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Eugenijus Jovaiša. „Aisčiai. Kilmė“

William R. Schmalstieg

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149 ecenzijos übe p ü Fo schungsbe eiche: indoeu opäische wiLLiaM . schMaLs ieg he Pennsyl ania s a e uni e si y S udien, bal ische, insbesonde e al e S udien P eußisch, slawische Sp achen. Eugenijus jo aiša aisčiai. Ich bin ein A z . KiLMė (Kali o nien) Vilnius: edukologija, Lie u os mokslų akademija, 2012, 380 Sei en. isbn 978-9955-20-779-5 dieses auße gewöhnlich beeind uckende Band bes eh aus den olgenden Teilen: Einlei ung (S. 717); Kapi el i […] die Bal en in de li auischen Geschich e (S. 19-28); Kapi el ii […] Polye hnizi ä in de bal ischen Wel (S. 31-40); Kapi el iii […] Bal en und Slawen (S. 43-55); Kapi el iV […] Bal en und Aes ie (S. 57-78); Kapi el V […] die An änge de Bal en und Ais ie (S. 81-88); Kapi el Vi […] Go en im He zen de ch is lichen Kul u (S. 91 […] 121); Kapi el Vii […] die He kun de Ais ians und das on ihnen bewohn e Gebie (S. 123 […] 142); Kapi el Viii […] die go isch-gepidische ode Wielba k-Kul u und ih e Me kmale (S. 145-157); Kapi el ix […] die g oße Ausb ei ung de Ais ians (S. 159-169); Kapi el x […] die g oße Ausb ei ung de Ais ians au den Ka en (S. 171 […] 203); Kapi el xi […] die g oße Ve b ei ung de Ais ians im li auischen a chäologischen Ma e ial (S. 205 […] 244); Kapi el xii […] übe die Spu de g oßen Ausb ei ung de Ais ians (S. 247 […] 276); Kapi el xiii […] Ais ians in de al en Eisenzei (10[…]450 Jah e n.Ch .) (S. 279[…]293); Zusammen assung in li auische Sp ache (S. 295-306); Zusammen assung in englische Sp ache (S. 307-320) deu sche Zusammen assung (S. 321-334); ussische Zusammen assung (S. 335-348); Quellen (S. 349-361); Tex e e enzen zu Pe sonennamen (S. 363-369); Tex e e enzen zu O snamen (S. 370-379). Es gib auch eine g oße Anzahl on Ka en, Zeichnungen, Diag ammen und Bilde n a chäologische Funde. In de Einlei ung sch eib Jo aiša (S. 7) , dass Kazimie as Buga gesag ha , dass die P eußen und Li aue , die Le innen, die Semigalie , die Selonie und die Ku onie As ien genann we den sollen. Ande e Geleh e haben gesag , dass Ais ians ein G uppenname is , weil Taci us aes io um gen es gesch ieben ha , d. h. die ais ianischen Völke . Es is schwie ig zu wissen, we die aes ianischen Völke in de Zei gewesen sein könn en, als Taci us sch ieb. Man könn e glauben, dass Taci us die Mündung de Vis ula, die sambianischen und li auischen Küs en-Ais ians im Sinn ha e, weil es ge ade diese Küs en sind, die am eichs en an Be ns ein sind, de en Sammlung Taci us als ein wich iges Un e scheidungsme kmal de Ais ians be ach e e. In einem Bemühen, das on den Ais ie n ode Wes bal en bewohn e Gebie zu 150 ac a Linguis ica Li huanica LXVIII i au eine Reihe komplizie e Elemen e. Die wiLLiaM . schMaLs ieg his o ische T adi ion is beg enz , man wi d du ch die E klä ungen und das Fehlen da on übe die bal isch-ge manischen und bal isch-slawischen Beziehungen in den ühes en Zei en in die I e ge üh . Schwie igkei en de bal ischen, ge manischen und slawischen E hnoch onologie spielen ebenso eine Rolle wie die zei genössische kul u elle T adi ion. Das zei genössische a chäologische Denken zeig , was his o ische T adi ion im Lich de Geschich e de aes ianischen Völke bedeu e (S. 9). Die wes liche G enze des Gebie s, das den Ais ie n zugesch ieben wi d, wi d du ch die Sambianische Halbinsel und den Masu ischen Seegebie de inie , d.h. die Kul u en, die de G enze des wes lichen bal ischen Sambia-No anga und Galindia zugesch ieben we den, die in Bogače -Kul u umbenann wu de. Somi sind die Mündung und de Un e luss de Weichsel nich in das ais ianische Gebie eingeschlossen. Gleichzei ig zwei eln