Reikšmingas žemaitiškas rankraštinis tekstas
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ZOO D.Z. L 4 FORMULARE LR. JY VA R. TO SE NA LA ET U V. OS T3SRAEMOKS LY Die Akademie Z. ZINKEVICIUS REIKSMINGAS ZEMAITISKAS HANDSCHUH TEXT 1971 m. Im Frühjahr entdeckte ich in der Abteilung für seltene Publikationen der Universitätsbibliothek Vilnius einen bisher unbekannten alten litauischen Manuskripttext, der in einem Semitischen Dialekt geschrieben wurde. Der Text befindet sich in einem Lp 881 —882. Tą Umschlag mit der Signatur Der Umschlag besteht aus: 1) Ritvale Sacramentorum Ac In: Aliarum Ecclesiz Ceremoniarum. Vilnius Typ Academicis Societatis Jesus Anno Domain 1701; 2) Polnische und y litauische... W Wilna W Druckerei Academickiey Ich bin: Iesu, Roku Parifkijs 1705; 3) umfangreiche Handschriftenfaser, bestehend aus iš 30 (einschlieir ßlich der angebrachten Eintragungsseite) nicht nummeriert 9 x 14 cm Format der Blätter. Der litauische Text befindet sich im dritten Teil — der Rolle auf den 22—25, 27—28 Blättern der Handschriftenfasern (S. 10) 44—49, 53—55). Der Text besteht aus: Evangelium für den véliniy Tag, Potreien und anderen Elementen des ir Katechismus des Papstes Urbono Bulle VIII „In Coena Domini“ erzählt. Der gesamte litauische Text ist mit einer Hand geschrieben. Geschrieben noch vor dem Einbinden des Bündels, weil die Buchstaben an den Seitenrändern abgeschnitten sind oder tief in der Naht sind, wo das Schreiben po des Einbands nicht möglich gewesen po wäre. Der deutsche Text enthält keinen Prüfnamen für das Datum, anhand dessen die ar Aufnahmezeit bestimmt iš werden kann. Allerdings gibt der Inhalt des Textes, insbesondere die Bulle „In Coena Domini“, Dieser Papst Urbono VIII Bulle, (1623—1644) entstanden auf dem iš Brauch des Großen Donnerstag (in Coena Domini), um bestimmte Personen zu verfluchen?, Im Bistum von Žemaitija wurde 1630 befohlen, von m® zu verkündigen. Aber iš anfangs ji war es wenig bekannt. Offensichtlich hatten die Priester nicht einmal den vollständigen lateinischen Text, der offiziell nur veröffentlicht wurde 1636 m. in den Synodenbeschlüssen*. Wegen der Aktualität der Bulle im Kampf su gegen die Reformation ordnete der Bischof von 1636 m. Samogitien ją Jurgis ne Tiškevičius an, sie nur am Gründonnerstag zu veröffentlichen (wie es bis dahin der Fall war), sondern an anderen ir Festen und bei größeren Menschenansammlungen. In den genannten Synodenbeschlüssen im Kapitel ,,De publicatione Coena2 * Am schnellsten alle (oder fast alle) Fasern wurden bereits beim Binden aufgeschrieben. Ir aus anderen Blättern (nicht litauischer Text) Randbuchstaben teilweise abgeschnitten oder unter der Naht, aber das gesamte Papier ist mit ungleichmäßigen Bögen gefaltet (ein Blatt 1-+1+4+4+4+1+1 nach dem anderen gefaltet; der dritte Bogen unvollständig, die letzten drei Seiten abgeschnitten) nach dem aufgeschriebenen Text. Ein sauberes Papier hätte vermutlich in gleich großen Bögen verteilt werden müssen. * Die Enzyklopädie der Religionen. B— C, tom V— VI, Warschau, Polen 1905, p. 215. * M. 2. Auflage, 1. Auflage, 2. Auflage, 3. Auflage, 4. Auflage, 5. Auflage 1972, p. 354. * In der Universitätsbibliothek Vilnius aufbewahrtes Exemplar (Signatur) III fehlt 10701) das Titelblatt. Die Hand schrieb die folgende Überschrift: ,, Protokoll Synodus Primae (Eigentlich war es eine II Synode. — Z.Z.) Samogitische Unterart Georgio Tyszkiewicz Anno Domain 1636“. 171
Domini“ fordert, dass die für die Diözese relevantesten Gedanken der Bulle (Punkte) Prediger predigen in der lokalen Sprache der Menschen (Sprache der Bevölkerung)®. Diese Forderung wurde erfüllt, aber die Priester, die keinen litauischen Text hatten, verdrehten den Gedanken der Bulle erheblich. Dies wurde von der 1647 m. Synode festgestellt, deren Beschlüsse“ schreiben, dass ..einige Priester Prediger ir (concionatores) haben die Punkte dieser Bulle in der Volkssprache unzutreffend verkündet, indem sie entweder Dinge hinzufügten, die nicht zu ihr gehörten, oder indem sie die Bedeutung der Worte unvereinbar mit den Erfordernissen des Gegenstandsrechts su verkündeten“. ir Weiter heißt es: ,,in der Erwartung, dass sie solche Fehler į nicht begehen würden, haben wir beschlossen, dass diese Bulle, genau übersetzt in die semitischen į Sprache (Sprache Die hier ir veröffentlichten Texte werden hier aufgelistet. Hinzugefügt wurde die litauische Übersetzung der Bulle mit su Erläuterungen, gedruckt in gotischen (Erläuterungen in lateinischen) Schriftzeichen in der damals im Bistum Samogitien verwendeten sogenannten „mitteleuropäischen“ Schriftsprache, die, wie wir sehen, damals Samogitische Sprache® genannt wurde. Der gesamte Text wurde zum zweiten Mal in der Sammlung der Synodenbeschlüsse des Bistums 1690 m. Žemaitija,,CollectaneaTM, nachgedruckt. Aber offensichtlich hatte die Bulle a. Ende des 17. Jahrhunderts ihre ursprüngliche Aktualität verloren, denn bei der zweiten Veröffentlichung wurde die am Ende der Sammlung eingefügte Ergänzung ir leichtfertig, mit su Textauslassungen, nachgedruckt. (siehe Abschnitt 4.4) 2, 11, 15, 16, 17, 19 Punkte), auch wenn die Sätze nicht entsprechend angeordnet sind. Es scheint, als ob die Bulle nie wieder gedruckt wurde. Die Sprache des Buches unterscheidet sich deutlich von der der (108—162 gedruckten Ausgabe. ne (geschrieben in der echten samogitiscne he Dialekt, "mitteleuropäische" Schriftsprache), aber ir der Inhalt. Es ist eine ne Übersetzung der ganzen Bulle, aber nur eine Wiedergabe ihrer Gedanken, tų die für den Kampf der Reformation relevant sind. Der su Aufzeichner greift die Reformatoren viel heftiger an als in der authentischen gedruckten Bulle. Dazu wählt er stärkere als die Originale, aber für das Volk besser verständliche Bilder, z.B. anstelle des gedruckten Textes sagt er (Ketzer) einen schleppenden Fluch, er verflucht sie einfach, indem er ihnen Nach Macys Die Verdammten“. Ebenso verhält er sich, wenn er die Interessen ir der Geistlichen seines Bistums gegen die Reformierten verteidigt, indem er z.B. Personen austauscht, die den Geistlichen Wiesen, Erde, Vieh, Getreide, Geld wegnehmen, obwohl eine solche konkrete Austauschung in der Bulle selbst nicht vorgesehen war. All dies zeigt, daß die Erzählung der Bulle inmitten der Kämpfe der Reformation entstanden sein musste. Aufgrund der Verzerrung der ursprünglichen Ideen könnten jį wir sogar davon 1647 ausgehen, dass sie vor dem Jahr entstanden sind, d.h. wenn noch keine offizielle litauische Übersetzung der Bulle vorlag. Auf der Handschri17 ftenseite des Konvoluts befindet sich ta jedoch eine lateinische Inschrift, 1669 m. anscheinend von Hand geschrieben, in der die Synode erwähnt wird. Be M. Valančius schreibt in Buch 5 des zweiten Konvoluts, dass den Priestern befohlen wurde, diese Bulle „auf tschechische Weise“ auszulegen (min. p. 354). 6 Synodus quarta dioecesis Samogitia... Vilnius Akademische Gesellschaft Jesu A.D. M. DC. XLVII, p. 31. 7 Der Übersetzer ist unbekannt, aber er konnte nicht Jonas Jaknavičius sein, wie V. Biržiška vermutet hat (siehe „Tauta ir žodis“, IV, 310). Das zeigt der einfachste sprachliche Vergleich. Später wird wohl auch V. Biržiška diese Meinung aufgegeben haben, denn unter den Werken von J. Jaknavičius hat er die Übersetzung dieser Bulle nicht erwähnt, weil er vermutete, dass sie vom Jesuiten Johannes Gruschewski übersetzt worden sein könnte (Aleksandrynas, I, 242). 8 So nannte sie auch der Übersetzer des Katechismus von 1605, der behauptete, dass der Katechismus von M. Daukša „3emaytiBkai“ geschrieben wurde. Diese Tatsachen zeigen deutlich die historische Entwicklung der Bedeutung des Begriffs „Semiten- “. ? Collectanea Conftitutionum Synodalium Dicacefis Samogitiensis [Wien, Akademiedruckerei, 1690]. —In der Bibliographie der Litauischen SSR (Serie A, Band I, Vilnius, 1969, S. 479, Eintrag 99) wird durch Versehen behauptet, dass aus diesem Text der Text der Synode von 1547 abgeschriiš eben worden sei (früherer Text der späteren!). 172
