„Auka“ ir „aukuras“. Žodžių kilmė bei semantinė motyvacija
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Acta Linguistica Lithuanica 2008, S. 17–19. (englisch). Der Beitrag befasst sich mit den litauischen Begriffen für Opfer und Altar, auka und aukuras, Dainius RazAusKAS die in der Litauischen Sprache in den 18. und 19. Jahrhunderten verwendet wurden. Nach einer Problemstellung und einem Überblick über die Forschung argumentiert der Autor für eine Verbindung zwischen auka und aukuoti „aufheben, schwingen“ auf der Grundlage historischer Daten über die alte litauische Religion und typologischer Beweise (die Praxis des Aufhebens von Opfergaben). Das zweite Wort, aukuras ‚Altar‘, das ebenfalls von historischen Quellen als authentisch bezeichnet wird, könnte (unter Berücksichtigung seiner Parallelform aukaras) erklärt werden, als ob es die gleiche Wurzel aukenthält, mit parallelen Suffixen -ura und -araas, die zur Ableitung von nomina instrumenti verwendet wurden. 1. AUKA Das wohl erste Opfer des litauischen Zodj war der lettische Sprachwissenschaftler Janis Endzelynas, der 1909 versuchte, Zymus zu etymologisieren. Er meinte damit das Entstehen des Verbs offeriti ‘opfern’, wobei es möglicherweise eine Verbindung zwischen dem Teil au-‘nu-’ (= rusy y-) und dem Verb batali ‘wir kämpfen’ gegeben hat, so dass offerieren zuerst ‘bekämpfen’ (wie rusy y-6ump) bedeuten musste (Endzelins 1974: 70-71). Mit Endzelynas war Kazimieras Bigas kategorisch nicht einverstanden, unter diesem Vorwand sagte er 1912 in seiner Erklärung, die zum Klassiker wurde:,,Wodziali opuczeni “keprsosats’, opuczeni ©xepTBa’ und der Altar ‘antaps’ wurden zur Identität der litauischen Sprache des Schriftstellers S. Daukanto. Ich werde einige Zitate von Daukanto geben: Er nannte jj das Opfer des Erschaffers und das erste, als dasjenige, das zuerst geopfert oder angebetet werden muss; ..-meldés auf hohen Bergen, die Opferberge, von dem Wort geopfert, nannte...; Sie hatten auch für das Heiligtum Altäre, oder Altäre, auf den Bergen, die sie Opferberge oder Altarberge nannten, und Weißsteine, und große 17
Dainius RAZAUSKAS Steine, auf ir denen sie den Göttern juos Gebete opferten oder Früchte trugen, wie es der König von Babel gewohnt war. Heute if wird gesagt, um die Lust, um sie zu machen...; 11 Und er machte einen Altar, auf dem das Feuer des Opfers brennte, ir das von den Bäumen des Höllenfeuers ir angezündet wurde und Tag und Nacht brannte. (Biiga 1958: 355-356)! ir Herr. Hier ist ein weiteres Beispiel, das von iSkalbinga Piiga verpasst wurde: Hier steht der Altar der Kapelle, oder der Altar, übrigens, wo man Tiere opferte oder verbrannte, die Pertinus gebracht hatte (Daukantas 1976 1: 514). Die Abschlussarbeit lautet: J. Angel actionazodj Zeit zu [...] opfern, wenn sie beiSdélio auslavy i§ gelegt = yir Die ursprüngliche Aktion wurde nicht ausgeführt „Ourn“. Su 100 mg/m2 Die Auslegung des Wortes ist schwer zu akzeptieren. Mir scheint wahrscheinlicher, dass alle drei Wörter - Opfer, Opfer ir Altar - Die Entdeckung von Daukantos. Der su pilkapiy-förbe mige Hügel, giraitemis oder ju, wird von den Litauern als alko kdlnas oder alkos kdinas bezeichnet. [...] In einigen Dialekten, zum Beispiel, über Skuoda, alka oder alkas kdlns (Wählen.) Ausgesprochen als aiika oder aiika kdlns, sporadi$kai | beim Bewegen i u; plg. - Das ist eine Lüge. aukiiné statt alkiiné ‚noxorp- ‘. Im Daukanto-Dialekt wird alka kdlns auch als aiika kdlns ausgesprochen. [...] Über Alko(s) oder Aiiko(s) Kdlnus wird im Volk erzählt, es seien auf Litauen Protéviae gewesen, die ju Heiden für ihre Götter gebracht hätten. Angetrieben von der Geschichte von AtnaSavimus auf der Schmiede, genannt aiika kdlns, Daukantas entschied, dass der Name aiika kdlns ist genau das gleiche wie apiéras kdins, Gia i8vada Opfer ist umra i8 — ‚xeprsa‘. I§ Wiedergabe Das Opfer des Wortes, das in Daukants Vorstellungskraft die Bedeutung “xeptsa” erhielt, wurde mit der Zeit zu vedischen „xeprsosats’ ir atikuras „KeptBennux- ’“ (nach dem Beispiel von „funid-fuel“). Das Wort Opfer in der Live-Sprache Wird nur in der Verbindung Opfer kdlns verwendet (8. Auflage). Enge Ecke, in der ersten Reihe auf dem Hügel su 8venta giraite virsuje“. plg. Alkas „giraité (Biiga 1958: 356-357). Dieser Meinung 1943 m. stimmte auch ein anderer litauischer Linguist, Pranas Skardzius, zu. Jo Zodiiais,,dabartiné Opfer ‘apiera’ konnte zufällig entstanden sein. Sie war früher bei mir. Da sind wir völlig anderer Meinung. Wir finden sie ir nicht in den jo frühen Schriften. IS jo In vélyvesniy ra’ty sieht man, dass er sowohl die Umrandung als auch die Umrandung des Altars ir später anfangs ganz bewusst, aus rein nationalen Gründen vermieden hat. Mittags to ist er z.B.. Bide Rao: Turéjo hat auch uz Die heiligen Altäre, die Berge, die man Opferberge oder Altarberge nannte, die großen ir viespilais, ir Steine, auf denen man den Göttern ir Opfer darbrachte, oder die man aufbaute, wie man es wollte, Heute ik wird von Lust gesagt, um sie zu verführen. ‘ Zitate von Daukantos sind nach Moderne Ausgabe: Daukantas (1976 1: entsprechend 490, 511, 522 ir 513). Alle Änderungen anzeigen Gia weiter, ir je: wenn nicht anders angegeben, - mein. 18
Das Opfer und der Altar. Zodziy Ursprung und semantische Motivation Da alka(s), wie andere zeigen Brühe, Salia ihre wahrscheinlich ältesten reik8més ‘birZis, birztva, gojelis, gojus, Hain’ könnte schon früher mit der Gottesvsu erehrung in Verbindung gebracht worden sein (z. B. : Sie ist... Anbetung von Feuer, Zemynq, Schlangen, Zalcius, perkiina, Medus, Alkus, hölzerne, ir Masken andere dick Viele ir su Opfer (z. B. : Alko-Berg ‘Berg, wo Opfer dargebracht wurden’ Juska, Hunger [= Opfer, umher) vezé j Rokytus Tier Schutzpatron St. Rokui AlsédZiai; plg. Aber la. Herzberg ‘der Berg der Götter, der heilige Berg der Götzenanbetung’, go. alhs ‘$ventove’ usw.), dann mit ir einem Biid (vielleicht nachdem du j solche Dinge wie dudra dldra usw. gesehen || hast) ir ji Der Begriff wurde j später ir zur Bezeichnung für die Verwendung von Gegenständen umgewandelt. Véliau iS Daukanto ja übernahm Valanéius, Augrininkai u.a., die dadurch in ir der heutigen ji allgemeinen Sprache* (SkardZius 1943: 586-587, aber Zr. 592, 596; Verdünnungen Scharlachrot). Endlich eine solche Erklärung ,,Lietuviy Sprache Etymologie Zodyne“, dessen erster Band im Jahr 1980 erschien, 1962 jteisino® Ernst Frau: ,,aukd ‘Opfer’, aukduti ‘freiwillige Beiträge ensammeln [savanoriSkai ka atiduoti]’, aukéti „opfern“. I Einführung in die Literatursprache Anstelle von Daukanto apierd, apieravéti, entsprechend afiera, i8 afieravoti, le. ofiera, ofierowaé“, wiederum,,,i8 offeré selbst gemachter Widderaltar nach ir Feuerbrand“. = Ta¢iau Frankel fügt noch etwas hinzu — er kann Siems Wörtern in der Sprache zu erwerben, nachdem sie andere fast gleich klingende Wörter in ir der Sprache vor langer Zeit erworben haben Bekannte Wörter, biitent: "Die to Unterstützung kam von solchen bereits bestehenden ZodzZiai kaip auktoti ‘hebopfern [atnaSauti pakeliant]’, auk@vimo apiera „Hebopfer [atnaSavimas pakeliant]“, Opfer „ein Kind anheben und senken [Ktdiki hoch und runter bringen]’ (Bretkin) la. = Adiklet „ein Kind warten, es auf Hände tragen und schaukeln [prizitiréti, neSioti ir umgedreht auf Handy aiikla vaika]’, „Kinderwarterin [vaiky prizitirétoja]- “, lie. Dukle 't. p.’, 2 Daukanto Zitat nach Moderne Ausgabe: Daukantas (1976 1: 522). Zodiius Opfer, Opfer Daukantos reichlich in seinen ir anderen Werken verwendet. Hier sind ein paar sprechende Beispiele i$ "Erzählung über Werke der litauischen Antike": Pass, tq Visum Zaliuojantj, buvo Zinyé1a, wo Opfer oder Opfergaben diesen Göttinnen durch améines Feuer ir dargebracht wurden, qZuolo Holz angezündet, degé; Dritte Zynien werden Äxte genannt, die Tiere zum Opfer bringen, oder umgekehrt...; Der Bruder forderte ihn auf, den Göttern Opfer, oder Apsaras, zu bringen...