Kirčio atitraukimas ir nukėlimas lietuvių kalbos tarmėse
Full text
LITAUISCH KALBOTYROS KLAUSIMEIL IV LITAUEN TSR WISSENSCHAFTEN Die Akademie KIRČIO WIDERRUF IR AUFSTELLUNG LITAUISCH SPRACHEN IN DEN BESTIMMUNGEN V. GRINAVECKIS I. KIRČIO WIDERRUF 1. Fristen für die Rücknahme von Fällen - $ 1. Zurzeit werden in der Dialektologie der litauischen Sprache zur Beschreibung der Akzentabweichung in Dialekten die Begriffe der allgemeinen bedingten ir Akzentabweichung verwendet, aber beide sind nicht genau. Eine allgemeine Schnittrücknahme wird als X-Schnittrücknahme eines kurzen langen Steiggliedes bezeichnet. Das Abziehen des eigentlichen Strichs ist also nicht allgemein — nach diesem iš Gesetz wird der ir Strich nicht vom Endstück des Festpradés abgezogen. Die iš relative Abweichung bezeichnet die Abweichung des Strichs von der kurzen Silbe zur zweiten langen Silbe. Dieses Gesetz beinhaltet jedoch nur ein Gesetz der Ablenkung des Strichs von der kurzen Extremität. Daher reichen diese Begriffe nicht aus, um alle Fälle von Ablenkung zu beschreiben. Da die genannten Begriffe unpräzise sind und nicht ausreichen, um alle Fälle von Abtrennung zu beschreiben, werden in diesem Artikel neue Begriffe verwendet, um jeden Fall von Abtrennung von einem Gliedmaß zu beschreiben. 1. Zur Angabe der Abhängigkeit der Abweichung des Strichs von der Länge des Gliedes und der Vorspannung werden folgende Begriffe verwendet: a) Das Abziehen des Schlitzes vom Stumpfende wird als gravischer Schlitzabzug bezeichnet. b) Die Ablenkung des Strichs von einem langen, festen Glied wird als Umlenkung bezeichnet. c) Die Ablenkung des Schlägers von der festen Gliedmaße wird als akute Ablenkung bezeichnet. 2. Für die Bestimmung der Dialekt-Sprechregeln werden folgende Begriffe verwendet: a) Der Abzug von der kurzen (alten kurzen und alten starken Prades) und der festen Enden nennt man den gravischen zirkumflektiven Abzug, und der Abzug der Dialekte, die den Abzug nicht nur von der kurzen und der festen Enden, sondern auch von der festen Prades machen, kann als gravischer, zirkumflektiver und akuter Abzug bezeichnet werden. b) Die Abnahme des Akzents vom kurzen Endstück in allen Fällen, d.h. auf die lange und lange Silbe, die weiter vom Wortende entfernt ist, nennen wir die allgemeine Abnahme des gravierenden Akzents. 117
c) Die Abweichung iš des kurzen Endteils nur um eine į lange Silbe weiter vom Ende kann als bedingte Abweichung des gravierenden Strichs bezeichnet werden. d) Die Abschrägung iš des kurzen Ends einer Silbe, die nur į aus dem langen Vokal ie, uo besteht, kann als ansatzweise ar Abschrägung bezeichnet werden. 2. Gesetze der Dialektik $ 2. In den nördlichen und nordwestlichen Dialekten des Litauischen wird in einigen Fällen der Konsonant am Anfang des Wortendes iš abgezogen. į Ne An allen Stellen ist die Ablenkung des Strichs gleich. Die Sprechweise der Dialekte einzelner Orte unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht, daher kann die Abtragung des Dialekts į in mehrere Gruppen unterteilt werden, und zwar 1) mindestens aus drei iš Blickwinkeln: (aus kurz; kurz lang; kurz lang; iš kurz lang); ir nach welcher Silbe vom Ende der zweite iš vom Ende; 1. ir ir 2) į (į į (ursprüngliche) ar usw.); 3) Dementsprechend wird die gesamte ar Silbe im Falle der Abtraktion in einer Silbe konzentriert, die in zwei weitere Silben unterteilt ist. ar ir § 3. Die erste Aufteilung. Im äußersten Nordwesten der Ablenkungsschneise, die sich auf to į Kurische Nehrung ir Die Ostsee im Westen ir į Die Grenze zu Lettland im Norden, wir haben eine gravierende - Zirkumflektiv-- Abweichung, die Abweichung t. y. wird durch kurze iš (aus der alten Kurzform, z.B.: sons sons, dailus~dailūs, ~ aus der alten Festform, z.B.: balta iš balta baltd, mafti marti ~ < ~ <marti Joniškis) ir langes Stärken (z. B. : sié‘naus~ Söhne, die sich ~ selbst patzen Klykoles) Gliedmaßen. Diese Abweichung umfasst das Gebiet nordwestlich į der Linie, die ir beginnt bei: Die Menge ir der Münder geht vorbei Ž. Naumiestis, Pajūris, Upyna, Vaiguva, Kurtuvėnai, Kužiai, umgeht Šiauliai, geht weiter durch Radviliškis, Baisogala, Upytė, Panevėžys, ir į Vabalninkas westlich von Die Börse stützt sich auf į Die Grenze von Lettland (Bd. APh IV 33). In einigen nordwestlichen Gebieten ir des angegebenen Gebiets wird der Schnitt manchmal von einer festenFrontgliedmaßen ir iš abgelenkt. Dies ist eine Ablenkung des akuten Strichs, der den gesamten nördlichen Teil des Don-Gebietes umfasst, z. B.: arkFür ~ Pferde mit Hufen, gdid@ms (Hauptstreifen hinten)~ für Hähne (Kojeliai, Klaipėda rajon.), auch erhältlich wo-nicht-- wo In Lettland, z.B.: ņēzenau ~ nezinu, bdvau biju ~ (Akmenė, Klykoliai, Vegeriai, Pipilė, Tryškiai, Klasė), gerum ~ geram, kdkem ~ kokiam (Šiupyliai), Ladkam ~ Feld, Pferd ~ Pferd, svėčem Gäste ~ (Šimkūnų k., Joniškio raj., Vilūnaičių k., Joniškio raj.), so o erleben Sie die iš Mitte des Wortes, z. B.: ~ pamate pamatė, ~ nėžina nežino (Schütteln- ), der Sitz nimmt sich ~ zusammen, du wirst es ~ nicht schaffen (Klavier, Flöte). aber A. Jonaitytė LKK II 114, 115). Im nördlichen Teil des Flusses Mūša wird der Fluss teilweise von den iš Gliedern des Nutznießers ~ abgelenkt, z.B. sadsam ~ sausam, viénam vienam. Aber hier wird das Nutzungsende mit einem starken Adjektiv ausgesprochen: jas, tai (Uniūnų k., Linkuvos raj.). Südlich und östlich des gravisch-cirkumflektiven Strichrückzugs verläuft der Bereich des gravischen Strichrückzugs, wo der Strich nur aus dem kurzen Glied abgezogen wird. APh IV 33 besagt, dass in diesem Bereich der Strich „nur auf die erhaltene lange und zweistimmige Wurzel“ zurückgeführt wird. Diese Aussage ist nicht korrekt, da der Schnitt in der genannten Fläche auf drei Arten abgezogen wird: a) Aus dem kurzen Endstück immer, unabhängig von der Länge der vorangestellten Silbe. Ein solcher Fall der Ablenkung des Strichs ist in dem Gebiet vorhanden, wo sich die Ablenkungsgrenze des gravinisch-- cirkumflektiven Strichs weit nach Norden zurückzieht 118