(Ewanielie polskie y litewskie... 1705 m.) auf der letzten Seite, am Ende des gedruckten Textes, steht handschriftlich Garbie Dywu etc. Die letzte Aufschrift könnte auch von derselben Person (?) sein, da die Schrift ähnlich ist und derselbe Dialekt verwendet wird. Daher wurde der Text höchstwahrscheinlich später geschrieben, am Ende des 17. Jahrhunderts (wenn Garbie Dywu etc. von jemand anderem zugeschrieben wurde) oder sogar am Anfang des 18. Jahrhunderts", obwohl er einer früheren Handschrift folgte oder einfach abgeschrieben wurde, die in der Hitze des Kampfes gegen die Reformation entstanden war. In den Handschriften des Konvoluts befindet sich auch die polnische Übersetzung der erwähnten Bulle (S. 49—532), ebenfalls verkürzt, aber umfangreicher als die litauische. Dieses hier scheint von derselben Person geschrieben worden zu sein. Der Vergleich der beiden Texte zeigt, dass der Unbekannte, der den litauischen Text einschrieb, zunächst dem polnischen Text folgte: der Anfang und der erste Punkt sind sehr ähnlich. Aber auch danach, nachdem er den ersten Punkt ein zweites Mal etwas anders übersetzt hatte (vgl. Verse 119—123 und 124—128), gab er diesen Gedanken auf und folgte weiterhin irgendeinem anderen uns unbekannten Text der Bulle (vielleicht selmatischen, vgl. in der Fußnote 68 besprochenes Verdrehen der selmatischen Form des Wortes „kalvijas- “), der offenbar noch vor 1647 geschrieben wurde*, ohne einzelne Punkte der Bulle zu unterscheiden. Dies zeigt, dass es damals mehr manuskriptierte litauische (vielleicht auch polnische) Versionen dieser Bulle gab, die den Bedürfnissen des gegen die Reformation kämpfenden Bistums von Žemaitija angepasst waren. In ihnen, wie auch in den erhaltenen litauischen und polnischen Manuskripten, wurde alles weggelassen, was nicht unmittelbar mit diesem Kampf zusammenhängt, wie z.B. das Verbot, Schiffe auf See anzugreifen, sich das Vermögen von gesunkenen Schiffen anzueignen usw. Einige Bilder der vermuteten Manuskriptvarianten könnten auch in den gedruckten Text gekommen sein. Der letzte Satz der „Collectanea“ von 1690 (O takie wifi tegul užgęfa auf duofios und auf Kuno amjinay kaypo ta 3wake zagefa), der sehr an das Ende des uns betreffenden Manuskripts erinnert (Yr kap ta Zwakie ozgiefa tap tegol ty wysoy ont kuna Yr on dusies ozgięs), sollte daher nicht unbedingt darauf hindeuten, dass letzteres nach 1690 geschrieben wurde, obwohl eine solche Möglichkeit besteht. Aus dem Gesagten geht hervor, dass das früheste mögliche Datum des Textes oder seiner Ursprünge 1636 ist. Spätestens kurz nach 1705 konnte er geschrieben worden sein*?., was bedeutet, dass die Datierung ungefähr zwischen 70 Jahren schwankt. Das Manuskript, das auf diese Weise veröffentlicht wird, ist mindestens 150 Jahre alt. Ein paar Worte zu den anderen Teilen des Videos und ihren Hintergründen. Eine gedruckte litauische Übersetzung des Pfingst-Evangeliums (2. November) gab es zu der Zeit, als der litauische Text aufgezeichnet wurde, noch nicht.“ Die Priester des Bistums Zemgaly mussten ihn vermissen'*, um die Heiden zu christianisieren10. Dass die Bulle zu dieser Zeit nicht mehr aktuell war, könnte ihre Darstellung am Ende des gesamten litauischen Textes zeigen. 11 Dies wird in den Versen 136 bis 139 deutlich, wo es um die Einführung neuer Zölle (Steuern) oder um deren Erhöhung geht. In den Erläuterungen zur Übersetzung von 1647 wird eindeutig gesagt, dass dieser Fluch nur Italien (die Walachei) betrifft, während in anderen Ländern die Könige und die Seime, wenn nötig, „Zölle“ ohne jeglichen Lösegeld erheben können. Der Aufzeichner verhielt sich zunächst so, als ob er diese Erklärung nicht kannte (er beschimpfte die genannten Personen), aber dann ergriff er sich der Sache und schrieb den Vorbehalt auf (diejenigen, die das tun), „nepryguliedamy yr netoriedamy tykros macys“. 12 Der Konvolut wurde wahrscheinlich kurz nach der Erscheinung der Bücher gebunden, da die beiden neuen Ausgaben (Evangelii 1711, Ritvale Sacramentorum 1715) bald erschienen waren und die alten daher veraltet und nicht mehr aktuell sein mussten. 13 In der Sammlung von J. Jaknavičius sind nur die Evangelien enthalten, die an Sonnund Feiertagen gelesen werden. Ostern und dann, offensichtlich, war ein Arbeitstag. '4 Die Aktualität wird unter anderem durch die Aufnahme des litauischen Textes am Anfang gezeigt. 173
79:1.1 (879.1) 2. die nischenhaften, mit su dem Ahnenkult verbundenen üblichen Sitten, die hier mehr als anderswo populär sein mussten. Denn nach M. Valančiaus Angaben waren viele Semgalen, die damals formal als Christen galten, in der Zeit der Reformation völlig supagonéje's, der Schreiber selbst hat den Ar Text dieses Evangeliums verfasst.) (1—18 Wert, ar abgeschriiš eben aus einem älteren litauischen Manuskript (vielleicht nur benutzt?), schwer zu sagen'®. Die letztere Annahme könnte durch das Auftreten von Archäismen wie pl. d. unterstützt werden. Mumos 1 „Mums“ (von uns), ad. sg. m. Fawimp 9, 10—11 "pas save“. Dél Potteri ir andere Elemente des Katechis- (19—107 mus Eintrag, S.) Das Auftreten zeigt, dass der erwähnte Bischof von Žemaitija Jurgis Tiškevičius jau 1636 m. Er hatte den Priestern befohlen, wie geschrieben M. Er schrieb: „Die Kirche ist in der Lage, in den letzten Tagen der Adventszeit und in den ersten Tagen ir der Fastenzeit su den Glauben zu vermitteln, indem sie den sogenannten Katechismus verkündet. Der Text der Potere ist dem Text der polnischen Potere und anderer Katechismusgegenstände, die in den Handschriften des Konvoluts vorhanden sind (S. 36—39, es fehlt nur die Übertretung und das Glaubensbekenntnis, die in den Zeilen 96—107 des litauischen Textes vorhanden sind), gefolgt, der wahrscheinlich ebenfalls von derselben Hand geschrieben wurde. Der litauische Text entspricht dem vollkommen, er stimmt fast wortwörtlich überein, etwas deutlich unterscheidet sich nur „die fünf Kirchengebote“ und „die sieben Sakramente“. Wer die hier diskutierten Teile des litauischen Textes aufgenommen hat, konnte nicht geklärt werden. Klar ist nur, dass es sich um einen katholischen Geistlichen handelte, einen gebildeten Mann, der zumindest Latein und Polnisch gut beherrschte. Auf der Rückseite des Konvoluts befindet sich eine schwer lesbare Inschrift in der anderen Hand: Ex Libris Patris Benedicti Grygiewicz