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Dėl keleto socialinių terminų K. Širvydo raštuose

J. Karaciejus

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IŠ LITAUISCH KALBOTYROS Geschichten Der letzte Mohikaner (1980) J. Von allen Büchern, die im Großfürstentum Litauen im 17. Jahrhundert in litauischer Sprache erschienen sind, heben sich die Werke von K. Širvydas hervor. Erstens waren seine „Punktai sakymų“ keine Übersetzung aus einer fremden Sprache, sondern Originalpredigten, die der Autor selbst in die polnische Sprache übersetzte, und zweitens erstellte und veröffentlichte K. Širvydas als erster in Litauen das Wörterbuch „Dictionarium trium linguarum“, in dem er den polnischen und lateinischen Wörtern litauische Entsprechungen gab, indem er sie aus der lebenden Volkssprache entnahm, Neuerungen schuf oder polnische und lateinische Wörter mit verschiedenen Verbindungen interpretierte. Da es sich bei den Sprüchepunkten um ein Buch mit kirchlichem Inhalt handelt, in dem die kirchliche Terminologie vorherrscht und die gesellschaftlichen Begriffe (nicht die Fremdwörter) nicht reichlich vorkommen, scheint das Dictionarium rium li nguarum® in dieser Hinsicht nützlicher zu sein. Leider ist das nicht ganz möglich, denn das Wörterbuch von K. Širvydas ist nicht erläuternd – der Autor hat nur die litauischen Äquivalente der polnischen und lateinischen Wörter gegeben. Verständlicherweise wird aus diesem Grund die Semantik und der Gebrauch der litauischen Wörter (natürlich auch der sozialen Begriffe) dieser Zeit nicht ausreichend hervorgehoben. Daher ist es nicht einfach, über die Verwendung sozialer Begriffe in den Schriften von K. Širvydas (und nicht nur von K. Širvydas) zu sprechen, denn heute wissen wir nicht genau, wie das eine oder andere damalige soziale Institut genannt wurde und überhaupt, ob es einen litauischen Namen hatte, schließlich wurden die verschiedenen Dokumente in anderen Sprachen geschrieben. Somit kann man heute über einige der sozialen Begriffe, die in den alten Schriften zu finden sind, ziemlich a priori sprechen. Das Gleiche kann man über die Verwendung sozialer Begriffe in den Schriften von K. Širvydas sagen. Darüber hinaus ist der Gebrauch solcher Begriffe in seinen Schriften sehr unterschiedlich: Einige finden wir nur in den „Punkten der Sätze“, andere nur im Wörterbuch, oder dieselben sozialen Begriffe werden in den „Punkten der Sätze“ in einer Bedeutung und im Wörterbuch in einer anderen und umgekehrt verwendet. Sehr wenige soziale Begriffe, die in den „Punkten der Sprüche“ und im Wörterbuch die gleiche Bedeutung hätten. Ist das so, weil K. Širvydas „Punktus sakymų“ auf Litauisch geschrieben hat, und im Wörterbuch hat er die litauischen Entsprechungen für die polnischen und lateinischen Wörter aus den Wörterbüchern von N. Folkmar und G. Knapski ausgewählt, die er benutzt hat? Hier wird nicht über alle in den Schriften von K. Širvydas vorkommenden sozialen ter= minus gesprochen, sondern nur über einige von ihnen, die häufiger und vielfältiger in,,Punktuose sakymų“ und im Wörterbuch verwendet werden, obwohl die Bedeutung jedes sozialen Begriffs in den Schriften von K. Širvydas vergleichsweise viele Fragen aufwirft! In: Automobile-- Zeitung.de Automobile-- Zeitung.de. Die Ursachen. auc. B. 1964, S. 11–12. 