und Šiauliai umgeht. Zu diesem Gebiet gehören der südöstliche Winkel der Sumpfgebiete (Kiaunoriai, vielleicht Kiaunėrius), Tytuvėnai, Salépelkis, Pakražantis, Kražiai, Kušleikiai) und ein Teil des nordwestlichen Hochlandgebiets (Šiauliai, Pakapė, Tyruliai, Šiluva, Lyduvėnai). Darüber hinaus wird der Strich des kurzen Gliedes immer außerhalb der östlichen Grenze des gravisch-cirkumflektiven Strichs abgezogen, um Biržus, z.B.: aiiksti, ba.l.ri, ta.M.sūs; ma.i.šūs, kėlūs, vakarė, ru-télés, ni‘tikés (Kušleikiai, Kelmės raj., zr. Gtr 103); ainu ~ einū, sddus ~ sodūs; naktis ~ Nacht, védu ~ vedū, nėšu ~ nešū, rastus ~ raštūs, pati ~ pati, rėsv ~ rasa, balv ~ bala, gérv ~ gera (Wabalninkas); sails ~ trocken, vién ~ eine, Sak ~ Zweig, viš ~ alle (Biržai, siehe I. JaSinskaité LKK I 189). b) Von der kurzen Enden nur in Fällen, in denen die Endsilbe lang ist, z.B.: jaūna, heiß, schrecklich, aber: mažė, alle, Felder (Durst); Girfju, Supraphytu, Astuni (Mitte); Zeiten, gesund (Šimkaičiai, vgl. E. Grinaveckienė LKK I 122). c) Im äußersten südöstlichen Teil des Sprachgebietes (Sugiūčiai, Karalinava —Molétų raj., Gelvonai —Ukmergės raj.) wird der Strich aus dem Endstück nur dann abgezogen, wenn die zweite Silbe vom Ende her aus einem langen Vokal oder den zweistimmigen ie, U0, pVZ besteht. : Sohn, pi *kstu, dick, Idpus, prētu, vi¥na, diēna, aber trocken, wild, schön, Ordnung (siehe Gtr 103). Die südöstliche Grenze des Gebietes der Ablenkung des Grabens (allgemein und bedingt) (wie hier beschrieben: saisa und šaka, šak) verläuft ungefähr an folgenden Orten: Upyna, Nemakščiai, Vidūklė, Šimkaičiai, Ariėgala, Čėkiškė, Kulva, Gėlvonai, Giedraičiai, Molėtai, Leliūnai, Vyžuonai, Svėdasai, Kamajai, Kriaunos. $ 4. Die zweite Aufteilung. a) Nicht im gesamten oben beschriebenen Bereich der Strichtrennung ist der Strich vom Wortende vollständig getrennt: an einigen Stellen am Wortende ist noch ein Rest des Strichs zu hören. Dies ist typisch für alle zemgalenischen Dialekte, in denen die Silbe abgeschnitten wird, z.B.: švisa ~ šviesa, vapsa ~ vapsa (Laukuva- ); Kopf ~ Kopf, Zweig ~ Saka, gdidi's ~ Hahn, gčismie ~ Gesang (Bruchschwanz); maža ~ klein, safisa ~ trocken (Stammbaum). Bei mehrsilbigen Wörtern mit abstrahierendem Akzent wird jede Silbe ausgesprochen, z.B.: dgiina.~ mooni, pavafa ~ pavaza (Laukuva- ); vakdrė ~ vakarė, pabd.n.ga ~ pabanga „Ende“ (Mažeikiai), vgl. S. 3 ff. b) Von der Teilung des Dialekts in mehrsilbigen Wörtern mit abziehendem Dialekt unterscheidet sich etwas nur der nordöstliche, abziehenden Dialekt (Klykoliai, Akmenė, Papilė, Viekšniai), wo der alte Dialekt der kurzen Endsilben nicht mehr zu hören ist, z.B.: kalba ~ Kalba, aveles, dritkta, métus (Klykoliai), vgl. S. 78. Manchmal ist der Endstrich, besonders im kurzen Glied, auch im Donnik-Dialekt nicht zu hören: nėšu ~ nešū, vės ~ visa, šūdų ~ žuvių (Dreverna). Genauso wird der alte Endstrich auch im nördlichen Teil der nordwestlichen Hochlauten gesprochen (vgl. A.Jonaityté LKK II 109, 110), mehr nach Süden (um Šiauliai, Pakapė, Šiluva, Krakes) ist der alte Endstrich besser erhalten. Sowohl bei den Žemaiten als auch bei den ihnen angeschlossenen Hochdeutschen ist der alte (letzte) Silbenstich Nebensilbe, während der abziehende Silbenstich der ursprünglichen Silbe Hauptsilbe ist. | c) Weiter östlich von den samogitischen Dialekten finden sich in den hochsorbischen Dialekten Reste des hinteren (alten) Strichs an den Grenzen des gravischen-cirkumflektiven und gravischen Strichs. Zum Beispiel, in der Nähe von Panevėžys, im Dorf Stetiškiai, das an der Grenze des gravisch-cirkumflektiven Strichs liegt, wird der hintere (alte) Strich in Wörtern mit einem abziehenden Strich in solchen Fällen ausgesprochen, wenn die hintere Silbe lang ist: laikomo laukai, vai 119
su ke ~ Kinder, busch ~ busch, marsch ~ matali. Im kurzen Endstück fehlen die Spuren des alten Striches, z.B.: safisv sausa, ~ §akv ~ Sag. d) An den Rändern des bedingten Strichs sind auch Spuren des hinteren (alten) Strichs erhalten, z.B.: laukiniai, vaikai (Kamajai), weit weg, hoch (Bikūnų k., Anykščių raj., plg. Gtr 103). Solche zwei Dialekte sind im ganzen Norden der östlichen Hochlatiner und östlichen Dschuken zu hören (Daugėliškis, Dusetos, Svėdasai, Utena, Zarasai, Linkmenys (vgl. 2, S. 176 (Hrsg.). $ 5. Die dritte Aufteilung. In einigen Dialekten der litauischen Sprache wird der Akzent auf die erste Silbe (in mehrsilbigen Wörtern) zurückgezogen, in anderen auf die zweite Silbe vom Ende (mit einigen Ausnahmen). In den Dialekten des Žemaitischen wird der Strich auf die erste Silbe zurückgezogen. Gemäß dem Gesetz der Abschwächung der gravischen Silbe wird in den zemgaischen Dialekten die Silbe auch in der ersten Silbe abgeschwächt (z.B.: mnėgali ~ negali, nėbėrėtū ~ nebeturiū, driobūžū ~ drobužiū- ), aber parallel dazu wird im Bereich der Abschwächung der gravischen Silbe in der Silbe abgeschwächt, in die die Silbe beim Wechsel des Wortes aus dem Endstück herunterspringt, z.B.: aštūni ~ aštuoni (:aštūonis) lapėlūs ~ lapeliūs (:lapčlį), kanapikės ~ kanapikės (:kanapikę), 5bli'fiškūs ~ blyniukūs (: blyniūką), druobūžūs ~ drobužiūs (: drobužį), vuotagi ~ votagū (:votūgą), bala.fi.dfus ~ paudžiūs (: balaūdį); kėtūri ~ vier (:kėturis- ), dédama ~ dedama (: onkel), vakaré ~ abends (:vakarą), neki.M.bama ~ nekibama (: nekimbamą), dėbėsis ~ debesis (: dėbelį) (Kušleikiai, Kelmės raj.). In den östlichen Hochdeutschen Dialekten wird der Akzent auf die vordere Silbe abgezogen, z.B.: pamačo ~ sah, padafo ~ padariaū, pavėžš ~ pavazi, šonėl ~ šuneliū (Pušalotas); avižš ~ Hafer, ištis ~ ganz, pabaig ~ Ende, vodėg ~ Schwanz (Dorf Čeniškiai, Region Biržai); malénus ~ angenehm, nobddus ~ langweilig, septifita ~ septinta, išaitsta ~ gewebt (Kupreliškio d., Vabalninko raj.); akmenu ~ Steine, sodraske ~ zerrissen, vakare ~ Abend, Herde? ~ vier (gefüllt). Auf die Silbe, die weiter vom Ende entfernt ist, legen die Ost-Hochdeutschen den Akzent in 3 Wörtern mit Akzent ab, z.B.: vučdeg m taiga, vefgdam ~ weinend (u.s.w.); Ligom ~ równość, alkan ~ wyżkana, saisom ~ susuma, bdgdam ~ bégdama (Linkuva), plg. 4. Auflage. Die nordwestlichen Hochland- -Litauer, deren Wohngebiet an das der Žemaiten angrenzt, haben eine dem der Žemaiten ähnliche Schrägung, d.h. die Schrägung erfolgt auf die erste Silbe (mit kleinen Ausnahmen), z.B.: pėlenai ~ asche, Ii deka ~ Hecht, baraviks ~ baravykas, padkščuks ~ Vogel (Šiupyliai, Šiaulių raj.); adara ~ offen, istena ~ ganz, uddega -bettega, dévana ~ Geschenk; akmenų" ~ Stein, dbbilai ~ Klee, pasaki's ~ erzählen (Eglynlaukio k., Joniškio raj.). Nebenbei wird auch mit dem Abschreckungsakzent in der zweiten Silbe gesagt, z.B.: pabaiga (ir pabaiga) ~ pabaiga, sudraskei (ir sudraskei) ~ sudraskei, pasveikai (ir pasveikai) ~ pasveikai, vandenifiu (ir vandenifiu) ~ vandeniniū (usw.); maitinu (ir mditinu) ~ maitinū, dalinu (ir dalinu) ~ dalinū (Kreis Šimkūnai, Landkreis Joniškis). Eine ähnliche Doppelheit der Schreibung (Abzug in die vorletzte und die erste Silbe) findet sich im Gebiet von der Grenze der Zemgalen bis Joniškis (siehe Gtr 104, vgl. auch A. Jonaitytė LKK II § 4). Weiter östlich von Joniškis wird der abziehende Silbenzug der Vorsilbe immer mehr vorherrschend. 120
