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Lietuviška specialioji buitinė leksika Smalininkų–Pagėgių vokiečių šnektoje

E. Grinaveckienė

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1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 2. Platz 1959: 3. Platz 1959: 3. Platz AEA LIET OU VIO'S TSR MOK SLU Akademie E. Die Kontakte zwischen den westlitauischen Sprachschnecken, die von einem gewissen Teil der Bevölkerung der Bezirke Klaipėda, Silutės und Jurbarkas gesprochen werden, und dem hier verwendeten lokalen deutschen Schnecken sind bis heute, sozusagen, nicht erforscht worden. Die Frage, wie die einheimischen litauischen Schnecken die deutschen Schnecken beeinflusst haben, bleibt unbeantwortet. Die Einheimischen in diesem Gebiet sind Litauer. Ihre Muttersprache ist Litauisch. Dieses Gebiet, das lange Zeit (vom 13. Jahrhundert bis 1923?) rechtlich, wirtschaftlich und politisch zu Deutschland gehörte, wurde jedoch etwas entnationalisiert. Die deutsche Sprache verbreitete sich in der Region. Daher wurde hier neben der litauischen Sprache früher auch das für Ostpreußen typische Plattdeutsch gesprochen. Dank der Schulen und der Bildung zog sie sich schließlich aus dem öffentlichen Leben zurück. An ihrer Stelle setzte sich ein der deutschen Literatursprache nahe stehender Sprachgebrauch durch, der von der lokalen Koloritierung abgelöst wurde. Neben der Muttersprache Litauisch wurde es von den einheimischen Litauern gesprochen, und ein gewisser Teil von ihnen spricht es manchmal noch heute. Letztere ist jedoch durch den ständigen Einfluss der einheimischen litauischen Sprecher in gewisser Weise von der litauischen Sprache beeinflusst worden. Darüber hinaus verschwindet sie, nachdem sie sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hat, vor allem in der Sprache der Jugendlichen, schnell. Die Umgebung von Smalinifiky—Pagégiuy (Regionen Jurbarkas und Šilutė) ist eines jener Sprachgebiete, in denen die nach dem Großen Vaterländischen Krieg aufgrund der oben genannten Umstände unversehrt gebliebenen Einheimischen neben ihrer gebürtigen litauischen Schnekte leben? Sie sprechen gut Deutsch (sie schreiben hauptsächlich nur auf Deutsch*) und sprechen auch heute noch häufig (vor allem zu Hause und untereinander) Deutsch. Durch den Kontakt zwischen den Sprechern der beiden Sprachen in diesem Gebiet haben sich in jeder Sprache zahlreiche Elemente des jeweils anderen Sprachsystems entwickelt. Der stärkste Einfluss ist im Wortschatz zu erkennen. In den Jahren 1961—1973, als wir die litauischen Dialekte dieser Gegend erforschten und Dialektmaterial für den „Atlas der litauischen Sprache“ sammelten, schrieben wir mehrere Dutzend litauischer Dialekte im lokalen deutschen Dialekt auf, hauptsächlich im Dorf AfitSvenciy bei Smalininkai und im Dorf Bitėnai bei Pagėgiai. Kleine litauische sowjetische Enzyklopädie, II, Vilnius, 1968, S. 154—156. * Enthüllt den Randschnack ausführlicher Zr. A. Salys, Lietuvių kalbos tarmės, Kaunas, 1935, S. 53—62; E. Grinaveckienė, Kai kurios lietuvių kalbos tarmių ypatybės, —Lietuvių kalbotyros klausimai (im Folgenden LKK), V, Vilnius, 1961, S. 161—165; Lietuvių kalbos tarmės (chrestomatija), Vilnius, 1961, S. 161—165 1970, p. 174—178. * Die Einheimischen wurden in deutschen Schulen unterrichtet. 