Parochi Gulis. Es ist wahrscheinlich so zu verstehen: „Aus Kulių!? Bücher des Pfarrers Benediktas Grigevičius“. Es gibt noch weitere Aufzeichnungen dieser Person, und zwar nicht nur in der Handschrift, sondern auch in der Konvolut-Polapy. Letzteres lässt vermuten, dass diese Person wahrscheinlich für das Zusammenstellen und Binden des Umschlags gesorgt hat. Er wird die Bücher gesammelt haben, die den damaligen Priestern am liebsten waren, und eine Reihe von Manuskripten, die er erworben oder vererbt hatte und die seinen Inhalt und den von einigen anderen Personen ergänzten. Der Konvolut wurde offensichtlich ständig verwendet. Das zeigen sowohl die zahlreichen Unterstreichungen des Textes des „Ritvale Sacramentorum“ als auch der Inhalt der Handschriftenfasern. Hier sind verschiedene kirchliche Bestimmungen, Synodenbeschlüsse, theologische Auslegungen, Beschreibungen von Riten, Gebete und andere lateinische, polnische und litauische Texte, die mit der täglichen Arbeit des Priesters zusammenhängen, aufgezeichnet. Die Sammlung scheint nach Aktualität zusammengestellt zu sein: die notwendigsten Texte stehen am Anfang, die am wenigsten notwendigen am Ende. Geschrieben nicht zur gleichen Zeit und zumindest von mehreren Personen. Die Handschrift und die Schreibweise sind im Allgemeinen typisch für das 17. Jahrhundert. Das Papier ist teilweise vergilbt, es sind keine Wasserzeichen zu erkennen. Später gelangte das Konvolut in die Klosterbibliothek von Kretinga, von wo es die Bibliothek der Universität Kaunas erhielt (16. Juni 1941) und 1952 in die Bibliothek der Universität Vilnius überführt wurde. 15 Zr. M. Valančius, min. veik., II, S. 86-87. ' 16 Wie auch immer, mein früheres Wissen (siehe. Paltistica, VIII (1), S. 971), dass der Aufzeichner den orientalischen Text von J. Jaknavičius in den Dialekt von Žemaitija übersetzt hat, ist zu korrigieren. 17 M. Valančius, min. veik., II, S. 325. 18 Zur Schreibweise Gulis statt Kulis vgl. die Buchstaben Gir Kpainiojimą in den Schriften der damaligen Kanzlei-Slawischen Sprache. 174
Der litauische ne Text ist überall leicht zu lesen, manchmal kann man nur verschiedene Stellen vergleichen, to vor allem die von der Person selbst in ir lateinisch-polnischer Sprache geschriebenen. Ne Unterscheiden Sie immer klar zwischen Großund Kleinbuchstaben, insbesondere d, k, s, z. Das Lesen wird durch verblasste Tinte an einigen Stellen, durch Buchstaben, die an den Seitenrändern zerrissen sind, und durch inkonsistente Satzzeichen behindert. Der Autor des Textes folgte im Allgemeinen der stark schwankenden polnischen Schreibweise der damaligen Zeit. Deshalb gibt es Unregelmäßigkeiten und Unterschied- € e. Afrikata manchmal gekennzeichnet durch einen Buchstaben c su Gravium (nicht akute) Form von Diakritikum. In den entzifferten Texten wird ji ein č Buchstabe angezeigt. Der e Buchstabe ist an anderer su Stelle als eine Art Verlängerį ung der Schlaufe nach oben geschrieben. Entschlüsselt mit einem e einfachen Buchstaben. Auf den i Plätzen (und in anderen Sprachfassungen) fehlt der Punkt oder ist durchgestrichen. Aber auch die größte Vielfalt an Buchstaben s ir z Schreiben. Die ersten häufigen Übergangsvarianten zwischen s ir /. Der entschlüssel- / te Text enthält nur dann, wenn die obere Schleife zumindest die rechte ar Falte deutlich į genug ist, die Großund Kleinschreibį ung wird ignoriert. Der z Buchstabe schwankt zwischen z ir 3. Im polnischen Text deutlich 3 häufiger. Im Litauischen herrscht ein schräg nach unten z su deutlich verlängertes Ende vor. In diesem Fall wird einfach unabhängig von der Großund z, Kleinschreibung į angezeigt. Es kommt in einem Querschnitt z su vor. Wenn der Buchstabe z den Konsonanten ž bezeichnet, wird manchmal ein Punkt darüber gesetzt, ein akutes Zeichen, das einem umgekehrten Dach ähnelt. Der erste Fall ist in den beiden anderen ar į ž, — ž, Am Ende des Wortes enden einige Buchstaben manchmal mit einer künstlich verlängerten horizontalen Linie (und in anderen Sprachtexten), um ein weiteres Wort zu erreichen, wodurch sie formal zu einem į verbunden werden. Der Entschlüsselungstext ignoriert diese Verbindung. Eine Fotokopie 45 der Seite mit dem am wenigsten verblassenen Text, der am leichtesten ir zu lesen ist, wird der Handschriftillustration beigefügt. Unten ist der gesamte entschlüssel1 te Text!? : haben [denos]*? Gebet oz der Seelen fkayta unsere Kirche S. Ewang: Parasit nu Jona paS. [dJeimy 5. In dieser Zeit; Kalbfleisch Jesus für Mokytynes® 5 Sawa, die Yr Massen der Juden: schweigend, schweigend, fa- [k]aw jomf, iog eyn adina, jetzt ir*?2, yr kada numyrele ifzgiers balfa fūnaws Du bist ein Idiot, o Hühner, du bist ein Idiot. Nei** kaypo Tiews®® Turm Zywata patf fawimp; Kreuz-Davis 10 Yr Fany, idant*® turetu Zywata pat/ fa1* Die Zeilen des Originals werden beibehalten, ihre iš nummerierten Zeilen im gesamten Text, nämlich auf der Seite, 1—18 44 19—38 — 45 p., 39—60 — 46 p., 61—83 — 47 p., 84—103 — 48 p., 104—107 — 49 p., 108—128 — 53 p., 129—149 — 54 p., 150—162 — 55 p. Buchstaben, die am Zeilenrand ar stark abgeschnitten sind, werden in Klammern angegeben, wenn das Lesen Zweifel jų aufkommen lässt. *0 Die Buchstaben in der ersten Zeile sind oben abgeschnitją ten, was das Lesen erschwert. Im su Vergleich mit dem aktuellen Evangeliumstext (Ion V, 25—29 Sekunde ). Das am meisten umstrittene Wort ist in eckigen Klammern angegeben. Kann Zen sein (?). # Der e Buchstaiš i, 22 t, y. ir be korrigiert ist jetzt * Behoben von Die 4“ Ort Nes ** Buchstaie ben i verschmolzen, kann später ** eingefügt werden, kann Jidant, weil Komma po funuy erinnert an die i Unterseio te des Buchstabens, Baldachin auf i — An der Spitze. 175
Wimp; 14 Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich will euch ein Land geben, da ihr wohnen werdet, und ich will euch ein Volk geben, da ihr wohnen werdet; 15 und ich will euch ein Land geben, da ihr wohnen werdet, und ich will euch ein Volk geben, da ihr wohnen werdet, und ich will euch ein Land geben, da ihr wohnen werdet. 2000: Die 20-jährige, die 20-jährige, die 20-jährige. Amen. Tiėwe mufa, kors efi, Dongofie- *, [wig Jkiesy Ward[Tawa, ateyk karalifte Tawa, buk wala Tawa, kap dong[u] 25 tap Yr ont Ziemys. 30 Und gib uns heute den heiligen Tag, daß wir unsere Schuld vergeben, und vergib uns unsere Schuld nicht, sondern erlöse uns von der Sünde. Amen Sweyka Jungfrau Maria, milestas pyina, Pons Dyw/[fo tawymi, pagierta tu®* tarp moteru, yr pagiert/ waysios Ziwata tawa JEZV'S. 35 Geliebte Maria, Mutter der Gottheit, die du uns deine Gnade erweist, nun, da wir den Tod Mose's erlitten haben. Amen. Tiekio y Dywa Tiewa Wysagalintyiy®, [s]übersetzt von dongaw/[- yr Erde. Und das ist es. 40 ZVSA Chrystusa, funu Jo Wynatyiy, kor[prafydieie ysz Dwasys S. Gieysz my P. Marias Reinheit, Numucit (nach Pontius Pilatus, numyrie Yr paladot. 3. Auflage, 3. Auflage, 4. Auflage, 5. Auflage, 6. Auflage, 7. Auflage, 8. Auflage, 9. Auflage, 10. Auflage, 11. Auflage, 12. Auflage, 13. Auflage, 14. Auflage, 15. Auflage. Ontžiegie ont Dongu, [ied po defienies Dywa #7 Die Unterseite des letzten Buchstabens wurde zusammengeführt, korrigiert, * Nach dem Punkt steht ein S-ähnliches Zeichen, das offenbar das Ende markiert. 29 „ofie kann auch -u/ie sein, Zr. Fotokopie. 0 Der Buchstabe n wird durch ein „Ende“-- Zeichen erweitert. Dieses Zeichen findet sich auch in den Versen 37, 53, 162. 3 Buchstabe w verschmolzen (vielleicht 0?). ** Der Buchstabe i nach / ist durch die Erweiterung des „Ende“-Zeichens Amen in der vorhergehenden Zeile durchgestrichen, unscharf, kann aber auch ein e sein. 12. 520 177
