortas, tėršc tifstas. ~ ~ 143 k bs 3. Anta, e,¢,0 < a, 6, 1, u: a) jvardZivotiniy- -Formen im Singular: gérdsis jó, maZdsis ~ miZasis, pastardsis ~ utolsó, pérmdsis első, ~ ménndsis manasi in ~ Präpositions-- Verbindungsw- ~~ örtern: ; b) apkakle ir dpkaklé “Kragen”, apndsris ~ dpnasris, pavakdre pavakarė, ~ pdrsūkė pérsaké, ~ pdrdare pérdarė ~ ~ "perdažė', pdréje ~ pérejo, pdsésére ~ puseseré, pdsmérgéle ~ plsmergelė, pdrré.sa pérriso, ~ pdrlė.pa pérlipo, ~ pdssg.ka pérsuko ~ (siehe auch Abschnitt 4.4) ZodZiuopse su riesaga -alias: 9Zdordlis ~ uzduralis, ekietvérbalis ~ ekétvirbalis, oSpakūlis uzZpakalis); ~ Verb-Suffixe c) -av-, ~in-, ~ij-, -ur-: béltGva béltavo, fugdva ~ ūogavo, jodéna judino, ~ eSmalagéna išmalagino, ~ paklabéna paklabino, ~ vdrgé.na vargino, ~ kdulé ~ je ~ kaiilijo, grajéje ~ grijijo, sovitd.ra ~ suvyturo ‘suvyniojo’. | $ 11. Fälle, in denen sich der versetzte Akzent in der Wurzel des Wortes befindet? ir hat eine primäre kontinuierliche Präposition, die sich am besten im Verbparadigma zeigt: Singular Plural V. patalkis ~ patalkis patalkė ~ patalkiai K. paralkę mv patalkio paralku ~ patalkiy N. paralkėu ~ pitalkiuo patdlkéms ~ patalkiams G. patalki ~ pūtalkį - patalkus ~ patalus - In. paraiko ~ patalkiu patdlkés ~ patalkiais Vgl. pardlkie ~ pūtalkėje pardlkis ~ patalkiyse Nomen des weiblichen Geschlechts haben den abgeschwächsu ten Akzent in der primären fortlaufenden Adjektivform noch im Plural ir (Bd. Stiefmut- ~ ter geliebt, ~ pdsiiostes pūsostės). Wenn die primäre kontinuierliche Präposition auf Vokalen liegt a, e, 9 (apndsris ~ apnasris, šėlėnę šūlinė, ~ apėše apušė), dann ~ erhält die Singular-Eigenschaft des Plurals ir der Endform keinen Zusatz, z.B. : Singular Plural V. apkdkle ~ dpkaklé Kragen ~ Kragen K. Kragen ~ dpkakiés Kragen ~ Kragen N. Kragen ~ Kragen dpkaklei ~ Kragen G. dpkakléms ~ apkdkle dpkakle ~ Kragen dpkakles - In. apkakle ~ idpkakle apkalliems ~ dpkaklémis Vgl. apkallie ~ dpkakléje apkallies ~ dpkaklése Im Paradigma der Formen IvardZiuotiniy, die am Ende des ersten Punktes die ursprüngliche fortgesetzte Präposition des Abklammerns haben, su ja werden folgende Silben ausgesprochen: männliches Singularsubstantiv (ursprüngliches Fortgesetztes auf a), Stammwort, Endwort ir weibliches Singularsubstantiv Endwort Plural, z. : ir | ——— 7 Bei Wörtern, die einen Akzent im Suffix haben, befindet sich der ursprüngliche fortgesetzte Akzent in denselben Silben wie bei ir Wörtern su mit einem Akzent im Wurzelwort. 