Balto–Slavic: what Meillet was Thinking, or, what “was” Meillet “Thinking”?!
Full text
40 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI (Li wische Sp achak e)
BRIAN D. JOSEPH
The Ohio S a e Uni e si y
Fo schungsbe eiche: Bal o-slawische
Kon o e se, Geschich e de Linguis ik, Meille -Biog aphie.
BALTO-Slawisch: Was ü ein Milchmilch
Ich dach e, ode , was
WAS WILLET denken?!
Bal ų i sla ų p okalbė: ką manė Meille ,
a ba ką Meille spėjo? !
Anme kung
An oine Meille wa ein e ns ha e Indo-Eu opäis als je zu o , und doch is nich alles, was
e sch ieb, unums i en. Seine Sich au das Bal o-Slawische aus Les dialec es
indo-eu opéens (1908, 2. Ausgabe 1922), is ein solche Fall - siehe Szeme ényi 1957 - und
insbesonde e Meille 's Behaup ung, dass es keine übe zeugenden Beweise ü eine
bal o-slawische Un e g uppe inne halb des Indo-Eu opäischen gib . Ich un e suche hie
genau, was Meille mi "Dialek " des indoeu opäischen in Bezug au das bal isch-slawische
Sp ache mein e, z. B. was den 10 (ode so) Zweigen (Zweigen als "Dialek e") inne halb de
indoeu opäischen Familie ode de Dialek a ia ion inne halb des p o oindoeu opäischen
Sp aches selbs zu Folge ha e. Da übe hinaus bezieh sich Meille in seinem
"A an -P opos" on 1922 au die indoeu opäische Einhei als "na ionale " Na u und s ell die
F age nach de Rele anz on Meille s Sinn ü die Beziehung zwischen Sp ache und Na ion (Mo e 2013) zu F age eine möglichen bal isch-slawischen Einhei .
KEYWORDS: An oine Meille , bal isch-slawisch, Dialek , Geschich e de
Sp achwissenscha , indoeu opäisch, i alo-kel isch, Sp ache und Na ion,
ANOTACIJA
An oineas Meille wa eine de wich igs en indoeu opeis ischen, jedoch kai ku ie jo eikalai
is p ieš a ingi. Beispielsweise, die Meinung übe Bal ische und Slawische P okalbę knygoje
Les dialec es indo-eu opéens (1908, an asis leidimas 1922) ž . Szeme ényi 1957 i besonde s
Meille įsi ikinimas, jog ūks a į ikinamų į odymų, pa i inančių bal ų i sla ų p okal
egzis a imą indoeu opäischen kalbų šeimoje. Šiame aiškinamasi, ką Meille u ėjo omenyje
kalbėdamas apie indoeu opäischen kalbų dialek ąbal ų i sla ų p okalbės kon eks e,
beispielsweise, kas lėmė be eik dešim ies šakų (šakas su okian kaip dialek us) a si adimą
S aipsniai A ikel 41 und
Bal o-Slawisch: indoeu opäische kalbų šeimoje, a ba dialek ų a iacijas pačioje
wha Meille was Thinking, o , wha was Meille Thinking?!
indoeu opäischen p okalbėje. Vėliau, 1922 m. leidimo p a a mėje, Meille adina
indoeu opäischen kalbų ieno ę au ine, pab ėždamas sa o su okimo apie kalbos i au os
egz san ykį (Mo e 2013) s a bumą, nag inėjan galimą bend os bal ų i sla ų
p okalbėsis a imo klausimą. ESMINIAI ŽODŽIAI: An oineas Meille , bal ų i sla ų p okalbė,
Dialek as, ling is ikos is o ija, indoeu opäischen, i alų i kel ų p okalbė, kalba i au a.
