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Jürgen Udolph (Hrsg.). „Europa Vasconica – Europa Semitica? Kritische Beiträge zur Frage nach dem baskischen und semitischen Substrat in Europa“

Harald Bichlmeier

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196 ac a Linguis ica Li huanica LXX ha aLd bichLMeie Ma in-Lu he -uni e si ä halle-Wi enbe g sächsische akademie de Wissenscha en zu Leipzig Mainze akademie de Wissenscha en und de Li e a u Wissenscha liche o schungs ich ungen: indoge manis ik, onomas ik (o s- und gewässe namen), al i anis ik (syn ax). jü gen udolph (h sg.) eu oPa Vasconica – eu oPa seMi ica? k i ische bei äge Zu age nach deM baskischen und seMi i- schen subs a in eu oPa (bei äge zu Lexikog aphie und namen o schung 6) hambu g: baa 2013. Pape back, 386 sei en + 3 sei en unpaginie (mi angaben zu den bei äge n des bandes) isbn: 978-3-935536-06-6 De o liegende sammelband e s eh sich als an wo au die on heo Ven- nemann (und seinen schüle n) sei e wa d ei jah zehn en imme wiede in du zenden au sä zen o ge agene und du ch e liche e ymologien (ode was da- ü ausgegeben wu de) e mein lich beleg e hese, dass eine sei s ein g oß eil des ge manischen Wo scha zes, ande e sei s ein noch iel g öße e eil de gemeinhin als ‚al eu opäische hyd onymie‘ bezeichne en gewässe namenschich ga nich indoge manischen u sp ungs sei, sonde n sich eigen lich dem einen ode ande en o indoge manischen subs a e danke. eine summa seine o schungen ha Vennemann in dem sammelband Eu opa Vasconica – Eu opa Semi ica, be lin – new yo k 2003, o geleg , de 26 be ei s publizie e und einen bis da o unpublizie en bei ag en häl . Ve ein ach läss sich Vennemanns s andpunk so zusammen assen: es gib eine eihe on Wö e n, besonde s im ge manischen, die eine (gu en) indoge manischen e ymologie en beh en. dies liege da an, dass sie eben aus eine subs a sp ache s ammen. als subs a sp ache komm dabei im binnenland .a. das „Vaskonische“ (eine a u baskisch) in age, da sich nach de le z en eiszei die Wiede besiedlung Mi eleu opas .a. on südwes en, also on de ibe ischen jü gen udolph (h sg.) Eu opa Vasconica – Eu opa Semi ica? K i ische Bei äge zu F age nach dem baskischen und semi ischen Subs a in Eu opa 197 ecenzijos / e iews halbinsel he ollzogen habe, was sich auch an gewissen gene ischen Ma ke n bzw. de en jeweiligem p ozen ualen an eil noch nachweisen lasse, de im baskischen ke nland jeweils am höchs en is und in konzen ischen ingen um den ke n he um abnehme. Vaskonisch sei mi hin auch die äl es e uns in (Mi el-)eu opa g ei ba e gewässe namenschich , dies umso meh , als man auch in diesem be eich das P oblem ha , o keine (saube e) indoge manische e ymologie geben zu kön- nen. semi isch seien hingegen zahl eiche subs a wö e in küs ennahen gebie en, besonde s auch im Wes - und no dge manischen. diese seien .a. mi phönizischen händle n in diese egion geb ach wo den (und le z lich s amme ja auch das unenalphabe om phönizischen alphabe ab). die suche nach subs a wo scha z ge ade auch im Wes ge manischen ha eine lange adi ion, die besonde s in de ‚Leidene schule‘ de indoge manis ik wei e ge üh wi d. alle dings sind die g undannahmen öllig e ehl , die einen subs a an eil on bis zu 30% im ge - manischen Lexikon sehen wollen: be ei s neumann (1971, 77–79 = 2008, 3–5) ha nachgewiesen, dass es sich hie bei um eine Ve ke ung on alschen annahmen, Miss e s ändnissen und echen ehle n handel , die es abe in di e se handbüche und ein üh ungen zum ge manischen bzw. zu ge manischen einzelsp achen ge- scha ha . de an eil des subs a wo scha zes lieg in sp achen in de egel