3. Die Geschichte der Schlagabweichung a) Gründe für die Rücknahme des Schlages § 6. In der litauischen Sprache sind die alten starken Vokale des Wortendes verkürzt, z.B. sausė < * sausi, vdrna < * vbrné (siehe J. Endzelynas GF 22). In den nördlichen Dialekten des Litauischen ist die Verkürzung der festen Endungen noch weiter gegangen. Im nordwestlichen Teil der Semiten sind die alten festen Vokale des Wortendes so verkürzt, dass sie kaum zu hören sind, z.B.: saus® ~ sausa (Priekulė), saus“ ~ sausa (Židikai, Leckava, Klykoliai); Im nordwestlichen Teil der östlichen Hochland-Litauen (Mūšos Fluss) sind die alten starken Vokale völlig verschwunden, z.B.: sails ~ sausa, vdrn ~ varna (Pušalotas, Biržai). Da die Verkürzung der hinteren Vokale der festen Anfänge gleichermaßen sowohl das akzentuierte als auch das unakzentuierte Wortende betraf, musste die weitere Verminderung der Enden in den nordöstlichen litauischen Dialekten von einem anderen Phänomen begleitet werden — dem Rückzug des Akzents vom Wortende zum Wortanfang. Der Anfang der Akzentrücknahme lässt sich so verstehen: Als die langen, fest angefangenen hinteren Vokale allmählich verkürzt wurden und in den nördlichen Dialekten weiter verschwanden, mussten sie mit dem Verschwinden den Akzent verlieren (isausa > sails®, naujiena >naujiėn“), weil der akzentuierte Laut nicht schwächer, sondern stärker ausgesprochen werden muss. Ein Wort ohne Akzent kann es nicht geben, daher musste der Akzent in den Silben nach dem Wortende auftreten. Später begann man, den Zusatz auch von den langen Endungen abzutrennen: $akos > šakės, pavažos < pavažės (Joniškis). Die Ablösung der Klammern von den langen festen Enden konnte durch Analogie bedingt sein (in vielen Wörtern war die Klammer der Formen bereits von den Endsilben abgelöst worden), besonders stark musste die Aussprache der Paradigmenformen wirken. Außerdem verkürzten sich an vielen Stellen, insbesondere im Fluss Mūša, die Trizeps. Es ist bemerkenswert, dass in vielen Fällen die Verkürzung der ausgeklingenden und nicht ausgeklingenden starken Endungen in den östlichen Hochdeutschen Dialekten die gleiche war, z.B.: vvverė ~ ėriukė, bd're ~ būrė, lvnkas ~ lankės, blaūzas ~ blauzdos (siehe J. Šukys LKK II 158, 159), pagalis ~ pagalys, pradalgis ~ pradalgės (Čeniškių k., Biržų raj.), ėšš ~ ežYs, gėfiš ~ genys, akma ~ akmud (Pušalotas). Die zweite Stufe der Ablenkung bildete den gegenwärtigen Bereich der gravisch-cirkumflektive Ablenkung. b) Verfahren zur Rücknahme des Schlages § 7. Natürlich haben sich nicht alle oben genannten Fälle der Ablenkung des Schlags ($ 2—5) gleichzeitig entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass die Ablenkung in Stufen erfolgte, die durch die jetzt verfügbaren Ablenkungsgrade bestätigt werden können. a) Der erste Grad der Abschneidung, bei dem die Abschneidung vom kurzen (alten kurzen und langen festen) Endstück auf die lange zweite Silbe vom Wortende erfolgt und in der letzten Silbe noch ein Rest der alten Abschneidung zu hören ist (aūkšra, sūnus, siehe § 4), zeigt wahrscheinlich die allerersten, ältesten Anzeichen der Abschneidung. In diesem Fall konnte die lange Vorsilbe durch die allmähliche Schwächung des verkürzten harten Endteils leichter verstärkt und gestreckt werden, da lange Silben stärker ausgesprochen werden als kurze Silben. Das erklärt, warum satisa bereits mit einem Abschneiden ausgesprochen wird, während der Zweig noch keinen Abschneiden hat. (siehe $ 3b). 121
Eine andere Variante des Hinweises auf die Ablenkung des Strichs ist die der-nicht-der Ortschaften des Bezirks Molėtų (Verschmelzung, Königin) Abschneidung (aus dem kurzen Endstück der į Vorsilbe, die aus den langen Vokalen ie, uo, Siehe. ir § 3c). Dieser Fall der Abtrennung des Akzents zeigt offenbar, dass die langen Vokale ir bivokale ie, (die sich in wo den Dialekten durch ihren Veränderungsprozess meist nicht von den Vokalen unterscheiden), indem sie eine dichtere phonetische Einheit bilden, stärker, länger ausgesprochen werden als die a, es Divokale isu + l,m, rir ai, ei, n, au, ui, deren Verbindungen keine so feste Einheit bilden. Die letzte Akzentabweichung ist wahrscheinlich nicht die ursprüngliche Phase der Akzentsteigį erung am Anfang des Wortes im gesamten Akzentabweichungsgebiet, sondern ein o Phänomen, das nur für die südöstlichen Hochländer charakteristisch ist. Das Vorhandensein von analogen Dialektanpassungen in anderen jų Dialekten lässt dies vermuten. (Zemaitisch, Nordwest-- ir Mittel-Hochdeutsch). b) Die weitere Entwicklung der Abweichung be hat zweifellos die bedingte Abweichung des Gravischen gebildet (safisa, bet Saka), o später die ir allgemeine Ablenkung des gravierenden Strichs (Schachtel, Zweig, Sak). Es ist möglich, dass an einigen Stellen diese beiden Stufen der Ablenkung (Safisa) ir Saka) bildete eine Etappe, t. y. In beiden Fällen wurde der Schnitt einmal abgebrocheiš n. Aber die Existenz dieser beiden Stufen der Ablenkung der östlichen Highlander (Satz Saka — Anykščiai ir satis Sack — Nordwestliches Hochland. (trocken) Sagen Sie — Šiauliai, saūsa Die — zahlreichen Funde lassen vermuten, dass es sich um einen Teil des ursprünglichen Ortsnamens handelt. (etwa in den Abschnitten, in denen diese Stufen jetzt vorhanden sind) gab es solche Stufen der Ablenkung. c) Der etablierte Abzugsstrich iš der kurzen Gliedmaßen zog den į Anfangsstrich der festen ir Gliedmaßen des Wortes nach sich. Die Entstehung dieser Stufe der Ablenkung des Strichs wird hauptsächlich durch Analogie, teilweise Verkürzung der o iš Gliedmaßen, ir begünstigt (siehe Abschnitt 4.4) § 6). d) In den nördlichstir en westlichen Dialekten (an einigen Stellen) die Silbe am Anfang des į Wortes wird manchmal von den festen Enden und der ir iš Mitte des Wortes abgezogen (siehe Abschnitt 4.4) $ 3). Dies ist natürlich ein neuerer Schritt auf dem Weg zur Bildung eines į konstanten Akzents in der ersten Silbe. § 8. Alle oben genannten Stufen der Zahnrücknahme sind nicht plötzlich, sofort iš entstanden. Der Prozess der Ablenkung des Schnabels in allen Phasen ist langsam, allmählich, über eine lange Zeit erfolgt: allmählich schwächte sich der hintere Schnabel ab, parallel verstärkte sich der ablenkende Schnabel. (Anfang des Wortes) Silbe. Vor allem zeigt dies deutlich die zemgaler Unterland-Hoir chdeutsch-Dialekte, wo der alte Strich noch vorhanden ist (nur schon deutlich abgeschwächt), aber schon ein impliziter Abzugsgriff: ir vina jedna, maša malý, ldukd polia ~ m ~ (siehe Abschnitt 4.4) aber § 5,7 a). Tą Die