1. Einlei ung
An oine Meille (1866–1936), he g ea F ench his o ical linguis , is qui e
ech lich als eine de Riesen de indoeu opäischen Sp achwissenscha in E inne ung; E
wa ein Schüle on Fe dinand de Saussu e und Leh e on Émile Ben enis e, also is e Teil
de T adi ion de Geleh samkei , die zu den wich igs en au diesem Gebie gehö , sowohl in
de Ve gangenhei als auch in de Gegenwa . E wa ein p oduk i e Geleh e und
e ass e e wa 50 ode meh Büche (einige in meh e en Ausgaben und in e schiedene
ande e Sp achen übe se z ) und buchs äblich Hunde e und Hunde e on A ikeln. E
p oduzie e iele S anda d-G undwe ke übe e schiedene al e indoeu opäische Sp achen
und Sp achzweige, die on Indoeu opäis en sei Jah zehn en e ns genommen wu den und
imme noch ele an sind, da un e die olgenden, mi den Da en de e s en Ausgaben:
a. Ape çu dune his oi e de la langue g ecque (1913) b. Al a menisches Elemen a buch (1913) c.
Ca ac è es géné aux des langues ge maniques (1917) d. Le sla commun (1924) e. Esquisse dune
his oi e de la langue la ine (1928) . Dic ionnai e é ymologique de la langue la ine (1932, mi A.
E nou ) g. La mé hode compa a i e en linguis ique his o ique (1919) h. In oduc ion lé ude
compa a i e des langues indo-eu opéennes (1903) Ein wei e es solches We k, das Les des
gegenwä igen S udiums, is Indo-eu opéens (1908; 2nd ed. 1925), mi eine englischen
Übe se zung, The Indo-Eu opean Dialec s, p oduzie on Samuel Rosenbe g (1967). Diese
le z genann e A bei is besonde s wich ig, um zu zeigen, dass nich alles, was Meille
sch ieb, unums i en is und on den meis en Geleh en als ich ig angesehen wi d,
au g und seine Posi ion übe das Bal o-Slawische. 1 Au pe sönliche Ebene, weil eine
meine Men o en, Cal e Wa kins, in den ün zige Jah en, als e in Pa is leb e, eine länge e
Zei lang bei Ben enis e s udie e, ühle ich mich geeh , selbs Teil diese T adi ion zu sein.
BRIAN D. JOSEPH
42 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI Un e g uppe inne halb de indoeu opäischen
Sp ache, die ums i en wa , ob bal ische und slawische Sp achen eine legi ime
Un e g uppe bilden ode s a dessen zwei e schiedene Zweige inne halb de
g öße en Familie da s ellen.
Meille 's Posi ion übe das Bal o-Slawische kann wie olg
zusammenge ass we den: (2) a. Es gib keine übe zeugenden Beweise
ü eine bal o-slawische Un e g uppe inne halb des Indo-Eu opäischen,
d.h. ü einen bal o-slawischen "Dialek " inne halb de Familie b. Alle
Ähnlichkei en zwischen dem Bal ikischen und dem Slawischen, die so
aussehen, als wä en sie bedeu ende gemeinsame Inno a ionen, sind in
Wi klichkei en wede e b e Me kmale des P o o-Indo-Eu opäischen
ode "deux dé eloppemen s pa allèles, mais depuis long emps au onomes" da s ellen.
Se e al schola s, mos no ably Al ed Senn, ha e emb aced Meille ’s posi-
Die Kommission wi d die Kommission au de G undlage de o liegenden
Ve o dnung beau agen, Siehe insbesonde e Senn 1966. Dennoch wu de Meille s
besonde e Behaup ung übe den Mangel an Beweisen ü eine bal isch-slawische
Un e g uppe meh als k i isie . Besonde s e hee end is die K i ik in
Szeme ényi 1957, wo jede de Punk e on Meille so g äl ig bewe e wi d.
Da übe hinaus üg Szeme ényi einige eigene Punk e hinzu und komm schließlich
zu dem Schluss, dass es meh e e nich i iale gemeinsame Inno a ionen gib , die
au eine p ähis o ische bal o-slawische Einhei hinweisen. Ande e haben wei e e
solche Neue ungen es ges ell (z. B. Olande 2009). Die meis en ak uellen
Geleh en scheinen Szeme ényi bei de Akzep anz de bal isch-slawischen Einhei
zu un e s ü zen, obwohl es einige Geleh e gib , die Senn olgen. Wäh end es
zahl eiche in e essan e F agen gib , die in Bezug au die bal isch-slawische
Kon o e se ein sp achliche Na u sind, is es mein Anliegen hie , so wei wie
möglich das Denken zu e o schen, das hin e Meille s Posi ion übe das
bal isch-slawische in Bezug au zwei Schlüsselbeg i e s eck : (3) a. de Sinn des
"Dialek es" des indoeu opäischen, de Meille s Posi ion übe das
bal isch-slawische b. Meille s Ansich en übe die "Na ion" und wie sie sich mi seinem Blick au das bal isch-slawische übe schneiden können.