} ...vor langer Zeit Die Zuweds opferten ihre Götter jeden Frühling... 1r Herr. (Daukantas 1976 3, 34, 41, 49, aber Zr 29, 38, 40-43, 47, 50 ir kt ). Dél in anderen Werken Daukanto minimy Opfer ir Zr. Klimavitius (2003: 178-179) (auf die mir gegebenen Angaben) §j Klimavigiaus ir pasku: noch minésima A. Der Artikel von Dr.-Ing. Vykintas Vaitkevicius! ). 3 Zr. bereits Buck (1949: 1468) und andere. 19
Dainius Razauskas akduti ‘auf Armen tragen, warten, pflegen, zartlich behandeln [ant ranky neSioti, globoti, prizitiréti, meiliai elgtis]’, uktiotis ‘sich schaukeln, schwanken, watscheln [suptis, linguoti, svyruoti]’, la. u())cinat, ucit ‘(Kinder) auf den Handen und FiiRen dammeln [ant ranky ar kojy supant raminti (kiidiki)]’, ucitis ‘Wiege [lopiys]’. Diese Zodiacs sind verwandt mit go. auhuma ‚höher, höherer‘, kimry uchel ‚hoch‘, priisy verstärkendes Teilchen, i8rei8kiant höchstem Grad, ucka-“ (Fraenkel 1962-1965: 24-25)*. So, nach Fraenkels Meinung, die Worte Opfer, Opfer, auf der einen Seite, in der literarischen Sprache sind j Daukanto eingeführt, auf der anderen Seite, sie haben sich dél minéty schon früher Zinomu seny Zodziy angepasst. Manche werden sich jetzt fragen, ob das Opfer überhaupt eine Neuschöpfung ist, aber lassen Sie uns uns nicht täuschen. 1967 wurde ein Opfer für Zodzius in einem Artikel von I. Ermanyté veröffentlicht. Sie stimmt auch mit der Erklärung von Bilga und Skardzius überein, ist aber nach der Meinung von Fraenkel schon viel vorsichtiger — sie hält Daukantos Verdienst nicht für den Ursprung des Wortes, sondern nur für seine Verbreitung in der Sprache: „Das Wort aukd und seine vedischen Ausdrücke und Attikur paplito in der Sprache der Miesischen is S. Daukanto ,,Biido senovés lietuviy kalnény ir (1845) „Die Erde“. Früher wurden anstelle von siy ZodZiy die Schuldwörter afiera und apierd (i8 le. ofiara), afieravéti und apieravoti (i8 le. ofiarowaé) und altérius (iS le. Altar oder Bru. Anmaps). Der Ursprung des — Wortes Opfer ist ir diskusijy ein umstrittenes Thema. In seinen Werken war die Generatine on auf ihn angewiesen K. In: Fr. Skardius und E. Frenkelis. Einige §j Zodj mehr verbunden mit dem Wort alkas, alka, andere — su Die Sprache der Autoren* (Ermanyté 1967: 38). Weiter I. Ermanyté dar primena kalbininky abejones länger garsy (geschlossen) | ir u Veränderung, die nur ir erlaubt Biga bei Skardziy iSkelti genannte Hypothesen. Interessanterweise wurde dieser Klang in den su jeweiligen Dialekten zuerst selbst bezweifelt Biiga ir Skardzius. Pasak Ermanytés- ,,,dél Diese berühmte Veränderung, deren Produkt S. Das Opfer des Daukanto, kai kuriy miisy Zinomy kalbininky tarpe kilo rimty Diskussionen. 1910 m. April 17 d. laiSke J. Endzelynui K. Biiga ra3é, kad Das ist doch... Quedarnos ir In Rietavo Snektos gelingt es nicht, i8ai8kinti i8 dudra [...], weil in diesen Snektos die Umwandlung völlig u unbekannt j t ir tj u ist’. Meinung von Pana3ios K. Bleib bei deiner ir Arbeit ,,Über litauische Personennamen“. Fr. SkardZius, basierend auf Siais K. Bagas Forschungen behauptete auch, dass es kaum möglich ist, in Zemaičiai echte und zuverlässige sporadines Geräusche zu finden ir | Beispiel für Veränderung, da Ze- ‘Bei Fraenkelis minéty Zodziy, kann man noch angeben uknéti, uk6ti, ukvioti, iikuoti ‘supti (S. 10) Kind auf der Hand), sipoti, swingti, aukuoti’, jaustuka dko (Kid) auf die Hand zu legen, um so etwas zu ir beschreiben, Zr. LKZ,,,, XVI 412, 442. maiciy 20
Auka ir aukuras. Zodziy kilmé bei semantiné motyvacija veliarinis /néra so hart wie ryty aukStai¢- iy. Und doch kommt K. Biga I Zodyn in seinem Sammelband zu dem Schluss, dass dldra kaum von dudros zu unterscheiden ist und die Konsonanten aus einem anderen Wort mit ähnlicher Bedeutung stammen müssen, z.B. dldu, aldéti ‘Sticken- ’, la. Altar ‘Trick’Madar, Dummkopf usw.“ (Ermanyté 1967: S. 39–40; Bd. 1958, S. 201–202; 1961, S. 188–189. So ergibt sich der Klang | ia nicht einfach aus i8 u, sondern er wird wie aus einem Wort mit ähnlicher Bedeutung und ähnlichem Klang übernommen, so dass aus dem Wesen der Wortwurzel selbst, wie aus dem Wesen des Wortopfers, der Klang u erhält aus dem erwähnten alten Wortwort der Wortwurzel, das Wesen des Wortopfers übernimmt ebenfalls das Wortopfer selbst, und somit ist der wahre Klang das Wort dieser Wortwurzel. Es lohnt sich daher, die Zweifel von Ermanytés zu hören, die er in seinem Buch über die Herkunft des Wortes Opfer erwähnt hat, sowie seine direkten Schlüsse über den Ursprung des Wortes Opfer. Als Reaktion auf Bigas aiSkinima SkardiZius rao:,,Wie anders muss aiSkinti Daukanto Bade begann zu verwenden aukq und aukurg. [...] Hier wird das Opfer so eindeutig mit der(den) Alke(n) verglichen, daß vielen leicht der Gedanke aufkommen kann, daß das Opfer von einer Alke(n) stammen könnte, besonders weil der Wagen in einigen Miesen Snekte iSwista j u [...]. Und dieser Meinung ist Herr Baga bereits sehr nahe. Dies wurde später von Herrn Fraenkel unterstützt. Aber Gia zeigt sofort eine phonetische Klititis: zemaiciy velarniy 1 néra so hart wie ryt. AugStaiciu, todél Zemaiéiy Snektose al virtimo j au ganz zuverlässige Beispiele nicht zustimmen [...]. Dvibalsiy al und au Verhältnis Zem. In ddro und dudro kann es auch nephonetisch sein. Ebenso mdukna ‘Tannenrinde’ = la. Macht es euch gemütlich. p.’ ist zuerst mit maiikti, la, verbunden. maukt, nicht mit vabalninkény mdlkna, die nicht von mdlka zu unterscheiden ist [...]. Es scheint mir noch heute, dass Daukantas bei der Bildung des Wortes „alq“ nicht nur „alkq“ vor Augen gehabt haben könnte, sondern auch irgendein anderes Wort, das ähnlich klingt, z.B. „opuoti“ ‚heben‘ usw.“ (SkardZius 1998: 408-409; einige Verweise beim Zitieren ausgelassen)°. Ehrlich gesagt, kann das Opfer nur das Wort der Wurzel sein, das Daukanto unter dem Einfluß des Alko(s) gemacht hat (oder nur verwendet hat, siehe unten), und nicht umgekehrt. Weiterhin wendet sich I. Ermanyté auch an die Worte der Wurzel und erläutert sie ausführlicher:,,Wortze mit akni aukjau waren bekannt und wurden in den Misu-Resten viel früher als S. Daukanto Bidq verwendet. Das Wort offerieren findet sich in M. DaukŠs Postilé, K. Donelaičio Metai, K. G. Milkaus Zodyne, und offerieren ist in der Literatur festgelegt. Interessant ist, dass dieser Artikel von Skardzius erstmals 1937 veröffentlicht wurde (Archivum Philologicum 4, S. 192-199), also 6 Jahre vor seiner Veröffentlichung. Das zeigt, dass es wirklich keine festen Meinungen gibt. 21
