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Innovation in der Versicherungswirtschaft

Müller-Peters, Horst

Abstract

This paper comprises results on innovation as an outcome of several activities of the Research Centre Insurance Market of the Cologne University of Applied Sciences. It starts with a basic research article on innovation in the insurance industry (section A). Thereafter, conference contributions of the 17th Cologne Insurance Symposium on innovation examine the role of law and actuarial services on the one hand (section B) and present examples of innovation within the insurance industry on the other hand (section C). The final section presents some examples of the project work of the bachelor and master courses as well as a description of the innovative teaching module PAM/PAM (section D).

Full text

Fo schung am IVW Köln, 10/2014 Ins i u ü Ve siche ungswesen Inno a ion in de Ve siche ungswi scha Ho s Mülle -Pe e s, Michaele Völle (H sg.) Fo schung am IVW Köln 10/2014 7/2014 Mülle -Pe e s, Völle (H sg.): Inno a ion in de Ve siche un g swi scha Zusammen assung Die o liegende Online-Publika ion ass wesen liche E gebnisse zu dem Thema Inno a ion aus e schiedenen Ak i i ä en de Kölne Fo schungss elle Ve siche ungsma k zusammen. Neben einem G undlagenbei ag zu dem Thema Inno a ion in de Ve siche ungsb anche (Teil A) olgen Bei äge aus dem 17. Kölne Ve siche ungssymposium, die eine sei s die Rolle on Rech und Ak ua ia beleuch en (Teil B) und ande e sei s Inno a ionen inne halb de B anche da s ellen (Teil C). Abschließend we den exempla isch P ojek e und E gebnisse aus den P ojek a bei en des Bachelo - und Mas e s udiengangs o ges ell und das inno a i e Leh o ma PAM/PAMA e läu e (Teil D). Abs ac T his pape comp ises esul s on inno a ion as an ou come o se e al ac i i ies o he Resea ch Cen e Insu ance Ma ke o he Cologne Uni e si y o Applied Sciences. I s a s wi h a basic esea ch a icle on inno a ion in he insu ance indus y (sec ion A). The ea e , con e ence con ibu ions o he 17 h Cologne Insu ance Symposium on inno a ion examine he ole o law and ac ua ial se ices on he one hand (sec ion B) and p esen examples o inno a ion wi hin he insu ance indus y on he o he hand (sec ion C). The inal sec ion p esen s some examples o he p ojec wo k o he bachelo and mas e cou ses as well as a desc ip ion o he inno a i e eaching module PAM/PAM (sec ion D). Schlagwö e : Business Case Inno a ion, Digi alisie ung, Digi alisie ung in de Ve siche ungswi scha , dis up i e Ve ände ungen, Fo schungss elle Ve siche ungsma k , Inno a ion, Inno a ion in de Ve siche ungswi scha , Inno a ions ähigkei , Inno a ion und Change, T eibe s a Ge iebene 3 Vo wo Das Thema Inno a ion is eines de zen alen Leh - und Fo schungs hemen de Kölne Fo - schungss elle Ve siche ungsma k . Ak uelle Ak i i ä en dazu um assen sowohl Kong esse, Publika ionen als auch Semina e ans al ungen. Beispielha seien genann :  Im He bs 2012 wu de das 17. Kölne Ve siche ungssymposium mi zahl eichen e- nommie en Redne n aus Hochschule und Ve siche ungswi scha zum Thema In- no a ion du chge üh .  Die Akzep anz und Umse zung on Inno a ion is eines de wesen lichen Themen des ak uellen Sammelwe ks unse e Kollegin Gab iele Zimme mann „Change Ma- nagemen in Ve siche ungsun e nehmen“, das Ende 2014 im Gable Ve lag e - schein .  In P ojek a bei en, die im Rahmen unse es Bachelo - und Mas e s udiengangs e- gelmäßig un e Mode a ion de beiden He ausgebe dieses We ks du ch die S udie- enden des Ins i u s du chge üh we den, we den neben ande en Themen häu ig Inno a ionen aus de Ve siche ungswi scha en wickel und o en wickel . Die Themen we den on Un e nehmen anhand konk e e F ages ellungen o gege- ben. Die E gebnisse inden o unmi elba Eingang in neue P oduk e, P ozesse o- de Geschä smodelle de Ve siche ungswi scha . De o liegende Band ass aus den d ei obengenann en Ak i i ä en de Fo schungss elle wesen liche E gebnisse zum Thema Inno a ion zusammen. Nach einem G undlagenbei- ag (Teil A) olgen Themen aus dem obengenann en Symposium, die eine sei s die Rolle on Rech und Ak ua ia beleuch en (Teil B) und ande e sei s Inno a ionen inne halb de B anche da s ellen (Teil C). Abschließend we den exempla isch P ojek e und E gebnisse aus den P ojek a bei en des Bachelo - und Mas e s udiengangs o ges ell (Teil D). P o esso Ho s Mülle -Pe e s P o esso in D . Michaele Völle 4 Inhal A CHANCE INNOVATION 1. VOM GETRIEBENEN ZUM TREIBER - WIE VIEL NEUERUNG BRAUCHT DER VERSICHERUNGSMARKT? (Ho s Mülle -Pe e s, Michaele Völle ) 5 B DIE ROLLE VON RECHT UND AKTUARIAT BEI INNOVATIONEN 2. RECHT UND AKTUARIAT - BREMSER ODER IMPULSGEBER FÜR DEN VERSICHERUNGSMARKT? (Teil 1, Ma ia Heep-Al ine ) 23 3. RECHT UND AKTUARIAT - BREMSER ODER IMPULSGEBER FÜR DEN VERSICHERUNGSMARKT? (Teil 2, Pe e Schimikowski) 26 4. ZUR ROLLE DES AKTUARIATS IN DER VERSICHERUNGSINNOVATION - EINE STELLUNGNAHME (De le F ank) 30 C INNOVATION IN DER VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT - BEST PRACTICE UND INNOVATIONSMANAGEMENT 5. KURZBERICHT ZUM 17. KÖLNER VERSICHERUNGSSYMPOSIUM "INNOVATION IN DER VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT" (Ho s Mülle -Pe e s, Michaele Völle ) 33 6. STRATEGISCHE INNOVATION - DIE KFZ-VERSICHERUNG IM WANDEL (Klaus-Jü gen Hei mann) 35 7. VERSICHERUNGEN UND INNOVATION (As id S ange) 43 8. MODULARE PRODUKTE IN DER SACHVERSICHERUNG FÜR PRIVATKUNDEN - KUNDENORIENTERUNG ERLEBBAR MACHEN (Jens Lison) 50 9. DER IDEENCOSMOS - DER KUNDE ALS ENTWICKLER (Ma in Schmid -Schön) 51 10. NEUER SERVICE GEWINNT - ERKENNTNISSE AUS DEM SERVICE- INNOVATIONSPREIS FÜR FINANZDIENSTLEISTER 2012 (Oli e Gaedeke) 60 D INNOVATION - AKTUELLE PROJEKTARBEITEN AM INSTITUT FÜR VERSICHERUNGSWESEN DER FACHHOCHSCHULE KÖLN 11. SITUATIVE – WHITE-LABELING FÜR (SITUATIVE) VERSICHERUNGEN (Lenna Wul ) 65 12. MOBILES FACHWISSEN – DIE VERSICHERUNGSLEXIKON-APP DES IVW KÖLN (Ka s en Ki sch, Ho s Mülle -Pe e s) 71 13. PAM UND PAMA - EIN INNOVATIVES PROJEKTORIENTIERTES LEHRKONZEPT ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS (Michaele Völle , Ho s Mülle -Pe e s) 73 ANHANG 79  5 A CHANCE INNOVATION 1. VOM GETRIEBENEN ZUM TREIBER - WIE VIEL NEUERUNG BRAUCHT DER VERSICHERUNGSMARKT? P o . Ho s Mülle -Pe e s und P o . D . Michaele Völle , Fo schungss elle Ve siche ungsma k am IVW Köln In seinem klassischen We k „Theo ie de wi scha lichen En wicklung“ besch ieb de Öko- nom Joseph Schumpe e be ei s 1912 Inno a ionen als die eigen liche T ieb ede de wi - scha lichen En wicklung. Du ch die o lau ende, on Gewinnzielen de Un e nehme ge- iebene Suche nach Neue ungen en s ehe ein P ozess „schöp e ische Ze s ö ung“, de die Wi scha unau hö lich on innen e olu ionie e und so zum echnischen und wi - scha lichen Fo sch i üh e. Auch hunde Jah e nach Schumpe e gil die Fähigkei zu Inno a ion als ein zen ale E olgs eibe . Die meis en Manage sehen da in einen wich igen We bewe bs ak o , und auch s a is ische Auswe ungen zeigen einen deu lichen posi i en Zusammenhang zwi- schen de Inno a ionsk a und de Umsa zen wicklung on Un e nehmen ( gl. z.B. Feld- mann e al. 2013, pwc 2013, Wagne , Taylo e al. 2013). Die Ve siche ungsb anche gil klassische weise nich als Ho de Inno a ions eude. Ände- ung bedeu e imme auch Risiko, Ve siche n heiß dagegen schü zen und bewah en. Du chg ei ende Neue ungen sind in de B anche sel en. Eine Meh zahl de P oduk ka ego- ien gib es sei 50, 100 ode auch 300 Jah en ( gl. Swiss Re 2011), und un e den globalen Inno a ions üh e n inden sich wede Ve siche e noch ande e Finanzdiens leis e ( gl. Wagne , Taylo e al. 2013, S. 7). Ma k bewegungen e olgen nich nu im Ve gleich zu Technologieb anchen, sonde n auch zu Konsumgü e n ode zu ande en Diens leis ungs- gewe ben meis langsame . Spä es ens sei de Finanzk ise ab 2007 häng dem Beg i „In- no a ion“ im Finanzsek o zudem ein ehe nega i e Beigeschmack an. Welche Bedeu ung haben o diesem Hin e g und Inno a ionen ü den E olg einzelne Ve siche e ? Und wie wich ig is Inno a ionsk a ü die B anche insgesam ? S eh die Ve - siche ungswi scha angesich s ih e hoch en wickel en Ke nkompe enz in de Risikoiden- i ika ion, -bewe ung und -übe nahme und de da aus esul ie enden hohen unk ionalen Bedeu ung ü eine en wickel e Volkswi scha ( gl. z.B. P ognos 2013) als ein „Fels in de B andung“ übe dem Zwang eine o lau enden E neue ung? Is sie in Ge ah , im Zuge eines echnologischen ode gesellscha lichen Umb uchs am Ende als „Ze s ö e “ dazu- s ehen? Ode is sie soga in de Lage, ih e Kompe enzen au wei e e Felde auszudehnen und so selbs zum „schöp e ischen Ze s ö e “ zu we den? 1.1 A en de Inno a ion: Zwischen E olu ion und Re olu ion Zue s soll ein Blick da au gewo en we den, was Inno a ion eigen lich is . G undlage is die Neua igkei , ode genau genommen: Die im jeweiligen Geschä s eld wah genomme- ne Neua igkei : „An inno a ion is an idea, p ac ice, o objec ha is pe cei ed as new ...“ (Roge s 2005, S. 11). Übliche weise wi d abe eine Neue ung e s dann als Inno a ion be- 6 zeichne , wenn diese auch e olg eich is : E s die Du chse zung am Ma k mach die In en- ion zu Inno a ion (Schumpe e 1912, 2005). Zudem is Inno a ion nich gleich Inno a ion. Zu un e scheiden is eine sei s de Gegen- s and de Neue ung: Diese be i nich nu P oduk e ode einzelne P oduk me kmale (hie : P oduk e), sonde n ebenso P oduk ionsme hoden beziehungsweise Ände ungen in den Abläu en des Un e nehmens (P ozesse), die Ein üh ung neue Me hoden in Kundenbe eu- ung ode Ve ieb (Se ices) ode auch die En wicklung ganzhei lich neue Logiken de We schöp ung ü Kunde und Un e nehmen (Geschä smodelle). Gegens and on Inno a ionen Zudem is nach dem G ad de Neua igkei zu un e scheiden. Ände ungen können „e olu- ionä “ du ch iele kleine Anpassungen e olgen (ein Beispiel is die o lau ende Fo en - wicklung des Au omobils), ode abe in g oßen, „ e olu ionä en“ Sp üngen (Beispiele sind die Ein üh ung des Fließbandes in de P oduk ion ode die Ein üh ung de Sma phones als neue P oduk ka ego ie). Op ional läss sich auch on sch i weisen e sus ans o mie- enden Inno a ionen sp echen ( gl. Swiss Re 2011). Robe son (1971, S. 21 ) schlug dage- gen eine danach häu ig au geg i ene Ein eilung aus Sich des Rezipien en o , also anhand des G ades, in dem bes ehende Wissens- und Ve hal ensschema a de Ve b auche ange- pass we den müssen:  Kon inuie liche Inno a ion: Nu ge inge Anpassung bes ehende Wissens- und Ve hal- ensmus e no wendig.  Dynamisch-kon inuie liche Inno a ion: G öße e Ände ung, abe Rückg i au bekann e Konsummus e aus ande en Ka ego ien möglich.  