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Dėl poros fonetinių reiškinių interpretavimo

E. Grinaveckienė

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Das Ende der Rios wäre lat. Bier ,,ein Kalk-, Lehmschligel“ ME I 306. Jų hätte das Vokalverhältmų nis wie z.B. pr. In: lit. 1, Jahrg. Stahl, der o die semantische Verbindung bilden würde, vielleicht, lat. bite der , Proviantsack, die Speisepaudel“ ib. 304 (im Folgenden: Verben mit bit ,,schieben“, bi-d-id ,,schieben, rücken, schiebend stoßen“). S. KÖNIG ÜBER POROS PHONETISCHE Nebenwirkungen Auslegung 1. Litauische literarische Sprache ie, Entsprechuuo ngen im Dünininkai-Dialekt Wenn schon XVI a. Dünenbei* ~ y ir i* ~ ie wohner in ihrer Aussprache übereinstimmten, gut zeigt J. Explodieren Sie das Wörterbuch! Daten. Hier sind die russischen Ortsnamen des Böschungsgebiets neben den selbständigen Geschlechtern geschrieben su H (= Geist. Ich, ich. ie) häufig gegeben ir su e, ie (1. Aufl. 100 mg/ m2, z. B. : CeroBa (S. 10) 289), CuroBa (S. 10) 290) ‘upé, jungianti Paršežeriu su - Ich schaue. Cka6s nieBa (S. 10) 290) (Pavandenės valsčius), KsBjiec nuBac MHIIKAC (S. 10) 159) (Karšuvas valsčius), YKapauuseruc (S. 10) 112) "Der Boden der Gemeinde Kraži", YKapjiuHBHTbI (S. 10) 112) ‚Karšuvos valsčiaus dirva‘ ir d. kt Form su e, ie (Ich. ie) — wahrscheinlich das Ergebnis der Verherrlichung von Ortsnamen. Dass dies wahrscheinlich wirklich der Fall iš ist, zeigen die im Wörterbuch vorkommenden Hyperkorrektismme us der Ortsnamensformen, t. y. Anstelle von i my Schreiben e((=ie), z.B. : Exus (S. 10) 108) = Yžnė "Karšuvas Gemeinde Fluss" in der Nähe I von lonxxHH (S. 10) 246) = Payznps "Karsuvas Valstietis Manor'; Ilekottrn (S. 10) 225) = Pykdiciai “Pajūrio Valsčiaus Manor” in der Nähe [Tukoiitn (selbst) usw. ir Das heißt, schon ir XVI Duninny a. Sprachbenutzer konnten nicht unterscheiden, die in ihnen überschneiden - Ich. y ir ie (siehe auch Abschnitt 4.4) ū ir uo). Erste Hinweise auf die Wiederholung des uo zweistimmigen ie in der selbständigen 7, ū Sprache finden sich A. bereits in Schleichers Litauischer Grammatik®. Später šį wurde die Aussage no ir konkretisiert. J. "Jugoslawien". Es ist klar bezeugt von allen ir Sprachwissenschaftlern, die die Sprechweise der Zemgalen-Schwämme untersucht haben. — K. In anderen A. Werken von J. Jaunius, P. Salis, V. Gerulis, Z. Jonikis, A. Grinavecki, V. Zinkevičius, ir Balašaitis, Vitkauskas und in der Veröffentlichung „„Die Dialekte der litauischen Sprache“ in den vergleichsweise qualifiziert aufgezeichneten Texten dieser Dialekte“. Aber der Linguist A. Dieses Übereinstimmen wird von Girdenis nicht anerkannt. Im Artikel „,Was haben die Dünenbewohner anstelle der literarischen Sprache ie, uo“* versucht er zu überprüfen, ar , ,bendrinés lietuviy spragos ie, die Entsprechuuo ngen im zemgalių dinininky Dialekt sind lange Monoftonge, die sich nicht i, ū, von den langen unterscheiden 7, ū = y, ū“ (S. 10) 143). Zu diesem Zweck wurden, wie der Autor des Artikels anzeigt, „, Wortpaare ausgewählt, die in der allgemeinen Sprache des Hochdeutsir chen nur durch ie se unterschieden werden: 7, uo : ū Antagonismen: : graues Getreide, : braunes Getreide „Guss“ : 1! Siehe: Teorpaduuecknit CJIOBAapb JApeBHeil >xxoMOHTCKOHK seman XVI croserus, CocraBjienHbllt HBanoM SikoBjreBuueM Cnporuconm, Busibua, 1888, 363 cTp. * Zr. Handbuch der litauischen Sprache Sprache von August Schleicher, I, Grammatik, Prag, 1999, S. 100 1856, p. S. 3 Zr. Jon's Juszka, Kalbos Ferienort Iēžuv'o ir I€tuviszkas statraszimas oder Orthographie, in Sankt Petersburg, 1861, p. 12, 14. 