gleiche sehen wir ir im Hochland, nur hier der alte Die Spuren des (hinteren) Schnitts sind im gesamten Bereich erhalten, nur an den Rändern der gravischen ne gravisch-cirkumflektive Ablenkung des Schnitts. o Es ist zu beachten, dass in den östlichen (§ 4 c, d) ir Hochdeutschen Dialekten, außerhalb der Grenze des gravierenden Abzugs, im Falle einer kurzen Enden, die langen Vokale der zweiten Silbe vom Ende und die zweistimmigen fe, uo nicht verkürzt werden (wie üblicherweise nicht ausgesprochen), z.B.: toord, sūnūs, storė, viena, juoda, aber tva.rd's ~ tvords, su.nails, sta.rd's ~ stords, ve.nd's ~ viends, ja.dd's ~ juoduds (Utena), siehe auch Dialekt 116. Hier ist der Anfangsakzent noch nicht zu spüren, aber die Unvereinheitlichung der zweistimmigen ie, uo und die Verengung der Vokale ė, 4 (Verwandlung in ė, 0) zeigen, dass diese Laute nicht verkürzt wurden, wie die ausgesprochenen (vgl. plénas, vėjas, viénas, jubdas — Utena), und wenn ja, dann sind die Anzeichen des Prozesses der Abschwächung des Akzents bereits vorhanden. Das gleiche Phänomen finden wir auch im Dialekt von Veliuona, am Rande des bedingten gravierenden Abzugs: plona, stora, viena, juoda, bet plunds, sturds, vends, judės (Vilkijos raj., Saulétekio k.). Wenn man den Strich aus dem langen Endstück des tvirtagalés entfernt, bleibt die Spur des alten Endstrichs nur an einem Ort der östlichen Dialekte der Hochlatiner übrig — im Dorf Stetiškiai, in der Nähe von Panevėžys (siehe $ 4c). $ 9. Nicht an allen Stellen, an denen der Holzeinschlag jetzt erfolgt, hat der Holzeinschlag gleichzeitig begonnen. Schon allein die allmähliche Abschwächung der Schrägstellung von Nord und Nordwesten nach Süden und Osten lässt vermuten, dass die Schrägstellung zuerst in den nordwestlichen (Pajūrio Žemaičiai, Dounininkų šiaurė) und nordöstlichen Hochlateiner Dialektteilen (Mūšos upynas) begonnen hat und von diesen Orten allmählich nach Süden und Osten verschoben wurde. a) Dass in den Küstenregionen der Abholzung zuerst begonnen wurde, zeigen die folgenden Fakten. Im Allgemeinen hat im Litauischen, wenn eine Silbe vor der alten Silbe kommt, die neue Silbe in der langen Silbe immer eine feste oder eine mittlere (die in Bezug auf die Bewegung der Stimme eine feste Silbe ist) Vorsilbe. Dies ist in den nördlichen Dialekten der Semiten (mit Ausnahme der Pajurer) und der Hochlatiner der Fall, die den Akzent abziehen, z.B.: balta ~ balta, baltos ~ baltės, laiku“ ~ laukū (Joniškis), giva ~ gyva, jaūna ~ jauna (Obeliai). Im Dialekt der Küstenregion ist es hier jedoch anders: Wenn der Zusatz in die feste Wurzel abgezogen wird, dann erhält er die kontinuierliche (Ik tvirtagalė) Präposition, z.B.: ūži ~ ūži, žOsės ~ ganys (Kartena), oder die mittlere (die nur dunkler ist testing), z.B.: ūži ~ ūži, žOsės ~ ganys (Kartena). : Id.uka ~ laukai, nd.ujiios ~ naujės (Salantai); Wenn der Strich in die feste Wurzel abgebrochen wird, dann erhält er eine 122
drückende (lk feste Wurzel) Präposition, z.B.: bd lta ~ balta, bd.ltilos~ baltds (Grūšlaukė); pė.rmiūtos ~ pirmads, vieZis~ Krebs (Salantai). Diese Doppelheit der Präposition des Abschneidens bei den Küsten-Semitischen zeigt, dass die Küsten-Semitischen den Abschneiden noch in der Zeit abgezogen haben werden, als sie auch in den vorgeschlagenen Silben noch die zweifache Präposition tvirtagalė und tvirtapradė verwendeten. Auf diese Weise kommen wir zu dem Schluss, dass die Küstensemitiker (wie auch die Letten) den Strich noch vor der Vereinheitlichung der Präposition der nicht ausgesprochenen Vorstrichsilben abgezogen haben, während die anderen Semitiker bereits nach der Vereinheitlichung der Präposition der nicht ausgesprochenen Vorstrichsilben abgezogen haben. Das bedeutet, dass die Küsten-Semiten den Schnitt früher abgezogen haben, und alle anderen später. Bei den Semitischen der Küstenregion wurden die langen Vorsilben der Vorsilben nach der Umwandlung der festen Vorsilbe der Vorsilben in eine feste Silbe bereits mit einem abziehenden Akzent ausgesprochen und konnten daher die feste Silbe nicht mehr ersetzen, da nur die Vorsilben der nicht ausgesprochenen Silben vereinheitlicht sind: in den Vorsilben ist die feste Vorsilbe verallgemeinert, und in den Nachsilben — die feste Vorsilbe, z.B.: kalnai, bet kalnus, vėgėlė, bet vėgėles (vgl. S. 19. (Hrsg.) Dass die Douner-- Klammer früher als die Douner-- Klammer abgebrochen wurde, zeigt auch die größere Verlängerung der abgebrochenen Vokale und Diftonge. Zum Beispiel ist die Präposition der Ableitung der zweisilbigen Wörter der Dünensprache, deren beide Silben lang sind, mittellang, und die Länge der Vokale und Diftonge unterscheidet sich nicht von der Länge der nicht ausgesprochenen Wörter, wie beispielsweise bei den Wörtern /dukūrmo laukų, ddėntū ~ dantū unterscheidet sich die Länge der ersten Silben der zweisilbigen au, on nicht von der Länge der gleichen Diftonge der nicht ausgesprochenen Silben, wie beispielsweise bei laukams ~ laukams, dontims ~ dantims, und der erste Sandan der zweisilbigen Wörter der Dünensprache ist in diesem Fall halblang: /d.ukiim ~ laukū, dė.ntūm ~ dantū, bet laukdms ~ laukų, dontims ~ dantims (Salantai). 123
Aufgrund der oben genannten Aussagen kann man schließen, dass die Ablenkung des Dialekts im Nordwesten der semitischen Dialekte begonnen hat und sich dann nach Süden verschoben hat. Diese Schlussfolgerung wird durch die folgenden Daten über die zemgalenischen Dialekte unterstützt: 1. Der Abschleppstich der Dünenbewohner wird stärker ausgesprochen als der der Dünenbewohner. 2. Im Gebiet des Dūnininkai-Dialekts schwächt sich der abziehende Strich von Norden nach Süden ab, bis er am südlichen Rand der Dialekte völlig verschwindet. 