scieee Open visual document viewer

Die Theorie der Vorläuferzelle LUCA

Saalbach, Klaus

Abstract

Dieses Arbeitspapier bietet eine kurze Einführung zum letzten gemeinsamen Vorfahren aller Lebewesen (Last Universal Common Ancestor LUCA) und die potenziellen Auswirkungen auf die Biosicherheit. LUCA ist der hypothetische Vorfahre aller modernen Zellen, d.h. der Archaeen, Prokaryoten und Eukaryoten (die gemeinsamen Vorfahren von Bakterien, Tieren, Pilzen und Pflanzen). Die Eigenschaften und der Existenzzeitraum von LUCA sind relevant für die Vergangenheit, also den Ursprung des Lebens, aber auch für die Zukunft, d.h. der Frage, ob die Erzeugung vollständig synthetischen Lebens möglich sein könnte – ein potentielles Problem der Biosicherheit. Derzeit können alle modifizierten und synthetischen Organismen, einschließlich synthetischer Viren, nur in bereits lebenden Umgebungen erzeugt werden (nur Leben kann anderes Leben erzeugen), d.h. es besteht eine klare Grenze zwischen toter und lebende Materie. In diesem Jahrzehnt hat die LUCA-Forschung durch die Nutzung schnell wachsender Genomdatenbanken und verbesserter Analysemethoden (computergestützte molekulare Uhr der Genentwicklung in Kombination mit Erkenntnissen aus Mikrofossilien) erhebliche Fortschritte erzielt. Die allgemein anerkannte Theorie besagt, dass das Leben mit Wechselwirkungen zwischen Ribonukleinsäure (RNA) und Aminosäuren begann, die Komplexe für die Replikation in einer Membran bildeten – einer physikalischen Grenze zwischen Zelle und Umwelt. Dies wird auch als „RNA-Welt“ bezeichnet. Später wurde Desoxyribonukleinsäure (DNA) integriert. Frühe Eukaryoten integrierten Alphaproteobakterien in eine permanente Symbiose (heute als Mitochondrien in Tieren und Chloroplasten in Pflanzen), was den Stoffwechsel steigerte und die Entwicklung vielzelliger Organismen ermöglichte. Eine Berechnung der Mutationsraten im Dezember 2025 ergab jedoch, dass der letzte gemeinsame Vorfahre (LUCA) schon kurz nach der Entstehung von Erde und Mond existiert haben könnte, die durch die Kollision zweier Protoplaneten vor 4,5 Milliarden Jahren verursacht wurde. Einige Forscher fanden Hinweise darauf, dass LUCA bereits ein recht komplexer Organismus mit einem frühen Immunsystem gegen Viren war. Da LUCA jedoch die letzte und nicht die erste Zelle ist, muss für das Auftreten des ersten gemeinsamen Vorfahren aller Lebewesen, dem first universal common ancestor FUCA, zusätzliche Zeit hinzugerechnet werden. Berücksichtigt man diese Zeit, bleibt (abhängig von der Berechnung der Mutationsrate) seit der Entstehung von Erde und Mond nur noch sehr wenig bis gar keine Zeit mehr übrig. Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS zeigten im Jahr 2025, dass Archaeen, Pilze und Bakterien die Langzeitexposition im Weltraum überlebt haben. Sogar der von der Oberfläche der ISS gesammelte Weltraumstaub enthielt biologische Objekte. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass die nicht-enzymatische Synthese von Peptiden im Weltraum möglich ist. Eine Studie aus dem Jahr 2025 fand Bakterien in den Reinräumen der NASA für die Raumfahrzeugmontage trotz extremer Bedingungen; eine andere Studie zeigte, dass sich Bakterien und ihre Viren durch Koevolution an die Mikrogravitation anpassen können. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass Biomoleküle, z.B. von Asteroiden, die frühen Phasen des Lebens auf der jungen Erde, die noch nicht von einer dichten Atmosphäre geschützt war, ermöglicht und beschleunigt haben könnten. Experimente zur Erzeugung synthetischer Zellen wurden mit Mycoplasma mycoides durchgeführt, die zu Zellen mit minimalem Genom entwickelt wurden – Zellen mit dem kleinstmöglichen Genom, das autonomes Leben und Replikation ermöglicht. Diese Experimente zeigten, dass die Replikation unterhalb einer bestimmten Komplexität nahezu vollständig zum Erliegen kam; es konnten also keine Hinweise auf eine hypothetische, vereinfachte Zellreplikation in einer RNA-Welt gefunden werden. Die rasanten Fortschritte der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Genomanalyse und der Entwicklung natürlicher und künstlicher Proteine sowie die Fähigkeit, sehr große Genomdatensätze zu analysieren, könnten jedoch einen plötzlichen Durchbruch in der LUCA-Debatte bewirken – sowohl für das Verständnis des Ursprungs des Lebens als auch für die vollständige Synthese lebender Zellen, die durch Infektion, Kontamination oder Missbrauch erhebliche Biosicherheitsrisiken bergen könnte.

