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S. M. Slavočinskio giesmyno (1646 m.) kalba

Z. Zinkevičius

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2:0:D 21.4 FORMEN ER ond FF Vie AS RS OLSEN A LITE TU V. O 8 T'S RR MOK SLY AK ADEMIJA Z. ZINKEVICIUS S. M. SLAVOCINSKIO GIESMYNO (1646 M.) SPRACH Der Verfasser widmet diesen Artikel dem ersten Forscher des Gesangbuches, Prof. dr. Zur Erinnerung an Georg Lebed Die Sprache des Liedes von S. M. Slavočinski wird von Forschern als eine Mischung verschiedener Dialekte angesehen. In der akademischen Geschichte der litauischen Literatur wird geschrieben, dass, obwohl im Gesangbuch „die Grundlage des zemgaler Dialekts spürbar ist, aber hier sind deutlich die Bemühungen sichtbar, Elemente verschiedener Dialekte zu kombinieren, um das Gesangbuch möglichst breiten Schichten der litauischen Leser zugänglich zu machen“?, Der Vorbereiter der fotografischen Ausgabe des Gesangbuchs und sein erster Forscher Prof. dr. Jurgis Lebedys schreibt, dass „die dialektische Grundlage des Liedes nicht sehr deutlich ist, nicht sofort ins Auge fällt, aber dennoch leicht greifbar ist. Viele phonetische, morphologische, teilweise auch lexikalische, syntaktische Merkmale verbinden das Lied mit dem zemgaischen Dialekt. Nachdem er auf die charakteristischen Zemaitybes hingewiesen hat, stellt der Forscher fest, dass „der Übersetzer ein Zemaitis war, aber er schwankte oder seine Arbeit wurde von anderen korrigiert“. Nachdem J. Lebedys einige Elemente des östlichen Hochlanddialekts im Gesangbuch herausgestellt hat, geht er davon aus, dass „es möglich ist, dass der Übersetzer des Gesangbuchs, der sich des Wörterbuchs von K. Sirvydas bediente, manchmal nicht in der Lage war, die dialektische Phonetik zu unterscheiden, oder unbewusst der Suggestion nachgab und das Wort aus dem Wörterbuch in der dort vorhandenen Form übernahm- “*. Nachdem er festgestellt hat, dass „eine Reihe von phonetischen und teilweise morphologischen Merkmalen des Gesangbuchs für Übergangsdialekte charakteristisch sind“*, zieht der Autor folgende Schlussfolgerung: „Bei der Vorbereitung des Gesangbuchs wurde versucht, sich an eine möglichst große Bevölkerungszahl anzupassen. Der Übersetzer selbst, ganz zu schweigen von seinen möglichen Korrektoren, kannte wahrscheinlich nicht nur seinen eigenen Dialekt. Man sollte davon ausgehen, dass die wenigstens oberflächliche Kenntnis anderer Dialekte, der Wunsch, breiter gelesen zu werden, außerdem das Beispiel der früheren Schriftsteller dazu beigetragen haben, die Dialekte zu entlarven. Inkonsistenzen und Schwankungen können auch durch das Fehlen eines festen Kriteriums, einer festgelegten Norm der literarischen Sprache erklärt werden.“* J. Palionis, der im Wesentlichen mit den Schlussfolgerungen von J. Lebedis übereinstimmt, stellt fest, dass „in der Sprache des Gedichts eine beträchtliche Mischung von Dialekten vorhanden ist: sowohl Elemente der Dialekte der Semgallen, als auch der westlichen Hochlandbewohner, insbesondere der Veliuoniškiai, sowie der Mittelund Ostdialekte“". Geschichte der Literatur. In: Feudalismus. Herausgegeben von Prof. K. Korsakas. München 1957, S. 151. * J. Lebedys, Gesangbuch von 1646. - S. 1646: Der katholische Glaube. Eine fotografische Genehmigung. Berlin, 1958, S. 20. 8 J. Lebedys, ibid., S. 21. 4 Ebd., S. 24. 5 Ibid. 6 Ebd., S. 24 und 25. 7 J. Palionis, Litauische Literatursprache XVI—XVII a., Vilnius, 1967, S. 90. 137 Dialektmischung, die von Forschern hervorgehoben wird S. M. Das Gesangbuch ir von Slavočinskis interessierte den Autor dieses Artikels jį und veranlasste ihn, die Sprache des Gesangbuchs tu in diesem Aspekt zu untersuchen, die vorhandenen Elemente der einzelnen Dialekte zu klären, sie zu lokalisieren, den Prozess der Übersetzung der Gesangbücher und der Vorbereitung des ir Gesangbuchs für den Druck zu beleuchten und schließlich die Bedeutung des Gesangbuchs für die ir Geschichte der litauischen Sprache und die historische Dialektologie hervorzuheben. Der Autor hoffte, dass Der a. Vergleich der lokalisierten dialektischen Elemente des Gesangbucsu hs aus der Mitte des 17. Jahrhunderts mit den entsprechenden Daten der heutigen Dialekte wird es ermöglichen, die Entstehung und Entwicklung einiger Phänomene jų der litauischen Sprache besser zu verstehen. Elemente des Semitischen Dialekts Man muss der Schlussfolgerusu ng früherer Forscher zustimmen, dass der Übersetzer des Liedes ein Zemaiter war. Das Liedbuch enthält die folgenden Eigenschaften des zemgalenischen Dialekts: 1. Verwendete t, d Konsonanten anstelle von Afrikataten č, dž vor einem alten kurzen Vokal, n. z.B. pl. Medey II 109,, ‚medZiai- ‘, 30dey II 29,, "Wortsci. hatz", Bd. ErPkieteys II 84, "Dornen", peteys I 97, "Schultern", Wörter I 18, "in a. Worten", sg. f. ne Sie haben II 105 "ohne", Priderante I 3,; "angepasst", 3. Präs. gieyd I 131, ‚geidZia- ‘, Jaut 1129 ‚jaucia‘, kient 192, "leiden", refl. Gaudes II 6,, "zusammen2. ", pl. Präs. Kientete II 20,5 “kentiate’, adv. Didey II 12,; ‚didZiai‘, Kartey I 88, ‚kardiai- ‘, Jkay ftey II 5,4 ‚skaisciai‘. Pflg. a. sg. m. Kiantanti 1 87, "leidend", g. pl. refl. Meldezahl 1 140, „meldzianciusi, t. y. meldžiančiųjųd. “, pl. m. Meldungen II 82,3 ‚meldZiantiemsa. ‘, pl. m. Patienten, die II 102,44 "fühlen", "fühlen", "fühlen" II 4,, "leidend", pl. a. f. Gieydencias II 110,; "eifrig". Iš Das ganze Liedbuch 51 ist ein su Beispiel für erhaltene „das zemaitische Gesetz der Klänge“. Beispiele su t, d Vor dem alten *4 ir hinteren Vokal, der im westlichen Teil des heutigen žemaitischen Dialekts vorhanden ist, fehlt der Gesang. 2. Anstelle des zweistimmigen uo werden im ie Gesangbuch oft „duninische“ Monophone verwendet ū, i, z.B. a) g. sg. Gehörlosigkeit II 60, „gluosnioa. “, sg. Kudeli I 66,, "Kuodelį', a. pl. Obulus 165, "Äpfel", 3. vergangen. Puppe I 53,, ‚puolé’, i. pl. /zlutomis I 78,, "schlootom2. is", sg. Braten. Bhuftey II 76,, ‚Šluostei'; b) g. sg. Diwa II 126, „dievo“, inf. gidot 142, ‚giedoti- ‘, i/5koti I 131, "zu g. suchen", sg. Iwos1 15,; "Ievos", l. sg. Lipfnoy I 129; "in der a. Flamme", pl. f. Isglit II 27, "ausgestg. oßen", pl. Pitul 148, „Piety“, prif II 26, ‚prie¥‘, 1. sg. filwarte II 94, „sielvartea. “, sg. /higa II 23, ‚sniega‘, adv. Sixin I 71, Heute", pr. Di I 25; ‘ties’, adv. Tifey II 90,5 ‚direkt‘, 1. sg. Winibiey 1129, ‚einheitliches Niveau‘; ¢) i. sg. m. tu I 1034 „tuo“, pl. n. m. Ti II 44, „Krawatg. te“, sg. Fallis II 104,, "Party", 3. Fuß. Ižluf I 301, „iSliuosuos, i§vaduos“, 1. sg. refl. Iaudius II 5594 Ich fühle 1. mich", sg. Fuß. Rafiut I 65,4 "Ich werde dich finden" (~rasiuo t[i]). Iš Insgesamt gibt es etwa viereinhalbhundert Beispiele anstelle von uo, ie?. su i, i Die Wörter wiosnis, leva, kuodelis, pietūs, sielvartas, šluota, šluostyti, bei dem Verb likti in der ir Gegenwartsform werden nur auf Semgalisch geschrieben. Es gibt keine höchstungarischen Varianten dieser Wörter und Formen im Gesangbuch. Siehe auch: Feuer, Feuerwerk, Feuerwerkskörper. * Das Untersuchungsobjekt wurde genommen J. Die von Lebesgue 1958 m. ausgestellte Fotogenehmigung. Jo Fehlende Seiten durch Fotokopie ergänzen iš Mikrofilm eines vollständigen Exemplars der Osolinski-Bibliothek in Wrocław (Polen), Litauen TSR Deutsche Akademie der Wissenschaften. * Es ist nicht möglich, eine genaue Zahl anzugeben, da einige Formen zweideutig sein können, z. B. inf. refl. Ende „tis (z. B. Hörverlust) I 1393, * hören *) könnten wir nur ne sehen, -tis (=Höhe. -ties), aber die ir hochdeutsche Variante +tis. 138 des Angriffs auf die Formen der Gegenwart, Pronomen i. sg. m., sangraziniy Verben sg., sangraziniy 1. pusdalyviy pl. n. m. ir Entsprechungen einiger anderer Extremitäten. 3. Vokale o, é häufig diphthongiert, z.B. a) g. sg. m. Tuo I 72, „zu“, g.sg. f. Ties 1 774 ‚tos‘, pl. n. f. Ties I 441, ‚tos‘, pl. I. Fupuofe I 105,, ‚Lipose‘, 3. praes. Sitduot I 59, "wärmt dich’ (~ wärmen [i]); b) 3. Präs. Biegal 1944 "läuft", inf. Diethyl 31, ‚deéti‘, 3. vorgetragen. ieme II 14,5 „émé“, 1. sg. Fuß. Girdefiu II 48,, "Ich werde 3 hören", vergangen. Juniper I 62,, „kvépavo1. “, sg. Mispel II 58, "Mist", 3. praes. Niere II 8215 „néra“, g. sg. Pawiefium II 64, „Pavésiog. “, sg. Tiewa I T4a,s ‚tévo‘, a. pl. Vimusieius II 264 „uZmudéjusn. “, sg. m. wieringas II 40, ‚vétringasn. ‘, z. B. Jwieris II 66,, ‚Zvérys‘; c) n. sg. Duktie I 104, "Tochteg. r", sg. Garbies II 53,, „garbés1. “, sg. Giamiey II 10,, "auf der d. Erde", pl. Zmoniems I 98, "für die 1. Menschen", pl. Ziamiefa 1 99, „Zemése3. “, refl. Lauties I 871, ‚jautési2. ‘, z. B. refl. Watte II 95, ‚vadinatés‘. Viel häufiger diphthongierte Vokale ė. Allein in der Position ne po K, g, š, Žž (Der Buchstabe nach diesen Konsonanten kann ein i Verweichlichungszeichen sein) finden Sie Beispiele. 159 Die o Diphthongierung des Vokals ist viel seltener, es iš wurden nur Beispiele gefunden, alle 12 von ihnen su 0 > uo In der Flexion resp. Einsilbige Formen von Pronomen. 4. Su ą, ę, ų, į Im Allgemeinen verhält man sich selbständig: ir in den Wortwurzeln bleibt das nasale Element in den oxytonen jo Enden erhalten, in den baritonen Enden fehlt es normalerweise. Antike nasale Vokale ą, ¢ Wurzeln ir Oxytoninése Enden sind mit Buchstaben gekennzeichnet q, ¢ oder ich a, bin „quersine šakele“ (aufgrund technischer Hindernisse ersetzen wir im se Beispiel dieses Artikels Ąą, e), sowie Buchstabenkombinationen an, (selten)®®, en z.B. a) adv. drqfey II 583, ‚drasiaia. ‘, sg. iBgà/ti 11 24,, "Verängstigung", inf. Rückgabe 11 99,4, 'zurückg1. eben', sg. Fuß. ne Fiu-Fisch | 64,5 ‚nejkasiui. ‘, pl. ką Nein II 19, ‚kasniaisa. ‘, pl. /p/us 11 935, ‚spastus‘, 3. gebraten. f4/i I 91; ‚tasé‘; b) 3. Präs. ne Jersey I 76b, „nedrista“ (~Abfahrt), Greg II 1, S. 61f., Inv. Kigft I 155,, "zu ertragen"; c) a. sg. 2008 I 45,, ‘ang, JU, kurę I 93,, „kurig“, g. sg. von mir I 67,, Taves 1 17; “taves’, fawes” I 17, „Einsparn. ungen“, sg. m. Nefig I 1215," Nicht... In: pl. n. m. Fergq II 114,, ‚serga.’ An einigen Stellen, vor allem in der gotischen Schrift, ist der „Querzweig“ unscharf gedruckt, erheblich ar ir zerbrochen. Eine deutliche Ausnahme bilden die Einzahl-Aliativformen manęsp, tavęsp, savęsp, die systematisch mit dem Nominativzebe ichen geschrieben werden, t. y. mane/p, tawe/p, fawe/p (warum?), obwohl die entsprechenden Ursprungswörter von mane, tavęs, savęs gewöhnlich das Zeichen der Nase haben (mindeste104 ns Beispiele iš 110) In baritonen Enden werden anstelle der alten gq ę normalerweise Buchstaben geschrieben a, e be Keine Anzeichen von Nasenbluten. Iš Es wurden nur ein Dutzend 1200 Beispiele für die Substantiv-Einzahl-Endung -ą im Gesangbuch gefunden, die vermutet werden könnten, ,,Querzweig", obwohl die Beispiele ir nicht ganz klar sind, weil entweder der Zweig unscharf ist (vielleicht das auffälligste im Wort wargą I 135,,), Oder es könnten mehrere Ursachen ir sein (z. B. Teyf/ing I 93; "Richtig? ', böse I 99,, "piktų ?") su Oxytocin-- Ende -ų, im Liedbuch oft markiert -ą (genau: a su „Querschnittsarbeit“). Etwas häufiger ist ein ko zufälliger Buchstabe, der den č Stamm acc kennzeichnet. sg. Extremität -¢: 53 Fälle (nicht alle sind gleich klar) von fast allen verfügbaren iš Beispielen. 300 Aber ir hier, wie wir sehen, klar vorherrscht -e “-¢’ (ungefähr 8294 alle Beispiele). Das gleiche gilt für die früheren ir Laię 1% In: Die Grafen von en Pfalz-Zweibrücken- -Zweibrücken. Schreiben heute | 71, oder morgen 171, "Heute" (22 Beispiele), Nein/nicht II 49; „nes“ (~nesang), ten I 11713 "zehn" (nach einigen Dutzend 3. Beispielen), praet. Kienteia 11 754 "leiden". 1 Einen ganz klaren Brief e (ohne Spuren von Nasenmarkierungen) hat nur drei Adelsbeispiele, die anderen drei können durchgestrichen sein. (1 12719, II 43,4, 11919), Dennoch könnten diese drei Beispiele, wenn es su e, keine Korrekturfehler gibt, darauf hindeuten, dass der Dolmetscher schon damals einen Parallelismus im Gespräch hatte. ba - Die ritonische Variante mdnes, túvęs, saves, die im heutigen zemgalenischen Dialekt allgemein verbreitet ist. 139 In den Gliedmaßen der Teilnehmer: von 145 gefundenen n. sg. 134 Beispiele für die Endung -ęs sind mit dem eindeutigen -es oder -ias geschrieben (ohne Nominativzeichen oder dessen Reste), alle 25 gefundenen Beispiele für die n. pl. Endung -¢ sind mit -e bzw. -ia geschrieben (das Abbrechen des,,quersinés Zweiges“ wurde nicht beobachtet)? ?, Baritonische Formen von Teilnehmern der Gegenwart mit den Enden -ąs, pl. -ą wurden überhaupt nicht bemerkt. Im Muttersprachen-- Sprech des Übersetzers, wie auch im heutigen Semitischen, gab es in den baritonischen Enden bereits kurze denasalisierte Vokale a, e“. Die Nasalvokale ų, į werden im Gesangbuch mit den Buchstaben w, i (die Buchstaben ų, į oder w, i mit „Querzweig“ hatte die Druckerei nicht), manchmal mit einer Buchstabenkombination mit n, anstelle von ų wird noch ¢ geschrieben (genauer gesagt a mit „Querzweig“). Mit dem alten ų wurden in den Wortwurzeln nur 8 Formen des Verbs siųsti gefunden, von denen 7 anstelle von ų die Buchstabenverbindung un haben, z.B. 2. sg. imp. Siun/k II 10, ‘siusk’, n. sg. m. Jiunfdam 1 122,, "senden- ". Eine Form wird mit # geschrieben (n. sg. m. Siū/tas 1 3, ‘gesucht’), aber auch das ist gleich un, weil im Gesangbuch oft anstelle von n und m ein zirkumfleksemähnliches Zeichen (nicht selten unklar gedruckt und an einen Bindestrich erinnernd) auf den vorhergehenden Vokal gesetzt wird, z.B. auf dem Dugat 1 132,, “an den Himmel’, pota I 146,’nachdem, d.h. danach’, n. sg. S. 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 150, 151, 152, 153, 154, 155, 156, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 167. I 144, „tremia“ (~ trem), d. h. sunū 1 132g ‘sunumi’ (~ sanum), inf. palik/mit 1 137, "unterhalten". Oxytonische Enden werden w oder Ąą geschrieben (d.h. a mit „Querzweig“). Die letztere Schreibweise wurde in 89 Fällen beobachtet, z.B. g. pl. ig I 126, ju’, kalbą 1 96,, ‘kalby’, /ilpną I 92, "svapnių- ', piktąiu II 5,, 'böser', Tą weykalq 11 57, ‘tu veikaly’, werk fmingq funą 1 29, ‘verksmingu sūnų', tarp jmoniq netey/ingą 11 10,, ‘unter Menschen ungerechty’, 3. cond. ne prajutq II 9,, 'nicht zugrunde gehen', Kad ištq nedorybes I 8, 'um die Missetaten zu löschen'. Offensichtlich wurde in der Druckerei, da der Buchstabe ų nicht vorhanden war, stattdessen ein ähnliches a mit einem „Querzweig“ verwendet. Mit ą (genauer a mit „Querzweig“) wurden nur 6 Beispiele beobachtet, die als Übersetzungsfehler oder Druckfehler zu betrachten sind. Der Unterschied zwischen Baritonen und Oxytonen ist besonders schön in solchen Inschriften wie Del tą słowem II 25,, "wegen dieser Worte" zu sehen. In den Baritonenden war der Vokal u kurz**. Der alte nasale Vokal in, sowohl ausgesprochen als auch unausgesprochen, wird mit dem Buchstaben i bezeichnet (es gibt keinen Ersatz für den Buchstaben in), z.B.:a)3. Braten. drifal 76a,, ‚driso‘, Paži/t 1 43.4 "kennt" (mit der Wurzel i i’ gibt es 17 Beispiele- )! *, b) n. g. m. galis 1 146,, ‘Ganz’, Jtowis 1 156, "stovęs" (insgesamt Teilnehmer-Endungen -is “-įs' 10 z. ; n. pl. m. Beispiele 12 Die letzteren Daten stützen die Annahme des Autors dieses Artikels, dass die heutige samogitische Nom. Die pl. Endung -¢ (im Südosten -en) ist eine sekundäre Endung, die aus den konjugierten Verben eingeführt wurde, siehe Z. Zinkevičius, Lietuvių dialektologija, Vilnius, 1966, S. 77—78. 18 Jų Kurzheit zeigt Versenkung: Endungen an den Enden der Liedzeilen -a *-ą', *-e*, -e -es “-¢s’ reimt sich mit den Enden anderer Vokale oder Personen mit den kurzen Vokalen a, e, z.B. a.sg. f. Basis-ID 123, "gesehen"' reimt sich n. mit sg. f. gefüllt "gefüllt", a. sg. f. Wifa II 103s „Visum“ —su 1. sg. diki/a "akyse", a. sg. S. 118–119, 3. Auflage. gina, a.sg. Erzähle mir von dir. — pl. Fuß. Jinofima "Wir werden wissen", über buklifte I 115, „per buklistę* — su voc. sg. Schrift "Christusn. ", dt. m. Landminen I 56; „atmings“ — su a. pl. Geschwin. ster, sg. m. aptureias II 3518 ‘apturéjes, t. y. gab’ Sonne. — sg. Abgineias ‚apgynéjas‘. '* Plg. Rimavima a. sg. Sunu II 103; "Sohn" su i. sg. Kuna, pl. g. Numirufium II 643, „numirusiy“ in 1. SG. Fuß. Ich werde es tun. 15 Vertéjo In Sneek į hatte (möglicherweise, optional) in Formen der ir Zukunft, z.B. as. 3. Jugragis 11 521, ‚sugraZins2. ‘, sg. Arm(e) II 433; In: 2. „Wissen“, Bd. Pajifit II 16,, ‚paZinsite‘. Plg. Reimen pl. I. Papier II 37,3 "Wir werden su es sagen." In der Literatur wird er auch als P. n. schreibt. m. refl. Rupidūmis 11 2633 ‚rupindamiesi‘ (Zem. Rapjdamis), 3. cond. Reinigen II 96, „garbinty“ (~garbijty). Jedoch das letzte Beispiel in den Korrekturen iKorrigiert verherrlicht, i verherrlicht t. y. nicht 140 gefunden), c) a. sg. dali I 1045, ‘dali’, gimufi I 22,, ‘geboren’ (a.sg. -i “-in* viele Beispiele). Iš Reime zeigen, dass die oxytonen Enden der Teilnehmer einen langen Vokal hatten, die baritonen o einen kurzen, z.B. n. sg. m. galis II 103,, "galis' reimt sich mit g. sg. Teil “teils' (~Zem. Teil), aber turis II 70,5 "turėjos' —mit n. sg. m. welche oder II 58,, mit a. pl. duris®®. Ob der lange Vokal mit einem Nasalton ausgesprochen wurde, ist aus der Schreibweise nicht klar. Diesen Dialekt lässt jedoch der heutige südseemische Dialekt vermuten, aus dessen Gebiet der Übersetzer stammt. Das Präfix und das Präfix müssen getrennt diskutiert werden į. Anstelle des heutigen Präfixes į verwendet das Lied ing Beispiele). (59 Es gibt keine andere Möglichkeit. Das įPräfix vor nicht-explosiven Konsonanten wird igeschrieben, z.B. inf. iley/ti 1 106,5 'einzulassen', 1. sg. Cond. 2, S. 243, 3. Aufl. inika I 758 "eingenommen", a. sg. f. iruftintas II 5,'verrostet*, 3. praet ifaki I 76a, 'befahl', I. sg. Braten. 5, Nr. 2, S. 2. 2. Aufl. imp. Ižwelk II 5;'sehen' (insgesamt 51 Beispiele). Es wird auch vor k, g geschrieben, z.B. 3. praet. ne ikalbina 1 78; „neikalbino“, a.n.g. m. ikankintas 1 100,, ‚jkankintas‘, ikdrSintas 11 78,5 ‚ikarSintas‘, 1. sg. Fuß. ne ikanfiu I 64,; ‚nejkasiu‘, 3. vorangegangen. igawa I 141, „igavo“, inf. igiti I 60,4 „igyti“, n. sg. m. Igundes I 25,, „igundes“ (alle 50 z. B.). Bevor f, d Schreiben Sie in-, z. B. sg. 2. imp. Eingabe I 124,, “iteik’, 3. praet ne sikulia I 118,, ‚neepenejo- ‘, intikd II 70,5 ‚itiko‘, Indien I 85,, „idéjo“, n. sg. f. Indeta II 119, ‘idéta’., Die Ausnahme besteht nur aus drei Beispielen (aus dem 42.), nämlich, n. sg. f. itiku fi II 104,, „itikusi“ sg. a. m. Itikufi I 105; ‚itikusi‘, a. pl. m. Itikinicus 13 ,4 'überzeugend' (andere 2 Beispiele für das Verb gefallen haben in-). Vor den Blattvokalen gibt es nur ein Beispiel: n. sg. f. eingewickelt I 110, 'eingewickelt'. Da die Semiten heute kein Verbpräfix haben, sondern vor allen Konsonanten die Variante nm eingeführt haben, könnte die im Gesangbuch aufgezeichnete Position als be älter angesehen werden, die eine bestimmte Phase der Einführung der Variante vor den explosiven Konsonanten zeigt. įį Vielleicht, der Dolmetscher in der Rede vor Sprengstoffen, vor allem t, d, Beide Varianten wurden noch optional verwendet. Man könnte den ir Einfluss anderer Dialekte und Schriften erkennen, z.B. Vorsilbe ing „i“ (bei 100 Patienten) M. Mažvydas, J. Bretkūnas, M. Daukša, M. Petkevičius, K. Sirvydas) neben dem Präfix vor įKonsonanten k, g. 5. Oft werden die Enden des Liedes, wie z.B. n. sg. m. Wakar I 50,, „vakaras3. “, praes. kient I 92, "leiden", wadin 1 129,, ‘vadina’ (nicht im Text!), Gul I 46, 'guli', atio I 103,, ‚atjoja‘, wiefpatau I 130,, "herrscht" ir viele andere. 6. Verwendet werden i zemaitische resp. (i)die Singularformen von Substantiven aus dem Stamm ja, z.B. daley a) II 129, ‚in Teilen‘, Paliey II 1105, "auf dem Land", Sirdiey II 28, "širdyje', vgniey I 133,4 ‚ugnyjeb) ‘, daržialey II 78,; 'Kindergarten', kieley II 34, "kleje", mediey 1 64,, "medieje- ", lowiey I 38; ‚lovyje‘, truputiey 1152411 ‚ein bisschen‘, žodiey 1 145; Zodyje (insgesamt über Proben). 40 Bemerkenswert ist, dass im Gesangbuch systematisch die Endungsjote beibehalten wird, die im heutigen zemgalenischen Dialekt nicht mehr vorhanden ist. 7. Konjunktive Pluralpronomen: žodžią/e a) II 16, " in Worten! (t. y. Worte in ar Worten; Das einzige b) Beispiel), Sirdiefa I 144, "Herz", verrottet fa IT 115, „ugnyse“ (su -ie/a 4 Beispiele). Be Orts-, é Stamm-Enden hat manchmal noch der Singular-Ilativ-Plural-Koni junktiv im Stamm-Paradigma: ir '* Trumps Stimme war natürlich da, ir a. sg. in der Extremität, vgl. Reimen a. sg. m. Groß I 91, "große" su voc. sg. Trichter Mein a. Sohn! In: sg. iBminti 11 10211 "Weisheisu t* inf. atmintis, a. sg. Futwertoi 1 99, ‘sutveréja’ (~ geschöpft) su 2. sg. Präs. Nesioi "Du trägst". 141 a) srden I 814, 124.4, II 79,, "in das Herz", b) sirdiemis 1 354, Sirdemis 1 53, "mit dem Herzen" (alle beobachteten Beispiele sind angegeben). 8. Der Nominativ der Adjektive im Singular hat eine Endung -is, z.B. didziaufis 1 89,, "der größte", galingiaufis I 73,, "der mächtigste", fwenciauJis II 80,, 'der Schönste' (viele Beispiele- ). 