4 Zr. LKT, p. 93-129. 5 Zr. A. Girdenis, turi Ka dinininkai anstelle der literarischen Sprache ie, uo,,,Baltistica“ lyti, rietas rytas, žiedūkas VI(2), 1970, p. 143-146. 14. Uns. Nr. 1026 209 žiydūkas, versucht : festzustellen, sie werden : in der ir Dialektsprache von ar Personen bezeichnet, die aus den folgenden Orten des Territoriums der Dünen iš stammen: Karklėnai, Laūkuva [...], Ūžventis, Vafniai [...], Batakai [...], Efžvilkas, Laūksargiai [...], Skaudvilė, Šaukėnai, Tauragė [...], Vainūtas [...], Mittelstufe [:..]. Informanten werden vo gebeten, diese Paare in ihren Dialekt zu į übersetzen, um zu ir sagen, ar unterscheiden sich in ihrem Dialekt ir (wenn sich gu herausstellte, dass es sich unterscheidet) was sich unterscheidet“ (S. 10) 143—144). ,,Die Ergebnisse der — Untersuchung erwiesen sich, wie der Autor — behauptet, als überraschend klar und ir eindeutig: an allen erwähnten Stellen des Sumpfgebietes (einschließlir ich solcher peripherer Sprachen wie Eržvilko ir Die meisten Menschen, die sich mit dem Thema be auseinandersetzen, nehmen an, — dass sie sich nicht mehr mit dem Thema auseinandersetzen wollen, weil sie es nicht mehr brauchen. ir Anstelle des allgemeinen ie uo werden überall Laute mit etwas geringerir er Spannung ausgesprochen als anstelle von y, i [...]“ (S. 10) 144). Für to „,ie, die uo Entsprechungen im Dünendialekt, scheinen am besten als zweistimmige if, uy interpretiert ir zu werden“ (S. 10) 144). Das šį Experiment ir jo kann jedoch aus wissenschaftlicher Sicht kaum als ar erfolgreich bezeichnet werden. Die erste für das Experiment genommen 1 K. Ein Wortpaar ir griodas į griidas Sumpfdialekt kann nicht ir einmal übersetzt werden (also gegensätzlich ir und experimentell), weil das Wort decembris selbst die Mudmen nicht haben®. Das Experiment, das auf einer künstlich übersetzten, nicht existierenden Form des Semitischen basiert, ist in diesem Sinne falsch. Die Informanten des Experiments waren, wie das Zitat zeigt, die wahren Vertreter der einheimischen Schlammschnabel ne (ein wissenschaftliches Experiment, insbesondere zur Korrektur einer früheren Meinung, scheint sich nur auf die letzteren zu stützen), sondern nur auf Personen, die aus dem Gebiet der Moorbewohner stammen- .“ Aber auch die Letzteren, die von ihrem Muttersprachendialekt getrennt und von Ik beeinflusst waren. Selbstverständlich kann der Einfluß des selbständigen Dialekts die Phonetik der Sprecher dieses Gebietes nicht vollständig repräsentieren, und nur bei der Übersetzung, wie A. Girdenis anzeigt, in den Dialekt wird der entsprechende lk. Wenn man Wortpaare auswählt und versucht, sie zu zementieren, wird es kaum jemandem gelingen, die Laute der gesprochenen Paare genauso auszusprechen, wie sie im Dialekt ausgesprochen werden. Schließlich spielten die Informanten des Experiments in diesem Fall nur die Rolle von Nachahmern. Und zwischen Nachahmung und Wirklichkeit wird kein Gleichheitszeichen gesetzt. Aus dem Ausspruch dieser Informanten tritt also die objektive Wahrheit noch nicht tatsächlich hervor, und man kann daraus nicht entscheiden, was diese Schlammschlepper tatsächlich anstelle von Ik haben. - Ja, ja, ja. Die Verschlüsselungsmethode des Experiments erschwert die Situation ebenfalls. Wie A. Girdenis anzeigt: „Nach einiger Übung (nach 4-5 Versuchen) konnten sie (= die Auditoren, d.h. Personen, die