Lietuvių kalbos ypatybės turėtojų pavadinimų su afiksu „*-io-“ darybos raida
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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVIII (1997) Saulius AMBRAZAS LITAUISCH SPRACHEN EIGENSCHAFTEN INHABER BENAMEN SU AFIKSU *-;0TASYBOS RAIDA §1. Be Derivate der oben beschriebenen su *-ko- (aut. 1996), Die Namen der Inhaber der Eigenschaften der litauischen Sprache (nomina attributiva, im Folgenden —NAtt) werden auch aus Adjektiven afriksy *-jo-, *-no-, *-en-, *-lo-, *-to-, *-uo-, *-isko-, *-mokilusiomis priesagomis bei darybos galūnėmis. Dieser Artikel behandelt Ableitungen mit dem Nachsetzzeichen *-70-. Vedische Wörter mit der Verb-Endung -is/-ys(-ė) §2. Die Besonderheiten der Namen der Inhaber mit dieser Verb-Endung in der litauischen Sprache sind beträchtlich (Urbutis 1961: 45-47; Diese Art 364-365). von Veden finden wir bereits in Schriften aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Besonders verbreitet ist NAtt-Leben. Andere sind in separaten Texten festgehalten. Vedische ga/vis „arrogant“ SD! 35, schwarz Lex 69a, Klisis SD* 124, Buckel SD“ 66, Buckel „was hübsch“ Lex 50a, 69, Stumm Ch. 8X, die Platte „Flach“ SD? 299, seltenes „verlassenes Feld“ Lex 24a, seltenes SD? 85, 124, alt SD' 174, 176; SD' 422, Käse BB Hiob 10,10, Winter „Nordwind“ Lex 65, Zilis „grauer Mann“ BP I 120; auch heute noch verwendet. Für die Schriften von Kleinlitauen waren auch die Kurzwörter „Kursier von Neringas oder Kleinlitauens Bewohner“ Lex 21a charakteristisch; KB II 66; Sch 192 (vgl. kurisches „Jatvis“ K II 25; J; M.Valanč; PPr 406, während „kurisch gebundener Knoten“ Žvr; VI — LKŽ VI 972-973), blauer „blau-roter Kohl“ Lex 18a; C II 232; R II 228; MZ II 101; K II 135; „blaue oder rote Rübe“ Lex 71a (vgl. mélynis/- mélynis „blaue Farbe“ K II 50, 196; LC 1884,4; siehe; "das blaue Gewand" Kṛṣṇa; Kp; „Blauoder Rotkohl“ R; MŽ; [K]; „Pflanze der Familie der Weißdorngewächse“ O 95 — LKZ VII 1032). §3. Eigenschaftsnamen mit -/5/-ys(-e) haben Entsprechungen in Lettisch, Preußisch, Slawisch und Germanisch, vgl. lie. Ich werde dort hingehen. béris „Pferd“ (BKGF 66), pr. malkis „Stinta“ (Stint) E 597 (vgl. latein. smalks „fein“, siehe PKEŽ III 105), serb.-kroat. M/ab (<*mold’- s), links. now, nowiu „der neue Mond“ (Martynov 1973: 22), go. hairdeis „Beispiel“ (vgl. litauisch kefdžius LEW 242), asneis „Taglöhner“ (Kubrjakova 1963: 78; Polome 1974: 109). 122
Diese Art von Vedisch entstand durch Substantivierung von Adjektiven su *-70- (aut. 1991: 16-17). Vedische su Werkwörter am Ende -/us(-s) §4. In der heutigen litauischen Sprache sind die Ableitungen der Werkendung -/us(-ė), die produktiv sind, meistens Beruf, die Bedeutung des Inhabers der kategorischen Eigenschaft haben, weniger (Urbutis 1961: 55-56; DaiktvDr 365-366, 410). Iš XVII a. Liste der im Lexicon Lithuanicum aufgeführten Namen von 6 Eigenschaftenträgern su -Sie 5 kennzeichnen auch einen Beruf (balnius "wer arbeitet Sattel" 73, Pelze „kailiadirbys“ 56a, 104a, ketels „Kesselarbeiter“, kubilys „Kubelmeister Verkäufer“ ar 56a, 19, 34, Töpfe 88) ir nur für die Dummköpfe 64, 87a hat die reine Bedeutung des Eigenschaftsinhabers beibehalten. $5. Das Wörterbuch von K. Sirvydas 4 enthält nur Enden -/us Ableitungen, die einen be Beruf bezeichnen: Natt Töpfe Sd. 33, 214; SD“ 67 (diese Ableitung ist in vielen alten jų Schriften verbreitet), kelius SD' 125 (aber R; MZ II 296; K; J; BZ 213, Siehe Abschnitt 4.4. aber Salys 1985: 204), Kubilius SD? 301 (aber DP 1073; N; K; J), hier