Full text

Theo ie_LUCA 1 Apl. P o . D . D . K. Saalbach Geos a egy and Geopoli ics Depa men 1 49069 Osnab ueck Die Theo ie de Vo läu e zelle LUCA 02.02.2026 Zusammen assung Dieses A bei spapie bie e eine ku ze Ein üh ung zum le z en gemeinsamen Vo ah en alle Lebewesen (Las Uni e sal Common Ances o LUCA) und die po enziellen Auswi kungen au die Biosiche hei . LUCA is de hypo he ische Vo ah e alle mode nen Zellen, d.h. de A chaeen, P oka yo en und Euka yo en (die gemeinsamen Vo ah en on Bak e ien, Tie en, Pilzen und P lanzen). Die Eigenscha en und de Exis enzzei aum on LUCA sind ele an ü die Ve gangenhei , also den U sp ung des Lebens, abe auch ü die Zukun , d.h. de F age, ob die E zeugung olls ändig syn he ischen Lebens möglich sein könn e – ein po en ielles P oblem de Biosiche hei . De zei können alle modi izie en und syn he ischen O ganismen, einschließlich syn he ische Vi en, nu in be ei s lebenden Umgebungen e zeug we den (nu Leben kann ande es Leben e zeugen), d.h. es bes eh eine kla e G enze zwischen o e und lebende Ma e ie. In diesem Jah zehn ha die LUCA- Fo schung du ch die Nu zung schnell wachsende Genomda enbanken und e besse e Analyseme hoden (compu e ges ü z e molekula e Uh de Genen wicklung in Kombina ion mi E kenn nissen aus Mik o ossilien) e hebliche Fo sch i e e ziel . Die allgemein ane kann e Theo ie besag , dass das Leben mi Wechselwi kungen zwischen Ribonukleinsäu e (RNA) und Aminosäu en begann, die Komplexe ü die Replika ion in eine Memb an bilde en – eine physikalischen G enze zwischen Zelle und Umwel . Dies wi d auch als „RNA-Wel “ bezeichne . Spä e wu de Desoxy ibonukleinsäu e (DNA) in eg ie . F ühe Euka yo en in eg ie en Alphap o eobak e ien in eine pe manen e Symbiose (heu e als Mi ochond ien in Tie en und Chlo oplas en in P lanzen), was den S o wechsel s eige e und die En wicklung ielzellige O ganismen e möglich e. Eine Be echnung de Mu a ions a en im Dezembe 2025 e gab jedoch, dass de le z e gemeinsame Vo ah e (LUCA) schon ku z nach de En s ehung on E de und Mond exis ie haben könn e, die du ch die Kollision zweie P o oplane en o 4,5 Millia den Jah en e u sach wu de. Einige Fo sche anden Hinweise da au , dass LUCA be ei s ein ech komplexe O ganismus mi einem ühen Immunsys em gegen Vi en wa . Da LUCA jedoch die le z e und nich die e s e Zelle is , muss ü das Au e en des e s en gemeinsamen Vo ah en alle Lebewesen, dem i s uni e sal common ances o FUCA, zusä zliche Zei hinzuge echne we den. Be ücksich ig man diese Zei , bleib (abhängig on de Be echnung de Mu a ions a e) sei de En s ehung on E de und Mond nu noch seh wenig bis ga keine Zei meh üb ig. Expe imen e au de In e na ionalen Raums a ion ISS zeig en im Jah 2025, dass A chaeen, Pilze und Bak e ien die Langzei exposi ion im Wel aum übe leb haben. Soga de on de Obe läche de ISS gesammel e Wel aums aub en hiel biologische Objek e. Da übe hinaus wu de gezeig , dass die nich -enzyma ische Syn hese on Pep iden im Wel aum möglich is . Eine S udie aus dem Jah 2025 and Bak e ien in den Rein äumen de NASA ü die Raum ah zeugmon age o z ex eme Bedingungen; eine ande e S udie zeig e, dass sich Bak e ien und ih e Vi en du ch Koe olu ion an die Mik og a i a ion anpassen können. Diese E gebnisse lassen e mu en, dass Biomoleküle, z.B. on As e oiden, die ühen Phasen des Lebens au de jungen E de, die noch nich on eine dich en A mosphä e geschü z wa , e möglich und beschleunig haben könn en. Expe imen e zu E zeugung syn he ische Zellen wu den mi Mycoplasma mycoides du chge üh , die zu Zellen mi minimalem Genom en wickel wu den – Zellen mi dem kleins möglichen Genom, das au onomes Leben und Replika ion e möglich . Diese Expe imen e zeig en, dass die Replika ion un e halb eine bes imm en Komplexi ä nahezu olls ändig zum E liegen kam; es konn en also keine Hinweise au eine hypo he ische, e ein ach e Zell eplika ion in eine RNA-Wel ge unden we den. Die