Tiewa Er ist ermächtigend. Ysch tyn tor Der Atheist wird zum Yr Atheisten. Tykiu Y Dwafe S. S. Bažnicie In: 50 Fischbacher-Verlag, Fischbacher-Verlag. Die Vergebung der Griechen. Kuna YJz numy- [r]usiu prykielyma. [O po In: (**). Yr umžiena Živata. Amen. Dezimalzahl Der Teppich des Blitzes. 55 1. Asz esmnio® Pons In: Tawa. Nicht stärkehaltiges Silizium Die Dusche ist voll. 2. Ne usw. Warda Pona Teppich Ta Ha. Das ist eine Gabe. 3. Erinnere dich Dyna S. [wig/ty. 60 4. Sienawok Tiewa Tawa yr Motina® Tawa, je nori ylga butie ont [wieta. . Ne oimoJzk. . Warten Sie nicht fo [wetymo Moteri . Newok. . Co Nekalbiek neteyse prifz artyma Lachen. 9. Negieysk® Frauen artyma Tawa. 10. Ne Nomu, ne dyrwas, ne flužebni dies*®, ne jawcia, Yr nein Wyna dakt/[a] 70 kor/[ ir. jo Miliesi Pona Dywa Tawa Ysz Wysos [i[r] dys tawa, ysz wysos dusies tawa, ysz wysos mislies tawa, ysz Yr wysu] [ilu tawa, artyma 0 tawa kapo pat] fa 75 wi. NO a Pynkie prysakima Baznicies S. 1. Swiesk Dynas SS. nu Die S. Kirche wird zerstört. 2. Klawfik Mysiof S. dyna S. 80 3. UZlaykik po/nikus nu Die Kirche ist von S. den Ožfakiten geschützt. 8 Buchstao be korrigiert iš w. 3 Der aBuchstabe kann mit eiš korrigiert werden. 35 Wörter in Klammern durchgestrichen. Durchstreichen betrifft nur den unteren Teil der Buchstaben und kann daher formal als Unterstreichen angesehen werden. ir Der Recorder streicht ir auch in anderen Fällen, 109, 145, 146, 153 nämlich in Zeilen. 26 Der Anfang des Buchstabens n ist vage, kann auch m sein, also esmmio. 287 Abgekürzt Tawa - Dein. 38 Buchstaį be kann korrigiert werden iš y. Dies wird durch einen langen vertikalen Strich am po Anfang des Buchstabn ens veranschaulicht. Unter diesem Wort ist eine weitere Seite Kustos Tawa. 20 Der y Buchstabe verschmolzen, eingeklemmt. 40 Links abbiegen. služebnica ‘tarnaité’ (überholtes Wort). 178
4. Spawiedokies griechisch wie viele Jahre nego" Ko fawa, aba hart pafo [z]walyiymo ihn. 85 [5] Pryimk SS. Der Wein wird in dieser Zeit gekeltert. O ta Affe Sweet Groß. Septinier Sakrament Baznicies S. No Patys Xfa** Die Frau mit dem Widderkopf. 90 I. Kryk/fztf S. 2. Burma. 3. SS. Sakrament Kuna Yr krajja X/a P.** 4. Verpackt, 5. letzte Schmierung. 6. Kuh-Geschenk. 7. Moteriftie. Hier angepasst*® Afz griefznus 95 Deinde*“ Willkürrecht Pons Dyw/ ir Trayce SS. Dyw/[ Tiew/, Dyw/ funus, Dywf Zwei Je S. Tris*® Afabas, Wyns Pons Dyws. Ich meine, Chrystus® P. ir Jesus funus 100 Dywa, JZganitos musa Tycrus Dyw/, Tykrus Zmogus, Wyns - Oh, Gott. Ich meine, SS. Sakrament ir Ty Kras Kunst Yr Tykras Kraw/ Chry Jtusa. Jesus und der Teufel. Tykio 105 Hochbasiką lika S. Reim Kathalyck [a] tyk, Yszmana moka. Yr Buche ta da pafzlowent[ etc Sens zwycgaius ir jog fiendyna Wiriaw fe Jis Piemo Yr galwa [Yr Tiew[]** Bagnicies S. ont ziemys oder 110 kieykty wysus hierotykus pyktu[s] Yr Kathaliekus, prysaka tapag idant Wy Jofie Die Kirche wurde zerstöro ta t, der Teppich wurde zerstört. ty Yr y So yszkieykiema neypultu, aba 115 ypules pazintu, dass yszkiey ktf ir no Baznicies S. O Wasserhahn Kappe grau- *“* Der letzte Buchstabe ist unklar geschrieben, kann sein w. ** Kann sein Ja, der obere Teil des Buchstabens ist abgeschnitten. ** Der u Buchstabe ist unklar, kann sein a. 44 Ort Christa. 48 Ort Christufa Madame. ** Der Buchstabe r wird verlängert, das Wort wird verkürzt. Lot. Hier muss hinzugefügt werden. “7 Lot. Dann. Dieses Wort ist mit einer horizontalen ir Linie jo unterstrichen, Buchstaben sind durchgestrichen, ** geschrieben, is als ob es korrigiert /, werden sollte į Trife (?). ** BuchstaCh be korrigiert į K, ar Im Gegenteil, K į Ch. * Lot. ir t.t. Unterhalb befindet sich eine horizontale Linie, die über die gesamte Seite verläuft. *1 Wörter in Klammern durchgestrichen, unklar darüber jų geschrieben das folgende Wort mas Band 26, S. 12% 179
Bd. Siena 26 ‘Heute’, so viel wie 82%, conj. 10, 111, 1138*. Sie können auch verdächtig sein. no 30, 88, 116, 126 ‘nuo’ (neben der zweifellos semitischen Variante nu 2, 77, 80) und in einzelnen Fällen paraSymus mit u anstelle des erwarteten o (d.h. 9, Zr. 82 und 83). AukstaitiSkamis morphologische Formen sind n. sg. 2. Auflage, 2. Auflage (2. Aufl.), Bd. 10 „sinui“ (-ui!), a. sg. f. afonte 50 (wegen -¢; aber mit Zemaičių on, t statt an, Čč). Ein Teil der Hochlatiner hat benachbarte ZemaitiSkus-Entsprechungen, von denen es außerdem mehr gibt als Hochlatiner. Zum Beispiel wurde das Wort dievas mit einer möglichen hochdeutschen (?) Wurzel nur 1 Mal verwendet (g. sg. deewa 15, wenn ee die hochdeutsche ie bezeichnet), und mit einer semitischen (Dyw-) Wurzel — 19 Mal; das Wort diena wird im Hochdeutschen zweimal, im Niederdeutschen 4 mal geschrieben (das Adjektiv heute beziehungsweise 1: 2); Stamm n. sg. Die Endung(en) wurde(n) 1 Mal in Hochdeutsch, 7 Mal in Niederdeutsch geschrieben. Zumindest ein Teil der Höchstformen sind als Buch-Zodzis zu betrachten, die damals von Vertretern verschiedener Dialekte weit verbreitet waren. Zum Beispiel finden wir den Konjunktiv idant (mit dem ganzen an) sogar in den orientalischen Schriften von K. Sirvydas, 1605 und in den Katechismus von Bellarmin (überall neben adunt). Buchmäßig könnte auch das Textadverb grayčiaw/116—117 "schneller" (mit rai statt rei) sein. Der Textschreiber versuchte, die hochdeutschen Wörter zu zementieren, z. B. in 3. praes. Form (pa)dod 133, 158 '(pa)dod' wird ohne Endung geschrieben, g. sg. Die Form Dywa 7—8 „Gott“ wurde ursprünglich als Diewa geschrieben, dann wurde ie in y korrigiert. Der untersuchte Text enthält eine Reihe wichtiger Daten, die es ermöglichen, bestimmte Probleme der Geschichte unserer Sprache und der Entwicklung des samogitischen Dialekts zu beleuchten. Vor allem sind die Textdaten von Bedeutung, aus denen man den Widerhall der allgemeinen Sprache wo, ie im Gespräch des Aufzeichners ableiten kann. Wahrscheinlich handelte es sich nicht um reine Monophthonge #, i, sondern um Diphthonge uw, ij oder au, 7i®%. Die grafische Analyse des Textes lässt dies vermuten. Im ersten Fall wird y geschrieben, im zweiten —i, z.B. Dyw/ 32 „Gott“, Wyns 98 „einer“, a. pl. pywas 150 „Wiese“, g. sg. Patys 88 "paties"- ... (alle 38 eindeutigen Beispiele haben y), aber Trif 98 'drei', g. pl. 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151, 152, 153, 155, 156, 157, 159, 160, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 167, 168, 169, 170, 171, 172, 173. und 70 ‚ist‘, 2. sg. Imperium. Klaw/ik 79 "höre" (alle 77 Beispiele mit i)*", Offensichtlich hat der Textschreiber mehr Wert auf die Breite-Schmalheit der Vokale gelegt als auf die Länge-Breite®. *4 Wörter nicht-litauischen Ursprungs mit ie, z.B. g. pl. griechisch 51, 82 ‘nuodémiy’, n. sg. m. grie/znus 94 "sündig", a. pl. m. grie/znus 36, g. sg. /wieta "Welt", a. sg. /wieta 157, g. sg. neprietelaws 142 "gegnerisch, unfreundlich’, 2. sg. Imperium. 