im be eich on 2–5%. aus de a bei am eWa kann ez. das nu bes ä igen: Von den gu 130 (abzügl. ca. 20 su ixe) bislang on ez. bea bei e en haup lemma a (Wö e beginnend mi ahd. i-, j-, l-, m-) konn e ge ade einmal ü eines (ahd. î al ‚ei el, nich ig, lee ‘; eWa V, 226–229) keine (gu e) indoge manische e ymo- logie o geleg we den. de ielleich (!) au subs a wö e zu ückgehende an eil lag in diesem ausschni aus dem Lexikon also un e 1%! de hie nun als an wo au jene a bei en o zus ellende sammelband en häl nach dem Vo wo (s. 7–9) ach au sä ze und ein in e iew. g undsä zlich p o- blema isch an diesem band is zunächs , dass es eine an wo is , die zehn jah e b auch e, bis sie o mulie wa , und dass sie in ih en einzel eilen alles ande e als homogen is : sie en häl au sä ze, die be ei s o Vennemanns buch einmal e - schienen sind, solche, die o ensich lich schon bald nach Vennemanns buch e ig wa en und solche, die e s spä e e ig wu den. so wie Vennemanns buch aus au sä zen aus ca. 15 jah en bes eh , s ammen auch die an wo en da au aus ca. 15 jah en. ein wenig ag man sich schon, ob man ein buch nach so ielen jah- en noch einmal du ch diese „k i ischen bei äge“ wü digen muss e, das de ac o in de o schung (so wei ez. sie übe blick ) ohnehin keine olle speiel (e). Von den au sä zen des sammelbandes wu den d ei indoge manis isch(-ono- mas isch)e be ei s ühe einmal ged uck : Michael Meie -b ügge , his o ische sp achwissenscha und ih e g enzen (s. 151–158 = Meie -b ügge 2010, 166– 172), Lu z eicha d , nach olge hans bahlows (s. 159–167 = eicha d 1996) 198 ha aLd bichLMeie ac a Linguis ica Li huanica LXX und Wol gang P. schmid, Me hodische beme kungen zu klassi ika ion al eu o- päisch (s. 169–180 = schmid 1998). die beiden bei äge aus den 1990e jah en sind na ü lich aus indoge manis ische sich öllig e al e , auch wenn man an de zug undeliegenden a gumen a ion in de egel nich s ausse zen kann: eicha d heb .a. he o , dass Vennemann den Vo schlägen bahlows zu hyd onymie übe wei e s ecken olg , die allgemein au wenig ane kennung ges oßen sind, wäh end schmid .a. au egula i ä en im be eich des ablau s und de Wo bildung hin- weis , die eben ypisch indoge manisch seien, weshalb sich spekula ionen zu i - gendwelchen subs a en ohnehin e üb ig en. alle dings inden sich in de a gu- men a ion und zumal in den beispielen, au denen sie au bau , di e se sachliche ehle , so in de abelle s. 174, in de bildungen zu angeblich d ei u indoge - manischen Wu zeln zusammenges ell we den, die eilich nach heu ige sich ielmeh zu mindes ens sechs (also zweimal d ei) Wu zeln gehö en, und in de Lau s u en ü das (spä -?)u indoge manische angese z we den, die es nach auch schon o zwanzig jah en in de indoge manis ik allgemein e b ei e e ansich niemals gegeben ha . de bei ag Meie -b ügge s is ehe allgemein- heo e isch angeleg und be üh .a. am ende auch agen de ( ela i en) ch onologie de ab olge on sp ach- schich en in eu opa. abe e – wie auch alle ande en bei äge des o liegenden sammelbandes – komm zu dem e gebnis, dass man na ü lich mi eine ode meh e en o - bzw. nich indoge manischen sp achen in eu opa wi d echnen müssen, abe bei ak uellen s and de o schung und .a. angesich s des cha ak e s de o schungen Vennemanns auch nich ansa zweise eine Ve bindung dieses sub- s a s mi i gendwelchen ande en sp ach( amili)en zu beweisen is . Zu den indoge manis ischen bei ägen gehö auch noch de e s e bei ag des bandes, Pe e an ei e , gedanken zum buch on heo Vennemann, Eu opa Vasco- nica – Eu opa Semi ica (s. 11–63). diese seh zu ückhal end o mulie e bei ag is de einzige in diesem buch, de indoge manis ik halbwegs au dem heu e üblichen ni eau und mi den heu e üblichen s anda ds bie e . säm liche gebo enen e ymo- logien sind ich ig (wenn auch nich imme die einzig denkba en). einsch änkend is abe hinzuzu ügen, dass auch in diesem bei ag ech lege mi Wu zel(auslau ) a ian en, schwebeablau u.