2 Pakalka K. Über die Quelle des polnischen Teils von K. Širvydas „Dictionarium trium linguarum“. — MA Darbai, 1960, t. 1(8), p. 229—233; Pakalka K. Aus K. Širvydo,,Dictionarium trium linguarum“ Wörterbuch Geschichte. —LKK, 1960, Bd. 3, S. 280. 101 1. VERWANDTER Der Begriff Verwandtschaft gehört zu jenen Begriffen, die verwendet werden, um soziale Gruppen zu bezeichnen. In den Schriften von K. Širvydas gibt es nicht viele solcher Begriffe. Dies kann wahrscheinlich damit erklärt werden, dass in „Punktuose sakymų“ und im Wörterbuch verhältnismäßig oft dasselbe Wort sehr vieldeutig verwendet wird, d.h. wo wir mit heutigen Augen unterschiedliche Bezeichnungen erwarten würden, verwendet K. Širvydas einen Namen. Hier war vielleicht die vergleichsweise kurze Schrifttradition oder die Dialekte, auf deren Grundlage der eine oder andere Autor schrieb, maßgeblich. Darüber hinaus finden wir in den Schriften von K. Širvydas keine alten sozialen Begriffe wie Nation, Volk, die wir in den Schriften des etwas früher geschriebenen M. Daukšas finden. Warum ist das so – es ist nicht leicht zu sagen, denn es gibt Grund zu der Annahme, dass K. Širvydas mit den Schriften von M. Daukša vertraut war? (insbesondere, weil zu dieser Zeit auf dem Gebiet des heutigen Litauens nur wenige litauische Bücher erschienen). Natürlich kann man vermuten, dass diese Wörter in den Dialekten der östlichen Hochlauter wenig bekannt waren, und deshalb verwendete K. Širvydas an ihrer Stelle die den Ostländern bekannteren Wörter giminė und žmonės, vgl. in der (fünften) Ausgabe des Wörterbuchs von 1713* poln. lud, lat. populus = litauisches Volk (S. 137). Aber es könnte einen anderen Grund geben, den wir jetzt nicht genau wissen. Die Gattung wird in K. Širvito „Punktuose sakymų“ und „Dictionarium trium linguarum“ mit solchen Bedeutungen verwendet, die für die heutige litauische Literatursprache nicht charakteristisch sind. Vielleicht war in der Zeit von K. Širvydas das semantische Feld der Familie breiter. Es stimmt, dass es sehr schwierig ist, solange wir kein historisches Wörterbuch der litauischen Sprache haben, über den semantischen Umfang des einen oder anderen Wortes (in diesem Fall der Familie) zu sprechen, umso mehr, als auch im akademischen „Wörterbuch der litauischen Sprache“ zur Illustration der Familienbegriffe, außer der achten Bedeutung dieses Wortes „Generation“, bei der die Seite der fünften Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas angegeben ist, keine anderen Beispiele aus den Schriften von K. Širvydas vorhanden sind“. K. Širvydas „Dictionarium trium linguarum“ scheint für verschiedene polnische und lateinische Wörter ein einziges litauisches Äquivalent geninė anzugeben, z.B.: poln. narod, lat. natio, gens (tis f.), genus (eris n.) = lit. Geschlecht (SzDi 168); Links. Generation, lat. stirps (is f.), progenies (ei f.) = lit. Zwilling (SzDi 269); Links. Stamm | Volk, lat. semen, soboles, progenies, propago = lit. Nachkommen, Nachkommenschaft (SzDi 253); Links. Stamm, lat. genus, notales, stirps, stemma = lit. Geschlecht (SzDi 316). Das bedeutet, dass K. Sirvydas die Gattung sehr allgemein verwendet hat – weder in,,Punktuose sakymų“ noch teilweise im Wörterbuch gibt er zu ihr irgendwelche anderen erklärenden Wörter, die wir sehr oft in M. Daukšos,- ,Postila“ finden und die sehr hilfreich wären, um im konkreten Fall festzustellen, in welcher Bedeutung die Gattung verwendet wird, da es aus dem Kontext und der polnischen Übersetzung (wobei „Punktuose sakymų“ gemeint ist) nicht immer klar ist. Daher kann a priori angenommen werden, dass K. Širvydas im ersten Fall die Familie im Wörterbuch nicht zur Bezeichnung einer durch Blutsverwandtschaft verbundenen Gruppe von Menschen, sondern einer ethnischen Gruppe verwendet hat, d.h. „Volk, Nation“ vielleicht auch in der Bedeutung „Volk“. 3 Pakalka K. Aus der Geschichte von K. Širvydas, „Dictionarium trium linguarum“. — LKK, Band 3, S. 287. 4 Verwendet in K. diesem Shirvydo In: Dictionarium trium linguarum. Weitere K. Wörterbücher mit Abkürzung SzDi,,,Puno kte der Aussagen“ (verwendF. et von Špecht 1929 m. (mit Fotogenehmigung) — SP. 5 Wörterbuch der deutschen Sprache. V., 1956, t. 3, p. 309—310. 102 Ich. In der Bedeutung „Volk, Nation“ scheint die Familie in den folgenden Sätzen der „Punktsprüche“® verwendet zu werden: Surinksiu tieg wisas gimines klonin Jozaphoto | ir bilinesiu su sie tinay. Plg. Polnische Übersetzung: | Zgromadze prawi wszyscy na narody, doling Josaphat y bede Ich saß da. SP I 4. Szaknis Jesses, die stehen Stück Die Menschen | von Zinklo werden für ihre Verwandten beten. — Korzen Jesus, | der ein Zeichen na für seine Leute ist | Sie ndrody werden beten. SP I 191. LeZuwis tracias | paiudino viel- | ir Die Familienmitglieder sind unbekannt. — Die dritte Sprache | bewegt viele | y Er ie z zerstredo ute die Nation der Nation. SP II 76. ...und die Vergebung der io Sünden ir einiger Familien. po — ...a Damit in seinem Namen die Vergebung der w Sünden aller Menschen | verkündet | y werde. po SP II 253. Im zweiten Fall K. verwendete Širvydas die Familie im Wörterbuch wahrscheinlich mit der Bedeutung „Generation“. Etwas schwieriger ist es, über die Verwendung von Genus in der Bedeutung von "Generation" zu sprechen Obwohl im polnischen Predigttext an einigen Stellen, ir wie im WörterbuK. ch, die Familie durch das polnische Wort pokolenie übersetzt iš wird, ist die Bedeutung des litauischen Wortes im Kontext nicht klar, z. : Sie werden auf dem Thron der zwölf sitzen und die zwölf Geschlechter richten. Israel. — Ihr werdet auf zwölf Thronen nd sitzen und die zwölf Stämme Israels setzen. S. 1f. Es ist wahr, dass es in den „Punkt-Sätzen“ fast identische Sätze gibt, in denen das Geschlecht vorkommt. Einmal übersetzt mit dem polnischen Wort — pokolenie, anderswo mit naréd. Zum Ta Beispiel: : Winter Apasztalay Szentkitti ir iž Zidu gimines primieii christlich die tabai | szwentibes groß buwo... — Ta Ziem byli ia Apostel Swieci | y Andere z Die jüdische Generation der ersten Christen, die | sehr Die großen Heiligen waren... SP