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 111, 112, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139. 8% Ethnosilbische Verbindungen su 7 Gesund in kirchlichen Begriffen gehalten, k. a. Amen 21, 30, 37, 53, 162, Ewang: 2 (Verkürztes Evangelium), Sakramentf 91, 102, a. sg. S. 85, Nr. 5. Sakrament 87, aber sie sind auch nicht als Hochzeiten zu betrachten. Das gleiche gilt für die litauischen Wortgemeinschaften giwe[n]ty 113-114 ‚leben‘, denn hier behalten die Semgallen gewöhnlich en gesund, ebenso wie in den verkürzten Wortformen, vgl. n. sg. m. Sens 108 ‚senas‘, d. sg. m. tam 13, 1. pl. atleydam 28 ‚atlaidime‘. Zodelis ben 85 "Wenigstens" kann nach bene geschriebsu e en werden. # A. Die Diphthongs werden jetzt Zr. ir ausgesprochen. ,,Baltistica“, VI (2), 143—145. *7 Einmal finden wir i: n. sg. f. Parasit 2 "geschrieben". Das entlehnte Żywat "Leben, Gebärmutter" wird sowohl mit i (g. sg. żywata 34, a. sg. żywata 53) als auch mit y (a. sg. Zywata 9, 10) geschrieben, wobei im letzteren Fall die polnische Schreibweise żywot imitiert wird. In der Sprache des Aufzeichners gab es die Formen motyna, mokytinis ‚Schüler‘, fut. 3. Axe „gis“, plg. Mutter 35, a. sg. Mutter 60, d. pl. Schulen 4, werden wiederbelebt 8. 8 Zum Beispiel, eine strenge Schalter ir (alle 39 Beispiele sind mit yr geschrieben) ir 3. Präs. yr < ist (alle z. B. 13 Schreiben und) Unterscheidung, aber die gleiche Schreibweise des alten Longois, die in der Position i ir der Assimilation i nicht verbreitet ist. 186
Das tatsächliche, wie auch das schnektische ¢ < i, musste offener ausgesprochen werden als das unverbreitete kurze i und das alte lange 7, und vor allem vor dem ie-Entsprechungswort, wie auch vor dem schnektischen ¢ < i, viele Konsonanten? ** waren offensichtlich noch nicht weich geworden (oder gar nur geringfügig tesumink3téje)®, daher erinnerten sie eher an den polnischen „harten“ Vokal y als an i. Aus diesem Grund hat der Aufzeichner ihn auch ¢ < i mit dem Buchstaben y gekennzeichnet, und i und i —mit dem Buchstaben i. Da in älteren Texten, die auf der Grundlage des nördlichen Samogitianischen Dialekts geschrieben wurden (z.B. „Živate“ von 1787) oft der Buchstabe y verwendet wurde, ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass der Aufzeichner auch giar & (mit schwachem zweiten Démenius, wie es heute die nördlichen Samogitianer näher an Lettland und dem ehemaligen Klaipėda-- Gebiet aussprechen) ausgesprochen haben könnte, also könnte er auch aus dem nördlichen Samogitianischen Gebiet stammen®. In: S.G.S.. deewa 15 "Gott" (vielleicht ee anstelle von gi?). Auf der anderen Seite neigten die Textschreiber dazu, das Gegenstück zum allgemeinen wo mit dem Buchstaben u zu bezeichnen (vgl. n. sg. m. ypules 115 'eingefallen', i. sg. m. Anu 4 'anuo'), ebenso wie den alten langen Vokal #*2. Nur einmal wird diese Entsprechung durch den fragwürdigen Buchstaben o, nämlich d. sg., bezeichnet. Konego 82—83 "prieciu' (-o unklar, erinnert an -u, außerdem hat der Eintrag auf der letzten Seite der "Evangelien" von 1705 an der d. sg. Endung den klaren Buchstaben u: Garbie Dywu). Andere sprachliche Merkmale des Textes widersprechen der Suche nach der Schnecke des Aufzeichners im Gebiet der nördlichen Semgallen („Dūnininkai“) im Grunde nicht, einige könnten sie sogar unterstützen, z.B. i. sg. f. fo fwetymo Moteri[o] 63 ‚mit einer fremden Frau', adv. kado 7 "kada", a. pl. po/nikus 80 'pasnykus'. Pflg. Der Pfarrer von Kuliai, „ex libri“ und Konvolut in die Bibliothek des Klosters Kretinga (beide Orte im nördlichen Semiten-- Raum). Die Lokalisierung der Schnecke des Aufzeichners im Gebiet der südlichen Semgallen ist daher noch bedingt. Es ist zu hoffen, dass in Zukunft, nach sorgfältiger Untersuchung und Feststellung der Kennzeichnung der „,duninischen“ Entsprechungen der allgemeinen Sprache wo, ie in den unbestreitbaren Texten der damaligen nördlichen Semiten, es möglich sein wird, dieses Problem auf die eine oder andere Weise endgültig zu lösen. Der Text zeigt, dass das Wort dievas in der Sprache des Aufzeichners damals noch in semitischer Sprache (Dyw-) ausgesprochen wurde. Heute scheinen alle Semiten die Wurzel dieses Wortes gewöhnlich hochsorbisch (mit ie) auszusprechen, die semitische Aussprache ist nur in solchen spezifischen Aussagen wie pdndgivs Tirkšliai "Herr Gott" erhalten geblieben. | Die Präpositionen von, an (nu-, pri-) konnten im Sprachgebrauch des Textschreibers noch einen vollen Vokalismus haben (d. h. nuw, priį bzw. nū“, pri*, oder no“, préf), da er mit denselben Buchstaben w, y gekennzeichnet ist, z. B. nu 2, 77, 80 ‚von‘, 3. vergangen. numyrie 43 „verstorben“, Nužiegie 44 „nuZengé“, n. sg. m. Numudit/42 "gequält", n. pl. numyrele 7 "numirėliai", g. pl. numirusiu 45, 48, 51—52 'numirusiy', 3. praes. prysaka 111 ‚prisako‘, 2. Sg. Imperium. S. 85. S. 86. S. 87. S. 88. S. 89. S. 90. prykielyma 52 „Auferstehung“), n. pl. prysakima 76 ‚Befehle‘, nepryguliedamy 138 ‚nicht gehörend‘, g. pl. prysakimu 54 ‚Befehle‘®. Allerdings wegen der Polysemie® der Buchstaben u, y streng ** Wahrscheinlich mit Ausnahme von K, g, š, ž, I (siehe Fußnote 80), obwohl Beispiele mit ihnen im Text fehlen. * Auch heute noch werden in einem großen Teil des samogitischen Dialekts (vor allem im Westen und Norden) die Konsonanten vor e < i nicht gedeckt, außer dž, siehe K, g, š, ž, I, č, Z. Zinkevičius, Lietuvių dialektologija, Vilnius, 1966, S. 156—157. * Dieser Gedanke wurde dem Autor zuerst von Dr. A. Gerdenis. *2 Alle 35 Beispiele sind geschrieben su u. Einmal oben hat u es einen Bindestrich: sg. g. /ūnaws 7 *sūnaus- “. 2 A. pl. m. Prigolincius 151 'Zugehörig' könnte ein ausstatischer Hypernormalismus sein, © no 30, 88, 116, 126 'nuo' — Hochdeutsch (?). * Die erste wird verwendet ir i bzw. Nicht verbreiteter u, kurzer zweiter — ir Schnecke enmarkierung. 187
Dies kann nicht behauptet werden. Darüber hinaus wird der Präpositionalbzw. Präfix vor zweimal mit y geschrieben (prysz 56, a. pl. praysztarawnikus 155 ‘vor den Alten’ —konjugierte Form) und einmal mit i (pri/z 65). In der jetzt vermuteten Sprache des Aufzeichners haben sich alle drei Präpositions-Vorsilbenvarianten mit dem kurzen erweiterten Vokal durchgesetzt (trotz der weiteren Enge der Silbe), z.B. no vf'ra 'vom Mann', nopi'le "schüttete", pre vi'ra "zu dem Mann", pręepi"lę "schüttete", pres vakara "vor dem Abend", présaki's "vor den Augen" (aber Adj. pri"špri"- ša's "gegenüber")?*. Der untersuchte Text ist wichtig, um die Geschichte der Verbreitung der kurzen Wu, i im Dialekt von Zemaičiai zu beleuchten. Dies ist das älteste samogitische Handschriftendenkmal, in dem 0, € klar von u, i unterschieden wird. Die Angaben dieses Textes würden, wenn der Aufzeichner wirklich ein Südsamogiter gewesen wäre, im Wesentlichen die von K. Boga vor fünfzig Jahren aufgeworfene Idee über die spätere Einführung von 0, ę vor den Enden mit dem offenen Vokal®® in einem Teil des samogitischen Dialektgebiets bestätigen. Aus dem Text sehen wir auch, dass die Vokale 0, ě damals bereits diphthongiert waren (uo, ie), nur wird diese Eigenschaft aufgrund der Unvollkommenheit der Schreibweise schlecht wiedergegeben. Die gemischten Diftonge an, am, en, em waren damals schon eingeengt. Die Verteilung der nasalen und denasalisierten Vokale war schon ungefähr so, wie sie heute ist, nur im oxitonischen g. pl.