asan en Fo sch i e de Küns lichen In elligenz (KI) in de Genomanalyse und de En wicklung na ü liche und küns liche P o eine sowie die Fähigkei , seh g oße Genomda ensä ze zu analysie en, könn en jedoch einen plö zlichen Du chb uch in de LUCA-Deba e bewi ken – sowohl ü das Ve s ändnis des U sp ungs des Lebens als auch ü die olls ändige Syn hese lebende Zellen, die du ch In ek ion, Kon amina ion ode Missb auch e hebliche Biosiche hei s isiken be gen könn e. Theo ie_LUCA 2 Inhal 1 The LUCA Theo ie ................................................................................................................................. 3 1.1 Einlei ung ....................................................................................................................................... 3 1.2 Das LUCA-Konzep ......................................................................................................................... 3 1.2.1 Die ühe E de ......................................................................................................................... 3 1.2.2 FUCA und LUCA ...................................................................................................................... 4 1.2.3 Jüngs e E kenn nisse .............................................................................................................. 5 1.3 Zellen mi minimalem Genom ....................................................................................................... 6 1.4 E kenn nisse de Wel aum o schung .......................................................................................... 6 1.5 Po enzielle Auswi kungen küns liche In elligenz ......................................................................... 7 2 Zusammen assung ................................................................................................................................ 8 3 Li e a u quellen .................................................................................................................................... 9 Theo ie_LUCA 3 1 The LUCA Theo ie 1.1 Einlei ung Dieses A bei spapie bie e eine ku ze Ein üh ung zum le z en gemeinsamen Vo ah en alle Lebewesen (Las Uni e sal Common Ances o LUCA) und die po enziellen Auswi kungen au die Biosiche hei . LUCA is de hypo he ische Vo ah e alle mode nen Zellen, d.h. de A chaeen, P oka yo en und Euka yo en (die gemeinsamen Vo ah en on Bak e ien, Tie en, Pilzen und P lanzen). Die Eigenscha en und de Exis enzzei aum on LUCA sind ele an ü die Ve gangenhei , also den U sp ung des Lebens, abe auch ü die Zukun , d.h. de F age, ob die E zeugung olls ändig syn he ischen Lebens möglich sein könn e – ein po en ielles P oblem de Biosiche hei . De zei können alle modi izie en und syn he ischen O ganismen, einschließlich syn he ische Vi en, nu in be ei s lebenden Umgebungen e zeug we den (nu Leben kann ande es Leben e zeugen), d.h. es gib eine kla e G enze zwischen o em und lebendem Ma e ial. In diesem Jah zehn e ziel e die LUCA-Fo schung du ch die Nu zung schnell wachsende Genomda enbanken und e besse e Analyseme hoden e hebliche Fo sch i e. Wäh end eine S udie on Delaye e al. aus dem Jah 2005 au 20 Genomen basie e 1 , konn e eine Analyse on Tobiasson e al. aus dem Jah 2026 die p ok2311-Da enbank des Na ional Cen e o Bio echnology In o ma ion (NCBI) GenBank mi 75 Millionen p oka yo ischen P o einsequenzen aus 47.545 olls ändigen p oka yo ischen Genomen sowie EukP o .3 mi 30 Millionen euka yo ischen Sequenzen aus 993 A en nu zen 2 . U sp ünglich basie e die Suche nach po enziellen LUCA-Genen und die Al e sbe echnung au de Suche nach gemeinsamen Genen de Haup linien des Lebens – A chaeen, P oka yo en und Euka yo en. In de S udie on Moody e al. 2024 be echne en Fo sche die Wah scheinlichkei , dass ein bes imm es Gen o handen is , indem sie das Au e en on Genen und A en (Gens ammbäume