10, Fragen der Sprachkunde, IV 145 Felder, kg.rtéios ~ kurtds ‘kuréios’, md.išūs ~ in Säcken, vd.rlie ~ Frosch, töd.stjdie Stern. b) Vokale und Diftonge ~ mit abziehendem Akzent in der dritten oder nachfolgenden Silbe von mehrstimmigen Wörtern (außer wenn diese Vokale oder Diftonge von Natur aus feste Anfänge sind, vgl. § 14), z.B.: lėižėdūs ~ žožuviūs, rėistėvūs ~ riestuvūs, sdldéfius ~ saldiniūs, dūmblėna ~ alblina, rūd.kštėfiė ~ rūgštiniū, šdukdniūos ~ šaukiančios, brdukrėvie ~ brauktuvė. c) Die von der regressiven Assimilation der Vokale betroffenen e, 7, u werden mit dem alten Dialekt ausgesprochen, z.B.: kieli ~ kėlį, pieti ~ pėtį, mú.sis ~ músys "Fliegen", vi nis ~ vinys, aber: kéle ~ kélio, pėte ~ pėčio "Schulter". II. Dvigarsiy an, en (> Ik 4, ¢, a, e) Variationen in den nördlichen Douninky- -Dialekten § 16. Die alten Diftonge an, en, dave Ik ą, g, sind in allen nördlichen Douninky- -Dialekten zu go, e geworden, die im Laufe der Zeit an einigen Stellen dieses Gebietes zu ou, ei geworden sind. Zweistimmige ou, ei dieser Herkunft haben die nördlichen Küsten-- Douner (Skuodas, Mosėdis, Ylakiai, Salantai- ®, Grūšlaukė, Darbėnai) und die nordöstlichen Douner (Klykoliai, Viekšniai, Akmenė, Papilė)?. § 17. a) In diesem Gebiet sind die Wortwurzelvokale ou, ei, die auf Ik ą, € antworten, sowohl ausgesprochen (feste Anfangsoder Endlaute) als auch nicht ausgesprochen, z. : a) Aussprache mit dem Haupt-antiken Dialekt: kdusnis ~ bissnis, Oužduls ~ ežeolas, Z0usld ~ žąslai, galduste ~ galdsti; drousé ~ mutig (Kriege); sp0usla ~ "„spąslai 'Falle', duSos ~ ąšas 'VaSas', skloustis ~ skląstis, spréiste ~ sprésti, paspéiste ~ paspgsti, téills ~ tėvas 'Schiff, dünn' (Mosėdis- ); skéiste ~ skgsti, gréiste ~ grézti (Grūšlaukė); 8) Aussprache mit abziehendem Akzent: rd.u.stūs ~ rastls, drd.u.sds ~ drąsūs, gré.u.stus ~ grąžtūs; Ffusie ~ Zas€ ‚Zasis‘ (Stein); d.usū ~ Achse (Weißen); ské.i.s10 ~ skestl, grė.i.ži ~ grezi (Brüsslauch); Y) nicht kieren: drousēms ~ Mut, fousiena ~ Zasiena; Grouphen ~ Grazina (Klykole); Rechte ~ tesimas, Geschwindigkeiten ~ greZimas; reivgms ~ Fortsetzung (Mosédis- ). : b) Das zweistimmige ou im Wort ežeolas hat auch eigene Dialekte, die an, en < 0, ¢ haben, z.B. : Ožėls ~ Eiche, oušulins ~ Eichenhain (Židikai); Ouž0uls ~ Eiche, oužoulėlis ~ Eichenbaum (Stropeliai und Dupulčiai, Kretinga- ); Odužitols ~ Eiche (Tickinai, Rietavo raj.), aber: kOsnis ~ Kasnis, galdste ~ galąsti und andere § 18. a) In Ylakien sind aufgrund der regressiven Assimilation der Vokale der feste Vokal dn und der feste Vokal und der feste Konsonant en durch on, en > o, e in u', i“ verwandelt worden: kansnis > konsnis > kėsnis > kūsnis, brensi > brensi > brėsi > brisi, skensi > skensi > skėsi ~ skisi; Die Assimilation des Diftongs an funktioniert nicht, z.B.: ždusis ~ Zasys, “"šd.usie ~ gansėjė “Zasyje’. Šitoks nevienodas tvirtapradžio ir tvirtagalio an tarimas 8 Apie Ylakius ir Salantus tik lk ą ~ou, o lk ę—e. * Dieser Abschnitt beschränkt sich auf die Veränderungen der alten Doppelbuchstaben an, en'im genannten Gebiet der nördlichen Doun-Dialekte und gibt die Verbreitung der betrachteten Phänomene an. 147 