9. Die ana-(f. ana-)-Formen des Substantivstamms haben die Bedeutung eines Pronomens der dritten Person, z.B. Ju dnu waykščioti 11 46, ‘mit ihm gehen’, anam dekawokiam 1 36,, ‘lasst uns ihm danken’, Auk fas ano karalifte 1 35, "Gold (ist) sein Königreich". 10. Das männliche Geschlechtsdat der verbundenen Pronomen und Adjektiven sowie der aktiven Teilnehmer wird im Semitischen verwendet. Plural-Endung -ims ‘-iems’, z.B. : a) Anims II 29,, “aniems, ihnen’ (m anims), ims I 798 oder iims I 143,, ijms I 126; "ihnen', Kurims II 44; "welchen- ", tims I 113, "jenen", wi/ims I 8,5 "allen", b) Aklims II 90, ‘blinden’, Giwenantims I 15; ‘lebenden’ (insgesamt 13 Beispiele). 11. Die männlichen Geschlechter der selbständigen Pronomen acc. pl. (anūs "anus, sie'-Typ) Formen, z.B.: anus I 383, ius 168,'sie', kurius I 148, 'welche', tus I 144; "tus" (insgesamt 36 Beispiele). Es gibt keine oberlitauischen Entsprechungen (anūs, juos...) überhaupt. 12. Semitische Form des Numerals abu gen. pl. abiiu I 143,, "beide" (m abijų). Es gibt keine exakte Übereinstimmung zwischen den beiden. 2. Auflage, 2. Auflage. Imperium. Form eykiau II 117,, ‘eikiva’. Weitere Verbformen im Plural wurden nicht beobachtet. 14. Ortsspezifische zemaitische Verwandlungen von athematischen Verben: 3. Auflage. refl. atliktafe 1 153, "at(si)lieka' (~ atliektase), a. pl. m. Ateytančius II 97, "die kommenden". 15. Die Präsensformen von Verben werden oft durch die Präsensformen ersetzt, z.B.: 1. sg. Nenoru II 14, "ich will nicht", turu II 46,5 'ich habe', 1. pl. minem 198, "minime" (= miniam), regiem I 120;, 'Regime', turem 1 152,y; "Wir haben", 3. Präsens. refl. Gaylefe II 107,; "gailisi', regiefe I 34,'regisi, matyti', tikiafe 1 143, "tikisi", g. pl. refl. meldenčiufe 1 140, "betende, d. h. betende- ", d. pl. m. regientemus II 6,„ ‚sehend- ‘. 16. S. 2. geringfügig. refl. Extremität -is(e) „-iesi“, z. B. sg. 2. Präs. randife 1 93, "randiesi" (~ randyse), wadinis 1 124, "vandiesi', wilife I 93, „viliesi“, 2. sg. Fuß. Nebiio fis TI 46,, “nesibijo’ (~ nebijosys), ftofis I 144 „stosies, tapsi“ (insgesamt z.B.; 7 aukStaitiSko keine Variante für diese Endungen gefunden). 17. Häufig wird die Bezeichnung „Schwarzwald“ 1. verwendet. Form su -ma, refl, -mos, z. B., pl. 1. Präs. Gierbiemot I 58,; "Wir ehren (~ dich, wir ehren dich", Wadinamot“ II 86; "wir nennen 1. dich", pl. Fuß. weiß I 5413 "Wir 1. werden es wissen", pl. Imperium. glorinkima 1 57,5 „garbinkime1. “, pl. Erlaubnis. refl. Terandamos I 33,, „tegu randamésTe “, ftoiamos TI 108, „Lasst uns sein, wir werden“. 18. Die imperativen Ableitungsformen haben oft eine Formante -Kia- (-ke-), z. B. : sg. 2. Eykieg 1 29,5 'eik gi', refl. Artinkias 1 6,5 ‚artinkis- ‘, dzidukiafe 127, "freue 1. dich", pl. Grabhügel I 38, „garbinkime- “, refl. dZiaukiamofe I 45, ‚d¥iaukimés2. ‘, pl. Denken Sie daran, 1 122, "Denken Sie daran", Nefkiat II 11,, ‚nekite‘ (insgesamt über Proben). 200 19. Das Präfix hat normaleri weise kein dsu vor der Wurzel, 3. z.B. praet. Atdawe I 68, „atidavé3. “, praes. Adara I 112, ‚atidaron. ‘, pl. f. Adarit I 155, ‚atidarytos’. 17 J. Der Verfasser des Textes be bezeichnete die Fehler als Korrekturir fehler. Wadinamet (S.) M. Slawische Sprachen Zinskis, Lieder ... Vilnius 1958, p. 418). Das gleiche gilt für die Ehrfurcht I 5814 "Wir respektieren Sie" (Hrsg. Ibid., u. a. )'8, ZemaitiSkai 362). 142 20. Es werden Wörter verwendet, die für den Semitischen Dialekt charakteristisch sind, z. B. befigti "fertig" (3. Pres. beng 115253, refl. bengiafe 11 57, i. pl. f. ne pabenktomis I 35,, 'unvollständig' usw.), pabanga 'Ende' (all. sg. pdbdngosp II 37,;), pabengimas 'Abschluss' (g. sg. pabengima II 70), klébys "glébys' (a. sg. klebeli I 624 'glébeli'), nūmas 'Haus' (n. pl. numay II 98,,, a. pl. numus II 74,4 usw.), pilé "Burg, Festung, Rampe' (a. pl. Stapel II 21,, ir verwendet 21. Präpositionen zu (falls erforderlich) pas (mit einem Adligen), auf (in gewisser Weise ein su Gehilfe), z.B. Gaway a) matonę pri futwertoia I 14; “... beim Schöpfer- ”, VPtark mums... Pri Jesu 11 10951. ‚uZtark mus pas ... Jesus * (häufige Verstopfung); b) Pas Bernela 1 63,4 ‚pas bernelį‘, pas Sunaus II 80, "bei dem Sohn", bei tdwes II 46,, "bei dir" (es scheint, alle Beispiele su sind nur Adels); c) Auf dem Kreuz 1 145, ‘ant kryZiaus® (einziges Beispiel). All diese Unterschiede zeigen überzeugend, dass der Übersetzer des Liedes ein Landmann war. Die Entsprechunie gen des zweistimmigen wo, jo „Dūninkiški“ zwingen, die einheimische Schnecke im südlichen zemgalenischen Gebiet zu suchen. Die aktuellen Grenzen dieses Gebietes sind in der Zeile 1 dargestellt. In dreihundert Jahren # ‘uo’, i “ie” Isophon, natürlich, könnte sich etwas verändert haben, obwohl wir keine offensichtlichen Daten darüber haben? ?, das Gebiet der südlichen Semiten orientiert uns an vielen anderen Sprachmerkmalen des Į Gesangbuches, die unten behandelt werden. ir Die phonetischen iš Merkmale hingegen weisen auf die für tų Pieszemiten typische sporadische „Sekundärnasalisation“® hin, z.B. pl. n. igs I 26,5, „II jus’ 963 jus“), (~ Ią/gi 11 2,4 "Jūs gi’, sg. i. m. tą II 12,5, 1623, 27, 8619, 10445, 109,, „tuo“ 100 mg/ Tag iš p. Jam. Tit ‚dein‘), iq II 84, 'juo', iqg I 116,, „juo gi’, adv. ng I 32,, "nun, jetzt" oder "nun" I 7;,, Nagi I 143, „nu gi“ (so geschrieben, 25 sogar manchmal), conj. Nes I 119,; ‚nes’ z. (47 B.) oder nie/nicht I 63,,, Nęsąg I 1323, "t. p.' z. B. ). (9 Iš Morphologische Merkmale müssen die für die südlichen Semiten charakteristischen 2. imperativen Konjunktionen pl angeben. Formen su -kiat (-ket), z.B. atminkiet I 122,; „atminkite“ (geismyne jų 55 1, S. 100 ff.). ir 1. Formen su -ću, z.B. ich hoffe 1 145;3 "ich glaube" (es gibt keine anderen Beispiele). Die nördlichen Semiten verwenden diese Formen nicht: sie 2. haben pl. Imperium. Ende - Was? (Neben 1. dem pl. -kiam) ir 1. sg. Cond. -ti oder - Chiu. (Die letztere Variante ir wird im nördlichen Teil des südlichen Gebietes von Žemaitija verwendet). Der heutige südsemititische Dialekt lässt sich am einfachsten į in zwei Ratgeber nach der Behandlung an, am, en unterteilen. em Der Nordwest-- Rat, der A. Girdenis nannte Varniškiai, wie im nördlichir en Gebiet von Žemaitijan a, der erste Punkt der Verbindungen eingeengt (ausgesprochen on, oder un), im südöstlichen o Rathaus, nach dem Namen der Raseiniškiai benannt, erhalten geblieben. Im Diagramm ist die aktuelle Grenze zwischen den beiden 2 Armen durch eine Linie gekennzeichnet. Slavočins- '8 Aus heutiger Sicht war ein nicht unerheblicher Teil des Gesangbuches ir Zemaitybiy damals wahrscheinlich aus Wörtern, die im Dialekt der Hochlatiner verwendet wurden, wie z.B. atpén(t) Maschine (atpen I 78;) Wir finden M. Im Katechismus von Petkevičius, J. im Buch Nobažnystės, in Bretkūno Bibel, verschwinden "denken, sehen, (1. schauen, sprechen" sg. Braten. Ich bin verschwunden. 11 39;) — Verschiedene Zeiträume East In: Litauische Schriften, Bd. ir 19 J. Die Hypothese von Kazlauskas, dass ,,in dem Teil des Dininky-Dialekts, der unmittelbar an den su Douninski-- Dialekt angrenzte, konnten früher auch ei, ou existieren, die aufgrund benachbarter, nicht beeinflusster ¢, 0, Dialekte in if, etc. umgewandti elt werden konnten> i, ū Karte su ¢, 9 Transformation į i, u“ (Baltistica, V(1), wenn 33), ji ir Es wird sich als richtig herausstellen. (Bd. A. Der Artikel von Girden, ibid., VI (2), 143 — 145) Situation iš essmäßig nicht verändern, weil, eine, uns unbekannte Veränderuei ng des į Spätlings ou, uy, if > i, ilaikas, das be Kazlauskas J. auf den ja nördlichen Teil des Gebietes anwendet, während die Muttersprache des Übersetzers des Liedes, wie wir sehen werden, im Süden des Gebietes zu suchen ist. *0 Siehe auch. V. Vitkauskas. Einige Anmerkungen zu den Formen dieser Schwester,- — ,,Baltistica®,, II (2), Vilnius 1966, p. 203—206; Z. Litauische Dialektologie p. 196—197. 143 mn No Le A, i CHLYKOLE 4m4 "ZAGARĖ r) O HALTBARKEIT 6 * Auge [IRF į o PA 9 t OMOSEDIS SEOA PILE sia sat ANTAI 1 SALA į ” \ TELŠIAI KURŠĖNAI KRETINGA : T LUOKE/ŠI1 AULIAI Das sind ra die Jungs! o | m o o k „7 WARNIAI rd Klaipėda Das Haus der Verdammten 4 ok ODER ie + : Ą a O A KARKLĖNAI 2 o Kommentare zu: Das Geheimnis der Schöpfung 9. SCHWARZ 2 Ich habe mich verrückt gefühlt. SLUTE ot PAGRAMANTIS 9, o t ==] rn [mn | 3 [—x=]+ mmm]s [xxx]e SŪRBARKAS VELIUONA Lokalisierungsschema der Schnekte des Übersetzers des Gesangbuchs von S. M. Slavočinski (1646): 1 — die südlichen Semiten (Isophon „,dūnininkų- “), 2 — die Grenze von Varniškiai-- Raseiniškiai (an, am, en, em Verengungsisotophon- ), 3 — dat. sg. Die Isoglosse der Enden -ū (~-uo) || -ui, 4 —die gegenwärtige Neigung der Missachtung des „Seemischen Lautgesetzes“, 5 —der Wortanfang wird systematisch mit aübersetzt, 6 —zd>z, 7 —der ungefähre Bereich, in dem die Sprache des Übersetzers des Gesangbuchs von S. M. Slavočinski lokalisiert werden kann (in südöstlicher und nordöstlicher Richtung könnte er etwas verlängert werden). Dass sich die Semiten Mitte des 17. Jahrhunderts schon anderswo eingeengt hatten, könnten solche o Schreibweisen von semitischen Ortsnamen in den Gerichtsakten von Raseiniai zeigen, wie Anmaneaco aynky * (A. Salys liest Aidit Alėjos [: Allee — Fluss Viduklės vls.] am Rande), yuma ecypiro neeace * (= Wiesen der Aiit-Gärten- ). Schließlich führen auch andere Besonderheiten der Sprache des Gesangbuches zweifellos zu der Ratschlägen der Raseiniker. Von den weit über tausend Beispielen des Liedes sind z.B. vier mit einem verkürzten ersten Démen als orientalische Varianten der Sprache des Liedes zu betrachten. Sie werden im Kapitel über die hochdeutschen Elemente des Gesangbuches behandelt. #2 siehe. S. 51. Cnporuc, Teorpadutueckuit ciosaps penBneit JKemoiitckoit seman XVI croaetusi, Busibua, 1888, S. 5. 3 Dort, wie im p. 12. 