Kielės pavadinimai lietuvių kalbos tarmėse
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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVIII (1997) Vita PRANSKŪNAITĖ STRASSE BEZEICHNUNGEN LITAUISCH SPRACHEN IN DEN BESTIMMUNGEN Der Name des kleinen Vogels mit dem langen, beweglichen Schwanz (Motacilla) ist vor allem in den litauischen Dialekten verbreitet. — Direkte Übereinstimmungen lie. Kre/e gibt es in anderen baltischen Sprachen, z. B. la. Ciélava, Herr Kilo. Die Etymologie dieses Wortes ist umstritten. Verben mit der Wurzel *kėi*, die Bewegung bezeichnen (Fraenkel 1962: 251; Karulis 1992: 170-171; Sabaliauskas 1990: 149; Toporov 1980: 361-365). Andere Ideen. In anderen Sprachen scheinen die Namen dieses Vogels, die dem litauischen Kre/ė entsprechen, unbekannt zu sein. Aber aus semantischer Sicht liegt es. Kre/eė kann mit reichhaltigen Namen anderer Sprachen in Verbindung gebracht werden, z.B.: russisch 7pscoryska, TDpHCOXBOcTKA, polnisch trzęsiogonek, deutsch Bachstelze, französisch hochegueue, englisch wagtail usw., wobei ein Fleck die Bewegung, der andere den Schwanz bedeutet. Von den litauischen Dialekten ist nur in einem Punkt der Name einer solchen Keile aufgezeichnet — Švytraudėgė (Musninkai, Širvintų raj.). V. Toporow vergleicht das baltische Kre/e mit anderen id. In Bezug auf die Namen der Sprachen vermutet er, dass auch in den baltischen Sprachen ein zusammengesetztes Wort mit einem zweiten Akzent existieren könnte, der „Schwanz“ bedeutet, obwohl zuverlässige Daten für die Rekonstruktion einer solchen Struktur nicht angegeben werden (Toporov 1980: 364). Der Name der Sprache findet sich in der ersten Ausgabe des Wörterbuchs von K. Sirvydas (um 1620), im manuskriptierten deutsch-litauischen Wörterbuch „Lexicon Lithuanicum“ aus dem 17. Jahrhundert, im Wörterbuch von P. Ruigis (1747) sowie in anderen lexikographischen Werken und Veröffentlichungen des 18.-19. Jahrhunderts (in den Wörterbüchern von K. Milkas, E. Kuršaitis, A. Juška, in den Schriften von S. Daukanto). In fast allen heutigen litauischen Dialekten ist die Form der festen Aussprache des Namens —k7e/é (1) verbreitet, aber an vielen Orten ist dieses Wort auch bewegt (3) Paradigmen – Schöpfer. In vielen Fällen werden beide Formen verwendet, obwohl in der Regel eine davon vorherrscht. Zum Beispiel ist diese Form im Gebiet der südlichen Hochlauter und in den östlichen Kaunas-- Sprechweisen kielė, anderswo —kielė. Lediglich die letztere Form wird hauptsächlich in der Zone der allgemeinen Abschrägung geschrieben (z.B. im nördlichen pane-! Die Namen der Sprache, ihre Verbreitung und Verwendung in den Dialekten der litauischen Sprache werden hauptsächlich auf der Grundlage der Daten überprüft, die nach dem Fragebogen „Apklausas 1“ von A. Salis aus dem Jahr 1941 zur Untersuchung der Wortgeographie aufgezeichnet wurden. Diese Daten wurden von vielen Orten Litauens in den Jahren 1942—1943 gesammelt und werden seit 1972 ergänzt. 185