Dainius Razauskas Der Herr Ruigio Zodyne. Aukuoti bedeutet in den Schriften der Autoren „nicht säen, sprechen, stipuoti, kiidiki (aukstyn Zemyn) erheben“. Bretkin verwendet in seiner Bibelübersetzung auch Sj Zodj, z.B. 24 Und lege es auf die Hände Aarons und auf die Hände seiner Söhne und erhebe es dem HERRN. 26. Aufl. (mit einem Nachwort von A. Krüger). Hier ist es notwendig, das Opfer zu erheben, zu erheben*. Übrigens verwendet auch Donelaitis das Verb aukuoti nicht in seiner eigentlichen Bedeutung ‘nicht säen, siipuoti, kilikj (auk8tyn Zemyn)’, Ppapildijimo Aarono ir kilnok (virsuje: auktik) tatai po akim pono (2 Moz 29, sondern verwendet es neben adorenti oder sogar als Synonym für letzteres, vgl. Pavasario linksmybes 305-307, wo Mädchen, die sich mit Lappen beschäftigt hatten, auf dem Alkiiniy opferten und bostrq [kiikpalaiki] anbeteten (Donelaitis 1994: 23). Und dennoch erlaubt die Autorität Fraenkels I. Ermanytei keine weitere Schlussfolgerung zu ziehen, stattdessen wiederholt sie nur Fraenkels, i8,,Vorsicht“ sogar etwas einschränkend, indem sie seine eigene Auffassung versteht:,,Nach Meinung von E. Frenkel haben all diese Wörter dazu beigetragen, dass das Wort bei falsch verstandenen Wörtern hungrig, hungrig entstand“ (Ermanyté 1967: 40). Schließlich esa »Zodis Aturu ist auch erstellt $. Daukanto“, und zur Bestätigung wird nur noch einmal Biiga zitiert (Ermanyté 1967: 42). Ermanyte rémési, aber ohne sich davor zu drücken, weiter zu streben, hat Aleksandras Vanagas in seinem 1981 erschienenen Lietuviy hydronimy etymologischen Zodyne solche litauischen Wassernamen wie Auk-wpé, Aak-upis usw. erklärt. : ir ,Saknis aukVersuch, eine Lüge su zu verbreiten. Zusätzlich (B.) Savukynas)°. In diesem Fall handelt es sich um relativ neue Hydronyme, die ursprünglich mit Glauben und Aberglauben in Verbindung gebracht wurden. Es wird angenommen, dass Das Wort aukd ist S. Erstellt von Daukanto (E.) (Französisch). Glücksfall Zodiné Die Wurzel der AukBekannt i8 ist es schon viel früher – in M. Dauksos „Postilés“, K. Donelaičio „Metu“, K. G. Milkaus „Zodynas“ usw. ir (1. Ermland). Es ist das Verb aukuoti ‘nicht zu säen, zu schwingen, zu stützen, zu heben, hochzuheben’ (ibid.). In den Schriften von J. Bretkiin reSkia dieses Wort schon ‘heben (auk3tyn), kiloti’, d.h. es ist beinahe ein Synonym des Wortes aukéti, vgl.: kilnok (über seine Augen) Herrn Papa (siehe auch Abschnitt 4.4). Somit können Ortsnamen mit quk mit Siuo oder ähnlichen Verben verbunden werden. Dann wären sie viel früher als S. Daukantos Opfer gewesen“; schließlich,,es scheint, dass lietuviy Hydronyme auketimologisch sogar näher sein könnten latviy su Altice up., Aucing up., Autzil ez. und so weiter.“, und alle diese,,lietuviy und latviy Ortsnamen sind Grundlage für den Vergleich mit lie. su auktioti ‘umschlingen, schwingen, schütteln’ ° Savukynas (1960: 298); Derselbe Zodis Opfer Gia i8vis in keiner Weise erklärbar 22
Opfer und Altar Zodziy in der Herkunft und semantischen Motivation (LKZ I, 63), Alif-Lam-Ra. Aukat „bégti“ ([Miilenbacho ir Endzelyno] Latviesu valodas vārdnīca 1, 221), toliau — galbiit ir su Alif-Lam-Ra. aiika „audra, viesulas“ (ibd.)“ (Vanagas 1981: 52-53). Cia, im Gegensatz zu aukéti su auktioti „kelti (aukétyn), auferstehen’, wird bereits eine direkte j Andeutung gemacht, die anders ist als Die Schweigepflicht Die Etymologie des Wortes Opfer, obwohl sehr verwirrend, ir ist nicht klar genug. O Stai Zigmas Zinkevicius 1990 im letzten Band der Geschichte der litauischen IV Sprache Lietuviy Sprache XVIII-XIX a. ihre Zweifel dél verbreiteten Meinungen über Sodziy aukd, atkuras Ursprung iSsagt sehr klar, nur, leider, keinerlei Sie nicht begründet- :,,Die weit verbreitete Meinung, dass Die Neuerungen von Daukanto esa Wörter Opfer, Attikur, aber das ist zweifelhaft* Zinkevigius 1990: 152). Ich weiß ar nicht, ob der Professor den Wert der bereits erwähnten sprachwissear nschaftlichen Arbeiten bezweifelte, $i aber während er das Buch für den Druck vorbereitete, konnte er su 1989 m. sich immer wieder mit dem kurzen, aber endlich schlagkräftigen Werk vertraut machen, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschien. Jono Der Palionis-Artikel Süd ZodZiy aukd auk6ti ir kilmés“, leider in deutscher Sprache veröffentlicht Rytu In ir Deutschland todél In Litauen ist es wenig bekannt. J. Palionis eriné ir wiederholte Skardziaus Zweifel dél Zemai¢iy veliarinio Lir-Wechselku urs (Palionis 1989: 212) ir atkreipé démesj j einige weitere Saltiniy, in denen das Verb auktoti gebraucht wird, brauch’me ‘umgeben, kGdiki nach oben heben Zemyn“ (Beispiel: 1653 m. Jaugelio-Telegos Das Buch der Nobasnyir sztés Kt. ), ir j to Bedeutung des Verbs ‘zu erheben, zu erheben’ Verwendung ganz nahma Die moderne Bedeutung des Opfers ist in den 1735 ir 1755 östlichen Bibelübersetzungen (z.B.: Genauso wie er es aufbaute, so wurde er auch geopfert, dekawoneés, anstelle von apierdj’ [Moderne Übersetzung,,,genauso wie das Opfer der Kommunikation aufgenommiS en wurde, jaéio“] Kun 4.10]) (Palionis 1989: 210-211). Palionis noch attracté démesj die Tatsache, j dass das Verb zu opktioti ‘zu erheben, zu erheben’ schon zu’ Daukanta in bent drei Saltiniuos verwendet Derzeit ist es üblich, sexuell zu erziehen, Beatent: in den gleichen und 1753 1755 m. Bibelausgaben (Wien’s tur auk 6. Auflage, 1. Aufl., Bd. = Es soll einer heben eine Hand voll Semmel [,,Jeder Priester javy atnaSa“ Kun und, die 6.16]) Form des Teilnehmers, in der Bretkiin J. Bibelübersetzungshandschrift (aukojamanghi, unterstrichen von kisiwamo, Kruti [,,Du wirst dich heiligen mit kritischem, atnaSautem AtnaSa als AtnaSa des Aufstiegs“ I§ 29.27]) (Palionis 1989: 211; plg. 100 mg/m2 Baga 1959: 642). Schließlich — 0 ist dies das entscheidende letzte ir Argument — Palionis bezieht sich auf Saltini, wobei zuS’ Daukanta verwendet das gleiche Substantiv Opfer In der jo modernen Welt brauchen wir: „K. Biga ir jo Sequencer, später Linguisten P. SkardZius, E. Fraenkelis 23