finden wir noch eine Ableitung Dičius „Imker“ SD“ 7 (aber R; N; K). Diese Art von Veden, die die kategorische Bedeutung des Eigenschaftsinhabers haben, gibt es dagegen in diesem Wörterbuch weitaus mehr: barzdžius „Bartschneider“ SD’ 22 (auch Alk — LKZ I“ 676), grynius (grinius?),- neturtélis, nakgius“ SD’ 91 (vgl. grynius A 1885,274; J; S, grinius Rod; L§ —LKZ II 612), kerscius,kerzer“ SD’ 181 (auch [K]; J), niekius,Niederträchtiger, störender Mensch“ SD? 61, 198, 301 (auch C II 1034; Krz 154; [K]; Tat; Skr —LKZ VII 783), pinigius „wer Geld hat“ SD’ 292 (auch J; VŽ 1905,256; „verschwenderischer Mensch“ Upt —LKZ IX 1043), sekmius „wer Unsinn redet“ SD’ 5 (auch Sut; N; „wer Sagen folgt“ N; [K]), smalscius „schmackhaft“ SD’ 148 (auch SP I 212; MP 325; NdŽ), lėtėliai „wer mit Läusen befallen ist“ SD’ 191; SD’ 490 (verbreitet in Dialekten, vor allem in den östlichen Hochländern —LKŽK) und nur aus dem Wörterbuch von K. Sirvydas bekannte NAtt: burnius „der einen großen Mund hat“ SD! 34, kytrius „kytruolis“ SD" 13; SD' 347. Im Wörterbuch von K. Sirvydas ist wahrscheinlich ein älterer Zustand als im Lexicon Lithuanicum und in der heutigen litauischen Sprache festgehalten. Denn wahrscheinlich entstand die Werkendung -jus aus -is/-ys aufgrund der Vermischung der Stämme (7)u und (7)o (vgl. DaiktvDrR 35-36 und lit.), während substantive Ableitungen mit -; /5/-ys(-e) meist die kategorische Bedeutung des Eigenschaftsträgers haben. Vedisch mit der Endung -é §6. In der litauischen Sprache gibt es Namen von Personen, die die Endung -€ besitzen, die vorteilhafte Dinge bezeichnen und keine entsprechenden männlichen Formen mit -/5/-ys und -jus haben (Urbutis 1961: 54-55; DaiktvDr 366-367). 123
Solche Veden finden wir bereits XVI-XVII a. Schriften, z. B.: graikstc „Schmuck“ BB Pat 11,22 (Bd. Ackerbohnen „t.p.“ Kohl 1881,22; G 84 ir griekstus, -1 „schön, prachtvoll“ BB 1 Moz 3,6; Vln' 144; M. Valanč; Nz; Klp — LKŽ Klischee 502), III „Schere“ SD* 227 (aber D. Post; N; [K], plg. k/aus „kreiva, kliša koja“ J), kahl DP 17135; Sd. 73; Linie SD’ 160, „rechte Hand“ AK 13, 16; SP II 166; SD“ 343 (aber Sut; Kosten 56; [K]; Druck; Kt; Ar; Klt; Sdk; Mlk — LKŽ XVI Diese Art 188). von Vedas entstand durch die Spezifizierung der Eigenschaft Inhaber des Namens su -is/-ys(-ê), plg. klisé ir Klischee, kliché ir Klischee, ir kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee, kliché Klischee §7. Merkmale der Inhaber von Namen su *-épatritt in ir anderen baltischen Sprachen auf, z.B. Alif-Lam-Ra. Spitze „Spitze; Spitzenwert“ (MLLVG I 163); V. Mažiulis (PKEŽ I 420— 421) Dieser Tätigkeitstyp umfasst ir die folgenden Tätigkeiten: Gut (Pusch) E 586 : *good-* „verbogen“. Iš Adjektiv *-joEs gibt einige ir abgeleitete Suffixe, die die Namen der su Eigenschaftsinhaber bilden. Vedische su Sprichwörter -ojas/-ojis/-ojys/-ojus, -oja, -ienojas/-ienojis/-ienojys/-ienojas §8. Die am weitesten verbreitete Ableitung ist vasardjus, die in den Dialekten der Semiten und einiger südlicher und östlicher Hochlatiner die ältere Form „vasarėjas“ hat (orts kommt auch die Variante des Stammes 77o vasarojis vor, siehe LKA III Karte Nr. 15), die bereits im Wörterbuch von K. Sirvydas (SD' 44; SD' 85) und Lex 80a vorkommt. Es entspricht genau la. Sommer (ME IV 484-485). Auf einem nicht unbedeutenden Gebiet des Hochdeutschen Dialekts wird auch das abgeleitete siendjas (mit den Varianten siendjis, sienojus, s. LKA III Zemél. Nr. 13) verwendet, das bereits im Wörterbuch von K. Sirvydas (SD' 181; SD' 6, 445), im