Lietuviškos kilmės leksika Aũkštdvario lenkų šnektoje
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LITAUISCH Flächen SPRACHENWISSENSCHAFTEN FRAGEN LITAUEN TSR WISSENSCHAFTEN Die Akademie E. GRINAVECKIENĖ LITAUISCH URSPRUNG WÖRTERBUCH AUKSTDVARIO In der Nähe Erforschung Das Paradies. Die Bevölkerung der Stadt ist überwiegend polnischsprachig, die tų meisten Einwohner sprechen aber auch die lokale Sprache. ir jų iš Altlitauisch beveik ar ir Sie können es gar nicht. Die Verwendung der polnischen Sprache in diesen Orten hat eine lange Geschichte? !. In dieser Gegend hatten die polnischen Adligen seit der Antike ihre eigenen Gutshöfe, durch die sich zweifellos mit der be Verbreitung der su polnischen Kultur mit der Zeit ir die polnische ir Sprache durchsetzte. Auch hier ist die polnische Sprache weder einheitlich noch rein. Sie ist vor allem durch die lokale dialektale Farbigkeit gekennzeichnet?. Be Darüber hinaus lebt in ihr eine ir gewisse Schicht des belarussischeo n, insbesondere litauischen Wortschatzes®. Das litauische Vokabular ist eng mit der Vergangesu nheit und ir su Das heutige gesellschaftlich-kulturelle Leben der Menschen auf dem litauischen Land umfasst hauptsächlich ir verschiedene Begriffe des täglichen Gebrauchs. Aukštdvaryjė 1972 m. Apilinka "Nachbarschaft : Busting’ apilinka postawiona tutaj; Der Lehrer wohnt wo apilinka, plg. Lied. Bezirk. Bandicam "Versuch": ja zrobie bandimas, plg. Lied. Ausgrabungen. Barschkugel ‘Skambaliuki, kabinami pszowi na kolko': barszkulami z swaty przyjechali, plg. Lied. Darm. Barsch. 1 Zr. Kleine litauische sowjetische Enzyklopädie, I, Vilnius, 1966, S. 188—189; plg. Halina Turska, O powstaniu polskich obszarow językowych na Wilenszezyżnie (Über die Entstehung polnischer Sprachgebiete auf der Wilensche Seite), Wilno, 1939, S. 1 ff. 2 Besonders erwähnenswert ist hier die kurze Aussprache der Wortenden gq, ę (ähnlich wie bei den litauischen Kurzen o, e) und ohne Nasennuance, z.B.: majo = mają, žuje = žują (in den vorliegenden Abbildungen der betrachteten Wörter werden diese Enden so geschrieben, wie sie ausgesprochen werden). Ähnliche Aussprachefälle sind auch für die polnischen Dialekte von Bialystok (Volksrepublik Polen) charakteristisch, vgl. Texte aus der römischen Literatur mit deutschen Übersetzungen. A. Obrębskiej—Jablonskiej, Warschau, 1972, S. 18—25, 27 ff. Die Partikel sie wird hier wie sia ausgesprochen (brazgaé sia); Verben im männlichen Singular der Vergangenheit # nach einem Konsonanten wird nicht ausgesprochen (zjad ‘zjadl’); Die 1. Person Plural des Präsens wird mit der Endung -mo verwendet (nazywamo ‚nazywamy‘). Es gibt aber auch kleinere Unterschiede. * Plg. H. Türkei, S. 63 ff. 4 Die Bedeutung der im lokalen polnischen Dialekt verwendeten Lithuanismen wird am besten durch die vorgelegten illustrativen Sätze verdeutlicht. In allen Fällen werden die Litauismen mit den litauischen Entsprechungen verglichen; falls erforderlich (wenn das litauische Beispiel nicht ausreicht oder wenn in der polnischen Sprache ein anderes Wort verwendet wird), —und mit den entsprechenden Wörtern der polnischen Literatursprache, des Weißrussischen und des Russischen. In vielen Fällen hat das aus dem Litauischen entlehnte Wort seine alte Akzentstellung beibehalten. Um diese Aussprache hervorzuheben, wird die ausgesprochene Silbe der als Litauismen geltenden Wörter mit einem Gravio-Zeichen gekennzeichnet. 136
Baladaé sia ‘klibéti, judėti': man muss darauf achten, dass das Hufeisen seine Hufe na nicht bewegt. zabaladaé sia ‘zusammenfallen’: woda zabaladala sia. In beiden Fällen hat sich die Bedeutung des Wortes verändert, vgl. lit. baladétis ‚klopfen, schlagen'. r blinda ‘blindé’: blinda —mietke drzewo, plg. lit. blinda, bliūdė, blendis. Boltūsznik ‚Pelzarbeiter‘: poprosilam boltusznika, že welny nie wydarbal, plg. lit. baltūšninkas, baltūšnykas ‚Pelzarbeiter‘, aber: poln. Bialoskornik®. Band 1. „kepalas- “: napiekli wielka bonda; 2. „bandelé- “: ist ein Bonda zjad; Sie hat Feuer gemacht, Bonds gebacken; 3. „Kugelis“: bonda upiekli