197 Worte*, die sich auf das Leben der Bauern beziehen. Sie sind hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. In: Bétenbartsch® hibr. „Rote-Bete-Suppe“: wir haben heute Bétenbartsch gekocht, plg. lit. leinj vom slawischen borschti, auch plg. Rytpr. Vok. Darm. Bartsch „barščiai“ (A. Sabaliauskas, Entwicklung des Lexikons der litauischen Sprache, —LKK VIII, Vilnius, 1966, S. 96). Bijonen „Pfingstrosen“ (Paeonia): die Bijonen bliihen, vgl. litau. Entlehnung aus dem slawischen bijiinai, auch vgl. Rytpr. Vok. Darm. 1996: „Bildung“ („Bildung- “) 96. Auflage. Blitterbartsch hibr. „Suppe aus Rote-Bete-Blättern und -Stielen“: Bldtterbartsch schmecken mir gar nicht, vgl. Betenbartsch. Bétten „Stiefel, weiblicher hoher Gummischuh“: mit Botten kann man durch Dreck gehen, plg. lat. låninj aus slaw. botai. Brotkiickel hibr.,,duonos kepalas®: wo hast du den Brotkiickel gelegt, plg. Kiickel. Géntis „giminės- “: wenn Géntis kommen, dann Feiertag ist, plg. Lied. 100 mg/ Tag. Gricken „grikiai“: die Gricken werden auf Sandboden angebaut, plg. Lied. låninj aus dem slawischen grikiai, Rytpr. Vok. Darm. Grick, Gricken (LKK VIII 97). Grickenbrei hibr. „grikių koS8é¢*: wir haben Grickenbrei gekocht, plg. Gricken. Juckas „Suppe aus Gänseblut, getrockneten Äpfeln und Kartoffeln“: wir hatten Jūckas gekocht, aber mir schmeckt Jūckas nicht, denn da ist alles durcheinander, plg. Jukas (Jurbarkas). Nach der Form zu urteilen, Juckas, ohne Zweifel, durch die litauische Sprachgebrauch erhalten. Aber auch die Wurzel dieses Wortes juk-, die in der litauischen Sprache zahlreiche unbestreitbare Verwandte hat, wie jdu-ti, jaūk-ti „vermischen“, juk-ti „vermischen“, sujūk-ti „vermischen“ usw., ist wahrscheinlich auch kein Slawismus in der litauischen Sprache. In: A. Bruckner, Pr. Skardzius, E. Frenkel leitet es vom slawischen jucha* ab, nur Fr. Slavski gibt die letztere Meinung schon etwas zweifelnd an: „„..z pol.: niem. Jauche, „Gnojéwka, Flüssigkeit aus dem Aussehen- “..., može (praretinta mūsų) und lit. juka, „schwarze Polver*“. Da die Wurzel vielen Sprachen der indogermanischen Sprachen (darunter auch dem Sanskrit und dem Altgriechischen) bekannt ist, ist es wahrscheinlich, dass auch die litauische Juka, wie auch ihre früher vorgestellten Verwandten, Wörter des alten indoeuropäischen Lexikons sind. Kadick „kadagys- “: der Kddick ist meist nur ein Strauch, selten ein Baum, plg. liet. tarm. Kadigys, Ik. Wacholder, Rytpr. Vok. Darm. Kaddig, Kaddik (LKK VIII 97). Das Untersuchungswort hat die Länge des litauischen Entsprechungswortes a beibehalten, vgl. - Niemand. Kadicksbeeren hibr. „kadagio uogos“: die Kddicksbheeren im Herbst sind blau, Zr. Kadick. ¢ Die Autorin des Artikels bedankt sich herzlich bei den Einheimischen dieser Gegend – der Volkskünstlerin Lidija Meškaityte und ihren Eltern Ona und Jonas Meškaitai, die im Landkreis Jūrbarkas leben. Die Schmiede. Ein Teil des geschriebenen Wortschatzes und das gesamte Material wurde überprüft. 