I 344. ...die Christen iž Die Familie der Ziden Apasztalay ir andere iu Blut wird | labay szwenti teysibe | iu szwyntibe ir patwins wie wundenio twanay. — Ci Christentum z Jüdische Nation Apostel y andere ihr Blut wird sehr | Und ihre | Ungerechtigkeit wird sich wie y eine Flut ergießen. SP 1 344. In diesen Sätzen scheint die Verwandtschaft zu entsprechen, die bereits zitiert SzDi wird für den dritten ir Fall verwendet „Stämme“, o manchmal ir „Stamm“, „Volk“ (Bd. Polnisch plemie | narod, lot. Samen, Soboles, Nachkommen, = propago liet. gimine, weysle SzDi 253). In der Bedeutung "Stammbaum" wird das ir Geschlecht in den folgenden ir Sätzen verwendet: Die weiße ir Rose symbolisiir ert die große Liebe. | ir Palodimu baysu Menschen jüdischen Geschlechts. — Die y Erwähnung ro der Aufzählung y der | verschwundy enen Herren bedeutet, dass es eine sehr große Bosheit des Volkes gab. Juden. SP I 124. Die Bevölkerung war in der Folgezeit ir stark verarmt. — Die ganze menschliche Familie wäre na umgekommen... SP 1 231. Im vierten Fall SzDi polnisch rdd Für die ir lateinischen Wörter genes, notales, stirps, stemma wird genea wahrscheinlich in einer, aber mehreren ne Bedeutungen verwendet. In Anbetracht der Tatsache, dass im alten Polnischen r0d in den Bedeutungen verwendet wurde „Plec; ¢ Da Širvydas die Gattung K. mit einigen polnischen Wörtern übersetzt, werden neben den litauischen Sätzen, in denen die Gattung verwendet wird, die polnischen Entsprechungen ir ju angegeben. 7 Wörterbuch der litauischt. 3, p. 309. 103 en Sprache, rodzaj; Nardd; Generation; Familie; narodziny*® und die Bedeutung der lateinischen Wörter, kann man davon ausgehen, dass in diesem Fall der Stammbaum mit der Bedeutung „Nachkommen“ dargestellt wird; Generation, Angehörige“ und gelegentlich wahrscheinlich auch „Familie- “. In den „Punkten der Aussagen“ wurde ein Satz bemerkt, in dem das Wort „Familie“ wahrscheinlich in der Bedeutung „Familie“ verwendet wird, z. : Teyp broliey Jozepho ne nori io ažu králiu turet | iog jüngerem ažu iūos und ligus iiemus buwo giminey. —Also wollten die Brüder Josef nicht zum König machen, weil der Jüngere ihnen in der Geburt gleich war. S. 75–76. Darüber hinaus wird die Gattung der Sprüche in den „Punkten“ oft mit den erklärenden Wörtern in der hohen, großen Bedeutung „der Herkunft, des Adels“ verwendet. Z. B.: …todryn turi atžvilgi ne mazu iey aukštos gimines | iey augalatas | iey gieray turis | iey senos šeimos ir iž namu skaystu eyt tasay... —dlatego maią wzgląd nie maly | iesli wysokiego rodu | iesli vrodžiwy | iesli bogaty | iesli starey familiey y z domu idacy okazalego... Der erste Teil des Buches, der sich mit der Geschichte des Königs und seiner Familie beschäftigt, ist nicht sehr gut gelungen, aber der zweite Teil, der sich mit der Geschichte des Königs und seiner Familie beschäftigt, ist sehr gut. Wel buwo ne iž didžiu giminiu | ney auksztu namu bet prasti... —...waren nicht aus großen Familien | Tage hoher Häuser | dle prošči... SP 1 298. Der Mann, der sich auf den Thron setzte, war nicht der König, sondern ein Mann, der sich auf den Thron setzte, der nicht