scieee AI-readable full text Open interactive document viewer

Dėl kai kurių Lietuvos miestų vardų etimologijų

A. Vanagas

Full text

tira ähnliche į Ortsnamen Altschid, Typ. Weitere Namen für ähnliche Wohnorte - sind: Medsėdžiai k. Ežaičių apyl. Klaipėda Region, Genčį Honigseeschwalben k. Die Krone ist abgerundet. Klaipėda Region, Barzdžių Mėdsėdžiai k. Kalnalio apyl. Salantų raj., Jakštaičių Mėdsėdžiai k. Jakštaičių apyl. Salantų rajon., Daukšių Honigseeschwalben k. Kurze Geschichte. Skuodo rajon., Nausédziai k. Die Liebesgeschichte. Biržų rajon., Nausėdžiai k. Auf der Suche. Ariogalos raj., Naujūsėdžiai k. Meilūnų apyl. Ukmergės raj., Traksėdžiai k. Traksėdžių apyl. 100 m vom Zentrum entfernt. Die Apfelschorle. Šilalės raj., Mosėdis mstl. Skuodo rajon., Trūksėdis k. Die Schnecken. Šilalės rajon., Traksėdis k. Die Bartaschen. Šilalės raj., Dreisitzer k. Mitarbeiterin. Das Paradies. Plg. Namen der Wohnorte des anderen Stammes: Medsedai k. Die Schnecken. Kuršėnų rajon., Nausėdai k. 1. Die Gefangenen. und Abschnitt 2. Die Arbeiter. Kretingos rajon. 3. Garde-Abteilung. Das heiße Paradies. Hrsg. v. dt. Nassau, Nassau. Die Namen der hier aufgeführten Wohnorte su -sédstrukturální Ähnlichkeit mit dem Stadtnamen Alsėdžiai ist offensichtlich. Also, um etwas Wahres über einen Ort zu sagen, Herr jį Alsėdis, wir ne müssen uns mit iš einem einzigen, aus dem gesamten litauischen Namenssystem herausgezogenen System befassen, aber als Teil dieses Systems. O Das System zeigt vor allem, dass alle oben genannten Siedlungsnamen mit -sédyr Doppelstamm sind: (Med-sidziai, Nau-sidziai, Nauj-ū-sidziai, Traksėdžiai, Var-sidziai, Al-sédZiai). Die zweite Komponente -sed-<*-sčd ist mit Balten, Slawen, su Germanen und anderen ir indogermanischen Völkern verbunden. Die Wurzel -sėdist in den Sprachfamilien weithin bekannt, woher das litauische Verb sėdėti stammt, das neben der direkten konkreten Bedeutung im Litauischen auch „an einem Ort sein, leben“ bedeuten kann, vgl. litauisch vien-sėdis „einsam- “, vien-sėdis „der in einem Einsiedelei lebt“. Siehe auch: Nordgermanisches sitja „sitzen, leben“. Einige Ortsnamen mit der zweiten Komponente -sėdyra sind deutlich und der erste Punkt: Med-sėdžiai: die Wurzel medsietina mit lit. médis, der in der Semgallen „Wald“ bedeutet; Trak-sidžiai: trakvestina aus lit. trūkas „Sträucher, Ernte, erhöhter Ort im Wald“; Nau-sėdžiai, Nauj-ū- -sėdžiai: nau(ja) stammt vom Adjektiv naūjas. Das heißt, Med-sie-- dziai können „die im Wald befindlichen, die im Wald lebenden- “, Trak-sie-- dziai – „die in den Büschen oder im Holzeinschlag lebenden- “, Nau(ja)sie-dziai – „die sich neu an einem Ort niedergelassen haben“ oder ähnliches bedeuten. Die erste Komponente des Ortsnamens Alsėdžiai, al-, scheint mit den litauischen Ortsnamen Alys || Alioniū ėžeras ež vergleichbar zu sein. Širvintų raj., Aliai pelkė Švenčionių raj., Aleja up. Kupiškio raj., plg. liet. aléti „bėgti, tekėti, varvėti- "“ lat. aluots, avuots „šaltinis- “*. 4. Auflage, 1954, S. 11. Wörterbuch der modernen deutschen Sprache, 1954. Russisches etymologisches Worterbuch von Max Vasmer, II, 1955, p. 622. 