Der Ort liegt am westlichen Rand des Landkreises Kaunas. Nur in den Randgebieten der Semiten (Kelmė, Kuršėnai, Pagramantis, Tauragė raj., Raseiniai) kommt die Form ir su mit einem mobilen Schlagstock. Für die Verbreitung der ir Formen keele keele siehe auch. 1 Abb. 1, sowie LKŠV 748; DrŽ 151; LzŽ 117. In einzelnen Orten des östlichen Hochlandgebiets (Eriskiai, Panevėžys, Smilgiai) wird die Form krela verwendet. (LKŽ V 748). In den Dialekten gibt es viele Deminutiven: Ableitungen von der Wurzel kiel: kielditis, kireliūkas, kiel(iJūkė, kielūtis, kielūtis (LKŽ V 748-749), Zeitlich begrenzt (DrZ 151), Löffel) (LzZ 117). „Die 1“ Umfragedaten sind noch reicher: Es wurden zehn deminutive Formen von krie/es aufgezeichnet. Iš jų Am häufigsten verwendet: kieléle (kommt fast im ganzen litauischen Sprachgebiet (į vor), östlich von Šaukėnai, ir Užvenčio Šilalė, t. y. In der westlichen Ecke des Klaipėda-Kreises, auch um Jonava und Kaunas), kie/ūkė (in den südlichen Dschuken-Sprechweisen), kre/ditė (im Südosten der litauischen Sprache), krelytė (im östlichen Hochlandgebiet um Rokiškis, Zarasai, Molėtai). Seltenere, in allen Dialekten vorkommende deminutive Kre/es-Ableitungen: kre/ūtė, kieliūtė, kieliūtė, kieliūkas. Die Wurzel des Vogelnamens kielė spiegelt sich in den Ortsund Personennamen der Dialekte, die dieses Wort enthalten, wider: Kieliai (Dorf im Bezirk Širvintos), Kielionys, Kieliskas (Dörfer im Bezirk Prienai), Kieliškės (Dorf im Bezirk Kaišiadorių), Kieliskiai (Dorf im Bezirk Biržai), Kielitgala (Dorf im Bezirk Panevėžys); Kieliskas (See in der Region Prienai) (Lietuvos 1963: 74; Vanagas 1970: 172); Kiela, Kield, Kielė, Kielditis, Kieliauskas, Kičlius (Litauisch 1985: 988-989). Vor allem im Semitischen Dialekt und in den angrenzenden westlichen Hochlatiner Šiauliai (Ariogala, Raseinių raj., Dimšiai, Lieporiai, Šiaulių raj., Stupurai, Joniškio raj.), seltener in anderen Sprachgebrauchen (z.B. Zapyškis, Kaunas raj.) wird neben dem Namen kre/ė auch /edspira verwendet. Im Gebiet von Telšiai und Šiauliai herrscht die Form Jėdspira (1. Silbe) vor, und im größeren Teil von Raseiniškiai (Kelmė, Raseiniai, Varniai, Telšių raj.) —/edspira (3. Silbe), siehe Abb. 1, auch —Vitkauskas 1976: 171. Nur aus einigen anderen Quellen sind die €stammformen dieses Namens bekannt: /ėdspyrė (1; Meškuičiai, Šiaulių raj.), /edspyrė (3?; Kražiai, Kelmės raj.). Die Form eines solchen Stammes wurde von A. Juška festgehalten, z.B.: „der Vogel, der im Frühjahr als erster herausfliegt, um aufs Eis zu treten, heißt Iedspirė“ (LKŽ VII 227). Neben der Grundform —/édspira /ledspira — ist an vielen Stellen auch die Form J/edspirikė mit kleinerer Bedeutung aufgeführt, und in der Umgebung von Kuršėnai —/edspyriūkas (Vitkauskas 1976: 171). In Dialekten, in denen der Name /édspira (/edspira) vorkommt, ist der erste Name des Vogels — kre/e — am häufigsten bekannt. Einige Befragte in Frage 1 der Umfrage nennen die LED-Spirale als eine Art Keil. Der Ursprung des Namens Jedspira wird oft von den Menschen selbst erklärt: Die Kiele schleudert mit ihrem Schwanz Eis aus, früher wurde sie auch /edspira genannt (Kaltinėnai, Šilalės raj. (LKŽ kartoteka)). T. Ivanauskas schreibt über diesen Vogel: „Im Frühjahr erscheinen zusammen mit dem Gans die ersten Keulen, oft auf dem Eis, an den Rändern von Flüssen und Seen. So haben die Semgallen die Keile zu Recht ledspira genannt, denn wenn sie herunter186