Diskon inuie liche Inno a ion: Hohe Anpassung on Wissens- und Ve hal enss uk u en no wendig. Im Folgenden sollen die ma k bezogenen Inno a ionen im Vo de g und s ehen – also p i- mä au die Be eiche „P oduk e“, „Se ice“ sowie in Teilen au „Geschä smodelle“ bezogen, auch wenn sich iele Aus üh ungen siche lich ebenso au o ganisa ionale Inno a ionen beziehen lassen. P oduk e P ozesse Se ices Geschä smodelle 7 1.2 Mo i e de Inno a ion Die g undlegende un e nehme ische Mo i a ion ü die Ein üh ung on Neue ungen wu - de be ei s angesp ochen. Im Vo de g und s eh die E eichung on Gewinnzielen du ch die Scha ung on neuen ode den Ausbau ode die Ve eidigung on bes ehenden We - bewe bs o eilen. Da aus wi d deu lich, dass Inno a ion sowohl ak i als auch eak i ausge ich e sein kann: Un e nehmen en wickeln sich o , um einen Vo sp ung gegenübe dem We bewe b zu e langen. Ode sie en wickeln sich, um so au einge e ene Ände ungen im Um eld zu ea- gie en. Im e s en Fall sind sie selbs T eibe , im zwei en ehe Ge iebene de „schöp e i- schen Ze s ö ung“.  T eibe heiß dabei, ak i nach neuen Chancen zu suchen: Nach neuen Ideen, nach den Einsa zmöglichkei en neue Techniken, nach Ände ungen im Kunden e hal en, in den ech lichen Rahmenbedingungen ode in gesellscha lichen T ends.  Ge ieben heiß dagegen, e s au die No wendigkei du ch geände e Rahmenbedin- gungen zu eagie en. Auch hie können de ech liche Rahmen ode geände es Kun- den e hal en, abe auch demog aphische En wicklungen ode Maßnahmen des We - bewe bs Auslöse sein. 1.3 Inno a ion in de Ve siche ungswi scha Wie is de S a us Quo in de Ve siche ungswi scha ? Wie be ei s e wähn , wi d die B an- che ehe mi Bes ändigkei als mi Inno a ionen assoziie . Typische Äuße ungen aus de B anche, wenn es um die En wicklung und Ein üh ung neue P oduk e geh , sind: „Bei uns sind die P oduk -En wickle eigen lich P oduk -Ve hinde e “, „Wi schauen, was die Allianz mach , und übe legen dann, ob wi das auch machen“, „Die Kunden wollen das nich “ ode „De Ve ieb blockie “. Diese Ech zi a e aus Gesp ächen de Au o en mi Manage n in Ve siche ungsun e nehmen deu en be ei s eine Vielzahl on un e nehmensin e nen und ma k beding en Ba ie en ü Inno a ionen im Ve siche ungsbe eich an. Dazu kommen ech liche und kalkula o ische G enzen und die Lang is igkei des Geschä smodells und de dami einzugehenden Risiken. Dennoch bescheinig eine sys ema ische S udie de Swiss Re ü den Non-Li e-Be eich den deu schen Ve siche ungsun e nehmen, inno a i e als ih Ru zu sein, und da in ande en B anchen nich g undsä zlich nachzus ehen ( gl. Swiss Re 2011, S. 11 ). Dabei konzen ie- en sich die in de S udie iden i izie en Inno a ionen (es wu den ausschließlich P oduk- inno a ionen un e such ) alle dings wei gehend au nu d ei Felde : 1. Anpassung bei den Ve siche ungsbedingungen: Hie bei geh es um die lau ende Anpas- sung on Deckungsum ang und Ve siche ungsbedingungen. Viel ach handel es sich auch um – om Kundenbeda ge iebene – maßgeschneide e „Deal-by-Deal- Anpassungen“ in bes ehenden Kundenbeziehungen. 2. Bündelung / En bündelung on Risikodeckungen: Die Zusammen assung on bes ehen- den P oduk en zu Bündeln ode die Au spli ung bes ehende Bündel zu „Baukas en- 8 P oduk en“ is o allem im P i a - und Kleingewe begeschä s eine häu ige Maßnah- me in de P oduk poli ik. 3. Policen au de G undlage on pa ame ischen T igge n: Dabei we den Auszahlungen en gegen dem klassischen Ve siche ungsp inzip nich als E sa z ü einen einge e e- nen inanziellen Schaden, sonde n pauschal nach Ein i eines o de inie en E eignis- ses ausgezahl . Zudem besch änk en sich die in de S udie e ass en Inno a ionen ganz übe wiegend au kleine, e olu ionä e Sch i e. In ielen de genann en Fälle ließe sich soga k i isch hin e - agen, ob alleine „Maßschneide n“, „Bündeln“ ode „En bündeln“ a sächlich schon aus ei- chend Neuigkei sg ad au weisen, um als ech e Inno a ion zu gel en. Ode sp ich ein Au- ohe s elle , de eine Anhänge kupplung anbie e („Maßschneide n“), ein Sonde modell mi Lede si zen und passendem Ko e se auslie e („Bündeln“) ode die zu o se ienmä- ßige Klimaanlage zum Sonde zubehö mach („En bündeln“) hie schon on eine P oduk - Inno a ion? G öße e, „ e olu ionie ende“ ode in de Ka ego ie de S udie als „ ans o mie end“ be- zeichne e Inno a ionen bleiben dagegen – ungeach e eine Reihe posi i e Ausnahmen – wei gehend aus (Swiss Re 2011, S. 4, zu den Ausnahmen siehe S. 11). Zudem sind de g öß- e Teil de au gezeig en Inno a ionen – in unse em obigen Sinne – ehe ge ieben: als Re- ak ion au ech liche Ände ungen, konk e e Kundenwünsche ode Maßnahmen des We - bewe bs, abe wenige aus de ak i en Suche nach neuen Chancen im Ma k esul ie end. Posi i e Ausnahmen eine ak i en En wicklung on Inno a ionen inden sich besonde s do , wo neue Risiken en s ehen ode wo al e Risiken du ch neue Me hoden einschä zba und dami auch e siche ba we den – also eng an de adi ionellen Ke nkompe enz de B anche. So lis en sowohl die S udie de Swiss Re aus dem Jah 2011 als auch die S udie de P ognos aus dem Jah 2013 eine Reihe on Beispielen au , in denen neu hinzugekommene ode in ih e Bedeu ung deu lich gewachsene Risiken e siche ba we den. Dies sind z. B. Risiken du ch Da enmissb auch, du ch e ne z e Lie e ke en, in de Raum ah , du ch e neue ba- e Ene giequellen ode du ch Repu a ions e lus e (Swiss Re 2011, S. 11, P ognos 2013, S. 83 ). Ein ak uelles Beispiel eine Inno a ion, die schon „al e“, abe bishe nich e siche - ba e Risiken au Basis neue So wa elösungen kalkulie ba und dami auch e siche ba mach , is eine jüngs du ch die Munich Re angekündig e Absiche ung on Baup eiss eige- ungen (Munich Re, RIB 2014). Diesen genann en Inno a ionen is gemeinsam, dass sie eine sei s de B anche neue Mä k- e e schließen, ande e sei s abe zum olkswi scha lichen Nu zen des Ve siche ns bei a- gen. Du ch die Möglichkei des Risiko ans e s we den In es i ionen in den genann en Felde ge ö de ode iel ach e s e möglich – ein wesen liche Bei ag zu wi scha li- chen En wicklung ( gl. z.B. P ognos 2013, S. 64 , Swiss Re 2011, S. 9). Alle dings sind auch hie G enzen gese z , da nach wie o nich alle Risiken a sächlich einschä zba sind ( gl. z.B. F omme 2012, P ognos 2013, S. 67 und 87 , Much u.a. 2010). T igge -basie e ode auch All-Risk-Policen mi eng beg enz em Ha ungsum ang könn en abe beispielsweise ein Weg sein, einen zumindes pa iellen Risiko ans e auch ü solche „Known Unknowns“ 9 (bekann e Risiken mi unbekann e Wah scheinlichkei ) und „Unknown Unknowns“ (bishe unbekann e Risiken) da zus ellen. Einige wei e e g undlegende Inno a ionen beziehen sich nich au neue Mä k e, sonde n au die Ände ung de zug undeliegenden Ve siche ungsp inzipien. Dazu gehö en Scha ia- kon o me Ve siche ungen, Mik o e siche ungen ode Ve siche ungen, die om Zei -Bezug au das Nu zungsp inzip schwenken. Ein ak uelles Beispiel zu le z em is die au Telema ik basie ende Ta i ie ung de K z-Ve siche ung nach Fah leis ung („pay as you d i e“) ode nach Fah s il („pay how you d i e“). Nachdem diese Ansä ze be ei s im Flo engeschä eine gewisse Bedeu ung e lang haben, e b ei en sie sich auch im p i a en K z-Geschä zu- nehmend ( gl. z.B. Epple 2012, S. 734 ). Vo eil is eine sei s eine beda sge ech e e Be- p eisung des Risikos. Ande e sei s bewi k diese Fo m de „Beglei ung“ des Fah e s e - mu lich auch einen deu lich isikominde nden E ek , eine sei s du ch Be ugs e meidung, P ozessop imie ung und besse e We ks a s eue ung ( gl. Epple 2012, S. 734 ), abe auch du ch die Anpassung de Fah weise an die Beobach ungssi ua ion (Das k i ische Thema Da enschu z und Anonymi ä sbedü nis sei hie ausgeklamme , gl. dazu Mülle -Pe e s 2013). Insgesam is abe es zuhal en: Inno a ionen in de Ve siche ungsb anche e olgen übe - wiegend sch i weise-e olu ionä und o wiegend du ch die Ums ände ge ieben. Nu ela i wenige Anbie e se zen dagegen au g öße e ode ga „ e olu ionä e“ Sch i e. 1.4 Lohn sich Inno a ion? Die ku z is ige Sich Lohn es sich nun ü einen Anbie e im Ve siche ungsma k , au meh Inno a ion zu se - zen? Un e s ellen wi einen Ve siche ungsmanage mi einem Zei ho izon on ün Jah- en. Vieles sp ich aus dessen Sich dagegen: 1. Fehlende An eize a) Aus de Konsumgü e b anche is bekann , dass die Meh zahl de ech en Neu- ein üh ungen be ei s nach ku ze Zei schei e (de „Tod im Regal“), und nu ci ca 10 P ozen sich lang is ig e ablie en können ( gl. IRI 2004, siehe auch Gou ille 2006). In de Ve siche ungswi scha liegen uns ähnliche Da en nich o , die E olgsquo e dü e abe nich g undlegend ande s sein („De Tod im Ak enko e “, gl. Mülle -Pe e s 1999). b) An eizsys eme hono ie en in de Regel nich die ich ige En scheidung, sonde n nu das esul ie ende E gebnis. Ein Manage , de 1 Mio. € in es ie ü ein P o- jek mi einem E olgspo enzial on 50 Mio. € und eine E olgswah scheinlich- kei on 10 P ozen , mag aus Sich seines Un e nehmens du chaus a ional han- deln – imme hin be äg de E wa ungswe des Re u n on In es men 500 P ozen . Aus Sich seine pe sönlichen Ka ie eplanung dü e das Eingehen ei- ne 90-p ozen igen Wah scheinlichkei des Schei e ns abe wohl kaum a sam sein. 16 z.B. on AppSiche n) wi klich nu ü Mik o e siche ungen geeigne ode könn e ein ähnli- che Pull-E ek auch ü g öße es Geschä e zeug we den? Bleiben Ve siche ungen Ve si- che ungen ode müssen wi auch in de Ve siche ungsb anche s ä ke übe „Bisozia ionen“ nachdenken, das heiß Dinge neua ig e knüp en, die zu o in zwei ge enn en Be eichen leb en ( gl. Koes le 1964)? Bleiben wi isolie in unse em Ke ngeschä ode können uns e olg eiche Ve knüp ungen inspi ie en (wie zum Beispiel das Ka eepadsys em Senseo om Ka ee ös e Douwe Egbe s und dem Ka eemaschinenhe s elle Philips)? Die e Heuskel wies schon 1999 da au hin, dass Bedü nisse on Konsumen en heu zu a- ge o zwischen den e ablie en B anchen liegen und dami neue unk ionso ien ie e Mä k e en s ehen ( gl. Heuskel 1999, S. 3). So ha de Ve siche ungskunde o iginä kein Bedü nis nach eine K z-Ve siche ung, sonde n das Bedü nis, mobil zu sein und zu blei- ben. Die Au ohe s elle haben dies schon o ielen Jah en e kann und in e indus ielle Lösungen mi Baus einen aus de Au omobil-, Bank- und Ve siche ungsb anche en wi- ckel , seh zum Leidwesen de Ve siche e . Heuskels Beobach ung o de uns abe nich nu ü K z-Ve siche ungen au , übe die Indus ieg enze de Asseku anz hinaus zu denken, sonde n auch ü ande e Spa en und Be eiche – und auch dies e o de einen Wechsel de Pe spek i e. Eins is kla : Ve ände ungen in de Wah nehmung e o de n in ensi es Nachdenken und K ea i i ä , die dann nach olgend zu Handlungen und Inno a ionen üh en können. Inno- a ionen können ebenso wie Fusionen ode s a egische Neuaus ich ungen wiede um einen Change Managemen P ozess auslösen. Change Managemen e olg ypische weise in einem bes ehenden Sys em, denn de Beg i s eh ü den P ozess, „ein Un e nehmen on einem bes imm en Is -Zus and zu einem gewünsch en Soll-Zus and wei e zuen wi- ckeln und so die E izienz und E ek i i ä alle Un e nehmensak i i ä en nachhal ig zu s eige n“ ( gl. Vahs und Weiand 2010, S. 7). Die zündende Idee zu Beginn e o de jedoch den bewuss en Pe spek i enwechsel und den B uch mi al en Denkmus e n. Es zeig sich: Eine Inno a ion is sowohl die Folge on Change, nämlich eine Ve ände ung de Wah nehmung (Typ 2), als auch Auslöse on Change, nämlich eine Ve ände ung de Reali ä (Typ 1): Ein zwei ache Wandel. 