144 Raseiniškių ir Gebiet, sind die gesunden kurzen Vokale erhalten geblieben u, i **, Teil, den viele Varniski überseto zen, (Kurschtny, Šaukėnai), wie vernünftig gedacht J. Kazlauskas®, früher ist der Wert į 0, e. Der lange Vokal im ė offenen, nicht ausgesprochenen Endstück wird im i, Gesang oft n. durch z.B. sg ersetzt. rikPti II 98, 'Geißel', Saul I 84,4 „saulé“, žiami II 61, "Erde", 3. vergangen. Grundlagen I 77,3 "sah", tąfi I 91; ‚tase‘, vžmuši I 51,4 'getötet' (auch 112 Beispiele). Wahrscheinlich gehören hier noch über zwanzig n. sg. f. Superl. Formen su - Was ist (< passiert? ), z. B. gragiaufi II 87, "fetteste", wenéiaufi I 32,, Das Allerheiligste. Kurz? ** Ballsį i Anstelle der ė jetzt nicht gestrichelten Enden haben alle Raseiniai näheren Nachbarn ir jų über Šaukėnai, Kurščnus, Šakiūs, Veliūonas? ". Andere Zemaiten sprechen -g28, alle Iš Zemaiten jetzt nur im Raseiniškiai-Gebiet (ca. Pagramantj, Skaudvilė, Ffžvilką, Rasčinius) ist nur ein Teil der Rendite erfasst -se ‘-si’, allgemein in Slavočinski-- Liedern verwendet, z.B. sg. 1. Beifügen II 194, "Ich habe Angst", artinfiufe II 25,, "Ich werde mich nähern" II 102; "Stop" 2. (Stopp) randife 1 93, „randiesi- “, dawey fe I 135,, ‚daveisi’, 1. pl. dziaukiamuo fe I 45, „dZaukimés3. “, as. atrandaf I 131,4 „atsiranda“, bengiafe II 57,4 ‚baigiasi‘, prikielfife I 133; „prisikels“, wargintufe 1 S. 74f., § 4, Abs. Abgintife II 21, „apsigintin. “, sg. m. Nuwilgfe II 26,, ‚nusivylesn. ‘, pl. m. Djiaugdamife II 49,, „dZiaugdamiesig. “, pl. Gaylenciufe 1 140, "Bedauernt. y. de, Bedauernde" (insgesamt etwa z.B.). 230 Ein Teilchen der Rendite am Ende des Wortes -si überhaupt nicht verwendet®, ji kommt, wie jetzt in ir Dialekten, nur mit Präfix, z.B. po Sufimiles II 56,, "verliebt", atfirandafe 11 48,, "auftreten". Iš Die obigen Beispiele zeigen, dass die Partikel der Rückkehr von Präpositionsverben verwendet wird „,Žemaitiškai“, t. y. ne Nur po Präfix, aber am ir Ende des Wortes oder beides. Das Gebiet von Raseiniai selbst wird heute von mehreren markanten Isoglossen durchschnitten. Iš jų Insbesondere die unterschiedliche Endungen a der Singularsubstantive der Stammsubstantive: auf der Nordwestseite des Gebietes befindet sich -ū (=Höhe. -u0), auf der Südostseite - Oh. Im Schema wird die Grenze 3 durch eine Ji Linie gekennzeichbe net, die ziemlich su scharf ist, in breiteren o Doppelformen, was die Beständigkeit und Beständigkeit der Isoglosse zeigt. In Slavočinskis Hymne wird das Endstück systematisch verwendet -ui (Schreiben Sie -uy). Ją hat häufige ir längere Formen von Adjektiven und Teilnehmern, z.B. amžinamuy 1 4054 ‚amZinam‘, gimufiamuy 1 40,, ‚gimusiam‘. Es gibt kein nė einziges Beispiel für ar Nomen anderer konjugierter Wörter su -ū/ Das bedeutet, dass die Muttersprache des Übersetzers gesucht werden muss ** Inf. Gerdeti II 55; "hören" ir I. sg. Mireme II 106;, *Tod, wie ’, in sg angegebg. en. Form gimenes II 43, "verwandt", in der Fehlerkorrektur des Übersetzers į korrigiert Verwandte (II 128,,), be Zweifel sind Schreibfehler. 28 Siehe: J. Für die Weißen *nein ir *6 Die Entwicklung des litauischen Semitischen Dialektes,—,,Baltistica®, V, Vilnius, 1969, p. 32—33, ** Dass der Übersetzer des Liedes hier einen kurzen Vokal gesprochen hat, zeigen die Zeilenenden, z.B. n. sg. Rogeli I 42,, ‘roZelé’ reimt sich su auf voc. sg. Berneli, 3. praet. Aphiutes I 78; ‘apsiauté’ — su inf, gauti, praet. 3. Protokoll I 76a,s „jsaké“ — su n. - Ja. Du. Beide Augen, ir Herr. *¥ Die traditionelle Dialektklassifizierung, die diese Eigenschaft als Unterscheidungsmerkmal des westlichen Hochlatiner-Veliuner-Dialekts betrachtet, hat J. Palion, der verkündete Die Schönheit der Schönheit in der Schönheit. ** Aus technischen Gründen ist der Autor dieses Artikels,,Lietuviy dialektologijos“ (Wien, d.) 1966 Auf der Karte anzeigen Nr. 42, Bei der -i ir -ę Angabe der Flächengrenze ist ein grober Fehler aufgetreten. Iš Wirklich Plūgės, Rietūvo, Kvėdarnos, Laūkuvos, Vafnių ir Die Umgebung von Ludka -ę gehört natürlich zum Gebiet. Beispiele iš für diese Orte im Buch richtig geschrieben. ** Das einzige 3. Beispiel ist vorbei. Jotino fi 11 224 ‘sotinosi’ Fehlerbehebung von fotinofe į djumirfau behoben (II 128,,). 10. 520 4 145 4. Sieben Beispiele su mit dem Präfix aZu- (heute wird zaverwendet) : 1. sg. Braten. TI 55,, Ich habe es 3. vergessen. Tief 11 18,5 „sulaiko2. “, pl. Imperium. ne 100 mg/ ml 11 50,5 „nesikietinkite“, n. sg. m. Adjuwilkies II 49, ‚apsivilkes‘, ne ajumeriert 11 571, „neiSmatuotasg. “, sg. ajumirsimd 11 39,5 "Vergessenheit", djufiteydima 11 6,5 ‚nulijeidimo‘. ; 3. Personenpronomn. en sg. m. Vollständige Form Anas "er" (I 813, 1718, 291, ir 100 kt) ir 3. Präs. Rosenwurz 11 4811, 3, ‚rodosi‘ (wegen des ne Stammes, Ertrag Partikel) könnte sowohl als Sowohl im Gebiet von Kėdainiai, als ir auch in den östlichen Hochlauten, da diese Formen damals in den Schriften der Vertreter beider Dialekte verwendet wurden**. Noch häufiger verwendete Präfix ing „i“ z. B. ), (59 sowohl als Litauen Major Fürstentum, beide ir East Preußen in der Litauischen Schrift (z. B. M. Mažvydas, J. Bretkūnas). Es ist nicht klar, wie man sg 1. behandeln soll. Braten. Fragen Sie. Buffalo 11 2514 ‘Ich war', getroffen zu dieser Zeit, scheint es, nur East In der preußischen Schrift (hauptsächlich,,Wolfenbüttelio be postiléje®, J. to, B. Bretkūno, Wilento ir L. ZengStoko Büchern), ist o heute nur an den südöstlichen Rändern des litauischen Sprachgebietes (Zietela, Lazūnai, Dievė niškės, Drūskininkai, Kūšpčiamiestis, Veisiejai, Léipalingis, Liškiava) vorhanden. Wie die Lieder übersetzt wurden J. Lebesgue bewies, dass Slavočinskis Gesangbuch enthält keine bisher in die į litauische Sprache übersetzten Lieder (wenig über sie bekannt) eine Sammlung, aber gleichzeitig ein fertiges Buch“". Die Gesänge iš sind von den damaligir en lateinischen ne iš polnischen Gesangbüchern (Psalmen der Bibel, aber des berühmten polnischen Dichter a. J. Kochanowskis Recycling), be das, übersetzt sehr frei, o ne buchstäblich, wie es damals üblich war*?. Daher sind sie in den meisten Fällen besser zu beschreiben (aus der Sicht der Zeit) ne Übersetzung, aber die Wiedergabe der Lieder. Literaturhistoriker schätzen die Arbeit des Übersetzers sehr hoch und betrachten ihn als einen großen Neuerer der litauischen Poesie*?. Ohne auf į die künstlerische Seite der Übersetzung einzugehen, ist es hier į notwendig, nur jene Eigenschaften der Poesie zu beachten, die helfen, die Phänomene der Übersetzungssprache zu verstehen. Zunächst einmal hat der Dolmetscher sehr streng auf die Reihe der erforderlichen Silbenzahl geachtet. nų Für to manchmal ungewöhnlich abgekürzte Wörter wie n. sg. Dusch II 116;,, 118, ‚dūšia', waland 1 66, ‚valanda3. ‘, gepreßt. Giwen II 22,, ‘lebte’, liep I 76039, 788 "sagte", tar I 17, "sagte". Manchmal werden sogar die mittleren Vokale ausgelassen, z.B. ill. sg. Kalnen I 76b, ‘i Gefängnis"' (Bd. a. pl. Kalin 11 34,,), voc. sg. 118, 119, 120) Stanislaw Stanisławowicz (geb. Es gibt aber auch entgegengesetzte Fälle – sogenannte „Splitter“-- Wörter, die schon überflüssig sind (im Original gibt es sie nicht), die den Sinn des Satzes verdunkeln, aber als Abkürzungen von Wörtern nur aufgrund der Bemühungir en des Übersetzers entstanden sind, die notwendige Anzahl von Silben in der Reihe® zu halten. Die Größe dieser Bemühungen zeigt sich in der Tatsache, dass in 16 samogitischem aiis ‘er’ den Vokal der Enden noch vor der Verengung der Verbindungen des Typs an verlor, vgl. Frau. dns. 47. Auflage. J. Lebedys, Gesangbuch des Jahres 1646. - S. M. Slavočinskis, Lieder..., S. 15—18. 48 Ebd., S. 31 bis 39, 494. Geschichte der Literatur. Herausgegeben von Prof. K. Korsakas. Berlin, 1957, S. 107. 150-151; J. Lebedys, Gesangbuch von 1646, S. 39—45; J. Girdzijauskas, Litauische Lyrik. München 1966, S. 118–124. 50 Für Beispiele siehe J. Lebedys, in: S. M. Slavočinskis, Lieder..., S. 377 (Anmerkung zu Vers 13113). 152 Fehlerkorrekturen am Ende des Gesangbuches zeigen, dass es sogar Fälle gibt, in denen eine benachbarte Form durch eine andere ersetzt wird (z. B. inf. fudit durch fuditi ersetzt 11 128,, ‘zu beurteilen’), wenn to nur die Anzahl der Silben in der Zeile erfordert. Der Übersetzer hat auch viel Aufmerksamkeit auf Reime gelegt. Seine Reime zeichnen sich durch eine vollständige Konsonanz von zwei Silben (weniger häufig eineinhalb Silben) aus. Reime gibt es auch dort, wo das Original fast vollständig ungereimt oder mit mittelalterlichem Reim*?* gereimt ist. Was die Reime betrifft, so verwendet der Übersetzer manchmal sogar ungewöhnliche, künstliche Formen von Sprüchen oder Personen, z.B. d. pl. piemeniems 1 684 "piemenims" (Reim mit ganantiemus ‘ganzenden’), i. pl. f. bdy/emis II 30, “baisiomis’ (reimt mit Ądudiklemis ‘Saudyklémis’), i. pl. pelenomis (!) II 55,4, "azenais" (mit dfaromis ‘aSaromis’), i. pl. f. jibantiemis TI 5, "Bibančiomis" (mit šwayzdemis "Sternen- "), 1. pl. praes. dusauijme I 63; "duschen" (mit 3. Präsens vžgime 'uZgimé'). Ein interessantes Beispiel hierfür ist die Strophe Szapelu atnefzt noia, Prakartiey iam paktoia (I 62,5_1,)%, wo aufgrund der Reimund Silbenzahl der Zeile eine ungewöhnlich verkürzte Verbform enéjo entstand. Der Übersetzer hat ältere Formen, insbesondere die Pluralformen mit -mus (z.B. žmonemus I 11,,, sžwentiemus 1 13,, mumus I 105) und die Singularformen mit -mui (z.B. gieramuy 1 81,5, gimufiamuy 1 40,4) für die Poesie schön verwendet, neben den entsprechenden gewöhnlichen kurzen Formen, um zu reimen und insbesondere um eine Reihe mit der richtigen Anzahl von Silben zu bilden. Zu diesem Zweck werden auch kürzere und längere Singularpronomen verwendet (vgl. Reim 3. verg. kaboia "hängte" mit 1. sg. girioia "girioje* I 85s1—5„), i bzw. u des Stamm-Einzahl-Infinitivs (z.B. akmenimi II 47s, Sunumi 1 77, und Wieppdtim II 15,44, funum 1 814), doppelte Formen der Zukunft (z.B. 2. pl. regiefite I 117,,'regésite' und Sto/te I 126, "stosten Sie"), gelegentlich gewählte postpositionale Pronomen oder sie ablösende Präpositionskonstruktionen (z.B. ill. sg. jidmen II 40,, all. sg. Diewop II 4552 und ing žiame II 26,,, pri Diewd 11 88,4), längere oder kürzere Varianten einzelner Wörter (z.B. welein 11 935, und weln II 70, "Teufel"- ), usw. Die Analyse des Textes des Liedes zeigt, dass die ZemaitiSche Elemente aus einer einzigen 3Quelle stammen – der Muttersprache des Übersetzers selbst. Aber die hochdeutschen Elemente sind heterogen. Sie bestehen aus den Besonderheiten der verschiedenen Höhendialekte, von denen ein Teil vom Übersetzer des Gesangbuches selbst eingeführt worden sein wird, andere, offenbar, von Personen, die das Gesangbuch für den Druck vorbereitet haben, vielleicht auch von Druckern. Der Übersetzer des Gesangbuches selbst musste sich mit dem Dialekt der Höhenländer gut auskennen. Da er aus dem Gebiet der Hochlatiner stammte, konnte er von klein auf neben den samogitischen auch einige hochlatinerische Wortformen hören. Und das nicht nur aus den Lippen der benachbarten Hochländer. In seinem Muttersprachen-- Sprech damals, wie auch heute über Nemakščiai, gab es offensichtlich eine gewisse Anzahl von hochdeutschen Ähnlichkeiten. Noch mehr musste sich der Übersetzer später an die hochdeutschen Formen gewöhnen, indem er längere Zeit im Gebiet des Hochdeutschen lebte und mit den Hochdeutschen kommunizierte. Die Reime am Ende der Zeile zeigen deutlich, dass der Übersetzer diese Eigenheiten des Hochdeutschen gut kannte und gewohnt war: 51 Beispiele führt J. Lebedys, ibid., S. 41 an. 52 Und sie gingen hin und holten einen Mantel und legten ihn in die Futterkrippe. 