fliegt, schmilzt das letzte Eis.“ (Ivanauskas 1964: 209). Adomynėje (Die Welt des Königreichs.) geschrieben: Die blaue Zunge spuckt Eis, wenn sie fliegt, die grüne Zunge bringt Gras (Archiv). Denn im Frühling fliegt es mit dem Geier su (in Dialekten ir als Garni bezeichnet), die Kehle hat eine Gandro-- Freundin gewonnen „Reputation“. In einigen Fällen (Klampučiai, Vilkaviškio raj.) ji So ir genannte — Gefährtin des Gaffnis. Über die Zunge heißt es: ją Reiher bringen im po Frühling iš mit Flügeln den Süden (Daukšiai, Marijampolės raj. (Hrsg.): Die gesammelten Gedichte. (Dotnuva, Kėdainių raj.), kiela parlekia starku: su sagt, der Stark bringt auf ją seinem Schwanz (Eržvilkas, Jurbarko raj. (LKŽ V 748)), Bald fliegt der Bub, auf dem Schwanz trägt er eine Eiszapfen (Archiv). Pajevonyse (Vilkaviškio raj.) Aufgezeichnete Sprache Art garninė, Jiezne (Großherzoglich Preußisch.) — Weiß oder Busil. Dieser Vergleich su mit dem Reh, ar ein möglicher Gegenstand, der nur aus Freundschane ft entstanden ist, sondern wegen der ir Farbe. Be Namen der genannten, an anderer Stelle aufgeführir ten anderen Wurzeln: preméné (Šlapaberžė, Kėdainių rajon.), Hirte (Antalieptė, Zarasų raj.), Piemenūkė (Alovė, Alytus raj.), piemendité (Joniškis, Molėtų raj., Krosna, Lazdijų raj., Plutiškės, Marijampolės raj.), dika vištietė (Dubičiai, Varėnos raj.). An mehreren Stellen ist zyle, zylėlė geschrieben, aber hier sind wahrscheinlich die Vögel verwechselt, obwohl in Lukošaičiai (Region Šiauliai) zy/ė kreliūkė geschrieben ist. In Butrimonys (Region Šalčininkai), Kamojyse (Weißrussland), Pliupuose (Region Kėdainiai), Rodūnijoje (Weißrussland), Siesikuose (Region Ukmergės) wurde der Name slawischen Ursprungs pliska, pliška (vgl.: brus. mricka, poln. pliszka*) aufgezeichnet. Die gleiche Wurzel finden sich auch bei den litauischen Leihnamen: Pliska, Plyskaitis, Pliskauskas, Pliskévicius, Pliskus, Pliška, Pliškaitis, Pliškauskas (Lietuvių 1985: 477—478), vgl.: brus. 1. Aufl., I. Aufl., Bd. Plötzlich, plötzlich. T. Ivanauskas schreibt, dass es in Litauen nur zwei Arten gibt: die weiße oder žildji Zunge, auch als /édspira (Motacilla alba) und die gelbe Zunge oder Bandzunge (Motacilla flava). Wenn wir jedoch den Daten des Fragebogens „Apklausas 1“ glauben, die aus den litauischen Dialekten aufgezeichnet wurden, würden wir mehr als zwanzig Arten zählen. Es wird in den verschiedensten Hinsichten „sortiert“. Nach dem Aufenthaltsort oder der Nestdrehungsstelle werden folgende Arten von Kehlen unterschieden: ka/nū, stoginé, balų, wadeninė, pievių, arių. In Vilkabaliai (Vilkaviškis) und Kalvarija (Marijampolė) steht geschrieben: springt über die Pflüge, deshalb sagt man, dass sie sie auspflügt. Nach der Farbe unterscheidet man weiße oder busilinė (baltūkė), gelbe (geltonūkė), graue (pilkūtė), blaue (mesivėji, mėlynūkė, mėlynūtė), graue (žilūkė, žylė, žylaitė), zebroji, silberne, schėmoji, šermoji, schwarze. In einigen Fällen gibt die Art die Farbe oder die Art der Färbung eines bestimmten Körperteils an: Gelbschnabel, Rotbauch, Gelbschnabel, Weißrücken, Weißschnabel, Weißschwanz, Gelbfleck, Blaufleck, Fleck. Aus einigen Namen ist ersichtlich, dass die Keulen die Nachbarschaft von Rindern bevorzugen, sich drehen 2 Zur Etymologie dieses slawischen Wortes siehe ® ac Me p M. BruMo/rorkgeckHė croBaps pycckoro 43BIKa 3, Mocksa: 1971, 283. 187