1.7 Inno a ion – abe wie? Nun s ell sich die F age, wie man eine Ve ände ung de Wah nehmung (Typ 2) he bei üh- en kann. De ypische E wachsene knüp an seine E ah ungen, die e le n en Mus e und S e eo ype an, um Fehle und Misse olge zu e meiden. Es gil also, die o handenen, e - le n en Denkmus e zu du chb echen, um die En wicklung on Inno a ionen zu e mögli- chen. Es beda eine gewissen K ea i i ä , also eine „Handlung, die zu einem E gebnis üh , das  neua ig, (…)  nü zlich (…) und 17  nach ollziehba “3 (Campbell 1985, S. 19) is . Hie zu kann man sich de e schiedens en K ea i i ä s echniken bedienen, die an die- se S elle nich einmal ansa zweise in ih e Fülle da ges ell we den können. Im Ke n e o de n die meis en on ihnen eine Rückkeh zu Hal ung, die wi zwa als Kinde besaßen, die abe du ch die E ah ungen und Le np ozesse in unse em Leben beein äch- ig wu de ode uns soga gänzlich e lo en ging: Kinde haben die Fähigkei , un o einge- nommen und neugie ig Neues zu be ach en und ih e Gedanken spielen zu lassen. Kinde sehen in allem, was ( ü sie) neu is , e was Posi i es und In e essan es. Fü E wachsene is „neu“ au g und ih e Risikoa e sion o pe De ini ion „schlech “. Dies gil insbesonde e ü die Ve siche ungsb anche, da ih Ke ngeschä aus de Ve meidung und dem Managemen on Risiken bes eh . Zudem keh sich hie die S ä ke de Ve siche ungsb anche, nämlich die hohe Fachexpe - ise und das Expe en um, zu einem Hemmnis ü Inno a ion um. Campbell bezeichne diese Si ua ion als „O e ce ain y – The Specialis ‘s Disease“, eine on sieben iden i izie en Inno a ionsblockaden in eine O ganisa ion, die es bewuss abzubauen ode zumindes zu milde n gil (siehe Abschni 1.8). Das ie e Fachwissen und die e p ob en Ve ah en e - schwe en es, sich neuen Ideen zu ö nen. Dies e klä , wa um Inno a ionen o auße halb de Expe eno ganisa ion en s ehen. So wu de das Au o beispielsweise nich on den T anspo -Expe en ih e Zei , den Eisenbahne n, e unden und Digi aluh en nich on Uh mache n ( gl. Campbell 1985, S. 94), die Übe se zungspo ale nich on Langenscheid, PCs nich on DEC (Digi al Equipmen Co po a ion). Die Lis e solche on außen kommen- den Inno a ionen is lang und zeig seh deu lich, dass die dis up i en Ve ände ungen de le z en Jah zehn e in de Regel on außen ge ieben wu den. Wi müssen uns also (meh ode wenige , in de Ve siche ungswel ehe meh ) zwingen, Posi i es und In e essan es an zunächs emden und unse em Expe enwissen en gegen- s ehenden Gedanken zu e kennen, dami wi neue Ideen en wickeln können. Ein neue Gedanke, de uns plö zlich an lieg , de unse e Wah nehmung e ände n und zu eine un- umkeh ba en Einsich üh en kann, da nich so o aus unse em al en E ah ungsscha z, unse en al en Gewohnhei en und unse en al en Denkmus e n und S e eo ypen beu eil we den. Sons is jede Fo m on K ea i i ä schon im Keim e s ick und Inno a ion nich möglich. Da id Campbell zi ie hie zu in seinem Buch „Take he oad o c ea i i y and ge o you dead end“ den PNI-Ansa z seines K ea i i ä s-Leh e s Edwa d de Bono on de Camb idge Uni e si y, de au das Posi i e, Nega i e und In e essan e eine Idee abziel : “Wenn du au eine neue Idee i s , (…) s elle di selbs mindes ens d ei F agen: E s ens, was is das Posi i e an diese Idee? Zwei ens, was is das Nega i e? Und d i ens – und iel wich ige – was sind die in e essan en Aspek e an diese Idee? Fühle dich nich e p lich e , die neue Idee zu un e s ü zen ode zu k i isie en – si ze nu da und übe lege … ‚Hm, das is eine 3 Im O iginal: “C ea i i y is an ac ion p oducing a esul ha is: 1. No el (…), 2. Use ul (…), 3. Unde s andable” 18 in e essan e Idee, übe die ich noch nie zu o nachgedach habe. Was kann ich dami an- angen?‘ ”4 (Campbell 1985, S. 13 ) Womöglich wä e ein PIN- ans elle eines PNI-Ansa zes (mi denselben F agen, abe in eine ande en Reihen olge) ü die Ve siche ungsb anche soga noch sinn olle . Das In e essan- e an eine neuen Idee ha ü die Inno a ionsen wicklung das g öß e Po enzial. Beu eil man zunächs das Nega i e wie im PNI-Ansa z, so e se z man sich in eine k i ische Hal- ung, die in de Ve siche ungsb anche mögliche weise sys emimmanen ohnehin o han- den is und dami e s ä k wi d. Dami is es schwie ige , anschließend die in e essan en Aspek e zu iden i izie en. Leich e geling dies, wenn man so o nach de Wü digung de posi i en Aspek e – und somi in eine posi i en G unds immung – das In e essan e such . Die meis en „in e essan en“ Ideen aus dem K ea i i ä sp ozess we den anschließend im Bewe ungsp ozess e wo en. De PIN-Ansa z s ell jedoch siche , dass ein in e essan e Teilaspek e kann und in eine e olg e sp echende Gesam idee in eg ie we den kann. Auch au dem Weg zu eine Inno a ion läss sich somi e neu ein zweis u ige P ozess e - kennen. Es geh da um  im e s en Sch i übe K ea i i ä s echniken iele neue Ideen zu en wickeln, ohne sie so o zu bewe en, um diese dann  im zwei en Sch i zu analysie en und zu bewe en, um sie in eine gu e neue Idee wei- e zuen wickeln. Wäh end man im e s en Sch i also om „Gu en Al en“ zum „Neuen“ komm , b ing de zwei e Sch i die Ve edelung om „Neuen“ zum „Gu en Neuen“. De e s e Sch i okus- sie au Menge mi els Vo s ellungs e mögen, de zwei e au Quali ä mi els U eils e - mögen ( gl. de B abande e 2005, S. 84 ). Es is also nich nu so, dass iele In en ionen und ech e Neuein üh ungen am Ma k schei- e n (wie in Abschni 1.4 be ei s da ges ell ), auch schon bei de En wicklung eine Inno- a ion im Un e nehmen „übe leben“ nu wenige Ideen. Schon de zwei ache Nobelp eis äge Linus Pauling s ell e es , dass de bes e Weg, um eine gu e Idee zu haben, da in bes eh , iele Ideen zu haben5 ( gl. C ick 1995). Eine einzige e olg eiche Inno a ion e schling eine g oße Menge on Ideen im Rahmen des Inno a i- onsp ozesses. Unse ägliche Kanon soll e also heißen: Manage , hab keine Angs o de Vielzahl an k ea i en Ideen, sonde n ö de sie! Lös Euch on den bishe igen Denkmus e n und 4 Im O iginal: „When you mee wi h a new idea, (…) ask you sel a leas h ee ques ions: Fi s , wha a e he posi i es o his idea? Second, wha a e he nega i es? And hi d – and a mo e impo an – wha a e he in e es ing hings abou his idea? Don’ eel he need o ei he suppo o c i ize he new idea – jus si he e and ponde … ‘Hmmm … ha ’s an in e es ing idea ha I ha e ne e hough abou be o e. Wha can I do wi h i ?’ “ 5 Im O iginal: "I you wan o ha e good ideas you mus ha e many ideas. Mos o hem will be w ong, and wha you ha e o lea n is which ones o h ow away." 19 nehm bewuss eine neue Pe spek i e ein! Geb Euch und Eu en Mi a bei e n Raum ü „Spinne ei“, um PIN zu be lügeln! 1.8 S ä kung de Inno a ions ähigkei eine O ganisa ion Geling de Wechsel de Pe spek i e, eine Ve ände ung in de Wah nehmung beim Einzel- nen, so eich dies noch nich ü die En wicklung on Inno a ionen aus. Auch die ypi- schen Blockaden inne halb eine O ganisa ion, die eils in diesem Bei ag schon angesp o- chen wu den, müssen ausgeschal e we den. Sons is de Geis beim Einzelnen willig, doch die O ganisa ion schwach – K ea i i ä und Inno a ion we den du ch o ganisa o i- sche Hü den un e bunden. Nach Campbell sind in O ganisa ionen sieben Hinde nisse ü Inno a ion häu ig e e en ( gl. Campbell 1985, S. 87 ). Fü ih e aus üh liche Da s ellung sei au die O iginalquelle e wiesen, jedoch sollen sie hie ku z um issen we den, um sie ins Bewuss sein zu heben. Kenn eine O ganisa ion ih e indi iduellen Schwächen, können Mechanismen en wickel we den, um die on Campbell iden i izie en Blockaden abzumilde n ode gänzlich auszu- schal en: 1. Ve sagensangs – o ganisa o isch mani es ie du ch alsche An eizsys eme, Zwang zu schnellen E gebnissen und Ve langen nach o he sagba en Resul a en 2. P lege on O dnung und T adi ion – mi Fokus au P äzision s a Inno a ion 3. Ressou cen-Ku zsich igkei – o ganisa ionsbeding e mangelha e Ausschöp ung de o handenen Talen e und S ä ken (besonde s e b ei e in Lei ungso ganisa ionen) 4. Spezialis en-K ankhei „O e ce ain y“ – dogma isches Fes hal en an den o mals e - olg eichen Konzep en (besonde s e b ei e in Expe eno ganisa ionen, siehe Ab- schni 1.7). 5. Unlus Ein luss auszuüben – häu ig un e en wickel es Mach s eben de inno a i en Köp e ( üh gepaa mi ehlende Inno a ionsk a de mäch igen Köp e zu Reso- nanzka as ophe) 6. Wide wille gegenübe Ve spiel hei – ausgep äg e E ns ha igkei und ehlende Raum ü Gedankenspiele ei (besonde s e b ei e bei o malen O ganisa ionen) 7. Exzessi es Belohnen on E olgen – Hemmung de K ea i i ä du ch Ve lus ängs e bei hohen E olgsp ämien. Fü ein Ve siche ungsun e nehmen bes eh die He aus o de ung da in, sich die b anchen- spezi ischen und un e nehmenseigenen Ba ie en sowohl bewuss zu machen als auch diese auszuschal en. Inno a ionso ien ie e Un e nehmen äumen ih en Mi a bei e n de- dizie e Zei ü eie Fo schung ein und scha en „Spielwiesen“, die om ope a i en (ehe e ns en und ou ine-gep äg en) All ag ge enn sind ( gl. Campbell 1985, S. 97 ). Dami wi ken sie sowohl de Ressou cen-Ku zsich igkei (Blockade 3) als auch dem Wide willen gegenübe Ve spiel hei (Blockade 6) en gegen. Google is bekann da ü , dass seine Mi - 20 a bei e 20 P ozen ih e A bei szei mi ei gewähl en P ojek en e b ingen und so iele neue Ideen en wickeln können. Da auch hie nu einige gu e neue Ideen übe leben (siehe Abschni 1.7), gehö ein gewisses Maß an Schei e n bei Google zu A bei sweise, und dies wiede um e inge Ve sagensängs e (Blockade 1). Das Spek um de inno a ions ö - de nden, ineinande g ei enden Maßnahmen is b ei und e s eck sich übe alle Blocka- den hinweg. Die wel wei inno a i s en Un e nehmen g enzen sich lau de ak uellen Inno a ionss u- die on Wagne , Taylo e al. du ch ün Me kmale kla on den wenige inno a i en ab. Die Au o en assen die „ ün Quellen ü Inno a ionss ä ke“ de Inno a ions üh e wie olg zusammen (Wagne , Taylo e al. 2013, S. 11): 1. Ih Top-Managemen ühl sich Inno a ion als We bewe bs o eil e p lich e . 2. Sie se zen ih geis iges Eigen um wi ksam ein. 3. Sie managen ein Po olio on inno a i en Ini ia i en. 4. Sie weisen eine s a ke Kundenzen ie ung au . 