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Nepastebėta senųjų raštų tariamosios nuosakos forma

Z. Zinkevičius

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1999: Die Sprache der Liebe. Wir haben uns auf die Suche nach einem neuen Namen gemacht. J A Z. ZINKEVICIUS VERPASST DIE ALTE FORM DER ZUSAMMENFASSUNG In einem der orientalischen Katechismus von Bellarmin von 1677? In einem der jdéty Lieder mit dem lateinischen Titel „Stabat Mater dolorosa“ (S. 43—45) gibt es zwei Beispiele für die I. Person des Singulars in der gesprochenen Form, die eine bislang in der litauistischen Literatur offenbar noch nicht aufgeworfene und unerforschte Form haben, die auf -stūjau endet. Im Folgenden werden sie im Kontext dargestellt: čiščiaufia wiJfuū merguū. Kift Jfunkibes tawo warguū, Duok idant galetumau?, Idant ynt križiaus kintufio, Vnt funaus tawo mirufio Wifadu Erinnerungen® O (443,—45,). l. sg. Galetum 45, "Ich könnte" ir erinnerte ich mich 45,, 'ich erinnere mich'* sind die einzigen Beispiele für die Formen der verbalen Rezitation in den Liedern dieses Katechismus. Der Katechism- |, us selbst im Text sg. Cond. hat eine andere Form, su -hier, t. y. dpturecia 12,4 “Ich würde' (das einzige Beispiel). Aber auch die Sprache der Lieder ir unterscheidet sich durch ihre phonetischen und morphologischmo en Merkmale von der Sprache des Katechismenteir xtes. Die großen Unterschiede liegen in der mų Schreibweise." ir Das bedeutet, dass sie von einer anderen Person gelesen wurden. Dialektologie der Sprachen * Kurze leksto krisscioniszko Sammlung, Nackt Robert Bellarmino Kardinola Parsifal. In: Societas Jesu, 1677. * Verdünnte meine. - Z. Mr. * Das ist wirklich sg. 1. Form, zeigt die Fortsetzung des Zitats: Jedes Stück Fudo Paphthatite Der bu schwere Sohn (= beschimpft; verdünnt mein. —Z. Z.) * Zum Beispiel, anstelle des Katechismus a ‘0’, adunt „idant“, Gehirn ‚uz‘ (Präfix), ir prif "vor", tiektay 'nur' in Gesängen werden systematisch die o, Varianten idant, uz, prief, tiktay verwendet. Im Katechismus wird das eam 0 Wortanfang beibehalten, in Gedichten wird es manchmal aübersetzt, z.B. d//funt 40, „esant“, aius 533, <eius - Ja. Die Zweistimmigkeit der Circumflexe au wird in Gesängen manchmal mit ow gekennzeichnet, z.B. adv. Idu 39, „Kiefer“, alle. sg. Annošiou 45+, KayfoBou 455. Im Katechismus gibt es keine solche Bezeichnung. Loc. pl. Form in den Gesängen endet nur -sa (alle Beispiele), o im Text des Katechismus variieren sie: su -se z.B.), (14 -sa (15 z.B.) und -su (2 z.B., beide in poterien- ). * In Liedern werden z.B. lange Vokale oft mit einem Doppelbuchstaben 3. gekennzeichnet: praet. Eéme 411, 47, *aufgen3. ommen', praes. Neér 48; "keine", n. sg. m. Weélus 465 "spät", a. sg. Tag 53; „(pa)déka1. “, pl. Präs. Regime 54, ‚Regimen. ‘; pl. iuds 375, 413, "Sie", pl. g. dun fue 48,5 "Ihr", iui iūu 39,5, 41, "ihr", tiu 42, "tus", dunkelblau 40;; „dangy“, warguū 44y,, 'Arbeit', kapuū 58, "Gräber- ", wi/uū merguū 44s, “alle Mädchen(in)y’; sg. a. iuū 44, ‚ja‘ (Richt. iii) Präs. 3. iir 3624, 4111, 50,5 „Yra“, a. sg. Curium 43, „kuri, adv. Tii 41,, „zehn“ (Richt. 