Datnius Razauskas und andere neigten dazu, Zodj als das bedeutendste ‚Opfer‘ von S. Daukanto zu betrachten. [...] Tatsache ist aber, dass dieses Wort in den erwähnten Quellen schon früher, vor Daukant, verwendet wurde. Er ist in einer Predigt von einem unbekannten Prediger aus dem Jahre 1720 in Siauliai in der Sammlung Contiones litvanicae von J. Biržiška aufgezeichnet, die heute in der Universität Vilnius aufbewahrt wird (Fonds I, D 23). In der zweihundertzweiten Predigt (Concio Litvanica pro Dominica 22 post Pentecosten) finden wir folgenden Satz: Ich bitte euch, meinen Weg zu gehen, lasst euch von dem Herrn Gott als das größte Opfer ins Herz nehmen, damit die Sünden, die wir begangen haben, ihm dankbar sein werden... Obwohl der Satz selbst nicht ganz verständlich ist (es fehlt die grammatische Verbindung), ist in ihm offensichtlich, dass das Wort Opfer verwendet wird oder einfach s. li. um ist ‘Opfer’, oder in der Nähe davon liegt. Geschenk ‘Gabe’ bedeutet“ (Palionis 1989: 210). J. Palionis zieht die Schlussfolgerung, daß,,das alte Zodj-Opfer, dessen ursprüngliche Bedeutung ‘Verbrennung’ (entsprechende der Gottheit gewidmete Dinge) gewesen sein könnte, nach der Annahme der Taufe als polnische Affiera /apiera (s. le. ofiera) verstanden wurde. Dieses Leihwort der alten litauischen Schriftsteller (M. Mazvydas, M. Daukšas, M. Petkevičius und andere) wurde als eine Art kanonischer religiöser Begriff eingeführt. [...]. Folglich gibt es keinen Grund, weder Zodjs Opfer noch das Opfern (oder das Opfern, das Opfern) als „Daukant-- Igradierung“ zu betrachten, so K. Bios. Diese Wörter konnte S. Daukantas der Sprechsprache seiner Zeit entnehmen, vor allem der alten Zemaiéiy-- Sprache, die sie in der Bedeutung ‚Opfergabe‘ oder vielleicht in einer engeren Bedeutung ‚Opfergabe eines bestimmten Gegenstandes an eine Gottheit‘ verwendet haben wird“ (Palionis 1989; 211-212). Darüber hinaus,,,aukq ist ein altes Wort, das am frühesten im Volksmund verwendet wurde, —J. Nach Palionis’ Aussage bezeugen dies auch seine Handlungen „Zodiniai vediniai auktoti, auk6ti, aukduti“ (Palionis 1989: 210), die er also vom ursprünglichen Substantiv aukd ableitet und nicht umgekehrt. Im Jahr 2003 veröffentlichte Jonas Klimavicius einen Artikel über das Thema „Opfer, Umgebung, Atnasa: Merkmale der Geschichte und des Gebrauchs“ (Klimavicius 2003: 170193). Zwar scheint Palionis entscheidende Entdeckung, daß Zodj offer in der modernen Nutzung schon vor S’ Daukanta Klimavi¢ius verwendet worden sei, unbemerkt geblieben zu sein, doch und darüber hinaus, nachdem er noch einmal das gesamte vorhandene Material und die Aussagen vieler der erwähnten Autoren, angefangen bei Biga, gründlich durchgesehen hat, kommt er im Wesentlichen zu derselben Schlussfolgerung, daß,,S. Daukantas das Opfer in der Muttersprache hören konnte“, also »natürlich, wie S. Daukanta es tat, aber natürlich, daß das Opfer nicht aus dem Stamm stammte, sondern die wahrscheinlichste litauische Grundlage hat, um es zu opfern. So oder so, aber S. Daukantas rettete die (allgemeine) Sprache vor dem Aussterben der nationalen Sprache“; In: k.k. Bigos Meinung ist, dass das Opfer ein halbes Neuwerk von S. Daukanto ist (i der Verbindung Opfer / Hunger Berg 24
Das Opfer und der Altar. Der Ursprung und die semantische Motivation der Wörter, wenn sie umdeutet werden, müssen korrigiert werden“ (Klimavitius 2003: 179, 190). Übrigens erinnert der Autor daran, dass schon 1961, also noch vor dem Erscheinen des ersten Bandes von Fraenkels Zodynas, Jonas Kruopas (Klimavi¢ius 2003: 178) das Opfer, das Opfer, das Opfer für Daukants Neologismen darstellte. Nur wie I. Ermanyté (und einige andere Linguisten, die sich bereits für die Authentizität des Opfers ausgesprochen haben), scheint J. Klimaviéius eher dazu geneigt zu sein, aukurq vor allem zu opfern – es als Daukanto- -Erbauung zu betrachten (Klimavicius 2003: 177-178). Nach allem, was gesagt wurde, kann man nur hinzufügen, dass der alte Name des slavy Opfers *Zortva in vielen slavy Sprachen ebenfalls entlehnt wurde (Anteile) Auf dem — Balkan ein Opfer des Türkismus, — in Polen des Latinismus usw.) und im 19. und 20. Jahrhundert in der Zodinéje Volkstradition selten verwendet (BuSkevi¢ 1999: 209). Die Verbreitung des Wortes in der litauischen Sprache gibt also keinen Grund, das Alter des Opfers zu bezweifeln. Darauf hat auch J. Klimavitius hingewiesen, indem er ein treffendes und erläuterndes Beispiel aus der lebendigen Sprache (Mielagėnai, Ignalinos r.) anführte: „So wie der Glaube ist, so ist auch die Wirklichkeit (Klimavitius 2003: 181-182)“. Es gibt keinen Grund, die Authentizität des Opfers von ZodZi anzuzweifeln, übrigens auch nicht, weil Daukantas es ständig mit der Erklärung begleitet:...Opfer, oder über... (siehe auk3Gau). Das gleiche tut er mit anderen von ihm ausgeschobenen Wörtern, die nur als Leihwörter verwendet werden, um ihren Gebrauch zu erklären, wie z.B.:...die Leute und die Krankheiten, die seine ganze Armee oder sein Heer befallen hatten...;- ...die vor Angriffen auf die Inseln oder die Inseln beschützten...; ..-Dans duokle, oder donj, zu zahlen; Tq metq litauische kalnénai vél mandé, oder prabavojo, laimés in den südlichen Guden; Was der Grund für diesen Hass auf den christlichen Glauben war, kann jeder ahnen (Daukantas 1976 2: 45, 50, 52, 84, 98) usw. 2006 veröffentlichte Alex Girdenis einen Artikel über die Etymologie des Opfers (Girdenis 2006: 375-378). Er unterstützt voll und ganz J. Palioni, der „unbestreitbar der Meinung ist, dass das Opfer nicht die Erfindung Simon Daukants sein kann, wie es früher angenommen wurde“, und Palionis gefundenen Satz mit dem Substantiv Opfer in Contiones litvanicae aus dem frühen 18. Jahrhundert nennt er „absolut wahres Argument“ (und gibt einige weitere seiner Argumente an) für das Fehlen von Neuerungen; Schließlich ist auch die Möglichkeit eines solchen Neubaus des Wortes i8 alkas oder alka sehr zweifelhaft: Im engeren Zemaiciy- -Dialekt ist eine Änderung von t > u sehr schwer vorstellbar“ (Girdenis 2006: 375; iSrySkinta Girdenio). 1987, S. 205. Grigas (1987: 532, Nr. 565), wo zwei Parallelen, belarusiy und lenky, angegeben sind (die ersten litauischen Funde stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts). 25
Datnius RAZAUSKAS Matthäus Praetorius erwähnt im 5. Buch der Priesischen Chronik (zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts) im 7. Kapitel (§13) die Opferung eines Brotbrots: „...drauff greiffet er zu seinem Brodtchen, hebet das in die Héhe mit beyden Hdnden, siehet gen Himmel und spricht:,,O Gott, dir sey Danck vor diese deine Gabe, gieb uns kiinfftigs Jahre grossere u bessere“, und so machen alle, die da niedergekniet haben, wenn sie ihr Brodt annehmen, „nachdem er sein Brotbrot genommen hat, mit beiden Händen in die Höhe gehen, den Himmel ansehen und sagen: ‚O Gott, komm zu mir auf diese deine Gabe, gib uns im kommenden Jahr größere u bessere‘, und so tun alle, die sich niedergekniet haben, wenn sie ihr Brodt annehmen“ (Praetorius, 1998, S. 13). 