3. Die Endvokale, die im alten Dialekt ausgesprochen werden, sind schwächer ausgesprochen, wie z.B. svdt, i, und der alte (Seiten-- End-) Dialekt ist weniger hörbar, z.B. grass ~ gražūs, 1080 ~ turiū (Salantai- ). b) In den östlichen Hochdeutschen Dialekten hat die Abnahme des Strichs wahrscheinlich vor allem im Fluss Mūša begonnen, weil hier die alten kurzen und alten festen Enden schon völlig verschwunden sind (z.B.: sūūns ~ sūnūs, rds ~ rasa), was zeigt, dass an dieser Stelle die festen Enden (mit ihnen auch die alten kurzen) zu schwächen begannen, früher verschwanden, der Strich aus diesen Enden musste sich in die vom Ende weiter entfernten Silben zurückziehen. Man muss davon ausgehen, dass die allmählich nach Süden und Osten abnehmende Verkürzung der Gliedmaßen (siehe Gtr 101) und die Ablenkung des Kiefers (siehe § 7) von der Mündung des Mūsa-Flusses aus zeigen, wie sich diese Erscheinungen von einem Zentrum aus ausbreiteten. § 10. Aus dem, was im § 9 gesagt wurde, kann man zu dem Schluss kommen, dass die ursprünglichen Zentren der Ablenkung des Kitsch zwei waren: bei den Semiten im nordwestlichen Teil der Dounische, bei den Hochlatinern im Fluss Muša. Wahrscheinlich waren die Küstengebiete der Semiten und die Gebiete der Ablenkung des Flusses Mūša (noch zu der Zeit, als dieses Phänomen begann) nicht miteinander verbunden. Und erst später die Ablenkung des samogitischen Dialekts, der nach Osten verschoben wird; Sie wurden mit einer Welle des Rückzugs des östlichen Hochlandes konfrontiert, die nach Westen strömte. Der Abstand zwischen den beiden Ablenkflächen ist jedoch noch nicht vollständig ausgeglichen. Diese Lücke wird deutlich durch die Verengung des Umlenkungsbereichs im Abschnitt Šiauliai (siehe $ 3a) gezeigt. Dass die Abschneidung des zemgalenischen und des hochdeutschen Dialekts unabhängig voneinander entstanden ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Gesetze der Abschneidung des zemgalenischen und des hochdeutschen Dialekts unterschiedlich sind: 1. Die Semgalen ziehen den Akzent immer auf die erste Silbe zurück, und die Dieni haben auch Spuren des alten (endgültigen) Akzents beibehalten (sūusė ~ sausa, maža ~ maža, varkū ~ vaikai), außerdem teilen sie in mehrsilbigen Wörtern mit abziehendem Akzent den Akzent auf alle Silben auf (blézdi'n.ga ~ blezdingd) (siehe § 4). Spuren des Aukštaičių-Stirnstrichs treten nur an den Rändern des bedingten und allgemeinen Strichstrichs auf (#613 ~ toli Bikūnų k., Anykščių raj., saké ~ sakei Stetiškių k., Panevėžio raj.). Onkel Paradies. ). Das heißt, je nach der unterschiedlichen Art der Schrägung haben wir die žemaitische und die aukštaitische Schrägung (siehe auch Gtr 103, 104). Die zemaitische und die hochlietische Schrägung werden sich im Abschnitt der heutigen nordwestlichen und mittleren Hochlieten (Šiupyliai—- Joniškis) begegnet sein. Daher haben wir an dieser Stelle die Eigenschaften beider (Zemaitisches und Hochlateinisches) Systeme der Abschneidung, d.h. die Abschneidung erfolgt in einigen Fällen doppelt: sowohl in die erste als auch in die vorletzte Silbe, z.B.: dvyni und aštudni, nėžinau und nežinau, mditinu und maitinu, dalinu und dalinu (K. Šimkūnai, Rajon Joniškis); Ende und Ende (Eglynlaukio k., Joniškio raj.), auch die Silbentrennung wird entweder auf mehrere Silben des Wortes aufgeteilt oder auf nur eine Silbe konzentriert, z. : Atein und dtein ~ kommen, pad || pari m pati (Šiupyliai, Šiaulių raj.), 124
ddrbinitkus || ddrbininkus (Šimkūnų k., Joniškio raj.), noch plg. S. 109, 110. In dem erwähnten Abschnitt herrscht jedoch eher das samogitische als das östlich-hochdeutsche System der Abschneidung vor, obwohl wir in den Bezirken Akmena und Kuršėnai, am Rande des samogitische Gebietes, auch durchdrungene Eigenschaften des samogitischen Systems der Abschneidung finden, zum Beispiel manchmal gibt es hier nur einen abschneidende Abschneidung (kėtotu. ~ četrų, vésuokei ~ visoki€ Klykoliai), manchmal wird die Abschneidung nur in die vordere Silbe abgezogen, z.B.: palėkau ~ palikau, nebemdtau ~ nebematau (Klykoliai). c) § 11. Alter des Abzugs des Stiches Bereits im Küstensemitischen zeigt der starke Anfangsstrich des Abschneidens in einer starken Silbe, dass an dieser Stelle der Strich vor der Vereinheitlichung des Vorstrichs der gegenüberliegenden Silben abgeschnitten wurde (siehe $ 9). Diese Tatsache ließe vermuten, dass im zemgalitischen Dialekt die Silbentrennung früher stattfand und im hochstaitischen Dialekt später (denn die Vorsilben des zemgalitischen Abschneidens sind in den stark beginnenden Silben nur starkende (oder mittlere) Silben), d.h. die Silbentrennung erfolgte nach der Vereinheitlichung der Vorsilben der gegenüberliegenden Silben. Es ist jedoch möglich, dass sich die Vorsilben der selbständigen Silben später vereinheitlicht haben, da die Selbständigen die Vorsilben insgesamt klarer (besser hörbar) bewahrt haben als die Hochdeutschen, besonders die östlichen. Das bedeutet, dass die gleichzeitig in den Dialekten der Semiten und der Hochlatiner begonnene Ablenkung des Strichs in den Küstensemiten noch nicht in Strichstrich verwandelte starke Gegenstrichpräfixe finden konnte, während die starken Gegenstrichpräfixe der östlichen Hochlatiner (Mūšos upynas) bereits vereinheitlicht werden konnten. Die Höhe des Gehäuses ist möglicherweise nicht größer als die des Gehäuses. $ 12. Zweifellos ist die Ablenkung des Kniegelenks jünger als die Verkürzung der beweglichen Gliedmaßen. Während die festen Gliedmaßen lang waren, konnte der Schnitt nicht abgeschnitten werden, schon allein aus dem Grund, dass auch heute der Schnitt von den festen Gliedmaßen nicht abgeschnitten wird (außer im nordwestlichen Teil des Schnitt-Abzugsbereichs, siehe $ 3); Und doch hängt der Prozess der Ablenkung des Kiefers von der Verminderung der bereits verkürzten festen Gliedmaßen ab (siehe § 7). K. Būga hat anhand der Enden der slawischen Schuldwörter — Substantive des unbestimmten Geschlechts — festgestellt, dass sich die Endungen der festen Form in der litauischen Sprache um das 13. Jh. verkürzt haben (K. Būga LKŽ I XXX —XXXIV). Die Ablenkung sollte etwas später erfolgen. $ 13. a) Im Lettisch sind die Enden, die den litauischen Akuten entsprechen, früher verkürzt als im Litauischen (K.) Böge LKŽ I XXXIV). J. Endzelynas Meinung nach wird die Silbe in der lettischen Sprache vor allem von den kurzen Enden abgetrennt (siehe J. Endzelynas Gr 32—33). Also gab es auch in der lettischen Sprache einst nur gravierende Abschrägung, später wurde natürlich allmählich zur vollständigen Abschrägung übergegangen, d.h. zur festen Festlegung der Abschrägung in der ersten Silbe. Wenn der Prozess der Akzenttrennung im lettischen Sprachgebrauch derselbe (oder ähnlich) war wie in den litauischen Dialekten, dann ist es wahrscheinlich, ir jo Die Gründe sind die gleichen, t. y. Verkürzung der Gliedmaßen. O Da im Lettisch die Enden früher verkürzt wurden, sollte die Abschneidung dort früher ir beginnen, derzeit ist die Festsetzung der Silbe in der ersten ir Silbe im Lettisch bereits beendet, obwohl im Lettisch noch die Abschneidung der Silben nach der Abschneidung und die Abschneidung der Silben nach der Abschneidung vorhanden 125