der König war, sondern ein Mann, der sich auf den Thron setzte, der nicht der König war, sondern ein Mann, der den Thron setzte, der nicht der König war, sondern ein Mann, der den Thron setzte, der nicht der König war, sondern ein Mann, der den Thron setzte, der nicht der König war. Sitzende | Wahrheit nicht miluiq? S. 137. Zusammenfassend scheint es möglich zu sein festzustellen, dass K. Širvydas das Geschlecht mit den Bedeutungen „Volk, Nation; Karte; Gattung, Stamm; Verwandte, Nachkommen, Familie? ; Ursprung“. Bei der Übersetzung der „Punkte der Sprüche“ ins Polnische wählte er jedoch, wahrscheinlich aufgrund des vieldeutigen Gebrauchs einzelner polnischer Wörter der damaligen Zeit oder aus stilistischen Gründen, für die eine oder andere Bedeutung des Geschlechts unterschiedliche polnische Äquivalente. 2. GENTIS Neben der Gattung finden wir in SzDi noch die Wörter gentis, gentystė, die, aus Zodyns polnischen und lateinischen Wörtern zu urteilen, nicht nur im Sinne der Gattung, der Verwandtschaft, sondern zuerst, scheint es, auch im Sinne der Gattung verwendet wurden, denn SzDi (S. 113) erklärt das polnische krewnosć | powinowdcztwo z iedney krwie, lat. consangvinitas mit den litauischen Wörtern gintiste, verteidigen, und poln. rodžina, lat. cognatorum multitudo (SzDi 316), —die Tatsache, mit Bezug auf V. powinowactwo (letzteres sowie die lateinischen Wörter cognatio, necessariudo fraterna, etc.: propinquitas (SzDi 286) liefert das litauische Äquivalent gimtiste = gentyste- ?? ), — bedeutet in litauischen Wörtern verteidigen, verteidigen. Es würde sich herausstellen, dass in diesem Fall Stamm, Stammesverband ne direkt durch Blutsverbindungen verbundenen Gruppe von Menschen verwendet wird, aber mehr durch soziale Verbindungen verbundenen Gruppe von nahen Menschen zu bezeichnen. | ® Reczek S. Das Wörterbuch der polnischen Sprache. Breslau–Warschau–Krakau, 1968, p. 428—429, * Litauische Sprache Wörterbuch. Band 3, S. 315. 104 3. Sitzung Man muss sofort sagen, dass K. Širvydas dieses Wort nicht so vieldeutig verwendet hat, wie die Gattung, obwohl seine Bedeutung aus den „Punktų sakymai“ nicht immer klar ist. Allerdings übersetzt K. Širvydas sowohl in seinen Predigten als auch im Wörterbuch die Familie mit einem einzigen polnischen Wort czeladž (vgl. poln. czeladž, lat. familia, famuntium = lit. sieymina SzDi 35). Im alten Polnischen wurde czeladz jedoch meist in folgenden Bedeutungen verwendet: rod, pokolenie, rodzina, familia“. Deshalb finden wir in den „Punkten der Aussagen“ Sätze, aus denen nicht ganz klar ist, in welcher Bedeutung die Familie verwendet wird. Zum Beispiel: Die Bewohner des Dorfes nennen sich selbst „Bouches-du-Rhône“ und sprechen eine eigene Dialektgruppe, die sich auf die Bewohner des Dorfes bezieht, die Bouches-- du-Rhôneois. S. 1253. Der Vater des Kindes, der sich nicht wohl fühlt, führt das Kind in die Kneipe, um es zu bestrafen. SP I 254. Es scheint, dass K. Širvydas in beiden Sätzen die Familie nicht in einer allgemeinen Bedeutung und nicht in der Bedeutung „alle Hausleute (eigene und fremde)“ verwendet, sondern in einer noch breiteren. Vielleicht