5 Mit dem Vorspannzeichen der Feststellung wird hier und weiterhin der Ort der Schreibweise der dargestellten Litauismen angezeigt. ¢ Zr. Die slavischen Fremdworter im Litauischen von A. Briickner, Weimar, 1877, S. 88; Die slavischen Lehnworter im Altlitauischen von Pranas Skardžius, Kaunas, 1931, S. 91; E. Fraenkel, Litauisches etymologisches Worterbuch (LEW), Göttingen, 1962, S. 199. Plg. Fr. Stawski, Stownik etymologiczny języka polskiego, I, Krakau, 1952—1956, p, 585— 586. 198 Kalėschen „,kaliošai- ‘“: er ist ausgegangen auf Kaldschen, vergl. lit. skolinį kaliošai, atėjusį per polakus (LEW 209). Kéntschuck „einsamer Rimba“: willst mit dem Kdntschuck, plg. lit. entlehnt aus dem slawischen kanciukas. Auf der Suche nach dem Ortsnamen. 2. Auflage, Berlin 1972, S. 203. Kissel „Hafermehl-Kissel“: Kissel kocht man aus Hafermehl, vgl. lit. tarm. kyselis, 1k. kisielius, Rytpr. Vok. Darm. 1997 (PDF; 97 kB). Kirmints „kirminas“: kuck —da länger dicker Kirmints, plg. lit. tarm. kif“minc (Hrsg.): L’Avenir. Wurm. Klėte „klėtis“: die Klėre ist ein Vorathaus, plg. liet.tarm. Die Schatzkammer, 1k. klėtis, Rytpr. Vok. Darm. 1997 (S. 97). Klibbas „klibis“: dieses Messer ist ein alter Klibbas, vgl. lat. klibapeilis, klibis, klibius: wackeln; Rytpr. Vok. Darm. Klibbacksch „„geschärftes Messer““ (LK K VIII 97). Kėdder „skuduras“: der Kodder ist schmutzig, plg. lit. skūduras. 2. Auflage, 1999, S. 100. (deutsch) (s)kerdžius, (s)kdutis, (s)krégZdé u. a. Das Wort wird wahrscheinlich auch von Rytpr ausgeliehen. Vok. tarmés®, da es in keinem anderen deutschen Wörterbuch vorkommt. Aus dem Wörterbuch von H. Frišbyr ist sein Ableitungswort kooderig „schlecht, schlecht“ auch in das „Wörterbuch der deutschen und litauischen Sprache“ von D. Šlapoberskis gekommen. Kriwūlle „ein solcher Stock mit einer bestimmten schriftlichen Mitteilung“: er ist von uns die Kriwūlle gebracht, vgl. lit. krivūlė, krivūlė, Rytpr. Vok. Darm. Kriwūle (LKK) VIII 98). Krūschkis „Birne“: Krūschkis gibt es viele Sorten, vgl. lit. entlehnt vom slawischen grifisé, dt. „schlechte zerfallene Birne“ (Jurbarkas). Kūckel „kepalas- “: ich habe einen Kūckel Brot gekauft, plg. liet. kūkulis. Küijel „Hund“: unser Kūijel ist noch jung, plg. lit. leihen aus dem slawischen kuiljs, Rytpr. Vok. Darm. 2. Auflage (K. 98). Die Hühnerfleischbrühe. „kuiliena- “: Kuijelfleisch ist nicht zu genießen, žr. Kaninchen. Kūpst „kupstas“: Auf der Wiese sind viel Kūpsten, plg. Lied. Geräuchert, Rytpr. Vok. Darm. Kupst (LKK VIII 98). Küpstenbildung hibr. „Kopos“, dt. „gekochter“. Lankas „lankos“: wir werden in Lankas fahren nac h Heu, plg. liet. laikos, tarm. Lanik (Jurbarkas). Lérbas „Jiurbis- “: was machst du Lorbas da schon wied er, plg. liet. liūrbis, Rytpr. Vok. Darm. 1998 (PDF; 98 kB). Magritsch,,magaryCios®“: wer wird uns Madgritsch geben, plg. lit. entlehnt aus dem slawischen magarytė, dt. Magritte, Maler. Vok. Darm. Magritsch (LKK VIII 98). Maldininker,.Sammler, Besucher eines Gebetshauses“: die Madldininker ziehen von Ort zu Ort, vgl. Lied. Darm. Der Pilger (Jurbarkas), Rytpr. Vok. Darm Maldininker (LKK VIII 98). Merjéll „samdinė, pusmergé®: das ist eine fleissige Merjéll, plg. Lied. Darm. Mädchen, Mädchen, Mädchen. Untergetaucht, Rytpr. Vok. Darm. 1998 (Hrsg.): LKK VIII. 1998. 