mi A ens ammbäumen) e glichen und den Ein luss häu ige Mu a ionen be ücksich ig en, um eine Wah scheinlichkei ü jedes Gen zu e hal en, Teil on LUCA zu sein 3 . Dies üh e zu 399 Gen amilien, die unge äh 2451 bis 2855 P o eine kodie en 4 . Des Wei e en wu de das Al e mi hil e eine molekula en Uh geschä z , bei de die Mu a ions a e geschä z und anschließend die Anzahl de Mu a ionen gezähl wi d, um die e s ichene Zei zu bes immen 5 . Zusä zlich wu de die Uh jedoch mi Mik o ossilien als den ühes en po enziellen Spu en biologischen Lebens au de E de abgeglichen, um die Be echnung mi geologischen Beweisen in Einklang zu b ingen 6 . 1.2 Das LUCA-Konzep 1.2.1 Die ühe E de Das Sonnensys em en s and du ch die Bildung kleine P o oplane en aus S aub un e dem Ein luss de Schwe k a . Vo e wa 4.510 ± 10 Millionen Jah en kollidie en zwei P o oplane en: die P o o-E de Tellus mi einem ma sähnlichen Objek namens Theia 7 . Diese These wi d du ch geologische Funde au E de und Mond ges ü z , die du ch diese Kollision en s anden sind. Geologische Mine al unde deu en da au hin, dass die E de e wa 100 bis 200 1 gl. Delaye e al. 2024 2 gl. Tobiasson e al. 2026 3 gl. Lambe 2024 4 gl. Goldman/Bece a 2024 5 gl. S a 2024 6 gl. Moody e al. 2024, Neukamm 2024 7 gl. Moody e al. 2024 Theo ie_LUCA 4 Millionen Jah e 8 spä e zu eine kon inen alen K us e mi Ozeanen abkühl e was bedeu e , dass Leben zu diese Zei heo e isch möglich gewesen wä e 9 . Das Hadaikum, das e s e Zei al e , daue e bis o 4 Millia den Jah en, ge olg om A chaikum. Es wu de a gumen ie , dass Leben das Hadaikum au g und des hypo he ischen spä en schwe en Bomba demen s (La e Hea y Bomba dmen LHB) o e wa 3,7 bis 3,9 Millia den Jah en du ch As e oiden und Himmelskö pe aus de Tellus-Theia-Kollision nich übe leben konn e 10 . De genaue Zei punk des LHB is jedoch unbekann . 1.2.2 FUCA und LUCA Die allgemein ane kann e Theo ie besag , dass das Leben mi Wechselwi kungen zwischen Ribonukleinsäu e (RNA) und Aminosäu en begann, die Komplexe ü die Replika ion in eine Memb an bilde en – eine physikalischen G enze zwischen Zelle und Umwel . Dies wi d auch als „RNA-Wel “ bezeichne . In den 1980e Jah en wu den die ka aly ischen Eigenscha en on RNA en deck , was zu Hypo hese eine RNA-Wel üh e 11 . In diese Wel begannen RNA-basie e Enzyme (Ribozyme) Aminosäu en zu binden, was zu Bildung on RNA-P o ein-Komplexen und de Fähigkei zu Replika ion üh e. Bis heu e syn he isie en alle Zellen P o eine mi hil e on Ribosomen (RNA-P o ein-Komplexen), was da au hindeu en könn e, dass de e s e gemeinsame Vo ah e alle Lebewesen ( i s uni e sal common ances o FUCA) mi eine A Ribosom mi einem ühen Pep idyl ans e asezen um (Pep idyl T ans e ase Cen e PTC) begann, das Aminosäu en zu Pep iden und P o einke en e binde 12 . Obwohl dies wah scheinlich, abe hypo he isch is , gib es zunehmend Hinweise da au , dass zumindes de le z e gemeinsame Vo ah e alle Lebewesen (LUCA) be ei s Ribosomen besaß 13 . Einige Punk e müssen be ücksich ig we den: Mögliche weise gab es nich nu eine FUCA-Zelle; LUCA könn e auch du ch ho izon alen Gen ans e zwischen ühen Lebens o men en s anden sein 14 . Es is auße dem unwah scheinlich, dass FUCA und LUCA isolie exis ie en. LUCA wa e mu lich Teil eines g öße en Ökosys ems, is abe die einzige Zelle, de en Nachkommen bis heu e übe leb haben, wäh end ande e Lebens o men auss a ben. Wann und wie Vi en en s anden sind, is unbekann . Die plausibels e Hypo hese besag , dass Vi en als Abspal ungen seh ühe Lebens o men en s anden und sei dem in eine o wäh enden Koe olu ion mi ih en Wi szellen exis ie en. Es wu de spekulie , dass Re o i en dann DNA in ühe Zellen eingeschleus haben könn en, wodu ch die RNA-Wel in eine DNA-Wel umgewandel wu de. DNA besi z den e olu ionä en Vo eil eine höhe en S abili ä gegenübe RNA. Die E gebnisse on Moody e al. (2024), dass LUCA be ei s übe ein CRISPR/Cas (Clus e ed