5. Sie bes ehen au s a ke P ozesse, was zu s a ke Leis ung üh . Es is wenig e s aunlich, dass 60 P ozen de 50 inno a i s en Un e nehmen bislang aus den Indus iezweigen „Technologie und Telekommunika ion“ (z.B. Apple, Samsung und Google), „Au omobile“ (z.B. Toyo a, Fo d und BMW) und „Konsumgü e und Einzelhandel“ (z.B. Amazon, Coca-Cola und P oc e & Gamble) s ammen, abe kein einziges Un e nehmen aus dem Finanzdiens leis ungssek o ( gl. Wagne , Taylo e al. 2013, S. 7). Ve gleich man die deu sche Asseku anz mi diesen Un e nehmen, so bes eh de ini i noch iel Nachholbeda . Insbesonde e die Kundenzen ie ung is in de Ve siche ungs- b anche deu lich schwäche ausgebilde als bei den genann en Indus ien. Die Inno a i- ons üh e s eben ein ie es Ve s ändnis de Kundenbedü nisse an, knüp en dann in ih en P oduk angebo en an die o iginä en Bedü nisse de Kunden an ( eils in Fo m on Bisozia- ionen) und binden soga die Kunden in die Ideengene ie ung, -bewe ung und -auswahl ein. Hie kann die Ve siche ungsb anche on den üh enden Un e nehmen le nen – und muss dabei ih e bishe igen Denk- und Ve hal ensmus e ze s ö en. 1.9 Ausblick: T eibe s a Ge iebene , Ze s ö e s a Ze s ö e ? „Unse e B anche b auch Inno a ion und neue Geschä smodelle“: Kaum eine Kong essan- kündigung, eine Ve ö en lichung ode eine S udie e zich e au den Hinweis, dass das jeweilige Thema ge ade im jeweiligen Zei ens e eine ganz besonde en Dynamik un e - lieg . Hin e he zeig sich dann o , dass die E wa ungen deu lich übe ieben wa en – insbesonde e bezüglich de Geschwindigkei , in de die Ände ungen s a inden. Dennoch inde Wandel s a , und zwa nich nu kon inuie lich, sonde n in – o mals ech- nologiege iebenen – Schüben. Einen solchen Schub e leben wi de zei im Kon ex de Digi alisie ung, die sich in ielen Face en niede schläg . Un e nehmen und Kunden sind mi eine In o ma ions lu kon on ie , die den „Blick ü s Wesen liche“ e schwe , abe 21 auch die Chance eines ie en Ve s ändnisses bie e . Das Web 2.0 ha den Dialog zwischen Nu ze n, abe auch zwischen Nu ze n und Un e nehmen e möglich . Die Ve ne zung on Indi iduen übe soziale Medien e höh die Reichwei e und die Schnelligkei de Ve b ei- ung on In o ma ionen. Die Digi alisie ung e möglich die Ve besse ung und Beschleuni- gung on P ozessen. Big Da a und mode ne Da enanalysen in Ech zei können die Tü zu einem neuen Kunden e s ändnis ö nen und einen neuen Kundenzugang e möglichen. Die Auswi kungen, Chancen und Risiken de Digi alisie ung könn en noch lange ausge- üh we den. Kla is schon je z : Als imma e ielle, da en- und wissensbasie e Disziplin is die Asseku- anz on de Digi alisie ung ganz besonde s be o en. Mi welchem Ausgang, das dü e wohl auch on de Inno a ions- und Wandlungs ähigkei ih e Ak eu e abhängen. Im schlimms en Fall könn e sie das gleiche Schicksal e eilen wie ande e e ablie e Un e - nehmen bei dis up i en Ma k e ände ungen. Sie e schwinden om Ma k ode e - kommen zu bloßen P oduk gebe n ohne Kundenzugang. Das Feld übe nimm ein (o b anchenex e ne ) Inno a o . In diesem Sinne gil unse Appell: S ä ken Sie Ih e Inno a ionsk a ! We den Sie om Ge- iebenen zum T eibe , om Ze s ö en zum Ze s ö e ! Gehen Sie den zwei achen Wandel an! Li e a u [1] Adel , P., Mülle , H., S ephan, E. (1994): Typologie p i a e Ve siche ungsnehme . Ins i u e o In e na ional Resea ch, F ank u am Main [2] Bea ingPoin (2014): The sma insu e : embedding big da a in co po a e s a egy. Bea ingPoin Ins i u e, London [3] Binsack, M. (2003): Akzep anz neue P oduk e: Vo wissen als De e minan e des Inno a ionse olgs. Deu sche Uni e si- ä s e lag, Wiesbaden [4] Bi nbaum, G. (2003): Top ode Flop bei packaged Goods: De Di usionsp ozess is en scheidend. Vo ag au de G K- Tagung 2003 in Nü nbe g [5] de B abande e, L. (2005): The o go en hal o change. Dea bo n T ade Publishing, Chicago [6] de B abande e, L., Iny, A. (2009): Thinking in New Boxes – How o b ing undamen al change o you business. 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D . Ma ia Heep-Al ine , Fo schungss elle FaRis am IVW Köln Rech und Ak ua ia gel en nich unbeding als T eibe on Inno a ionen – zu Rech ode zu Un ech ? Eine abschließende An wo au diese F age gib es siche nich , wobei sich in diesem Zusammenhang zunächs einmal die F age s ell , welche „Rollen“ Ve siche ungs- ma hema ik und Rech bei de P oduk ion on Ve siche ungsschu z übe haup spielen. Im e s en Teil dieses Abschni es wi d dahe die F age Ak ua ia e und Inno a ion: Eine Begegnung de d i en A ? behandel , wobei de Fokus hie wenige au eine s engen wissenscha lichen Behand- lung des Themas, sonde n ehe au einem pe sönlichen Blickwinkel lieg . Die hie skizzie e Sich weise wi d dabei nich unbeding on jedem Ak ua ge eil . Sowei dies möglich is , soll dahe an diese S elle auch au ande e Sich weisen eingegangen bzw. e läu e we - den, wa um eine hie ge o enen Aussage in diese Fo m ge ä ig wu de. Um diesem pe sönlichen Blickwinkel eine gewisse P ägnanz zu e leihen, e olg die Da - s ellung bewuss in Fo m on ku zen S a emen s, die keine „wissenscha lich beweisba- en“ Fak en, sonde n ehe eine pe sönliche Meinung da s ellen. S a emen 1 Ve siche ung ohne p äzise kalkula o ische Basis is wie Hausbau ohne S a ik – es könn e u.U. klappen, muss abe nich . Ak ua ia e bzw. eine angemessene kalkula o ischen Basis haben ü die P oduk ion on Ve siche ungsschu z zunächs einmal die Rolle de „S a ik“. S a emen 2 Ak ua ia e sind im We schöp ungsp ozess ganz kla ein Teil de P oduk ions- echnik . Im Sinne eine „S a ik“ ü die P oduk ion on Ve siche ung sind Ak ua ia e im We schöp- ungsp ozess de Ve siche ungsp oduk ion kla dem Be eich de P oduk ions echnik zu- zuo dnen. S a emen 3: Ohne Inno a ion will niemand daue ha ein P oduk kau en. Ohne kla spezi izie e P oduk ions echnik will niemand ein P oduk p oduzie en. 24 In welchem Ve häl nis abe s ehen P oduk ions echnik und Inno a ion zueinande , bei- spielsweise im Hinblick au Angebo und Nach age on Ve siche ungsschu z? Inno a ion spiegel dabei den Blickwinkel de Nach age und P oduk ions echnik den Blickwinkel de Anbie e wide . Sind beide Sei en wi klich kla oneinande ge enn ode gib es einen Komp omiss / Übe schneidungen zwischen beiden Sei en? S a emen 4: Das e o de liche Kapi al is ü eine Ve siche ung ein genauso zen ale P oduk ions ak o wie die ich igen Rohs o e zum Bau de Ka osse ie bei einem Au ohe s elle . Ve siche ung au de Basis on zu wenig Kapi al is wie eine Ka osse ie aus Pappe! Losgelös on jede konk e en Ta i kalkula ion (die Ak ua ia e na ü lich auch du ch üh en) lieg die wi klich zen ale Bedeu ung de Ak ua ia e heu zu age bei de E mi lung des e o de lichen Kapi als als dem zen alen Fak o ü die P oduk ion on Ve siche ung. S a emen 5: Sol ency II s ell Mindes an o de ungen an das benö ig e Kapi al. We o ien ie e S eue ungssys eme s ellen Mindes an o de ungen an den P eis ü die Be ei s ellung des benö ig en Kapi als. Ak ua e e mi eln den Kapi albeda als zen alen P oduk ions ak o ü das Be eiben ei- ne Ve siche ung, wobei sie sich im Kon ex un e schiedliche Regelungssys eme wie e wa den (zukün igen) Sol enzan o de ungen im Rahmen on Sol ency II ode de we o ien- ie e S eue ung des Un e nehmens bewegen. Alle ande en Ak i i ä en – wie e wa Ta i ie ung und Rese ebewe ung – die man mi Ak- ua ia en klassische weise e binde , k eisen meh ode wenige um dieses zen ale The- ma. So e gib sich beispielsweise aus dem Kapi albeda in Ve bindung mi den Rendi ean- sp üchen aus de we o ien ie en S eue ung ein Kapi alkos enbeda , de bei de Ta i ie- ung zu Beginn be ücksich ig we den muss, um am Ende ein in de we o ien ie en S eue ung o mulie es Rendi eziel e eichen zu können. S a emen 6: Was man zu Beginn nich in die P ämie ein echne , bekomm man am Ende auch nich als E gebnis! 25 So o mulie wi d deu lich: Akua ia e e olgen in e s e Linie di ek ode indi ek die (Rendi e-)Ziele de Anbie e und e s in zwei e Linie die (P eis-)Ziele de Nach age . Kann in diese Hinsich also Inno a ion im Hinblick au Nach age bedü nisse auch on de P o- duk ions echnik aus e olgen ode sind Ak ua e und Inno a ion ehe eine Begegnung de d i en A ? An diese S elle gib es mi Siche hei die g öß en Meinungsun e schiede inne halb de G uppe de Ak ua e, wobei im P inzip die Un e schiede abe ehe da in liegen, wie man Inno a ion de inie . Ak ua e op imie en Ta i e, genauso wie Ingenieu e Fließbandabläu e op imie en, und e - zielen dadu ch Kos en o eile ü das Un e nehmen – da ü sind sie da. Abe is wi klich jede Feinjus ie ung eine Sch aube schon Inno a ion – selbs wenn ein wi klich beme - kenswe e Kos en o eil dadu ch e ziel wi d? De inie man Inno a ion auch als Kos eninno a ion, dann lau e die An wo na ü lich eindeu ig „ja“. S ell man sich un e Inno a ion abe ehe den Au b uch in neue Mä k e ode öllig neue P oduk konzep ionen o , dann da man zumindes ins G übeln kom- men. Ha es in de Ve gangenhei Fälle gegeben, wo Ma hema ike ode ma hema isch o ien- ie e Wi scha swissenscha le Impulsgebe ü bedeu ende P oduk inno a ionen wa- en? Na ü lich. Die alle e s e G ündung eines Ve siche ungsun e nehmens bzw. eines Ve - siche ungskollek i es kann mi Siche hei als eine wi klich bahnb echende Inno a ion be- ach e we den. Die Theo ien on Ma kowi z zu Po olioop imie ung und on Black & Scholes zu Op i- onsp eisbewe ung wa en eben alls bahnb echende En wicklungen, die ganze P oduk - konzep ionen ode Mä k e beein luss haben. Da an gib es keinen Zwei el. In diesem Zu- sammenhang kann man sich abe du chaus die F age s ellen, ob die Op imie ung eines o handenen Ta i me kmals ode die E mi lung eines neuen signi ikan en Ta i me kmals wi klich gleichbe ech ig dazu schon eine Inno a ion da s ellen. Bezeichnend ü die Eins ellung de gesam en Ve siche ungsb anche zum Thema „Inno a- ion“ is in diesem Zusammenhang ielleich auch die Ta sache, dass bei de Podiumsdis- kussion die F age ges ell wu de, ob „Google“ in ün Jah en ein Ve siche e sein könn e, nich abe die F age, ob ein Ve siche e in ün Jah en „Google“ sein könn e. 32 Anme kung: Dem s eh im Üb igen auch nich en gegen, dass die Rolle on Google und Ve siche e n nich aus auschba is : Google beschä ig un e seinen und 25.000 Mi a bei e n wel wei (2010) einen siche lich e heblichen An eil an Na u wissenscha le n, Ingenieu en und auch Ma hema ike n (wenn le z e e auch nu in Ausnahme ällen Ak ua e sein dü en). Nun e - ügen Ak ua e im Ve siche ungswesen zwei elsohne übe eine seh solide Ausbildung in eine und angewand e Ma hema ik, nich sel en e bunden mi undie en Kenn nissen in In o ma ik, was sie in die Lage e se zen soll e, bei Beda auch gu e Suchmaschinenal- go i hmen zu en wickeln. Die Ta sache, dass diese Al e na i algo i hmen o aussich lich nich we bewe bs ähig mi Google sein wü den, ha wenige ma hema ische ode ak ua- ielle G ünde, sonde n dü e ehe den Ma k mechanismen des In e ne s geschulde sein, die – und hie schließ sich de K eis – in de Ta de (Ve siche ungs-) Wi scha ein e höh- es Inno a ions empo ab e langen. Ob umgekeh Google das ak ua ielle Wissen wi d au bauen können (und wollen), um einen we bewe bs ähigen Ve siche e zu e ablie en, bleib abzuwa en. 33 C INNOVATION IN DER VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT – BEST PRACTICE UND INNOVATIONSMANAGEMENT 5. KURZBERICHT ZUM 17. KÖLNER VERSICHERUNGSSYMPOSIUM „INNOVATION IN DER VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT“ P o . Ho s Mülle -Pe e s und P o . D . Michaele Völle , Fo schungss elle Ve siche ungsma k am IVW Köln Am 9. No embe 2012 and das mi le weile 17. Ve siche ungssymposium de Fachhoch- schule Köln s a . Das Thema lau e e „Vom Ge iebenen zum T eibe ? Inno a ion in de Ve siche ungswi scha “. Meh als 450 Teilnehme n olg en den Bei ägen de Inno a i- onsexpe en aus Wissenscha und P axis. Nach de Beg üßung du ch Ho s Mülle -Pe e s und Michaele Völle (Fo schungss elle Ve - siche ungsma k am IVW Köln) s ell en sich diese die F age: „Chance Inno a ion – wie iel Wandel b auch de Ma k ?