Die E o schung des Geis es eines Geleh en is ein schwie iges
Un e angen, abe Szeme ényi (1957: 103) ö ne e die Tü zu einem solchen
Un e angen: Ein Ve gleich mi den K i e ien, die als aus eichend angesehen
we den, um I alo-Kel isch zu e ablie en (: l[…]uni é i alo-cel ique n[…]es pas
dou euse, S. 12 de 2. Ausgabe on Dial.) wü de ein in e essan es Lich au den
Geis des Geleh en we en. De Eind uck is s a k, dass die Ane kennung de
Gemeinscha in dem einen Fall, die Leugnung in dem ande en, nich wi klich au
den Beweisen basie , sonde n au einigen en e n e en (psychologischen) G ünden.
S aipsniai A ikel 43 und
Bal o-Slawic: Ich e suche dahe , einen Einblick in diese "abgelegenen
wha Meille was Thinking, o , wha was Meille Thinking?!
(psychologischen) G ünde" zu geben. Ich be ach e hie nu , welche Vo s ellungen
on "Dialek " des indoeu opäischen und des p o oindoeu opäischen selbs und de
"Na ion" in Meille s Posi ion übe das Bal slawische am We k wa en. Insbesonde e
schein es, dass es einige Wide sp üche gib , die dazu üh en könn en, sich zu
agen, was e ge ade dach e, als e sch ieb, was e übe Bal o-Slawisch a . Es
kann am Ende so enden, daß es meh F agen als An wo en gib , abe wie es o de
Fall is , schein die F age zu s ellen an sich unse Ve s ändnis e was
o anzu eiben. 2. Übe den Beg i indo-eu opäische
DIALECT”
In Bezug au "Dialek " schein Meille meh e e e schiedene mögliche
In e p e a ionen ü den Beg i "indoeu opäische Dialek " ode
"indoeu opäische Dialek " zu e wenden. E s ens gib es den Sinn, in dem es sich
au die En wicklung on Sp ach o men ode Sp achgemeinscha en bezieh , die zu
En s ehung de zehn (ode meh ode wenige je nach I alo-Kel isch und
Bal o-Slawisch) Un e g uppen ode Zweige inne halb de indoeu opäischen Familie
üh en; Diese Ansich iden i izie Zweige als "Dialek e", was sich au Ab eilungen
inne halb des P o o-Indo-Eu opäischen bezieh , die in spä e en Zei en nach dem
Au b uch de P o o-Sp ache in die einzelnen Zweige e kennba e Einhei en wu den.
Zwei ens gib es den Sinn, in dem sich diese Beg i au die di usi e ode
"Wellen heo ie"-ähnliche Ve b ei ung on Me kmalen bezieh , nach dem Au b uch
des P o o-Indo-Eu opäe s, au eine Weise, die übe die Sp achgemeinscha en
hinausgeh , die zu den e kennba en Zweigen üh e; Diese besonde e Vo s ellung
is inso e n seh ele an , als das Ve s ändnis diese Ähnlichkei en zu einem
Ve s ändnis de indoeu opäischen Dialek ologie bei äg , ielleich am bes en,
indem "Leh en" on "ge eil en Inno a ionen" ge enn wi d. Schließlich gib es den
Sinn, in dem es sich au Va ia ionen inne halb de p o oindoeu opäischen Sp ache
selbs bezieh , die nich mi den G uppen e bunden sind, die le z endlich
iden i izie ba e Un e g uppen/Zweige geben, sonde n ehe de A on Va ia ionen ähneln, die heu e mi quan i a i en a ia ionis ischen soziolinguis ischen S udien des Labo ianischen Typs e bunden sind.2
2 Eine wei e e F age is eilich, wie Inno a ion und Di usion mi adi ionellen Vo s ellungen on
gemeinsamen Inno a ionen in Einklang geb ach we den können. Meille wa nich wi klich in de
Lage, iel übe die Di usion zu sagen, da Fo sch i e in unse em Ve s ändnis dieses Be eichs (z. B.