tarkowana, vergl. lit. banda, bandėlė. branktūk ‘die Nägel zu binden’: branktūki trzeba przyczepič do warstatu i tkač, vgl. lit. branktūkas "die Nägel zu binden". brazgač sia ‘brazgintis’: er begann, brazgač sia zu machen, und in die Hütte ging er nicht, plg. lit. brdzgintis; pabrazgač sia "subarškėti': sobald sie diese Schlüssel (replės) gebratzt haben, schnappt sie sich den Zahn, plg. lit. sich umdrehen. Brodnik ‘bradinys’: Fische mit einem Brodnik fangen, plg. lit. bradinys. Dieser Begriff wird auch im polnischen Sprachraum verwendet. Von letzterem wird er wahrscheinlich auch in die Ermittlungsschnecke geraten sein, vgl. noch bradzinys (Onuškis, Pivašiūnai). Brukowaé "burkuoti': polny gołąb brukūje, plg. lit. brukioti < burkuūoti. Buchstabe 1. „beragis, bekojis, berankis- “: Büxskralle; hat ein Büksa —niema reki; 2. ‘Prothese’: nosi on noga w būksie, vgl. lit. buksa "Kuh ohne Finger, Mensch ohne Finger". Bucz „bučius‘: Buczy stawili, plg. lit. bucius®. būmbut „Bumbus, Varpa“: Die Ziegenbrut hat einen solchen Bumbus, plg. lit. bumbulas. burbulič ‚zucken, zurechtweisen‘: baba burbulije i burbulije, plg. lit. burbuliūoti. Blase 1. ‘burbuliukas’: wenn die Blasen aufblähen, wird es langen Regen geben; 2. ‚wer eine Blase hat, macht Vorwürfe': baba taka wielka burbūlka, vgl. Lied. Blase, Blase. burlūga "kašė': mleko —jak burlūga, vgl. Lied. burlaga "Schmutz, Brei". Wir sind die Pawasaris: skowronek goworié: Wir sind die Pawasaris. 1999: Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse, Die schöne und die böse. Polnisch lk Diegitsch (Literatur. 100 mg/ Tag). dyrwan „dirvonas, nedirbama dirva“: Für den Dyrwan muss man Leinen schleifen; Pflüger für den Winter dyrwan; Die Brücke über den Roßbach, Bd. - Ich. Dietrich („Dietrich“). Die Aussprache des Wortes schnekt zeigt, dass es direkt aus der litauischen Sprache stammt. dudūk „dudutis (Upupa epops)“: dudūk na deszez krzyezy, plg. lit. tarm. 2. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. 80. 79. 80. Dudek, br., r. ydoo. duji ‘dujos’: sie hat auf dūji vorbereitet, plg. lit. dijos. dulka ‚spaliai‘: duzo dūlki w Inie. Die Bedeutung ist verändert, vgl. lit. dūlkės. elektrynia 'Elektrizität': jak zrobili elektrynia, zrobilo sia jezioreczko, plg. lit. elektrinė. Gil „Tiefe“: gili kausajo kuowy, plg. lit. gylys. * Plg. Stownik języka polskiego utożony pod redakcją Jana Kartowicza, Adama Krynskiego, Wtadyslawa Niedzwiedzkiego, I, Warschau, 1900, S. 189: 1 (Boltusznik) garbasz < möglicherweise aus Lit. baltas = weiß, weič. Weißschnabel >; 1. Auflage, 1975, S. 166. ® Plg. K. Miilenbacha Latviešu valodas vūrdnica, Redišējis, papildindjis, turpinšjis J. Endzelins, I, Riga, 1923—1925, S. 334; V. Urbutis, Lituanismen der heutigen weißrussischen Sprache, „Baltistica“, V(1), 1969, S. 51—52. 137
Gilovatsch "gyliuoti': gilujo krowy i teluki, plg. Lied. Vertiefung. Gymnasien "Gymnasium": on w Gymnasium, plg. Lied. Darm. Gimindzia (Psn.), aber polnische Ik. Gymnasium. Girnik 'eigulys': Holzfäller sammeln Birken-Scharlach, plg. Lied. - Ich. Waldarbeiter. Die Wortform zeigt, dass es aus benachbiš arten litauischen Dialekten stammt, vgl. Noch Waldbesitzer (Onuškis, Stakliškės, Pivašiūnai und andere). 1999: „Grüne“: Die Grünen in der DDR, Bd. do te Lied. Darm. girnykija, Ik. Forstwirtschaft. Giwis "pempė': giwis przyleciał, plg. Lied. Lebend (Pempe-Schrei), lebend, Tier “pempé’. Grabel "Rechen': hier grabel i kosa, plg. Lied. Rechen, Rechen, aber: Polnisch - Ich. Rechen (Pluralform), auch br. epdbai, r. epdbau. grabiast "grebėstas': grob gesägt; Schlamm, der sich an den Baum do hängt; Neue Zürcher Zeitung, Bd. Lied. Grebst. Greifvogel '"grebėstuoti- ": frzeba grabiastowac chata, plg. Lied. - Ich will gehen. Gummibärchen "geboren; Gebärmutterschmerzen": moja kobieta gūmbas meczy, plg.liet. Knolle. Jakmy "Kepenys": on nur essen Sie Liechter, wieein i Herz; Die Bezeichnung für die Beute ist: Die Beute ist ein kleines, weißes Ei, das die Beute erbeutet. Lied. - Das ist ein Wahnsinn. jinkszezyr “inkStiras’: der Wurm wird diesen i jinkszezyr ausdrücken, er wird