2006: 516, 518; plg. BRM§,, 189; nach den Übersetzungen von Jonas Kilius [Praetorius 2006: 517, 519] und Dominykas Urbas [BRM§,, 294]). Kapitel 10 erwähnt das Opfer (§3—4) des Schafes: ...trdgt er Gott vor sein Opffer, etwa also:,,Nun Gott, vor deine grosse Giitte, das wir haben kénnen gesund unsern Mist auffiehren und den Acker betiigen, schenken wir Dir diesen Bock, denn wir dir zu Ehren schlachten und dich an gedenckende verzehren wollen. Sey uns freundtlich, Herr“ etc. etc. In dem er dieses bethet, pflegen etliche den Bock die in Hohe zu halten , er Saukia Gott bringt sein Opfer ungefähr so: Und nun, o Gott, nach uz deiner großen Güte, daß wir unversehrt den Weizen aufs Feld bringen konnten, ir schenken wir dir Sita oZi, kurj Zu deiner Ehre werden wir schneiden und, über Sie denken, essen Sie. Sei uns gnädig, Herr, usw., usw. ir ir Jam Wenn du so betest, kiti wirst du ins Paradies kommen. Praetorius 2006: 530; plg. BRMS,, 194; gemäß Jono Kiliaus Praetorius 2006: 531] und Dominikas Urbas [BRMS,,, 298] Übersetzungen). 6. Buch, 1. Kapitel (§7) — das Brotopfer: Drauff hebt er das Brodt in die Héhe, gen Himmel sehend und sprechend:,,Diewe, passotink mus“,,,Gott, sdttige uns“ ,,Und er nahm das Brot, blickte zum Himmel und sprach: j ‚Gott, sättige uns!‘“ (Praetorius 2006: 550; vgl. BRMS,,, 199; nach den Übersetzungen von Jonas Kilius [Praetorius 2006: 551] und Dominykas Urbas [BRMS,,,]). 302] Hier ist eine ir offensichtliche Erklärung für dieses Konzept des Opfers: Es ist notwendig, es zu erheben, um es in den Himmel, zu Gott, zu erheben. Vertas démesio In diesem Zusammenhang ir ,,staly kélimas*, erwähnt,,in den Berichten über Zemaiciy biskupijos bikle“, Beatent 1639 m. Bericht des Missionars Jurgis Savinskis: communiores Et omnibus fere rusticanis oppidanis feriae, et chieltuve stalu oblatione mensarum nuncupatur; ab Die Begegnung mit dem wohlhabenden, aber auch mit dem verarmten Bauern führt in zu einer Liebesbeziehung. Herr Nachbar, ir Herr Bürger, Svenciamos Sventés genannt Chieltuve Tisch von Tisch atnaSavimo; 32
Auka ir aukuras. Zodziy kilmé bei semantiné motyvacija Diese AtnaSierung, oder Agape, die Fütterung der siekiant Armen von Herzen durch das Teilen von Nahrung, wird durch Siol* (BRMS,, 493; Übersetzung von mir). Hier verlangt der Text selbst, dass wir hinzufügen, dass lo. Oblatio ‚Opfer‘ bedeutet genau ir ‚Opfer‘, das religinj ist die — Subjektive Form des uns wohlbekannten, gegebenen apierq Wortes offere ‚opfern‘. Das litauische Sprichwort keltuvé(s) staly kommt also aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt per oblatio mensarum,,staly atnaSavimas“ ar sta¢iai,,talu opkojimas*. Das heißt, das Opfer ist fällig!) (= Es ist ein Opfer. Wie auch immer, es war ein Tisch »Haus Altar* gut Natürlich hat das Opfern von su RySium Tisch überhaupt kein rézZti Ohr. Wir haben noch ähnliche Daten is ,,Dagbuch der pastoralen Tätigkeit des Jesuiten-Akademischen Kollegs von Vilnius“, Beatent i 1718 m. Igno Berichte von Ostrovsky: ... Laborum est insuper, eradicaretur ut inveteratus superstitio, dicta Kielimey Status ist Mensarum Feierlichkeit, qvae in Die Verwandtschaft von Homo erectus und Homo neanderthalensis ist umstritten. Christianum plebem non in nullis locis perseverant, ubi statis anni temporibus dum lautius pascunt ventrem, simul pascunt daemonem, animas defunctorum cibo nutriunt consumptibili- ,,... wurde et gearbeitet, um den überkommenen Aberglauben, genannt Kélimai staly, zu beseitigen. t. y. Staly i8kilmés, perejusi i8 pagonybés; Liga So ist er in einigen Orten unter den Christen verbreitet: wenn er zu einer bestimmten Zeit seinen Bauch schöner spielt, mit der Speise, die er isst, führt er einen Dämon; Ebenso füttern sie die toten Vögel“ (BRMS,, ir 115, 120; Verté Marcelinas Rocka, perZiiiréjo ir taise Eugenia Ultinaité; plg. Schwaben 1976: 208-209; Vélius 1986: 29). Jsidémetina, dass die lateinische solemnia in der litauischen Sprache entspricht genau Zodis iskilmés — die selben Die Wurzel wie kelti, kélima wird auch als ir minimales kélima im Plural verwendet. O ,Dämonenbefruchtung‘ und »Die häufige Speisung* deutet offensichtlich darauf hin, daß es sich um ein religiöses Opfer handelte. Plg. die entsprechenden Sätze aus der ältesten litauischen Sprache bis hin zur jüngsten lebenden ju Sprache (bei ihrer Weiterverbreitung): Dann erhob er ihn, und sieben Jahre lang aß er gut. ir J. Bretkiinas (1590 m.); Ein Mann stellt einen Tisch auf, erhebt einen Tisch, lädt Gäste ein, wie er will. Der Tisch war immer jo vollgepackt mit den besten Getränken ir J. Bretkiinas (1591 m.); Erhebe uns zur Heiligung M. DaukSa (1599 m.); Sie suchten nach Reisenden, die sie erhoben hatten ir Papénéty juos K. (Hrsg.) (1644 Svodbq auf dem Weg P. Ruigio Zodynas (1747 m.); Die Gastgeber unterhalten die Gäste mit einem Festmahl oder Geryne. S. Daukantas; Einmal dachte er, er könnte ihr das Mittagessen holen. A. Baranowskium Zodynas (1920 m.); Ich habe ein königliches Mittagessen in Noténa, Sallant, genossen; Wenn der Bruder es nicht will, 33
Dainius RAzAUSKAS lass ihn mich nicht aufheben, a5 ich werde mich selbst erheben ViekSniai, Akmenés r.; Sie mésq bald tq essen baliy gehen — Pocitinéliai r. (LKZ, Noch 545). Anfang des a. 19. Jahrhunderts wurde der göttliche Segen, der angestrebt wurde, so verstanden, wie die aukojimu, 1800er Jahre m. Kristijono Gotlybo Milkaus ,,Lietuviy-vokiediy ir vokie¢iy—lietuviy kalby Zodynas‘: litauische Erneuerung des Säens Zemei Die Erde schlägt! Pakylék-- Mufsi Ranka Werke in deutscher Übersetzung: du bluethbringende Erde, fegne das Werk unferer - Ich bin dabei. War ehemals der Wunfch oder das Gebet der Heiden Littauer, wenn fie Bier tranken, auch davon etwas auf die Erde goffen,,- ziedus neSanti Erde, segne die Arbeit meiner Hände. [So] war einst ein pagoniy lietuviy Wunsch, oder Gebet, während sie aly dél tranken ir to Siek sowohl beim Gießen auf Zemés“ (BRMS,, 82; Übersetzung von mir; plg. LFCh 33). Be Das Opfer ir Gerim war häufig bitter ne So schüttelbao r, Beatent Skiverleih aukStyn. Zum Beispiel, Ju3ka A. Zeugnis, während der Hochzeit "Nach dem Frühstück setzte sich die i8 junge Frau auf den mittleren Esel. | rata ìsesijusi, trinkt Midy oder Wein ir gießt j aukéta, j Decke, 0 dann geht Ein junger su Mann (Juska 1955: 343 [= LFCh 143], Zr. 587). Ähnlich wie bei der Taufe, 1888 m. S. 10. K., Simkaidiy vis. if Domininko Maéiulio, der, wenn er trinkt, die porcijq Decke der Arielka verlassen muss, um zu trinken, ir j schließlich, wie er hinzufügte, macht er sich zu Würmern, wenn er Magaryéias ir trinkt (DvPSO 210, 389)". Be Das, wie das Ende des a. 19. Jahrhunderts uZraSé Vincas Sinkevicius, Ku¢ioje Tisch nach uz dem Abendessen zu essen, müssen Sie zuerst schöpfen Zirniy su eine Handvoll und sagt, bertie sie ing die Decke so kalbéti: ir "Wie Sitie Erbsen Sokinéja birdami, teip lass mein ganzes Vieh durch visq meta Sokineja“ (BsJK 332, Nr. 2). Dar 1953 m. Jusegirio k., Papilio apyl., Birzy wurde so r. gefunden Der böse Brauch: Der Gastgeber, ein Miespater, nimmt die Bohnen und isst sie ein ir paar Minuten lang. Diejenigen, die die Decke treffen, fallen auf den Tisch. Als er die Bohnen ar auf den Weizen warf, sagte er: ,,Kué Kaledos!“ Sie sagten, reikia das zu tun, damit das Getreide sehr gut wächst (LFCh 33-34). Auch noch XX a. Am Anfang während der traditionellen Jugend Reife Zeremonien, nach Zilvyéio B. Die Handlung, die den Ausstieg aus i8 der alten sozialen Struktur symbolisierte, wurde oft mit einer Bewegung begleitet. Besonders feierlich [der Aufstieg] fand auf der Bank statt, dem Symbol des sozialen Statuswechsels, gekrönte kédés, — daZnai-Trinke, komisch auf der Pintinés. Erhöhte Neophyt sieht weiter — untereinander sprechen oder sogar deutlich iSgére ir Teilnehmer. [...] * Mehr über 8] paprot) Zr. : Greimas (1990: 274-276); Weißblättrige (2003: 11) ir kt 34