à la Labo ) e s wei nach Meille 's Zei gekommen sind, abe e ha e dennoch eine Vo s ellung
da on, wie Di usion unk ionie ; Dennoch gib es eine Inkonsis enz da in, dass e zwa ane kenn ,
dass keine Sp achgemeinscha olls ändig einhei lich is , es is auch de Fall, dass Inno a ionen sich e b ei en müssen, um Teil eines Teilsek o s zu sein, d.h. eines "Dialek es" inne halb eine Sp ache.
BRIAN D. JOSEPH
44 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI
Wie be ei s e wähn , schein Meille alle d ei In e p e a ionen in seine S udie übe
indoeu opäische Dialek e zu e wenden. Das heiß , in Bezug au die e s e
In e p e a ion en häl das Buch selbs eine Diskussion e schiedene Zweige, z. B.
au de Ebene des ge manischen ode indo-i anischen, und um ass eine
Un e g uppe, die übe das O ensich liche hinausgeh , z. B. I alo-Kel isch, und Meille
nenn diese "Dialek e" (1928: 3). Es gib jedoch auch Diskussionen übe Me kmale,
de en Anwesenhei ode Abwesenhei die 10 (ode so) Zweige du chschneide , wie die
*o/*a-Fusion, die e als "lignes d[…]isoglosses" ([…]linien on isoglosses[…]) bezeichne ,
ein Beg i , de mi de Iden i izie ung on Dialek en e bunden is , ode "lignes
dialec ales" ([…]dialek alen Linien[…]), eine Ve wendung, die mi de zwei en
In e p e a ion assoziie wi d. Schließlich schein zumindes im Fall de En wicklung
de syllabischen Sonan en (siehe Absa z 3 un en), die e "un ai dialec al de da e indo-eu opéenne" (eine dialek ale Ta sache des IE-Da ums) nenn , die d i e In e p e a ion in F age zu s ehen.
3. HOLZ au bal sla ischem Gebie
So ha e Meille in seine Behandlung de indoeu opäischen Dialek e d ei Sinne
des "Dialek es" im Spiel. Es is ai zu agen, ob e es au alle d ei A en
haben kann, ob alle d ei gül ig sind. Die An wo schein ja zu sein, angesich s
dessen, was wi übe die Phänomene wissen, die in diesen Sinnen des
"indoeu opäischen Dialek s" e kö pe sind.
Zum Beispiel sp ich Meille übe Indo-i anische, I alo-Kel ische und Bal o-Slawische Sp achen; Sind
sie alle on de selben A ? In gewissem Sinne sind sie es, denn wenn solche Un e g uppen
ge ech e ig sind, s ell jede eine Zwischens elle zwischen dem P o o-Indo-Eu opäischen und den
ele an en a es ie en Sp achen da . Es muß jedoch zugegeben we den, daß sie in Bezug au die
Beweise quali a i un e schiedlich sind. Insbesonde e ü das Indo-i anische gib es neben den
sp achlichen Beweisen zahl eiche Aspek e de gemeinsamen Kul u zwischen Indisch und I anisch,
zum Beispiel Gemeinsamkei en in Religion und My hologie in Fo m on gemeinsamen Namen gö liche
Figu en - z. B. die edischen sansk i ischen Zwillingsgö e , die als N[…]sa y[…] bekann sind, haben
eine di ek e Pa allele in de a es ischen Dämonen-Namen-Gemeinscha . Man muss sich also agen,
was ü Meille eine "gemeinsame/ge eil e Inno a ion" da s ell e, im Gegensa z zu einem Me kmal,
das sich e b ei e (in eine "kon ak ähnlichen, di usi en Weise). 3 Dass die edischen Wesenhei en
hie Gö e sind, wäh end das a es ische Wesen ein Dämon is , spiegel die Umkeh ung de gu en und
schlech en Eigenscha en des eligiösen Au uh s wide , de im Zo oas ianismus, de Religion, mi
de A es an e bunden is , e kö pe is . Abe die Fo m on Namen wie diese und ande e
eligiöse Te minologie zeig das gemeinsame kul u elle E be on Indic und I anian.
S aipsniai A ikel 45 und
Bal o-Sla ic:
wha Meille was Thinking, o , wha was Meille Thinking?!