-Ende gab es vielleicht noch keine Variante mit -n (kann auch zufällig nicht in den Text gekommen sein): überall wird -u geschrieben (giwu 48 ‘lebend’, Nomu 68 ‘namy’...). Das gleiche gilt für die Verben 3. cond. (butu 112 ‘buty’, turetu 10 "müßte'...) und die Flexionen der Vergangenheits-Akteure (n. pl. m. at/ydalieje 127—128 "abgetrennt, getrennt- *). In der jetzt vermuteten Sprache des Aufzeichners sind in all diesen Fällen die Varianten mit -n (3. Kond. -m) eingeführt worden, obwohl einige Formen auch Doppelte ohne -n haben, z.B. gi‘vii'n "leben" (|| gi'vū) būrtėrm "wäre" (|| bū't), n. pl. m. matén "hatte" (aber n. sg. m. mates "hatte'). Das Präfix-prieSdélis in war damals schon denallisiert, verkürzt und erweitert (zumindest in der Assimilationsposition), z.B. y 29, 38, 39, 44, 49, 114, 146 'in', n. sg. M. ypules 115 „ipuoles- “, 3. Kond. neypultu 114 "nicht angegriffen". Vgl. die gegenwärtigen eT, eI dieser Schnecke. Und die Reduktion des Wortendes war schon ungefähr so wie jetzt, vgl. n. sg. Kryk/fzts 90 "Taufe", Kuns 103 "Körper- ", Pons 32 "Herr", Tiews 8 "Vater" (alle 29 Beispiele) und JZganitas 100 "Erlöser- ", Kraw/103 "Blut" neben Tykras 103, Tykrus 100, 101 "wahr"; n.-a. Nr. 105 „Visa“, 3. Pres. eyn 6 „eina“, gien 132 „gina“, paded 143 —144 „padeda“ (alle 21 Beispiele- ); g. sg. Jonas 2 ‘Jona’, Tiewa 19 ‘Teva’ alle 53 z.B.), 3. Präs. /kayta 1 “liest’, zahlt 106 "zahlt" (6 Beispiele) neben g. sg. m. jo 84°j0’; g. sg. dyrwas 68 "dirvos", milestas 31 "mylistos, malonés' (4 Beispiele) neben wysas 71 "visds'; a. sg. balfa 7 ‘Stimme- ’, dyna 44 ‘Dieng’ (35 Beispiele) neben wat 105. Es gab bereits eine intensive Monophthongierung der zweistimmigen ai, ei, z. B. g. sg. dakt[a] 69 "daikto", n. sg. m. paladot/- 43 —44 ‚freigelassen‘, 3. praes. wie 123, 131, 136, 149 ‘flucht’, atet 13 “kommt” (<kommt- ), d. sg. dowana 58 ‚dovanai- ‘, a.n.g. Sakramenta 87 ‘Sakramente’, numyrele 7 ‘Numirelle’, adv. ylga 61 ‚lang‘, neteyse 65 ‚falsch‘, kap 24, 27, 116, 152, 155, 159 ‚wie‘, kapo 74 ‚wie‘, tap 9, 25, 116, 128, 160 ‚ja‘, tapag 111, 123, 131, 133, 136, 139, 144, 148 —149 ‚so‘, konj. ist 61 ‚ja‘, nicht 68 (3x), 69, nicht 69 ‚nein‘. % Weiter nach Nordwesten (im Gebiet der nördlichen Semiten) bleibt die Schmalheit erhalten, aber auch vor einer breiten Silbe. ** K. Būga, Ylakių apylinkės šnekta, —„,,Tauta ir žodis“, I, Kaunas, 1923, 375 (= Ausgewählte Schriften, III, 606). 188
Die Wörter Ding (2. Beispiel), begraben (1. Beispiel), wie (6. Beispiel), ja (5. Beispiel), so (8. Beispiel), wenn (1. Beispiel), als (4. Beispiel) haben nur monoftongierte Formen, während erlauben (3. Beispiel), Frucht, begehren, lesen, behalten, zerstören, bedauern, adv. Unrecht und Fremdheit traicé ‘trejybé’ (jeweils 1 Beispiel) mit gesunden Diphthongs geschrieben. Das Verb keikti und seine Ableitungen (4 z.B. mit e, 12 mit ey), das Verb eiti (1 mit e, 3 mit ey) und die Adverbien kaipo (1 mit a und 1 mit ay) werden zweimal geschrieben. Das männliche Pronomen nom. pl. (3 Beispiele) und das weibliche d. sg. (1. Beispiel) Die Enden haben monophonisierte Diphthonge (es gibt kein Beispiel mit erhaltenen Diphthongs). Aber auch die Adverbien sind zweideutig geschrieben: je 3 Beispiele mit monophonisierten und gesunden Diphthongs. Offensichtlich bevorzugte der Aufzeichner bei der Auswahl der Varianten mit monophonisierten und ganzen ai, ei die letzteren (Schriftsprache-- Einfluss- ?). Das zeigen sogar drei Fälle, in denen er die monophonisierte Form in eine zweistimmige korrigiert hat (geisti, 2 mal keiti). Es gibt keine entgegengesetzten Beispiele, bei denen ein Diphthong in einen Monophthong umgewandelt wird. Zu dieser Zeit wurde im Osten des südsemitischen Dialekts, neben der Schnecke, die der Textschreiber vermutet, der Wortanfang ejau mit averdreht, vgl. a. sg. f. afonte 50 "bestehenden" (kann von ekorrigiert werden). Einige der heutigen phonetischen Merkmale dieser Schnecke gab es damals jedoch wahrscheinlich noch nicht. Beispielsweise wird in der heutigen Sprache in nicht ausgesprochenen Enden anstelle des allgemeinen o nach dem weichen Konsonanten ein e ausgesprochen, z.B. g. sg. 3. Auflage, 3. Auflage. žadieję "versprochen", g. sg. sa'ujęs ‚eine Handvoll‘. Der Text zeigt jedoch, dass es damals wahrscheinlich noch keinen schmalen, sondern einen breiten Vokal e (d. h. @ oder sogar 'a) gab, da geschrieben wird: g. sg. jawcia 69 "Busch", krawja 91 'Blut', Wysagalinčioja 47 'der Allmächtige', 3. verg. kalbeie 4 "sprach', prafydieie 41 "anfing", g. sg. Dwafes 20 ‚Geister‘ (aber Dwasys 41; vielleicht é Stamm galuné?), Kirche 76 „Kirche“, Wiresniofes 135 „Ältesten“, awk /fciawfiofes 134 „Höchsten“. Der Text zeigt die ehemalige platy Vokal und die allgemeine Sprache niekreiuoty Enden acc. sg. -ę, -ią, Teilnehmer -ęs, -ę, n. sg. - Ja, ja. pl. -ias in Entsprechungen, plg. acc. sg. Sweet 86 “Heilige’, [s/übersetzt 39 “Schöpfer’, Dwafe 49 ‘Geist’, Bažnicie 49 “Kirche (aber trety 44 “dritte’!), n. sg. m. ypules 115 ‘Puppe’, n. pl. m. at/ydalieje 127 —128 “abgetrennt, getrennt’, n. sg. baznicie 105 "Kirche", a. pl. duszes 1 'Seele'. Jetzt in allen diesen Fällen gibt es e, vgl. a. sg. katę 'Katze', sa'uję 'Sauna', n. sg. m. matęs ‚mates‘, n. sg. sa'uję ‚eine Handvoll- ‘, a. pl. sa'ujęs ‚eine Handvoll- ‘. Allerdings war der -ė, -ės-Reflex bei nicht ausgesprochenen Enden wahrscheinlich schmal, z.B. 3. ver. dary 15, 17 'tat', Giemy 41-42 'gimé', dawy 11 'gab', aber auch dawe 9 'gab' (die Schreibweise anderer Beispiele ist mehrdeutig), sg. g. Winter 25, Der 39, Winter des Winters 109 „Zemés“. Die vorgelegten Daten lassen vermuten, dass diese Schnecken in allen Fällen an ne den nicht ausgesprochenen Enden eine ursprüngliche e Verengung (d.h. von einem älteren schmalen Vokal abgeleitet) beibehalten haben, dass sie aber an einigen Stellen von einer späteren sekundären Verengung betroffen sein können. Bei Substantiven könnte dies durch die Verwechslung der Stammformen j@ und ė geschehen sein. Der Mangel an Beispielen verhindert jedoch, dass dieser Prozess hervorgehoben wird. Im Bereich des Konsonantismus ist insbesondere die Konsonantenweichstellung zu beachten, die etwas archaischer zu sein scheint, als sie heute in der Sprache vorhanden ist. į už Iš Rechtschreibung kann nur über die Weichheit der Konsonanar ten Härte vor Schnecken beurteilt werden ¢ <i (dies wurde bereits diskutiert) ir e, Nein, nein, nein, nein. Im letzteren Fall (t. y. vor ei) wird e, der Erweichungsbuchstabe i systematisch nur geschrieben po K, g, š, ž, z. B. inf. kieykty 110 'keikti', 3. praes. Eiche 120, 128, 133, 139, 144, 157, kie[n]k 124, wie viel 123, 131, 136, 149 „keikia“, n. sg. m. 189