“. Nach einem Blick au die be iebswi scha lichen Risiken und Chancen on Inno a ionen in P oduk , Se ice und Geschä smodellen wa en sie einen k i ischen Blick au die Inno a ionskul u de B anche, um zugleich abe auch au zahl ei- che Posi i beispiele hinzuweisen. Die Rolle des Ad oca us Diaboli übe nahmen Ma ia Heep-Al ine on de Fo schungss elle FaRis und Pe e Schimikowski, Fo schungss elle Ve siche ungs ech (beide IVW Köln) in ih em Bei ag „Rech und Ak ua ia : B emse ode Impulsgebe ü den Ve siche ungs- ma k ?“. Aus de B ille de Ak ua in, die ü die „S a ik“ de P oduk e ge adezus ehen ha , und aus de Pe spek i e des g iesg ämigen „ heinischen Ve siche ungsju is en“ zeig en sie den engen e siche ungs echnischen Rahmen ü Inno a ionen au . Sie wiesen da au hin, dass manche ak uell im Ma k be indliche Inno a ion diesen Rahmen be ei s übe sch i en habe – insbesonde e was den ech lichen Rahmen be i . Klaus-Jü gen Hei mann, Mi glied de Vo s ände de HUK-COBURG, zeig e an seinem The- ma „S a egische Inno a ion: Die K z-Ve siche ung im Wandel“, wie die Ve siche ungswi - scha om Ge iebenen selbs zum T eibe we den kann, indem sie nich nu au Maß- nahmen ande e Anbie e eagie , sonde n ein bes ehendes Geschä smodel nach und nach e olu ionie . Ein gu es Beispiel wohl ü die „schöp e ische Ze s ö ung“ im Sinne des Ökonomen und Poli ike s Joseph Schumpe e , de mi seine Theo ie zu wi scha li- chen En wicklung als Pionie de Inno a ions o schung gil . Ein Blick übe den Telle and de B anche e laub e Jens Bode, Inno a ionsbe a e und In- e na ional Fo esigh Manage bei Henkel. Sein lebendige Vo ag „Ach ung Inno a ion! Ba ie en übe winden, Inspi a ion zulassen“ zeig e, wie Un e nehmen sys ema isch und un e in ensi em Einbezug de Kunden Inno a ion en wickeln und so ih P oduk po olio kon inuie lich e neue n können. Ein Vo bild auch ü die Asseku anz? Da au au bauend zeig e As id S ange, Senio Pa ne und Managing Di ec o , The Bos on Consul ing G oup, eine empi ische Bes andsau nahme zum Thema „Ve siche ung und In- no a ion“. Wie inno a i is die B anche (mäßig), wie wi d man inno a i (du ch sys ema i- 34 sches Inno a ionsmanagemen ) und lohn sich Inno a ion (ja, inno a i e Un e nehmen sind lang is ig deu lich en able )? Besonde s an egend wa die Podiumsdiskussion mi den Re e en en un e de bekann lebendigen Mode a ion on He be F omme, Ve siche ungsko esponden de Financial Times Deu schland. Mi de F age, ob denn die klassische Kapi allebens e siche ung be- s ehende Anbie e übe haup noch Zukun spo en ial habe, lock e e die Disku an en aus de Rese e, be o eine wei e e lebha e Diskussion um die No wendigkei on E neue- ung in de B anche en b ann e. Ein Bes -P ac ice-Beispiele zu P oduk inno a ionen inne halb de B anche zeig e Jens Li- son, Vo s and P i a kunden de Allianz Ve siche ungs-AG, am Beispiel neue modula e P oduk konzep e, die sich konzep ionell am Mass-Cus omiza ion-P inzip aus de Au omo- bilindus ie anlehnen und bei denen die P oduk komponen en di ek aus dem Kundenbe- dü nis abgelei e sind. Bes P ac ice im mul imedialen Kundenkon ak demons ie e Ma in Schmid -Schön, Be- eichslei e bei CosmosDi ek , zum Thema „Vom IdeenCosmos zu meinCosmosDi ek “, wobei inno a i e P oduk o men mi inno a i en Kon ak kanälen – z.B. übe Sma phones und Table Compu e – e bunden we den. Neben ielen ande en Funk ionen gib es da- bei z.B. einen agesak uellen Kon oab u zu Vo so ge e ägen, wie man ihn bishe wohl nu aus dem Onlinebanking kenn . Inno a ion zu ück zum U sp ung des Ve siche ungsgedankens zeig e D . Sebas ian He - u h, Geschä s üh e de Alec o GmbH ( iendsu ance). Als eine A Wiede gebu de Ve - siche ung au Gegensei igkei im sozialen Web 2.0 kann iendsu ance nich nu du ch eine besonde s hohe Inno a ionsk a punk en, sonde n e ziel lau Sebas ian He u h nach bishe ige E ah ung e hebliche Einspa ungen sowohl au de Ve iebs-, de Be iebs- als auch au de Schadensei e, und das bei gleichbleibende ode soga noch s eigende Kun- denbindung. Ein Modell ü die Ve siche ung 2.0? Abschließend p äsen ie e Oli e Gaedeke, Geschä s üh e de Se iceRa ing GmbH, die P eis äge des We bewe bs „Se ice-Inno a ionsp eis Finanzdiens leis ung“, ü den un- se Ins i u die Schi mhe scha übe nommen ha e. Im U eil de sechsköp igen Ju y, un- e ihnen auch Michaele Völle , Ho s Mülle -Pe e s und de VVB-Vo si zende Die e Bick, konn en sich du chse zen:  die Deu sche Ve mögensbe a ung AG du ch ih e Kundenbe a ung und -be euung ohne Medienb üche mi dem iPad,  die CosmosDi ek Ve siche ung mi Flexible Vo so ge In es (Mischung eines Spa -, Bank- und Al e s o so gep oduk es ü eine seh lexible Nu zung),  die Hanse Me ku K anken e siche ung mi de RechnungsApp – die die Ab ech- nung on A z echnungen pe Sma phone-Scan ü Kunden und Ve siche e deu - lich e ein achen kann. Wei e e Auszeichnungen gingen an HDI, die Hanno e sche und BNP Pa ibas Ca di , sowie als „Sonde p eis Dialog“ an den Kundenbe ich de E go-G uppe. 35 6. STRATEGISCHE INNOVATION - DIE KFZ-VERSICHERUNG IM WANDEL Klaus-Jü gen Hei mann, Mi glied de Vo s ände HUK-COBURG Abs ac zu Un e lage des Vo ags au dem 17. Kölne Ve siche ungssymposium am 9. No embe 2012 Die HUK-COBURG is mi übe neun Millionen Kunden de g öß e Ve siche e on P i a - ah zeugen im deu schen Ma k . Knapp ün zig P ozen de P ämieneinnahmen s ammen 2011 aus dem K a ah -Be eich. Die esul ie ende Bedeu ung des K a ah -Segmen es ü die HUK-COBURG e klä die No wendigkei ü den Ve siche e , sich an e ände e Rahmenbedingungen anzupassen und inno a i neue S a egien zu en wickeln. Das Spiel eld ü K z-Ve siche e im Allgemeinen ha sich in den le z en Jah en wesen lich e ände . Die adi ionellen Ke nkompe enzen P oduk en wicklung, - e ieb und Ve wal- ung eichen nich länge aus, um mi de Inno a ionsgeschwindigkei des Ma k es Sch i zu hal en. Zudem e en b anchen emde We bewe be , insbesonde e aus dem Au omo- bilsek o , in den Ma k und kämp en eben alls um den Zugang zum K z-(Ve siche ungs-) Kunden. T adi ionell haben die Au omobilhe s elle den Vo eil, am Poin o Sale zu agie en. Sie können dem Ve b auche ein All-inclusi e-Angebo un e b ei en, welchem die Ve siche- ungsb anche nu du ch einen güns igen P eis en gegen e en kann. Jah elang sind die Ve siche e lediglich als Regulie e au ge e en, die eilweise übe zogene Fo de ungen des Ma k es ohne Rück age beglichen haben. Mi einem ak i en Schadenmanagemen de Ve siche e ände n sich die Spiel egeln. Du ch Einspa ungen im Schadenau wand au - g und on Volumen e einba ungen mi We ks ä en kann die HUK-COBURG Kos en o ei- le an den Kunden wei e geben. Wesen liche Eckp eile de Schadenmanagemen - S a egie de HUK-COBURG bilde das eigene Pa ne we ks a ne z, welches du ch ein um- ang eiches Quali ä ssiche ungskonzep alle Ansp üche an eine quali a i hochwe ige Repa a u e üll . Vo ausse zung ü die e olg eiche Umse zung eines ak i en Schadenmanagemen s sind zudem in e ne Change-Managemen -P ozesse, die sowohl echnische, o ganisa o ische als auch pe sonelle Ve ände ungsbe ei scha e o de n. Mi und 380.000 ges eue en Schaden ällen und einem Umsa z olumen on 510 Millio- nen Eu o (b u o) is die HUK-COBURG heu e Ma k üh e beim Schadenmanagemen und sieh sich ü die zukün igen He aus o de ungen im We bewe b gu ge üs e . 36 37 38 39 40 41 48 Vo ag Symposium - Inno a ion in de Ve siche ungsb anche_9No 12.pp x Copy igh © 2012 by The Bos on Consul ing G oup, Inc. All igh s ese ed. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 P&G Wie sys ema isch be eiben deu sche Ve siche e Inno a ion? Unse e Sich – zu Diskussion Kunden- analyse und Ideengene . Füh ung, Menschen und Kul u O ganis. und Go e - nance Inno a ions- Agenda Inno a ions- Budge und -Ressou cen Inno a ions-S a egie Inno a ions-Enable Inno a ions-P ozess Bei ag zu Un e nehmens- s a egie Launch und Lebens- zyklusmgm . Umse zungs- konzep ion und P o o yping Messg ößen und Incen i ie ung P&G Vo ag Symposium - Inno a ion in de Ve siche ungsb anche_9No 12.pp x Copy igh © 2012 by The Bos on Consul ing G oup, Inc. All igh s ese ed. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 Wie sys ema isch be eiben deu sche Ve siche e Inno a ion? Unse e Sich – zu Diskussion Deu sche Ve siche e Umse zungs- konzep ion und P o o yping Füh ung, Menschen und Kul u O ganis. und Go e - nance Messg ößen und Incen i ie ung Inno a ions- Agenda Inno a ions- Budge und -Ressou cen Inno a ions-S a egie Inno a ions-Enable Inno a ions-P ozess Bei ag zu Un e nehmens- s a egie Kunden- analyse und Ideengene . Launch und Lebens- zyklusmgm . P&G 49 Vo ag Symposium - Inno a ion in de Ve siche ungsb anche_9No 12.pp x Copy igh © 2012 by The Bos on Consul ing G oup, Inc. All igh s ese ed. Inno a ion wi d zum Muss ü Ve siche e ! D ama ische Ans ieg de Ve ände ungsdynamik Ma k •Lang is ige Nied igzinsphase, daue ha hohe Vola ili ä de Finanzmä k e •Unsiche hei bzgl. lang is ige wi scha liche En wicklung •Ge inges Ma k wachs um •Hyb ides, schwe o he sehba es Kau - und In e ak ions e hal en (insb. Online) •Besse e In o ma ionszugang und e höh e P eissensi i i ä •Fo de ung nach ein achen, e s ändlichen P oduk en Kunden •Höhe e Kapi al- und T anspa enzan o de ungen (SII, Ve mi le ich linie) •Imme häu ige e Eing i e des Regula o s •Absehba e Ve ände ungen de Sozialsiche ungssys eme Regu- lie ung •Beschleunig e Fo sch i bei Kommunika ions echnologien •Höhe e Au oma isie ung, zunehmende IT- und P ozesskomplexi ä •Massi e Ans ieg de Da enmengen Tech- nologie •Kundenschni s elle bei B anchen emden (OEMs, Google, Facebook, Check24) •Zunehmende Konsolidie ung des Ma k es – wei e hin jedoch agmen ie •Zunehmende Commodi isie ung de P oduk e We - bewe b Vo ag Symposium - Inno a ion in de Ve siche ungsb anche_9No 12.pp x Copy igh © 2012 by The Bos on Consul ing G oup, Inc. All igh s ese ed. Und: Inno a ion lohn sich! Quelle: 2012 BCG Global Inno a o s Su ey Jäh liche TSR P ämie in % 15 10 5 0 Asia .