8 Zr. Preussisches Worterbuch Ostund Westpreussische Provinz ialismen in alphabetische? Folge von H. Frischbier, Berlin, 1882, p. 399. * D. Slapoberskis, Vokiečių-lietuvių kalbos žodynas (II le id.), Vilnius, 1972, S. 542. 199 Meschkinnis ist ein guter Getränk, plg. Lied. Bär. Miūtrus,- .iStekéjusiy moterų tam tikra skepeta- “: die Frau hat sich einen Mutrus aufgebunden, plg. Lied. Muturas, Rytpr. Vok. Darm. 1998 (S. 98). Nuogallis- ,,nuogalis- *: ach du Nuogdllis du konte sich wenigstens etwas anziehen. Paggel „pagalys- “: der Pdggel brennt nicht: er ist zu nap. Pauten, „männliche Geschlechtsorgane“, vgl. Lied. paiitai, Rytpr. Vok. Darm. Pauten (LKK S. 98). Pelūd „peludė“: trage den Spreu in die Pelud, plg. Rytpr. Vok. Darm. Pelud (S. 99 ff.). Pirack „pyragas“: wir werden einen guten Pirack ausbacken, plg. lat. skolinj i§ slavy pyragas, tarm. Kuchen, Frühstück Vok. Darm. 1999 (PDF; 99 kB). Plickkugelis „Brei aus geriebenen Kartoffeln ohne Fett“: wir hatten nur ein Plickkugelis gebacken, plg. lit. tarm. Hibr. Plickugelis (Jurbarkas). Der Puki (Acerina cernua) ist ein stachliger Fisch aus der Gattung der Puki (Acerina). Vok. Darm. 1999 (VIII. Auflage). Rainus, „Rainius, raino katino vardas“: unser Rdinus hat eine Maus gefunden, plg. liet. tarm. In: Rainer (Hrsg.). Schackel „Schack, Frosch“: der Schdckel brennt gut, vgl. lit. šakalys. Schlorre, „Holzstumpf ohne Absätze“; prk.,,pasileidusi moteris“: die Schlorren sind zu grof; Ach, du alte Schlorre, plg. lit. šliūrė. Bis heute behaupten die Linguisten einstimmig, dass lit. šliūrė esas germanizmas'®, aber diese Meinung wird in den genannten Quellen nur festgestellt und von niemandem bewiesen. Das Argument, daß das Wort in den ostpreußischen Dialekten bekannt sei, scheint uns nicht ausreichend, um diese Ansicht zu begründen. Das Fehlen dieses Wortes in allen anderen deutschen Wörterbüchern lässt diese Ansicht in Zweifel ziehen. Das Wort šliūrė ist in den angegebenen Bedeutungen in Litauen und auch in Lettland weit verbreitet (in Lettland ist es auch in anderen Bedeutungen bekannt*?- ), daher wäre es nicht zuverlässiger, jj als baltisch zu betrachten und es als gemeinsamen Stamm mit den ihm semantisch sehr nahestehenden šliusti „stürzen, zusammenbrechen, gleben“ (vgl. pašliūręs „,patižęs“ kėlias; neišmiegusi, todėl sušliūrusi „suglebusi- “), šliurinėti, „valkiotis“ usw. zu betrachten. Schūdwabbel „Müllwabel (Geotrupes stercorarius)“: ein Schūdwabbel fliegt, na und wie, plg. lat. tarm. § Zwerg, siehe Abschnitt 4.4. Wackeln. Schūppinis „šiupinys“: Fastnacht feiert Katz und Maus, Schūppinis gibts in jedem Haus, plg. šūpinis (Smalininkai), Rytpr. Vok. Darm. Schuppinne (S. 100 ff.). Trusch „triušis- “: wir haben sieben Trūschen, plg. Lied. Trio, op. Art. Trūschenfleisch hibr. „triušiena“: Truschenfleisch soll gesund sein, žr. Trusch. Wabbel „vabalas- “: da fliegt der kleine Wabbel, plg. Lied. Darm. (Hrsg.): Die Brücke, Bd. Vabalas, Rytpr. Vok. Darm. Wabbel (LKK VIII 100). 