153 1. Die hochdeutschen Zweistimmigen uo, ie anstelle der muttersprachlichen Schnekten fi, i. Das zeigen die Fälle, in denen der Übersetzer hochdeutsche Wörter mit solchen reimt, die uo, ie und im zemgaler Dialekt behalten, z.B. a. sg. wieta 1 6; "Ort" mit a. sg. /wieta ‘die Welt’ (sogar mehrere Karten!). An einigen Stellen reimt er hochdeutsche Wörter mit solchen, die mit dem Buchstaben e in der ausgeprägten Wurzel geschrieben werden, z. B. a. sg. Wien I 65, "„einen“ reimt sich mit g. sg. pena ‚Peno‘, g. sg. m. kiekwiena 1 109, ‚jeder’ —mit iž/ena "aus alter Zeit", d. sg. Wietay II 70, “vietai’ —su n. pl. metay "metai'. Mit jematischen Entsprechungen wäre ein solches Reimen unmöglich gewesen. 2. Kurze Vokale an den Enden, wenn sie im Semitischen nicht vorkommen. In: N.S.G.. Jahrhundert I 29,, reimt sich mit 3. praes. refl. Artinas "nähert sich", 3. Präsens. 65, —mit 3. Praet. roda ‘zeigt’ (mehrere Male), 3. praes. 1524 und 1525 in der Ss. dali „weiter“. 3. Die Endung ist -e. 3. Auflage. pawi/te I 63; "suvystė" reimt sich mit voc. sg. 1984, S. 45–48. (englisch). A. S. Lewis: A. S. Lewis: A. S. Lewis. /awe ‘speichern’, klause II 18, ‘klausé’ —su 1. sg. Braten. refl. sotinause ‚sotinausi‘, a.n.g. Ziame I 63,, ‘Zemé&’ —su 1. sg. m. tame. 4. Auks3taitiSka Nicht gekürzte Enden -os. In: SG. Mutter I T4a,, II 59, reimt sich mit 3. vergangen. refl. Die Mädchen „arbeiteten“ und die Jungs „arbeiteten“. Eine andere Person konnte diese Elemente nicht eintragen: sie gehören zum primären, vom Übersetzer verwendeten sprachlichen Material, zum sekundären, zusätzlichen, später beim Hochladen des Textes entstandenen Material. Wahrscheinlich gehören zu den für den Übersetzer gewohnten Höhen die längeren Substantiv-loc. sg. (vgl. girioia I 85 4, "girioje" Reim mit 3. Präsens kaboia ‚hängte‘), Verben und Pl. o ne ir 1. 2. (Bd. 2. pl. Präs. Sie wissen I 77, In: voc.de. su sg. Pitote “Pilote’) Formen, sowie eine Variante der Befehlsform su - Wer... (Bd. Häufige 2. pl. Imperium. Lassen Sie uns klicken I 63,5 Reime für ‘klykaukime’ su 1. sg. fueime ‘zusammenkommen’), gu wenn diese Formen damals natürlich nicht in der Muttersprache des Übersetzers, dem Semitischen, vorhanden waren. Der Übersetzer wählte offensichtlich je nach Anlass die žemaitischar en Formen des Hochlitauischen. Sagen wir, an der g. sg. Wein [Wein] ‘víno’ passte ihm als Reim, die zemgaler Adverbsform šiendina [šendina] ‘Heute’ besser als die hochdeutsche (I 71—73), *heute [Schachtel]**. Auch an der sg. n. m. Gallium [Spitze] ar "galįs" passte besser zur samogitischen Form eines Adelsnamens [Teil] „Dalies“ (II als das 10354), hochdeutsche Äquivalent *dalies [daliés]. Pflg. n. sg. m. wifdgdlis “allmächtig” Reime su g. sg. fdlis II 44,, "Land", n. sg. $wie/a „Sviesa“ — su žemaitiška 1. sg. forvgniema /a II 1153, ‚ugnyse‘. Aber an der sg. 1. m. Das passte schon viel besser zu einem aukstaitiška sg. n. Form Ziame [Land] „Zemé“ (I 63,,), als der Übersetzer des einheimischen Südens Zemaitische Schnecken *Ziami [žemi], genau wie bei voc. sg. Die „Christus“-Schrift passte besser in die hochdeutsche Vergangenhei3. t. Form pawi/te tpaytatė pavistė] ar "suvystė" (I 6352), als die der Semiten *pawi/ti [Klappern]. Auf diese Weise hat der Übersetzer, um eine bessere Reimkonsonanz zu erzielen, į häufig Wörter und Formen mit jematischer jų Phonetik su mit typischen hochdeutschen g. Wörtern und Formen, wie z.B. sg, in eine Reihe gestellt. Giedas II 91,4 jį ‚gédos‘ (Zemaitische Sprache) ie < ė ir -as „-0s“) wird neu gestartet su % Plg. Strophe: Hey, das ist ein guter Wein, der Ne noch schmeckt (I 715.) "Hey, Wein, so einen Wein gab es heute noch nicht." In diesem Lied wird der Rhythmus : wina siedina mehrmals mit 6 verwendet. 154 n. g. Ring II 92, ‘Ziedas’ (Aukštaitijos ie und Endung -as). Solche Beispiele sind ziemlich zahlreich und sie sind vielfältig. Siehe auch das Reimen der samogitische 1. pl. Form fupuofe ‘lipose’ mit dem hochsorbischen danguofe 1 105,, ‘danguose’. Im Gesangbuch werden Wörtern mit jematischer Phonetik oft hochtitische Endungen hinzugefügt, z.B. 3. praet. ieme II 14;, „émé“, n.s.g. m. i/zkodamas 1 140,, "suchen- ", d. pl. m. ifzkantiemus I 140; “ieSkantiems”, 1. pl. lip/nofe I 133,,, 156;,, II 117; ‘liepsnose’. Manchmal hat die im Wesentlichen samogitische Form hochsorbische Laute, z. B. 1. pl. imper. refl. dfiaukiamo fe 1 45, “dZiaukimés’ (mit o anstelle von uo). Es gibt auch gegenteilige Fälle, in denen die hochlitauische Form eine semititische phonetische Hülle erhält, z.B. I. pl. praes. refl. wilamiefe II 31,, ‘viliamés’ (die oberösterreichische Endung -ése wird im Semgallenisch ausgesprochen). Der Wunsch, eine größere Anzahl von Litauern zu erfreuen und ein möglichst populäres Gesangbuch® zu erstellen, hat den Übersetzer zweifellos dazu bewogen, Elemente aus der Region Altaus in das Gesangbuch einzuführen. Nicht unbedeutend war natürlich auch das Beispiel der früheren hochdeutschen Schrift im Großfürstentum Litauen. Da es jedoch in allen Fällen keine klaren Normen und eine sie regelnde normative Grammatik gab, war es natürlich schwierig, eine größere Konsistenz bei der Erhöhung der selbständigen Gesangssprache zu erreichen. Die größte Verwirrung für den Übersetzer, vielleicht auch für die Hochpreiser der Liedtextsprache, verursachte die Verwendung der Graphen o, e und uo, ie. Beide Paare werden im Lied, vor allem in der Wortbeugung und in den Präpositionen, häufig vermischt. Dies geschah aufgrund der Schwierigkeiten zu verstehen, wo sich die hochdeutschen Vokale o, die österreichisch-deutsche Diphthongierung und wo die hochdeutschen Zweistimmigen uo, ie befinden, die der Übersetzer, sich auf das Hochdeutsche beziehend, zu verwenden versuchte. Eine ähnliche Verwirrung ist auch in der heutigen sprachlichen Praxis zu beobachten, wenn der weniger gebildete, vor allem im Hinblick auf den Dialekt gemischte Familie, versucht, in der allgemeinen Sprache zu schreiben. Im Gesangbuch sind die Graphen o und uo am meisten in den Plurallokalisatorenden durcheinandergebracht (vgl. v. g. und mot. g. -ose > žem. -uose) und in den Suffixen -uotas und -otas (> žem. —wots). Dies betrifft sowohl die Beispiele in der Mitte der Zeile als auch die Reimposition, z.B. I. pl. katbo/e "in den Sprachen" reimt sich mit weykdloe "in den Geschäften" (II 97,4), malduo fe "in den Gebeten" — mit lip no fe 'in den Flammen' (I 156,,_,,), namuo fe 'zu Hause' — mit mieftofe 'in den Städten' (I 6059-31), wargose 'in den Armen' — mit kayliniose 'in den Gefangenen' (I 6659_4;). Im Gesangbuch wird die Lok. pl. m.-Endung mit dem Graphem o sogar häufiger verwendet (35 Beispiele- )** als mit wo (26 Beispiele- ). Auch die Suffixe -uotas, -uotinis, -uoti mit dem Buchstaben o werden häufiger geschrieben (13 Beispiele) als mit wo (8 Beispiele- ). Die Grapheme ie und e (anstelle von ė) werden am häufigsten im Pronomenplural im Nutzen verbunden, z.B. in der Reimform d. pl. m. tey/ingiemus ‘richtigen’ mit kaltemus ‘schuldigen’ (II 3719-2,), ifigietbetemus ‘iSgelbétiems’ mit giminemus ‘verwandten’ (IT 4253-34), taukiantemus ‘wartenden’ mit faukiantemus ‘rufenden’ (II 41,4_,,). Die Endung -iem(u)s wird 62 Mal mit ie und 15 Mal mit e geschrieben. Bei den Wortwurzeln uo, ie und 0, e ist die Verwechslung der Buchstaben seltener, kommt aber vor, z.B. 3. praes. doda II 1144 „doda“ (Riem mit roda „rodo“), n. sg. S. 154. „Die 154. Auch hier war es nicht schwer, sich zu irren, wenn man die im Liedbuch verwendeten Wörter im Hinterkopf hat, in denen sowohl die Seemänner als auch die Hochländer uo, ie aussprechen, z.B. afiera, Ziel der Popularisierung zeigt unter anderem auch die Korrektur der Fehler, wo I 16; sind 3. cond. Form Jectu 'sekty' korrigiert į /out (II 1285). *$8 Loc. pl. wi/tiklose I 441,, 59, ‘vložkách' ist hier nicht enthalten, da das Substantiv vložky im Sprachgebrauch des Übersetzers nicht männlich, sondern weiblich war, vgl. i. pl. wi/tiklomis 1 5333, II 81s "Windeln". 155 Öl, Andreas, Unfruchtbarkeit, Elisabeth, Gabriel, (8 Joseph zB. in der g. Nähe von sg. Juzapa I 3,), Kazimieras, Kielikas, Maižiešius "Moses, Friede" 'Maß, Bescheidenheit', mieruoti "messen", Stadt, niemand, nie, nirgends, (ver)schmähen, (nicht)prietelius, Schwefel, Butter, Vaitiekus. 1S 282 Beobachtete Beispiele dieser Art 248 zu su schreiben uo, ie, 34 su o, e. Charakteristisch ist, dass die meisten der letzteren besteht aus dem Wort niemand ir jo Derivate. Verb (pa)niekinti ir Substantiv (pa)niekinimas wird systematisch nur geschrieben su e Gedankenstrich. Außerdem su e Suffix -ienė, das könnte o auf die Bemühungen des Übersetzers hinweisen, den Wörtern seines Heimatdialekts die hochdeutsche Phonetik zu verleihen, indem er sie zur Berühmtheit transponiert®, im Gesangbuch werden die Graphen ziemlich konsequent anstelle von Žemaičių uo, (=hochdeutsch) verwendet. o, e ie o, ė) in Wörtern, die reimhafte Hochdeutsche oder beide su Dialekte gemeinsame Diphthonge wo, ie bilden, z.B. in den Verben stoti (Gem. stuoti) in ir Formen gegeben (II 26-17 24-25» 1915-16» 309-105 13-105 3639 20, S. 20 (dt.) a. m. Zadeta "žadéta“ und pradeta „pradéta“ ir g. sg. /wieta "Welt" (I 39bg_g, 13-15 20-22). Dies kann jedoch nur das Werk des Übersetzers ne sein, nicht das einer anderen Person, die die ir Sprache des Liedermachers gepriesen hat. Ein besonderes Problem stellt das Vorhandensein von Orientalitäten im Gesangbuch dar. Die Analyse jų des Gedichts zeigt, dass zumindest ein Teil von dem Übersetzer der Lieder selbst eingeführt wurde, vgl. n. sg. m. paiautis ‚pajautes‘ rimavima su n. sg. Iutis "Rind" (I 4930-11, 6215-16), a. sg. Pufi „pus¢“ — su a. sg. m. ifzdZiuwufi "ausgetrocknet" (I 8785), a. sg. Karalun „Karaliing“ — su a. sg. Funa "Sohn" (I 1183-19). J. Die orientalischen Elemente des Liedes erklärt Lebedy K. Die Wirkung des Sirvydo-Wörterbuchs®. Es gibt aber auch solche orientalischen Wörter, die in diesem Zodyn® nicht vorkommen, z.B. (ne)kintėti ‚(nicht) ertragen‘, aplunkti ‚besuchen- ‘, aplunkymas ‚Besuch‘ (Metrik auf S. 150), skaralé ‚Lappen‘, grata ‚neben‘, obalys ‚Apfel‘ (S. 151). Darüber hinaus kann die östliche Flexion der Silben, z. B. a. sg, nicht aus dem Wörterbuch entnommen werden. 