ausdrücken, wie er w braucht; Vielmehr ist das Zeichen, wo jinkszczyr war, plg. Lied. Niere. Kaciūk In: Die Zeit. w „Die Knaben gehen ins Krankenhaus“, dpa. Dzūki (Hrsg.): Die Katzen, die Katzen. Kätzchen, aber: polnische Kotka "Katze", kiciak, kiciątko. Kammerjunge "kambariukas': sie ist ein ma Zimmermädchen, plg. Lied. Mitbewohner. Karezūki „karčiukės“: Mit Karwizenbäumen do riegelten die Wasser, plg. Lied. Herzinfarkt. Kastanien "rusvo plauko arklys': kasztaniūk u jo buvo toks geras, plg. Lied. Kastanie (Link). Kastanien). š Kiernez “kuilys’: do Wildschwein muss pedzi¢ schwija: Wildschwein. KepHO3, KipHO3 weit verbreitir et in weißrussischen Dialekten BTSR“. Russisch KUpHoC, KUpHo3 M. Fassbinder Zeit Polonismus®, o F. Slavski bezweifelt dies und stellt ir die früheren Etymologien dieses Wortes® in Frage. Da das Wort keine zuverlässige Etymologie hat, versuchen wir eine neue, basierend auf Fakten der litauischen Sprache, vorzuschlagen. Unserer Meinung nach könnte ir dieses Wort in seiner Bedeutung leicht mit liet verbunden su werden. Kerneis, Kernuz "wer ist klein, breitbeinig, stark, liebt es zu kämpfen"? ? (Über die Arbeit vgl. Vaikezas, bambėzas, narnėzas), das wiederum eng mit dem Wort "vaikezas', auch su kerdti, , kéras, verwandt ist. Klack „suvobuliuotas kąsnis, gumulas“: kori klaki robie: Die Schnecke i schnappt sich die Schnecke, Bd. Lied. Kläusch, Kläuschchen ‚gabana, Korken'. - Ja, das ist es. kldkas ganz su grundsätzlich als russisch angesehen KA0K „my4YoK (Bosioc, mepctH)“ ir polnische Klaki „wyczeski Inu oder Hanf, ein Verwandter von Pakul. In seiner Semantik ist er, unserer Meinung nach, ziemlich ir nah an der russischen * Pvz.: én npolėxai) esiaseusiyb keprosa Žiliai, Yvijos raj. ; ust KHYp, 4bi KepHd3 S. Smilginiai, Region Varanasi. ; Siehe auch Abschnitt 4.4. T. O. Cusurkošiu, Marspsisnki und: cAoykika: T pog3nenckali BoG; jracui, Minek, 1972, p. 229. * Siehe: M. Oacmep, DrumMojornuecknil cj0Bape pycckoro s3bika, II, Mocxsa, (im Folgenden 1967 — M. ® acmep), p. 238. ?* Zr. Fr. Stawski, Stownik etymologiczny języka polskiego, II, Krakau, 1958 — 1965 (im Folgenden: — Fr. Stawski). p. 155-156. 10 Zr. Grammatik der deutschen I, Sprache 1965, p. 334; Lietuviy Terminologie, p. 178. Zr. LKZ V 952. 138
Duck „narymiauba HKpa; U4uTO JIMOO 3. Auflage. In der litauischen Sprache sind die rechtmäßigen Verwandten jo klekėtas, kiekena be ‘KreSulys’, klėkenas ‘Kuhkot’, klekūšė ‘dicker Schmutz’, klakéti "zufüllen', paklakti "ersticken', zaklakti "zu ersticken', klakuoti "zu klaka', suklekéti "'zu verklumpen, zu verdirsten', klékti 'tenéti, kreşėti". Also, das mögliche Objekt, am nächsten an der Wahrheit ta M. Fasmerium ir F. Der slawische Teil der Etymologie dieses Wortes, in dem slawische x10K, klaki mit liet verbunden su sind. Hör auf. Vor diesem Hintergrund ist die Meinung, dass der litauische Kluk als russische** Lehnwort betrachtet wird, wahrscheinliš ich umstritten. Dies ist be zweifellos ein Wort von phonologischem Ursprung. Klumpen "Klumpen": klumpi nosili kajs; Die Wahl des Pfarrers erfolgte durch die Pfarrgemeinde. Lied. Klump. Kombla „kamienas, kamblys“: harter Baumstamm; Frau, die Leinen kämmte: Kombli tut, wierchowiny tut rzucila, plg. Lied. kambljs, aber: r. Komödie, Bd. Cameo. Krejga ‘kraigas’: Storch hat auf Kreide ein Nest gemacht, plg. Lied. Kreig, Kreig. Krent "Krantas": weiter Dyrwan, a unter dem Kamm des Sees my schlummerten, plg. Lied. Küste. Krüssnie 1. "Haufen von Steinen in w den Feldern": krasniach ptaki zyli; 2. "Jaujos krosnis": w eine Grube, die mit Steinen i gefüllt wurde, plg. Lied. Keller "ein Steinhaufen in den Feldern". Kubikmeter "Kubuliukas": kubilūk dla bačwin, plg. Lied. balinūkas, aber: lenk. Kübel, Kubelko ‚kibiriukas- ‘; Br. kybeadx, kybérax “statinaité’s, kumpiak 1. “kumpis’: die Käfige wiqzy na dieser Zerdeczka; 2. "Oberschenkel"; der Schinken tut weh; Koguta kumpiak, plg. Lied. kumpis: Kumpel. Kolūk ‘akuotas’: bedziesz pejsač gersten, kolūkami to z będzie, plg. Lied. Kuoliukkas*- *, siehe auch Kuoliné údata "vinis". In: Kupraty ‘kuprotas’: człowiek kupraty, plg. Lied. Hüftgelenk. Lichen In: Die z Brücke: Die Brücke, Bd. Dzūkiškas dialekts Linsen < Ausgänge. Lurba "große Holzspäne": trzeba lūrby bič plaszezakdw, plg. z Lied. Du bist ein Freak. labimi¢ sia "gerintison ": auf Wiedersehen! sia, labūnil sia tutaj i pojechal, plg. Lied. Lupin ‚gerintis‘. Lek "lankas": Baummez dizin für Windrose; Medizin gemacht Messer; na Die Bäume, z Bd. Lied. Larnik. Lippen ‚lapos‘: i /ūpy, usty i nazywamo, plg. Lied. Lippen. Mokikla ‘mokykla’: Der Weg do des Mokikly geht, plg. Lied. Schule. Motula "motulė": Vater gesund, a Mutter? u Meine Motüle war so; Meine Großmutter hat schlechtes Brot gebacken. Lied. Darm. motile, motūlė, aber: lenk. Matula. 12 Siehe: M. OacmMep, p. 246. '8 Siehe: M. ®acwmep, p. 252; Fr. Stawski, p. 247—248. 14 Siehe: E. Fraenkel, Litauisches etymologisches Worterbuch, Heidelberg — Göttingen, 1955-1962 (im Folgenden — E. Fraenkel), p. 263. 4 Jl Kabil Ursprung plg. S. Karaliiinas, Žl einiger litauischer Sprache Lehnwörter, litauische — Iš Lexikologie Lexikographie, ir Vilnius, 1970, p. 183. B. Vanagienės ir V. Anmerkung von Herrn Vitkauskas (siehe Abschnitt 4.4) Dar dži kubelo, Lzksikos — Untersuchungen, Vilnius, Litauen 1972, p. 222, 6 (siehe Fußnote), dass,,obwohl S. Die von Karaliūnas vorgeschlagene Etymologie dieses Wortes ist sehr interessant, aber ir trotzdem ist es schwierig, die Zugehörigkeit zum slawischen... ksbsltb...“ aufzugeben“, unsere Meinung, su die Beweis ist, widerspricht sich selbst, ohne die be Situation zu ändern, vgl. aber S. Geschichte der Iš baltischen Töpfereiterminologie, Litauische Terminologie, — p. 132, 14 Fußnote. ' Die Ursprünge der Pfalz. E. Fraenkel, p. 312. 139
odlurbowaé 'nutašyti nuo rąsto liurbas': odlurbūji kolunem i czeszy skłutem: plaszezak odlurbowali, plg. Lied. Du bist ein Freak. Oksciūki "Saucen, Saucen": oksciūki rosno kurom, vergleiche lit. aksčiūkai: akstinai, aber: poln. ošč "Spyglys". osklutowaé ‚mit einem Schirm abziehen’: osklutowali plaszczak, plg. lit. nuskliutioti *nutašyti', zr. Schlampe. oszaki „aSakos- “: oszaki bleiben sei von jyta; Im Brot viel Oszakow, plg. Lied. Schafe. pakulnica „Stoff aus einem Paket“: pakulnica dla spodniczki; Packung mit Packung, Unterhose robio, plg. Lied. Darm. Ferse + Slav. 2. Auflage, Bd. iS Litauen erhalten- !" Polnische Dialekte pakulnica. pakuly „pakulos- “: Werkzeugpakete; Baba oblozyla sia pakulami, plg. lit. pakulos. Die Aussprache zeigt, dass das Wort direkt aus lit. paminkl ‚Denkmal‘ stammt: wszystkie te paminkly on zakopal, vgl. lit. pamiūiklas. Pampuch „Spurga- “; purus blynas su mielémis- “: fe bliny nazywaemo pampūchi. Die polnische Etymologie bezieht sich auf das Wort pampuch, das aus dem Deutschen übernommen wurde. Pfannkuchen (hochdeutsch pfankuoche, niederdeutsch pannekoke) "aus Eiern (frixum ex oves) gebackener Pfannkuchen, Pfannkuchen", entstanden durch den Weg der distanzierten progressiven Assimilation p—k > p—p'. Wie die Pémpuch- -Phonetik zeigt, wird es aus der Lerk-Sprache in das Untersuchungsgebiet des Hochschwarzwaldes gelangt sein. In der litauischen Sprache ist seine Variante pampuska bekannt, die ebenfalls durch lerkus?* erhalten wurde. Aber sind pampuch und seine Varianten wirklich eindeutige Germanismen? Auf der Grundlage der Formen einzelner Wörter, die durch Kontakte in den Nachbarsprachen (Litauisch, Weißrussisch, Russisch, Polnisch, Deutsch) und deren Dialekten entstanden sind, und einiger phonetischer und semantischer Daten der litauischen Sprache, werden wir versuchen, eine neue Mologie des Wortes pampuch et vorzuschlagen und zu begründen. Wenn man akzeptiert, dass die Entlehnungen im Allgemeinen eine gewisse Verzerrung ihrer Form und die Anpassung dieser an die Gesetze der Sprache (oder des Dialekts), der sie entliehen werden, kennzeichnen (vgl. dt. Korridor > lit. tarm. Der Kollidor, r. tarm. Koaudop; Lot. marmor > lit. tarm. mdrmulas, r. mpamop; Lit. nėrimasis > Br. Darm. Hämapacko; Vok. In: Literatur.de. bldnka; Litauische Sauna > Rytpr. Vok. Darm. Bd., Bd. Feldscher, R. tarm. ¢epwan