schließt K. Širvydas in den Begriff der Familie alle Verwandten und Verwandten oder andere Personen ein, die auf die eine oder andere Weise mit der Familie verbunden sind. Die Familie der „Punkt-Sprüche“ mit der Bedeutung „alle Hausleute (eigene und fremde)“, d.h. Familienmitglieder, Diener und Tagelöhner, wird relativ häufig verwendet, z.B. : Priliginta ira Königreich dungaus Mannuy seyminos wieszpati, der iszeio laba vnksti sumditu Arbeiter winičion sawo. S. 1317. Teyp Juobas S. sawo šieyminay perleyzdawo bilinet sawim. su SP II 134. Wie wir wissen, wird in den östlichen und teilweise auch in den benachbarten Dialekten der Freunde und der Südhochdeutschen seit jeher familija auch im Sinne von „Familie“ verwendet. Daher muss man wohl nicht zweifeln, dass der östliche Hochdeutsche K. Širvydas das Wort familiyny auch in der Bedeutung „Familie“ verwendet hat. Plg. : Jr iau butu teyp parwažiawis | dass es nicht gut wäre seymina ii uZutureius... SP 11 181. Man kann noch hinzufügen, dass K. Širvydas in „Punktuose sakymų“ gelegentlich das Fremdwort familija in der Bedeutung „Familie“ verwendet hat, wobei er daneben die litauische Erklärung namai anführte, vgl. : Die Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienund Familienhaus. —Polnisch übersetzt: Przyczynal zachowanie rodziny y familiey abo domu. S. 1231. Diese Verwendung dieser Worte im zitierten Satz scheint stilistisch begründet zu sein, denn in der polnisch geschriebenen Vorrede („Przedmowa do czytelnika“) gibt K. Širvydas an, dass er seine Predigten nicht nur an „einfache“, sondern auch an „gelehrte“ Zuhörer (und Leser) richtet. Wahrscheinlich dort, wo K. Širvydas schien, dass das litauische Wort für die Zuhörer (und den Lesern) unverständlich sein kann, verwendete er Fremdwörter, obwohl er ansonsten ir Fremdwörter in seinen Schriften vermied. 4. VERWALTER Eine große soziale Gruppe in jeder Klassengesellschaft besteht aus den Untergebenen der — niedrigeren Klassen. Historikern zufolge a. wurden in den 16. litauischen Schriften die Wörter lietuviškas du veldamas — wahrscheinlich aus der ir polnischen iš Sprache verwendet, um die Untertanen zu bezeichnen. 10 Reczek, S. Min. veik., S. 53. 11 Wörterbuch der deutschen Sprache. V., 1972, p. 807. 105 bos entlehntes Wort paduonis- **. Allerdings werden neben padoonis in alten Schriften häufiger padonas, padonasis und andere Formen dieses Verbs*? verwendet. Die erwähnten Formen dieser Schuld (d.h. padonas, padonasis) in der Bedeutung von „Knecht“ wurden gelegentlich auch von K. Širvydas verwendet, z.B. : Denn keiner tasay König naog sawo Padanu hat. S. 1243. Einheit Ende kann und kunu sawo padonuiu džumuszti | wargint | kalet... SP II 154. Denn das Königreich Christi macht die Seinen lahm, nackt von Sünde | nackt von Wehmut. S. 155. Die Bezeichnung „Sprache“ wird nur in der „Sprache der Dinge“ verwendet. Dieser Begriff ist nicht im Wörterbuch enthalten. Biegen Sie in ihn ein. poddany, lat. subiectus, subditus mancipatus adicui erklärt er mit dem litauischen Wort waldonas (vgl. SzDi 260), das sich in der Formulierung von dem von M. Daukša verwendeten