Nŋhaiθya und gemeinsame My hologie.4 Solche Beweise ü eine gemeinsame Kul u
ehlen au de einen Sei e ü I alienisch und Kel isch und au de ande en Sei e
ü Bal isch und Slawisch. Da übe hinaus gib es zahl eiche di usi e
En wicklungen inne halb des indoeu opäischen Sp achgebie s, die ane kann
we den müssen. Dies is de ini i de Fall in jünge e Zei , wie die Kon e genz de
indoeu opäischen Sp achen im Balkan Sp achbund ( gl. Sand eld 1930) zeig , abe es
wa as siche auch in de An ike ode in de Vo geschich e de Fall. Die
Behandlung de Cen um-Sa äm-Spli in Hock & Joseph (1996-2009: 338[…]9) wä e ein
beispielha e Fall, mi de di uso ischen Ve b ei ung de Sa əm-Assibila ion de p o o-indo-eu opäischen Pala als op-Se ie *k[…]
*G[…] *G[…]h.
Schließlich, wenn wi glauben, dass P o o-Sp achen ech e Sp achen wa en, die on
ech en Menschen gesp ochen wu den, eine Posi ion, die die meis en, wenn nich alle
p ak izie enden his o ischen Linguis en annehmen wü den, dann müssen wi mi
Labo ian s uk u ie en Va ia ionen in diesen Kons uk en echnen; Siehe Joseph
2006, 2013 ü einige ele an e Diskussionen. Meille selbs wa sich diese Ta sache
übe die Sp ache gu bewuss , als e sch ieb (1908: 1) "On ne encon e nulle pa
l'uni é linguis ique comple e" ("Ni gendwo is eine olls ändige sp achliche Einhei zu inden").
Dennoch können wi wei e agen, selbs wenn es kla is , dass das
bal isch-slawische, was auch imme es is , als sp achliches Kons uk in manche
Hinsich on Indo-i anisch un e scheide , ob diese Sinne des "Dialek es" gleichmäßig
angewende we den. Rele an hie is Meille s Behandlung de syllabischen
Sonan en, wo e zu g oßen Längen geh , um zu leugnen, dass es i gendeine A on
gemeinsame Inno a ion zwischen bal ischen und slawischen Sp achen gib , und in
de Ta P o o-Sp ach a ia ionen einb ing . Das P oblem bes eh da in, dass die
E gebnisse on syllabischen Sonan en in den indoeu opäischen Zweigen in Bezug au
die Quali ä des Vokalismus, den sie zeigen, ziemlich un e schiedlich sind, abe mi
pa allelem Vokalismus in de bal ischen und in de slawischen Sp ache; Zum Beispiel
ende das p o o-indoeu opäische *ṛ als im indo-i anischen, αρ im g iechischen ode
im la einischen, u im ge manischen und i im bal ischen und i im slawischen.
Meille 's Posi ion hie is im Wesen lichen zu behaup en, dass es eine Reihe on
Vokalismus in P o o-Indo-Eu opäe gab, indem e sag (1908: 41[…]42) dass […]il semble
ha a aches i sel o he syllabic sonan had been ixed since (P o o-)Indo-Eu-
que le imb e de la oyelle accessoi e qui se join à la sonan e oyelle ai é é ixé
dès l[…]indo-eu opéenne, e qu[…]il y ai là un ai dialec al de da e indo-eu opéenne[…]
([…]es schein , dass das Timb e des P op-Vowel opean, und dass in diesem Fall es eine dialek ale Ta sache des indo-eu opäischen Al e s wa […]). Meille schein sich somi au das zu be u en, was de Va ia ion de P o o-Sp ache gleichkomm . Dahe , obwohl keine ande en Zweige genau die Os see und die
Das slawische E gebnis, eine Ta sache, die besonde s im Lich e de Un e schiede im
Vokalismus, die in den E gebnissen in den ande en Sp achen zu sehen sind, seh ähnlich is ,
wie ein gemeinsames 4 Siehe beispielsweise S udien wie Ben enis e 1969, Wa kins 1995,
Mallo y und Adams 1997, F ame 2009, un e ande em.