0 K. Alminauskis, Die Germanismen des Litauischen, Kaunas (Erscheinungsjahr nicht angegeben), LEW 129; 1007; LKK VIII 94, 11. Siehe auch K. Miilenbacha Latviski valodas vārdnīca, Rediggjis, papildinajis, turpinūjis J. Endzelins, IV, Riga, 2001, S. 101–102 1929—1932, p. 75-176. 200 Warschkėtschai, „Mehlgericht mit Quark, in große, dicke Stücke geschnitten“: Warschkétschai aus Quark, Ei und Mehl kann man schnell zubereiten, vgl. Lied. Darm. 1. Auflage (1. Aufl.). Quark. Waschkodder hibr. „mazgotė“: in der Kiiche braucht man einen Waschkodder, plg. Kissen. Wēnter „venteris“: wir haben zwei Wēntern, plg. Rytpr. Vok. Darm. 100, Nr. 100, S. 100. (deutsch- ). Die vorgestellten Lithuanismen der einheimischen deutschen Schnekte der Umgebung von Smalinifiky — Pagégiy sind ausschließlich spezifische Begriffe, die sich auf die tägliche menschliche Tätigkeit beziehen, ohne Ausnahme Substantive. Die meisten von ihnen stimmen in ihrer Form vollständig mit der entsprechenden litauischen Form überein, die im lokalen litauischen Dialekt verwendet wird. Nehmen wir an, die Wörter Merjéll, Nuogdllis, Pdggel haben, wie auch in diesem litauischen Sprachgebrauch, das kurze alte ausgesprochene a, e (vgl. mergėlė, nugalis, pagalį), und das Wort Kirmints ist hier mit dem ausgefallenen beweglichen Endteil a gekommen, d.h. so, wie es im lokalen litauischen Sprachgebrauch ausgesprochen wird (vgl. Ik. kifminas- ); Auch im Wort Lankas ist die für den Dialekt charakteristische Endung erhalten (vgl. Ik. laikos). Es gibt Fälle, in denen ein Entlehnungswort die charakteristische Aussprache des Ursprungssprachens beibehält, z. : Mdldininker (vgl. maldiniūikas). Die Aussprache der Konsonanten, die für das litauische Schnekal charakteristisch ist, bleibt in der Regel erhalten, z. : Rdinus, Warschkétschai (vgl. 1k. Rainius, Warschkéčiai). Andere Sprachteile konnten bei den Leihwörtern nicht erfasst werden. Das Interessanteste ist, daß in der einheimischen deutschen Mundart kein einziges Verb — das lebenswichtigste Element der Sprache — aufgezeichnet ist, und diese Mundart hat aus der litauischen Sprache nur das entlehnt, was sie selbst nicht hatte. All dies zeigt zweifellos, dass die Kontakte zwischen den beiden Sprachsystemen in diesem Gebiet nicht sehr intensiv waren. 3. TPHHABS IL KE HE JIMTOBCKAS CMEUHAJIBHAS BbITOBASI JIEKCHKA B HEMELKOM TOBOPE B OKPECTHOCTSIX CMAJIMHHHKAHW H TATErsiH JINTOBCKOH CCP Peawome Okpecrnocrn Cmaannuukait Hu [larersii (Op6apkckuit ui uayrtekuit paitonst Jlutr. CCP) ABJSIOTCA OJAHHM H3 TeX apeaJtioB, B KOTOPOM MeCTHbIe MKHTEJH, J0/roe BpeMs HAXOJIKBINHECH noj BjaacTbio TepMaHHH, H JIO HACTOANIEr0 BpeMeHH rOBOPST KAaK Ha CBOEM DPOAHOM JIHTOBCKOM roBope, Tak H MO-HEMELKH (Mo-HeMeuKH NPeHMylIeCTBeHHO roBOPAT TOJIbKO B cembe). BeaenCTBHE 3TOTO B HX HEMEILKOM roBOpe MPOC/eKHBAETCH HEKOTOpPOe BJIMSHHE JHTOBCKOrO f3blKa. 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