u.a.), ist es dennoch ziemlich schwer zu glauben, dass das polnische pampuch (davon auch poln. pampuszka, lit. pampuška, r. namnytuka) phonetisch aus dem deutschen Doppelbuchstaben Pfann-kuchen auf dem Wege der distanzierten progressiven Assimilation entstanden sein könnte, indem das hintere k der Zunge durch den assimilierten Einfluss des vorderen p der Zunge in p umgewandelt wurde. Denn die Laute ähneln sich normalerweise, wenn sie die gleiche oder nahe Artikulation haben (vgl. unsere oben genannten Fälle), und hier ist die sprachliche Assimilation der Konsonanten ungewöhnlich und kaum nė phonetisch möglich. Die polnischen Quellen weisen keine ähnlichen Lautähnlichkeiten auf." Sie kennt sie, soweit wir wissen, nicht in litauischer Sprache. 17. Jg. Wörterbuch der polnischen Dialekte, utožyt Jan Kartowicz (nachfolgend —SGP), IV, Krakau, 1906, p. 12. Siehe 8. Aleksander Briick ner, Stownik etymologiczny języka polskiego, Warschau, 1970, S. 393; M. ®acwmep, Drumosoruueckuil caoaps pycckoro sawika, III, Mockea, 1971, S. 194. 19 Plg, E. Fraenkel, 536. * Plg. Z. Klemensiewicz, T. Lehr-Splawinski, S. Urbanczyk, Historische Grammatik der polnischen Sprache, Warschau, 1955, p. 154—156. 140
Die unglaubwürdiir ge Umwandlung des eindeutschen į Pfannkuchen, der in die polnische Sprache gelangt ist, in einen Mehrdeutigkeit. Einige Zweifel weckt neben pampuch das Vorhandensein der Wörter pepuch, pepuszka, pępuszek, die alle Bedeutungen von pampuch haben, noch einige Analogien zu ihnen? !. ir Das heißt, die Semantik der Wörter dieser beiden Gruppen ist völlig die ta gleiche, nur die erste wird von jų nur einem Pampuch, die zweite von einer o zahlreichen — Anzahl von Veden repräsentiert. Die Ähnlichkeit der Semantik dieser Wörter ir jų Der Vergleich der Formen ermöglicht es relativ leicht, die direkte jų verwandtschaftliche Beziehung zwischen ihnen zu erkennen. Schließlich sind die Wurzeln ir peppampphonetisch durchaus möglich. Dies ist zweifellos ein weiterer Grad der Wurzelvokalveränderung. Aber das ist be zweifellos nicht die polnische Sprache Kreatur (Bd. Polnisch: z¢baty: ząb; däbina : dab ir pgpuch : pampuch anstelle von erwartet *Nabel). Mit Hilfe į der litauischen Sprache kann man ganz logisch ein für sie charakteristisches Phänomen erkennen (Bd. ernstha- : fte : Stützpfeiler; : liükti lefikti: Zeit; sėmti: sdmtis. Also ir pemppa- : mp-). Ir Das widerspricht nė übrigens nicht der Semantik nė tų der Wörter, nė jų Form. Dies wird iš teilweise durch ir zahlreiche Beispiele aus der litauischsu en Sprache für beide Stufen der Wurzelvokalkonversion unterstützt (Bd. Pimpis "ein kleiner Pickel, Akne; pimpalas', pimpūkas "ein kleines Kind; was mažo gio’, pimputys „Pump“, pimpiras „Haarsträhne, Bündel von verschmutztem Haar“, pimpolas „Muttermal, Augenbraue“, pimpkus „Pump“, pempus : 'vollmundig, fettig', auch pémpé®® "ein kleiner Sumpfvogel der Familie der Säugetiere; Ein armes Mädchen. pémpéti "schwinden, austrocknen, wachsen"- į **: pampti "ausdehnen, aufblähen; Bauch wachsen, dicker werden; Tinten, ungefärbt; sprudeln, spritzen, wachsen', pdmpa "kleine Schwellung, Knoten", pdmp? "was dick, geschwollen", pdmpla "ein kleiner, bauchbehafteter Mann; Tier mit einem su großen Bauch', pamplé "Verlierer", pamplys "dick, bauchlos, nicht wachsend', pamputys 'Gurgel'; Knebel; geschwollenes Brötchen, Donut; fettes, kleines Kind, Junge" usw., vgl. ir d. aber Rytpr. Vok. Dialekte wahrscheinlich die iš litauischen Schulden Pampe, Pampel, Pams ,,Brei, dickes Maus, dick Suppe, Breiiges ūberhaupt“**). So könnte man annehmen, dass pampuch ir mit seiner su gesamten Semantik aus dem Polnischen ins Litauische übertragiš en werden könnte. Dies ist besonders bestätigt ir litauische Dialekte pampūkas "Pfannkuchen aus Weizenmehl" direkter polnischer pampuch désninSiehe. ®t Wörterbuch der polnischen Sprache utożony pod redakcją Adama Krynskii Wtatystawa Niedzwiedzkiego, IV, Warschau, Polen 1908, p. 29, 31; SGP, IV, p. 22, 81. *2 - Ja, das ist es. Fünf? Verbindusu ng latv. Perle „eine kurze Peitsche; der kurze Schwanz der