gų sind. o ir (siehe Abschnitt 4.4) $ 22 a) und die Einstimmigkeit der hinteren Diphthongs (siehe Abschnitt 4.4) $ 24). Das heißt, der versetzte Strich (als ir Ablenkung, siehe Abschnitt 4.4) $ 9 a) Der Begriff „Don“ in den ir nördlichen Don-Dialekten entstand noch in der Zeit, als die Silbenpräpositionen der pokirtiniy-Silben noch getrennt und nicht vereinheitlicht waren. Die Präposition der nachgeschlagenen Silbe ti konnte sich nicht mehr ändern, da im Litauischen nur die Präpositionen der nicht geschlagenen Silben gleich waren. Die später entstandenen Stützpfeiler sind später verputzt worden. — po die Vereinheitlichung der Präposition der nachklingenden Silben, nachdem alle nachklingenden langen Silben bereits eine feste vorangestellte Präposition hatten; Es ist daher verständlich, dass die nachgeschlagenen Silben nach dem Abschlag ihren festen Anfang (Spitze) behalten mussten. § 28. Die ir Ungleichmäßigkeit der Zeitpunkte der Absetzung des Unterstrichs in den Dünendialekten von Dounininkai zeigt, dass die Absetzung des Unterstrichs im nördlichen o Teil der zemgalenis- — chen Dialekte früher, im südlichen Teil später begann. Weil die Ablenkung auch früher im Norden beginnen wird (dies wird auch durch einen abstrahierenden Strich gezeigt, t. y. Für die Präpositionen der Gegensilben, siehe $ 20 a), dann muss man annehmen, dass die Ablenkung, ir das Anheben des Schlages ir parallel verlaufen musste. Aber die Messlatte zu erhöhen, jį wenn wir verstehen, wie 'erschienen (zumindest iš teilweise) aufgrund der Ablenkung des Strichs (siehe Abschnitt 4.4) $ 23 a) musste nach der Ablenkung des Strichs etwas später t. y. folgen. $ 29. a) Man kann davon ausgehen, dass der versetzte Akzent als ir Abstraktivum vor allem in Wörtern entstanden ist, in denen der alte Hauptakzent kurze Silben hat. Das zeigt die Tatsache, dass in diesem Fall der Nebenund Nachlaut stärker ist, die Vokale mit Diftongen länger sind, als in Wörtern, wo der alte Vokal in langen Silben ist, z.B.: o jį lėpėm lipama ir ~ “lipame*, Onkel ~ Großer, rézddms ~ risdam; Aber während ~ der Schwang- ~ erschaft wächst die Brust. ‘wachsen’, düobėls ~ débilas (Dünen), vgl. § 21. b) Douniniai und Doniniai S$alutinj-nukeltinj-Wörter, in denen der alte Akzent auf a, e, Aussprache wie folgt: ~ naktéi niktie ‘nakiai’, véstéis ~ vésties (Kretinga), lapd ~ lūpai, žėmė ~ Z€mei (Normantai, Klaipėdos raj.), und die gleichen Wörter werden in der Dichtersprache nakti ~ niktie, véstis ~ vésties (Laukuva) ausgesprochen. Das heißt, die hier ausgesprochenen a, e mit dem Haupt-antiken Dialekt sind bei dounininky kurz und bei dounitsch — lang. Daraus lässt sich schließen, dass die Nebenund Unterschwingung der Dounisten schon vor der Verlängerung der kurzen a, e mit der Unterschwingung g entstanden ist. Durch das Auftreten des lateral-nuklearen Akzents konnte das abgeschwächte Haupt-Antike diese Vokale nicht mehr verlängern. Der Nebenund Nebeneinsatz von Dūnininkai wird bereits nach der Verlängerung von a, e entstanden sein. c) Die Vokale é, 9 (~ i, u) sind sowohl bei den Dounisten als auch bei den Dünisten mit dem Haupt-antiken Akzent verlängert (z.B.: kė.ta ~ kitą, $0.va-osiūvo), aber in Wörtern, in denen der Neben-versetzte Akzent vorhanden ist, sind diese Vokale kurz geblieben (z.B. bei den Dünisten stépré ~ stark, sokré ~ saukliai, Kretinga: /ėpdm ~ lipama ‘wir steigen’, bdvilom ~ būvoma ‘wir waren’). Sowohl dounininky als auch diinininky werden also vor der Verlängerung von e, 9 entstanden sein (vgl. § 22a). - § 30. Das Lettische hat auch einen Nebenakzent, der in vielen Punkten dem Nebenakzent des Semitischen ähnlich ist. Die mit einem Nebendialekt ausgedrückten Silben des Lettisch haben, wie auch in den seemischen Dialekten, in vielen Fällen die alte Vorsilbe beibehalten, z.B.: „132
Verhandlungen, ciemins: Nachbar, vasardjs: vasardjas, vdciétis: vOdkietis, zinūms: Bekannter, Zindti, aklié: Blinder, aklūos: Blinder (siehe J. Endzelins Gr. 41 usw.), nur in der lettischen Sprache, offenbar aufgrund des Systems, und die Seitenlinie, und seine Präpositionen sind meistens ausgeglichen, vereinheitlicht (siehe J. Endzelins Gr. 32, 33). Somit sind die in der lettischen Sprache und im samogitischen Dialekt erhaltenen alten Vorzeichen des Nebendialekts ein weiterer Beweis dafür, dass der Dialekt der ersten Silbe sowohl in der lettischen Sprache als auch in den nördlichen Dialekten des Litauischen auf dem gleichen Weg entstanden ist. Darüber hinaus zeigt die größere Verbreitung des Seitenakzentsystems (und der Zusatzwörter) im Lettisch, dass das gegenwärtige Aussprachesystem des Lettisch älter ist als das der nördlichen Dialekte des Litauischen, was die Vorstellung unterstützt, dass das Abziehen des Akzents (neben dem Verschieben des Akzents) als feste Grundlage der lettisch-litauischen Dialekte gilt. von Gliedmaßen (einschließlich der harten Gliedmaßen) Als Ergebnis der Verkürzung der (lettisch-langen) Wörter ist die Welle in die nördlichen litauischen Dialekte aus dem lettischen Sprachgebiet eingedrungen. Anscheinend, die alten Samogitians ir Die Kontakte der Dialekte des Flusses su Mūša mit den lettischen Dialekten waren stärker als an anderen Orten, weshalb sich hier leichter die ersten Herde der Ablenkung des Strichs im litauischen Sprachgebiet bilden konnten. Abkürzungen APH —Archivum Philologicum, Kaunas, 1930—1938. In: LKZ-K. Būga, Lietuvių kalbos žodynas, I sąsiuvinis, Kaunas, 1924. K. Būga RR —K. Büga, Ausgewählte Schriften, I, zusammengestellt von Z. Zinkevičius, herausgegeben von V. Mažiulis, Vilnius, 1958; II, zusammengestellt von Z. Zinkevičius, Vilnius, 1959. J. Endzelynas GF —J, Endzelynas, Baltų kalbų garsai ir formos, Vilnius, 1957, J. Endzelynas Gr —J, Endzelins, Latviešu valodas gramatika, Riga, 1951. Gtr —VL Grinaveckis, Die Verkürzung der Enden in den litauischen Dialekten. —„Wissenschaftliche Arbeiten des Staatlichen Pädagogischen Instituts Vilnius, Litauische Sprache und Literatur“, VIII, 97—105, Vilnius, 1959. K. Jaunius —Pocc roB —JlnajnekrojiornueckHe OCOGEHHOCTH JIKTOBCKOTO A3bIKA B Poccuenckom yesne (K. 51 5Buuca). - K. I'ykosckuii, Onucanne Poccnexnckoro yesna, ctp. 20–25, Kosa, 1893. 5. Auflage. Die Nordwest-Schwarzwal-Sprache ist eine Kreuzung der Nordwest-Schwarzwal-Dialekte. —„Deutsche Sprachwissenschaft“, I, 109—118, Vilnius, 1957. F. Kuršaitis Gr —Grammatik der litauischen Sprache von Dr. Friedrich Kurschat, Halle, 1876. x 1. Auflage, 1957; 2. Auflage, 1959; 3. Auflage, 1960. LKZD —Pr, Skardžius, Lietuvių kalbos žodžių daryba, Vilnius, 1941, MADA —Werke der Litauischen Akademie der Wissenschaften. Serie A. svdt — Nordwest-Sumpfdialekte. In: VI. Die nordwestlichen Sumpfdialekte sind die Dialekte der nordwestlichen Sumpfgebiete. Zeitschrift für die Geschichte der Wissenschaften, 1960, Bd. Wissenschaftliche Arbeiten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Quellen und Anbieter von Inhalten und Aufzeichnungen Į 1. Auflage, Leipzig 1958. Seele. Bikūnų k., Anykščių raj., 1960 —O Žakytė. 1 Die Zahl neben dem Ortsnamen gibt das Datum an, an dem das Material aufgenommen oder eingereicht wurde. : Die Beispiele in diesem Artikel von Orten, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind, sind anstelle des Autors des Artikels selbst aufgeführt. | 133