Das Opfer und der Altar. So wird die Aufmerksamkeit auf die maximale Zeugenzahl konzentriert. Meistens wird diese Handlung paciy Respondent als Zeichen der besonderen Achtung wahrgenommen. Bewegung — vertikale Verschiebung, wie horizontale Verschiebung in der Ausdrucksweise Schiebensu de Bank, Drehung, eng verbunden mit kritischen Momente des ir Lebens der menschlichen Gemeinschaft. Beim Verschieben der Seimininka erinnerten sich viele Menschen an das Ende einer wichtigen Arbeit, einen Namenstag oder Geburtstag; Auf diese Weise konnte der Status eines Jungen, Mädchens, Hausherrn verliehen und sogar entzogen werden. Somit ist das Kélima ein ziemlich universelles Symbol für den Statuswechsel“ (Saknys 1996: 96), mit anderen Worten, es symbolisiert die Heiligung. Bis zum Siol plg. Die erhabene Bedeutung des Wortes, nahe ‚gesegnet‘, ‚geweiht‘; Auch erhaben als ‘erhaben’. Schließlich verdienen in diesem Zusammenhang die bereits erwähnten Feierlichkeiten Aufmerksamkeit. In der ursprünglichen Bedeutung ist es eben das Aussondern, vielleicht wie das erwähnte Aussondern des Tisches, oder vielleicht überhaupt das Aussondern, das Heben als Weihe, als Opfer (= Opfergabe) und ggf. begleitend rituelles gemeinsames Festmahl, Sventé. So ist auch feierlich in seiner ursprünglichen Bedeutung – in Bezug auf das Opfer, die Opferzeremonien, in der wörtlichen su Das Wort bedeutet es. Die Feierlichkeiten ihrerseits als rituelles gemeinsames Festmahl, das Festmahl als Festmahl, das unter anderem mit dem Brauch verbunden ist, vor dem Trinken den Kelch zu erheben (vgl. LKZ, ir 546; früher, offenbar, die Kelche auszugießen), bis Siol menanéiu Konzept der Opferhebung. Aber das ist natürlich nicht nur ein litauischer Brauch. Denn das Opfer bei der Erhöhung des Booting ist bei weitem nicht nur für Litauer. IS esmés ist Universalität, Universalität. So wird z.B. das Opfer im Lettisch verstanden. In den Jahresberichten der Jesuiten von Riga, in dem Bericht von Janis Stribinis aus dem Jahre 1606, wird von einem Opfer j über pakeliama einem Fass Bier gesprochen: Die Bewohner des Ortes pflegten die alten Traditionen, pflegten die alten Bräuche, pflegten die alten Gewohnheiten, pflegten die alten Traditionen, pflegten die alten Bräuche, pflegten die alten Bräuche. Popus, antequam incipiant bibere, ex Die Aspergillose ist eine Infektion et mit Aspergillus. Sie sind in vielen Farben erhältlich und bieten eine in Vielzahl an Farben (siehe auch: Farben in der Malerei). Putant etiam nunquam deos exaudituros illos sine Cereuisia, „Der alte Zinus und andere Alte bringen unter dem Murmeln bestimmter Zöpfe Geschenke und legen sie hin, und dann, ein wenig später, heben sie sie auf ein Fass Bier. Bevor Sie anfangen zu trinken, Zynys i$ liepos Saku padaro Slakstykle ir paSlaSuje um die stehenden. Dann machen sie an vielen Orten Lagerfeuer und geben Geschenke (vor allem Fett) und werfen sie ins Feuer. j Sie glauben, dass die Götter niemals auf Bier hören jy werden. be (2. 550Auflage 1955, 2. Auflage 1958, 3. Auflage 1985). 35
Dainius Razauskas 551, 555; verté Eugenia Uléinaité). Man muss nur hinzufügen, dass lo. offerunt kann auch formell als „opfern“ übersetzt werden (nicht ,,sudeda“) ir lo. Oblatorum — »opky* (nicht,,donany“). Obwohl Geschenk und Opfer —auch so sehr ähnliche Eigenschaften haben (vgl. auch die Bedeutung von Geschenk als ‘Opfer’ mit beredten Beispielen in LKZ,, 616). Also, und Gia haben ein Opfer zu erheben. Das gleiche hat Erdmann Tolgsdorff 1606 verkündet: Sacrificulos habent Lothauorum aliquos senes; Quorum primas oblaturas praefatas hostias, adiunctis sibi duobus ex senioribus, conceptis uerbis altiori uoce murmurando sub aliqua sanctarum arborum, oblationis offert, quo facto, occurrunt aliquot, qui cum praefatis, arreptam caereusiae tonnam, altum eleuant, quam demum fronde tiliae intincta populum aspergit: tum uarijs ignibus accensis, adipeque iniecto, crematoque in in (sine quae caeremonia nullam hostiam faciunt) circa arbores sanctas choreas ducentes...,,- Einige Opfer gehen seit langem, wobei der Älteste, während er die erwähnten Opfer darbringt, zusammen mit zwei anderen su alten Männern in einer halben Stimme murmelt, po Ich heilige einige Worte; Nachdem das Opfer beendet ist, kommen einige davon und nehmen ein Fass Bier, heben es auf, dann tauchen sie es in die Linde. Sag, was du willst. Die Leute. Dann, uZdege in vielen Orten Lauzus, meta sie j Fett ir verbrennen (be) Dieser Ritus macht keine Opfer), über Sventus medZius Soka...“ (BRMS,, 552-553, 557; verté Eugenia Ul¢inaité). Endlich und Zodis Sventas, Beatent der lettischen Sprache Zodis fwehts (Moderne Literatur svéts), von Gotthard Friedrich Stender 1789 m. Die lettische Sprache Zodyno Zertifikat, Letten zusammen rei8ké theuer und hoch ,,teus ir aukStas, didus“ (BRMS,, 238; verté Lilie Kudirki ir Alfons Erhöht, erhöht, erhöht. Russen Tag von Vasilij (Januar 14) pjaudavo 2008) Vor ir dem Essen, der Chef der Seimas i8heben die Schüssel su ka Er stellte sich auf den Altar und sagte: „Kad kiaulaités parSiuotysi, avelés ériuotysi, karvytés teliuotusi™ (Kriniénaja 2001: 263-234). Für den allgemeinen Ruhm „Bei einigen Zeremonien am gemeinsamen Tisch, bei der Verteilung des Opfers, wurde er über den Kopf ja getragen: die Russen trugen eine Schüssel mit — dem Neujahrsgesu schenk; Piety Slavi Brot über — Familiengesänge, Gottesdienste; Ukrainische — stala per [!] atminus* (BuSkevié 1999: 213). Das rituelle Brechen des Brotes zu verschiedir enen Anlässen wurde in russisch durchgeführt (Sumcov 1996: 110, 242). Unter den Slaven war auch das rituelle Zerschneiden von Getreide, das Werfen von Nahrungsmitteln ins Feuer verbreitet (z.B. in Wolhynien während der Kiigias lubas j baidavo šied%iama ko%és) (Sumcov) 1996: 186). Die Forscher ju sind der Meinung, dass das Werfen nach oben als Magie interpretiert werden kann, 36