Schweine, Stumpfschwanz der Pferde‘, wie vorgeschlagen E. Frenkel (S. 10) 569), ist ziemlich gemessen. Juk ir J. Endzelynas (siehe Abschnitt 4.4) K. Miilenbacha, Lettisches Substantiv, redigierte, ergänzte, fortsetzte J. Endzzlins, III, Rigi, 1927-1929, p. 199) latv. Pfefferminze su ‘dünn’, nur die oben genannten Bedeutungen sind unserer Meinung nach eher mit dem Begriff der Dicke, der su Verkürzung 0 ne su verbunden, vgl. dar latv. Pömpis „der Bauch, der Schmerbauch ‘ein ziemlich dicker, untersetzter Mensch’, pempelétiés ‘sich sehr warm und dicht ankleiden, verhiillen’ kt. ir Der Tiger. Der Name der Pfeife stammt wahrscheinlich von dem kurzen ne Schwanz (ihr Schwanz ist übrigens nicht o kurz!), vom hervorstehenden Schwanz. Wenn die ši Etymologie der Pempe akzeptabel erscheinen E. würde, Frenkels Verbindung su ihrer chempė ‘Baumschwamm® abfallen. * Pämppäti ist auch wahrscheinlich untrennbar von parūpti "aufblähen", trotz der Tatsache, į dass LKŽ, IX, p. 778 Werte, die jo angezeigt werden "verwelken, austrocknen, verwelken". Diese jo Bedeutungen werden durch illustrierende Beispiele aus dem Wörterbuch etwas präzisiert: ir dass die geballte Kuh — vis karvé, o ne Schmal. Hühner, Gans aufgebläht; Aufgeschwollen wie ein Schwamm. Der Gedanke der ir Beispiele scheint zu zeigen, dass pémpéti in seiner Semantik dem Begriff "erweitern, schütteln, sprudeln" näher steht als 'dziati, trauktis". * Preußisches Wörterbuch. Ost-und Westpreussische Provinzialismen in alphabetischen Folge von H. Frischbier, II, Berlin, gas 1883, p. 119. 141
fonetinis atitikmuo- ®. Die Verwandtschaft zwischen Polen und Polen. pampuch und lit. pampūkas und sie als Vorläufer dieser Verwandtschaft betrachtend, sollten wir in diesem Fall auch auf dt. Die Pfannkuchenrolle. Das litauische Wort, das in den polnischen Boden gelangte, bewahrte bis heute seinen ursprünglichen Wurzelvokalismus und seine Semantik, erhielt das slawische Suffix -uška und wird als solches weiterhin anderen slawischen Sprachen entliehen und wieder in die litauische Sprache zurückkehren. į Verkäufer "Verkäufer': zaszlam do tej miesnej, i sprzedawca dal mi loj, plg. lit. verkäufer. Das Wort ist ganz neu in den polnischen Dialekt gekommen, da es auch in den litauischen Dialekten im Allgemeinen relativ neu ist, vgl. das etwas ältere krdutuvininkas oder das entlehnte krėmininkas. parsiūk "ferkel': miala parsiūka i zaklula; Trog für Parsiūkow; Zwölf Parsiūkow prilecialo, plg. lit. paršiūkas. pėjsač "aufpassen- ": jeczmien trzeba pėjsač, plg. lit. aufpassen, paisas 'nupaisyty Gerste geschmiedet; ignorieren, mit geschälten Gerstenkörnern'. pėjsany ‘iSpaisytas’: jeczmien pėjsany, plg. lit. zu beachten, beachtet. pienkietūkas "pažymys „,penki““': nauczyciel pienkietūkas postawil, vgl. lit. penketūkas. Piesta "piesta': wir hatten einen Piston, vgl. lit. piesta. pirminikas ‘Vorsitzender’: on by! Primitiver Kolchose, vgl. lit. Vorsitzender, 1k. Herr Präsident! Das Wort ist also aus benachbarten litauischen Dialekten entlehnt. Plaszezycz "zerbrechen, ausbrechen': kto tam plaszeze drzwiczkami, plg. lit. plėškinti "zerbrechen, ausbrechen', aber: poln. on plaska ‚ist trank‘. Pliewa „Blutgefäß, Lungenmembran“: zachorowal on na pliewa, plg. poln. Plewa ‚pelai‘, br. nas6a "Film", lit. film. Die Phonetik des Wortes zeigt, dass es aus dem Litauischen entlehnt wurde. ploksz "pliokšt': ploksz i poplyla, plg. lit. pliokšt. Die Pferde zogen sich zurück. „Die Pferde zogen sich zurück.“ („Die Pferde zogen sich zurück. pradzienik ‘Person, die eine Herde so viele Tage abwechselnd weidet, wie in der Herde ihr eigenes Vieh weidet’: skierdzia nie można wytrzymać, to pradzieniki szedli, plg. lit. Darm. Anfänger, 1k. Ein "Tagesarbeiter"**. pramūga ‚die Lücke zwischen dem Ofen und der Wand': pramūga —žeby šciana nie zapalila sia, vgl. lit. pramiiga „die Lücke zwischen der Wand und dem Ofen“; Lücke zwischen Wald und See; aus der Generation; Graben; 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) 1999: „Der Weg zum Himmel“ („Der Weg zum Himmel“) Lied. Vorschweißen. 