Neuen Testament von S.B. Chilinskis (Mt. 7,3; Lukas 6,42), „In der Summe der Evangelien“ (174). In M. Dauksos Postilé (9X) und im Dialekt von Zietela (Vidugiris 1969: 160) finden wir führende Worte. Jetzt ist die übliche u Stammform morgen hier viel seltener (PDF; 3184 kB). §9. Im Dialekt und in einigen Schriften finden wir noch ähnliche Bedeutungen NAtt augojas „wilde Johannisbeere“ StngZ 76, ovžojys „Haferstroh“ Rdš; Mrk; Lš; Kb; Lp (LKZ I“ 532), /apojai „Gemüseblätter“ Lšk (ŽD 85), raitojas „Ritter“ (verbreitet in Volksliedern), rugojai „Roggenstroh“ Kč; Nmn (LKZ XI 893), Samen „Maimonat“ B 765; N; [K]; KZ, Familienname Zem; Trš, familiyndjus „Söldner“ DūnŽ (LKŽ XIV 612), sildjas K I 602; KzR; Grnk; Rs; Erz, silojus „Würz“ Jrb (XIV 794, 795). In einigen (hauptsächlich südlichen) Dialekten wurde mit dem Suffix -ojas (mit den jeweiligen Varianten der Stämme ijo und u) begonnen, Namen von Pflanzenstämmen zu bilden, z.B. bu/bojas „Zwiebelbauer“, uogojas „Gewürzbauer“ usw. (LKA III Karte Nr. 14). Sie haben Entsprechungen in der lettischen Sprache, z.B. brūklėnaji „Brunnenbauer“, uog(ul)aji „Marmeladenbauer“ (LVG 285; BKGF 69). 124
810. Über die Suffixe Schatz (mit dem letzteren in Dialekten auch gelegentlich Stängelnamen gemacht) ir -ojas Mischung erschien zusammengesetztes Suffix -ienojas (auch mit Stammvarjo ir u ianten), hauptsächlich in östlichen Dialekten (LKA 3. Auflage. Nr. 14, p. 29). Wasserstoffbohnen (siehe Abschnitt 4.4) Pupinaiey SD’ 19, pupinoiey SD’ wurde 16) bereits erfasst K. Das Wörterbuch. In Klein-Litauir en hat in einigen anderen Dialekten ein Teil des Suffixes -renojas eine ganz andere Bedeutung, z.B.: avižienojai „Haferstroh“ Lex 46; B 679; R; K; Lp (LKŽ I“ 531, plg. Hafer), Roggen „Roggenstroh“ Lex 71a; O 305, 418; B 815; R II 294; Krz 124; N; J; „Rugenos“ K; Glv (XI 1987, S. 97f.) Bohnen „Bohnenstängel“ B 279; N; K. Mat mit Zubehör -/enojas bezieht sich auf ir su Anhang -fena, mit su dem in der litauischen Sprache häufig Vedische gemacht werden, die die Wachstumsplätze von Kulturpflanzen bezeichnen (aut. 1995: 186). Möglicherweise gab es einst neben dem Suffix -ojas auch Namen von Inhabern weiblicher Geschlechtsmerkmale mit -0ja, vgl. Göttinennamen Sėnoja „Göttin der Hausfundamente“ (Greimas 1990: 444) und für die Wassernamen Kamoja Ad, Lankoja Ob, Lapoja Zls (Vanagas 1970:185), sowie -toja: -tojas, -ėja: -ėjas (aut. 1993: 38-39). $11. In lettischen Dialekten sind auch Adjektive mit -js erhalten geblieben, z. B.: miglėjs rits „nebliger Morgen“, mėjJajs kalninš „lehmiger Hügel“ (LVG 284-285; BGKF 69). In der litauischen Sprache sind sie alle verbundensubstantiv. 1986: Die 1000-Jahr-Feier der 12./13./14.- /15./16./17- ./18./19./20./21./22./- 23./24./25.- /26./27./28- ./29./30./31./32./33./- 34./35./36.- /37./38./39- ./40./41./42./43./44./- 45./46./47.- /48./49./50- ./51./52./53./54./55./- 56./57./58.- /59./60./61- ./62./63./64./65./66./- 67./68./69.- /70./71./72- ./73./74./75./76./77./- 78./79./80.- /81./82./83- ./84./85./86./87./88./- 89./90./91.- /92./93./94- ./95./96./97./98./99./- 100./101./102./103./104./105./106- ./107./108.- /109./110./- 110./111./112./113./114./115./116- ./117./118.