Herden: karvakielé, herdensprache, bandkiele, kumelkieliké. Es ist schwierig, über die Verteilung der Keilarten in den Dialekten zu sprechen, da die erwähnten Keile in verschiedenen Teilen des iš litauischen Sprachgebiets aufgezeichnet sind. Eine Ausnahme bildet die Herdenoder Barid-Kiele, die nur in der nördlichen Semgallen bekannt ist. Weniger häufige Arten sind aufgezeichnet: In der Höhle (Großherzoglich-Sächsische Landesregierung). ir In Šiluose (Großherzoglich-Sächsische Landesregierung). — Širmoji, Sintautuose (Sachsen- -Anhalt) — „Schemoji, Silber in — Vilkaviškis. Die wenigsten Artennamen sind in iš Žemaitija geschrieben. In einigen Ländern werden die Kielen noch in Hauswild į unterteilt: ir /schafgr- -— au, hausgem- — achtes gelb (Bücher, Zeitschriften, Zeitschriften, Zeitschriften). Ne Alle Befragten unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Zunge. Ständig sieht man die Zunge um sein Haus, seine Scheunen, sein Vieh herum, beobachtet ihr Verhalten und vergleicht sich oft mit ihr: hier su ko Saftig wie eine Zunge (gib mir keine Ruhe) (LKŽ V 748); Burchija wie eine Keule vor dem Regen (Archiv der LKA). Du hältst deinen Schwanz nicht wie ein Schwanz (Kazlų Rūda) (Rußland). Mit Blick auf die Keel-Minderheit, die Lahmheit, ir wird von einem schlanken, dünnen Menschen gesagt: fai schon ein sehr schlanker Mann, wenn pūro Hafer nė nicht bringt(a) (LKŽ V 748); Über den Menschen mit den dünnen — Beinen (LKŽ V 748); Über ein schlankes — Mädchen Kielaree (Kartothek der LKŽ), o Pilviškiuose (Die Welt der Wildtiere.) sogar ir fluchend: mat jį języków (LKŽ V 748)! In den Handbüchern — iš geschrieben Aberglaube Verhalten der Zunge kann Unglück vorhersagen: Wenn du einen Vogel triffst, der einen Vogel schlägt, musst du sagen „Kiela viks, vadegėlą kviets“ („die Zunge wird wippen, der Kopf wird wippen“). Į Jede Seite wird den Schwanz iš ziehen, da draußen Unheil (Archiv). Im Vergleich 1942-43 m. Antworten in su neueren, im Jahr 2008 po 1972 verfassten, ir zusammengefasst, lassen sich mehrere Schlussfolgerungen ziehen. Im litauischen Sprachraum sind die häufigsten Namen kre/ė und /edspira. An vielen Stellen haben die Befragten in Umfrage 1 nicht angegeben, ob /edspira als Vogelname oder nur als Vogelart verwendet wird. Aufgrund einiger Lücken in den seit 1972 ausgefüllten Fragebögen ist es schwierig, die Entwicklung dieser beiden synonym verwendeten Bezeichnungen im selben Dialektgebiet nachzuvollziehen (aus vielen Orten fehlen überhaupt Antworten). Aber auch aus diesen eher fragmentarischen Daten geht hervor, dass der im gesamten Dialektgebiet verwendete allgemeine Sprachname k7e/é /edspir aus dem Gebrauch verdrängt. Nach 1972 wurde Ledspira nur an sechs Punkten