ä. umgegangen wi d, was bei einem nich indoge ma- nis isch o gebilde en Lese leich ein ge ühl des any hing goes hin e lassen könn e. solche unmo i ie en Va ian en we den heu e in de egel nich meh als Möglich- kei en ane kann . ein wei e es P oblem is , dass bisweilen keine Wu zelbedeu ungen angegeben we den, sonde n ein ach aus dem übe lie e en Wo ma e ial nach be- kann en egeln u indoge manische anspona e e s ell we den, bisweilen ohne sie mi e waigem sons beleg em Ma e ial (bzw. ekons uk en) zu ko elie en. o zdem zeig de bei ag kla , dass Vennemanns annahmen und Mu maßungen jegliche jü gen udolph (h sg.) Eu opa Vasconica – Eu opa Semi ica? K i ische Bei äge zu F age nach dem baskischen und semi ischen Subs a in Eu opa 199 ecenzijos / e iews no wendigkei en beh en, dami du chweg auch jegliche e ymologischen Wah - scheinlichkei wide sp echen und olglich auch ebenso übe lüssig sind, wie sie alsch sein we den. Wi klich bedenkenswe is an ei e s schluss olge ung zum „aqualen a“ (die e was zu ückhal ende auch schon on ez. geäuße wu de; gl. bichlmeie im d uck d), dass dieses nämlich nich e lex i gendeine nich indoge manischen subs a schich sei, sonde n eine indoge manischen schich angehö habe, die eben den Wandel *o > *a zeig e. geschieh dies in einem gebie , au dem nachma- lig sp achen gesp ochen wu den/we den, die diesen Wandel nich zeigen (wie e wa kel isch und i alisch), is mi zwei e schiedenen indoge manischen schich en zu echnen, muss also le z lich mi mindes ens zwei Wellen on einwande e n on sp eche n indoge manische sp achen ge echne we den (s. 57 .). be emdlich wi k an diesem bei ag abe , dass e abgesehen on e einzel en nennungen (meis di ek zi ie e ) Li e a u as gänzlich au sekundä li e a u e zich e . dies schmäle den We des bei ags e heblich. de längs e indoge manis isch (im wei e en sinne) zu nennende bei ag is de des he ausgebe s des bandes, jü gen udolph, Vaskonisches und semi isches in eu opa aus namenkundliche sich (s. 211–324). diese weis indes die ypischen schwächen zahl eiche a bei en jenes Ve asse s au , au die ez. schon meh ach au me ksam gemach ha ( gl. zule z bichlmeie 2013a, 2013b), und de en schwe - wiegends e is : die indoge manis ische achli e a u de le z en 50 jah e wi d p ak isch nich ezipie . olglich be inden sich alle äuße ungen des Ve asse s zu indoge manis ik le z lich au dem s and de Vo k iegszei . dies zeig sich beson- de s in seinen öllig e al e e en ansich en zum phonologischen sys em des u in- doge manischen, zu Wo bildung au diese sp achs u e und e scheinungen on akzen und ablau und den dami zusammenhängenden agen de seman ik de jeweiligen bildungen. all die un e diesen be eich allenden p oblema ischen s el- len des bei ags zu behandeln, is hie nich zu leis en. dies wü de einen eigenen länge en au sa z e o de lich machen. imme hin äll schon an diese s elle eine e s aunliche Pa allele in de a bei sweise zu de heo Vennemanns au : ele an e Li e a u wi d nich (angemessen) ezipie . ein Vo wu , den udolph in seinem bei ag ja selbs meh ach an die ad esse Vennemanns ich e . so üh udolph e wa in seinem bei ag meh ach älle on ‚konsonan enwechsel‘ an, da un e auch wiede sein Lieblingsbeispiel nhd. Hass s. Hade (s. 241, 264, 306). un e ‚kon- sonan enwechsel‘ e s eh e einen o ensich lich ei s a inden könnenden Wech- sel