235 LKŽ IX 315 pampūkas wird unserer Meinung nach unbegründet als Lehnwort aus der polnischen Sprache angesehen. Es sei noch darauf hingewiesen, dass in der polnischen Sprache neben pampuch auch pampuk verzeichnet ist, das in derselben Bedeutung verwendet wird (Zr. Stownik języka polskiego przez M. Samuela Bogumita Linde, II,część II, w Warszawie, 1811, S. 620). Es könnte auch das direkte ursprüngliche Entsprechungswort des lit. pampūkas sein, das sich später auf polnischem Boden in pampuch verwandelt hat. Dass die polnische Pampuszka aus Litauen stammt oder zuerst in deren Dokumenten aufgezeichnet wurde, wird unter be anderem durch ir SGP IV 22. * Plg. aber E. H. I'punaseuxene, H. II. Auflage. In: Kossuth, IO. O. Maukesny, E. M. Ich bin ein Mann, der sich für die Menschen einsetzt. — Spaß c6opuuk, Mocksa, 1972, p. 383. *7 Für den Durchschlag der su Verbindung polnischen framuga plg.dar A. Du. Apawounkasa, E. I. Tpunasen2. I. Auflage, II. Auflage. In: IO. O. Mankesiu, 51. M. In: JI. O. IllarTajana, 3 Jexciki Gesiapyckix raBopak 3axo/tnsilt 30Kbr,,Becui Akajgjomii naByk Besapyockait CCP, Nt 4, 1969, Cepus rpamanckix HaByk“, p. 126. 142
polkownik sia "Schwaį rm bilden, sich sammeln": ryby pulkūjo do sia narestu, vgl. Lied. Pulkūotis*8. pumpryca ‘pumpuré’: Die — že Pumpryca hält die Hose mit Steinen. Pumpryca am wahrscheinlichsten < *Blütenkno- < spe. Knospe + slav. Anhang - Yca. 2. Auflage, 2000, S. 11. Pundzieczek ‘puntagalvis’: pundzieczki wychodzo: z glowy wielkie, ogonami, plg. Lied. Fliegenfisch, Fliegenschwanzfisch; pundėkas, puūidžius, pimgalvis, pūngžla, puntūkas, puntagaivis "t. p.‘, pūndza ‚Pampla, Dručkis‘. Geblasen "Blase": Harnblase, plg. Lied. Blasenentzündung. Radikis "ridikai': sie legten Kräuter, Radikis-Zi wiebeln, plg. Lied. Rettich. Raudonik ‘raudonikis’: i raudoniki rosno: rote Pflaume, plg. Lied. Raudonikis, Dschukischer Raudonikis. Schnitt „rezginési “: „ein (= bestimmtes Netzwerk- “) robio jak rėzgini; Einst trugen die Slomy w rzezginiach, plg. Lied. Schnittwunden. Geburt „raistasz “: Mooswurzeln; Es ist ein Wurzel wie drei Aktore; Er liegt in der Nähe von Roßdorf, Roßdorf, on Roßdorf, do Roßdorf, Roßdorf, Roßdorf, Roßdorf. Lied. Raistas. Röschenschwanz ‘raistelis’: w tym rojstéczku wody mnie klan: do rojstéczku do jej ja zaprowadził, plg. Lied. Raistas. Symbir ‘stagaras’: die Blätter sind weggeflogen, ein Symbir ist geblieben sia, plg. Der Dschuken-Schimber, lit. stimbiras, stimbas, stimbirys 'Stagaras', stimbti "zu verhärten, einen Stiel į wachsen'. siesiėle "medicinos sesuo’: ta siesiéle przyszla do nas mowi, i plg. Dschüku sešefe, liet. Ich setze mich hin. skaptūk ‘skaptukas’: Mit dem skaptikiem wählten sie Lyzki: skaptuk wie Zimmerfrau, plg. Lied. Schrank. skaptowaé ‘skaptuoti’: skaptik dobrze skaptije, plg. Lied. skaptioti. skierstiwi "skerstuvės': die Schlachthöfe tragen sich gegenseitig, plg. Lied. Schlachthöfe. skierdž "(s)kardžius': skierdž i siedem pastuchow; Die Bewohner des Dorfes halten sich für unfähig, die Gefahr zu überstehen, die sich i ausbreitet. Lied. (s)rinder. Skierdzidwy ‘(s)kerdZiaus’: skierdziowa jecznica (=Jjajecznica), plg. Schnitt. Skilandzia ‘skilandis’: Skilandzia wiqzy tej na erdeczki, plg. Lied. Geschieden. Sklut "kirvis rąstams tašyti': sklūty byli: czesze skłutem, plg. Lied. Luken. Sola ‘sala’: w See sola taka: in den Seen w wachsen i Bäume, Pilze: soly i na w Der See, dt. Lied. Sala. stembūla ‚Stamm, Stängel‘: stembūla burakow, vgl. Lied. stambas, stembas, stambaras, stemberys, stembris "augalo stagaras, stiebas’, stembti "pasidaryti stangriam’. Strozda ‘strazdas’: die Strozda füttert die Kinder der Ziege ; Die Frucht ist eine Kapsel, ein Pilz. Lied. Strauß, lenk. Drossel. Swiron „svirnas“: oni poszli swirna do poležač; Swiron auf hohen na Beinen standen; Das w Fleisch wird mit einer Fleischwolf-Schnecke, dem „Fleischwolf“, gewürzt. Lied. Schweben. ** Plg. aber E. Damen und Herren, p. 665—666; P. Skardžius, Die slavischen Völker Lehnwėrter im Altlitauischen, Kaunas, 1931, p. 183. In der polnischen Sprache ist puikowacz nur in der Bedeutung 'Reihen von Truppen zusammenir stellen' bekannt, die nur in alten Schriften vorkommt (Slownik języka polskiego Jana Adam Krynski i Wjadysław Niedzwiedzkiego, V, Warschau, Polen 1912, p. 433). Polnisches Wörterbuch (poln. Witold Doroszewski, VII, Warszawa, es ist 1965) überhaupt nicht vorhanden. Be Außerdem ir hat das polnische putk selbst nicht die für das litauische Regiment typische Bedeutung "Gruppe, Freund’, die iš sich be zweifellos die ir Bedeutung des untersuchten Dialekts pulkowač sia angeeignet hat. i ) 143