OTTSXKKa YJLapeHHsAi BCTPeuaeTcs Ha ceBepo-3anajHoil UaCTH TEppHTODHH JIHTOBCKOTO si3blKa H B OKpecTHOcTSAXx r. Krašriejjbi. K 10ro-BocToky OT ykasasHOH TEppHTOpHH yJapeHHe IMepeXOANT Ha HauajJIbHbIe CJIOTH TOJIbKO H3 KpartKOro (a TaKXe H IMO IpOHCXOX/JIEHHIO aKyTOBOT0) H LIHDpKYMOJIEKCHOTO OKOHuaHHA. ITO 3aKOH OTTSKKH TpaBOBO-UKHpKYyMOJIeKcHoro aapeuus, IOro-BocTOYHAsA TPaHHUA pacnpocTpaHeHHA; ITOro 3akoHa OT noGepexbs Kypckoro 3aJliBa, TOro Mecra, rae Bnajaer peka Munus, uaer NNpHOJIH3HTEJIbHO MO caenyloutim Mecram: JKemaiuio Haymecruc, Ilaiopue, Ynuua, Baiirysa, KyptyBeHail, Kyxsai, Ilayasit ceBepa), (c Paasunumkuc, Baiicorana, Ynure, IlaneBexnc (c 1oro-soctoka), BaGanbHHHKAC H c 3anana OT r. Bupx*xaii Jt0CTHTaeT Das ist ein großer Fehler. K Iory H Bocroky OT yKa3aHHON JIHHHH YjapenHe OTTSHYTO TOJIbKO H3 KpaTKOMro (H MO IpOHCXOX/eHHIO aKyTOBOrO) OKOHUAHHSA, HO 3TA OTTsAXKKaA elle GbiBaeT NBOsIKOil. B oKpecTHOCTAX ropoaa IIIsynaii nu x Thor or Hero (ITakame, Ksayuopsii, Keasme, Kpaxsii, IlakpaxKahtue, TuryBenai, lllunysa), a Takxe okoso ropona Bupxkait inaapenne OTTAGYTO H3 KpaTKOro OKOHYaHHA Bd.I, Bd. : saidsa Saka~sausa Saka "Cyxas BerBb" (Keabme), sag Sak "To xe" (Bupxait). Ha Bceit ocranbhoh 1eppHTOpHH NEeHCTBHA 3aKOHA OTTSKKH YHapeHHSI C KPAaTKOrO OKOHUAHHA ynapenHe OTTSHYTO TOJIbKO B TOM CJiyuae, ECJIH MPeanocjeHHH CJIOT JOJTHI, HOP. : Salsa 'cyxas', Ho Saka 'BetBb' (Buaykne, Usikumike, Monasa, Ykmepre.- ..). 1999: 1. Platz in der 1. Liga 1999: 2. Platz in der 1. Liga 1999: 3. Platz in der 1. Liga 1999: 4. Platz in der 1. Liga 1999: 5. Platz in der 1. Liga 1999: 6. Platz in der 1. Liga 1999: 7. Platz in der 1. Liga 1999: 8. Platz in der 1. Liga 1999: 10. Platz in der 1. Liga 1999: 11. Platz in der 1. Liga 1999: 12. Platz in der 1. Liga 1999: 13. Platz in der 1. Liga 1999: 14. Platz in der 1. Liga 1999: 15. Platz in der 1. Liga 1999: 16. Platz in der 1. Liga 1999: 17. Platz in der 1. Liga 1999: 18. Platz in der 1. Liga 1999: 20. Platz in der 1. Liga 1999: 20. Platz in der 1. Liga 1999: 20. Platz in der 1. Liga 1999: 20. Platz in der 1. Liga 1999: 21. Platz in der 1. Liga 1999: 22. Platz in der 1. Liga 1999: 22. Platz in der 1. Liga 1999: 23. Platz in der 1. Liga 1999: 3. Platz in der 1. Liga 1999: 4. Platz in der 1. Liga 1999: 4. Platz in der 1. Liga 1999: 5. Platz in der 1. Liga 1999: 6. Platz in der 1. Liga B XemalTCKMX roBopax NpH OTTsSKKe yJAapeHHsi CHJia rojioca pacrpeJlensieTcsi Ha BCe CJIOTH CJIOBA, HNp. : heute~heute 'AeHvp', gestern~- gestern 'BeuepoM'. Soe Ke pacnpejjeJieKHe yaapeHHs Ha BCE CJIOTH HMeeTcsl H B ayKuITaKTCKHX TOBOpaXx, CONMPHKACAIOLIMXCS C JKEMAaNTCKHMH, a TaKXe [0 TeM MeCTaM, rje HAeT IPaHHLUa OTTAXKKH AKYTOBOTO H aKyTOBO-- LUHPKYM- (daekcHoro ynapenus. OcraTKH ylAapeHHs B KOHIIE CJIOBA MPH OTTSKKE y/apeHHs Ha HavyaJo CJIOBA CBHAETEJNbCTBYIOT O MOCTENEHHOCTH NMepeABHIKEHHS yAapeHHs ¢ KOHIla CJIOBA Ha ero HauaJlo. B XeMaiiTCKHX roBopax yaapeHue OTTSHYTO Ha NepBEbIH CJIOT, a B ayKLiTAHTCKHX —Ha npeanocjaefHuil (C HeGOJIbIIHMH OTKJIOHEHHSAMH). 1999. 2. Auflage, 2000. : *sausd>sausd>sdusd (B KeMaWTCKUX rosopax) >saūs (Gaccet pekn Myma), IlosroMy MOHATHO, YTO MpoLECC HCUE3HOBEHHS yaapeHHS B KOHIE CJIOBA HauaJcs B KPaTKUX (H MO NPOHCXOXKAEHHIO AKYTOBĖIX) OKOHuYaHusX). PaHblle Bcero oTTsKKa yJaapeHusi HauaJjach Ha ceBepo-3amnaAe KeMaHTCKuX ropopoB H B 6acceiiHe peku Myla B ayKIITaiTCKHX T'OBOpax H OTCIOla PacnpoCTPaHHJIACh HA OCTAJIbHYIO CETOAHSIUIHION TEPPHTOPHIO pacnpocrpaHeHHA perpakuuu ynapeHus. Takum o6Gpasom, B CBOeM Hayaje OTTAKKa ylapeHHsi Mesa Ba LleHTpa (CeBepo-3amaj KeMalTCKHX rOBOPOB h Gacceiin pekn Mya), Koropbie, NO-BHAHMOMY, He CONpHKOCHYJIHCb OJIHH € APYrHM, H TOJIbKO BIMOCJEACTBMH HX pacnpocTpaHeHHA TeppHTOpHM KeMaHTCKOH H ayKIITAHTCKH OTTSDKKH YAApeHHS COCJHHHJIHCb. 135
kąsti 'kycHTb') H HaoGopoT: ecJiH MOCAeyAapHbIH CJIOT TIpOH3HOCHJICH € UHPKYM(]JIEKCHOH HHTOHAlHeK, TO B GOJBLUIMHCTBE H TEIEpb 3TOT CJIOT MOj nepeHeceHHbIM YjJĮapeHHeM TNpOH3HOCHTCS C CH/IbHOCpe/IHHHOH HHTOHALHeH (Hanp.: parsėgėnda ~ pdrsigando “HcnyraJica- *, cp. išsigaūdo ‘ro xe’, ligūoje ~lygiojo < *ligjūja “poBHoro"), KOTOpoe NPOHUCXOAUT H3 HHpKYMOJIeKCHOR. H3 aroro cienyer, uro impenceHHOe, Kak H OTTAHYTOe, yAapeHHe BO3HHKJo ewé A0 OGOOuILEHHA AKYTOBOĖ KHHTOHALHH B nocjeyaapHeiX CJIOTaX H UHPKYM(DJIeKCHOH —B mpeAyAapHbIX CJIOTraxX (Kak B JIATHILCKOM A3bIKe). Takoe pasJinune HHTOHALHĖ B CJIOTAX C rnepeHeCceHHbIM yJįapeHHeM HMe- €TCsl TOJIbKO B CeBep0-XeMaHTCKHX TOBOpax; GoJIee K IOTY HHTOHAIHKA IEpeneceHHoro yaapenus BCcerJla ObiBaeT - Ich bin nicht so sicher. ITO NOKAa3bIiBaeT HA TO, YTO ceBepe Ha »xeMAHTCKHX TOBODpOB MNepeHOC VjJLApeHHS HauaJiCS paublie, a Ha ore —mno3sxe. JlaThILICKOMY 53BIKY TOXKe CBOMCTBEHHBI MOGOYHBIE yAapeHHs, KOTOpHe B GOJILIIHHCTBE CJIy4aeB TaKxXe COXpaHHJIH ĮpeBHHe HHTOHALMH, HNp. : aklié: nuT. Blinde 'ciiensie', ciemins: UT. Nachbar ‘cocen’. 4TO mpolecc COOpMHpOBAHHA CHCTEMELI aKLeHTyauHH (c yAapeHHeM Ha HayaJjie CJIOBA)' Obl CXOJĮHLIM (HJIH MOXOXKHM) H B JIATBINICKOM S13bIKE, H B CeBepPHbIX TOBOpaX JIHTOBCKOTO S13bIKA. Retraktion und Ūvertragung der Betonung in den litauischen Mundarten V. GRINAVECKIS Zusammenfassung I. Retraktion der Betonung Die Retraktion der Betonung von Ende des Wortes auf den Anfang umfafit das ganze nordwestliche Teritorium der litauischen Sprache. Aber die Gesetze dieser Retraktion sind nicht auf dem ganzen Teritorium gleich. Im Norden selbst in der Nähe der lettischen Grenze, in der Umgebung der Städte Akmenė, Joniškis, Žeimelis, wird die Betonung immer vom Ende des Wortes auf den Anfang verlegt, d. h. von einer kurzen Endung wie z. B. vién ~ viena —‘allein, eine’, von einer zirkumflektierten Endung, wie z. B. laiške ~ laukai ‘die Felder’, und von der akut betonten Endung wie z. B. vaikam~vaikdm ‘den Kindern’. Diese Retraktion findet man im nordwestlichen Teil des Territoriums der litauischen Sprache und in der Umgebung von Klaipėda. In der südöstlichen Richtung des oben erwähnten Territoriums geht die Betonung auf die ersten Silben nur von einer kurzen Endung ū über (der Herkunft nach auch von einem Akut und Zirkumflex). Das ist das Gesetz der Retraktion der graviert- -zirkumflektierten Betonung. | 137