-Pazi ische Inno a o en 6.9 14.0 Eu opäische Inno a o en 1.3 -4.3 Ame ikanische Inno a o en 1.1 6.5 Globale Inno a o en 2.7 5.9 -5 10-Jah es P ämie 3-Jah es-P ämie 3-Jah es- und 10-Jah es-To al Sha eholde Re u n (TSR) inno a i e Un e nehmen i. V. zu ih en We bewe be n 50 8. MODULARE PRODUKTE IN DER SACHVERSICHERUNG FÜR PRIVATKUNDEN - KUNDENORIENTERUNG ERLEBBAR MACHEN Jens Lison, Mi glied des Vo s ands de Allianz Ve siche ungs-AG Abs ac des Vo ags au dem 17. Kölne Ve siche ungssymposium am 9. No embe 2012 Die Allianz bau konsequen die Sach e siche ungen ü den P i a kunden um und en wi- ckel de zei ein einhei liches, modula es P oduk -Konzep . Dies ha sich be ei s im Ve kau de modula en Au o e siche ung bewäh . Auch die P i a -Ha p lich - und Haus a e si- che ung, die sei F ühjah 2012 am Ma k sind, kommen bei den Kunden gu an. Wei e e Angebo e sind in Planung. Das P inzip de Modula i ä is ein ach: Es gib einen Baukas en, in dem sich eine beliebige Anzahl on P oduk en lexibel zusammens ellen läss . Fü jede Ve siche ung gib es jeweils einen leis ungss a ken G undschu z und E wei e ungsbaus eine. Auße dem können je nach indi iduellem Beda e schiedene Zusa zbaus eine hinzu gewähl we den. Die Vo - eile ü den Kunden liegen au de Hand: E e häl eine Police, gu au einande abge- s imm e Bedingungen und nu eine Rechnung. Zu den modula en P oduk en gehö un ennba die um assende Be a ung, du ch die de Ve e e den Beda des Kunden genau e mi el und das P oduk indi iduell zusammen- s ell . So zahl de Kunde nu ü die Leis ungen, die e wi klich b auch . Allianz mach au diese Weise Kundeno ien ie ung e lebba . Be o ein P oduk in den B ei eneinsa z geh , wi d in de Regel ein Tes e kau on einigen Wochen in und hunde Agen u en du chge üh . Dabei wi d gep ü , ob beispielsweise die Ve kau sso wa e s abil genug is und die Leis ungs o eile bei den Kunden auch wi k- lich ankommen. Diese wich igen Hinweise we den au geg i en und gegebenen alls o de B ei enein üh ung umgese z . Fü Kunden, die wei e hin eine Komple -Lösung wünschen, bie e die Allianz diese übe www.allsecu .de an. Hie können wenige be a ungsin ensi e P oduk e wie die K z- Ve siche ung schnell und güns ig abgeschlossen we den. 51 9. DER IDEENCOSMOS – DER KUNDE ALS ENTWICKLER Ma in Schmid -Schön, Lei e „eCosmos“ de CosmosDi ek Gesellscha en Kommen ie e Un e lage des Vo ags au dem 17. Kölne Ve siche ungssymposium am 9. No embe 2012 mi einem o angehenden Ku zbe ich de He ausgebe P o . D . Michaele Völle und P o . Ho s Mülle -Pe e s Bes P ac ice im mul imedialen Kundenkon ak demons ie e Ma in Schmid -Schön, Be- eichslei e bei CosmosDi ek , in seinem Vo ag „Kunden begeis e n übe neue Wege – Vom IdeenCosmos zu meinCosmosDi ek “ beim 17. Kölne Ve siche ungssymposium. Die CosmosDi ek e binde inno a i e P oduk o men mi inno a i en Kon ak kanälen – z. B. übe Sma phones und Table Compu e – und eagie so au Ve ände ungen des Kun- den e hal ens und de Kundene wa ungen. De mode ne Kunde zeig keine Tole anz ge- genübe In anspa enz und Unbequemlichkei . En sp echend zeichnen sich die Lösungs- ansä ze de CosmosDi ek du ch eine hohe T anspa enz und Benu ze eundlichkei , zu- gleich abe auch du ch eine hohe Flexibili ä und hohe Siche hei aus. Ma in Schmid -Schön üh e aus, wie Kunden übe den „IdeenCosmos“ in die En wicklung neue Lösungen eingebunden we den. Neue Kundene wa ungen we den zudem im pe - sonalisie en Online-Be eich „meinCosmosDi ek “ au geg i en. Neben ielen ande en Funk ionen gib es hie beispielsweise einen agesak uellen Kon oab u zu Vo so ge e - ägen und Möglichkei en zu T ansak ionen, wie man sie bishe wohl nu aus dem Online- Banking kenn . Auch de T end zu Nu zung des mobilen In e ne s wi d bei de CosmosDi- ek be ei s be ücksich ig , da de Online-Be eich auch in eine mobilen Ve sion e ügba is . 52 Neue Wege Neue An wo en ü eine neue Gene a ion on Kunden Pe e S ockho s Vo s ands o si zende 20. Sep embe 2012 Kunden begeis e n übe neue Wege – Vom IdeenCosmos zu meinCosmosDi ek Ma in Schmid -Schön Be eichslei e eCosmos 09. No embe 2012 Kunden begeis e n übe neue Wege Dami e olg CosmosDi ek olgende zen ale Ziele: • Kunde s eh im Mi elpunk – Aus ich ung alle Ak i i ä en au Kunden begeis e n und • Übe neue Wege – Inno a ion on neuen Online-P oduk en / -Se ices, abe auch Inno a ion in de Kommunika ion und Ve ma k ung Anhand wenige Folien wi d im Folgenden da ges ell , wie CosmosDi ek den Kunden ak i in den Ideen- / En wicklungsp ozess einbinde und welche Inno a ionen dabei en s ehen können: Vom IdeenCosmos zu mein CosmosDi ek … 53 1 Mega end In e ne e ände Kunden e hal en und Kundene wa ungen –auch bei Ve siche ungen Zunächs zu Ausgangslage: Di e se S udien bes ä igen De Mega end In e ne e ände das Kunden e hal en und die Kundene wa ungen: • 60 P ozen de Bundesbü ge shoppen im Ne z • 34 P ozen e ledigen ih e Bankgeschä e online • 70 P ozen de Deu schen suchen im In e ne nach In o ma ionen zu Wa en ode Diens leis ungen Diese Digi alisie ung wi d du ch die zunehmende Nu zung on Sma phones und Table s wei e zunehmen. Das neue Kundene leben e ände auch die Ve siche ungsb anche. Ein ach und anspa en , always online sowie Flexibili ä sind neue Kundenwünsche. Abe auch: De Kunde möch e ak i selbs ges al en. Sei es, dass e seine Al e s o so ge selbs in die Hand nimm ode in de P oduk en wicklung mi ges al e . 54 0 Im IdeenCosmos ges al en Kunden ak i mi – eine neue Pla o m im Dialog mi dem Kunden Ideen-We bewe be Ak i e Ideen-Aus ausch mi Kunden in e schiedenen Be eichen In o übe umgese z e Ideen Diskussion zu ak uellen Themen und F ages ellungen De IdeenCosmos – die Ideen-Pla o m Auch CosmosDi ek -Kunden ges al en ge ne mi . Da ü wu de eine eigene Ideen-Pla o m en wickel : De IdeenCosmos, mi olgenden Zielse zungen: • Ak i e Aus ausch mi Kunden zu e schiedenen Be eichen: P oduk e, Se ices und Kommunika ion, z.B. Ve ma k ungsideen • Diskussionspla o m zu ak uellen Themen und F ages ellungen unse e Kunden, z.B. zu Unisex. Die En wicklung und die Ein üh ung des IdeenCosmos Mi e 2011 wa dabei selbs ein E gebnis unse es in e nen Inno a ionsmanagemen s. 55 0 Ideen-We bewe be lie e n wich ige Impulse zu ak uellen En wicklungs hemen di ek om Kunden Beispiele Ak uelle We bewe b zu Wei e en wicklung Kundenpo al mein CosmosDi ek Top-Fonds ü neues P oduk Flexible Vo so ge In es on Kunden o geschlagen und gewähl Dabei lie e n Ideen-We bewe be wich ige Impulse di ek om Kunden. Zu e schiedenen ak uellen En wicklungs hemen und F ages ellungen we den im IdeenCosmos empo ä e We bewe be ausgesch ieben. CosmosDi ek -Kunden wählen dann aus den Fa o i en die Gewinne aus. Die bes en Ideen we den ausgezeichne und ließen in die En wicklung ein. Beispiele ü We bewe be: • Mi ges al ung bei de Risiko-Lebens e siche ung, z. B. Gene ie ung on Ideen ü wei e e Leis ungsbaus eine • Ve ma k ungsideen ü Flexible Vo so ge und Kinde -Spa Plan • Ideen zu Kundenemp ehlungsp og ammen • Ideen zu Ein üh ung eine Schaden-App Viele An egungen und Ideen be e en das Kundenpo al meinCosmosDi ek , wie auch im le z en We bewe b. Die bes en Ideen ließen in die Roadmap zu Wei e en wicklung on meinCosmosDi ek ein. 56 0 Mi mein CosmosDi ek neue An wo en au neue Kundene wa ungen – pe sonalisie e Online-Be eich mi Kunden en wickel … He Mus e mann . He Mus e mann. Neue T anspa enz •Pe sönliche Online-O dne •Ak uelle We en wicklung Ein ach & lexibel •Übe sich liche Online- Ve ags e wal ung •Online-Se ices mi nu einem Klick mein CosmosDi ek – neue An wo en au neue Kundene wa ungen meinCosmosDi ek is das zen ale Kundenpo al on CosmosDi ek . Es wu de zusammen mi und ü Kunden en wickel und zahl ein au neue T anspa enz mi pe sönlichem Online-O dne • alle Ve äge au einen Blick mi Online-Zug i au wich ige Ve agsun e lagen wie Police und We mi eilung und dami E spa en on Papie o dne n sowie das Einso ie en und Suchen de Ve agsun e lagen • ak uelle We en wicklung de Geldanlagen und Al e s o so ge (mona lich, z.T. auch äglich); Da s ellung de Ablau we e und de Ren en ans a des Wa ens au die jäh lichen We mi eilungen Ein achhei und Flexibili ä : • Ve äge sind anhand des Finanzcockpi s online ein ach zu e wal en • Angebo e online ode pe Tele on sind e gleichba , neue Be echnungen können o genommen und An äge können online abgeschlossen we den meinCosmosDi ek is in de Ve siche ungsb anche einmalig und e mu lich das meis genu z e Kundenpo al. De Zusp uch is seh hoch, be ei s 160.000 Kunden (S and Ok obe 2012) sind in meinCosmosDi ek angemelde . Inzwischen wu den 1 Million Besuche gezähl . 57 0 … mi inno a i en Angebo en – ein ach online… Auszeichnungen ü Flexible Vo so ge In es Geldanlage und Al e s o so ge selbs ges al en – so ein ach wie Online-Banking Inno a ion Flexible Vo so ge – mi anspa en e Online-Ve wal ung übe mein CosmosDi ek Ein ache Online-Ve ags e wal ung in mein CosmosDi ek mi inno a i en Angebo en – Die Flexible Vo so ge Die Flexible Vo so ge is eine sei s ein Spa p oduk mi ga an ie en Zinsen in den e s en 3 Jah en und de Möglichkei , mona lich lexibel ein- und auszuzahlen. Ande e sei s is die Flexible Vo so ge ein Al e s o so ge-P oduk . De Kunde komm dennoch jede zei an sein Geld. Dami e üllen wi die wich ige Kundene wa ung in Bezug au Flexibili ä . Die Flexible Vo so ge gib es auch au Fondsbasis mi eine Auswahl on 5.000 Fonds und den olgenden Vo eilen: • jede zei aus- und einzahlba (Ve echnung mi dem Tagesgeld-Kon o) • ägliche Sich au das Gu haben mi de En wicklung de Fonds. Das gesam e Fondsmoni o ing und - e wal ung sind in meinCosmosDi ek , in eg ie , analog Online-Banking • Das In e essan e: Die Basis de Flexiblen Vo so ge is eine ondsgebundene Ren en e siche ung. Fü diese Inno a ion ha CosmosDi ek im ak uellen Se ice a ing die zwei e Auszeichnung bekommen. Ein wei e es Highligh in mein CosmosDi ek : Das Finanzcockpi … De Kunde kann ganz ein ach u. a. on seinem Tagesgeldkon o einen Wunschgeldbe ag in die Flexible Vo so ge ode in die Ren en e siche ung (z.B. Basis en e) umschich en. Alles mi einem Klick, so ein ach wie Online-Banking. 