die Aussprache der experimentierten Laute nachhörten, Anmerkung von uns – E. G.) leicht feststellen, welchen Laut – -i oder if, # oder uy – sogar isolierte, ohne Kontext präsentierte Wörter haben“ (S. 145). Die Verschlüsselung des experimentierten Objekts wird gewöhnlich so durchgeführt, aber wenn die Auditoren die gehörte Sache nicht sofort, sondern erst nach 4-5 Übungsversuchen verstanden haben, dann ist das der deutlichste Beweis, dass die Ergebnisse einer solchen Untersuchung nicht so,,unglaublich klar und eindeutig“ sein können, wie sie A. Girdenis für sie hält. Wie wir sehen, sind die Ergebnisse des Experiments erheblich angespannt. Das macht es wirklich schwierig, sie zu akzeptieren und sich darauf zu verlassen. Das Experiment von A. Girdenis ist also noch nicht in der Lage, das alte Gesetz über Ik zu korrigieren. ie, uo Entsprechungen in der Sprechweise der Sumpfbewohner. $ Stattdessen werden in diesen Gesprächen lebensnahe Sprüche verwendet. Unter anderem erwähnt das Wort grūte,,grūdas* nie« nicht einmal V. Grinaveckis, der dieses Phänomen angesprochen hat, zu dessen Artikel A. Girdenis den Leser schickt, um Beispiele dieser Art zu suchen. (S. 10) 143). ? Es ist bemerkenswert, dass A. Girdenis bei der Auswahl der Informanten für das Experiment nicht immer anspruchsvoll ist: der Informant, der aus dem Lauksargių Schneckt stammt, vertritt wahrscheinlich aus Unachtsamkeit im Experiment die Sumpfbewohner, obwohl das Lauksargių Schneckt tatsächlich zu den nordwestlichen Hochländern gehört, s. LKT, S. 173 und eine Karte. 210 2. Auflage. Der litauische Sprachwissenschaftler V. Mažiulis, der sich gründlich mit den preußischen Quellen und ihrer Sprache vertraut gemacht hat, hat in seinen bedeutenden sprachwissenschaftlichen Studien der letzten Jahre ein neues Konzept vorgestellt, nach dem bewiesen wird, dass bereits in der baltischen Antike eine (allgemeine) id. *a wird zu *6% verwandelt. Auf dieser Grundlage erklärt er auf innovative Weise den Ursprung und die Entwicklung vieler morphologischer Phänomene der litauischen bzw. baltischen Sprachen und ihre Beziehung zu den entsprechenden Phänomenen anderer Sprachen. Morphologische Merkmale von Sprachen. Da dieses Konzept bis heute noch Gegenstand lebhafter Diskussionen ist, werden wir versuchen, es zu beschreiben, ohne eine endgültige Lösung für dieses Problem zu beanspruchen. *4 die Entwicklungsfrage der baltischen Sprachen aus dialektologischer Perspektive zu analysieren. V. Mažiulis, indem er einerseits den Vokalismus solcher preußischen Wörter aus dem 16. Jh. (Sembos-- Dialekt)" wie m-u-ti III 673 'Mutter', br-a-ti 'Bruder' und der Ortsnamen dieser Gegend aus dem 13. - 15. Jh. By-o-ten, Bey-o-ten (vgl. lit. Bij-0-tai), Grind-o-s (vgl. lit. grifid-0-- s), Layp-o (vgl. lit. liep-a)"* und andererseits den Vokalismus solcher Formen aus dem 14. - 15. Jh. (die wohl den preußischen Untermeiden-Dialekt repräsentieren?- ?), wie m-o-the E 170 'Mutter', br-o-te E 170 'Bruder', mens-o E 154, 374 'Fleisch' vorstellt und die Daten der preußischen Sprache als Orientierungspunkte für die Geschichte des Vokalismus aller baltischen Sprachen betrachtet!, argumentiert und begründet zwei Hypothesen: a),,das preußische *ū im Wort m-ūt-ti III 67, (=lit. m-o-té, la. m-4-te) kann nicht aus *4[...] entstanden sein. Dieser pr. *ū stammt wahrscheinlich aus dem hinteren, tiefer stehenden Anstieg des langen labialisierten Vokals, der als pr. *6“ bezeichnet wird; b),,der Sembu-Vokal *a (br-a-ti III) stammt vom älteren sembischen *6 ab“**. Gleichzeitig behauptet er, dass,,solche pr. *0 [...] auch das älteste schriftliche Denkmal der preußischen Sprache —das Elbinger Wörterbuch“ zeigt! *, Auf der Grundlage all dessen kommt er zu dem Schluss, dass „,ide. *4 Vokalentwicklung, Vokal *0 Richtung“ (pr. E oa resp. o=li. o, t. y. d, la. dialekt. d usw.) sollte man als (allgemeine) baltische Antike betrachten““! * und überall halten sie fest. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass K. Buga, wenn er über die preußische Sprache spricht, deutlich auf ihre beiden markantesten Dialekte hinweist: den nördlichen und den südlichen, die sich voneinander deutlich unterscheiden*“. Im südlichen (Pamedern) Dialekt wurde um 1400 die erste Quelle der preußischen Sprache — das Elbinger (E) Wörterbuch — geschrieben, im nördlichen (Sembos) etwa 150 Jahre nach dem Erscheinen dieses Wörterbuchs die preußischen Katechismen'®. Also, was die Idee betrifft. *a 8 Siehe Abschnitt 4.4. B. Maxiojiuc, 3aMeTKu iro NMPYCCKOMY BoKajin3aMy. —Boripochi TEOpHH H HCTOpun s3bika, Jlennnrpag, 1963, ctp. 192—194; V. Mažiulis, Baltų ir kitų indoeuropiečių santykiai, Vilnius, 1970 (im Folgenden —V. Mažiulis, Baltų sant.), S. 11—25 usw. Das betrifft auch Herrn Hu. Kasnayckac, K pasputuio o6uie6a ituiicKoil CHCTeMbI IJIaCHBIX, „BOTIpOCbi S13bIKO3HAHHSi“, 1962, Ne 4, cp. 20—24. ® Zr. 3. 3unkapuutoc, O pa3sutun OGasaThiickoro BoKAJIK3MA, —BaaTo-caaBaHCKHiL cOopuuk, Mocksa, 1972 (im Folgenden —Z. Zinkevičius, BV), c1p. 5—14. 10 Zr. V. Mažiulis, Baltų sant., S. 11—12. Ich! Pflg. K. Būga, Rinktiniai raštai, III, Vilnius, 1961 (im Folgenden —K. Būga, RR, III), S. 106 erwähnt die Ortsnamen Dywone—lauken, Kopte (Kupte), Aucopte, Pobeti, neben Pubethyn sowie die Wörter pėstam, pomien, peroniskan, encops, encopts usw. 12 Siehe V. Mažiulis, Baltų sant., S. 13. 18 Zr. V. Mažiulis, ibid., S. 21. 14 Vgl. V. Mažiulis, ibid., S. 12. 15 Zr. V. Mažiulis, ibid., S. 13. 16 Vgl. V. Mažiulis, ibid., S. 24. 17. Auflage. K. Būga, RR, III, S. 104 bis 110. 18 Zr. V. Mažiulis, Denkmäler der preußischen Sprache, Vilnius, 1966, S. 27—29. Gas 211 Entsprechungen im Vokalismus der preußischen Sprachdenkmäler und aus ihnen etwas über ide zu entnehmen. *4Bei der Entwicklung aller baltischen Sprachen sind die Vokalismusbesonderheiten und Unterschiede nicht eines, sondern zweier eigenständiger phonetischer Systeme — des südpreußischen und des nordpreußischen Dialekts — nicht aus den Augen zu verlieren. Der Unterschied zwischen diesen beiden preußischen Dialekten spiegelt sich unter anderem auch in dem von V. Mažiulis erwähnten Vokalismus der preußischen Wörter und Ortsnamen wider (unterschiedliche *a-Reflexe). Beide Hypothesen von V. Mažiulis ergeben sich jedoch ausschließlich aus den Reflexen # und a dieses Ursprungs im Semba-Dialekt (nördlich preußischer Dialekt). Aber wie kann man dann in den gleichen Texten des Semba-Dialekts vor den gleichen Lippen- (oder Gaumen-) neben @ (m-ū-ti, poglab-ū) parallel existierenden und O, o (postam, Layp-o) erklären? So postam, Layp-o und ähnliche Beispiele von Vekalismus mit d (0) von ide. *a würde zeigen, dass im Semba-Dialekt dieser o-Reflex objektiv neben seinem ū(u) existierte. Und seine tatsächliche Koexistenz mit # zeigt noch nicht, dass er älter ist, insbesondere weil der Sembische Ortsname Kopte in K. Būgos mit seiner angrenzenden Form Kupte vorkommt.