- /120. Bereits in Schriften des 16. und 17. Jahrhunderts ist der Begriff ga/vijas verbreitet. Charakteristisch für die alten Schriften waren auch NAtt prekijas „Händler- “, fiuklias (zu letzterem siehe DaiktvDrR 153), vgl. auch media BB 1 Mos 10, 9; 25, 27; Ps 91, 3; B, media C I 998, media „Jäger“ Lex 51a; O 622; J, medié, Wilderer“ Lex 106; C II 984; „Baumdieb“ N; [K], Verrücktheit „Narren“ J sowie die dialektischen Treinien, Treinien (erfasst bereits in Lex 57, 69; C I 1151), Trainijis, Trainius, Trainia, Trainius „Teil eines Wagens, traininis“ (LKA I 191; LKZ XVI 529, 735-736). §13. In den lettischen Dialekten sind Adjektive mit -ijs erhalten geblieben, z.B. salijs „säuerlich“, malijs „schleimig“, vidijs „mittelgroß“ (LVG 276-277; BKGF 68). In der litauischen Sprache sind sie fast verschwunden, vgl. zumindest das für die alten Schriften charakteristische Adjektiv vienatijas/vienatijis „der Einzige“ (wenn es sich nicht um die nominative Form des Adjektivs handelt, vgl. Parenti 1996: 69) sowie /aukijas(-a) „er wartete“ End (LKZ VII 180). Vedisch mit dem Suffix -ej/-ej $14. Ursprünglich wurden mit diesem Suffix auch substantive Verbs gebildet. Zum Beispiel aus mėdė „Wald, Wiese“ NAtt medėjas- /medėjas MZ; [K]; Sch 88; BsMt II 37; A 1884, 19; S I 345-346; S. Dauk; V. Kudir; J. Bil; Plv; Snt (ŽD 84; LKZ VII 983-984), der Jäger „der Jäger“ N; Joh, aus schrie —NAtt Kaufmann/Händler BB 3 Mos 25,50; LUT Mt 13,45; Off 18,11; [K]; S. Dauk; Herr Va125
Mittagessen; A 1884,409; V. Kudir; J. Bil; End, der Händler „Verkäufer“ S. Stan (Jg. 83; LKŽ X 598). Möglicherweise gehören ir hier die vedischen mol/ej „Maleisisch“ Ds; Rod (LKŽ VIII 335) : Mole „Malis“, Schneider „Schneider“ BB Rut 2,3; 2,4; Mt 13,30; O 495; MKr 74; N; (d)Vs (Jg. 83; LKŽ X 45) : Säge „Ernte“, Talkeetna „Sprecher“ S. Dauk; In: NDZ : Talka. 815. Substantive Adjektive in lettischen Dialekten su -ejs, z.B.: könnte „endgültig“. Substantive Ableitungen su *-ie gab es in ir slawischen Sprachen, z.B.: piet. sl. Breejp „schneller Flussflu- : ss“ bree „schnell“ (Stawski 1974: 87).W.P. Schmid (1960: 24-26) findet Entsprechungen ir in der mesapischen Sprache, vgl. Mesapische Polydehia ir lie. Paldidas, la. Er wird es nicht schaffen. Probaltisches Suffix *-wurde in das Paradigma į der Charakternamen aufgenommen. Be Daher sind die Namen der Substantiv-Eigenschaftsträger auf der Verb-Ende su historisch dem Suffix *-;0 *-fjoir entsprechend (<*-ta+ *-jo-)-Derivate (DaiktvDrR 112-117). Einige Suffixe für Eigenschaftsnamen entstanden durch Anhängen *-70eines Affixes an einige Adjektivsuffixe, die von iš *-f0-. 16. Auflage, 2. Auflage (1916). Zu erwähnen sind vor allem NAtt Ohr „Wintermütze mit Ohren“ Vrd; Kal (LKŽ I? 504), ovžytis „ein solches Gewebe, das über 8 oder 10 Nähte gewebt wird“ Grg (I“ 532), blakytis „ein Gewebe, dessen Besatz zweinähig ist“ Skdv; Grg; Prk; I. Simon (I? 878), taglytis „mit Tannen gewebtes Gewebe“ Dr, Lkv; Lnk (IT? 1052), Lamstytis, geripptes Gewebe“ Kos 151; J. Klp; KlvžŽ; Kl; Brs; Vvr; Sint (VII 114), slakytés „Kartoffeln dieser Sorte“ Rt, slakytis(- -€) „Schlachtvieh“ Kal; KI (XIV 1001). Die meisten dieser Ableitungen können noch mit den Adjektiven auf -yfas(-a) verbunden sein (d.h. sie können als Ableitungen der Endung -is(-€) betrachtet werden), z.B. ausytas (-a) „mit Ohren (über dem Hut)“ J; Kal (LKŽ I“ 503“), gebleicht „mit Durchschlägen“ BzF 100; Prk; Rdm (I* 878), taglytas- (-a) „mit eglutémis, fichtenförmig“ I. Simon; Vlkv; Mrj (II? 1052), /amstytas/lamstytas(-a) „Jamstuotas“ BzF 33; Ms; Slnt; Fernsehen; Brs (VII 114), gehärtet „gehärtet“ Sts; 1000 (14. Jh.) 817. Im Dialekt der Seemänner werden die vedischen Vokalisierungen „deutscher“, „Schwaben“ verwendet (LKA III Karte Nr. 10, 110). Aus dem Lexicon Lithuanicum (20) ist die Ableitung sestryčiai „Kinder von Brüdern“ bekannt (vgl. seserycia, s. § 21). Eine ähnliche Zugehörigkeitsbedeutung hat la. /atvitis „Jatvis“, vacitis „Deutscher“, fautitis „Junge aus dem Ausland“ (LVG 387; DL 239-240). Möglicherweise liegt sie auch in den preußischen Personennamen (z.B. Moldite, Bludit, Waikitte, s. Trautmann 1925: 2. Auflage, 1986; 2. Auflage, 1989. 126