64 e schon ein S anda d ü as die Häl e de Kunden (YouGo 2012, Kundenmoni o Asse- ku anz Highligh „Be a ung de Zukun “). Wohlmöglich gehö in Zukun die Kon ak au - nahme zu (pe sönlich bekann en) Be a e n übe Cha ode Co-B owsing ebenso zum S an- da d, wie dies be ei s P obanden in einem Zukun swo kshops o mulie haben (YouGo 2010, Se ice-A chi ek u de Zukun ). Li e a u P ice, Bill & Ja e, Da id (2008). The bes se ice is no se ice. How o libe a e you cus om- e s om cus ome se ice, keep hem happy & con ol cos s. Wiley. San F ancisco Se iceRa ing (2011). Ö en lichkei sbe ich zum Se ice-Inno a ionsp eis Asseku anz 2011. www.se ice a ing.de Se iceRa ing (2012). Ö en lichkei sbe ich zum Se ice-Inno a ionsp eis Finanzdiens leis- ung 2012. www.se ice a ing.de/con en .php?baseID=940 YouGo (1996-2012). Kundenmoni o Asseku anz. www. esea ch.yougo .de/kundenmoni o -asseku anz YouGo (2010). Se ice-A chi ek u de Zukun . www. esea ch.yougo .de/se ice- a chi ek u -2015 YouGo (2006-2012). Kundenmoni o Banken. www. esea ch.yougo .de/se ices/kundenmoni o -banken 65 D INNOVATION - AKTUELLE PROJEKTARBEITEN AM INSTITUT FÜR VERSICHERUNGSWESEN DER FACHHOCHSCHULE KÖLN 11. SITUATIVE – WHITE-LABELING FÜR (SITUATIVE) VERSICHERUNGEN Lenna Wul , Geschä s üh e Si ua iVe GmbH, G ünde on AppSiche n Im Aus ausch mi ielen P oduk e an wo lichen au de Ve siche e - und Ve iebsebene komm häu ig zum Ausd uck, dass die Nischen hemen e nachlässig we den. O mals sind de Hin e g und hie zu ehlende beziehungsweise zu eu e P ozesse, um den Ve ieb o allem im Online-Be eich zu ealisie en. E gebnis is , dass Ve siche e und Makle zwa online P oduk e anbie en, dann abe in de Regel nu in P oduk be eichen, die schon as als Commodi y bezeichne we den können, allein ob de Fülle an wei gehend aus ausch- ba en Angebo en in beiden Wel en, also O line und Online. Hie bei hil ein Blick aus dem Fens e . Ande e Indus ien zeigen ag äglich, dass die E - schließung on Nischen aus eichend Po enzial bie e , indem dem Kunden in allen Belan- gen des All ags Lösungen be ei ges ell we den, diesen besse zu o ganisie en. Im Vo de - g und s ehen hie in de Regel sowohl ein au die Nische angepass es P oduk ode eine Diens leis ung, als auch ein echnische P ozess, de die Be ei s ellung und Abwicklung ebensolche T ansak ionen beglei e . De Ansa z on Si ua iVe is , genau dieses Vo gehen au die Asseku anz zu übe üh en. Du ch o angegangene E ah ungen de G ünde on Si ua iVe als Ve siche e , Makle und Asseku adeu sowie eine aus eichend o handenen Online-Kompe enz wu de schnell kla , dass es a) um die Be ei s ellung on P oduk en ü den Mobile-Kanal geh und b) eine gewisse P oduk inno a ion zu e olgen ha , die eine Anpassung an den anzu- wendenden Kanal – Mobile – beinhal e . Im Rahmen de Zusammena bei mi Ve siche e n und ande e P oduk lie e an en be as- sen wi uns o allem dami , das Thema Time- o-Ma ke zu beschleunigen und die hie häu- ig o kommenden Hü den zu eduzie en. Neben e aglichen Themen und de en Ab- s immung als besonde em „Zei esse “ s ehen insbesonde e p ozessuale F ages ellungen im Vo de g und, die wi in de Regel du ch be ei s gemach e E ah ungen mi Ve siche e n und kla e Rollen e eilung lösen. Komplex is am An ang siche lich das Umdenken beim P oduk gebe , weg om Abschluss au Daue hin zum Abschluss ü die spezi ische Risiko- si ua ion. Als P oo o Concep und E läu e ung dienen uns hie bei die be ei s bes ehen- den si ua i en Deckungen sowie konk e e P oduk an o de ungen on Kunden und Ve - iebspa ne n. Im Rahmen de Umse zung hal en wi uns an den Ablau wie olg , mi dem Ziel, die ün Phasen binnen eines Mona s umzuse zen. 66 Ablau P oduk ein üh ung In e essensbekundung hinsich lich Be ei s ellung si ua i e Ve siche ungsp oduk e du ch Ve siche e . Phase 1 Ablei ung konk e e si ua i e Ve siche ungsp oduk e (1-3 P oduk e als Ma k es ), die ku z is ig au Basis bes ehende Deckungen (Modi ika ion on Jah esdeckungen) abgelei e we den können. Phase 2 Ablei ung on konk e em Um ang & P icing sowie Zielg uppe ü P oduk Phase 3 Au be ei ung on Un e lagen, Hin e legung de P oduk e in Back-End on Si ua iVe, Au be ei ung Bilde & Tex e inne halb des Back-End Phase 4 Beginn des P oduk e iebes, gemeinsame P essemi eilung, Ve ma k ung übe geziel e Special-In e es -G uppen, Koope a ionspa ne & Di ek e ieb Phase 5 Time- o-Ma ke Op imie ung & P oduk inno a ion s eh im Vo de g und Sinn und Zweck on Whi e-Labeling im Ve siche ungs e ieb Im Rahmen des e ieblichen E olgs beim Absa z on Nischenp oduk en bzw. Ven illö- sungen spiel eine g oße Rolle, dass e schiedene Ansä ze – insbesonde e aus Ma ke ing- sich – ge es e we den. De e iebliche R&D-Au ag üh zu gewich igen E kenn nissen beispielsweise hinsich lich de zu e wendenden Kanäle bzw. Pa ne scha en zu Posi io- nie ung on Nischen hemen gegenübe Kunden. In g oßen Häuse n is – in de Regel his- o isch beding – aus Ve iebssich seh wenig Raum ü „Expe imen e“. De Ve ieb on Ve siche ungen in Deu schland ich e sich sei Jah zen en an bewäh en Modellen aus. Ein g oßes P oblem hie bei s ellen die Themen Ve iebswegekon lik und Kannibalisie- ung da , zumindes im Rahmen bes ehende P oduk linien. Einhe gehend is P oduk inno a ion aus de Nische spannend, um a) neue Maßnahmen und Ve iebswege zu e p oben und b) P ämie aus wi klichem Neugeschä s a Ve d ängungswe bewe b zu heben. Man muss nich wei schauen, um E olgsmodelle ü die E p obung neue Wege zu inden. Insbesonde e E-Comme ce und hie bei o handene Modelle in F equenzmä k en, zum Beispiel Mode ode Konsumgü e im Speziellen, sp echen Bände hinsich lich des Ve ände- ungspo enzials in e ablie en Mä k en und de Rolle on E-Comme ce und den dami e - bundenen P ozessen im Hin e g und. Um hie nich ins Hin e e en zu ge a en, können Ma k eilnehme de Asseku anz nun- meh den Weg und die E ah ungen allein bes ei en, mi den en sp echenden Höhen und Tie en au de E gebnissei e sowie dem en sp echend hohen In es i ions isiko. De Ansa z on Si ua iVe is es, du ch die Be ei s ellung eines zei gemäßen und skalie ba en Ve siche- 67 ungs-Ma k pla zes mi Mobile-Fokus den P oduk lie e an en die Möglichkei zu geben, die bishe in Schubladen und O dne n e s aubenden spannenden P oduk ideen ü kon- k e e Zielg uppen online be ei zus ellen. Sinn und Zweck hie bei is insbesonde e, Kun- den-Akquisi ionskos en (CAC; Cus ome Acquisi ion Cos ) du ch Angebo e klein eilige Ein- s iegsp oduk e zu eduzie en bzw. du ch e schiedene Kanäle den op imalen Mix zu E - eichung de Zielg uppe es zus ellen. Die no wendigen p ozessualen We kzeuge und Ressou cen s eue Si ua iVe hie bei als Ou sou cing-Pa ne ü den Ve ieb in de Nische bei. Ma ke ings a egie Geziel es P oduk & Ansp ache de passenden Kanäle eduzie CAC*bedeu end * Cus ome Aqcuisi ion Cos s s. De inie e Zielg uppe Kein We bewe b / Neue Ma k Hohe F equenz Unique Con en P oduk di e enzie ung Zielg uppen okus Va iable Kos en Lau zei in 24 H In e allen Ve e e Makle P eis e gleich Di ek e siche e App Mobile In e ne Websi e Pa ne ing Pa ne ing Social Media S a ionä / Poin -o In e es In e mediä e E-Ma ke ing G oße Zielg uppe Hohe We bewe b Nied ige F equenz Copy & Pas e Con en Keine P oduk di e enzie ung Massen okus Fixe Kos en Lau zei min. 1 Jah Dass Ve ände ungen in de Be ei s ellung on P oduk en und Diens leis ungen dis up i s a inden können, zeig eine Vielzahl on Analogien im olgenden Schaubild. Die Beispie- le zeigen Blockbus e -Mä k e au , in denen Ma k eilnehme in seh ku zen Zei phasen du ch neue Ma k eilnehme au Daue abgelös wu den. Hin e g und ü den dis up i en E ek wa in de Regel eine Ve ände ung in de Be ei s ellung de Leis ung mi en sp e- chende p ozessuale E leich e ung ü den Kunden, die on den e ablie en Ma k eil- nehme n aus T äghei ode aus de Mach posi ion he aus e nachlässig wu de. Die Ve - ände ungen im Be eich de Finanzdiens leis ungen, insbesonde e au echnologische Ebene, machen es e o de lich, dass sich auch die Asseku anz mi Modellen beschä ig , in denen die e schiedenen Pa eien ih e jeweilige S ä ke einb ingen, um e ände em Ma k e hal en nachzukommen. 68 Fokus au Angebo & Kanal als E olgs ak o iTunes bzw. App S o es wa en Vo ei e und sind analoge E olgsmodelle Ges e n Heu e & Mo gen Ve siche ungen Analogie: Mediale Inhal e, Diens leis ungen Ve kau en S anda dlösungen Einzel e ieb on P oduk en Analoge S uk u en Kau en Beda sge ech Pla o m Ve ügba kei genau dann, wenn das Bedü nis bes eh Online/ O line Ve lage Ho elsei en Wa enhändle Themenspezi ische Angebo e Ve siche ungen Analogie: Mediale Inhal e, Diens leis ungen, Wa en Im Rahmen eine P ojek a bei on ün Mas e s uden en des Ins i u ü Ve siche ungswe- sen an de FH Köln im F ühjah 2014 wu de eine Whi e-Labeling S a egie ü die Zusam- mena bei zwischen e ablie en Ve ieben und Si ua iVe als S a -Up und Be eibe on AppSiche n als B2C Kanal en wickel . E kenn nis hie bei wa insbesonde e, dass ü Makle de Ausbau des Angebo es an Ve siche ungslösungen in Nischen – zum Beispiel du ch Be ei s ellung on si ua i en Ve siche ungen – ein s a kes Ins umen zu Kundenbindung und zum Ausbau on Expe ise in Nischen hemen sein kann. Whi e-Labeling Nu zen am Beispiel des Makle s Im Rahmen des Whi e-Label Ansa zes bes eh hie bei ü den Makle de Nu zen, dass e ohne g oße In es i ionen ode Au bau eigene Ressou cen im Rahmen seine Ma ke An- gebo e als Sel -Se ice be ei s ellen kann, die ü o handene ode im Au bau be indliche Kundeng uppen mi kla abg enzba en Risikop o ilen on hohe Rele anz sind. Du ch die Be ei s ellung des s a k au die Si ua ion ausge ich e en P oduk s mi Rückkopplung au die en sp echende Zielg uppe zeichne sich de Makle als P oblemlöse de Zielg uppe aus, ohne hie bei das Geschä mi den bes ehenden P oduk linien zu ge äh den ode zu kannibalisie en. Du ch Be ei s ellung eines übe mobile Endge ä e e ügba en Sel -Se ice-Kanals o en- ba de Makle wei e gehend sein In e esse und seine Kompe enz, den Kunden auch in Zei en des In e ne s mi au die Kundensi ua ion angepass en Absiche ungskonzep en zu e so gen, die ob de Sel enhei (aus Kos eng ünden ode aus Gewohnhei ) auße halb des du ch den Makle und seine Be a ung gescha enen daue ha en Ve siche ungsschu zes liegen. z.B. iTunes, Google Play, ai bnb, amazon, 69 Sel -Se ice-P oduk e beziehungsweise de Hinweis hie zu du ch den Makle machen selbs edend nu dann Sinn, wenn de Ve mi le dabei nich Ge ah läu , den Kunden im Rahmen de egulä en Deckungen an P eis e gleichspla o men ode ähnlich gea e e Agg ega o en on Ve siche ungsangebo en zu e lie en. Die Di e enzie ung beim Whi e-Labeling on Si ua iVe is hie bei de Fokus au bishe nich digi alisie e Ve siche ungsp oduk e in de Nische, die bishe (aus G ünden de Ve - ügba kei , des E ages ode echnische Möglichkei en) nich be ei ges ell wu den. Nun we den sie au g und des e ände en Käu e e hal ens ak i ange ag und können übe den Ve auenskanal Makle als Sel -Se ice-Angebo e ügba gemach we den. P oduk konzep - Un e schiedliche P oduk a ian en: Makle / SH - Cha ak e is ika  P oduk pale e au Mi gliede k eis des Si ua ions-Holde n (SH) zugeschni en  Si ua i e Ve siche ungen können bes ehenden Jah es e siche ungen angepass we den  Makle bie e Pla o m als Zusa zlösung an den SH an  SH kann die Pla o m seinen Mi gliede n als Zusa zleis ung anbie en SH X Makle A Du ch deu lichen Hinweis au e mi elnden Makle wi d die ech liche Abg enzung zum Si ua ions-Holde e üll Zusä zlichen Meh we kann de Makle übe die Be ei s ellung seine eigenen Whi e-Label P oduk e bzw. zielg uppenspezi ischen P oduk e ü seinen Kundens amm im Lage de Ve bände, O ganisa ionen e c. (in de Abbildung anbei auch Si ua ions-Holde genann ) scha en, die ih e sei s s e s au de Suche nach nu zenb ingenden Zusa zangebo en ü ih e Mi gliede ode Kunden sind. De Makle komm dami in die Posi ion, seinem Kunden du ch die Be ei s ellung eines sinn ollen Sel -Se ice P oduk es, welches ad-hoc zum Einsa z komm , eine wi kliche In- no a ion aus dem Be eich de Ve siche ungen anbie en zu können, sam schlankem Ab- schlusskanal und dem Po enzial, diese Angebo e s e s ausbauen und anpassen zu können. 