Regula ly In e spaced Sho Palind omic Repea s/CRISPR-assoziie es P o ein)-Sys em zu E kennung und En e nung i ale Sequenzen zu e ügen schien, s ü zen die Theo ie, dass Vi en o LUCA en s anden sind. Das LUCA-Genom e deu lich die Bedeu ung on Ribosomen, d.h. Nukleinsäu e (RNA)- P o ein-Komplexen, die den S o wechsel an eiben und die Ve bindung zwischen Genen und 8 gl. Goldman/Bece a 2024, Lambe 2024 9 gl. Goldman/Bece a 2024 10 gl. Moody e al. 2024 11 gl. P osdocimi e al. 2019 12 gl. P osdocimi e al. 2019 13 gl. Moody e al. 2024 14 gl. McClellan 2013, Delaye e al. 2024 Theo ie_LUCA 5 P o einsyn hese he s ellen. Gleichzei ig wu de gezeig , dass auch heu e noch phospho eiche Seen exis ie en, die ideale Bedingungen ü die En s ehung solche Zellen bie en wü den 15 . 1976 analysie e de Fo sche Woese ibosomale Un e einhei en und en deck e die A chaeen als eigens ändige G uppe 16 . Nach jah zehn elange Diskussion meh en sich inzwischen die Hinweise aus Genomda enbankanalysen da au , dass sich aus dem le z en gemeinsamen Vo ah en (LUCA) ühe Bak e ien und A chaeen en wickel en und dass Euka yo en aus de Asga d-Un e g uppe de A chaeen he o gingen 17 . Diese Un e g uppe in eg ie e Alphap o eobak e ien in eine pe manen e Symbiose (heu e als Mi ochond ien in Tie en, Chlo oplas en in P lanzen), 18 wodu ch de S o wechsel ges eige und die En wicklung ielzellige O ganismen e möglich wu de 19 . Abbildung 1 bie e eine e ein ach e Zusammen assung de ak uellen Theo ien. 1.2.3 Jüngs e E kenn nisse Eine Be echnung de Mu a ions a en im Dezembe 2025 e gab jedoch, dass LUCA ku z nach de En s ehung on E de und Mond exis ie haben könn e, die du ch die Kollision zweie P o oplane en o 4,5 Millia den Jah en e u sach wu de. Moody e al. (2024) schä z en das Al e on LUCA au e wa 4,2 Millia den Jah e (Ga), mi einem 95%-Kon idenzin e all on 4,09 bis 4,33 Ga. 20 Da übe hinaus anden sie Hinweise da au , dass LUCA be ei s ein ech komplexe O ganismus mi einem ühen Immunsys em gegen Vi en wa . Die geschä z e G öße des LUCA-Genoms mi 399 Gen amilien, die e wa 2451 bis 2855 P o eine kodie en, deu e au einen O ganismus mi eine ähnlichen Komplexi ä wie Bak e ien hin. In eine neuen Analyse om Dezembe 2025 e echne en Kay e al. einen noch ühe en Zei punk ü LUCA (4,50 Ga, mi einem Kon idenzin e all on 4,43 bis 4,52 Ga), was unmi elba nach de P o o-Plane en-Kollision liegen wü de 21 . 15 gl. Uni e si y o Washing on 2019 16 gl. P osdocimi e al. 2019 17 gl. Tobiasson e al. 2026 18 gl. Kay e al. 2025 19 gl. Tobiasson e al. 2026 gehen da on aus, dass diese P ozess du ch zahl eiche, abe spo adische ho izon ale Genübe agungen on ande en Bak e ien sowohl o als auch nach de Endosymbiose un e s ü z wu de.. 20 gl. Moody e al. 2024, Lambe 2024 In den LUCA-Publika ionen is es üblich, Giga (Ga) ans elle on Millia den zu e wenden. 21 gl. Kay e al. 2025, Figu e 1 Theo ie_LUCA 6 Da LUCA jedoch die le z e und nich die e s e Zelle is , muss zusä zliche Zei ü das Au e en des e s en gemeinsamen Vo ah en alle Zelle n, dem i s uni e sal common ances o FUCA, hinzuge echne we den. Nach diese Hinzu echnung bleib jedoch (abhängig on de Be echnung de Mu a ions a e) nu noch seh wenig bis ga keine Zei sei de En s ehung on E de und Mond üb ig. 1.3 Zellen mi minimalem Genom Expe imen e zu E zeugung syn he ische Zellen wu den mi Mycoplasma mycoides du chge üh , die zu Zellen mi minimalem Genom en wickel wu den – mi dem kleins möglichen Genom, das au onomes Leben und Replika ion e möglich . Diese Expe imen e zeig en jedoch, dass die Replika ion un e halb eine bes imm en Komplexi ä nahezu olls ändig zum E liegen kam. Es konn en also keine Hinweise au eine hypo he ische, e ein ach e Zell eplika ion in eine RNA-Wel ge unden we den. Sei 2010 a bei e en C aig Ven e und sein Team an de En wicklung eine Zelle mi minimalem Genom (die e s e hieß JCVI-syn1.0 ode „Syn hia“ und um ass e 901 Gene) 22 . Mykoplasmen wa en de kleins e bekann e au onome Zell yp und wu den dahe sei 1984 als Modello ganismus e wende . 