deu sche Geleh e des ie en Jah zehn s des zwanzigs en Jah hunde s, die die G enze de wes bal ischen G abhöhlen de inie en, nich an de bal ischen Na u des obe en Flusses de Wis ula. Die Mündung und de Obe luss de Weichsel sind zum Go dian-Kno en gewo den. Das zei genössische a chäologische Denken ha sie de go ischen Geschich e zugewiesen. Du ch die Bemühungen polnische und ussische A chäologen und A chäologen ande e Na ionali ä en wu den die ühen Zei en de Geschich e de Go en, die in keine ande en sch i lichen Quelle als de Legende on Jo dans übe den nö dlichen U sp ung de Go en e wähn we den, mi de Geschich e de Menschen de Wielba k-Kul u iden i izie . (S. 9) Die Gebu de Wielba k-Go hischen Kul u wi d in de Mündung de Vis ula kons uie , de Weg de go ischen Mig a ion on de Mündung de Vis ula nach Wes en in Rich ung Pama is, abe spä e zu ück zu Mündung de Vis ula und übe das ech e U e de Vis ula in Rich ung des Schwa zen Mee es und e schmilz in die En wicklung de Če no iach-Kul u en wicklung, die sich im zwei en Jah zehn des d i en Jah hunde s bilde e. Die Wielba k-Kul u und die Geschich e ih es Volkes sind au hen isch, abe die go hische Las , die au sie las e , is zu schwe ü eine k i ische Analyse, wenn man die sch i lichen Quellen, die A chäologie und die sp achliche Geschich e e gleich (S. 9). e mi eln, gab es dann Meinungs e schiedenhei en un e den His o ike n, Sp achwissenscha le n und A chäologen und zwei Ch onologien, die Ch onologie de Bildung de Sp ache und die Ch onologie de ma e iellen Kul u de Menschen, die die Sp ache benu zen. Un e den Sp achhis o ike n gab es iele Meinungen übe die Zei und den Gebu so de bal ischen, slawischen und ge manischen Sp achen. Und zu e schiedenen Zei en haben A chäologen diese bodenlose G ube de Meinungen e ie , indem sie unzählige und o wide sp üchliche Theo ien übe den U sp ungso diese Völke und die Ch onologie de Phasen ih e En wicklung o geleg haben. (S. 9) Dies gil insbesonde e ü die a chäologischen Quellen übe die slawischen Völke . zwischen den beiden Disziplinen - Sp achgeschich e und A chäologie - gab es eine kaum übe windba e Klu , insbesonde e wenn es um die Un e s ü zung e schiedene Theo ien in e schiedenen Pe ioden Eugenijus Jo aiša. Was is das? Aisčiai. Ich weiß nich . Kilmė 151 ecenzijos Bewe ungen pee ed ideologische An o de ungen. Dies wa besonde s wäh end de Nazi- und Sowje zei beme kba . Obwohl die Sp achwissenscha und die A chäologie g oße E olge e ziel en, lie e en die ideologischen Fo schungen de ge manischen und slawischen e nen Ve gangenhei einen Mangel an Objek i i ä bei de E o schung z. B. de wes lichen bal ischen Geschich e. Die zei genössische kul u elle T adi ion, die o schläg , dass man e hnische F agen bei de E o schung de a chäologischen Kul u so g äl ig en scheide , is in ih e A und Weise ich ig. in den bewohn en O en und au den Bes a ungsdenkmäle n gib es keine Insch i en, die die E mi lung ih e e hnischen He kun e möglichen wü den. Die Zuo dnung de P zewo sk-Kul u zu den Slawen du ch Ma ija gimbu ienes is hie nich beme kenswe . (S. 10-11) Das haben die A chäologen de sowje ischen Zei ge an. Je z wi d diese Kul u eins immig mi den Deu schen iden i izie . Es is so ein ach. Vielleich wä e es genauso ein ach, die Wielba k-Kul u an die Bal en zu ückzugeben? Jo aiša's häu ige Hinweis au die poli ischen Aspek e de Meinungen ande e Geleh e wi die F age au , ob e ein poli isches Ziel ha , die bal ische E hnie do zu inden, wo sie zu o nich ge unden wu de. Ich habe keine Meinung zu ielen diese F agen. Ich glaube jedoch, dass wissenscha liche Theo ien soziale Bewegungen sind, die den Religionen ähneln, und dass sie sich on Gene a ion zu Gene a ion ände n. Ob eine Theo ie ich ig is ode nich , wi