on konsonan en ( .a. im auslau on Wu zeln), wobei die Wu zeln abe gleiche bedeu ung haben. dass e sich dabei au hi be u (s. 256) zeig nu ein wei e es Mal die unzei gemäßhei seine einlassungen. diese e scheinung is ein länge e abschni in seine Monog aphie zum ge manenp oblem gewid- me (udolph 1994, 51–118), wo au e in seinem bei ag meh ach e weis . abe 200 ha aLd bichLMeie ac a Linguis ica Li huanica LXX schon sein o.a. Lieblingsbeispiel is alsch: dieses Wo paa wi d schon sei Langem (mindes ens schon sei 20 jah en) au zwei seman isch u sp ünglich e schiedene Wu zeln zu ückge üh (*ka - ‘s ei , kamp ’ und *ḱad- ‘ allen’ [LiV² 318], gg . auch ‘s ü zen au ’; ode u idg. *ḱeh2d- ‘seelisch au gewühl sein’ [LiV² 319] zu g . κῆδος ‘so ge, aue ’), de en ablei ungen sich lediglich im ge manischen seman isch angenähe haben (kluge/seebold 1995/1999, 346, 359; 2002, 381, 395 .; 2011, 383, 398; eWa iV, 871–873). eine sys ema ische du chsich des genann en ab- schni s aus udolph 1994 dü e siche noch e liche e gleichba e ehleinschä - zungen au decken. als wei e e auch sons zu beme kende schwäche zeigen sich unsaube kei en beim Zi ie en ande e au o en (was udolph ja Vennemann eben alls o wi ) und bei de an üh ung on beispielen: so wi d e wa s. 253 bichlmeie (2010, 16 .) s a k e kü z so wiede gegeben, dass do die exis enz eine Wu zel *el-/ol- g undsä zlich bes i en we de. ich ig da an is , dass es nach heu ige sich de indoge manis ik eine Wu zel de s uk u VK- im u indoge manischen niemals gegeben haben dü e, sonde n diese imme die Mindes s uk u KVK- ha en, mi hin in diesem alle eben u idg. *Hel(H)- zu ekons uie en is . gleiches gil na ü lich auch ü die s. 225 . bemüh e Wu zel „*e -/*o -“: es is nich on eine , sonde n on mind. zwei Wu zeln de s uk u *He (H)- auszugehen (am ehes en kommen *h1e - ‘wohin ge a en’ (LiV² 238) und *h3e - ‘sich (au wä s) in bewegung se zen’ (LiV² 299 .) in age, abe wei e e können noch ins spiel kommen, je nachdem, ob es nun um die bezeichnung eines gewässe s ode eines be gs geh ; die he lei ung on a n- aus „*e -(n)- ‘hügel e hebung’“ [s. 240] is so jeden alls alsch). da abe udolph ja eben die le z en jah zehn e indoge manis ische o - schung nich ezipie und ja auch es ges ell ha : „au diesem ni eau disku ie e ich nich .“ (udolph 2013: 438), zeig sich an diese beme kung neben de mu - maßlich de disk edi ie ung des Zi ie en dienenden da s ellungsweise, nu wiede seine mangelnde indoge manis ische achkompe enz. eine alsche sp achzuo dnung e olg e wa im alle on ma i- ‘Vo gebi ge’ o.ä. (s. 278), das nich al indisch, sonde n ielmeh a es isch is (ba holomae 1904: 1112 .). die e ymologie (u idg. *mñ- i-) s imm wenigs ens. dass udolph auch äl e e indoge manis ische o schungen nich sonde lich gu bekann sind, zeig sich auch da in, dass e s. 220 . und 303 im Zusammenhang mi dem gewn Ode und Ve wand em ( gl. dazu g eule 2008: 70 . [den udolph ga nich e s e wähn …] und ak uell bichlmeie im d uck a, b sowie dgnb 384 .) au das caland-Wacke nagelsche su ixsys em e weis (ohne es abe beim namen zu nennen) und einen au sa z bloom ields on 1925 zi ie , de in de o schungsgeschich e de ac o keine olle spiel , abe nich au die an änge de e kenn nis de Zusammengehö igkei de su ixe u idg. *- o- und *-u- (und jü gen udolph (h sg.) Eu opa Vasconica – Eu opa Semi ica? K i ische Bei äge zu F age nach dem baskischen und semi ischen Subs a in Eu opa 201 ecenzijos / e iews wei e e ) be ei s in den 1890e jah en e weis ( gl. dazu bichlmeie 2008, bichl- meie im d uck c). auch au heo e ische ebene un e lau en udolph ehle , so wenn e s. 275 sch eib : „nu dann, wenn eine zu iedens ellende e klä ung aus dem hochdeu - schen, ge manischen, kel ischen ode al eu opäischen nich e b ach we den kann, da zu eine noch äl e en sp achschich geg i en we den.