8 Für die Wurzel Altar siehe. K. Būga, Lietuvių kalbos žodynas, Kaunas, 1924, S. 53; H. Krahe, Fluss-(und Orts-) Namen auf -mana/-mina,,Beitrdge zur Namenforschung- ”, Heidelberg, 1957, Heft 1; H. Krahe, Der FluBname Salantas, ibid., 1960, Heft 3, S. 259—262; H. Krahe, Der FluBname Ausa und sein Zubehdr, ibid., 1961, Heft, 2, S. 154; B. Savukynas, Ežerų vardai, „Lietuvių kalbotyros klausimai“, t. 3, Vilnius, 1960, S. 293. Unter anderem hat auch R. Šmitlein selbst den Ortsnamen Alsėdžiai etwas früher ganz anders und unserer Meinung nach viel richtiger interpretiert (vgl. R. Schmittlein, La toponymie lituanienne, Bade, 1948, p. 149). 331 . Logik könnte so interpretiert werden: „an den Gewässern, an einem feuchten Ort lebend“. Der Name der Stadt Alsėdžiai K. "Die Zeit ist wertlos". 2. Der Name der Stadt Kéddiniai R. Schmitlein leitet aus dem germanischen. Bedeutung des Vornamens Hathu, Hedan. Bei dieser Parallele lässt Schmitlein die zahlreichsten litauischen Personennamensfamilien kėd-, kedaußer Acht: su Kėdainis, Kéda, Kėdas, Kėdys, Kėdžius, Kėdaitis, Kėdikis, Keddinis, Kėdas, Kedys, Stuhl, Kedžius, Kedaitis, Kedėnis, Kederys, Kėdikas, Kedutis. Es scheint uns, dass der Ortsname Kéddinai, dessen ältere Form ist Kėddinys'®, eine Verwandlung iš des litauischen Personennamens Kėddinis (Bd. adv. Kedinis). Die Behauptung, dass avd. Kéddinis, Keddinis alle ir anderen erwähnten Personennamen kėd-, die den su Germanen entlehnt sein könnten, wird ein prinzipieller methodischer Fehler begangen, der übrigens Schmitlein zu eindeutig falschen be Schlussfolgerungen geführt R. hat." R. Schmitlein ignoriert die axiomatische Wahrheit, dass die Gemeinsamkeit der Stammwörter von Wörtern, und insbesondere der Stammwörter der ältesten Ortsnamen, in verschiedenen Ideologien besteht. In ir Sprachen bedeutet die Abgrenzung nicht immer eine Entlehnung, sondern oft nur, dass Sprachen oder Sprachgruppen Kinder einer Familie sind. Die Ähnlichkeit einiger alter germanischer und baltischer Personennamen wartet noch auf weitere Untersuchungen, aber wie weit die Anthroponymie auch gehen mag, die Schlussfolgerung, dass die Ursache dieser Ähnlichkeit Leihwörter sind, wird kaum jemals gezogen werden. Aus diesem Grund gibt es für die Annahme, dass die zahlreiche Gruppe su litauischer Personennamen kėd-, kedlaikyti von den Germanen entlehnt wurde, bisher keine Grundlage. Darüber hinaus kann man die Wurzel der Personennamen kėd-, ked auch anhand der Daten der litauischen Sprache erklären, z.B. kėd-a-rotis „unordnungsgemäß verzweigen“, ked-énti „zerstreuen, zerreißen, zerreißen" usw., kéd-oti „streuen, zerreißen" usw., ir kėd-ulti,kedenti", kėd-ūoti „mischen, zerreißen"?. ir In: Die Wurzeln der Welt. Kėd-ilės pv. Skuoraj., Kėd-iškė gn. do 2. Auflage, 1. Auflage, 2. Auflage, 3. Auflage, 4. Auflage, 5. Auflage, 6. Auflage. Kapsuko raj., Ked- -Onys k. Jiezno raj. 1. Aufl., Bd. I, S. 100. Cede Fluss, Cedes'* vs 3. Name der Stadt Die R. Raséiniai Schmitlein su verbindet deutsche Personennamen mit Ras-, z.B. : Raspert, Rasmar, Rasimund, Resino. Der Name der Stadt Rasčiniai wird von den Menschen in der Umgebung heute Reséiniai || Reséinys ausgesprochen. Resčia ist vielleicht ein Dialekt, denn in den Gesprächen der Raseinicher wird der Konsonant oft in anderen Fällen abgemildert, r z.B.: riūugėti raugėti, ir įsibriovė co įsibrėvė, sriaunūs o sraunūs, ~ sriové cv srovė, sriaū- *K. Buch, Ausgewählte Schriften, III, Vilnius, 1961, p. 418. '0 K. Ausgewählte SchriftI, en 1958, p. 427; III, p. 148. | Zum Beispiel in einem Artikel „Voies impasses et toponymie de la lituanienne“, „Revue International d'Onomastique“, Paris, Nr. 1, 1999, S. 10–11. 