182) und Ortsnamen (z.B. Lankiten, Pelitte, Pelkyten, siehe Gerullis 1923: 257 Ta-Tä. ). Denn in den preußischen Texten sind keine Deminutiven verzeichnet su *-/f/0-. §18. A. Nepokupnas (1985), auf der Grundlage eines Suffixes in preußischen Ortsnamen -owiten, -awiten, deutet sogar darauf hin, dass das zusammengesetzte Suffix *-ouitio- (<*-ouo- + *-itjo-), mit dem su in den slawischen Sprachen Vornamen gebildet werden, war eine gemeinsame Neuerung der ir slawischen westbaltischen Sprachen. Die Suffixe -owifen, -awiten in den preußischen Ortsnamen könnten jedoch durch die Biegung preußischer Formen entstanden sein. (Bd. Links. -owicy)“. Umso mehr, dass in baltischen Sprachen Suffixe * -ouobAdjektive sind sehr selten. Zum Beispiel litauische Adjektive Schuhe „Blattfarben“, /inavas „Leinenblütenfarben“ wahrscheinlich nach dem Beispiel der Slawismus ruZavas, kirniavas (ŽD 397) gemacht. Im Preußischen ist das Suffix *-ouo-/-euo meist Teil anderer Suffixe, z.B. acc. Singen. drúktawingiskan „gestrengen“ III 119;;, nom. Singen. ginnewings „freundlich“ (gewaltige) III 85,2 usw. (S. 44). Und diese Vedischen haben nicht die alte Bedeutung der Zugehörigkeit, der Herkunft, die die Adjektive der slawischen Sprachen mit *-ouo bewahrt haben (vgl. s. sl. Petrovs: Petr und s.ind. Visnavah: Visnuh, vgl. Meje 1951: 275). §19. In den slawischen Sprachen haben die Vedischen mit *-itjo—ebenfalls meist die Bedeutung der Zugehörigkeit, des Ursprungs, z.B.: piet. sl. BoZit’s „Sohn Gottes“, bratit’s „Sohn des Bruders“ usw. (Hrsg.): 1976, S. 55–56. Darüber hinaus wurden hier mit diesem Suffix seit der Antike häufig Personennamen, Stammesund Ortsnamen gebildet- .“ In baltischen (vor allem litauischen) Sprachen wurde für diesen Zweck häufiger die andere Variante des Suffixes * -/fjo * -ertjo-(vgl. $24) verwendet. §20. In lettischen und slawischen Sprachen (wie auch im Litauischen) gibt es einige Vedische mit *-itjo-, die die reine Bedeutung des Eigenschaftsinhabers beibehalten haben, z.B.: /ėnitis „warmer Südwind- “: /éns „warm“, jaunite „marti; die junge; die junge Mutter; „Stiefmutter“: junger „Junge“ (DL 240); Piet. sl. golit’s „nackter, armer Mensch“: go/s „nackt“ (Stawski 1976: 57-58). Möglicherweise haben Ableitungen dieser Art eine Entsprechung in den Sprachen deutsch und englisch, vgl. s. deutsch. Höhe. jungidi „Jungtier des Tieres“ (Mezger 1953). Somit sind die Namen der Träger des Suffixes *-itio-(<*- -ito-+*-jo-) wahrscheinlich eine baltische, slawische und germanische Neuerung. Diese Sprachgruppen und mit dem Zusatz *-joimta machen die Namen der Eigenschaftsinhaber (siehe $3). 1953: Der Versuch von F. Mezger, das Adjektiv *-it mit der Ide zu verknüpfen. * -fj0ist fragwürdig. Später wurde dieses Suffix in baltischen Sprachen für Deminutive (aut., 1994: 146-147) und seltener für Gruppennamen (aut., 1995, 187-188) verwendet. : Plg. 1925, S. 212–213; 1974, S. 214. * Vondréak 1924: 598-599; Rospond 1937; Taszycki 1946: 27 tt; Cufin 1964: 9–92; Lindert 1967: 40–45; Vaillant 1974: 333 pp. 127