aufgezeichnet: am östlichen und südöstlichen Rand von Telšiai (Vegeriai, Raudėnai, Luokė) und an einem Punkt von Varniai (Ginteniai), die an dieses Gebiet angrenzen. Wie bereits erwähnt, sind die neueren Daten jedoch nicht vollständig. Von den selteneren Namen sind die in Südlitauen verwendeten Prämen-Varianten der Wurzel erwähnenswert, aber sie sind auch fast von Kkse/és verdrängt worden. In den letzten Jahren wurde die Hirtin an einem einzigen Punkt aufgezeichnet – im Bezirk Alytus, Alovė. DrŽ: Naktinienė G., Paulauskienė A, Vitkauskas V. Wörterbuch der Druskininkai-- Dialekte, Vilnius: Mokslas, 1988. Fraenkel E. 1962: Litauisches etymologisches Worterbuch, Heidelberg-Göttingen: Carl Winter. Universitätsverlag. IR 188
Ivanauskas T 1964: Vögel der Schweiz 3, Vilnius: Ein Gedanke. Karulis K. 1992: Das Lexikon des internationalen Rechts 1, Riga: Quelle. Litauisch 1985: Vanagas A, Maciejauskienė V, Razmukaitė M. Wörterbuch der deutschen Sprache Wissenschaft. Litauen 1963: Litauen Liste der Seen in ir der Tschechoslowakei Deutsche Gesellschair ft für Politikwissenschaft. 1976: Verwaltungsgliederung der Tschechoslowakischen SSR 1976: Verwaltungsgliederung der Tschechoslowakischen SSR 1976: Verwaltungsgliederung der Tschechoslowakischen SSR 1976: Verwaltungsgliederung der Tschechoslowakischen SSR 1976: Ein Gedanke. Wörterbuch der deutschen Sprache 5, Berlin: Verlag der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1959; 7: Mintis, 1966. LzŽ: Petrauskas J, Vidugiris A. Lazūnų tarmės žodynas, Vilnius: Mokslas, 1985. 1990: Die deutsche Sprache im 20. Jahrhundert. 1980: Tonopos B. H. /Zpycckuiū sseix. Crosaps. H-K, Mocksa: V3uarenberBo „Hayxa“. 1970, S. 10. A. Vanagas: Lietuvos TSR hidronimų daryba, Vilnius: Mintis. 1976: Die Geschichte der deutschen Sprache. DIE BEZEICHNUNG DER BACHSTELZE (LIT. KIELE) IN DEN LITAUISCHEN MUNDARTEN Zusammenfassung Fiir das Végelchen kielė (Bachstelze) mit dem langen beweglichen Schwanz ist in den litauischen Dialekten am weitesten die Bezeichnung kze/e verbreitet. Im grėBten Teil des litauischen Sprachraums hat dieses Wort eine feste Betonung lit. kfe/ė (1). Doch in vielen Ortschaften, besonders im Südosten Litauens, weist dieses Wort innerhalb seines Pradigmas eine wechselnde Betonung auf, vgl. kielė. In den zemaitischen Mundarten und den benachbarten im Gebiet Šiauliai werden neben lit. kielé noch die Bezeichnungen lit. /édspira/- ledspira verwendet. AuBer diesen Bezeichnungen liegen auch Ableitungen von anderen Wurzeln vor: Ableitungen von lit. piemensowie Bezeichnungen slawischer Herkunft: pliska, pliska. In den Mundarten liegen fiir die kielé —Arten viele Bezeichnungen vor, die sich nach der Farbe bzw. der Buntheit des Gefieders, nach dem Ort wo dieser Vogel lebt bzw. sein Nest flicht ausgerichtet sind. Der Vergleich der von Antanas Salys 1942-43 gesammelten Antworten auf die Fragen, die im Bogen,, Apklausas 1“ /„Umfrage 1“ vorliegen, mit den neueren Antworten, die 1972 fixiert wurden, zeigt, daB im ganzen Mundartenraum das in der Gemeinsprache gebrauchliche Wort kre/ė alle ibrigen Bezeichnungen dieses Vogels verdrängt. 189