118, „karaliiing- “, pufi I 878 „pusę“. Die Teilnehmer paiautis 1 49,,, 62,4 ‘pajautes’ und palikis II 21,4 "verlassen" sind ebenfalls nicht im Wörterbuch. Es gab also außer ihm noch eine andere Quelle, aus der die östlichen Formen in das Liedbuch gelangten. Als solche Quelle gilt der lebendige Dialekt der damaligen östlichen Hochlauter, in dessen Gebiet der Übersetzer offensichtlich längere Zeit leben musste. Wahrscheinlich handelte es sich um die damaligen orientalisch sprechenden Einwohner von Vilnius, mit denen der Dolmetscher zum Beispiel während seines Studiums an der Vilnius-Akademie in Kontakt gekommen sein musste. Es ist zu beachten, dass das Lied sogar erniedrigte orientalische Elemente enthält, z. B. 2. pl. fut. nekintiefite IT 16,4'verabscheuen Sie' (mit der selbständigen Diphthongierung des Vokals ė). Der Übersetzer hat das Wörterbuch von K. Sirvydas sehr oft verwendet®. Es war für ihn, wie J. Lebedis es ausdrückte, das wichtigste Lieblingsbuch bei der Übersetzung der Lieder in die litauische Sprache. Am wahrscheinlichsten sind aus diesem Wörterbuch die östlichen Entsprechungen der Wörter mąstyti, mąstymas, mąstis „Geist, Verstand“, sąnarys, sąžinė, nendrė entnommen (sie sind auf S. 149 — 150 aufgeführt), das Substantiv uola mit dem Adjektiv v (der Übersetzer verstand die Schreibweise von K. Sirvydas nicht, nach der mit den Buchstaben vo am Wortanfang das zweistimmige uo gekennzeichnet wird), die Mehrzahl der Wörter mit dem östlichen Präfix ažu- (S. 152) und noch viele andere, die keine ganz klaren Dialektmerkmale aufweisen (naujadari, svetimybės usw.), von denen auch diese zu erwähnen sind: didžiafivis "banginis' (II 66,), miestakelis ** Der Präfix apie wird ebenfalls systematisch mit e geschrieben (alle 40 S.). Es kann aber den Vokal ¢é oder e, one ie haben, vgl. die heutigen Dialektformen apé, ape. 57. Jg. J. Lebedys, Gesangbuch des Jahres 1646. - S. M. Slavoéinskis, Lieder..., S. 24. % Der Autor dankt dem Forscher dieses Wörterbuchs, K. Pakalkas, für die Bereitstellung der folgenden Daten. 50 Siehe dazu. J. Schwalben, min. krank., p. 26—30, 156 *straße' (II 256), pelikon "Pelikan (so ein Vogel)’ (I 14519, II 55;,), adv. bösartig "bösartig, schamlos" (2. 254), Person) "Person, Person" (I 129g, 13153, II 115,4 ir Andere), Rosenkranz "Rosen" (II 68,, 69,3), Zusammenstoß "Frieden, Eintracht" (II 46,, 60,), Sumania "Vorsatz, Absicht“ (II. 24,,), Schnitt) "Schüler" (2. 82), Auflage). ‘tikéjimas® (I 143;,), visotimė „Volk, Menge“ (I 10359). Diese ir einige andere Wörter nur die ne Form, aber die Schreibir weise Im Wörterbuch von Sirvydas ir Der Choral von Slavočinski überschneidet sich völlig. Be Deshalb finden sie sich vor allem in Psalmen oder ir schwieriger zu übersetzenden Liedtexten. Zusammenfassend alles, was über die Vorgeschichte gesagt wurde, das sprachliche Material, das der Übersetzer selbst bei der Verserstellung verwendet hat, müssen wir zu dem Schluss kommen, dass ihre jematitische Grundlage stark vom Hochlatiner Dialekt, vor allem vom damaligen Kėdainiai-Gebiet, etwas weniger von den östlichen Hochlatinern beeinflusst war. Der Übersetzer musste lange mit Vertretern dieser Volksgruppen kommunizieren, lange in ihrer Umgebung leben. Deshalb kann er kaum ein junger Mann gewesen sein. Dies bestätigt die Zweifel der Literaturhistoriker, ob Saliamonas Mozerka Slavočinskis, der 1646 noch in Vilnius studierte, tatsächlich der Übersetzer eines so vollkommenen Gesangbuches sein konnte. Diesem Zweifel steht jedoch die Lokalisierung der Muttersprache des Übersetzers an den gleichen Orten gegenüber, von wo S. M. Slavočinski stammt. Die Sprache des Gesangbuches, die der Übersetzer von Žemaitis vorbereitet hat, unterschied sich, obwohl sie viele hochlitauische Elemente enthielt, doch deutlich von der üblichen Sprache der damals im Großfürstentum Litauen herausgegebenen litauischen Schriften, die auf dem hochlitauischen Dialekt des Kėdainių Landes (Bistum Žemaitis) oder des östlichen Hochlitauischen (Bistum Vilnius) basierte. Das stellte die Jesuiten, die das Liedbuch herausgegeben hatten, offenbar nicht zufrieden, denn sie forderten, dass die Sprache noch mehr geschätzt und das Liedbuch einer noch größeren Anzahl von Litauern zugänglich gemacht werden sollte. Wer diese Arbeit geleistet hat – der Übersetzer selbst oder eine andere Person (oder Personen?) – ist heute schwer festzustellen. Allerdings werden wahrscheinlich neben dem Übersetzer auch andere Personen an der Korrektur der Gesangstexte mitwirken, vielleicht ein eigens dafür eingesetzter Redakteur (Redakteur?). Zumindest lässt dies die teilweise durch die Hochstimme beschädigte Reimstruktur vermuten, deren schöner Klang, wie wir gesehen haben, dem Übersetzer sehr am Herzen lag. Zum Beispiel im Lied „über Swodba Kanoy Galileos“ (I 70—73) neben dem sechsmal wiederholten klingenden Reim g. sg. Wein [vina] "Wein": adv. siedina [Sendina] "šiandieną', der aus den zemaitischen Formen des Substantivs vynas und des Adverbs šiandieną besteht, gibt es vier Fälle, in denen dieser Reim durch Ersetzen der zemaitischen Form des Adverbs šiandieną durch das hochdeutsche Entsprechende Siediena (I 714, 19, 724, s,) beschädigt wurde. Ein weiteres Beispiel für einen hochgezogenen Reim ist n. sg. Ring "Ring" reimt mit g. sg. Lied "Scham" (anstelle von žem. Lied; II 112,,)9?. Wir erwarten vom Übersetzer eher, dass er solche Stellen neu ausspricht, als dass er den Reim zerstört. 60 Seiten. Geschichte der Literatur. Herausgegeben von K. Korsakas und J. Lebedys. Vilnius, 1957, S. 76; Geschichte der Litauischen Literatur, I. Herausgegeben von K. Korsakas, Vilnius, 1957, S. 150; J. Lebedys, 1646 Jahre Gesangbuch. - S. M. Slavočinskis, Lieder..., S. 45—49. 641 Dass S. M. Slavočinskis der Übersetzer war, zeigt der Titel und das Vorwort des Gesangbuches, siehe dazu den Artikel von D. Gargasaités „,Pergalėje“, 1968, Nr. 9, S. 179—180 und die Bibliographie der Litauischen SSR, I, Vilnius, 1969, S. 369. Dem widersprechen aber auch die von K. Jablonski veröffentlichten Angaben zur Biografie von S. M. Slavočinski, die nicht darauf hindeuten, dass S. M. Slavočinski etwas mit Literatur zu tun gehabt hätte, s. K. Jablo nskis, Wissen über die Biographie von Salomon Slavočinski. —S, M. Slavočinskis, Lieder..., S. 53—58. *2 Vielleicht auch das einzige Beispiel mit der Partikel -si am Ende des Wortes (im Sprechstil des Übersetzers gab es nur -se), nämlich 3. vergangen. Die Form /otinofi II 22, ‘sättigte sich’, ist das Ergebnis einer solchen „Korrektur“, die der Übersetzer in den Fehlerkorrekturen (II 128,,) wieder korrigiert hat, da diese Form einen Reim mit l. pl. peklo/e "Hölle" bildet. 157 Der Lobpreiser des Liedtextes (Lobpreiser?) musste sein Der Vertreter des Dialekts von Kėdainiai. Der östliche be Hochdeutsche hätte zweifellos an die Typverbindungen geändert. Ein 1 westlicher Hochdeutscher ohne Fettschrift würde keine 7 Buchstaben vor e Typvokale gesetzt haben. Be Der letztere Dialekt wurde damals in der Schrift des Großfürstentums Litauen nicht verwendet. Ji war weit verbreitet nur East In Preußen veröffentlichte Schriften. Der Korrektor berührte hauptsächlich die Stücke des unverfälsir chten Textes, die Titel der Lieder. Hier sind iš insgesamt (scheinbar unbemerkt) nur zwei Niederlaute übriggeblieben: sg. a. iwd I 64; „Teva“ ir 3. Präs. Wadin I 129,, ‚vadina‘. Alles ist so gut wie neu, oder besser gesagt,,,zusammengewürfelt®. Im Gedichttext wurden die Bemühungen des Korrektors durch die Metrik der Lieder behindert. Wie viel mehr Freiheit hatte er in der Mitte der Liedzeile (nicht in der Reimposition). Hier hat er mehr korrigieir rt. Zum Beispiel in einem Lied, das einen polnischen Titel hat ,, Wd3ien Božego narodgenia“ (I 51 — 53), iš mit drei Verben Die 3. Vergangenheit zu töten. Formen zwei sind in der Mitte der Zeile beide mit einem ir hochasiatissu chen Ende (geschrieben von -e), das o Ende einer Zeile, die ir die native Schneckendung des Übersetzers behält -i, weil es einen Reim bildet su a. sg. m. Endung -i i“. In diesem Gesang iš gibt es 3. insgesamt neun Vergangenheitsform. Iš jų Vier sind die Zeilen in der Mitte (3 haben -eir 1 -i-Endung) und fünf Zeilen am Ende (in der Reimposition), die alle die Schneckendung des Übersetzers behalten haben -Ich. In der Mitte der Zeilen war der Korrektor hauptsächlich daran gehindert, die vorhandene Silbenzahl zu ändern. Aus diesem Grund konnte er, sagen wir, die Formen der Semgallen ohne die Endung des kurzen Vokals nicht durch die entsprechenden Formen der Hochdeutschen mit einer gesunden Endung ersetzen. Ich musste die Form beibehalten, die der Übersetzer selbst verwendet hatte. So wurde die Sprache offensichtlich hauptsächlich durch die Einführung der Afrikata č, dž anstelle der gemäß dem „Semitischen Lautengesetz“ vorhandenen f, d, der hochsemitischen Zweistimmigen wo, ie anstelle der südsemitischen Monophthongs #, i, der Vokale o, ė anstelle der semitischen Diphthongs wo, ie korrigiert, indem der Buchstabe 7 vor e-Typ-Vokale gestellt wurde usw., d.h. es wurden Korrekturen vorgenommen, die die Anzahl der Silben in der Reihe nicht veränderten. Der Korrektor war nicht vorsichtig, weil eine ganze Reihe von hybriden halb žemaitischen, halb hochlietischen Formen hergestellt wurden, z.B. 2. pl. imper. 11,4, duokit I 40,, „geben Sie“, giedokiat I 3753, giedokit I 40,, „singen Sie“, Heyskiet I 111,, „lassen Sie ein“, 2. sg. S. 63. (deutsch- ). S. 63. (deutsch- ). S. 63. (deutsch- ). S. 63. (deutsch- ). S. 63. (deutsch- ). Joleli I 224, “Zolelé’ (mit Hochdeutsch wo, ie, o, f, aber Semitisch -kia-, ie<ė, -i “-ė'). Der Korrektor berührte nicht oder nur selten die jematischen Formen, die damals den Hochländern nicht ganz fremd waren. In der Regel ist die gesamte Fläche des Bodens unbefestigt. Endung -iey “-yje’, vgl. -eie in den Schriften von J. Bretkūnas, B. Vilentas u. a., adv. nesavėjė Jurbarkas "wie nesavas'. Der samogitische Präfix pri [pri] *prie' war für den Korrektor akzeptabel, weil die Variante mit dem kurzen i [pri] damals von den Schnecken der Hochlatiner verwendet wurde (vielleicht sogar von dem Korrektor selbst), und heute wird er an einigen Stellen noch verwendet**. Aus diesem Grund ist von den 113 Beispielen dieses Präfixes im Gesangbuch nur 6 Mal pri(g) und 1 Mal preg geschrieben, und überall sonst (d.h. 106 Beispiele) ist pri** geblieben. Was sonst noch ein Präfix von ist: seine hochdeutsche Variante nuog wird 134-mal verwendet (einmal geschrieben als nog), das selbständige nu [nit] nur 26-mal. In der Mitte der Zeilen blieben meist nur diejenigen Elemente der Übersetzersprache unverändert, die der Korrektor offenbar einfach nicht bemerkt hat. Zum Beispiel aus den 516 Beispielen des Wortes Gott be68 Siehe. J. Kazlauskas, Historische Grammatik der litauischen Sprache, Vilnius, 1968, S. 152—154. 