Vedisch mit dem Suffix -yča 821. Mehrere Veden mit su diesem Suffix finden wir in alten Schriften, z.B.: "Bruders Tochter" Lex 20; C I 402; O 103 (t.p. B; N; K; „Pusser“ JR 69), Taube „Taubenweibchen“ SD' 37; SD? 72; SP I 369 (t.p. N; [K]), meskerycia/meškerycia „meškerykotis“ C I 98 (t.p. MZ II 28; [K]; SI; Ps; Srv; Paj — LKZ VIII 89), seserycia „Tochter der Schwester“ Lex 78; C II 527; O 474 (t.p. MZ; K; L; Rtr; „Cousin“ plg. N; Serbisch sėstrič, siehe Mezger 1953: 118). Diese Art von Ableitungen gibt es ir in Dialekten, z.B.: darklyčia „ein Mann in seltsamen Kleidern“ J I 296, Knochen "Ein sehr dünner Mann" J; Frau; „Krankheit der Pferdefüße“ Grz; Kp; Lk; Ms (LKŽ V 432), Schwamm „getrockneter Mann“ J II 75, Kerycios „Gewinnspiele“ R II 370; N; K; J; Žm (LKZ V 609), Fischfang „Ästhetik“ Lp; Mrk; „girnalovis“ Aus. Vdn; Kb (VII 667), mazgycia „Tabelle zum Stricken eines Netzes“ N; [K]; J, Mobbing „die Tochter des Mobbers“ G 122; A. Baran; Ds (König). 822. Ein kleiner Einblick in die Höhle. su -ycia werden unverheiratete weibliche Nachnamen gemacht, z. : Baltrušaityčia, Jankyčia, Pakalkyčia (LKA III Karte Nr. 112, S. 121-122). Solche Namen sind bereits in Quellen des 17. Jahrhunderts aufgezeichnet (Macijauskienė 1991: 263 usw.). Das Suffix -ycia haben auch Wassernamen in zwei nicht miteinander verbundenen Gebieten: im südlichsten Teil Litauens und in der Region Žemaitija, z. : Ylyčia Smn, Šarkyčiai Lbv, Kalnyčiai Krž (Vanagas 1970: 141-142, 402). In einigen lettischen Dialekten werden verheiratete weibliche Nachnamen mit dem entsprechenden Suffix -iša gebildet (z.B. Bergmanisa „Bergmans Frau“), ein weiterer ir weiblicher allgemeiner Name, z.B. delverisa „Lärmmacherin“, véverisa „Weberin“ (LVG 377; DL 316-317). 823. J. Otrebskis (GJL II 258) Der Vorschlag, dass das Suffix -infolge von iš -yté wegen der Vermischung von ja und (in)ė Stämmen und wegen sl. -ica Einfluss. Die vorliegenden Daten lassen jedoch vermuten, dass das Suffix -ycia alt sein könnte. Da man in baltischen Sprachen mit der Werkendung *-2-(später verdrängt durch die Endung *-(7)é-) früher nomina feminina machte (aut. 1993: 38-39), kann es durchaus sein, dass das Suffix -yčia noch älter ist už -ytė (d.h. *-itia- : *-itio-kaip *-taja- : *-tajo-). Es ist zu beachten, dass auch die Suffixe -aité, -ute, -ūtė in den Dialekten die ja Stammvariante -aicia, -ucia, -ūčia haben, mit denen unverheiratete Mädchennamen gebildet werden, die bereits in die Quellen des 17. Jahrhunderts gekommen sind (Maciejauskiené 1991: 262 usw.), vgl. auch das Suffix -écia (S. §39). Auf der anderen Seite könnte die Vermischung der Stammformen fa und (7)é und das slawische Suffix -ica sowie der Slawismus -ynyčia (vgl. aut. 1995: 192 und den Hybriden brolickas „Bruders Sohn“ N) eine konservierende Wirkung gehabt haben, oder vielleicht ist das Suffix -yčia deshalb in Ost-Litauen geblieben und verbreiteter geworden. 128
Vedische su Suffixe -ietis/-ietys(-ė) 824. Vedisch mit su diesem Suffix hat normalerweise die Bedeutung ar der Zugehörigkeit. Besonders alt ist die Ableitung deukietis/deutek(-€), die im gesamten Gebiet des Hochdeutschen verbreitet ist. (LKA 3. Auflage. Nr. 10), Erfasst XVI-XVII a. Schriften (DP 45743; SD"'94; Lex 23a; CI 460) ir genau übereinstimmen mit la. Vagiétis (ME IV 492). Ein kleiner Teil der Höhe ist bewaldet. su -ietis(-¢) wird heute häufig für Personennami men nach Wohnort oder Herkunftsort verwendet, z.B. jonisi kiétis, panevėžiėtis, vilniėtis usw. ir (Lenkevičiūtė-Norkaitienė 1983; LKA 3. Auflage. Nr. 110, p. 115). Diese Art von Veden kann auch ziemlich alt sein, z.B. Galiläum Ein Einwohner von Galiläa Bt Jn 7,52; Die APD. 1,11, Rauhneißer Der Bewohner von Rauno (LVG 388; BKGF 98). 