rašęs, vdres ~ vires, lilojęs ~ jėjęs; nusprioges ~ nusprėgęs, prisiedęs ~ pris€des (Klatsch). . b) Unterschiedliche Formen des Plurals der männlichen Teilnehmer der Vergangenheit. In Klykoli, Akmene, Viekšniai werden zwei Formen dieser Teilnehmer verwendet: mit der Endung ¢ und ei, z. B.: biege || biegėi ~ bége, nése || nėšėi ~ nėšę (Viekšniai), priképe || priképéi ~ prikšpę, bj.ve ~ būvę, nusepérke ~ nusipirkę, géméi ~ gime (Klykoliai). In einigen Dialekten der nördlichen Küste dounininky (Kretingos!?, Mosėdis) Formen mit -e: haben die regressiven Teilnehmer. $ 23. Am offenen Wortende wird anstelle des alten stark ausgeprägten und nicht ausgeprägten an ein o oder ein a ausgesprochen. Der Vokal -9 < -dn kommt im größeren nördlichen Doun-Gebiet und in der südwestlichen Ecke vor. Die Grenze zwischen -a und -9 < -dn könnte ungefähr diagonal sein —Klykoliai, Akmenė, Alsėdžiai, Gargždai. Hier heißt es in der Singularsubstantivform: gdlvo ~ Kopf, lazdd ~ Stock, jauno ~ jung, maZd ~ klein, Sako ~ Zweig, mūšino ~ Maschine, plotd ~ Kruste, plūvksno ~ Feder; rė.v.ko ~ ranka (Kriege). Aufgrund der festen Wurzel -an > -¢ stimmen in diesen Dialekten die weiblichen und männlichen Singular-Inagitive phonetisch überein, so dass so mało vako (~ mit kleinem Kind) und sd mało gdlvo (~ mit kleinem Kopf) genauso ausgesprochen werden. Die erwähnte Diagonale, die -dn > -o und -a trennt, ist ungefähr parallel zur südöstlichen Grenze von am, an, em, en > om, on, em, en, was ein Argument dafür ist, dass die Veränderung der erwähnten Doppelheiten, die im Norden begann, nach Südosten verschoben wurde. Die bis zur erwähnten Linie gelangte Doppelmutation musste das endgültige -n des Diftongs -dn verschwunden finden, so dass -a, das einzige verbliebene, nicht in -o umgewandelt werden konnte. § 24. Am Ende des Wortes steht der alte, ausgesprochene und ungesprochene Festbegriff en > e. Der Vokal ¢ < én ist: a) -ėkamienglische Wörter im weiblichen Singular und Plural: sėnė ~ senė, katė ~ katė, katės ~ katės, kdrvęs ~ kurves; b) Singular-- Lokativ: pfude ~ pūode, ld.u.ké ~ laukė, miškė ~ miškas, dėgnė ~ dugnė. Im ersten Fall (vgl. įnag und dgs. gal.) wird der feste Anfang -en nicht in -e am östlichen Rand um Klykoliai, Akmena, Papilė umgewandelt. Das heißt, im östlichen Teil -ėn > Bei -en war die -n-Endung bereits verschwunden. III. Regressive Assimilation von Vokalen in Doun-Dialekten $ 25. Diese regressive Assimilation der Vokale erstreckt sich über ein ziemlich großes Gebiet der dounischen Dialekte: die Grenze, die an der lettischen Grenze bei Kulių I km. (Skuodos raj.) beginnt, verläuft durch Mosėdis, im Osten umgeht sie Salantus, im Süden erreicht sie Plungė, Žarėnus, Pavandenę 12 Siehe, J. Aleksandravičius, Verb des Kretingos Dialekts. —Wissenschaftliche Arbeiten des IORP, 8, $ 73, Vilnius 1959, 149