2016 wu de eine neue Zelle, JCVI-syn3.0, e zeug , indem das Genom on Mycoplasma cap icolum du ch das Genom on Mycoplasma mycoides 23 e se z und nich essen ielle Desoxy ibonukleinsäu e (DNA) en e n wu de. Sie besaß nu 473 Gene, abe die Funk ion on 149 Genen wa noch unbekann 24 . Nachdem es ges ell wu de, dass ein ge ing ügig g öße es Genom zu e besse em Zellwachs um üh , wu de 2019 eine modi izie e Minimalzelle en wickel , die es e möglich e, die Anzahl de Gene mi unbekann e Funk ion au 30 zu eduzie en 25 . Im Jah 2021 wu de mi els e e se Gene ik e mi el , dass sieben Gene ü die no male Zell eilung de Minimalzelle no wendig sind. Die Hinzu ügung diese sieben Gene zu neuen JCVI-Syn3A üh e zu eine no malen Mo phologie, wäh end JCVI-Syn3.0 pleomo ph wa und eine nied ige Replika ions a e au wies 26 . Eine S udie aus dem Jah 2024 zeig e, dass Mycoplasma mycoides und die da aus abgelei e e Minimalzelle (JCVI-Syn3A) mi eine seh ein achen Memb an exis ie en können, die aus einem Zweikomponen en-Lipidom bes eh 27 . Diese E gebnisse deu en nich da au hin, dass die RNA-Wel -Hypo hese alsch is , sonde n ielmeh da au , dass die Replika ion mi DNA eine gewisse Komplexi ä e o de und kein Weg zu eine e ein ach en Replika ion in de hypo he ischen RNA-Wel ge unden we den konn e. T o z de Fo schung an küns lichen und syn he ischen Zellen konn en alle modi izie en und syn he ischen O ganismen, einschließlich syn he ische Vi en, nu in be ei s lebenden Umgebungen e zeug we den (nu Leben kann ande es Leben he o b ingen), d.h. es bes eh eine kla e G enze zwischen o e und lebende Ma e ie. 1.4 E kenn nisse de Wel aum o schung Im Jah 2025 zeig en Expe imen e au de In e na ionalen Raums a ion ISS, dass A chaeen, Pilze und Bak e ien die Langzei exposi ion im o enen Wel aum übe leb en. Das Expe imen „Tes “ zeig e, dass nach zweijäh ige Exposi ion im o enen Wel aum spo enbildende 22 gl. Wang/Zhang 2019 23 Wei e e Un e suchungen wi den mi Mycoplasma pulmonis, Mycoplasma pnemoniae und Mycoplasma geni alium du chge üh , siehe Glass e al. 2017 24 gl. Danchin/Fang 2016 25 gl. Lachance e al. 2019 26 gl. Pelle ie e al. 2021 27 gl. Jus ice e al. 2024 Theo ie_LUCA 7 Bak e ien de A Bacillus sub ilis, Pilze de A Au eobasidium pullulans und A chaeen de A Me hanosa cina mazei S-6T, die au Wa e gebe e wu den, in eduzie e Anzahl übe leb en 28 . Die Dehyd a a ion und pa ielle Lyophilisie ung im Wel aum akuum könn en zum Übe leben beige agen haben 29 . Selbs de on de Obe läche de ISS gesammel e Wel aums aub en hiel biologische Objek e 30 . „Tes “ wa die e s e Langzei exposi ion im Wel aum, bei de alle O ganismen olls ändig exponie wu den, wäh end ande e Expe imen e („Exposu eE“, „Exposu e-R“, „Bio isk“, „Tanpopo“) nu Teilaspek e de Wel aumexposi ion un e such en 31 . Auch inne halb de ISS wu den Un e suchungen du chge üh . Es wu de das Bak e ium E. bugandensis ge unden, das sich on e es ischen Va ian en un e scheide und du ch Ve ände ung des An ibio ika-Zielmoleküls, An ibio ika- E lux, e inge e Pe meabili ä ü An ibio ika und An ibio ika-Inak i ie ung hoch esis en gegen An ibio ika is 32 . Da übe hinaus wu de gezeig , dass die nich -enzyma ische Syn hese on Pep iden im Wel aum möglich is 33 . Eine S udie aus dem Jah 2025 and Bak e ien in ul as e ilen Rein äumen de NASA, in denen Raum ah zeuge mon ie we den, o z ex eme Bedingungen 34 ; eine wei e e S udie zeig e, dass sich Bak e ien und ih e Vi en du ch Ko- E olu ion an die Mik og a i a ion anpassen können 35 . Diese E kenn nisse deu en da au hin, dass Biomoleküle, beispielsweise on As e oiden, die ühen Phasen des Lebens au de jungen E de, die noch nich on eine dich en A mosphä e geschü z wa , e möglich und beschleunig haben könn en. 1.5 Po enzielle Auswi kungen küns liche In elligenz Die asan en Fo