1958, 2, p. 107—138 R. Šmitleins litauische Personennamen Daugailis, Buivydas, Daujotas ir usw. Zeit der Germanen. 12 Wörterbuch der deutschV, en Sprache 1959, p. 480 ir kt In: kk.de. Litauisches etymologisches Worterbuch von Prof. Dr. Ernst Fraenkel, Heidelberg-Universität 3, p. 233. 3 K. Buch 1, Kapitel 3 p. 275. 14 J, Endzelins, Lettland PSR OrtsnamI en, dala, 1. sėjums, Riga, 1956, p. 156. Für Siehe auch: Kėdainiai. K. Būga, Rinktiniai raštai, I, p. 427; III, p. 148. 332 las ov sraūtas, plg. Jahre. Strauts, sriovinga ce srovinga. Die Formen, die in historischen Dokumenten vorkommen: der lateinische Text Rasseyene' aus dem Jahre 1253, der deutsche Text Rossyeyn' aus dem Jahre 1385, der lateinische Text Rosseyni' aus dem Jahre 1421, der russische Text Pocetinu'® aus dem 16. Jahrhundert, zeigen ebenfalls, dass po r muss sein a. Der Ortsname Raséiniai ist im litauischen Namensbuch nicht einsam. Die Wurzel rasdar hat folgende Ortsnamen: Rdsupis || Raséika up. Raseinių rajon., Reizgupio int., Ras-a-kilas kln. Das Kaffeehaus. Petrikiškių k., Ras-a-kilyné pv. Das Paradies. Raguvos d., Ras-a-kritynė r. Das Paradies. In: Paris (frz.) rasakilé „Wiesengras aus der Familie der Dornstrauchgewächse- “), Ras-iįū dauba dauba Das Paradies. 6, S. 106f., S. 107f., S. 108f. Das Paradies von Ariogalos. 1. Auflage, S. 100. In der Region Kaliningrad. Die Wurzel rasgana ist häufig in ir litauischen Personennamen, z. : Ras-Ys, Ras-iūnas, Ras-eliūnas, Ras-iūkas, Ras-iūlis. Die Pronomenwurzel rasjau ist mit dem litauischen Adjektiv rasa'* verwandt, vgl. lat. rasa, rus. poca, avest. Flussname.Ravha??. 4. Der Name der Stadt Šiauliai R. Šmitlein glaubt, dass er aus dem germanischen stammt. Verwandte Vornamen mit sav-: Savaricus, Savalo, Savilis, Saul. Wie in den oben genannten drei Fällen schweigt R. Schmitlein über das reichhaltige baltische Material dieser Wurzel. Ja, aus seinem Buch „Toponymie lituanienne"?' Aus der Einleitung und insbesondere aus seinen Onomastikartikeln geht hervor, dass der Autor zu wenig baltisches Material hat. In diesem Fall jedoch ist Herr Schmitlein völlig falsch. Der Ortsname Šiauliai wurde mehrmals von K. Būga überzeugend erklärt”, aber R. Šmitlein erwähnt nichts über die Etymologie von Būga. Man kann nur betonen, dass der Ortsname Šiauliai ein Personennamen ist, der aus dem litauischen avd. Siegel. Der Familienname Siaulys wird derzeit von etwa 150 Familien in Litauen verwendet. A. Vanagas Vilnius 18 A. Salys, Die žemaitischen Mundarten, Kaunas, 1930, S. 231. '6 Scriptores rerum Prussicarum, II, Leipzig, 1863, S. 677. 17 Codex diplomaticus..., p. 74. 18 M. S. Cnporuc, min. veik. 19 G. Gerullis, Die altpreussischen Ortsnamen, Berlin und Leipzig, 1922, p. 144. 20 Vgl. dazu M. Vasmer, in: Min. Werke, S. 537. Zum Suffix -ein siehe K. Būga, Ausgewählte Schriften, I, S. 427. Siehe Abschnitt 4.2. Raymond Schmittlein, Studien zur Nationalität der Aestii, Band 1, Toponymie lituanienne, Baden, 1948, S. 15. ** K, Būga, Rinktiniai raštai, II, p. 98, 349, 588.