Das Opfer und der Altar. Der Ursprung und die semantische Motivation von Zodz1y beziehen sich auf intensives Pflanzenwachstum. Tokyo Action Spiele (mit su Gegenständen wie Kleidung, Socken) wurden bei der Aussaat von Flachs, Hanf, Getreide genommen. Zum Beispiel warf der Séjik draußen die erste ar letzte Handvoll Gras nach oben, das brachte die Hühner, das war für die Gras“, aber nicht ,,andere semantische Akzente su beziehen sich auf die Handlung des Aufwerfens, die offensichtlich darauf abzielt, den Gegenstand zu tragen j ‚virSutini’ svetj* (Vinogradova 1995: 264; Zr. Agapkina 1996: 220-221; plg. Blowjob litauisch Das Brot Gottes. Auch slavy zu Ehren wurden hochgehoben zmonés (Agapkina 1996: 230). Is weiteres Beispiel Cia paminetin, sekant Edward B. Tyloru,,,Burmese taleny Gewohnheit beim Mittagessen, vor dem Essen, um das Gericht zu erheben, pasitilant ji natu (Geister), schließlich indy Gewohnheit vorS Essen über den Kopf zu heben Eine Prise ir Reis in Gedanken zu spenden ji Sivai ar Vi8nui* (Tylor 1989: 475-476). So litauisch, o indirekt ir andere Nation Opfer Bräuche bestätigen vollständig ZodZiy Opfer, Opfer der etymologischen su Verbindung „pakelti, iSkelti (aukStyn)“. O Zusammen enthüllen sie den Kern des Konzepts des Opfers und der Opferung in der litauischen ir Tradition, — das heißt, das Erheben, das j Erziehen, das Erhöhen (Gott), Erhebung. Ansonsten reicht eine solche semantische Motivation des Opfers ziemlich fließend in j die allgemeine Typologie ein. Zum Beispiel, das lateinische altdre (oder altaria, altarium) gemacht i8 von bidvardZio altus ‚auk8tas‘ (Kuzavinis 1996: 49; Walde, Hofmann 1938: 32), heißt es, irgendwie ar mussten die Römer das Opfer auf dem Altar heben, erheben. Lateinisch: mactatio ‘(pa)opfer’ im ursprünglichen Sinne ist genau ‘Schlachten, Opfer’, macto,-dre ‘Schlachten, Opfer’ im ursprünglichen Sinn — “Verdünnen, iSplit, machen große’, eine Verstecsu ke dich. Magnus ‚didelis, aukStas‘ (Walde, Hofmann 1954: 5; Benveniste 1995: 369)!%. Ich frage mich, wenn sie lügen. gérti ir trinken, in erster Linie als rituelle Handlungen, scheint ta sich auf die ursprüngliche Bedeutung zu stützen ‚kelti‘ (entsprechend taure ir Stimme), d.h. Ich verstecke meine Ideen. *g'er- / * Gir- ‚kelti‘ (MaZiulis 1984: 13). O ist doch nur Sia Wurzel basiert auf dem Namen des Opfers slavy Zertva (Schwarz) 1999 1: 300; Vasmer 1996 2: 50). Su Opfer, das Opfer direkt betroffen ist Die Eigenschaft der Heiligkeit (Bd. Lo. Sacrum < facere, lie. Světlé nad Sázavou „aukoti“ LKZ,., 520 ir kt ), o ja Zyméjusio indoeuropietiu Zodzio *Kuente- (> nöl. Sventas, Ruhm *svets, Avestos iranénu 8 Galbiit: ‚mit Opfern beschützt, behütet, zu einem großen Gott gemacht’; In diesem Zusammenhang Daukanto:...opferte seine Bäume... (siehe oben). 37
Darinius RAzauskas spanta-, vedu svantair kt.) priminés reik’més, matyt, biita „iSauges, padidéjes, iskiles“, pats ir jis kilme susijes su Ich verstecke meine Ideen. *Keu- ‘wachsen, groß werden’ (> vedy si-[Svayati ‘wachsen, groß werden’], avestos si-‘wachsen, groß werden’ u.a.): so vedy rituelles Feuer-Epithet svantareiské biitent,,iSaugusia“: iigteléjusia, Sokteléjusia, kilsteléjusia aukStyn von ja jon Holky jlietos degios opkos™ (vgl. zydy brennendes Opfer ‘ola(h), welche, nach J. Skvireckos jdéty Definition, das ist, was ar nach oben steigt“, Zr. »reiskia Klimavicius 2003: 184). Iranische Volksmusik Iranische Volksmusik 2003: Die 100 besten Filme aller Zeiten, 2. ir Auflage, 2003, S. 42, 45, 47. Ir Bearbeitet von balty Saknj *auk- ‚(pa)dideéti, pluriéti‘ K. Karulis verband es genau mit dem Wachstum, der Höhe, und nannte es einfach die Wurzel *wachstum-,,parallelform“ (Karulis 1992 1: 87). Es ist irgendwie zwischen den beiden Wurzeln ir bestimmter Phonetik ,,Diffusion“, vgl. Preisy „auktas „aukSta- = s“ lügen. Beat. 1. Nicht arbeiten. r. Teilnehmer erwachsen, la. Er ist erhaben, lo. auctus ‚vergrößert, vergrößert‘ (Maziulis 1988: 114; Toporow 1975: 151-153); plg. 100 mg/m2 Baga Zodj die Nanny wie < *aug-klé keltnis einfach wachsen lassen (Biga 1959: 153, 409; Biiga 1961: 711)'®. Die Schönheit der Liebe, übers. ,,prasmiy Opfer für die ir Vereinigung in einem Morphem zu wachsen?“ (Valentin 1997: 70). Idomi In diesem Zusammenhang B. Tamulevitiaus über 1865 m. Ein Lied über das Opfer eines Ziegenbocks (über deren Popularität Litauen Zr. aukSéiau), beginnend mit den Tu Wörtern: vozeli / juodbarzdéli, Auk, auk, auk... (BSLP, 266, Nr. S. 15, Bd. 421; LTS, Nr. 1. 181, 193; Sruoga 2003: 373 ir 100 kt) — Es stellt sich die Frage, ob ar das dreimal wiederholte Lexikon auk, in dem wir nur das Verb wachsen in der Aufforderung hörten, keine wirkliche Verbindung hatte. i8 si (wenigstens assoziativ, vielleicht o sogar in der Herkunft) su Ich spreche von Opfer, Opfer, Opfer und Opferwort? Wenn schon lietuviy ZodZiai Opfer und Opfer sind nicht XIX Neuerungen, sondern a. alte Wörter mit, wie dass nurodé E. Fraenkeli, verwandt in anderen indoeuropäischen Sprachen (Geh. auhuma ‚aukStesnis, aukS¢iau‘, Hochkimrisch ‘aukStas’, priisy aukS¢eerstes Präfix ucka-), also von indo- \Mayrhofer (1976: 404, Zr. 399-400); Benveniste (1995: 344-346); Toporow (1987: 192-194, 202); Toporow (1988: 17, 27, 35); Toporow (1989: 9-13t); Toporow (1992: 25); Zr. Pokorny (1959: 630, plg. 592-594). *S Ich stimme Ihnen vollkommen zu. P. Skardzius (SkardZius 1943: 199), A. Salys (Hrsg. Klimavitius 2003: 174). 38
Das Opfer und der Altar. Der Ursprung des Wortes beruht auf der semantischen Motivation der Europäer in der Zeit vor der Sprache"®, was die Möglichkeit eröffnet, die ganze Kette der entsprechenden sprachlichen Fakten in allen baltischen Sprachen ganz anders zu interpretieren, als es üblich ist. Be Fraenkelio minéto priisy höchsten Grad an der Universität ucka- (*uka-, dél jo Zr. MazZiulis 1997: 209), muss zuerst beiSdélj in ta der Gegenwart Gottes erinnert werden * Lassen Sie uns die Frösche fangen (Zr. ibid.), dessen Konzept (nach der akzeptierten ai8kinima, das ist Gott ,,Zuerst*) so erwirbt eine neue Farbe am Anfang — ir minéta Daukanto nuomoné, esa nannte jj Opfer von Das Opfer zuerst, als das, ir was zuerst geopfert oder angebetet kurj werden muss, scheint nicht mehr so zu sein. Weiter, der prijsische Name des Plesri-Griffs Opfer, abgeleitet von der tamtyé rekonstruierten priisy ig Wurzeln *auk- ‘eine bestimmte Stimme, einen bestimmten Klang geben’, entsprechend lie. dukterti ‚zusammsuaikséti’, engezogen, passend Saukti (apie peléda)“, kas ‚peléda‘, la. aiika „audra, viesulas- “, ru. ykamp ‘ikti, tikauti’ und andere. (MaiZiulis 1988: 111-112; Tonopos 1975: 148; Königin 1987: 134), kann jetzt gebunden werden ir su Lüge. Zusätzlich (es wurde angenommen, dass die jo sekundäre Bedeutung von ‘Beute’, typologisch preisy opy, mit dem englischen allgemeinen Namen für su einen Vogel, bird prey, vergleichbar ist, nur dass prey of a. ‘Beute’ wiederum kann ein Synonym für Opfer sein, z.B. to Fall Prey a to ‘tapti kieno auka“ [Piesarskas, Sveevicius, 1991: 67]). Ir obwohl die akzeptierte etymologische Übersetzung des griechischen Namens des Greifvogels Es bleibt ansonsten ziemlich überzeugend, die entsprechende Ortsnamenserklärung klingt sehr schon zweifelhaft angespannt. ir O Dieser Ortsname (nicht einschließlich Aukakalniai) weiße kra8tuose bita wirklich viel. In Priessnitz: Ortsteile Véluva prie Priegliaus upés Das Opfer oder Aukai (Auco m., 1353 Aucken m.), 1419 eZeras Aukulis (Hrsg.) 1353 ar Aukelis (Aukel m., 1417 später voki8kai Okull-See), upé Auklapé (Auclappen 1419 m.; ‘upé’ bedeutet ‚auf’, also Derselbe Formant im Wurzel - Lilly. kaip ir zodyje auklé); In Lettland: Aukas, Auca-murvs, Aice, Aiices-ezars, Auces-plava, Alicene, Aucins, Auiéi usw. ; ir Litauen: Aukena (polnisch uzra8yta Awkena, nicht identifiziert), Aukipé (und Dorf) Aukupénai) ties Kédainiais, Adkupis ties Dotnuva, Aukupys ties Krekenava ir Aukupys ties Symptome, galbit Aukspirta ties Syntauteis (und seine Nebenflüsse) Aukspirta ir to gleichen Namens Ball; Sack ‘Cia poate mennéti S. Feist rekonstruierte dafür ein eigenes indoeuropäisches Wort “ouk- ‘hoch, hoch’; auch M.-M. Radulescu i8keltas sasajas su rumänisch (das Substrat) mit dem Fühler (h)ut’a (Kid’a) auf der Hand oder Kelru zu beschreiben und sen. Indische Doppelwörter ucca- ‚hoch‘, mit den Adjektiven uccd-, uccath ‘aukStyn’, nur im letzteren Fall als ursprüngliches Stammgeschlecht zu betrachten *udkabal- (> ty „utka- > *uka-): Radulescu (1994: 84-90). 39