BRIAN D. JOSEPH
46 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI Inno a ion, Meille lokalisie die a iable
Quali ä des Vokalismus in Va ia ion, die e ühl e, wa in de
P o o-indo-eu opäischen Sp achgemeinscha o handen. Im Fall on I alienisch
und Kel isch nimm Meille jedoch ein bes imm es E gebnis mi Labio ela en
e ns , das jede diese Zweige zeig . Die spezi ische En wicklung is die
en e n e Assimila ion on *p...kw zu kw ...kw, die in eine Hand oll Beispielen zu
sehen is , o allem *penkwe > La ein quinque (= [kwinkwe]), walisische Zuhäl e ,
i ische Coic. Meille häl dies ü eine gemeinsame Inno a ion und somi ü einen
bedeu enden Beweis ü die i alo-kel ische Einhei , haup sächlich weil sie
einziga ig is und in keine ande en indoeu opäischen Sp ache zu inden is .
Da übe hinaus e i e diese Ansich , obwohl Assimila ionen na ü lich sind6
und obwohl Labio ela e on Na u aus ins abil sind und s a k ausgep äg e Klänge
sind, die in as allen Sp achen de Familie auße Ana olien i gendwelche
Ve ände ungen du chlau en.7 Es schein dahe , dass in Meille s Einschä zung
des Bal o-Slawischen e was meh am We k wa . Diese Angelegenhei wi d im olgenden Abschni e o sch .
4. Sp ache und Na ion und
DIE RELEVANCE DER HINDE
An diesem Punk können Meille s Ideen übe Sp ache und Na ion ele an sein. Im
"A an -P opos " de Ausgabe on 1922 bezieh sich Meille au die
indoeu opäische Einhei als "na ionale " Na u ([…]l[…]uni é indo-eu opéenne é ai
une uni é na ionale[…]), was die F age nach de Rele anz on Meille s Sinn ü die
Beziehung zwischen Sp ache und Na ion (zu dem siehe Caussa 1988, Mo e 2013)
zu F age eine möglichen bal isch-slawischen Einhei au wi . Meis ens wu den
Meille s We ke, die sich mi "Na ion" und Sp ache be assen, in de Zei um den
E s en Wel k ieg gesch ieben (siehe Meille 1918a, 1918b, 1919) und be ass en sich
mi zei genössischen Themen. Es is jedoch ai anzunehmen, dass selbs wenn e
sie bis zu diese Zei nich sch i lich kon on ie e, es sich um Angelegenhei en
hough abou p io o ha ime. He was a sup eme s uden o language a e
handel e, die e alle ha e, und sein In e esse an A menie n, das sich in seinen Sch i en übe die Na ion zeig e
5
Beach en Sie, dass das ge manische ün ande s behandel e, mi penkwe > pempe (wie das
go ische im zeig ).
6 Man kann die Assimila ion hie soga als eine A be ach en, die Ma kie ung de Töne als
Einzelsegmen e in einem Wo zu e inge n und so die Na ü lichkei diese Ve ände ung zu
e s ä ken. 7 Es kann wohl sein, daß ih e Labio ela -Sp achen eine ode ande e Ve ände ung
e ah en hä en, wenn die ana olischen Sp achen übe das e s e Jah ausend . Ch . übe leb
hä en. Das mykenische G iechisch bezeug Labio ela e, abe im G iechischen des e s en
Jah ausends . Ch . e leb en die Labio ela e e hebliche Ve ände ungen. 8 Ich danke Michiel de Vaan, daß e mi den A ikel übe Mo e zu Kenn nis geb ach ha .
S aipsniai A ikel 47 und
Bal o-Slawisch: und Sp ache, die den K iegsjah en um mindes ens ein Jah zehn
wha Meille was Thinking, o , wha was Meille Thinking?!
o ausging. Da übe hinaus könn e man aus seinen Vo s ellungen on "Na ion" in
de Gegenwa ex apolie en und sie au seine Ve wendung ähnliche Beg i e in
de e nen Ve gangenhei anwenden. In diese Hinsich is dieses Zi a on Meille
(1918a: 8) besonde s au schluss eich: Il y a na ion là ou un ensemble d'hommes a le
sen imen e la olon é de o me un g oupe à pa , ayan ses adi ions, ses
usages e ses aspi a ions d'a eni . Rien ne ma que plus ne emen lexis ence
dune na ion que la possession dune langue qui lui soi p op e. Rien ne ma que plus
ne emen lexis ence dune na ion que la possession dune langue qui lui soi p op e.