“ ich ig wä e, dass man das dann nich muss (eine ich ige e o mulie ung inde sich s. 303), dü en da man na ü lich, denn g undsä zlich imme möglich bleib ja, dass eine ‚ olkse y- mologische‘ eseman isie ung eine äl e en namen o m s a ge unden ha , die nu au g und de a sache, dass keine äl e en namenbelege o handen sind, nich meh siche nachgewiesen we den kann ( gl. dazu be gmann 2011). Vieles Wei e e, besonde s bezüglich e liche de ail agen zu e ymologien, lie- ße sich noch an üh en, dies wü de abe endgül ig den ahmen sp engen. o z de genann en und wei e e Mängel in jenem bei ag wi d na ü lich kla , dass die a bei en Vennemanns me hodologisch und hinsich lich de wissenscha - lichen usancen ( ezep ion und bewe ung de ele an en sekundä li e a u , gg . auswe ung de P imä quellen e c.) nich dem ge ech we den, was man e wa en da . die Pa allelen im Vo gehen zwischen Vennemann und udolph sind jedoch eben alls unübe sehba . Wenn nun aus de Zusammenschau de indoge manis ischen bei äge auch jedem Lese kla gewo den sein soll e, welche (un-)a die a bei en Vennemanns au dem gebie de onomas ik sind, so is doch ebenso zu kons a ie en, dass die im o liegenden buch e sammel en, in indoge manis ische adi ion s ehenden bei äge selbs alle in de einen ode ande en hinsich meh ode wenige wei hin e dem zu ückbleiben, was heu e in de indoge manis ik s anda d is . neben den indoge manis ischen aspek en we den in dem sammelband auch noch on expe en de hami o-semi ischen sp achen und dem baskischen s el- lungnahmen zu Vennemanns äuße ungen zu diesen sp achen bzw. zu den on ihm aus diesen sp achen he angezogenen Ve gleichswö e n abgegeben. es sind dies olgende d ei bei äge: joseba L. Laka a, on ancien eu opean and he econs - uc ion o P o o-basque (s. 65–150), hayim y. sheyim, indo-eu opean, old-eu- opean, and a asian, o con a Vennemann (s. 181–210), und aine Voig , eu- opa semi ica? beme kungen zu Vennemanns semi (ohami )is isch-(indo)ge manis- ische kompa a is ik (s. 325–359). diese d ei a ikel machen deu lich, dass Ven- nemanns kompe enzen au diesen gebie en ehe bedenklich s immende na u sind: sie sind e wa den indoge manis ik-kenn nissen udolphs zu e gleichen: die ele an e Li e a u is unbekann , s a dessen wi d Übe hol es und on de achge- meinscha o genug längs Ve wo enes zi ie und zu g undlage de a gumen- a ion mach . Wesen lich bedenkliche is abe Vennemanns me hod(olog)isches 202 ha aLd bichLMeie ac a Linguis ica Li huanica LXX Vo gehen, das ihm on ühe en au o en schon meh ach angek eide wo den is : e e gleich mun e d au los ekons uie es hie mi ak uell bezeug em da, oh- ne sich beim ak uell bezeug en um das aussehen de Vo s u en zu kümme n. ezensen häl es g undsä zlich ü alle eh en we , nach es en de o in- doge manischen sp achen in eu opa zu suchen. nu wenn man dann das indo- ge manische in eu opa mi baskischem ode semi ischem e gleichen will, muss man das auch au de selben s u e un (wo au auch die au o en de d ei bei ä- ge hinweisen), d.h. man muss das alles eben au de s u e des 1. ode ga 2. o ch is lichen jah ausends e gleichen, sons kann nich s (ode alle höchs ens zu ällig einmal e was) ich iges he auskommen. alles ande e hieße äp el mi bi nen e gleichen. und aus indoge manis ische sich is hie noch hinzuzu ügen, dass ohnehin das oben schon angesp ochene P oblem bes eh , dass man, wenn man eine indo- ge manische e ymologie ü einen namen plausibel machen kann, eigen