70 P oduk konzep - Un e schiedliche P oduk a ian en: Makle - Cha ak e is ika  B ei e P oduk pale e möglich  Pla o m als Zusa zleis ung des Makle s  Besonde s In e essan , wenn Makle au einen bes imm en Kundenk eis spezialisie is ode einen speziellen Kundenk eis e schließen will Makle A Beispiel: Kundenk eis ha einen hohen An eil an Ma a hon-Läu e n Makle posi ionie seine Pla o m als mobile und spon ane Lösung en sp echende Risiken abzusiche n Wie is nun die E ah ung aus de Zusammena bei mi den S uden en? Sowohl die S u- den en als auch die Si ua iVe GmbH konn en e heblich on de gemeinsamen P ojek a - bei p o i ie en. Die S uden en haben neben de Einübung on Techniken de Ma k analy- se und des P ojek managemen s einen ie en Einblick in die Felde Whi e Labeling, A ini y Ma ke ing und Makle koope a ion e hal en. Si ua iVe ha nich nu on eine um assenden Ma k analyse p o i ie , sonde n zugleich zahl eiche An egungen ü die Umse zung de eigenen Whi e Label S a egie bekommen. Die F uch ba kei diese inno a i en Fo m de Leh e zeig auch das Resul a eine G uppe on Ma ke ings uden en, die im o he gehen- den Semes e eben alls eine P ojek a bei mi de Si ua iVe GmbH du chge üh haben. Das do en wickel e P oduk konzep – ein si ua i es Ve siche ungsp oduk im Be eich de Mobili ä – s eh in nu leich modi izie e Fo m de zei ku z o seine Ma k ein üh ung. 71 12. MOBILES FACHWISSEN – DIE VERSICHERUNGSLEXIKON-APP DES IVW KÖLN Ka s en Ki sch, Geschä s üh e de di ek g uppe GmbH, P o esso Ho s Mülle -Pe e s, Fo - schungss elle Ve siche ungsma k am IVW Köln Ve siche ungsspezi ische Fachbeg i e ein ach un e wegs nachschlagen – die Applika ion „Ve siche ungslexikon – die App des Ins i u es ü Ve siche ungswesen de FH Köln“ mach das möglich. Einmal au das And oid-Sma phone ode iPhone geladen, äg man das um- assende Lexikon imme mi sich. Au dem Weg zum Kunden ode wäh end eines Be a- ungsgesp ächs kann Fach okabula schnell nachgeschlagen we den. Besonde s p ak isch ü Auslands eisende ode Be a e in e na ionale Kunden: Zu allen Beg i en im Lexikon we den zusä zlich die englischen Übe se zungen angegeben. Fü Un e hal ung so g das Quiz, mi dem In e essie e die Fachbeg i e spiele isch ainie en können. Gemeinscha sp ojek on di ek g uppe und S udie enden des IVW Köln Die App is aus eine Zusammena bei de di ek g uppe mi dem Ins i u ü Ve siche- ungswesen in Köln en s anden. In einem Semina zum Ve siche ungsma ke ing gaben die Expe en P axis ipps aus den Be eichen Onlinema ke ing und mobile Applika ionen. Mi Ra und Ta s anden sie zu Sei e, als die S uden en au Basis des neuen Wissens das Kon- zep zu App en wickel en. Die Tex e des Lexikons – meh als 700 Fachbeg i e aus ün - zehn Fachgebie en de Ve siche ungswi scha – en s anden in Zusammena bei on S uden en, Mi a bei e n und P o esso en des Ins i u es. Anschließend übe nahm die di ek g uppe die Ges al ung und echnische Umse zung de Anwendung. Die App kann in den bekann en App-S o es kos enlos he un e geladen we den und wi d am IVW lau end wei e en wickel . Das IVW Köln ha mi seine App ein um assendes Lexikon zu den wich igs en Beg i en aus dem Fachbe eich Ve siche ung gescha en. Das Fachlexikon is sowohl ü Laien als auch ü B anchen ä ige eine p ak ische Hil e, wenn es da um geh , die Bedeu ung on e si- che ungsspezi ischen Fachbeg i en schnell nachzuschlagen. Zu allen Beg i en we den auch die englischen Übe se zungen angegeben. Übe die Such- unk ion im Lexikon is eine Übe se zung e siche ungsspezi ische Fach e mini so schnell möglich. Auße dem bie e die App die Möglichkei , die Beg i e mi els eines indi iduell eins ellba- en Quiz zu ainie en. Dies gib S udie enden und P ak ike n eine spiele ische Ein üh ung in die un e schiedlichen Fachbe eiche de Ve siche ungswi scha , sowie eine Le nhil e und Wissenss ande hebung. Wei e e Funk ionen:  Mensaplan: Als e gänzende Se ice ü die S udie enden en häl die App eine mo- bile Ansich des ak uellen Mensa-Speiseplans de FH Köln.  Feedback: Die Meinung de Anwende is uns wich ig, dami wi die App und die Beg i e des Lexikons wei e en wickeln können. Die Nu ze haben die Möglichkei , 72 ih en Namen, ih e E-Mail-Ad esse und einen en sp echenden Feedback ex und Ve besse ungs o schläge ( ehlende Fachwö e /Ko ek u en) zu App einzu eichen. Das Team de App an de Fachhochschule Köln 73 13. PAM UND PAMA - EIN INNOVATIVES PROJEKTORIENTIERTES LEHRKONZEPT ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS P o . D . Michaele Völle und P o . Ho s Mülle -Pe e s, Fo schungss elle Ve siche ungsma k am IVW Köln Nich nu im Ve siche ungswesen, auch an de Hochschule sind Inno a ionen ge ag . Heu e s eh die Kompe enz- und nich meh die eine Wissens e mi lung im Vo de g und de akademischen Ausbildung, so dass die he kömmlichen Vo lesungen und Semina e aus hochschuldidak ische Sich o nich meh geeigne e scheinen. Die Module PAM, P ojek A bei Ma ke ing, und PAMA, P ojek A bei MAs e , am Ins i u ü Ve siche ungswesen sind p ojek basie e Leh o ma e, die nachhal ige e Le ne olge zum Ziel ha- ben. Bei PAM und PAMA handel es sich um Ech p ojek e, die im Rahmen eines P lich moduls sowohl im Mas e s udiengang Ve siche ungswesen im ie en Semes e als auch im Wahlp lich ach Ve si- che ungsma ke ing des Bachelo s udiengangs Ve siche ungswesen im ün en Semes e bei eine Ku sg öße on 30-45 S udie enden s a inden. 14.1 Mo i a ion de Module PAM und PAMA Die s eigende Bedeu ung übe achliche Kompe enzen im Be u sall ag unse e Absol en en s ell e die Mo i a ion ü die Ein üh ung de Module PAM und PAMA da . Imme häu ige sind in Un e - nehmen Teams s a Einzelpe sonen e an wo lich ü die Au gabene ledigung und somi auch ü den E olg. De beschleunig e Umwel wandel wi P obleme und neua ige F ages ellungen au , ü de en Lösung o P ojek eams eingese z we den. Fundie es Fachwissen is somi nich alleinige Ga an ü E olg: Fähigkei en in Teama bei , P o- jek managemen und Lösungs indung sind on wachsende Bedeu ung. En sp echend soll e die Ve mi lung solche übe achlichen Kompe enzen heu e die Ve mi lung on Fachkompe enzen an de Hochschule e gänzen. Das Ins i u ü Ve siche ungswesen de Fachhochschule Köln ha diese No wendigkei schon o ielen Jah en e kann . So üh en die Au o en be ei s 2004 im damaligen Diploms udiengang Ve - siche ungswesen Falls udien als Vo o m on PAM im Wahlp lich ach Ve siche ungsma ke ing ein. Im Mas e s udiengang is die Du ch üh ung eine P ojek a bei sei dem e s en Mas e jah gang ein P lich modul: Alle Mas e -Absol en en des IVW eignen sich das Rüs zeug ü e olg eiche P ojek - a bei im Rahmen ih es S udiums an. Die Module PAM und PAMA e üllen jedoch nich nu die An o de ungen aus de Wi scha , son- de n haben sich on An ang an als Fo ma ü nachhal iges, mannig al iges und kompe enz- o ien ie es Le nen bewäh . 14.2 Ablau de Module PAM und PAMA Die ie - bis sechsköp igen P ojek eams bea bei en bei PAM(A) ak uelle Au gabens ellungen, die on Un e nehmen aus de Ve siche ungswi scha und e wand en B anchen als „Au aggebe n“ o gegeben we den. Die Themen haben einen deu lichen Bezug zu Ve siche ungsb anche und e o de n nich nu Analysen, sonde n auch die En wicklung konk e e Konzep e ode Emp ehlun- gen ü das s a egische ode ope a i e Managemen . Die Bea bei ung de Au äge e olg s e s e gebniso en. 80 binden sich mi Ve agsabschluss lang is ig an das Un e nehmen. Da übe hinaus leb die B anche da on, Risiken abzusiche n und nich , diese bewuss einzugehen; das muss man abe un, wenn man Ve ände ungen e olg eich managen möch e. Dieses Buch e deu - lich En scheide n und P ak ike n, dass die Ve siche ungsb anche e ände ungs ähige we den muss, um im globalen We bewe b bes ehen zu können und p äsen ie Beispiele e olg eiche Ve ände ungsp ojek e aus de B anche. Wich ige Themen sind dabei die En - deckung des Kunden, de Ve ieb de Zukun , die Ges al ung on Inno a ionen, de Um- gang mi de Digi alisie ung, das Ak ua ia on mo gen sowie die e o de lichen Fähigkei- en ü das Managemen in de Ve siche ungsb anche. De Inhal  Den Wandel e olg eich ges al en – Lösungskonzep e ü die Ve siche ungsb anche  Ve ände ungen du ch People Managemen  Bes P ac ice Beispiele: wie Top Manage aus de Ve siche ungswi scha heu e be ei s die Weichen ü die Zukun s ellen  De Weg zum agilen Ve siche ungsun e nehmen Die He ausgebe in P o esso D . Gab iele Zimme mann is P o esso in am Ins i u ü Ve siche ungswesen de Fachhochschule Köln und Expe in ü Füh ung und Change Managemen . Sie be ä En - scheide in F agen de Füh ung und des Wandels. 81  PROGRAMM DES 17. KÖLNER VERSICHERUNGSSYMPOSIUMS AM 9. NOVEMBER 2012 Imp essum Diese Ve ö en lichung e schein im Rahmen de Online-Publika ions eihe „Fo schung am IVW Köln“. Alle Ve ö en lichungen diese Reihe können un e www.i w-koeln.de ode hie abge u en we den. Fo schung am IVW Köln, 10/2014 Mülle -Pe e s, Völle (H sg.): Inno a ion in de Ve siche ungswi scha Köln, Dezembe 2014 ISSN (online) 2192 -8479 He ausgebe de Sch i en eihe / Se ies Edi o ship: P o . D . Lu z Reime s -Rawcli e P o . D . Pe e Schimikowski P o . D . Jü gen S obel Ins i u ü Ve siche ungswesen / Ins i u e o Insu ance S udies Fakul ä ü Wi scha s - und Rech swissenscha en / Facul y o Business, Economics an d Law Fachhochschule Köln / Cologne Uni e si y o Applied Sciences Web www.i w-koeln.de Sch i lei ung / Con ac edi o ’s o ice: P o . D . Jü gen S obel Tel. +49 221 8275 -3270 Fax +49 221 8275 -3277 Mail jue gen.s obel@ h-koeln.de Ins i u ü Ve siche ungswesen / Ins i u e o Insu ance S udies Fakul ä ü Wi scha s - und Rech swissenscha en / Facul y o Business, Economics and Law Fachhochschule Köln / Cologne Uni e si y o Applied Sciences Gus a Heinemann -U e 54 50968 Kö ln Kon ak Au o / Con ac au ho : P o . Ho s Mülle -Pe e s Ins i u ü Ve siche ungswesen / Ins i u e o Insu ance S udies Fakul ä ü Wi scha s - und Rech swissenscha en / Facul y o Business, Economics and Law Fachhochschule Köln / Cologne Uni e si y o Applied Sciences Gus a Heinemann -U e 54 50968 Köln Tel. +49 221 8275 -3547 Fax +49 221 8275 -3277 Mail ho s .muelle -pe e s@ h-koeln.de Kon ak Au o / Con ac au ho : P o . D . Michaele Völle Ins i u ü Ve siche ungswesen / Ins i u e o Insu ance S udies Fakul ä ü Wi scha s - und Rech swissenscha en / Facul y o Business, Economics and Law Fachhochschule Köln / Cologne Uni e si y o Applied Sciences Gus a Heinemann -U e 54 50968 Köln Tel. +49 221 8275 -3712 Fax +49 221 8275-3277 Mail michaele. oelle @ h-koeln.de