Die süße Grenze der Verbreitung dieses Gesetzes von der Küste der Kurischen Bucht, wo der Fluss Minija miindet, erstreckt sich ungefihr iiber folgende Gegenden: Žemaičių Naumiestis, Pajūris, Upyna, Vaiguva, Kurtuvėnai, Kužiai, Šiauliai (nordlich), Radviliškis, Baisogala, Upytė, Panevėžys (sūdostlich- ), Vabalninkas und westlich von der Stadt Biržai erreicht sie die lettische Grenze. Grenze. Sūdwūrts und ēstlich von der erwidhnten Linie wird die Betonung nur von einer kurzen Endung (und der Herkunft nach von einem Akut) retraktiert, aber diese Retraktion kann zwiefach sein. In der Umgebung der Stadt Šiauliai, südwärts von ihr (Pakapė, Kiaunoriai, Kelmė, Kražiai, Pakražantis, Tytuvėnai, Šiluva), auch um die Stadt Biržai wird die Betonung immer von einer kurzen Endung retraktiert, z. B. saūsa Saka ~ sausa šaka ‚trockener Ast‘ (Kelmė), saūs šak ‚id.‘. (Börse). Auf dem übrigen Territorium, das sich unter der Wirkung des Retraktionsgesetzes von einer kurzen Endung befindet, wird die Betonung nur in dem Falle retraktiert, wenn die vorletzte Silbe lang ist, z.B. satisa ‚trocken- ‘, aber šakė ‚der Ast‘ (Viduklė, Čekiškė, Jonava, Ukmergė..- .). Sūdėstliche Grenze der Retraktion von einer kurzen Endung erfolgt ungefahr in folgenden Gegenden: Upyna, Nemakščiai, Viduklė, Šimkaičiai, Ariogala, Čekiškė, Kulva, Gelvonai, Giedraičiai, Molėtai, Leliūnai, Vyžuonos, Svėdasai, Kamajai, Kriaunos. In den niederlitauischen (zemaitischen) Mundarten verteilt sich die Kraft der Stimme im Falle der Retraktion der Betonung auf alle Silben eines Wortes, z. B. déina ~ diena ‚der Tag‘, vakaré ~ vakarė ‚am Abend‘. Solche Verteilung der Betonung treffen wir auch in hochlitauischen (aukstaitischen) Mundarten, die mit den niederlitauischen Mundarten in Berithrung kommen. Das trifft man auch in diesen Gegenden, wo die Grenze der Retraktion des Akuts und graviertzirkumflektierten Betonung geht. Die Uberreste der Betonung auf dem Ende des Wortes im Prozef der Retraktion der Betonung auf den Anfang des Wortes zeugen davon, daf3 die Retraktion der Betonung vom Ende auf den Anfang des Wortes allmihlich erfolgt. In den niederlitauischen Mundarten wird die Betonung auf die erste Silbe retraktiert, aber in den hochlitauischen Mundarten auf die vorletzte Silbe (mit wenigen Ausnahmen). Einer der wichtigsten Faktoren, die Verschwindung der Betonung vom Ende des Wortes bedingen, ist die Reduktion der altertiimlichen akutierten Endungen, z. B. *sausd > sausa > sdus? (in den niederlitauischen Mundarten) > sadis (im Becken vom Flufš Misa). Deswegen ist es verstandlich, dafl der ProzeB der Verschwindung der Betonung vom Ende des Wortes in den kurzen Endungen (und der Herkunft nach in den akutierten Endungen) begann. Etwas frither begann die Retraktion der Betonung in den nordwestlichen niederlitauischen Mundarten und von dort verbreitete sie sich iiber das iibrige Teritorium der Retraktion der Betonung. Auf solche Weise hatte die Retraktion der Betonung am Anfang zwei Zentren (nordéstliche niederlitauische Mundarten und das Becken vom Fluf3 Mūša), die anscheinend nicht miteinander in Berührung gekommen sind, und sie haben erst in der Folge der Verbreitung ihrer Territorien die niederlitauische und hochlitauische Retraktion der Betonung vereinigt. 138
Die Retraktion der Betonung konnte erst nach der Verkürzung der altertūmlichen akutierten Endungen, d. h. nach dem 13. Jahrhundert, erfolgen. Jahrhundert erscheinen. Die Verkürzung der langen Endungen erfolgte in der lettischen Sprache etwas früher als in der litauischen Sprache. Der Meinung von J. Endzelin nach ist die Betonung in der lettischen Sprache vor allem vom Ende des Wortes auf den Beginn diesen in Worten retraktiert, in den die Endungen kurz waren (Gr. 33—32). Daraus folgt, da auch die lettische Sprache einstmals nur die Retraktion einer gravierten Betonung hatte und nur in ihrer weiteren Entwicklung (im Prozef3 der analogen Verallgemeinerung, wie auch den in Mundarten der litauischen Sprache) hat sich auch in der lettischen Sprache das gegenwirtige System der Betonung d. h. der Betonung auf der ersten Silbe gebildet. Wenn der Procedure Retraktion der Betonung auf die erste Silbe sowohl in der lettischen Sprache, als auch den in litauischen Mundarten derselbe war, sollen auch Ursachen dieser Retraktion dieselben sein —die Reduktion der (lang) Endungen. Da sich die langen Endungen frither verkiirzt haben, sollte auch die Retraktion der Betonung viel friiher erfolgen, als es in den litauischen Mundarten der Fall war. Da keine sprachliche Erscheinung plotzlich auf dem ganzen Teritorium auftauchen kann, sondern sich von einem oder einigen Zentren verbreitet, so ist die Retraktion der Betonung, als Ergebnis der Untersuchung Reduktion der akut betonten Endungen zweifellos nordwestliche Teritorien und in in die nordlichen Mundarten der litauischen Sprache aus Letland gekommen, danach hat sie auch ein groBieres Teritorium erfafit. Die obe nerwahnten Zentren der Entstehung der Retraktion der Betonung auf dem Teritorium der litauischen Sprache standen anscheinend einem engen in Kontakt mit den altertiimlichen lettischen Mundarten. II. Ubertragung der Betonung Fiir die niederlitauischen Für Mundarten, die retraktierte Betonung ausgenommen, ist die Übertragung der Betonung charakteristisch, d. h. die Betonung, die nach einer betonten Silbe entstanden ist, z. B.: karė ~kdtei, der Katze (D.)’. Mit verlegten Betonung werden alle langen (manchmal auch kurzen) Silben ausgesprochen, die nach einer betonten Silbe stehen. Die Ursache der Entstehung der verlegten Betonung war anscheinend die Retraktion der Betonung. Da es nach der Retraktion der Betonung viele Worter schon mit der Betonung auf allen Silben ausgesprochen wurden, sollte sich auch die Kraft der Stimme in diesen Worten, die Retraktion der Betonung nicht bertiihrt hatte, verteilen. Die zweite Ursache der Ubertragung der Betonung ist die Reduktion der langen zirkumflektierten Endungen. Das wird auf folgende Weise bewiesen: im Paradigma der Deklinationen oder Konjugationen ist die verlegte Betonung in jenen Formen, in denen die letzte Silbe lang und zirkumflektiert war, z. B. šėlėne < *šūlinė ~ $uliné ‚der Brunnen, N. Sing.’ šdlėnes <*Sulinés ~ šūlinės „G. Sing.’, šdėlėnę < *šūlinėn ~ šūlinę ‘Akk. Singen Sie.’ $0/éAu < *šūlinjuji ~ šūliņu “G. PL’, aber šd.lenge <*$ulinén ~ šūline ‘mit dem Brunnen’, §d.lenes < ~ šūlinėns ~ šūlines „Akk. PL" Vom Alter der Betonungsverlagerung zeugt die Intonation, mit der die Wörter mit gegebener Betonung ausgesprochen werden. Wenn die nachbetonte 139