d nu du ch eine Meh hei de Expe en en schieden. und es is bekann , dass sich im Lau e de Zei Pa adigmen ände n (Kuhn 1970: 66 […] 91). Die Einlei ung (S. 15) e klä auch, dass de hie besch iebene Band Kilmė ‘O igin nu de e s e Band eine T ilogie is , de zwei e Band mi dem Ti el Kapai i žmonės ‘G äbe und Menschen und de d i e A cheologo už ašai ‘Anme kungen eines A chäologen (S. 15). De Au o sch eib , dass es allgemein ane kann is , dass Bal en um 2200 bis 2000 . Ch . en s anden sind. (S. 20) E sch eib Algi das Gi ininkas die Vo s ellung zu, dass die Quellen de bal ischen Kul u be ei s in den VI bis V. V. J. . . Ch . gebilde wu den (S. 20). E sch eib wei e , dass die Sp achwissenscha le de Wel sich einig sind, dass die p eußischen und li auischen Sp achen zu äl es en Schich de indoeu opäischen Sp achen gehö en. (S. 21) De Beg i des Al e s in Bezug au die Sp ache is ziemlich heikel. Es is besse , den Beg i "konse a i " zu e wenden, um die E hal ung al e Me kmale anzugeben. Wenn wi sagen, dass Englisch und Li auisch beide indoeu opäische Sp achen sind, geh man da on aus, dass sie beide schließlich aus de selben P o o-Sp ache s ammen. Ve mu lich gib es eine Nach olge on Gene a ionen, die jede Sp ache sp echen, und dass Englisch und Li auisch das gleiche Al e haben, d.h. dass die gleiche Anzahl on Jah en die gemeinsame p o oindoeu opäische Sp ache on dem zei genössischen Englisch und Li auisch enn . Die englische Sp ache ha sich jedoch anscheinend meh e ände als die li auische. z. B. ein u sp üngliches indo-eu opäisches *din das Wo dešim is o iginelle als das Zinn sein englisches Ve wand es zehn. Wi gehen da on aus, dass das Dis O iginal, da die Meh hei de ande en indoeu opäischen 152 ac a Linguis ica Li huanica LXVIII daśa usw. na ü lich, wenn man eine wiLLiaM . schMaLs ieg aus eichend komplexe Theo ie en wickel , könn e man annehmen, dass das Englische o iginal is ( gl. das a menische e wand e Tasn) und dass das Din de ande en Sp achen on eine spä e en Aussp ache abgelei e is . Viele Linguis en e meiden diese F age und hal en sich an die bal isch-slawische Theo ie und sagen, dass "die bal ischen und slawischen Sp achen u sp ünglich eine Sp ache wa en und somi eine G uppe bilden" (Beekes 1995 22). Siehe auch Ma ine 1986: 73[…]79, Wa kins 29, 1998). Ich glaube nich , dass man behaup en kann, dass ein Niede lände , ein F anzose und ein Ame ikane ein poli isches In e esse da an haben wü den. Ich pe sönlich glaube, dass das bal oslawische P oblem unlösba is , da alle gemeinsamen Ve ände ungen, die de Bal ikum und de Slawismus haben können, genauso gu eine pa allelen En wicklung zugesch ieben we den können. Abschließend wü de ich sagen, dass Jo aiša's g ündliche Un e suchung de Beweise und die Zuo dnung de a chäologischen S ä en im Vis ula-Gebie zu den bal ischen Völke n (Ais ie n) selbs ü einen Nich -Li aue ich ig e schein . Die de aillie e S udie und die gezeig E udi ion sind seh bewunde nswe . Sp achen ein Ini ial din das e wand e Wo haben ( gl. La in decem, g iechisch δέκα (déka), sansk i ische Re e enzen beekes obe s. P. 1995: Ve gleichende indoeu opäische Linguis ik, eine Ein üh ung. Ams e dam und Philadelphia: John Benjamin. Kuhn homas s. 1970: Die S uk u wissenscha liche Re olu ionen. Zwei e Ausgabe: Uni e si y o Chicago P ess. Ma ine and é 1986: Des s eppes aux océans: l[…]indo-eu opéen e les indo-eu opéens. Pa is: Payo . Ich bin in Pa is. Wa k ins cal e 1998: P o o-indoeu opäisch: Ve gleich und Rekons uk ion. Anna Giacalone Rama , Paulo Rama , He ausgebe . Die indoeu opäischen Sp achen. London und New Yo k: Rou ledge, 25 bis 73. Į eik a 2013 m. Mä z 1 d. wiLLiaM . schMaLs ieg The Pennsyl ania S a e Uni e si y Uni e si ä Pa k, Pa. 16802 [E-Mail geschü z ]