lich nich (meh ) im eigen lichen sinne beweisen kann, dass de name u sp ünglich nich - indoge manisch gewesen sein muss/kann. es ha keinen sinn zu leugnen, dass zahl eiche diese namen sich eine ein achen indoge manischen e ymologisie ung e weige n, abe das kann auch ein ach da an liegen, dass wi es mi eine sp ach- schich zu un haben, die in den uns heu e bezeug en sp achen nich o leb , sonde n on de en Vo gänge o men übe schich e wu de ( gl. oben die anme - kungen zum bei ag an ei e s), weshalb wi sie (noch) nich genügend gu kennen. abe wenn man sich de Me hoden de heu igen indoge manis ik bedien , komm man doch schon ein s ück wei e . den abschluss des bandes bilde ein bei ag zu agen de gene ik (jü gen udolph, agen an die gen o schung, s. 361–386), de aus eine einlei ung udolphs mi da s ellung de Vennemannschen einlassungen zu diese P oblema ik und de einige wei e e au o en sowie einem in e iew udolphs mi zwei gene ike n bes eh . Leide e äh man wede den Zei punk des in e iews noch in welche o m es eigen lich s a and (es sieh ehe nach einem sch i lichen in e iew aus, da die gesp ächspa ne des ö e en au „oben“ e weisen). die beiden in e iew- Pa ne sind in seh un e schiedlichem Maße mi eilsam. in dem gesp äch geh es um die bewe ung de on Vennemann und seinen schüle n ü ih e a gumen- a ion he angezogenen gene ischen o schungen. als Quin essenz kann man da aus ielleich ziehen, dass man eigen lich diese un e suchungen nu mi g öß e Vo sich e wenden soll e, da je nachdem, welche Ma ke un e such we den, ech un e schiedliche e gebnisse he auskommen, die dann jeweils noch e schieden in e p e ie we den können. insgesam zu ku z komm dabei ohnehin de knackpunk de ganzen angelegenhei : die an-/ab- wesenhei bes imm e gene/Ma ke /blu g uppeneigenscha en mag ja du chaus jü gen udolph (h sg.) Eu opa Vasconica – Eu opa Semi ica? K i ische Bei äge zu F age nach dem baskischen und semi ischen Subs a in Eu opa 203 ecenzijos / e iews e was übe die Wah scheinlichkei de Zugehö igkei eines indi iduums/eine g uppe on indi iduen zu eine bes imm en Popula ion zu einem bes imm en Zei punk aussagen; übe die on diese g uppe on indi iduen gesp ochene sp a- che sag das alles na ü lich nich s aus, so e n diese g uppe on indi iduen nich auch sch i liche Zeugnisse hin e lassen ha . (und da an dü e sich in absehba e Zei nich s ände n.) da es nun im alle e wa de (P ägung de ) ‚al eu opäischen hyd onymie‘ um eine o sch i liche Pe iode geh , wi d die Wah scheinlichkei , dass man aus de Wah scheinlichkei de du ch eine gene ische kons ella ion zu e schließenden g uppenzugehö igkei au die sp ache diese g uppe schließen kann, doch ech ge ing. ass man abschließend zusammen, was sich aus dem hie o liegenden sam- melband ü die hesen Vennemanns e gib , so da man wohl üglich sagen: sie sind o . auch wenn sie imme wiede einmal in Zei sch i en o.ä. au auchen, so haben sie doch eigen lich kaum e ns zunehmende anhänge ge unden. und dies wi d zumindes so lange so bleiben, so lange die Ve ech e diese hesen nich beginnen, sich auch me hodologisch au den heu igen s and de einzelnen eilbe- eiche de his o ischen sp achwissenscha en (sei es nun semi is ik, indoge manis- ik ode baskologie) zu b ingen. nu in e essan e ideen eichen ü die Wissenscha eben nich . bedaue lich bleib eilich, dass de hie o ges ell e, in seine gesam - hei du chaus no wendige sammelband mi de a s a ke zei liche Ve zöge ung e schienen is und dann quali a i so ungleicha ige bei äge en häl . Mi le weile is längs de nächs e sammelband Vennemanns e schienen: Ge - mania Semi ica, be lin – new yo k 2012. Man da gespann