825. In den alten Schriften finden wir vedische prasalietis „Ausländer“ DP 8X (vgl. M. Valanč; A 1884,380; „fremder Mensch“ Ibid. „Vorübergehender“ NdZ —LKZ X 561), der Prasnal „Mann aus einem anderen Land“ SE 2159; KN 117; 2. Mose 12,43; Rut 2,10; Bt Luk 17,18, vgl. noch saDer Saline-Mann“ Zem; Jnšk; „von anderswo gekommener, nicht einheimischer Mensch“ Skr (LKZ IX 553). In den Dialekten (vor allem in den östlichen Hochlanddialekten) werden noch NAtt apylinkiétis Trgn, aplinkiétis „Bewohner der Umgebung“ Grž verwendet; Trgn; Svn (LKZ I? 245), giminiétis „giminaitis“ Bt Mr 6,4; Ds (III 310, plg. la. savietis „t.p.“ LVG 388), kaimiétis J, laukiétis Brz, laukiniétis,Jaukininkas, ūkininkas“ Zg; Skn (LKZ VII 180, 181), seseriéte „Schwester“ Mk; Prn (ZD 360), sodiétis „Bauer“ Brz (LKZ XIII 274), šeimynietis „Hausmann“ Str; Lkm; Ad; Tvr; Prng; „Söldner- “: A. Baran; Ds; MI; Krns; 609) erwähnt. Vedisch mit dem Suffix -eitis(-€) 826. Bereits in den Evangelien von B. Wilens (109) ist NAtt prasaleitis „fremdländisch“ aufgezeichnet (z.B. S.Dauk; in der Bedeutung „Eingeborener, fremder Mensch“ im nördlichen Semitischen Dialekt verbreitet, s. LKŽ X 561, vgl. prašalietis, s. §25). Im Semitischen Dialekt finden wir noch mehr Veden mit dieser Variante des Suffixes -ietis(-€), die den alten zweistimmigen ei beibehalten haben, z.B.: pasaleitis „ungeladener Gast“ Sd (LKZ IX 552, vgl. pasaliétis), treineitis „Dreieck“ S. Dauk; Sint, treineitė „Teil eines Wagens, trainis“ Gršl (XVI 735), vgl. auch farneite (aut. 1994: 148) sowie die Namen Gineitis, Kiauleitis, den Ortsnamen Vyžeičiai „Rokiškio valsčiaus kaimas“ (ŽD 361), pr. 1958: Swanieyten (Būga) 1958: 427. Vedische mit dem Suffix -aitis(-€) §27. Die Namen der Besitzer mit diesem Suffix sind in der litauischen Sprache sehr wenig erhalten geblieben. Besonders alt ist die Ableitung Zemaitis/- Zemaiciai 129
(über 1993), seine Geschichte siehe Zr. Zinkevičius ist bereits gefunden Anfang des a. XIII. Jahrhunderts in russischen historischen Quellen (Salys 1930: 6-9), Häufig 16.-17. a. Jahrhundert in Litauen. | 828. In den alten Schriften bemerkt NAtt Praslaitis/Praslaitis „Ausländer, Fremder“ BB 2 Moz 12,19; 12,48; 20,10; Joz 8,23; BP II 383; Lex 37a; C I 98, 996 (in Dialekten ir verfügbar), fevykstaitis „Nachfolger“ DP 57526, 61117, 620,5; SD? 57 (aber Sut; N; Gmz), Ostern Ostereier und Ostereierchen Lex 66a; C II 186 (in Dialekten verbreitet) und das angrenzende naš/žitis/našlaitis jų DP 30735, 33533, 33655; SD' 165; SD“ 402; Ch' Jn 14,18. Tarmése (meist zemaitisch) finden wir noch vedische brolaitis/brolditis "Sohn des Bruders" Rs; „pajaunys“ SI; Klk; Sk; Sml; Lnkv, Bruder/Schwester „Schwester“ Lz; "Bruders Tochter" Rs; „jungfrau“ Grk (LKZ I? 1068), Verwandter/Verwandte (- €)S. Stan; J I 432; Kv; Ldvn; Rtn; Ds (Jg. 359; LKŽ III 309), girinaitis/girinaitis „ein Bewohner eines Gebirges; Ein ungebildeter Mensch“ J; Kv; Rs; LI (LKŽ III 341), Hüttenarbeiter "Schmieds Sohn ar Tochter" J(Kv), Schmiede „Hügelbewohner“ König/Königin J, "Königssohn ar Tochter" N; J; D 101; Dkš; Smn (LKŽ V 258), Viertaucher „der einen Viertel des Waldes besitzt“ Grv (V 670), /wild/wild Der König der Löwen J; Kv; Vdk; Erz; Krtv; Gr; „žemaitis“ Šmk (7. Auflage. 180-181), „Waldbewohar ner“ HS-Nr. Pp; Krtv (VIII. 289), Hausfrau "Die Tochter des Bauern" J; (d)Grk (VIII. 537), Zusatz(-€) „fremd, fremder Mensch“ Rs; Pdn; 100 mg/m2 Krš (IX. 551), Vorbemerkung "ein Mann, der in einem ländlichen Vorort lebt, ein Eckmann" J; Jrb; VI; „į Einmischung in die Angelegenheiten anderer Zmogus“ Grš (X 688), Savžitis „Verwandter“ Prng; Dv (XII. 233), Sezerditis „Sohn der Schwester“ Kehlkopf "die Tochter der Schwester" Hals; Ms (12. 