Man ha eine Na ion, in de eine G uppe on Menschen das Ge ühl und den Wunsch
ha , eine eigene G uppe zu bilden, die ih e (eigenen) T adi ionen, ih e (eigenen)
B äuche und ih e (eigenen) zukün igen Bes ebungen ha . Nich s ma kie die
Exis enz eine Na ion besse als de Besi z eine Sp ache, die ih eigen is .
Da übe hinaus schein es besonde s bedeu sam zu sein, dass das Zi a übe die
indoeu opäische Einhei als "na ional" in de Na u in de zwei en Ausgabe on
Les dialec es indo-eu opéennes o komm , die 1922 e schien, das heiß nach dem
Au uh des E s en Wel k iegs und de Rekon igu a ion de Ka e Eu opas, die
in ih em Ge olge und im Ge olge des Ze alls zweie Impe ien, des
ös e eichisch-unga ischen und des osmanischen Reiches, en s anden is .
O ensich lich wa de Beg i de "Na ion" in Meille s Gedanken in diese Nachk iegszei ,
wie seine Sch i en zeigen, und es is dahe nich übe aschend, dass eine Aussage diese A
sich in seinen Kommen a (übe sein Vo wo ) zu seinem Buch übe die Sp achindi idua ion
inne halb des indoeu opäischen Sp achgebie s e ie ha . Die F age, die sich je z zu
s ellen is , is , wie diese Übe legungen au Bal o-Slawisch und au Aussagen, die ande halb
Jah zehn e zu o in de e s en Ausgabe des Buches gemach wu den, zu e en. Kann da on
ausgegangen we den, daß Meille übe die Beg i e Na ion und Sp ache nachgedach ha e,
lange be o e o en da übe sch ieb? Wenn das so is , dann esonie e das Unbehagen, das
easiness he migh ha e el abou Bal o-Sla ic on linguis ic g ounds – an un-
zwa ielleich nich olls ändig ge ech e ig wa , dennoch du ch die Ta sache e s ä k
wo den wä e, dass bal ische und slawische Sp achen nich so o ensich lich mi einande
e bunden sind wie indische und i anische Sp achen9 - höchs wah scheinlich mi dem Fehlen
eine A gemeinsame Kul u , die als kollek i e "T adi ionen ... Geb auch ... Bes ebungen"
angesehen we den könn e. Und de Un e schied zwischen Meille gegenübe dem
bal isch-slawischen und Meille gegenübe dem i alo-kel ischen, obwohl es auch keine
Anzeichen eine gemeinsamen Kul u in diese le z e en G uppe gib , is , dass Meille als
Klassike begann und eine besonde s ie e 9 No e in diese Hinsich ha e Szeme ényi (1959:
103): "Meille 's These [wa ] dass die a ische Einhei o ensich lich wa , abe nich BS".
BRIAN D. JOSEPH
48 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI Kenn nisse des La einischen und des
Ku si sch eibens ( beach en Sie seine A bei en übe das La einische aus 1928
und 1932 in de Lis e in (1)), die es ihm e möglich en, eine Ve bindung mi dem
Kel ischen au eine ziemlich ie en ch onologischen Ebene zu sehen.
5. Schluss olge ung
Abschließend läss sich sagen, dass eine genaue Lek ü e de A und Weise, wie
Meille übe das Bal slawische sp ich , zusammen mi Hinweisen aus ande en
Sch i en on Meille , eine G undlage ü einige e nün ige Schluss olge ungen
hinsich lich des Denkens hin e seine In e p e a ion de Ta sachen bezüglich
ähnliche Me kmale, die sowohl im Bal ischen als auch im Slawischen ge unden
we den, bie en. Das Bal o-Slawische schein somi einen Be eich de
Meille -Geleh samkei zu ep äsen ie en, de bei wei em nich de kla s e de
ielen ansons en seh scha en und aku en Einblicke in das Indo-Eu opäische is , die
e o geleg ha . Und deshalb age ich mich, wie in meinem Ti el, was Meille gedach ha , indem e nich -sp achliche Ge ühle seinen sp achlichen Einschä zungen im Weg s ecken ließ.
Hinweise
Ben enis e Émile 1969: Das Vokabula de indo-eu opäischen Ins i u ionen. Pa is: Les
Ausgaben de Minu e.
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