sch i e de küns lichen In elligenz (KI) in de Genomanalyse und de En wicklung na ü liche und küns liche P o eine sowie die Fähigkei , seh g oße Genomda ensä ze zu analysie en, könn en einen plö zlichen Du chb uch in de LUCA- Deba e bewi ken – sowohl ü das Ve s ändnis des U sp ungs des Lebens als auch ü die olls ändige Syn hese lebende Zellen. Dies könn e e hebliche Siche hei s isiken be gen, da diese Zellen In ek ionen auslösen ode Ökosys eme kon aminie en könn en. Auch das Missb auchs isiko is be äch lich. Be ei s o handene KI-ges ü z e biologische Tools wu den inzwischen ak ualisie , wie de o sch i liche P o eins uk u analysa o AlphaFold-3 und das Cha GPT-ähnliche KI-Sys em E o2. AlphaFold-3 kann die S uk u on Komplexen aus P o einen, Nukleinsäu en, kleinen Molekülen, Ionen und modi izie en Molekül es en o he sagen 36 . Technologien wie AlphaFold könn en ü die En wicklung on K ankhei se ege n um unk ionie we den 37 . E o2 wu de mi 9,3 Billionen DNA-Basenpaa en ainie und a bei e mi 40 Millia den Pa ame e n, um die unk ionellen Auswi kungen gene ische Va ia ionen on nich kodie enden pa hogenen Mu a ionen bis hin zu klinisch bedeu samen Gen a ian en o he zusagen. Da übe hinaus gene ie E o2 mi ochond iale, p oka yo ische und 28 gl. Deshe aya e al. 2024 29 gl. Deshe aya e al. 2024 30 gl. Deshe aya e al. 2024 31 gl. Deshe aya e al. 2024 32 gl. Caldwell 2024, Sengup a e al. 2024 33 gl. Baum 2026, Hopkinson e al. 2026 34 gl. Amazouz 2025, Schul z e al. 2025 35 gl. Huss e al. 2026 36 gl. Ab amson e al. 2024 37 gl. Haley/Bu ell 2025 Theo ie_LUCA 8 euka yo ische Sequenzen im Genommaßs ab 38 . E o2 is ein Sch i in Rich ung de En wicklung öllig neue Genome 39 . 2 Zusammen assung Dieses A bei spapie gab eine ku ze Ein üh ung zum le z en gemeinsamen Vo ah en alle Lebewesen (Las Uni e sal Common Ances o LUCA) und die po enziellen Auswi kungen au die Biosiche hei . LUCA is de hypo he ische Vo ah e alle mode nen Zellen, d.h. de A chaeen, P oka yo en und Euka yo en (die gemeinsamen Vo ah en on Bak e ien, Tie en, Pilzen und P lanzen). In diesem Jah zehn ha die LUCA-Fo schung du ch die Nu zung schnell wachsende Genomda enbanken und e besse e Analyseme hoden e hebliche Fo sch i e e ziel . Die allgemein ane kann e Theo ie besag , dass das Leben mi Wechselwi kungen zwischen Ribonukleinsäu e (RNA) und Aminosäu en begann, die Komplexe ü die Replika ion in eine Memb an bilde en – eine physikalischen G enze zwischen Zelle und Umwel . Dies wi d auch als „RNA-Wel “ bezeichne . Spä e wu de Desoxy ibonukleinsäu e (DNA) in eg ie . F ühe Euka yo en in eg ie en Alphap o eobak e ien in eine pe manen e Symbiose (heu e als Mi ochond ien in Tie en und Chlo oplas en in P lanzen), was den S o wechsel s eige e und die En wicklung ielzellige O ganismen e möglich e. Eine Be echnung de Mu a ions a en im Dezembe 2025 e gab jedoch, dass de le z e gemeinsame Vo ah e (LUCA) schon ku z nach de En s ehung on E de und Mond exis ie haben könn e, die du ch die Kollision zweie P o oplane en o 4,5 Millia den Jah en e u sach wu de. Einige Fo sche anden Hinweise da au , dass LUCA be ei s ein ech komplexe O ganismus mi einem ühen Immunsys em gegen Vi en wa . Da LUCA jedoch die le z e und nich die e s e Zelle is , muss ü das Au e en des e s en gemeinsamen Vo ah en alle Lebewesen, dem i s uni e sal common ances o FUCA, zusä zliche Zei hinzuge echne we den. Be ücksich ig man diese Zei , bleib (abhängig on de Be echnung de Mu a ions a e) sei de En s ehung on E de und Mond nu noch seh wenig bis ga keine Zei meh üb ig. Expe imen e au de In e na ionalen Raums a ion ISS zeig en im Jah 2025, dass A chaeen, Pilze und Bak e ien die Langzei exposi ion im Wel aum übe leb haben. Soga de on de Obe läche de ISS gesammel e Wel aums aub en hiel biologische Objek e. Da übe hinaus wu de gezeig , dass die nich -enzyma ische Syn hese on Pep iden im Wel aum möglich is . Eine S udie aus