437), Auflage. „Enkel“ Aschb; I. Simon; Grv; Lz (XIV 150), tévynditis/tévynaitis/tévynaitis (verbreitet im nördlichen Semitischen Dialekt), feėvūnžitis/tėvūnaitis/tėvūnaitis „Der Sohn eines Bauern, Erbe des Besitzes “ (verbreitet im südlichen zemgalenischen Dialekt). §29. Wie diese Beispiele zeigen, hat das Suffix -aitis(-€) bei den meisten Eigenschasu ftsnamen die Bedeutung eines Besitzherkunftsnamens. Aus ihnen sind wahrscheinlich die Vornamen mit -artis (-ė) entstanden (vgl. Skardžius 1954: 29 usw.), die einst in einem großen Gebiet von Westlitauen etwa bis zum Fluss Nevėžis verbreitet waren (Zinkevičius 1977; Maciejauskienė 1990). 1977: 160-161). Später wurden letztere zu Nachnamen. Heute werden im nordwestlichen Gebiet der samogitischen und westlichen südlichen hochsorbischen Dialekte mit dem Suffix -aitis inoffizielle männliche Nachnamen gemacht, z. : Galdikaitis, Kervaitis, Šimkaitis usw. (LKA III Karte Nr. 111, S. 119). In einem noch größeren Gebiet des žemaitischen Dialekts werden mit dem Suffix -aifė unverheiratete weibliche Nachnamen gebildet, z. : Liutkdité, Budrdité, Kėvišaitė usw. (3. Auflage). Nr. 112, S. 120). Die Namen der Eigenschaftsträger haben die Grundlage für die Entstehung der heute in der litauischen Sprache sehr verbreiteten Deminutiven mit -aztis(-¢) gelegt (aut. 1994: 147-148). 830. Ein weiterer Name des Eigenschaftsinhabers mit -asfis findet sich auch im Lettisch, z.B.: fautaitis „Landgenosse“, cakaraitis „Körperfresser- “, puskaitis,,0z130
THE ENTWICKLUNG OF NOMINIERUNG Attribution WITH THE AFFIX *-joIN LITAUISCH Zusammenfassung Das Adjektivaffix -jo wurde schon vor langer Zeit in die abgeleitete Kategorie nomina of attributiva eingeführt, a vielleicht als die Baltisch, Slawisch und Die germanischen Sprachen waren noch nicht vom nördlichen Dialekt getrennt of Indoeuropäisch, vgl. Lith. Béris, Lettland. Beryllium „Bay Horse“, serbisch-kroatisch. m/ifj „Neumond“, Goth. „Haardeis Hirte“. Das zusammengesetzte Suffix *-itjo (< *-it- + *-jo-) hat Äquivalente die in Baltisch, Slawisch und Germanische as Sprachen gut, vgl. Lith. vokytis, Lettland Vacitis „Deutsch- “, Süden Slav.bratif 5 ,Bruders Sohn“, OHG jungidi „Cube“. Das Suffix *-itjohat die apophonischen Varianten *eit-jo-, *-oit-jotin he Baltische Sprachen, vgl. Lith. vokytis und vokietis, Latv. Vacitis und Vdcietis „Deutsch- “, Lith. Giminaitis und giminiétis, Lith. Savditis und Lat. Saviet „relative“. Früher das Suffix *-é-jo mit Äquivalenten die in Die baltischen, slawischen, vielleicht messapischen Sprachen (vgl. Litauisch medéjas „Jäger“, Südslawisch byzėjs „rascher Strom eines Flusses“, Massap. polaidehias) wurden für nomina to attributiva verwendet und kamen später in die abgeleitete Kategorie nomina agentis. of In Litauisch und Englisch Im Lettisch gibt es einige nomina attributiva mit dem anderen verwandten Suffix *-4-jo-, vgl. Lith. vasardjas und Latv. vasarajs, Sommermais“. In lettischen Dialekten werden die Suffixe *-4-jo-, *-é-jo noch immer nicht nur als Nomina attributiva, sondern auch als Adjektive to verwendet. (vgl. miglajs misty“, galéjs last“), die im Litauischen völlig verschwunden sind. Die litauischen Nomina attributiva mit den anderen Suffixen, die von *-jo (vgl. -ijas, -otis, -uotis, -étis a.0.) stammen, und mit der abgeleiteten Flexion -ius (-€) haben keine Entsprechungen in verwandten Sprachen. 137