44. Auflage. Z. Zinkevičius, Litauische Dialektologie, S. 424. ** Substantivpräfix pri-[ehem. pri-], z.B. |. sg. priwdy3doy II 114, "in der Obhut, in der Obhut', wird in der Hymne 7-mal verwendet, und die Vor-, z. B., n. sg. Prieway da II 325, 6 mal. 158 Es blieb mit dem südlichen Samogitian i nur der einzige g. sg. Diwa II 126,, und derjenige, der nicht im Liedtext, sondern im Inhalt des Buches steht (die Überschriftszeile im Liedtext selbst wurde korrigiert). An den Zeilenenden wurde die Korrektur durch Reime behindert. Ohne den Reim zu beschädigen, konnten nur die beiden Mitglieder eines Paares ausgetauscht werden. In der Hymne sind sie oft hochlatinisch, z. B. n. sg. Tag: neues "News" (I 611314), g. sg. f. pafzlowintos "verherrlicht- ": gekennzeichnet "gekennzeichnet" (I 24,,_,,), d. pl. m. pdme/tiemus 'verlorenen' : Putschisten, die "pusten"* (II 13253), 3. Braten. tare „taré“ : ifžware "ausgetrieben" (I 6512-15), 1. pl. Imperium. dumokime "denken, träumen" : minekime ‚minékime‘ (I 74a) und (vgl.. Es gibt jedoch noch ir unverheiratete Paare, wie z. B. sg. 2. Präs. refl. randife „randiesi, esi“ : wilife „viliesi“ (I 9333), inf. Turiet "haben" : zu verhärten "leiden" (I 85;514), 3. Braten. Krampfanfälle „trauké“ : rauki „rauké“ (I 75:34), 2. sg. Imperium. refl. Artinkias ‘artinkis’ : fweykinkias ‚sveikinkis‘ (I 61516), 2. pl. džiaukiates ‘dZiaukités’ : link fminkiates „linksminkités“ (S. 264–265). Es ist unmöglich, ein Paarmitglied zu ändern, ohne den Reim zu beschädigen, so dass der Korrektor in den Fällen, in denen das Paar aus zwei verschiedenen grammatischen Formen bestand, diese unberührt lassen musste, obwohl eine iš jų ir Es war ziemisch, z. B. adv. Didey ‚didZiai‘ : 2. sg. Braten. ifgidey "geheilt" (II. Aufl. 1225.34), Erhalten : 3. Braten. um/fangen "Mantel" (I 785. 4), 2. sg. Imperium. refl. Dzidukiafse "freue dich" : 3. Präs. refl. Artinaf "kommt näher" (I 27,_,), 1. pl. Imperium. refl. dZiaukiamo fe "Lasst uns feiern" : 3. Braten. refl. /toiofe ‚stojosi‘ (I 45,_.). Nur in sehr seltenen Fällen werden solche Reime trotzdem beschädigt, offenbar ohne sich umzusehen, wenn ein sehr strenger ar (unwissend) Korrektor vorhanden ist. Monophthong ( ir #, i (=Höhe. uo, ie) blieben in der Reimstellung nur dann unverzerrt, wenn das zweite Paarmitglied die alten Vokale ži besaß, z.B. pl. 7, a. f. paskaytites "gelesener" : Isflit „iSlietas“ (II 27,_,). Solche Fälle waren jedoch selten. Es ist überall überbewertet. Daher gibt es in der Hymne so wenig Beispiele für Žemaičių ff, su (über gewöhnlich i 1794), ,,durch Versehen“ die restlichen Zeilen in der Mitte. ** Sehr oft unterscheiden sich die Reime desselben Paares dadurch, dass einer wo hat, der andere o, zum Beispiel inf. 10 mg/ kg : Körpergewicht at/toti (1911, 1. Aufl.) Möglicherweise wurde hier der Übersetzer in einer hochgriechischen Form verzerrt (uo) su žemaitiška (wo<0o), die der Korrektor erhöht hat, indem er das samogitische hochgriechiscwo į he ersetzte o. Dies ist die Interpreir tation der häufig auftretenden ie : ė (Reim e) geschrieben, z. B. g. pl. Wietu "Plätze" : i. sg. m. Schwarz „negirdétu“ (I 125, _,,). Aus diesem Grund, und auch wegen der häufigen Ersetzung des samogitischen wo durch hochsorbische ie Monophone 0, ė (Schreibt e) in der Mitte der Zeilen, die zemaitische Diphthong ie wo, (=hoch. o, ė) Es ist so wenig im Liedbuch übrig. Der schöne Reimklang wird eher durch Vokalismus als durch Konsonantismus bestimmt. Für den to Übersetzer der letzteren weniger geschätzt, vgl. Reimen g. sg. m. Ja, Jo'sul. sg. Kanoy „In Kana, im Land Kana“ (I 704_,0). Dies könnte zu einer intensiveren Veränderung der niedersächsischen nichtafrikanischen Formen durch hochsächsische afrikanische Formen beigetragen haben. Ändern könnte so viel selbst ** Es ist bemerkenswert, dass solche Fälle in bestimmten Gliedmaßen einen höheren Prozentsatz ausmachen. i. Die Pronomen sg. m. Extremitäten -in den samogitischen Varianten 70%, sogar n.pl.m. Extremitäten -ie — 2594, Aber der i Stamm der Substantive g. sg. Extremitäten -ies nur — über 694. In einzelnen Fällen hat der Korrektor es wahrscheinlich tų vermieden, die selbständigen Formen anzufassen, die ihm nicht ganz klar waren. Es ist wie das Verb sg zu ir zeigen. 1. Präs. Formen su mit einem erhöhten enklitischen Pronomen -1(i) ‘tau, tave® Behandlung. Iš Die drei Beispiele im Gesangbuch haben (I 6513, 14481, II 12115) alle die selbständige Phonetik beibehalten, d.h. su Ende -ūr < -uo-t (i) (RaSoma -ut). Auch sg. I. refl. Extremität -uos(e) sogar in Fällen, in denen 10 žemaitiška nur mehrmals ir erhöht wurde. 4 Adhäsiv -iep zurückgelassen -ip (= p. Jam. -Ich? ), offensichtlich, weil so geschrieben war ji nicht fremdma ir für Hochländer mit -wie in erster Linie i ir (#)ia im Stammsubstantiv-Paradigma. 159 Übersetzer und ir Korrektoren 100 mg/ Tag Das „Zemaitische Lautgesetz“ behält nur die Ausspracheb329, eispiele bei). mų Iš Die vorgelegte Analyse zeigt, dass die Sprachkorrektoren das Liedbuch nur ne erheblich erhöht haben, aber die verschiedenen Doppelheiten und die ir Unregelmäßigkeiten der Sprache vergrößert haben. Die Bedeutung des Slavočinski-Liedes für die Geschichte der litauischen Sprache Die ir historische Dialektologie findet in dem Slavočinski-Lied zahlreiche wichtige sprachliche Daten, die es ermöglichen, verschiedene Probleme der Geschichte unserer Sprache und der Entwicklung der Dialekte zu beleuchten. Iš Das Liedbuch erfahren wir, dass In der ersten a. Hälfte des 17. Jahrhunderts hatten die südlichen Semiten bereits Monophthond, 7 gs anstelle der zweistimmigen Wo, Ie der Hochlatiner. Ir In diesem Gebiet von Žemaitija wurden dann schon lange schmale Monophthongs diphthongiert o, ė. Es gab schon ungefähr die gleiche a. €, 4, į (=ein, ein, ein, ein) ir a, e, u, i Verteilung, wie sie jetzt im Dialekt vorhanden ist. Das Präfix und das Präfix hatten į damals in einigen Fällen noch, zumindest optionale, Varianten beibehalten su n (ing, in-). Es gab südlich der Zemgalen „sekundäre Nasalisationen- “. Ji Im Gesangbuch kommt es in ne genau den gleichen Wörtern vor, die es jetzt gibt, was wiederum auf eine beträchtliche o Schwankung zwischen den Formen von nasalisierten denasalisierten, besonders schmalen, Vokalen in der Antike hinweist“. Zu su dieser Zeit gab ir es im Gebiet von Raseiniai bereits Anzeichen für die Verwandlung des Wortes. eaAber die ursprünglich festen gemischten Diphthonge, iš u, i+ r, I, m, n, die in der Sprache des Dolmetschers entstanden, hatten noch einen gesunden ersten Akzent. Jetzt in dieser Gegend (Zalpiai, Nemakščiai, Očikai, Sugiūtai, Vidūklė, Sujainiai in ir derselben In der Lippe wird es diftongiert: es wird z. B. diūorti gesprochen. ‚durti’, kūolti ‚kulti‘, skūonsti "skūti" (< skūnsti), dūomples 'dumplés', pierms ‚erster- ‘, jielks ‚ilgas‘, Vollmilch "pinti', riemc ‚ernsthaft‘. Dass ši Diphthongierung nicht alt ist, zeigt ein anderes be ko ir Umwandlung von Sekundärvokalen, z. B. 3. praes dior „Duria“, giiol "Guli", sg. d. Muon <Monat „Mann“, schwierig ‚schwer’, Pfeffer ‚pipiras‘. Im Bereich der Konsonanz ist vor allem die damals etwas andere als heute vorkommende Abschwächung der Konsonanten vor e-Typ-Vokalen zu beachten. In der heutigen Zeit weichen die südlichen Semiten aus Raseiniai in diesem Fall alle Konsonanten ab. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden gegenüber den Typvokalen nur die Konsonanten vielleicht, zumindest teilweise š, ž88, stark erweicht, die anderen waren e noch hart oder nur sehr geringfügig erweicht. Das k, g, zeigt die Analyse der Schreibweise iš des ir Slavočinski-Liedes deutlich. Insgesamt wurden 687 Beispiele mit Verbindungen von k, g-+e-Vokalen im Gesangbuch gefunden. Sie werden alle mit dem Erweichungsbuchstaben i nach k, g geschrieben, mit Ausnahme des einzigen Beispiels n. sg. Ewangelifta 1 128,, "'Evangelist', die, als ein fremdes Wort, behält die ursprüngliche Schreibweise. Dialektische Verbindungen [ké], [gé] und mit [e] in der akuten diftongischen Verbindung ([kéi], [géi], [kér], [gér]...) werden mit den Graphemen kia, gia geschrieben, z.B. n. sg. kialas I 86,, “kėlias', giaras I 508, "geras', kialdam 11 73,4 ‘kéldamas’, inf. giarti II 17, "gėrti' usw. Unbetonte bzw. ess in der Zirkumflexionsform, ebenso wie betonte Kurzformen, werden systematisch mit den Buchstaben kie, gie geschrieben, z.B. 3. praes. kient I 92, "leiden", I. sg. 67 Ein sehr ungewöhnlicher Fall der Nasalisation ist die Form des Pronomens der II. Person tq II 1041, ‘du’ (nasalisierter kurzer Vokal?). Es ist schwer zu glauben, dass sich hier *1ū = russisches Met-Äquivalent verbirgt. Vielleicht ist es ein Schreibfehler? % Mit Afrikanen gibt es keine eindeutigen Beispiele. Im Gesangbuch gibt es nur das fremde Wort večeria "Abendessen*, dessen Schreibweise widersprüchlich ist (zweimal nach č steht der Erweichungsbuchstabe i und zweimal fehlt er). 160 S. 154. „Auf der Suche nach der Wahrheit- “. 