sein, ob diesem buch auch wiede ein e gleichba e sammelband en gegenges ell wi d. und ü ende 2015 is auch beim Ve lag schon de nächs e band angekündig : obe Mailham- me , heo Vennemann: The Semi ic Componen o Ea ly Ge manic Language and Cul u e, be lin – bos on. soll e sich in diesen büche n die Wissenscha lichkei bzw. die saube kei de angewand en Me hod(ologi)e nich gewal ig e höh haben bzw. e höhen, we den abe auch sie in de se iösen his o ischen sp achwissenscha und onomas ik auße hochgezogenen augenb auen keine spu en hin e lassen ode ga Ve ände ungen bewi ken. LITe ATu ba olomae ch is ian 1904: Al i anisches Wö e buch. s assbu g: übne . be gman n ol 2011: das me hodische dilemma de in e e enz-onomas ik. ode : is al mühl ein deu sche name? – haub ichs, Wol gang / ie enbach, hein ich (hgg.). in e e enz-Onomas ik. Namen in G enz- und Begegnungs äumen in Geschich e und Gegenwa . 204 ha aLd bichLMeie ac a Linguis ica Li huanica LXX Saa b ücke Kolloquium des A bei sk eises ü Namen o schung om 5.–7. Ok obe 2006. (Ve ö en lichungen de kommission ü saa ländische Landesgeschich e und Volks o - schung 43). saa b ücken kommission ü saa ländische Landesgeschich e und Volks o - schung, 29–44. bichlme ie ha ald 2008: Was haben cynewul und kunibe mi caland und Wa- cke nagel zu scha en? ode : de könig is o , es lebe die gens? – g eule, alb ech / he mann, hans-Wal e / idde , klaus / scho , and eas (h sgg.). S udien zu Li e a u , Sp ache und Geschich e in Eu opa. Wol gang Haub ichs zum 65. Gebu s ag gewidme . s . ingbe : uni e si ä s e lag, 229–246. bichlmeie ha ald 2010: bai isch-ös e eichische o s- und gewässe namen aus indoge manis ische sich . – Blä e ü obe deu sche Namen o schung 46, 3–63. bichlme ie h a ald 2012: einige ausgewähl e P obleme de al eu opäischen hyd o- nymie aus sich de mode nen indoge manis ik – ein Plädoye ü eine neue sich au die dinge. – Ac a Linguis ica Li huanica 66, 11–47. bic hlme ie ha ald 2013a: Zum sp achwissenscha lichen ni eau de o schungen zu ‚al eu opäischen hyd onymie’ – eine e wide ung au eine Polemik. – Ac a Linguis ica Li huanica 68, 9–50. bich lmeie ha ald 2013b: analyse und bewe ung de sp achwissenscha lichen s anda ds ak uelle o schungen adi ionelle a zu ‚al eu opäischen hyd onymie’ aus de Pe spek i e de heu igen indoge manis ik. – Namenkundliche in o ma ionen 101/102, 397–437. bichlme ie ha al d (im d uck a): Zu den g enzen de e kenn nismöglichkei de o schungen al en s ils zu al eu opäischen hyd onymie: übe hol e sp achwissenscha liche konzep e und My henbildung – da ges ell anhand on gewässe namen aus baye n und Ös e eich (baye isch-ös e eichische o s- und gewässe namen aus indoge manis ische sich : eil 4: A e see und Sinn). – spannbaue -Pollmann osema ie / janka Wol gang (h sgg.). Ak en de 7. Tagung des A bei sk eises ü baye isch-ös e eichische Namen o schung (ABÖN), Passau, sep embe 2012. ( egensbu ge s udien zu namen o schung 9) e- gensbu g: edi ion Vulpes, 2014. bichlme ie ha ald (im d uck b): ja . aδu-, ap. adu-, das caland-Wacke nagelsche su ixsys em und die al eu opäische hyd onymie. – annick Payne und cy il b osch (h sgg.). na-wa/i-ViR.Zi/a MAGNUS.SCRiBA. Fes sch i ü Helmu Nowicki zum 70. Gebu s ag. (d esdne bei äge zu he hi ologie 45) Wiesbaden: ha assowi z, 2014. bichlme ie ha ald (im d uck c): he caland sys em and g eek. – giannakis, ge- o gios (h sg.). Encyclopedia o Ancien G eek Language and Linguis ics. Leiden – bos on: b ill, 2014. bichlme ie ha ald (im d uck d): Was kann man an lexikalischen und mo phologi- schen elemen en aus dem namenscha z de sogenann en ‘al eu opäischen hyd onymie’