100 mg/ Tag). Der Katechismus enthält keine solchen Beispiele. Aber hier wird sg geschried. ben. rdw 13, „tau“, Kiefer 940, 3210 "oder" (in Liedern nur für dich, fau), verwendete Buchstaben 3, § (in z, Liedern z.) 183 Die Analyse der Besonderheiten führt dazu, dass sowohl der Katechismus als auch der Übersetzer der Lieder aus der Gegend von Vilnius stammen, nur beide aus verschiedenen Sprachgebieten. Die Sprache und die Schreibweise der Lieder ähneln der Sprache und der Schreibweise der letzten sieben Evangelien der Ausgabe „Ewangelie polskie y litewskie“ von 1647 (S. 201—211)?. Man kann sogar vermuten, dass beide Texte von derselben Person übersetzt wurden, die außerdem an der Vorbereitung des zweiten Teils von K. Sirvydas „Punkty sakymai“ für die Druckpresse mitgewirkt hat." Sein Geburtsort liegt in der Umgebung von Vilnius, in der Nähe der an//un Isophone*, und der Übersetzer des Katechismustextes dürfte aus einer Gegend weiter im Norden oder Nordwesten stammen. Leider ist der 1. sg. Form der genannten 7 Evangelien im Text nicht verwendet. Folglich sind die beiden vorliegenden I. sg. Die Beispiele mit -fumiau sind die einzigen bekannten Beispiele der 1. sg. des Gesangsübersetzer-Schnektes. "Beispiele. In der gesamten orientalischen litauischen Schrift des 17. Jahrhunderts? Finden Sie nur 29 verbale Ableitungen l. sg. Beispiele. Die meisten von ihnen (22) enden auf -¢ia, auf dem zweiten Platz stehen Beispiele mit dem Formanten -čio (4 gefunden- ). Auf diese Weise bilden die *-tju-Vertreter 9094 aller Beispiele. Offensichtlich waren diese Formen in der Mitte des 17. Jahrhunderts in der Umgebung von Vilnius vorherrschend. Ausnahmen bilden die beiden hier untersuchten Beispiele aus dem Katechismus von Bellarmin und der einzige 1. sg. aus dem Katechismus von 1605. Cond. Beispiel nicht nufidetumbieu 56,, "ich würde nicht sündigen". Letzteres Beispiel ist chronologisch das älteste, da in früheren Denkmälern der orientalischen Schrift 1. sg. Cond. Form nicht verbraucht. Es ist festzustellen, dass 1. sg. Cond. Die Form mit -tumbiau wurde im 16.-17. Jahrhundert in der litauischen Sprache (nicht nur im östlichen Hochdeutschen Dialekt) sehr selten verwendet. Neben dem genannten Beispiel aus dem orientalischen Katechismus von 1605 ist scheinbar nur noch ein Beispiel aus Westlitauen (Mažvydas’ Schriften) bekannt, nämlich i//akitumbiau Mz 52118 „jedesmalCiau’. In den Schriften des 16. — 17. Jh. werden üblicherweise Formen des Typs -čia || -čio neben der selteneren Variante -čiau verwendet, die damals noch nur in den Schriften von Autoren aus dem Westen Litauens vorkam, u. a. J. Bretkūnas (neben -čia, -čio), D. Kleinas (neben --čia), S. M. Slavočinskis (nur -čiau)??. Das Ende der untersuchten Gesangsbeispiele aus dem Katechismus von Bellarmin -tūu leitet sich von dem älteren -tumbiau ab, nachdem der labiale Konsonant b nach dem labialen Nasal m verschwunden ist. Solch ein assimilatives Verschwinden eines der nebenstehenden labialen Konsonanten ist in der litauischen Sprache nicht selten, z.B. kamlys Žasliai, Palėmenė, Gėlvonai, Tauragnai, Kūktiškės, Lazūnai < kambljs "Pflanzenstamm-- Drüsenende', ad. sg. Die weiße Farbe steht für die Farben Weiß, Rot, Gelb, Blau, Grün. pl. vilkump || vilkum Lazūnai, ameté Dievėniškės 6 Žr. Z. Zinkevičius, Über die Entstehung und die Sprache der „Punkty-- Sätze“ von K. Sirvydas, —Baltistica, VII(2), 1971, S. 160—161. 