veldamo unterscheidet: Nes kokie ira wiresnieii | tokie esti ir iu waldonay | aba kuriuos anis waldo | ir vnt iu wieszpatauia. S. 124. Der weiße Mann, der sich in der Nähe aufhält, fragt, ob er etwas zu essen habe. S. 1135. Der König von Jerusalem, Jerobeam I., berichtete, er habe den König von Israel, Salomo, gesehen, wie er sich in der Wüste aufhielt. S. 295. Noreio Asuerus Karalus puotu pakielt siwiemus waldonamus | ipačiey didesniamus galunamus... SP II 94. Die Wissenschaft hier zu geben, ist ein großes Leiden, | wenn man fragt, nackt zu sein, so ist man schuldig. S. 134. Auch auf der gleichen Seite des Wörterbuchs Polnisch. K. Širvydas erklärt auch das litauische Wort waldonibe. Sowohl der Begriff „Valdonas“ als auch der Begriff „Valdonybė“ scheinen keine Neuerungen von K. Širvydas zu sein, da den Begriff „Valdonas“ auch S. Vaišnoras („Margarita Theologica“, 1600), J. Telega („Kniga Nobaznistes Krikščioniszkos...- “, 1653) und andere Autoren verwendeten. Wahrscheinlich wurde der Begriff zu dieser Zeit als Synonym für Veldam verwendet. Das Wörterbuch und die Predigten von K. Širvydas sind, wie alle alten Schriftdenkmäler, eine wertvolle Quelle für die Kenntnis der Geschichte der litauischen Sozialbegriffe. In ihnen lassen sich indirekt die Namen der damaligen sozialen Beziehungen und sozialen Gruppen nachweisen. 10. KAPAILEIOC O HEKOTOPbIX COUMAJIbHBIX TEPMHHAX B CO4HHEHHSX K. LIIMPBH/IACA Peswome Counnenns K. IllupBnjaca cpean nmucCbMeHHBIX MaMSATHHKOB JIMTOBCKOTO $I3blKa XVII B. 3anumMalor HeKJItoOuHTeJIbHOe mMecto. Cou riponoBej (,,Punkte der Aussagen“) OH He HepeBOJIHJI ¢ APYroro 513bIKA, a CAM HarHCaJI Ha JIHTOBCKOM $I3bIKE TOTO BpeMeHH H IIOTOM IlepeBes1 HX Ha MOoJbCKHH. 1999: 1. Preis für das Dictionarium trium linguarum®, B KoTOPOM IIOJIbCKHM H JIATHHCKHM CJIOBaM JiaJl JIMTOBCKHE COOTBETCTBHA. BcĖ-TaKH, HECMOTPs Ha OpHTHHAJIbHOCTb counHenna K. IllupBupaca, ynorpebienue H ocobenHO 3HayeHHsl CJOB (B J@HHOM CJyyae CONHAJIbHbIX TEPMHHOB) HE BCer/la SICHBI. DTO, HABEPHO, 3aBHCHT OT HECKOJIbKHX IPHYMH, H ONpejte/IHTb HX Celuac MOUTH HEBO3MOXKHO. 12 Jurginis J. Baudziavos Machtübernahme in Litauen. V., 1962, S. 204. 13 Wörterbuch der litauischen Sprache. V., 1973, T. 9, S. 51, 60-61. 106 B crarbe, co cckhi/IKaMH Ha CJIOBapb H nponoseau K. IllupBnjaca, pa30upaĮOTCH TaKkHe COlLHAJIbHbIE TEDpMHHbI JUTOBCKOIO f3blKa, Kak Familie, Stamm, Familie, Herrscher. V13 Bcex 3THX TepMHHOB HanboJ1ee 4acTo B pa3HbIX 3Hauenusax K. IllnpBHJac VIIOTpeO/- JIA/JI CJIOBO Familie. Kak MOXKHO CYJIKHTb MO NMOJbCKHM H JIATHHCKHM CJIOBAM B CJIOBApe H 110 KOHTEKCTY „Punkte der Aussagen- “, cioso Familie K. IllupBnjnac VIIOTpeOJISJI B 3HaUeHHSX „HALHS, HApPOJ; NOKOJIEHHE; IJIeMs; DpOJ; IOTOMKH, OJIH3KHE, pOJIHA; ceMbsl (?); MPOHCXOXK/EHHE, a CJIOBO Stamm B 3HaueHHSAX „pOJIHA; IJIeMSA“. CzoBo familiyna K. INnupBujjac B ocHOBHOM VIIOTDeOJIAJI B 3HAYEHHSX „USA Ib, ceMbsi“, Hast obo3Hauenus nousitus „TIOJŲIaHHbIK“ B cJIioBape K. IllupBujnaca naercs TOJIbKO JIHTOBCKOe CJIOBO valdonas, a B „Punktai sakymų“ psnoM c valdonas HAXOJIHM H 3aHMCTBOBaHHe CJIABSIHCKOIO I[POUCXOXKAEHHS —padonas, padones.