yszkieykts 115—116 "iškeiktas', g. sg. m. verflucht 158 "verflucht", n. v. m. kieykty 112 „keikti“, a. sg. 114, 3. Auflage. Januar 143 ‚gena‘, ozgies 161 ‚uZgesta‘, 3. praet. ozgiefa 160 "užgeso', 2. sg. Imperium. gielbiek 29—30 “gelbėk', Negieysk 67 "negeisk- ', adv. gieray 15 ‚gerai‘, Sienawok 60 ‚šenavok, gerbk‘, g. sg. 25, Nr. 3, 1939, S. 109. Von den 33 vorhandenen Beispielen sind nur zwei ohne i geschrieben: g. sg. /fužebničies 68 ‚tarnaités‘, 3. Fuß. o/zeys 15 „uZeis“. Das erste ist ein polnisches Wort, daher wird es auch polnisch (ohne i) geschrieben, das zweite hat das Präfix za-, dessen ž die Aussprache vor der Pause behalten konnte, vgl. das Präfix za. Weich musste auch / ausgesprochen werden, weil es, wie in der polnischen Rechtschreibung, in dieser Position mit dem Buchstaben / geschrieben wird, z.B. 2. pl. praes. atleydam 28 "vergeben", 2. sg. Imperium. atlef[k] 26 "verzeihen", a. sg. atleidima 51 ‚atleidima‘, g. sg. 31, Nr. 3 (1931) Die Liebe, op. layka 141 ‚laiko‘, l. sg. wafondo 36–37 ‚in der Stunde‘, 2. sg. Imperium. Klaw/ik 79 „klausyk- “, a. sg. balfa 7 „balsa“. Nach den anderen Konsonanten wird der verkürzte Buchstabe i an der angegebenen Stelle im Text normalerweise nicht geschrieben, z.B. a. pl. pectas 44, conj. aber 29, adv. neteyse 65 ‚unrechtmäßig‘, a.n.g. 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151, 152, 153. S. 44, 2. Aufl. Imperium. newesk 28 —29 “nevesk’ usw. (insgesamt 94 Beispiele- ). Mit i wird manchmal nur die Lok. pl. Endung -se geschrieben, aber in diesem Fall ist die Schreibweise mehrdeutig, weil, wie bereits erwähnt, sich hier das selbständige -se verbergen kann. Parašymai nie 69 ‘nei’, 2. pl. nepazin/- tatie 122 ‘nepaZistate’ gilt als falsch (vgl. ne 68, 69 "nei', Nediwikiete 12 "nedziwijte*), wie auch das verdrehte Wort a. sg. Bodiftie 150 ‚Rind‘. Heute werden im größten Teil des Varniški-- Gebietes alle Konsonanten vor e-Typ-Vokalen g, wie auch vor eg<i, mehr oder weniger abgemildert. Nur an den Randstellen der nördlichen Semgallen Telšiai erinnert die Erweichung an die im Text enthaltene, obwohl auch hier in der Regel nur von unterschiedlichen Weichheitsgraden gesprochen werden kann. Von anderen Merkmalen des Konsonantismus ist das Fehlen des Adjektivs v vor dem Dialekt uo am Wortanfang zu nennen, z.B. conj. 0 8, 16, 52, 74, 86, 112, 116 (ausgesprochen uo) anstelle des gegenwärtigen vuo ‘0’. Von den morphologischen Merkmalen des Textes fallen vor allem die Formen des Ilativs und des Adesivs ins Auge, nämlich ill. sg. Wardon 19, Anm. sg. /zalipi 132, fawimp 9, 10—11. Aber es wäre zu zögerlich, daraus zu schließen, dass diese Witze damals in der Unterhaltung waren. Beispiele können Archaismen der kirchlichen Sprache sein. Die Form des Iliaden ist eindeutig žemaitische, vgl. wardon wiefzpaties 1787 m. „Živatas“ 113,, adv. Der Text zeigt, daß im Sprechstil des Aufzeichners zu dieser Zeit bereits verkürzte Singularlokalitäten vorhanden waren, z.B. walondo 36—37 'in der Stunde', kalienie 141 'im Gefängnis'. Der Plural war aber offenbar noch unverkürzt, vgl. grabusy 14 "in den Karsten- ", Wy/foJfie Bazniciofie 112 "in allen Kirchen". Damals waren wahrscheinlich schon kurze Varianten von Nutzungsformen, wie z.B. d. sg., im Sprachgebrauch eingeführt worden. m. iem 11 'ihm', tam 13, kietam 83 "anderem", d. pl. mokytynems “žmonėms”, minioms 5, fawyms kaltyms 28 "seviems kaltiems’, jom/6 ‘jus’. Die einzige lange d. pl. Form von mumos 1 "uns" gilt als Archaismus der Kirchensprache. Aber auch die im Text verwendete vollständige Endung der Singularsubstantivformen -mi spiegelt wahrscheinlich die tatsächliche Stellung der Schnecke wider, da sie auch heute noch in dieser Gegend üblich ist. Schon damals war der Vokal schmal (d.h. -mi, nicht * -me!), z.B. funumi 12 ‘Sohn’. Es ist bemerkenswert, dass die enge ehemalige und # Stamm a. sg. Endvokal (z.B. /unu 40- „Sohn“), obwohl heute viele Semiten einen erweiterten Vokal haben (sö'no ‚siny‘). 190
Die nominative Gattung der verwandtschaftlichen Pronomen (wahrscheinlich auch der Adjektive) musste noch recht lebendig verwendet werden, vgl. S. 105. (englisch). Es gab bereits Substantive, die die Endung -us hatten, z.B. Tus 131 "tuos' (alle 8 Beispiele sind so geschrieben). Die pronominale d. pl. m.-Endung -iems wurde wahrscheinlich -ems ausgesprochen, vgl. die Schreibweise fawyms kaltyms 28 "saviems kaltyms’ neben sokiems 143 (nach k). Jetzt hat die Sprache -ims, z.B. fi'ms balti'ms "für die Weißen". Die Schreibweise der Pronomen kuris und toks zeigt, dass im Gespräch des Aufzeichners die n. pl. m.-Formen kuri "welche", toki'solche' (vgl. andere, alle) verwendet werden konnten, möglicherweise als Objekt, als angrenzende Varianten neben den im Semitischen gesprochenen kurie, tokie, vgl. kuri 8, 13, 15, 16, korie?" 126, 131, 134, 136, 140, 143, 145, 147, 149, Tokie 153. Die n. pl.-Form von persönlichen Pronomen wir wurde wahrscheinlich noch nicht durch die jetzt im Sprachgebrauch vorkommende mas ersetzt, vgl. Monat 27. Vielleicht anstelle ir der gegenwärtigen a. Schnecken pl. Formen von uns ‘wir’, Sie ‘jus’ wurde immer noch von den alten mus, jus verwendet (Bd. Maus 29, 30, 36), Es sei denn, es ist ein Archaismus der kirchlichen Sprache, weil es nur in den Poesiebüchern verwendet wird. Zu dieser Zeit wurde bereits das 1. Gr. g. Miiso "unser", "ihr" "Ihr", z.B. Mufa 22,25, 27, 37, 100, Der Substantivstamm manjau wird durch muna. (mon-) ersetzt, z.B. sg. Muni 56 „mane“ (Bd. g. pl. Name 68 „namy“). Der Text enthält eine athematische Form des Verbs, nämlich praes. 3. atet 13< kommen "'kommt', und eine Verarbeitung der athematischen Form: 1 sg. Präs. Esmiu (geschrieben vage esmiu esmiu) ar 55) „esu“. Beide sind schwerfällig. Die zweite Form, die für diese Sprachform nicht charakteristiir sch ist, kann die Übertragungsform sein. Schnekt-Verben hatten schon damals das Präfix an-, z.B. praet 3. Ontžięgie 45 "eingetreten". Präpositionale Verben konnten die Partikel am Ende des Wortes erhalten, z.B. pl. 2. Imperium. Nediwikiete[[]ie 12—13 (t. y. Du bist ein Verbrecher. 100 mg/ Tag "Seid nicht überrascht." Aber auch das Überleben des Partikelvokal (Gr. 2. sg. Imperium. refl. Jwiefkiesy 22—23 "feiert", melfkiesy 35—36 ‘betend’) ist vielleicht ein ne Schneckt des Aufzeichners, aber ein Archaismus der kirchlichen Sprache. Schon damals gab es die Konstruktion liuobt infinitivus in der + Sprechsprache, nur wurde sie ar wahrscheinlich ji damals verwendet, um die Vergangenheit der häufigen Zeit zu bezeichnen, vgl. Hirten- [...] oder Wiesenschwalbe 109 —110=links. Paftar3[...] zwyki 3. Die verfluchten Heretikerinnen. Die Befehlsformen hatten wahrscheinlich Zemaitiska formanta -kia-, nur wegen der Unvollkommenheit der Rechtschrjį eibung schwer zu beweisen (-kiair - Das ist... <-würde gleich geschrieben werden). ; Aber anstelle von jetzt ist die alte Generati3. on charakteristisch für die Vergangenheit. Die Form ist im Text nur eine Düve (dawe) 9). Es ist schwer zu ar sagen, es ist eine dialektale ar Tatsache, eine Folge des Einflusses der Schriftsprache. Iš nekaitomų žodelių nurodytini praep. be 129, 145, Abt. Tegol 160 ‘tegul’ (jetzt im vermuteten Sprachgebrauch ba, tage ausgesprochen), ne-, z.B. nenor 134 „nenori“, 2. sg. Imperium. Neuesk 28—29... alle z. B. 15 su Nicht... (dab. na-), praep. Affe 86 „apie“ (dab. Apfel, rot. Affen), prt. nor(is) zu unbestimmten Pronomen, z.B., jaký noris daktus 149 "einige Gegenstände’, wie Norpamie 132-133 ‘irgendeine Hilfe’ (dab. Kasnior, kas nilorent ‘jemand- ’"), conj. aba 83, 115, 132, 137, 141, 142, 146, 151 “oder’, adv. Kaypo 8 ‚wie‘ (beide letztgenannten Varianten ir werden jetzt verwendet), /eindyna 157 Heute (jetzt ist es noch eine kurze Version be -a). Iš Lexikologische Merkmale typischer samogitische Wörtervarianten kunegas (82—83) ‘priester’, Priestertum (93) "Priestertum", geliebt (31) ‚geliebt, Gnade' ir Verb *7 Su Wurzel 0 < u Geschrieben g. sogar pl. Form der Hülle 121 —122 ir a. pl. m. Koriander 154. Auf der anderen Seite, neben dem Chor einmal ist ir n. pl. m. welche 129. 191