7 Ibid. 8 Ebd., S. 166. * Die Liste der erhaltenen Denkmäler ist in dem Artikel,,- RytiSkoji XVII a. lietuvių raštų kalba, jos kilmė ir išnykimas“, —Baltistica, VIII(1), 1972, S. 80—82. 10 Allein diese Tatsache zeigt die Unbegründetheit der Hypothese von J. Kazlauskas über den Ursprung von -čia aus -čiau (LKK, IV, S. 84; Lietuvių kalbos istorinė gramatika, V., 1968, S. 400; sie wird von A. Girdenis, Baltistica, IV, S. 143—144 unterstützt, s. auch Chr. S. Stang, Vergleichende Grammatik der Baltischen Sprachen, Oslo—Bergen—Tromsė, 1966, S. 432*; Z. Zinkevičius, Lietuvių dialektologija, V., 1966, S. 364; G. B. Ford, Jr., Der Ursprung des litauischen 1. Person Singular Optativs (Bedingter oder Konjunktiver), —Donum Balticum, Stockholm, 1970, S. 125. Er widerlegt auch die Hypothese von J. Otrebski (J. Otrebski, Gramatyka jezyku litewskiego, III, Warszawa, 1956, S. 233), wonach auch Formen mit -čiau älter sind als Formen mit -čia. 184 *apmetė', klimti Šakyna, Palėmenė, Dūsmenys, Dievėniškės Zietela (> kliumti), K. Sirvydo Dictionarium® 132 ‘klimpti’, kuti Šakyna < kurnpti, "biegen", terūti]| ziehen Kalndlis, zem. ko'ms Plūgė, Telšiai ‘winkel’, kii'ms dort auch ‘winkel’, trū*ms Pflug „trumpas3. “, praes. Ich bin ausgetrocknet. Grūšlaukis "Süßwasserlampe"; Avada Kedavra Rudamina ‚Umrandungen‘, aus dem Avers Pelesa ‚umkehrt‘, aus dem Avift Dievėniškės, Gervėčiai ‚umgekehrt‘, apinys < apvinys usw. ** So verschwand b auch in anderen Personenformen des Präsens: 2. sg. 2. Auflage, 1. Auflage, 2. Auflage, 3. Auflage, 4. Auflage, 5. Auflage, 6. Auflage, 7. Auflage, 8. Auflage, 9. Auflage, 10. Auflage, 11. Auflage, 12. Auflage, 13. Auflage, 14. Auflage, 15. Auflage, 16. Auflage, 17. Auflage, 18. Auflage, 19. Auflage, 20. Auflage, 21. Auflage, 22. Auflage, 23. Auflage, 24. Auflage, 25. Auflage, 26. Auflage, 27. Auflage, 28. Auflage, 29. Auflage. Eitumbiva > eitumiva, 2. du. Eitumbita > eitumita. In der orientalischen Schrift des 17. Jahrhunderts hat die verbale Ableitung der anderen Personenformen mit dem erhaltenen b auch nur der Katechismus von 1605 (zwanzig |. pl. Beispiele, die Formen der anderen Personen sind nicht verwendet). In anderen, späteren Schriften (in früheren gibt es überhaupt keine Beispiele) gibt es nur folgende Varianten ohne b: 2. sg. eitumei PS (8)**, BK (1), Ev-(8), eitum AgP (2), 1. pl. eitumime PS II (10), eitume, refl. -és PS 1 (22), PS II (10), BK (18), Ev (1), eitum BK (3), refl. -tumėmos BK (1), 2. pl. eitumite PS (19), Ev (18), eituméte Ev (1**)**, So wurden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nicht nur in den Gesprächen des Übersetzers der Gesangbücher des Katechismus von Bellarmin, sondern auch in denen anderer Schöpfer der orientalischen Schriftformen die Formen mit b offensichtlich praktisch aus den neueren Varianten der Verwendung verdrängt. sg. Formen mit -tumbiau finden wir in den Gedichten des Katechismus von Bellarmin -tumiau'®. Die oben aufgeführten Daten zeigen, dass es in der Epoche vor dem Erscheinen der ersten Schriften in der litauischen Sprache ein Paradigma der supletiven verbalen Ableitung gab, in dem 1. sg. hatte die Form *-#ja@, während die Formen der anderen Personen aus einem Stichwort mit den