Dainius Razauskas A. Vanago,,,- kilmé visai neaiski“), der See Adikrakstis bei Daugai (möglicherweise auch der Fluss Aaksupis, Auksiné, bala Auksabalé)*). Aufmerksamkeit verdienen auch die beiden weißen Flüsse des Hochbeckens des Dnjepr. Der Name Yua, ein möglicher Ursprung, entspricht dem Giu minéta la. Aiice, und mindestens drei baltische Ursprungsnamen, aber,,neaiSkiu“ mit dem Namen Ogeueca (Toporov, Trubaéev 1962: 199, 211), wo man jetzt vermuten kann, dass es *Aukesa gewesen sein könnte (vgl. Oueca < *Akesa: Toporov, Trubéréev 1962: 200). Die von Peter Dusburg (1285) zum ersten Mal in Litauen erwähnte Siedlung Aukaimis (Otekaym: Priisijos Zemés kronika Ill. 226; Oukaym: Ill. 247, 280, 290) wird mit dem Burghügel am Zusammenfluss von An¢ia und Ukis bei Batakiy’® in Verbindung gebracht (für "Ukis" vgl. die erwähnten akduti, aktioti, ikuoti usw. Salia auktoti). In diesem Fall haben auch die Worte von V. Vaitkevicius Grundlage, dass,,über die alten Riten, die mit den Sümpfen verbunden sind, eine mögliche Sache, auch solche Dorfnamen wie Aukstidys (Kretingos, Mazeikiy r.), aus i8 Zodzio Opfer oder operen und demens siid-(stiduva ‘klemmte Band; Auge’)“ (Vaitkevicius 2003: 153)°°. Schließlich sind auch Personennamen zu berücksichtigen, wie die litauischen Nachnamen Aukénas und Aukiinas (LPZ, 138, 139). YLAZ, 18; LUEZ 9-10; Palionis (1989: 212) (In diesen Ortsnamen sieht er ein zusätzliches Argument für die Authentizität des Wortopfers:,,Die vorgelegten Fakten zeigen meiner Meinung nach eindeutig den volkstümlichen Ursprung des Wortopfers"); 1997, S. 58–59, 69 (nach V. Peteraitis,,,auksu -kformantu sudaryta i8 ide. *au-‘Quelle, tekmé’™, aber zugleich verhältnismäßig,la. aukat ‘begti’, aiika ‘viesulas’, lie. auktioti ‘umgeben, umhüllen’. Vielleicht ist ein entfernter Verwandter der pr. aukts ‘pléSroßer Vogel, Grif); 1981–1982 (2. Auflage). 1975 (148 Seiten). i8 Zr. 2. Auflage (1956). 2003 (17. Auflage). 6 Dusburgietis (1985: 215, 227, 243-244, 250, Zr. 414), BRMS, 339, 342, 350, 352, Zr. 355; der Historiker R. Batiras Aukaimis nannte es „8ventu kaimu“ (BRMS, 329); Weiter Aukaimj, N-Véliaus auch zugeordnet, mythische Bedeutung habenden Ortsnamen* (also, offensichtlich, sietq mit Zodziu Opfer), noch erwähnt, zum Beispiel,,- KryZiuoéiy Kriegsweg j Lietuva Beschreibungen“ (BRMS, 428, 430, 431, 433, 434, 438, 439, 441, 442). Die Truppe des Hr. : LE,, 155. Vielleicht ist das neue und aufmerksamkeitswerte allgemeine Substantiv aucuma ‘Dorf’ (Zinkeviéius 1984: 9-10; Zinkevigius 1885: 69-70). Plg. Daukantas beschreibt die Entsprechung von Ukmerge- :,,Dausprungas paupy Sventosios upés jkires pili, named Vilkmerge, or Aukamerj* (Daukantas 1976 2° 51). 2° A, Vanago wird mit iikas ‚Nebel, Nebel‘ in Verbindung gebracht (Vanagas 1981: 352). 2 Obwohl Stai:,,Pazymétina, dass Alkomas genannty pelkiy galéjes bati größerer Schagius, also wegen des Wechsels alka / offer jy Name Alkai in offer verwandelt. So genannty pelkiy Zinoma Kédainiy und Panevėžio r.“ (Stand: 2009) 155. Jetzt ist solch eine erzwungene, künstliche Erziehung schon allein dél,Wechsel-alka / Opfer“ fragwürdig. (d.h. höher), nicht erforderlich. 40
Das Opfer und der Altar. Die Wortherkunft und semantische Motivation sind so vielfältig wie möglich. Natürlich könnten einige dieser Erklärungen richtig sein und gültig bleiben, aber jetzt, nachdem das Opfer rehabilitiert wurde, müssen sie alle im Wesentlichen überprüft werden. 2. AUFLAGEN Zu der Sprache, die eine weitere Untersuchung erfordert, gehört auch ein direkt mit der litauischen Mythologie verbundenes Wort — der Gottesname Bieaukuri. In den Jahresberichten der Jesuiten von 1611 (Annuae litterae Societatis Jesu) über die heidnischen Bräuche der litauischen Bauern steht: hi Deastros antiquae vanitatis monstra redolentia colebant; Die Bezeichnung „Pluto“ stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf den Planeten Pluto. Andeiui, Neptunum, Bieaukuri frugum custodem, Pagirni Cererem, Vsspeleni lares Vestamve, aliosque similes, „[Sie] verehrten verschiedene Gottheiten, die an die Erfindungen der Antike erinnerten: Zemépati, die Göttin der Erde, oder Pluto, im Hinblick auf die Antike; Andei[n]j — Neptun; Erntewächter Bieaukurj; Pagirnj -Cerera; UZpelenj —namu Zidinj, Vesta; Andere ähnliche* ir (BRMS§,, 625; Übersetzung von mir; plg. 633; Siehe auch plg. Leipzig 1976, S. 208. Alle hier erwähnten Göttinnen sind in der litauischen Mythologie mehr oder weniger bekannt, ihre Namen sind mehr oder weniger klar, und Saltinis erwähnt sie fast gar nicht: Zemopati - Erdpatch, Erdpatch; Andeiui, Andei[n]i - biitent Vandénj (vgl. Liturgisches Dialekt andenis, anduo ‚Wasser- ‘)“; 10. Pagirnj, der mit po Mühlen arbeitet; Endlich Vsspeleni — Rechtschreibung "auf der Asche", also uz Die Gesamtheit der Gegenstände (engl. izpelenis ‚Platz auf der Asche, Zidinio‘: LKZ 677). Der i8 einzige sonst unbekannte in dieser Liste ist - Ja, bitte. Weil die Jesuiten Missionare kaum mit nationaler Romantik und neuen litauischen heidnischen Göttern verwechselt werden können und weil alles andere minimal ist Zinomy govybiy Namen werden ziemlich genau übermittelt, es ir Die Ohren des Litauers hören nicht weniger flüssig als Beaukurj, im Grunde genommen — wie die, die be den Altar (d.h. kuris Sie haben keinen Altar für ihn). Genau so interpret- $i ierte be Jurgis Lebedys das Gotteswort ohne den geringsten Zweifel oder zumindest ohne Erklärung, als er die Übersetzung von Saltinio iStrauka (Lebedys 1976: 208) übersetzte, Norbertas Vélius, als er über XVII a. lietuviy mitologija (Litauische Mythologie) 1986: 31), Algirdas Julius Greimas, sehend, daß Siip ¢ia es definiert ist der Wettergott Véjopatis * LKZ, 134, 135; Greimas (1990: 388), Es gibt solche Zusammenhänge und Übersetzungen dieses Gottesnamens, aber es ist nicht der richtige Ort, sich damit auseinanderzusetzen. 41
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