21, „gerai“, l. pl. praes. gieydzidme I 19, ‚geidziame‘, adv. Freund I 223, "Freund, zusammen" usw. **. Die Unterscheidung zwischen iaund ie-Graphen ist gut erhalten, vgl. das Paar a. sg. kiala I 155, "Kelle" und i. sg. kielu I 11754 „keliū*, a. sg. giara I 142,, "gut" und g. sg. f. gieros I 100, ‘gerds’TM, Beispiele für Verbindungen von z-+e-Typ in Gesangbüchern gefunden su §, 233. Su Das Weichbuchstabe i wird 154 Mal geschrieben, ohne es 79 Mal. Der Buchstabe i wird in den folgenden zwei Fällen systematisch nicht geschrieben: a) nach dem Präfix aus-(Beispiel 7), wo offenbar die Aussprache vor der Pause erhalten geblieben ist, ir b) Formen des Verbs helfen, die dem (26 Übersetzer und den Lektoren nur aus Schriften ar bekannt sein könnten (?). Andere Fälle, in denen der Buchstabe i nicht geschrieben wird, sind unsystematisch und treten nur bei Verben auf (18 Beispiele ohne i und 2 Beispiele mit i), žeisti (6 be i, 1 Sui), niedergeschlagen (4 be i, 7 su i) die sechste Ziffer (1 be i, 5sui) ir SubstantivZeichen (14 ohne i, 6 mit i) in Formen und Verben, in der Deminutivform roželė (1 z.B., aber rose und der Deminutivform darželis werden mit i geschrieben —6 z.B.), 3. Person des Verbs (už)mušti in der Vergangenheitsform. Form (2 ohne i, 1 mit i). Diese Fakten zeigen eine inkonsequente Konsonantenweichstellung. §, ž Mögliche Fälle: oder in du der Muttersprache des Übersetzers waren die Konsonanten damals noch nicht deutlich abgeschwächt (der Buchstabe i könnte von den Lobpreisern der Sprache des Liedes hinzugefügt worden sein), oder sie waren bereits in diesem Gespräch weich, die Beispiele werden durch die Schuld der o Redakteure be i entstanden sein, die aus nicht-weichen Dialekten stammten. Zuverlässiger scheint die erste Annahme zu sein, da sie von dem Semiten Mažvydas unterstützt wird (nach Angaben von Chr. Stango wird im Katechismus nur gTM gemildert) jo k, ir Die Höhe der Erde M. Petkevičius (nur ne erweicht) k, g Bet ir š, 27) Schriftdaten. Die Verteilung zwischen ie ir ia po š, ž ta den Graphen ist die gleiche wie ir po k, g, Nur Inkonsistenzen ein wenig mehr (1194). Andere Konsonanten vor Typvokalen e werden nicht mit einem Buchstaben i gedeckt**, ebenso po ju Ausgesprochenes e ungeschriebia enes % GraphemTM, im Liedbuch wird der Deminutiv vaikélis so geschrieben, als ob er ausgesprochen würde, z.B. Waykiel IT 59, voc. sg. Waykieli I 27,, n. pl. Waykielay I 3753. Auch das Verb (ver)fluchen wird vom Übersetzer als (ver)fluchen behandelt (idem) ir M. Der Katechismus der Kirche). Das Verb gélbéti wird doppelt ausgesprochir en: gėlbėti gelbéti (Reime zeigen ir es). 3. Fuß. Giers II 381, „gers“ ir refl. prikielfife 11564, "auferstehen* zeigt Hochdeutsch (mit Metaphor) Zukunftszeit III. Personenformen des Circumflexes. 2. Braten. refl. Form Džiaugieys II 72; ‘dZiaugeisi’ verbirgt offensichtlich auch ein hochdeutsches sg. 2. Extremität -ei(s), nicht das selbständige -éi(s). *0 Die Abweichungen sind relativ gering. Abgelehnt In den in Fußnote 69 genannten Fällen wird jų nur ta 40, o Das ist die 99% Gesamtzahl der Lieder. [ke], [ge] Beispiele. Die Abweichungen wurden durch Buchstaben ermöglicht a ir e Verwirrung im Liedbuch (Z. B. Adv. Skaney I 718, „skaniain. “, sg. f. bu/enti I 74b, "werden", ma jiaufe II 8, "kleinste" neben sg. i. f. Baymia I 80,1, "Angst", n. sg. m. Atheismus I 56, „atéjes2 “, sg. Braten. refl. kielay/e II 251, ‘kéleisi’), entstanden durch [a] po weicher Konsonant ir [e] Überschneidungen im samogitischen Dialekt. Es ist zu beachten, dass der semitische Formant der imperativen Ableitung im Liedbuch als kia und nicht als ke behandelt werden kann: obwohl er nicht ausgesprochen wird, bilden die Schreibweisen mit ia 3894, 0 2. sg. ir l.pl. Formose- — -Netz 50%. "1 In: Chr. S. Stang, Die Sprache des litauischen Katechismus der Kirche Klein. München 1929, S. 98. 72 Siehe: Z. (Hrsg.): M. Katechismus der (1598 katholischen Kirche. Dialekt, „Baltistica“, VII (1), Berlin, 1971, S. 107-110. TM Beachten su i iš Sie insgesamt 6 nur Beispiele (g) sg. /Tod II 2414 "Mirties", inf. tiey/t II 264 "teisti", 2. Sg. Präs. refl. Nr. 105, 106, 107, 108, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151, 152, 153, 155, 156, 157, 158, 159, 160, 161, 162. S. 181. „S. 182. „S. 183. „S. 184. „S. 185. „S. 186. wieykiey 11 643, “veikiai®), aber dies sind klare Korrekturfehler, da sie alle in anderen Fällen ohne i geschrieben werden. Die Form miedey ‚im Baum‘ (m žem. mediej) wird in mediey geändert (II 128,), aber der Fehler wird im Text selbst korrigiert ši ir (I 64,5). Das n. Adjektiv sg. f. Anielifka 1153, ‘angeliska’ hat zwei Stimmen ie (Bd. Ringe „angelas“ LKZ I? 141), o g. sg. f. in Form von Niejaktos II 1035 Anstelle von ‘unbefleckt’ kann nicht né-> zem stehen. Nein (2). "+ Beispiele für die Übereinstimmung von [a] nach einem weichen Konsonanten und [e] (siehe Fußnote 70) haben ein a sowohl in der akzentuierten als auch in der unakzentuierten Position. 11. 520 161 Jetzt beobachtet nur weiter östlich von der į Schnecke des Übersetzers, in der höchsten Erhebung über Raseinius In: Kelme. In der Antike wurde es wahrscheinlich in einem viel größeren Gebiet verwendejį t, da wir ir iš East In den Schriften preußischer Autoren*? *, Slavocinsky Hymn zeigt, dass In der a. ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Semiten setzten bereits das Präfix at- (keine Achtung!) Verben, die mit einem d Konsonanten beginnen, z.B. inf. Vergabe 11 3,5 ‘geben’, 3. vergehen. Atdawe 1 68, "gab", 3. frz. Adaral 112, "atidaro", n.p.l.f. Adarit 1 155; "geöffnet". Das Liedbuch enthält zahlreiche Informationen ir über die Geschichte unseres Wortschatzes. Die Forscher finden darin Wörter, die heute im Litauischen nicht mehr verwendet werden, z.B. paduksė (I 9913, 14013, II 195,,, 474) ir paduksis (II 224, 2813) "Hoffnung" (I 14331, 14814, 1505) *Essen, Essen, Essen, Essen (I 65;„) "armer Mann, 3. armer Mann", praes. Tieg (I 76a,, 78,, 83,5, 12214, II 19, ir 100 kt) „sako“. Einige Wörter haben eine ältere Form beibehalten, z. B. der Teufel (I 69,5, 1003, 121.4, II 76,5, 116;5 ir 100 kt) „velniasTM®. Viele davon sind heute nur noch in bestimmten Dialekten bekannt. Zum Beispiel wurde das Substantiv (I 465, 683, II 21,5, 22,5, 32,5) kėltuva damals sowohl im Osten verwendet (K.) Sirvydas), sowohl in der Mitte (M.) Petkevičius), sowohl im ir Westen (Jg. Bretkūnas, M. Mažvydas) In Litauen. Jetzt šį können wir das Wort nur im Osten hören In Litauen ungefähr bis Labanéro, Giedraičių, Daugų Linien. Ein Lexikforscher des Liederbuchir es wird Wörter finden, die wir heute in einer anderen, oft neueren Bedeutung verwenden, z.B. (I 3129, 3416, 3629, 5933, II 5715) "Kind, Baby', rein (I 1425, II 100,) "Armer, arm', Nase (II 26,) Burna. * k X Die vorliegende sprachliche Analyse des Slavočinski-- Liedes ist der erste Versuch, dieses bedeutende Denkmal unserer Sprache aus dialektologischer Sicht zu untersuchen. Die Analyse sollte zeigen, dass die Untersuchung der alten Schriften in dieser Hinsicht vielversprechend ist. Sie können in Zukunft sehr wichtige Daten für die Sprachgeschichte liefern. Denn ohne sie wird es nicht möglich sein, eine historische litauische Dialektologie zu schaffen, da allein der Vergleich der gegenwärtigen dialektischen Fakten zu endlosen Hypothesen führt. Schließlich sind solche Untersuchungen der Schlüssel zur Erläuterung der sehr komplexen Entstehungsgeschichte der litauischen Alltagssprache, vor allem der Schriftsprache (die es in der Vergangenheit nicht nur eine gab). | Gauta 1971.V.5. 3. 3UHKJABHYIOC s13blK CBOPHHUKA TECEH C. M. CJIABOYHHCKHCA (1646 T.) 17. Beka. 17. Beka. Hacrosiasi paGora HMeeT IeJIbIO JaTh TOYHYI0O HHBEHTAPH3alHIO 3JIEMEHTOB TeX JAHAJIEKTOB, KOTOpbLIE 103 plg, Pr. Verweise auf die Anmerkung von Skardžius,,Archivum philologicum®, II (Kaunas, 1931), S. 197. 104 Im Liedbuch gibt es auch eine kürzere Form, aber sua (nicht ja!) am Stammende, z.B. n.sg. Welnas II 94,0, g. sg. S. 564, dt. 1034, S. 243, dt. welnay 11 118,,. Dass die längere Form keine Sprachkorrektur ist, zeigt die Liederreihe, vgl. n. sg. welin II 116, rimavimg mit a. pl. f. amžinas ‘amZinas- ’, a. pl. welinus II 7643 —mit a. pl. kalinius, 168 BXOJIAT B COCTAB fi3bIKA MCCJEJyeMOro naMsaTHHKA, JIOKAJIH3HpOBATb YKa3aHHbIe JIMaJIeK Th, BbISICHHTBb MPOLIECC NnepeBojia INeceH Ha JIHTOBCKHH A3bIK, A nehmen Sie aufpeJEJIHTb 3HaUueHHe JaHHbIX, H3BJIEUeHHbIX H3 YKa3aHHOTO HAMSATHHKA, AJA HCTOpHH H HCTOpHueCKOH JMAJIEKTOJIOTHH JIHTOBCKOTO A3bIKA. B 513bIKOBbIX ocobeHHOCTeH IAMATHHKA BbISICHHJIOCb, UTO 513bIKOBbIX ocobeHHOCTeH IAMATHHKA BbISICHHJIOCb, UTO B HEM HMEIOTCS 3JIEMEHTHI TOJIbKO TpeX JĮHAJIEKTOB, a HMeHHO: |) xemaiiTckoro — okpectHoctr Nemakščiai — Vidukle, 2) aykuwraiiteKoro-Opaect- — hocreii Kėdainiai H 3) BocTounosmToBCKOrO (r. (Bubikon). Cauajia TIeCHH reiepeBOJĮH/IHCb Ha »eMaHTCKHÄ JMAJIeKT - Ich weiß nicht. BOJUMKA) ¢ IIpHOaBJIeHHeM HeKOTODbIX AyKINITAHTCKHX 3JIEMEHTOB, HCITOJIb3YeMbIX NepeBoIUMKOM TIMJaBHbIM OOpa3OM B IeJISX CTHXOCJIOXKeHHSA, B IepBYylO O4epe/lb npH noucke Ich habe es geschafft. Ich bin nicht derjenige, der das sagt. TaKHM 00pa3oM Ha JIHTOBCKHH S13bIK JyXOBHble necHH SHObiJIH He MO Aylle TeM, KTO OpraHH30BA.1 H3/H4-Geschwindigkeit. IlosroMy TekCT BIIOCJIejtcTBHH nepepabaTbiBajicst (NO-BHIHMOMY, He TOJIbKO CAMHM TNEePeBOJYHKOM, HO H JPYTHMH JIHIAMH) C LeJbi0 3aMeHbi, Te 3TO GBIJIO BO3MOXKHO B VCJIOBHAX CTHXA, KEMAHTCKHX (OPM Ich habe es geschafft. ObI/IH CBOMCTBEHHBI MPHHATOMY B TO Bpemsi B JIHTBe, mpexe BCero B 10.00 Uhr - 11.00 Uhr 10 Hacrosieil Die Brücke über den Ha Oder-Neiße-Kanal. HemHorouncjieHHbie BOCTOUHOJHTOBCKHE 3JIEMeHTbI, OOHAp yKeHHbIe B NECHAX, NOSIBHJIHCb TO JIBYM NpHuHHAM: 1) MepeBOYHK LIHPOKO IMOJIb30BAJICA BOCTOYHOJIKTOBCKHM cjosapem K. Cupsupaca (IIupsuzaa), 2) uacTb yKasaHHBIX 3JIEMEHTOB NepeBOJUHK 3aHMCTBOBAJ NPSIMO H3 BOCTOYHOJIHTOBCKOH Hunde sind Reptilien. BujibHIOCA, Tle OH MPOXKHBAJ BO BpeMsi yueObl B BusbHiocckoil Und er blieb stehen. B ncejiejtyeMoM namsiTHHKe OOHAp y2KEHO MHOTO L@HHBIX JAHHBIX JĮJISi HCTOPHH H JJ HCTOPHYECKO AHAJEKTOJOTHH Das ist ein Junge aus dem Süden. OHH CBHJETE/NbCTBYJOT, HAINpHMeDp, O TOM, YTO nepBoii B NnoJIOBHHe XVII Beka 10:KHOMKEeMaNTCKHH Jina... JIEKT y2Ke MMeJ JoJrHe MOHO(TOHTH ff, (BMECTO i wo, COBp. ie JIHTEPATYpPHOTO 13bIKa), AUPTOHTH uo, (U3 ie O, €), ye HaMeuaJICA rnepexoj HayaJbHOro eB a-, OZIHAKO aKyTOBbIe 3BYKOCOUeTaHusi u, i+r, I, m, n B okpectHocTsix Nemakščiai — Mittelstütze eme He noaseprajuch AudroHrHsamuu. M3 o6jacTH KOHCOHAHTH3MA cJelyeT Mpexjie EZB und Kasachstan Ha HMeBINHH MeCTO Mepexoj COTJIACHbIX zd B z. [MasaTaau3auus KOHCOHAHTH3MA TMepėjį TJIACHbIMH THIA e B TO BpeMs Gblja HHO, YeM B COBPEMEHHOM JHaJIeKTe, a HMEHHO: 3HAYHTeJbHOMY CMsiTYeHHIO nojsepraJIHCh TOJIbKO k, g, oruacTH §, ž (n, j), ocTajbHble Xe COrJIacHbIX B GoJblleH HJIH MeHbIUeH CTeNeHH COXDpaHSAJIH HCKOHHYIO TBepAOCTb. Yka3aHHbil GEGENSTAND B TO BpeMsi COXpaHsJ MHOTHe JpeBHHe MOpOoOJIOTHUeCKHe (opMbl, MOJHOCTHIO HJIH TIOYTH MMOJIHOCTHIO HCYE3HYBIIHE B HACTOsIlee BpeMsi, Hamp., JABOHCTBEHHO® UKHCJIO, HJIJIATHB, aJeCCHB, AJIJIATHB, (OpMbI JIOKATHBA MH. 4. Ha -sa, DOpMbI Ja, ich... TEJILHOTO €]1. U. 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