Endungen -bei, -bime, -bitė, -biva, -bitū hergestellt wurden. Sehr selten in alten Schriften gefunden |. sg. Die Form +-biau, deren Fortsetzung auch die beiden untersuchten Beispiele der Bellarmin-Katechismuslieder sind, könnte nach dem Beispiel von I. pl. und anderen Personen gemacht werden. Möglicherweise ist ihre Unterstützung (?) die heute in den Gesprächen der östlichen Hochlauter gelegentlich vorkommende Form suktut “sukčiau?! ", Sucht. Während der Vorbereitung der Veröffentlichung für die Presse erschien J. Palionis Artikel über die bislang von Sprachwissenschaftlern noch nicht untersuchte Handschrift aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts,.Contiones Litvanicae“ (Kalbotyra, XXIII, 1, S. 35—47), aus der der Autor des Artikels neben 1. sg. Cond. Formen mit -fau, -hier gibt auch einige Beispiele mit -tuuu (ibid., 40). Der Autor der Handschrift war nach Ansicht von J. Palionis ein ehemaliger Südost-Hochländer aus Vilnius. Das bestätigt also nur die oben gegebene Überlegung über 1. sg. Cond. Die Entwicklung von Formen von Vil- © 1 Weitere Beispiele siehe. Z. Zinkevičius, Litauische Dialektologie, S. 179, 183, 187. 12 S. (PDF; 12 kB). Sirvydo „Punktai sakymų“, BK —Katechismus von Bellarmin (ohne Gesänge), Ev —J. Ausgabe der Evangelien von Jaknavičius aus dem Jahr 1647, AgP — Ausgabe der „Agenda parva“ aus dem Jahr 1616. In anderen orientalischen Schriftdenkmälern dieser Zeit gibt es keine Beispiele. Nach der Abkürzung steht die Anzahl der gefundenen Exemplare in Klammern. 13 am Ende des Buches, also in den letzten 7 Evangelien. 14 Es gibt keine Beispiele für die Zweizahl. 15 Ansonsten in Ost-Litauen mussten sie damals noch lebendig verwendet worden sein, denn an einigen Stellen im Vilnius-Gebiet, vor allem im nördlichen Teil, reift der Formant -damas noch heute, s. Z. Zinkevičius, Litauische Dialektologie, S. 364 —366. 1 Damals wurde wahrscheinlich -tumjau (bzw. -tumbjau) ausgesprochen. Nach allen labialen Konsonanten wird im Osten Litauens auch heute noch an vielen Stellen der Jota beibehalten (zumindest fakultativ), siehe Z. Zinkevičius, ibid., S. 187–188. 17 Z, Žinkevičius, ibid., S. 364. 185 In den Gesprächen des Niau-Kreises. Die Variante mit -fau, die am frühesten in dieser Handschrift aufgezeichnet wurde, ist jetzt typisch für das Gebiet südlich und südwestlich von Vilnius (ungefähr bis Punids — Rūdiškių — ASmends Linie). 3. SBHHKABHYIOC HE 3AMEYEHHAS MCCJIEAOBATEJISIMH ®OPMA YCJIOBHOIro HAKJIOHEHHSI B IPEBHHX JIHTOBCKHX MAMATHHKAX Pe3rome 1677 wurde er in den Rang eines Oberleutnants erhoben und 1679 zum Oberleutnant der Infanterie ernannt. 4. VCJIOBHOTO HaAKJIOHEHHA Ha -tumau. Jlauuas įdopMa Bo3HHKJIa H3 Čojiee peBHeli Ha -tumbiau, KOTOpas B Hauase XVII Beka ynoTpeOjJiaJiaCb B TOBOpaX BOCTOYHOJIHTOBCKOTO HapeuHA Haps/Įy C TIpeoOjragaboleli dopMoNH Ha - Hier. B crarbe Take 3aTparHBaIOTCHA HeKOTODpbIe GoJsiee OOIHe BOMPOCH HCCJIEJJOBAHHA BOCTOUHOJIHTOBCKHX NMaMATHHKOB, HANp., JAaeTCS CTaTHCTHKA VINIOTpeOJIEHHS OT/EJIbHbIX BapHaHTOB (opm VCJIOBHOTO HAKJIOHEHHA, VCTAaHAB/IHBaeTCA, UTO aBTOPOM IeCceH ČblJI He TNepeBOjįuHK KaTeXH3HCA, a ppyroe JHUO, POAHOI roBOp KOTOporo CJIeJjyeT HCKaTh Iie-T0 B OkpecTHOCTSAxX BujJibuioca, HeJtazerko OT anljun u3ogoHbL.