Schakal ‘Sagilukas’: Schakal so kurz gemacht, plg. Lied. Schakal. 'Schnecke': Schnecke alt (und über den klugen Mann), vgl. Lied. - Das ist ein Schwachsinn. Schilling "šlynas': schlin — graue Erde, schlecht, nichts wächst dort, plg. Lied. Schlamm. Stiel 'šipulys': machte einen na Stängel zum Anzünder, plg. Lied. Schrott. Schnurrbart "Šulai": Schals w Türen, plg. Lied. Shul. teletnikajtis "Kälberschnabel, Kälbergraswiese": teletnikajtis tam dobry, plg. Lied. Darm. Teletnykditis < br. Das ist + eine schlechte Nachricht. Anhang - Schaf. trėjna „skalus pišinis pagalys balanoms“: sie machten solche z trėjny klodek; Mein Mann machte Tränen, setzte Bläschen, plg. Lied. Darm. Dreißig. Tript "tript': tript, i stawal, plg. Lied. Tript. Trichsel "'Brockenkraut, ein Kraut gegen Brüche (Plantago lanceolata)- “: Suchiego trukziėlu niema; Die Blüten sind weißlich bis weißlich-gelblich, die Blütenstände sind weißlich bis weißlich-gelblich. ziele "Gras" (damit das Untersuchungswort Hybrid), vgl. lat. trūkžolė (< trūkis + grūd). Udra 'Otter': Otter ein — schönes Tier, plg. Lied. Linke Seite. Otter. Bauernhof Schule 'Schule': wo ist der Park, wo ist die Schule, tu plg. Lied. Landwirtschaftsschule. Verbindung į Hochpolnische Dialekt wird in den Jahren der bürgerlichen Herrschaft, wenn die Schulen für diesen Zweck gegründet wurden. Walgikla "valgykla': Jetzt steht dort das Haus, dort i walgikla, plg. Lied. Speisesaal. Das Wort konnte in į den Dialekt in neuen, sogar ir Nachkriegszeiten gelangen, als die Speisesäle auch im Dorf weit verbreitet wurden. Warza "Flechtwerk live Fischaufzucht': warza żeby ryba — żywa była; Der See ist mit einer Wasserscheide, dem Seebach, verbunden. Gedicht. wėcierz "venteris': wėcierz hat zwei Kehlen, plg. lit. vénteris. Bohren "Kirbinė": Bohren obarzanek kostet Rubel; Es gab 16 Spieler und 16 Mannschaften, die sich für die Teilnahme am Wettbewerb bewerben konnten. wirszajtis "war ein gewählter oder ernannter Oberster der Verwaltungsbehörde des Landkreises': on byl wirszajtis, plg. lit. psn. Dermatitis. Das Wort wird in den Untersuchungsdialekt in den Jahren der bürgerlichen Herrschaft gekommen sein. 2. Auflage, 2000, S. 11. 1999: „Die weiße Katze“ („Die blaue Katze“), Bd. 3abasiay, polnische Ich. Beczeé „bliauti“; vgl. noch altpoln. blwaé, blué¢ “übergeben” (über Blut). zaputnieé¢ ‘zurückhalten’: das Bein hat sich stark zurückgehalten, plg. lit. suputo. Zilwica "Žilvitis": Zilwicami wiqzali fence, ¢wiekow nie bylo: die Rosen von Zilwica, plg. In: žilvitis.lt. žlūgta "žlugtas': zu dieser zZtugty Wassers lange brauchen; Nasse Unterwäsche in der Trockenheit, plg. lit. žlūgtas. Die vorgestellten lexikalischen Lithuanismen zeigen, dass der Oberdvorer polnische Dialekt, der intensiv von den umliegenden litauischen Dialekten beeinflusst ist und so von der litauischen Literatursprache geprägt ist, seinen Wortschatz verhältnismäßig stark verändert und relativ leicht litauische Wörter und Begriffe (insbesondere kulturelle und alltägliche Terminologie) entlehnt. Die meisten Lithuanismen dieses Dialekts haben die für die litauische Sprache charakteristische Aussprache (barszkūli, baladač sia, apilinka, kubilūk u.a.) und in vielen Fällen die für die lokalen litauischen Dialekte charakteristische litauische Phonetik (/iszeza "linšiai (>lįšiai)*, girnikija „,girininkija', giminazja *gimnazija') beibehalten. Die ganz neu in den Dialekt eingetretenen Lithuanismen blieben unverändert und behielten ihre gesunde litauische Form (pienkietūkas, siesiėte, pardawiejas, walgikla). 144