dem Jah 2025 and Bak e ien in den Rein äumen de NASA ü die Raum ah zeugmon age o z ex eme Bedingungen; eine ande e S udie zeig e, dass sich Bak e ien und ih e Vi en du ch Koe olu ion an die Mik og a i a ion anpassen können. Diese E gebnisse lassen e mu en, dass Biomoleküle, z.B. on As e oiden, die ühen Phasen des Lebens au de jungen E de, die noch nich on eine dich en A mosphä e geschü z wa , e möglich und beschleunig haben könn en. Expe imen e zu E zeugung syn he ische Zellen wu den mi Mycoplasma mycoides du chge üh , die zu Zellen mi minimalem Genom en wickel wu den – Zellen mi dem kleins möglichen Genom, das au onomes Leben und Replika ion e möglich . Diese Expe imen e zeig en, dass die Replika ion un e halb eine bes imm en Komplexi ä nahezu olls ändig zum E liegen kam; es konn en also keine Hinweise au eine hypo he ische, e ein ach e Zell eplika ion in eine RNA-Wel ge unden we den. Die asan en Fo sch i e de Küns lichen In elligenz (KI) in de Genomanalyse und de En wicklung na ü liche und küns liche P o eine sowie die Fähigkei , seh g oße Genomda ensä ze zu analysie en, könn en jedoch einen plö zlichen Du chb uch in de LUCA-Deba e bewi ken – sowohl ü 38 gl. B ixi e al. 2025 39 gl. Callaway 2025 Theo ie_LUCA 9 das Ve s ändnis des U sp ungs des Lebens als auch ü die olls ändige Syn hese lebende Zellen, die du ch In ek ion, Kon amina ion ode Missb auch e hebliche Biosiche hei s isiken be gen könn e. 3 Li e a u quellen Ab amson, J. e al. (2024): Accu a e s uc u e p edic ion o biomolecula in e ac ions wi h AlphaFold 3. Na u e, Vol 630, 13 June 2024, p.493 Amazouz, L. (2025): 26 Resilien Mic obes Found In NASA Clean ooms Spa k New Fea s O Ma s Con amina ion. Daily Galaxy Decembe 30, 2025 Baum, S. (2026): Complex building blocks o li e o m spon aneously in space, esea ch e eals. phys o g B ixi, G. e al. (2025): Genome modeling and design ac oss all domains o li e wi h E o 2. A c Ins i u e Pape 2025 Caldwell, S. (2024): Mul i-D ug Resis an Bac e ia Found on ISS Mu a ing o Become Func ionally Dis inc – NASA Ap il 16, 2024 Callaway, E. (2025): Bigges -e e AI biology model w i es DNA on demand. Na u e 19 Feb 2025 Danchin A., Fang, G. (2016): Unknown unknowns: essen ial genes in ques o unc ion. Mic ob Bio echnol. 2016 Sep;9(5):530-40. doi: 10.1111/1751-7915.12384. Epub 2016 Jul 20. Delaye, L. e al. (2024): The Un inished Recons uc ed Na u e o he Las Uni e sal Common Ances o . Jou nal o Molecula E olu ion (2024) 92:584–592 h ps://doi.o g/10.1007/s00239- 024-10187-8 Deshe aya, E.A. e al. (2024): Su i al o mic oo ganisms du ing wo-yea exposu e in ou e space nea he ISS. Na u e - Scien i ic Repo s (2024) 14:334 Glass, J.I. e al. (2017): Minimal Cells—Real and Imagined. Cold Sp ing Ha b Pe spec Biol 2017;9:a023861e Goldman, A.D., Bece a, A. (2024): A New View o he Las Uni e sal Common Ances o Jou nal o Molecula E olu ion (2024) 92:659–661 h ps://doi.o g/10.1007/s00239-024- 10193-w Haley, P., Bu ell, D.N. (2025): A i icial In elligence D i en C iminal and Na ional Secu i y Th ea s in Biosecu i y, Bio echnology, and Bio-Cybe secu i y RAIS Jou nal o Social Sciences, Vol. 9, No. 1, 2025 Hopkinson A.T. e al. (2026): An in e s ella ene ge ic and non-aqueous pa hway o pep ide o ma ion, Na u e As onomy (2026). DOI: 10.1038/s41550-025-02765-7 Huss P. e al. (2026): Mic og a i y eshapes bac e iophage–hos coe olu ion aboa d he In e na ional Space S a ion. PLoS Biol 24(1): e3003568. Jus ice, I. e al. (2024): A uneable minimal cell memb ane e eals ha wo lipid species su ice o li e. Na u e Communica ions 08 No embe 2024 h ps://doi.o g/10.1038/s41467- 024-53975-y Kay, C.J. e al. (2025): Da ed gene duplica ions elucida e he e olu iona y assembly o euka yo es. Na u e 03 Decembe 2025 h ps://doi.o g/10.1038/s41586-025-09808-z Lachance J.C. e al. (2019): Minimal cells, maximal knowledge. Eli e. 2019 Ma 12;8. pii: e45379. doi: 10.7554/eLi e.45379