(80) ‘pasnykas’, von denen die ersten drei im vermuteten Sprachgebrauch noch heute verwendet werden, und der letzte nur im nördlichen Gebiet der Semiten (su-ininkas) aufgezeichnet wurde, vgl. pėsninkas (pūosninks) Tirkšliai. * * Die auf den Plan gebrachten sprachlichen Daten des untersuchten Textes, verbunden mit den in S. M. Slavočinskis Gesangbuch festgehaltenen dialektischen Fakten der Raseinicher®, werden hoffentlich sehr nützlich sein, um die Entwicklung der Laute und Formen des seemischen Dialekts in den letzten 3—4 Jahrhunderten zu rekonstruieren und gleichzeitig zur Schaffung der historischen litauischen Dialektologie beizutragen. Diese Daten zeigen auch, dass viele kleine dialektale Merkmale, wie die Dialekte selbst, viel früher entstanden sind, als wir oft glauben. Es ist eine Sucht. Um festzustellen, ob die auf S. 172—173 erwähnten lateinischen und polnischen Eintragungen tatsächlich von derselben Person geschrieben wurden, die den litauischen Text eingetragen hat, wurden Fotokopien aller dieser Handschriften unter der Leitung des Direktors der Universitätsbibliothek Vilnius, J. Tornau®, dem Forschungsinstitut für Gerichtsgutachten des Justizministeriums der Litauischen SSR zur Untersuchung vorgelegt. Bei der Vorbereitung dieser Pressemitteilung wurde die Bescheinigung Nr. 427 des genannten Instituts erhalten, die 1973 verfasst wurde. V. 10, in dem die Sachverständige Rechts m. kand. Frau Ignatjewa bestätigt, dass alle zur Untersuchung vorgelegten Texte mit Ausnahme des Eintrags „Garbie dywu etc.“ in der Tat von einer Person geschrieben wurden. In Bezug auf die letztgenannte Eintragung aus zwei Wörtern wird in der Bescheinigung festgestellt, dass angesichts der sehr geringen Menge des zu untersuchenden Bildmaterials nicht entschieden werden könne, ob diese Wörter von derselben oder einer anderen Person geschrieben worden seien. Somit bestätigt das Gutachten im Wesentlichen die auf S. 173 angegebene Datierung der litauischen Fassung. In der Bescheinigung heißt es, dass „die zu untersuchenden Manuskripte mit einer hoch entwickelten Handschrift und koordinierten Bewegungen geschrieben sind“. Dies bestätigt die Vermutung, dass der Schreiber des litauischen Textes ein gebildeter Mann war, 1973.111.23. 3.3UHKSABHYIOC BA)KHbIN)XEMAHTCKHH PYKOIMUCHBIA TEKCT Peszwme B crarbe nmyGaHKyercsas H HCCJIeJĮyeTCSA PYKONHCHBIH TEKCT, KOTOpBIH Obl HaiJileH aBTopoM B OHOJIKOTeKe BuibHIOCCKOTO yHHBepcuTeTa (B KOHBOJIIOTe Lp 881 —882, xpansimemcs B OTJEJIe peJIKOR KHHTH). YceraKaBJiKBaeTCA, YTO TEKCT HAIIHCAH HeH3BECTHbIM AYXOBHBIM JIHIIOM KaTOJHYECKOH LepkBH B KOHIIe XVII B. nau B camoMm Hauase XVIII Beka. Moker ObiTb, OH ABJISIETCA NEPEe/IeJIKOH HJIH JlaXe KomnHeil HecoXpaHuBLerocs 6oJee JIpeBHero TeKCTa. Sie stehen in der Nähe der Kirche St. Michaelis. Ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann. OcoGeHHOCTH ayKiuTaiiTcKOTO JlMaJieKTa HJIH THCbMEHHOTO $3blKAa TOTO BpeMeHH CpaBHHTeJIbHO PEJKH. 28 Siehe: p. 137-168. ** Der Autor des Artikels bedankt sich herzlich bei drg. Herr Tornau für Ihre Hilfe. 192
Ha ocnoBe neranbHOro cpaBHeHHsi OCOGeHHOCTEN S3bIKA TeKCTA C JIAHHbIMH COBpeMeHHOTO >*KeMAHTCKOTO IMaJIeKTa BBIABJIAIOTCA BAXHbIC (DaKTbI, CIIOCOGCTBYIOLIHE BbISCHEeHHIO pa3BHTHA 3BYKOB H (DOpM Die Nacht 3a der 1000 Sterne 300 Jer. YcranoBjieHo, TO B TO BpeMsi, KOrjJa BO3HHK TeKCT, JIOJITHé TJIACHbIe O, é B >KEMAHTCKOM YV2KE ČbIJIH JĮMMOTOHTH3OBAHHbIMH, IIEDBbIėH KOMITOHEHT TABTOCHJJIAGHUECKHX coueTaHHH an, am, en, OblJI em CYXKEHHLIM, JUDTOHTH ai, ei — B H3BECTHBIX CJIy4asiX 30. (Hrsg.) Y CTAHOBJIEHO TaKye HaJIMYHe MHOTHX APYTHX (POHETHUECKHX H MOP(OJOTHYECKHX SIBJIEHHH, XapaKTePHBIX J/Isi COBpeMeEHHOTO Ich habe es gesehen. C apyroit cTopoHsl, TeKCT cHaGKaeT HAC AAHHBIMH, KOSODpbIä CIOCOGCTBYIOT PaCKpBITHIO ONpejieJIeHHbIX OcOGeHHocTeHK GoJiee paHHEro MepHoja Der erste Auftritt. Tak, H3 Tekcra SIBCTBYeT, UTO B POJIHOM IOBOpPe MNHCIA KeMaiTCKHe 3BYKH, COOTBETCTBYIOLLHE © 0, ie JIHTEPATYPHOTO A3biKa, HOCHJIH SBHBIH JIKOTOHTHueckHH xapakTep. HeTko pa3JiHuaJIHCb a psifia (OTKPHITHI H 3aKDpbITb) KpaTKHX TJIACHbIX U, i; MPHYEM OHH NEU IOCJIEJ(JOBATEJIbHONH BEWERTUNGEN C BOKaJIK3MOM Ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann, ich bin ein Mann. Cjioba. PaccMaTpHBaloTCs TaKxe MHorHe JpYrHe SBJIeHHSA, TpOJIHBAIONIHe CBET Ha HCTOPHIO JIHTOBCKHX resp. XKeMalTCKHX 3BYKOB H (Hrsg. Ilocrynujio 23.111.1973 Z. ZINKEVICIUS - Österreich AN WICHTIG SAMOGITIAN Manuskript Zusammenfassung Der Artikel präsentian ert Analysen of a Samogitianer Ms. Der by Autor hat den in Artikel gefunden Vilnius Universität Bibliothek (Lz 881—882). Der Text der of Ms. Selbst is gegeben in den Artikel as gut. It Es wurde festgestellt, dass die Ms. Es wurde geschrieben by an unbekannt Roman Katholischer Geistlichein r, verstorben 17. frühe or Aus dem 18. Jahrhundert. It könnte be a Ich or paraphrasia ere und of kopiere sogar ältere Texte. Der Dialekt of des Textes is Samogitisch, wahrscheinlich der nördliche nordöstliche or Subdialekt of Krähen. Besonderheiten of High Die Schriften or der litauischen Dialekte sind relativ wenig. A Detaillierter Vergleich der of Textmerkmale mit denen des entsprechenden modernen Dialekts of is in an Versuchen to Sie, die 300 — Jahr —alte Entwicklung des of phonetischen Systems und der grammatischen Struktur. Die Analyse hat gezeigt, dass der Zeitpunkt des at Auftretens der of of Ms. (1) Die Vokale o, ė Die erste Komponente der tautosilbischen Cluster an, am, en (2) war eng geworden, die Diphthonge ai, of waren in bestimmten Fällen monophthongiert worden, und viele phonetische und em grammatische Merkmale, die dem modernen Dialekt eigen (3) waren, waren zu dieser Zeit bereits ei vorhanden. in (4) to in at 13. 820 193
Andererseits enthält der Text sprachliche Daten, die typisch für eine frühere Phase der dialektalen Entwicklung und bzw. für eine frühere Phase der dialektalen Entwicklung sind. Die Arbeit bietet wertvolles Material für die Interpretation einiger Probleme der Geschichte Litauens und der historischen Dialektologie. Von besonderem Interesse sind die folgenden Phänomene, die in der MS. als eigentümlich für den Muttersprachendialekt ihres Autors gefunden werden: Diphthongcharakter der Äquivalente von Standard Lith. uo, dh strenge Differenzierung von zwei Arten von u, i (offen und geschlossen) und ihre aufeinanderfolgende Assimilation abhängig von der Art des Vokals in der folgenden Silbe. Erhalten im März 23, 1973