“ Das Vorhandensein von Semb 6(o) wie auch ū(u) neben a (brati) gibt auch keinen Grund, ihr a vom sembischen *5 (d.h. vom sembischen Archetyp *06) abzuleiten. Im südpreußischen Dialekt wird V. Mažiulis nur mit ide erwähnt. *a Reflexe o und oa (oa: s-oa-lis E 293 'Gras', nach V. Maziulis, bedeutet zweifellos auch pr. *6“*?), bleibt ihr Vokal a unerklärt (<ide. *4) in Wörtern wie pon-a-sse E 90 'Panose' (vgl. n-o-zy E 85 'Nase'), pom-atre E 180 'pamoté' (vgl. m-o-the), die neben den gleichen Ursprungsreflexen 0, oa (m-o-the, lubbo E 206 'Brett'*, m-oa-zo E 178 'Mume') existieren. Im Süden liegt der Ortsteil Schönfeld. *4 sind drei Reflexe, die hier alle berücksichtigt werden müssen und deren Beziehung zueinander offenbart werden muss. All dies zeigt, dass in den Denkmälern beider (nördlichen und südlichen) preußischen Dialekte ein reales (nicht archetypisches!) *a Reflex d. Er existierte parallel zu anderen Reflexen, die sich meist an anderen Stellen des Wortes befanden. Dies gibt jedoch keinen Grund zu der Behauptung, dass alle anderen Ide in beiden Dialekten identisch sind. *4 Reflexe könnten aus ihm hervorgegangen sein und er wäre ihr Vorläufer, der allererste id. *4 Reflex der (allgemeinen) Weißen in der Antike oder hätte wenigstens irgendeinen Vorrang vor ihnen. Also die Idee ist da. *eine Situation mit unterschiedlichen Reflexen würde nicht die Ansicht bestätigen, dass ide. Die Entwicklung von *4, „in Richtung des Vokals *6“, hätte mit *6 begonnen, was als (allgemeines) baltisches Altertum betrachtet werden sollte. Eine andere Idee. *4 Reflexe in diesen preußischen Schriftdenkmälern sagen, dass ihre Entwicklung in beiden preußischen Dialekten nicht gleich gewesen sein wird. Sie zeigen vor allem, dass der im südlichen Dialekt vorkommende a-Reflex die eigentliche Uride anzeigen könnte (und wahrscheinlich auch tut). *4 entsprechend darin, die traditionelle Ansicht zu bestätigen, dass ide. *a (allgemein) war in der baltischen Antike auch *a. Da es in diesem Fall kurz ist, könnte es die Situation nicht ändern. Aber die Tatsache, dass auch in der ältesten preußischen Quelle — dem Elbinger Wörterbuch — id. *a Reflex a existierte tatsächlich, wiederum als ob er die Schlussfolgerung nicht bestätigen würde ide. *4 Entwicklung (allgemein) in der baltischen Antike, beginnend mit *6. In diesem Bereich befinden sich weitere Denkmäler. *a-Reflexe (oa, 0) würden zeigen, daß hier der weiße *4 (nicht *6) immer noch schmaler und etwas geschlossener wird. Aus diesem Grund wird es labialisiert und nur zu (s-oa-lis) oder zu o (m-o-the, gald-o-E 365“ gelda') umgewandelt. Im nordpreußischen Dialekt wird die Entwicklung dieses *4 deutlich anders gewesen sein. Auch in der preußischen Schrift dieses Dialekts gibt es dreifache Ide. *4 Reflexe. Nach den Lippenund Gaumenlauten im Wortstamm kommt normalerweise der Reflex # vor, obwohl manchmal an seiner Stelle in denselben Fällen auch d (o) vorkommt. In allen anderen Fällen ide. *4 hier verblieben 1. Aufl. K. Būga, RR, III, S. 106. 20 Vgl. V. Mažiulis, Baltų sant., S. 13 und 14. 2 Siehe. J. Endzelins, Altpreußische Sprache, Riga, 1943, S. 205. 212 - Hallo. o in der Nähe u von ir häufigen Orten in Namensstämmen ir po m, v, j, k, s, Was ist das? ?. Der letzte po Satz der ir Lippen-Gaumen-Regel # (nur hier neben kommt zur Zeit u: III 37,4 "sie halten’). In allen anderen Fällen am Ende des Wortes ide. *4 Reflex der Antwort o. Also hier ist die Ide. *4 Das ursprüngliche Stadium wird auch gewesen sein *a. O *4 o Richtung wird andere nur am po Ende der Lippen-, ir Gaumen-- Wort (in Pronomen auch ir po j, v, k, s). In anderen Fällen blieb er gesund (br-a-ti). Aber diese Veränderung in den genannten Fällen wird sich hier wiederum wohl vom südlichen Dialekt unterscheiden. Anstelle *4 von Balten ist hier ū(u) vorhanden, wie V. Maziulis® richtig festgestellt hat, das einfach nicht aus *4 phonetisch entstehen konnte. Also die *4-Verwandlung į ū, Wie auch ar immer, so, musste ich gehen (und überschritten) d über den Grad? *. O tą Grad genau wie die ir Worte dieses su Reflexes zeigen. Aber hier 6 wird es wahrscheinlich stärker verengt sein, wird geschlossener. Dadurch konnte es dem # ähneln, sich in ihn verwandeln oder gar aus ihm hervorgehenti (z. B. postam, -m-ū-ti, deiw-ū-tai) 111 115,, "selig', poglab-ū, laik-u"). Eine ähnliche Entwicklung des *4 nicht ausgesprochenen ir Baltischen hat sich in einem Teil der litauischen Schnecke Veliuoniškiai und in nahegelegenen Gebieten vollzogen**. Die hier diskutierten Ide. *a Reflexe in den Denkmälern der preußischen Sprache lassen folgende Schlussfolgerungen zu: ide. 1. *4 Wahrscheinlich war bekannt für alle baltischen Dialekte als ir jų eine breite offene *a. 2. Südpreußischer Dialekt, der t. y. Dialekt, in dem geschrieben wurde Elbing Wörterbuch, diese baltische *4 (der vorhandene a) Reflex wird verengt, labialisiert, jo (0a) ar ir Ganz verdreht o. Nordpreußischen Dialekt — Katechismus — Dialekt Baltischen *4 (der vorhandene a) Reflex wird nur am Ende ir des Lippen-, Gaumenworpo tes schmal labialisiert ir sein) (in Pronomen noch vor ir v, j, k, s). Ansonsten ist er hier gesund geblieben. Jo Die Variation wird hier etwas anders sein als im südlichen Dialekt. Aufgrund der größeren Verengung hier wird es immer mehr angespannt werden, geschlossen, und, ausgebrochen, die in ihrer į 6, Farbe näher sein wird iš ar ir Er ist vollständig in ihn verwandelt. Die Welle der *4 Labialisieruir ng der baltischen Verengung, die sich im historischen baltischen Gebiet im iš Südwesten į und Nordosten ausbreitet, wird zuerst das Gebiet der litauischen Sprache erreichen, wobei ein großer Teil ihrer Dialekte in den Semiten 6, in die jį ma uo (ausgenommen der Karklė-Schneck). Die östlichen ir Hochlatiner werden die ji östlichen Dschukischen Dialekte spätestens erreichen. Deshalb to ist es hier ir jetzt an manchen 4 Stellen überall erhalten geblieben, o an — manchen iš Stellen nur teilweise. Lettische Sprache (mit Ausnahme der *4 Latgalen) ir jo erreichte die Welle der Labialisierir ung der baltischen Verengung nicht, hier blieb sie unverändert. 3, Das ist die Idee. *4 Der o Reflex ist in ir jų baltischen Dialekten wahrscheinlich sekundär. E. GRINAVECKIENĖ M. Kondratiuk, Ortsnamen Südöstlich — Bialostocczyzny — Warschau — Krakėw — Danzig 1974, 304 p. (mit Karte). Polnisch Volksmusik Republik Wissenschaft Akademie der Wissenschaften Monographie Slawistyczne“ In der 29. Ausgabe ist ein Beitrag des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Slawistischen Instituts, Dr. Das Werk von Michal Kondratiuk „Ortsnamen des südöstlichen Teils der Woiwodschaft Białystok“ ist in vielerlei Hinsicht für Baltisten ir interessant. 22 Siehe: K. Bögen, RR, III, p. 106. 288 Siehe: V. Mažiulis, Baltų sant., Litauen p. 12. *! Plg, Z. Zinkevičius, BV, p. 12. * Plg. A. Salys, Einige Anmerkungen zur Geschichte der Dialekte, APh IV, Kaunas, Litauen 1933, p. 28; Z. Litauische Dialektologie, Vilnius, 1965, p. 68 ir Landkarte Nr. 32, 33. 213